Hamburger  Volleyball-News

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Oktober 2020 - Dezember 2020
23.12.2020 SVG Lüneburg: Gijs is back!
18.12.2020 Toller Erfolg für das VTH-Leistungszentrum
16.12.2020 SVG Lüneburg: Profi-Ligen spielen weiter
15.12.2020 SVG Lüneburg: Knappe Niederlage
12.12.2020 VT Hamburg goes DVJ-Spielabzeichen
12.12.2020 SVG Lüneburg: Derbyzeit
09.12.2020 SVHU: Volleyballer initiieren 12-Stunden-Spendenmarathon
09.12.2020 Ludwig/Walkenhorst: Sportlegenden des Jahrzehnts
09.12.2020 Walddörfer SV: Trotz Corona-Pause aktiv
08.12.2020 SVG Lüneburg: Berlin ohne Kompromisse
07.12.2020 ETV Hamburg: Souveränes 3:0 gegen Sorpesee
05.12.2020 SVG Lüneburg: Kontrastprogramm
04.12.2020 Eimsbüttel empfängt den RC Sorpesee
04.12.2020 Nina Deepen: Erst testen, dann baggern
04.12.2020 Hamburger Jugendmeisterschaften 2020/2021
02.12.2020 SVG Lüneburg: Änderung im Kader
01.12.2020 SVG Lüneburg: Blockspiel ist eine Wucht
29.11.2020 Hamburgs Sport schrumpft
28.11.2020 Lüneburg: Friedrichshafen muss alles geben
26.11.2020 SVG Lüneburg verlangt VfB alles ab
25.11.2020 SVG Lüneburg: Pokal-Viertelfinale
24.11.2020 SVG Lüneburg: Routiniers cleverer
24.11.2020 ETV-Frauen: 3:2 gegen den VfL Oythe
22.11.2020 SVG Lüneburg belohnt sich nicht
22.11.2020 ETV: Livestream für Sonntag
22.11.2020 ETV-Frauen empfangen VfL Oythe
21.11.2020 SVG Lüneburg: Youngster gegen Routiniers
21.11.2020 Walddörfer SV: Ehrungen@Home
20.11.2020 ETV-Frauen freuen sich aufs Heimspiel
20.11.2020 Internationaler Auftritt für HVbV-Auswahlmädchen
20.11.2020 Hamburger Jugendmeisterschaften 2020/2021
17.11.2020 SVG Lüneburg: Watschn in Bayern
14.11.2020 SVG Lüneburg: Bilanz bisher positiv
12.11.2020 Walddörfer SV: Ballaktion erfolgreich abgeschlossen
10.11.2020 SVG Lüneburg plötzlich Dritter
09.11.2020 SVG Lüneburg feiert ersten Heimsieg
07.11.2020 SVG Lüneburg: Heimspiel-Trilogie
03.11.2020 Lüneburg: Erstes SVG-Geisterspiel
31.10.2020 SVG Lüneburg: Erneut daheim
29.10.2020 HVbV: Aussetzung des Spielbetriebs
29.10.2020 Virtueller Elternabend des WVV: Jugendschutz
28.10.2020 Sportlegenden des Jahrzehnts: Ludwig/Walkenhorst nominiert
28.10.2020 Lüneburg: Nächstes Heimspiel folgt schon
28.10.2020 VT Hamburg: Spontan spielfrei - Partie in Kiel abgesagt
27.10.2020 Nachschreibetermin Schiedsrichter-Theorieprüfung
26.10.2020 Cowboys bleiben gegen Pirates ohne Chance
25.10.2020 SVG Lüneburg nach „Sahnestart“ ohne Punkte
24.10.2020 Lüneburg: Bühl erneut erster Heimgegner
24.10.2020 WSV Cowboys empfangen Ostbek Pirates
23.10.2020 VT Hamburg spielt an der Förde
23.10.2020 HNT: 50 Jahre und kein bisschen müde
21.10.2020 SVG Lüneburg: Heimpremiere am Samstag
20.10.2020 GWE: Doppelt erfolgreiches Wochenende!
19.10.2020 VG WiWa: Trotz bester Leistung keine Punkte
19.10.2020 WSV Cowboys: "Ritt auf der Rasierklinge"
18.10.2020 HVbV: Aktuelle Informationen zum Spielbetrieb
18.10.2020 VTH-Mädchen: Trainingslager@Home statt Reise
16.10.2020 WSV Cowboys zu Gast in Kiel
15.10.2020 HVbV: Saison 20/21 als freiwilliger Spielbetrieb
13.10.2020 Keine Punkte für die WiWa-Herren
13.10.2020 VT Hamburg verliert erstes Heimspiel
12.10.2020 WSV Cowboys siegen in Lübeck 3:1
11.10.2020 VTH: „Jugend forscht“ gegen Ostsee-Damen
10.10.2020 VTH: Zuschauen in der Coronapandemie?
09.10.2020 VTH-Damen empfangen Warnemünde
08.10.2020 VC Norderstedt: Erster Sieg im ersten Spiel
08.10.2020 Cowboys vor schwerem Gastspiel in Lübeck
08.10.2020 BeachHamburg: Neue Winter-Beachfläche
07.10.2020 VT Hamburg verliert Auftaktspiel
05.10.2020 VG WiWa siegt 3:2 in Greifswald
04.10.2020 6. Niklas Braack Charity Golf Cup
03.10.2020 HSB fordert Nothilfefonds II für den Sport
02.10.2020 VT Hamburg startet in neue Saison
01.10.2020 VT Hamburg: Endlich wieder Wettkampf
   


 

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Mittwoch, 23. Dezember 2020

  

SVG Lüneburg: Gijs is back!

Der „Spelverdeler“ ist zurück / Gijs van Solkema freut sich auf viele alte Freunde

Gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten präsentiert die SVG Lüneburg ihren Fans ein Geschenk: Der Kader ist wieder komplett. Mit Gijs van Solkema kommt als neuer, weiterer Zuspieler neben Hannes Gerken ein alter Bekannter zurück. Der holländische Nationalspieler und der Verein haben sich zunächst einmal auf einen Vertrag bis Saisonende geeinigt.

Das nennt man wohl eine klassische Win-Win-Situation: Der bisherige Kontrakt van Solkemas bei IBB Polonia London ist gerade ausgelaufen, die SVG musste die Position des Zuspielers wieder besetzen, weil Sommer-Zugang Leon Dervisaj Ende November wieder gegangen war. Da lag die Rückholaktion nahe. „Es ist ja in dieser Saisonphase nicht leicht, schon gar nicht für die SVG mit dem begrenzten Budget, einen Spieler zu finden, der voll im Saft steht und auch wechselwillig ist“, blickt Chefcoach Stefan Hübner auf Nerven aufreibende Wochen zurück. In Coronazeiten gibt es ja auch viele Bestimmungen zu beachten, die über die üblichen Vertragsgespräche und Transferbestimmungen hinausgehen.

Viele neue Erfahrungen bei IBB London gesammelt

„Ich komme zurück, um der Mannschaft zu helfen und auch, um wieder in einer super Liga viel zu spielen. Ich habe mich immer zu Hause gefühlt in Lüneburg, ich habe noch viel Kontakt zu vielen, der ist nie abgerissen. Und jetzt freue ich mich, dass der Wechsel perfekt ist und ich wieder mit einigen Freunden spielen werde“, kann es der 22-jährige Rückkehrer kaum erwarten, noch einmal das SVG-Trikot anzuziehen. An diesem Dienstag wird er in Lüneburg eintreffen. Im März, nach dem ersten Lockdown und dem Saisonabbruch, hatte van Solkema die LüneHünen nach drei Jahren verlassen, wollte gerne den nächsten Karriereschritt tun.

Doch in der Pandemie wurde es schwierig, einen neuen Verein zu finden. Viele Clubs legten Personalplanungen erst einmal auf Eis, bis klar war, ob und wann es im Volleyball weitergeht. „Und meine im Winter erlittenen Verletzungen waren auch nicht gerade hilfreich bei der Suche“, erinnert sich van Solkema, den das Pech im vergangenen Dezember erst im SVG-Training, dann beim Bundesligaspiel in Unterhaching gegen die AlpenVolleys erwischte. Er war erst am linken Zeigefinger, dann am rechten Daumen lädiert und war dick getaped, spielte dennoch weiter, um seine Teilnahme im Januar an der Olympia-Qualifikation mit Holland in Berlin nicht zu gefährden. Dort verletzte er sich im Training der „Lange Mannen“ erneut und war dann unübersehbar nur mit halber Kraft dabei, und das auch nur zu Beginn des fünftägigen Turniers.

Der holländische „Spelverdeler“ war also lange im Wartestand, erst Ende September wurde er daraus erlöst: IBB Polonia London lockte mit einem Drei-Monats-Vertrag für internationale Auftritte. Der Spielbetrieb in der englischen Liga, in der London 2016, 2017 und 2019 Meister war, wurde für die Saison 2020/21 wegen Corona ausgesetzt. „Nur international zu spielen, war mir eigentlich zu wenig. Aber es war eine schwierige Zeit, einen neuen Verein zu finden. Und ich war dankbar für diese Möglichkeit. Letztlich war es auch eine schöne Zeit. Ich konnte viel mit starken Mitspielern trainieren, habe internationale Einsätze gehabt und konnte viele wertvolle Erfahrungen sammeln“, bereut er den Schritt nicht.

Mit London spielte er erst in der Qualifikation zur Champions League, gegen den oftmaligen italienischen Meister und Pokalsieger Trentino (0:3) und den serbischen Doublegewinner Novi Sad (1:3) jedoch ohne Chance. Aber er spielte sechs der sieben Sätze. Und es ging danach weiter im CEV-Cup – oder sollte weitergehen. Im 1/16-Finale kam London kampflos weiter, Gegner Brno aus Tschechien musste Corona bedingt passen. Jüngst stand ein Turnier im französischen Montpellier an, in dem zunächst vier Teams zwei Achtelfinals spielten, die Sieger dann zwei Tage später das Viertelfinale. Dieses erreichte London nicht mehr, schied gegen OK Nis/Serbien aus – schon ohne van Solkema. Angesichts des bevorstehenden Abgangs hatte London im polnischen Trainingslager schon einen Ersatz aus Polen verpflichtet. Die Trainingslager fanden stets in Polen statt, denn seit 2013 gibt es mit Skra Belchatow, vielfacher Meister und Pokalsieger aus der PlusLiga, eine Partnerschaft. Und aus Polen reist van Solkema nun auch nach Deutschland ein.

Bei der SVG zum Nationalspieler geworden

Hier kehrt er bei den LüneHünen zu dem Verein zurück, bei dem ihm der Durchbruch gelang. Bisher stehen 68 Pflichtspiel-Einsätze, darunter das Pokalfinale 2019 in Mannheim und danach das dreiteilige Playoff-Halbfinale – jeweils gegen Friedrichshafen -, zu Buche. Nach jener Erfolgssaison wurde Gijs van Solkema auch erstmals in die Nationalmannschaft berufen und wurde nach einem guten Debüt auf Anhieb Zuspieler Nummer 1 in Oranje. Mit Holland möchte er sich im kommenden Mai auch für die Europameisterschaft im August/September qualifizieren.

„Die Mannschaft freut sich ebenso wie ich auf Gijs. Er kennt hier alles, das Einleben wird schnell gehen und topfit ist er auch. Ich bin froh über diese Lösung, darüber, dass wir einen Spieler von dieser Qualität gefunden haben“, brennt sein alter und wieder neuer Coach Stefan Hübner auf die Zusammenarbeit. Und da erst Mitte Januar das Bundesligaprogramm für die SVG weitergeht, bleibt nun reichlich Zeit, um die neuen Abläufe einzustudieren.

BUNDESLIGASPIELE ZUSAMMENGEFASST

Das Wichtigste aus Sicht der SVG Lüneburg war an diesem Spieltag: Der vermeintliche Coronafall im LüneHünen-Kader, der auch zum Spielausfall gegen Friedrichshafen führte, hat sich letztlich als Fehlalarm herausgestellt. Bei einer Nach-Testung am Sonntag, dessen Ergebnis am Montagmorgen vorlag, waren alle 12 Spieler, der Trainer und Co-Trainer negativ und durften sich nach drei Tagen Quarantäne wieder frei bewegen.

Auch im Umfeld der Giesen Grizzlys wurde ein Corona-Fall festgestellt, das Spiel bei den Netzhoppers KW-Bestensee wurde abgesagt, das schon in Bestensee angekommene Grizzlys-Team kehrte unverrichteter Dinge nach Hildesheim zurück.

Die Berlin Volleys haben noch einmal einen spektakulären Transfer-Coup gelandet: Für den Außenangriff kam der aktuelle Nationalspieler Denys Kaliberda (163 Länderspiele), um die Verletzungssorgen speziell auf dieser Position nach den langfristigen Ausfällen von Samuele Tuia und Robin Baghdady zu beheben. Der 30-Jährige WM-Dritte von 2014 und EM-Zweite von 2017 war bis zum Frühjahr im italienischen Modena unter Vertrag und hatte seitdem eine familiäre Pause eingelegt. Er spielte auch schon in der Türkei und Polen und zu Beginn seiner Karriere bei Generali Haching (2009 bis 2012). Beim 3:0 in Herrsching gab er ein Kurzdebüt.

Alle Begegnungen:

powervolleys Düren – VC Olympia Berlin 3:1
(25:21, 22:25, 25:22, 25:12)
98 Min., 0 Zuschauer
MVP: Gevert – John
beste Scorer: Gevert (18), Broshog (13), B.Andrae, Ernastowicz, Schumann (je 7) – John (26), Röhrs (17), Hoyer, Hüther (je 4)

WWK Volleys Herrsching – Berlin Volleys 0:3
(23:25, 25:27, 22:25)
80 Min., 0 Zuschauer
MVP: van der Ent – Patch
beste Scorer: van der Ent (10), Penrose (9), Wieczorek (8) – Patch (15), Kessel (12), Carle (11)

United Volleys Frankfurt – Bisons Bühl 3:1
(25:27, 25:23, 25:19, 25:23)
110 Min., 0 Zuschauer
MVP: Malescha – Stöhr
beste Scorer: Malescha (22), Grozer (21), Baxpöhler (10) – Lopez (22), Vaskelis (14), Jurkovics (8)

powervolleys Düren – TSV Unterhaching 3:0
(25:15, 25:10, 25:21)
61 Min., 0 Zuschauer
MVP: Burggräf – Suck
beste Scorer: Brand (14), Schumann (9), Ireland (8) – Zahar (13), Topuzliev (8), J. Sagstetter (4)

NEWS AUS DER LIGA

Weil Stamm-Zuspieler Matthias Valkiers bei den United Volleys Frankfurt mit Rückenbeschwerden ausfiel, musste am Wochenende im Spiel gegen Bühl Ersatzmann Mario Schmidgall ran und machte seine Sache beim vierten Saisonsieg der Hessen gut. Bei den Bisons Bühl knickte Zuspieler Stefan Thiel früh um und droht mit einer Knöchelverletzung länger auszufallen. Für ihn spielte dann der gerade 18-jährige Luciano Aloisi.

Maximilian Kersting, Talent im Mittelblock beim VC Olympia Berlin, fällt mit mehreren Bänderrissen im Knöchel länger aus. Libero Blair Bann muss bei den powervolleys Düren momentan wegen einer lädierten Wade passen. Bei den Netzhoppers KW-Bestensee sind derzeit Mittelblocker James Weir (Oberschenkel) und Außenangreifer Jan Jalowietzki (Schulter) im Krankenstand.

NEWS AUS DER SZENE

Der ehemalige LüneHüne Ryan Sclater steht mit seinem französischen Verein Montpellier UC im Halbfinale des CEV-Cups. Gegner ist im Februar Dinamo Moskau. Im Achtelfinale gegen Pozarevac/Serbien (3:0) und im Viertelfinale gegen Nis/Serbien (3:0) war der kanadische Diagonalangreifer jeweils bester Scorer.

In eigener Sache

Die SVG wünscht allen Fans, Freunden, Gönnern und Sponsoren sowie deren Angehörigen ein schönes Weihnachtsfest, geruhsame und besinnliche Tage. Vor allem aber: Bleibt gesund!
Nach den Festtagen gibt es wieder einen Newsletter – die LüneHünen spielen in diesem Jahr zwar nicht mehr, es steht ja aber noch die Verlosung der Preise für die Aktion #MeinPlatz an.

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Freitag, 18. Dezember 2020

  

Toller Erfolg für das VTH-Leistungszentrum

Finnja Frommann und Mari Höchstetter zu Nationalmannschafts-Lehrgang eingeladen

Am Freitag (18.12.) hätte es eigentlich losgehen sollen. Finnja Frommann und Mari Höchstetter (beide 14) wären nach Kienbaum aufgebrochen zum Lehrgang mit der U16-Nationalmannschaft. In dem olympischen Trainingszentrum nahe Berlin hätten sie dann zusammen mit den 22 anderen besten Volleyballerinnen ihres Jahrgangs Nationalmannschaftsluft geschnuppert. Aber wie bei so vielen Dingen in diesen Tagen hat auch hier Corona einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht.

„Das ist natürlich sehr schade für die beiden“, sagt Helmut von Soosten. „Aber die Einladung zum Lehrgang zeigt, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Es ist eine Auszeichnung für ihre bisherigen Leistungen.“ Finnja und Mari spielen beide im Nachwuchs des Volleyball-Team Hamburg und trainieren normalerweise dreimal pro Woche im Leistungszentrum des VTH.

Sie gehören zu den zahlreichen jungen Volleyball-Talenten im Team von Helmut von Soosten. „Wir haben in dem Jahrgang 2006/2007 wirklich eine tolle Mannschaft zusammen, bei der vieles passt, auf und neben dem Feld“, erklärt Trainer von Soosten. „Ich bin überzeugt, dass in einigen Jahren noch mehr von ihnen auf hohem Niveau spielen werden.“

Finnja und Mari sind über den Schulsport ins Leistungszentrum gekommen „Finnja zum Beispiel hat in einer AG am Gymnasium Süderelbe mit dem Volleyballspielen begonnen. Sie war dann auch eine der ersten Spielerinnen im neu gegründeten Leistungszentrum. Das ist gerade mal drei Jahre her. Inzwischen steht sie schon bei Deutschen Jugendmeisterschaften auf dem Feld“, berichtet von Soosten.

Damit ist Finnja den Weg gegangen, den viele Talente des VTH inzwischen nehmen. Aus dem Schulsport in das Leistungszentrum und dann weiter in das Verbands- und Kadertraining. „Das ist genau die Idee, die wir verfolgen. Durch die Kooperationen mit der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg und dem Gymnasium Süderelbe werden wir in den Schulen auf Talente aufmerksam, die wir dann hier im Leistungszentrum fördern können. Und andersherum gehen unsere Spielerinnen in die Sportklassen.“

Das VTH-Leistungszentrum besteht jetzt seit etwas mehr als drei Jahren. In dieser Zeit haben die Nachwuchsmannschaften der Jahrgänge U12 bis U20 schon zahlreiche Titel auf Hamburger Ebene geholt und auch bei Teilnahmen an Norddeutschen und Deutschen Meisterschaften geglänzt. Inzwischen werden die ersten Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs an die 1. Damen-Mannschaft herangeführt, die aktuell in der Regionalliga Nord spielt.

„Wir freuen uns über diese Erfolge, aber wollen uns darauf auch nicht ausruhen“, sagt von Soosten. „Ziel ist es, dass wir kontinuierlich Spielerinnen ausbilden und jeder Doppeljahrgang gut besetzt ist. 2021 starten wir mit einem neuen Jahrgang für die Altersklassen 2012/2013.“

Auch Finnja und Mari wollen im kommenden Jahr mit ihrer Mannschaft an die letzten Erfolge anknüpfen. Dann kann hoffentlich auch der Lehrgang mit der Nationalmannschaft nachgeholt werden. „Das hoffen wir auf jeden Fall“, sagt von Soosten. „Und vielleicht war das ja nicht die letzte Einladung für die beiden. Das Zeug dazu haben sie jedenfalls.“

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Mittwoch, 16. Dezember 2020

  

SVG Lüneburg: Profi-Ligen spielen weiter

Volles Programm ohne Pause / Auf LüneHünen warten 2020 noch zwei schwere Heimspiele

Der harte Lockdown war zu erwarten und kommt nun ab diesem Mittwoch sogar schneller als gedacht, der Profisport ist davon aber verschont geblieben und darf – wenn auch unter Ausschluss von Fans – im Meisterschaftsbetrieb fortfahren. Das bringt im tristen Alltag der nächsten Wochen wenigstens etwas Ablenkung. Auch in der Volleyball-Bundesliga, in der es ja bisher verschwindend wenige Corona-Fälle – weniger als in anderen Ballsportarten – gab, geht es also weiter und da geht es sogar nochmal in die Vollen. In den 2. Ligen ist dagegen der Spielbetrieb bis einschließlich 10. Januar erst einmal unterbrochen.

Nach dem Nachholspiel Friedrichshafen – VCO Berlin am Montagabend stehen am Mittwoch zwei weitere Matches an, um das verzerrte Tabellenbild wieder etwas zu glätten: Friedrichshafen erwartet Bühl und die Berlin Volleys haben den brandenburgischen Nachbarn KW-Bestensee zu Gast. Bis zum Jahreswechsel stehen insgesamt 13 Begegnungen an – darunter auch zwei schwere Heimspiele für die SVG Lüneburg gegen Friedrichshafen (19.12.) und Frankfurt (27.12.).

Dicht gedrängt ist das Bundesliga-Programm dann auch im Januar (ab 3.) inklusive einiger Wochentagsspiele. Wobei es für die LüneHünen da zunächst ruhiger wird. Erst am Wochenende 16./17. Januar geht es für sie weiter, dann aber gleich mit einem Auswärts-Doppelpack bei KW-Bestensee und beim VCO Berlin.

Auch international ist kurz vor Weihnachten noch nicht Schicht. In der Champions League steht von Dienstag bis Donnerstag das letzte von fünf Hinrunden-Turnieren der Gruppenphase an: der Pool D im belgischen Roeselare mit Kemerovo/Russland, Modena/Italien, Warschau/Polen und den Gastgebern (Rückspiele in Modena). Zudem geht es im CEV-Cup weiter mit Achtel- und Viertelfinale, Turniere an vier Spielorten (je zwei Achtel- und ein Viertelfinale) innerhalb von drei Tagen. Unübersichtlich ist es im Challenge Cup geworden. Da sind teils schon Viertelfinals gespielt, aber es stehen auch noch Achtelfinals aus.

In der Bundesliga ist Düren die Mannschaft der Stunde, verbuchte mit dem klaren 3:0 in Bühl den 7. Sieg in Serie – bei fast optimaler Punktzahl (20). Derzeit verkraften die Nordrhein-Westfalen sogar die Ausfälle ihrer Leistungsträger Blair Bann (Libero) und Björn Andrae (Außen). Mit dieser Bilanz übernahmen die powervolleys sogar vorübergehend die Spitze, die aber am Montag Friedrichshafen zurückeroberte.

Rückblick auf zwei grandiose Halbfinals

…Und dann war da ja noch der DVV-Pokal, zwei grandiose Halbfinals in einer guten Konferenzschaltung im Free-TV auf Sport 1, mal ohne dass wegen Darts o.ä. unterbrochen oder gar abgebrochen wurde. Was für ein Abend füllendes Spektakel lieferten da drei Stunden lang vier Teams in der letzten Woche! Das war allerbeste Werbung für Volleyball. Und nach zwei Tiebreak-Krimis stand fest: Erstmals nach gefühlten Ewigkeiten stehen weder der VfB Friedrichshafen noch die Berlin Volleys im Endspiel, es wird am 28. Februar in Mannheim mal einen ganz anderen Sieger geben.

Die Netzhoppers schafften das Kunststück, es mit drei Fünf-Satz-Siegen – jeweils nach 0:2-Rückstand – zu erreichen. Bei Frankfurt hatte ein Ex-LüneHüne maßgeblichen Anteil am Triumph: Noah Baxpöhler steuerte satte 15 Punkte zum Sieg am Bodensee bei. Und bei den Frankfurtern gab ein weiterer kurzfristig verpflichteter Mittelblocker sein Debüt. Die Hessen holten Facundo Imhoff (31), dritter Argentinier nach der Nachverpflichtung Rodrigo Quiroga (Außen) sowie Trainer Juan Manuel Serramalera.

Imhoff, 2,02 Meter groß und früher auch schon in Rumänien und Frankreich am Ball, ist Nationalspieler und kommt von Raision Loimu aus der finnischen Liga, in der wegen der Corona-Krise fast alle ausländischen Profis freigestellt wurden – da griff Serramalera zu. Denn bisher hatte er auf dieser Position nur zwei Youngster aus dem Internatsteam Juniors Frankfurt als Alternativen, und Jakob Günthör hat immer mal wieder Rückenprobleme.

SPIELE ZUSAMMENGEFASST

Alle Begegnungen:

Bundesliga:

TSV Giesen Grizzlys – SVG Lüneburg 3:2
(25:19, 21:25, 23:25, 25:22, 15:6)
121 Min., 0 Zuschauer
MVP: Kern – Ewert
Scorer: Menner (20), van Tilburg (16), Kern (12), Mayaula, Seybering (je 10), Eshenko, Wagner (je 7), Röling (2), Krüger, Hopt (je 1) – Ewert (19), Peemüller (17), Lindberg (13), Schlien (10), Solbrig (7), Pörner (3), Gerken (2)

Bisons Bühl – powervolleys Düren 0:3
(21:25, 21:25, 23:25)
79 Min., 0 Zuschauer

MVP: Lopez – Kocian
beste Scorer: Lopez (14), Vaskelis (11), Kronthaler (10) – Gevert (19), Ernastowicz (12), Brand (11)

VfB Friedrichshafen – United Volleys Frankfurt 3:0
(25:19, 25:20, 25:21)
70 Min., 0 Zuschauer
MVP: Juhkami – Malescha
beste Scorer: Fiel (13), Juhkami, Weber (je 11) – Malescha (20), Imhoff, Hüger (je 8)

TSV Unterhaching – Volleys Herrsching 0:3
(16:25, 15:25, 22:25)
66 Min., 0 Zuschauer
MVP: Suck – Wieczorek
beste Scorer: Zahar (11), J. Sagstetter (9), Topuzliev (7) – Wieczorek (13), Peter (11), Ilic (10)

Bisons Bühl – VC Olympia Berlin 3:1
(25:19, 25:20, 22:25, 25:14)
97 Min., 0 Zuschauer
MVP: Jurkovics – John
beste Scorer: Jurkovics (15), Vaskelis (14), Stöhr (8) – John (17), Röhrs (14), Schulz, Brentel (je 5)

VfB Friedrichshafen – VC Olympia Berlin 3:0
(25:20, 25:19, 25:16)
73 Min., 0 Zuschauer
MVP: Balean – Brentel
beste Scorer: Balean (18), van de Velde (11), Weber, Fiel (je 9) – Brentel (10), Hoyer (6), Schulz (5)

Pokal, Halbfinale:

Netzhoppers KW-Bestensee – Volleys Herrsching 3:2
(21:25, 26:28, 25:16, 25:22, 26:24)
139 Min., 0 Zuschauer
MVP: Keturakis – F. Tille
beste Scorer: Westphal (20), Allik (15), Jackson (11), Keturakis, Goralik (je 10) – Mantha (19), Peter (16), Ilic (13), van der Ent (12)

VfB Friedrichshafen – United Volleys Frankfurt 2:3
(23:25, 27:25, 21:25, 25:15, 14:16)
121 Min., 0 Zuschauer
MVP: Balean – Tsuiki
beste Scorer: Weber (20), Juhkami (19), Mote (10), Balean, Böhme (je 9) – Grozer, Malescha (je 19), Baxpöhler (15), Quiroga (9)

NEWS AUS DER SZENE

Der frühere LüneHüne Julius Thole und sein Partner Clemens Wickler haben auch 2021 den Status eines Beachvolleyball-Nationalteams, womit sie weiterhin zusätzliche Fördermaßnahmen des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) genießen. Weitere Nationalteams sind Nils Ehlers/Lars Flüggen und Philipp-Arne Bergmann/Yannick Harms sowie bei den Frauen Margareta Kozuch/Laura Ludwig, Karla Borges/Julia Sude und Victoria Bieneck/Isabel Schneider.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 15. Dezember 2020

  

SVG Lüneburg: Knappe Niederlage

Der angemessene Lohn fehlt / SVG muss eigentlich mehr als einen Punkt mitbringen

„Immerhin haben wir etwas mitgenommen. Aber es ist ärgerlich, dass man sich nicht noch mehr belohnt,“ schilderte Chefcoach Stefan Hübner seine Gemütslage nach dem (nur) einen verbuchten Punkt im Nordderby. Mit einer 2:3 (19:25, 25:21, 25:23, 22:25, 6:15)-Niederlage kehrten die LüneHünen von den TSV Giesen Grizzlys zurück und zeigten dabei in Hildesheim wieder einmal eine Achterbahnfahrt auf der Leistungskurve. Der Angriff des niedersächsischen Rivalen auf den Status als Nummer 1 im Norden wurde mühsam abgewehrt, die SVG verteidigte Tabellenplatz sieben, doch der Gegner kam bis auf einen Zähler heran und hat erneut etwas für sein Prestige getan wie schon im März kurz vor dem Abbruch der alten Saison (3:0).

War vor neun Monaten für die heftig mit einer Niederlagenserie kriselnden LüneHünen die Schlappe auch in der Höhe verdient, so war nun – wieder einmal – mehr drin. Doch sie bekommen einfach keine Konstanz in ihre Leistungen. „Das war wieder ein Auf und Ab. Wir haben uns gut ins Spiel reingearbeitet, haben über weite Strecken wenig Fehler gemacht, ich habe viele tolle Sachen gesehen. Aber dieses Niveau konnten wir im vierten Satz nicht mehr halten, und im Tiebreak hat Giesen dann leider seine stärkste Phase gehabt“, fasste Hübner das Match zusammen.

LüneHünen machen lange nur wenig Fehler

Er stellte erstmals seit dessen Bänderriss Jannik Pörner in die Starting Six, steuerte aber bald dagegen, als der sich schwer tat. Richard Peemüller brauchte jedoch auch einen halben Satz Anlaufzeit, punktete erst ab Durchgang zwei, dann aber ordentlich (17, Erfolgsquote 47%). Mehr Zähler sammelte nur Jordan Ewert (19 bei 46%), der sofort auf Touren war und später auch MVP wurde. Doch seine sechs Punkte im ersten Satz reichten ebenso wenig wie eine von Beginn an gute Blockarbeit von Michel Schlien (4 von 10 Punkten).

Die SVG musste sich jeden Punkt hart erarbeiten, die Gastgeber kamen im Angriff besser ins Rollen, hatten in Stijn van Tilburg und Anton Menner (Außen) sowie Hauke Wagner (Diagonal) drei effektive Angreifer mit je 5 Punkten im Eingangssatz. Und Mittelblocker Pearson Eshenko stand ihnen kaum nach (4). Bis über die zweite technische Auszeit hinaus blieb es dennoch ausgeglichen (18:17), dann bissen die Grizzlys zu (21:17).

Die LüneHünen hielten aber in Durchgang zwei ihre geringe Fehlerquote im Service und standen weiter stabil in der Annahme, und nun kam eine größere Effektivität im Angriff dazu. Peemüller meldete sich mit 5 Punkten nachdrücklich an, Viktor Lindberg (4) war nun im Rhythmus, Schlien ohnehin und neben ihm war der für Florian Krage eingewechselte Dalton Solbrig sofort präsent, blockte bei seiner ersten Aktion Giesens Diagonalen Wagner. Aus einem 3:7 machten sie ein 10:9, der Gegner konterte auf 19:17, doch dann legte Hannes Gerken eine starke Aufschlagserie hin, die erst nach dem vorentscheidenden 19:23 endete.

In Abschnitt drei versuchte Hübners Kollege Itamar Stein, das Heft mit der Einwechselung von Jacob Kern für Wagner wieder in die Hand zu bekommen. Der neue Diagonale zündete auch sofort (4 Punkte) und wurde später mit 12 Punkten auch MVP, doch zunächst ließ sich die SVG davon nicht aus der Spur bringen. Die Fehlerquote blieb gering, auch im Service: Gerade einmal vier Aufschlagfehler (bei auch 2 Assen) standen in den ersten drei Sätzen zu Buche.

Auf der Gegenseite drehte zwar Menner auf (7) und auch Mittelblocker Magloire Mayaula war plötzlich präsent (4). Doch die LüneHünen waren gut im Rhythmus, drehten ein 7:9 in eine 10:9-Führung, der die Grizzlys in der Folge hinterherliefen. Die SVG lag immer mit einem oder zwei Punkten vorne, weil vor allem Ewert (6) und Lindberg (5) Punkte sammelten, und dies oft auch mit Geduld und Raffinesse, unter Mithilfe des gegnerischen Blocks. Denkbar knapp behaupteten die Gäste die Führung bis zum 25:23 und 2:1 nach Sätzen.

Drei Asse im Tiebreak brechen die Moral

„Dann haben wir wieder mehr Fehler gemacht, auch im Aufschlag, und Giesen hat das auch mit mehr Schnellangriffen über die Mittelblocker effektiv genutzt“, musste Hübner in Durchgang vier mit ansehen, wie das Spiel erneut kippte. Mayaula (4) und der eingewechselte Jan Seybering (3) kamen da immer wieder zum Zuge. So sprang bald eine 3-Punkte-Führung heraus (11:8), die bis in die Crunchtime hinein hielt und schließlich zum Satzausgleich führte. Im Tiebreak dann war die SVG nicht wiederzuerkennen, ging regelrecht unter, wobei auch gleich drei Giesener Asse in diesem Kurzsatz die Moral brachen. Kern (5) und Seybering (4) entschieden ihn fast alleine, bei der SVG setzte sich nur noch Peemüler (4) wirklich durch.

„Positiv ist, dass wir etwas mitgenommen haben – das tut gut, auch in der Tabelle. Sehr gut war auch die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. Zeitweise haben wir endlich auch sehr clever gespielt. Wir müssen weiter Geduld bei der Entwicklung der Mannschaft haben. Und demnächst kommt ja noch ein neuer Zuspieler dazu – wobei ich sagen muss, dass es Hannes Gerken auch bei steigendem Druck wieder gut gemacht hat“, lautete Hübners Fazit.

SVG: Gerken, Lindberg, Krage, Pörner, Ewert, Schlien, Koslowsky; eingewechselt: Peemüller, Solbrig.

 

 

Hamburg - VT Hamburg-News

  Samstag, 12. Dezember 2020

  

VT Hamburg goes DVJ-Spielabzeichen

Das VT Hamburg macht eine coole Volleyball-Challenge. Die jüngsten Spieler*innen im Verein absolvieren das DVJ-Spielabzeichen in Gold. Die Kinder machen vom 25. bis zum 31. Dezember 20 die von der DVJ gestellten Aufgaben.

Die Videodokumentation geht an die Trainer*innen Claudia, André und Gerd des Leistungszentrums. Wahrscheinlich werden wir viele Eltern auf den Videos sehen, da nicht alle Aufgaben allein zu bewältigen sind.

Die letzten beiden Aufgaben "2 mit 2 Canadian Volleyball" und das ENDSPIEL "3 mit 3" lösen die Volleyballer*innen dann zusammen beim ersten gemeinsamen Training in der Sporthalle. Wir fiebern alle auf diesen Termin hin.

Darauf bekommen alle das schöne DVJ-Spielabzeichen in Gold, das den Weg auf die Jacke, Tasche, T-Shirt, etc. finden wird.

Und ihr könnt euch alle auf Veröffentlichungen auf unseren Social-Media-Kanälen freuen:

Tiktok@volleyballteamhamburg
Facebook https://de-de.facebook.com/volleyball.team.hamburg/
Instagram https://www.instagram.com/volleyballteamhamburg/?hl=de

Das DVJ-Volleyballspielabzeichen
Um die nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein zu verbessern, hat die Deutsche Volleyball-Jugend (DVJ) das Spielabzeichen entwickelt. Das Spielabzeichen wird in drei Schwierigkeitsstufen angeboten: Bronze, Silber und Gold. Jede Stufe besteht aus fünf Übungen, die aufeinander aufbauen und immer anspruchsvoller werden. Olympiasieger Jonas Reckermann unterstützt die Initiative der Deutschen Volleyball Jugend.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 12. Dezember 2020

  

SVG Lüneburg: Derbyzeit

Die Grizzlys vom Hals halten / LüneHünen wollen sich in Hildesheim behaupten

Kürzeste Auswärtsfahrt für die LüneHünen, Derbyzeit: Mit dem Match bei den TSV Giesen Grizzlys steht am Sonnabend (19 Uhr, sporttotal.tv) zur Abwechslung mal ein Vergleich auf Augenhöhe an, nachdem zuletzt Schwergewichte wie Friedrichshafen, die Berlin Volleys oder auch Düren die Gegner waren – unterbrochen vom dritten Saisonsieg beim Kellerkind Unterhaching. Die Aufgabe nun in Hildesheim ist auch ein echter Gradmesser, wohin die Reise für die SVG wohl in der Tabelle gehen wird.

Um ein Derby kreisen immer auch Prestige-Gedanken, da treffen sich schließlich die jahrelange „Nummer 1 des Nordens“, also die SVG, und der Herausforderer, der daran langsam zu rütteln beginnt. Und es gastiert der Tabellensiebte (SVG) beim zwei Punkte zurückliegenden Neunten. „Ja, zweifellos ein interessantes, ein spannendes Spiel“, stimmt SVG-Chefcoach Stefan Hübner zu, hält aber nichts davon, es zu einem „Endspiel“ bezüglich der Playoff-Plätze zu deklarieren. „Es ist doch noch nicht einmal die Hinrunde gespielt. Alles ist noch dicht zusammen und es kann noch so viel passieren.“

Beide Teams zeigen bisher zwei Gesichter

Allerdings ließen sich natürlich die nächsten Wochen beruhigter angehen, wenn man den Niedersachsenrivalen noch weiter distanzieren könnte. Und etwas gutzumachen gibt es ja auch noch. Im letzten Duell gab es ein deutliches 0:3 in Hildesheim, im März kurz vor Lockdown und Saisonabbruch vor über 2000 Zuschauern. Dieser ersten Bundesliga-Niederlage gegen die Grizzlys schloss sich ein nach Sätzen ebenso klares 1:3 im Testspiel, bei der Generalprobe vor dieser Saison, an. Mit großem Optimismus ging Giesen dann in die dritte Erstligasaison in Folge. Ziel: „Die Playoffs sind Pflicht“, legte Trainer Itamar Stein die Latte hoch.

Ohnehin war die Euphorie groß, war es den Hildesheimer Vorstädtern doch gelungen, mithilfe einer Crowdfunding-Aktion für den Challenge Cup zu melden, nachdem sich diese Chance trotz nur Platz 10 beim Saisonabbruch 2019/20 geboten hatte. Die Premiere auf internationaler Bühne – am 10. November längst ein Geisterspiel – brachte dann gegen Sporting Lissabon sogar einen 3:2-Heimsieg in der Runde der letzten 32, doch die Portugiesen hatten das Hinspiel 3:0 dank des überragenden Brasilianers Costa da Silva (zuvor AlpenVolleys Haching) gewonnen und kamen damit weiter.

Wie in diesen beiden Matches waren die Leistungen der Grizzlys auch sonst schwankend. Beispiele: Im Pokal schieden sie durch ein glattes 0:3 in Herrsching aus, in der Bundesliga gewannen sie kurz zuvor bei den bis dahin ungeschlagenen Bisons Bühl 3:2 (nach 0:2). „Ja, sie haben bisher zwei Gesichter gezeigt, aber die Mannschaft hat Aufschlagstärke und Angriffspotenzial“, rechnet Trainer Hübner mit einem schweren Spiel für die LüneHünen, bei denen alle derzeit elf Mann einsatzfähig sind – wenn auch nicht alle auf höchstem Level. Aber Florian Krage bekommt seine Knieprobleme immer besser in den Griff, bei Viktor Lindberg, Dalton Solbrig und Jannik Pörner rücken die Verletzungspausen zunehmend in den Hintergrund. Und auch Michel Schlien, der im Training umknickte, ist spielfähig.

Neuen Zuspieler ausgeguckt, Unterschrift fehlt noch

„Wir hatten bisher wahrlich keine einfache Hinrunde“, bilanziert Hübner, wenn er all die Blessuren noch einmal Revue passieren lässt und die bisherige Bilanz dagegenstellt. „Von der Rückrunde wird viel anhängen. Wichtig ist, wie wir da in Schwung kommen. Unser Ziel ist, bis dahin richtig Fahrt aufzunehmen.“ Aber elementar dafür wird, wann und wer als neuer Zuspieler kommt. Wie laufen da die Planungen? Hübner: „Die Entscheidung ist gefallen, der Kandidat muss jetzt noch unterschreiben.“ Trotzdem legt er Wert darauf, festzustellen: „Hannes Gerken macht das bisher super.“ Aber der Druck als einziger Mann auf dieser Position steigt natürlich, er darf sich nicht auch noch verletzen und darf möglichst auch keinen schlechten Tag haben.

Beim Gegner sind vier Spieler besonders zu beachten. Von den Neuzugängen hat der holländische Nationalspieler Stijn van Tilburg (Außen) bisher am besten eingeschlagen. Gut Regie führt unverändert Zuspieler Jan Röling, im Mittelblock ragt weiterhin Magloire Mayaula heraus. Und diagonal erlebt Urgestein Hauke Wagner gerade seinen dritten Frühling.

NEWS AUS DER LIGA

Im Free-TV läuft an diesem Sonnabend um 17.30 Uhr live auf Sport 1 das Spiel Friedrichshafen gegen Frankfurt.

Der bevorstehende Bundesliga-Spieltag streckt sich über drei Tage, am Montag steht noch das Nachholspiel des VC Olympia Berlin, der Sonntag zudem in Bühl spielt, in Friedrichshafen an.

NEWS AUS DER SZENE

Ein Sieg, eine Niederlage: Die erwartete Ausbeute fuhren in der Champions League die Berlin Volleys im Pool C des Hinrunden-Turniers in heimischer Halle ein. Zum Start gab es ein 3:0 (25:20, 25:23, 25:21) gegen Ljubljana, dann ein 0:3 (21:25, 19:25, 18:25) gegen den hohen Favoriten Zenit Kasan. Die Polen von Jastrzebski Wegiel, die wegen Corona-Fällen im Team nicht antreten konnten, bekamen alle Spiele mit 0:3 gegen sich gewertet.

Bei Berlin hatte zuvor zwar der vielfache französische Nationalspieler Kevin Le Roux nach bestandenem Medizincheck wie erwartet einen Vertrag unterschrieben, der Mittelblocker blieb aber in beiden Matches der Königsklasse auf der Bank. Gegen Ljubljana zog sich Außenangreifer Samuele Tuia einen Sehnenanriss im linken Fuß zu und fällt einige Wochen aus.

Die Rückspiele sollen vom 9. bis 11. Februar in Kazan steigen. Das Bundesligaspiel der LüneHünen in der Max-Schmeling-Halle wurde deshalb um vier Tage, vom 13. auf den 17. Februar, einem Mittwoch, verlegt. Beginn dann: 19.30 Uhr.

 

 

Deutschland - SV Henstedt-Ulzburg-News

  Mittwoch, 09. Dezember 2020

  

SVHU: Volleyballer initiieren 12-Stunden-Spendenmarathon

Für den Dunkelziffer e.V., den IN VIA Hamburg e.V. und das SOS Kinderdorf Harksheide

Advent-Spendenaktion statt Trainingssession: Ganze zwölf Stunden lang legen sich die Volleyballer des lokalen Vereins SV Henstedt-Ulzburg e.V. ins Zeug, um zusätzliche Gelder für kleine und große Initiativen von sozialen Einrichtungen zu sammeln. Via Twitch-Livestream sollen möglichst viele Zuschauer mit einem facettenreichen Kreativprogramm begeistert und zur Unterstützung ihrer Aktion bewegt werden. Die Hoffnung: Je mehr Reichweite das Web für das Sozial-Engagement der Sportler schafft, desto stärker profitieren die regionalen Kinder- und Jugendvereine Dunkelziffer, IN VIA Hamburg sowie das SOS Kinderdorf Harksheide.

Die Spenden werden über die anerkannte Spendenseite Betterplace.org gesammelt. Keine vorherige Anmeldung oder Registrierung notwendig!

Wann: 13.12.2020, von 9:00 bis 21.00 Uhr
Wo? https://twitch.tv/svhuvolleyball

Mit ihrem Kreativ-Mix aus Überraschungsgästen, Showeinlagen, Weihnachtstombola und vielem mehr wollen sie mehr als ihre eigenen Familien und Freunde sowie Sportinteressierte aus ihrer Community erreichen. Sie wollen das möglichst viele Menschen ein Teil ihres Spendenteams werden. Und warum? Damit kurz vor Weihnachten auch Kindern und Jugendlichen, für die ein starkes Team vielleicht nicht immer so selbstverständlich ist, der Rücken für ihre Projekte gestärkt wird.

Weitere Infos: BetterPlace.org und GemeinsamGutes.

Zeitplan
13.12.2020       Live auf www.gemeinsamgutes.de
09.00    Stream-Eröffnung
11.00    VolleyballFREAK Trainertalk mit Jan Maier
11.30    HVbV-Vorstand Andrea Kleipoedszus im Gespräch
13.00    VG Halstenbek-Pinneberg
14.00    „Wie motiviere ich mein Team“
15.00    SVHU-Fußball 1. Damen
16.00    FROGS Handball weiblich A
17.00    Challenge mit Stefan Schröder
18.00    Weihnachten mit Sängerin Anna-Lisa Gebhardt
20.00    Großes Spendenfinale
21.00    Stream Ende

 

 

Deutschland - DVV-News

  Mittwoch, 09. Dezember 2020

  

Ludwig/Walkenhorst: Sportlegenden des Jahrzehnts

Die "Golden Girls" des Beach-Volleyballs haben noch einmal zugeschlagen und einen letzten gemeinsamen Titel geholt: Bei der ZDF-Wahl zu den Sportlegenden des Jahrzehnts gewannen sie das Voting der Zuschauer*innen sowie Spitzenathleten*innen in der Kategorie "Mannschaft des Jahrzehnts" und setzten sich dabei unter anderem gegen die Fußball-Weltmeisterelf von 2014 durch.

Olympiasieger, Weltmeister, 2x Europameister, 2x World Tour Sieger, 3x Deutsche Meister, 2x Mannschaft des Jahres: Die Liste der Erfolge von Laura Ludwig/Kira Walkenhorst ist lang und könnte noch mit etlichen weiteren Medaillen fortgesetzt werden.

Über Jahre hinweg dominierte das von Jürgen Wagner, mittlerweile Head of Beach-Volleyball im DVV, trainierte Duo die Beach-Volleyball Welt und räumte alle Trophäen ab. Aber nicht nur auf dem Feld waren sie das Maß aller Dinge.

Ihr gewonnenes Halbfinale bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro erzielte für die deutschen TV-Sender mit 8,55 Millionen Zuschauern die höchste Quote eines Sportevents. Im Finale verhinderte wohl nur die mitternächtliche Anpfiffzeit in Brasilien eine noch bessere Quote.

Mit der Wahl zur "Mannschaft des Jahrzehnts", die durch die Zuschauer*innen sowie den Team Deutschland Athleten*innen erfolgte, krönten sie nun ihre gemeinsame Reise, die 2013 begann und im Januar 2019 abrupt endete.  

"Wir sind Laura, Kira und ihrem Team sehr dankbar. Ihre Erfolge haben dem Beach-Volleyball in Deutschland einen enormen Schub in der Entwicklung gegeben. Der Sieg bei dieser Wahl, auch gegen derart prominente „Gegner“, unterstreicht noch einmal den Stellenwert, den sie sich über Jahre hinweg erarbeitet haben. Im Namen des DVV gratuliere ich ihnen zu diesem Erfolg", sagt DVV-Präsident René Hecht.

In den Einzelkategorien Sportlerin des Jahres sowie Sportler des Jahres gewannen Magdalena Neuner und Dirk Nowitzki die Wahl.

Alle Infos zur Wahl auf ZDF.de

 

 

Hamburg - Walddörfer SV-News

  Mittwoch, 09. Dezember 2020

  

Walddörfer SV: Trotz Corona-Pause aktiv

Liebe Mitglieder,

inzwischen ist klar, dass der Vereinssport auch bis zum 10. Januar ruhen muss, um die Kontakte und damit das Infektionsgeschehen zu reduzieren. Schweren Herzens tragen wir als Vorstand diese Entscheidung der Politik mit und hoffen, dass unsere Mitglieder auch weiterhin solidarisch sind und die Arbeit des Walddörfer SV unterstützen.

Denn auch wenn viele Sportangebote im Moment nicht stattfinden können sind wir als Verein weiterhin aktiv:

  • Wir organisieren Online-Kurse für unsere Mitglieder

  • Wir durften zum 1.12. einige Reha-Kurse (Herzsport, Orthopädie) mit maximal 10 Teilnehmern wieder starten und unter Einhaltung strenger Hygieneregeln durchführen

  • Wir durften zwei Workshops "Dänisch" mit kleiner Teilnehmerzahl und Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln starten, weil Bildungsangebote von der Regelung ausgenommen sind

  • Unsere Abteilungen und fachlichen Leiter der Sportbereiche stehen in engem Austausch mit ihren Sportler*innen, organisieren individuelle Trainingspläne und halten den Kontakt

  • Unser 1. Frauen vom Fußball haben auf Antrag des DFB eine Sondergenehmigung zum Training erhalten, weil sie am 13.12. in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen Delmenhorst antreten. Sie werden durch regelmäßige Testungen begleitet.

  • Unser Kinderturnteam erstellt jede Woche neue "Activity Cards" mit Übungen für unsere jüngsten Mitglieder und denkt sich für die Kinder schöne Ideen - wie zum Beispiel die Nikolaus-Stiefel-Aktion aus

  • Schon jetzt berät unser Sport-Orga-Team, wie sich die Wiederaufnahme des Sports nach dem Lockdown am besten gestalten lässt

  • Unser Haustechnik hat ein Großzelt auf dem Parkplatz mit Licht- und Heiztechnik ausgestattet

  • Unsere Buchhaltung arbeitet uneingeschränkt

  • Im Bereich Kommunikation/Veranstaltungen halten wir unsere Mitglieder über aktuelle Änderungen und Aktivitäten auf dem Laufenden

  • Unser Mitgliederservice ist aktiv und bearbeitet die Anliegen unserer Mitglieder

Die Servicezeiten des Walddörfer Sportforum sind von Montag bis Freitag von 10-16 Uhr. In dieser Zeit stehen wir persönlich für Fragen und zur Beratung zur Verfügung. Darüber hinaus sind wir auch per Mail (info@walddoerfer-sv.de) erreichbar.

Wir wünschen allen Mitgliedern eine schöne Adventszeit. Bleibt gesund und bleibt in Bewegung!
Der Vorstand

Anmerkung der Volleyballabteilung

Dem Artikel unseres Vorstands schließen wir uns an. Auch wir tragen selbstverständlich, wenngleich auch mit viel Wehmut, die Entscheidung der Politik.

Dass wir nicht gemeinsam in der Halle trainieren dürfen, heißt aber nicht, dass wir nicht zusammen (vor dem Bildschirm) Sport machen können. So haben sich viele unserer Trainer Aufgaben und sportliche Herausforderungen ausgedacht oder machen regelmäßig über die gängigen Onlineportale Sport mit ihren Teams. Parallel dazu bereiten wir alles vor, damit wir sobald wie möglich wieder los legen können.

Wir als Abteilung haben trotz dieses schweren Jahres ein tolles Ergebnis hinlegen und sogar Mitglieder hinzugewinnen können, was einfach unglaublich ist. Es ist toll zu sehen, wie ihr auch in diesen schweren Zeiten zu uns, bzw. zu euren Teams stehet. Das gibt uns die Kraft diese Zeit zu überbrücken und im neuen Jahr wieder voll durchzustarten!

Für euer Vertrauen, euer Verständnis und euren Zusammenhalt, herzlichen Dank!
Eure Volleyballabteilung

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 08. Dezember 2020

  

SVG Lüneburg: Berlin ohne Kompromisse

Tapfer, aber vergebens gewehrt / Berlin Volleys trumpfen einfach meisterlich auf

Als die Starting Six der Berlin Volleys bekannt wurde, war klar: Der Meister macht Ernst, da gibt es keine Kompromisse. Wer im Lager der SVG Lüneburg auf personelle Experimente, Schonung, Nachlässigkeiten oder gar nur halbe Kraft beim Gegner angesichts des bevorstehenden, dreitägigen Champions-League-Turniers spekuliert hatte, sah sich schnell eines Besseren belehrt. In nur 68 Minuten stürmte das nahezu in Bestbesetzung angetretene und durchspielende Team aus der Hauptstadt mit einem 3:0 (25:17, 25:21, 25:19) zurück an die Tabellenspitze der Volleyball-Bundesliga und ließ die kleine Krise aus dem November vergessen.

Favorit macht mit Bestbesetzung Ernst

Bestbesetzung: Das heißt bei den BR Volleys, dass Könner wie Cody Kessel oder die Brasilianer Michelucci und Moraes sowie der Weltklasse-Zuspieler Sergey Grankin (nur kurz eingewechselt), obwohl nach einer Verletzungspause wieder fit, auf der Bank bleiben. Das Spiel lenkte der zuletzt auch angeschlagene Pierre Puyol. Im Fall des früheren LüneHünen und Publikumslieblings Kessel, dem wegen des Comebacks von Timothée Carle (nach Verletzung) nicht eine Einsatzminute vergönnt war, wird mancher SVG-Fan wehmütig gedacht haben: come back, Cody!

Die Gastgeber, bei denen Florian Krage und Viktor Lindberg neu in der Starting Six standen, begannen couragiert, bekamen aber schnell die Grenzen aufgezeigt. Dies vor allem von Benjamin Patch: Der sprunggewaltige Diagonalangreifer, am Ende auch Topscorer mit 20 Punkten und MVP, bekam anfangs fast jeden Ball und verwertete ihn auch: 100% Angriffsquote im ersten Satz, 6 Zähler, darunter auch ein Netzroller-Ass. Trotzdem war bis zum 5:7 alles bestens, dann aber zogen die Berliner auf 5:13 davon, trotz zweier Auszeiten von SVG-Chefcoach Stefan Hübner dicht hintereinander und bei Nummer zwei unübersehbar energisch. Zudem nahm er Michel Schlien vom Feld und brachte Dalton Solbrig.

Der Satz war schon zu diesem frühen Zeitpunkt verloren, die SVG aber fand nach und nach besser ins Spiel, obwohl nun beim Gegner Außenangreifer Carle immer öfter zum Zuge kam (4 Punkte, gesamt 11) und mit mächtigem Armzug beeindruckte. Doch einige gelungene Aktionen wie ein Pipe von Jordan Ewert, ein Block von Solbrig oder auch drei erfolgreiche Angriffe von Richard Peemüller – mit insgesamt 10 Punkten bester Scorer – gaben den Hausherren Mut.

Und im zweiten Abschnitt wurden sie nach einer Anlaufzeit (3:8, 8:13) dann auch zu einem echten Herausforderer des Favoriten. Beim 11:13 sah sich Berlins Coach Cédric Enard zu einer Auszeit gezwungen, um sein Team neu zu justieren. Doch die LüneHünen blieben hartnäckig dran. Hannes Gerken spielte variabel zu, die Angriffsquote stieg auf 60%, weil vor allem Peemüller jetzt viel gelang (5 Punkte). Ihn wählte Enard später auch zum MVP der SVG aus. So blieb der Satz offen bis tief in die Crunchtime (21:23), ehe für Berlin der Ex-LüneHüne Anton Brehme und Samuele Tuia mit einem Ass den Sack zumachten.

Beste SVG-Phase ist der zweite Satz

In Durchgang drei ging die SVG erstmals in Führung und verteidigte sie auch lange, beim 9:7 winkte sogar ein 3-Punkte-Vorsprung, doch wie so oft fehlte die Abgeklärtheit, um Chancen bis zum besten Zeitpunkt auszuspielen – Ewerts Versuch fischte Patch mit einem Block, schnell danach wurde auch Peemüller geblocked, 9:9. Und bald stand es 11:16, weil nun Tuia zeigte, was Cleverness ist: variantenreiche Aufschläge inklusive Ass, ein in den SVG-Block gedrückter Ball, ein Lob, ein Ball in die freie Mitte des Feldes auf den sogenannten Marktplatz. Aber der vielbeschäftigte Libero Tyler Koslowsky & Co. gaben sich noch nicht geschlagen, kamen wieder heran (18:21), um dann doch die Überlegenheit des Meisters anerkennen zu müssen.

Trainer Hübner musste konstatieren, dass dieser Gegner einfach zu stark war: „Mir hat nur nicht gefallen, dass uns ein paar leichte Bälle reingefallen sind, das sollte nicht passieren. Für unsere derzeitigen Möglichkeiten kann ich aber nicht unzufrieden sein. Nun wird es personell wieder besser, die Verletzungsprobleme die einige Spieler hatten, werden besser. Und einen neuen Zuspieler gibt es auch bald, wobei es Hannes keineswegs schlecht gemacht hat. Wir haben uns gewehrt, aber Berlin war heute voll da, hat konstanter angegriffen und durchgängig druckvoller aufgeschlagen. Gegen die hat man nur eine Chance, wenn sie schwächeln und man selbst einen Glanztag erwischt.“

SVG: Lindberg, Schlien, Gerken, Ewert, Krage, Peemüller, Koslowsky; eingewechselt: Solbrig, Thole, Pörner.

In eigener Sache

Dezember – die Zeit des Schenkens hat wieder begonnen. Am Sonntag war Nikolaus, und unser Geschenk für Euch ist die Eröffnung des neuen Fanshops. Also reinklicken und stöbern! Weihnachten kommt näher, und wer noch auf der Suche nach einem Geschenk für SVG-Fans ist oder auch sich selbst beschenken will, wird hier bestimmt fündig.

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Montag, 07. Dezember 2020

  

ETV Hamburg: Souveränes 3:0 gegen Sorpesee

Pünktlich zum Nikolaustag machen die Frauen des Eimsbütteler TV sich selbst ein vorzeitiges Geschenk und sichern sich die vollen drei Punkte im Spiel gegen den RC Sorpesee. Von Beginn an können sie dem Spiel ihren Stempel aufdrücken und schaffen es dieses Mal, einen Einbruch zu verhindern und den Sieg ungefährdet einzufahren.

Die Hamburgerinnen freuen sich über diese souveräne Leistung, darüber einen weiteren Platz in der Tabelle hochgeklettert zu sein und darauf an diese Leistung im nächsten Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Emlichheim anzuknüpfen.

Wir gratulieren unserer MVP aus dem gestrigen Spiel Saskia Radzuweit, präsentiert von Sportsline GmbH und Hummel Sport! Wir gratulieren ebenfalls Bonnie Bastert vom RC Sorpesee!

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 05. Dezember 2020

  

SVG Lüneburg: Kontrastprogramm

Nach Alltag wieder ein Highlight / Berlin Volleys mit Sorgen auf der Zuspiel-Position

Das Kontrastprogramm geht weiter für die LüneHünen: Nach dem Pokal-Auftritt des starken VfB Friedrichshafen (0:3) in der Gellersenhalle und dem eigenen erfolgreichen Gastspiel beim Kellerkind Unterhaching (3:1) erwartet die SVG nun ein neuerliches Heimspiel-Highlight. Die Berlin Volleys, erfolgreichste Mannschaft der zu Ende gehenden Dekade mit sieben Meisterschaften, geben ihre Visitenkarte ab. Bedauerlicherweise für die Fans weiterhin ohne deren Unterstützung vor Ort, da der Teil-Lockdown ja inzwischen verlängert wurde. Zu verfolgen ist das Match aber am Sonnabend wieder im kommentierten Live-Stream auf sporttotal.tv ab 19 Uhr.

Wiedersehensfreude mit Kessel und Brehme

Nicht nur die Unterstützung fällt weitgehend – bis von ein paar Ehrenamtlichen – weg. Auch Jubelstürme über die Rückkehr des früheren Publikumslieblings Cody Kessel wird es nicht geben, auch keinen kleinen Plausch mit Anton Brehme, der nach seinem starken und offenherzigen Gastspiel in der vergangenen Saison gleichfalls noch viele Sympathien hier genießt. In der Hauptstadt bespielt der Sunnyboy nun intensiv die sozialen Medien für den Club, aber der junge Mittelblocker wurde auch sofort Stammspieler, trotz der Konkurrenz zu zwei Brasilianern – darunter mit Eder ein Olympiasieger (2016 in Rio).

Und – welch Luxus: ein weiterer, vierter hochkarätiger Mann für diese Position steht in den Startlöchern. Schon als Zugang vermeldet wurde Kevin Le Roux. Der routinierte Franzose (31) mit mehr als 200 Länderspielen war aktuell nach einer Verletzung vereinslos. Davor spielte der Weltenbummler in Peking, in Brasilien, Russland, Italien, der Türkei und Südkorea, seitdem er 2012 die Heimat von Cannes aus verlassen hatte. Nur der Medizincheck steht in der kommenden Woche noch aus, nun in Reppenstedt wird er also noch nicht spielen. Und dann beim Champions-League-Heimturnier von Dienstag bis Donnerstag in der Max-Schmeling-Halle wohl auch noch nicht.

Le Roux der nächste Top-Transfer in Berlin

In der Vita von Le Roux stehen neben verschiedenen Vereinstiteln und persönlichen Auszeichnungen auch der Gewinn der Europameisterschaft 2015 und die Siege in der World League (heutige Nations League) 2015 und 2017. Im Januar qualifizierte er sich zudem mit Frankreich – in Berlin übrigens – für die kommenden Olympischen Spiele. Mal wieder ein ganz großer Transfer der Berliner also. Einer dieser Top-Transfers war im Sommer auch sein Landsmann Timothée Carle, der Außenangreifer schlug sofort groß ein. Zuletzt war der Nationalspieler aber verletzt, wie schon einige Mitspieler im Saisonverlauf, auch Brehme. Und auch der Diagonale Ben Patch, weshalb Kessel auch schon auf dieser Position eingesetzt wurde – und überzeugte. Zuletzt aber spielte er wieder (und viel) auf seinem angestammten Posten außen.

Viele Verletzungen bei gleichzeitig viele Spielen (und Reisen) führten auch dazu, dass nach dem erfolgreichen Saisoneinstieg mit einem 3:0 im Supercup gegen Frankfurt nicht gerade konstante Leistungen folgten. Erste Überraschung war die erste Bundesliga-Niederlage nach 18 Monaten und 24 Siegen in Serie beim 1:3 in Bühl Ende Oktober. Der folgte Nummer 2: ein deutliches 0:3 in Friedrichshafen. Und dann noch die Pokalschlappe: 2:3 gegen KW-Bestensee (nach 2:0). Am meisten Verletzungspech hatten die Berliner bei den Zuspielern. Weltstar Sergey Grankin, der zweite Olympiasieger (mit Russland 2012 in London) neben Eder, fällt schon seit Wochen aus. Sein Vertreter Pierre Pujol zog sich zuletzt beim 3:0 gegen Frankfurt eine Daumenprellung zu, sodass sogar der für den Notfall reaktivierte Sebastian Kühner (Karriereende 2019) eingewechselt wurde. Völlig offen, wer nun gegen die SVG das Spiel lenkt.

