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Ü50-WM 2019

Das deutsche Ü50-Team auf dem Weg durch die WM und zur Silbermedaille!

 

Pressespiegel

Silber für Volleyballerinnen 07.11.2019, Oldenburgische Volkszeitung
„Das war das Highlight meiner Karriere“ 06.11.2019, Aachener Zeitung
Mit 50 auf dem Gipfel der Karriere 30.10.2019, Mindener Tageblatt
Ü50: Das Team sagt Danke! 29.10.2019, Ü50-Team-Deutschland
Ü50-WM: Dieses Silber glänzt golden 22.10.2019, DVV
Smoes-Gieseking holt WM-Silber 19.10.2019, Mindener Tageblatt
Mittler mit deutscher Ü50 Vize-Weltmeisterin 19.10.2019, Saarbrücker Zeitung
Ü50-WM: Freude über Silber 19.10.2019, DVV
Den Goldpokal knapp verpasst 19.10.2019, Stuttgarter Nachrichten
TV Holz: Mädels auf Exkursion! 18.10.2019, TV Holz
Ü50-WM: Deutschland holt Silber! 18.10.2019, Ü50-Team-Deutschland
Ü50-WM: „What a crazy match!“ 18.10.2019, Ü50-Team-Deutschland
Finale, o-ho!! 17.10.2019, Ü50-Team-Deutschland
Ü50-WM: Immer noch eine Medaillenchance 17.10.2019, Ü50-Team-Deutschland
Ü50-WM: Die ersten zwei Spiele 16.10.2019, Ü50-Team-Deutschland
Smoes-Gieseking spielt um Ü50-WM-Titel 11.10.2019, Mindener Tageblatt
Deutschland will wieder Gold 30.09.2019, DVV
Ü50: Trainingswochenende in Lohhof 04.09.2019, SV Lohhof
Ü50: Feinschliff auf dem Weg zur WM 23,08.2019, SV Lohhof
Ein Ziel vor Augen Juni 2019, News - Das Magazin

 

 

 

Deutschland - Oldenburgische Volkszeitung

  Mittwoch, 06. November 2019

   www.ovz-online.de

Silber für Volleyballerinnen

Tina Wurth erreicht beim Global Cup mit der deutschen Ü50-Auswahl den zweiten Platz

Engelskirchen. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis Martina Wurth wieder in ihren normalen Alltag in Engelskirchen zurück findet. Noch ist sie ganz erfüllt von den vielen Eindrücken der vergangenen Wochen. Am 17. Oktober erreichte sie mit der deutschen Volleyball-Ü50-Auswahl der Frauen bei den Huntsman World Senior Games in Saint George (Utah) nahe Las Vegas den zweiten Platz.

„Das war ein unvergessliches Erlebnis. Ich bin irgendwann nachts aufgewacht und erst da habe ich realisiert, dass wir tatsächlich Vizeweltmeister geworden sind“, erzählt die 53-Jährige, die gebürtig aus Wipperfürth stammt. In einem spannenden Finale unterlagen die deutschen Volleyballerinnen beim Seniorinnen-Weltcup dem Gastgeber USA nur ganz knapp in fünf Sätzen. Direkt den ersten Satz hatte das deutsche Team gewonnen, die darauffolgenden zwei Sätze konnten dagegen die Amerikanerinnen für sich entscheiden. Im vierten Satz wehrte die deutsche Mannschaft den Sieg der Amerikanerinnen zunächst ab – unter anderem durch einen spektakulären 2-Meter-Schuss von Tina Wurth und Teamkollegin Anke Hellhacke-Christ zum 21 zu 15. Im fünften Satz wurde schließlich um den Turniersieg gespielt. Mit 15 zu 12 Punkten konnte die USA das Match für sich entscheiden und siegte beim Global Cup im eigenen Land.

Die Enttäuschung über die knappe Niederlage währte beim deutschen Team allerdings nicht lange. „Wir haben nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen“, freut sich Vizeweltmeisterin Tina Wurth, die die Trikotnummer 13 trägt und in der deutschen Mannschaft als Stellerin am Netz spielt.

Die ersten Versuche im Volleyball machte Wurth beim SV Wipperfürth, später zog sie nach Köln und trat der Kölner Turnerschaft 1843 bei. Dort spielte sie zunächst in der Damenmannschaft, später in der Mixed-Mannschaft – bis zur Oberliga und trat auch bei den deutschen Meisterschaften an.

Die Teilnahme an der Seniorinnen-Weltmeisterschaft in den USA war für Wurth das erste große Turnier und ein absolutes Highlight. „Es gab ein Sichtungstraining für das Turnier in Langenfeld, daran haben insgesamt 40 Frauen teilgenommen, eine davon war ich. Mit 14 sind wir dann schließlich nach Amerika gereist.“ Obwohl sich die Frauen untereinander kaum kannten, sei man als Team sehr schnell zusammengewachsen, erzählt Wurth. „Es gab zwei Trainingscamps in Minden und in München. Wir haben uns alle auf Anhieb super verstanden.“

Über 11 000 Teilnehmer verschiedener Sportarten aus 81 Nationen traten insgesamt beim Global Cup an. Eine Woche lang spielte die Engelskirchnerin mit der deutschen Ü50-Auswahl um den Sieg im Volleyball. Jede Position auf dem Spielfeld hatte Trainer Michael Wernitz doppelt besetzt. Tina Wurth verrät: „Ich bin mit 1,68 Metern die kleinste im Team und die zweite Stellerin am Netz ist mit über 1,90 Metern die Größte. Dafür bin ich schnell. Unser Spielanteil war somit sehr ausgeglichen.“

In das Turnier habe sie schnell reingefunden, habe gut mithalten können und die Stimmung vor Ort sehr genossen. „Man hat ein gemeinsames Ziel vor Augen, das motiviert.“ Vor allem das Finale beeindruckte Tina Wurth. „So etwas erlebt man sonst nicht. Das Licht ist ausgegangen und im Dunkeln wurden nacheinander alle Spielerinnen mit Namen aufgerufen. Wir sind im Scheinwerferlicht eingelaufen. Das war ein unvergessliches Erlebnis.“

Die Silbermedaille feierte das deutsche Team in der Hotellobby. Und auch aus der Heimat gab es jede Menge Unterstützung. „Viele Freunde haben das Finale live im Internet und über die sozialen Medien verfolgt und mitgefiebert“, freut sich Wurth.

Noch eine Woche blieb die 53-Jährige nach dem Turnier in den USA, bevor sie wieder zurück nach Engelskirchen flog, wo sie einen Bioladen betreibt. Auch in Zukunft möchte sie ihrer Leidenschaft nachgehen und weiterhin Volleyball spielen.

 

 

Deutschland - Aachener Zeitung

  Mittwoch, 06. November 2019

   www.aachener-zeitung.de

„Das war das Highlight meiner Karriere“

Die ehemalige Bundesliga-Volleyballerin Bina Rollersbroich aus Düren holt beim „Global Cup“ mit deutschem Ü50-Team Silber

Düren. Als der „Global Cup“ längst Geschichte war und Bina Rollersbroich die Heimreise antrat, war ihr Koffer deutlich schwerer als auf dem Hinflug. Das hatte viel mit den kleinen Präsenten zu tun, die die Teams beim internationalen Volleyball-Turnier vor jeder Begegnung verteilten: ein mexikanischer Schlüsselanhänger war dabei, ein Flummi im Kanada-Design oder ein Rucksack mit USA-Flagge. „Kleine Andenken an eine tolle Zeit“, sagt Rollersbroich.

Die Spielertrainerin der zweiten Frauen-Mannschaft des Dürener TV hatte aber noch mehr im Gepäck, als sie die USA verließ: Den Schönheitspreis hätte sicherlich die Teilnehmermedaille gewonnen, die jeder Aktive erhielt. Für die 51-Jährige hatte die kleinere, etwas weniger prunkvolle Silbermedaille aber einen noch höheren Stellenwert. Denn mit der deutschen Ü50-Natuionalmannschaft kämpfte sie sich bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft der Senioren bis ins Finale, das Gastgeber USA erst im Tiebreak für sich entschie3d (15:12).

Der kleine Schönheitsfehler verfälschte den Gesamteindruck für Rollersbroich nicht im geringsten. „Das war das Highlight in meiner Volleyball-Karriere“, schwärmte die ehemalige Aachener Bundesliga-Volleyballerin von ihrem Trip mit der Nationalmannschaft. In vier Tagen absolvierte die deutsche Delegation neun Spiele: Kanada, Mexiko, USA oder Costa Rica hießen die Gegner. Das Dixie Convention Center im amerikanischen St. George ist nicht unbedingt für Sportveranstaltungen ausgelegt, „der Boden war schon sehr hart, um Volleyball zu spielen“, räumt auch Rollersbroich ein. Der Spaß am Turnier wurde dadurch aber nicht geschmälert.

Auch die Niederlage im Auftaktspiel gegen Kanada (1:2) wurde nicht zum Euphoriedämpfer, „man hat gemerkt, dass wir uns noch in einem Findungsprozess befunden haben“, sagt die 51-Jährige, die bei ihrem ersten Auftritt im Nationaltrikot damit gerechnet hätte, „dass ich nervöser bin“. In den weiteren Partien spielte sich die Mannschaft von Bundestrainer Michael Wernitz immer besser ein, was der 2:1-Sieg gegen die US-Frauen in der Vorrunde eindrucksvoll dokumentierte. „Das Spiel hatte schon Finalcharakter“, sagt Rollersbroich. Zwei Tage später trafen sich die beiden Teams wieder, diesmal im Finale, und erneut war es eine hochklassige Begegnung – nur mit umgekehrtem Ausgang.

„Es war ein super Erlebnis und eine schöne Erfahrung“, sagt die 51-Jährige, die auch vom Rahmenprogramm begeistert war. „In St. George war alles perfekt organisiert.“ Obwohl am Ende die Knochen weh taten, könnte sich Rollersbroich einen weiteren Einsatz im Nationaltrikot vorstellen. Denn: „Wir hatten eine tolle Truppe.“ Genug Andenken an diese Zeit hat sie mitgenommen.

 

 

Deutschland - Mindener Tageblatt

  Mittwoch, 30. Oktober 2019

   www.mindener-tageblatt.de

Mit 50 auf dem Gipfel der Karriere

Minden (mt). Es ist das Traumziel unzähliger Sportler, wenigstens einmal im Nationaltrikot die Qualitäten für das Heimatland zu zeigen und sich auf internationalem Parkett zu zeigen. Für Volleyballerin Susanne Smoes-Gieseking ist dieser Traum Wirklichkeit geworden. Und wie. Im smarten Alter von 50 Jahren hat die Spielerin des SV 1860 Minden mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Ü50-WM in St. George im US-Bundesstaat Utah auf Anhieb die Silbermedaille gewonnen und damit den größten Erfolg ihrer bislang ohnehin schon schillernden Karriere gefeiert. Neun Spiele mit dem Adler auf der Brust im Land der unbegrenzten Möglichkeiten – neun unvergessliche Erlebnisse für sie und ihre gesamte Familie, auch wenn es am Ende nicht zum ganz großen Coup, dem WM-Titel, gereicht hat.

Vor allem die Augenblicke vor dem Finale gegen die USA haben sich im Kopf der Mindenerin festgebrannt. „Die Turnierorganisatoren hatten uns gebeten, einen Fahnenträger für die deutsche Mannschaft auszuwählen. Die Wahl fiel auf meinen Vater. Als er dann stolz am Spielfeldrand einmarschierte, war das schon ein bewegender Moment. Ebenso anschließend die Vorstellung der Spielerinnen, als wir in der dunklen Halle vor der großen Zuschauerkulisse aufgerufen und per Verfolgerspot bis auf das Spielfeld begleitet wurden“, erinnert sich Smoes-Gieseking. Dass sie am Ende des dramatischen Endspiels, das die USA nach großer Gegenwehr der deutschen Mannschaft schließlich nach fünf Sätzen 3:2 gewannen, den Kontrahentinnen zum WM-Titel graulieren musste, wurmt die ehrgeizige Mittelblockerin immer noch. „Ich hätte den Pokal schon gerne mit nach Deutschland genommen.“

Die Titelkämpfe in den USA entpuppten sich für alle deutschen Aktiven als willkommenes Wechselspiel zwischen sportlicher Höchstleistung und gesellschaftlichem sowie kulturellem Abenteuer. Dabei spielt es für Bundestrainer Michael Wernitz überhaupt keine Rolle, wie lange die Spielerinnen schon im Kreis der Auserwählten sind. Denn während Susanne Smoes-Gieseking stolz wie Oskar über ihre ersten neun Spiele im deutschen Trikot ist, hat Angreiferin Gudrun Burschik vom SV Lohhof, die bereits beim Titelgewinn des Ü50-Teams 2015 mit von der Partie war, mittlerweile mehr als 400 Einsätze im Nationaltrikot hinter sich. „Bei uns zählt das Leistungsprinzip. Und da sich die Aktiven bereits in den Trainingslagern in Minden und in Lohhof fantastische eingebracht haben, wurden sie auch alle in den USA eingesetzt – ohne dass ein Qualitätsverlust zu erkennen war“, zieht auch der Bundestrainer stolz Bilanz. Wie schon in der Vorbereitung achtet der Routinier auch vor Ort mit Argusaugen darauf, dass seine Spielerinnen bei aller Feierlaune die nötige Disziplin zeigen und abgemachte Nachtruheabsprachen einhalten.

Allerdings sind während des mehrtägigen Spektakels im Mormonenstaat nicht nur die Spielkünste seiner Schützlinge gefragt, sondern auch deren Entertainer-Qualitäten. „Als das Spiel um Platz 3 vorbei war, mussten alle Teams vor dem großen Finale noch eine Gesangseinlage hinlegen. Wir haben dann „Ein Hoch auf uns“ von Andreas Bourani zum Besten gegeben, garniert mit einer bildlichen Präsentation unseres Teams. Da hat man den tollen Zusammenhalt in unserer Mannschaft noch einmal richtig zu spüren bekommen“, blickt Smoes-Gieseking sehnsüchtig zurück.

Hat man in der Halle (so ein Feeling, vor solchen Kulissen in derartigen Riesen-Arenen zu spielen, hatte ich noch nie erlebt“/ Smoes-Gieseking) das sportlich Beste aus sich herausgeholt, so gibt man auch in festlicher Robe bei den diversen Banketten eine gute Figur ab, ehe man sich nach den Titelkämpfen, denen einige Spielerinnen, so auch Susanne Smoes-Gieseking und ihre Familie, noch einige Urlaubstage in Las Vegas folgen lassen, wieder aus den Augen verliert. Aber nicht für allzu lange Zeit, denn für Anfang kommenden Jahres ist eine große Wiedersehensparty in Minden geplant.

Geht es nach Susanne Smoes-Gieseking, so sollen die ersten neun Spiele im Trikot der Nationalmannschaft nicht ihre letzten gewesen sein. „Solange ich mich fit fühle, werde ich versuchen, mit guten Leistungen im Verein wieder für die Sichtungslehrgänge vor der Kaderzusammenstellung für die WM 2021 zu empfehlen“, fiebert die ambitionierte Sportlerin schon den nächsten Herausforderungen entgegen.

 

 

Deutschland - Ü50-Team-Deutschland-News

  Dienstag, 29. Oktober 2019

  

Ü50: Das Team sagt Danke!

Beim Ü50-Weltcup in den USA sind die deutschen Volleyballerinnen Vizeweltmeister geworden. Ein sportlicher Erfolg, der landesweit viel Beachtung gefunden hat.

Ein Erfolg, der nicht ohne das Team hinter dem Team, durch zahlreiche Unterstützer, Kleinsponsoren,  Spender und Mäzene, möglich gewesen ist.

Bundes-Auswahltrainer Michael Wernitz bedankt sich zunächst bei seinem Trainerteam, bei Birgit Kuhlmei-Scheppelmann, die als Orga-Leiterin am Austragungsort die leider im Vorfeld ausgefallene Co-Trainerin Martina Becker hervorragend ersetzte, und bei Renata Wernitz, die als zweite „Co“ vor allem für das Aufwärm- und Einspielprogramm vor den Spielen verantwortlich zeichnete.

Die Ausrüstung der Mannschaft übernahmen die Trikotsponsoren NEUWOH GmbH (Bad Oeynhausen) und Sebastian Gütt / Deutsche Vermögensberatung (Odenthal) sowie die Firmen Schuhhaus Niemann, Cammer (Anzüge), AET GmbH, Hallertau (Knieschoner), Pizza In, Minden (Hosen), BITMARCK-Unternehmensgruppe, Essen (Taschen), Sport Nanka, Amberg (Beschaffung, Beflockung, Einspielshirts), Sport.Tex Günter, Minden (Einspielshirts), Der VolleyBÄR (Einspielshirts) und die 3B Scientific GmbH, Hamburg (Kinesiologie Tape).

Blusen und Socken stifteten Klaus Rohlfing und Dirk Gieseking aus Minden, Schlüsselanhänger der Onlineshop ‚Volleywool‘ aus Berlin. Die Firma HUCK, Sportnetz-Spezialist aus Asslar-Berghausen, stiftete ein Volleyball-Netz für die Trainingslager.

Darüber hinaus gab es über ein halbes Dutzend weitere Spender, die das Team mit Geldbeträgen zwischen 100 und 3000€ finanziell unterstützt haben und ungenannt bleiben möchten.

Unzählige Firmen, auch Behörden und Vereine, stellten dem Unternehmen dazu kostenlos diverse kleine ‚Giveaways‘ zur Verfügung, die als Gastgeschenke für die anderen WM-Teilnehmer, die Schiedsgerichte sowie die Organisatoren und Helfer dienten.

Auch der DVV hat uns in vieler Hinsicht unterstützt (Arbeitgeberfreistellung, Gastgeschenke, Info-Flyer, Berichterstattung).

Als Berater (Management, Medien) und Kontakter stellten sich Günther Schultz und Terry Schättler zur Verfügung. Die Instagram-Berichterstattung übernahm Ute Frantzen, live berichtete dort Felicitas Christ. Mannschaftsfotografin: Birga Herzum. Trainingslager-Organisation: Susanne Smoes-Gieseking, Gudrun Burschik.

Ein besonderer Dank gilt der Spielerin Bettina Cischke aus NRW, die aus familiären Gründen ihre WM-Teilnahme leider kurzfristig absagen musste und ihre Mannschaft nur aus der Ferne unterstützen konnte.

 

 

Deutschland - DVV-News

  Dienstag, 22. Oktober 2019

  

Ü50-WM: Dieses Silber glänzt golden

Gut in Form und mit 53 noch einmal Vizeweltmeisterin: Die frühere A-Nationalspielerin Karin Steyaert holte dank einer sehr engagierten Leistung mit der deutschen Ü50-Auswahl Silber beim Global Cup 2019.

Gold wie 2015 ist es nicht geworden, aber sie waren nah dran: Die deutsche Ü50-Auswahl der Frauen holte beim diesjährigen Seniorinnen-Weltcup in den USA verdient die Silbermedaille. Im großen Finale des in St.George (Utah) ausgetragenen Weltcups unterlagen die deutschen Frauen in einem packenden Fünfsatz-Finale den USA knapp mit 19:25, 27:25, 25:14, 23:25, 12:15. „What a crazy match!“ begeisterte sich der Hallensprecher in der Heimstätte der ‚Desert Hills Thunder Sports Teams‘.

Das denkwürdige Finale wurde in der Nacht vom 17. auf den 18.Oktober live auf YouTube übertragen; mehr als 1000 Interessierte verfolgten den Stream, auch in Deutschland. „Um 3 Uhr morgens am Bildschirm hängen, das gab’s sonst nur bei Muhammad Ali oder Laura Ludwig“, so Hamburgs Volleyball-Szeneguru Peter Neese (‚SMASH Hamburg‘) begeistert. „Aber das Wachbleiben hat sich gelohnt. Tolles Spiel, tolles Turnier, tolles Team!“ Auch die Resonanz in den sozialen Medien war für ein Volleyballteam aus dem Nicht-Profibereich – noch dazu für ein Seniorenteam – beeindruckend hoch. Über 6000 Follower interessierten sich bis jetzt bei Facebook allein schon für den Ausgang des Events. Man habe nach so einem Spiel mehr Silber gewonnen als Gold verloren, lautete dort ein treffender Kommentar.

Lange Zeit schien nämlich ungewiss, ob Deutschland stark genug sei, im Kampf um Gold mitzumischen. Klare Siege gegen Außenseiter-Teams wie Mexiko oder gegen Costa Rica, den WM-Vierten, konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass man gegen Mannschaften auf Augenhöhe wie Kanada schon einen guten Tag erwischen und starke Nerven haben musste, um sich durchzusetzen. Zweimal unterlagen die deutschen Frauen den Kanadierinnen im Laufe des WM-Turniers - in der Vorrunde 31:29, 20:25, 5:15, im Haupttableau dann 22:25, 25:18, 10:15, wodurch man im Double Elimination-Turnierbaum durch die Loser-Runde musste.

Es spricht für die Moral des deutschen Teams, dass es die Nerven behielt, als es im Halbfinale ausgerechnet gegen Kanada um den Einzug ins Endspiel ging. Im dritten Anlauf gelang der erhoffte Sieg, und er fiel mit 25:19, 25:12 sogar absolut überzeugend aus. Es sei eine grandios gute Teamleistung gewesen, meinte Michael Wernitz, der stolze Trainer. Jede der eingesetzten Spielerinnen sei sehr konzentriert zur Sache gegangen und habe gezeigt, was sie kann, was sie noch drauf hat.

Im Finale setzte Wernitz zunächst auf die Formation Almut Kemperdick-Neumaier (Zuspiel), Gudrun Burschik (Diagonalangriff), Karin Steyaert, Simone Kollmann (Außenangriff), Susanne Smoes-Gieseking, Aline Mittler (Mittelblock) und Bettina Rollersbroich (Libera). „Aber auch die Spielerinnen, die ich danach noch eingesetzt habe, haben ihren Job gut gemacht“, stellte Wernitz heraus. „Alle haben alles abgerufen, was sie geben konnten.“

Die Deutschen starteten furios ins Match, führten bereits 7:1, bevor die sichtlich beeindruckten Amerikanerinnen zu ihrem Spiel fanden, ab Mitte des ersten Satzes ausgleichen und eine Führung herausarbeiten konnten, die sie nicht mehr abgaben. Ähnlich der Verlauf des zweiten Durchganges – Deutschland führte, wurde wieder eingeholt, hatte Satzball gegen sich. Doch diesmal wurde zurückgefightet: Knapp mit 27:25 kam das Team Germany zum Satzausgleich – was die US-Amerikanerinnen so schockte, dass die Deutschen anschließend fast mühelos mit 2:1 Sätzen in Führung gehen konnten. In der Vorrunde hatte Deutschland den USA ihre einzige Turnierniederlage beigebracht – da wurden Erinnerungen wach. Doch im Verlauf des vierten Durchganges zeigte sich immer deutlicher, dass den deutschen Frauen durch die Loser-Runde ein Match mehr in den Knochen steckte. Mehr und mehr ließen Konzentration, Kraft und damit Konstanz gerade einiger viel eingesetzter Stammkräfte nach. Allen war die Erschöpfung anzumerken. Drei Satzbälle konnte das aufopferungsvoll kämpfende Team abwehren, dann hatten die USA den Tiebreak erzwungen, in dem sie rasch auf 11:5 davonzogen. Dennoch - wieder begann eine Aufholjagd der Deutschen, die fast noch zum Erfolg geführt hätte.  Beim Stande von 10:14 aus deutscher Sicht hieß es zum ersten Mal „Matchpoint USA“. Der konnte von unseren Spielerinnen noch zweimal abgewehrt werden, bevor sich ihre Gegnerinnen jubelnd in den Armen lagen. Ein würdiger Weltmeister übrigens, denn kein anderes Ü50-Team war letztlich so ausgeglichen leistungsstark wie die USA, vor allem im Block und in der Feldabwehr sowie im Schnellangriff.    

Der Eindruck, den die deutschen Spielerinnen hinterließen, war jedoch absolut positiv. Nicht nur, dass sie im gesamten Turnier viel Teamspirit bewiesen und zuletzt „bis zum stehenden KO fighteten“, wie es Diagonalspielerin Ute Frantzen ausdrückte, deren Leistung bei der WM ebenfalls bemerkenswert war – auch außerhalb des Feldes gab das Team Germany durch sein Auftreten einen super Botschafter für Deutschland ab. Hier wurden viele neue Sympathien gewonnen.  

Im Rahmen der friedlich-fröhlichen „Huntsman World Senior Games“, die mit 11.000 Teilnehmer/innen in diversen Sportarten und Altersgruppen einen neuen Rekord zu verzeichnen hatten, wird auch der nächste Global Cup ausgetragen werden - 2020 für Männerteams, 2021 wieder für die Frauen. Nicht wenige der neuen Vizeweltmeisterinnen hätten schon jetzt Lust, erneut dabei zu sein.  

Die Medaillenränge
Gold: USA
Silber: Deutschland
Bronze: Kanada

Die deutsche Auswahl
Anke-Hellhake-Christ, Bettina Rollersbroich, Susanne Smoes-Gieseking, Martina Wurth (Westdeutscher Volleyball-Verband), Almuth Behrisch, Gudrun Burschik, Almut Kemperdick-Neumaier (Bayerischer Volleyball-Verband), Sandra Gransberger, Denise Höhne (Hessischer Volleyball-Verband), Ute Frantzen (Nordbadischer Volleyball-Verband), Simone Kollmann (Hamburger Volleyball-Verband), Aline Mittler (Saarländischer Volleyballverband), Susanne Rüssel (Volleyball-Verband Rheinland-Pfalz), Karin Steyaert (Volleyball-Landesverband Württemberg).
Coach: Michael Wernitz (WVV), Co-Trainerinnen: Birgit Kuhlmei-Scheppelmann (NVV), Renata Wernitz (WVV)

Günther Schultz

 

 

Deutschland - Mindener Tageblatt

  Samstag, 19. Oktober 2019

   www.mindener-tageblatt.de

Smoes-Gieseking holt WM-Silber

St. George/Minden (mt/tok). Größter Erfolg der Karriere für Volleyballerin Susanne Smoes-Gieseking vom SV 1860 Minden: im Trikot der deutschen Nationalmannschaft holte sie gestern bei der Ü50-Weltmeisterschaft in den USA die Silbermedaille. Im Finale musste sich das deutsche Team in St. George im Bundesstaat Utah Titelverteidiger USA nach einem spannenden Fünf-Satz-Krimi und großer kämpferischer Leistung am Ende 2:3 geschlagen geben.

Dennoch war Bundestrainer Michael Wernitz mit den Leistungen seiner Akteurinnen während der einwöchigen Titelkämpfe hochzufrieden. In einem ersten Kommentar lobte der Nationalcoach den positiven Auftritt der Mannschaft und zwar sowohl auf als auch außerhalb des Feldes: „Ich glaube, wir haben hier richtig gute Werbung für Deutschland gemacht.“

„What a crazy match!“, („Was für ein irres Spiel“), zeigte sich der Hallensprecher begeistert von der Dramatik dieses packenden Fights. Fünf Sätze lang bearbeiteten sich beide Mannschaften, bevor das Finale im Team USA einen knappen, aber würdigen Sieger fand.

Obwohl etlichen deutschen Spielerinnen anzumerken war, dass sie am Finaltag eine Partie mehr auszutragen hatten als die Gastgeberinnen, hatten sie nach drei Durchgängen plötzlich mit 2:1 die Nase vorn und den vor allem in Block und Feldabwehr starken Gegner richtig ins Grübeln gebracht. So auch noch einmal im Tie-Break, als es fast gelungen wäre, einen 5:11-Rückstand noch zu egalisieren. Am Ende hatte die USA jedoch das bessere Ende für sich.

 

 

Deutschland - Saarbrücker Zeitung

  Samstag, 19. Oktober 2019

   www.saarbuecker-zeitung.de

Mittler mit deutscher Ü50 Vize-Weltmeisterin

Saarbrücken (red) Die Saarbrücker Volleyballerin Aline Mittler ist mit der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Altersklasse Ü50 überraschend Vize-Weltmeisterin geworden.

Mittler, die noch in der zweiten Mannschaft des TV Holz in der Oberliga aktiv ist, und ihr Team unterlagen bei der WM in den USA den Gastgeberinnen im Finale denkbar knapp mit 2:3 Sätzen.

 

 

Deutschland - DVV-News

  Samstag, 19. Oktober 2019

  

 Ü50-WM: Freude über Silber

19:25 – 27:25 – 25:14 – 23:25 – 12:15 im Finale des Ü50-Weltcups 2019. Knapp Gold verpasst, verdient Silber geholt, alles gegeben. „Was soll man noch sagen nach so einem tollen Erlebnis?“, meinte der hörbar unausgeschlafene Bundestrainer am anderen Morgen. „Kompliment für beide Mannschaften, bei denen jede noch einmal alles abgerufen hat, was sie geben konnte – am Ende mit dem vielleicht glücklicheren Ende für die USA . Aber meine Spielerinnen haben aufopferungsvoll gekämpft! Das kann man jetzt noch sehen – die eine oder andere hat blaue Flecken, und die Eiswürfeltüten, die sich viele hinterher umgebunden hatten, sahen schon sehr strange aus.“ Allen sei die Erschöpfung anzumerken gewesen. Nicht ohne Stolz sagt Ute Frantzen: „Wir haben bis zum stehenden KO gefightet“.

Erfreulich: Die Wechsel, die das Trainergespann vornahm, bewährten sich praktisch allesamt. Wenn Spielerinnen, die etwas weniger Spielzeit hatten, rein kamen, machten sie ihren Job gut. Und: Auch wenn der Schiedsrichter manchmal etwas unvorhersehbar pfiff, so war die Leistung des Schiedsgerichts insgesamt doch ohne Fehl und Tadel. „Die amerikanischen Linesmen und –women waren kein Stück parteiisch“, bestätigt Michal Wernitz. „Ein paarmal was das auch unser Glück.“ Lob vom Trainer gab’s auch für die unermüdliche, lautstarke Unterstützung der mitgereisten Fangruppe. „Als Reisegruppe ‚Deutschland‘ haben wir ‘nen super Eindruck hinterlassen. In der Halle waren Fotos mit uns bei den Spielerinnen der anderen Teams heiß begehrt. Und Mexiko hat gestern Abend noch mit uns weitergefeiert“. Nach Mitternacht galt die Devise „Die Mexikaner haben noch Durst!“

Einige der deutschen Spielerinnen waren sicher etwas enttäuscht, dass es nicht die Goldmedaille geworden ist; für die eine oder andere war es eventuell das letzte Spiel im Nationaldress. Aber unter dem Strich haben sich alle ohne Ausnahme riesig über das Erreichte gefreut; das war beim Feiern deutlich zu merken. Das sei schon eine tolle Truppe gewesen, merkt Wernitz etwas wehmütig an. „Etliche haben aber bereits gesagt – Trainer, in zwei Jahren sind wir wieder dabei! Klar, aus heutiger Sicht würde ich auch weitermachen wollen. Aber es muss auch ein Team für so eine Unternehmung da sein.“ Noch bevor die Mannschaft also wieder zuhause ist, gehen die Planungen schon wieder los – nach dem Global Cup ist vor dem Global Cup.

 

 

Deutschland - Stuttgarter Nachrichten

  Samstag, 19. Oktober 2019

   www.stuttgarter-nachrichten.de

Den Goldpokal knapp verpasst

Karin Steyaert aus Feuerbach erkämpft sich mit der Ü50-Nationalmannschaft die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft in Utah.

Bei der Siegerehrung am Abend können wieder alle lachen. Viel hätte nicht gefehlt, und die deutsche Nationalmannschaft hätte ein Logistikproblem gehabt: Den knapp ein Meter großen Goldpokal des Global Cups von Utah nach Deutschland zu bringen.

Nach etwa zweieinhalb Stunden anstrengender Spielzeit – im dritten Spiel des Tages – hat dem deutschen Ü-50-Team nicht viel gefehlt, um sich den Titel bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft zu holen. Im Finale gegen die USA hatte sich Deutschland im vierten Satz von einem 17:22-Rückstand auf 21:22 heran gekämpft, mit einer Aufschlagserie der Feuerbacherin Karin Steyaert, die auch sonst als verlässlicher Dreh- und Angelpunkt der deutschen Formation agierte. Doch ein, zwei Fehler zu viel ließen die USA den Satz mit 25:23 gewinnen und damit in den entscheidenden Tiebreak einziehen.

„Girls just wanna have fun“ von Cyndi Lauper schallte durch die Lautsprecher der Sporthalle der Desert Hills High School und über das blitzblank gefegte, mehrfach lackierte spiegelnde Parkett, welches die amerikanischen Sporthallen so einzigartig macht. Das Publikum tanzte, und nicht wenige Mitglieder von Karin Steyaerts Feuerbacher Sportgruppe saßen in der Nacht auf Freitag vor dem Bildschirm und verfolgten daumendrückend die Live-Übertragung auf dem YouTube-Kanal des Turniers – was sonst in dieser Generation bislang nur der ersten Mondlandung oder den Boxkämpfen von Muhammad Ali vorbehalten war.

Doch der von Cyndi Lauper proklamierte Spaß war schnell vorbei: Das deutsche Team agierte plötzlich fehlerhafter, lag schnell mit 2:6 hinten und wechselte beim 3:8 die Seiten. Trotz einer eindrucksvollen Aufholjagd unterlag das deutsche Team im fünften Satz mit 12:15, was die Silbermedaille bedeutete.

Mehr als 11 000 Teilnehmer in verschiedenen Sportarten und in verschiedenen Altersgruppen haben sich in St. George in Utah getroffen. Neuer Rekord, vermeldeten die Veranstalter. Der Global Cup, so etwas wie die olympischen Spiele für Senioren, zieht alle zwei Jahre immer mehr Menschen an. „Schade, zu den richtigen Olympischen Spielen habe ich es leider nicht geschafft“, sagte Karin Steyaert kurz vor dem Abflug in die USA. „1991 bei der EM in Italien haben wir zwar die Bronzemedaille im kleinen Finale gegen Italien gewonnen, aber weil wir das Finale durch eine knappe 2:3-Niederlage gegen die Niederlande verpasst hatten, war auch die Qualifikation für Olympia in Barcelona futsch.“

Dabei ist ihre Karriere auch so schon schillernd und eindrucksvoll. Als einstige belgische Nationalspielerin schmetterte sie als Profi erst beim TuS Stuttgart, später beim CJD Feuerbach, wurde naturalisiert und kurze Zeit später Spielführerin des deutschen Nationalteams. Mit Feuerbach gewann die Außenangriff- und Annahmespezialistin drei deutsche Meisterschaften und viermal den Pokaltitel. Sie spielte auf drei Europa- und zwei Weltmeisterschaften und konnte auch nach ihrer Profi-Karriere kaum vom Ball lassen.

„Wenn ich auf dem Feld stehe, ist alles andere weg. Das ist wie Meditieren für mich. Dann das Auspowern, das Schwitzen, der Wettkampf, einfach herrlich“, erklärte Steyaert. „Das ist wahrscheinlich wie bei Marathonläufern, die irgendwann die Glückshormone freisetzen.“

15 Jahre in der deutschen Bundesliga endeten beim TV Creglingen im Jahr 2000, als sie bis zum fünften Schwangerschaftsmonat noch aktiv war. Ihrem Sohn folgten noch zwei Töchter. Die aktive Volleyballzeit ging nahtlos über in eine Phase, in der Steyaert als Tagesmutter Kinder statt Bälle jonglierte. Später erwarb sie nacheinander verschiedene Übungsleiterscheine und absolvierte zudem eine Ausbildung zum Personal Trainer. Der sportliche Tagesablauf hält sie weiterhin fit – und der Volleyball lockt. Schwuppdiwupp, stand sie wieder auf dem Feld. 2006 wurde sie für das Zweitligateam des MTV Stuttgart reaktiviert. 2008 gelang ihr an der Seite der seinerzeit ebenfalls reaktivierten Rekordnationalspielerin Renate Riek mit Allianz MTV Stuttgart der Aufstieg in die 1. Bundesliga – da war sie bereits 42 Jahre alt. Zudem standen jedes Jahr die deutschen Seniorenmeisterschaften im Kalender, bei denen sie sich 2014 sogar einmal die Goldmedaille holen konnte, mit 48 Jahren in der Klasse Ü31.

Jetzt – nach der WM in Utah – soll eigentlich Schluss sein mit Volleyball. „So habe ich es geplant“, sagte Karin Steyaert vor dem Abflug. „Aber ob ich es schaffe? Keine Ahnung. Es juckt halt immer in den Fingern. Ich glaube, es wird auch mit 80 noch jucken.“ Nun ja, den großen Goldpokal nach Deutschland zu bringen, wäre schon noch eine reizvolle Aufgabe.

 

 

Deutschland - proWIN Volleys TV Holz-News

  Freitag, 18. Oktober 2019

  

TV Holz: Mädels auf Exkursion!

Ein spannendes Wochenende werden unsere Mädels Stella und Jule aus der Damen 3 erleben. Beim Bundespokal in Dippoldiswalde bei Dresden messen sich die Landesauswahlteams untereinander im Jahrgang 04/05.

Eine unvergessliche Woche wird wohl unsere Aline Mittler (Damen 2) hinter sich haben. Aus Utah, USA, holt die „Nationalmannschaft der Senioren unfassbar starkes Silber mit zurück nach Deutschland.

Die Mädels unterlagen heute Nacht um 4 Uhr MEZ den Gastgebern im Tie-Break. Wer das Finale im Livestream gesehn hat, weiß, wie unglaublich spannend und knapp das war.

Und wer weiß, wenn Aline irgendwie mit ihrem Jetlag klar kommt, könnt ihr sicher auch diesen Samstag beim Heimspiel der Damen 2 persönlich gratulieren.

 

 

Deutschland - Ü50-Team-Deutschland-News

  Freitag, 18. Oktober 2019

  

Ü50-WM: Deutschland holt Silber!

Das ging flott: Mit einem überlegen geführten und am Ende deutlichen 2:0 (25:16, 25:8) stoppten die deutschen Frauen Costa Rica, einen wegen seiner unorthodoxen Spielweise stets unangenehmen Gegner. Der Erfolg war vor allem dem guten Zuspiel zu verdanken, durch das auch der Angriff gut aussah. Hervorzuheben die Leistung der immer stärker werdenden Diagonalangreiferin Ute Frantzen. Damit bleibt die Chance gewahrt, doch noch in die Medaillenränge zu kommen. Der Ausgang des nächsten Matches um 19 Uhr MEZ entscheidet, um welche Farbe gespielt werden darf.

Kontrahent wird – aller guten Dinge sind drei – Kanada sein, das im Parallelspiel den USA 1:2 unterlag (25:22, 21:25, 9:15). Der erneute Vergleich Canada / Germany ist für beide Teams so etwas wie ein Halbfinale. Wer sich hier durchsetzt, darf den US-Amerikanerinnen ins Endspiel folgen. Den Verliererinnen bleibt immerhin noch das Spiel um Platz 3. Beide Finals werden ab halb 2 Uhr nachts live auf YouTube übertragen (2019 Huntsman World Senior Games - Global Cup Finals). Hoffen wir also, dass unsere Mannschaft heute ihre gute Form konservieren kann, damit unsere kleine Fankolonie weiter jubeln darf.

Finale, o-ho!! :D Da aller guten Dinge in der Tat 3 waren, gelang den Deutschen im 3. Anlauf der erhoffte Sieg gegen Kanada. Und die Revanche fiel überraschend deutlich aus: 25:19, 25:12! Mehr geht nicht bei zwei spielerisch im Prinzip gleich starken Teams. Natürlich kam unserer Mannschaft dabei zugute, dass die Kanadierinnen noch etwas vom vorherigen Dreisatz-Fight gegen die USA erschöpft waren, während Deutschland seine Pflichtaufgabe Costa Rica im Eiltempo erledigen konnte (darauf hatten alle auch ein bisschen spekuliert).

„Dennoch war das hier eine grandiose, überzeugend gute Teamleistung von uns“, stellt Michael Wernitz heraus. „Auf allen Positionen sind die Spielerinnen sehr konzentriert zu Werke gegangen. Jede hat das getan, was sie kann und worin sie sicher ist; keine hat plötzlich versucht zu zaubern. Dazu haben wir taktisch gut und druckvoll aufgeschlagen. In beiden Sätzen konnte so in schneller Folge gleich ein 4-5 Punkte-Polster herausgespielt werden, was natürlich sehr zur Beruhigung beigetragen, Zuversicht und Selbstvertrauen gebracht hat. Ich bin mega stolz auf mein gesamtes Team.“ Unser Trainer bedankt sich dazu bei der mexikanischen Mannschaft, die – obwohl schon aus dem Turnier ausgeschieden – die ganze Zeit mit den deutschen Fans das Team Germany angefeuert hat.

Ein Platz auf dem Treppchen ist damit gesichert; die deutschen Spielerinnen werden mit Edelmetall geschmückt nach Hause kommen. Ob in den hiesigen Morgenstunden Silber oder Gold um ihren Hals hängen wird, kann man live unter https://www.youtube.com/watch?v=VJsfBYGVTjE verfolgen - die Übertragung beginnt um 01:30h MEZ mit dem Spiel um Bronze und wird um 3 Uhr mit dem Endspiel gegen die USA fortgesetzt.

Smash-Info: Leider hat das deutsche Team nach zähem Kampf das Finale gegen die USA mit 2:3 (19:25, 27:25, 25:14, 23:25, 12:15) verloren.

 

 

Deutschland - Ü50-Team-Deutschland-News

  Freitag, 18. Oktober 2019

  

Ü50-WM: „What a crazy match!“

Schnuppern durften sie am Gold – gereicht hat es am Ende dann doch nicht. „What a crazy match!“, zeigte sich der Hallensprecher begeistert von der Dramatik dieses packenden Fights zwischen Titelverteidiger USA und Herausforderer Deutschland. 5 Sätze lang bearbeiteten sich beide Mannschaften, bevor das Finale im Team USA einen knappen, aber würdigen Sieger fand.

Obwohl etlichen deutschen Spielerinnen anzumerken war, dass sie an diesem Tag eine Partie mehr auszutragen hatten als die Gastgeberinnen, hatten sie nach 3 Durchgängen plötzlich mit 2:1 Sätzen die Nase vorn und den vor allem in Block und Feldabwehr starken Gegner richtig ins Grübeln gebracht. So auch noch einmal im Tiebreak, als es unserem Team fast gelungen wäre, einen 5:11-Rückstand noch zu egalisieren – trotz mehrfacher Matchbälle der USA.

Konstanteste Punktesammlerin auf deutscher Seite war in diesem denkwürdigen Finale Hauptangreiferin Karin Steyaert, die über die Außenposition nahezu jeden Ball verwerten konnte. In einem ersten Kommentar lobte Coach Michael Wernitz jedoch hauptsächlich den positiven Auftritt der Mannschaft – und zwar sowohl auf dem als auch außerhalb des Feldes: „Ich glaube, wir haben hier richtig gute Werbung für Deutschland gemacht.“ Mehr zum Weltcup-Finale gibt's im Laufe des heutigen Freitags.

 

 

Deutschland - Ü50-Team-Deutschland-News

  Donnerstag, 17. Oktober 2019

  

Finale, o-ho!!

Da aller guten Dinge in der Tat 3 waren, gelang den Deutschen im 3. Anlauf der erhoffte Sieg gegen Kanada. Und die Revanche fiel überraschend deutlich aus: 25:19, 25:12! Mehr geht nicht bei zwei spielerisch im Prinzip gleich starken Teams. Natürlich kam unserer Mannschaft dabei zugute, dass die Kanadierinnen noch etwas vom vorherigen Dreisatz-Fight gegen die USA erschöpft waren, während Deutschland seine Pflichtaufgabe Costa Rica im Eiltempo erledigen konnte (darauf hatten alle auch ein bisschen spekuliert).

„Dennoch war das hier eine grandiose, überzeugend gute Teamleistung von uns“, stellt Michael Wernitz heraus. „Auf allen Positionen sind die Spielerinnen sehr konzentriert zu Werke gegangen. Jede hat das getan, was sie kann und worin sie sicher ist; keine hat plötzlich versucht zu zaubern. Dazu haben wir taktisch gut und druckvoll aufgeschlagen. In beiden Sätzen konnte so in schneller Folge gleich ein 4-5 Punkte-Polster herausgespielt werden, was natürlich sehr zur Beruhigung beigetragen, Zuversicht und Selbstvertrauen gebracht hat. Ich bin mega stolz auf mein gesamtes Team.“ Unser Trainer bedankt sich dazu bei der mexikanischen Mannschaft, die – obwohl schon aus dem Turnier ausgeschieden – die ganze Zeit mit den deutschen Fans das Team Germany angefeuert hat.

Ein Platz auf dem Treppchen ist damit gesichert; die deutschen Spielerinnen werden mit Edelmetall geschmückt nach Hause kommen. 

Ob in den hiesigen Morgenstunden Silber oder Gold um ihren Hals hängen wird, kann man live unter https://www.youtube.com/watch?v=VJsfBYGVTjE verfolgen - die Übertragung beginnt um 01:30h MEZ mit dem Spiel um Bronze und wird um 3 Uhr mit dem Endspiel gegen die USA fortgesetzt.

 

 

Deutschland - Ü50-Team-Deutschland-News

  Donnerstag, 17. Oktober 2019

  

Ü50-WM: Immer noch eine Medaillenchance

Am Mittwoch stand das Team zunächst vor einer durchaus lösbaren Aufgabe, denn erster Gegner war Costa Rica. Im Mittelamerika-Duell am Dienstag konnte Costa Rica nach seiner deutlichen Niederlage gegen Kanada (11:25, 5:25) überraschend die Mexikanerinnen in drei Sätzen bezwingen (14:25, 25:22, 15:10) - was entsprechend gefeiert wurde.

Mit 25:8, 25:14 gelang unserem Team ein ungefährdeter, weitgehend konzentriert herausgespielter Pflichtsieg gegen Costa Rica! Der jedoch dennoch nicht zum Gruppensieg langte, denn die USA schlugen Kanada mit 25:21 und 25:15, so dass Deutschland nun als Zweiter um 21 Uhr MEZ auf Kanada trifft. Dies wird ein wirklich richtungsweisendes Match für unser Team werden.

Und ach, wie ärgerlich: Im ersten Hauptrundenspiel unterlag das deutsche Team ganz knapp in drei Sätzen den Kanadierinnen – 22:25, 25:18, 10:15. „Uns fehlte in diesem Spiel die Lockerheit“, stellte Bundescoach Michael Wernitz fest. „Die Spielerinnen wollten zu viel, sind oft zu kritisch mit sich selbst und verkrampfen dann. Kanada hat in den entscheidenden Phasen einfach weniger Fehler gemacht.“

Dafür zeigte unsere Mannschaft im Folgematch gegen Mexiko wieder ein richtig gutes Spiel, bei dem sich etliche frische Kräfte mit ihren Leistungen in den Vordergrund spielen konnten. 25:13, 25:12 – das war eine ganz klare Angelegenheit.

Wie geht es nun weiter? Noch haben die Deutschen eine Medaillenchance. Am Finaltag geht es zunächst um 17 Uhr MEZ wieder gegen die Costa Ricanerinnen, die sich über einen erneuten Sieg gegen Mexiko (26:24, 26:24) und ein 13:25, 10:25 gegen die USA für diese Begegnung qualifizieren konnten. Der Gewinner des Vergleichs darf um 19 Uhr noch einmal die USA oder Kanada herausfordern. Der Verlierer dieser vorentscheidenden Partie spielt um 01:30h in der Nacht um Bronze, der Gewinner um 3 Uhr morgens um Gold.

 

 

Deutschland - Ü50-Team-Deutschland-News

  Mittwoch, 16. Oktober 2019

  

Ü50-WM: Die ersten zwei Spiele

Erstes Spiel gegen Mexiko

Erster Sieg geschafft! Trotz einiger Startschwierigkeiten jeweils zu Satzbeginn gewann das deutsche Team beide Durchgänge gegen Mexiko souverän (25:18, 25:11). Auch gegen den zweiten Vorrundengegner testete Bundesauswahltrainer Michael Wernitz verschiedene Aufstellungen, so dass seine 1. Sechs - plus Libero - langsam Form annehmen dürfte.

Die im Durchschnitt einen Kopf kleineren und im Angriff eher biederen Mexikanerinnen lebten im ersten Satz vornehmlich von den Eigenfehlern der deutschen Spielerinnen, die letztlich aber nicht allzu viel zuließen. Im zweiten Durchgang dominierte das Team Germany im Aufschlag, Block und Angriff; bei etwas konzentrierterem Beginn hätte das Satzergebnis auch einstellig ausfallen können.

Zweites Spiel gegen die USA

Das war spannend – auch, wenn es dabei noch nicht um allzu viel ging: In einem hochklassigen Match bezwang Deutschland das Team USA, das zuvor durch zwei starke Auftritte überzeugt hatte, mit 2:1. Den ersten Durchgang konnten die Deutschen mit 25:20 für sich entscheiden; mit 20:25 ging dafür Satz 2 in dieser ausgeglichenen Partie an die USA. Im Tiebreak behielt unsere Mannschaft am Ende die Nase ganz knapp mit 15:13 vorn.

„Ein heißer Tanz“, meinte Coach Michael Wernitz hinterher. „Beide Mannschaften sind Vollgas gegangen. Das hatte ich nicht erwartet, dachte, die USA pokern ein bisschen. Jetzt haben sie einen kleinen Dämpfer bekommen. Das war ein richtig intelligentes Spiel von uns mit einigen cleveren Entscheidungen gegen einen schnell und risikoreich spielenden Gegner, der insbesondere über die Mitte brandgefährlich ist. Selbst die amerikanischen Zuschauer haben hinterher aufrichtig applaudiert, und die US-Spielerinnen haben unsere zu einem tollen Match beglückwünscht. Auf dem Feld war Krieg – aber außerhalb haben sich beide Teams super verstanden.“

 

 

Deutschland - Mindener Tageblatt

  Freitag, 11. Oktober 2019

   www.mindener-tageblatt.de

Smoes-Gieseking spielt um Ü50-WM-Titel

Minden (tok) Fast ein halbes Jahr hat sie diesem Augenblick entgegengefiebert und sich akribisch vorbereitet, heute ist es so weit. Zusammen mit 13 Teamkolleginnen der deutschen Ü50-Nationalmannschaft fliegt Volleyballerin Susanne Smoes-Gieseking vom SV 1860 Minden zum Global Cup, der Ü50-WM, in die USA.

Nach der Landung heute Abend in Las Vegas wird morgen in dem Spielerparadies noch eine Trainingseinheit eingelegt, bevor am Sonntag die Weiterfahrt nach St. George im US-Bundeesstaat Utah erfolgt. Dort wird die Mannschaft von Montag an ihre Vorrundenspiele gegen Kanada, Mexiko, Costa Rica und die USA bestreiten. In diesen Partien gehen die deutschen Auswahlspielerinnen mit großen Ambitionen und wollen am Ende wieder um den WM-Titel mitspielen.

Bundestrainer Michael Wernitz sieht seine Schützlinge für den ganz großen Coup gut vorbereitet. In zwei Trainingslagern hat er seine Spielerinnen vor allem in puncto Harmonie auf dem Spielfeld eingestimmt. Nach dem ersten Trainingslager im Mai in Minden stand im August noch eine weitere Zusammenkunft in Lohhof an, wo die ehemalige deutsche Nationalspielerin Gudrun Burschik ihre sportliche Heimat hat. Auch hier wurde nach einigen Konditionseinheiten besonders am Spielverständnis gearbeitet. „Schließlich sieht sich das Team erst im Flieger oder in den USA wieder“, sagte Coach Wernitz.

Neben den WM-Partien stehen auch kulturelle Aktivitäten auf dem Programm. So ist ein Ausflug in den Zion-nationalpark geplant, dazu nimmt das Team an mehreren Banketten teil. Wenn die Spielerinnen dann in ihren edlen Roben auflaufen werden, ist auch ein Stück Mühlenkreis mit von der Partie, denn das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ziert die Ärmel der roten Blusen der Nationalspielerinnen.

Die Rückreise nach Las Begas, möglichst mit einer Medaille oder gar dem Siegerpokal im Gepäck, ist für Freitag, 18. Oktober, geplant. Von dort geht es dann wieder zurück nach Deutschland.

 

 

Deutschland - DVV-News

  Montag, 30. September 2019

  

Deutschland will wieder Gold

Mit frischen Kräften, aber auch drei Weltmeisterinnen von 2015 in ihren Reihen will die deutsche Ü50-Auswahl ihren damaligen Erfolg wiederholen.

Sie möchten es noch einmal wissen: Für Kapitänin Gudrun Burschik (geb. Witte) und Spielmacherin Almut Kemperdick-Neumaier, beides frühere A-Nationalspielerinnen mit jeder Menge Länderspielerfahrung, gibt es bei ihrer diesjährigen Teilnahme am in den USA veranstalteten „Global Cup“ für Ü50-Nationalmannschaften nur ein Ziel: Das Team Germany soll wieder Gold holen wie zuletzt vor vier Jahren.  

Kein Selbstgänger, denn seit 2015 hat sich einiges getan. Die deutsche Auswahl ist quasi „runderneuert“. Außer Burschik und Kemperdick-Neumaier ist vom damaligen Weltmeisterteam lediglich noch Mittelblockerin Anke Hellhake-Christ als Spielerin dabei. Birgit Kuhlmei-Scheppelmann fungiert jetzt als Co-Trainerin des neuen Auswahlcoaches Michael Wernitz (WVV).

Wernitz hat zwei Jahre lang daran gearbeitet, wieder ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen. 2018 wurden in zwei Lehrgängen fast 50 Bewerberinnen gesichtet, bevor Anfang dieses Jahres der neue Kader stand. Nach zwei intensiven Trainingslagern im Mai (Minden) und August (Lohhof) können es die 15 Auswahlspielerinnen gar nicht mehr erwarten, dass es am 14. Oktober endlich losgeht. Auch beim dreiköpfigen Trainerteam (neben Organisatorin Birgit Kuhlmei ist auch Wernitz‘ Frau Renata als Co-Trainerin dabei) ist die Vorfreude riesengroß. Michael Wernitz: „Sehr erfreulich für mich, dass ich neben Neulingen auch auf einige erfahrene und erfolgreiche Weltcup-Teilnehmerinnen setzen kann.“  

Doch auch unter den „Neuen“ sind international erfahrene Spielerinnen. Die bekannteste ist die Stuttgarterin Karin Steyaert, die frühere belgische und deutsche Nationalspielerin. Eine weitere Außenangreiferin, Simone Kollmann (Hamburg), ist vor drei Jahren mit den deutschen Seniorinnen bereits Ü45-Weltmeister geworden. 

Hauptkonkurrenten der deutschen Auswahl um den Ü50-Titel dürften –neben Costa Rica und Mexiko – der amtierende Weltmeister USA  und der zweifache Global Cup-Gewinner Kanada sein. Ausgetragen wird der Cup im Rahmen der diesjährigen „World Senior Games“ in St.George im US-Bundesstaat Utah.

Die deutsche Auswahl
Bettina Cischke, Anke-Hellhake-Christ, Bettina Rollersbroich, Susanne Smoes-Gieseking, Martina Wurth (Westdeutscher Volleyball-Verband), Almuth Behrisch, Gudrun Burschik, Almut Kemperdick-Neumaier (Bayerischer Volleyball-Verband), Sandra Gransberger, Denise Höhne (Hessischer Volleyball-Verband), Ute Frantzen (Nordbadischer Volleyball-Verband), Simone Kollmann (Hamburger Volleyball-Verband), Aline Mittler (Saarländischer Volleyballverband), Susanne Rüssel (Volleyball-Verband Rheinland-Pfalz), Karin Steyaert (Volleyball-Landesverband Württemberg).

Günther Schultz

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

  Mittwoch, 04. September 2019

  

Ü50: Trainingswochenende in Lohhof

Am vergangen Wochenende vom 23.-25.08.2019 traf sich die die deutsche Nationalmannschaft der Ü50-Damen zum letzten Trainingslager in Unterschleißheim vor der Abreise zu den World Senior Games in St. George, Utah.

Für die 16 Spielerinnen und die Betreuer stand der spielerische Feinschliff, die Festlegung von Angriffsvariationen und die Abwehrtaktik im Mittelpunkt. Als einen weiteren Schwerpunkt übten die aus ganz Deutschland stammenden Spielerinnen diverse Aufstellungen für die so wichtige Annahme.  

Trotz des umfangreichen Programms von Trainer Michael Wernitz blieben Verletzungen aus. Alle Beteiligten waren mit großem Einsatz und viel Spaß bei der Sache. Die teils schwierige und Zeit aufwändige Anreise wegen vieler Staus am Freitag war da schon wieder vergessen.

Neben der sportlichen Vorbereitung muss heute auch das ganze Drumrum passen.  Der Fototermin mit Birga Herzum brachte den zeitlichen Ablauf zwar kurz durcheinander. Als Dank an die zahlreichen Sponsoren, die unter anderem die neue Ausrüstung mit Trikots und Taschen ermöglicht haben, sind die Bilder ein besonderes Zeichen der Wertschätzung. 

Nach einer Besprechung des Ablaufs der Reise und der Verteilung kleiner Aufgaben vor Ort einigte sich das ganze Team beim gemeinsamen Abendessen in der Parkgaststätte auf das Ziel für diese inoffizielle Weltmeisterschaft: Auf alle Fälle soll das Finale am 17.10. erreicht werden. 

Neben allen organisatorischen Anstrengungen hängt der Verlauf eines solchen Trainingslagers auch von den äusseren Umständen ab. Hier gilt der Dank insbesondere dem Hotel Viktor’s für die hervorragende Unterbringung, Vini & Sapori für die prompte Lieferung der bestellten Stärkung in die Halle, der Stadt Unterschleißheim und natürlich all den Helfern, die in der Halle wieder fleißig beigetragen haben. Die LohhoferInnen haben solche Ereignisse einfach drauf! 

Als Belohnung für alle, die tatkräftig mitgeholfen haben, soll nun auch eine Medaille her. Am 14.10. Ist es dann soweit. Das Turnier mit den Teams von kann beginnen. Nach dem Endspiel am 17.10.  werden wir dann wissen, ob sich der große ehrenamtlich geleistete Einsatz von Berater Günther, Co-Trainerin Birgit, dem Trainer Michael, den Organisatorinnen und Spielerinnen gelohnt hat. In diesem Sinne drücken wir die Daumen für einen verletzungsfreien und erfolgreichen Abschluss bei den World Senior Games in St. George in Utah, USA!

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

  Freitag, 23. August 2019

  

Ü50: Feinschliff auf dem Weg zur WM

Sechs Wochen vor dem Abflug zu den World Senior Games in Utah holen sich die 15 Spielerinnen der deutschen Ü50-Nationalmannschaft von Trainer Michael Wernitz in Lohhof den letzten Feinschliff vor den Weltmeisterschaften.

Nach fast einem Jahr Vorbereitung findet am Wochenende (23.-25.08.2019) in Lohhof das zweite und letzte Trainingslager für das Team von Michael Wernitz statt. Von Freitag Abend bis Sonntag Mittag bereiten sich die 15 Spielerinnen aus ganz Deutschland auf das Turnier in St. George vor. Vom 14. bis 17. Oktober 2019 treffen die Damen auf Teams aus Kanada, Mexiko, Costa Rica und den USA.

Nach zwei Sichtungen und dem ersten Trainingslager in Minden stehen in der FOS / BOS am Wochenende einige Trainingseinheiten, ein Trainingsspiel am Samstag Nachmittag, die Verteilung der selbst-finanzierten Ausrüstung und Fototermine für die Sponsoren auf dem Programm. Weder Urlaub, berufliche oder private Verpflichtungen hinderten Spielerinnen, Trainer und Berater Günni an der Reise nach Unterschleißheim. Die kürzeste Anreise hatten die drei Lohhoferinnen Almut Kemperdick-Neumaier, Almuth Berisch und Gudrun Burschik, die dafür die Organisation des Trainingslagers übernommen haben. Die hervorragende sportliche Infrastruktur und die große Unterstützung bieten beste Voraussetzungen für die erfolgreiche Vorbereitung der deutschen Nationalmannschaft.

 

Deutschland - News - Das Magazin

  Juni 2019

   https:news-dasmagazin.de

Ein Ziel vor Augen

Ü50-Volleyballerinnen trainieren in Minden für den Global-Cup

Sie haben nichts verlernt und ein großes Ziel vor Augen: Den Global-Cup der Ü50-Volleyball-Nationalmannschaft im US-Bundesstaat Utah, der vom 17. bis 19. Oktober ausgetragen wird. Anfang Mai trafen sich die Spielerinnen in Minden, um zu trainieren. Und dass sie sich riesig auf den Wettbéwerb freuen, war jederzeit spürbar. Es ging hart an die Arbeit im Otto-Michelson-Sportzentrum und Bundestrainer Michael Wernitz ist zufrieden. „Mit so einer Leistung haben wir sehr gute Chancen“, sagt er.

Unter den Spielerinnen herrscht beim Training bestes Betriebsklima, Star-Allüren sieht man überhaupt nicht. Gudrun Burschik (geborene Witte), die mit 375 Länderspielen immer noch auf Platz drei der deutschen Bestenliste hinter Rekord-Nationalspielerin Renate Riek-Bauer (518 Einsätze) und Ute Steppin (426) geführt wird, ordnet sich den Anweisungen von Bundestrainer Michael Wernitz ebenso bedingungslos unter wie Susanne Smoes-Gieseking vom SV 1860 Minden, die nach hervorragenden Vorstellungen bei mehreren Sichtungslehrgängen erstmals im erlauchten Nationalkader mitspielen darf und sich tierisch auf die Reise über den großen Teich freut.

Noch vor den ersten Übungseinheiten stehen Fotoaufnahmen für diverse Sponsoren auf dem Programm, bei denen die Auswahlspielerinnen schon ihre Kreativität einbringen dürfen und immer wieder mit ausgefallenen Ideen für humorvolle Momente sorgen. „Sponsoren sind für uns sehr wichtig“, sagt Smoes-Gieseking. Nach knapp einer Stunde ist dieser ungewöhnliche Aufgalopp beendet und die zweite Trainingseinheit darf in Angriff genommen werden.

Auch der Bundestrainer hat mit seinem hintersinnigen Humor und seiner Schlagfertigkeit gehörigen Anteil an der gelösten Atmosphäre. Bereits beim Aufwärmen setzt er mit einem Memory-Lauf spielerisch darauf, Körper und Geist gleichermaßen auf Betriebstemperatur zu bringen. Bei allen Übungen, die folgen, hat der Spaß an der Sache neben dem Leistungsgedanken einen festen Platz im Trainingsplan. Schließlich soll zwar viel Schweiß vergossen werden, um mit einer guten Konditionsbasis aus dem ersten Trainingslager hervorzugehen. Andererseits soll auch ebenso viel gelacht werden, um den Teamgeist für die  Herkulesaufgabe im Mormonenstaat Utah, wenn es gegen Volleyball-Giganten wie die USA, Kanada oder Russland um die Wurst geht, zu stärken.

„Mal sehen, wie es wird“, sagt Wernitz, der die außergewöhnliche Fitness der Spielerinnen lobt. Aus dem gesamten Bundesgebiet kommen sie – schwerpunktmäßig allerdings aus Süddeutschland. Dass Minden als Ort für das Training ausgewählt wurde, hat organisatorische Gründe. „Das hängt immer auch damit   zusammen, wer die Dinge in die Hand nimmt.“ Die Stadt gefällt dem Team gut – und es gibt auch Zeit für  gesellige Momente.

 

 

 © 1999-2019 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel