10. Hanse-Pokal mit dem Wochenblatt
Endrunde am 19./20. Juni 1999

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Am Wochenende war es wieder soweit, in den einzelnen Gruppen wurden die diesjährigen GewinnerInnen der vom Wochenblatt gestifteten Pokale ermittelt.

In der Gruppe Mixed I, der teilnehmerstärksten Gruppe mit 78 Mannschaften, konnten die Hummeln vom Hummelsbütteler SV ihren 5. Endrundensieg feiern und sind damit die erfolgreichste Mannschaft in den 10 Jahren. 1991 und 1998 wurden sie zusätzlich noch Vizemeister. Die Hafenhoppers vom Altonaer TV wurden Zweiter und gewannen damit ebenfalls ihren 4. Pokal. (1992 Zweiter, 1995 Zweiter, 1996 Erster und 1999 Zweiter).

In der Gruppe Mixed II gewann erstmalig der TSV Buchholz 08 mit der Mannschaftsführerin Sabine Fänger, die in der Endrunde von Ihrem Mann, dem Junioren-Nationaltrainer Bernd Schlesinger, unterstützt wurde gegen "Halli-Galli" vom Mümmelmannsberger SV. Für diese Mannschaft war es ebenfalls das erste Endspiel im Hanse-Pokal. Da auch der zweite Platz mit einem Pokal vom Wochenblatt belohnt wird, war die Freude auch bei dieser Mannschaft groß.

Bei den Frauen I gewann der Farmsener TV nach 1994 den zweiten Siegespokal in dieser Gruppe. Mit den keinen Pokal mußte sich wiederum die Mannschaft von TSV 08 Eppendorf Groß Borstel zufrieden geben, die diesen Pokal bereits im Vorjahr gewonnen hatte. Als besonders fair erwies sich die Mannschaft vom Bramfelder SV, die bereit war, Ihr Spiel um Platz 3 nach dem Endspiel auszutragen, damit 2 Spielerinnen vom Farmsener TV noch rechtzeitig zur Abschiedsvorstellung von Marius Müller-Westernhagen kommen konnten.

Bei den Frauen II standen sich im Endspiel die beiden Wandsbeker Mannschaften, TSV Wandsetal und VG WiWa gegenüber. TSV Wandsetal mit der Mannschaftsführerin Ilona Krüger, die bereits 1990 beim ersten Hanse-Pokal noch unter dem Namen, Hinschenfelder FC, bei den Frauen I den Siegespokal gewonnen hatten, mußten sich diesmal in einem spannenden Endspiel mit dem 2. Platz zufrieden geben. Die "WiWaracho" von der VG WiWa freuten sich über den Sieg, mit dem sie den 2. Pokal in diesem Jahr für die Volleyballgemeinschaft gewinnen konnten.

Für die Gruppen Frauen III und Männer III wurde die Endrunde bereits am 3. Spieltag ausgetragen, da in diesen beiden Gruppen nur wenige Mannschaften gemeldet hatten. Bei den Frauen gewann "WiWaverdadero" von der VG WiWa gegen "Eilbecker Urbock" von TH Eilbeck mit 3:1 und konnte nach 1994 den zweiten Pokal in der höchsten Frauenklasse mit nach Hause nehmen. Bei den Männern gewannen die "Perser" in diesem Jahr nach 1997 ebenfalls ihren 2. Pokal in der höchsten Männerklasse. Sie konnten sich mit großer Unterstützung ihrer Zuschauer gegen SV Nettelnburg/Allermöhe und SV St. Georg jeweils mit 2:0 Sätzen durchsetzen.

Bei den Männern I gewann Atlantik BFSA überraschend gegen den SC Poppenbüttel den Pokal. Im Verein Atlantik BFSA, der erst seit einer Saison in der untersten Spielklasse im Verband mitspielt, spielen überwiegend Aussiedler mit. Der Erfolg wurde gebührend gefeiert.

In der Klasse Männer II mußte sich Nettelnburger/Allermöhe auch in diesem Jahr mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Für die Wellingsbütteler war es in der Halle Grootmoor ein Heimspiel. Mit Unterstützung der zahlreichen Zuschauer konnte nach 1997 damals noch unter Männer I der zweite Siegespokal gewonnen werden.

Im nächsten Jahr werden bei den Frauen und Männern wieder nur 2 Leistungsgruppen angeboten.

Zusätzlich haben der Volleyball-Verband und das Hamburger Wochenblatt vereinbart, den Hanse-Pokal auch für Schulmannschaften auszuschreiben. Im nächsten Jahr wird mit einer Mädchen- und einer Jungengruppe ab 15 Jahre gestartet.

In fast 450 Spielen konnten Spielerinnen und Spieler die neu eingeführten Regeln testen. Insbesondere die neue Zählweise - Rally-Point-System - (jeder Fehler wird gezählt), bis 25 Punkte und die neue Möglichkeit mit einem Libero (darf nur als Hinterspieler eingewechselt werden) zu spielen, waren sehr gewöhnungsbedürftig. Doch bei der Endrunde hatten sich alle Mannschaften bereits mit der Zählweise mehr oder weniger angefreundet. Den Zuschauern kommt diese sehr entgegen, da das Spiel damit wieder interessanter geworden ist und die Zeiten wo minutenlang immer nur gewechselt wurde nun vorbei sind. Der Libero wurde nur von wenigen Mannschaften getestet, da bei dieser Regel noch viele Unsicherheiten vorhanden waren.

Gerd Griem

 

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