Auch die LüneHünen haben ja aktuell auf dieser wichtigen Position Probleme, nachdem der Vertrag von Leon Dervisaj aufgelöst wurde und mit Hannes Gerken nur ein Mann zur Verfügung steht. Das wird auch vorerst so bleiben, die Sichtung eines Neuzugangs läuft. „Bis zum Auswärtsspiel nächste Woche klappt es vielleicht, aber es wird eng“, berichtet Chefcoach Stefan Hübner und verweist auch auf die geltenden Quarantänebestimmungen. Ohnehin muss die Mannschaft regelmäßig zum Corona-Test, und wenn nun ein Neuer dazustößt, wird der wohl zweimal getestet werden müssen, bevor er überhaupt ins Training einsteigen darf.

Noch kein neuer LüneHünen-Zuspieler

Das Thema Dervisaj wurde unterdessen noch einmal im Mannschaftskreis besprochen und ist nun abgehakt, andere personelle Baustellen gibt es aber weiterhin: Michel Schlien (Schulter) und Florian Krage (Knie) plagen sich weiter mit Blessuren herum, Jannik Pörner ist nach seinem Bänderriss „auf dem Weg zurück“, so Hübner, der aber insgesamt Entwarnung gibt: „Vom Grundsatz her sind alle einsatzbereit. Wir schauen von Tag zu Tag, wie es sich bei allen entwickelt.“ Als zweiter Zuspieler ist nun für den Notfall Youngster Theo Mohwinkel (18) aus der 2. Mannschaft dabei. Die ist ja seit dem Teil-Lockdown beschäftigungslos, vorher aber zeigte das Talent in der 3. Liga gute Leistungen. Und durch sein Mitwirken im Training der Ersten kann die nun wieder 6 gegen 6 spielen.

NEWS AUS DER SZENE

Mit 6 Punkten aus den drei Hinspielen ist der VfB Friedrichhafen im Pool E der Champions League gestartet. Beim Turnier im italienischen Trient gab es zum Auftakt ein 3:1 (25:14, 25:22, 23:25, 25:16) gegen Karlovarsko/Tschechien für die Häfler, die tags darauf sogar den russischen Meister und Pokalsieger Novosibirsk klar mit 3:0 (25:20, 25:23, 25:22) bezwangen. Zum Abschluss folgte noch ein 0:3 (19:25, 18:25, 18:25) gegen Trentino Itas. Das Turnier mit den Rückspielen findet vom 9. bis 11. Februar am Bodensee statt.

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Freitag, 04. Dezember 2020

  

Eimsbüttel empfängt den RC Sorpesee

Aufsteigerduell in Hamburg

Nach dem ‚Neustart‘ in Dingden vor drei Wochen, steht den Büttels am kommenden Wochenende das vierte  Heimspiel dieser Spielzeit ins Haus. Erwartet wird das Aufsteiger-Team vom Ruder-Club Sorpesee.

Die Sauerländerinnen haben in der vergangenen Spielzeit in der Dritten Liga West zum Ende der Saison ähnlich deutlich auf dem 1. Platz gestanden, wie der ETV im Norden. Doch auch dort musste die Meisterfeier wegen diesem blöden Virus ausfallen. Was die Sauerländerinnen aber ebenfalls nicht davon abhielt den Sprung in die 2. Liga zu wagen.  An dieser Stelle enden die Gemeinsamkeiten: Während die Hamburgerinnen ihren ersten Auftritt in der 2. Bundesliga feiern, waren die Gäste bereits vor einiger Zeit für zwei  Jahre in der 2. Liga aktiv. Auch rekrutiert sich der Kader völlig unterschiedlich. Der RCS ist ein Ausbildungsverein, (fast?)  alle Spielerinnen im Kader kommen aus der eigenen Jugend. Das nötigt den Gastgeberinnen den allergrößten Respekt ab, da sich die Talente aus den eigenen Reihen in den letzten Jahren leider immer wieder verabschiedet haben und ohne Zugänge von außen kein Auskommen ist. Und noch ein weiterer Punkt unterscheidet die Teams. Die sechstausend Kilometer die Sorpesee zu seinen zu seinen Auswärtsspielen reisen muss nötigen uns ein müdes Lächeln ab. So gut möchten es die Hamburgerinnen auch mal haben. Diese Distanz wird bereits zum Ende der Hinrunde erreicht.

Während der letzte Auftritt des RCS (0:3 gegen Köln)  bereits drei Wochen zurückliegt, haben die Büttels in dieser Zeit Schritt für Schritt wieder an die Leistungen des Saisonstarts anknüpfen.  Einem manierlichen Spiel in Dingden folgten zwei Erfolge gegen Oythe und in Bonn und der Sprung auf Platz acht. Unsere Gäste rangieren nach neun Spielen auf dem elften Platz der Tabelle und könnten heute nach Punkten aufschließen.

Der geneigte Zuschauer darf also ein spannendes Spiel erwarten. Zuschauer? Ja tatsächlich, aber leider ‚nur‘ daheim. Auch dieses Mal gibt es einen Livestream aus der Halle am Lokstedter Steindamm. Und auch dieses Mal freuen sich Max Behlen und  Norman Diercks auf hoffentlich viele Gäste im Stream. Der Stream startet am kommenden Samstag gegen 19 Uhr, also ca. eine halbe Stunde vor Spielbeginn.

Eimsbütteler TV – RC Sorpesee
Samstag, 05.12.2020 – 19:30 Uhr
ETV Hamburg vs. RC Sorpesee (sporttotal.tv)

 

 

Deutschland - Ostfriesen-Zeitung

  Freitag, 04. Dezember 2020

  www.ostfriesen-zeitung.de

Nina Deepen: Erst testen, dann baggern

Nina Deepen spielt mit Eimsbüttel auch in Krisenzeiten. Coronatest vor jedem Spiel.

Volleyballerin Nina Deepen spielte früher für TuS Hinte und BW Borssum. Nun trägt sie das Trikot des Eimsbütteler TV Hamburg. Beruflich macht sich die 30-Jährige bei Verkehrssündern unbeliebt.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 04. Dezember 2020

  

Hamburger Jugendmeisterschaften 2020/2021

Derzeit werden Diskussionen auf Bundesebene geführt, die Meisterschaften zu einem späteren Zeitpunkt im nächsten Jahr durchzuführen. Aufgrund des verlängerten Sportverbots für Mannschaften werden die Hamburger Jugendmeisterschaften U20 und U16, die für den 23./24. Januar terminiert waren, nicht durchgeführt und sind auf unbestimmt verschoben, angepasst an die Termine der DVJ.

Zu möglichen Ersatzterminen und den in den Folgemonaten geplanten Meisterschaften werden wir uns Anfang Januar wieder äußern, wenn wir die weiteren Vorgaben des Senats kennen.

Wenn Hamburger Jugendmeisterschaften zur Durchführung kommen können, werden wir entsprechend der dann geltenden Bedingungen den Modus bei den Qualifikations- und Finalrunden anpassen und beispielsweise mit verringerter Teamanzahl und nach Geschlechtern getrennt durchführen. Die angemeldeten Vereine werden in jedem Fall vorab noch einmal zu ihrer tatsächlichen Teilnahme befragt.

Eine Absage der Hamburger Jugendmeisterschaften für die Saison 2020/2021 wollen wir vermeiden und ziehen diese Option erst in Betracht, wenn eine Durchführung auch bis zum Sommer nicht mehr möglich erscheint.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Mittwoch, 02. Dezember 2020

  

SVG Lüneburg: Änderung im Kader

Zuspieler bricht seine Zelte ab / Leon Dervisaj hat um Vertragsauflösung gebeten

Die SVG Lüneburg muss überraschend noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden: Zuspieler Leon Dervisaj, erst im Sommer vom TV Rottenburg gekommen, hat um die Auflösung seines Vertrages aus persönlichen Gründen gebeten. Nun muss ein Nachfolger gefunden werden, denn die Trennung erfolgt schon per sofort zum 1. Dezember und mit Hannes Gerken steht dann nur ein Mann für diese Position zur Verfügung.

Am Sonntag stand Dervisaj noch bei den LüneHünen auf dem Feld, verbuchte mit ihnen einen 3:1-Erfolg in Unterhaching und spielte dabei nahezu durch. Den Wunsch nach Beendigung seines Gastspiels hier hatte er aber schon zuvor vorgebracht. Diesem Wunsch hat der Verein nun nach Abwicklung aller Formalitäten entsprochen, wobei beide Vertragsparteien betonen, dass die Trennung im beiderseitigen Einvernehmen erfolgt. „Es hat für mich leider nicht gepasst in Lüneburg, ich kann mich hier nicht so weiterentwickeln, wie ich mir das vorgestellt habe“, begründet der Spieler seinen Entschluss.

Sportlich hat es nicht gepasst

Der 24-Jährige, den auch eine längere Verletzungspause in der Vorbereitung zurückwarf, war sportlich nicht so recht angekommen in Lüneburg. Zwar war er in allen Pflichtspielen (siebenmal Bundesliga, einmal Pokal) dabei, bekam aber zuletzt weniger Einsatzminuten als erhofft. Der gebürtiger Oldenburger machte zwar nie Stunk, im Gegenteil, er unterstützte Konkurrent Gerken und das Team. Doch mit seiner Rolle konnte er nicht zufrieden sein. Denn Dervisaj träumt von der Nationalmannschaft, nicht erst, seitdem er im vergangenen Sommer erstmals von Bundestrainer Andrea Giani zu einem Lehrgang nach Kienbaum eingeladen worden war. Statt bei der SVG aber einen Karriereschritt zu machen, tat sich Dervisaj bisher schwer und sieht nun wohl seine Ambitionen, mal das DVV-Trikot zu tragen, stark gefährdet. Als Ausweg sah er offenbar nur, seine Zelte abzubrechen.

„Wir haben uns im Trainerteam nach einer Analyse des ersten Saisonviertels entschieden, erst einmal Hannes Gerken den Vorzug zu geben – die Statistik spricht für ihn, seine Zahlen sind deutlich besser“, sagt SVG-Chefcoach Stefan Hübner zu der Trennung und ergänzt: „Allerdings war das keine Entscheidung bis Saisonende, nicht in Stein gemeißelt. Aber Leon ist damit wohl schwer klargekommen und hat das als Vertrauensentzug wahrgenommen – schade, zumal ihm sonst absolut nichts vorzuwerfen ist. Es hat nur sportlich offenbar nicht gepasst.“

Die SVG Lüneburg wünscht Leon Dervisaj alles Gute für seine Zukunft.

SPIELTAG ZUSAMMENGEFASST

Der VfB Friedrichshafen neuer Spitzenreiter, die Berlin Volleys und Herrsching punktgleich dahinter – so stellt sich die Tabellenlage in der Bundesliga nach den insgesamt sechs Partien des Wochenendes dar, wobei Frankfurt zweimal in Berlin antrat, aber nur beim VCO punkten konnte und deshalb in der unteren Tabellenregion verbleibt. Gegen die Berlin Volleys gab es keine Chance, die beendeten ihre kurze Krise nach Niederlagen in Friedrichshafen und dem Pokal-K.o. gegen KW-Bestensee mit einem ungefährdeten 3:0 gegen die Frankfurter.

Die so stark gestarteten Bisons Bühl rutschen langsam ab, verloren nach dem 2:3 gegen Giesen nun auch in Herrsching und zudem dazwischen im Pokal gegen Frankfurt. Das noch ausstehende Pokal-Viertelfinale gewann Herrsching gegen Giesen, muss damit am 10. Dezember nun bei KW-Bestensee antreten.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 01. Dezember 2020

  

SVG Lüneburg: Blockspiel ist eine Wucht

Unterhaching wehrt sich lange / 21 direkte Punkte machen Unterhaching oft ratlos

Das war schwerer als erwartet, aber die nächsten drei Punkte sind auf dem Konto: Mit einem 3:1 (25:10, 26:24, 23:25, 25:19)-Erfolg beim TSV Unterhaching, dem dritten Saisonsieg, verbesserte sich die SVG Lüneburg auf zehn Zähler und Tabellenplatz 7 – eine wieder stabilere Basis vor dem Gastspiel der Berlin Volleys in der Gellersenhalle am kommenden Wochenende.

Die LüneHünen schienen im Münchner Vorort den Gegner förmlich aus der Halle schießen zu wollen. Die bekamen im ersten Satz kein Bein auf den Boden und nach nur 20 Minuten war das ungleiche Duell für sie mit nur zehn eigenen Punkten überstanden. Vor allem die Block-Stärke der SVG, die damit neun direkte Punkte erzielte, stellte sie vor ein Rätsel nach dem anderen. Und diese Stärke spielten nicht nur die eigentlichen Spezialisten aus, daran waren auch die Außen Jordan Ewert, Konrad Thole und Richard Peemüller beteiligt.

Drei Neue in der Starting Six

Thole hatte SVG-Chefcoach Stefan Hübner nach längerer Zeit mal wieder in die Starting Six beordert. Und der bekam vom Gegner reichlich Arbeit, wurde immer wieder bei Unterhachings Service in der Annahme gefordert. Dort machte er mit 44% positiver Annahmen seine Sache ebenso gut wie im Angriff (47%, insgesamt 10 Punkte). Neu in der Anfangsformation gegenüber dem Pokalspiel gegen Friedrichshafen waren auch Zuspieler Leon Dervisaj und Dalton Solbrig im Mittelblock, wo dieses Mal Florian Krage wegen Kniebeschwerden weitgehend eine Pause bekam.

Im Eingangssatz also standen die Gastgeber auf verlorenem Posten, steigerten sich dann aber nach einigen Umstellungen durch Trainer Patrick Steuerwald enorm. Vor allem der Einsatz von Routinier Roy Friedrich (Mittelblock) zahlte sich aus (noch 7 Punkte), die Außen Jonas Sagstetter (15) und Simeon Topuzliev (16) steigerten ihre Angriffsquoten und die ohnehin aufopferungsvolle Feldabwehr veredelte in der Annahme der erst 16-jährige Libero Leonard Graven, später auch MVP beim Verlierer.

So hielten die Bayern nun das Geschehen offen, glichen beim 9:9 erstmals aus und gingen beim 20:19 sogar erstmals in Führung. Beim 23:21 winkte der Satzgewinn, doch nun gelang der SVG in der Crunchtime endlich mal das im bisherigen Saisonverlauf vermisste erfolgreiche Wendemanöver zur 2:0-Führung, unter anderem durch zwei Blocks von Michel Schlien und ein Ass von Jordan Ewert. Schlien hatte am Ende 9 Punkte auf dem Zettel, alle durch direkte Blocks. „Angreifen konnte er auch nicht, nur blocken und aufschlagen. Seit dem Mittwochspiel hatte er etwas Schulterprobleme“, erklärte Hübner diese ungewöhnliche Bilanz des späteren MVP.

Endlich mal engen Satz in der Crunchtime gewonnen

In diesem zweiten Satz war im übrigen Peemüller richtig gut ins Spiel gekommen, sammelte da fast so viele Punkte (5) wie Ewert (6), der schon zuvor mal wieder kaum zu halten war. Und ihre Ausbeute blieb auch im dritten Durchgang hoch, doch Unterhaching hielt weiter dagegen, ließ nun die SVG lange Zeit einem knappen Vorsprung hinterherlaufen. Nach der zweiten technischen Auszeit schien das Pendel wieder zugunsten der Topscorer Peemüller (insgesamt 25 Punkte) und Ewert (23) auszuschlagen, als es vom 17:17 auf 17:20 ging. Doch immer öfter war nun der SVG-Block nicht sauber, der nicht aufgebende Gegner punktete immer wieder durch Block-Aus-Aktionen und wendete beim 23:23 noch das Blatt durch zwei Asse von Topuzliev, das erste mit Hilfe der Netzkante.

In Abschnitt vier sorgten die LüneHünen dann aber schnell für klare Verhältnisse (7:2, 11:5, 16:10). Zwar kam der Gegner nochmal bis auf drei Punkte heran (19:16), doch dann zogen die Gäste noch einmal an und machten den Sack zu. „Insgesamt haben wir das sehr ordentlich gespielt“, war Hübner zufrieden. „Es hätte zwar auch 3:0 ausgehen können, aber dass man zum Schluss zwei Asse kassiert, kann schon passieren. Und schließlich waren wir personell auch etwas limitiert“, verwies er auf eingeschränkte Wechselmöglichkeiten durch die Ausfälle von Krage und weiterhin Jannik Pörner sowie den gehandicapten Schlien durch seine Schulterprobleme.

SVG: Dervisaj, Ewert, Schlien, Peemüller, Thole, Solbrig, Koslowsky; eingewechselt: Lindberg, Gerken, Krage.

 

 

Hamburg - Hamburger Sportbund

  Sonntag, 29. November 2020

  www.hamburger-sportbund.de

Hamburgs Sport schrumpft

Trotz moderatem Rückgang der Mitgliedschaften während der Coronakrise, stehen Hamburgs Sportvereine nun vor einem schweren Jahr 2021.

Der Hamburger Sportbund (HSB) hat nach seiner aktuellen Mitgliederbestandserhebung 823 Vereine mit 521.118 Mitgliedschaften, das sind rund 20.000 Mitgliedschaften weniger als im Vorjahr. Unter den Mitgliedern in Sportvereinen sind 133.581 Jugendliche unter 18 Jahren, das sind rund 5.400 weniger als im Vorjahr.

Im Frühjahr stand der Hamburger Vereinssport bedingt durch die Coronakrise und den Lockdown für 51 Tage komplett still. Trotz der Lockerungsschritte über den Sommer war der Vereinssport in Hamburg weit von einer Normalität entfernt. „Vor diesem Hintergrund ist das Schrumpfen der Mitgliederzahlen in den Mitgliedsorganisationen des HSB bis jetzt als überwiegend moderat einzustufen. Vor allem die fehlenden Eintritte bei normaler Fluktuation haben bei vielen Vereinen über den Sommer zu den Mitgliederverlusten geführt“, so HSB-Vorstandsvorsitzender, Ralph Lehnert.

Die Mitgliederbestandserhebung wurde bis zum 18. November 2020 erhoben und spiegelt daher den erneuten Lockdown des Vereinssports im November noch nicht wider. Der Hamburger Vereinssport musste bei seinen Angeboten nun erneut eine Vollbremsung machen, deren Folgen bei den Mitgliederzahlen erst im kommenden Jahr sichtbar werden. „Die derzeitige Situation ist für Vereine und Verbände sehr schwierig, da sich derzeit keine Lockerungen für den Sport abzeichnen. Der seit Anfang November geltende Lockdown des Vereinssports kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da viele Vereine Kündigungsfristen zum Jahresende haben. Eine größere Austrittswelle ist nun leider zu befürchten“, fasst Ralph Lehnert die Situation zusammen.

Die Mitgliederentwicklung in den Vereinen ist heterogen. Vereine mit Schwerpunkt im Gesundheits- und Fitnessbereich haben eher Mitglieder verloren. Vereine mit Angeboten in den klassischen Sportarten sind überwiegend stabil. Größere Rückgänge gab es im Bereich des Behinderten- und Rehasportverband (-12,75%) und im Bereich des Verbands für Turnen und Freizeit (VTF) (- 6,8%). Der FC St. Pauli konnte trotz der schwierigen Situation einen Mitgliederzuwachs von 1.155 Personen verzeichnen (+3,85%).

„Das Fundament jedes Vereins sind seine Mitglieder. Wer seinem Verein in schwierigen Zeiten helfen möchte, bleibt Mitglied, auch wenn man derzeit kaum Sport im Verein ausüben kann“, appelliert Lehnert.

Mehr Informationen findet man in der HSB-MITGLIEDERSTATISTIK 2021.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 28. November 2020

  

Lüneburg: Friedrichshafen muss alles geben

Klasse Leistung, aber es bleibt Frust / In Unterhaching nun die verspätete Belohnung abholen

Auch das vierte Pokalduell zwischen der SVG Lüneburg und dem VfB Friedrichshafen endete 0:3 – so knapp aber war es noch nie, und der berechtigte Frust war umso größer: 26:28, 24:26, 19:25 mussten sich die LüneHünen nach einem großartigen Auftritt im Viertelfinale geschlagen geben und können sich nun ganz auf die Punktspiele konzentrieren: In der Bundesliga geht es im dritten Teil dieser englischen Woche am Sonntag weiter beim TSV Unterhaching.

Überragender Weber stoppt fulminanten SVG-Start

Dass sich der Außenseiter einiges vorgenommen hatte, zeigte er vom ersten Ball an. Bald hieß es 6:2, doch der Rekord-Pokalgewinner blieb cool: keine Hektik, keine frühzeitige Auszeit – so treten eben Teams auf, deren Spieler schon in vielen internationalen Schlachten gestählt sind. Wenn man dann noch ein Ausnahmetalent wie Linus Weber in den Reihen hat, ist es leicht an seine Team-Qualitäten zu glauben. Der 21-jährige Nationalspieler im Diagonalangriff kam allein schon im Eingangssatz auf 8 Punkte (insgesamt 20), war auch im Service eine Macht, spielte enorm konstant, hatte am Ende eine herausragende Angriffsquote von 66% und wurde verdient MVP.

Der VfB also steckte den verpatzten Start weg, hatte beim 8:8 ausgeglichen, drehte den Spieß um (10:9), zog auf 16:12 davon, bekam aber Gegenwehr, die ihm alles abverlangte. Denn die SVG trat im Service wesentlich druckvoller und mit weniger Fehlern (nur insgesamt 11) als zuletzt auf, streute dabei auch kurze Aufschläge und Asse ein, und trumpfte im Angriff mutig und variabel mit Lobs und Pipes auf. So war das Geschehen bald wieder offen (16:16). Da vor allem Jordan Ewert gut in Spiel und 9 seiner insgesamt 15 Punkte sammelte, schien sich beim 21:19 gar eine erste kleine Überraschung zu entwickeln. Doch die Süddeutschen wehrten den drohenden Satzverlust ab und gingen in der Verlängerung mit ihrem vierten Satzball (Weber) selbst 1:0 in Führung.

Dieser Schlagabtausch auf Augenhöhe hielt auch in Satz zwei an, zumal sich nun Diagonalangreifer Richard Peemüller ins Spiel reingearbeitet hatte und beim 11:10 endlich seinen ersten Punkt machte und gleich noch nachlegte. Auch der spätere MVP Florian Krage und Viktor Lindberg, der nach seiner langen Verletzungspause sein wuchtiges Service von Spiel zu Spiel wiederfindet, kamen weiter gut durch. Auf der anderen Seite des Netzes allerdings packte Weber nochmal 8 Zähler drauf. Und ganz wichtige Punkte machte Mittelblocker Marcus Böhme, stets zur Stelle, wenn er gebraucht wurde (58% Angriffsquote).

Lange ein Schlagabtausch auf Augenhöhe

So schien der Favorit die Weichen zu stellen, als er vom 12:12 auf 12:15 stellte, doch die SVG zeigte erneut Behauptungswillen (18:18). Und in der Crunchtime lag dann der herbeigesehnte Satzgewinn, der mehr als verdient gewesen wäre, in der Luft. 23:21 stand es, die Gäste sammelten sich in zwei Auszeiten in schneller Folge und drehten das Ergebnis noch auf 24:26. „Täglich grüßt das Murmeltier“, kommentierte Chefcoach Stefan Hübner später diese Wende wie schon im ersten Satz – die es ja auch schon in einigen Matches zuvor gegeben hatte. „Da wollten wir teilweise wieder zu viel, müssen einfach cleverer werden. Das ist weiterhin ein Lernprozess, es ist jetzt die spannende Frage, wie schnell der stattfindet.“

Aber die LüneHünen gaben sich noch nicht geschlagen, gingen in Satz drei mit 12:9 in Führung, unter anderem mit einem seiner drei Asse von Hannes Gerken, der erneut als Zuspieler die Bälle gut verteilte. Zur zweiten technischen Auszeit (15:16) hatten die Häfler den Spieß umgedreht, beim 16:17 verschenkte die SVG geradezu den Ausgleich und musste die Gäste stattdessen auf 16:21 davonziehen lassen. Das war gegen diesen Top-Gegner natürlich die Entscheidung, für die er aber lange und hart kämpfen musste.

SVG: Lindberg, Schlien, Gerken, Ewert, Krage, Peemüller, Koslowsky; eingewechselt: Dervisaj, Thole.

Es ist Zeit für die nächsten drei Punkte

Nach einem Ruhetag am Donnerstag ging es für die LüneHünen zurück in den Bundesliga-Alltag. Am Sonntag (16 Uhr/sporttotal.tv) folgt das absolute Kontrastprogramm mit dem Auftritt beim TSV Unterhaching, einem Gegner, der in vielen Dingen vergleichbar ist mit dem VCO Berlin. Auch in der Münchner Vorstadt sind eine ganze Reihe von Talenten zusammengezogen worden, darunter sogar zwei 16-Jährige. Halt bekommen sie von einigen wenigen Routiniers wie Kapitän Roy Friedrich (32), schon zu früheren, erfolgreichen Erstliga-Zeiten in Unterhaching. Herausragender Spieler aber war bisher Außenangreifer Jonas Sagstetter (21), zuletzt bei den Volleys Eltmann, der sich als Führungsspieler herausgeschält hat.

Wie VCO Berlin ist auch dem in fünf Matches noch sieglosen TSV bisher nur ein Satzgewinn gelungen – der allerdings gegen Friedrichshafen. Trotzdem wehrt sich Hübner dagegen, für die SVG nun von einem Pflichtsieg zu sprechen: „Das wäre respektlos. Wir nehmen jeden Gegner ernst, wie wir das auch schon mit VCO gemacht haben. Aber wir wollen das Spiel natürlich erfolgreich gestalten.“ Dabei könnte seit Wochen mal wieder der komplette Kader zur Verfügung stehen. Mittelblocker Dalton Solbrig musste im Pokal mit Rückenbeschwerden passen, bleibt somit ein Pechvogel nach seiner Ausfall-Geschichte schon zuvor. Diagonalangreifer Jannik Pörner steht nach seinem Bänderriss im Knöchel wieder im Training, war am Mittwoch sogar schon beim Aufwärmen (inklusive Sprüngen) dabei.

POKAL-VIERTELFINALE ZUSAMMENGEFASST

Sensationelles Aus für den Cup-Verteidiger: Die Berlin Volleys mussten im Pokal-Viertelfinale gegen die Netzhoppers KW-Bestensee trotz 2:0-Satzführung und zwei Matchbällen im dritten Abschnitt und trotz enormen 35 Punkten von Diagonalangreifer Benjamin Patch die Segel streichen. Der Gegner der Netzhoppers, die schon in der Runde zuvor gegen Düren ein 0:2 in ein 3:2 verwandelt hatten, wurde am späten Donnerstagabend zwischen Herrsching und Giesen ermittelt.

Friedrichshafen gegen Frankfurt heißt das zweite Halbfinale am 10. Dezember.

Die bisherigen Begegnungen:

SVG Lüneburg – VfB Friedrichshafen 0:3
(26:28, 24:26, 19:25)
88 Min., 0 Zuschauer
MVP: Krage – Weber
Scorer: Ewert (15), Krage (11), Lindberg, Peemüller (je 7), Schlien (5), Gerken (3) – Weber (29), Juhkami, Böhme (10), Fiel, Marechal (je 8), Vincic (4)

Berlin Volleys – Netzhoppers KW-Bestensee 2:3
(25:22, 25:23, 24:26, 18:25, 13:15)
130 Min., 0 Zuschauer
MVP: Patch – Westphal
beste Scorer: Patch (35), Michelucci, Tuia (je 11), Kessel (10) – Westphal, Mönnich (je 19), Allik (11), Goralik (10)

Bisons Bühl – United Volleys Frankfurt 1:3
(25:23, 21:25, 23:25, 24:26)
106 Min., 0 Zuschauer
MVP: Lopez – Quiroga
beste Scorer: Vaskelis, Lopez (je 17), Kronthaler (12) – Malescha (25), Grozer (12), Baxpöhler (10)

NEWS AUS DER LIGA

Im Free-TV wird an diesem Sonnabend um 18 Uhr live auf Sport1 das Spiel der Berlin Volleys gegen die United Volleys Frankfurt übertragen – da die SVG erst am Sonntag spielt, eine gute Gelegenheit, drei ehemalige LüneHünen in Augenschein zu nehmen: Cody Kessel, Anton Brehme (beide Berlin) und Noah Baxpöhler (Frankfurt). Und: Am nächsten Wochenende tritt Berlin in Reppenstedt an.

 

 

Deutschland - Volleyball Bundesliga

  Donnerstag, 26. November 2020

  www.volleyball-bundesliga.de

SVG Lüneburg verlangt VfB alles ab

„Und täglich grüßt das Murmeltier“, fasste Stefan Hübner das Pokalaus der SVG Lüneburg gegen den VFB Friedrichshafen zusammen. Trotz einer starken Leistung belohnten sich die jungen Wilden aus Lüneburg wie zuletzt in der Bundesliga nicht mit einem Sieg.

Mit breiter Brust starteten die LüneHünen in den ersten Satz und es schien, als wenn den Gästen vom Bodensee noch etwas die lange Anreise in den Knochen steckte. Schnell stand es 5:1 und das Selbstvertrauen in das eigene Können der jungen SVG-Truppe war in der „leeren Gellersenhölle“ spürbar. Aber in Person von MVP Linus Weber hatte der VFB den Matchwinner in seinen Reihen. Von Beginn an bekamen ihn die Lüneburger nicht in den Griff. Fortan entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung mit zahlreichen spektakulären Rallyes (8:6; 10:10). Mitte des Satzes stieg die Fehlerquote der SVG spürbar an, ein Moment, den der VFB für sich nutzte und auf 12:16 davon zog.

Aber die LüneHünen fighteten, holten vier Punkte in Folge (16:16) und gingen sogar mit 21:19 in Führung. Einmal mehr war es Weber der die Häfler im Spiel hielt und die Verlängerung erzwang, wo die Gäste dann den fünften Satzball zur Führung verwerteten (26:28).

Deutlich druckvoller startete das Team von Michael Warm in den zweiten Satz, aber die Lüneburger hielten dagegen (2:4; 6:8). Mit variablem Angriffsspiel gelang es unter der Führung des starken Hannes Gerken den Abstand nicht anwachsen zu lassen. Aber insbesondere bei den langen Rallyes hatten am Ende die Gäste immer wieder den letzten Schlag (10:10; 14:16). Auge in Auge geht es in die Crunchtime (19:19; 23:22), in der die SVG aber nicht die entscheidenden Punkte machte. Stefan Hübner resümierte nach dem Spiel: „Es ist enttäuschend, dass es uns zwar gelingt, den Spielstand nah beieinander zu halten, es dann aber nicht schaffen, diese Entscheidung für uns herbei zu führen. Da fehlt es einfach an Erfahrung.“ Und so ging der Satz mit 24:26 ebenfalls an den VFB.

Das gleiche Bild auch im dritten Durchgang. Aufopferungsvoll kämpfende Lüneburger blieben lange mit dem Favoriten auf Augenhöhe. Richard Peemüller und der silberne MVP Florian Krage fanden zunehmend besser ins Spiel und im Gleichschritt geht es voran (3:3; 10:8; 14:12; 15:16). Doch mit dem drohenden Matchfinale ging den jungen LüneHünen die Souveränität verloren. Ein Momentum, welches sich die Häfler nicht nehmen ließen. Über 16:21 und 18:24 nutzten sie den ersten Matchball um ins Halbfinale des DVV-Pokals einzuziehen (19:25).

Stefan Hübner sieht seine Mannschaft aber auf einem guten Weg. „Wir sind schon in der Position, die Sätze auch zu gewinnen. Jetzt ist nur noch die Frage, wie schnell lernen wir es, das dann auch in den entscheidenden Phasen umzusetzen.“

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Mittwoch, 25. November 2020

  

SVG Lüneburg: Pokal-Viertelfinale

Dieses Highlight weckt Erinnerungen / Friedrichshafen kommt euphorisiert vom 3:0 gegen Berlin

SVG Lüneburg gegen VfB Friedrichshafen: Das ist gerade im Pokal eine besondere Geschichte. Wer erinnert sich nicht an die Finals 2015 in Halle/Westfalen und 2019 in Mannheim, jeweils vor tausenden von Zuschauern? Beide Male waren die LüneHünen zwar chancenlos, wie auch beim Viertelfinale in der Saison 2017/18 am Bodensee, und verloren stets 0:3. Dennoch ist natürlich auch die Neuauflage an diesem Mittwoch (19 Uhr) in der Corona bedingt verwaisten Gellersenhalle ein Highlight – wieder zu sehen im kommentierten Stream auf sporttotal.tv.

Weg ins Endspiel kurz wie noch nie

Auch jetzt sind die Kräfteverhältnisse wieder klar. Die Süddeutschen kommen als haushohe Favoriten. Sollte es im SVG-Lager oder bei den Fans Träume von einer Überraschung gegeben haben, bekamen die wohl am Wochenende einen herben Dämpfer. Da entzauberten die Häfler zur Einweihung ihrer neuen Arena auf dem Messegelände die Berlin Volleys mit 3:0. Doch ebenso wie dieses überraschend deutliche Statement werden im Sport manchmal völlig unerwartete Geschichten geschrieben. Daran denkt wohl auch SVG-Chefcoach Stefan Hübner, wenn er zu den Erfolgsaussichten gegen den VfB bemerkt: „Im Pokal gibt es, wenn man weiterkommen will, nur eins: gewinnen. Man tritt in jedem Spiel an, um zu gewinnen. Und zudem war der Weg ins Finale noch nie so kurz wie in dieser Saison…“

In der Tat sind bis zur Rückkehr nach Mannheim „nur“ zwei Siege nötig. Die Erstligisten sind nach neuem, der Covid-19-Pandemie angepasstem Modus in dieser Saison unter sich, unterklassige Teams blieben außen vor. Der Gewinner aus SVG – VfB hätte dann auch im Halbfinale am 10. Dezember Heimrecht gegen den Sieger aus Bisons Bühl – United Volleys Frankfurt. Träume sind ja nicht verboten und haben mit der Realität auch meistens nicht viel zu tun…

Die Realität ist, dass Friedrichshafen wieder einen exquisiten, hoch interessanten 14er-Kader beisammen hat und wohl auch mit komplettem Team anreist, nachdem Libero Markus Steuerwald gerade zum zweiten Mal Vater geworden ist und nicht mehr auf heißen Kohlen sitzt. Speziell wegen dieses anstehenden freudigen Ereignisses hatten die Häfler im Saisonverlauf ja noch einen zweiten Libero im US-Amerikaner Avery Aylsworth verpflichtet, nachdem zuvor für den Notfall Co-Trainer Thomas Ranner für diesen Zusatz-Job auf dem Spielberichtbogen stand.

Exquisiter 14er-Kader voll großer Namen

Der neue Zuspieler Dejan Vincic, zweimal Vize-Europameister mit Slowenien, lenkt jetzt das Spiel, im Außenangriff spielt mit Nicolas Marechal ein französischer Europameister. Im Mittelblock gönnt sich der VfB den Luxus mit vier hochkarätigen Zugängen, nachdem spät noch Marcus Böhme dazukam, der schon 270 Mal das DVV-Trikot trug und ebenso ein Weltenbummler ist wie die Vorgenannten. Und im Diagonalangriff konkurrieren die deutschen Jung-Nationalspieler Linus Weber und Lukas Maase wie auch beim Bundestrainer im Verein um Einsatzzeiten. Und das ist nur ein Teil-Blick auf das Aufgebot.

„Natürlich hat der VfB eine sehr gute Mannschaft. Aber wenn wir so fighten wie gerade gegen Düren, wieder dieses Gesicht zeigen, haben wir in jedem Spiel unsere Chancen – ob das dann auch zu einem Sieg reicht, weiß ich natürlich nicht“, setzt Hübner darauf, dass seine Mannen zumindest mit der gleichen Dynamik und Aggressivität das Spielfeld beackern und wieder so eine positive Energie ausstrahlen. Hilfreich wären dann dazu sicher eine bessere Aufschlagquote und insgesamt mehr Konstanz.

Die weiteren Spiele: Berlin Volleys – Netzhoppers KW-Bestensee (Mittwoch, 19.30), WWK Volleys Herrsching – TSV Giesen Grizzlys (Donnerstag, 20.00).

SPIELTAG ZUSAMMENGEFASST

Im zerrissenen Bundesliga-Spielplan standen nur drei Begegnungen auf dem Programm, aber die hatten es in sich: Die bisher stets siegreichen Bisons Bühl kassierten ihre erste Niederlage nach einer 2:0-Führung gegen Giesen, sind aber dennoch wieder Tabellenführer, weil die Berlin Volleys das ewig junge Gigantenduell in Friedrichshafen glatt mit 0:3 verloren und so von der Spitze stürzten. Am kommenden Wochenende – nach dem Intermezzo im Pokal-Viertelfinale – stehen dann sechs Matches an: Frankfurt spielt zweimal, bei den Berlin Recycling Volleys (18 Uhr, live im Free-TV auf Sport1) und tags darauf beim VCO Berlin.

Die Begegnungen:

SVG Lüneburg – powervolleys Düren 1:3
(20:25, 23:25, 25:22, 23:25)
115 Min., 0 Zuschauer
MVP: Solbrig – Broshog
Scorer: Ewert (16), Peemüller (15), Solbrig (13), Lindberg (9), Krage (7), Schlien (3), Gerken (2), Craft (1) – Gevert (23), Broshog, B. Andrae (je 13), Ernastowicz (12), M. Andrei (7)

VfB Friedrichshafen – Berlin Volleys 3:0
(26:24, 25:20, 25:22)
83 Min., 0 Zuschauer
MVP: Juhkami – Kessel
beste Scorer: Weber (17), Juhkami (16), Böhme (9) – Tuia (13), Patch (11), Kessel (7)

Bisons Bühl – TSV Giesen Grizzlys 2:3
(28:26, 25:17, 19:25, 21:25, 10:15)
123 Min., 0 Zuschauer
MVP: Stöhr – Wagner
beste Scorer: Lopez (23), Kronthaler (16), Vaskelis, Henning (je 10) – van Tilburg, Wagner (je 20), Menner (17), Mayaula (14)

NEWS AUS DER LIGA

Bei den Berlin Volleys fällt nach Zuspieler Sergey Grankin (Muskelfaserriss in der Wade) auch Außenangreifer Timothee Carle vorerst aus. Der Franzose zog sich im Training einen Faserriss in der Bauchmuskulatur zu, fehlte schon beim 0:3 in Friedrichshafen. Als Ersatz-Zuspieler hinter Pierre Puyol wurde für den Notfall, der im Sommer 2019 abgetretene Sebastian Kühner reaktiviert.

Improvisieren mussten am vergangenen Donnerstag die Volleys Herrsching vor ihrem Auftritt bei VCO Berlin. Libero Ferdinand Tille, tags zuvor beim 3:2 in Bestensee noch dabei, reiste ab, weil seine hochschwangere Freundin unmittelbar vor der Geburt stand – Tille schaffte es noch rechtzeitig. Libero beim 3:1 gegen VCO spielte Außenangreifer Jori Mantha.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 24. November 2020

  

SVG Lüneburg: Routiniers cleverer

So macht die SVG mehr Spaß / Gute Leistung nicht wenigstens mit Teilerfolg belohnt

So wollen die Fans ihre LüneHünen sehen, so sind auch Niederlagen zu verschmerzen: Keinen Ball verloren gebend, stemmte sich die SVG den powervolleys Düren entgegen, musste aber nach 115 Minuten Spielzeit beim 1:3 (20:25, 22:25, 25:22, 23:25) erneut eine Heimniederlage quittieren. Denn leider hatte eine erhebliche Leistungssteigerung gegenüber dem faden Auftritt zuvor in Herrsching noch keine Auswirkung auf das Endergebnis, obwohl ein Teilerfolg allemal verdient gewesen wäre. Doch in einem spannenden Schlagabtausch zwischen Youngstern und Routiniers warfen die Gäste erfolgreich ihre große Routine in die Waagschale und verbesserten sich mit ihrem vierten Drei-Punkte-Sieg in Serie auf Rang zwei.

Starting Six zur Hälfte verändert

Mit einer ganz anderen Körpersprache traten die Mannen um die Kapitäne Michel Schlien und Tyler Koslowsky auf, zeigten wieder den bekannten SVG-Spirit, den nicht nur Chefcoach Stefan Hübner immer sehen will. „Wir wollten vom ersten bis zum letzten Ball fighten, damit wir uns in der Kabine anschließend in die Augen gucken können. Das haben die Jungs gezeigt. Wir sind so aufgetreten, wie wir uns es vorgenommen haben, und so muss das immer sein. Dann haben wir in jedem Spiel unsere Chance“, freute er sich.

Zu diesem Wandel hatte Hübner mit gleich drei Personalwechseln einen wichtigen Baustein hinzugefügt. In der Starting Six standen Zuspieler Hannes Gerken und Außenangreifer Will Craft, die sich im dritten, viel besseren Satz in Herrsching empfohlen hatten. Zudem konnte erstmals Sommer-Neuzugang Dalton Solbrig sein Potenzial zeigen, nachdem er zuvor durch eine Verletzung und zwei Krankheiten immer wieder ausgebremst wurde und nur Kurzeinsätze hatte. Und der Mittelblocker legte ein großes Match hin: überragende 8 direkte Blockpunkte, plus 5 Angriffspunkte bei 6 Versuchen (83% Erfolgsquote), somit 13 Zähler insgesamt = MVP, so lautete am Ende die Gleichung.

Dazu trug wesentlich bei, dass Gerken erneut gut zuspielte und im Aufschlag druckvoll und oft mit Wirkung agierte. Er setzte auch die Angreifer immer wieder erfolgreich in Szene, so Jordan Ewert, mit 16 Punkten bester Scorer, später Viktor Lindberg (9), anfangs aber vor allem Richard Peemüller – der Diagonale sammelte 8 seiner 15 Zähler im Eingangssatz. Dem setzte allerdings Dürens Diagonaler Sebastian Gevert, derzeit Topscorer der Liga, 10 entgegen (23 gesamt). Die Hausherren gingen das Match wild entschlossen an und hielten Satz eins über die Zwischenstände 6:5, 6:8, 10:10, 14:16 und 18:19 bis zur Crunchtime offen. Dann allerdings zog Düren nicht zuletzt dank Gevert, der auch zwei Netzroller einstreute, auf 18:22 davon und holte sich diesen Satz somit auch durch eine Portion Glück, denn auch das 20:25 von Björn Andrae kam mit Hilfe der Netzkante zustande.

Dalton Solbrig blockt nicht nur sich in Stimmung

Abschnitt zwei begann spektakulär, beim 3:0 blockte Solbrig gleich dreimal die Gegner und ließ sich feiern, als ihm Koslowsky in die ausgebreiteten Arme sprang. Wenig später der nächste emotionale Ausbruch bei Solbrigs Monsterblock gegen Gevert (5:1), in Vor-Corona-Zeiten wäre nun in der Gellersenhalle die Hölle los gewesen. Jedoch: Den powervolleys-Routiniers nimmt so etwas nicht die Power. Gevert, unter anderem mit zwei Assen, und Andrae stellten bis zur ersten technischen Auszeit auf 7:8, bald führten die Gäste sogar klar (7:10, 13:16).

Beim 14:19 steuerte Hübner mit der Einwechselung von Viktor Lindberg (für Craft) gegen, wenig später kamen Zuspieler Leon Dervisaj und Florian Krage – der eigentliche Mittelblocker jedoch als Diagonalangreifer (für Peemüller). Die Änderungen hätten fast noch durchschlagende Wirkung gehabt. Krage punktete noch drei-, Lindberg zweimal, der Schwede u.a. zum 22:22. Doch wieder einmal Gevert schlug zurück, 0:2. Die Variante mit Diagonalangreifer Krage erklärte Hübner später so: „Die Idee war, wieder eine Alternative zu Richie Peemüller zu haben, da ja Jannik Pörner noch verletzt ist. Und Flo auf dieser Position haben die Gegner noch nicht auf dem Zettel. Er hat das richtig gut gelöst.“

0:2 also, aber die SVG zeigten unbedingten Behauptungswillen – auch, obwohl Gevert zu Beginn von Satz drei erneut mit einem Ass per Netzroller glücklich erfolgreich war (2:4) und auch, obwohl das eigene Service, schon in Abschnitt zwei fehlerhafter geworden, in der Qualität weiter nachließ. Der Aufschlag war generell, wie schon oft zuvor, ein Manko. 22 Fehler lassen noch einige Trainingsarbeit erwarten., besonders bei Solbrig, der 6 seiner 10 Versuche versemmelte. „Wir wollten aggressiv auftreten, dazu gehört auch der Aufschlag. Aber diese Fehlerquote war denn doch zu groß“, gefiel das auch Hübner nicht.

Dennoch kämpfte sich die SVG zurück, weil sie keinen Ball verloren gab und einige Male spektakulär rettete. Und weil Solbrig ebenso wie Ewert, Lindberg und Peemüller fleißig punkteten, was Hübner auch öfter mal ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Aus einem 6:8 und 14:16 zu den technischen Auszeiten wurde so erst ein 19:18, dann ein 21:18, was Dürens Trainer Rafal Murczkiewicz mit zwei Auszeiten unmittelbar hintereinander vergeblich zu verhindern suchte. Ewert sorgte schließlich mit verwandeltem Satzball für einen vierten Durchgang.

„Das muss jetzt die Basis sein“

Sollte da noch etwas gehen? Die LüneHünen versuchten alles, Gerken packte sogar zwei Asse aus, und nun griff Hübner zu zwei Auszeiten in schneller Folge: als aus einem 10:8 erst ein 10:11, dann ein 10:13 wurde. Das wirkte zunächst (12:13), doch die Gastgeber ließen wieder abreißen (17:22). Von Resignation war dieses Mal aber keine Spur. Inzwischen waren Krage und Dervisaj wieder zurück, und der Aushilfs-Diagonale Krage machte es mit vier Punkten noch einmal spannend. Beim 22:23 lag der Tiebreak in der Luft, Gevert dort und Lindberg hier stellten auf 23:24, dann wurde Krage bei seinem nächsten Angriff geblockt – Aus. Dennoch: „Wenn wir so auftreten, haben wir in jedem Spiel eine Chance, das muss jetzt die Basis sein“, lobte Hübner den wiederbelebten Spirit.

SVG: Gerken, Ewert, Solbrig, Peemüller, Craft, Schlien, Koslowsky; eingewechselt: Lindberg, Dervisaj, Krage.

 

 

Deutschland - Eimsbütteler TV-News

  Dienstag, 24. November 2020

  

ETV-Frauen: 3:2 gegen den VfL Oythe

Da sind die nächsten zwei Punkte auf dem Konto und die Frauen des Eimsbütteler TV klettern auf den 10. Tabellenplatz!

Ein gutes Spiel mit vielen langen Ballwechseln geht zu Ende, aber zu allererst würden wir gerne sagen: Danke und Respekt an VfL Oythe, dass ihr trotz der momentanen Lage im Landkreis Vechta zu diesem Spiel angetreten seid!

Das Spiel ist ein wechselndes Hin und Her. Wir finden gut in die Partie und können an zeitweise gute Leistungen aus dem Spiel gegen Dingden letzte Woche anschließen und diese ausbauen. Durch genügend Aufschlagdruck und gute Annahme-/Abwehrleistung gewinnen wir den ersten Satz ungefährdet.

Im zweiten Satz findet unser Gegner dann mehr und mehr in sein Spiel zurück und kann in einer schwachen Phase unsererseits an uns vorbeiziehen. Dies wollen wir uns jedoch nicht gefallen lassen und machen im dritten Satz vieles richtig sowie wenige Eigenfehler, sodass dieser deutlich mit 25:22 in Hamburg bleibt.

Der vierte Satz ist dann wieder ein Abbild des zweiten Satzes, in dem wir noch 20:14 führen, um dann den Satz 22:25 abzugeben. Daran werden wir weiter arbeiten, jedoch wollten wir trotzdem den zweiten Punkt und das Spiel auf unser Konto verbuchen und lieferten uns im fünften Satz einen engen Kampf mit besserem Ausgang für unsere Seite.

Fazit: Das hätten wir uns im vierten Satz nicht nehmen lassen sollen, jedoch freuen wir uns über zwei Punkte, das gewonnene Spiel und den kühlen Kopf in der Crunch-Time.

Wir gratulieren unserer MVP Anna Behlen aus dem gestrigen Spiel, präsentiert von Hummel Sport und Sportsline GmbH! Glückwunsch ebenfalls an Franka Poniewaz vom VfL Oythe!

 

 

Deutschland - Volleyball Bundesliga

  Sonntag, 22. November 2020

  www.volleyball-bundesliga.de

SVG Lüneburg belohnt sich nicht

SWD Powervolleys Düren gewinnen ausgeglichene Begegnung bei der SVG Lüneburg mit 3:1.

Konzentriert mit variablem Spiel startete die SVG ins Spiel. Mit in der ersten Sechs waren diesmal Richard Peemüller und der wieder genesene Dalton Solbrig, die sich auch gleich in die Punkteliste eintrugen. Bei Düren war es zu Beginn vor allem Routinier Sebastián Gevert, der nicht aufzuhalten war (5:5), er machte schon im ersten Satz 10 Punkte. Fortan war des Spiel auf beiden Seiten von zahlreichen Annahmefehlern geprägt (10:10; 14:16). Bei den LühneHünen spielte sich mit 8 Punkten im ersten Satz Richard Peemüller in den Vordergrund. Nach einem Netzroller zum Punktgewinn für die Gäste kippte dieser Durchgang zugunsten der Gäste (18:21) und Björn Andrae nutzt den ersten Satzball zum 20:25.

Mit einem Blitzstart der SVG ging es in den zweiten Satz. Mehrfachblocks gegen Michael Andrei sorgten für eine schnelle 5:1-Führung. Doch wieder ist es Gevert, der die Powervolleys zurück ins Spiel bringt (gesamt 23 Punkte) und nach zwei Aufschlagfehlern der SVG brach das Spiel der Gastgeber kurzzeitig komplett ein (7:6; 8:12). Es dauerte etwas, bis sich das Team von Trainer Stefan Hübner davon erholte (10:14; 13:16). Nach der technischen Auszeit war Düren hellwach und zog auf 14:20 davon. Für Stefan Hübner der Zeitpunkt Florian Krage und Leon Dervisaj ins Spiel zu bringen, die auch sofort für einen positiven Effekt sorgten (22:22). Aber die Routiniers auf Dürener Seite spielten ihre Erfahrung aus, ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und machten den Satz noch zu (23:25). Stefan Hübner kommentierte das mit: „Da sind wir oft noch nicht clever genug. Insgesamt  brauchen wir auch einfach mehr Konstanz, im Moment ist das immer noch etwas zu schwankend.“

Dass die LüneHünen heute punkten wollten, zeigten sie auch im dritten Satz, sie gaben keinen Ball auf und kämpften sich immer wieder ran. „Das ist es, was wir uns für heute vorgenommen hatten, wir wollten vom ersten bis zum letzten Ball fighten“, zeigte sich Stefan Hübner erfreut über die Leistung seines Teams. Mit jugendlichem Elan witterten die Lüneburger ihre Chance, das Spiel zu drehen. Jetzt war es vor allem Dalton Solbrig, der sich in den Vordergrund spielte. Im Gleichschritt ging es durch den Satz (3:4; 8:9; 14:16). Das erfahrene Dürener Team um den MVP Tim Broshog wusste aber immer eine Antwort auf das variable Spiel der SVG. Erst in der Crunchtime, als es den Gastgebern gelang Sebastián Gevert zweimal zu blocken, kippte der Durchgang zu Gunsten der SVG (21:18), die sich diesen dann auch holten (25:22).

Während die SVG mit viel Spielwitz in den vierten Satz startete, war es bei Düren Marcin Ernastowicz, der für neuen Schwung sorgte (4:4; 7:8; 10:8). Wieder war es ein kurzzeitiger Einbruch im Spiel der Lüneburger, der Düren deutlich in Front brachte (12:17). Mit Cleverness zeigten sie der jungen Mannschaft der SVG in dieser Phase ihre Grenzen auf. Deren Wille, den Satz noch zu drehen war aber groß (14:20; 19:23; 22:23). Doch die Powervolleys nutzte ihre zweite Chance, alle drei Punkte mitzunehmen (23:25).

Hochzufrieden zeigte sich Stefan Hübner mit der Leistung seines Teams trotz der Niederlage: „Das muss die Basis sein für unsere zukünftigen Spiele. So werden wir in jeder Begegnung unsere Chancen auf Punkte bekommen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

  Sonntag, 22. November 2020

  

ETV: Livestream für Sonntag

Ihr wisst noch nicht, was ihr morgen Nachmittag machen sollt? Dann bieten wir euch nun Unterhaltung! Seid dabei und verfolgt unseren kommentierten Livestream unter

https://www.sporttotal.tv/ma6deaeb0a

Kommentiert wird morgen von Max Behlen und Norman Diercks, also freut euch drauf!

Ab 14:30 könnt ihr live dabei sein, um 15:00 ist dann Anpfiff in der 2. Volleyball Bundesliga. Wir freuen uns auf euch!

 

 

Deutschland - Volleyball Bundesliga

  Sonntag, 22. November 2020

  www.volleyball-bundesliga.de

ETV-Frauen empfangen VfL Oythe

Spielen sie oder spielen sie nicht?

Knapp zwei Monate (!) nach dem letzten Auftritt in eigener Halle, soll es am kommenden Sonntag um 15 Uhr zum dritten Heimspiel der Eimsbüttelerinnen kommen. Einerseits hat es der Spielplan so gewollt, dass die Aufsteigerinnen in der Hinrunde vermehrt in der Ferne antreten, und andererseits ist da ja noch dieses C19-Ding. Das hat das letzte Heimspiel verhindert. Und auch das kommende Spiel wäre C19 wohl zum Opfer gefallen. Denn ‚eigentlich‘ sollte es gegen Ostbevern gehen. Jedoch befindet sich das Team nach mehreren Vorfällen seit gut einer Woche in Quarantäne.

So kommt es, dass am Termin des vierten Heimspiel, das ‚Dritte‘ nachgeholt wird und der VfL Oythe nach Hamburg reist. Auch Oythe hat einige Spielabsagen hinnehmen müssen. Nicht wegen Quarantäne, sondern weil die Hallen in Vechta auf behördliche Anordnung geschlossen wurden, so dass nicht einmal das Bundesliga-Team trainieren kann. Dennoch hat sich das Team dafür ausgesprochen endlich wieder zu spielen, so dass wir hoffen die Oytherinnen begrüßen zu dürfen.

Beide Teams rangieren derzeit in der unteren Hälfte der Tabelle, so dass das kommende Spiel durchaus einen richtungsweisenden Charakter hat. Geht es in Richtung Mittelfeld, oder bleibt man im unteren Teil der Tabelle.

Bei den Büttels steht hinter den Liberas Ines Laube und Gina Köppen ein kleines Fragezeichen, ansonsten sind alle Hände an Deck. Nun bleibt zu hoffen, dass die Testungen vor dem Spiel negativ ausfallen, so dass der Anpfiff auch wirklich erfolgen kann.  In dem Fall kann das Spiel durch den interessierten Zuschauer bei Sporttotal TV unter diesem Link verfolgt werden.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 21. November 2020

  

SVG Lüneburg: Youngster gegen Routiniers

Suche nach dem alten Spirit / SVG will neue Power gegen die powervolleys zeigen

Die neu formierte Mannschaft der LüneHünen ist nach den ersten Saisonwochen immer noch in der Findungsphase – und da sind schmerzhafte Erfahrungen ein Teil der Entwicklung, zumal, wenn der Kader erheblich verjüngt wurde. Aber: Gerade bei der SVG Lüneburg sind Kampfgeist und Behauptungswillen fester Bestandteil der DNA, sich nahezu ohne Gegenwehr einem Kontrahenten zu ergeben gehört nicht zum Matchplan. Der typische Spirit fehlte zuletzt weitgehend beim 0:3 in Herrsching. Dieser Spirit soll nun wieder deutlich zu sehen sein, wenn am Sonnabend (19 Uhr) die powervolleys Düren in die Gellersenhalle kommen, auch wenn Fans nach wie vor als Rückenstärkung nicht erlaubt sind.

Enttäuschenden Auftritt ausführlich analysiert

„Natürlich können wir so nicht auftreten, die Art und Weise muss definitiv eine andere sein“, bekräftigt auch Chefcoach Stefan Hübner noch einmal. „Aber bei aller Kritik darf man auch nicht vergessen, dass nicht alles schlecht war. Wie die Mannschaft im dritten Satz aufgetreten ist war gut, und auch, dass wir Leute gefunden haben, die es besser gemacht haben als die, die vorher auf dem Feld standen“, stellt der Coach die Leistungen der eingewechselten Will Craft und Hannes Gerken heraus. Und auch Richard Peemüller, mit 20 Punkten bester Scorer, zählt natürlich dazu, „er muss nur noch cleverer und geduldiger werden“, so der Trainer. Gelegenheit dazu besteht schon jetzt, denn Jannik Pörner fehlt weiterhin (Bänderriss).

Die ersten beiden Sätze in Herrsching wurden natürlich „ausführlich aufgearbeitet, wie wir das immer tun“, berichtet Hübner und erzählt von vielen Gesprächen – einzeln, in Kleingruppen und schließlich mit dem gesamten Kader. Dies aber ohne Schuldzuweisungen und ohne mit dem Finger auf andere zu zeigen. „Es ging mehr darum, wie man sich gegenseitig hilft, wie man das Team dahin bringt, dass es gut performt.“ Insgesamt sei er sehr zufrieden mit den abgelaufenen Prozessen: „Das war eine gute Woche, wir haben gut mit dem Ball und auch körperlich hart gearbeitet – die Grundlage für ein besseres Spiel.“

Das wird auch nötig sein, die nächsten Wochen werden klarer machen, wohin der Weg in dieser Saison geht. Schließlich kommen im Dezember noch die Hochkaräter Berlin Volleys und Friedrichshafen, das auch schon am kommenden Mittwoch zum Pokal-Viertelfinale in Reppenstedt gastiert. Und auch jetzt Düren wird eine harte Nuss. Die Gäste spielten bis auf eine Ausnahme bisher überzeugend, schlugen in den letzten drei Spielen Frankfurt (3:1), Friedrichshafen (3:0) und Giesen (3:0) klar und verlangten zum Saisonauftakt auch den Berlin Volleys in drei engen Sätzen alles ab (0:3). Die Ausnahme war das Pokal-Achtelfinale: 2:3 nach 2:0-Satzführung bei KW-Bestensee.

14er-Kader mit vielen guten Wechseloptionen

Insgesamt haben die powervolleys einen 14er-Kader inklusive dem Luxus von vier Mittelblockern zur Verfügung, der zum großen Teil schon seit Jahren zusammenspielt. In dem bekommt inzwischen aber von den vielen Routiniers auch immer mal wieder einer eine Verschnaufpause. So setzten schon die Mittelblocker Tim Broshog und Michael Andrei aus, und auch Oldie Björn Andrae (Außenangriff) und zuletzt sogar Libero Blair Bann waren schon in der Zuschauerrolle. Unverzichtbar scheinen nur Zuspieler Tomas Kocian und der Diagonale Sebastian Gevert, der im Ranking der Topscorer vorne liegt. Immer besser wird aber auch Youngster Tobias Brand (22), der 2019/20 zum Aufsteiger der Saison gewählte Außenangreifer mit hoher Qualität in der Annahme.

„Sie haben viele gute Wechselmöglichkeiten, auch, wenn es mal nicht so läuft“, weiß Hübner. „Aber wir müssen auf uns schauen. Wenn wir das Niveau wie im dritten Satz in Herrsching oder in den Spielen zuvor erreichen, kann das ein ganz enges Match werden. Dazu braucht es vor allem eine gute Aggressivität“, redet er seinen Mannen noch einmal ins Gewissen.

NEWS AUS DER LIGA

Zwei vorgezogene Bundesligaspiele standen in dieser Woche auf dem Programm, Herrsching gastierte in Berlin bei VCO und vor den Toren der Hauptstadt in Bestensee und nahm insgesamt xx Punkte mit zurück in die Heimat.

Netzh. KW-Bestensee – Volleys Herrsching 2:3 (25:15, 22:25, 25:22, 17:25, 11:15)
118 Min., 0 Zuschauer
MVP: Keturakis – Mantha
beste Scorer: Mönnich (14), Allik (13), Keturakis, Weir (je 10) – Kaminski (15), Illic, Mantha (je 13)

VC Olympia Berlin – Volleys Herrsching 1:3 (25:22, 19:25, 23:25, 18:25)
109 Min., 0 Zuschauer
MVP: John – J.Tille
beste Scorer: John (23), Röhrs (18), Hoyer (7) – Kaminski (23), Peter (17), van der Ent (13)

IN EIGENER SACHE

Seit 2 Monaten läuft nun unsere Aktion #MeinPlatz, und von Woche zu Woche haben sich mehr Fans ihren virtuellen Platz in der Gellersenhalle gesichert. Diese Unterstützung ist einfach klasse und sucht in der Liga ihresgleichen!!!

Wegen des stetig anhaltenden Interesses und der vermutlich andauernden Geisterspiele haben wir uns entschlossen, die Aktion #MeinPlatz bis zum Jahresende zu verlängern. Ihr habt also weiterhin die Möglichkeit, durch einen „Pappkameraden“, bedruckt mit Eurem Konterfei, einen Standort am Spielfeld zu ergattern und am Gewinnspiel teilzunehmen.

Die mit #MeinPlatz verbundene Verlosung wird nunmehr im Heimspiel am 27. Dezember gegen Frankfurt stattfinden.

APPdate

Wusstest du schon…
…dass wir unsere 3000 Instagram-Follower mit einer Verlosung auf Instagram und in der SVG Fan App feiern?

Ab Samstag habt Ihr die Chance, ein Trikot von LüneHünen-Zuspieler Leon Dervisaj mit Unterschriften des ganzen Teams zu gewinnen! Ihr müsst nur eine kleine Frage beantworten. Schaut einfach ab Samstagabend in die App oder auf unsere Instagram-Seite und sichert Euch die doppelte Gewinn-Chance!

 

 

Hamburg - Walddörfer SV-News

  Samstag, 21. November 2020

  

Walddörfer SV: Ehrungen@Home

Traditionell ehrt der Verein seine langjährigen Mitglieder am dritten Samstag im November im Rahmen eines festlichen Ehrungsbrunchs im Walddörfer Sportforum. Corona-bedingt kann die Veranstaltung in diesem Jahr leider nicht durchgeführt werden.

Stattdessen liefern unsere Auszubildenden und FSJ-ler in diesem Jahr die Ehrungsurkunden mit einem schönen Blumenstrauß bei unseren Jubilanten persönlich aus.

In diesem Jahr feiern 23 Mitglieder ihr 25-jähriges, 14 Mitglieder ihr 40-jähriges und 9 Mitglieder ihr 50-jähriges Jubiläum. Außerdem sind drei Mitglieder bereits seit 60 Jahren und ein Mitglied sogar seit 70 Jahren Mitglied im Walddörfer SV.

Wir danken allen langjährigen Mitgliedern für ihre große Treue und ihr Engagement für den Walddörfer SV und hoffen, dass alle noch recht lange in unserem Verein Sport treiben werden!

 

 

Deutschland - Eimsbütteler TV-News

  Freitag, 20. November 2020

  

ETV-Frauen freuen sich aufs Heimspiel

Die Frauen des Eimsbütteler TV dürfen wieder in eigener Halle an den Start gehen. Eigentlich war das Spiel am Sonntag um 16:00 Uhr gegen den  BSV Ostbevern geplant, jedoch musste sich das Team bereits vergangene Woche in Quarantäne begeben.

Wir werden also die Gelegenheit nutzen und unser Spiel gegen den VfL Oythe nachholen. Am Sonntag um 15:00 Uhr geht es los - allerdings ohne Zuschauer vor Ort.

ABER: Wir organisieren einen kommentierten Stream. Den Link werden wir in Kürze mitteilen, sodass ihr trotzdem Teil unserer Heimspiele bleiben könnt! Wir freuen uns riesig!

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 20. November 2020

  

Internationaler Auftritt für HVbV-Auswahlmädchen

Am Mittwoch, dem 25.11. um 19:00 kann eine Hamburgerin auf internationalem Parkett angefeuert werden. Die ehemalige Spielerin der VG WiWa und des Hamburger Auswahlteams Sarah Stiriz wurde vom Potsdamer Bundesligatrainer Guillermo Hernández in den Kader für das Spiel im CEV Cup gegen Hapoel Saba berufen.

Der SC Potsdam bemüht sich derzeit um eine Live-Übertragung bei sporttotal.tv. Eine zeitnahe Information kommt auf den socialmedia Kanälen des SC Potsdam.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 20. November 2020

  

Hamburger Jugendmeisterschaften 2020/2021

Wir sagen Danke für die vielen aktiven Beteiligungen an der Umfrage zur Jugendarbeit in den Vereinen und dem Stimmungsbild zu den Jugendmeisterschaften, die Anfang November verschickt wurde.

Derzeit ist eine Durchführung der Meisterschaften und Qualifikationen nicht möglich. Diskussionen auf Bundesebene werden geführt, die Meisterschaften zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr durchzuführen. Ob die Termine der Hamburger Jugendmeisterschaften im Januar/Februar zur Durchführung möglich bzw. realistisch sind, dazu informieren wir spätestens Mitte Dezember, genauso ob die Meisterschaften zu einem späteren Zeitpunkt mit angepasstem Modus möglich sind.

Wenn Hamburger Jugendmeisterschaften zur Durchführung kommen können, werden wir entsprechend der dann geltenden Bedingungen den Modus bei den Qualifikations- und Finalrunden anpassen und beispielsweise mit verringerter Teamanzahl und nach Geschlechtern getrennt durchführen. Die angemeldeten Vereine werden in jedem Fall vorab noch einmal zu ihrer tatsächlichen Teilnahme befragt.

Eine Absage der Hamburger Jugendmeisterschaften für die Saison 2020/2021 wollen wir vermeiden und ziehen diese Option erst in Betracht, wenn eine Durchführung auch bis zum Sommer nicht mehr möglich erscheint.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 17. November 2020

  

SVG Lüneburg: Watschn in Bayern

Fehlerquote viel zu hoch / Zwei Sätze lang enttäuschender Auftritt in Herrsching

Mit so einer Vorstellung hätten die LüneHünen am vergangenen Wochenende wahrscheinlich nicht einmal gegen die Youngster vom VC Olympia Berlin gewonnen, so ein Auftritt reicht erst recht nicht gegen die besseren Teams der Bundesliga. Eine 0:3 (17:25, 17:25, 31:33)-Watschn holte sich die SVG in Bayern bei den WWK Volleys Herrsching ab und ließ dabei ungute Erinnerungen wach werden an die triste Niederlagenserie im Februar und März.

„Das ist nicht der Volleyball, den wir spielen wollen. Man kann verlieren, aber nicht so. Darüber müssen wir nochmal reden – aber intern“, stieg Chefcoach Stefan Hübner angefressen in den Bus gen Heimat und verkniff sich eine öffentliche Manöverkritik. Zugeben musste er aber: „Es gab nicht viel Positives, außer natürlich den dritten Satz.“ Da rafften sich seine Mannen in der Tat noch einmal zu einer Energieleistung auf und hätten auch Ergebniskosmetik betreiben können. Ein vierter Satz, geschweige denn ein Punkt oder gar zwei wären allerdings nach dem Gebotenen zuvor nicht verdient gewesen.

Peemüller vertritt verletzten Pörner gut

Waren die Duelle in diesem Nord-Süd-Vergleich zuvor meist hoch emotional, eng und lang – zwei 3:2-Siege der SVG am Ammersee zuletzt – so war diese Neuauflage eine erstaunlich klare Angelegenheit zugunsten Herrschings, das rundum überzeugte und die vielen Fehler der SVG konsequent nutzte. Und das ohne die „Punktemaschine“ Jalen Penrose, in der letzten Saison Nummer 2 der Bundesliga-Topscorer. Der Diagonalangreifer hatte sich im Training eine Bänderverletzung zugezogen. Gleiches Pech hatte auf SVG-Seite Jannik Pörner, bisher bester Scorer seines Teams: Bänderriss im linken Sprunggelenk, drei bis vier Wochen Pause.

So hatte Neuzugang Richard Peemüller seine erste große Bewährungschance – und nutzte sie mit 20 Punkten (62% Erfolgsquote seiner Angriffe). Erstmals in dieser Saison stand zudem Viktor Lindberg in der Starting Six. Doch von Beginn an gaben die Süddeutschen den Ton an, auch, weil Penrose-Vertreter Jonas Kaminski, bisher meist nur zu Aufschlägen eingesetzt, heiß lief. Schnell hieß es im Eingangssatz 7:3 und 13:7, Hübner versuchte mit zwei Auszeiten vergeblich gegenzusteuern. Zu fehlerhaft war sein Team in der Annahme und im Service, das auch öfter mal meilenweit ins Aus ging…

Da zudem der Block löchrig oder einfach zu spät dran war, nahm das Unheil weiter seinen Lauf. Einzig erfreulich war, dass Peemüller recht gut ins Spiel fand (6 Punkte). Doch das war zu wenig, um Herrsching, das auch erfolgreich blockte, zu erschüttern. Und dieses Geschehen hielt auch in Durchgang zwei an. Schon beim 6:2 nahm Hübner seine erste Auszeit, nach der ersten technischen Auszeit (8:2) durfte Hannes Gerken als Zuspieler für den Ex-Herrschinger Leon Dervisaj aufs Feld, nach dem 14:6 folgte Will Craft für Jordan Ewert, der in Annahme und Angriff einen gebrauchten Abend erwischt hatte.

Die Wechsel brachten zunächst wenig, die Fehlerquote blieb hoch und enthielt selbst zweimal einen Übertritt beim Aufschlag. Bei den LüneHünen gingen immer mehr die Köpfe runter, aber vor allem Craft stemmte sich dagegen, stabilisierte die Annahme, war sicher im Aufschlag und punktete viermal. Aber selbst im Block, der sonstigen SVG-Stärke, war der Gegner besser. So wuchs der Abstand bis auf zehn Punkte (19:9), schnell war das 2:0 perfekt.

Energieleistung im dritten Satz zu spät

Den dritten Satz ließ dann die SVG aber nicht mehr einfach über sich ergehen, sondern bäumte sich nach erneut schnellem, klaren Rückstand und erster Hübner-Auszeit (7:3) auf. Der erwachte Kampfgeist brachte die Gäste nach klaren Rückständen mehrmals wieder heran, beim 21:21 gelang endlich der Ausgleich, mit dem 23:22 durch den nun gut blockenden Schlien die erste Führung überhaupt in diesem Match. Auch Craft war regelmäßig erfolgreich, vor allem, aber Peemüller war nun nicht mehr zu halten, machte 11 seiner 20 Punkte in diesem Durchgang.

Zwei Satzbälle erarbeiteten sich die Gäste, prompt folgte aber der Aufschlagfehler – satte sieben waren es am Ende. Aber auch Herrsching leistete sich nun Fehlaufschlag auf Fehlaufschlag und brauchte so sieben Matchbälle, um den Sieg einzutüten. „Schade, am Ende waren wir nicht clever genug“, bedauerte Hübner, dass seine Mannen nicht einen vierten Abschnitt herausholten. „Wir hatten uns ganz gut wieder reingewühlt ins Spiel und hätten vielleicht sogar noch etwas aus Herrsching mitnehmen können.“ Das hätte jedoch unverdient die erste Stunde dieses 81-Minuten-Matches geschönt.

SVG: Lindberg, Schlien, Peemüller, Ewert, Krage, Dervisaj, Koslowsky; eingewechselt: Gerken, Craft, Thole.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 14. November 2020

  

SVG Lüneburg: Bilanz bisher positiv

Nord-Süd-Duell schwer wie nie / Herrsching setzt auf starkes, gut eingespieltes Team

Das Nord-Süd-Duell zwischen den WWK Volleys Herrsching und der SVG Lüneburg war schon immer speziell: umkämpft, hoch emotional, gelegentlich giftig. Das wird auch jetzt mitten in der Corona-Pandemie mit dem Lockdown light ohne Zuschauer nicht anders sein, wenn die LüneHünen am Sonnabend (19 Uhr) am Ammersee antreten. Schon allein der Lederhosen-Look, in dem der Gegner antritt, zudem das selbst gewählte Image als „geilster Club der Welt“ und die Auftritte des als König verkleideten Hallensprechers sind besonders. „Und sehr laute Musik wird es wie immer auch geben“, meint SVG-Chefcoach Stefan Hübner schmunzelnd. Neu ist aber der Boden in der Nikolaushalle, der ursprüngliche Belag liegt schon im Münchner Audi Dome, wo Herrsching im Dezember und Januar drei Bundesliga-Heimspiele austragen wird.

Eingestellt auf ein hohes Angriffstempo

Mit der aufgeheizten Atmosphäre am Ammersee ist die SVG dennoch meist gut klar gekommen, die Bilanz dort ist mit nur zwei Niederlagen bei aber vier Siegen positiv – wobei es in den vergangenen beiden Jahren jeweils nach mehr als zwei Stunden Spielzeit mit einem 3:2 auf die Rückfahrt ging. So einen Coup erneut zu landen wird jedoch extrem schwer. „Die haben eine eingespielte Formation, in der sich kaum etwas verändert hat und waren letztes Jahr schon gut. Sie stehen in der Annahme stabil und spielen im Angriff ein hohes Tempo. Schon wenn da zwei, drei Leute auf Normalform kommen, wird das wieder ein heißer Tanz“, spricht Hübner voller Respekt über den Gegner.

Als die vergangene Saison Corona bedingt abgebrochen wurde, standen die Bayern als schon sicherer Playoff-Starter auf Platz fünf. Zusammen mit dem Pokal-Halbfinale bedeutete das die beste Saison seit dem Aufstieg 2014. Der Stamm blieb bis auf Mart van Werkhoven zusammen, und für den kam mit dem holländischen Landsmann Luuc van der Ent ein noch besserer Mittelblocker. Zudem verstärkte mit David Wieczorek (USA) ein weiterer, gestandener Außenangreifer den Kader. Der kam allerdings bisher wegen Bauchmuskel-Problemen noch nicht zum Einsatz. Und so wirklich gut läuft es heuer auch noch nicht, bisher sind vier Punkte auf dem Konto.

Herausragender Scorer (alle Spielelemente), zuletzt Zweiter in diesem Ranking, ist weiterhin der US-amerikanische Diagonalangreifer Jalen Penrose – zusammen übrigens mit LüneHüne Jannik Pörner. Beide liegen mit 58 Punkten vorne. „Ich habe ja auch viel gespielt und viele Pässe bekommen. Ich merke, dass ich deutlich mehr Verantwortung trage. Dass ist natürlich schön. Mittendrin ist immer besser als nur dabei“, freut sich das SVG-Urgestein Pörner und urteilt: „Je länger die Saison dauert, desto besser werden wir uns als Team noch finden. Die Mannschaft passt gut zusammen.“ Und besonders gut funktioniert das Blockspiel. In dieser Rangliste werden, angeführt von Michel Schlien (13 Punkte), derzeit gleich vier LüneHünen unter den ersten Fünf gelistet.

LüneHünen im Block herausragend gut

Für die zweite Auswärtsaufgabe der Saison nach zuletzt drei Heimspielen in Serie stehen nun auch wieder die zuletzt fehlenden Dalton Solbrig und Richard Peemüller zur Verfügung. „Ich hoffe, dass die beiden nun mal in einen Rhythmus kommen. Speziell für Dalton, der ja im Sommer schon eine Verletzung mitbrachte, war die Situation bisher frustrierend, das hat er sich ganz anders vorgestellt“, fühlt Hübner mit dem Mittelblocker nach dessen mittlerweile dritter Zwangspause. Zudem hat der Trainer erfreut das gute Saisondebüt von Will Craft gegen VCO Berlin registriert und ist nun „gespannt, wie der das gegen einen besseren Gegner macht“.

NEWS AUS DER LIGA

Noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden ist der VfB Friedrichshafen: Als zweiter Libero neben Markus Steuerwald kommt Avery Aylsworth (USA) – Spieler Nummer 14 im Kader, nachdem der vielfache Nationalspieler Marcus Böhme Ende Oktober für den Mittelblock geholt worden war. Der 24-jährige Aylsworth kommt von den Costa Mesa Stunners aus der US-Liga NVA (National Volleyball Association) und spielte davor schon für Raision Loimu in Finnland.

NEWS AUS DER SZENE

Die internationale Premiere der Giesen Grizzlys ist schon zu Ende: Die Hildesheimer gewannen zwar im Challenge Cup das Rückspiel im 16tel-Finale mit 3:2 (25:22, 21:25, 22:25, 25:18, 15:12) gegen Sporting Lissabon, hatten aber das Hinspiel in Portugal 0:3 verloren. Bester Scorer der Grizzlys war Außenangreifer Stijn van Tilburg mit 22 Punkten und bei Lissabon erneut der brasilianische Diagonalangreifer Costa da Silva (22), zuletzt bei den AlpenVolleys Haching.

Im CEV-Cup kampflos weiter: Der frühere SVG-Zuspieler Gijs van Solkema hat mit IBB Polonia London das Achtelfinale erreicht, Gegner Volejbal Brno aus Tschechien verzichtete wegen der Corona-Lage. London war in der Champions-League-Qualifikation gescheitert und darf nun im nachgeordneten Wettbewerb weiterspielen. Kontrahent im Achtelfinale ist OK Nis aus Serbien, der gegen Soligorsk/Belarus ebenfalls kampflos weiterkam. Mehr als 50% aller Spiele in den Europacup-Konkurrenzen (Männer und Frauen) wurden bisher wegen der Pandemie verlegt oder ganz abgesagt.

 

 

Hamburg - Walddörfer SV-News

  Donnerstag, 12. November 2020

  

Walddörfer SV: Ballaktion erfolgreich abgeschlossen

Die schöne kleine Aktion des Walddörfer SV zum Beginn des sportlichen Lockdowns, bei der wir unsere Moltenbälle (Erwachsen/Kind) an unsere Jugend verteilt haben, ist am Wochenende erfolgreich zu Ende gegangen. Wir konnten 25 Kinder/Jugendliche mit einem kostenlosen Moltenball ausstatten. Dies entspricht ca. ein Drittel der avisierten Spieler im Jahrgang 2004-2015. Wir hoffen, dass nun fleißig zu Hause an der Technik gearbeitet wird, sodass hoffentlich im Dezember wieder durchgestartet werden kann.

Vielen Dank an das Serviceteam des Walddörfer SV, welche die gerechte Verteilung für uns übernommen hat!

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 10. November 2020

  

SVG Lüneburg plötzlich Dritter

Pflichtsieg mühelos verbucht / Talentschuppen aus Berlin chancenlos beim 3:0

Der zweite Saisonsieg nach dem 3:1 in Frankfurt zu Beginn ist unter Dach und Fach: In unspektakulären 79 Minuten verbuchten die LüneHünen ein 3:0 (25:17, 25:20, 25:19) gegen den VC Olympia Berlin und machten mit diesem ersten Heimerfolg einen Satz auf den dritten Tabellenplatz. Ernsthaft gefordert wurden sie bei diesem Pflichtsieg aber nie. Trainer sagen in diesen Fällen gerne, dass die Aufgabe seriös erledigt wurde. SVG-Chefcoach Stefan Hübner drückte es so aus: „Wie bisher immer gegen VCO haben wir es wieder gut hinbekommen, Spiel und Gegner vom ersten Ballwechsel an ernst zu nehmen.“

Viele lange und ansehnliche Ballwechsel

Die Talente aus dem Internatsteam der Hauptstadt zeigten zwar, dass sie Potenzial, Moral und Willen haben, in der Bundesliga Fuß zu fassen. Die Chance auf einen Satzgewinn oder gar eine noch größere Überraschung hatten sie aber nie. Nicht ein einziges Mal im Verlauf des Matches lagen sie in Führung, sorgten aber mit großem Einsatz und phasenweise auch Spielwitz für eine ganze Reihe langer und ansehnlicher Ballwechsel. Und das, obwohl Trainer Dan Ilott fleißig rotieren ließ. 14 Spieler, darunter auch drei, die eigentlich zum Drittliga-Kader des VCO II gehören, hatte er mitgebracht und gab allen eine Chance, sich zu zeigen.

Bei den LüneHünen dagegen fehlte Richard Peemüller (privat verhindert), und Dalton Solbrig war wegen einer Mandelentzündung, die ihn die ganze letzte Woche zur Trainingspause gezwungen hatte, nur Zuschauer. Alle anderen kamen zum Einsatz. „Mir war es auch wichtig, dass alle länger auf dem Feld stehen und einen Rhythmus bekommen“, sagte Hübner, der sogar Will Craft in die Startformation beorderte. Und der Außenangreifer sorgte bei seinem Debüt dann nicht nur gleich für das 1:0, sondern „hat das gut gemacht, war voll da – was ja nach einer längeren Pause nicht so einfach ist“, lobte der Trainer. 7 Punkte und eine Annahmequote von 56% standen bei Craft unter dem Strich.

Bis zum 7:6 hielten die Talente in diesem Eingangssatz gegen, dann zog die SVG auf 11:6 und schließlich von 13:8 auf 17:8 vorentscheidend davon. Besonders Michel Schlien zeigte hier mit fünf Punkten, wer Herr im – wegen Corona leider wieder leeren – Haus ist. Auch alle Nebenleute punkteten regelmäßig, inklusive der eingewechselten Konrad Thole und Viktor Lindberg. Nur Hannes Gerken, zuletzt noch mit Assen für Aufsehen sorgend, hatte dieses Mal kein Glück. Den Satzball verwandelte Jannik Pörner, am Ende mit 14 Punkten bester Scorer vor Jordan Ewert (9), mit dessen Aufschlägen VCO viel Mühe hatte.

Bei den Gästen war anfangs vor allem der Diagonale Filip John auffällig. Im ersten Satz sammelte er 7 Punkte, im zweiten 5, dann gelang ihm nicht mehr viel und wurde er ausgewechselt. Dennoch wurde er zurecht MVP (Leon Dervisaj bei der SVG). Wie John gefiel auch Kapitän Erik Röhrs, der zunächst vor allem in der Annahme sein Können zeigte (54%) und später für John als Scorer in die Bresche sprang (insgesamt 7). Auch Libero Moritz Eckardt und Zuspieler Julian Hoyer stachen heraus. Ohne sich auf Namen festzulegen meinte auch Hübner: „Ein paar interessante Spieler sind dabei. Insgesamt ist das kein schlechter Jahrgang, und die werden sich im Saisonverlauf auch noch steigern.“

Es bleibt immer noch Luft nach oben

Zunächst steigerten sich die Gäste im zweiten Satz. Allerdings gönnte sich die SVG auch einige Unkonzentriertheiten. So zogen die LüneHünen zwar von 7:7 auf 12:7 davon, doch wenig später hieß es nur noch 13:11. Die SVG vergaß öfter mal, den Ball „tot“ zu machen, brauchte mehrere Anläufe dafür oder hatte schließlich das Nachsehen, wenn VCO konsequenter abschloss. „Im Element Angriff aus guter Annahme bleibt noch Luft nach oben“, räumte Hübner beim Blick in die Statistiken ein, „und manchmal war auch die Präzision der Zuspiele nicht so gut.“ Doch ab dem 17:14 legten Ewert (5 Punkte in diesem Satz) & Co. wieder eine Schippe drauf und gingen mit einem 20:14 in die Crunchtime. Florian Krage (8 Punkte gesamt) machte mit einem Schnellangriff schließlich den Deckel drauf.

Durchgang drei eröffneten die LüneHünen mit einem 7:0-Lauf, der Schlimmes für die Talente auf der anderen Seite des Netzes erwarten ließ. Doch die steckten nie auf, kamen erst mühsam und dann mit neuem Mut von 13:5 wieder bis auf 16:14 heran. Doch dann nahm die SVG, bei der in diesem Durchgang Pörner mit acht Punkten groß aufdrehte, entschlossen die Zügel wieder in die Hand und stellte vorentscheidend auf 19:14.

SVG: Ewert, Schlien, Pörner, Craft, Krage, Dervisaj, Koslowsky; eingewechselt: Gerken, Thole, Lindberg.

 

 

Deutschland - Volleyball Bundesliga

  Montag, 09. November 2020

  www.volleyball-bundesliga.de

SVG Lüneburg feiert ersten Heimsieg

Die SVG feiert ihren ersten Heimsieg der Saison gegen VCO Berlin.

Im Gleichschritt gingen beide Teams in den ersten Satz. Deutlich spürbar war, dass die LüneHünen fehlerfrei in das Spiel starten wollten. Coach Stefan Hübner hatte eine klare Parole ausgegeben: „Das Wichtigste in einem Spiel wie gegen VCO Berlin ist, dass man das Spiel ernst nimmt!“ Mit der besseren Spielanlage und druckvollem Aufschlag von Jordan Ewert gelang es der SVG, sich abzusetzen (2:2; 7:4; 11:6). Einzig Julian Hoyer in Reihen des VCO war es, der sich ein ums andere Mal gegen den SVG-Block durchsetzte. Stefan Hübner nutzte die Überlegenheit um öfters zu wechseln, was dem Spielfluss keinen Abbruch tat. Der erste Satz ging ungefährdet an die LüneHünen (14:8; 20:11; 25:17).

Auch den zweiten Satz begann die SVG souverän, wobei die Berliner diesmal zunächst gut mithielten. Bis zu ersten technischen Auszeit bleiben sie auf Augenhöhe (8:7). Einer druckvollen Aufschlagserie von Jordan Ewert konnten die VCO-Nachwuchsvolleyballer aber nicht mehr Stand halten und die SVG zog unter Führung ihres MVP Leon Dervisaj auf 12:7 davon. Fortan waren es auf Seiten der Gäste Erik Röhrs und Silber-MVP Filip John, die von außen punkteten. William Craft, erstmalig für die SVG in dieser Saison auf dem Feld, und Top-Scorer Jannik Pörner (14) zeigten aber auch in dieser Phase ihre  Qualitäten und sicherten die 2:0-Führung (16:13; 20:14; 25:20). Bei den zahlreichen langen Rallyes sah Stefan Hübner noch viel Optimierungsbedarf. „Gerade nach einer guten Annahme müssen wir uns im Angriff weiter steigern“, resümierte er nach dem Spiel.

Bitter startete Durchgang drei für Berlin: Mit Michel Schlien am Aufschlag stand es nach kurzer Zeit 7:0. Aber die Jungspunde des VCO gaben sich nicht direkt geschlagen, knabberten Stück für Stück von der Führung ab (10:3; 14:8; 15:11) und in Kombination mit „leichten Unkonzentriertheiten“ wurde es noch einmal enger als erwartet (16:14). Dies reichte aber als Wachrüttelmoment. Fokussiert brachte die SVG den Satz und somit das Match schlussendlich nachhause (20:15; 25:19). Ein Ergebnis, mit dem auch Stefan Hübner nach eigenem Bekunden zufrieden war.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 07. November 2020

  

SVG Lüneburg: Heimspiel-Trilogie

Nun soll der Knoten platzen / Drei Punkte sind das Ziel beim dritten Auftritt der Saison in der Gellersenhalle

Dritter Anlauf zum ersten Heimsieg der Saison: Wenn an diesem Sonnabend (19 Uhr) der Talentschuppen des VC Olympia Berlin in der Gellersenhalle Station macht, dann soll bei den LüneHünen der Knoten platzen und endlich der nächste Sieg nach dem Saison-Auftakterfolg in Frankfurt (3:1) her – und das nach zwei vergeblichen Versuchen gegen Bühl (1:3) und KW-Bestensee (2:3) mit der vollen Ausbeute von drei Punkten, am besten mit einem 3:0. Zuschauer sind natürlich wegen des verhängten Lockdown light nicht zugelassen, das Spiel ist aber wieder im kommentierten Live-Stream auf sporttotal.tv zu verfolgen. Und zusätzliche Informationen liefert die neue, kostenlos herunterzuladende SVG-App.

Talentschuppen verspätet in der Saison

In welchen Zeiten wir leben, macht dieses Spiel noch einmal auf besondere Weise bewusst: Der VCO war massiv betroffen von der Pandemie, ein großer Teil der Mannschaft – die ja fast identisch ist mit dem U20-Nationalteam – inklusive einiger Betreuer kehrte mit dem Covid-19-Virus von der Europameisterschaft in Tschechien (26.9. – 4.10.) zurück. Der Saisonauftakt mit einem vorgesehenen Auswärts-Doppelpack in Friedrichshafen und Bühl fiel für die Youngster damit aus. Zum Glück aber wurde offenbar niemand ernstlich krank. Und nach der Quarantäne und einer Trainingsaufbau-Phase hat der VCO an Mittwoch dieser Woche nun auch sein erstes Punktspiel dieser Bundesligasaison bestritten, verlor das Berliner Stadtderby gegen die Berlin Volleys 0:3 (s. auch unten, News aus der Liga).

Bei dieser ersten Lehrstunde verkaufte das Team um Kapitän Erik Röhrs (Außenangreifer) seine Haut teuer, ist aber natürlich auch jetzt in Reppenstedt – wie fast immer – krasser Außenseiter. Ein Gegner also zur rechten Zeit, um bei den LüneHünen mehr Konstanz ins Spiel zu bekommen? Um nicht eine Achterbahnfahrt der Leistung selbst innerhalb einzelner Sätze zu erleben? „Wir nehmen diesen Gegner genauso ernst wie jeden anderen. Eine Unterschätzung wäre fatal. Aber klar, von drei Punkten gehen wir schon aus“, macht Trainer Stefan Hübner die Rollenverteilung in diesem Match deutlich.

Kein Gegner darf einen Lauf bekommen

„Wir haben immer noch Phasen, in denen wir einem Gegner einen Run erlauben, gerade auch oft, wenn wir uns gerade wieder herangekämpft haben. Wir arbeiten daran, in diesen Situationen cleverer und geduldiger zu werden. Gegen die Netzhoppers waren wir zum Beispiel auch beim 14:15 im Tiebreak nicht geduldig genug. Da wollen wir zu viel, statt die nächste, bessere Chance zu erspielen. Aber das lernt die junge Mannschaft schon noch“, war fast der einzige Kritikpunkt des Chefcoaches nach dem 2:3 gegen die Brandenburger.

Insgesamt war tatsächlich schade, dass dieses Match mit langen Rallyes inklusive mehrerer Fußabwehren und mit dem 8:0-Lauf der SVG im vierten Satz von 18:24 auf 26:24 nur als Gänsehaut-Moment und Höhepunkt vor einer Geisterkulisse stattfand. Dieses erste Spiel ohne Fans war für alle sehr speziell.

„Das war schon sehr schwierig und ungewohnt und für alle eine Herausforderung“, fand auch Kapitän Michel Schlien, der in kritischen Phasen den „Antrieb von Außen“ vermisste. Da das vorerst so bleibt, ist es umso wichtiger, schnell auf Touren zu kommen – schneller als zuletzt gegen die Netzhoppers, wo es nach0:2 Sätzen svhon nach einer Niederlage aussah. Schlien unterstrich deshalb auch: „Wir müssen jetzt von Anfang an konzentriert sein und mit der gleichen Intensität spielen wie gegen jeden anderen Gegner. Wenn man einen Gegner unterschätzt und dadurch aufbaut, kann das ein ganz schwieriges Spiel mit mühsam erkämpften Punkten werden.“

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 03. November 2020

  

Lüneburg: Erstes SVG-Geisterspiel

Energieleistung rettet den LüneHünen noch einen Punkt / Brüchige Heimfestung – aber 0:2 noch wettgemacht

Die einstige Heimfestung bröckelt schon in der Anfangsphase der neuen Saison, wird sogar von früheren „Lieblingsgegnern“ immer öfter eingenommen – nach Bühl in der letzten Woche nun auch von den Netzhoppers KW-Bestensee. 3:2 hatten die Brandenburger in der Saison 2014/15 zum bisher einzigen Mal in der Gellersenhalle gewonnen, dieses Ergebnis wiederholten sie nun. Nach 136 spannenden, teils dramatischen Minuten retteten die LüneHünen bei diesem 2:3 (23:25, 18:25, 25:18, 26:24, 14:16) nach einem 0:2-Rückstand aber immerhin noch einen, verdienten Punkt.

Am späten Freitagabend hatten sich die SVG-Verantwortlichen entschlossen, angesichts der in der sich verschärfenden Corona-Krise nun auch vor der Haustür steigenden Inzidienzzahlen einen freiwilligen Lockdown zu vollziehen und ohne Zuschauer zu spielen. Die noch rasch informierten Kartenkäufer konnten zuhause bleiben und den Live-Stream verfolgen. Die Rückabwicklung der Tickets ist selbstverständlich und läuft automatisch über Ticketmaster. Erst nur noch wenige Zuschauer in einer abgekühlten Gellersenhölle, nun gar keine mehr, dazu wackelt die Festung – es wird Zeit, dass der näher rückende Umzug in die neue Arena nach der Saison dann endlich vollzogen wird…

Allmählich im Angriff den Rhythmus verloren

Gegen die Netzhoppers kam die SVG – obwohl Chefcoach Stefan Hübner auf die gleiche Startformation setzte – mal nicht gleich in einen fulminanten Lauf wie in den Spielen davor gegen Frankfurt und Bühl, als sie den ersten Satz jeweils klar gewonnen hatte. Vielmehr legten die Gäste vor (6:8, 12:14), doch es blieb ein ausgeglichener Schlagabtausch. Bis zur zweiten technischen Auszeit wendete die SVG das Blatt (16:15), KW konterte aber vorentscheidend (16:19, dann 18:23), vor allem weil der Diagonale Johannes Mönnich einen Glanztag erwischte. 8 seiner insgesamt 25 Punkte machte er in diesem Satz.

Durchgang zwei schien noch enger zu werden, hin und her ging es: 3:5, 8:7, 11:12, 16:15. Und dann riss der Faden. Die Brandenburger stellten erst auf 16:18 und zogen dann auf 17:24 davon. Außer Mönnich drehte nun auch der Este Karli Allik im Außenangriff auf (6 von insgesamt 19 Punkten), die SVG wirkte zu oft nicht entschlossen und energisch genug. „Da hatten wir im Angriff nicht mehr so einen guten Rhythmus wie vorher. Im ersten Satz haben wir den Gegner gut kontrolliert und hätten eigentlich gewinnen müssen. Nun war es eher umgekehrt,“ blickte Hübner zurück.

0:2 stand es also, der Trainer steuerte mit einem Wechsel des Zuspielers, von Leon Dervisaj zu Hannes Gerken, entgegen. Auch Viktor Lindberg war längst schon für Konrad Thole auf dem Feld. Und die beiden, im Zusammenwirken mit den schon zuvor konstant punktenden Jordan Ewert und Jannik Pörner, sorgten für neue Hoffnung vor der Geisterkulisse, die die etwa 20 ehrenamtlichen Helfer des Vereins unverdrossen mit Anfeuerung bekämpften. Die LüneHünen legten ein 8:4, garniert mit zwei Assen von Gerken, vor, hielten diese Führung dank auch guter Vorlagen des Zuspielers sicher, bis Gerken wieder an der Aufschlaglinie stand und noch zwei Asse folgen ließ – 19:13, die Vorentscheidung in diesem Satz. „Hannes hat nicht nur gut und mutig aufgeschlagen, er hat auch für einen guten Rhythmuswechsel gesorgt“, lobte ihn sein Trainer zurecht.

In Abschnitt vier sollte es dann legendär werden. Die Gäste wollten die Entscheidung, die SVG hielt dagegen, wieder wechselten die Führungen: 6:8, 10:9, 11:13. Ewert & Co. mussten sich jeden Punkt hart erkämpfen und blieben dran (18:19), doch dann zeichnete sich ein Ende des Matches ab, als Allik eine Aufschlagserie mit u.a. drei Assen am Stück hinlegte – 18:24. Keiner gab mehr einen Pfifferling auf die Hausherren, Allik haute den nächsten ins Netz, bei der SVG kamen nochmal Dervisaj und Richard Peemüller, Ewert ging zum Service, Ass. Seinem nächsten Aufschlag folgte eine Mega-Rallye, Peemüller verkürzte auf 21:24. Beim 24:24 waren sechs Matchbälle abgewehrt, Ewert haute noch ein Ass raus und Florian Krage machte dann mit einem Schnellangriff den Satz zu – 26:24 und der nicht mehr für möglich gehaltene Tiebreak. „So etwas in so einer Phase habe selbst ich noch nicht oft erlebt, das war ein krasser Moment, Riesen-Kompliment an die Mannschaft“, ordnete Hübner das ungewöhnliche Geschehen ein.

Sechs Matchbälle abgewehrt und Tiebreak erzwungen

Der Tiebreak begann aber denkbar schlecht für die SVG (1:5), doch der Kampfgeist war längst nicht gebrochen. Beim 7:8 wurden noch einmal die Seiten gewechselt, beim 12:12 hatten die Gastgeber den Gleichstand hergestellt, beim 13:13 kam noch einmal das Gespann Peemüller/Dervisaj. Doch dieses Mal ging der Schachzug nicht auf, einen weiteren Matchball konnte die SVG abwehren, der überragende Mönnich stellte auf 14:15, Peemüller setzte seinen Ball zum 14:16 ins Aus, Schluss. MVP bei den LüneHünen wurde Gerken, die besten Scorer waren Ewert (22), Pörner (17) und Lindberg (13). Bester Scorer der Gäste – und MVP – war Mönnich (25) vor Allik (19) und Theo Timmermann (17).

Erneut war Hübner in seinem Fazit weit davon entfernt, sein junges Team zu kritisch zu sehen: „Wir müssen natürlich weiter viel arbeiten und zum Beispiel cleverer und cooler werden. Aber ich habe auch wieder ganz viel Positives gesehen und bin erstmal sehr zufrieden. Das Spiel hätte ebenso gut anders herum ausgehen können.“

SVG: Ewert, Schlien, Pörner, Thole, Krage, Dervisaj, Koslowsky; eingewechselt: Solbrig, Lindberg, Peemüller, Gerken.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 31. Oktober 2020

  

SVG Lüneburg: Erneut daheim

Das nächste „schwierige Spiel“ / LüneHünen wollen sich dieses Mal belohnen

Die LüneHünen sind mitten in einer Phase von drei Heim-Auftritten in Serie. Vorteil dabei ist, dass sie bei der zweiten Welle der sich weiter zuspitzenden Corona-Krise nicht reisen müssen. Vorteil ist aber auch, dass sich ihnen umgehend die Chance bietet, die vom Ergebnis her missratene Heimpremiere umgehend auszubügeln. An diesem Sonnabend (19 Uhr) sind die Netzhoppers KW-Bestensee aus dem brandenburgischen Königs Wusterhausen zu Gast in der Gellersenhalle, für die weiterhin die Beschränkung auf 190 Besucher gilt. Und natürlich unverändert auch die bekannten Hygieneregeln inklusive ständiger Maskenpflicht.

Gute Leistung wiederholen – und auch punkten…

Nach dem 1:3 zuletzt gegen die Bisons Bühl gingen die meisten Fans nur leicht enttäuscht, aber keineswegs unzufrieden nach Hause. Nach Monaten der Abstinenz sahen sie endlich wieder Volleyball, dazu in einem packenden Match, und Chefcoach Stefan Hübner konstatierte zu Recht: „Bühl ist eine gute Mannschaft, sehr kompakt, mit guter Annahme. Wenn gegen einen solchen Gegner die Leistung stimmt und ein Spiel so eng ist, ist eine Niederlage okay. In einer ausgeglichenen Liga werden noch viele ähnlich schwierige Spiele kommen, in denen Kleinigkeiten oder die Tagesform über den Gewinner entscheiden.“

Schon die jetzt folgende Aufgabe wird wohl diese These untermauern. Die Netzhoppers, seit 2006 mit einjähriger Unterbrechung wegen nicht erteilter Lizenz (2013/14), in der Liga sind nach einigen mauen Jahren längst wieder ein ernsthafter Playoff-Anwärter, waren zuletzt in der abgebrochenen Saison Siebte und rechnen sich nun noch etwas mehr aus. Dies nicht zuletzt, weil Christophe Achten als neuer Trainer auch neuen Schwung gebracht hat. Der emotionale Belgier löste Langzeitcoach (14 Jahre) Mirko Culic ab und brachte von seiner letzten Station Rottenburg auch zwei starke Zugänge mit: Mittelblocker James Weir (australischer Nationalspieler) und Diagonalangreifer Johannes Mönnich.

KW lässt auch ohne Leistungsträger aufhorchen

Beide überzeugten auch ebenso schon wie der neue Zuspieler Byron Keturakis, Nationalspieler Kanadas. Vor Wochenfrist ließen sie mit KW durch ein ungefährdetes 3:0 gegen Frankfurt aufhorchen – umso bemerkenswerter, als sich mit Außenangreifer Dirk Westphal ein absoluter Leistungsträger nach dem Aufwärmen mit maladem Rücken abmeldete. Der Ex-Nationalspieler war in der letzten Saison immerhin 5. auf der Liste der Bundesliga-Topscorer. Die damalige Nummer 1, Casey Schouten, ist von KW nach Tschechien abgewandert. Noch gar nicht auf dem Feld stand Königstransfer Jakub Kovac, Mittelblocker im slowakischen Nationalteam. Wie ambitioniert die Brandenburger dennoch sind, wurde nach der Saison-Auftaktniederlage deutlich: Das 1:3 gegen Friedrichshafen wurde tief enttäuscht kommentiert, da hatte man sich, so Coach Achten, „deutlich mehr“ ausgerechnet.

Enttäuscht waren natürlich auch die LüneHünen am vergangenen Sonnabend, dass nach einer guten Vorstellung nicht mehr heraussprang. Dass Trainer Hübner feststellte: „Auf diese Leistung können wir aufbauen“, soll sich nun in einer weiteren Steigerung, mehr Konstanz und auch größerer Cleverness in entscheidenden Phasen bemerkbar machen. Schon beim 3:1-Sieg in Frankfurt war ja der erste Satz (25:14) ähnlich fulminant wie dann gegen Bühl (25:16), nun soll das Level wieder länger hoch gehalten werden. Dazu beitragen können auch wieder die zuletzt fehlenden Dalton Solbrig (Grippe) und Richard Peemüller (Trauerfall).

Eine Alternative mehr war zuletzt schon nach längerer Verletzungspause Viktor Lindberg, der im Verbund mit Zuspieler Hannes Gerken im vierten Satz noch einmal wichtige Akzente setzte. „Es ist immer schön, wenn Leute von der Bank neuen Schwung bringen. Für Hannes, der ja aus der 3. Liga kommt, hat mich das besonders gefreut. Er war sehr mutig in seinen Aktionen“, lobte Hübner, der generell das Angriffssystem als positiv herausstellte: „Die Zuspiel-Geschwindigkeit und die Anlauf-Gestaltung haben schon sehr gut gepasst.“ Eben etwas, auf das man aufbauen kann.

APPdate: Wusstest du schon…
…dass wir zu jedem SVG-Match ein Tippspiel in der App veranstalten? Das Tippspiel wird 4 Tage vor Spielbeginn geöffnet. Wo findest du es? Klicke auf der „Home“-Seite beim Countdown auf den mittleren der drei roten Knöpfe, tippe dein Ergebnis und messe dich mit anderen.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Donnerstag, 29. Oktober 2020

  

HVbV: Aussetzung des Spielbetriebs

Liebe VolleyballerInnen,

nachdem heute, am 28.10.2020, auf Bundesebene ab dem 2.11. ein „Sport-Lockdown“ für den November beschlossen wurde, halten wir es für falsch, einen bzw. zwei Tage zuvor noch komplette Spieltage im Bereich des HVbV durchführen zu lassen.

Es haben zudem bereits zahlreiche Teams ihre Teilnahme für das kommende Wochenende abgesagt, die Schleswig-Holsteiner Teams dürfen am Wochenende bereits keine Spiele mehr ausrichten.

Dementsprechend haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, den (eh schon freiwilligen) Spielbetrieb ab sofort auszusetzen.

Ob, wie und wann es weitergeht, entscheiden wir je nach aktueller Lage. Die aktuellen Einschränkungen sollen zunächst bis Ende November Bestand haben. Wir hoffen, dass es nach dieser Zeit wieder die Möglichkeit geben wird, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Hierzu werden wir Euch so schnell wie möglich informieren.

Habt bitte Verständnis dafür, dass wir weiterhin „auf Sicht fahren“ und keinen konkreten Zeitplan für die nächsten Wochen und Monate präsentieren, der am Ende vermutlich von der Realität pulverisiert wird.

Bleibt alle gesund!
Vorstand, Spielausschuss und Geschäftsstelle des HVbV

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Donnerstag, 29. Oktober 2020

  

Virtueller Elternabend des WVV: Jugendschutz

Der Westdeutsche Volleyball-Verband lädt am 18. November zu einem virtuellen Elternabend ein, bei dem es um das Thema Jugenschutz gehen wird.

Genauer werden Cybergrooming, Missbrauchsdarstellungen und sexuelle Gewalt/Ausbeutung und mehr besprochen werden. Es können nicht nur Eltern sondern auch Trainer, Übungsleiter und Vereinsverantwortliche teilnehmen.

Für weitere Infos und zur Anmeldung klickt einfach auf den folgenden Link.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

  Mittwoch, 28. Oktober 2020

  www.volleyball.de

Sportlegenden des Jahrzehnts: Ludwig/Walkenhorst nominiert

Welche Sportlerin, welcher Sportler und welche Mannschaft haben die Jahre 2010 bis 2019 entscheidend geprägt? Bei der Wahl zu den Sportlegenden des Jahrzehnts sind Laura Ludwig und Kira Walkenhorst in der Kategorie "Mannschaft" nominiert.

Das deutsche Beach-Duo war zwischen 2013 und 2017 mehrfach Deutscher Meister und Europameister geworden, hatte zahlreiche internationale Turniere gewonnen und sich 2016 in Rio de Janeiro zu den ersten europäischen Olympiasiegerinnen im Beachvolleyball gekrönt. 2017 sicherten sie sich zudem als erstes deutsches Frauen-Duo den WM-Titel. 2016 wurden Ludwig/Walkenhorst zur Mannschaft des Jahres gewählt.

Nun sind sie zur Wahl der Sportlegenden des Jahrzehnts nominiert. Ebenfalls zur Wahl stehen die Fußball-Nationalmannschaft, der Deutschland-Achter, die Eishockey-Nationalmannschaft sowie das Eiskunstlaufpaar Savchenko/Massot.

Bis zum 8. November können Zuschauer und Fans auf der Homepage des ZDF abstimmen. Mit dieser Aktion bietet das ZDF erstmals einem breiten Publikum die Möglichkeit, sich an einer Sportlerwahl zu beteiligen – in Ergänzung zu der renommierten Wahl zum Sportler, zur Sportlerin und der Mannschaft des Jahres, die alljährlich ausschließlich von deutschen Sportjournalisten vorgenommen wird. 

Das Votum der Zuschauer wird zu 50 Prozent in das Endergebnis einfließen. Zeitgleich mit dem ZDF führen die Spitzensportverbände des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) eine Umfrage unter Athleten durch. Das Ergebnis dieser Wahl fließt ebenfalls zu 50 Prozent mit ein. Die Sieger der Gesamtwertung werden bei der Gala "Sportler des Jahres" am 20. Dezember in Baden-Baden bekannt gegeben.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Mittwoch, 28. Oktober 2020

  

Lüneburg: Nächstes Heimspiel folgt schon

#MeinPlatz verbessert Atmosphäre / Auch Hygienekonzept der SVG Lüneburg greift

Sportlich stand unter dem Strich eine unglückliche 1:3-Niederlage, insgesamt aber ist die Heimpremiere der SVG Lüneburg als gelungen zu bezeichnen: Das Hygienekonzept greift und wird von den Besuchern gut befolgt. Und ein Blick auf die Zuschauerzahlen aller ausgetragenen Spiele zeigt sogar etwas sehr Erstaunliches: Dem Spiel der LüneHünen gegen Bühl wohnten die meisten Fans bei (190) – in anderen Hallen waren es nur 100 oder noch weniger.

Das Erscheinungsbild in der Gellersenhalle wurde zudem aufgehübscht durch die zahlreichen „Pappkameraden“ auf sonst – durch Corona erzwungenen – leeren Stühlen. Das sorgte für etwas mehr Atmosphäre. Doch bei dieser Vereins-Aktion #MeinPlatz geht noch mehr! Interessierte können sich weiterhin durch ihr Double am Spielfeldrand vertreten lassen und durch den einmalig zu entrichtenden Unkostenbeitrag von 29,90 Euro auch an einem damit verbundenen Gewinnspiel teilnehmen. Mehr Infos gibt es auf der Homepage der SVG.

Während Stadt und Kreis Lüneburg in der Corona-Krise zum Glück immer noch wie eine grüne Insel wirken, spitzt sich die Lage in vielen anderen Regionen immer weiter zu. So droht zum Beispiel den Bisons am nächsten Spieltag gegen die Berlin Volleys ein Geisterspiel. Im Bühler Team stand am Sonnabend übrigens noch ein später Neuzugang: Eigengewächs Leon Meier (18). Der junge Außenangreifer ging als Nachwuchstalent ins Volleyball-Internat Friedrichshafen und von dort in diesem Sommer zum VC Olympia Berlin. Im dortigen großen Kader hatte der 2,04-Meter-Schlaks aber keine Chance gegen die vielen U20-Nationalspieler. Zum Einsatz kam Meier in Reppenstedt noch nicht.

Der VCO, zu Saisonbeginn außer Gefecht, weil einige Spieler mit dem Covid-19-Virus von der U20-EM in Tschechien zurückgekehrt waren, steht inzwischen wieder im Training. Am kommenden Wochenende sind die Berliner Talente aber in der 11er-Liga die spielfreie Mannschaft.

BUNDESLIGA-SPIELTAG ZUSAMMENGEFASST

Welche schwere Aufgabe der SVG Lüneburg am kommenden Sonnabend (19 Uhr) im zweiten Heimspiel in Folge bevorsteht, zeigte das vergangene Wochenende: Die Netzhoppers KW-Bestensee ließen mit einem 3:0-Erfolg gegen Frankfurt aufhorchen – und das weitgehend ohne den Leistungsträger Dirk Westphal, der nur einmal kurz eingewechselt wurde. Bei den Hessen gab Last-Minute-Zugang Rodrigo Quiroga, zum Auftakt wegen Corona noch außer Gefecht, sein Debüt, verbuchte aber nur zwei Punkte in etwas mehr als zwei Sätzen Spielzeit.

Wie Frankfurt ist auch Giesen nach zwei Auftritten noch punktlos, verlor jetzt 0:3 in Düren. Die Berlin Volleys erteilten auch mit ihrer zweiten Garnitur dem TSV Unterhaching eine 60-minütige Lehrstunde. Neben dem verletzten Talent Robin Baghdady fehlte auch Anton Brehme wegen Kniebeschwerden und Benjamin Patch mit einer neuen Blessur – er fiel im Training unglücklich aufs Handgelenk. Geschont wurden dann zudem Sergey Grankin und Samuele Tuia.

Die Begegnungen des Spieltags

SVG Lüneburg – Volleyball Bisons Bühl 1:3 (25:26, 20:25, 25:27, 27:29)
113 Min., 190 Zuschauer / MVP: Lindberg – Lopez
Scorer: Pörner (21), Ewert (18), Krage (15), Schlien (10), Lindberg (7), Thole (4), Gerken (2), Dervisaj (1) – Lopez (23), Kronthaler (19), Vaskelis (11), Stöhr (9), Jurkovics (7), Szabo (5), Thiel (3)

Netzh. KW-Bestensee – United Volleys Frankfurt 3:0 (25:19, 27:25, 25:19)
81 Min., 100 Zuschauer / MVP: Timmermann – Grozer
beste Scorer: Timmermann (17), Mönnich (16), Weir, Allik (je 8) – Malescha (11), Grozer, Günthör (je 10)

Powervolleys Düren – Giesen Grizzlys 3:0 (25:18, 25:18, 25:18)
77 Min., 90 Zuschauer / MVP: Kocian – Kapur
beste Scorer: Gevert (16), Brand (11), B. Andrae (8) – van Tilburg (15), Wagner (14), Seybering (4)

TSV Unterhaching – Berlin Volleys 0:3 (12:25, 12:25, 13:25)
60 Min., 100 Zuschauer / MVP: Topuzliev – Moraes
beste Scorer: J. Sagstetter (6), Topuzliev (5) – Moraes (15), Carle (13), Michelucci (8), Kessel, Eder (je 5)

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Mittwoch, 28. Oktober 2020

  

VT Hamburg: Spontan spielfrei - Partie in Kiel abgesagt

Kurzfristiger Spielausfall aufgrund von Corona-Bedenken

Das für den vergangenen Samstag angesetzte Regionalliga-Spiel der Damen des Volleyball-Teams Hamburg bei der zweiten Mannschaft des Kieler TV wurde kurzfristig abgesagt. Diese Nachricht erreichte die Spielerinnen und Trainer des VTH erst am Freitagabend. Aufgrund der Einstufung Hamburgs als Risikogebiet gab es Bedenken der Kieler Verantwortlichen und Spielerinnen. Die Partie wurde daraufhin von der Staffelleitung abgesagt.

„Die Absage hat uns überrascht, da wir nicht bei der Entscheidung eingebunden wurden“, sagt VTH-Trainer Gerd Grün. „Es gibt keine einheitliche Regelung seitens des Deutschen Volleyball-Verbands. In den verschiedenen Regionalbereichen wird unterschiedlich gehandelt. Der Staffelleiter hat die Verantwortung übernommen und gut entschieden. Ich wünsche mir, dass der Deutsche Volleyball-Verband seine Ehrenamtlichen unterstützt und eine klare Regelung zur Umsetzung bringt.“

An diesem Samstag soll es für die VTH-Damen nun eigentlich zum MSV Pampow gehen (Beginn 20 Uhr). Ob das Spiel vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Entwicklungen wie geplant stattfinden kann, bleibt abzuwarten. Ein Nachholtermin für die Partie in Kiel steht noch nicht fest.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Dienstag, 27. Oktober 2020

  

Nachschreibetermin Schiedsrichter-Theorieprüfung

Am 05.11.2020 um 19.30 Uhr bietet der HVbV einen Nachschreibetermin für die Schiedsrichter-Theorieprüfung an. An diesem Termin können Kandidaten aus den vergangenen B-, C- und D-Lehrgängen, die die theoretische Prüfung nicht geschafft haben oder am Prüfungstermin keine Zeit hatten, die schriftliche Prüfung ablegen. Die Anmeldung erfolgt über das SAMS. Bitte gebt bei der Anmeldung zu diesem Termin an, welche Prüfung D, C oder B ihr schreiben wollt und wann ihr den Lehrgang besucht habt.

Dieser Termin ist der letzte in diesem Jahr. Anschließend stellen wir bis mindestens Ende 2020 alle Lehrgangs- und Prüfungsaktivitäten ein. Wir werden das Infektionsgeschehen im Auge behalten und dann je nach Möglichkeit neue Termine anbieten.

 

 

Deutschland - Walddörfer SV-News

  Montag, 26. Oktober 2020

  

Cowboys bleiben gegen Pirates ohne Chance

Sie hatten sich schon länger darauf eingestellt, nun ist es geschehen: Die Siegesserie der Walddörfer SV Cowboys ist gerissen, nach anderthalb Jahren verließ man erstmals wieder als Verlierer das Feld. Das 0:3 (20:25, 18:25, 21:25) gegen die Ostbek Pirates war auch in der Deutlichkeit verdient. „Heute gab’s für uns nichts zu holen, unsere Gratulation an die Pirates“, sagte Spielertrainer Jörn Schneider, „dass dies beim Derby in Oststeinbek passiert ist, finden wir ganz gut. So bleiben die Punkte in der Ruckert-Halle.“

Von Beginn an merkte man den Hausherren an, dass sie an diesem Tag nicht jene innere Lockerheit besaßen, die sie für ihr Spiel benötigen. Nach umkämpftem und ausgeglichenem Auftakt ermöglichten Aufschlagfehler und Angriffsfehler in Serie den Gästen im ersten Satz davonzuziehen. „So viele Fehler machen wir sonst nicht in einem ganzen Spiel“, sagte Jörn Schneider, „aber die Pirates haben auch ordentlich Druck gemacht.“ In der Tat präsentierten sich die Ostbek Pirates kompakter und leidenschaftlicher als in vielen Spielen zuvor. In Tobias Thomsen und Rüdiger Strosik hatte man kurzfristig zwei Spieler aktiviert, die früher hochklassig für den OSV im Einsatz gewesen waren; vor allem Thomsen konnte als stabiler Mittelblocker viele Akzente setzen. Gegen die scharfen Winkel der Schläge von Matthias Ahlf tat sich zudem die Feldabwehr schwer sich zu postieren.

Und so versuchten es die Cowboys zwar mit Kampf, Risiko und Krampf, aber es gelang in einem weitgehend freundschaftlich geführten Match nicht mehr als Stückwerk. Positiv allerdings, wie nahtlos sich die Einwechslungen ins Spiel einfügten - alle Cowboys im Kader kamen zum Zug. Vor allem Stephan Tischer gelang es dabei nicht nur die Annahme zu stabilisieren, er lieferte auch spektakuläre Taten in der Feldabwehr (und organisierte überdies den Livestream, vielen Dank!). Im Außenangriff aber konnte das Team das Fehlen von Hauptangreifer Jan Buhrmester an diesem Tag nicht kompensieren. Unterm Strich stand damit die erste Saisonniederlage der Regionalliga-Saison. „Damit hatten wir eigentlich viel früher gerechnet“, sagte Jörn Schneider schmunzelnd, "man merkte heute, dass viele von uns zuletzt vor 10, 15 Jahren gegen Gegner solchen Kalibers gespielt haben, andere noch gar nie in ihrer Karriere. Da konstant Mittel zu finden ist eben nicht einfach." Neun Punkte aus vier Spielen bedeuten aber weiter den zweiten Tabellenplatz für den Neuling, der Kurs stimmt Richtung Saisonziel Klassenerhalt.

Bereits kommenden Samstag erwarten die Cowboys den nächsten sportlich dicken Brocken, wenn sich das junge, spielstarke Team des SSC Schwerin in Oststeinbek vorstellt - so dies wegen der Pandemie-Regelungen noch möglich sein wird.

 

 

Deutschland - Volleyball Bundesliga

  Sonntag, 25. Oktober 2020

  www.volleyball-bundesliga.de

SVG Lüneburg nach „Sahnestart“ ohne Punkte

Nach starkem Beginn der LüneHünen erkämpfen sich die Bisons noch alle drei Punkte in der Gellersenhalle.

Fehlerfrei starteten die LüneHünen in den ersten Durchgang der neuen Saison in der heimischen Gellersenhalle. Insbesondere Florian Krage (16 Punkte) war es, der sowohl im Angriff als auch im Block für die SVG punktete. Bison-Coach Alejandro Kolevich reagierte beim 6:2 gleich mit der ersten Auszeit. Aus dem Takt brachte das die SVG aber nicht. Immer wieder gelangen erfolgreiche Angriffe über Außen, mit Krage sammelte Jordan Ewert Punkt um Punkt für die Gastgeber (9:6; 14:8; 18:9). Mit variablem Spiel am Netz brachten die LüneHünen den ersten Satz sicher nachhause (25:16).

Verunsicherung machte sich beim Team von Stefan Hübner im zweiten Satz breit. Nach gutem Start häuften sich Annahmefehler, der Druck im Angriff ging verloren. Bison Mathäus Jurkovics gelang in der Mitte immer wieder der Durchbruch und Bühl zog auf 6:9 davon. Fortan ließen die Lüneburger zahlreiche leichte Punkte der Gäste zu, Bühl dominierte den Durchgang (10:15; 14:17). Wieder war es Jordan Ewert (19 Punkte) der ein kurzes Signal der Hoffnung an die Fans der SVG sendete und mit zwei Blocks in Folge für die kurzzeitige Führung der LüneHünen sorgte (18:17). Doch die Bisons antworteten prompt, zogen wieder davon und erzwangen den Satzausgleich (20:25). 

Einen Stolperstart hatte die SVG in Durchgang drei. Nach 0:3 gelang zunächst noch der Ausgleich zum 6:6, doch im Verlauf des Satzes waren die Gäste immer eine Nasenlänge voraus (6:9; 9:11; 15:16). Zahlreiche erfolgreiche SVG-Blocks reichten in dieser Phase nicht, um gegen die Gäste zu bestehen. Sie hatten mit Niklas Kronthaler und Tomas Lopez (MVP) sichere Punktelieferanten in ihren Reihen. Drei Satzbälle wehrte die SVG bis zum 25:25 ab, bevor dann doch die Gäste den dritten Satz 25:27 für sich entscheiden.

Dieser unnötige Satzverlust war in allen Mannschaftsteilen der LüneHünen im vierten Durchgang zu spüren. Wenig Druck im Angriffsspiel und ein leicht zu überwindender Block sorgten für die Führung der Bisons (4:6; 8:12). Coach Stefan Hühner resümierte nach der Begegnung: „Wir haben uns schwer getan im Angriff, sind unsauberer im Block geworden, da müssen wir einfach abgezockter werden.“ Mit der Einwechslung von Hannes Gerken und Viktor Lindberg (Silber MVP) konnte er noch mal ein Zeichen setzen und die LüneHünen in der Crunchtime im Spiel halten. Die entscheidenden Chancen, wie einen Satzball nach zwei abgewehrten Matchbällen, konnte die SVG aber nicht nutzen. Und so nahmen schlussendlich die Bisons mit dem vierten Matchball drei Punkte mit in die Heimat.

Trotz der Niederlage war Stefan Hübner aber in weiten Teilen zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Es ist klar, dass man das Niveau des ersten Sahnesatzes nicht durchgehend halten kann. Aber es überrascht uns doch auch, was besonders unsere jungen Spieler zu leisten schon imstande sind. Wir nehmen trotz der Niederlage viele positive Momente mit aus dem Spiel.“

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 24. Oktober 2020

  

Lüneburg: Bühl erneut erster Heimgegner

Gellersenhölle läuft wieder heiß / Letztes Heimspiel in Reppenstedt ist neun Monate her

Die Gellersenhölle ist mächtig abgekühlt in den letzten Monaten. Am 18. Januar schlugen die LüneHünen letztmals dort auf, enorm viel geändert hat sich seitdem. Immerhin gab es damals einen 3:1-Sieg gegen Rottenburg, danach ging es in die CU Arena nach Hamburg. Aber Rottenburg gehört nicht mehr der Volleyball-Bundesliga an, das Umfeld der Reppenstedter Halle verändert sich gerade durch Bautätigkeit, in der Halle selbst gibt es einige Einschränkungen durch die Corona-Krise, die sich gerade wieder verschärft, aber zum Glück einen Spielbetrieb mit Zuschauern zulässt. So können die Fans die Gellersenhölle nun wieder anheizen, wenn an diesem Sonnabend (19 Uhr) die Heimpremiere 2020/21 gegen die Bisons Bühl ansteht.

LüneHünen sind voller Energie

Bühl war auch der erste Heimgegner in der letzten Spielzeit, der 3:1-Erfolg damals aber das Saisonauftaktspiel. Nun hat die SVG das erste Match schon hinter sich und mit einem überraschenden und rundum überzeugenden 3:1 in Frankfurt so richtig die Werbetrommel für sich gerührt. Einer der herausragenden Spieler dabei, Konrad Thole, hatte sich zwar eine Daumenprellung zugezogen, die Schwellung ist aber inzwischen abgeklungen, sodass er wieder voll einsatzfähig ist. „Dieser Start gibt Energie“, frohlockte Chefcoach Stefan Hübner danach – zurecht erleichtert nach einer sehr durchwachsenen Vorbereitung. Jedoch, alte Trainerweisheit: Zu verbessern gibt es immer etwas.

„Wir hatten in dieser Woche die gleichen Themen wie zuletzt“, berichtet Hübner aus dem Übungsbetrieb, „einige haben an ihrem Aufschlag weiter gearbeitet, andere individuell an der Annahme, und insgesamt geht es natürlich unverändert darum, die Abstimmung untereinander zu verbessern.“ Beim nachträglichen, genaueren Blick auf die Statistiken fiel ihm auf, „dass wir noch mehr positive Annahmen brauchen, der Wert war mir noch zu niedrig“. 34 Prozent lautete da die Größe für das SVG-Team. Sehr angetan war der Trainer dagegen, welche „gute Atmosphäre die Mannschaft aufs Feld bekommen hat“.

Eine sehr gute Annahme stellt Hübner dagegen als eine der Stärken bei den Gästen aus Bühl heraus. Der neue Libero Florian Ringseis in Zusammenspiel mit seinem österreichischen Landsmann Niklas Kronthaler: das war schon in der vergangenen Saison bei den AlpenVolleys Haching eine Bank. Nun hat dieses Duo noch die Unterstützung von Außen Tim Stöhr, einem von nur vier verbliebenen Spielern aus dem alten Bisons-Kader. Stöhr spielte, aus einer Verletzungsnot heraus umgeschult, eineinhalb Jahre lang Libero – so gut, dass er es bis in die deutsche Nationalmannschaft schaffte. Trotzdem wollte der Annahmespezialist zurück auf seine frühere Position, ist heiß darauf, auch Punkte zu machen.

Bisons kommen voller Tatendrang

Wie er sprüht das ganze Team aus dem Schwarzwald voller Tatendrang darauf, die vergangene Saison mit Platz 11 beim Abbruch vergessen zu machen. Nun soll die Playoff-Qualifikation frühzeitig klar gemacht werden, offizielles Saisonziel ist Rang 5 oder 6, um eine Chance aufs Halbfinale zu haben. „Vielleicht können wir ja dann im folgenden Spieljahr von noch etwas mehr träumen“, bekräftigte Cheftrainer Alejandro Kolevich gerade wieder in einem Interview und fügte noch an: „Und auch der Pokal ist immer wichtig für uns.“ Da haben die Zwetschgenstädter – wie die SVG – zunächst ein Freilos, dann ein Heimspiel gegen Frankfurt. Im Halbfinale könnten sich dann die SVG und Bühl wiedersehen, Erfolge vorausgesetzt.

„Die haben eine hohe Qualität, das wirkt alles harmonischer und runder als in der letzten Saison“, hat Hübner eine hohe Meinung von den Gästen, die ihn mit guten spielerischen Auftritten in ihren Testspielen überzeugt haben – zuletzt zum Beispiel ein 4:0 gegen Düren. Angesichts des kleinen 9-Mann-Kaders, ergänzt um vier Nachwuchstalente, darf allerdings in Sachen Verletzungen oder Krankheiten nicht viel passieren. In der Vorbereitung fiel zum Beispiel Mittelblocker Paul Henning wochenlang aus, ist noch nicht lange zurück im Übungsbetrieb. Ein Stimmungsdämpfer bei den Schwaben war dann die Corona bedingte Absage ihrer ersten beiden Spiele gegen VCO Berlin und Unterhaching und erträumte zwei Siege gegen die vermeintlichen Punktelieferanten.

Der Pandemie geschuldet ist übrigens auch nicht mehr erlaubt, den bekannten SVG-Flyer zu Heimspielen in der Halle auszulegen. Die Infos mit u.a. Daten zu den Spielern beider Teams (Rückennummer, Position, Körpergröße usw.) gibt es aber online als pdf auf der SVG-Homepage – oder auch in unserer App.

APPdate

 Wusstest du schon…

…dass es einen Chat zu jedem SVG-Match in unserer neuen App gibt? Bei Heimspielen kannst du dort auch Fragen an unsere Kommentatoren Roman und Matze stellen, die sie dann im sporttotal-Livestream beantworten können.

Wie findest du den Chat? Du hast mehrere Möglichkeiten. Klicke z.B. auf der „Home“-Seite auf das Spiel und dann auf den mittleren Reiter.

 

 

Deutschland - Walddörfer SV-News

  Samstag, 24. Oktober 2020

  

WSV Cowboys empfangen Ostbek Pirates

Wegen Corona: Einlass nur für Familien der Cowboys / Erstmals Live-Stream

Von diesem Match reden die Volleyball-Freunde in Oststeinbek schon lange - doch nun überschattet die Covid-19-Pandemie das mit Spannung erwartete Derby in der Regionalliga Nord, das am Samstag um 19 Uhr beginnen wird: Die Walddörfer SV Cowboys treffen auf die Ostbek Pirates. Dabei stehen sich faktisch die zweite und die erste Mannschaft des Oststeinbeker SV aus dem Vorjahr gegenüber - die Kooperation mit dem Walddörfer SV war nach dem Aufstieg der Cowboys nötig geworden, weil zwei Teams aus einem Klub nicht in einer überregionalen Liga antreten dürfen.

Ein reizvolles Match ist dies natürlich, aber für den verletzten Cowboys-Mittelblocker Jan Schneider steht im Vordergrund, „dass wir unter strikter Beachtung der Hygiene-Vorgaben des Landes Schleswig-Holstein ein reibungsloses Spiel hinbekommen“. Noch im Februar träumten die Cowboys von einer vollen Halle wie früher, von 500 Zuschauern. Zugang zur Walter-Ruckert-Halle finden jetzt aber nur Familienangehörige der Cowboys – mit dieser Regelung nehmen die Verantwortlichen Rücksicht auf die massiven Bedenken der Mannschaftsführung der Pirates, beispielsweise auch Vereinsfunktionäre oder andere OSV-Mannschaften zuzulassen. „Normalerweise hat ein Gastteam da nicht mitzureden“, sagt Schneider, „aber wir nehmen das so ernst, dass wir unser ohnehin strenges Hygiene-Konzept noch weiter verschärft haben.“

Sportlich stehen die Vorzeichen gut für ein ausgeglichenes Match. Die Ostbek Pirates sind personell wohl zu den stärkeren Teams der Regionalliga zu rechnen, in Matthias Ahlf verfügt man über einen der besten Diagonalangreifer. Nach einem holprigen Start in die Saison besiegte man zuletzt WiWa Hamburg mit 3:1 und zeigte dabei aufsteigende Tendenz. In einem abendlichen Testspiel vor sechs Wochen schlug man zudem die Senioren-Truppe mit 4:0.

Und so fühlen sich die Cowboys keineswegs favorisiert für dieses Match, obwohl sie nach drei Siegen mit makelloser Weste und neun Punkten sensationell die Regionalliga-Tabelle anführen. Beide Teams kennen sich außerdem gut, viele Spieler standen schon zusammen auf dem Feld. „Da gibt es Freundschaften“, sagt Jan Schneider, „und wir werden keinesfalls zur sportlichen Rivalität eine menschliche Rivalität hinzudichten. Aber klar ist, dass wir als Aufsteiger unbedingt den vierten Sieg in Serie wollen.“

Sportliche Sorgen bereitet den Cowboys der Ausfall von Hauptangreifer Jan Buhrmester (Rücken) - ausgerechnet jener „Buhrmi“, der in der Vorsaison bei den Pirates ausgeholfen hatte und durch überragende Leistungen entscheidend beitrug, dass das im Abstiegskampf feststeckende Team plötzlich zu siegen begann und den Anschluss ans Mittelfeld herstellte. Auch das war im Februar, die Cowboys halfen wie selbstverständlich aus. Von Hilfe ist nun naturgemäß keine Rede mehr.

„Unser Kader ist stark genug, um Buhrmis Ausfall auszugleichen“, sagt Cowboys-Spielertrainer Jörn Schneider und fügt schmunzelnd hinzu: „Genug sind wir jedenfalls.“ Wieder zurückgreifen kann er auf die drei Annahmespezialisten Tobias Beiersdorf, Hendrik Hofmann und Stephan Tischer, die zuletzt beim Auswärtssieg in Kiel fehlten. Bis auf die beiden Verletzten wird der Cowboys-Kader somit komplett auflaufen.

Für all jene Fans, die nicht dabei sein können, wird erstmals ein Live-Stream angeboten. Tipp: Parallel den Live-Ticker der DVL öffnen, dann ist der Spielstand immer im Blick. „Wir wissen aber, dass viele Oststeinbeker und viele Neugierige aus der Hamburger Volleyball-Familie liebend gerne vor Ort dabei wären. Denn natürlich ersetzt nichts die Stimmung einer prall gefüllten Halle“, sagt Jan Schneider. „Dass es nicht geht, bedauert keiner so wie wir.“

Unser erstes Heimspiel gegen die Ostbek Pirates könnt Ihr Samstag ab 19 Uhr live hier verfolgen.

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Freitag, 23. Oktober 2020

  

VT Hamburg spielt an der Förde

Die 1. Damen des VT Hamburg reisen am Samstag an die Kieler Förde. Dort treffen unsere Volleyballerinnen im dritten Saisonspiel in der Regionalliga Nord auf den Kieler TV 2 (Spielbeginn 18.30 Uhr).

Beide Teams sind Neulinge in der Regionalliga. Den Kielerinnen gelang in der vergangenen Spielzeit der Aufstieg, während die Damen aus Süderelbe aus der Dritten Liga abgestiegen sind. Eine Favoritenrolle schreibt VTH-Trainer Gerd Grün seinen Volleyballerinnen aber nicht zu. “Unser Team ist sehr jung. Unsere Spielerinnen weisen erst ein Jahr Erfahrung aus höheren Ligen auf. Im Kader der Kielerinnen gibt es weitaus erfahrenere Athletinnen”, sagt Grün.

Die Partie kann richtungsweisend werden. Beide Mannschaften sind noch ohne Sieg in der laufenden Runde. Die Kielerinnen absolvierten ein Spiel, die Damen des VT Hamburg traten schon zweimal gegen Gegnerinnen an.

“Wir haben gut trainiert, wichtige Elemente im Spiel verbessert und ein Wochenende Ruhe gehabt. Das Team freut sich auf das Spiel in Kiel. Am liebsten wollen wir etwas Zählbares aus Kiel mitnehmem”, schaut das Team auf den Auswärtsspieltag am 24. Oktober voraus.

 

 

Deutschland - Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft-News

  Freitag, 23. Oktober 2020

  

HNT: 50 Jahre und kein bisschen müde

Die Volleyballabteilung der HNT wurde vor 50 Jahren gegründet und geht mit bewährter und neugewählter Führung ins 51. Jahr des Bestehens. Bei der Abteilungsversammlung am Dienstag, 20.10.20 wurde ein neuer Abteilungsvorstand gewählt und die Satzung verabschiedet.

Florian Meiners leitet weiterhin die Geschicke der Volleyballer*innen der HNT. Stefan Schmiedel wird ihn weiterhin vertreten. Zusätzlich als Stellvertreter wurde Michael Sauer neu gewählt. Laura Beyer und Arne Kabelitz ergänzen ab sofort den Vorstand als Jugendwartin und als Finanzwart.

Auf dass die Bälle mindestens noch weitere 50 Jahre fliegen!

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Mittwoch, 21. Oktober 2020

  

SVG Lüneburg: Heimpremiere am Samstag

Wichtige Infos zum ersten Heimspiel / Corona-Regeln bitte unbedingt streng beachten!

Nach dem gelungenen Kaltstart fiebern die LüneHünen der Heimpremiere der neuen Saison entgegen. Am Sonnabend um 19 Uhr kommen die bisher noch spielfreien Bisons Bühl in die Gellersenhalle und sollen möglichst mit leeren Händen die Heimreise wieder antreten. Der Vorverkauf läuft online längst, noch ist aber ein Rest-Kontingent an Tickets erhältlich.

Unsere gut angelaufene Aktion #MeinPlatz wird natürlich auch weitergeführt. Wer nicht am Spiel teilhaben kann oder will, kann sein Konterfei auf einen „Pappkameraden“ drucken lassen, der dann als Double auf einem Stuhl am Spielfeldrand befestigt wird und die triste Atmosphäre in einer leereren Halle als gewohnt vertreibt. Ausführliche Infos dazu finden sich auf der SVG-Homepage.

Neue Saison – alles neu: Das gilt für die Fans bei diesem Match in großem Maß. Deshalb sei noch einmal an einige Corona geschuldete Änderungen erinnert. Am Eingang wird von jedem Besucher die Körpertemperatur gemessen. In der Halle ist durchgängig eine Maske zu tragen, auch auf dem Sitzplatz während des Matches – in unserer kleinen, engen Spielstätte ist das leider im Gegensatz zu anderen Arenen unerlässlich, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Klatschpappen sind nicht erlaubt, auch Flyer mit Infos zum Spiel dürfen nicht ausgelegt werden. Das Spielfeld darf nur von am Spiel Beteiligten betreten werden, ein direkter Kontakt zu den Spielern ist unbedingt zu vermeiden – es wird am Ende auch kein Abklatschen mit den LüneHünen geben.

Sollte jemand seine Mund-Nasen-Bedeckung vergessen haben oder auch gerne eine auf die SVG bezogene Maske zu seiner Sammlung hinzufügen wollen: An den Verkaufsständen in der Halle sowie vorab bei Intersport Friedrich in Lüneburg oder im Restaurant „Alexander der Große“ in Kirchgellersen sind welche zu erwerben (6€).

Und bitte denken Sie daran: Im Umfeld der Gellersenhalle wird derzeit gebaut, dort kann auch nicht geparkt werden. Kommen Sie also rechtzeitig!

BUNDESLIGA-SPIELTAG ZUSAMMENGEFASST

Am ersten, auf vier Matches geschrumpften Spieltag war der SVG-Erfolg in Frankfurt die einzige Überraschung. Überraschend war dabei auch, dass in der Fraport Arena entgegen anders lautender Vorankündigungen doch Zuschauer anwesend waren – offenbar ein Kommunikationsproblem. Die Verordnung des Gesundheitsamtes, dass alle Profiteams wegen der Corona-Lage im Hotspot Frankfurt ohne Fans stattfinden müssen, gilt erst seit diesem Montag, United hatte sich bei der Stadt Frankfurt noch kurzfristig die Erlaubnis eingeholt, wenigstens die Dauerkartenbesitzer in die Halle lassen zu dürfen.

Bei United verabschiedete sich unterdessen wieder Neuzugang Kyle Dagostino. Der Libero, auch einer der Vertreter von Erik Shoji in der US-Nationalmannschaft, war in die Mainmetropole gekommen, bevor auch noch der japanische Nationalspieler Satoshi Tsuiki verpflichtet wurde. Dieser hat nun offenbar den Zweikampf um die Liberoposition gewonnen, Dagostino ging zurück zu seinem letzten Club nach Ljubljana/Slowenien, auch um dort seine Chancen im Nationalteam im Hinblick auf die Olympischen Spiele im nächsten Jahr zu wahren.

Die SVG hatte ihr letztes Testspiel in Giesen bekanntlich verloren, die Grizzlys konnten aber ihre Frühform zum Start gegen Herrsching nicht bestätigen und verloren 1:3. Bei den Bayern fehlte der verletzte Ex-Giesener David Wieczorek, während bei den Grizzlys im Diagonalangriff überraschend die meiste Zeit der lange angeschlagene Hauke Wagner statt Neuzugang Jacob Kern – enorm stark gegen die SVG – spielte.

Die Berlin Volleys unterstrichen ihre Favoritenstellung gleich mit einem 3:0 gegen Düren, wobei Ex-LüneHüne Cody Kessel – im Supercup noch sehr stark – nicht zum Einsatz kam. Im Kader fehlte zudem Youngster Robin Baghdady, der sich im Training eine Wadenverletzung zuzog und länger ausfällt. Bei Düren kamen alle vier Mittelblocker, also auch Last-Minute-Verpflichtung Lucas van Berkel, zum Einsatz. Mit einem 3:0 startete auch der VfB Friedrichshafen in Bestensee, obwohl der französische Top-Neuzugang Nicolas Marechal (Außen) wegen Rückenbeschwerden auf der Bank blieb. Dafür drehte Jung-Nationalspieler Linus Weber groß auf: Der Diagonalangreifer verbuchte 24 Punkte.

Die Begegnungen des Spieltags

United Volleys Frankfurt – SVG Lüneburg 1:3 (14:25, 26:24, 20:25, 23:25)
110 Min., 100 Zuschauer / MVP: Schöps – Pörner
Scorer: Grozer (17), Malescha (14), Baxpöhler (9), Schöps (8), Bierwisch (7), Günthör (4), Valkiers (2) – Pörner (19), Thole (17), Ewert (15), Schlien (11), Krage (8), Dervisaj, Lindberg (je 2), Peemüller (1)

Netzh. KW-Bestensee – VfB Friedrichshafen 0:3 (20:25, 23:25, 21:25)
83 Min., 200 Zuschauer / MVP: Weir – Weber
beste Scorer: Westphal (10), Weir (8), Mönnich (7) – Weber (24), Juhkami (14), Fiel (12)

Berlin Volleys – powervolleys Düren 3:0 (25:22, 25:16, 25:23)
82 Min., 1000 Zuschauer / MVP: Zenger – Kocian
Scorer: Carle (16), Patch (14), Brehme (12) – Gevert (10), Ernastowicz (9), Brand (6)

Giesen Grizzlys – WWK Volleys Herrsching 1:3 (21:25, 18:25, 25:17, 21:25)
97 Min., 450 Zuschauer / MVP: Wagner – J. Tille
Scorer: van Tilburg (18), Wagner (16), Mayaula (11) – van der Ent (14), Peter (12), Mantha, Penrose (je 11)

 

 

Deutschland - Grün-Weiß Eimsbüttel-News

  Dienstag, 20. Oktober 2020

  

GWE: Doppelt erfolgreiches Wochenende!

Nach einem Punkt zum Saisonauftakt am vergangenen Wochenende stand für die Damen von Grün-Weiß Eimsbüttel in der Dritten Liga Nord ein Heimspiel-Doppelpack auf dem Programm.

Am Samstag standen zunächst die Drittplatzierten des Vorjahres vom VSV Havel Oranienburg auf der anderen Netzseite. Von Beginn an zielstrebiger agieren war der Plan für das erste Heimspiel seit langer Zeit. Gesagt, getan. Die Gastgeberinnen drücken dem Spiel von Beginn an mit druckvollen Aufschlägen den Stempel auf. Über 10:6 und 21:15 ist die GWE-Führung in Satz 1 nie gefährdet und endet schließlich im Satzgewinn mit 25:19.

In Satz 2 steigern sich die Oranienburgerinnen um die spätere MVP Natalie Sabrowkse deutlich und überwinden ein ums andere Mal den GWE-Block. Der Satz ist bis zum Ende ausgeglichen, doch in der Endphase ist es GWE-Libera und MVP Ann-Kristin Hadamczik, die einige starke Angriffe der Gäste entschärfen kann und diesen damit den Zahn zieht. Mit 25:23 geht auch dieser Satz an GWE. Mit der 2:0 Satzführung im Rücken bringt Zuspielerin Zoe Konjer ihr Team fortan schnell auf die Siegerstraße und 7:1 in Führung. Am Ende geht Satz 3 mit 25:18 ebenfalls an Grün-Weiß und damit auch die ersten drei Punkte des Wochenendes auf das Konto der Hamburgerinnen.

Nach dem erfolgreichen Auftakt ging es dann am Sonntagmittag gegen die Aufsteigerinnen von der SG Einheit Zepernick erneut zuhause um Punkte. Das junge Team von Trainer Steffen Trobisch hatte am Vorabend 3:1 in Kiel gewonnen, sodass GWE gewarnt war vor dem jungen Team aus Brandenburg.
Mit leicht veränderter Startaufstellung (Lucia Marrala und Berit Jensen geben ihr „Starting Six“ Debüt) sind die GWE-Damen nach kurzen anfänglichen Schwierigkeiten auch am Sonntag bereits in Satz 1 wieder voll da. Mitte des Satzes sorgt dann genau Lucia Marrala mit einer Aufschlagserie für die 5-Punkte Führung (19:14). Diese Führung kann bis zum Ende noch erhöht werden und Satz 1 geht souverän an Grün-Weiß Eimsbüttel. (25:18).

Doch Zepernick war nicht gekommen um sich einfach geschlagen zu geben und schaltet einen Gang hoch. Immer wieder schaffen es die Gäste fortan krachend über die Mitte anzugreifen. Vor allem SGE-MVP Janin Nachtigall ist für den GWE-Block nicht in den Griff zu bekommen. Beim Stand von 6:16 aus GWE Sicht haben die meisten Zuschauer in der Halle den Satz wohl bereits abgeschrieben, doch nicht so das Team von Trainer Holger Schlawitz.

Angeführt von den Aufschlägen von Lisa Nadolny kämpfen sich die Grün-Weißen Punkt um Punkt zurück und gleichen bei 17:17 tatsächlich den Satz wieder aus. Nach dieser Aufholjagd und mit dem Momentum auf Ihrer Seite sind es zum Satzende dann vor allem Berit Jensen über Diagonal und GWE-MVP Svea Frobel über Außen, die mit cleverem Angriffsspiel den 25:21 Satzgewinn sichern.

Auch in Satz 3 müssen die GWE-Damen lange Zeit einem Rückstand hinterherlaufen und so geht es auch mit dem Rückstand von 17:20 in die Crunch-Time. Doch genau zur richtigen Zeit folgen die besten Minuten von Mittelblockerin Lara Kilian, denn sie sorgt mit ihren Blockpunkten dafür, dass die Hamburgerinnen beim Stand von 25:24 schließlich den zweiten Matchball des Tages verwandeln können.

Mit diesem Doppelsieg-Wochenende und nun insgesamt sieben Punkten aus drei Spielen gelingt dem Team von Grün-Weiß damit ein hervorragender Start in die Saison der Dritten Liga Nord. Alle Beteiligten hoffen nun, dass es auch noch viele weitere Spiele geben wird.

 

 

Deutschland - VG WiWa Hamburg-News

  Montag, 19. Oktober 2020

  

VG WiWa: Trotz bester Leistung keine Punkte

1:3-Niederlage im dritten Saisonspiel gegen den Oststeinbeker SV am Samstagabend (21:25/25:27/25:18/22:25).

 „Mehr Liebe am Ball“ forderte Co-Trainer Tim Dudenbostel unter der Woche im Training nach der enttäuschenden Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen Mettenhof und das war dann auch in der Kabinenansprache vor dem Spiel nochmal Thema bei den WiWa-Herren.

Und diese Ansprache schien Wirkung zu zeigen. Obgleich die Voraussetzungen ähnlich wie in der Vorwoche waren (dezimierter Kader aufgrund verletzungs- und krankheitsbedingter Ausfälle), war das Auftreten der Hamburger beim Duell der bisher noch punktlosen Teams in Oststeinbek von Beginn an ein anderer. Aufbauend auf einer stabilen Annahme um WiWa-Libero Sergej Fink konnte sich WiWa zur Satzmitte einen kleinen Vorsprung herausspielen. (15:13). Doch es gelang nicht sich entscheidend abzusetzen und so ging es Kopf an Kopf in die Endphase des Satzes. (21:21) Dort machten die Gastgeber weniger Fehler und sicherten sich Satz 1 mit 25:21.

Ähnlicher Satzverlauf in Satz 2. WiWa gelingt es die OSV-Annahme häufiger in Bedrängnis zu bringen, doch mit dem erfahrenen Gespann um Zuspieler Timo Timpe und Diagonal Matthias Ahlf bleibt der OSV stets in Reichweite und bewahrt in der Crunch-Time wieder den kühleren Kopf. Drei Satzbälle können die Gäste abwehren, aber der 4. OSV-Satzball zum 27:25 sitzt.

Satz 3 dann aus WiWa-Sicht endlich mit anderem Verlauf. Zuspieler Max Daschke spielt seine Angreifer nun häufiger gekonnt frei und die WiWa-Angreifer belohnen sich in fortan konsequent für ihre gute Annahme- und Abwehrleistung. Die Folge: Max wird am Ende MVP und Satz 3 wird über 17:12 und 22:16 souverän zum 25:18 durchgezogen.

Nun mit Rückenwind in Satz 4? Leider nein. Bereits zu Beginn erarbeitet sich der OSV einen Vorsprung (10:7) und das Team von WiWa-Coach Holger Matzen muss den ganzen Satz über hinterherlaufen. Beim 17:19 aus WiWa-Sicht ist nochmal Schlagdistanz hergestellt, doch druckvolle Hinterfeldangriffe von OSV-MVP Henrik Buße machen die Hoffnungen auf den Satzausgleich zu Nichte. 25:22 für den OSV der Endstand des Satzes und damit der 3:1-Sieg für die Gastgeber besiegelt.

„Schade, dass es heute keine Belohnung für unseren Einsatz gab. Aber wir alle hoffen das wir auf dieser Leistung am kommenden Sonntag zuhause gegen Schwerin aufbauen können. Sollte das mit Blick auf die steigenden Corona-Zahlen heute tatsächlich das letzte Spiel gewesen sein, dann können wir mit dieser Leistung auf jedenfall viel besser in eine Pause gehen als mit dem Auftritt vergangene Woche“, gibt WiWa-Außen Frerk Schuster im Interview nach dem Spiel zu Papier.

 

 

Deutschland - Walddörfer SV-News

  Montag, 19. Oktober 2020

  

WSV Cowboys: "Ritt auf der Rasierklinge"

Cowboys bezwingen TuS H/M Kiel 3:1

Die unglaubliche Reise der Walddörfer SV Cowboys in der Regionalliga Nord geht weiter: Mit 3:1 (25:19, 20:25, 25:23, 25:22) entführte der Aufsteiger auch aus der Halle der TuS H/M Kiel alle drei Punkte. Mit einer makellosen Weste von neun Punkten aus drei Partien bekleidet das Team von Spielertrainer Jörn Schneider nunmehr allein die Tabellenführung. „Unglaublich“, sagte Jörn Schneider, der in Kiel selbst gefordert war, „damit hat wirklich keiner von uns gerechnet. Es war aber diesmal ein echter Kraftakt, keine runde Sache.“

In Kiel entspann sich gegen eine kompakte und athletische Heim-Mannschaft, die TuS H/M Kiel, von Beginn an ein enges Match. Für die Cowboys galt vor allem eine Sorge: dass die Aufschlagannahme während der gesamten Spieldauer funktionieren würde. In Hendrik Hofmann, Tobias Beiersdorf und Stephan Tischer fehlten gleich drei Annahmespieler, sodass Coach Jan Schneider die Hände gebunden waren: „Das war ein Ritt auf der Rasierklinge. Sinnvoll wechseln hätte ich auf dieser Position nicht können.“

Michael Kopf, Jan Buhrmester und Libero Jörn Schneider aber wehrten sich erfolgreich gegen die platzierten Aufschläge der Kieler. In Abwesenheit des verhinderten Stammliberos Hendrik Hofmann stand dabei zum ersten Mal in dieser Saison Spielertrainer Schneider im Feuer - und dies, obwohl er nach zwei Wochen Wanderurlaub ohne Training direkt aufs Feld rückte. „Für seinen bedenklichen Trainingsrückstand war das eine großartige Leistung“, bescheinigte ihm sein coachender Bruder Jan, „für das aber, was unser Bundes-Schnippel sonst spielen kann, sah das hier und da noch eher nach gemütlichen Trekkingferien aus.“

Die Annahme und Abwehr stand dennoch bis zuletzt - und damit die Basis des Sieges. Während Sebastian Neufeld, wieder auf diagonal, diesmal im Angriff nicht zur spielbestimmenden Figur wurde, prägten vor allem die Außen der Cowboys das Match: Michael Kopf - später zurecht zum MVP gewählt – und Jan Buhrmester machten in der Tat mächtig Druck. In der Mitte gelang es vor allem Martin Kauffeldt, sich immer wieder gegen den turmhohen Block der Hausherren durchzusetzen. Die entscheidende Phase der Partie war sicher der dritte Satz, in der das Geschehen hin und her wogte. Beim Stand von 23:22 hatten die Gäste zudem Glück bei einer, sagen wir, umstrittenen Entscheidung des Schiedsgerichts. Den späteren Satzball entschied Kiel per grobem Fehlaufschlag frei Haus.

Den vierten Satz schienen die Cowboys dann souverän nach Hause zu schaukeln, führten rasch 16:11. Aber Kiel bewies Kampfkraft, ackerte sich wieder heran. Den Matchball verwandelten dennoch die Cowboys mit einer Art Schlag von Neufeld, die die Cowboys nicht ohne Genuss „gepümselt“ nennen; halbhart in einen schlecht postierten Block.

Wieder gewonnen also, der dritte Auswärtssieg in Folge. Nach dem 3:1 atmeten die Cowboys erst einmal durch. „Wir können in dieser Liga also auch siegen, wenn wir eher nicht so gut drauf sind“, sagte Jan Buhrmester. „Heute war viel Kampf, viel Krampf und kaum etwas ging einfach so. Umso schöner, dass es gereicht hat.“ Der Blick richtete sich derweil bereits auf den kommenden Samstag. Beim ersten Heimspiel in der angestammten Heimat Oststeinbek empfangen die Cowboys am Samstag die Ostbek Pirates, die am Wochenende erstmals gewinnen konnten. „Auf dieses Match fiebern wir schon lange hin“, sagt Jan Schneider, der ja auch Abteilungsleiter des Oststeinbeker SV ist. „Es wird ein Spiel unter Freunden, und das auf Regionalliga-Niveau. Ein Traum.“

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Sonntag, 18. Oktober 2020

  

HVbV: Aktuelle Informationen zum Spielbetrieb

Hier findet Ihr die aktuellen Informationen zum Spielbetrieb 2020/2021.

FAQ-Informationen zu:

- Wie und Wann geben die Vereine/Mannschaften Bescheid, ob sie an der Saison 2020/2021 ohne Wertung und auf freiwilliger Basis teilnehmen?
- Was passiert nach diesen Rückmeldungen mit den Spielplänen?
- Was machen wir, wenn wir uns während der Saison entscheiden, nicht weiterspielen zu wollen?
- Wie entscheidet sich, ob ein Spieltag stattfindet?
- Sind Spielerlizenzen erforderlich?
- Werden Tabellen geführt?
- Was passiert, wenn doch einmal eine Mannschaft ohne vorherige Ankündigung nicht erscheint?
- Was ist zu tun, wenn wir kurzfristig, d.h. nach Freitag, doch noch absagen müssen?
- Gibt es ein Schutz- und Hygienekonzept, an dem sich die Vereine orientieren können?
- Was ist bei der Teilnahme von Minderjährigen am Erwachsenenspielbetrieb in dieser Saison zusätzlich zu bedenken?
- Wie geht es im Bereich der Jugendligen weiter?
- Wie geht es mit den Jugend- und Seniorenmeisterschaften sowie dem Breiten- und Freizeitsport weiter?
- Was passiert mit den Meldegebühren?
- Wann erfolgt die Rückerstattung der Meldegebühr?

 

 

Hamburg - VT Hamburg-News

  Sonntag, 18. Oktober 2020

  

VTH-Mädchen: Trainingslager@Home statt Reise

In der Jahresplanung war der Termin bei den Mädchen des Jahrgangs 2008/09 dick eingetragen: Zweite Woche der Hamburger Herbstferien heißt Trainingslager! Und daran konnte auch das Corona-Virus nicht rütteln. Zwar musste die geplante Reise inklusive Testspiele und Turnierteilnahme in die Zukunft verschoben werden, trainiert wurde aber dennoch intensiv im “Trainingslager@Home”. Leider ohne gemeinsames Übernachten, aber dennoch mit besten Bedingungen in der heimischen CU Arena. Zwei tägliche Trainingseinheiten wechselten sich ab mit Theorie an der Tafel und einem Workshop zum Thema Ernährung sowie einem Auslug in die Kletterhalle.

Workshop und Kletterausflug

Nach zwei Trainingseinheiten am Montag traf sich das Team am Dienstagmorgen im Seminarraum. Warum, wurde vom Trainer bis zuletzt nicht verraten! Dann begrüßte Referent Dirk Ganter die Mädchen zu einem Workshop zum Thema Ernährung. Die jungen Sportlerinnen bekamen viele Erklärungen und Tipps für die tägliche Ernährung: von Frühstück über Snacks bis hin zu gesunden Getränken. Das besondere Highlight: Mehrere Kleingruppen bereiteten verschiedene leckere Speisen mit wenig Aufwand zu. Alle waren so begeistert bei der Sache, dass der Beeren-Smoothie am Freitag in der Mittagspause direkt nochmal zubereitet wurde. Der schmeckte auch unseren Nachbarn vom Kulturhaus Süderelbe!

Donnerstag ging es nach der morgendlichen Trainingseinheit mit der S-Bahn nach Wilhelmsburg in die Kletterhalle. Trainerin Nici leitete eine spaßige Erwärmung an, gab Tipps zum Bouldern und zeigte uns, wie man sich in einer Dreier-Seilschaft gegenseitig sichert. Einfacher ging es jedoch mit dem Selbstsicherungsautomat ... Am Ende war die Zeit viel zu kurz!

Gelungener Testspieltag zum Abschluss

Zum Abschluss der Trainingswoche besuchte uns am Samstag das Team aus Ahrensburg mit Trainer Detlef Clasen. Erstmalig spielten die VTH-Mädels als Team im Großfeld – und das klappte schon ziemlich gut! Obwohl der Schwerpunkt auf dem Großfeldspiel lag, konnten gleichzeitig immer Kleinfeldspielformen gefunden werden, sodass stets alle Spielerinnen beider Mannschaften im Einsatz waren. Danke für euren Besuch!

VTH-Trainer André Thurm war sehr zufrieden mit dem Training in den Ferien: „Ich kann den Mädels nur ein großes Kompliment aussprechen für die Art und Weise, wie sie diese Woche – und auch die erste Ferienwoche – trainiert haben. Die Enttäuschung über die ausgefallene Reise war schnell verflogen und alle waren voll bei der Sache. Auch wenn es anstrengend war, kämpften sich alle durch und verbesserten ihr Volleyballspiel. Ich freue mich auf die Saison und hoffe natürlich, dass wir in einem entsprechenden Rahmen Wettkämpfe bestreiten können.“

 

 

Deutschland - Walddörfer SV-News

  Freitag, 16. Oktober 2020

  

WSV Cowboys zu Gast in Kiel

Drittes Auswärtsspiel in Folge

Nein, mit einem solchen Start in der Regionalliga Nord hatten auch die (durchaus zahlreich vertretenen) Träumer bei den Walddörfer SV Cowboys nicht gerechnet. Nach zwei Spieltagen bekleidet der Aufsteiger die Tabellenspitze mit nur einem Satzverlust. Binnen der letzten zweieinhalb Jahre hat das Team somit noch immer nur ein Pflichtspiel verloren, ging in dieser Zeit 33-mal als Sieger vom Platz. „Wir genießen den Augenblick“, sagt Trainer Jörn Schneider, „aber das ist nur eine Momentaufnahme. Wir sind eigentlich heiß auf Abstiegskampf.“

Bei der TuS H/M Kiel (Samstag, 18.30 Uhr) reist man nun zum dritten Auswärtsspiel in Folge, wieder mit einem aufgrund der Schulferien stark veränderten Kader. Bei den klaren Siegen in Eimsbüttel und Lübeck bewiesen sich die Cowboys als bekannt spielstarkes Team, das sich aber auch athletisch überraschend gut gegen die deutlich jüngeren Gegner behaupten konnte.

In den knappen Situationen gab indes etwas den Ausschlag - wie auch die Kontrahenten in ihren Spielberichten feststellten -, das man gerne als „Routine“ bezeichnet. Was ist das aber genau, gerade in den engen Sätzen, das das Team, das noch immer in Oststeinbek beheimatet ist, so gefährlich macht? „Wir bewahren halt die Ruhe“, sagt der erstligaerprobte Libero Hendrik Hofmann. „Wir wissen, wann wir Vollgas geben müssen“, sagt Hauptangreifer Jan Buhrmester. Und Ex-Cowboy Hauke Sass, in dieser Saison weiter Trainingsgast, versucht es so zu erklären: „Wir wissen, wie man gewinnt.“

Ganz konkret spürbar wurde diese Fähigkeit auch beim jüngsten Match in Lübeck. Nach dem schon jetzt legendären 25:5 im dritten Satz war man auch im vierten Satz den Hausherren enteilt, hatte dann aber nachgelassen und steuerte auf ein dramatisches Satzfinish zu. Was schließlich beim zweiten Matchball beim Stand von 25:24 geschah, schilderte Mittelblocker Martin Kauffeldt später so: „Wir hatten davor mehrfach über die Passverteilung und das Konzept des Lübecker Zuspielers gesprochen. Und beim Matchball haben wir unser Wissen dann eben umgesetzt. Wenn es schief gegangen wäre, wäre es blamabel gewesen, aber es ging ja nicht schief.“

Was Kauffeldt meint: Den entscheidenden Block setzten die Cowboys gegen eine Finte des Zuspielers, der wohl gehofft hatte, die Cowboys zu überlisten. Seinem Lob stellte sich allerdings ein Doppelblock entgegen - auch Mittelblocker Kauffeldt hatte seinen Schnellangreifer alleine springen lassen und sich voll auf den Zuspieler fokussiert. Das Ende ist bekannt: direkter Blockpunkt, Satzgewinn, Spielgewinn, 3:1. „Es war die richtige Entscheidung“, sagt Kauffeldt, „und vor allem keine Zufallsentscheidung. Schön, dass das so funktioniert hat.“

Nun wartet also die TuS H/M Kiel, ein stabiler, eingespielter, kampffreudiger Gegner, der zuletzt klar bei WiWa Hamburg triumphieren konnte. Ob die Cowboys auch von diesem Auswärtsspiel mit etwas Zählbarem heimkehren werden? Jan Buhrmester, einst Erstligakapitän der früheren Ostbek Cowboys, will vor allem eine Steigerung seines Teams sehen: „Da ist noch Luft nach oben. Da geht noch mehr.“

 

 

Deutschland - HVbV-News

  Donnerstag, 15. Oktober 2020

  

HVbV: Saison 20/21 als freiwilliger Spielbetrieb

Geschäftsführung, Vorstand sowie die Vorsitzenden des Spielausschusses und des Breiten- und Freizeitsportausschusses des HVbV haben aufgrund der stark steigenden COVID-19-Fallzahlen entschieden, die Saison 2020/2021 als Angebot eines freiwilligen Spielbetriebs stattfinden zu lassen. Eine Wertung mit Auf- und Abstiegsregelung erfolgt nicht.

Anfang der kommenden Woche werden wir über weitere Details zur Umsetzung informieren. Bitte habt Verständnis dafür, dass wir diese Zeit benötigen, um die Informationen zu eben dieser Umsetzung möglichst vollständig an Euch weiterzugeben.

Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, wissen wir doch um das Spannungsfeld von sportlichem Interesse aber eben auch unserer sozialen Verantwortung als Landesverband.

 

 

Deutschland - VG WiWa Hamburg-News

  Dienstag, 13. Oktober 2020

  

Keine Punkte für die WiWa-Herren

Die Hamburger mussten sich am Sonntagnachmittag in der Sporthalle Wandsbek mit 0:3 (17:25/20:25/21:25) dem TuS H/M aus Kiel geschlagen geben.

Trotz einiger personeller Ausfälle starteten die WiWa-Jungs motiviert ins Match. Es entwickelte sich zu Beginn ein enger Schlagabtausch (14:14) der auch bei einigen der gut 40 Zuschauern Erinnerungen an die spannenden Duelle aus der Vorsaison weckte. Doch diesmal sollte sich das Spiel aus WiWa-Sicht leider anders entwickeln. Zu oft gibt es in der Folge kein Vorbeikommen am Block der „Mettenboys“ aus Kiel, sodass Satz 1 am Ende deutlich mit 25:17 an die Gäste geht.

Satz 2 und 3 verlaufen ähnlich und sind schnell erzählt. Die Kieler setzen sich jeweils früh im Satz deutlich ab und sind an diesem Tag einfach „gieriger“. Zu wenig leichte Punkte für die WiWa-Herren und nur allzu selten können die Gastgeber mit sehenswerten Spielzügen punkten. Wenngleich das Ergebnis am Ende jeweils nochmal ausgeglichener gestaltet werden kann, so gehen auch die Sätze 2 und 3 mit 25:20 und 25:21 souverän an das Team aus Schleswig-Holstein.

Als beste Spieler wurden Benda Alexander Bohlander (TuS H/M) und Alexander Uhr (VG WiWa) ausgezeichnet. 

Für die WiWa-Herren gilt es nun diesen Sonntag abzuhaken und die Trainingswoche zu nutzen, um am kommenden Samstag auswärts beim Oststeinbeker SV wieder eine bessere Leistung aufs Parkett zu bringen.

„Sicherlich kein optimaler Saisonstart für uns, aber umso wichtiger ist es jetzt, dass wir positiv bleiben und nächste Woche wieder cleverer unsere Stärken ausspielen. Dann werden wir auch endlich die ersten 3 Punkte einsammeln können“, gibt sich Mannschaftskapitän Holger Schlawitz nach dem Spiel bereits wieder kämpferisch.

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Dienstag, 13. Oktober 2020

  

VT Hamburg verliert erstes Heimspiel

„Jugend forscht“ gegen Warnemünde

Die Damen des Volleyball-Teams Hamburg haben ihr erstes Heimspiel in der Regionalliga Nord mit 0:3 (15:25, 20:25, 21:25) verloren. Gegen den SV Warnemünde zeigte die Mannschaft der Trainer André Thurm und Gerd Grün am Samstag eine engagierte Leistung, blieb am Schluss aber ohne Satzgewinn. Für das im Schnitt erst 19 Jahre junge Team war es ein lehrreicher Abend. „Das war ein gutes Spiel von uns. Ich hätte mir mindestens einen Satzgewinn für die Damen gewünscht. Wer weiß, vielleicht wären wir dann noch besser ins Spiel gekommen“, sagte Trainer Grün nach der Partie.

Dank eines funktionierenden Hygienekonzepts verfolgten rund 140 Helfer und Zuschauer das erste Heimspiel der VTH-Damen. Dabei fehlte die eine oder andere routinierte Spielerin auf Seiten der Neugrabenerinnen. So wurde der Heimauftakt zum Projekt „Jugend forscht“. Das junge Team spielte mit viel Schwung, guten Aufschlägen und sehr guter Blockarbeit. Mit mehr Durchschlagskraft im Angriff und etwas mehr Aktivität in der Verteidigung wäre das Spiel ganz offen gewesen.

So setzten sich aber die Damen von der Ostsee im Laufe der Sätze von der Heimmannschaft ab und brachten den Vorsprung ins Ziel. „Die Gegnerinnen waren uns im Angriff überlegen und nehmen die Punkte verdient mit nach Warnemünde", sagte Trainer Grün. Wertvollste Spielerinnen wurden Sophia Striecks bei den Hamburgerinnen und Anja Kempe bei den Damen aus Warnemünde. Beide bekamen ein selbstgemachtes Glas #hafenmarmelade überreicht. Ihr nächstes Spiel bestreiten die VTH-Damen am 24. Oktober um 18.30 Uhr auswärts bei der zweiten Mannschaft des Kieler TV.

 

 

Deutschland - WSV Cowboys-News

  Montag, 12. Oktober 2020

  

WSV Cowboys siegen in Lübeck 3:1

25:5-Rekordsatz wie im Rausch

Jedes Spiel liefert ja seinen eigenen Erzählstoff für das Bier danach. Im jüngsten Regionalliga-Spiel der Walddörfer SV Cowboys bei der VSG Lübeck bot Sebastian Neufeld eindeutig den besten Spannungsbogen. Vor dem Warmmachen war klar: Der "brutal verspannte" Nacken würde nicht wie beim Auftaktsieg in Eimsbüttel irgendwelche Angriffsschläge zulassen. "Heute geht nur Zuspiel“, sagte „Seppel“ entschlossen und fügte hinzu: „Kalt darf ich auch nicht werden.“

Soviel kann verraten werden: Kalt wurde es Neufeld an diesem Sonntag nicht. Beim 3:1-Sieg des Aufsteigers in Lübeck avancierte der 38-jährige frühere Erstliga-Regisseur der Ostbek Cowboys zum Matchwinner, wurde verdient „MVP“ seiner Mannschaft. Im dritten Satz blieb er vom 9:3 bis zum 22:3 am Aufschlag, eine einmalige Serie. Aber der Reihe nach.

Gegen kampfstarke Hausherren kamen die Gäste zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Mit Jan Buhrmester und Martin Kauffeldt in der Startsechs, dazu Aimo Heilmann diagonal fanden die Cowboys kein Mittel gegen den Lübecker Block, wirkten zu lethargisch, ohne Fokus. Die Hereinnahme von Hauke Grader und Stephan Tischer - beide mit ihrem Regionalliga-Debüt - vermochte das Spiel zu stabilisieren, das 17:25 aber nicht mehr verhindern.

In der Satzpause folgte Kriegsrat. Fragende Blicke richteten sich an Seppel Neufeld. Geht? Der kreiste kurz mit der rechten Schulter. „Geht.“ Und so rückte Neufeld auf diagonal, im Zuspiel löste ihn Rüdiger Barth ab, nun gestaltete sich ein offenes Match mit vielen langen Ballwechseln. Auf Seiten der Lübecker wusste das variable Zuspiel und ein gewaltiger Mittelangriff zu begeistern, bei den Cowboys begann der Motor von Punkt zu Punkt höher zu drehen. Am Ende des Satzes genügte eine Energieleistung, um sich abzusetzen: 25:19.

Was dann folgte, das hatten auch die Cowboys in ihrer äonenlangen Karriere - Durchschnittsalter der Erfolgssechs diesmal: 41 Jahre – noch nicht erlebt. „Bei den Volley Tigers Ludwigslust in der 2. Liga haben wir mal einen Satz 25:9 gewonnen, das war 2001, glaube ich“, erinnerte sich Martin Kauffeldt nach dem Match, „das war nicht ganz so krass wie heute, aber auch schön.“ In allen Elementen spielten die Gäste nun ihr bestes Volleyball, während das Lübecker Team in seine Einzelteile auseinanderbrach. Neufelds Aufschlagserie erzwang beim Gegner Fehler auf Fehler, in Block und Abwehr agierten die Cowboys jetzt hellwach. Es folgte bis zum 25:5 einer dieser Spielräusche, in die sich die Cowboys bekanntlich gar nicht so selten steigern, aber nur selten so, nun ja: rauschhaft.

Wer nicht dabei war, mochte es kaum glauben. Aus der Sächsischen Schweiz, seinem Urlaubsort, schickte der mitfiebernde Trainer Jörn Schneider per What's App einen Screenshot vom Live-Ticker-Stand "3:20" und fragte dazu ungläubig: „Ist der Gegner noch da?“

Ja, kurze Zeit später war Lübeck wieder da. Und wehrte sich im vierten Satz erneut nach Leibeskräften. Spektakuläre Abwehr- und Blockaktionen hielten die VSG im Spiel, während die Konzentration der Cowboys erkennbar bröckelte. Aber immer wieder punktete Neufeld am Netz und aus dem Hinterfeld, auch Buhrmester lief in Feldabwehr und Angriff heiß. Wieselflink einmal mehr Libero Hendrik Hofmann, während Michael Kopf in der Annahme herausragte, Patrick Klose im Block zupackte. Ein Block seines Teamkameraden Kauffeldt besiegelte schließlich das finale 26:24 - und damit das umjubelte 3:1 des Neulings.

Mit zwei Siegen aus zwei Auswärtsspielen haben die Schneider-Schützlinge den perfekten Start in die Regionalliga-Saison hingelegt und ihre sensationell anmutende Tabellenführung verteidigt – dabei hatte sich das zum Großteil aus Senioren bestehende Team für seine Rückkehr in die Regionalliga auf ein aufreibendes Ringen um den Klassenerhalt eingestellt. Vom Saisonziel "Entscheidende Siege im Abstiegskampf erringen" rücken die Cowboys trotzdem auch jetzt nicht ab. Sie wissen längst, was ihnen gut tut. Und das weiß auch der Trainer. Was seine Männer in ihrem Training am Mittwoch erwarte? „Wie immer kicken wir zum Warmwerden alt gegen jung“, vermeldete Jörn Schneider aus der Ferne, „das ist ja mein Erfolgsrezept.“

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Sonntag, 11. Oktober 2020

  

VTH: „Jugend forscht“ gegen Ostsee-Damen

Die jungen Damen vom VT Hamburg unterlagen den Gegnerinnen aus Warnemünde beim Samstagabendspiel mit 0:3.

Alles war bereitet, das Hygienekonzept in der CU-Arena umgesetzt und eingehalten, 140 Helfer*innen und Zuschauer*innen und gut aufgelegte Damen vom VT Hamburg. Die Damen rückten eng zusammen, war der Kader wegen Urlaub und Familientermine doch klein. Durch das Fehlen der routinierten Spielerinnen lag das Durchschnittsalter des Teams von den Trainern André Thurm und Gerd Grün bei 19 Jahren.

Die Damen spielten engagiert, mit viel Schwung, guten Aufschlägen und sehr guter Blockarbeit. Mit mehr Durchschlagskraft im Angriff und etwas mehr Aktivität in der Verteidigung wäre das Spiel ganz offen gewesen. So setzten sich aber die Damen von der Ostsee im Laufe der Sätze von der Heimmannschaft ab und brachten den Vorsprung ins Ziel.

“Das war ein gutes Spiel von uns. Ich hätte mir mindestens einen Satzgewinn für die Damen gewünscht. Wer weiß, vielleicht wären wir dann noch besser ins Spiel gekommen. Die Gegnerinnen waren uns im Angriff überlegen und nehmen die Punkte verdient mit nach Warnemünde.”, war Trainer Gerd Grün mit dem Spiel seiner Damen fast zufrieden.

Wertvollste Spielerinnen wurden Sophia Striecks bei den Hamburgerinnen und Anja Kempe bei den Damen aus Warnemünde. Beide bekamen eine Hafenmarmelade überreicht. Wir freuen uns auf Fotos vom nächsten Frühstück.

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Samstag, 10. Oktober 2020

  

VTH: Zuschauen in der Coronapandemie?

So geht´s in der CU-Arena in Hamburg-Neugraben. Die Helfer*innen und Volleyballerinnen des VT Hamburg bewiesen ihre Schauspielkünste und zeigen in einem Video, wie am Samstag Volleyball geschaut werden kann.

Unser Schiedsrichter und Abteilungsleiter Florian Meiners urteilt streng: https://www.instagram.com/p/CGDyU2WKLu6/?hl=de

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Freitag, 09. Oktober 2020

  

VTH-Damen empfangen Warnemünde

Erstes und letztes Heimspiel 2020, 200 Zuschauer zugelassen

Endlich wieder Volleyball in der CU Arena! Am Samstag, 10. Oktober um 19 Uhr treffen die 1. Damen des Volleyball-Team Hamburg im ersten Heimspiel der neuen Saison auf den SV Warnemünde – und das mit Zuschauern. Die CU Arena bietet unter den Covid-Bedingungen Platz für 200 Zuschauer. Nach der Entscheidung des Regionalspielausschusses Nord (RSAN) kurz vor Saisonbeginn, die Regionalliga Nord in zwei Staffeln aufzuteilen, änderte sich noch einmal der Spielplan. So ist das Duell gegen Warnemünde am Samstag das erste und zugleich letzte Heimspiel des VTH in 2020.

Die sportliche Aufgabe ist schwer. Das zeigte schon der erste Spieltag am zurückliegenden Wochenende, das VTH-Team verlor den Saisonauftakt mit 0:3 in Parchim. Während der Corona-Pause konnte auch das Team der Trainer André Thurm und Gerd Grün nicht trainieren. Für eine junge Mannschaft, die noch mittendrin in ihrer Entwicklung steckt, wiegt das weitaus schwerer als für ein routiniertes Team. „An manchen Tagen steht bei uns ein U21-Team mit wenig Erfahrung auf dem Feld. Diese müssen wir uns erspielen. Die Entscheidung des RSAN bedeutet leider viel weniger Spiele. So ist jedes einzelne Spiel wichtig“, erklärt Trainer Grün.

Das Team hat sich im Vergleich zur Vorsaison auf zwei Positionen verändert. Hanne Binkau und Nina Hille sind inzwischen bei anderen Hamburger Vereinen am Ball. Nachgerückt sind Vivian Hupe und Merle Stangenberg, beides VTH-Eigengewächse. „Mit Hanne und Nina verließen uns die leistungsstärkste und eine der wenigen routinierten Spielerinnen. Vivian und Merle sind tolle Typen, die schon voll im Team angekommen sind“, sagt Trainer Grün.

Wer das junge Team live erleben möchte, kommt am Samstag um 19 Uhr in die CU Arena. Tickets gibt es zum Preis von 4 Euro für Erwachsene und 2 Euro für ermäßigte Karten an der Abendkasse. Informationen zu den Hygieneregeln gibt es auf www.volleyball-team-hamburg.de.

 

 

Deutschland - VC Norderstedt-News

  Donnerstag, 08. Oktober 2020

  

VC Norderstedt: Erster Sieg im ersten Spiel

Am vergangenen Samstagabend haben die Frauen des VC Norderstedt zum ersten Spieltag in die Moorbekhalle eingeladen. Ob, wann und wie die Saison starten kann war lange unklar. Schlussendlich startete die Regionalliga Nord der Damen in zwei Staffeln in die Saison 20/21. Dank eines ausgearbeiteten Hygienekonzepts konnten wir den Wiker SV vor heimischem Publikum empfangen.

Pünktlich um 17:30 Uhr startete die erste Partie der Saison. Die Sätze eins und zwei konnten wir mit hohem Aufschlagdruck und guten Angriffen deutlich für uns entscheiden. Ungenauigkeiten und Unkonzentriertheit im dritten Satz führten zu einem deutlich knapperen Satzverlauf.

Am Ende des Abends siegen wir dennoch 3:0 und können somit an die Erfolgsserie der letzten Saison reibungslos anknüpfen. Weiter gehts am Samstag in Stellingen gegen Grün-Weiß Eimsbüttel.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

  Donnerstag, 08. Oktober 2020

  

Cowboys vor schwerem Gastspiel in Lübeck

Sowas nennt man wohl einen Logenplatz: Arne Kämpfer, Kapitän der Walddörfer SV Cowboys (aka Ostbek Cowboys), leitete zum Saisonauftakt als 2. Schiedsrichter das knappe Match VG WiWa Hamburg gegen TSG Lübeck (1:3) - und kann nun vor dem bevorstehenden Gastspiel seines Teams in Lübeck (Sonntag, 16 Uhr) aus eigener Anschauung den Mitspielern von den Stärken der Hausherren berichten. „Das wird interessant“, sagt Kämpfer. „Lübeck hat eine, nicht nur aus Cowboys-Sicht, echt junge, athletische Mannschaft. Sie werden uns mit ihrem hohen Block einige Nüsse zu knacken geben. Was sie gespielt haben, hat mir gefallen.“

Die Cowboys wären aber nicht die allwetterharten Cowboys, wenn sie nicht im Lauf ihrer Karriere schon öfter Wege gefunden hätten, sich gegen körperlich überlegene Gegner durchzusetzen. Was der Kapitän also seinem Team vor dem Duell rät? „Sagen wir so: ich habe ein paar Hebel gesehen, wie man diese Mannschaft ins Wackeln bringen kann“, sagt Kämpfer. „Die Mittel dafür haben wir. Dafür müssen wir aber ähnlich konzentriert auftreten wie in Eimsbüttel.“

Beim Vorjahresdritten, dem Eimsbütteler TV, hatten die Cowboys zum Saisonstart bekanntlich einen auch in der Höhe überraschenden 3:0-Sieg eingefahren. Dabei hatte sich der Aufsteiger vor Wochen noch selbst einen eher düsteren Oktober prophezeit - durch die lange Corona-Pause und das nur einmalige Training pro Woche schien das seniorige Team noch ordentlich Anlaufzeit zu brauchen. Überdies weilen wegen der Schulferien gleich mehrere Familienväter in Urlaub. Und so müssen die Cowboys gegenüber dem Eimsbütteler Erfolgskader in Lübeck auf Tobias Beiersdorf, Jörn Schneider und Jan Schneider verzichten, wegen Verletzungen stehen zudem dicke Fragezeichen hinter Arne Kämpfer (Wade) und Rüdiger Barth (Sprunggelenk). Immerhin kehren Martin Kauffeldt, Stephan Tischer und Jan Buhrmester in das Aufgebot zurück.

Was diese durchaus wilden Rochaden für das Leistungsvermögen der Cowboys bedeuten? „Ach, wir kennen uns so gut, das macht uns nicht viel aus", sagt Jörn „Schnippel“ Schneider. "Wie wir spielen, wird wie immer eine Wundertüte." Der Spielertrainer will das Match per Live-Ticker im Urlaub verfolgen und freut sich schon darauf: "Wird hoffentlich spannend! Denn wenn es eng wird, sind wir am besten."

 

 

Hamburg - BeachHamburg-News

  Donnerstag, 08. Oktober 2020

   www.beachhamburg.de

BeachHamburg: Neue Winter-Beachfläche

Aloha Beachfreunde, es ist so weit! Die Zeit ist gekommen, den Hamburger Beachern endlich mehr Beachvolleyballfläche im Winter zur Verfügung zu stellen. Wir können euch mit vollem Stolz mitteilen, dass wir diesen Winter eine Traglufthalle über einen Teil unserer Outdoorcourts errichten werden.

Wenn alles nach Plan läuft, wird die Traglufthalle Mitte/Ende November eröffnet.

Ihr könnt euch aber schon ab sofort für ein heißbegehrtes Winter-Abo in der neuen Traglufthalle bei uns melden. Dazu lasst uns bitte auf unserer Webseite eure Abo-Anfrage zukommen. Wir freuen uns riesig, euch über den Winter noch mehr Möglichkeiten zum trainieren oder zocken bieten zu können.

Preise Traglufthalle: 39,00 EUR pro Stunde
(Bruttopreis inkl. gesetzlicher USt. und inkl. 4 Spieler - für jeden weiteren Spieler/Trainer werden einmalig 5,00 EUR pro Buchung berechnet)

Mögliche Abo-Slots in der Traglufthalle:
16:00 bis 17:30 Uhr
17:30 bis 19:00 Uhr
19:00 bis 20:30 Uhr
20:30 bis 22:00 Uhr

Bei Fragen schickt mir gerne eine E-Mail an strand.office@beachhamburg.de.

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Mittwoch, 07. Oktober 2020

  

VT Hamburg verliert Auftaktspiel

0:3 beim Regionalliga-Debüt

Lange Gesichter am Sonntagnachmittag beim Volleyball-Team Hamburg: Die 1. Damen des VTH haben ihr erstes Saisonspiel in der Regionalliga Nord auswärts beim 1. VC Parchim mit 0:3 (18:25, 22:25, 12:25) verloren.

Beim Vierten der vorangegangenen Saison erspielten sich die Gäste aus Hamburg zu Beginn der Sätze jeweils knappe Führungen. Parchim reagierte darauf mit konstant druckvollen Aufschlägen und stabiler Annahme, was den Mecklenburgerinnen letztlich immer eine deutliche Satzführung brachte. Gelang es den Damen aus Hamburg in Satz eins und zwei noch gegenzuhalten, glitt ihnen Satz drei hingegen schnell durch die etwas nervösen Hände.

„Die Nervosität war zu groß. Durch das fehlerlose Spiel von Parchim blieb der Druck das ganze Spiel hindurch hoch. So konnten wir uns nicht freispielen und unsere Stärken zeigen“, analysierte VTH-Trainer Gerd Grün. Als beste Spielerinnen ihrer Teams wurden Josephine Claus (Parchim) und Daniela Eixenberger (VT Hamburg) ausgezeichnet.

Nach der Partie war Trainer Grün mit den Gedanken schon beim nächsten Spiel. Am Samstag, den 10. Oktober findet um 19 Uhr das erste Heimspiel in dieser Saison gegen den SV Warnemünde statt. In der CU Arena dürfen bis zu 200 Zuschauer das junge VTH-Team anfeuern. Dabei gelten besondere Hygieneregeln, die auf www.volleyball-team-hamburg.de zu finden sind.

 

 

Deutschland - VG WiWa Hamburg-News

  Montag, 05. Oktober 2020

  

VG WiWa siegt 3:2 in Greifswald

Nach über 200 Tagen ohne Spieltag machten sich die Frauen der VG WiWa Hamburg voller Vorfreude auf den weiten Weg nach Greifswald. Mit Fischbrötchen gestärkt, starteten wir gut in das erste Spiel der Saison und konnten den ersten Satz direkt für uns entscheiden.

In den folgenden zwei Sätzen war unsere Eigenfehlerquote sehr hoch, sodass diese konsequenterweise an unseren Gastgeber gingen. Damit waren wir definitiv nicht zufrieden und starteten noch mal durch. Satz 4 und auch Satz 5, trotz 0:4-Fehlstart, gingen schlussendlich an uns

Mit einem 3:2 und den ersten zwei Punkten zu Saisonbeginn können wir nach langer Wettkampfpause durchaus zufrieden sein, wissen aber auch woran wir weiter arbeiten.

Für ihr sehr variables Zuspiel und starke zweite Bälle wurde unsere Rückkehrerin Hannah Lüdtke vom Gegner zum MVP gewählt.

Zusätzlich zur offiziellen MVP Wahl haben wir in dieser Saison eine eigene Mannschafts-MVP-Wahl integriert. Gemeinschaftlich fiel die erste Wahl auf Mareike Südmersen, so dass ihr die Ehre zu Teil wird, beim nächsten Spiel die Auszeichnung mit Stolz tragen zu dürfen.

 

 

Deutschland - Familie Braack-News

  Sonntag, 04. Oktober 2020

  

6. Niklas Braack Charity Golf Cup

Trotz Corona und den damit verbundenen Herausforderungen konnten wir den 6. Niklas Braack Charity Golf Cup am 11. Juli ausrichten und somit wieder an unseren Sohn und Bruder Niklas erinnern sowie das Forschungsprojekt des Universitären Herzzentrums im UKE unterstützen.

Am Ende der Veranstaltung konnten wir einen Scheck mit einer Spendensumme in Höhe von 14.500€ übergebenen, die wir aber nach der konkreten Abrechnung nochmal nach oben korrigieren konnten. Die Spendensumme beläuft sich tatsächlich auf eine nicht zu erwartende Höhe von 16.250€! Wahnsinn!

In diesem Jahr gab es eine Besonderheit: Der Tag wurde von Helge Schwarzer mit der Kamera begleitet und dabei ist nun ein großartiger Image Trailer entstanden. Den wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. In unseren Augen spiegelt der Trailer genau das wieder, was diesen besonderen Tag ausmacht: Nette Menschen treffen, Spaß haben und Gutes tun

Wir freuen uns jetzt schon auf 2021!

Gabi, Hauke & Nina

P.S. Wenn ihr mal sehen wollt, was Helge noch so drauf hat, schaut unbedingt mal auf seiner Instagram-Seite vorbei!

 

 

Hamburg - Hamburger Sportbund

  Samstag, 03. Oktober 2020

  www.hamburger-sportbund.de

HSB fordert Nothilfefonds II für den Sport

Der Hamburger Sportbund fordert den Nothilfefonds Sport II schnellstmöglich auf den Weg zu bringen. Von den ursprünglich für die Mitgliedsvereine vorgesehenen 2,5 Mio. Euro sind derzeit noch 1,5 Mio. Euro beim HSB verfügbar. Im Frühjahr hatte der HSB rund 1. Mio Euro, die von der Stadt zur Verfügung gestellt wurden, an 77 Vereine ausgeschüttet.

„Seit August sind wir mit den zuständigen Stellen hierzu in Kontakt, erhalten aber ausweichende Rückmeldungen. Die ersten Vereine melden uns in dieser Woche, dass sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Unter der derzeitig geltenden Eindämmungsverordnung ist ein auskömmlicher Vereinsbetrieb für viele Vereine nur noch schwer darstellbar. Um größeren Schaden von der Hamburger Vereinslandschaft abzuwenden, sollten die Mittel, die beim HSB bereitstehen, nun freigegeben werden. Der HSB ist in der Lage, die Mittel schnell Sportvereinen mit Bedarfen  zur Verfügung zu stellen“, so HSB-Vorstand Ralph Lehnert.

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Freitag, 02. Oktober 2020

  

VT Hamburg startet in neue Saison

Auftakt auswärts in Parchim, erstes Heimspiel am 10. Oktober

Endlich wieder Wettkampf! Nach langer Pause startet das Volleyball-Team Hamburg (VTH) am Sonntag, den 4. Oktober in Parchim in die neue Saison. Rund 40 Kilometer südöstlich von Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin will die junge Mannschaft dann erste Akzente in der Regionalliga Nord setzen. Eine Woche später am 10. Oktober findet in der CU Arena Neugraben das erste Heimspiel statt.

Bei den Spielerinnen herrscht eine Mischung aus Vorfreude und Anspannung. Denn in der langen Pause haben sich Positionen und Spielsystem etwas verändert, das muss nun den ersten echten Härtetest im Wettkampf bestehen. Klar, dass die jungen Damen um das Trainerteam André Thurm und Gerd Grün mit der notwendigen Anspannung in das erste Regionalligamatch starten.

„So richtig wissen wir nicht, was uns erwartet und wo wir stehen. Die volleyballerische Entwicklung der Damen ging erfolgreich weiter. Ich freue mich zu sehen, ob wir den Damen des 1. VC Parchim schon auf Augenhöhe begegnen können“, schaut Trainer Grün voraus. Spielbeginn am Sonntag ist um 15 Uhr in der Sporthalle Am Fischerdamm in Parchim.

Am Samstag, den 10. Oktober findet dann das erste und auch letzte Heimspiel des VTH in 2020 statt. Aufgrund der Spielplanänderung und der aufgeteilten Regionalliga Nord mit zwei Siebenerstaffeln ist das Duell mit dem SV Warnemünde am 2. Spieltag das einzige Heimspiel der VTH-Damen bis Jahresende. Die restlichen fünf Heimspiele in der CU Arena stehen von Januar bis März 2021 auf dem Plan.

Für das anstehende Heimspiel am 10. Oktober sind in der CU Arena 200 Zuschauer zugelassen. Die Tickets zum Preis von 4 Euro für Erwachsene sowie 2 Euro für ermäßigte Karten gibt es nur an der Abendkasse. Selbstverständlich gelten auch bei den Heimspielen des VTH besondere Schutzmaßnahmen. Unter anderem muss auf den Rängen Abstand gehalten werden und bis zum Sitzplatz ist das Tragen einer Alltagsmaske vorgeschrieben. Am Platz darf diese dann abgelegt werden. Außerdem werden die Kontaktdaten aller Besucher erfasst.

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Donnerstag, 01. Oktober 2020

  

VT Hamburg: Endlich wieder Wettkampf

Am Sonntag 4. Oktober 2020 reisen die Damen vom VT Hamburg nach Parchim zum ersten Saisonspiel 20/21 in der Regionalliga Nord.

Spannung macht sich breit bei den Damen des VT Hamburg. Die Positionen der Spielerinnen und das Spielsystem wurden während der langen Pause etwas verändert. Und nun soll alles zum ersten Mal im Wettkampf passen. Klar, dass die jungen Damen um das Trainerteam André Thurm und Gerd Grün mit der notwendigen Anspannung in das erste Regionalligamatch starten.

„So richtig wissen wir nicht, was uns erwartet und wo wir stehen. Die volleyballerische Entwicklung der Damen ging erfolgreich weiter. Ich freue mich zu sehen, ob wir den Damen des 1. VC Parchim schon auf Augenhöhe begegnen können.“, schaut Trainer Gerd Grün voraus.

Ab 15:00 Uhr werden in der Sporthalle Am Fischerdamm in Parchim Erkenntnisse gesammelt.

 




Ü50-WM
Unsere Silbernen

 

 

Hamburger Heimspiele
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