100 Jahre FIVB Volleyball Geschichte

Die Federation Internationale de Volleyball (FIVB), die weltweite Dachorganisation für den Volleyballsport, hat ihren Sitz in Lausanne, Schweiz, und wird geleitet durch seinen Präsidenten, Dr. Ruben Acosta H. Die FIVB wurde 1947 in Paris mit 14 Nationen gegründet. Seinem erster Präsident, Paul Libaud, folgte Dr. Acosta 1984 nach.

1895

In Holyoke, Massachuetts, erfand William G. Morgan, ein Leitender Sportlehrer am YMCA (Christlicher Verein Junger Männer), ein neues Spiel, das "Mintonette" genannt wurdeund als Freizeitvergnügen vorzugsweise in Hallen und mit einer beliebigen Anzahl von Spielern gespielt wurde. Das Spiel entnahm in seinen Charakteristiken einiges vom Tennis und Handball. Es war weder so unfertig wie Basketball noch erforderte es einen solchen athletischen Aufwand.
Die ersten Regeln, formuliert von Morgan selbst, forderten ein Netz 1,98 m hoch (6 Fuß, 6 Zoll); ein 25x50 Fuß-Feld (7,62x15,24 m); eine beliebige Anzahl von Spielern; ein Spiel bestand aus 9 Runden mit 3 Aufga-ben für jedes Team in jeder Runde; es gab keine Begrenzung in der Anzahl der Ballkontakte, bevor dieser zum gegnerischen Feld gespielt wurde; bei einem Aufgabefehler war ein zweiter Versuch (wie im Tennis) erlaubt; und wenn ein Ball das Netz berührte, wurde es wie ein Foul betrachtet (mit Punktverlust oder Seitenwechsel), es sei denn, es war der erste Aufgabeversuch.

1896

Nach einer Demonstration, die durch den YMCA in der Nähe von Springfield erfolgte, wurde der Name "Mintonette" durch "Volleyball" ersetzt.

1900

Die Regeln, durch W.E.Day modifiziert, wurden anerkannt und durch den YMCA publiziert. Die Netz-höhe wurde auf 7 Fuß 6 Zoll (2,29 m) angehoben. Die Spiellänge wurde auf 21 Punkte festgesetzt.
Kanada war das erste ausländische Land, das Volleyball übernahm.

1906

1906 entdeckte Kuba Volleyball, dank eines nordamerikanischen Armee-Offiziers Agusto York, der an der 2. Militärintervention auf dieser karibischen Insel teilnahm.

1908

Volleyball erreicht Japan. Es war Hyozo Omori, ein Absolvent des Springfield-College in den Vereinigten Staaten, der zuerst die Regeln des Spiels auf dem YMCA-Sportplatz in Tokio demonstrierte.

1910

Volleyball landet dank Max Exner und Howard Crokner offiziell in China. Seitdem bis 1917 wurde das Spiel zwischen 16 Männerteams ausgetragen und ging bis 21 Punkte.
Die Phillippinen erhielten auch Kenntnis von dem neuen Spiel. Es wurde eingeführt vom YMCA-Direktor in Manila, Elwood Brown. In einer sehr kurzen Zeit gab es dann 5000 öffentliche und private Spielfelder.
In den USA wurde der entscheidende Anstoß für das Spiel vom YMCA-Direktor in Germantown, Prevost Idell gegeben.

1912

Die Feldgröße wurde verändert, sie wurde 35 x 60 Fuß (10,67 x 18,29 m) groß. Eine einheitliche Größe und das Gewicht des Balles wurden festgelegt, sein Umfang betrug 26 Zoll (66 cm) und sein Gewicht zwischen 7 und 9 Unzen (198 - 255 g). Zwei andere wichtige Neuerungen waren: Die Zahl der Spieler pro Satz war sechs und es wurde entschieden, daß die Spieler vor dem Service rotieren.

1913

Volleyball wurde in das Programm der 1. Fernostspiele in Manila aufgenommen. Die Teams hatten bis zu 16 Spieler.

1914

George Fischer, Sekretär des YMCA-Kriegsbüros, führte Volleyball in das Freizeit- und Ausbildungsprogramm für die amerikanischen Streitkräfte ein.

1915

Die Anzahl der Spieler auf dem Feld wurde wieder variabel - irgendetwas zwischen 2 und 6 für jedes Team. Die offizielle Spielzeit wurde eingeführt, und es wurde entschieden, daß das Team, das das Spiel( den Satz ) verloren hatte, im nächsten Satz das Aufgaberecht erhält.
Über die französischen Strände der Normandie und Britanniens gelangte Volleyball nach Europa durch ameri-kanische Soldaten, die im 1. Weltkrieg kämpften. Seine Popularität wuchs rasch, aber das Spiel hatte seine Wurzeln besonders in den östlichen Ländern, in denen das kalte Klima den Hallensport besonders attraktiv machte.
Der Beginn des 1. Weltkrieges brachte Volleyball auch nach Afrika. Das erste Land, das die Regeln lernte, war Ägypten.

1916

Viele neue Regeln wurde beschlossen. Die Punkte für einen "Satz" wurden von 21 auf 15 verkürzt, und es wurde festgelegt, daß zum Gewinn eines Matches ein Team zwei von drei Sätzen gewinnen muß. Der Ball konnte noch mit dem Fuß eines Spielers geschlagen werden. Die Netzhöhe stieg auf 8 Fuß (2,44 m), während das Ballgewicht von 8 auf 10 Unzen (284 g) kletterte. Es wurde entschieden, daß das Halten des Balles als Foul zu betrachten sei und daß ein Spieler einen zweiten Kontakt mit dem Ball erst haben durfte, nachdem er durch einen anderen Athleten gespielt wurde.
Volleyball wurde Teil des Programms der NCAA, der Dachorganisation für den überseeischen Hochschul- und den Universitätssport in den USA.

1917

Auf der Alliierten Luftstreitkräftebasis in Porto Corsini, wo sich jetzt genau an dieser Stelle der Ravenna-Sportpalast befindet, führten amerikanische Flieger den Volleyball-Virus nach Italien ein.

1918

Die Zahl der Spieler pro Team wurde auf 6 festgesetzt.
In Japan wurden die ersten Hochschulmeisterschaften gespielt.

1919

Während des 1.Weltkrieges machte Dr. George J. Fisher als Sekretär des YMCA-Kriegsbüros Volleyball zum Teil eines Programms in militärischen Ausbildungslagern, die sich sowohl in den USA als auch im Ausland befanden, das in Athletik-Handbüchern für die Verantwortlichen für Sport und Erholung in der Armee und in der Marine aufgezeichnet war. Tausende von Bällen und Netzen wurden nach Übersee an die US-Truppen verschickt und wurden auch durch die alliierten Armee-Sportdirektoren übergeben. Mehr als 16.000 Volleybälle wurden allein 1919 verteilt. Die interalliierten Spiele wurden in Paris organisiert (aber Volleyball war noch nicht zugelassen, weil das Spiel in den 18 teilnehmenden alliierten Ländern nicht so bekannt war, um einen ausgeglichenen Wettbewerb zu ermöglichen).
In China wurden die Regeln modifiziert. Die Spielerzahl pro Team wurde 12 und 12 und eine Satz ging bis 15 Punkte.

1920

Die Feldgröße ging bis auf 30x60 Fuß (9,14x18,29 m) herunter und der Ball konnte mit jedem Teil des Körpers oberhalb der Gürtellinie gespielt werden. Die größte Neuerung, die in die Regeln eingeführt wurde, erlaubte einem Team nicht mehr als drei Mal den Ball zu spielen, bevor er über das Netz gespielt wurde.
Die Philippinen entwickelten die erste Art des Angriffschlags (Spike). Er wurde bekannt als die "Philippino-Bombe" und er wurde seitdem ein recht tödliche Waffe.
Die ersten spontanen Blockversuche traten in Erscheinung, obwohl sie noch nicht in den Regeln standen.
Volleyball hatte seinen ersten offiziellen Auftritt in Rußland in den Städten an der Wolga - Gorki und Kasan - und zur gleichen Zeit in Chabarowsk und Wladiwostok (Russischer Ferner Osten).

1922

Den Spielern der Hinterreihe war es nicht erlaubt anzugreifen. Der "Doppelschlag" -Fehler wurden in die Regeln aufgenommen. Die Zählweise wurde auch dahingehend verändert, daß bei einem Stand von 14:14 zwei aufeinanderfolgende Punkte benötigt wurden, um zu gewinnen.
Die maximale Anzahl der aufeinanderfolgenden Ballkontakte pro Mannschaft wurdfe auf drei festgesetzt. Der erste nationale Volleyballverband wurde in der Tschechoslowakei gegründet, schnell gefolgt von Bulgarien. Die ersten nationalen Meisterschaften wurden in den USA gespielt, in denen nur YMCA-Teams antraten.
Volleyball gewann auch in Italien dank des Springfield-College-Absolventen Guido Graziani an Popularität.

1923

Eine Mannschaft hatte auf dem Feld 6 Spieler und 12 offizielle Ersatzspieler und jeder Spieler hatte ein numeriertes Jersey zu tragen. Die Mannschaft, die das Aufgaberecht erhielt, hatte im Uhrzeigersinn zu rotieren. Die Aufgabe wurde von einem Spieler an der hinteren Linie rechts ausgeführt. Wenn ein Spieler das gegnerische Feld während des Spiels betrat, war es ein Foul. Die minimale Deckenhöhe wurde auf 15 Fuß (4,57 m) festgesetzt.
Der offizielle Geburtstag des Volleyballs in Rußland war der 28. Juli 1923, an dem das Spiel zwischen den beiden Männermannschaften der Hochschule für Kunst und Theater (Wutemas) und der Staatlichen Hochschule für Kinematografie (GTK) in Moskau stattfand.

1924

Die Olympischen Spiele in Paris. Das Programm enthielt eine Demonstration "amerikanischen" Sports und Volleyball war auch darunter.

1925

Zwei Auszeiten pro Satz für jede Mannschaft wurden in die Regeln aufgenommen. Es fand auch ein Wechsel in der Zählweise für die am heißesten umkämpfte Satzphase statt: beim 14:14 mußte man, um zu gewinnen, nicht mehr länger zwei aufeinanderfolgende Punkte machen, sondern man brauchte man nur noch einen Zwei-Punkte-Vorteil haben. Wieder einmal wurde das Ballgewicht von 9 auf 10 Unzen (283,5 g) verändert.
Volleyball wurde das erste Mal in den Niederlanden gespielt. Nach einem Aufenthalt bei einem Seminar in Techny in Illinois, USA, führte Pater S. Buis den Sport am Sint Willibrod Missionshaus in Uden ein und hat dann einige Spielfelder aufgebaut.

1926

Die Netzlänge wurde auf 32 Fuß (9,75 m) festgelegt. Ein Team, das sich auf weniger als 6 Spieler reduzierte, wurde als "vom Schicksal geschlagen" betrachtet (defeated by forfate). Unvollständigkeit!

1927

Der japanische Volleyballverband wurde geboren und 9 Männer-Wettkämpfe organisiert.
In Rußland gab es eine "politische" Reaktion der Kommunistischen Partei gegen die YMCA als eine "kapitali-tische, bourgeoise und religiöse" Organisation und sie wurde angewiesen, das Land zu verlassen.
China übernahm das 9-Spieler-pro-Team-System, das genauso in Japan verwendet wurde.

1928

Die U.S. Volleyball Assoziation wurde nach wesentlichen YMCA-Prinzipien als Organisationsgremium für den Freizeitsport gegründet.

1929

Kuba organisierte das erste Männerturnier nach den "amerikanischen" Regeln bei den karibischen und zentral-amerikanischen Spielen. Zwischen den beiden Weltkriegen wurden große Anstrengungen gemacht, um die Einheit der Volleyball-Bewegung durch Einsetzung eines einfachen Regelwerkes und die Schaffung einer internationalen Föderation herzustellen. Das waren gerade die ersten Anstrengungen, aber sie brachten nichts ein.

1932

Auszeiten wurden auf eine Minute begrenzt. Um das Spiel zu machen, konnte ein Athlet das eigene Spielfeld verlassen, aber durfte nicht in die Position der Grundaufstellung(Vorderlinie) wechseln.

1933

Die nationalen Meisterschaften wurden in der UdSSR abgehalten, wobei es dort schon über 400.000 Spieler gab. Für den sowjetischen Volleyball wurde es das Jahr der Offenbarung. Im Januar wurde bei einem Vergleich zwischen Moskau und Dnepropetrowsk auf keiner geringeren Bühne als jener des Bolschoi-Theaters gespielt!
Die Literatur spielt an wichtige Rolle bei der Verbreitung von Ideen und Informationen und erlaubte den Völkern mit großem Interesse einander näher zu kommen. Das Buch beschrieb Volleyball: Ein männliches Spiel von Robert E. Laveaga, das von A.S.Barnes & Co in Mew York publiziert wurde, hatte ein bedeutende Wirkung bezüglich der Lehrmethoden und wissenschaftlichen Trainingstechniken. Volleyball für Frauen von Katherine M. Montgomery war ebenfalls sehr nützlich bei der Ausbildung des Spiels.

1934

Die ersten konkreten Schritte, um die internationalen Beziehungen im Volleyball zu etablieren, wurden während des Kongresses der Internationalen Handball-Föderation in Stockholm unternommen.

1935

Kreuze wurden auf dem Parkett gezeichnet, um die Spielerposition zu bestimmen. Die Netzberührung wurde als Foul betrachtet. Eine wichtige Regel betraf die Angreifer: Es war verboten, das Spielfeld zu verlassen, solange der Ball auf der Angreiferseite im Spiel war (bis dahin war es üblich, das der Angreifer während des Satzes von außerhalb anlief und dann mit einem Bein absprang). In Taschkent und Moskau spielte die UdSSR die ersten offiziellen internationalen Vergleiche gegen Afghanistan.

1937

Mehrfache Ballkontakte wurden in der Verteidigung gegen den übermächtigen Angriff erlaubt.

1938

Die Tschechen perfektionierten das Blocken, das offiziell in die Regeln unter dem Konzept einer "Konteraktion am Netz mit einem oder zwei benachbarten Spielern" eingefügt wurde. Für immerhin 20 Jahre war das Blockieren ein Teil des Spiels, aber es war in den Regeln nicht verzeichnet. Die Tschechen waren die Ersten (und bald folgten die Russen), die die entscheidende Bedeutung der neuen Technik erkannten, die die undankbare Aufgabe der Volleyball-Abwehr erleichterte.

1939

Wie sind einheitliche Regeln in der ganzen Welt durchzusetzen? Das USVBA-Jahreshandbuch und die offiziellen Regeln des Spiels Volleyball ergaben eine nützliche Information vom Spiel und waren ein Forum, in dem Erfahrungen und Ideen, die aus verschiedenen Quellen stammten, ausgetauscht werden konnten. Während des Krieges wurden tausende dieser Handbücher in der ganzen Welt gelesen.

1941

In verschiedenen Ländern einschließlich Italiens wurden Experimente mit einem System von zeitlichen Spielbegrenzungen gemacht. Zwei 20-Minuten-Sätze wurden gespielt (mit einer Zusatzzeit für den Fall eines Unentschiedens). Aber nach verschiedenen und verlängerten Spielen wurden die Experimente abgebrochen, in den USA jedoch nach Ende des 2. Weltkrieges wieder aufgenommen. Eine andere Neuerung war Zeit-Limit-Volleyball, wobei ein Satz nach 8 Minuten beim aktuellen Stand endete. Um zu gewinnen, mußte eine Mann-schaft entweder einen 2-Punkte-Vorteil am Ende der 8 Minuten oder zuerst 15 Punkte (Bälle) erreicht haben. Aber auch hier fand die Idee nur eine geringe Akzeptanz.

1942

William G. Morgan, der Erfinder des Volleyball, starb im Alter von 68 Jahren. Als Mensch mit hohen moralischen Ansprüchen duldete er keine Mißgunst und verfolgte mit Begeisterung den Fortschritt in seinem Spiel, davon überzeugt, daß richtiger Volleyball mit richtigen Athleten immer erfolgreich sein wird.
Veränderungen, die das Jahr bereithielt, waren, daß der Ball mit jedem Körperteil oberhalb des Knies gespielt werden konnte.
Überall, von der Südpazifischen bis zur Finnischen Front, verbreitete sich Volleyball unter den Truppen, die im 2. Weltkrieg kämpften, sogar noch an Bord der Lufttransporter. Volleyball wurde durch die Stabschefs für die auszubildenden Truppen empfohlen, weil man glaubte, daß mit ihm die Kondition erhalten, ihre Kampfmoral gestärkt und als eine zusammengehörige Gruppe handeln würde - die wesentlichen Dinge zu jenem Zeitpunkt des Krieges.

1943

Während des Sommers 1943 vereinigte Mr. Friermood die Leitung der US-YMCA und der USVBA, wurde rasch Sekretär/Schatzmeister der USVBA und arbeitete eng mit seinem Präsidenten Dr. Fisher zusammen. Mit den internationalen Kontakten der YMCA in mehr als 80 Ländern und auch dem Militärpersonal rund um die Welt wurden die Kommunikationen gefestigt und man begann, Informationen zur Interpretation und Entwicklung des Volleyballs zu verbreiten und auch darüber, wie sie zu anzuwenden waren. Die Korrespondenz mit den polnischen Führern während des Krieges führte zu den Betrebungen, nach dem Kriege eine internationale Volleyball-Organisation zu gründen.

1945

Die erste Briefmarke mit einem Volleyball-Motiv wird in Rumänien herausgegeben.

1946

Im Januar fuhr das Team von Spartak Prag zu einem Spiel nach Polen, um zu signalisieren, daß man nach den Kriegsjahren die Kontakte wiederaufnahm, um die Gründung einer internationalen Volleyball-Organisation zu unterstützen. Anläßlich eines Freundschaftsspiels zwischen der tschechischen und der französischen National-mannschaft am 26. August in Prag fand ein Treffen zwischen Repräsentanten der Verbände der Tschechoslowa-kei, Frankreichs und Polens statt. Das Treffen erließ das erste offizielle Dokument der zukünftigen FIVB, mit der Einsetzung einer Kommission zur Organisation der internationalen Föderation, zur Gründung eines konstituie-renden Kongresses und der Entscheidung, eine Europa- oder Weltmeisterschaft zu einem möglichst frühen Termin durchzuführen.

1947

Nur den Vorderspielern war es erlaubt, die Positionen für einen 2-Mann-Block zu tauschen und anzugreifen.
Ägypten war das erste arabische und afrikanische Land, das Volleyball-Aktivitäten entfaltete und einen nationalen Verband gründete.
Vom 18.-20. April gründeten 14 Verbände in Paris die FIVB, mit Hauptsitz Paris. Der Franzose Paul Libaud war der erste Präsident. Amerikanische und europäische Spielregeln wurden angeglichen. Das Feld erhielt die Maße
9 x 18 Meter; die Netzhöhe wurde auf 2,43 m bei den Männern und 2,24 m bei den Frauen fixiert.
Nur in Asien waren die Regeln abweichend; das Spielfeld hatte 21,35 x 10,67 Meter und das Netz war 2,28 Meter bei den Männern und 2,13 m bei den Frauen hoch; es gab keine Rotation der Spieler und auf dem Spielfeld gab es 9 Athleten, die in drei Reihen angeordnet waren.

1948

Die 1. Europameisterschaft fand in Rom statt und wurde durch die Tschechoslowakei gewonnen. Nach dem Krieg wurden die Regeln umgeschrieben und bereinigt, um die Interpretation einfacher zu machen. Insbesondere wurde eine bessere Definition der Blockidee gegeben und der Service wurde auf das rechte Drittel der hinteren Feldlinie beschränkt. Es wurde auch festgelegt, daß jeder Spieler während der Aufgabe auf seiner "Position" zu sein hatte; Punkte, die durch einen falschen Aufgabespieler erzielt worden waren, wurden annulliert; der gleichzeitige Kontakt durch zwei Spieler wurde wie einer betrachtet; Auszeiten gingen bis zu einer Minute, während die Aus-zeitdauer bei Verletzungen bis zu 5 Minuten betragen konnte; die Pausen zwischen einem Satz und dem nächsten wurden auf 3 Minuen festgesetzt.

1949

Die ersten Männerweltmeisterschaften wurden in Prag veranstaltet und von der UdSSR gewonnen. Das war auch das erste Mal, das ein Setzer aus der Hinterreihe den "Drei-Spieler-Angriff" einleitete.

1951

Auf seinem dritten Kongreß entschied die FIVB, daß die Hände der Spieler während des Blockens am Netz "übergreifen" können, jedoch nur in der Schlußphase des Angriffs. Ferner konnte ein Hinterspieler angreifen (schmettern), vorausgesetzt aber, er verblieb in seiner Zone und überschritt nicht die Vorderlinie.
China begann an internationalen Turnieren teilzunehmen.

1952

Die ersten Frauenweltmeisterschaften fanden in Moskau statt und wurden von der UdSSR gewonnen.

1953

Auf seinem 4. Kongreß definierte die FIVB die Schiedsrichter-Aktion und -Terminologie. Der chinesische Verabnd wurde geboren.

1954

Die Asien-Konferenz wurde in Manila gegründet.

1955

Auf dem FIVB-Kongreß in Florenz übernahm der japanischeVerband die internationalen Regeln und verpflichtete sich, diese in Asien stufenweise einzuführen.
Die ersten asiatischen Meisterschaften wurden in Tokio gespielt; es wurden 6- und 9-Spieler-Turniere durch-geführt.
Volleyball wurde in das Programm der Panamerikanischen Spiele aufgenommen.

1956

Die erste Ausgabe des offiziellen FIVB-Bulletins wurde publiziert. Die ersten richtig weltumspannenden Weltmeisterschaften fanden in Paris, Frankreich, statt (mit 24 Männerteams von 4 Kontinenten). Die Tschechoslowakei (Männer) und die UdSSR (Frauen) gewannen die begehrten Titel in Paris.

1957

Eine Aufmerksamkeit wurde erreicht durch Einführung eines zweiten Schiedsrichters; die Dauer der Auszeiten wurde auf 1 Minute und 30 Sekunden begrenzt. Während der 53. IOC-Sitzung in Sofia, Bulgarien vom 22.-26. September wurde ein Demonstrationsturnier für die IOC-Mitglieder gespielt, die dann entschieden, volleyball in das Programm der Spiele aufzunehmen, die zur XVII. Olympiade 1964 in Tokio abgehalten werden.

1958

Wieder einmal führten die Tschechen einen neuen Abwehrhit - den Bagger - ein, mit dem die Zuschauer der Europameisterschaften in Prag verblüfft wurden.

1959

Auf dem FIVB-Kongreß in Budapest wurde beschlossen, den Sichtblock (Screening) bei der Aufgabe zu verbieten und das Eindringen (Invasion) in das gegenerische Spielfeld am Netz und mit dem ganzen Fuß zu untersagen.

1960

Zum ersten Mal wird eine Weltmeisterschaft (der Männer) außerhalb Europas (in Brasilien) ausgetragen. Die Siege gingen in die UdSSR, sowohl die Männer als auch die Frauen.

1961

Die Idee des Mini-Volleyball wurde in Ostdeutschland geboren.

1962

Die Weltmeisterschaften wurden in Moskau gespielt. Die UdSSR-Männer demonstrierten ihre führende Rolle, während es ein erster Sieg für die japanischen Frauen wurde.

1963

Der europäische Verband wurde am 21. Oktober gegründet.

1964

Neue Regeln beim Blocken: Das Übergreifen während des Blockens wurde verboten, während den Blockspielern eine 2. Berührung erlaubt war. Das Olympische Volleyballturnier bei den Olympischen Spielen in Tokio vom 13.-23. Oktober wurden mit 10 Männer- und 6 Frauenteams gespielt. Die Goldmedaille für die Männer ging in die UdSSR, die der Frauen nach Japan.

1965

Der erste Männer-Weltcup wurde in Polen gespielt und von der UdSSR gewonnen.

1966

Das erste wissenschaftliche Symposium wurde in Prag anläßlich der Männerweltmeisterschaft veranstaltet, die von der Tschechoslowakei gewonnen wurde.

1967

Die 1. afrikanischen Kontinentalmeisterschaften wurden ausgetragen; die afrikanische Territorialkommission gegründet.
Die Frauenweltmeisterschaft, die ein Jahr nach den Männern ausgetragen wurde, wurde in Tokio gespielt und wieder einmal von Japan gewonnen.

1968

Der Anwendung von Antennen, die den "Luftraum" über dem Spielfeld begrenzen und den Schiedsrichtern die Entscheidung erleichtern, ob ein Ball das Netz außerhalb der Seitenlinie überquert, wurde vom Kongreß in Mexiko empfohlen. Die UdSSR nahm zwei Olympische Goldmedaillen mit nach Hause.

1969

Eine Trainerkommission wurde eingesetzt. Die FIVB anerkannte seine 5. Kontinental-Territorial-Kommission, die mit der NORCECA am 26. Juli in Mexiko mit der Verschmelzung von den USA, Kanada und den karibischen Ländern zur North Central American and Caribbean Confederation geboren wurde.
In Berlin gewann Ostdeutschland die zweite Auflage des Männer-Weltcups.

1970

Die Weltmeisterschaften in Bulgarien: siegreich waren die DDR-Männer und die UdSSR-Frauen.

1971

Die rsten FIVB-Trainer-Kurse fanden in Japan und Ägypten statt.
Die FIVB-Ärzte-Kommission wurde eingesetzt.
Die Unterkommission für Mini-Volleyball der FIVB-Trainer-Kommission wurde einegsetzt.

1972

Die 5 Sport-Bereichs-Kommissionen (Afrika, Asien, Europa, Norceca und Südamerika) wurden Kontinentalverbände. Japan gewann die Olympischen Spiele in München mit den Spielmachern Nekoda und Matsudaira. Die systematische Anwendung dieses schnellen Spiels führte zum ersten Mal zur Goldmedaille für ein asiatisches Land. Das Frauenturnier wurde von der UdSSR gewonnen.
Die offiziellen Regeln für Mini-Volleyball wurden in Kraft gesetzt.
Die ersten südamerikanischen Juniorenmeisterschaften wurden in Rio de Janeiro veranstaltet.

1973

Der erste Frauen-Weltcup wurde in Uruguay gespielt und von der UdSSR gewonnen.

1974

Auf dem FIVB-Kongreß wurden zwei Änderungen beschlossen, die nach 1976 wirksam wurden: Seitliche Antennen wurden auf die Feldaußengrenzen gesetzt und es wurden drei Ballkontakte nach dem Blocken erlaubt.
Während der Weltmeisterschaft überraschte der polnische Athlet Wojtowicz jeden durch das Schmettern von der Angriffslinie. In Mexiko-City gewann Polen das Männergold, während in Guadalajara bei den Frauen Japan den Titel holte.

1975

Das erste Mini-Volleyball-Symposium mit 19 beteiligten Nationen fand in Schweden statt.
Die ersten Asien-Meisterschaften wurden in Australien ausgetragen.

1976

Bei den Olympischen Spielen bestätigte Polen bei den Männern seine Führungsrolle und Japan seine bei den Frauen.
Nach dem Blocken waren nicht mehr zwei sondern drei Ballkontakte erlaubt; der Abstand zwischen den Antennen wurde von 9,40 m auf 9,00 m verkürzt.

1977

Die ersten Weltmeisterschaften der Junioren wurden in Brasilien veranstaltet; Gewinner waren die UdSSR (Männer) und Südkorea (Frauen). Kuwait organisierte die ersten arabischen Meisterschaften. Der Weltcup wurde Japan übertragen für seine langjährigen Verdienste sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen.
In Tokio triumphierten die sowjetischen Männer und die japanischen Frauen.

1978

Die Männer-Weltmeisterschaften fanden in Rom statt, mit dem Gewinner UdSSR vor Italien. Die Frauen spielten in Leningrad: Es wurde eine Überraschung mit dem ersten Weltmeistertitel für Kuba, gefolgt von Japan und der UdSSR.

1980

Bei den Olympischen Spielen in Moskau wurde es ein Doppelsieg für die UdSSR.
Der 17. FIVB-Kongreß: Die Spielregeln werden in drei Sprachen übernommen, französisch, englisch und spanisch.

1981

Weltcup in tokio: Die UdSSR gewann bei den Männern und china bei den Frauen.

1982

Der Ballinnendruck wurde von 0,40 auf 0,46 kg/cm² erhöht.
Die Frauenweltmeisterschaften wurden in Peru ausgetragen und das erste Mal eroberte China den Titel nach einer außerordentlichen und spektakulären Leistung.
Die Männerweltmeisterschaften in Argentinien wurden von der UdSSR gewonnen.

1983

Am 19. Juli brachte der Vergleich zwischen Brasilien und der UdSSR in Rio de Janeiro fast 100.000 Zuschauern in das Maracaná-Stadion.

1984

Der 19. FIVB-Kongreß wurde in Long Beach, Kalifornien abgehalten und nach 37 Jahren an der Spitze trat der Gründungspräsident, der Franzose Paul Libaud, zurück und wurde Ehrenpräsident. Ein mexikanischer Rechts-anwalt Dr. Rubén Acosta wurde zum neuen Präsidenten gewählt.
Die USA gewannen das Männer-Olympia-Gold, während China bei den Frauen erfolgreich war.
Bei den Olympischen Spielen erreicten die Brasilianer (die Silbermedaillengewinner) eine große Beachtung durch ihre Fähigkeit, Sprungaufgaben auszuführen. Die Idee war nicht so neu (Argentinien hatte sie schon 1982 bei der Weltmeisterschaft versucht), aber noch nie hatte jemand sie zuvor so effektiv eingesetzt.
Nach Los Angeles ‘84 war es nicht länger möglich die Aufgabe zu blockieren und die Schiedsrichter erhielten mehr Freiheiten bei der Bewertung der Abwehr(handlung).
Das erste internationale Volleyball-Kino-Festival fand in Perugia statt.
15. Dezember: Die FIVB verlegt ihren Sitz in ein zeitweiliges Büro nach Lausanne, um den ständigen Hauptsitz in dieser Stadt vorzubereiten.

1985

Zum ersten Mal wird am 28. Mai ein Repräsentant des Volleyballs (FIVB-Präsident Acosta) für eine IOC-Kommission benannt, die angesehene Kommission für die Olympische Bewegung.
Der Weltcupsieg ging an die USA, während China seine Spitzenstellung bei den Frauen bestätigte.
Vom 28.-31. Dezember wird die erste Weltfrauen-Gala in China gespielt (2 Spiele in Peking und Schanghai).
Ein Allstar-Weltauswahl spielt gegen den Olympiasieger China, der beide Spiele und den Hitachi-Cup gewann.

1986

In Paris gewinnen die USA die Männerweltmeisterschaften, in Prag nahm China die Frauengoldmedaille in Empfang. Beach Volleyball erlangt bei der FIVB den offiziellen Status.

1987

Vom 12.-22. Februar wurden in Ipamena, Brasilien, die ersten Beach-Weltmeisterschaften gespielt.

1988

Am 6. Mai weiht die FIVB in Lausanne ihr neues Hauptquartier (Hauptsitz) ein.
Die Olympischen Spiele in Seoul: Beim Männerturnier wuchs die Anzahl der Mannschaften auf 12 (vorher 10). Die USA gewannen die Männer-Goldmedaille, die UdSSR nahm die der Frauen nach einem dramatischen Finalspiel gegen Peru entgegen.
Der Weltkongreß stimmte der Ausführung des 5. Satzes nach der tie-break rally-point - Methode zu, nach der jeder Aufschlag ein Punkt bringt.
Die Höchstpunktzahl pro Satz wurde auf 17 Bälle bei einer 1-Punkt-Differenz begrenzt.
Die erste Auflage der FIVB-Super-4 fand in Japan statt, ein zwei-jährlicher Wettbewerb zwischen den drei Madeaillenträgern der Olympischen Spiele (oder Weltmeisterschaft). Im 1. Super-4 bekräftigten die sowjetischen Männer und die chinesischen Frauen ihre Überlegenheit.

1989

Das Jahr brachte die erste Auflage der Beachvolleyball-Weltserie (rund um die Welt) und die zweite Welt-Gala in Singapur (Männer und Frauen-Weltauswahl gegen die Olympiasieger).
Beim Weltcup in Japan gewann Kuba bei den Frauen und sorgte für einen Doppelsieg. Bei den Männern wurde der neue Europameister Italien Zweiter.
Vom 6.-10. Dezember wurden die ersten Weltmeisterschaften für Clubs in Parma gespielt und von der Heimmannschaft Maxicono gewonnen.

1990

Die erste Durchführung einer Männer-Weltliga, eine revolutionäre Neuerung im Mannschaftssport mit einem Preisgeld von 1 Million US-Dollar, mit professioneller Organisation und umfassender "TV-Vermarktung" in einem Reise-Wettbewerb, erreicht alle Ecken der Welt.
Der Austragungsmodus der Weltmeisterschaft wurde geändert. Nach der Qualifikationsphase wurde das Turnier mit direkten Ausscheidungsspielen bis zu den Finals um Platz 1 bis 8 fortgesetzt.
Italien gewann die erste 1-Million-Dollar-Weltliga in Tokio, Japan, vor einer Kulisse von 10.000 Zuschauern. Italien schlug Brasilien in Rio de Janeiro und war das erste westeuropäische Land, das eine Männerwelt-meisterschaft gewann. Die UdSSR gewann den Frauentitel gegen China in Peking.

1991

Die erste Auflage der Frauenweltmeisterschaft für Clubmannschaften wurde in Brasilien gespielt. Gewinner war Sadia São Paulo. Italien gewinnt zum 2. Mal in Folge die Weltliga mit einem Preisgeld von 2 Millionen Dollar für die Teams. Das Finale in Mailand gegen Kuba wurde vor 12.000 Zuschauern gespielt.

1992

Barcelona applaudiert dem ersten Olympiasieg von Brasilien (Männer) und Kuba (Frauen). Nach Barcelona wurde die tie-break-Regel modifiziert. Beim 16:16 wird das Spiel solange fortgesetzt, bis ein Team einen 2-Punkte-Vorsprung hat.
Die Weltliga erhöhte das Preisgeld auf 3 Mill. Dollarund zum dritten Mal gewann Italien in Genua (9.000 Zuschauer) gegen die Niederlande.
Brasilien triumphierte auch bei den Männer-Super-4 und Kuba bei den Frauen.

1993

Die Veranstaltung des Grand Prix mit einem Preisgeld von einer Million Dollar, die Frauen-Version der Weltliga, wuirde vollständig in Asien gespielt und von Kuba gegen China gewonnen.
Das Weltliga-Finale fand in São Paulo statt, Brasilien gewann den Titel.
Während der 101. IOC-Session am 18. September in Monte Carlo wurde Beach-Volleyball als eine Gold-medaillen-Disziplin für die Olympischen Spiele 1996 in Atlanta aufgenommen.
Debüt für ein anderes Großereignis: Der Großmeistercup (Grand Champion Cup) wird alle vier Jahre in Japan gespielt, bei ungeraden Jahren mit dem Weltcup wechselnd; Teilnehmer werden die Kontinentalmeister sein. Die ersten Goldmedaillengewinner waren Italien (Männer) und Kuba (Frauen).

1994

Die 5. Auflage der Weltliga offerierte eine Rekordpreisgeld von 6 Millionen Dollar. Italien gewann das vierte Mal gegen Kuba.
Der Weltkongreß in Athen stimmte neuen Regelungen zu, die offiziell am 1. Januar 1996 in Kraft traten; wie die Möglichkeit des Ballkontaktes mit jedem Teil des Körpers einschließlich der Füße; der Aufgaberaum wurde auf die gesamte 9m-Feldlinie verbreitert; die Herausnahme des "Doppelschlag"-Fouls bei der ersten Berührung eines Balls, der aus dem gegenerischen Feld kam; und die Erlaubnis, das Netz zufällig zu berühren, wenn der Spieler dabei nicht gleichzeitig versuchte den Ball zu spielen. Italien gewann das 2. Mal in Folge die Männerwelt-meisterschaft genau wie zuvor die frühere UdSSR.
Während der Frauenweltmeisterschaft in Brasilien erlebten 26.000 Zuschauer in Belo Horizonte die Spiele, ein neuer Rekord für ein Frauengroßereignis. Später sahen 12.000 Zuschauer in São Paulo Kuba seinen zweiten Weltmeistertitel gewinnen, dieses Mal im Finale gegen Brasilien.

1995

Volleyball ist hundert Jahre alt. Das Jubiläum wird in der ganzen Welt gefeiert mit Festlichkeiten, Veranstaltungen, Turnieren, Sonderstempeln und Briefmarken.
Die Weltliga wurde wieder Italien zugesprochen. Im Frauen-Grand-Prix ging der Überraschungssieg an die Vereinigten Staaten. Italien gewinnt den Männerweltcup das erste Mal und Kuba gewann den der Frauen das dritte Mal in Folge. In der Welt-Gala schlagen Italiens Männer das Allstar-Team und empfingen aus den Händen von IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch den 100-Jahre-Cup.

Quelle: Volleyball Hall of Fame


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