Hamburger  Volleyball-News

Diese Seite dient der Berichterstattung zum Volleyball auf Hamburger Ebene, Ausführliche News zu überregionalen Ligen (Regional- und Bundesligen) finden sich im Newsletter, der für 24 Euro im Jahr hier abonniert werden kann.
Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden.

 

Juli 2020 - September 2020

 

22.09.2020 SVG Lüneburg: Tests gegen Groningen
20.09.2020 Walddörfer SV: David gegen Goliath
18.09.2020 #MeinPlatz – Aktion der LüneHünen
17.09.2020 Hamburg: Schul-Hallenvolleyball in 2020/21
17.09.2020 Der SVG-Blocker
15.09.2020 Lüneburg: Live-Volleyball mit Zuschauern!
15.09.2020 Hamburger Underdogs bezwingen Stralsunder Wildcats
14.09.2020 Walddörfer SV: Vorbereitung auf die Verbandsliga
12.09.2020 ETV Hamburg vor Premieren-Saison
11.09.2020 ETV: Die Zuschauerregelungen
11.09.2020 VT Hamburg startet erst im Oktober
11.09.2020 Walddörfer SV: … sonst ändert sich nix
10.09.2020 ETV-Frauen: Wir begrüßen unsere Sponsoren!
08.09.2020 Alles auf Null! Premiere beim Eimsbütteler TV
08.09.2020 VT Hamburg: Turnier in Eimsbüttel
08.09.2020 Neugrabener Meister
08.09.2020 Neuallermöhe – mit Vielfalt gegen Ausgrenzung
05.09.2020 FC St. Pauli: Beachvolleyball für Kinder
04.09.2020 Hamburg will die EM 2021 holen
02.09.2020 Eimsbütteler TV: Das sind die Neuen
02.09.2020 ETV lädt zur Kinder-Olympiade
28.08.2020 Hamburger Verbandstag – Trotz Pandemie als Präsenz
28.08.2020 Mannschaftssport wieder bis 30 Personen möglich
28.08.2020 Samstag ist Volleyballtag in Volksdorf!
28.08.2020 Nele Schmitt ist deutsche Vizemeisterin
25.08.2020 „Studium ist für mich notwendiger Ausgleich“
25.08.2020 FC St. Pauli: Berliner Luft
22.08.2020 VT Hamburg: Aktuelle Situation und Ausblick
21.08.2020 Stefan Hübner im Dekadenteam
21.08.2020 Walddörfer SV: Neue Trainerin an Bord
18.08.2020 U19-DM: Windspiele an der Außenförde
18.08.2020 U19-DM: Tag der Entscheidungen
18.08.2020 U19-Beach-DM: Mittendrin
18.08.2020 U19-DM: Heldentaten im Sand
18.08.2020 U19-DM: Rückschritt mit Ausblick
14.08.2020 Hamburg ist heiß auf Tour-Abschluss
14.08.2020 U19-DM: Locker in Laboe
14.08.2020 ETV für U15-Beach-DM qualifiziert
14.08.2020 Die LüneHünen im Sand
14.08.2020 VT Hamburg: Rückblick Teil 2 – Saison 19/20
14.08.2020 Norbert Grote: Hilfe für Hamburger Obdachlose
14.08.2020 HVbV bei U18-DM: Gute Ausgangslage ungenutzt
14.08.2020 VC Allermöhe: Beachvolleyballfelder in Neuallermöhe
14.08.2020 Beachvolleyball: U15-Vereins-HM
14.08.2020 Bewerbungen zur Ausrichtung von Meisterschaften
14.08.2020 HVbV-Staffeltage
10.08.2020 U18-DM: St. Pauli und Bramfeld vorn dabei
10.08.2020 U18-DM: Licht und Schatten am Elbstrand
10.08.2020 VT Hamburg: Saisonabbruch, Corona, kommende Saison
10.08.2020 Statements zu den Beachfeldern in Allermöhe
10.08.2020 Hamburger Teams bei der U19-DM
07.08.2020 VTH-Talente besuchen Allermöher Kids
07.08.2020 U18-DM: Hamburg vier Mal am Start
07.08.2020 Vorbereitungsstart bei den LüneHünen
31.07.2020 Julius Thole zum Sportstpendiat verhelfen
31.07.2020 SVG Lüneburg: Lust auf mehr Länderspiele
28.07.2020 Lüneburg: Krage mit Länderspiel-Debüt
24.07.2020 Neuallermöher Kids nehmen Feriensport dankbar an
22.07.2020 SVG Lüneburg: Der neue Herr der Zahlen
21.07.2020 SVG Lüneburg: Veränderung im Staff
17.07.2020 SVG Lüneburg: Fans ja – aber wie viele?
14.07.2020 SVG Lüneburg: Neuer Kader komplett!
10.07.2020 Lüneburg: Gijs sucht neue Herausforderung
10.07.2020 Florapokal 2020
07.07.2020 SVG Lüneburg: Mittelblock wieder komplett
30.06.2020 Lüneburg: Neuer Zuspieler mit starker Saison
30.06.2020 Hamburger Sport während und nach Corona
26.06.2020 Lima Gawor „Leben ohne Volleyball unvorstellbar“


 

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 22. September 2020

  

SVG Lüneburg: Tests gegen Groningen

Noch viel Luft nach oben / SVG 0:4 und 2:2 – Hygienekonzept bewährt sich

Das Hygienekonzept passt, die sportliche Leistung noch nicht: Vier Wochen vor dem ersten Bundesligaspiel sind die LüneHünen in zwei Testspielen – vereinbart über je vier Sätze – gegen das holländische Spitzenteam Lycurgus Groningen sieglos geblieben, aber der aufgrund von Corona-Auflagen schwierige Premieren-Auftritt vor Zuschauern hat ebenso wichtige Erkenntnisse gebracht.

Während es an den Vorgaben für den organisatorischen und gesundheitlich notwendigen Ablauf eines Matches mit Fans nur noch an Kleinigkeiten zu feilen gibt, liegt vor der Mannschaft noch einige Arbeit. Der erste Vergleich am Sonnabend offenbarte beim 0:4 (26:28, 20:25, 22:25, 21:25) Schwächen in allen Bereichen: fehlerhafte Annahme, Aufschläge meist nicht druckvoll genug, Angriffsquote mit Luft nach oben – sehr durchwachsen eben. Überzeugend war eigentlich nur das Blockspiel, defensiv wie offensiv. Insgesamt herausragender Spieler war so auch Michel Schlien, der mit 15 Punkten bester Scorer war, dabei 67 Prozent seiner Angriffe versenkte und starke sechs Blocks gegen die Angreifer setzte. Neben ihm steuerte Florian Krage vier zu den insgesamt zwölf Blocks bei.

Durch Verletzungen und Krankheiten geschwächt

Neben den beiden standen noch Jannik Pörner, Konrad Thole, Jordan Ewert und Zuspieler Hannes Gerken in der Starting Six, dazu spielte Libero Tyler Koslowsky. Später erhielten Will Craft, Dalton Solbrig und Richard Peemüller längere Einsatzzeiten. Nur beim Einspielen war Leon Dervisaj nach überstandener Verletzung dabei, Viktor Lindberg war nach einer im letzten Test zugezogenen Oberschenkelzerrung nur Zuschauer. Gar nicht in der Halle war Trainer Stefan Hübner, der auch noch länger fehlen wird: Pfeiffer’sches Drüsenfieber. Co-Trainer Bernd Schlesinger weilt derzeit im Urlaub. Das Coachen übernahm Teammanager Matthias Pompe, unterstützt von Lindberg auf der Bank sowie von Scout und Co-Trainer Christian Knospe.

Was sie sahen, war auch ein Team, das geschwächt war, weil unter der Woche einige Spieler mit Grippe zu kämpfen hatten. Und deutlich wurde auch, dass Groningen in der Vorbereitung weiter ist. In Holland fängt die Saison eine Woche früher an, die Gäste hatten schon einige Testspiele mehr absolviert und dementsprechend eine bessere Abstimmung. So hatte die SVG eigentlich nur zu Beginn die Chance auf einen Satzgewinn, als sie aus einem 13:16 ein 17:17 machte und dann zum 24:23 in Führung ging.

In den übrigen Sätzen stieg dann bei allem Kampfgeist die Eigenfehlerquote, sodass mehrmals wett gemachte klare Rückstände wieder anwuchsen. Daran änderten auch Craft (statt Ewert), Peemüller (statt Pörner) und Solbrig (statt Krage) nichts mehr. Peemüller zeigte immerhin große Präsenz und verwandelte zehn seiner 19 Angriffe.

Der Mittelblock bleibt das Glanzstück

Am Sonntag Mittag standen sich beide Teams – ohne Zuschauer – erneut gegenüber, dieses Mal erkämpften sich die LüneHünen wenigstens ein 2:2 (25:21, 23:25, 21:25, 25:22) gegen Groningen, das anschließend wieder auf die Heimreise ging. Im Vergleich zum Vortag begannen Peemüller, Craft und Solbrig zusammen mit Gerken, Schlien, Ewert und Koslowky. Der gesundheitlich angeschlagene Pörner setzte ganz aus, Krage und Thole bekamen später längere Einsatzzeiten.

Die Annahme war dieses Mal stabiler, die Erfolgsquote im Angriff besser. Bester Scorer war Peemüller mit 22 Punkten (53%) vor Ewert (13 bei 44%). Erneut stark trumpfte Schlien mit 8 von 9 verwandelten Bällen (insgesamt 11 Punkte) auf, neben ihm zeigte Solbrig (8 Punkte, davon 4 Blocks) im ersten Fulltime-Einsatz seit seiner auskurierten Fußverletzung, was noch von ihm zu erwarten ist.

Insgesamt aber gibt es noch einige Baustellen – an denen soll nun an diesem Mittwoch in einem weiteren Test bei den Berlin Volleys gearbeitet werden. Und neben der Behebung der rein sportlichen Mankos bleibt zu hoffen, dass die Aktion #MeinPlatz gut angenommen wird und die auf „Pappkameraden“ aufgedruckten Konterfeis von Fans die gähnenden Lücken in der Halle zwischen den Stühlen und Tribünenbänken schließen – damit wieder mehr Atmosphäre in die „Gellersenhölle“ kommt. Die etwa 80 Fans, die am Sonnabend dabei waren, gaben zwar alles, um für Stimmung zu sorgen. Doch die weit verstreut sitzenden Besucher waren schon ein bedrückender Anblick.

 

 

Hamburg - Walddörfer SV-News

  Sonntag, 20. September 2020

  

Walddörfer SV: David gegen Goliath

Die Herren des Walddörfer SV, die gerade erst wieder in die Verbandsliga aufgestiegen sind, haben am vergangenen Mittwoch die 1. Herren der VG WiWa, welche an diesem Wochenende in ihre zweite Regionalligasaison starten, herausgefordert.

Auf etwas ungewohntem Terrain, dem Großfeld, begannen die WSV-Herren stark und mit deutlich weniger Eigenfehler als noch beim ersten Testspiel gegen Sasel. Der Block stand stabil, die Abwehr war flink und besonders die Hauptangreifer brachten ihre harten Angriffe durch. WiWa, die Regionalligatypisch vom Aufschlag an mehr Risiko gegangen sind, hatten zu Beginn noch einige Fehler in Ihrem Spiel, wodurch sich ein enges Spiel entwickelte. Die besseren Nerven hatten dann unsere Herren, die den ersten Satz mit 28:26 für sich entscheiden konnten.

Im zweiten Satz wechselten beide Teams ordentlich durch und auch hier kamen unsere Herren zunächst besser mit dem Gegner und den Umstellungen zurecht. Gegen Ende des Satzes führten unsere Herren mit 24:21, bis WiWa einen Endspurt hinlegte und sich den Satz doch noch mit 26:24 holte.

Dieser etwas unnötige Satzverlust lies unsere Herren etwas einknicken, während WiWa von dem späten Erfolg beflügelt schien. Plötzlich waren fast alle Aufschläge im Feld, die Angriffe gezielter und auch die gelegten Bälle sehr präzise gespielt. Unsere Herren hatten nun Mühe das hohe Tempo mitzugehen. Zwar waren immer wieder schöne Aktionen im Block, Angriff oder der Feldverteidigung dabei aber am Ende mussten unsere Herren sich im dritten Satz mit 17:25 geschlagen geben.

Auch der letzte Satz brachte keine Veränderung mehr und ging mit 15:8 deutlich und verdient an das Team aus Wandsbek.

Endstand: 3:1 (26:28, 26:24, 25:17, 15:8)

Am Ende resümierte WSV-Trainer Stephan von Boltenstern, dass der Beginn sehr gut war, bis zum Saisonstart am 01.11.2020 aber noch an der Konstanz und Kondition gearbeitet werden muss, will man auch bei langen Spieltagen erfolgreich sein. Es gibt also noch einiges zu tun!

Kleiner Wermutstropfen: nach dem Spiel klagte unser junger Außenangreifer Lennard Killgus über muskuläre und Knieschmerzen, hoffen wir, dass es ist nichts Ernstes ist!

Am Dienstag wird wieder normal trainiert, ehe es am Donnerstag zu den WSV Cowboys (Regionalliga) nach Oststeinbek geht. Ein weiterer harter Gegner, der die letzten zwei Jahre alles geschlagen hat, was so in der Verbandsliga rum lief und gar nicht mehr weiß was verlieren heißt.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Freitag, 18. September 2020

  

#MeinPlatz – Aktion der LüneHünen

190 Zuschauer. Das ist die aktuell durch das Gesundheitsamt genehmigte Zuschauerzahl für die Heimspiele der SVG Lüneburg in der Gellersenhalle in der kommenden Saison 2020/2021.

Es bleibt also noch reichlich Platz, den wir gerne mit Euch füllen möchten, damit die Gellersenhalle weiterhin die berühmt berüchtigte Gellersenhölle bleibt. Und den Nimbus behält, seit dem Aufstieg in die 1. Liga ausverkauft gewesen zu sein.

Wie das geht? Ganz einfach. Ihr habt die Möglichkeit bei allen Heimspielen – statt selbst – mit Eurem Double als „Pappfigur“ am Spielfeldrand zu sitzen. So unterstützt Ihr die Jungs, die SVG Lüneburg, und sitzt trotzdem nah am Spielfeld. Euer Konterfei wird dafür auf eine Pappfigur gedruckt und auf den Sitzplätzen am Spielfeldrand aufgestellt. Es wird nur ein Foto von Euch benötigt. Die Teilnahme an der Aktion #MeinPlatz kostet inklusive Druck lediglich 29,90 Euro. Wie das Ganze dann in der Praxis aussieht, veranschaulichen Dampfhammer Jannik Pörner und SVG-Busfahrer Andy Niemann auf unserem Beispielfoto. Und das Beste: Am Ende der Saison werden die Aufsteller an Euch persönlich übergeben, inklusive Meet & Greet mit dem Team.

Support war noch nie so einfach!

Das war es aber noch nicht! Es gibt sogar noch etwas zu gewinnen. Denn jeder, der sein eigenes Double drucken lässt, nimmt automatisch an dem Gewinnspiel teil und hat die Chance auf:

  • Eine Dauerkarte in der Arena Lüneburger Land für die Saison 2021/2022

  • ein Heimspiel-Trikot der SVG, XL, Nummer und Name wählbar;

  • ein Aufwärmshirt-Shirt, XL, Nummer und Name wählbar.

Die Verlosung erfolgt beim Pokal-Kracher gegen Friedrichshafen am 25. November und stellt damit gleichzeitig das Ende der Aktion dar.

Und so geht es:

  1. Sende Dein Bild per Mail an meinplatz@svg-lueneburg.de

  2. Überweise den Betrag von 29,90 € an die SVG Lüneburg Spielbetriebs GmbH
    IBAN: DE54 2405 0110 0065 3287 26
    Betreff: MeinPlatz + Name der Bilddatei (die Du an uns gesendet hast)

  3. Im Nachgang erhältst Du dann eine Bestätigungsmail von uns mit der Buchungsnummer Deines Aufstellers. Diese ist nach der Saison als Vorlage bei der Übergabe mitzubringen.

Viel Erfolg und auf eine gute Saison!

 

 

Hamburg - Fachausschuss Schulsport-News

  Donnerstag, 17. September 2020

  

Hamburg: Schul-Hallenvolleyball in 2020/21

Der Fachausschuss (FA) Volleyball hat auf den folgenden Seiten eine Übersicht über die Hallen-Veranstaltungen im Schuljahr 2020/21 zusammengestellt. Viele weitere Informationen, Berichte über die Veranstaltungen der letzten Jahre, Durchführungsbestimmungen, u.ä. finden sie auf der Seite des FA Volleyball: http://www.schulsporthamburg.de/Sportarten/volleyball/

Hallenvolleyball- Jugend trainiert für Olympia

Die Hallenwettbewerbe Jugend trainiert für Olympia (JtfO) sind für vier Wettkampfklassen (WK) ausgeschrieben:

Wettbewerb

Jahrgang

Zielwettbewerb

Spielform

Feldgröße

Netzhöhe

Mannschaftsstärke

WK IV 2008 u.j. Landesfinale 3 gegen 3 6 m x 6 m 2,10 m weiblich/2,10 m männlich 6 Teilnehmer (3 + 3)
WK III 2006-2009 Bundesfinale 4 gegen 4 7 m x 7 m 2,15 m weiblich/2,20 m männlich 8 Teilnehmer (4 + 4)
WK II 2004-2007 Bundesfinale 6 gegen 6 9 m x 9 m 2,24 m weiblich/2,35 m männlich 12 Teilnehmer (6 + 6)
WK I 2005 u.ä. Landesfinale 6 gegen 6 9 m x 9m 2,24 m weiblich/2,43 m männlich 12 Teilnehmer (6 + 6)

Es dürfen jeweils nur reine Mädchen- bzw. Jungenmannschaften gemeldet werden. Ab der Endrunde darf jeder Spieler nur noch in einer Mannschaft eingesetzt werden.

Zeitlicher Ablauf:

Meldeschluss: 30.10.2020
Finalturniere: je nach den offiziellen Vorgaben zwischen November und Februar

Es wird in diesem Jahr keine zentrale Endrunde geben! Abhängig von den Meldezahlen versuchen wir in jeder Altersklasse direkt ein Finalturnier anzubieten.

Die Meldung erfolgt online unter: https://www.schulsport-hamburg.de/Meldesystem-Anmeldung?Veranstaltungs_id=192

Verantwortlich für die Organisation sind:

WK II und WK III Knut Rettig (Knut.Rettig@t-online.de)
WK I und WK IV Andreas Gloy (angloy@hotmail.com).

Mixed-Volleyball (Halle)

In den Mixed-Klassen sind gemischte Teams zugelassen, in Mixed I und Mixed II müssen mindestens 2 Mädchen auf dem Feld sein. Es dürfen auch Spieler aus unteren Klassenstufen aushelfen. In Mixed III sind auch reine Mädchen- und Jungenmannschaften zulässig. Die Regeln werden nach Absprache unter den Teilnehmern teils vereinfacht, um diese Wettkämpfe für eine breite Schülerschaft zu öffnen.

Wettbewerb Klassenstufe Zielwettbewerb Spielform Feldgröße Netzhöhe Teamzusammensetzung
Mixed III 5-7 Landesfinale 4 gegen 4 7 m x 7 m 2,20 m Reine Jungen-/Mädchenmannschaften sind zulässig
Mixed II  8 – 10 Landesfinale 6 gegen 6 9 m x 9 m 2,35 m Mindestens 2 Mädchen auf dem Feld
Mixed I 11 - 13 Landesfinale 6 gegen 6 9 m x 9 m 2,35 m Mindestens 2 Mädchen auf dem Feld

Zeitlicher Ablauf:

Meldeschluss: 30.10.2020
Spiele: je nach den offiziellen Vorgaben zwischen November und Februar

In diesem Jahr wird es keine zentrale Endrunde geben. Über den genauen Modus werden wir nach den Meldungen entscheiden.

Die Meldung erfolgt online unter: https://www.schulsport-hamburg.de/Meldesystem-Anmeldung?Veranstaltungs_id=193

Die Mixed-Wettbewerbe werden von Benjamin Prehn (benjamin.prehn@sts-ba.hamburg.de) organisiert.

Volleyball in den Regionen

Die Regionalsportbeauftragten organisieren Volleyball-Veranstaltungen in den einzelnen Bezirken.

Informationen sind online unter: http://www.schulsport-hamburg.de/Regionen/ zu finden.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Donnerstag, 17. September 2020

  

Der SVG-Blocker

DER Mund-Nasen-Schutz für echte Fans! Für nur 6€ bekommt Ihr die originale Maske der LüneHünen!

Ab heute erhältlich bei Intersport Friedrich in Lüneburg, bei „Alexander dem Großen“ in Kirchgellersen und an Spieltagen in der Halle.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 15. September 2020

  

Lüneburg: Live-Volleyball mit Zuschauern!

YEEEESSS, endlich wieder Volleyball! 

Am Samstag den 19.09.2020 könnt Ihr die LüneHünen live um 19:30 (Hallenöffnung 18:45) gegen Lycurgus Groningen sehen.  Nachdem wir am Freitag die frohe Nachricht erhalten haben, dass unser Hygienekonzept bewilligt wurde, haben wir uns kurzerhand entschlossen für Euch dieses Testspiel mit Zuschauern auszurichten.

Aufgrund der Kurzfristigkeit konnten wir die Tickets, nicht wie für die kommenden Bundesligaspiele vorgesehen, mit Saalplan bei Ticketmaster online einstellen. Nur für dieses Spiel und nur in Verbindung mit der unten anklickbaren, ausgefüllten PDF-Datei, die am Spieltag bei Einlass abzugeben ist, bekommt man ein Ticket für den Festpreis von 5 Euro an der Abendkasse.

Die Plätze sind aus bekannten Hygienegründen begrenzt und die Halle mussten wir in zwei Bereiche unterteilen. Der Einlass für die Tribüne erfolgt über den Haupteingang, für das Spielfeld über den Seiteneingang neben dem Jugendzentrum.

Datenerfassung SVG Lüneburg

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Dienstag, 15. September 2020

  

Hamburger Underdogs bezwingen Stralsunder Wildcats

ETV Hamburg feiert erfolgreiche Zweitligapremiere

Der erste Auftritt in der 2. Bundesliga brachte für die Eimsbüttelerinnen so ziemlich alles mit, was die Sportart zu bieten hat. Als nach zweieinhalb Stunden Spielzeit der erste Matchball der jungen Spielzeit im Feld des Gegners versenkt wurde, brachen alle Dämme. Die Spielerinnen wirbelten im Siegerkreis auf dem Feld und das Betreuerteam lag sich jubelnd in den Armen.

Was vorher geschah lässt sich in wenigen Worten kaum zusammenfassen. Eine Premiere in der 2. Bundesliga ist ohnehin eine Herausforderung. Aber in Zeiten von C19 potenziert sich der Aufwand. Das gesamte Team war froh, nachdem alle ‚Hygienezonen‘ abgeklebt waren und der Aufbau der Halle beendet war, dass es endlich an den Ball ging.

Mit viel Selbstvertrauen und erstaunlich wenig Nervosität legte das Team um Spielführerin Juliane Namneck los, und verließ das Feld zur ersten technischen Auszeit mit einer knappen Führung. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Heimmannschaft bei 24:21 alle Trümpfe in der Hand zu halten schien. Bei 24:24 sorgte sich das Betreuerteam, ob man sein Blatt vielleicht überreizt hatte, dann aber folgten zwei Punkte zum ersten Satzgewinn in der 2. Bundesliga.

Gleiches Bild im zweiten Satz, das Spiel wogt hin und her. Auf beiden Seiten wechseln spektakuläre Abwehraktionen mit kraftvollen Aktionen im Angriff. Besonders auffällig dabei der Battle, den sich Anne Krohn und Anna Behlen dabei liefern. Am Strand gehen die Beiden in der deutschen Serie gemeinsam auf Punktejagd, an diesem Tag schlugen sie sich die Bälle gegenseitig um die Ohren. In Satz zwei weiterhin mit Vorteilen für Behlen. Erneut geht eine 24:21 Führung über den Punktausgleich zum 26:24 für die Gastgeberinnen. Der erste Punkt war eingesackt.

Im Folgesatz zeigt Stralsund eine ganz starke Reaktion und dominiert den Satz von Beginn an. Auch die Wechsel im Hamburger Team können am klaren Verlust des dritten Satzes nichts ändern. Im vierten Satz entwickelt sich erneut ein heißer Tanz, indem die Underdogs aus Hamburg zu Beginn der Crunchtime vorne liegen, aber die Wildcats zeigen die Krallen und Laura Kurtze bereitet mit ihrem Service vier Punkte in Folge vor. Satzausgleich.

Der abschließende Satz folgte dem dramatischen Gesamtkonzept dieses Spiels. Beide Zuspielerinnen suchen verstärkt ihre Punktballspielerinnen. Anne Krohn und Laura Kurtze feuern bei Stralsund aus allen Rohren, während Anna Behlen und Saskia Radzuweit von der anderen Seite die Bälle über das Netz ballern. Zum Seitenwechsel liegt Hamburg vorne, doch das Bild dreht sich und bei 13:14 schlagen die Gäste zum Matchgewinn auf. Vergeblich. Und auch den zweiten Matchball wehren die Büttels ab, und dann ihrerseits den ersten Matchball zu verwerten. Der Rest war Jubel!

Beim Aufsteiger feierte fast das halbe Team seine Zweitligapremiere, besonders hervorzuheben ist dabei die 16jährige Hanna El Betagy, die kurzfristig für die erkrankte Johanna Piper einsprang, und ihrer ebenfalls gesundheitlich angeschlagenen Zuspielkollegin Luise Klein im dritten Satz die dringend benötigte Pause verschaffte.

ETV Hamburg – Stralsunder Wildcats 3:2 (-24, -24, 13, 22, -15)
MVP ETV: Anna Behlen  /  MVP Stralsund: Anne Krohn

Für den ETV Hamburg am Ball: Luise Klein, Saskia Radzuweit, Louisa Krams, Anna Behlen, Juliane Namneck, Nina Deepen, Ines Laube, Gina Köppen, Hanne Binkau, Constanze von Meyenn, Hanna El Betagy, Alexa Thaden, Laura Eickhof und Julia Schneidler

 

 

Hamburg - Walddörfer SV-News

  Montag, 14. September 2020

  

Walddörfer SV: Vorbereitung auf die Verbandsliga

An diesem Wochenende haben die 1. Herren des Walddörfer SV, die in der kommenden Saison zurück in der Verbandsliga sind, ihr traditionelles Trainingslager in der Halle Berner Au durchgeführt. Neben vielen Übungen mit Ball lag der Schwerpunkt auf der Abstimmung zwischen den Vorjahres-Spielern und den neu hinzugewonnenen. Zudem wurde schon mal der eine oder andere Gegner in der Videoanalyse studiert.

Am Abend wurde dann am Teamspirit gearbeitet und beim leckeren Grillen die verbrauchten Kalorien wieder rein geholt.

Während der Mittagspause wurde es dann noch mal emotional. Henning Holst, unsere Mitte der letzten Jahre und unser Motivator im Team hat sich nach der letzten Saison entschieden, auf seinen Körper zu hören und nach vielen guten Jahren beim Volleyball nun einen Schlussstrich zu ziehen und mit dem Sport aufzuhören. Obwohl das ganze Team über diese Entscheidung sehr traurig ist, können wir Hennings Beweggründe gut verstehen und wünschen ihm für seine „Nachvolleyballzeit“ nur das Allerbeste!

Henning wurde gebührend verabschiedet und bekam noch einen individuellen Hoddie mit allen Namen aus SEINEM Team. In Hamburg sagt man Tschüss lieber Henning (das heißt auf Wiedersehen)!

In den kommenden zwei Wochen stehen dann diverse Testspiele an. Zunächst wird Sasel (Landesliga) besucht, ehe es zum langjährigen Wegbegleiter WiWa (Regionalliga) geht. Nächste Woche wird dann ein internes Trainingsspiel mit unserem Kooperationsteam WSV Cowboys (Regionalliga) ausgetragen.

Zwei echte Kracher, die zeigen werden wo unser Team derzeit steht und was bis zum Saisonstart am 01.11.2020 noch verbessert werden muss. Unsere 1. Herren sind damit absolut auf Kurs, die neue Saison kann kommen!

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Samstag, 12. September 2020

  

ETV Hamburg vor Premieren-Saison

Endlich ist es so weit. Die Volleyballerinnen des ETV Hamburg schlagen erstmalig in der 2. Bundesliga auf. Das Team um Käpt’n Juliane Namneck hat in der vergangenen Spielzeit  die sportlichen Weichen gestellt und mit ebenso viel Herz und Leidenschaft die außersportlichen Voraussetzungen für das Startrecht geschaffen. Am 13. September um 16 Uhr warten die Eimsbüttelerinnen auf die Stralsunder Wildcats, die als erstes Gastteam in der Sporthalle Hoheluft (Lokstedter Steindamm 52) auflaufen werden.

Der Kader der Gastgeberinnen aus der vergangenen Spielzeit ist weitestgehend erhalten geblieben. Verstärkt hat sich das Team mit den Rückkehrerinnen Johanna Piper und Mie Dickau. Neu zum Team gestoßen sind Saskia Radzuweit und  Hanne Binkau,  sowie Gina Köppen  und Anna Behlen.

Neu im Team ist ebenfalls Matthias Krause (Scouting), der das Trainer-Team verstärkt.

 Auch die medizinische Abteilung ist beträchtlich gewachsen. Julian Trah betreut das Team als Mannschaftsarzt vor Ort, durch Christian Bartram und das Orthopedikum Wandsbek ist die medizinische Weiterversorgung gesichert. Und im Fall der Fälle legt Kirsten Baermann (Physiotherapeutin) Hand an um kleine oder große Blessuren zu verpflegen.

Der erste Aufschlag erfolgt im Beisein von 100 Zuschauern, mehr sind derzeit unter den gegebenen Bedingungen leider nicht gestattet.  Da der Großteil der Tickets durch Dauerkarten und verloste Tickets aus dem Crowdfunding bereits vergeben ist, ist davon auszugehen, dass das Spiel ausverkauft sein wird und es keine Tickets mehr vor Ort geben wird. Anfragen zu Tickets können unter dieser Maliadresse gestellt werden: tickets-volleyball@etv-hamburg.de

Die Stralsunder Wildcats haben die vergangene Saison auf dem ersten Platz beendet, verzichteten jedoch auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga. „Einen schöneren Gegner kann man sich zum Einstieg kaum wünschen.“, freut sich Trainer Ulrich Kahl auf den Saisonstart. Und auch Juliane Namneck kann den Anpfiff kaum erwarten. „Ich freue mich wahnsinnig darauf, dass es endlich losgeht. Für viele von uns erfüllt sich ein sportlicher Traum. Auf diesen Moment haben wir lange hingearbeitet.“

ETV Hamburg 2020/2021
Zuspiel: Johanna Piper, Luise Klein
Libero: Gina Köppen, Ines Laube, Mie Dickau
Diagonal: Anna Behlen, Constanze von Meyenn
Außenangriff: Hanne Binkau, Juliane Namneck, Laura Eickhof, Saskia Radzuweit
Mittelblock: Alexas Thaden, Julia Schneidler, Louisa Krams, Nina Deepen

 

 

Deutschland - Eimsbütteler TV-News

  Freitag, 11. September 2020

  

ETV: Die Zuschauerregelungen

Es ist so weit: Die Frauen des Eimsbütteler TV starten in die Saison 2020/2021 in der 2. Volleyball Bundesliga Nord!

Und nun verraten wir euch, wie wir die Zuschauer diese Saison in die Halle bekommen. Aufgrund von Covid-19 können wir derzeit nur 100 Zuschauer in unsere Heimspielhalle am Lokstedter Steindamm lassen, wobei auswärtige Fans von der Stadt noch untersagt sind.

Für Dauerkartenbesitzer: Ihr bekommt vor allen anderen die Möglichkeit, euch bei den Heimspielen euren Platz zu reservieren. Dieses muss bis 24h vor Anpfiff geschehen, danach können wir keinen Platz mehr garantieren. Dies passiert bitte ausschließlich unter der E-Mail Adresse

tickets-volleyball@etv-hamburg.de 

Für Einzelkartenbesitzer: Ihr habt einmalig das Privileg der Dauerkartenbesitzer und zählt (bis ihr eure Karte genutzt habt) zu Ihnen. Bedeutet auch ihr könnt euch die Platzgarantie vorab sichern!

FÜR ALLE WEITEREN ZUSCHAUER: Es wird pro Heimspiel (Tendenz steigend, da Einzelkarten in den ersten Spieltagen genutzt werden) noch eine bestimmte Anzahl an Tickets geben, die auf den freien Markt geschmissen werden. Hierzu solltet ihr unbedingt Social Media (Instagram und Facebook) verfolgen, denn dort geben wir die Anzahl der Tickets, welche noch verfügbar sind, 24h vor Anpfiff bekannt. Ihr könnt dann unter der E-Mail Adresse

tickets-volleyball@etv-hamburg.de

euch eure Tickets reservieren. Schreibt einfach die Anzahl der Tickets inkl. der vollständigen Namen der Zuschauer in die Mail. Ihr erhaltet dann eine Antwort/Bestätigung mit einer Hygieneauskunft per Mail zurück. Die Hygieneauskunft bitte ausgedruckt und ausgefüllt zum Einlass mitbringen. Die Karten, die nicht verkauft werden, wandern an die Abendkasse.

Falls ihr zum ganzen System Fragen habt, meldet euch unter der E-Mail Adresse oder schreibt uns eine PN! WICHTIG: Ticketreservierungen laufen ausschließlich über die mehrfach genannte E-Mail Adresse!

Nach diesen ganzen Informationen freuen wir uns auf geilen Volleyball, auf Eimsbüttel und auf euch!

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Freitag, 11. September 2020

  

VT Hamburg startet erst im Oktober

Neugrabener Volleyballerinnen freuen sich auf spannende Saison

Mit der Anpassung der Corona-Vorschriften zum 1. September hat der Hamburger Senat den Weg für den Mannschaftssport in der Hansestadt frei gemacht. Für das Volleyball-Team Hamburg (VTH) startet die neue Saison in der Regionalliga Nord dennoch später als gedacht. Eigentlich hatten sich die Damen von Trainer Gerd Grün auf einen Saisonstart Mitte September vorbereitet, für diesen Samstag war das erste Auswärtsspiel beim MSV Pampow vorgesehen. Kurz vor den ersten Ballwechseln meldete sich dann aber der Regionalspielausschuss zu Wort: Die Staffel der Regionalliga Nord Damen wird für die anstehende Saison aufgeteilt.

„Wegen des Saisonabbruchs im März aufgrund von Corona und den vollzogenen Auf- und Abstiegsregelungen haben sich 14 Teams in der Liga angesammelt. Deshalb soll nun in zwei Siebenerstaffeln gespielt werden“, erklärt Trainer Grün. Im Anschluss soll dann in einer noch nicht endgültig festgelegten Form der Auf- und Abstieg ausgespielt werden. Bedeutet also, nach der Hauptrunde geht es für die besten Mannschaften in die Playoffs, für die schlecht platzierten in die Playdowns.

Soweit denkt man beim VTH aber noch gar nicht, jetzt gilt die volle Konzentration erst mal dem verschobenen Saisonauftakt. Fest steht bereits, dass die junge VTH-Mannschaft am 4. Oktober in Parchim in die Saison starten wird. Zum ersten Heimspiel am 10. Oktober reisen von der Ostsee die Damen vom SV Warnemünde nach Süderelbe. Die weitere Spieltagsplanung ist noch nicht ganz abgeschlossen. „Die Teams tauschen derzeit noch Wünsche aus, schreiben Hallenanträge an die Ämter und warten auf entsprechende Zusagen. Das dauert ein wenig“, sagt Grün.

Neben der Spieltagsplanung wird beim VTH auch an einem Hygienekonzept für Zuschauer gearbeitet. Sollte das Bezirksamt dieses Konzept genehmigen, müssten die VTH-Damen nicht vor komplett leeren Rängen antreten. „Die Zuschauer geben einem immer Rückenwind. Deshalb wären wir natürlich sehr froh, wenn wir bei unseren Heimspielen auch auf diese Unterstützung setzen können“, sagt Grün. „Aber klar ist auch, dass die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten weiter absolute Priorität haben.“

Die VTH-Damen sind als Drittliga-Absteiger Neuling in der Regionalliga Nord, wollen dort in der neuen Saison aber angreifen. Aus der vergangenen Saison hat das sehr junge Team auch viele positive Erfahrungen mitgenommen. „Wir sind stolz auf die Entwicklung, die unsere Mannschaft in der vergangenen Spielzeit schon genommen hat und wollen darauf aufbauen. Ziel ist es, den Teams in der Regionalliga Paroli zu bieten“, sagt Co-Trainer André Thurm. Die abgelaufene Saison in der 3. Liga Nord beendete das Volleyball-Team Hamburg auf dem letzten Platz. Durch das vorzeitige Ende der Saison Mitte März fielen die letzten drei Spiele aus, die kleine Restchance auf den Klassenerhalt war damit futsch.

Doch dem trauern die Neugrabener Volleyballerinnen nicht mehr nach. „Wir freuen uns jetzt in erster Linie auf eine spannende neue Saison mit vielen Derbys gegen andere Hamburger Teams und wollen die tolle Entwicklung fortsetzen“, sagen die Trainer. Mit Nina Hille und Hanne Binkau haben zwei Spielerinnen das Team verlassen. Aus dem VTH-Leistungszentrum rücken mit Vivian Hupe und Merle Stangenberg zwei junge Athletinnen nach. Außerdem stößt Linnea Wrede zum Team. Sie wechselt vom Rissener SV nach Neugraben.

 

 

Deutschland - Walddörfer SV-News

  Freitag, 11. September 2020

  

Walddörfer SV: … sonst ändert sich nix

Getreu dem Motto eines bekannten Süßwarenhersteller, vor einigen Jahrzehnten, haben wir unsere Volleyball-Minis umbenannt. Ab sofort heißt die Gruppe „Ballschule Jg. 2013 und jünger“.

Wir haben uns für die Namensänderung entschieden, da wir in den letzten Monaten festgestellt haben, dass nicht allen Interessierten klar war, dass wir in dieser Gruppe viele verschiedene Bälle und Sportarten zeigen.

Mit unseren Spitzentrainern Elter Akay und Mareike Rode überlegen wir uns immer wieder neues, um vom großen und leichten Wasserball bis zum kleinen Tennis- oder Federball spielerisch alles zu zeigen. Natürlich werden wir auch unseren schönen Sport mit verschiedenen Volleybällen näher bringen.

Da die Gruppe noch freie Kapazität hat, freuen wir uns auf viele neue Kids. Bei Interesse kommt gerne vorbei. Bei Fragen stehen wir euch gerne jederzeit unter volleyball@walddoerfer-sv.de zur Verfügung.

Viel Erfolg allen Bambinis bei der Ballschule und keine Sorge, ihr bekommt keine Hausaufgaben auf …

 

 

Deutschland - Eimsbütteler TV-News

  Donnerstag, 10. September 2020

  

ETV-Frauen: Wir begrüßen unsere Sponsoren!

Wir haben mit dem Start der neuen Saison auch das Glück, mit neuen Partnern zusammenzuarbeiten.

Als Hauptsponsor begrüßen wir die TOPMOTIVE Gruppe! Wir freuen uns auf die vor uns liegende Zusammenarbeit! Als weiteren Sponsor konnten wir Smiley‘s Pizza Profis davon überzeugen, mit uns den Weg in die 2. Volleyball Bundesliga zu gehen. Vielen Dank an dieser Stelle und auf eine gute Zusammenarbeit.

Als Ausstatter begrüßen wir außerdem Hummelsport und die Sportsline GmbH, welche uns für die Saison gerüstet haben - auf den Bildern erkennt ihr schon unser Spieltags-Dress.

Vielen Dank allen Beteiligten und auf ein baldiges Sehen in der Halle, denn bereits in vier Tagen greifen wir im ETV Sportzentrum Hoheluft ab 16:00 Uhr in der 2. Volleyball Bundesliga an!

 

 

Deutschland - Eimsbütteler TV-News

  Dienstag, 08. September 2020

  

Alles auf Null! Premiere beim Eimsbütteler TV

Meisterliches zum Saisonauftakt

In wenigen Tagen startet eine neue Spielzeit auch für die Volleyballerinnen des Eimsbütteler TV. Eigentlich ja ‚same procedure as every year‘. Aber dieses Jahr ist wirklich alles anders. Nach einer Saison, die wegen C19 nicht regulär beendet werden konnten, starten wir in eine Saison vor der wir uns fragen, wie sich C19 in dieser Spielzeit bemerkbar macht. Unangenehm auf jeden Fall. Uns erwarten Spiele teils ohne Zuschauer, teils mit beschränkten Zuschauerkontingenten, Spiele in denen wir auf Abstand zu unseren Gästen auf und neben dem Spielfeld bleiben müssen, und in denen wir zahlreiche weitere Sicherheitsmaßnahmen bedenken müssen, und für deren Beachtung alle Teams sogar einen Hygienebeauftragten und einen Assistenten stellen müssen. Verrückte Welt. Hätte uns das jemand vor einem Jahr erzählt, wir hätten es für einen ‚spannenden Science Fiction‘ gehalten.  Nur: Es ist die Realität.

Dazu passt dann wiederum ganz gut, dass auch ‚bei uns‘ alles anders ist. Denn es ist nicht so, dass der ETV in der 2. Bundesliga ein völlig unbeschriebenes Blatt ist, haben unsere Herren doch viele Jahre dort mitgemischt. Ein Novum ist es allerdings, dass wir nun bei den Frauen am Start sind. Nach einer ‚meisterlichen‘ Saison, dürfen wir jetzt trotz Saisonabbruch oben mitspielen. Wir freuen uns darauf und fiebern dem ersten Spiel seit Wochen entgegen.

Da trifft es sich doppelt gut, dass mit den Stralsunder Wildcats am ersten Spieltag gleich ein Team bei uns aufschlägt, mit dem wir in der Vergangenheit in der Regionalliga um die Punkte gespielt haben, damals noch als VC Stralsund. Während es für uns zwischenzeitlich sogar in die Hamburger Verbandsliga ging, spielen die Wildcats seit vielen Jahren in der 2. Bundesliga. Im letzten Jahr erfolgreicher denn je. Ähnlich wie wir, standen die Wildcats am Ende der vergangenen Saison ganz oben in der Tabelle. Und ähnlich wie bei uns rateten sämtliche Prognose-Tools das Team mit 99,9prozentiger Wahrscheinlichkeit auf Meisterkurs. Genau wie bei uns wissen unsere heutigen Gäste, dass ihnen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen war. Dass man sich unter solchen Umständen nicht Meister nennen darf, das ist schon… höflich formuliert ‚unsensibel‘. Aber was auch immer die Außenstehenden sagen. Wir sehen uns als Meister, und wir freuen uns, dass wir gegen das Team in unsere Saison starten dürfen, die wir eine Klasse höher als Meister wahrgenommen haben. Nicht nur weil es so schön meisterlich daher kommt, sondern auch, weil wir kaum mit weniger Druck in die Saison starten können. Was für eine wunderbare Außenseiterrolle.

Das dürfte für uns die größte Änderung zur vergangenen Saison werden. Wir spielen fortan eine ganz andere Rolle in unserer neuen Liga. Aber was ändert sich für unsere Zuschauer? Kurz gesagt: Einiges! Wir spielen nicht mehr in unserer heiß geliebten Großen Halle in der Bundesstraße, sondern schlagen am kommenden Sonntag erstmals in der Sporthalle Hoheluft am Lokstedter Steindamm 52 auf. Diese Halle entspricht den Maßstäben der Volleyball-Bundesliga. Sie verfügt über ein farblich abgesetztes Spielfeld und erfüllt allerlei andere Ansprüche. Vor allem aber hat sie die geforderte Tribüne mit über 200 Sitzplätzen. Das ist im Moment doppelt gut, da wir wegen C19 Sitzplätze anbieten müssen. Für die Volleyballinteressierten die mit dem Auto anreisen, bietet die Halle zudem eine erfreuliche Anzahl an Parkplätzen.

Was den geneigten Zuschauer sportlich erwartet bleibt abzuwarten. Wir hoffen auf einen guten Auftritt unsererseits und auf ein Spiel, dass schön anzuschauen ist. Die Testauftritte in Oythe haben zumindest gezeigt, dass wir nicht Lichtjahre von den Teams entfernt sein dürften, die sich in der vergangenen Spielzeit in der unteren Tabellenhälfte getummelt haben.

Wir freuen uns, wenn wir Euch am kommenden Sonntag begrüßen dürfen.  Eins wird wie immer sein. Es stehen Speis‘ und Trank für unsere Gäste zur Verfügung.

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Dienstag, 08. September 2020

  

VT Hamburg: Turnier in Eimsbüttel

Am Sonntag fand in der Sporthalle Hoheluft ein Vorbereitungsturnier statt. Mit dabei waren auch die Mädels von VT Hamburg. Gegner waren der Zweitligist Eimsbütteler TV sowie die zweite Mannschaft des ETV (Regionalliga) und Drittligist Grün-Weiß Eimsbüttel.

Am Ende standen drei 0:3-Niederlagen, wobei man in den Spielen gegen ETV I und GWE jeweils einen Satz gut mithalten konnte. Es ist zu erwarten, dass es wieder eine schwere Saison wird. Aber dass die Mannschaft schnell lernt, hat sie letzte Saison bewiesen.

 

 

Hamburg - Oliver-Camp-News

  Dienstag, 08. September 2020

  

Neugrabener Meister

Das letzte Beachvolleyballturnier für Männer des Beachvolleyballsommers an Alster und Elbe fand in Neugraben statt. "Opferberg" heißt die Spielstätte südlich der Elbe - ein Omen?

Während in Timmendorf ein Quartett aus der Hansestadt Medaillen ausspielt, springt der Nachwuchs in den Harburger Bergen umher. Sportlich nur wenig herausgefordert, vergnügen sich Malte Höppner und Moritz Camp (beide FC St. Pauli) auf dem C-Turnier der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft. Mit einem Erfolg im Tie-Break über Moritz Hauschild (auch FC St. Pauli) und Marcus Twellmeyer (15:8, 13:15 und 17:15) holen sich die Pauli-Boys den "Meistertitel".

Knackig war die Situation im Tie-Break, als eine 12:8-Führung in einen 15:15-Gleichstand verwandelt wurde.

Als Draufgabe erhalten die braun-weißen Sieger jeweils 360 Ranglistenpunkte und stehen damit uneinholbar auf den Plätzen 1 und 2 der Rangliste des Hamburger Volleyball-Verbands. Jan Reschke (auch FC St. Pauli) wurde mit seinem Partner Jakob Reuter Neunter - ein schönes Debüt.

 

 

Hamburg - VC Allermöhe-News

  Dienstag, 08. September 2020

  

Neuallermöhe – mit Vielfalt gegen Ausgrenzung

Wir vom BFSV Atlantik 1997/VC Allermöhe beteiligen uns aktiv an der gemeinsamen Stadtteilaktion gegen Nazis, rechtes Gedankengut und Ausgrenzung. Die Projektreihe Neuallermöhe – mit Vielfalt gegen Ausgrenzung entstand im Stadtteil aufgrund eines für Mai 2020 am Bahnhof Nettelnburg angemeldeten Aufmarsches bekannter Neonazis. Die Stadtteilkonferenz hatte sich damals für eine bunte Gegenaktion ausgesprochen, an der wir als Verein und Abteilung teilnehmen wollten. Die geplanten Veranstaltungen und Aktionen werden nun nachgeholt, da sie im Mai coronabedingt abgesagt werden mussten.

In Zeiten in den in Deutschland wieder verstärkt Menschen mit der Reichsflagge durch die Gegend laufen und dieses für einen breiter werdenden Teil der Gesellschaft kein Grund ist, sich deutlich davon zu distanzieren, möchten wir klar Position beziehen! Wir sind ein bunter, interkulturell geöffneter Sportverein, der mit viel Freude ein sportliches Zuhause für Menschen aus den verschiedensten Nationen auf die Beine stellt. Rassismus, Nationalismus und Ausgrenzung haben in unseren Reihen keinen Platz!

Leider können wir die für Mai angedachten Fußball- und Volleyballturniere nun nicht so schnell nachholen. Wir werden dieses wichtige Thema jedoch möglichst in allen Teams aufgreifen, besprechen und klar Farbe bekennen. Teilweise werden wir dieses auch gemeinsam mit Gästen beim Training oder Wettkämpfen machen, so wie unsere 1. Volleyball Damen mit den 1. Damen vom SC Wentorf. Vielen Dank an unsere Sportfreunde aus Wentorf für das tolle Foto!

Und ein großes Dankeschön an Leonie, unsere junge Art-Directorin, für die Gestaltung der Bälle, Fotos und Collagen. Leonie wird in den kommenden Wochen über weitere Aktionen von uns zu Neuallermöhe – mit Vielfalt gegen Ausgrenzung berichten.

 

 

Deutschland - Oliver-Camp-News

  Samstag, 05. September 2020

  

FC St. Pauli: Beachvolleyball für Kinder

Trotz herbstlicher Temperaturen haben sich die jungen Beachvolleyballer*innen des FC St. Pauli beim Schnuppertraining für 10-14jährige in den vergangenen beiden Wochen begeistert in den Sand geworfen. Im Stadtpark, auf den Feldern an der Jahnkampfbahn, folgten 16 Kinder und Jugendliche dem Aufruf der Beachvolleyballabteilung.

Unter Anleitung von Jugendtrainerin Lima Gawor hatten die Kinder großen Spaß am Pritschen und Baggern trotz Nieselregen. Auch die Top-Nachwuchsathleten des FC St Pauli, Malte Höppner und Moritz Camp, begleiteten das Kindertraining und erzählten von ihren Trainings- und Turnierfahrungen.

Für alle Interessierten gibt es aufgrund der hohen Nachfrage weitere Schnuppertrainingseinheiten - diesmal als vierwöchige Serie den ganzen September im Stadtpark:

MONTAGS 17 bis 18 Uhr (Anfänger*innen 10-11 Jahre)
MONTAGS 18 bis 19 Uhr (Anfänger*innen 12-13 Jahre)
DONNERSTAGS 16 bis 17 Uhr (Fortgeschrittene 11-13 Jahre)

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

  Freitag, 04. September 2020

  www.volleyball.de

Hamburg will die EM 2021 holen

Hamburg will die Beachvolleyball-EM 2021 in die Hansestadt holen. Das gab Andy Grote, Innensenator der Hansestadt anlässlich der Neueröffnung des Tennisstadions am Rothenbaum bekannt, das für zehn Millionen Euro umgebaut und modernisiert worden ist.

Nach dem überragenden Erfolg der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft, die im vergangenen Jahr zu einem Happening mit ganz besonderem Flair wurde, wäre das kontinentale Titelrennen ein weiteres Highlight. Zudem wäre eine positive Entscheidung des europäischen Volleyball-Verbandes (CEV) für die Sportart Beachvolleyball in Deutschland ein Meilenstein, da in diesem Fall die EM zwei Mal in Folge hierzulande ausgetragen würde. Im August 2022 findet die Europameisterschaft anlässlich der European Championships in München statt. 

 

 

Deutschland - Eimsbütteler TV-News

  Mittwoch, 02. September 2020

  

Eimsbütteler TV: Das sind die Neuen

Und damit sind unsere Neuzugänge komplett! Wir freuen uns über sechs neue Gesichter in unseren Reihen, die sich in den letzten Wochen schon super integriert haben und wir sowohl spielerisch als auch menschlich trotz der Corona-Auflagen zusammengewachsen sind. Das macht auf jeden Fall Bock auf mehr …

Schaut rein und prägt sie euch ein, denn in bereits weniger als zwei Wochen steigt die erste Heimspielsause am Lokstedter Steindamm. Wir freuen uns auf euch!

Anna Behlen

Vom Kieler TV wechselt sie in die Hansestadt: Wir freuen uns auf Anna, mit viel Spielwitz und wohl unermüdlichem Ehrgeiz - ob mit oder ohne sandigen Boden. Herzlich Willkommen!

Name: Anna Behlen
Spitzname: gibt es nicht
Alter: 27
Position: Außen/Diagonal
Trikotnummer: #5
Beim ETV seit: jetzt
Das mache ich neben dem Volleyball: Kriminalpolizei, Handwerk, Campen, Surfen, Familie & Freunde
Lieblingsplatz in Hamburg: Die Wohnungen von meinen Mädels 
Darauf bin ich besonders stolz: Endlich wieder 2. Liga!
Wenn ich drei Sachen mit auf eine einsame Insel nehmen könnte, wären das: Sekt (unendlich), Sonnencreme, Beachvolleyball (inklusive drei Mitspielern und Netz versteht sich)
Spieltagsrituale: unabdingbar seitdem ich älter geworden bin - Theraband für die Schulter
Besondere Stationen in der bisherigen Volleyballkarriere: Im Hallenvolleyball definitiv die Zweitliga-Meisterschaft mit VT Aurubis Hamburg 2012, ansonsten kann ich nur Sandiges vorweisen.
Mein Weg ins Team: Ein paar Telefonate mit Ulli, ein Probetraining mit dem Team und schwupps wird eine Kielerin wieder zur Hamburgerin.

Saskia Radzuweit

Sie kann nicht nur Maracujasaftschorle am Elbstrand schlürfen, sondern auch Gas geben auf dem Feld - wir freuen uns auf viel Erfahrung mit Sassi …

Name: Saskia Radzuweit
Spitzname: Sassi
Alter: 29
Position: Außenangriff
Trikotnummer: #3
Beim ETV seit: 2020
Das mache ich neben dem Volleyball: Arbeiten, Reisen, Fahrrad fahren
Lieblingsplatz in Hamburg: Elbstrand mit ner kühlen Maracujasaftschorle in der Hand
Lebensmotto: Immer positiv denken
Besondere Situationen in meiner Volleyball Karriere: Teilnahme U21-WM in Mexico
Mein Weg ins Team: Was lange währt, wird endlich gut

Mie Dickau

Der Spieltags-Sport-BH immer im Gepäck startet Mie nächste Saison wieder auf unserer Seite des Netzes und kratzt alles was geht …

Name: Mie Maleen Dickau
Alter: 20
Position: Libera
Trikotnummer: #1
Beim ETV seit: 2020
Das mache ich neben dem Volleyball: Windsurfen, mit meinem Bulli rum cruisen und ach ja eine Ausbildung zur Physiotherapeutin
Lieblingsplatz in Hamburg: bei Sonnenuntergang auf der Krugkoppelbrücke sitzen …
Wenn ich drei Sachen mit auf eine einsame Insel nehmen könnte, wären das: Meine Surfsachen, einen Volleyball und Essen
Spieltagsrituale: Nudeln mit Pesto vorm Spiel, Jonglieren, Haare flechten, die gute GameDay-Playlist hören, Abläufe durchgehen, geile Stimmung und der Spieltags-Sport-BH dürfen dabei nicht fehlen.
Lebensmotto: Wenn du nicht 100% gibst, wirst du nie wissen wie es gewesen wäre, wenn du 100% gegeben hättest.

Johanna Piper

Wir vervollständigen unser Zuspiel-Duo mit einem altbekannten Gesicht: Jopi kommt nach einem Jahr Pause zurück zu uns und wir freuen uns auf die kommende Saison mit dir!

Name: Johanna Piper
Spitzname: Jopi
Alter: 27
Position: Zuspiel
Trikotnummer: #8
Beim ETV seit: Jan. 2018 (inkl. ein Jahr Pause)
Das mache ich neben dem Volleyball: in der Schule sitzen und mich beruflich weiterbilden. Man lernt nie aus …
Lieblingsplatz in Hamburg: Elbstrand, Außenalster
Lebensmotto: Niemand kann Dir garantieren, dass du ein Ziel in einer bestimmen Zeit erreichst. Aber du wirst garantiert nie ein Ziel erreichen, das du dir nie gesetzt hast.

Hanne Binkau

Wir freuen uns auf noch mehr Wumms (und Schokobons, und einfach Hanne) über Außen in der kommenden Saison

Name: Hanne Binkau
Alter: 21
Position: Außen
Trikotnummer: #10
Beim ETV seit: 2020
Das mache ich neben dem Volleyball: Studieren (Elektrotechnik) und in einer AG einen E-Rennwagen bauen
Lieblingsplatz in Hamburg: überall wo Wasser ist
Spieltagsrituale: Ohne Spieltags-Schokobons geht gar nichts!

Gina Köppen

Die wohl größte Libera der Liga - mit 1,86m wird Gina in der kommenden Saison die Bälle kratzen: Wir freuen uns darauf.

Name: Gina Köppen
Alter: 21
Position: Libero
Trikotnummer: #4
Beim ETV seit: 2020
Das mache ich neben dem Volleyball: nach abgeschlossener Berufsausbildung zur Steuerfachangestellten folgt jetzt das BWL-Studium
Wenn ich drei Sachen mit auf eine einsame Insel nehmen könnte, wären das: Kissen, Hängematte, How-to-survive-in-nature-Buch
Lebensmotto: In der Ruhe liegt die Kraft!
Besondere Stationen in der bisherigen Volleyballkarriere: Schweriner SC, VCO Berlin
Mein Weg ins Team: Schweiß und Schmerz

 

 

Deutschland - Eimsbütteler TV-News

  Mittwoch, 02. September 2020

  

ETV lädt zur Kinder-Olympiade

Auch der ETV Hamburg veranstaltet dieses Jahr wieder eine Kinder-Olympiade. Mit einem großen Kindersportfest am 06.09. von 11-16 Uhr präsentiert der Verein auf dem Gelände hinter dem ETV-Sportzentrum Bundesstraße viele Mitmach-Aktionen, stellt neue Sportarten vor.

Kinder der Jahrgänge 2010 bis 2015 können sich zwischen 11-13 Uhr auf einem standardisierten Geschicklichkeitsparcours unter dem Motto „Klettern, Laufen, Balancieren“ mit ihren Altersgenossen messen. Die Siegerehrung der besten Kinder findet gegen 14 Uhr statt. Die Jahrgangsbesten der Kinder-Olympiade erhalten attraktive Preise und natürlich bekommt jedes Kind eine Urkunde.

Mehr Infos und Anmeldung

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 28. August 2020

  

Hamburger Verbandstag – Trotz Pandemie als Präsenz

Am Mittwoch, dem 26. August, fand der Verbandstag des Hamburger Volleyball-Verbandes (HVbV) in der Wandsbeker Sporthalle statt. Trotz Pandemie-Vorgaben samt Hygiene-Konzept war die Beteiligung der Vereine etwa gleich groß wie in den letzten Jahren.

In Ergänzung des Vorstandsberichts betonte die HVbV-Vorsitzende Andrea Kleipoedszus die schwierige Situation infolge von Finanzknappheit und Pandemie-Auswirkungen und wies auf die aktuell ab dem 01.09.2020  geplante Verordnung hin, die für Trainings- und Spielbetrieb berechtigt hoffen lässt. Allerdings sei noch einiges zu klären, zum Beispiel die Umsetzung von Hygienekonzepten und insbesondere die Frage nach Umgang mit nicht aktiven Spieler/innen der spielenden und wartenden Teams sowie die Möglichkeiten der Hallenreinigung der Schulsporthallen an Wochenenden.

Direkt nach dem Verbandstag freute sich Kleipoedszus über die „sehr besonnene Diskussion zu diesem Punkt“, bei der die Vereinsvertreter betonten, dass u.a. die Achtsamkeit weiterhin ganz vorn stehe und notwendige Einschränkungen in Kauf genommen werden. Die Hauptsache sei, dass man wieder spielen könne. Ulli Kahl,HVbV-Geschäftsführer Verwaltung, wies auf Nachfrage darauf hin, dass im Falle der Absage eines Spieltages aufgrund von Vorsichtsmaßnahmen bzgl. Covid-19-Virus  keine Ordnungsstrafen verhängt werden und der Spieltag nach Möglichkeit nachgeholt wird.

Zum neuen Ballvertrag wurde die durchgehend positive Resonanz der Vereine betont, mit dem Ball spielen zu dürfen. Zu einigen kritischen Stimmen zum Einführungsprozess direkt nach Bekanntwerden wies die HVbV-Vorsitzende darauf hin, dass Anregungen und Kritik aufgenommen wurden und mögliche Fehler zukünftig vermieden werden sollen, meist jedoch keine andere Vorgehensweise möglich gewesen sei.

Abschließend wies Kleipoedszus auf die Vorstandsbesetzung und die allgemeine Personalentwicklung hin. Seit einem Jahr sei der Vorstand vollständig besetzt und trotz schwieriger Rahmenbedingungen (DVV, Personalrotation im Hauptamt, Pandemie) eine sehr angenehme Zusammenarbeit im Team spürbar gewesen. Hierfür dankte sie allen Beteiligten ausdrücklich. Ohne diese vertrauensvolle Zusammenarbeit hätten die anstehenden Aufgaben nicht bewältigt werden können.

Insbesondere ging der Dank an die leider aus persönlichen Gründen scheidenden Jugendreferenten Antonius Baehr sowie den langjährigen HVbV-Präsidenten Klaus Widegreen, der als Vizepräsident Sport nicht wieder kandidierte und an Patrick Nawo (Finanzen und Verwaltung). „Nichts ist so beständig wie der Wandel“, kommentierte Kleipoedszus.

Bereits seit Juni dieses Jahres fungiert Lima Gaweor (Altonaer TSV/FC St. Pauli) als neue Jugendreferentin und wurde auf dem Verbandstag bestätigt. Zum neuen Vizepräsidenten Sport wurde einstimmig Sebastian Rieck (VG Halstenbek-Pinneberg) gewählt. Im Vorfeld gab es keinen Kandidaten, der das Amt des Vizepräsidenten Verwaltung übernehmen wollte. Der Vorstand empfiehlt, diese Vakanz in Kauf zu nehmen, um über das künftige Aufgabenprofil zu diskutieren, das nach dem Outsourcing der Lohn- und Finanzbuchhaltung ohnehin überarbeitet werden muss.

Eine Ära endet: nach 30 Jahren (!) hört Hans-Werner Marten als Vorsitzender des Spielausschusses auf – der Dank von Kleipoedszus wurde durch lang anhaltenden Beifall für den leider nicht anwesenden Hans-Werner Martens bestätigt. Hubert Daume (Walddörfer SV) folgt ihm im Spielausschuss nach.

Die Beisitzer des Rechtsausschuss Elmar Dortschy (tus Berne) und Sven von Alllwörden-Eder (VG Finkenwerder) wurden einstimmig in Abwesenheit wiedergewählt.

Als einen wesentlichen Ausblick wies Kleipoedszus auf die Weiterentwicklung der Dialoge mit den Vereinen hin. Startschuss für einen Workshop des neuen Vorstands unter Einbeziehung der alten Vorstandsmitglieder ist bereits der kommende Samstag (29.08.), um Fäden wieder aufzunehmen, Schwerpunkte herauszuarbeiten und etwaige Arbeitsgruppen einzurichten. Die HVbV-Vorsitzende forderte die Vereine auf, sich in den nächsten Schritten erneut aktiv einzubringen. Das Ziel sei auch, die bestehende Satzung innerhalb des nächsten Jahres zu überarbeiten, die Aufgaben des  ehrenamtlichen Vorstands zu überprüfen und die aktuellen Arbeitsfelder des Verbandes zu überdenken.

Die VG Elmshorn bringt ihren Antrag zur Aufhebung der Beschränkung des Einsatzes von SpielerInnen einer niedrigeren Leistungsklasse sowie NachwuchsspielerInnen in höheren Spielklassen durch. Diese Spieler dürfen in der Saison 2020/21 analog zur BSO nun bereits ab dem ersten Spiel in einer höheren Spielklasse eingesetzt werden.

Ein Antrag des SC Poppenbüttel wurde im Vorfeld bereits zurückgezogen. Hierbei ging es um Satzungsänderungen. Diese sind ohnehin für die nächste Saison in Planung und die beantragten Punkte werden dann direkt in der Satzungsänderung mit verankert.

Nach Abschluss des Verbandstags präsentierte Rüdiger Strosik die Idee der Landestrainer, in den zukünftigen Saisons für die VCO-Teams eine Sonderregelung zu finden, so dass nur noch Heimspiele stattfinden und die Anzahl der Spieltage zugunsten der Heimatvereine reduziert werden können. Fragen der Vereine nach Auswirkungen (Anzahl der Spieltage, Spiele, Wertung) wurden aufgenommen und sollen im späten Herbst gemeinsam erörtert werden. 

Nach etwa eineinhalb Stunden schloss Andrea Kleipoedszus den Verbandstag mit einem Dank für eine konstruktive Sitzung.

 

 

Hamburg - Hamburger Sportbund

  Freitag, 28. August 2020

  www.hamburger-sportbund.de

Mannschaftssport wieder bis 30 Personen möglich

Der Senat hat heute beschlossen, die Hamburger Verordnung zur Eindämmung des Corona-Virus bis 30. November 2020 zu verlängern und nur wenige Veränderungen vorgenommen, die ab dem 1. September 2020 gelten.

Für den Sport in Hamburg ist dann das Training und der Wettkampf für bis zu 30 Aktive bezogen auf Mannschaftssportarten, sowohl für Sport unter freiem Himmel als auch Indoor, wieder erlaubt. 

Zu den 30 zugelassenen Personen bei Mannschaftssportarten zählen alle aktiven Sportlerinnen und Sportler, die unmittelbar auf dem Spielfeld am Trainings- oder Wettkampfbetrieb teilnehmen. Trainer, Funktionsteams sowie weitere einer Mannschaft zugehörige Personen, die nicht unmittelbar an der Sportausübung beteiligt sind, sind nicht inbegriffen, müssen jedoch die allgemeinen Hygienevorgaben beachten. 

Die neue Regelung bezieht sich jedoch ausschließlich auf Mannschaftssportarten.

Der bisherige Rahmen für die übrigen Sportarten mit den entsprechenden Auflagen gilt unverändert. Bei mehr als zehn Personen bzw. 30 Personen bei Mannschaftssportarten sind die Abstände entsprechend einzuhalten. Hier gilt bei der Sportausübung weiterhin der Mindestabstand von 1,5 Metern, in geschlossenen Räumen ein Abstand von mindestens 2,5 Metern zwischen den Aktiven.

Die neue Verordnung wird demnächst aktualisiert und ist dann hier zu finden.

 

 

Deutschland - Walddörfer SV-News

  Freitag, 28. August 2020

  

Samstag ist Volleyballtag in Volksdorf!

Der Walddörfer SV veranstaltet aktuell den Sportsommer als Alternative zu den Auftritten beim Stadtteilfest. Alle Abteilungen freuen sich sehr, ihren Sport auf der extra dafür errichteten Bühne näher zu bringen.

Auch die Volleyballer haben sich etwas schönes überlegt und laden alle am Samstag den 29.08.2020, ab 11 Uhr zu den beiden Bechvolleyballspielen ein (Halenreie 32-34, 22359 Hamburg). Von 11:00 bis Ca. 12:30 Uhr werden die Mixedteams Mosebach/Killgus und Reinelt/Schuldt um den Sieg kämpfen. Im Anschluss werden die Herrenteams Farahani/Killgus und Jorissen/Erler den Court zum Beben bringen!

Ein besonderes Highlight wird zudem der Auftritt unserer weiblichen Jugend Jahrgang 2008-2010 sein. Diese treten um 13 Uhr auf der Hauptbühne vor dem Fitnessstudio des Walddörfer SV auf und üben schon ganz fleißig dafür.

Wir freuen uns über alle die Lust haben, sich die Beachvolleyballspiele und den Auftritt unserer weiblichen Jugend anzuschauen, also plant euren Besuch gut, damit ihr rechtzeitig beim WSV seid! Vor Ort gibt es auch Getränke und kleine Leckereien für einen schmalen Taler, bzw. für Mitglieder mit Gutschein aus dem aktuellen Sportfreund teilweise sogar kostenlos!

Wir werden auch vor Ort sein, falls Ihr also Fragen an uns habt, dann ist es die optimale Gelegenheit diese loszuwerden.

 

 

Deutschland - HVbV-News

  Freitag, 28. August 2020

  

Nele Schmitt ist deutsche Vizemeisterin

Bei der Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft U20 erkämpfte sich Nele Schmitt mit ihrer Partnerin Marie Schieder die Silbermedaille. Die DJK TUSA 06 Düsseldorf startende und am Bundesstützpunkt startende Nele kommt aus Niedersachsen und hatte ihr erstes Jugendspielrecht beim VT Hamburg.

Bei Nele fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. Ihre Mutter Silke war deutsche Nationalspielerin in der Halle und 1996 deutsche Vizemeisterin in der Sandvariante - betreut und trainiert von Neles Vater Rolf.

Nele fand schnell Aufnahme in die Landesauswahl von Landestrainer Gerd Grün. In Erinnerung sind die Lehrgangs- und Spieltage, an denen die "Fernküche" Schmitt für das Mittagsmahl der Mädchen sorgte. Auch bei Landestrainer Knut Rettig war Nele wichtiger Bestandteil des Auswahlteams, spielte in der Jugendmannschaft des Niendorfer TSV bei Deutschen Meisterschaften und nahm den weiten Weg aus Niedersachsen zur Eliteschule des Sport auf sich. Dort wurde sie von Helke Claaßen gefördert, bis Nele dem Ruf des Bundestrainers Jörg Ahmann zum Bundesstützpunkt folgte.

Herzlichen Glückwunsch zur Silbermedaille, die erst der Start zu einer langen Volleyballkarriere sein soll.

Folgende Teilnehmer aus Hamburg waren bei der DM U20 ebenfalls am Start: Lilly Faroß (Bramfelder SV) belegte mit Ihrer Partnerin Elea Beutel (SC Potsdam) Platz 5. Max Nissen (VCO Berlin) erspielte sich mit seinem Partner Laurenz Welsch (TSV Herrsching) Platz 9, genau wie Henrik Busse (Eimsbütteler TV) mit seinem Partner Eric Paul Jahn (Schweriner SC).

 

 

Deutschland - Olympisches Feuer

  Dienstag, 25. August 2020

  www.olympischesfeuer-dog.de

„Studium ist für mich notwendiger Ausgleich“

Beachvolleyball-Shootingstar Julius Thole gewann vergangenes Jahr WM-Silber in seiner Heimatstadt Hamburg und muss seitdem auch auf dem Uni-Campus einige Fan-Selfies mehr schießen. Die Olympia-Verschiebung nutzt der 23-Jährige zur noch besseren Vorbereitung auf seine weiteren Ziele – auf dem Feld und im Jura-Studium.

 

 

Hamburg - Oliver-Camp-News

  Dienstag, 25. August 2020

  

FC St. Pauli: Berliner Luft

Mit dem ICE in den 3,5-Millionen Vorort von Hamburg gefahren und mutig mitgespielt: Malte Höppner und Moritz Camp (beide FC St. Pauli) suchen neue Herausforderungen. In Berlin war die Luft noch sehr dünn.

Als Letzter der Setzliste durften die Braun-Weißen in der Gruppenphase zum Start gegen die #1 antreten. Frechheit siegt mit 15:10 und feiert dann zu lange in der Satzpause - 5:15. Immerhin ein Unentschieden gegen die megahohen Favoriten.

Gegen die #16 der Setzliste läuft es zunächst prima (14:12) doch dann wirds blöd (17:19) und bleibt blöd (10:15). Im Sonnenschein zum Abschluß gegen #17 und wieder ein Traumstart - 15:10. Leider reicht die Konzentration nicht und somit endet die Erfolgsgeschichte 8:15.

Als Gruppenletzte zeigen die Boys in Braun nochmal ihre Qualität als Schiedsgericht und ärgern sich auf dem Weg zum Bahnhof. "Das war soooo knapp!", ärgert sich Moritz. Malte sinnt auf Revanche und kündigt Besserung für den 19. September an, wenn erneut ein Turnier um DVV-Punkte und Preisgeld in der Hamburger Vorstadt an der Spree ausgetragen wird. "Das holen wir uns beim nächsten Mal alles zurück!"

Am nächsten Wochenende ist erstmal Heimspiel: B-Turnier auf dem Dulsberg. Neben Malte und Moritz sind weitere Sandpaulianer*innen am Start: Paula Holtz, Linda Scharpf, Louisa Sylla, Geeske Camp, Martin Kâgebjer, Moritz Hauschild und Johnson Rückel. Support your Local Beachvolleyball-Heroes!

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Samstag, 22. August 2020

  

VT Hamburg: Aktuelle Situation und Ausblick

Im letzten Teil der Serie geht es um Veränderungen im Kader, Eindrücke vom Trainingsstart und die Erwartungen an die Saison.

Ihr habt gesagt, dass das Team „fast vollständig“ zusammen bleibt. Wie sieht der Kader der kommenden Saison denn nun aus?
Gerd Grün: Als Verein und Trainer haben wir das Interesse langfristig mit den Spielerinnen zusammen zu arbeiten. Das haben wir sowohl in Teamsitzungen als auch in persönlichen Gesprächen mit den Spielerinnen besprochen. Somit stand bereits im Januar fest, dass es keinen großen Umbruch geben wird, was uns Trainern ein gutes Gefühl gibt.
Unsere sportlich herausragende Spielerin der vergangenen Saison Hanne Binkau wird den Drittligameisterinnen vom Eimsbütteler TV in der 2.Bundesliga verstärken und dort hoffentlich auch den einen oder anderen MVP-Titel einheimsen. Nina Hille wechselt zu ihrem ehemaligen Team von Grün-Weiß Eimsbüttel zurück, welches in die Regionalliga aufgestiegen ist. Sie steht dann auf der anderen Seite des Netzes und strebt den MVP-Titel beim Gastspiel in Neugraben an. Der Weggang beider ist ein großer Verlust für uns, da sie sportlich fehlen werden und durch ihre Persönlichkeit für das Teamgefüge immens wichtig waren. Danke an beide für die tolle gemeinsame Saison!

Gibt es Neuzugänge?
André Thurm: Merle Stangenberg (Mittelblock/Diagonal) und Vivien Hupe (Zuspiel) rücken in die erste Mannschaft auf. Beide sind schon mehrere Jahre im Verein, spielten und trainierten letzte Saison im U18/U16-Team von Helmut von Soosten. Beide werden bei den 4.Damen Spielpraxis erhalten, zählen aber voll zu unserem Team. Leider konnten wir im Frühjahr „coronabedingt“ keine Spielerinnen zum Probetraining einladen. Diese Möglichkeit besteht jetzt wieder. Wir sind offen für neue Spielerinnen.

Wie habt ihr den Trainingsauftakt gestaltet?
Gerd Grün: Wir sind zurück im Hallentraining mit unseren normalen Umfängen von vier Ball- und zwei Krafteinheiten pro Woche. Die Personenanzahl pro Spielfeld wird von den aktuellen Corona-Verordnungen vorgegeben. Deswegen steht das individuelle und positionsspezifische Training im Vordergrund. Trainingsformen oder -spiele im 6 gegen 6 sind derzeit in Hamburg nicht zulässig.

Am 12.09., also in ca. vier Wochen steht der Saisonauftakt gegen den MSV Pampow an. Die Teams der Regionalliga kommen aus drei Bundesländern mit verschiedenen Regelungen zum Mannschaftssport. Ist das fair?
André Thurm: Diese Diskussion kennen wir ja aus den verschiedenen Sportarten. Bis zur vergangenen Woche waren die Wettkämpfe mit mehr als 10 Personen in den drei Bundesländern des Regionalbereichs Nord (Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein) untersagt. Durch die Änderung in Schleswig-Holstein gibt es nun ein sportliches Ungleichgewicht. Da bleibt nur Geduld zu üben. Wir haben aber verschiedene „wenn – dann“ Termine für Vorbereitungsspiele in Planung.

Hoffen wir, dass die Saison regulär startet. Was sind eure Ziele?
Gerd Grün: Wir haben weiterhin ein unglaublich junges, unerfahrenes Team. Die Trainingspause ließ es nicht zu das spielerische Niveau wie geplant weiter zu entwickeln. Wir streben an, schnell eine Konstanz zu entwickeln. Darüber sollen sich dann die Erfolge einstellen. Das erste Ziel ist einige Spiele zu gewinnen, um sich keine Gedanken über das Tabellenende machen zu müssen. Ich wünsche mir für die jungen Damen, dass wir oft drei Sätze gewinnen, damit sie diese tolle Seite des Sports erfahren und für ihren intensiven Aufwand belohnt werden.

Blicken wir zum Abschluss noch auf den Hamburger Bereich und die Nachwuchsteams. Wie sieht da die Saisonplanung aus?
André Thurm: Unser Trainingsbetrieb findet regulär statt. Wir trainieren auf den Beachfeldern, solange es das Wetter zulässt. Derzeit beginnt der Spielbetrieb in Hamburg frühestens nach den Herbstferien, also Ende Oktober. Für die Mädchen 06/07 und Trainer Helmut von Soosten hat sich aber eine interessante Tür für einen hochklassigen Wettkampf geöffnet. Dementsprechend hoch war die Trainingsintensität. Am ersten Septemberwochenende sollten die Mädchen vom VT Hamburg den HVbV bei den Deutschen Meisterschaften U15 in Dachau vertreten. Nach der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft U14 in 2019 wäre dies der zweite Auftritt in Bayern gewesen. Leider wurde auch dieser Wettbewerb abgesagt.
Die aktuelle Verordnung des Hamburger Senats gilt bis 31.08. In welcher Weise der Spiel- und Trainingsbetrieb danach ablaufen kann müssen wir abwarten. Die Spielpläne für den Hamburger Verband werden für Anfang September erwartet.

 

 

Deutschland - TheSpikeNet

  Freitag, 21. August 2020

  www.thespikenet.com

https://www.thespikenet.com/

Stefan Hübner im Dekadenteam

Legendäre Trainer wie Andrea Anastasi, Tuomas Sammelvuo und Joel Banks wurden gebeten, die schwierige Aufgabe, ein CEV All-Decade Team (2000-2010) zu wählen, und dies waren die Ergebnisse:

Zuspieler: Nikola Grbić (Serbien)
Mittelblocker: Luigi Mastrangelo (Italien) und Stefan Hübner (Deutschland)
Libero: Hubert Henno (Frankreich)
Diagonalangreifer: Ivan Miljković (Serbien)
Außenangreifer: Samuele Papi (Italien) und Sergey Tetyukhin (Russland).

 

 

Hamburg - Walddörfer SV-News

  Freitag, 21. August 2020

  

Walddörfer SV: Neue Trainerin an Bord

Am vergangenen Montag konntn der Walddörfer SV erfolgreich Mareike Rode als neue Trainerin im Team willkommen heißen. Mareike hat in Ihrer Jugend unter anderem erfolgreich im Leistungskader Niedersachsen und in der Bremenliga gespielt. Nach einigen schwereren Verletzungen hat sie sich als Trainerin und im Verband Niedersachsen-Bremen engagiert.

Seit einiger Zeit lebt sie nun in Volksdorf und vermisst unseren schönen Sport doch sehr. Für uns ist Mareike ein Geschenk des Himmels, denn wir haben in den letzten Wochen, besonders im Damenbereich, viele Zuwächse verzeichnen dürfen, mehr als unsere Teams aufnehmen können (Mitgliederanstieg seit Juni ca. 30 Personen). Aus diesem Grund haben wir eine Warteliste begonnen, die nun aufgelöst werden kann, weil Mareike die Lücke zwischen Jugend weiblich 2005-2007 und 2. Damen mit der 3. Damen schließen kann.

Die 3. Damen werden ihren Trainingsbetrieb am 07.09.2020 um 20 Uhr im Ahrensburger Weg 28 aufnehmen und es sind bereits acht Anmeldungen vorhanden! Wer Lust hat den Sprung aus der Jugend in Richtung Damenbereich zu wagen, der kann sich gerne unter volleyball@walddoerfer-sv.de anmelden.

Zudem wird Mareike sich vorerst um unsere Volleyball-Minis 2013 und jünger von Elter Akay kümmern, bis dieser die Gruppe wieder übernehmen kann.

Dir liebe Mareike vielen Dank für dein Engagent und herzlich Willkommen und unserer volleyballverrückten Truppe.

Smash-Anmerkung: Für alle Fans von Elter Akay - keine Sorge, Elter ist nicht krank!

 

 

Deutschland - Oliver-Camp-News

  Dienstag, 18. August 2020

  

U19-DM: Windspiele an der Außenförde

Wie fast jedes Jahr zeichnen sich die Meisterschaften an der Küste durch den besonderen Faktor Wind aus. Am späten Vormittag frischt der Wind aus Nordost auf, um am frühen Abend wieder einzuschlafen. Die Brise großen Einfluß auf Aufschlag und Zuspiel und gibt den winderprobten Teams einen ecjten Vorteil. Drei Teams aus der Hansestadt sind noch im Turnier.

Im Wettkampf um den Meistertitel sind Lilly Faroß und Sinja Reich (beide Bramfelder SV). Mit einem überlegenen 21:9 und 21:16 Sieg in der Zwischenrunde gegen Meyer/Sebastio, steht heute das Achtelfinale an. Dort warten die an #18 gesetzten van der Veer/Venghaus aus Münster. Im vergangenen Jahr schaffte Sinja Reich mit Überraschungspartnerin Elea Beutel (SC Potsdam) Platz 5. Tagesziel der Bramfelderinnen ist es auch morgen noch im Wettkampf zu sein und somit im Halbfinale - drei Siege sind dafür nötig.

Aus dem Titelrennen ausgeschieden sind Malte Höppner und Moritz Camp (beide FC St. Pauli). Die Tie-Break-Niederlage (17:21, 21:16 und 9:15) im letzten Gruppenspiel gegen Hornung/Stenchly (Heidelberg/Köln) verhinderte eine bessere Platzierung. Immerhin gelang den Pauli-Boys im Abendspiel ein überlegener 21:17 und 21:15 Sieg gegen Kaufhold/Skarlatoudis aus Freiburg. Trotz merklich abnehmendem Wind blieb die Aufschlagtaktik des Vormittags richtig: Vollgas mit Topspin in den Wind knallen und fertig. Das frühe Ausscheiden konnten die Jungs in Braun vermeiden und wollen durch weitere Siege möglichst nah an Platz 17, die Top-Platzierung der unteren Hälfte heran. Nächste Hürde: Mats Duse und Hendrik Michaelsen aus Schleswig-Holstein – die „können“ Wind.

Das jüngste Team von der Elbe konnte gestern auch überregional Sympathiepunkte sammeln, denn das Spiel von Louisa Sylla und Geeske Camp (beide FC St. Pauli) in der Zwischenrunde wurde auf https://sportdeutschland.tv/beachvolleyball/re-live-deutsche-beachmeisterschaften-u19-vorrunde-endrunde live vom CenterCourt gestreamt. Wer mag, kann es dort (6:35:00 des Streams) nachträglich anschauen und Geeske im Ball-Hagel annehmen sehen. Die jüngste Spielerin des Turniers (14 Jahre) schafft wegen der windigen Verhältnisse nur die Hälfte der Bälle ans Netz zu bringen – folglich fällt die Punktausbeute entsprechend gering aus. Da auf der anderen Netzseite mit Hölzlein/Winkler aus Bayern (#3 der Setzliste) sehr erfahrene Spielerinnen standen, hat das Ausscheiden den Paulianerinnen nicht die Stimmung verdorben. Im Gegenteil? Mit extrem druckvollem Spiel wurden danach Kettner/Schmidt aus Erfurt aus dem Turnier geschubst: 21:5 und 21:16. Heute sollen weitere Siege folgen, um den bereits sicheren 21. Platz zu verbessern.

Vom Winde verweht wurden Tim Sevecke (FC St. Pauli) und Rasmus Böhme (Halstenbeker TS). Sowohl im abschließenden Gruppenspiel, als auch zum Auftakt der Platzierungsspiele waren die Hamburger Jungs nicht erfolgreich. Gute Aktionen wechselten sich zu oft mit fehlerhaften ab, so dass es den Kontrahenten reichte, konstant zu sein. Im Endergebnis steht Rang 25.

Ausführliche Ergebnisse sind auf https://beach.volleyball-verband.de/public/tur-sp.php?id=9673. Aktuelle Stories auf dem Instagram Kanal des Hamburger Volleyball-Verbands.

 

 

Deutschland - Oliver-Camp-News

  Dienstag, 18. August 2020

  

U19-DM: Tag der Entscheidungen

Am vorletzten Tag der U19-Meisterschaft verabschieden sich auch Faroß/Reich aus dem Titelrennen und erspielen Platz 9. Die Bramfelderinnen sind geschlechterübergreifend das bestplatzierte Hamburger Team. In der unteren Hälfte des männlichen Tableaus Zaubern Camp/Höppner mit Begleitung von Coach Sergej Fink eine kleine Siegesserie und erreichen Rang 18.

Der Tag startete mit einem echten Dämpfer für Lilly Faroß und Sinja Reich (beide Bramfelder SV): Gegen die späteren Finalistinnen Van der Veer/Vengaus aus Münster (#18 der Setzliste) lief zu wenig zusammen. Mit 10:21 und 13:21 waren die Sätze deutlich zu Gunsten der Mädchen aus Münster ausgegangen, doch Bramfeld gelang der Turn-Around. Im Platzierungsspiel um Platz 9 gegen Hölzlein/Winkler (#3 der Setzliste) stimmte viele Abläufe wieder. Mit 21:12, 12:21 und 15:3 wurde Platz 9 und 1 wertvoller DVV-Punkt für jede Spielerin erreicht.

Sportlich überlegen präsentierten sich Malte Höppner und Moritz Camp (beide FC St. Pauli) unter den Teams auf den Plätzen 17 bis 32. Zwei klare Siege gegen Duse/Michaelsen aus Kiel (21:17 und 21:17) sowie Clauss/Klehm aus Dresden (21:19 und 21:15) euphorisierten das Team und sorgten für Zufriedenheit. Die Niederlage im Looser-Finale gegen Herrmann/Stommel mit 21:18 und 21:12 konnte die Stimmung nicht mehr verhageln. Über die vergangenen Wochenenden der U18 und U19-Meisterschaft zeigten die Jungs in Braun eine stetige spielerische Entwicklung.

Blöde Nachricht des Tages: Louisa Sylla mußte im Spiel um Platz 19 mit Rückenschmerzen aufgeben. Gemeinsam mit Geeske Camp belegen die Spielerinnen des FC St. Pauli Rang 21. Tim Sevecke und Rasmus Böhme (FC St. Pauli / Halstenbeker TS) erreichen Rang 25.

 

 

Deutschland - Oliver-Camp-News

  Dienstag, 18. August 2020

  

U19-Beach-DM: Mittendrin

Jedes Team spielte am Donnerstag, im feinen, hellen Sand von Laboe, zwei Gruppenspiele. Erster Anpfiff um 10 Uhr mit Tim Sevecke und Rasmus Böhme auf dem CenterCourt – Spielende in roter Abendsonne gegen 18.25 Uhr. Ganztägige Sonnenbrandgefahr, trotz kühlem Seewind und angenehmen 25°C. Dazwischen viele tolle Aktionen am Netz. Erreichen alle vier Teams die Zwischenrunde und können dort mit einem Sieg um die Plätze 1 bis 16 spielen?

Die besten Chancen sich für die vordere Hälfte zu qualifizieren, haben Sinja Reich und Lilly Faroß (beide Bramfelder SV). Mit einem Sieg liegt das erfahrenere der beiden Hamburger Mädchen-Teams aktuell auf Platz 2 der Gruppe E. Mit einem weiteren Sieg gegen das bislang sieglose Team, kann Platz 2 verteidigt werden. Gegnerinnen in der Zwischenrunde ist dann das Drittplatzierte Team aus Gruppe F.

Ein echtes Endspiel um die Plätze 2 und 3 der Gruppe D haben Louisa Sylla und Geeske Camp (beide FC St. Pauli). Ihre nächsten Gegnerinnen gewannen ebenfalls im Tie-Break, so dass diese Spiel über die Paarung der Zwischenrunde entscheidet. Gemessen an dem bisherigen Spielniveau im Turnier, kann die Qualifikation für die Top-Runde gelingen.

Kompliziert ist das erreichen der Zwischenrunde für Tim Sevecke (FC St. Pauli) und Rasmus Böhme (Halstenbeker TS): Nach zwei Niederlagen und einem Ballquotienten von 0,536, müssen die Hamburger Jungs morgen früh aufstehen, um den benötigten Sieg einzuspielen. Bei einer Niederlage und Platz 4 in der Gruppe, würden das Team am Abend in der KO-Runde um die Plätze 17 bis 32 antreten.

Ähnlich bescheiden ist die Lage von Malte Höppner und Moritz Camp (beide FC St. Pauli): Ein gewonnener Satz in zwei Spielen bedeutet aktuell Platz 4. Der Ballquotient von 0,861 ist zwar höher als der vieler Zweitplatzierter, doch einzig ein Sieg ermöglicht die Teilnahme an der Zwischenrunde.

In vielen Spielen ist sichtbar, dass die Jungen und Mädchen nicht dem ältest möglichen Jahrgang der Meisterschaft (*2002) angehören, sondern – teils deutlich – jünger sind: Die Hälfte der Spieler*innen aus Hamburg wurde 2003 geboren, drei 2004 und eine erst 2005. Da fehlen mitunter einige Jahre an Training und Wettkampferfahrung.

Verfolge die Ergebnisse auf dem Instagram-Kanal #fcstpaulibeachvolleyball der Beachvolleyballabteilung des FCSP.

 

 

Deutschland - Oliver-Camp-News

  Dienstag, 18. August 2020

  

U19-DM: Heldentaten im Sand

Das einzige, was wechselhaft ist, ist der Wind aus Nordost. Der bläst mal stärker und mal schwächer über den Strand in Laboe. Die Beach-Teams des FC St. Pauli zeigen konstant gute Leistungen. Mit nur wenigen Punkten mehr, wäre eine sehr viel bessere Platzierung möglich, aber es gibt keine Ergebniskrise. Heute geht der Turnierspaß weiter.

Das jüngste Team des Turniers, Louisa Sylla (16 Jahre) und Geeske Camp (14 Jahre), hatten ihren großen Auftritt in der Zwischenrunde. Live (6:35:00 des Streams) rannten, sprangen und flogen sie auf ihrer Spielfeldhälfte umher, um den Ball zu kontrollieren. Schwierige Aufgabe, bei kräftigem Wind und der #3 der Setzliste auf der anderen Netzseite. Klappte dann auch nicht immer, aber das 11:21 und 6:21 beeindruckte die Mädchen nicht. Eher im Gegenteil: Im nachfolgenden KO-Spiel schoben die Teenies Kettner/Schmidt aus Erfurt mit 21:5 und 21:16 aus dem Turnier. Platz 21 ist den Paulianerinnen schon sicher, doch das soll es noch nicht gewesen sein. Mal schauen, was heute noch geht…

Malte Höppner und Moritz Camp spielten sich gestern im abschließenden Gruppenspiel gegen Hornung/Stenchly (Heidelberg/Köln) erneut in den Tie-Break, doch der Sieg wurde weggeblasen, bevor der Sack zu war. Unverzagt, weil komplett ohne Vorbereitungswettkämpfe zu den Meisterschaften angetreten, traten die Boys in Braun am Abend in den KO-Spielen an und knallten die Gegner aus Freiburg auseinander. Mit sehr viel Kontrolle in Annahme und druckvollen Schmetterschlägen in alle Zonen des Feldes, zeigten Malte und Moritz Ausschnitte ihres Könnens. Das 21:17 und 21:15 bedeutet Platz 21 als Gesamtrang ist sicher. Mit weiteren Siegen an der windigen Förde soll heute Ergebnisoptimierung betrieben werden. Auf Grund ihres Geburtsjahrgangs können beide auch im kommenden Jahr bei der U19-Meisterschaft antreten. Erst dann zählt‘s wirklich.

Aktuelle Stories auf dem Instagram Kanal der Beachvolleyballabteilung des FC St. Pauli.

 

 

Deutschland - Oliver-Camp-News

  Dienstag, 18. August 2020

  

U19-DM: Rückschritt mit Ausblick

Bei allerfeinstem Wetter an der Kieler Außenförde, waren die Leistungen der Hamburger Athlet*innen bei der DBM U19 wechselhaft. Die nächsten Jahre werden schwierig, denn aus dem für die Zulassung entscheidenden Länderraning der Deutschen Volleyball-Jugend fallen die guten Ergebnisse aus 2017 heraus. Damals wurden Hannah Ziemer und Rieke Niemeyer Deutsche Meisterinnen der U19 und Finn Schwarmann und Konrad Thole wurden in der U19 Fünfte. Wird dieser Situation konzeptionell und systematisch begegnet?

Die beste Platzierung für Hamburg erspielten Lilly Faroß und Sinja Reich (beide Bramfelder SV) mit Platz 9. Dafür erhalten die beiden jeweils einen DVV-Punkt. Im abschließenden Platzierungsspiel besiegten die Bramfelderinnen die an #3 gesetzten Hölzlein/Winkler mit 21:12, 12:21 und 15:3, doch die Unzufriedenheit über das Ausscheiden gegen die Münsteranerinnen Van der Veer/Venghaus mit 10:21 und 13:21 ist dadurch wohl nicht gänzlich verschwunden.

Das nächstbeste Team aus Hambrg steht dann erst auf Platz 18: Malte Höppner und Moritz Camp (beide FC St. Pauli) verlieren vier von sechs Spielen. Zwar zeigen die Jungs mit der wettkampflosen Vorbereitung in den Tie-Breaks der Gruppenpahse und mit zwei Siegen in der Looser-Runde, dass sie das Spiel verstanden haben, aber den berechtigten Ansprüchen genügen sie nicht. Warum nicht immer so, wie gegen die an #10 gesetzten Dresdner Clauss/Klehm (21:19 und 21:15)?

Auf Rang 21, mit verletzungebdingter Aufgabe im letzten Spiel, platzieren sich Louisa Sylla und Geeske Camp (beide FC St. Pauli). Das jüngste Team im Turnier schafft zwei Siege (bei drei Niederlagen) und zeigt sportlich gute Ansätze. Bedauerlich, dass die altersgerechten Wettkämpfe (Bundespokal, DBM U16 und U17) pandemiebedingt abgesagt wurden.

Mit vier Niederlagen mussten Tim Sevecke (FC St. Pauli) und Rasmus Böhme (Halstenbeker TS) die Heimreise antreten. Mit 16 Punkten als maximale Ausbeute in einem Satz wurden den beiden Athleten der Geburtsjahrgänge 2003 und 2004 die Grenzen aufgezeigt.

Mit den im dreijährigen Länderranking der Jungen punktgleichen Hessen wird es knapp um Platz 11, da droht Hamburg weiter nach hinten zu fallen. Im Länderranking der Mädchen wird Hamburg voraussichtlich mindestens hinter Brandenburg und Südbaden auf Rang 9 abrutschen. Damit wird der Zugang zu Deutschen Meisterschaften schwerer, obwohl die Teilnehmer*innenzahlen bei U17 bis U19 von 24 auf 32 Teams erhöht wurden. Beeindruckend: Im Halbfinale der DBM U18 standen fünf Athleten aus Bayern und drei aus Schleswig-Holstein.

Einen visuellen Eindruck der Hamburger Teams liefert https://sportdeutschland.tv/beachvolleyball/re-live-deutsche-beachmeisterschaften-u19-vorrunde-endrunde - außer Faroß/Reich durften alle Hamburger*innen auf dem CenterCourt spielen

 

 

Deutschland - DVV-News

  Freitag, 14. August 2020

  

Hamburg ist heiß auf Tour-Abschluss

Mit den Turnieren vom 14.-16. August (Frauen) und vom 21.-23. August (Männer) biegt die deutsche Tour auf die Zielgerade ein, bevor vom 3.-6. September in Timmendorfer Strand die Deutschen Meister gekrönt werden. Zuvor ist die Lust über die Stopps in der Hansestadt deutlich zu spüren.

Pressegespräch am OSP

Am Mittwochmittag hatten die Stadt Hamburg und der Deutsche Volleyball-Verband zum Pressegespräch an den Beach-Feldern am Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein eingeladen. Knapp 30 Journalistinnen und Journalisten folgten dem Ruf, um in der ungewohnten Hamburger Mittagshitze mit Senator Andy Grote, DVV Beach-Volleyball Sportdirektor Niclas Hildebrand, OSP-Leiterin Ingrid Unkelbach sowie Laura Ludwig und Julius Thole über die entscheidenden Turniere zu sprechen und Jürgen Wagner als neuen "Head of Beach-Volleyball" im DVV vorzustellen.

Nationalteams dabei

Den Anfang der Hamburg-Serie machen die Frauen. Insgesamt 16 Teams treffen von Freitag bis Sonntag (14.-16. August) im Feld der Top-Teams aufeinander: Mit Laura Ludwig/Margareta Kozuch, Karla Borger/Julia Sude, Victoria Bieneck/Isabel Schneider und Sandra Ittlinger/Chantal Laboureur sind alle deutschen Nationalteams dabei. Aus der Schweiz werden auch die WM-Vierten Nina Betschart/Tanja Hüberli starten.

Hotspot des Beach-Volleyballs

„Hamburg hat sich zum Hotspot des Beach-Volleyballs entwickelt. In diesem Jahr müssen wir kleinere Brötchen backen, trotzdem freuen wir uns natürlich, dass Turniere auf diesem Niveau auch in Hamburg wieder möglich sind“, betonte Senator Andy Grote, der Hoffnungen auf weitere Beach-Volleyball Großevents in den kommenden Jahren in der Hansestadt machte.

Ähnlich sah es auch OSP-Leiterin Ingrid Unkelbach: "Es ist wichtig, dass endlich wieder Beach-Volleyball auf Wettkampfniveau stattfindet und die Teams sich nicht nur im Training messen müssen. Ein bisschen fühlt es sich dadurch auch wieder normal an.“

Wiedersehen zwischen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst

Sich miteinander messen müssen auch Laura Ludwig und Kira Walkenhorst. Mit ihren Partnerinnen Margareta Kozuch und Anna-Lena Grüne stehen sie sich am Freitag (09:00 Uhr) das erste Mal am Netz gegenüber und nicht auf einer Seite.

„Erst einmal freue ich mich für Kira, dass sie sich gleich beim ersten Anlauf für die Beach-DM qualifiziert hat. Es wird sicherlich ein emotionales Spiel. Kira hat mit Anna-Lena eine sehr talentierte Spielerin an ihrer Seite, daher sollte man sie mit Sicherheit nicht unterschätzen“, blickte Ludwig auf das Duell.

Zuschauer bei der Beach-DM noch nicht entschieden

Gesprochen wurde auch über anstehenden Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand. "Wir gehen davon aus, dass maximal 500 Leute auf dem Eventgelände sein dürfen. Das bezieht alle Personen, von den Volunteers bis zur TV Crew, mit ein", sprach Niclas Hildebrand über die aktuelle Lage und ergänzte: "Die Situation ist weiter ernst. Wir wollen auf keinen Fall etwas riskieren." Ob und wie viele Zuschauer zugelassen werden, entscheidet sich in den kommenden Tagen.

 

 

Deutschland - Oliver-Camp-News

  Freitag, 14. August 2020

  

U19-DM: Locker in Laboe

Wie am letzten Wochenende nehmen auch an der U19-Meisterschaft vier Teams aus Hamburg teil. Einzige Veränderung zum letzten Wochenende ist: Malte Höppner und Moritz Camp (beide FC St. Pauli) sind als Team Hamburg 1 zugelassen worden – ein internes Qualifikationsspiel legte die Meldereihenfolge fest. Auch anders: Erstmals findet ein nationales Turnier am Ostufer der Kieler Förde und erstmals mit 32 Teams. Wie bei den „ganz Großen“, werden alle Sätze bis 21 Punkte gespielt.

Rasmus Böhme (Halstenbeker TS) und Tim Sevecke (FC St. Pauli) haben das Qualifikationsspiel bannich knapp im Tie-Break verloren und waren zum Meldeschluss nur dritte Nachrücker. Da andere absagten, konnten Rasmus und Tim fröhlich nach Kiel reisen und stehen nun im Hauptfeld. Als #32 der Setzliste geht es im Eröffnungsspiel gegen die #1 der Setzliste: Lokalheld Momme Lorenz (letztes Wochenende Deutscher Meister U18) und U18-Europameister Lui Wüst. Showtime auf dem CenterCourt mit Livestream auf www.sportdeutschland.tv – Anpfiff um 10 Uhr.

Als #23 der Setzliste beginnen Malte Höppner und Moritz Camp (beide FC St. Pauli) um 11 Uhr gegen Clauss/Klehm (beide VC Dresden). Die Paarung entspricht zu 75% dem Auftaktmatch der letzten Woche. Beide Teams kennen sich - außer Klehm. Wird Sachsen erneut das Elb-Duell gewinnen?

Bei den Mädchen tritt die frisch gekürte U18-Meisterin Kim Prade mit Partnerin erneut zum Tagesauftakt gegen Hamburgerinnen an: Louisa Sylla und Geeske Camp (beide FC St. Pauli) wollen den Auftakterfolg von Faroß/Reich aus der Vorwoche wiederholen. Die beiden U17-Spielerinnen aus dem Norden können unbeschwert aufspielen und ggf die Favoritinnen vom Bundesstützpunkt Stuttgart stürzen. Wenn nicht, ist das normal.

Ebenfalls gegen ein Team aus Baden-Württemberg starten Lilly Faroß und Sinja Reich (beide Bramfelder SV). Dod/Rodenbüsch sind Halbfinalistinnen der U18 und ein erster Gradmesser, was für „Silly und Linja“ geht. Die ungewohnt lange Satzdauer kann helfen, kurze Schwächephasen auszugleichen. Vorteil Faroß/Reich?

Aktuelle Ergebnisse können auf https://beach.volleyball-verband.de/public/tur-sp.php?id=9673 abgerufen werden oder über den Instagram Account des Hamburger Volleyball-Verbands bezogen werden.

 

 

Deutschland - Eimsbütteler TV-News

  Freitag, 14. August 2020

  

ETV für U15-Beach-DM qualifiziert

Beachvolleyball: U15 des Eimsbütteler TV fährt zur Deutschen Meisterschaft nach Dachau!

Am 09. August spielte der Hamburger Volleyball Verband die Hamburger Meisterschaft der u15 aus. Das erste Turnier seit März für alle Beteiligten. Die VG Halstenbek-Pinneberg erklärte sich schnell dazu bereit, diese Meisterschaft spontan auszurichten, damit der Teilnehmer für die Deutsche Meisterschaft erspielt werden konnte. Eins stand von Anfang an fest: es würde heiß werden. Sehr heiß.

So heiß, dass wir den Sand teilweise nur noch mit Socken betreten konnten. In weiser Voraussicht starteten wir das Turnier schon um 9:30 Uhr – in der Hoffnung der großen Hitze entgehen zu können. Aber Fehlanzeige: schon um 10:30 flimmerte die Luft über dem Sand, alle Köpfe waren hoch rot, jedes kleine Bisschen Schatten zur Erholung genutzt.

Aber bei aller Hitze – Jammern hilft nicht! Wer zur DM will, muss die Quali spielen. Die Ansagen waren deutlich: wer gerade Spielpause hat, sitzt mit Wasser im Schatten – jede Bewegung möglichst Ressourcenschonend. Während die ersten ein, zwei Sätze noch relativ leicht zu spielen waren, wurde es danach immer unangenehmer.

Wir haben dennoch alles gegeben und können uns nach neun von neun gewonnen Spielen als Hamburger Meister betiteln. Nun steht am ersten September Wochenende die Deutsche Meisterschaft in Dachau an. Daumen drücken, dass sie nicht ausfällt…

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Freitag, 14. August 2020

  

Die LüneHünen im Sand

Beachvolleyball hat derzeit vielerorts Hochkonjunktur

Nach und nach steigen jetzt die Bundesligisten wieder ins Training ein. Nach der SVG und Düren in der letzten Woche begannen nun die Berlin Volleys, Friedrichshafen und Giesen ihr Vorbereitungsprogramm.

Die Mannen von SVG-Chefcoach Stefan Hübner sind seit Montag auch vollständig, nachdem das verspätet eingetroffene Trio aus den USA die Corona-Testung ebenso ohne Befund absolviert hat wie zuvor schon der Rest der Mannschaft und die Trainer. Neben Krafttraining steht inzwischen auch Balltraining auf dem Plan, teils in der Halle, teils im Sand. Mittelblocker Dalton Solbrig, der eine Fußverletzung mitgebracht hat, absolviert aber zunächst vor allem ein Reha-Programm.

Angesichts des hochsommerlichen Wetters stehen in dieser Woche auch zwei Trainingseinheiten mit dem Ball auf der Beachvolleyball-Anlage auf dem Programm – zwar schweißtreibend, aber dennoch mit großem Spaß von den LüneHünen absolviert, wie die in Fotos festgehaltenen Trainingseindrücke zeigen. Phasenweise war dabei sogar Solbrig dabei, ohne natürlich zu springen.

Am vergangenen Wochenende hatte das Turnier der Top-Teams in Düsseldorf angestanden. Es gewann der frühere LüneHüne Julius Thole mit dem holländischen Ex-Weltmeister Alexander Brouwer, der einsprang, weil Tholes sonstiger Partner Clemens Wickler angeschlagen war. Richard Peemüller von der SVG und sein Partner Manuel Harms (Fellbach) wurden in ihrem Pool Vierte mit einem Sieg (bei drei Niederlagen) gegen die Giesener Bundesliga-Hallenspieler Janis Hopt/Stijn van Tilburg.

Diese Turnierserie inklusive der „Road to Timmendorf“, wo es noch um die letzten DM-Tickets geht, zieht nun um nach Hamburg – weiter aber ohne Fans. Am kommenden Wochenende sind wieder die Frauen dran, am 21. bis 23. August dann letztmals die Männer.

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Freitag, 14. August 2020

  

VT Hamburg: Rückblick Teil 2 – Saison 19/20

Nach dem Abstieg aus der zweiten Bundesliga im Frühjahr 2019 kam es zum großen Umbruch in allen Bereichen beim VT Hamburg. Die GmbH, Trägerin des Spielrechts, wurde von der HNT erworben, alle Spielerinnen verließen das Team. Ein neues Trainerteam und neue Spielerinnen mussten gesucht werden. Wir sprachen darüber mit den Spielerinnen Hanne Binkau und Leonie Steffens sowie dem Trainerteam.

Gerd, du wechseltest von der Landestrainerstelle des Hamburger Volleyball-Verbandes (HVbV) zum VT Hamburg? Wie kam dein Engagement zu Stande?
Gerd Grün: Als Landestrainer waren André Thurm und Helmut von Soosten wichtige Partner im Nachwuchsleistungssport, mit denen ich regelmäßig in Kontakt stand. Die Situation in Neugraben war mir also nicht unbekannt. Das Tätigkeitsprofil und das Kollegenteam gefielen mir gut. Erwachsene und Kinder zu betreuen ist interessant. Als Vereinstrainer habe ich die Möglichkeit, viel mittelbarer mit den Athletinnen zu arbeiten. Man ist direkter an der Entwicklung beteiligt. Dankenswerterweise gab mir der HVbV die Möglichkeit, schon vor Vertragsende die Betreuung der ersten Damenmannschaft zu übernehmen.

Wie seid ihr vorgegangen, um das neue Team aufzustellen? Was waren die ersten Schritte?
Gerd Grün: Es zeichnete sich schnell ab, dass keine Spielerin aus der Vorsaison verbleiben wird. Das war sehr schade. Mit ehemaligen Zweitligaspielerinnen wäre uns die Entwicklung des jungen Teams sicherlich schneller gelungen. So blieb nur ein völliger Neuanfang. Wir suchten Spielerinnen, die leistungsorientiert trainieren wollten. Das bedeutet viermal pro Woche plus Athletiktraining. Ich freue mich sehr, die „richtigen“ Athletinnen zusammen mit André gefunden zu haben. Die Motivation war über die gesamte Saison hervorragend. Die Entwicklung war toll!

Woher kamen die neuen Spielerinnen?
André Thurm: Einerseits natürlich aus der U18/U20 Mannschaft. Über unsere Tätigkeit im Nachwuchs und Gerds Tätigkeit als Landestrainer waren uns weitere junge Spielerinnen aus der Region bekannt. Einige waren auch in der Vorsaison schon bei Lehrgangstagen unserer U18/U20 dabei. Durch Kontaktaufnahme mit deren Trainer/innen gelang es uns, junge Damen aus Stelle, Stade, Bergedorf und Wandsbek zu verpflichten. Dazu noch Spielerinnen anderer Hamburger Vereine, die aber in Harburg wohnhaft sind. Für diese war die Nähe zum Wohnort mit ausschlaggebend. Außerdem veranstalteten wir im Sommer 2019 ein Beachvolleyballturnier, bei dem uns Spielerinnen auffielen. Die Teamfindung war eine intensive Zeit. Im Nachklang ist uns etwas Tolles gelungen!

Hanne und Leonie, wie seid ihr zum VT Hamburg gekommen?
Hanne: Nach dem Abstieg mit SCALA in die Regionalliga stand für mich fest, dass ich die lange Reise von Harburg nach Langenhorn zum Training nicht mehr auf mich nehmen wollte. Mein Wunsch, weiter Dritte Liga spielen zu wollen, kam hinzu und damit stand fest, dass ich mir einen neuen Verein suchen werde. Am Ende bin ich dann in Neugraben gelandet.
Leonie: Meine Schwester Lilly trainierte im Hamburger Auswahlteam bei Gerd. Wir sind beide der Anfrage von André und Gerd gefolgt.

Warum hast du dich entschieden, beim neuen Drittligateam dabei zu sein?
Hanne: Das große Hauptargument war natürlich die CU Arena. Die Bedingungen für guten Volleyball sind bei VTH einfach die Besten gewesen. Zumal es mit André und Gerd auch zwei Trainer gibt, die mir das Gefühl gegeben haben, dass ich mich bei VTH sehr wohl fühlen werde. Der kurze Anfahrtsweg zum Training war da dann noch ein willkommener Bonus.
Leonie: Die Chance, auf hohem Niveau zu trainieren und zu spielen, bekommt man nicht jeden Tag. Es war eine gute Möglichkeit, meine Leistung zu verbessern. Außerdem hatte ich Lust, mehr zu trainieren und die Bedingungen beim VTH sind optimal. Deshalb war es keine allzu schwere Entscheidung.

Habt ihr euch als Team schnell „gefunden“?
Hanne: Wir waren ja alle neu in Neugraben und haben uns ziemlich schnell gefunden. Auf der menschlichen Ebene gab es da gar keine Probleme. Auf dem Feld gab es am Anfang natürlich noch das eine oder andere Missverständnis. Das konnten wir aber relativ schnell abstellen.
Leonie: Ja. Dadurch, dass die Mannschaft komplett neu zusammengewürfelt wurde und fast niemand vorher auf dem Niveau gespielt hatte, war es für alle neu und aufregend. Durch die vielen Trainingseinheiten und unser Trainingslager in Bremen ist man als Team dann schnell zusammengewachsen.

Welches Ziel hattet ihr euch vor der Saison gesetzt?
Gerd: Nur Hanne hatte Drittligaerfahrung. Die jungen Spielerinnen wechselten aus der Landes- und Bezirksliga zu uns. Das Talent im Team ist aber klar zu erkennen. So setzten wir Ziele in der individuellen Entwicklung der Spielerinnen und der stetigen Steigerung der Teamleistung.

Wart ihr mit der Entwicklung dann zufrieden?
André: Es ging stetig voran. Am Anfang half uns die Neugier auf das Neue. Die Begeisterung im Team war groß in der Dritten Liga zu spielen. Alles war neu und half uns über Niederlagen hinweg. Im Dezember gewannen wir unser erstes Spiel. Mit dieser Motivation gelang uns ein weiterer Leistungssprung im Training zwischen den Jahren. Am Neujahrsturnier spielten wir mit viel Schwung konkurrenzfähig mit den Eimsbütteler Drittligisten. So waren alle sehr motiviert zum ersten Rückspiel in Potsdam.

Dieses Spiel ging leider verloren.
Gerd: Die Niederlage gab uns den ersten richtigen Knick. Im ersten Satz führten wir 21:16 und konnten den Satzerfolg nicht erreichen. Nach der 0:3-Niederlage waren die Damen einige Trainingseinheiten sehr geknickt. Wir konnten aber unsere Motivation wieder finden und sind nochmal etwas enger zusammen gerückt. Das spricht für die Spielerinnen.

Wie behält man die Motivation, trotz der vielen Niederlagen?
Leonie: Wir haben den Spaß am Spiel nie Verloren und uns nicht von den Niederlagen unterkriegen lassen. Beim Training gibt man alles, um beim nächsten Spiel erfolgreicher zu sein.
Hanne: Niederlagen sind schwer zu verkraften. Aber wenn das Team in jedem Spiel eine bessere Leistung bringt ist es nicht schwer am Montag wieder zum Training zu gehen und wieder eine Schippe drauf zu packen. Am Ende hat man ja auch nichts gewonnen, wenn man einfach aufgibt. Unsere Beharrlichkeit hat uns ja Recht gegeben und am Ende haben wir uns mit einem klasse Sieg zum Abschluss belohnt. Auch wenn wir da noch nicht wussten, dass es unser letztes gemeinsames Spiel war.

Im Februar gelangen Satzerfolge und der Sieg gegen die Tabellenvierten.
Gerd: Die Damen haben das richtig gut gemacht. Obwohl ab einem Zeitpunkt klar war, dass wir die Abstiegsplätze nicht mehr verlassen können, wurde weiter fleißig trainiert. Wir wollten einfach nicht letzter werden und uns weiter verbessern. Dieses Agieren des Teams begeistert mich völlig. Ich hoffe, alle Sportlerinnen behalten ihre Karrieren über diese Mentalität bei.

Euer Fazit zur Saison?
Hanne: Die Saison war einfach toll. Die ganzen Helfer, die Trainer, die Ballkinder bis hin zu den Fans. Alle hatten das ganze Jahr über Spaß daran, den Volleyball in Neugraben zu genießen. Das war einfach super!
André: Wir wollten unbedingt noch Vorletzter werden und zwei starke Spiele gegen GWE und ETV machen. Doch trotz des abrupten und unglücklichen Endes sind wir mit der sportlichen Entwicklung im Team sehr zufrieden. Das Team bleibt fast vollständig zusammen. Auch ein Hinweis, dass vieles einfach sehr gut zusammengepasst hat in der Saison 19/20. Auch die Unterstützung innerhalb des Vereins war riesig – von den Trainerkollegen, anderen Teams, Eltern, Fans und Ehrenamtlern. Wir freuen uns auf die neue Saison!

Im dritten Teil des Interviews geben wir Einblicke zum Trainigsstart, Veränderungen im Kader und einen sportlichen Ausblick auf die kommende Saison. Außerdem sprechen wir über die Nachwuchsteams, den Schulstart an der Parnerschule des Nachwuchsleistungssports Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg und geplante Projekte.

 

 

Hamburg - Hilfe für Hamburger Obdachlose

  Freitag, 14. August 2020

 www.facebook.com/groups/HamburgerObdachlose

Norbert Grote: Hilfe für Hamburger Obdachlose

Norbert Grote von HegeHelpingHands e.V. und warum er mitmacht, wollte ich von ihm wissen. Norbert engagiert sich schon seit Jahren zusammen mit Schülern des Eppendorfer Gymnasiums für notleidende Menschen, egal ob in der Dritten Welt oder daheim in der Nachbarschaft. Seit 1. August auch in Kooperation mit uns am Hamburger Hauptbahnhof für die Obdachlosen dort. Lieben Dank für die Unterstützung beim Zukauf von Lebensmitteln und Hygieneartikeln für unsere CareTütenPlus+

Zusammen mit Claudia war Norbert letzte Woche einkaufen und übernahm die Rechnung bei unserem Großhändler für den Zukauf von Fischkonserven, haltbarem Käse, Wasser, Chips und Butterkeksen sowie auch je 50 Stück Hygiene-Artikel vom Deo, über Duschgel bis Zahnpasta und Zahnbürsten – es war alles mit dabei. RIESEN DANK für diese Unterstützung.

Danke an Norbert und Daniela Grote von Hege Helping Hands e.V.

Smash-Anmerkung: Norbert Grote ist bestimmt noch manchen Hamburger Volleyballern gut bekannt, insbesondere den Freunden aus Alstertal.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 14. August 2020

  

HVbV bei U18-DM: Gute Ausgangslage ungenutzt

Bei den Deutschen Beachvolleyballmeisterschaften U18 konnten die Hamburger Teams ihre gute Ausgangslage nach der Vorrunde nicht nutzen: Drei Mal Platz 13 und Platz 23, lautet das Ergebnis. Am zweiten Wettkampftag siegten nur Tim Sevecke (FC St. Pauli) und sein Partner Rasmus Böhme (Halstenbeker TS).

Nachdem die drei Teams im Kampf oberen Plätze am frühen Morgen bereits ein Mal verloren hatten, starteten Tim und Rasmus zur Mittagshitze in den Wettkampf. Gegner waren die an Position 8 gesetzten Boys des Westdeutschen Volleyball-Verbands. Mit 7:15 und 10:15 ging auch dieses Spiel verloren, so dass im Hamburger Lager der Frust überwog. Vier Stunden später, als alle anderen Teams aus der Hansestadt bereits das nächste Match verloren hatten und matt vor Hitze im Schatten hockten, setzen Böhme/Sevecke nochmal Akzente: Die Lokalmatadore Gnoth/Werner aus Sachsen Anhalt (Setzlistenposition 22) wurden mit 2:1 (10:15, 15:6 und 15:11) besiegt.

Mit mini-kurzer Pause ging es gleich in nächste Duell mit Bechtloff/Wilke aus Sachsen (Setzlistenposition 25). Diesmal gelang der Start besser, aber für den Sieg durfte es wieder der Tie-Break sein - 15:11, 8:15 und 15:11. Wurde das Spiel wegen der stetig steigenden Hitze besser? Nö, aber es war spannend, denn bei Teams produzierten überraschende Fehler. Am Ende machten Tim und Rasmus ein paar weniger und freuten sich über einen weiteren Erfolg.

Im "Viertelfinale" des unteren Baums ging es unmittelbar im Anschluß gegen die Niedersachsen Mroß/Sprockhoff (Setzlistenposition 13). Mit 17:15 gelingt ein Satzgewinn, doch mit 11:15 wurde gleich der Ausgleich kassiert. Im Tie-Break wackelte die Annahme der Hamburger zu oft, so dass der Satz mit 15:8 an die Niedersachsen geht. Auf Platz 23 endet der Wettkampf für Tim und Rasmus, aber immerhin mit einigen Siegen.

Malte Höppner und Moritz Camp (beide FC St. Pauli) schlugen sich am Morgen mit den späteren Bronzemedaillengewinnern herum und unterlagen im Tie-Break. Knapp im Ergebnis und mit teils sehr gutem Spiel. Im zweiten Spiel war der Akku im zweiten Satz leer und das Turnier endete mit Platz 13.

Sinja Reich und Lilly Faroß (beide Bramfelder SV) verloren am Morgen gegen zwei Mädchen aus Schleswig-Holstein ärgerlich im Tie-Break und wollten im nachfolgenden Spiel ihre "letzte Cance" nutzen. Gegen das Team aus Baden-Würrtemberg lief jedoch wenig, so dass der Ausflug mit einem ernüchternden Platz 13 beendet wurde. Kein Trost, aber erwähnenswert: Im ersten Gruppenspiel schlugen die Bramfelderinnen die späteren Deutschen Meister*innen im Tie-Break.

Auch auf Platz 13 spielten sich Louisa Sylla und Geeske Camp (FC St. Pauli). Doch statt ausgebremster Erwartungen überwog bei den beiden Pauli-Girls die Freude über das Erreichte. Von Setzlistenplatz 28 gelang mit zwei Siegen ein beeindruckendes Debüt. Das Team zeigte Spielfähigkeit und großen Einsatz und konnte in den letzten beiden Spielen immerhin einen Satzgewinn erreichen.

 

 

Hamburg - VC Allermöhe-News

  Freitag, 14. August 2020

  

VC Allermöhe: Beachvolleyballfelder in Neuallermöhe

Da wir in der vergangenen Woche für unsere Vorstellungen und Wünsche in diesem Bereich öffentlich kritisiert worden sind, möchten wir uns dazu ebenfalls kurz öffentlich äußern.

Seit 2016 unterstützt und fordert der VC Allermöhe den Ausbau des einen Beachfolleyballfeldes auf dem Sportplatz 2000 auf mindesten 3 Spielfelder. Eine solche Anlage könnte von Vereinen, dem Volleyball-Talentförderprojekt am Gymnasium Allermöhe, der Talentklasse Sport an der Gretel Bergmann Schule (mit Schwerpunkt Volleyball) und den Freizeitvollyballerinnen des Mädchentreffs Neuallermöhe hervorragend genutzt werden, auch für Wettkämpfe. Diese Sportstätte würde in einer Entfernung von maximal 400 m zu den drei letztgenannten Akteuren liegen, hätte eine perfekte Materialverwahrung und bestehende Sanitäranlagen. Dieser Ansatz hat für uns seit Jahren oberste Priorität, war bisher aber leider nicht umsetzbar.

In den Jahren 2017/2018 haben wir als Verein maßgeblich dafür gesorgt, dass der Bezirk Bergedorf das in die Jahre gekommene Beachvolleyballfeld (mit festem Stahlnetz) am Allermöher Badesee erneuert und auf zwei klasse Felder in einer traumhaften Lage ausgebaut hat.

Diese tolle Spielfläche hat schnell weitere Begehrlichkeiten bei der Beachvolleyball-Gemeide und mehreren Akteuren geweckt. Ein Ausbau auf 8-10 Feldern wurde angeregt und ernsthaft diskutiert. Wir als Verein sind maximal für den Ausbau von 2-3 zusätzlichen Spielfeldern vor Ort. Für unsere sehr intensive Kinder- und Jugendarbeit hat der Ausbau am Sportplatz 2000 absoluten Vorrang! Auch die Gründe der Überfüllung am Badesee, der Zerstörung der schönen Grünflächen und eine mögliche Inbeschlagnahme einer solchen für große Sportplayer hoch attraktiven Großsportanlage, sprechen aus unserer Sicht gegen einen solchen intensiven Ausbau, diese Argumente sind aber für uns nachrangig.

Für unsere Position wurde uns nun zugeschrieben, wir hätten Angst vor zu vielen Volleyballerinnen und Volleyballern von außerhalb und wir würden die Interessen unserer Jugend im Stadtteil nicht hinreichend berücksichtigen. Beides weisen wir deutlich von uns und empfehlen einen Blick auf unsere Homepage oder noch besser einen Besuch unserer Sportstätten und -gruppen. Wenn uns aus unserer Sicht etwas vorzuwerfen ist, dann dass wir bezüglich eines Ausbaus der Beachfelder am Sportplatz 2000 nicht hartnäckiger und fordernder dem Bezirk und dem Behörden gegenüber geblieben sind. Beide haben uns in den letzten Jahren jedoch bei viele andern Projekten klasse unterstützt.

Wir können andere Meinungen und Interessen zu diesem Thema absolut nachvollziehen und auch stehen lassen, allerdings nicht die Zuschreibungen, die unsere Jugend- und Integrationsarbeit betrifft. Bei Fragen stehen wir gern per Mail zur Verfügung.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 14. August 2020

  

Beachvolleyball: U15-Vereins-HM

Bei den Jungen siegte der Eimsbütteler TV vor dem Rissener SV und dem Oststeinbeker SV, Platz 4 belegte die VG Halstenbek-Pinneberg. Die Beach-Vereinsmeisterschaften der U15-Mädchen wurden nicht ausgespielt.

Zur Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft der U15-Jährigen in Dachau dürfen die Mädchen der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft sowie die Jungs des Eimsbütteler TV fahren.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 14. August 2020

  

Bewerbungen zur Ausrichtung von Meisterschaften

Interessierte Ausrichter für Hamburger und/oder Norddeutsche Meisterschaften können sich gerne möglichst bis zum 15. November 2020 bei der Geschäftsstelle melden.

Für die Ausrichter-Bewerbung der NDM U20, welche im nächsten Jahr turnusmäßig in Hamburg ausgetragen werden soll, findet sich auf der HVbV-Homepage unter Jugend/ Meisterschaften/NDM ein entsprechendes Formular, welches vollständig auszufüllen ist.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 14. August 2020

  

HVbV-Staffeltage

Für die Staffeltage gibt es folgende neue Termine:

7. September: Ab 17:00 Uhr Verbandsliga und Landesliga
8. September: Ab 17:00 Uhr Bezirksliga
9. September: Ab 17:00 Uhr Bezirksklasse und Kreisliga
10. September: Ab 17:00 Uhr Jugendligen

Die Staffeltage werden als Online-Konferenz durchgeführt. Die Einwahldaten werden rechtzeitig vorher  zugeschickt.

 

 

Deutschland - Oliver Camp-News

  Montag, 10. August 2020

  

U18-DM: St. Pauli und Bramfeld vorn dabei

Vier Teams vertreten Hamburg bei den ersten nationalen Meisterschaften der Saison. Drei Teams ist es gelungen sich für die KO-Phase in der oberen Hälfte zu qualifizieren, nur ein Team muss das Feld von hinten aufrollen.

Am souveränsten agierten Lilly Faroß und Sinja Reich (beide Bramfelder SV): Mit zwei Siegen qualifizierte sich das an Position 11 gesetztes Team als Gruppenerste für die KO-Spiele am Samstag. Im ersten Spiel gegen Mantsch/Prade (Setzlistenposition 22) gelang ein wenig überzeugendes 2:1 (10:15, 15:10, 15:11). Deutlich unterfordert waren die Bramfelderinnen bei ihrem Turnierdebüt in diesem Sommer - gegen Dod/Wunderlich (Setzlistenposition 27) gelang zeit- und kraftsparendes 2:0 (15:8 und 15:3).

Ebenfalls im Spiel um die Top-Positionen des Turniers stehen überraschend Louisa Sylla und Geeske Camp (beide FC St. Pauli - #28 der Setzliste). In einem teils klar strukturierten Spiel gegen die #5 der Setzliste, Baker/Fuchs aus dem Westdeutschen Volleyball-Verband, sortierten sich die Lousia und ihre erst 14jährige Partnerin. Am Ende stand ein 0:2 (11:15 und 5:15), doch der Punktestand zeigt nicht, wie viel Mühe das Top-Team hatte, die Punkte zu herauszuspielen. Die Setzliste war den Sand-Paulianerinnen danach gewogen, denn Gerstner/Schallehn (#21 der Setzliste), war ein WildCard-Team aus Sachsen-Anhalt. Gut aufeinander abgestimmt und souverän vielen Situationen gelang ein 15:7 und 15:8 und somit die Qualifikation für die Zwischenrunde. Im entscheidenden Duell standen Dod/Wunderlich (#27 der Setzliste) im Sand und ermöglichten den braun-weißen Teenies ein ungefährdetes 15:12 und 15:3.

Malte Höppner und Moritz Camp (beide FC St. Pauli, #31) starten mit einer 0:2-Niederlage (12:15 und 13:15) gegen Clauss/Gilbrich aus Sachsen (#2). Eigenfehler im Angriff - nach guter Annahme und gutem Zuspiel - sind ärgerlich! Gegen Dobbertin/Richter (#18) erspielten sich Malte und Moritz mit einem Erfolg im Tie-Break (10:15, 15:9 und 15:12) ihre Teilnahme an der Zwischenrunde - trotz immer noch hoher Fehlerquote im Angriff. Die Brüder Voith (#17) waren gegen den Vorletzten der Setzliste Favorit und hatten zuvor das #1-Team gehörig gefordert. Die Brandenburger wählten jedoch die falsche Aufschlagstrategie und verloren glatt (17:15 und 15:11). Das reichte für damit die Kiez-Beacher ins Sechszehntel-Finale einziehen konnten.

 

 

Deutschland - Oliver Camp-News

  Sonntag, 09. August 2020

  

U18-DM: Licht und Schatten am Elbstrand

Bei den ersten nationalen Jugendmeisterschaften dieser Saison in Barby (Sachsen-Anhalt) erreichen Spieler*innen aus Hamburg die Platz 13 (drei Mal) und 23. Aus Sicht der Athlet*innen ein achtbares Ergebnis.

Die Jüngsten überzeugten am meisten: Louisa Sylla und Geeske Camp (beide FC St. Pauli, #28 der Setzliste) spielten an beiden Wettkampftagen überzeugend und steigerten mit jedem Spiel. Mit zwei Siegen und drei Niederlagen sind die Debütantinnen insgesamt zufrieden: Viel gelernt. Mit Platz 13 gelang eine echte Überraschung. Der Saisonhöhepunkt der Pauli-Girls sind die U17-Meisterschaften.

Die Hoffnungsvollsten können nicht zufrieden sein: Lilly Faroß und Sinja Reich (beide Bramfelder SV, #11 der Setzliste) haben am zweiten Turniertag ihr individuelles Können nicht abgerufen und gegen keineswegs überragende Gegnerinnen verloren. Mehr als Platz 13 war möglich. Statt Lamentieren liegt der Fokus nun auf dem nächsten gemeinsamen Hitze-Abenteuer am kommenden Wochenende in Laboe, bei den U19-Meisterschaften.

Die Erfahrensten steigerten sich im Turnierverlauf beachtlich: Malte Höppner und Moritz Camp (beide FC St. Pauli, #31 der Setzliste) agierten zu Beginn des zweiten Turniertags auf sehr hohem Niveau und zwangen die späteren Halbfinalisten aus Bayern in den Tie-Break. Die Boys in Brown konnten diese Form allerdings in der Hitze nicht beibehalten. Mit zwei Siegen und drei Niederlagen, konnte die Vorjahresplatzierung (9. Platz) nicht erreicht werden, aber umstandsbedingt ist Platz 13 respektabel für den ersten gemeinsamen Wettkampf des Jahres. Vielleicht geht nächstes Wochenende, bei der U19-Meisterschaft, schon mehr?

Der Älteste rollte das Feld von hinten auf: Tim Sevecke (FC St. Pauli) und sein Partner Rasmus Böhme (Halstenbeker TS, beide #14 der Setzliste) erreichten vier Niederlagen und zwei Siege. Beeidruckend jedoch das Finish: Innerhalb von vier Stunden spielte das Team neun Sätze (drei Tie-Breaks) und gewann zwei Spiele. Platz 23 zum Abschluß fühlt sich daher gut an.

Alle Details zum Turnier unter https://beach.volleyball-verband.de/public/tur-sp.php?id=9675

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Montag, 10. August 2020

  

VT Hamburg: Saisonabbruch, Corona, kommende Saison

In einer mehrteiligen Interview-Serie blicken wir auf die letzten Monate zurück und wagen einen Ausblick auf die Saison 2020/21. Dazu gibt’s Infos über Veränderungen im Kader und zu den vielen weiteren (Nachwuchs-)Teams im Verein.

In Teil 1 erzählen die Trainer des Leistungszentrums und 1.Damen sowie die Kapitänin Daniela Eixenberger, wie wir das Saisonende in der 3.Liga und im Nachwuchs erlebt haben.

TEIL 1: DAS SAISONENDE

Alle gesellschaftlichen Bereiche erlebten gravierende Einschnitte als die Bundesregierung und der Senat Hamburg Mitte März Verordnungen und Gesetze zum Schutze der Bevölkerung erließen. In welchem Moment erreichte euch die Nachricht?
Gerd Grün: Die erste Damenmannschaft war in intensiven Vorbereitungen zum Lokalderby gegen Grün-Weiß Eimsbüttel. Alle waren quasi schon umgezogen für die Trainingseinheit am Donnerstagabend. Die Ferienwoche in Hamburg wurde mit den Schülerinnen zum mehrfachen täglichen Training genutzt. Dann wurde der Stecker gezogen. Wir machten uns berechtigte Hoffnungen in den letzten drei Spielen den letzten Tabellenplatz noch zu verlassen. Wir waren in einer sehr guten Form, hatten gerade die Tabellenvierten geschlagen, zwei intensive Lokalderbys und das Spiel gegen die Vorletzten vor uns. Mit Erreichen des vorletzten Tabellenplatzes ergab sich die sehr realistische Konstellation des Klassenerhaltes. Ich bin sicher wir hätten dieses Ziel erreicht.
Daniela „Ela“ Eixenberger: Der abrupte Trainingsausfall war eine ungewohnte Situation für die gesamte Mannschaft. Auf eine Saisonpause wird man normalerweise schon lange vorher mental vorbereitet. Diese mentale Vorbereitungszeit blieb aus. Zudem waren wir „heiß wie Frittenfett“ auf das Derby gegen GWE. Aufgrund der Auf- und Abstiegsregelungen, werden wir nächste Saison nicht einmal mehr die Möglichkeit auf das Derby haben. Alles in allem also eine mehr oder minder demotivierende Situation.

Der Bundesspielaussschuss hatte die schwierige Aufgabe, faire Lösungen zu Auf- und Abstieg zu finden. Was sagt ihr zu den Regelungen?
Gerd Grün: Es ist unmöglich, eine faire Regelung zu finden, wenn die Saison nicht komplett ist. Jeder bewertet die Regelungen aus der eigenen Perspektive. Was rechnerisch möglich oder unmöglich ist kann man natürlich abgrenzen. Dabei muss man die sportlich erbrachten Leistungen der Teams aller Ligen anerkennen. Uns und den Berliner VV hat es als Absteiger erwischt, da wir rechnerisch keinen offiziellen Nichtabstiegsplatz mehr erreichen konnten. Dass nun der Sechstplatzierte der Regionalliga Nord-Ost einen Platz in der Dritten Liga hat, verdeutlicht die komplizierte Situation.

Im Nachwuchsbereich standen noch einige Highlights wie Hamburger oder Norddeutsche Meisterschaften an. Auch das fiel nun alles aus. Wie enttäuscht waren die jungen Volleyballerinnen?
André Thurm: In den Märzferien bereitete sich mein U13-Team für die Hamburger Meisterschaften mit vielen Lehrgangstagen vor. Die Mädels wollten um eine Medaille mitspielen und die Chance zur Qualifikation zum Norddeutschen Spielfest nutzen.
Helmut von Soosten: Das U16-Team ist im Februar Hamburger Meister geworden. Wir waren schon in der Woche vor den Norddeutschen Meisterschaften in Kiel und trainierten im Trainingslager – die Hamburger Märzferien boten sich ideal dafür an. Nach dem Trainingslager fand der Wettkampf nicht statt.
Gerd Grün: Den Hamburger Meisterinnen U14 blieben die Norddeutschen Meisterschaften verwehrt. Dadurch entfiel auch die mögliche Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Für die Hamburger Meisterschaft U12 hätten sich 6 (!) Mädchen- und ein Jungsteam qualifiziert. Leider entfiel auch die allererste Meisterschaft für unsere Jüngsten.
Helmut von Soosten: Für alle Nachwuchs-Sportlerinnen ist das sehr tragisch. Durch die Absage der Nachwuchshöhepunkte vergingen tolle Erlebnisse und Entwicklungsmöglichkeiten für die Mädchen. Da bleibt allen nur weiter intensiv zu trainieren und sich die Chancen wieder zu erarbeiten.

Zu Beginn des Lockdowns konnte niemand wissen, wie lange er andauern würde. Entwicklungen und Folgen waren nicht abzusehen. Wie seid ihr damit umgegangen?
Ela Eixenberger: Um den Trainingsrhythmus nicht komplett zu verlieren, versuchten wir uns also an gemeinsamen online-Work-Outs, was sich jedoch nicht durchsetzen konnte. Ohne Ziel trainiert es sich einfach nicht gut. Kein „in zwei Wochen ist das nächste Spiel“, kein „fit werden für die nächste Saison“. Umso mehr freuen wir uns über die derzeitigen und hoffentlich noch kommenden Lockerungen, da wir inzwischen bereits wieder Balltraining im Sand und seit einer Woche auch wieder in der Halle machen.
Gerd Grün: Zunächst haben wir unsere kleine Pause, die rund um Ostern gewesen wäre vorgezogen. Danach traf sich die Mannschaft online zum gemeinsamen Work-Out. Wir gaben den Damen zusätzlich Trainingspläne an die Hand. Einige verbrachten die Zeit in Ihrer Heimat bei den Familien. Prüfungen in der Uni oder das anstehende Abitur rückten in den Fokus.
André Thurm: Mit den 08/09er Mädels behielten wir die normalen Trainingszeiten bei, der Rhythmus blieb – nur eben online. Das war für mich als Trainer und auch die Spielerinnen eine spannende Erfahrung. Besen, Schrubber und Staubsaugerrohre dienten als Langhantel. Wir nutzen die Zeit aber auch für alltäglichen Austausch. Es war eine Umstellung, schließlich sehen wir uns normalerweise täglich.
Helmut von Soosten: Die Mädchen 06/07 arbeiten selbstständig entsprechend der Trainingspläne, gingen zusätzlich joggen oder Rad fahren. Viele hatten auch die Möglichkeit mit Geschwistern im Garten oder an der Hauswand ihre Volleyballtechniken zu verbessern.
Als dann Mitte Mai die Verordnungen ein Training im Freien wieder ermöglichten, ging es für alle Teams auf die Beachvolleyballfelder und wir konnten endlich wieder – unter Berücksichtigung von Gruppengrößen, Abstandsregeln, etc. – Volleyball spielen.

 

 

Hamburg - Beach-Volleyball Hamburg Allermöher See-News

  Montag, 10. August 2020

  

Statements zu den Beachfeldern in Allermöhe

Arnold Seelig via FB

„Kurzer Stand zu den Beachfeldern am Allermöher See: Die Stadt sagt erst mal nein. Begründung: Es handelt sich um eine Parkanlage und keine Sportstätte. Der wirklich wichtige Entscheider ist aber derzeit noch im Urlaub. Und nichts ist in Stein gemeißelt.

Der Vorsitzende vom Volleyballverein VC Allermöhe und eine Trainerin sind strikt dagegen. Maximal 1-2 zusätzliche Felder zusätzlich. Das egoistische Verhalten ist absolut unverständlich. Die haben Angst, dass ganz Hamburg zum Beachen kommt. Der Verein hat seiner Aussage nach über 200 Volleyballer. Die nicht gefragt wurden. Ausgerechnet ein Beachvolleyballverein ist gegen mehr Felder. Wenn das nicht so traurig wäre, könnte man sich tot lachen.

Aber es handelt sich nur um die Führung eines Sportvereins, der nicht die Meinung aller Mitglieder vertritt, geschweige denn aller Sportler in Allermöhe und Umgebung. Am See sind Horden von Jugendlichen aller Nationalitäten, den man kein adäquates Angebot für Sport dort bietet.

Kinder und Jugendliche, die wirklich beachen wollen haben keine Chance am Wochenende zu spielen, wenn die Erwachsenen auf den Feldern sind.“

Anmerkung vom VC Allermöhe in FB

„Nun, das nenne wir vom VCA aber mal eine interessante und gewagte Darstellung!

Wie dem auch sei, wir sind der Meinung, dass man unterschiedliche Ansichten und Blickweisen aushalten muss. Das gilt natürlich auch für uns. Ganz sicher werden wir zeitnah ausführlich zu unseren Positionen Stellung nehmen.

Kurz vorweg… wir haben eine Vorsitzende (!); aktiv Kontakt zu über 200 Volleyballerinnen und Volleyballern im Stadtteil und ganz sicher nie den Eindruck vermittelt, wir hätten so viele Mitglieder... wir haben einen Riesenspaß daran Sportlerinnen von außerhalb willkommen zu heißen und mit Bewohnerinnen des Stadtteils in Kontakt zu bringen und gehen dieses aktiv und strukturiert an und bringen so Menschen mit dem verschiedensten gesellschaftlichen und kulturellen Hintergrund zusammen... ganz sicher werden bei uns im Verein Entscheidungen/Positionen nicht von 1-2 Leuten getroffen oder festgelegt… wir sind kein Beachvolleyballverein, würden uns aber sehr über zusätzliche Felder im Stadtteil freuen und sind dazu schon seit Jahren mit dem Bezirk im Gespräch.

Generell finden wir es klasse wenn Menschen lachen, auch über uns… totlachen muss ja nicht unbedingt sein. Diesen Beitrag und diese Darstellung finden wir nur begrenzt lustig! Unsere Positionen gegen einen Ausbau auf 7-10 Beachvolleyballfelder am Allermöher Badesee werden wir demnächst offen kommunizieren. Bei Fragen stehen wir gern per Mail zur Verfügung (siehe Homepage).“

Bisher ein Kommentar zum Post von Herrn Seelig:

Wer ist dieser Mann? Schade, dass in der heutigen Zeit jeder Mensch Behauptungen aufstellen kann, ohne sie mit konkreten Nachweisen belegen zu können... Abgesehen davon kann man viel fordern, aber ob es wirklich benötigt wird, ist eine andere Frage.

In diesem Zusammenhang einen Verein und deren engagierte / handelnde Personen anzugreifen, die ihre Arbeit für den gesamten Stadtteil und darüber hinaus tätigen, ist ein absolutes Unding. Vielleicht sollten solche Personen mal handeln, statt im Netz zu stänkern...

Ich kann nur sagen: "Ich mag euch... Und eure Arbeit!"

 

 

Hamburg - Smash Online-News

  Montag, 10. August 2020

  

Hamburger Teams bei der U19-DM

Am kommenden Wochenende findet im schleswig-holsteinischen Laboe die Deutsche U19-Jugendmeisterschaft statt.

Aus Hamburg haben bei der weiblichen U19 Lilly Faroß und Sinja Reich vom Bramfelder SV und Louisa Sylla und Geeske Camp vom FC St. Pauli gemeldet, bei der männlichen Jugend sind Rasmus Böhme/Tim Sevecke (Halstenbeker TS/FC St. Pauli) und Malte Höppner/Moritz Camp  vom FC St. Pauli am Start.

Weiterhin finden die Deutschen U20-Meisterschaften vom 21. bis 23. August in Gera und die U17-DM vom 28. bis 30. August in Velten statt.

 

 

Hamburg - VC Allermöhe-News

  Freitag, 07. August 2020

  

VTH-Talente besuchen Allermöher Kids

An Dienstag haben Leonie und Lilly Steffens unsere Kleinen am letzten Ferienvolleyball-Tag besucht. Die Beiden waren als Fünftklässlerinnen auch Teilnehmerinnen der offenen Talentgruppe am Gymnasium Allermöhe und haben anschließend bei der TSG Bergedorf gespielt. In der vorletzten Saison haben Lilly und Leonie dann mit unseren 1. Damen in der Landesliga unter Trainer Sebastian Büge weitere Erfahrungen gesammelt und sich klasse weiter entwickelt.

Danach hatten die Beiden die Motivation und den Mut sich den Damen von VTH in der Dritten Liga anzuschließen. Nun habe die Zwei an alter Wirkungsstätte gezeigt was sie im letzten Jahr mit vier Trainingseinheiten in der Woche (!) bei Gerd Grün, André Thurm und Helmut von Soosten im zum Teil sehr individualisiertem Training gelernt haben. Unsere selbstbewussten Kleinen, die natürlich anmerken mussten, dass sie in der Jungendliga 5 deutlich vor den VTH-Teams eingelaufen sind, waren schwer angetan und hatten riesigen Spaß beim gemeinsamen Spielen.

Lilly und Leonie sind tolle Vorbilder für unsere jungen Mädels, wie auch unsere Jugendtrainerinnen, die in diesen Ferien wieder einen super Job gemacht haben! Wir möchte unseren Kids aus der Talentgruppe schon früh aufzeigen, wie wichtig sportlicher Biss und auch Trainingsumfänge sind, wenn sie unseren Sport leistungsbezogen ausüben und für sich große Ziele möchten. Hierfür möchten wir beim VCA ein gutes Sprungbrett sein, wohl wissend, dass ganz große Talente dann auch weiterziehen müssen und sollen.

Dass viele unserer ehemaligen Spielerinnen nicht vergessen, woher sie kommen und einen guten Draht zu ihren Ex-Teams und unserem Verein halten, freut uns sehr!

 

 

Deutschland - Oliver-Camp-News

  Freitag, 07. August 2020

  

U18-DM: Hamburg vier Mal am Start

Am Wochenende staten die nationalen Titelkämpfe in Barby (Elbe)

In den kommenden Wochen stehen die Deutschen Beachvolleyballmeisterschaften für Jugendliche in den Altersklassen U17 bis U20 an. Zum Auftakt kommen die Jungen und Mädchen der U18 in Sachsen-Anhalt zusammen - auch für die organiserende Deutsche Volleyball-Jugend ein Marathon. Ursprünglich wollte die Jugendorganisation erstmals auch eine nationale Meisterschaft U16 für den Geburtsjahrgang 2005 austragen lassen, doch wegen der Sportbeschränkungen auf Grund der Corona-Pandemie wurden die Planungen eingestellt. Ebenfalls abgesagt wurde der Bundespokal Beach für den Geburtsjahrgang 2004, das Aufeinandertreffen der Beachvolleyball-Landesauswahlen. Lediglich verschoben wurde die U17-Meisterschaft für den Geburtsjahrgang 2004: Statt Anfang Juli, treten die Teams Ende August gegeneinander an.

Als nach Lockerung der Sportbeschränkungen die Austragung der U18-Meisterschaft in Nordrhein-Westfalen auf dem Programm stand, musste der Austragungsort kurzfristig gewechselt werden, da sich Ausrichter und Stadt über die finanziellen wirtschaftlich nicht einig wurden. Vor diesem Hintergrund ist die Durchführung der U18-Meisterschaft in Barby am kommenden Wochenende eine doppelte Sensation: Trotz "Corona" dürfen die Jugendliche einen Wettkampf durchführen und der Sportverein Pädagogik Schönebeck agiert (fast) spontan als Ausrichter.

Durch die erstmals von der DVJ vorgenommene Erweiterung der Startfelder auf 32 Teams können aus Hamburg jeweils zwei Teams pro Geschlecht antreten. Mit den Platzierungen 7 (Mädchen) und 11 (Jungen) wurde es jedoch knapp. Während Bayern bei den Mädchen mit 165 Punkten aus den letzten drei Jahren das Ranking anführt, ist Hamburg mit 70 Punkten dicht hinter Sachsen-Anhalt und Sachsen. Punkte für das Länderranking bringen Platzierungen ab Platz 13. Bei den Jungen führt ebenfalls Bayern mit 175 Punkten und Hamburg rangiert mit nur 32 Punkten, ebenso wie Hessen, auf Platz 11.

Regulär wären die Meister*innen und Vize-Meister*innen qualifiziert gewesen, doch pandemiebedingt wurden die Landesmeisterschaften im Juni abgesagt. Behelfsweise musste Landestrainer Tobias Rex daher die Teams nominieren. Die Hamburger*innen wurden auf den Plätzen 6 und 28 (Mädchen) sowie 10 und 31 (Jungen) zugelassen. Die Setzliste wird unmittelbar vor Turnierbeginn erstellt. Da die Teams mit DVV-Punkten dadurch nach oben gesetzt werden, werden die Setzlistenpositionen der vorderen Hamburger Teams vermutlich um sechs Plätze nach hinten geschoben. Gute Startvoraussetzungen sehen anders aus.

Als zuerst gesetztes Hamburger Team hat Landestrainer Tobias Rex die 16jährigen Lilly Faroß und Sinja Reich (beide Bramfelder SV) ausgewählt. Lilly hat das zurückliegende Schuljahr am Bundesstützpunkt in Berlin trainiert und für den VC Olympia Berlin in der Halle gespielt. Sinja war als Außenangreiferin für die VG WiWa in Verbands- und Regionalliga erfolgreich. Beide waren im letzten Sommer mit Platz 9 beim Bundespokal gemeinsam erfolgreich. Sinja konnte bei der U17-Meisterschaft im Vorjahr mit Elea Beutel (SC Potsdam) bis in Viertelfinale gelangen und belegte Platz 5.

Das für den zweiten Hamburger Platz nominierte Team ist neu zusammengekommen und jünger: Louisa Sylla und die 14jährige Geeske Camp (beide FC St. Pauli). Louisa war im Winter für den Rissener SV in der Landesliga am Netz, während Geeske als Diagonalangreiferin für die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst in Bezirksklasse und Verbandsliga antrat. Louisa spielte sich mit einer andere Partnerin beim Bundespokal 2019 auf Rang 23, während Geeske in den beiden Vorjahren bei den Deutschen Meisterschaften U15 angetreten ist - beide Spielerinnen nutzen die U18-Meisterschaft als Vorbereitung für ihren Saisonhöhepunkt, die U17.

Bei den Jungen entschied sich Landestrainer Tobias Rex das Team Rasmus Böhme (Halstenbeker TS) und Tim Sevecke (FC St. Pauli). Der 15jährige Rasmus hat im Winter mit der VG Halstenbek-Pinneberg in der Dritten Liga gespielt, während Tim beim Eimsbütteler TV mit dem Regionalliga-Team trainierte und als Zuspieler regelmäßig in der Verbandsliga für den VC Olympia Hamburg die Pässe verteilte. Mit anderen Partnern wurde Tim in den letzten beiden Sommern jeweils 21. beim Bundespokal Beach. Den zweiten Hamburger Platz nehmen Malte Höppner und Moritz Camp (beide FC St. Pauli) ein. Beide haben den Winter als Außenangreifer für die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst in der Bezirkliga und den VC Olympia Hamburg in der Verbandsliga gespielt. Gemeinsam wurden malte und Moritz im Vorjahr 13. beim Bundespokal und erreichten Platz 9 bei den U17-Meisterschaften. Da Malte nach einer Verletzung am Daumen noch keinen Wettkampf in dieser Saison bestritten hat und das Team vom vorletzten Platz der Setzliste startet, sind die Chancen auf eine erneut gute Patzierung eher gering.

Um die Platzierung im Länderranking mindestens zu halten, müssten die Mädchen sieben Punkte sammeln, das wäre Platz 5 in der Abschlusstabelle. Für die Jungen ist die Aufgabe leichter: Platz 9 reicht aus, um die Position zu halten. Gelingt den Siler*innen um Landestrainer Tobias Rex eine Verbesserung im Vergleich zu den anderen Landesverbänden? Klar ist: Damit die Erfolge gelingen, müssen sich alle Teams besser platzieren als auf der Zulassungsliste.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Freitag, 07. August 2020

  

Vorbereitungsstart bei den LüneHünen

Start in eine besondere Saison / US-Trio steigt verspätet in die Vorbereitung ein

Vor mehr als 20 Wochen, genau am 12. März, ging es für die LüneHünen von Hundert auf Null. Sie hatten ihr tägliches Training absolviert, im Free-TV lief noch das Geisterspiel Alpenvolleys Haching – Giesen Grizzlys, dann wurde mitten in der Saison der Spielbetrieb in der Volleyball-Bundesliga eingestellt, weil sich die Corona-Krise immer mehr zuspitzte. 144 Tage später ist nun die SVG Lüneburg als erster Erstligist in die Vorbereitung auf ihre 7. Spielzeit in der Beletage eingestiegen und das Virus bleibt allgegenwärtig. Tests auf Covid 19 müssen absolviert werden, besondere Hygieneregeln und Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.

LüneHünen beenden mehr als 20 Wochen Pause

So verlief auch der erste Trainingstag anders als üblich. Außer den obligatorischen Gesundheits-Untersuchungen nach einer Pause wurden eben auch Abstriche aus dem Rachen und der Nase genommen und später in der Halle auf Abstand geachtet. Der Ball war noch nicht im Spiel, der Schwerpunkt lag auf Krafttraining in Kleingruppen, zudem wurden vom Trainerteam Daten wie Sprunghöhe, Armlänge, Reichhöhe oder auch Körpergewicht erfasst.

Dabei war die Mannschaft allerdings nicht komplett. Der Pandemie geschuldet fehlten noch die US-Amerikaner Jordan Ewert, Dalton Solbrig und Will Craft. Für sie rechtzeitig Flüge zu buchen, erwies sich als besonders schwierig. Da die Vereinigten Staaten extrem von Corona betroffen sind, gelten besondere Reisebeschränkungen. Diese Hürde stellt auch einige andere Bundesligisten vor spezielle Herausforderungen, ihre Spieler nach Deutschland zu holen. Die SVG erwartet sein Trio nun an diesem Donnerstag. Anfang kommender Woche sollen die US-Boys nach der erfolgten Corona-Testung dazustoßen – zumindest Ewert und Craft.

Dalton Solbrig bringt Verletzung mit

Noch kürzertreten muss Solbrig. Der Mittelblocker knickte in der Heimat bei einem Volleyball-Rasenturnier um und zog sich einen knöchernen Sehnen- oder Band-Ausriss am Fuß zu. Die genaue Art und Schwere der Verletzung ist noch abzuklären, zeitnah nach seiner Ankunft in Lüneburg hat der 23-Jährige einen Termin bei einem Spezialisten. „Gehen kann er, aber eben nur humpeln. Ich rechne mit sechs Wochen, bis er wieder voll belastbar ist. Aber zweieinhalb davon sind ja schon herum, wenn er hier eintrifft. Ich bin froh, dass er trotzdem schon kommt und sich nicht drüben auskuriert“, geht Hübner mit der Situation gelassen um.

„Wir werden nach dem Arztbesuch einen genauen Fahrplan für seine Reha erstellen. Er kann sicher schnell mit Krafttraining beginnen und aufs Rad steigen – und vor allem die Mitspieler schon kennenlernen. Das Volleyball spielen verlernt er in der Pause ohnehin nicht“, beschwichtigt der Coach und ergänzt: „Während meiner Spielerkarriere bin ich im Sommer selbst schon verletzt später ins Training eingestiegen, ich kenne das. Neu ist das für mich nur als Trainer., nochmal eine andere Erfahrung als letztes Jahr, wo wir durch die Nationalspieler verschiedenster Länder Fehlzeiten hatten. Aber wir werden Dalton schon vernünftig wieder heranführen.“

Immerhin kann sich Solbrig schon – auch im Team – akklimatisieren und wie die künftigen Mitspieler seine Ausrüstung in Empfang nehmen, die pünktlich zum Auftakt am Montag von Förderer Intersport Friedrich in der Gellersenhalle bereitgelegt wurde.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Freitag, 31. Juli 2020

  

Julius Thole zum Sportstpendiat verhelfen

Viele Gründe zur Freude hatte Julius Thole in der Vergangenheit auf dem Volleyballfeld immer schon! 🎉Letztes Jahr erst WM-Silber und nun hoffentlich SportStipendiat2020Julius ! Denn Julius gehört zu den fünf Finalisten des Sportstipendiats 2020 der Deutsche Sporthilfe und natürlich helfen wir ihm da gerne mit unserer Stimme!

Wie ihr für Julius abstimmen könnt, haben wir für euch mal in einem 3-Punkte-Plan zusammengestellt:

1. Direktes Onlinevoting auf der Sporthilfe-Website: https://www.sportstipendiat.de/ 
2. Kommentiert unter einem beliebigen öffentlichen Insta-Beitrag mit dem Hashtag #sportstipendiat2020julius (Jeder kann mit seinem Account nur einmal abstimmen. Einmal reicht also!
3. Selbes Prinzip gilt auch für alle öffentlichen Facebook-Beiträge! Auch hier einmal mit dem Hashtag kommentieren - gern direkt unter diesem Post!

Auf diesem Weg könnt ihr drei Stimmen für Julius abgeben! Das Voting läuft noch bis zum 2. August. Also: Voten und weitersagen!

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Freitag, 31. Juli 2020

  

SVG Lüneburg: Lust auf mehr Länderspiele

Florian Krage will dabeibleiben / Auch Konrad Thole mit wertvollen Erfahrungen von der Nationalmannschaft zurückgekehrt

Ein Debüt in der Nationalmannschaft ist ohnehin schon etwas Besonderes, dieses wurde aber ganz speziell: Ausgerechnet gegen Polen, den Weltmeister von 2014 und 2018, bestritt LüneHüne Florian Krage sein erstes A-Länderspiel, dem am Abend darauf auch gleich noch Nummer zwei folgte. Und speziell waren diese Einsätze auch deshalb, weil sie fast ohne Fans stattfanden – in einer opulenten Arena für eigentlich mehr als 6000 Zuschauer.

Wer die Spiele im Internet-Stream oder tags darauf im Fernsehen verfolgte, konnte sich schon mal ein Bild machen, wie es in der kommenden Bundesliga-Saison auch in der ein oder anderen hiesigen Halle Corona bedingt aussehen könnte: Um den trostlosen Anblick leerer Ränge zu vermeiden, füllten „Pappkameraden“ mit dem aufgeklebten Konterfei von Fans die Lücken. Ein Public Viewing im Auto-Kino nebenan wie in der schlesischen Großstadt (140 000 Einwohner) ist aber wohl nur im volleyball-verrückten Nachbarland denkbar.

Besondere äußere Umstände ausgeblendet

„Klar war die Geräuschkulisse anders als üblich in so einer Halle. Aber ich habe das alles gar nicht so wahrgenommen, ich war viel zu fokussiert auf meine Leistung“, blendete Krage die äußeren Bedingungen weitgehend aus. Derart konzentriert, machte der Mittelblocker aber nicht den Eindruck, bei seinem Debüt nervös zu sein. „Nicht? Das wirkte nur so“, antwortet er lachend, „im Kopf war schon ganz schön viel los.“ Schließlich standen auf der anderen Seite des Netzes amtierende Weltmeister zuhauf wie Bartosz Kurek (Diagonalangriff), Fabian Drzyzga (Zuspieler), Piotr Nowakowski (Mittelblock) oder Alexander Sliwka (Außenangriff) und, nicht zu vergessen, der eingebürgerte kubanische Weltstar Wilfredo Leon.

Hinzu kommen nachdrängende Stars wie Bartosz Bednorz (Außen), der jetzt zu Zenit Kazan wechselt, oder Maciej Muzaj (Diagonal), der schon in Russland spielt. Trotz all dieser großen Namen sagte übrigens Polens Nationaltrainer Vital Heynen, dass nur einer seinen Platz im Olympia-Kader für Tokio 2021 sicher hat: Kapitän Michal Kubiak, der bei der WM 2018 als bester Außenangreifer ausgezeichnet wurde und seitdem auch in Japan, bei den Panasonic Panthers, spielt. Wohl dem, der so eine Qual der Wahl hat wie Heynen, der verpflichtet wurde, um mit Polen Olympia-Gold zu holen.

Viele große Namen also, aber das deutsche Team bot gut Paroli – mit Youngstern wie Krage, einem von letztlich nur zwei Debütanten neben Zuspieler Johannes Tille (Herrsching) und dazu bisher wenig eingesetzten Spielern wie Lukas Maase, Linus Weber und Tim Stöhr. Und der Lüneburger überzeugte, kam im ersten Duell auf eine Angriffsquote auf 60% und im zweiten auf 67%. Bei seinen insgesamt 15 Aufschlägen wurde nur ein Fehler notiert, „aber ein paar mehr Bälle hätte ich vielleicht noch blocken können“, war er nur in einem Bereich nicht ganz zufrieden. Drei Blocks waren es im ersten Match, keiner tags darauf.

Die Konkurrenz ist groß, aber viele Aufgaben warten

Vom Trainerteam und erfahrenen Spielern wie Kapitän Christian Fromm gab es ein positives Feedback, „und auch aus den Trainingseinheiten habe ich viel für mich mitgenommen und gehe jetzt mit Selbstvertrauen in die Saison“, so Krage, der sich als eine Alternative im Mittelblock empfohlen hat. Nach dem Miniprogramm der Nationalmannschaft in diesem Sommer steht schließlich im neuen Jahr erst im Mai/Juni die Nations League mit insgesamt fünf Turnieren auf mehreren Kontinenten und dann im August/September die Europameisterschaft in Finnland, Estland, Polen und Tschechien an. Die Lehrgänge vorab jeweils hinzugerechnet bliebe da nicht viel Zeit für Urlaub. Trotzdem will Krage seine Chance suchen. „Klar, ich würde schon gerne dabeibleiben. Dazu muss ich aber auch auf diesem Niveau im Verein weiterspielen“, ist ihm bewusst, wie groß der Konkurrenzkampf ist.

Vom ursprünglichen 22er-Lehrgangskader in den 16er-Spieltagskader hatte es auch Konrad Thole geschafft, kam aber in beiden Spielen nicht zum Einsatz. Übermäßig enttäuscht ist der 20-Jährige deshalb nun nicht. „Klar möchte man gerne spielen, wenn man schon dabei ist. Aber der Trainer hat anders entschieden, damit muss man leben, wir sind Profis. Für mich überwiegt das Positive, die vielen Trainingseinheiten auf allerhöchstem Niveau. Da haben die Trainer viel mit mir gearbeitet, zum Beispiel im Aufschlag. Und es war schon toll, überhaupt so weit zu kommen. Damit konnte ich nicht rechnen, wenn man sich mal die Liste der Konkurrenten ansieht“, verweist der Außenangreifer auf Christian Fromm, Moritz Reichert, Ruben Schott und den in beiden Spielen sehr starken, noch nicht ganz so etablierten Moritz Karlitzek. Und Spieler wie Denys Kaliberda oder David Sossenheimer waren ja dieses Mal noch nicht einmal nominiert.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 28. Juli 2020

  

Lüneburg: Krage mit Länderspiel-Debüt

LüneHünen gefallen im Elitekreis / Trio führt sich bei der Nationalmannschaft gut ein

Die Rückkehr in den Spielbetrieb ist gelungen, sowohl rein sportlich als auch unter den besonderen Bedingungen der Corona-Krise. Die deutsche Nationalmannschaft hat ihr knapp dreiwöchiges Trainingslager in Kienbaum inklusive Covid-19-Tests und unter Beachtung von Hygienekonzepten ohne besondere Vorkommnisse problemlos absolviert und zum Abschluss mit zwei Testspielen beim Weltmeister Polen den neuen Olympia-Zyklus eingeläutet. Und aus Sicht der SVG Lüneburg war besonders erfreulich: Mittelblocker Florian Krage bekam in beiden Länderspielen viel Spielzeit und Außenangreifer Konrad Thole schaffte es vom ursprünglichen 22er- in den 16er-Kader, wenn er auch auf sein Debüt im Nationaldress noch warten muss.

Krage startet gleich, Thole ohne Einsatzminute

Die beiden LüneHünen waren zwei von insgesamt sechs absoluten Greenhorns ohne Einsatz im A-Team im DVV-Aufgebot, neben ihnen schaffte es noch Zuspieler Johannes Tille (Herrsching) in die Spieltags-Kader – und Krage am ersten Abend sogar in die Starting Six. Und da hatte er zweieinhalb Sätze lang einen überzeugenden Einstand, sammelte je drei Punkte im Block und im Angriff. Ein 25:18 und 25:23 hatten die Deutschen überraschend vorgelegt, beim Stand von 14:10 für Polen in Satz drei begann Bundestrainer Andrea Giani, munter durchzuwechseln.

Die Polen hatten inzwischen seit Beginn des dritten Satzes einige nachrückende, schon hoch dekorierte Youngster aus der PlusLiga ausgetauscht gegen gestandene Weltmeister von 2018 sowie den 2019 eingebürgerten kubanischen Superstar Wilfredo Leon. Dennoch boten die DVV-Mannen um Kapitän Christian Fromm weiter gut Paroli, wenn sie letztlich auch nach der 2:0-Führung noch 2:3 verloren (17:25, 22:25, 10:15 in den weiteren Sätzen).

Auch im zweiten Vergleich, von vornherein über vier Sätze vereinbart, zog das Team mit dem Ex-LüneHünen Anton Brehme erwartungsgemäß erneut den Kürzeren, war aber beim 1:3 (24:26, 16:25, 21:25, 27:25) drei Sätze lang ein starker Gegner, wenn auch nicht so überzeugend wie tags zuvor. Dieses Mal spielte Krage die Sätze 3 und 4 und kam immerhin auf vier Punkte, alle im Angriff bei einer Quote von 67%. Wie Krage und Thole die Zeit im Kreis der Nationalmannschaft beurteilen, darüber mehr im nächsten Newsletter.

Dervisaj bleibt im Wartestand

Zu Beginn des Lehrgangs gehörte auch SVG-Neuzugang Leon Dervisaj zum Kreis der von Bundestrainer Andrea Giani Auserwählten. Der Zuspieler konnte im Trainingsbetrieb auch überzeugen, zum Aufgebot für die Polen-Spiele gehörte er aber dann aus formalen Gründen nicht – sein Status ist noch nicht endgültig geklärt. Der Zuspieler hat zwar die deutsche Staatsangehörigkeit, gilt aber noch als Volleyball-Schweizer, weil er im Nachbarland – dem Lebensmittelpunkt seiner Eltern – als Kind mit der Sportart begann. Das Verfahren des Lizenzwechsels läuft noch und soll wohl im August, spätestens September abgeschlossen sein.

„Es ist natürlich schade, dass ich deshalb die Testspiele versäumt habe, aber Kienbaum war trotzdem eine Hammer-Erfahrung für mich. Das war schon ein unglaubliches Level. Außerdem habe ich Florian und Konrad schonmal gut kennenlernen können“, zieht der 23-Jährige Bilanz. „Giani hat mir im Abschluss-Gespräch gesagt, dass er zufrieden mit mir war. Und wenn ich weiter gut arbeite, dann sei ich im nächsten Sommer wieder dabei“, hat er ein gutes Feedback für seinen ersten Auftritt im Kreis der Nationalmannschaft bekommen. „Meine Zeit kommt also noch“, fügt Dervisaj lachend ohne einen Anflug von Enttäuschung an.

 

 

Hamburg - VC Allermöhe-News

  Freitag, 24. Juli 2020

  

Neuallermöher Kids nehmen Feriensport dankbar an

Die kostenlosen und offenen Ferien-Angebote beim Atlantik 97/VC Allermöhe sind in diesem Jahr besonders gut besucht. Wegen der Corona Pandemie haben wir leider nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmerplätzen, weshalb wir auf eine aktive Bewerbung der Angebote verzichtet haben. Dennoch sind unsere Fußball-, Volleyball- und Ballspielangebote von Mitgliedern und Nichtvereinsmitgliedern bunt gemischt besucht, was genau so gewünscht ist.

Ein großes Dankeschön an den Hamburger Sportbund und den Bezirk Bergedorf, die die Ferien-Angebote unterstützen und in diesem Umfang erst möglich machen und auch sehr unbürokratisch die Nutzung der Sporthalle des Gymnasium Allermöhes genehmigt haben. Das wir in diesem doch etwas durchwachsenen Sommer auch bei schlechtem Wetter durchgehend Feriensport anbieten können ist eine klasse Sache!

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Mittwoch, 22. Juli 2020

  

SVG Lüneburg: Der neue Herr der Zahlen

Nachfolger von Malte Stolley ist gefunden / Christian Knospe füllt den Job als Scout und Co-Trainer hauptamtlich aus

Sein Vorgänger hat sich viele Meriten erworben, so tritt der neue Scout Christian Knospe zwangsläufig in große Fußstapfen, wenn er in Kürze bei den Bundesliga-Volleyballern der SVG Lüneburg seinen Dienst beginnt. Verstecken muss sich der Mann nach Malte Stolley aber nicht, auch er bringt als „Herr der Zahlen“ schon eine Menge vielfältiger Erfahrung in diesem Amt mit.

In seinem letzten Job war Christian Knospe unter anderem schon Gast in der Gellersenhalle. Denn der 30-Jährige kommt vom bisherigen Erstliga-Konkurrenten Eltmann, der am 14. Dezember 2019 bei den LüneHünen 2:3 verlor. Und auch mit dem VC Olympia Berlin war er im Januar 2017 bereits in Reppenstedt zu Gast. Denn im Internat der Hauptstadt war er bis 2018 Scout für alle Stützpunktteams, bevor er – auch als Co-Trainer – in die Frauen-Bundesliga zu Schwarz-Weiß Erfurt wechselte.

Gellersenhalle Ist kein Neuland

Co-Trainer neben seiner Tätigkeit als Scout war Knospe im Jahr danach auch in Eltmann. Diese Arbeit in Franken wurde zum endgültigen Umstieg in den Männerbereich. „Das hat mich sehr gereizt, Männer-Volleyball ist nochmal etwas ganz anderes: Schnelligkeit, Pässe, Kombinationen, andere Physis, andere Winkel bei Angriffsschlägen, andere Schlaghärte“, listet Knospe auf. Co-Trainer wird er jetzt auch zusätzlich zum Scouting bei der SVG. Denn Eugenio Dolfo, im Januar Vater geworden, möchte mehr bei der Familie sein, die aufwendigen Auswärtsfahrten in der Bundesliga nicht mehr auf sich nehmen und konzentriert sich nun ganz auf seinen bisherigen Nebenjob als Jugendtrainer der SVG.

Knospe wird also einen Fulltime-Job antreten. „Ja, gefühlt 24/7“, bestätigt er schmunzelnd, dass er auf ein Engagement rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche eingestellt ist, „je nachdem, wie gut ich arbeite, habe ich aber vielleicht auch ein wenig Freizeit. Ich hoffe jedenfalls, dass das zum Vorteil für die SVG wird und ich dem Chefcoach so entsprechend helfen kann. Volleyball ist für mich ohnehin das Wichtigste.“ Das ist für den gebürtigen Leipziger schon lange so. Selbst gespielt hat er bis 2015, zeitweise auf Regionalliga-Niveau, war seit 2009 gleichzeitig schon Co-Trainer bei Jugendteams mit dem Highlight 2012 deutscher Meister mit der weiblichen U16 des SC Potsdam.

Herausragend war dann auch 2014 die Meisterschaft in der 2. Liga und der Bundesliga-Aufstieg als Scout der Frauen vom VCO Berlin, ab 2014 scoutete der ausgebildete Sportassistent dann – auch international – bei den Junior/-innen des VCO, wurde zum Beispiel 6. mit der U18 bei der EM 2017 und 7. mit der U17 bei der EM 2018. In diesen Jahren lernte er auch Malte Stolley kennen, der ja im Sommer einige Jahre lang zusätzlich zum Job bei den LüneHünen bei der U20-Nationalmannschaft gefragt war.

Schon ein reicher Erfahrungsschatz

„Seit wir uns kennen, wollte ich schon immer mal bei der SVG zur Fortbildung hospitieren. Und als ich dann erfuhr, dass Malte aufhören wollte, habe ich ihn gebeten, meine Telefonnummer an Stefan Hübner weiterzugeben“, erzählt Knospe von seinem ersten Bewerbungsversuch, da es bei den insolventen Franken ohnehin nicht weiterging für ihn. „Jetzt bin ich sehr gespannt auf die Zusammenarbeit. Stefan ist ja ein sehr ruhiger Trainer, das kenne ich bisher so noch nicht und finde ich cool. Und ich freue mich sehr darauf, dass es bald losgeht und darauf, mit den Jungs zu arbeiten.“ Zwei kennt er ohnehin schon: Neuzugang Richard Peemüller kommt ja auch aus Eltmann, und Konrad Thole lernte er als Spieler der deutschen U20 kennen.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 21. Juli 2020

  

SVG Lüneburg: Veränderung im Staff

Die enge Bindung von Malte Stolley zur SVG wird bleiben / Scout und Co-Trainer zieht sich zurück

Als die SVG Lüneburg im Oktober 2014 nach dem Aufstieg Bundesliga-Neuland betrat, war auch ein Mann frisch an Bord, der seitdem nicht mehr wegzudenken war: Malte Stolley. Als Scout sorgte er für die statistischen Grundlagen der Matches, analysierte die Spiele der LüneHünen und die der Gegner, „sezierte“ anhand von Videos Stärken und Schwächen von aktuellen und potenziellen neuen Spielern und war zusätzlich als Co-Trainer eingebunden. Doch nun ist Schluss. Nach sechs Jahren zieht sich Stolley zurück.

Der Entschluss, kürzer zu treten, ist über Monate gereift, sodass die SVG Zeit hatte, sich um einen Nachfolger zu kümmern. Und dieser Schritt hat vor allem einen Grund: „Mein Privatleben hat gelitten. Freunde wenig zu sehen, Verabredungen absagen zu müssen – das ist auf Dauer nicht gut. Obwohl die viel Verständnis hatten, hat mir das manchmal schon zu schaffen gemacht. Auch, dass ich zum Beispiel nicht zum 60. Geburtstag meiner Mutter konnte. Oder auch der Spagat, die Termine alle zu takten. Privatleben, SVG, Schule – dieses über-organisierte Leben: Schule, wieder los zum Training, am Wochenende die Spiele mit weiten Busfahrten zu den Auswärtsspielen, am nächsten Tag gleich wieder Schule oder den Sonntag nach Auswärtsspielen durchgehangen – das ist körperlich schon sehr anstrengend“, lässt der Lehrer der Oberschule Marschacht mit den Fächern Sport, Erdkunde, Politik, Geschichte und Wirtschaft die Zeit Revue passieren.

Mehr Zeit für das Privatleben dringend erwünscht

„Die Jahre haben mir aber auch sehr geholfen, um mein Leben organisiert zu bekommen. Ich hätte vielleicht nur eher mal ansprechen sollen, dass ich auch mal eine Pause brauche, dass ich mal eine Trainingseinheit ausfallen lassen möchte. Das habe ich mich irgendwie lange nicht getraut“, sinniert der 32-Jährige. Erster Schritt war dann, den zusätzlichen, jährlichen Sommer-Job als Scout der deutschen U20/21-Junioren (u.a. EM-Fünfter 2018) aufzugeben. „Als Trainer Johan Verstappen 2019 aufhörte und nach Bühl ging, habe ich auch einen Schlussstrich gezogen. Wir waren ein gutes Team. Es hat sich dann richtig angefühlt, aufzuhören. Das war eine gute erste Entscheidung, sich etwas vom Volleyball zu lösen.“

Zumal es einen weiteren wichtigen Grund für den Rückzug ins Privatleben gibt: demnächst steht die Hochzeit mit seiner langjährigen Freundin Merle an, übrigens ebenfalls Lehrerin an der Oberschule Marschacht. An diesen Plänen konnten auch nie die Corona-bedingten Einschränkungen etwas ändern. „Den standesamtlichen Termin zu verschieben, kam ohnehin nicht infrage. Allenfalls bei der tags darauf geplanten freien Trauung haben wir über Änderungen nachgedacht, hätten zum Beispiel notfalls im kleineren Kreis gefeiert.“ Doch inzwischen sind große Gesellschaften ja wieder erlaubt.

Was bleibt von den sechs Jahren bei der SVG? „Freundschaften auf jeden Fall“, antwortet Stolley voller Überzeugung, „und die werde ich auch weiter pflegen. Einige Freunde wohnen ja nicht weit weg. Und zur Gellersenhalle und dann zur neuen Arena ist es auch nicht weit“, wird der jetzige Radbrucher den Kontakt zu den LüneHünen halten. Denn da hat er seit dem ersten Tag ganz enge Bande geknüpft. Im Sommer 2014 kam der Ostholsteiner (geboren in Neustadt) vom damaligen Frauen-Bundesligisten VT Aurubis Hamburg, wo er vier Saisons lang Scout und zeitweise auch Co-Trainer war.

„Ich erinnere mich noch sehr gut an das erste Gespräch mit Andreas Bahlburg, war von seinen Ideen und Plänen sofort begeistert. Und als dann noch der große Stefan Hübner, der ja ein Weltklasse-Mittelblocker war, mich anrief und gefragt hat, ob ich in seinem Trainerteam mitarbeiten möchte, war das schon ein komisches, ehrfürchtiges Gefühl. Dann das erste Heimspiel in der Gellersenhalle, diese Stimmung, das hat mich ziemlich umgehauen. So etwas hatte ich vorher noch nie erlebt“, blickt der „Herr der Zahlen“ auf die Anfänge zurück. Und gleich in der ersten Saison die Highlights mit Bronzemedaille und Pokalfinale als Krönung brannten sich als Höhepunkte ein. „Das Finale war zwar schnell vorbei, weil wir keine Chance hatten – ich habe aber trotzdem jede Sekunde genossen.“

Seine Meinung wird weiter gefragt sein

Für immer unvergessen wird ihm auch das Halbfinale gegen Berlin in der CU Arena, dieses unglaubliche 3:2 nach 0:2-Rückstand im Dezember 2018, bleiben. „Im Finale hatte ich dann auf mehr gehofft, wenigstens auf einen Satz. Aber eine wirkliche Enttäuschung war das nicht, Enttäuschungen sind bei mir ohnehin nicht so sehr an einzelne Spiele gekoppelt. Aber bitter war dann wenige Wochen später die letzte Niederlage im Playoff-Halbfinale, bitter, weil man wusste: Nun ist eine tolle Saison vorbei und eine in jeder Hinsicht großartige Mannschaft bricht auseinander. Mit der hätte es noch zwei Jahre weitergehen können.“

Mit dem Herzen ist Stolley ohnehin weiter dabei, will ab und zu mal im Training vorbeischauen und auch im Notfall als Scout aushelfen – aber dosiert. „Es ist für mich einfach wichtig, einen Schnitt zu machen. Aber als Zuschauer will ich bei Heimspielen auch oft dabei sein. Ich hoffe doch, dass ich für die neue Halle eine Freikarte bekomme“, freut er sich schon augenzwinkernd auf die Arena.

Auch seine Expertise wird weiter gefragt sein. „Seine Meinung habe ich immer sehr geschätzt, und das bleibt auch so“, ist sich Chefcoach Stefan Hübner sicher, „ich werde ihn bestimmt immer mal wieder anrufen oder auch ein Video zur Begutachtung schicken. Ich bin ja ohnehin jemand, der sich gerne viel Input holt. Malte war da stets sehr wichtig im Trainerteam. Über die Jahre hat sich ein sehr schönes Verhältnis entwickelt, er ist ein sehr positiver Mensch und ich hatte ihn immer gern um mich herum. Und auch zu den Spielern hat er ja immer einen guten Draht gehabt. Kurz: Es ist sehr schade, dass er aufhört.“

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Freitag, 17. Juli 2020

  

SVG Lüneburg: Fans ja – aber wie viele?

Hauptsache keine zweite Welle… / Arbeit an Konzept für begrenzte Zuschauerzahl

Der Tag des Trainingsstarts rückt für die LüneHünen immer näher, Terminpläne und sonstige Konzepte werden konkreter, eine große Unsicherheit aber bleibt und wird alle Sportler – nicht nur Volleyballer – über die nächsten Wochen und Monate beschäftigen: Punkt- und Pokalspiele werden trotz des in Deutschland bisher so positiven Verlaufs der Corona-Pandemie nur unter Beachtung der mittlerweile sattsam bekannten Vorsichts- und Hygienemaßnahmen stattfinden können. Und das heißt auch und speziell für die SVG Lüneburg: Eine proppenvolle, ausverkaufte, brodelnde Gellersenhölle wird es vielleicht in der ganzen kommenden Saison nicht geben. Diese, für den Verein auch finanziell bittere Erkenntnis gilt es anzunehmen und damit umzugehen. Immerhin scheint das Horror-Szenario Geisterspiele abgewendet – Hauptsache, es gibt nach der Urlaubszeit keine zweite Welle.

Eine Folge der Lage ist aber auf jeden Fall, dass es bei der SVG in dieser Saison keine Dauerkarten geben wird und wir uns auf Spieltags-Tickets beschränken, zudem leider nur in beschränkter Zahl – wie viele Zuschauer wir letztlich in die Halle lassen dürfen, steht noch in den Sternen. Ein Trost ist es vielleicht dann für alle „Ausgeschlossenen“, dass das Streaming-Portal sporttotal.tv seine Übertragungen aufwertet, u.a. nun in Full-HD senden will. Es wurde ein neues Kamerasystem entwickelt, das auf künstlicher Intelligenz basiert. Das Spielgeschehen soll damit mit einem horizontalen Sichtbereich von 180 Grad vollständig erfasst und nahezu verzögerungsfrei dargestellt werden. Man darf gespannt sein. Zudem möchte ja die Volleyball-Bundesliga VBL künftig aus allen Hallen kommentierte Streams gesendet haben, wie es die SVG als Pionier in der vergangenen Saison zur allgemeinen Begeisterung vorgemacht hat.

Chance, bei einer Generalprobe alles zu testen

Eine Art Generalprobe für alles – Einlass, Hygienemaßnahmen, Wegeführung in der Halle, getrennter Ein- und Ausgang, aber auch die überarbeitete Technik vor Ort und, so die Planung, LED-Banden – könnte am 19. September stattfinden, wenn die 2. Mannschaft der SVG ihre Heimpremiere der neuen Saison in der 3. Liga West gegen Delbrück hat. Eine Woche vorher (12. September) muss das Team von Trainer Daniel Prade zum Start in Aligse antreten.

Darüberhinaus ist bei der SVG in Kooperation mit einem französischen professionellen Anbieter und weiteren Bundesligisten eine vereinseigene App in Arbeit, mittels derer auf kurzem Weg Infos an die Nutzer weitergegeben werden können. Zu den Inhalten dieser für die Fans kostenlosen App gehören die Ergebnisse, der Spielplan, die Tabelle, brandneue News oder auch der Ticket-Verkauf und Treue-Aktionen. Sie wird sowohl für IOS als auch für Android verfügbar sein, sodass sie sich Jeder unabhängig vom Betriebssystem seines Smartphones herunterladen kann. Einige Erstligisten testeten die App bereits im Hintergrund, sodass die SVG Lüneburg von den Erfahrungen profitieren konnte.

Vor dem Saisonstart legen wir noch einen Sommerurlaub ein, die Geschäftsstelle bleibt deshalb vom 20. Juli bis einschließlich 7. August geschlossen. Ab dem 10. August sind wir dann wieder per Telefon und Mail für Euch erreichbar. Bitte habt Verständnis, dass aufgrund der weiterhin nötigen Corona-Vorsichtsmaßnahmen noch kein persönlicher Kundenkontakt wieder möglich ist. Sobald sich daran etwas ändert, informieren wir Euch selbstverständlich.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 14. Juli 2020

  

SVG Lüneburg: Neuer Kader komplett!

Will Craft springt wie ein Flummi / US-Außenangreifer geht bei SVG jetzt schon in seine vierte Europa-Saison

Der letzte Neuzugang dieses Sommers geht schon in seine vierte Saison in Europa, wenn Anfang August das Training der LüneHünen wieder beginnt, dennoch ist der US-Amerikaner Will Craft ein noch weitgehend unbeschriebenes Blatt und wohl nur Insidern bekannt. Aber der Außenangreifer bringt eben einige Eigenschaften mit, die ihn für die SVG Lüneburg interessant gemacht haben.

„Wir haben ihn jetzt nicht zum ersten Mal angeschaut, fanden ihn im Trainerteam schon früher interessant“, macht Chefcoach Stefan Hübner klar und erläutert: „Er ist sehr athletisch, ähnlich wie zuletzt Mike Michelau. Beide kennen sich auch. Will ist aber höher als Mike, er ist ein wahnsinniger Springer.“ Da werden einige Fans bei der Körpergröße von 1,92 Metern stutzig werden. Hübner kontert: „Die Größe kann dazu verführen, so einen Spieler zu unterschätzen. Er ist zum Beispiel auch stark bei Hinterfeldangriffen. Ich mag solche Typen einfach – dann muss man auch mal etwas riskieren.“

In Dänemark beide Saisons auch Kapitän

Schließlich ist Craft auch ein Führungsspieler. In seinen beiden Spielzeiten in Dänemark und auch schon im letzten College-Jahr war er Kapitän seiner Mannschaft. Und der bald 27-Jährige bringt eben eine Menge Erfahrung in das noch einmal jünger gewordene SVG-Team. Zudem zeigt sich in Videos: Der Rechtshänder greift variantenreich an, hat einen schnellen Arm und im Block ein gutes Timing beim Absprung. Und in der Feldabwehr zeigt er – auch mit Flugeinlagen – hohen Einsatz.

„In der Annahme müssen wir aber noch etwas mit ihm arbeiten“, hat Hübner erkannt, wo es bei dem Neuzugang, der ein Sprung-Aufschläger ist, vor allem noch Verbesserungsbedarf gibt. Der Spieler selbst bezeichnet sich als absoluten Teamplayer mit gutem Verständnis für das Spiel und räumt ein: „Ich bin auf dem Feld selbst mein schärfster Kritiker, weil ich nicht weniger als das Beste von mir erwarte – diese starke Selbstkritik ist vielleicht meine größte Schwäche.“

Craft wurde geboren im 8300-Einwohner-Dorf Crete etwa 60 Kilometer südlich von Chicago und studierte dann von 2013 bis 2016 am privaten Carthage College in der 100 000-Einwohner-Stadt Kenosha 70 Kilometer nördlich von Chicago Mathematik und Wirtschaftswissenschaften mit der Spezialisierung auf Datenanalyse. Im Volleyballteam „Red Men“, das in der dritten Division der NCAA spielte, war er ein Leistungsträger. Nach dem College-Abschluss folgte ein erstes Engagement in Europa bei Saaremaa VK in Estland. Doch da wurde er nicht glücklich, nach nur zwei Monaten wurde sein Vertrag aufgelöst, weil der Verein Geld sparen musste, um Ersatz für verletzte Spieler auf anderen Positionen verpflichten zu können.

Leistungsträger auch schon in Chicago

Die zweite Chance in Dänemark nutzte Craft dann um so entschlossener. Im Trikot von Nordenskov UIF, nahe Esbjerg an der Westküste, war er bester Außenangreifer der Liga 2018/19. Sein Club wurde Fünfter. Und in der vergangenen Saison stand er mit seinem Team im Playoff-Halbfinale und Pokal-Halbfinale, als Corona alles stoppte. Da Deutschland von dort aus nicht weit ist, ist ihm seine künftige Heimat nicht unbekannt. „Die Silvesternacht vor 2019 zum Beispiel habe ich in Hamburg verbracht“, berichtet er. Und im Januar diesen Jahres absolvierten die Dänen einige gemeinsame Trainingseinheiten in Berlin mit den U20-Junioren vom VC Olympia – die Trainer, zwei Australier, kennen sich.

Und die SVG und die Bundesliga kennt er durch Erzählungen des befreundeten Mike Michelau: „Ich habe mich damals für ihn gefreut, als er einen Vertrag bekam. Er hat dann nur positive Dinge berichtet. Und jetzt freue ich mich, dass ich dort von großartigen Spielern und Trainern lernen darf und möchte so gut ich kann helfen, dass Lüneburg gegen starke Konkurrenten erfolgreich ist. Ich kann es kaum noch erwarten, auf dem Feld zu stehen.“ Die lange Wartezeit seit dem Abbruch der letzten Saison hat Craft genutzt, um seine im Studium erworbenen Kenntnisse anzuwenden: In einer finnischen Firma mit Büro auch in Chicago arbeitet er derzeit als Datenanalyst.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Freitag, 10. Juli 2020

  

Lüneburg: Gijs sucht neue Herausforderung

Gijs van Solkema: „Es war eine großartige Zeit“ / Bei der SVG zum Stammspieler Hollands gereift

Drei Jahre, 68 Pflichtspiel-Einsätze – eine Bilanz, die unterstreicht, das sich ein Talent bei der SVG Lüneburg zu einer festen Größe entwickelt hat. Vor allem, wenn man bedenkt, dass dieser Spieler gerade erst 22 Jahre alt geworden ist. Diese Zahlen kennzeichnen die Zeit von Gijs van Solkema als LüneHüne, dem Zuspieler aus den Niederlanden, der nun seine Zelte in Lüneburg abgebrochen hat, um eine neue Herausforderung anzunehmen.

Herausfordernd scheint da allein schon in der Corona-Krise, in der viele Vereine vorsichtig auf dem Transfermarkt vorgehen, die eigene Zukunft zu planen. Denn noch hat „Günni“, wie er intern gerufen wurde, keinen neuen Club. „Ich habe noch kein neues Team gefunden und hoffe, dass eine neue gute Chance noch kommt. Aber es war einfach an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen,“ bleibt er ruhig. Zunächst einmal war er, als die Corona-Beschränkungen gelockert wurden, wieder in den Kreis der Nationalmannschaft zurückgekehrt, hat dort gerade einen mehrwöchigen Lehrgang beendet.

„Ich hatte das Gefühl, zu Hause zu sein“

Hollands nächstes großes Ziel ist die Qualifikation für die EM 2021. Und da wird van Solkema eine wichtige Rolle spielen. Denn bei der SVG hat er sich nach seinem Nationalteam-Debüt im letzten Sommer zum Stamm-Zuspieler mit mittlerweile mehr als 30 Länderspielen entwickelt. Gekommen war er als 19-Jähriger vom Talent Team Papendahl, einem Internat vergleichbar dem VC Olympia Berlin hierzulande. Und hat sich dann jedes Jahr gegen einen anderen Konkurrenten (Adam Kocian, Adam Schriemer, Leo Durkin) behaupten müssen.

„Meine drei Jahre in Lüneburg waren unglaublich, ich habe so viel gelernt, sowohl als Person als auch als Spieler. Fans, Mitarbeiter, Mitspieler – alle haben mich großartig behandelt und mir das Gefühl gegeben, zu Hause zu sein. Ich habe mit großartigen Teamkollegen gespielt und von Trainer Stefan Hübner viel gelernt. Ich denke, zwischen dem Gijs im ersten und dem Gijs im dritten Jahr gibt es einen massiven Unterschied“, zieht er nun Bilanz. Auch wenn die vergangene Saison, die so gut begann, letztlich von viel Verletzungspech geprägt war.

So brach sich van Solkema kurz vor Weihnachten beim Spiel in Unterhaching den Zeigefinger und bangte um seine Teilnahme an der Olympia-Qualifikation mit Holland im Januar in Berlin. Er fuhr dennoch ins Trainingslager, dick getaped schien er einsatzfähig. Aber er verletzte sich dort im Übungsbetrieb auch noch am Daumen der anderen Hand. Tief frustriert konnte er dann nur eine Nebenrolle spielen, die Schmerzen waren ihm in Berlin in fast jeder Aktion anzusehen. Und zurück bei der SVG fand er, weiter gehandicapt, nur schwer wieder in die Spur – und verletzte sich schließlich erneut am gleichen Daumen. Blessuren, die nie an die große Glocke gehängt wurden. Wenn auch immer noch mit viel Klebeband verziert, konnte er nun im Trainingslager aber wieder beschwerdefrei mitmachen.

Viel Verletzungspech in der letzten Saison

Trotz all dieses Pechs, zu dem ja auch noch der plötzliche Saisonabbruch wegen Corona kam, wird „Günni“, der am vergangenen Wochenende noch einmal auf Stippvisite in Lüneburg war, die Zeit als LüneHüne in guter Erinnerung behalten: „Es war großartig, in der Gellersenhalle oder in der CU Arena vor unseren Fans zu spielen, die uns immer so gepusht haben. Und viele haben uns ja selbst auswärts so toll unterstützt. Besonders unvergesslich bleiben mir natürlich das unglaubliche Pokal-Halbfinale gegen Berlin und danach auch das Finale. Abgesehen davon habe ich in der Zeit bei der SVG viele gute Freunde gefunden,“ verabschiedet sich der Mann mit der Trikot-Nummer 2 nun.

Bleibt anzufügen: Mit seiner offenen, freundlichen Art hat sich der Gute-Laune-Mann auch sehr beliebt gemacht und wird hoffentlich bald einen guten, neuen Club finden.

 

 

Hamburg - VG Elmshorn-News

  Freitag, 10. Juli 2020

  

Florapokal 2020

Nachdem uns Corona in die vorzeitige Sommerpause geschickt hat, sind wir am 17./18. Oktober 2020 rechtzeitig vor Saisonbeginn wieder zurück am Ball!

Wir hoffen sehr, dass unser Florapokal wie geplant stattfinden kann. Sollten wir doch kurzfristig absagen müssen, weil die Maßnahmen zur Corona-Eindämmung ein Turnier nicht zulassen, erhalten selbstverständlich alle bereits angemeldeten Mannschaften vollständig ihr Geld zurück.

Es ist wieder soweit: Der Florapokal 2020 steht vor der Tür

Wir freuen uns sehr, Euch zum diesjährigen Florapokal einzuladen. Gemeldet werden können wie immer Damen- und Herrenmannschaften von Verbands- bis Kreisliga. Die Damen spielen erstmals am Samstag (17.10.2020), die Herren am Sonntag (18.10.2020). In Abhängigkeit von der Zahl der gemeldeten Teams erfolgt natürlich eine Unterteilung in Leistungsklassen.

Begrüßung und Beginn ist am Samstag um 11 Uhr, am Sonntag um 10 Uhr. Für das leibliche Wohl wird es einen Verkaufsstand mit Getränken, kalten und warmen Speisen zu Sportlerpreisen geben.

Wer, Wo und Wann
Damen: Samstag, 17.10.2020 um 11 Uhr
Herren: Sonntag, 18.10.2020 um 10 Uhr
Sechs-Feld-Halle; Hainholzer Damm 15, 25337 Elmshorn

Infos zur Anmeldung
Anmeldungen werden über das Formular bis zum 30.09.2020 gerne entgegengenommen.
Das Startgeld beträgt 30 € pro Team, zzgl. 20 € Kaution. Teilnahmeberechtigt seid ihr nach Anmeldung und Zahlungseingang.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 07. Juli 2020

  

SVG Lüneburg: Mittelblock wieder komplett

Dalton Solbrig will unbedingt ins US-Nationalteam / Coach Hübner freut sich auf neue Angriffsvarianten

Der Mittelblock war schon immer ein herausragender Mannschaftsteil der LüneHünen, sowohl im Hinblick auf die Größe der handelnden Akteure als auch in Bezug auf deren Klasse. Diese Gesetzmäßigkeit bleibt auch 2020/21 bestehen. Denn für den nach Berlin abgewanderten Nationalspieler Anton Brehme hat die SVG in Dalton Solbrig (USA) einen starken Ersatz gefunden. Und Urgestein Michel Schlien sowie der ins Blickfeld des Bundestrainers gerückte Florian Krage sind ja auch noch da.

„Dalton ist aber mal ein ganz anderer Typ, als wir ihn auf dieser Position bisher immer hatten“, stellt Chefcoach Stefan Hübner klar. Und das gilt nicht nur dafür, dass ein Mittelblocker erstmals in der Bundesligageschichte der SVG nicht deutlich über zwei Meter groß ist (1,99). „Er ermöglicht uns mit seinem Spiel ein paar andere Angriffsvarianten – wobei da natürlich auch der Zuspieler gefordert sein wird, ihn entsprechend einzusetzen“, führt er weiter aus und verweist auch darauf, dass das Verständnis mit Leon Dervisaj und Hannes Gerken noch wachsen muss. „Aber er hat Feuer, hat beim Blocken ein gutes Gespür für die Hände, ist schnell auf den Beinen, hat einen schnellen Arm und eröffnet uns spannende Möglichkeiten im Angriff. So ein bisschen erinnert er mich an mich selbst früher.“

In Kroatien auch im Europacup gespielt

Dalton Solbrig spielte in der vergangenen Saison bei Mladost Ribola Kastela in Kroatien, einem 40 000-Einwohner-Ort an der kroatischen Adria, 20 Kilometer nordwestlich von Split. Der Verein gibt zusammen mit Mladost HAOK Zagreb seit langer Zeit den Ton im Land an und spielt deshalb außer in der heimischen Liga auch in der MEVZA (Middle European Volleyball Zonal Association), einer seit 2005 bestehenden grenzübergreifenden Liga der Länder Österreich, Ungarn, der Slowakei, Slowenien, Kroatien (zeitweise auch Tschechien). Jedes Land darf zwei Teams stellen – Bedingung: Teilnahme am Europacup. Mit dieser Konzentration der Besten sollen die Spitzenclubs mehr gefordert werden, die sonst in ihren Ligen eher unterfordert wären.

Gespielt werden eine Hin- und Rückrunde sowie Playoffs bis zum Titel. In ihren heimischen Ligen steigen die MEVZA-Starter anschließend direkt in den Playoffs ein. Kastela wurde in der MEVZA Fünfter (Meister: Ljubljana/Slowenien) und verpasste nur knapp das Final-4, in Kroatiens Superliga kam nach zwei gewonnenen Playoff-Matches das Corona bedingte Saisonaus. Solbrig gehörte bei seinem ersten Europa-Engagement stets zur Stammformation, auch im europäischen Challenge Cup, wo im Achtelfinale Mailand Endstation war. Damit erfüllte der 23-Jährige alle Erwartungen, die er zuvor geweckt hatte.

In den USA spielte er von 2016 bis 2019 stets herausragend für eins der renommiertesten Collegeteams überhaupt, die „Rainbow Warriors“ der University of Hawaii. Dort studierte er Meeresbiologie und Biochemie, will nach der Karriere noch ein Studium anhängen, um den Doktor in Veterinärmedizin zu erwerben. 2018/19 legte sein Team eine Saison der Rekorde hin, verlor 74 Sätze in Serie nicht und wurde erst im Finale der US-Meisterschaften vom Titelverteidiger Long Beach State University gestoppt (1:3). Starke Auftritte des 1,99-Meter-Mannes brachten ihm im Dezember 2018 auch eine Einladung zu den „Tryouts“ potenzieller A- und B-Nationalspieler ins Trainingszentrum Anaheim, zusammen übrigens mit dem kürzlich von der SVG verpflichteten Jordan Ewert.

Auch für Solbrig, geboren nördlich von Chicago in Lake Forest/Illionois und aufgewachsen im nahen Lindenhurst, reichte es noch nicht zu einem Länderspieleinsatz, doch dieses Ziel treibt ihn weiter an. „Zuerst einmal will ich in Lüneburg dem Team so helfen, dass es gewinnt. Aber ich möchte auch jeden Tag meine eigenen Fähigkeiten verbessern, um mich dadurch in eine bessere Position bei der Nationalmannschaft zu bringen. Mein größter Wunsch ist es, mal an Olympischen Spielen teilzunehmen“, sprüht der Rechtshänder vor Ehrgeiz und freut sich schon auf die Gellersenhalle: „Da gibt es eine großartige Unterstützung der Fans, das erinnert mich sehr an meine Zeit auf Hawaii. In so einer Atmosphäre spiele ich gerne“, weiß er aus einigen Streams. Das soll so bleiben: „Ich glaube, wir haben im Kern eine junge Mannschaft, die immer kämpft und viel Energie mitbringt.“

Deutsche Vorfahren väterlicherseits

Die Bundesliga verfolgt Solbrig schon lange intensiv, schon zu US-Zeiten, weil einige frühere Mitspieler wie Joe Worsley (Friedrichshafen) und der Neu-Giesener Stijn van Tilburg oder Gegenspieler wie Kyle Ensing und Ben Patch (beide Berlin) hier Verträge bekommen haben. „Ein starker Wettbewerb, ich wollte schon immer gerne in Deutschland spielen. Ich hatte eine tolle Zeit in Kroatien. Es war auch ein fantastischer Ort zum Leben, ich habe alles genossen. Aber es war an der Zeit, in eine stärkere Liga zu wechseln, um mich weiter zu verbessern. Und ich glaube auch, dass Trainer Stefan Hübner meine Spielweise gefällt. Meine Stärke ist sicher der Angriff und im Aufschlag habe ich mich gerade in der letzten Saison stark verbessert.“

Eingewöhnungsprobleme wird Solbrig wohl nicht haben. In der Schule hat er etwas Deutsch gelernt und auch viel über die Kultur hierzulande aufgesogen, denn: „Ich habe auch einige deutsche Vorfahren auf der Seite meines Vaters.“

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 40. Juni 2020

  

Lüneburg: Neuer Zuspieler mit starker Saison

Leon Dervisaj lenkt jetzt die Angriffe der LüneHünen / Zuspieler kommt nach Durchbruch in Rottenburg

Nach einer starken Saison steht er im Notizbuch des Bundestrainers und trägt vielleicht schon in Kürze erstmals das Nationaltrikot, ab dem Spätsommer zieht er das Dress der SVG Lüneburg: Leon Dervisaj übernimmt die Schlüsselposition Zuspieler, die ja nach dem Weggang von Gijs van Solkema und Leo Durkin komplett neu zu besetzen war. Nachdem Hannes Gerken aus der 2. Mannschaft der SVG aufgerückt war, ist mit Dervisaj nun auch die klare Nummer 1 unter Vertrag.

Der vierte Neuzugang für die Saison 2020/21 mag noch nicht Jedem ein Begriff sein, Volleyball-Kenner aber wissen sehr wohl, dass die LüneHünen da unverhofft einen guten Griff tun konnten – unverhofft, weil sein bisheriger Verein TV Rottenburg überraschend keine Bundesliga-Lizenz mehr beantragte, Dervisaj damit plötzlich auf dem Transfermarkt war und die SVG kurz entschlossen Gespräche aufnahm und auf viel Gegenliebe bei dem 1,95-Meter-Mann stieß.

„Norddeutscher Jung“ mit interessanter Vita

„Ich habe schon vor vielen Jahren gedacht, dass es mega cool wäre, mal in Lüneburg zu spielen“, blickt der 23-Jährige auf seine norddeutsche Vergangenheit zurück. „Back to the roots sozusagen, ich bin ja in Oldenburg geboren und da lange aufgewachsen. Außerdem wohnen noch Tanten und Cousinen in Bremen“, erzählt der „norddeutsche Jung“ von den Anfängen, nachdem seine Eltern aus dem Kosovo ausgewandert waren. Als der Sohn zwölf Jahre alt war, ging es allerdings weiter in die Schweiz, Vater Bujar Dervisaj wurde Sportlicher Leiter der Talent School Aargau für Volleyballer. Diesen Nachwuchsstützpunkt leitet er bis heute, zwischendurch war er auch mal erfolgreich Chefcoach beim nahen Erstligisten Schönenwerd.

Dort begann auch Leon als 14-Jähriger mit Volleyball, spielte früh und bis 2018 im Männerbereich, in der Saison 2015/16 sogar zusammen mit dem Ex-LüneHünen Cody Kessel, der nun bei einem Telefonat nur Gutes zu berichten hatte. In Schönenwerd wurde Dervisaj Vizemeister und Pokalsieger, und er wurde sogar in der Junioren-Auswahl der Schweiz eingesetzt. „Aber nur zu Testspielen, kein offizieller Wettbewerb“, stellt er klar. Denn das hat auf seinen Nationalitäten-Status keinen Einfluss. Die Schweizer wollten ihn auch zum A-Nationalspieler machen, Dervisaj lehnte aber ab. „Mein Traum war immer, mal für Deutschland zu spielen, ich fühle mich als Deutscher.“

Einen anderen Traum erfüllte er sich 2018 mit dem Wechsel in die Bundesliga nach Herrsching. Hinter Konkurrent Johannes Tille bekam er auch viele Spielanteile, war in insgesamt 29 Matches inklusive Playoffs und Pokal auf dem Feld, aber nur einige Male in der Anfangsformation. Der Rechtshänder wurde 2019 von Rottenburg verpflichtet und wurde rasch unumstrittene Stammkraft, trotz des schon im Nationalteam erprobten Konkurrenten Jannis Hopt. Die starke Verbesserung des einstigen Punktelieferanten Rottenburg lag nicht zuletzt an Zuspieler Dervisaj, der in 16 von 20 Bundesligaspielen – auch beide Male gegen die LüneHünen – sowie allen drei Pokalauftritten in der Starting Six stand. Die Zeitschrift „Volleyball Magazin“, die am Saisonende stets die Besten in allen Kategorien kürt, setzte ihn bei den „Aufsteigern der Saison“ auf Platz 3 hinter Tobias Brand (Außen, Düren) und Tim Peter (Außen, Herrsching).

Und auch Bundestrainer Andrea Giani wurde auf Dervisaj aufmerksam. Der hatte ihn schon vor der Corona-Krise im Großaufgebot für die Aufgaben des Sommers, und nun beim Neustart auch im 22er-Kader, der sich am 3. Juli zu einem dreiwöchigen Lehrgang inklusive zweier Testspiele gegen Polen in Kienbaum trifft – nach Florian Krage und Konrad Thole mittlerweile schon der dritte aktuelle LüneHüne. Und mit Noah Baxpöhler (Frankfurt) und Anton Brehme (Berlin) sind ja noch zwei Ex-SVGer dabei.

Vor Umzug nach Lüneburg erst noch zum Nationalteam

Da zeichnet sich die Erfüllung des nächsten Traumes für den (Fern-)Studenten im Sportbusiness-Management ab. Vielleicht reicht es ja schon zu einem Einsatz gegen den amtierenden Weltmeister für Dervisaj, der sich derzeit noch bei den Eltern in der Schweiz aufhält. „Ich will nicht nur bei der Nationalmannschaft alles geben. Ich will als Spieler immer weiterkommen, dadurch helfe ich auch dem Team. Die SVG ist für mich ein Schritt nach vorne. Ich freue mich schon, auch auf die Fans – hoffentlich in einer möglichst vollen Halle.“

Auch Chefcoach Stefan Hübner freut sich auf den neuen Regisseur: „Ein spannender Spieler, der hat Drive, einen guten Spirit auf dem Feld. Er ist auch in den sogenannten Zweit-Qualitäten sehr gut, in diesem Fall also Block und Aufschlag. Und er ist sehr aggressiv bei den zweiten Bällen.“ Diese Qualität stellt auch Dervisaj selbst, gefragt nach seinen Stärken, heraus: „Ich glaube, mich zeichnet Spielwitz aus, ich mache gerne Überraschendes, verwandele zum Beispiel gerne mal einen zweiten Ball zu einem Punkt.“ Dass er bei der SVG als klare Nummer 1 auf der Position gilt, ist klar, aber: „Das muss ich erstmal mit Leistung bestätigen“, will er sich nicht auf den Vorschusslorbeeren ausruhen. Denn: „Es gehört als Zuspieler auch dazu, ein Führungsspieler zu sein. In diese Rolle will ich hineinwachsen.“

 

 

Hamburg - Hamburger Sportbund

  Dienstag, 40. Juni 2020

  www.hamburger-sportbund.de

Hamburger Sport während und nach Corona

Wir freuen uns auf eine spannende Online-Diskussion im Live-Chat mit Hamburgs Innensenator Andy Grote und HSB-Vorstand Ralph Lehnert, organisiert von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg.

THEMA: Was wird aus der Active-City? Der Hamburger Sport während und nach Corona
WANN: Donnerstag, 2. Juli 2020, 16 Uhr
WO: Online www.fes.de/julius-leber-forum/live-streaming

Moderiert wird die Veranstaltung von Sportjournalist Ronny Blaschke.

 

 

Hamburg - Smash Online-News

  Freitag, 26. Juni 2020

  

Lima Gawor „Leben ohne Volleyball unvorstellbar“

Anfang Juni wurde Lima Gawor auf dem HVbV-Verbandstag zur neuen Jugendreferentin gewählt. Sie löst Antonius Baehr nach zwei Jahren Amtszeit ab. Mit zehn Jahren kam die gebürtige Reinbekerin zum ersten Mal in den Kontakt mit Volleyball, damals in der Spielgemeinschaft TuS Dassendorf - VfL Schwarzenbek. In den Folgejahren spielte sie auch in der Verbandsliga für den VfL Geestacht bei Klaus Heinrich Wulf, beim TSV Reinbek bei Ulf Katelhöhn oder im CVJM unter dem Trainer Ali Hobst. Im Interview stellen wir Lima mit einigen ihrer Ansichten und Ziele vor.


Lima Gawor (Foto: privat)

Du hast in deiner Jugend bei vielen Vereinen gespielt. Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?
"Aus der Jugendspielzeit erinnere ich besonders die intensiven Trainingslager in Odense/ Dänemark, die Qualifikationsturniere bei „Jugend trainiert für Olympia“ oder die Hamburger A-Jugendmeisterschaften. Ich finde es wichtig, dass Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, an vielen prägenden Volleyball-Events selbst mitzuspielen und dabei Erfahrungen zu sammeln."

Du hast auch ein Austauschjahr in Neuseeland absolviert und mit der Auswahlmannschaft vom Marlborough Girls College den Titel als South Island Champions gewonnen. Glückwunsch! 
"Danke! Durch das A-Team am Marlborough Girls College konnte ich auf jeden Fall meine interkulturelle Erfahrung in Neuseeland intensivieren, weil ich durch die Turniere und Auswärtsspiele das ganze Land bereisen durfte. Mein Trainer Roy Titherige hat uns nicht nur strukturiertes und schweißtreibendes Training gegeben, sondern mir in jeder Stadt bei den Auswärtsspielen auch immer Zeit für die Sehenswürdigkeiten eingeplant. Das hat mir viel gegeben." 

Dann hast du an der Leuphana Universität in Lüneburg studiert und in der Zeit beim SVG Lüneburg gespielt. Da hast du ja hautnah den Aufstieg der LüneHünen in die 1. Bundesliga erlebt. 
"Die Entwicklung der SVG-Herren in die 1. Bundesliga ist nicht nur in der Gellersen Hölle großartig, sondern auch zum Beispiel zum Pokalfinale ist der gesamte Verein gerne zum Anfeuern gereist. Ich empfinde es als eine große Strahlkraft für den Verein, eine so hochklassig spielende Mannschaft zu haben und wünsche mir auch für die Zukunft eine fundierte Jugendarbeit, um auch den eigenen Nachwuchs zu fördern.“

Hast du dich eher dem Breitensport oder dem Leistungssport verschrieben?
„Ich will beides. Generell ist es mir wichtig eine breite Basis an Kindern- und Jugendlichen davon zu begeistern Volleyball zu spielen. Sowohl in der Halle als auch im Sand möchte ich aber speziell in meiner Rolle als Jugendreferentin die Strukturen stärken, damit dann auch möglichst viele talentierte Jugendliche durch Trainingsmaßnahmen der Vereine und des Verbands gezielt weiter entwickelt und gefördert werden können."

Du warst freiwillige Helferin während der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft am Hamburger Rothenbaum. Wie war dein Eindruck?
„Man konnte  viele spannende Komponenten dieses Leuchtturmprojekts erkennen. Den Hamburger Volleyballfans wurde Spitzenvolleyball auf höchstem Niveau geboten, die Kinder und Jugendlichen konnten ihre Volleyball-Weltstars hautnah erleben und die meisten Profi-Teams haben sich nicht nur bei den Autogrammstunden viel Zeit für ihre kleinsten Fans genommen. So etwas begeistert Kinder und Erwachsene für unseren Sport!“

Hast du noch eine besondere Erinnerung an die Beachvolleyball-Weltmeisterschaft?
Das Jugendturnier Red Bull "Dein Weg ins Stadion" war eine großartige Möglichkeit auch für 16- bis 21-jährige Nachwuchsvolleyballer*innen, ein Turnier unter echten Profibedingungen zu erleben und ihre Finalpartie direkt auf dem Center-Court unmittelbar vor den Finalspielen der Männer zu spielen. Solche Großveranstaltungen sind natürlich eine tolle Möglichkeit, um einen Fokus auf diese Sportart zu richten und gleichzeitig die Volleyballvereine zusammenzubringen sowie die Jugendspieler*innen einzubinden. Und der HVbV war mit seiner „#webeach“-Serie ja auch vor Ort.“

Aktuell engagierst du dich beim Altonaer TSV und beim FC St. Pauli. Was machst du da?
Als Pressewartin des Altonaer TSV habe ich den Verein auf Social-Media-Kanälen präsent gemacht und beispielsweise einen Instagram-Account (@AltonaerTSV) für alle Abteilungen ins Leben gerufen. In der Abteilung Beachvolleyball des FC St. Pauli organisiere ich Jugendtrainings und koordiniere die Jugendarbeit mit dem Ansatz, dass möglichst alle Kinder und Jugendlichen in Hamburg Beachvolleyball spielen können, die daran Interesse haben. (@fcstpaulibeachvolleyball) Wir versuchen beim FC St. Pauli mit breiten Unterstützungsangeboten, Schnuppertrainings und niedrigen Mitgliedsbeiträgen ein vielfältiges und niedrigschwelliges Angebot für die Kinder und Jugendlichen zu schaffen. Auch in Zeiten mit erhöhtem Infektionsschutz konnte sich beispielsweise die Serie am Wochenende "Zocken ohne Socken" im Stadtpark etablieren.

Wo siehst du einen zentralen Ansatzpunkt deiner Tätigkeit als Jugendreferentin?
„Auch wenn die Teams und die Vereine natürlich im sportlichen Wettkampf stehen: durch meine Erfahrungen in vielen verschiedenen Sportvereinen finde ich es dennoch wichtig übergreifend zu denken, um gemeinsam die Projekte und Themen zu stärken, die in der Hamburger Jugendarbeit zum Beispiel dank der tollen Arbeit der Verbandstrainer bereits gut funktionieren und an den Punkten gemeinsam zu arbeiten, die noch verbessert werden können."

Das klingt nach Zusammenarbeit und dem Bestreben nach viel Synergie …
Auf jeden Fall! Ich bin immer interessiert an Ideen oder Angeboten zur Zusammenarbeit und auch der Jugendausschuss wird im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten gern helfen wollen. Wenn von den Ideen auch andere Jugendabteilungen profitieren, bringt das meist Leben in die Bude!  Den Jugendausschuss kann man per E-Mail (jugend@hvbv.de) erreichen und wir freuen uns speziell über Kontakt von Volleyballer*innen, die bei verschiedenen Aktionen in der Jugendarbeit unterstützen wollen oder auch Lust auf Social Media Aktivitäten haben. Ein Ziel auf meiner geheimen Agenda könnte es sein, dass sich möglichst viele Jugendliche genau wie ich sagen: Ein Leben ohne Volleyball ist für mich unvorstellbar."

Ein kleiner „Steckbrief“
Geboren 1986 in Reinbek
Nationalität: Deutschland
Volleyball seit: ich zehn Jahre alt bin
Bisherige Vereine: Spielgemeinschaft TuS Dassendorf und VfL Schwarzenbek, VfL Geesthacht, CVJM, SVG Lüneburg, Altonaer TSV und FC St. Pauli
Mein sportlicher Top-Erfolg: Schinken gewonnen in Damp 2019
Beruflich bin ich: Agile Coach und IT-Beraterin
Hobbies: Volleyball, Wassersport und mit dem Bulli weg fahren
Ein Satz zum HVbV: Viele engagierte Menschen, die Volleyball noch besser organisieren und als "Randsportart" erfolgreich machen wollen
Beach-Volleyball ist: großartig, um bei Wind und Wetter Sand unter den Füßen zu haben, es ist für mich fast wie ein Urlaubsgefühl
Lieblings-Komiker: Hazel Brugger
Lieblings-Film: Mila Superstar
Lieblings-Buch: Harari - Homo Deus
Lieblings-Urlaubsziel: Skandinavien
Lieblingsessen/Getränk: Lemonaid
Sportl. Vorbild: Laura Ludwig

 




Ü50-WM
Unsere Silbernen

 

Hamburger Termine
HVbV-Jugendverbandstag
06. Mai 2020, 18:00 Uhr
HVbV-Verbandstag
17. Juni 2020, 19:00 Uhr

 

Hamburger Heimspiele
19/20


Neu

SeniorInnen-DM
Frauen / Männer
Bundespokal
Nord/Süd
Daten & Erinnerungen

"Jugend trainiert für
Olympia"

 

Smash Award 2019
an  GERD GRÜN


Hamburg-Beach-Galerie

Erinnerungen 1
Erinnerungen 2
HM 2000/2001

U15-DM 2019: Fotos

 

25 Jahre Beach-DM
Die Sieger


HVbV:
"Jugendtrainer/in
des Jahres"

 

Hamburg-News 2020-2
Hamburg-News 2020-1

Hamburg-News 2019-4
Hamburg-News 2019-3
Hamburg-News 2019-2
Hamburg-News 2019-1

Hamburg-News 2018-4
Hamburg-News 2018-3
Hamburg-News 2018-2
Hamburg-News 2018-1

Hamburg-News 2017-4
Hamburg-News 2017-3
Hamburg-News 2017-2
Hamburg-News 2017-1

Hamburg-News 2016-1
Hamburg-News 2016-2
Hamburg-News 2016-3
Hamburg-News 2016-4

Hamburg-News 2015-1
Hamburg-News 2015-2
Hamburg-News 2015-3
Hamburg-News 2015-4

Hamburg-News 2014-1
Hamburg-News 2014-2
Hamburg-News 2014-3
Hamburg-News 2014-4

Hamburg-News 2013-1
Hamburg-News 2013-2
Hamburg-News 2013-3
Hamburg-News 2013-4

Hamburg-News 2012-1
Hamburg-News 2012-2
Hamburg-News 2012-3
Hamburg-News 2012-4
 

Smash Award

Hamburger Links

 

 

 © 1999-2020 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel