Saison 1999/2000

Die folgenden Glossen erschienen in der Saison 1999/2000 in allen Hamburger Bundesliga-Spielzeitungen und dienten als Überleitungen zu den News des Hamburger Volleyball-Verbandes.

Saison: 1999/2000 · 1998/1999

Weihnachtsrezept für Adventskuchen

Man nehme:

1 Tasse Wasser
1 Tasse Zucker
1 Tasse braunen Zucker
4 grosse Eier
2 Tassen getrocknete Früchte
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Salz
1 Hand voll Nüsse
1 Zitrone
1 Liter Single Malt Whiskey

Zubereitung:

Zunächst kosten sie den Whiskey und überprüfen so seine Qualität. Nehmen sie dann eine grosse Rührschüssel zur Hand.
Währenddessen probieren sie nochmals den Whiskey und überzeugen sich davon, dass er wirklich von bester Qualität ist.
Giessen sie dazu eine Tasse randvoll und trinken sie diese aus. Wiederholen sie diesen Vorgang.

Schalten sie den Mixer an und schlagen sie in der Rührschüssel die Butter flaumig weich. Fügen sie einen Löffel voll Zucker hinzu. Überprüfen sie, ob der Whiskey noch in Ordnung ist. Probieren sie dazu nochmal eine Tasse voll. Mixen sie den Schalter aus !

Brechen sie 2 Eier aus und zwar in die Schüssel. Haun sie die schrumpligen Früchtchen mit rein. Malten sie den Schixer an. Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, lösen´s des mit´nem Traubenschier.

Überprüfen sie den Whiskey auf seine Konsissstenzzzzz.....

Jetzt schmeissen sie die Zitrone in den Hixer und drücken ihre Nüsse aus.

Fügen sie eine Tasse hinzu. Zucker, alles. Was auch immer ...

Fetten sie den Ofen ein. Drehen sie ihn um 350 Grad. Schlagen sie auf den Mixer, bis er ausgeht. Werfen sie die Rührschüssel aus dem Fenster und überprüfen sie den Geschmack des übrigen, abgestandenen Whiskeys.

Gehen sie ins Bett und pfeifen sie auf den Kuchen ....

Peter Neese


Neues zur Geschichte des Volleyballs

Die ursprüngliche Zielgruppe unseres Sports wurde in früherer Zeit in der Automobilbranche vermutet, da insbesondere Mantafahrer das Spiel als "voll geil ey" schätzten. Durch aufkommende prüderie in den napoleonischen Wirren sei der Begriff dann um das Mittelteil verkürzt wurden.

Neuere Forschungen legen indes eine inhaltsorientiertere Deutung nahe. Danach stammt unsere Sportart aus Niedersachsen. Im mittelalterlichen Hannover wurden zum Zwecke des Nahrungsausgleiches mit den unterversorgten Stadtteilen rohe Eier über den Fluß, die Leine, geworfen und mit Netzen wieder aufgefangen. Da die Eier oft nicht gefangen werden konnten und beim Aufprall auf den Boden zerbrachen, wurden sie in Wolle eingewickelt.

Dieser Akt der Solidarität um den Woll-Ei-Ball wurde in feierlichen Zeremonien ritualisiert nachgestellt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde auf rohe Eier verzichtet und es entwickelte sich das heute meist verbreitete Ballspiel der Welt!

Peter Neese


 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel