Hamburger  Volleyball-News

Diese Seite dient der Berichterstattung zum Volleyball auf Hamburger Ebene, Ausführliche News zu überregionalen Ligen (Regional- und Bundesligen) finden sich im Newsletter, der für 24 Euro im Jahr hier abonniert werden kann.
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Januar 2021 - März 2021

 

31.03.2021 HSB: Kooperation mit Greenpeace Energy
30.03.2021 SVG Lüneburg: Saisonbilanz 2020/21
29.03.2021 ETV-Frauen unterliegen Borken 2:3
27.03.2021 VG Hapi_Nostalgie-Blog
27.03.2021 SVG Lüneburg: Ednstation Halbfinale
26.03.2021 Lüneburg: Häfler machen Finaleinzug perfekt
25.03.2021 SVG Lüneburg: Siegen oder Fliegen
23.03.2021 Walddörfer SV: Viele Hände, schnelles Ende
23.03.2021 HVbV: Beach-Ausrichter gesucht
23.03.2021 SVG: Knappe Niederlage im ersten Spiel
21.03.2021 SVG Lüneburg: Auch der Libero bleibt
20.03.2021 VT Hamburg- Trainertreff
20.03.2021 SVG Lüneburg: Halbfinale steht an
19.03.2021 „Hamburger Jugendfinale“
19.03.2021 2. RegelDialog im April 2021
19.03.2021 Termine Hamburger Beach-Jugendmeisterschaften
19.03.2021 Volleyball-Online Kongress
18.03.2021 Karpa/Hauschild bleiben ein ETV-Team
17.03.2021 Lüneburg: Eine Woche bis zum Halbfinale
16.03.2021 SVG Lüneburg: Halbfinale perfekt!
15.03.2021 ETV Hamburg holt Punkt gegen Köln
14.03.2021 SVG Lüneburg: Schlien bleibt an Bord
13.03.2021 Tabellenzweiter  DSHS Snowtrex Köln in Hamburg
13.03.2021 Angebot für HVbV-Schiedsrichter (D, C, B)
12.03.2021 LüneHünen legen vor
11.03.2021 Lüneburg: PlayOff-Fight erfüllt alle Erwartungen
10.03.2021 SVG Lüneburg: Erstes Playoff-Viertelfinale
09.03.2021 SVG als Fünfte in die Playoffs
06.03.2021 HVbV: Infos zum Hamburger Beach-Volleyball
06.03.2021 Lüneburg: Nochmal tief in den Süden
06.03.2021 Sowa/Pfretzschner wechseln zum HSV
05.03.2021 HVbV: Neu auf der Geschäftsstelle
05.03.2021 HVbV: Norddeutsche und Deutsche Meisterschaften
04.03.2021 HVbV: Videomaterial für Schiedsrichter-Fortbildungen
03.03.2021 VT Hamburg: Timothée Platre beim Nachwuchs
03.03.2021 Ex-LüneHünen sind Pokalsieger
02.03.2021 SVG-Vielspieler sind platt
01.03.2021 ETV Hamburg: Tie-Break-Sieg gegen Dingden
28.02.2021 Häfler ungefährdet gegen müde LüneHünen
27.02.2021 SVG Lüneburg: Auf Platz 4 geklettert
26.02.2021 ETV Hamburg empfängt Blau-Weiß Dingden
26.02.2021 SVG Lüneburg: Griff nach den Playoffs
26.02.2021 Schneider/Körtzinger ab sofort ETVer
25.02.2021 Stadtteilpreis: Stimmen Sie jetzt ab!
24.02.2021 VT Hamburg: Nachwuchs trifft Angelina Hübner
23.02.2021 SVG Lüneburg: Wichtige Punkte durch Derbysieg
22.02.2021 Neues Beachvolleyball-Format am Rothenbaum
21.02.2021 Lüneburg: Spannender Fight um PlayOff-Plätze
20.02.2021 Svenja Müller wechselt zum ETV
20.02.2021 Lüneburg: Niedersachsenderby gegen Giesen
19.02.2021 HVbV: Umfrage zu alternativen Beachvolleyball-Angeboten
19.02.2021 Schiedsrichter: 2. RegelDialog
19.02.2021 VC Allermöhe zum Ausbau von Beachfeldern
17.02.2021 SVG Lüneburg: Jeder Punkt ist wichtig
16.02.2021 ETV-Frauen 1:3 gegen Allbau Essen
13.02.2021 SVG Lüneburg: Frankfurt abgeblockt
13.02.2021 ETV Hamburg erwartet VC Allbau Essen
11.02.2021 Starke Lüneburger lassen nichts anbrennen
10.02.2021 SVG Lüneburg: Unberechenbarer Gegner
09.02.2021 SVG Lüneburg: Souveräner Heimsieg
07.02.2021 SVG Lüneburg: Unterhaching ohne Chance
06.02.2021 SVG Lüneburg: Favoritenrolle bestätigen
05.02.2021 ETV Hamburg: Wiedersehen macht Freude
05.02.2021 HNT: Wann wird die Feier nachgeholt?
02.02.2021 SVG Lüneburg: Siegesserie gerissen
31.01.2021 ETV-Frauen gegen Top-Team
30.01.2021 SVG Lüneburg: Hohe Auswärtshürde
29.01.2021 ETV Hamburg: Bescheidene Ziele?
27.01.2021 Absage JtfO und weitere Planungen
26.01.2021 SVG Lüneburg klettert weiter
25.01.2021 SVG Lüneburg: Will verliert Haare
25.01.2021 SVG Lüneburg ringt Herrsching neider

25.01.2021

Mehr Online-Training beim VC Allermöhe
23.01.2021 SVG Lüneburg: Nachlegen ist die Devise
23.01.2021 ETV Hamburg: Restart nach sechs Wochen
18.01.2021 Sterne des Sports: Glindmeyer gewinnt Publikumspreis
18.01.2021 Neues Angebot für HVbV-Schiedsrichter (D, C, B)
16.01.2021 LüneHünen zweimal auswärts gefordert
13.01.2021 SVG Lüneburg: Viele Höhepunkte 2021
06.01.2021 SVG Lüneburg: Eine ganze Dekade
06.01.2021 HVbV-Geschäftsstelle: Eingeschränkte Zeiten
   


 

 

 

Deutschland - Hamburger Sportbund

  Mittwoch, 31. März 2021

  www.hamburger-sportbund.de

HSB: Kooperation mit Greenpeace Energy

Der Hamburger Sportbund e.V. (HSB) und Greenpeace Energy kooperieren ab sofort für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Hamburger Breitensport.

Damit sollen Vereine und Sportverbände es leichter haben, sich über eine klimafreundliche Energieversorgung für ihre Hallen, Plätze und Büros und über Energiesparpotenziale zu informieren. „Mit Greenpeace Energy können wir die Sportvereine optimal dabei unterstützen, künftig mehr regenerative Energien zu nutzen und so wertvolle Beiträge zur Energiewende zu leisten“, sagt HSB-Vorstand Bernard Kössler. „Wir schätzen die Arbeit des Hamburger Sportbundes sehr und unterstützen ihn gerne bei seiner wichtigen Initiative für mehr Nachhaltigkeit im Sport“, betont Greenpeace Energy-Vorstand Nils Müller.

Die Mitglieder des Hamburger Sportbundes erhalten ein maßgeschneidertes Angebot zu vergünstigten Konditionen, wenn sie sauberen Strom oder Gas von Greenpeace Energy beziehen. Zudem berät die Energiegenossenschaft interessierte Vereine, wenn sie zum Beispiel den Bau einer Photovoltaik-Anlage planen oder mit Ökostrom betriebene Ladesäulen aufstellen wollen. „Wir freuen uns, mit Greenpeace Energy einen verlässlichen und glaubwürdigen Partner für nachhaltiges Handeln und Klimaschutz im Sport an unserer Seite zu wissen“, sagt Bernard Kössler vom HSB. „In den Bereichen Ökoenergieversorgung, Umwelttechnik und E-Mobilität können wir jetzt mit der Energiegenossenschaft und unseren Vereinen wirkungsvolle Zeichen setzen und so auch viele Sportlerinnen und Sportler für diese Themen begeistern.“

Der HSB setzt sich in seiner Vorbildfunktion in verschiedenen Bereichen für mehr Nachhaltigkeit ein. Seit Januar 2021 bietet er seinen Mitgliedern beispielsweise eine Fortbildung im Bereich fairer Handel im Sport an. Damit sollen nachhaltige Wertschöpfungsketten und die Kreislaufwirtschaft im Sport unterstützt werden. Das sogenannte Team Green-Projekt, das gemeinsam mit der TSG Bergedorf, dem Eimsbütteler TV und OCF Consulting durchgeführt wird, soll Radfahren als klimafreundlichen Transport für den Hin- und Rückweg zum Sport fördern. „Das Engagement des Hamburger Sportbundes zeigt, wie der Sport jetzt auch beim Klimaschutz weiter Fahrt aufnimmt“, sagt Nils Müller von Greenpeace Energy. „Wir bündeln unsere Kräfte für ein sauberes und nachhaltiges Hamburg.“

Hintergrundinfos
Der Hamburger Sportbund e.V. ist ein freiwilliger Zusammenschluss der Hamburger Sportvereine und
-verbände in Hamburg und die größte Community der Stadt mit über 519.000 Mitgliedschaften in mehr als 800 Vereinen. Er verfolgt u.a. das Ziel, Impulse zu setzen und seine Vereins- und Verbandsmitglieder über Fördermaßnahmen und Veranstaltungen im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu informieren. Mehr unter www.hamburger-sportbund.de.
Die Greenpeace Energy eG, 1999 von der Umweltschutzorganisation Greenpeace e.V. gegründet, versorgt rund 200.000 Haushalte und Geschäftskunden mit Ökostrom- und -gasprodukten. Die Ökoenergiegenossenschaft mit 27.500 Mitgliedern arbeitet politisch für die Energiewende und setzt mit ihrer Tochtergesellschaft Planet energy Windkraft-, Solarenergie-, Mieterstrom- und Wärmeprojekte um. Mehr unter www.greenpeace-energy.de.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 30. März 2021

  

SVG Lüneburg: Saisonbilanz 2020/21

LüneHünen waren erfolgreich auf einer Mission unterwegs / Fünf Tiebreaks in 20 Tagen werden mit Bronze belohnt

Der Medaillenschrank der SVG wird voller, und das neueste Exemplar darin ist wohl die größte Überraschung in jetzt sieben Jahren Bundesliga-Volleyball. Wieder Bronze, das vierte Mal schon, zudem gab es ja zweimal Silber nach Pokal-Endspielen. Sechs Plaketten in sieben Saisons – so eine Sammlung können nicht viele Konkurrenten vorweisen.

Ein derartiges Saisonende war vor einem Vierteljahr noch unvorstellbar. Eine höchst durchwachsene Hinrunde ließ viele Fans sogar an einer Playoff-Teilnahme zweifeln. Aber dann kam Mitte Dezember die vierwöchige Pause und danach ein Re-Start, der es in sich hatte: starke Leistungen zuhauf, 21 Punkte (nach zuvor 11), Platz 5 nach der Hauptrunde, fulminante Viertelfinals (zweimal 3:2 gegen Herrsching), noch bessere Halbfinals (zweimal 3:2 gegen Friedrichshafen). Die LüneHünen machten wahr, was sie zwischen den Jahren versprochen und sich vorgenommen hatten: eine viel bessere Rück- als Hinrunde zu spielen.

Eingeschworen zum Höhenflug

„Die Jungs waren auf einer Mission unterwegs. Sie hatten sich das Ziel gesteckt, eine Medaille holen zu wollen – mutig, aber ich fand das absolut in Ordnung. Sollte ich da bremsen? Um viel zu erreichen, muss man viel wollen und sich notfalls immer wieder gegenseitig daran erinnern, wie man dahin kommen will und kann. Wir haben dieses Ziel nur nicht groß kommuniziert, haben es in unserem Kreis gelassen. Und der Glaube war immer da. Die Mannschaft hat das mit der richtigen Mischung aus Spaß und Ernsthaftigkeit umgesetzt – eine unglaubliche Gruppe, in der eine tolle Atmosphäre geherrscht hat“, blickt Chefcoach Stefan Hübner mit Stolz zurück.

Auch der Sportliche Leiter und Co-Trainer Bernd Schlesinger findet: „Die Stimmung und der Zusammenhalt in der Mannschaft war schon außergewöhnlich, das habe ich selten so erlebt. Insgesamt muss ich konstatieren, dass wir eine unserer stärksten Rückrunden gespielt haben – und es waren schon einige starke dabei. Vor dem Hintergrund, dass es viele hinderliche Dinge gab, ist diese Leistung gar nicht hoch genug einzuschätzen.“ An Stolpersteine wie Verletzungen und Krankheiten, an den Zuspielerwechsel mitten in der Saison, an all die Erschwernisse der Corona-Krise wie Geisterspiele, Abschottung, ständige Testungen erinnert er da – und auch noch einmal an die verkorkste Rückserie der vorherigen Saison, in der sich ja bis zum Abbruch sieben punktlose Niederlagen in Folge aufsummiert hatten.

Nach dem dann folgenden holprigen Wiederbeginn ab Oktober hatte Schlesinger zum Jahreswechsel bei einem Gespräch zu seinem 10. Dienstjubiläum schon geunkt: „Andere Mannschaften wie Herrsching, KW-Bestensee oder Bühl haben uns überholt. Wir müssen auf den alten Weg zurück. Wir müssen dabei Geduld haben – das heißt für mich aber nicht Jahre.“ Es ging schneller als erwartet, sodass auch sein alter Optimismus zurückgekehrt ist: „Ich bin guter Hoffnung, dass wir uns wieder fest etablieren unter den ersten Vier, Fünf.“ Wozu auch der Umzug in die neue Arena einen großen Teil beitragen soll. Doch Schlesinger hebt auch warnend den Zeigefinger: „Das wird wirtschaftlich der wichtigste Schritt. Da muss ein Impuls kommen, dass wir uns auch finanziell noch besser in der Bundesliga etablieren können.“

Es muss ja nicht gleich auf Anhieb ein Etat sein, der viermal größer – wie in Friedrichshafen, dem Dauergegner der letzten Wochen. Viermal seit Ende Februar war der Rekord-Meister und -Pokalgewinner der Gegner in Hauptrunde und Playoffs – das allein ist schon eine besondere Herausforderung, aus der die LüneHünen mit immer knapperen Ergebnissen viel mitgenommen haben. „Wir sind näher herangekommen“, stellte Hübner deshalb auch fest und sah darin einen wichtigen Entwicklungsschritt: „Man braucht solche Erfahrungen, muss oft in solche Situationen kommen, um sie mal zu meistern und so enge Spiele für sich entscheiden zu können.“

An die Branchengrößen näher herangekommen

So kam auch keine tiefe Traurigkeit auf, dass Friedrichshafen wieder einmal Endstation war. Der Stolz überwog, aus einer schwierigen Saison Großes gemacht zu haben. Überaus treffend war daher auch der Slogan, mit dem sich die LüneHünen nach 5 Tiebreaks in 20 Tagen – im Saisonverlauf sogar 10 Fünf-Satz-Matches (8 allein in 2021) – am Ende mit den Bronzemedaillen um den Hals ablichten ließen: „BRONZE ist unser GOLD.“

Vier Spieler standen dabei in jedem Match auf dem Feld, in der Hauptrunde, den Playoffs und im Pokal. Unter den Neuzugängen des letzten Sommers ragte natürlich Jordan Ewert, der nur ein Spiel versäumte, heraus und in der Bundesliga-Rangliste der Topscorer starker Dritter wurde. Ebenso bemerkenswert ist, dass der aus der eigenen zweiten Mannschaft (3. Liga) aufgerückte Hannes Gerken genauso häufig – wenn auch oft nur in Teileinsätzen – spielte, sich dennoch als große Hilfe erwies.

Einsatzstatistik aller Spieler (Einsätze gesamt – Hauptrunde/Playoffs/Pokal):
Koslowsky, Tyler 25 – 20/4/1
Krage, Florian 25 – 20/4/1
Lindberg, Viktor 25 – 20/4/1
Schlien, Michel 25 – 20/4/1
Ewert, Jordan 24 – 19/4/1
Gerken, Hannes 24 – 19/4/1
Peemüller, Richard 23 – 18/4/1
Pörner, Jannik 20 – 16/4/0
Craft, William 16 – 12/4/0
van Solkema, Gijs 15 – 11/4/0
Thole, Konrad 10 – 9/0/1
Dervisaj, Leon 8 – 7/0/1
Solbrig, Dalton 6 – 6/0/0
Mohwinkel, Theo 2 – 1/1/0

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Montag, 29. März 2021

  

ETV-Frauen unterliegen Borken 2:3

Wie auch bereits in den letzten Spielen können die Frauen des ETV Hamburg ihre Gegnerinnen in den fünften Satz zwingen, finden jedoch zu keinem Zeitpunkt wirklich in ihr Spiel. Einige gute Spielzüge waren dabei, doch fühlt es sich nie nach dem gewohnten ‚Feuer‘ an. So unterlag der Eimsbütteler TV in Borken den Skurios Volleys mit 2:3 (25:20, 15:25, 11:25, 25:23, 11:15).

Der ETV ist nun in einer kleinen Osterpause und dann am 10.4 wieder unterwegs nach Sorpesee! Diese Pause wollen die ETV-Frauen nutzen, um noch mal Kräfte zu sammeln für die letzten drei Spiele der Saison.

Die ETV-Frauen freuen sich bei der MVP-Wahl für Mie Dickau, ebenfalls Glückwunsch an Franka Sophie van der Veer von den Skurios Volleys Borken! Beide MVP-Ehrungen wurden präsentiert von Hummel Sport und Sportsline GmbH.

 

 

Deutschland - VG Halstenbek-Pinneberg-News

  Samstag, 27. März 2021

  

VG Hapi_Nostalgie-Blog

Kennt ihr diese Momente? Nach dem Training bleibt man noch zusammen in der Kabine oder vor der Halle und trinkt ein kaltes Erfrischungsgetränk zusammen. Dann fangen die älteren Spieler auf einmal an von der guten alten Zeit zu erzählen und geben die Sagen des Volleyballs zum Besten. So ähnlich stellen wir uns das auch vor. Also holt euch ein Getränk und macht es euch gemütlich!

Die Volleyballer der Vg-Halstenbek-Pinneberg auf Twitch. Hier findet ihr spannende Livestreams zu unseren Spielen in der Dritten Liga Nord. Seid dabei!

Samstag 27.03.3021 live ab 18 Uhr auf https://www.twitch.tv/vghapi

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 27. März 2021

  

SVG Lüneburg: Ednstation Halbfinale

Ohne Tiebreak geht es nicht… / LüneHünen erneut mit großem Fight gegen Friedrichshafen

Wieder Tiebreak – knapper kann man die erste Teilnahme seiner Vereinsgeschichte an den Playoff-Endspielen kaum verpassen als die SVG Lüneburg. Wie schon im ersten dramatischen Halbfinale gegen den VfB Friedrichshafen unterlagen die LüneHünen dem Titelfavoriten auch im zweiten Duell mit 2:3 (20:25, 26:24, 20:25, 25:18, 11:15) und sind damit in der Best-of-3-Serie aus dem Rennen. Wieder einmal in der Endspielserie steht dagegen Rekordmeister Friedrichshafen, dem aber die LüneHünen erneut einen großen Fight lieferten.

„Die Jungs haben noch einmal alles reingeworfen, ihr Herz auf dem Feld gelassen. Wir haben unsere Waffen wie Geduld im Angriff, Spielwitz, Blockspiel und Spaß in den Aktionen ausstrahlen gut eingesetzt und sind insgesamt näher herangekommen an einen so starken Gegner wie diesen. Ich bin einfach nur stolz“, zog Chefcoach Stefan Hübner ein erstes Fazit und warf dabei einen Blick auf die noch um seinen Hals baumelnde Bronzemedaille, die es nach dem Match auch für alle Spieler gab.

Keine Mittel gegen Linus Weber

Allerdings fand die SVG dieses Mal schwer rein ins Match, brauchte mehr als einen Satz, um wieder auf Augenhöhe mit den Häflern zu kommen. „Ja, im ersten Satz haben wir das Duell Aufschlag – Annahme gnadenlos verloren, es dann aber immer besser gemacht. Wir haben uns richtig reingearbeitet ins Spiel. Leider war Linus Weber wieder einmal schwer zu halten“, benannte Hübner den erneut überragenden Mann des Abends, der mit 29 Punkten mit Abstabd bester Scorer in der Halle war. Der Diagonalangreifer war von Beginn an „on fire“, kam schon im ersten Satz auf 7 Punkte bei einer Quote von 60% erfolgreicher Angriffe.

Die ersten Akzente setzte aber Mittelblocker Nehemiah Mote mit 6 Punkten (darunter 2 Blocks und 1 Ass), 3 davon schon bis zum 5:7. Beim 7:11 zog Hübner seine erste Auszeit, beim 11:16 die zweite, aber Friedrichshafens Lauf war nicht aufzuhalten, auch, weil Jordan Ewert ausnahmsweise mal nicht einen so guten Tag erwischte, bei neun Angriffsversuchen nur zwei Pünktchen verbuchte und dreimal geblockt wurde – zweimal von Mote, nachdem die SVG wieder bis auf 20:22 herangekommen war.

Ewert machte dann im zweiten Durchgang auch ohne Groll Platz für Will Craft, 3:8 stand es da schon wieder, Weber traf fast nach Belieben (9). Aber Craft zeigte nach der Einwechselung in der Folge eine blitzsaubere Leistung und andere richteten sich an ihm auf. So punkteten Jannik Pörner und Florian Krage (je 4) ebenso fleißig wie Viktor Lindberg (3), der Aufschlag wurde sicherer und druckvoller, die sich häufenden langen Ballwechsel gingen oft an die Hausherren, einige strittige Bälle wurde bei der Challenge zugunsten der SVG entschieden.

Beim 14:14 glich Pörner, später zusammen mit Lindberg bester Scorer (je 17), erstmals aus, beim 19:18 hatte die Führung gewechselt. Die Süddeutschen konterten noch einmal, 21:22, Auszeit SVG. Craft, Pörner und Michel Schlien stellten auf 24:23, Auszeit VfB. Weber, wer sonst, wehrte den ersten Satzball ab, aber Lindberg und Schlien mit einem Ass sorgte für das 26:24 – ein enorm wichtiges Erfolgserlebnis.

Gästetrainer Michael Warm reagierte mit Personalwechseln im Mittelblock und Außen und brachte später im dritten Satz noch mit Dejan Vincic einen neuen Zuspieler für den keinesfalls schlechten Joe Worsley. Die LüneHünen führten zunächst wieder, aus dem 8:6 wurde ein 8:10 – aber kein Problem für die SVG-Stehaufmännchen. Beim 17:15 servierte Weber ein Ass, sein nächster Aufschlag wurde zunächst Aus gegeben, die beantragte Challenge zeigte das Gegenteil, 17:16 also statt 18:15. Und dann gingen die Häfler mit einem 18:20 aus ihrer Sicht in die Crunchtime und machten den Satz zu (20:25).

Ende aller Hoffnungen für den mit 47% positiver Annahmen starken Libero Tyler Koslowsky & Co.? Von wegen, für dieses Team gibt es auch nach einer langen, Kräfte zehrenden Saison kein aufgeben. Fulminant meldeten sie sich in Abschnitt vier zurück, führten von Beginn an. Über 9:6 und 16:12 durch ein Krage-Block gegen Weber ging es auf 19:14, als Zuspieler Gijs van Solkema mal wieder für einen Schnellangriff von Krage auflegte. Pörner (6), Lindberg (5) und Craft (4) waren in dieser Phase aber noch effektiver als Krage, die Führung nie in Gefahr.

Bronzemedaillen als Trost zum Ausklang

Somit war wieder einmal ein Fünf-Satz-Spiel nötig, zum fünften Mal in den letzten fünf Spielen. Besonders Weber schien das geradezu wütend zu machen, der Jung-Nationalspieler bewies auch schon Führungsqualitäten und trieb seine erfahrenen Nebenleute unübersehbar an. Beim 2:5 nahm Hübner noch einmal eine Auszeit, die SVG kam wieder auf 7:8 heran. Dass daraus dann ein 7:10 wurde, war in diesem Kurzsatz aber doch zu viel gegen einen so starken Gegner. Beim 10:13 (Weber) war die Vorentscheidung gefallen, Worsley band den Sack mit einem Ass zu und ließ die Gäste feiern. Für die LüneHünen blieb die Ehrung als Bronzemedaillen-Gewinner.

SVG: van Solkema, Lindberg, Krage, Pörner, Ewert, Schlien, Koslowsky; eingewechselt: Peemüller, Gerken, Craft.

SVG Lüneburg – VfB Friedrichshafen 2:3
(20:25, 26:24, 20:25, 25:18, 11:15)
115 Min., 0 Zuschauer
MVP: Pörner – Weber
Scorer: Lindberg, Pörner (je 17), Krage (11), Craft (9), Schlien (8), van Solkema (3), Ewert (2), Peemüller (1) – Weber (29), Marechal (15), Mote (13), Balean (9), Böhme (6), Juhkami (5), Maase, Fiel (je 2), Worsley, Vincic (je 1)

NEWS AUS DER SZENE

Azoty Kedzerzyn-Kozle aus Polen und Itas Trentino aus Italien bestreiten am 1. Mai das Endspiel in der Champions League. Kedzerzyn-Kozle schaltete im Halbfinale den mehrfachen Champion Zenit Kazan (Russland) aus, verlor nach dem 3:2-Triumph im Hinspiel zwar das Rückspiel mit dem gleichen Resultat, setzte sich dann aber im Golden Set mit 15:13 durch. Trentino legte den Grundstein mit einem 3:0 im Hinspiel gegen Monini Perugia, konnte sich dann im Rückspiel beim italienischen Rivalen auch eine 2:3-Niederlage leisten.

Das inner-russische Duell um den CEV-Cup hat Dinamo Moskau gegen Zenit St. Petersburg für sich entscheiden. Die Hauptstädter gewannen nach dem 3:2 im Hinspiel auch das Final-Rückspiel mit 3:1.

Powervolley Mailand ist Sieger im Challenge Cup, gewann nach dem 3:2 gegen SK Ankara auch das Rückspiel mit 3:2.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Freitag, 26. März 2021

  

Lüneburg: Häfler machen Finaleinzug perfekt

Die SVG Lüneburg hat in einem weiteren Fünf-Satz-Krimi dem Favoriten VfB Friedrichshafen alles abverlangt. Die Häfler gewinnen aber beim letzten Spiel in der legendären „Gellersenhölle“ 3:2.

Nervös starteten beide Teams in das zweite Halbfinal-Play-Off. Fehler auf beiden Seiten, unsaubere Annahmen. Den Häflern aber gelang es, die kurzen Ballwechsel zu dominieren. Schritt für Schritt setzten sie sich ab (3:3; 4:6; 5:8). Sinnbildlich, dass von den ersten acht Punkten der SVG fünf Aufschlagfehler der Gäste waren. Die Entschlossenheit des VfB trat besonders in Form von MVP Linus Weber in Erscheinung, der zunächst den Unterschied machte (7:12; 9:13). Nach einer frühen Auszeit kamen die LüneHünen besser in Tritt, aber Probleme in der Annahme machten es den Gästen weiterhin einfach und sie nutzten ihre Chancen konsequent (11:16; 15:21). Mit drei Blocks in Folge machte der VfB den Satz schließlich mit 25:20 zu.

Der Start des zweiten Satzes war ein Spiegelbild des ersten. Die LüneHünen fanden keine Mittel gegen die immer besser aufspielenden Gäste (2:4; 3:8). Mit einer früher Auszeit und dem Wechsel von Jordan Ewert zu William Craft kam aber besonders im Angriff mehr Sicherheit ins Spiel der SVG. Florian Krage war es schließlich, der durch die Mitte und mit einem Ass das Team von Stefan Hübner wieder ins Spiel brachte (5:10; 8:13; 11:14). Und mit der erfolgreichen Aufholjagd drehte sich auch das Spiel zugunsten der SVG. William Craft (9 Punkte) punktete ein ums andere Mal und die LüneHünen gingen mit 19:18 in Führung. Der VfB kämpfte bis in die Verlängerung um den Satzgewinn, aber ein Ass von SVG-Kapitän Michel Schlien brachte das 1:1 (26:24) für die Gastgeber.

Lange spektakuläre Rallyes mit reichlich Diskussionsbedarf eröffneten den dritten Satz. Mit sichtbar mehr Selbstvertrauen agierten die LüneHünen variabler und mit mehr Spielwitz (2:4; 4:6; 8:6). Fortan entwickelte sich ein spannendes Duell mit wechselnden Führungen, keinem der Teams gelang es, eine Führung länger zu halten (8:10; 11:13). SVG-MVP Jannik Pörner setzte mit einer Aufschlagserie die Häfler unter Druck, die keine Antwort auf die Offensivkraft der SVG fanden (15:13). Aber wie so oft waren es die Außen, die zuverlässig Punkte für den VfB lieferten. Top-Scorer Linus Weber (29) war nicht zu halten, die SVG verließ das Spielglück und musste die Gäste ziehen lassen (17:17; 19:22). Marcus Böhme setzte den Schlusspunkt zum Satzgewinn für die Häfler (20:25).

Mit einem bärenstarken Jannik Pörner eröffnete die SVG Satz vier und zeigte, dass sie nicht bereit war, sich aufzugeben. Nach ausgeglichenem Beginn zogen die LüneHünen Schritt für Schritt davon. Solche Phasen bezeichnet Coach Stefan Hübner gerne als „Duell um Aufschlag und Annahme. Wer da vorne ist punktet dann auch.“ Und zu diesem Zeitpunkt machte das die SVG gut (5:3; 10:8; 14:11). Besonders Jordan Ewert-Ersatz William Craft fiel öfters mit gelungenen Aktionen auf und bekam ein Sonderlob vom Trainer. „Das hat er sehr gut gemacht. Man konnte sehen, wie er sich über die Gelegenheit freute, heute mal länger zu spielen“, hob ihn Stefan Hübner hervor. Souverän marschierte sein Team voran (19:14; 22:16) und holte ungefährdet den Satzausgleich (25:18).

Wie in den drei vorherigen Play-Off-Spielen musste es also wieder der Tiebreak richten. Friedrichshafen startete druckvoll in die Entscheidung (2:5), aber Lüneburg hielt dagegen (7:8). Mit einer Auszeit stellte VfB-Coach Michael Warm sein Team neu und diesmal vorentscheidend ein. Die LüneHünen bekommen die Außen Linus Weber und Martti Juhkami nicht in den Griff, was drei „Finalbälle“ für die Häfler bedeutete. Joseph Worsley war es mit einem Ass vorbehalten, die SVG Lüneburg aus dem Wettbewerb zu werfen und den VfB Friedrichshafen ins Finale um die deutsche Volleyballmeisterschaft 2021 zu bringen.

Für Stefan Hübner kein Grund Trübsal zu blasen: „Ich bin verdammt stolz auf die Mannschaft. Sie hat zwei super Halbfinals gespielt. Man muss immer bedenken, dass wir nur mit zehn Spielern seit Januar unterwegs waren und dann kommt da diese fantastische Rückrunde bei raus. Diesen Erfolg haben sie  sich in jeder Hinsicht nach dieser starken Rückrunde verdient.“ Mit einer grandiosen Leistung verabschiedete sich die SVG damit aus ihrer Heimspielstätte Gellersenhalle, denn ab der kommenden Saison wird dann in der Arena Lüneburger Land aufgeschlagen.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Donnerstag, 25. März 2021

  

SVG Lüneburg: Siegen oder Fliegen

Neuerlicher Kraftakt ist vonnöten / Haben LüneHünen noch genug Körner gegen die Häfler in den Friedrichshafener Wochen?

Dramatische Fünf-Satz-Matches der LüneHünen sind in der entscheidenden Phase dieser Bundesligasaison Standard geworden. Reichen die Energie-Reserven für einen weiteren Kraftakt? Der wird sicherlich nötig sein, um im Halbfinale ein drittes Duell am kommenden Sonnabend zu erzwingen. Nach der 2:3-Niederlage am Bodensee im ersten Vergleich der Best-of-3-Serie spricht vieles für die von Beginn an ohnehin favorisierten Häfler. Doch so leicht gibt sich die SVG bekanntlich längst nicht mehr geschlagen. Ein Sieg an diesem Donnerstag (19 Uhr, kommentierter Live-Stream auf sporttotal.tv), und alles ist wieder offen – gelingt der nicht, gibt es im Anschluss als Trostpflaster noch die Bronzemedaillen, mit denen stets jeder unterlegene Halbfinalist noch am Abend geehrt wird.

Tiebreaks sind zur Regel geworden

In diesen Playoffs haben die LüneHünen schon eine Menge Körner gelassen. Das erste Halbfinale ging ebenso in den Tiebreak wie die beiden gewonnenen Viertelfinals gegen Herrsching und davor auch schon das letzte Hauptrundenspiel in Friedrichshafen sowie zwei weitere Matches im Februar. In dem Monat war ja der Terminkalender ohnehin dicht gedrängt. Erschwerend kommt hinzu, dass der Kader durch Verletzungspech seit Wochen de facto auf 10 Mann reduziert ist, auch wenn Youngster Theo Mohwinkel und Ex-Kapitän Matthias Pompe mehr oder weniger regelmäßig mittrainieren, Mohwinkel auch schon zwei Kurzeinsätze hatte und Teammanager Pompe am Sonntag in Friedrichshafen mit auf dem Spielberichtsbogen stand und beim Aufwärmen auf dem Feld war.

Noch mehr als die Kraft wird aber in diesem vierten Aufeinandertreffen innerhalb von vier Wochen – Friedrichshafener Wochen sozusagen – erneut entscheidend sein, wie erfolgreich die SVG im Bereich Aufschlag/Annahme dagegenhält, wie gut Block und Blocksicherung funktionieren und nicht zuletzt, ob Friedrichshafens überragender Diagonaler Linus Weber einigermaßen in Schach gehalten werden kann. Der Nationalteam-Youngster ist wohl der überragende Spieler dieser Saison, flankiert von klingenden Namen zuhauf, die die Häfler zum Favoriten auf ihre erste deutsche Meisterschaft seit 2015 gemacht haben. Damals 2015 wie auch nochmal 2019 hieß der Halbfinal-Gegner der Süddeutschen übrigens auch SVG und setzte sich jeweils in einer Best-of-5-Serie in drei Begegnungen durch. Können die LüneHünen ihnen nun mal ein Bein stellen?

„Wir wollen jedenfalls nochmal an unserem Limit spielen wie zuletzt, wieder in den Bereich kommen, dass es eng wird“, blickt Chefcoach Stefan Hübner erst einmal nur auf diesen Donnerstag und lässt seine Gedanken schweifen: „Ich haben einen Riesen-Respekt vor dem, was diese Mannschaft leistet. Das sind schon enorme Belastungen in den letzten Wochen, wir waren ja fast in der gesamten Rückrunde nur zu Zehnt und hatten zum Beispiel nur zwei Mittelblocker. Friedrichshafen hat vier. Ich bin einfach richtig stolz auf diese Truppe.“ Und die wird sich sicher erneut mächtig entgegenstemmen.

Erstmals Video Challenge in der Gellersenhalle

Wie schon in allen Halbfinals dieser Saison, wird auch nun in der Gellersenhalle mit dem Video-Challenge-System gespielt. Wie sehr sich das bewährt hat, zeigte sich ja schon in den verschiedensten strittigen Situationen im ersten Aufeinandertreffen VfB – SVG. Wegen der bekannten Enge der Halle wäre es hier allerdings äußerst schwierig, die zu überprüfenden Szenen für alle sichtbar an einer großen Leinwand zu verfolgen. So wird es in Reppenstedt nur eine Light-Version auf dem Schirm des neutralen Challenge-Schiedsrichters sowie für die Trainer und Spieler auf einem kleinen, zusätzlich aufgestellten TV-Schirm zu sehen geben.

IN EIGENER SACHE

FSJ-ler gesucht
Die SVG Lüneburg bietet in Kooperation mit dem Nordwestdeutschen Volleyball-Verband (NWVV) in der kommenden Saison 2021/2022 eine „mobile FSJ“-Stelle über 12 Monate mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendtraining im Volleyball an, Einsatzorte sind im Raum Lüneburg. Bewerber sollten im August 2021 mindestens 18 Jahre alt sein, einen Führerschein und im Idealfall ein eigenes Auto besitzen, flexibel und absolut zuverlässig sein und sich selbst und die anstehenden Aufgaben gut organisieren und koordinieren können. Mehr Infos und Bewerbungen: info@svg-lueneburg.de

 

 

Hamburg - Walddörfer SV-News

  Dienstag, 23. März 2021

  

Walddörfer SV: Viele Hände, schnelles Ende

4 Helfer, 2 Felder, 1 Stunde = Es kann los gehen

Am vergangenen Samstag haben Vier Helfer aus unserer Volleyballabteilung die beiden Felder des WTHCs aufgebaut und alles für den Wiederbeginn vorbereitet. Die Pfosten wurden gesetzt, die Feldmarkierungen gespannt, das Netz eingesetzt und die Pfostenschoner angebracht. Vielen Dank an Mareike, Wendy und Lutz, die den Aufbau durchgeführt haben. 

Für den Trainingsstart befinden sich neun Beachvolleybälle und einige aussortierte Hallenvolleybälle vor Ort. In dem kleinen Holzhäuschen haben wir zudem neues Desinfektionsmittel platziert und dieses Jahr zum ersten Mal auch Antennen mit Halterungen, die per Klettverschluss angebracht werden können. Zwar werden die Personen über 14 Jahren vorerst nicht übers Netz spielen können, aber für unsere Jugend ist dies ja bereits möglich.

Wir sind somit bereit für den Wiederbeginn. Hoffen wir, dass die Infektionszahlen nicht noch weiter ansteigen und hoffen wir ebenso, dass uns der Wettergott in den kommenden Wochen wohl gesonnen ist.

Vielen Dank an den WTHC, der uns in der aktuellen Phase super unterstützt.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Dienstag, 23. März 2021

  

HVbV: Beach-Ausrichter gesucht

In diesem Sommer wollen wir ganz besonders viele Beach-Möglichkeiten schaffen und dafür brauchen wir eure Unterstützung! Wir suchen noch Ausrichter für unsere unterschiedlichen Turnierformen. Bei Interesse meldet euch gerne unter anfrage@hvbv.de und überlegt euch am besten schon im voraus, welche Turnierform ihr gerne ausrichten möchtet.

Hier noch mal eine Übersicht über die Turnierformen:

  • Beach-Serie: Bei der Beach-Serie können Punkte gesammelt werden und es gibt eine Rangliste.

  • #WeBeach-Serie: Diese Turnierform richtet sich an Jugendliche.

  • freie Turniere: Diese Turniere sind unabhängig voneinander und unabhängig von Ranglisten. Sie können auch in Viererteams durchgeführt werden. Es gibt hier keine Einschränkungen und Vorgaben.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 23. März 2021

  

SVG: Knappe Niederlage im ersten Spiel

2:0-Führung reicht LüneHünen nicht / Blitzstart bringt den Favoriten arg in Bedrängnis

Wie bitter ist das denn? Die LüneHünen haben eine Riesenchance verpasst, für eine der größten Überraschungen ihrer Vereinsgeschichte zu sorgen. Im ersten Playoff-Halbfinale führten sie am Sonntagabend schon 2:0 beim großen VfB Friedrichshafen, um dann doch mit einer 2:3 (25:17, 25:23, 20:25, 19:25, 9:15)-Niederlage vom Bodensee zurückzukehren. 1:0 für den hohen Favoriten steht es nun also in der Best-of-3-Serie, aber der Rekord-Meister und Rekord-Pokalgewinner hat gemerkt: Für den Einzug in die Endspielserie muss er alles geben – mit Sicherheit auch in Match 2 am Donnerstag (19 Uhr) in der Gellersenhalle.

Zwei Sätze lang zeigte die SVG eine grandiose Vorstellung gegen diesen Kontrahenten, dem sie in Bundesligazeiten bisher am häufigsten gegenüberstand, aber auch die schlechteste Bilanz aufweist. Höchst ärgerlich nur, dass die Übertragung im Stream schlichtweg eine Katastrophe war – große technische Probleme mit einem ständig instabilen Bild und mit dem Ton bekamen die Gastgeber in dieser ersten Spielphase einfach nicht in den Griff. Dass zudem auch wieder einmal nach dem Abpfiff kein Matchreport mit den statistischen Werten online zur Verfügung gestellt wurde, verstärkte das Ärgernis noch. Wir können diese Angaben im nächsten Newsletter dann leider nur nachliefern.

Mit starkem Lindberg lange erste Sahne

Was die LüneHünen aber darboten, war lange erste Sahne. Der Eingangssatz war überragend. Ruhig und abgeklärt warteten sie auf die besten Chancen im Angriff, die Abwehr um Libero Tyler Koslowsky rettete viele Bälle mit höchstem Einsatz, die Annahme war nahezu perfekt, beim 6:9 war die erste deutliche Führung herausgespielt, die zusätzlich Selbstvertrauen gab. Und als Gijs van Solkema mit einer starken Aufschlagserie maßgeblich für den Ausbau des Vorsprungs auf 17:11 sorgte, rieben sich viele Fans wohl verwundert die Augen. Der VfB war deutlich konsterniert.

Zu Durchgang zwei kam der VfB mit einem personell veränderten Team, und auch weil der vorher nicht zu sehende Diagonale Linus Weber jetzt langsam auftaute, wurde er gleichwertig. Die SVG aber ließ sich davon zunächst nicht irritieren, zumal Viktor Lindberg immer heißer lief und nahezu jeden seiner Angriffe versenkte – gefühlt mindestens 10. Dennoch wähnten sich die Häfler auf Kurs Wende, führten 16:13, als die SVG zurückschlug und ausglich (16:16). Der Satz war wieder offen, und dann kam die Video Challenge zum Tragen: ein vermeintlicher Aus-Ball von Michel Schlien und das 21:20 wurde nach Ansicht der Bilder umgewertet zum 20:21, ein VfB-Spieler hatte den Ball noch beührt. Diese Führung gaben die Gäste nicht mehr her. Lindberg machte den Satz zu, 0:2.

Aber auf der anderen Seite stand eben ein Gegner, der seit Jahrzehnten ununterbrochen Champions League spielt, mit Nationalspielern aller Herren Länder zuhauf, die schon alles erlebt haben, und mit einem ausgeglichen besetzten Kader, aus dem zwei Starting Six mühelos zu formieren sind. So kam nun mit Joe Worsley (für Dejan Vincic) ein neuer Zuspieler und mit Rares Balean (für Martti Juhkami) ein neuer Außen, später mit David Fiel für Marcus Böhme noch ein neuer Mittelblocker. Und Worsley lieferte sofort – nicht nur mit sehr variablen Zuspielen, auch mit knallharten, fast fehlerfreie Aufschlägen. An seiner Seite wurde Weber immer besser, Balean schoss sich ein, und in der Mitte packte Nehemiah Mote im Block immer öfter zu.

VfB steigert sich mit neuem Personal enorm

In Satz drei war der VfB nun präsenter als zuvor, doch die SVG hielt lange dagegen und den hochklassigen Schlagabtausch offen. Über 8:8, 12:9, 13:12 und 17:16 ging es auf Augenhöhe auf die Crunchtime zu, dann allerdings zogen die Häfler von 19:18 auf 22:18 vorentscheidend davon, obwohl bei der SVG Lindberg und Jordan Ewert weiter gute Angriffsquoten hatten. In Abschnitt vier lief es ähnlich. Nun sorgte bei den LüneHünen Michel Schlien für mehrere Punkte hintereinander, ein 9:7 des VfB kippte zum 9:10. Dank einer Aufschlagserie von Balean inklusive zweier Asse stellten die Gastgeber wieder auf klare Führung (19:13) und Weber trommelte in dieser Phase auch einen Ball nach dem anderen ins SVG-Feld – 2:2 und Tiebreak somit. Da war dann Weber sogar gegen Dreierblocks erfolgreich, ab einem 5:4 wuchs die Führung bis auf 10:4, damit war die Entscheiung gefallen.

„Die ersten beiden Sätze waren von uns überragend, mit wenig Fehlern, wohl das Beste, was wir in dieser Saison gespielt haben. Aber auch in den Sätzen drei und vier haben wir noch sehr gut angegriffen. Nur hat Friedrichshafen mit der Einwechslung von Worsley den Rhythmus gut verändert, was besonders Weber unheimlich effizient genutzt hat. Auf ihn haben wir leider keinen Zugriff mehr bekommen. Aber insgesamt waren wir nah dran – und das wollen wir auch im nächsten Spiel wieder sein“, bilanzierte Chefcoach Stefan Hübner und kündigte dem VfB einen neuerlichen schweren Gang an.

SVG: Lindberg, van Solkema, Peemüller, Krage, Ewert, Schlien, Koslowsky; eingewechselt: Gerken, Pörner, Craft.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Sonntag, 21. März 2021

  

SVG Lüneburg: Auch der Libero bleibt

„TK“ trinkt seinen Kaffee weiterhin in Lüneburg / Kanadier verlängert seinen Vertrag für eine fünfte Saison

Vor vier Jahren kam er aus Kanada, wurde schnell heimisch und ist in der Zwischenzeit zu einem Gesicht der SVG Lüneburg geworden: Tyler Koslowsky, kurz: TK. Nun hat der Libero seinen endenden Kontrakt verlängert. Der läuft zunächst für ein Jahr, wie alle neuen SVG-Verträge in diesen weiterhin unsicheren Corona-Zeiten.

Mit 182 Zentimetern ist TK kein Hüne, vielmehr der Kleinste im Kader – und dennoch ein wahrer LüneHüne, der sich voll mit dem Verein und der SVG-Family identifiziert. „Ich danke allen für die Unterstützung in dieser Corona-Krise, das sind manchmal wirklich schwere Zeiten“, betont der 27-Jährige, der sich mit Michel Schlien die Kapitänsrolle teilt, deshalb auch. „Ich hoffe, dass ich bald mal wieder mit meiner Familie in einem Café im schönen Lüneburg sitzen kann. Und dass in der neuen Saison die Fans wieder in die Hallen dürfen.“

Für den passionierten Kaffee-Trinker, der inzwischen fließend Deutsch spricht, ist Lüneburg längst zur zweiten Heimat geworden. Hier fand er auch sein privates Glück mit Ehefrau Jule. Beide sind seit gut einem Jahr Eltern von Tochter Lilly, für die sie nun gerade einen Kita-Platz suchen. Denn die Mutter will nach Beendigung der Elternzeit ihr unterbrochenes Studium mit der Bachelor-Arbeit vollenden und dann ins Berufsleben einsteigen.

Vielleicht dauerhaft in Deutschland

Für TK, der aus der Großstadt Abbotsford in der Provinz British Columbia im Westen Kanadas stammt, ist bis auf die Pandemie alles bestens. „Wir haben eine schöne neue Wohnung in Lüneburg, wir fühlen uns alle sehr wohl hier. Wir sprechen auch gerade oft über das Thema, wie es nach meiner Karriere weitergeht, ob vielleicht in Kanada oder in Deutschland“, erzählt er und fügt schmunzelnd an: „Ich denke, Deutschland gewinnt. Aber wir können uns auch vorstellen, vorher noch mal eine längere Zeit drüben zu sein, vielleicht mal für ein halbes Jahr in der Saisonpause.“

Zukunftsmusik, vorerst läuft ja noch die Karriere, die im College-Team „Spartans“ der Trinity Western University einst Fahrt aufnahm. Nach Einsätzen im der kanadischen Junioren- und dann B-Nationalmannschaft schaffte er es auch in den erweiterten A-Kader, doch nach einem Lehrgang entschied sich der Nationalcoach dann, Feldspieler Steve Marshall (früher auch mal bei der SVG) als zweiten Libero hinter dem gesetzten Blair Bann (Düren) mitzunehmen. Dieses Thema ist längst abgehakt, mit Familie ohnehin.

Mit den Playoffs-Halbfinals steht stattdessen nun ein weiterer Höhepunkt an, zu dem der stets verlässliche Libero seinen Teil beigetragen hat. Wobei er durchaus auch Qualitäten als Zuspieler hat und schon so manchen Angriff auflegte. Im zweiten Viertelfinale vergangenen Sonnabend in Herrsching absolvierte Tyler Koslowsky übrigens gerade sein 100. Pflichtspiel für die LüneHünen – eine stolze Zahl, die nun noch größer wird.

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Samstag, 20. März 2021

  

VT Hamburg- Trainertreff

Im Lockdown trifft sich das Trainer*innenteam des Leistungszentrums des VT Hamburg immer mittwochs online. Die Trainer*innen Christiane Kuhlow, Helmut von Soosten, André Thurm, Jérémy Platre und Gerd Grün tauschen sich über Training, Organisation und Struktur intensiv aus. Alle sind immer wieder aufs Neue überrascht, daß die geplanten 60 Minuten nicht ausreichen.

Gerne lädt das Team "Gäste" dazu. Die Gäste bringen viel Fachkompetenz ins Meeting und sorgen für angenehme Abwechslung. David Wills gab uns Input über die Organisation von riesigen Jugendturnieren, Ulli Kahl und Hubert Daume weiteten den Blick zum Spielbetrieb, Stefan Bräuer als Landestrainer und wichtiger Kollege und Partner war auch schon zu Gast.

Als besonderer Gesprächsteilnehmer hat sich Werner Kiermaier zugeschaltet. "Kirschi" berichtete von seiner Landestrainertätigkit in Bayern, wie er Athletinnen und Vereine stark macht. Äußerst interessant für alle waren seine Expertenkenntnisse zum Zuspiel anzuzapfen. Das war super.

Die nächsten Gäste sind auch schon geplant. Wir erwarten Jogi Löw und den Dalai Lama …

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 20. März 2021

  

SVG Lüneburg: Halbfinale steht an

Der Tatendrang ist ungebremst / LüneHünen wollen es dem Favoriten richtig schwer machen

Gut erholt und voller Tatendrang blicken die LüneHünen den nächsten Highlights dieser Saison-Endphase entgegen. Nach der Terminhatz seit Anfang Februar hat diese komplette Woche jetzt im gewohnten Rhythmus gut getan. Und nun: Halbfinale, wieder einmal unter den besten Vier Deutschlands. Allein dieser kurze Satz beschreibt schon die ganze Faszination und Herausforderung der Aufgabe, die nun ansteht. In der Serie „best of 3“ geht es gegen den Rekordmeister VfB Friedrichshafen. Match 1 wird am Sonntag um 18 Uhr angepfiffen und ist im kommentierten Live-Stream auf sporttotal.tv zu verfolgen.

Nach eher nicht so erfolgreichen Jahren wie früher gewohnt – der letzte Titel datiert von 2015 – scheinen die Häfler nun wieder erstarkt. In 20 Hauptrundenspielen wurden sie nur einmal geschlagen und gaben nur wenige Sätze ab, verloren erst etwas von ihrer Souveränität, als das Corona-Virus zuschlug. Neben dem Trainerteam waren drei Spieler betroffen. Die komplette Mannschaft musste in eine zweiwöchige Quarantäne. Besonders bitter dabei: das Champions-League-Heimturnier fand ohne den VfB am Bodensee statt. Und nach der Rückkehr in den Bundesliga-Spielbetrieb ging es dann bei vier Siegen dreimal nur über den Tiebreak. Abgehakt, Platz 1 stand ohnehin fest.

Häfler haben ihr kurzes Tief überwunden

Inzwischen scheinen auch alle nachfolgenden Probleme wie verlorener Rhythmus oder von der Krankheit noch geschwächte Spieler vergessen. Im Viertelfinale waren in den drei Auftritten alle wieder im Einsatz, wenn der Trainer auch fleißig die Personal-Rotationsmaschine anwarf. Dass der VfB gegen Bühl überhaupt drei Matches nach der überraschenden Auftaktniederlage (wieder ein Tiebreak-Spiel) absolvieren musste, sieht SVG-Chefcoach Stefan Hübner nicht als Nachteil: „Es hat ihnen nach der Zwangspause sicher eher gut getan, dass sie auch mal mit einer Drucksituation konfrontiert waren.“

So sah das auch sein Kollege Michael Warm, der sogar nach dem doch recht sicheren 3:1 im dritten, entscheidenden Match bilanzierte: „Wir haben heute wieder ein Spiel unter großem Druck gewonnen und ich bin sehr froh, dass uns das gelungen ist. Das hilft der Mannschaft, wieder zu ihrer Form zurückzufinden.“ Und er war erleichtert, das Diagonalgreifer Linus Weber wieder der Alte ist: Mit 24 Punkten schloss der junge Nationalspieler an seine überragenden Leistungen der Hauptrunde an. In den Wochen zuvor war er etwas abgetaucht – für seine Verhältnisse, immer noch auf hohem Niveau, wie auch die SVG beim Nachholspiel Ende Februar in der Gellersenhalle erfahren musste, als Weber nur zwei komplette Sätze spielte und immerhin noch auf 15 Punkte kam.

Drei Duelle in 2020/21 – jedes Mal knapper

Dreimal standen sich diese beiden Halbfinalisten in dieser Saison gegenüber, immer enger wurden die Ergebnisse: 0:3 (Pokal), 1:3 und 2:3. Ist da noch eine Steigerung denkbar? „Nur wenige haben geglaubt, dass wir das Halbfinale erreichen könnten. Jetzt stehen wir dort und alles kann passieren“, hält der in den letzten Wochen so starke Viktor Lindberg nichts mehr für unmöglich und schwärmt: „Wir haben einfach eine tolle Atmosphäre im Team, auf und neben dem Court.“

Trainer Hübner freut sich auf diese Herausforderungen ebenso wie seine Spieler: „Auf jeden Fall werden sie uns nicht unterschätzen, da auch wir zuletzt gut gespielt haben. Und man muss sich ja kein Limit setzen. Trotzdem ist Friedrichshafen natürlich Favorit, das ist ein toller Gegner. Aber alle sind heiß, auch wenn es für den kleinen Kader körperlich schwierig bleibt, gerade für die nur zwei Mittelblocker. Aber das ist jetzt Halbfinale, das setzt noch einmal Energien frei.“ Youngster Theo Mohwinkel, in der Schule nun wieder im Präsenz-Unterricht gefordert, fehlt jedoch bei dieser neuerlichen Reise in den tiefen Süden.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 19. März 2021

  

„Hamburger Jugendfinale“

Der HVbV ist bestrebt, unabhängig von den regionalen und Deutschen Meisterschaften eine „Hamburger Jugendmeisterschaft/Hamburger Jugendfinals“ mit allen Teams durchzuführen. Hierzu ist noch kein Termin festgelegt.

Wir arbeiten derzeit an einem Konzept, wie eine solche „Meisterschaft“ ausgespielt werden kann. Die Aufsplittung auf mehrere Spieltage und Spielstätten ist hier denkbar, um weniger Mannschaften zur gleichen Zeit an der gleichen Stelle zu haben. Wir diskutieren dabei Termine vor und/ oder nach den Sommerferien. Sobald wir hierzu einen Beschluss haben, geben wir ihn bekannt.

Wir bitten, alle gemeldeten Teams der Hamburger Meisterschaften bis zum 01. April 2021 bekannt zu geben, ob sie an dem Qualiturnier, sofern sie dafür in Frage kommen, und /oder an den Hamburger Meisterschaften weiterhin teilnehmen möchten. Bitte gebt dabei immer den Namen des Teams, die Meisterschaft (z.B. U20 w) und die Teilnahme/ den Rückzug Qualiturnier und/ oder Meisterschaften an. Vereine, die gerne ein Qualiturnier ausrichten möchten, melden sich ebenfalls gerne bei uns.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 19. März 2021

  

2. RegelDialog im April 2021

Der RegelDialog geht in die nächste Runde. Diesmal beschäftigen wir uns mit der Regel 14 – Block. Dabei werfen wir nicht nur einen Blick in den Regeltext, sondern machen auch einen kurzen Abstecher in die FIVB Guidelines. Neben viel Platz für Fragen, Diskussionen und einem anregenden Austausch werden wir auch wieder in die FIVB Casebook-Fälle schauen.

Da diese Veranstaltung nur ein Thema zum Inhalt hat, kann sie nicht als Schiedsrichter-Fortbildung anerkannt werden. Dieses Angebot bleibt in 2021 kostenlos.

Der 2.RegelDialog findet an zwei Terminen statt:

  • Dienstag, 13.April 19 – 21 Uhr => nur für Schiedsrichter

  • Donnerstag, 15.April 19 – 21 Uhr => offen für alle Regelinteressierten

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 19. März 2021

  

Termine Hamburger Beach-Jugendmeisterschaften

Durch eine Verschiebung von Terminen der Hallen-DM haben wir die Termine der Jugendbeachmeisterschaften der Mädchen U17, U18 und U19 angepasst.

HM Beach U15 w und m 05.06.2021
HM Beach U16 w und m 06.06.2021
HM Beach U17 w 13.06.2021
HM Beach U17 m 27.06.2021
HM Beach U18 w 12.06.2021
HM Beach U18 m 26.06.2021
HM Beach U19 w 13.06.2021
HM Beach U19 m 27.06.2021

Die Anmeldung für die Meisterschaften sind über das SAMS möglich. Eine Jugend-Beachlizenz ist hierfür erforderlich. Der Turniermodus richtet sich nach der Zahl der Anmeldungen und der Anzahl der Spielfelder. Der BVA behält sich vor, Qualiturniere im Vorfeld der Meisterschaften durchzuführen.

Der Meldeschluss der einzelnen Meisterschaften ist jeweils vier Wochen vor dem Turnier. Interessierte Ausrichter melden sich bitte bei unter anfrage @hvbv.de.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 19. März 2021

  

Volleyball-Online Kongress

Vom 20.-22. April startet der nächste Volleyball-Online-Kongress mit vielen Experten, die über unterschiedliche Themen referieren. Der HVbV erkennt die Fortbildung als Verlängerung für die Trainerlizenz mit 10 UE an. Mehr Infos über www.volleyball-online-kongress.de.

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Donnerstag, 18. März 2021

  

Karpa/Hauschild bleiben ein ETV-Team

Max Karpa und Leo Hauschild werden in der kommenden Saison wieder für den Eimsbütteler TV in den Sand gehen! Nach der erfolgreichen Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im Beachvolleyball in Timmendorf im vergangenen Jahr wollen die zwei auch 2021 die Stops der Deutschen Beachtour spielen.

Beide spielen für den ETV auch in der Halle und hatten 20/21 die Tabellenführung fest im Blick - leider wurde die Saison nach ein paar Spielen abgebrochen. Umso mehr freuen sich die Jungs auf die Beachsaison diesen Sommer. Vielleicht werden die Zwei ja auch beim "King of the Court" im August zu sehen sein? Wir freuen uns auf eine weitere Saison mit euch!

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Mittwoch, 17. März 2021

  

Lüneburg: Eine Woche bis zum Halbfinale

Neuauflagen gegen Friedrichshafen / Playoffs nun mit Unterstützung der Video Challenge

VfB Friedrichshafen – so heißt also der Gegner der LüneHünen, wenn es in der Volleyball-Bundesliga auf die vorletzte Etappe der Saison geht. Im Halbfinale, das ebenso wie das Viertelfinale im Modus „best of 3“ gespielt wird, gibt es ein schnelles Wiedersehen mit den Häflern, die zum Ausklang der Hauptrunde gerade erst zweimal der Kontrahent waren.

Das Team vom Bodensee, ohnehin der Gegner, auf den die SVG seit dem Aufstieg 2014 bisher am häufigsten getroffen ist, war in der laufenden Saison sogar schon dreimal der Widersacher. Noch im alten Jahr gewann der VfB ja das Viertelfinale im DVV-Pokal in der Gellersenhalle 3:0. Das Punktspiel in der Hinrunde fiel dann aus und wurde am 27. Februar, erst eine Woche vor Abschluss der Hauptrunde, nachgeholt – 3:1 für den VfB. Im Rückspiel erkämpfte sich die SVG dann im Süden einen Punkt (2:3).

Nun gibt es also schon ein Wiedersehen, nachdem sich der Rekordmeister am späten Sonntagabend im dritten, entscheidenden Spiel gegen Bühl durchsetzte (s. auch die Stenogramme weiter unten). Und diese Neuauflage findet als Playoff-Spiel nicht nur unter ganz anderen Voraussetzungen statt, sondern hat für die SVG in der Gellersenhalle eine Premiere zur Folge: Gespielt wird mithilfe des Video-Challenge-Systems. Die LüneHünen kennen diese Hilfe zur Vermeidung von Fehlentscheidungen der Schieds- und Linienrichter zwar schon aus dem Pokalfinale 2019, im „Schuhkarton“ Gellersenhalle aber wird das eine Neuerung und wird einige organisatorische Kraftanstrengungen erfordern. Das Equipment stellt für alle noch beteiligten Mannschaften eine Firma aus Polen und wird vermietet.

Rhythmus Sonntag, Donnerstag, Sonntag

Seit Montagnachmittag steht auch erst der Spielplan für die Runde der letzten Vier fest. Um ihn zu entzerren und – auch wegen des Live-Streamings – nicht beide Halbfinals parallel stattfinden zu lassen, ist nun festgelegt, dass SVG und Friedrichshafen auf den Rhythmus Sonntag – Donnerstag – Sonntag ausweichen müssen. Match 1 findet also am Sonntag, 21. März, 18 Uhr, am Bodensee statt. Nummer 2 in Reppenstedt ist für Donnerstag, 25. März, 19 Uhr, angesetzt. Ein eventuell nötiges 3. Duell würde wieder beim VfB steigen: Sonntag, 28. März, 18 Uhr.

Während die Häfler am vergangenen Sonntag noch ins dritte Viertelfinale mussten, kehrte die SVG ganz entspannt im Laufe des Nachmittags zurück – nach einer zusätzlichen Nacht in bequemen Betten statt wie sonst im Bus. Und bekam überraschend einen gebührenden Empfang für ihre herausragenden Leistungen. In Kirchgellersen erwarteten sie Fans, einige am Straßenrand, einige in Autos, welche dann den Bus in einen kleinen Autokorso aufnahmen. Alles natürlich in Corona-Zeiten unter Beachtung der Regeln. Aber selbst diese kleine Randnotiz zeigt, wie es trotz Pandemie passt zwischen den LüneHünen und den Fans, die ja all die Siege nur am Stream verfolgen können, aber auch in den sozialen Medien jede denkbare Unterstützung geben.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 16. März 2021

  

SVG Lüneburg: Halbfinale perfekt!

LüneHünen bleiben hanseatisch cool / Triumph in Herrsching gleicht in vielen Dingen dem ersten dramatischen Viertelfinal-Duell

Halbfinale – zum 4. Mal in 7 Jahren Bundesliga! Die LüneHünen spielen weiter eine außergewöhnliche Saison, diese Mannschaft ist schon wieder über sich hinausgewachsen. Einem 3:2-Erfolg im ersten Playoff-Viertelfinale gegen die WWK Volleys Herrsching ließen sie auch auswärts einen 3:2 (25:21, 26:28, 25:22, 19:25, 15:13)-Sieg in einem nicht minder dramatischen Match folgen, stellten damit den Gesamtstand auf 2:0 und ersparten sich in der best-of-3-Serie einen dritten Vergleich. Die Rückreise erfolgte dennoch erst nach einer weiteren Übernachtung am Ammersee, die Triumphatoren hatten sich eine entspannte Nachtruhe redlich verdient. Und ein wenig gefeiert wurde sicherlich auch.

Nichts wirft die SVG aus der Bahn

Was war das noch einmal für ein verrückter Schlagabtausch, hochklassig und Nerven aufreibend wie am Mittwoch zuvor in der Gellersenhalle. Nerven aufreibend aber offenbar nur für die Fans, weniger für die Spieler um Kapitän Michel Schlien. Cool, selbstbewusst, von nichts aus der Spur zu bringen – so traten sie mit dem gewonnenen ersten Match im Rücken sofort wieder auf. Der starke, im ersten Satz sogar überragende Florian Krage (5 Punkte, 12 insgesamt) versenkte gleich mal einen Schnellangriff krachend, Zuspieler Gijs von Solkema – auch das ein Zeichen von Selbstbewusstsein – gönnte sich einen Punkt mit dem sogenannten zweiten Ball, ein weiterer Schnellangriff des späteren MVP Krage, und bis zur technischen Auszeit stand es schon 4:8.

Der Vorsprung wuchs bis auf 8:15, weil auch Jordan Ewert (4) und Viktor Lindberg (4) gleich wieder gut im Rhythmus waren. Herrsching blieb auf Distanz, auch als Trainer Max Hauser einen Personalwechsel vorgenommen und den überraschend zunächst auf der Bank schmorenden Jalen Penrose in den Diagonalangriff beordert hatte (für Jonas Kaminski). Als dann auch noch Jori Mantha zwei Angriffe wegen Übertritts abgepfiffen wurden und weitere leichte Eigenfehler der Bayern dazukamen, war der Eingangssatz für sie nach 26 Minuten weg.

Doch Penrose war nun auf Betriebstemperatur, wollte förmlich jeden Ball haben und bekam diese Forderung von Zuspieler Johannes Tille erfüllt. Die Folge: satte 13 Punkte inklusive 2 Assen in Satz zwei, Angriffs-Erfolgsquote überragende 67%. Doch die SVG ließ sich nicht ins Bockshorn jagen und hielt dagegen. Denn insbesondere Ewert (6), aber auch Lindberg (4) weiterhin sowie der eingewechselte Jannik Pörner (4) sammelten fleißig Punkte. Beim 23:23 (Block van Solkema) war alles wieder offen, beim 26:27 schließlich sogar der Satzgewinn nahe – doch nach langen Diskussionen ging der Punkt wegen einer vermeintlichen Antennenberührung des Balles dann an den Gegner. Mit einem Ass zum 28:26 legte Penrose nach, 1:1 also.

Penrose, immer wieder Penrose…

Die LüneHünen steckten es unbeeindruckt weg, übernahmen in Satz drei gleich wieder das Kommando – Krage beendete eine lange, heiß umkämpfte Rally mit dem 0:1. Im Gegensatz zum ersten Match blieben solche epischen Ballwechsel dieses Mal allerdings im Rahmen. Zwar glänzten beide Teams mit hohem Einsatz und spektakulären Rettungstaten in der Feldabwehr, viele Angriffe aber kamen schnell zum Abschluss – besonders bei Herrsching durch Penrose, der nicht lange fackelte und auch in diesem Satz ordentlich zuschlug (8 Punkte).

Jedoch: Die LüneHünen waren in ihren Angriffsaktionen schwerer auszurechnen, kamen auch häufig durch die Mitte zum Zug. Die Punkte verteilten sich vor allem auf Krage (5), Ewert und Pörner (je 3), während Lindberg nun viel mit Annahmen eingedeckt wurde. Aus einem 4:8-Rückstand wurde so erst ein 10:10, dann ein 16:14 bis zur zweiten technischen Auszeit. Diese Führung gab die SVG nicht mehr her. Pörner verwandelte den Satzball, der Druck auf die Bayern war gewachsen nach der Niederlage im ersten Spiel und dem 1:2-Satzrückstand nun.

Doch die Aufs und Abs wie im ersten Duell gab es auch dieses Mal. Nun war das Team im Lederhosen-Look wieder am Zug, erhöhte den Aufschlagdruck und variierte seine Angriffe, während der wie aufgedreht spielende Penrose mal halblang machte und „nur“ 5 Punkte sammelte. Über 8:5 und 16:13 ging es auf die Crunchtime zu, die SVG kam einfach nicht mehr heran. Und Johannes Tille sorgte dann mit zwei Assen in Folge für den 2:2-Satzausgleich und wieder den Tiebreak.

Die Bayern wähnten sich im Vorteil, doch van Solkema zog ihnen gleich den Zahn, servierte zwei Aufschläge mit Wirkung und ein Ass – 0:3, Auszeit Herrsching. Dort war offensichtlich die Ansage, wieder Penrose mehr einzubinden. Und der bekam nun fast jeden Ball und packte tatsächlich noch einmal 6 Punkte zum grandiosen Endergebnis von 35 Punkten drauf. Dennoch hieß es beim Seitenwechsel 8:5 für die SVG. Erst als MVP Penrose per Ass auf 10:9 verkürzte, wurde es nochmal eng, das nächste Service aber setzte er ins Aus.

Schliens Block macht den Sack zu

Bei den LüneHünen ging nun der erstmals eingewechselte Theo Mohwinkel überraschend zur Aufschlaglinie. Und der 18-Jährige zeigte keine Nerven, servierte gut wie schon bei seinem Bundesliga-Debüt jüngst in Friedrichshafen und Penrose schmetterte ins Aus. 12:9, nächste Auszeit Herrsching. Bald danach stand es nur noch 13:12, als Ewert von einem Dreierblock eingefangen wurde. Doch den nächsten Punkt machte Ewert, 14:12, zwei Matchbälle. Herrschings Alleinunterhalter Penrose wehrte den ersten noch ab, 14:13. Dann wurde auch Lindberg bei gleich drei Angriffsversuchen geblockt, doch Michel Schlien, gerade erst seinen Vertrag bei den LüneHünen verlängert, blockte Penrose ebenso – Satz und Sieg für die SVG nach 133 Minuten Netto-Spielzeit und -Kampf.

„Das war so ziemlich die Kopie vom ersten Spiel, nur auf etwas besserem Niveau – und am Ende haben wir es hanseatisch cool für uns entschieden“, kommentierte Trainer Hübner augenzwinkernd den umjubelten Triumph, der „auf jeden Fall ein bisschen“ dann auch gefeiert wurde. Seine mutige Entscheidung, im Tiebreak noch Youngster Mohwinkel zu vertrauen („ohne Vorwarnung“), begründete er gelassen: „Morgens bei der Trainingseinheit hier hat er schon gut aufgeschlagen, wie überhaupt zuletzt immer im Training. Außerdem ist er noch völlig unbekümmert und denkt in so einer Situation nicht groß nach.“ Wie der Youngster, machte auch die SVG einfach ihr Ding und steht nun nach 2015, 2016 und 2019 erneut im Halbfinale.

SVG: Lindberg, Krage, Peemüller, Ewert, Schlien, van Solkema, Koslowsky; eingewechselt: Pörner, Gerken, Craft, Mohwinkel.

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Montag, 15. März 2021

  

ETV Hamburg holt Punkt gegen Köln

Einen Punkt haben die Frauen des ETV Hamburg gegen den Tabellenzweiten DSHS SnowTrex Köln geholt! Am Samstagabend fand das Rückspiel gegen Köln in eigener Halle statt und das Ziel war es, eine deutliche Verbesserung zum Hinspiel aufs Feld zu bringen sowie die Block-/Feldabwehr auf die teils unorthodoxe Spielweise der Kölnerinnen anzupassen.

Fazit: Dies ist uns gelungen! Es hat im Endeffekt leider nur zu einem Punkt und keinem Sieg geführt, jedoch feiern wir das Comeback im 4. Satz umso mehr. Die Gegner haben Matchball beim 24:23, wir wehren diesen ab und verwandeln unseren ersten Satzball bei 26:24. Bitte mehr davon!

Am kommenden Samstag geht es dann weiter und wir fahren nach Stralsund - seid dabei, im Stream ab 17:00 Uhr.

Wir gratulieren unserer MVP aus dem gestrigen Spiel Luise Klein! Ebenfalls Glückwunsch an Viola Torliene zur Goldmedaille. Die MVP-Wahl wurde präsentiert von Hummelsport und Sportsline GmbH.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Sonntag, 14. März 2021

  

SVG Lüneburg: Schlien bleibt an Bord

Mal in der neuen Arena spielen immer im Hinterkopf gehabt … / Michel Schlien unterschreibt für ein 11. Jahr bei der SVG

Zehn Jahre im gleichen Verein, das ist in der heutigen schnelllebigen Zeit ein außergewöhnliches Jubiläum – jetzt hat er seinen Vertrag verlängert: Michel Schlien, ohnehin aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken, bleibt auch eine elfte Saison ein LüneHüne.

Noch zu Zweitligazeiten, 2011, kam Schlien – von Beruf Chemiker in der Produktentwicklung – vom VC Olympia Hamburg zur SVG und reifte zu einem der besten Mittelblocker der Bundesliga. Stets Stammspieler, absolviert der Mannschaftssenior, gerade 29 Jahre alt geworden, wohl gerade seine beste Saison. Auch wenn er solches Lob in einem ihm typischen Understatement jüngst abwehrte: „Beste Saison? Ich weiß nicht – eine gute Saison vielleicht, aber keine sehr gute und nicht so sehr außergewöhnlich. Es gibt immer noch Bereiche zu verbessern, an denen wir arbeiten.“

Dass der Kapitän das weiter bei der SVG tut, ist die fast logische Folge einer Entwicklung, die er all die Jahre aufmerksam verfolgt hat: „Ich freue mich total auf die Arena. Dort nochmal spielen zu können, hatte ich von Anfang an im Blick, das wollte ich auf jeden Fall noch mitnehmen. Durch die Verzögerungen beim Plan und Bau der Arena musste ich meinen Vertrag dann immer wieder verlängern, mal um ein Jahr, mal um zwei Jahre“, begründet er launig seine Unterschrift eines neuen Kontraktes.

Europacup am liebsten als LüneHüne

Und nun nur ein Ein-Jahres-Vertrag, wo die künftige Spielstätte der Fertigstellung entgegensieht? Wieder antwortet er hintersinnig lächelnd: „Ich möchte in meiner Karriere auch noch mal Europacup spielen. Aber man hört ja immer mal wieder, dass das auch die SVG möchte – und ich am liebsten mit der SVG. Ich kann mir deshalb gut vorstellen, auch nach der folgenden Saison zu bleiben. Mal sehen, vom Alter her ginge es ja auch noch.“ Zumal der gebürtige Hamburger nach langer Suche mittlerweile auch hier heimisch geworden ist, mit seiner Frau Tatjana in Südergellersen ein Haus gekauft hat: „Das passt, wir sind da mehr als glücklich.“

Sportlich heimisch ist der Mann mit der angestammten Trikot-Nummer 14 seit Jahren im Vorderfeld der Rangliste „Blockpunkte“, war 2017/18 schon einmal Zweiter, und ist nun sogar nach Abschluss der Hauptrunde mit großem Abstand Erster geworden, verbuchte mit 55 Punkten mehr als je zuvor. Im Ranking der Topscorer steht er zudem im überwiegenden Kreis der Diagonal- und Außenangreifer auf Platz 12 auch so gut wie nie da, holte 105 Punkte (direkte Block- plus Angriffspunkte). Das alles zudem in einem Team, das auch immer wieder durch herausragende Leistungen wie zwei Pokalfinals und bisher drei Playoff-Halbfinalteilnahmen Schlagzeilen schreibt. Da hätte er doch mal eine Chance in der Nationalmannschaft oder zumindest eine Einladung zum Lehrgang verdient, oder?

Wenn das Nationalteam mal locken würde…

„Wenn eine Anfrage kommen würde, würde ich sicher hinfahren. Aber ich sitze jetzt auch nicht auf heißen Kohlen und warte darauf“, sieht der 2,06-Meter-Mann dieses Thema entspannt, weit davon entfernt, sich selbst ins Gespräch zu bringen. Aber vielleicht ergibt sich ja nun eine Chance, da auf die DVV-Auswahl in diesem Sommer zwei Großereignisse mit Nations League und Europameisterschaft warten. Auf seiner Position im Mittelblock gibt es zwar große Konkurrenz, aber einige Kandidaten – auch viel jüngere – plagen oder plagten sich da immer wieder mit Wehwehchen weit mehr herum. Michel Schlien ist zum Glück bisher von schweren Verletzungen verschont geblieben, hat auch keine gravierenden Rücken-, Schulter- oder Knieprobleme wie so viele Volleyballer.

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Samstag, 13. März 2021

  

Tabellenzweiter  DSHS Snowtrex Köln in Hamburg

Der ETV Hamburg mit Personalsorgen

Am kommenden Samstag um 19:30 Uhr geht es für die Mädels vom ETV vorerst zum letzten Mal in eigener Halle an den Ball. Erwartet wird Snowtrex Köln. Ursprünglich sollte das Spiel bereits im Februar stattfinden, das Spiel wurde jedoch wegen Eisregen abgesagt. Umso mehr freut man sich in Hamburg, dass für das Wochenende keine erneuten Wetterkapriolen vorausgesagt sind.

Mit Köln erwartet der ETV ein Team, das in den vergangenen Jahren zum Saisonende immer in der Spitzengruppe (wenn nicht gar an der Spitze) der 2. Bundesliga eingelaufen ist. Auch dieses Jahr spielen die jungen Damen aus der Domstadt eine richtig gute Saison, was der derzeitige zweite Platz in der Tabelle belegt. Es ist daher davon auszugehen, dass die Domstädterinnen anpeilen den deutlichen 3:0 Erfolg aus dem Hinspiel zu wiederholen.

Dies würde das Heimteam natürlich gerne verhindern, muss bei dem Versuch aber gleich auf mehrere Aktricen verzichten. Während Luise Klein nach kurzer Trainingspause an Bord sein wird, fehlt neben der Langezeitverletzten Anna Behlen auch weiterhin Gina Köppen auf der Libero-Position. Kurzfristig fällt nun auch noch die Kapitänin aus. Juliane Namneck kann nach einem Unfall nicht an den Ball. Zusätzlich erschwerend kommt hinzu, dass auch Libera Ines Laube nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Alles andere als optimale Voraussetzungen, aber das Team um Saskia Radzuweit ist geneigt sich davon nicht beeindrucken zu lassen. Flucht nach vorne ist die Devise.

Im April folgen die beiden letzten Spiele am Lokstedter Steindamm, davor reißen die Hamburgerinnen die verbliebenen ihrer insgesamt knapp viertausend Reisekilometer ab.

Nach wie vor kann das Spiel leider nicht Live vor Ort verfolgt werden, aber wie gewohnt steht der Live-Stream ab 19 Uhr, so dass alle interessierten Live und in Farbe dabei sein können.

ETV Hamburg – DSHS Snowtrex Köln

Und wer weiß: Noch besteht  Hoffnung auf einen Auftritt vor Publikum im April …

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Samstag, 13. März 2021

  

Angebot für HVbV-Schiedsrichter (D, C, B)

In der aktuellen Zeit können wir Schiedsrichter keine praktische Erfahrung sammeln. Um aber nicht ganz aus der Übung zu kommen, starten wir Schiedsrichterprüfer des HVbV ein neues Format: der RegelDialog.

Der RegelDialog umfasst maximal zwei Stunden. Hier wollen wir uns mit einer ausgewählten Regel-Thematik beschäftigen und uns neben der Regelauffrischung kollegial über gemachte Erlebnisse und Erfahrungen zu diesem Themenkomplex austauschen. Auch für Fragen wird es ausreichend Möglichkeiten geben.

Der 2.RegelDialog findet am 13. April um 19 Uhr (für Schiris) und am 15. April um 19 Uhr (für Regelinteressierte) zum Thema „Regel 14 – Block“ statt. Die Veranstaltung ist im Schiedsrichter-Fortbildungsbereich aufgeführt. Eine Anmeldung erfolgt über das SAMS und die Teilnahme für dieses neue Angebot ist kostenlos.

Bei dieser Pilotveranstaltung fließen eure Teilnahme, sowie eure Rückmeldungen in die Entscheidung mit ein, ob und wie das Format fortgesetzt werden kann.

Solltet Ihr dazu noch Fragen haben, wendet euch bitte direkt an Meike Dreher als Schiedsrichter-Referentin des HVbV.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Freitag, 12. März 2021

  

LüneHünen legen vor

Dieser Lindberg ist einfach ein Ass / Playoff-Dramatik pur – Match zwei folgt sogleich

„Das war, was alle erwartet haben von diesem Vergleich Fünfter gegen Vierter: Playoff pur.“ Treffender kann man diese dramatischen 126 Minuten kaum auf eine Kurzformel bringen, als es Stefan Hübner nach dem ersten Viertelfinal-Duell der SVG Lüneburg gegen die WWK Volleys Herrsching tat. Der Chefcoach konnte es gut gelaunt tun, denn seine Mannen lieferten eine starke Leistung ab, setzten sich mit 3:2 (25:21, 21:25, 25:21, 17:25, 16:14) durch und fahren nun mit einer 1:0-Führung in der Serie „best of 3“ zum zweiten Vergleich nach Herrsching. Dort könnte den LüneHünen am Sonnabend ab 19 Uhr (Stream auf sporttotal.de) der Sprung ins Halbfinale gelingen – oder bei einem Sieg der Bayern könnte noch ein drittes, entscheidendes Match an gleicher Stelle am Sonntag um 15 Uhr folgen.

Lange Ballwechsel von Beginn an

Schon beim ersten Ballwechsel in der Gellersenhalle wurde klar, was sich hier für ein Fight entwickeln würde. Die lange Auftakt-Rally entschieden die Gäste noch für sich, stellten auch noch auf 0:2, doch dann waren die Hausherren im Spiel angekommen. Und dies vornehmlich durch Viktor Lindberg. Der Schwede war buchstäblich on fire, feuerte erste Asse zum 4:4 und 5:4 raus, nachdem er zuvor schon drei Punkte gesammelt hatte. Herrschings Auszeit stoppte ihn vorerst, Aufschlag-Fehler. Dann eben Jordan, dachte sich Zuspieler Gijs van Solkema wohl, und setzte Außenangreifer Jordan Ewert dreimal erfolgreich in Szene, 8:6 bei der ersten technischen Auszeit.

Die Bayern hielten vor allem dank Jori Mantha (Außen, 5 Punkte) und Schnellangriffen über Dorde Ilic (4) gegen, doch gegen das Duo Lindberg/Ewert war kein Kraut gewachsen. Als Lindberg wieder an die Aufschlaglinie trat, kamen die nächsten Fackeln übers Netz geflogen: Ass zum 14:10, Ass zum 15:10, insgesamt 10 Punkte sammelte er in diesem Satz. Da wollte Ewert nicht nachstehen, packte insgesamt 7 drauf. Zwar kam der Gegner nochmal bis auf zwei Zähler heran (18:16, 21:19). Doch dann war Asse-Spezialist Lindberg, in diesem Hauptrunden-Ranking Zweiter, wieder dran: erst düpierte er den gegnerischen Block mit einem Lob zum 22:19, dann kam Ass Nummer 5 zum 23:19, die Entscheidung.

So konnte es natürlich nicht weitergehen. Die Gäste bauten in ihrer Annahme personell um, erhöhten den Aufschlagdruck durch mehr Risiko und änderten die Angriffstaktik. Da lief nun viel über den Diagonalen Jalen Penrose, der sich auch mehr und mehr warm schlug. Auch er kam jetzt wie zuvor Lindberg auf 10 Punkte, darunter 3 Asse, weitere 3 Asse steuerte Mantha bei (6 Punkte). Da sich zudem der Block besser auf Ewert (5) und Lindberg (3) eingestellt hatte, musste die SVG auch neue Wege finden – und fand sie in der Mitte. Nun kamen Florian Krage (4) und Michel Schlien (3), bisher leer ausgegangen, zum Zuge.

Den Satz aber holten sich die Süddeutschen, die nach ihrem 2:5-Fehlstart zur ersten technischen Auszeit 8:7 führten und sie dann auf 11:7 ausbauten. Bei der SVG kam  Jannik Pörner neu in den Diagonalangriff (für Richard Peemüller), zunächst aber noch ohne Wirkung. Bei der zweitzen technischen Auszeit stand es zwar nach einem von drei Ewert-Assen im Spiel 16:15, doch daraus wurde ein 16:21, weil eben Penrose nicht zu halten war und Asse zum 16:19 und 16:20 raushaute. Noch einmal schloss die SVG auf (19:21), doch Herrsching hielt den Aufschlagdruck hoch und machte den Deckel drauf.

Zuspitzung in der Crunchtime von Satz 3

Durchgang drei eröffnete Lindberg mit seinem sechsten Ass – Basis für das SVG-Comeback ebenso wie die zurückgekehrte Blockstärke. Beim 4:2 setzte Schlien für die Hausherren den ersten Blockpunkt überhaupt im Match.Wild hin und her ging es jetzt: 5:7, 11:9, 12:13, 17:14, 17:16, 20:18, 20:21 – keiner gab auch nur um einen Deut nach. Bei der SVG punktete nun auch Pörner (5), unter anderem mit zwei Blocks. Und Libero Tyler Koslowsky glänzte mit 71% Annahme und vielen Rettungstaten. Die Entscheidung fiel spät in der Crunchtime: Pörner blockte Mantha, Schlien kassierte den Versuch von Tim Peter, 23:21, Auszeit Herrsching. Danach verwertete Pörner den Ball nach zwei Blocks von Schlien ohne eigenen Punkt, beide zusammen schnappten sich nochmal Mantha – 25:21.

Satz vier brachte die abermalige Wende. Die Mannen in Lederhosen hatten nun mit Jonas Kaminski einen neuen Diagonalen (statt Penrose) auf dem Feld und Außen taute Jung-Nationalspieler Tim Peter, eigentlich Annahmespezialist, auf und punktete fleißig (5) wie weiterhin beständig Mantha (6). Bei Lindberg & Co. kam dagegen Sand ins Getriebe. Die technischen Auszeiten (5:8, 12:16) bestätigten diesen Trend trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd (10:11), der Abschnitt glitt den LüneHünen geradezu durch de Finger. 17:25, das war deutlich.

Im Tiebreak dann aber die fast wundersame Auferstehung. Bei den Bayern war Kaminski jetzt auf Betriebstemperatur und legte eine Aufschlagserie hin, 3:6. Doch drei leichte Eigenfehler der Gäste halfen der SVG zur 8:7-Führung beim letzten Seitenwechsel. Herrsching war danach wieder schneller da – 9:11. Doch mit einer Niederlage starten? Keine Option für die LüneHünen! Der eingewechselte Hannes Gerken konterte durch Aufschläge mit Wirkung, 12:11. Beim 14:13 hatte Ewert den ersten Matchball, Mantha schlug zurück. Schlien sorgte per Schnellangriff für Matchball zwei, ihn zu versenken war dann dem starken Lindberg vorbehalten. Letztlich auch ein schönes Geschenk für den Sportlichen Leiter Bernd Schlesinger zum 62. Geburtstag…

Schlagabtausch geht sofort weiter

„Das war eins dieser schwierigen Spiele in den Playoffs, durch die man sich durchwühlen muss – mit guten und nicht so guten Phasen auf beiden Seiten“, urteilte Trainer Stefan Hübner. „Wir haben sehr gut angefangen. Dann war Herrsching mit seinen vielen guten Aufschlägern im Vorteil. Dann wurden wir im Block immer besser, haben zwar wenige Kill-Blocks gehabt, aber ganz oft die Finger an den Ball bekommen, was für einen guten Aufbau geholfen hat. Da hat dann unser Zuspieler immer wieder gut den Rhythmus geändert. Und letztlich haben wir auch die meisten langen Rallys gewonnen.“

Am Sonnabend kann es schon wieder ganz anders laufen, können andere Elemente ausschlaggebend sein. Bis dahin müssen die Energiespeicher wieder aufgeladen sein, denn ein weiterer langer Schlagabtausch zweier gleichwertiger Teams ist zu erwarten – und vielleicht noch ein dritter. Der erste Fight gegen Herrsching soll auf jeden Fall nicht die Abschiedsvorstellung in der Gellersenhalle gewesen sein. Im Halbfinale soll es noch einmal zurück in die Spielstätte gehen, die schon so viele heiße Schlachten erlebt hat.

SVG: Schlien, van Solkema, Lindberg, Krage, Peemüller, Ewert, Koslowsky; eingewechselt: Pörner, Gerken, Craft.

 

 

Deutschland - Volleyball Bundesliga

  Donnerstag, 11. März 2021

  www.volleyball-bundesliga.de

Lüneburg: PlayOff-Fight erfüllt alle Erwartungen

Teil 1 des Playoff-Duells vierter gegen fünfter hat gehalten, was sich alles versprochen haben: In einem großartigen Fight gewinnt die SVG gegen Herrsching 3:2.

Mit dem ersten Aufschlag der Begegnung wurde deutlich, dass sich hier zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber stehen. Die ersten fünf Punkte wurden direkt mit langen Rallyes entschieden (2:3). Viktor Lindberg mit zwei Hammer-Assen brachte die SVG schließlich in Front, fortan dominierten die LüneHünen (8:6; 10:7). Besonders die Aufschlaghämmer von Viktor Lindberg stellten die Herrschinger immer wieder vor Probleme, sodass Coach Maximilian Hauser den Lauf des Schweden gleich zweimal mit einer Auszeit stoppen musste. Dies änderte im ersten Durchgang aber nur wenig. Lindberg machte fünf Asse und die SVG ließ die Gäste nicht mehr ran kommen (13:10; 16:12; 21:18). Den zweiten Satzball nutzten die LüneHünen zum 25:21.

Den besseren Start in den zweiten Satz erwischte die SVG, wo Richard Peemüller endlich auch diagonal punktete (5:2). Doch Herrschings Antwort war wie schon zuvor Dorde Ilic, der mit druckvollen Aufschlägen den LüneHünen das Leben schwer machte  (5:6). „Wir wussten schon, dass Herrsching eine sehr aufschlagstarke Mannschaft ist, die machen damit viel Druck“, sah sich SVG-Trainer Stefan Hübner nach dem Spiel bestätigt. Nun kam auch MVP Jori Mantha immer besser ins Spiel. Die SVG wurde unsauber in der Annahme und geriet in Rückstand (7:8; 8:12; 11:14). Diagonal ging jetzt nicht mehr viel, dafür klappte es jetzt besser durch die Mitte, wo Michel Schlien und Florian Krage wertvolle Punkte holten und eine 16:15-Führung einstellten. Herrsching zeigte sich aber unbeeindruckt und mit Jalen Penrose am Aufschlag drehten sie den Satz zu Ihren Gunsten (16:21). Ein kurzes Audbäumen der SVG war nicht genug, der Satz ging mit 21:25 an die Gäste.

Der dritte Durchgang war ein Spiegelbild der vorigen Sätze. Bei den Teams spielten stark vom Aufschlag, niemand konnte sich absetzen. Was bei der Mannschaft von Stefan Hübner jetzt besser klappte, waren die Blocks: „Bis dahin hatten wir viel berührt und einiges abgewehrt, aber in dieser Phase hat der Block sehr geholfen.“ Denn in diesem Satz gelangen den LüneHünen wichtige sechs Blockpunkte. Und immer, wenn es schien, dass ein Team die Oberhand gewann, hatte der Gegner eine Antwort parat (4:2; 5:7; 7:8). Top-Scorer Jori Mantha (22) auf Herrschinger Seite war diagonal nur selten in den Griff zu kriegen (11:9; 12:13; 16:14). Der Block als SVG-Allheilmittel des Satzes brachte schließlich die Entscheidung zu Gunsten der SVG (20:21; 25:21).

Hellwach starten die Gäste in den vierten Satz und sichern sich zunächst die Führung (2:4; 5:8). Die SVG brauchte einige Zeit, um ihren Rhythmus wieder zu finden. Es gelang ihnen aber nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Jalen Penrose (19) und Jori Mantha fanden immer wieder eine Lücke am Netz um zu punkten (10:15). Mit dem brachialen Aufschlag von Viktor Lindberg (21) konnte die SVG den Anschluss herstellen, mehr sollte den LüneHünen aber nicht mehr gelingen (12:16; 14:22). Stefan Hübner gönnte in dieser Phase seiner Stammsechs eine Verschnaufpause und wechselte kräftig durch, der Satz ging ungefährdet mit 17:25 an die WWK Volleys.

Der Tiebreak musste es also richten, was bei so gleichwertigen Teams auch eine logische Konsequenz war. Stefan Hübner leistete perfekte mentale Aufbauarbeit: „Es ist wichtig nach einem so deutlichen Satzverlust auch wieder da zu sein. Unsere Grundphilosopie ist dabei, dass jeder Ball neu gespielt wird. Nur wenn du das verinnerlichst, bist du emotional frei und kannst das auch wegstecken.“ Die Anspannung war bei allen spürbar, nur MVP Gijs van Solkema schien die Ruhe selbst. Mit ihm am Aufschlag drehte die SVG den Satz von 3:6 auf 8:7. Ein Netzroller-Service von Jalen Penrose schien das Match zu den WWK Volleys zu kippen (8:9; 9:11). Aber Viktor Lindberg und der eingewechselte Hannes Gerken stellten den Gleichstand wieder her (11:11). Dieses spannende erste Duell entschieden am Ende die LüneHünen mit 16:14 für sich und fahren so mit einer 1:0-Playoff-Führung zum zweiten Duell nach Herrsching.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Mittwoch, 10. März 2021

  

SVG Lüneburg: Erstes Playoff-Viertelfinale

Bereit für spannende Playoffs / Am Mittwoch gegen Herrsching vorlegen wäre ideal

Die Karten sind neu gemischt, auf geht’s in die Playoffs: Zum ersten von maximal drei Viertelfinal-Duellen erwartet die SVG Lüneburg an diesem Mittwoch um 19 Uhr die WWK Volleys Herrsching. Vorlegen heißt die Devise, um dann am Wochenende möglichst mit einer 1:0-Führung und guten Chancen aufs Halbfinale nach Bayern zu reisen. Spiel zwei steigt am Sonnabend am Ammersee, ebenso tags darauf ein eventuell nötiger dritter Vergleich. Zunächst aber ist nun Matchtime in der Gellersenhölle, die in der anhaltenden Corona-Pandemie leider weiterhin für Fans geschlossen bleibt. Zu verfolgen ist das Nord-Süd-Duell aber wieder auf sporttotal.tv im kommentierten Live-Stream.

Verschworene Truppe ist heiß auf mehr

Fünfter, vorzeitig die Playoffs klar gemacht, 10 von 20 Spielen gewonnen, 32 Punkte – wer hätte das nach der ersten Saisonhälfte gedacht? Zu Weihnachten hatten die LüneHünen gerade einmal 11 Zähler zusammengekratzt, verkündeten aber unisono im Brustton der Überzeugung, es in der Rückrunde besser zu machen. Und sie haben geliefert, obwohl der Kader verletzungsbedingt schon vor Wochen auf zehn Spieler schrumpfte. Aber es präsentiert sich eine verschworene Einheit, für die zum Beispiel auch exemplarisch ist, dass der nach einer Fuß-Operation seit langem an Krücken laufende Dalton Solbrig selbst die weiten Bus-Touren nach Friedrichshafen oder Bühl mitmachte, um das Team zu unterstützen. Sicher keine Selbstverständlichkeit.

Rückenwind gaben und geben natürlich auch die Erfolge. Selbst bei den großen Zwei des deutschen Volleyballs, in Berlin und gerade in Friedrichshafen, gab es ja Punkte (jeweils 2:3-Niederlage). Und in der vergangenen Woche brachten zwei freie Tage, die Chefcoach Stefan Hübner gewährte, die – auch geistige – Frische zurück. „In dieser Phase mit den Spielen Schlag auf Schlag und den Reisen ist an ein Training wie sonst ohnehin nicht mehr zu denken. Kurze und intensive Einheiten gibt es jetzt, dazu die Videositzungen“, gibt Hübner einen Einblick und fügt an: „Selbstvertrauen durch die Erfolge, andere positive Erlebnisse, die Atmosphäre im Team, Freude zusammen – all das hilft natürlich.“

Auch Herrsching, das seine bisher beste Platzierung verbucht hat, geht selbstbewusst in die entscheidende Saisonphase. Mit Platz 4 ist ein Saisonziel gesichert, Nummer zwei, das Pokalfinale, wurde als Halbfinalist (2:3 gegen KW-Bestensee nach 2:0-Führung) knapp verpasst. Nun legte Trainer Max Hauser jüngst, auf die Playoffs angesprochen, nochmal nach: „Wir wollen zumindest ins Halbfinale.“ Denn auch die Bayern zeigten, wie siegen geht: Nach dem Spiel in Reppenstedt verloren sie nur noch einmal (0:3 in Düren) und dann wieder am vergangenen Wochenende. Doch auch dieses 2:3 bei den Berlin Volleys (nach 0:2-Rückstand) war aller Ehren wert, auch wenn die Hauptstädter zwei Tage nach dem Champions-League-Auftritt bei Trentino mit Sergey Grankin, Ben Patch, Anton Brehme und Libero Julian Zenger vier absolute Leistungsträger schonten.

Noch ein Neuer für Herrsching

Die Gäste haben ihren 12er-Kader, aus dem die Youngster Justus Lembach und Laurenz Welsch kaum Einsatzzeiten hatten, noch kurzfristig aufgestockt: vom VC Olympia Berlin ist Libero Moritz Eckardt gekommen. Auch noch nach Ende der Transferperiode sind solche Wechsel den Internatsspielern, für die die Saison ja seit Mitte Februar beendet ist, erlaubt. Angesichts von Ex-Nationalspieler Ferdinand Tille auf der Libero-Position rechnet SVG-Trainer Hübner mit einer anderen Rolle für Eckardt: „Ich denke, er ist als Alternative für die Annahme gedacht und wird wohl kein Libero-Trikot anziehen.“

Zu den Erfolgsaussichten in diesem Viertelfinale sagt er: „Wie so oft im Vergleich Vierter gegen Fünfter ist da alles möglich. Diese Konstellation ist immer spannend, häufig am spannendsten überhaupt. Die Chancen stehen 50:50, das wissen beide Seiten.“ Im Hinspiel, als die SVG noch nicht ihre jetzige Verfassung hatte, gab es im November ein 3:0 für Herrsching. Das Rückspiel gewann die SVG am 23. Januar 3:2. Gegen eine Wiederholung des letzten Ergebnisses hätten die Fans der LüneHünen sicher nichts einzuwenden…

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 09. März 2021

  

SVG als Fünfte in die Playoffs

LüneHünen haben Punktekonto und Selbstvertrauen noch mal aufgefrischt / Beim 2:3 in Friedrichshafen war sogar mehr drin

Das war nochmal ein dickes Ausrufezeichen, das die LüneHünen vor Beginn der Playoffs gesetzt haben: Erst zum zweiten Mal überhaupt in all den Jahren Bundesliga brachten sie etwas vom Bodensee mit, erkämpften sich einen Punkt mit einem 2:3 (21:25, 25:23, 23:25, 25:22, 9:15) beim VfB Friedrichshafen und sind damit nach der Hauptrunde Fünfte. Einen Rechenschieber war dazu wider Erwarten gar nicht mehr nötig. Frankfurt verlor überraschend in Bühl und konnte somit an Platz 5 der SVG nicht mehr rütteln. Und Herrsching auf Rang 4 vergrößerte seinen Drei-Punkte-Vorsprung mit einem Zähler in Berlin (2:3), sodass die SVG selbst bei einem klaren Erfolg auf ihrem Ausgangsplatz geblieben wäre. Somit kommt Herrsching nun am Mittwoch (19 Uhr) zum ersten Viertelfinale in die Gellersenhalle.

Nun gleich in den Playoffs gegen Herrsching

Der Druck war aber zunächst hoch, Kapitän Michel Schlien und seine Nebenleute wollten vor allem einem Duell mit Berlin aus dem Weg gehen und somit ein Absacken in der Tabelle auf jeden Fall vermeiden. So begannen sie nervös (0:4) und veranlassten Chefcoach Stefan Hübner zu einer schnellen ersten Auszeit. Nach der ersten technischen Auszeit (8:4) kamen sie langsam ins Match gegen einen Kontrahenten, der in einer völlig anderen Formation als eine Woche zuvor auflief. So war Stamm-Zuspieler Dejan Vincic wieder dabei, dazu auf Außen der französische Europameister Nicolas Marechal und der Este Martti Juhkami.

Die Akzente setzte zunächst wieder der Diagonale Linus Weber (6 Punkte). Zudem verteilte Vincic die Bälle gut, ließ die Angreifer auch per Schnellangriff und Pipe zum Zuge kommen. Bei der SVG hatten vor allem die erneut gut aufgelegten Jordan Ewert (7) und Viktor Lindberg (6) etwas entgegenzusetzen. Das war aber noch insgesamt zu wenig, um den Rekordmeister in Verlegenheit zu bringen. Näher als bis auf einen Punkt kamen die Gäste nie heran, und als es von 14:13 auf 19:13 ging, war der erste Satz verloren.

Abschnitt zwei begann ähnlich, 3:0, Auszeit Hübner. Der Coach zog kurz darauf seinen Joker, schickte im Diagonalangriff Jannik Pörner für den keinesfalls schlechten Richard Peemüller aufs Feld. Und Urgestein Pörner drehte auf, machte allein in diesem Satz noch 7 seiner 14 Punkte. Bei den Häflern war der für Weber gekommene Lukas Maase schnell im Rhythmus (5 von 14). Der 2,12-m-Mann ärgerte die SVG in der Folge auch immer wieder mit Blocks (4). Aber die LüneHünen hatten ihre Linie gefunden, waren druckvoll im Service (nur 1 Fehler, aber 2 Asse in diesem Satz) und im Angriff sowie wachsam in der Feldabwehr und entschieden immer öfter die längeren Ballwechsel für sich.

So wurde aus dem anfänglichen Rückstand nach der ersten technischen Auszeit (8:5) erstmals ein Gleichstand (14:14) und schließlich sogar aus einem 16:15 für die Süddeutschen ein 16:18 und gar ein Drei-Punkte-Abstand – als Juhkami nur die Antenne traf (19:22) -, woran selbst zwei VfB-Auszeiten in kurzer Folge nichts ändern konnten. Die SVG war im Flow und Florian Krage machte den Satz mit einem Schnellangriff nach dem bis dahin längsten Ballwechsel und einigen vergebenen SVG-Chancen unter großem Jubel zu.

Auch Durchgang drei lief dann auf Augenhöhe mit mehrfach wechselnden Führungen. Beim Hübner-Team punkteten Ewert (5), Lindberg und Pörner (je 4) weiter zuverlässig, nur die Mittelblocker Krage und Michel Schlien hatten die Häfler durch ihren eigenen starken Mittelblock im Griff. Aus dem stach insgesamt Nationalteam-Routinier Marcus Böhme heraus, der nicht nur auf 13 Punkte kam, sondern auch immer wieder den Weg frei machte zu Pipes. Nach langem Hin und Her ging die SVG schließlich mit einem 20:18 in die Crunchtime, doch der Gegner drehte den Spieß noch einmal um.

Inzwischen war bekannt, dass im Fernduell Frankfurt in Bühl 0:2 zurücklag und die SVG nicht mehr überholen konnte. Also wechselte Hübner für den vierten Satz, gönnte Lindberg und Zuspieler Gijs van Solkema Pausen und brachte Will Craft und Hannes Gerken, der Ende des zweiten Satzes schon einmal eine gute Aufschlagserie hingelegt hatte. Und auch mit den frischen Kräften lief es, wenn auch mit ein paar Abstimmungsproblemen, die aus einer frühen Führung bis zum 6:5 in einen Rückstand führten. Beim 15:11 (nach 11:11) und 19:16 sah es nicht gut aus, Hübner entschloss sich, auch Theo Mohwinkel noch Einsatzzeit zu gönnen und warf den sonstigen Zuspieler der 2. Mannschaft zum Service ins kalte Wasser.

Besonderes Debüt eines Youngsters

Und der 18-Jährige schwamm. Der Youngster, seit Wochen regelmäßig im Training und auch bei den Spielen dabei, um das durch Verletzungen dezimierte Aufgebot auf wenigstens 11 Spieler aufzustocken, brachte nicht nur seinen ersten Aufschlag gut übers Netz, sondern vier weitere. Aus dem 16:19 war ein 21:19 geworden, Mohwinkel durfte bleiben und lieferte noch gute Zuspiele wie beim Schnellangriff von Krage zum 25:22. Was für ein Debüt!

Somit hieß es 2:2 – war da im Tiebreak noch mehr drin? Nein, Friedrichshafen, für das es ja bezüglich Platz 1 um nichts mehr ging, war so ehrgeizig, sich noch einmal zusammen zu reißen und die Serie von bis dahin 18 Siegen am Stück zu verteidigen. Über 3:0 und 5:2 ging es beim 8:4 zum letzten Seitenwechsel. Beim 10:5 zog Hübner noch eine Auszeit und schickte erneut Mohwinkel und Craft (für Pörner und Gerken) aufs Feld, doch die Entscheidung war gefallen.

Der Coach war dennoch zufrieden: „Dieses Spiel gibt auf jeden Fall ein gutes Gefühl, die Stimmung ist hervorragend. Wir wollten hier punkten und es besser machen als letzte Woche, dieser absolute Wille war jederzeit zu sehen. Was wir uns vorgenommen hatten, hat weitgehend gut funktioniert. Wir haben meist sehr gut angegriffen, mit guter Abwehr den Ball im Spiel gehalten und lange Rallys oft für uns entschieden.“ So war der hochkarätige Gegner nur in zwei Elementen besser: in der Annahme und – ganz ungewohnt – im Block (17:8 direkte Blockpunkte für den VfB).

Beste Scorer waren Ewert (19), der auch MVP wurde, und Lindberg mit 17 Punkten in nur drei gespielten Sätzen. Bei Friedrichshafen sammelten Marechal (18) und Maase (14) die meisten Punkte, MVP wurde Böhme mit 13 Zählern bei einer starken Quote von 67%.

SVG: Lindberg, Schlien, Peemüller, Ewert, Krage, van Solkema, Koslowsky; eingewechselt: Pörner, Gerken, Craft, Mohwinkel.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Samstag, 06. März 2021

  

HVbV: Infos zum Hamburger Beach-Volleyball

Hamburger Jugend-Beachmeisterschaften

Folgende Termine für die Hamburger Jugend-Meisterschaften im Beach-Volleyball sind festgelegt:

HM Beach U15: 05.06.2021
HM Beach U16: 06.06.2021
HM Beach U17: 27.06.2021
HM Beach U18: 26.06.2021
HM Beach U19: 27.06.2021

Details zur Durchführung folgen so schnell wie möglich in Abhängigkeit von den Verordnungen, die die Stadt Hamburg bezüglich der Wettkämpfe zulässt. Gegebenenfalls fallen bei den Wettkämpfen zusätzliche Gebühren für Hygienemaßnahmen an.

Meldeschluss für alle Jugend-Beachmeisterschaften ist der 01.05.2021 Die Turniere werden in Kürze im SAMS veröffentlicht. Interessierte Ausrichter melden sich bitte unter anfrage@hvbv.de.

Nutzung der Beachfelder im Stadtpark zum Training

Wir konnten erreichen, dass wir die Nutzungszeiten etwas ausdehnen und früher mit dem Training starten dürfen. Daher gibt es nun grundsätzlich drei Slots, die ihr für euer Training von Montag bis Freitag belegen könnt:

Slot 1: 15:30 Uhr -17:00 Uhr
Slot 2: 17:00 Uhr -19:00 Uhr
Slot 3: 19:00 Uhr – 21:00 Uhr

Der Aufbau kann ab 15:00 Uhr erfolgen. Der Abbau der Felder muss bis 21:30 Uhr erfolgt sein.

Wie auch in den vergangenen Jahren würden wir euch für die Nutzung der Felder eine kleine Nutzungsgebühr berechnen, die wir für Anschaffungen, Ersatzteile und Reparaturen am Feldequipment einsetzen. Diese Gebühr setzt sich aus einer Pauschale von 50 Euro sowie einmalig 30 Euro pro Trainingsslot in der gesamten Saison zusammen.

Wir versuchen, die Nutzung der Felder noch besser vorab zu planen und zu koordinieren. Daher macht uns bitte folgende Angaben, wenn ihr die Felder am Stadtpark zu Trainingszwecken nutzen möchtet:

1: Trainingstag (Montag – Freitag)
2. Trainingszeit (Slot 1, 2 oder 3)
3. Trainingszeitraum (Zeitraum vor den Sommerferien, Ferien, Zeitraum nach den Ferien)
4. Ansprechpartner der Trainingsgruppe (inkl. Telefonnummer und Email)

Bitte gebt uns eure Rückmeldung bis zum 25. März 2021 an jany@hvbv.de. Wann dann der Startschuss fällt, lassen wir euch umgehend wissen.

C-Beach-Schiedsrichter

Alle C-Beach-Schiedsrichter deren Schiedsrichterlizenz am 31.12.2020 abgelaufen ist, müssen zwingend zum Erhalt der Schiedsrichterlizenz in diesem Kalenderjahr eine Beach-Schiedsrichter-Fortbildung besuchen.

Für folgende Termine sind Online-Fortbildungen ausgeschrieben. Die Anmeldung läuft regulär über SAMS.

- 08.März
- 29.April
- 17.Mai

C-Beach-Schiedsrichter, deren Schiedsrichterlizenz Corona-bedingt am 30.09.2020 abgelaufen ist (regulär bereits 31.12.2019 abgelaufen), können sich ebenfalls für diese Fortbildungen anmelden, um ihre Lizenz weiter aktiv zu halten.

Die Fortbildungsangebote anderer Landesverbände werden für Beach-Schiedsrichter im HVbV anerkannt. Weitere Termine sind auf der Seite des DVV ausgeschrieben.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 06. März 2021

  

Lüneburg: Nochmal tief in den Süden

Gute Ausgangsposition absichern / In Friedrichshafen wäre ein Punkt eine große Hilfe

Einen Rechenschieber haben die LüneHünen nicht im Gepäck, spannend wird es dennoch: Wenn am Sonnabend (19 Uhr) das letzte Match der Bundesliga-Hauptrunde beim VfB Friedrichshafen angepfiffen wird, ist für die SVG Lüneburg von Platz 4 bis 6 noch alles möglich. Jetzt steht Rang 5 zu Buche, und der ist auf jeden Fall eine bessere Ausgangsposition für die Playoffs als Rang 6 – und die beste Startbasis ins Viertelfinale ist nun einmal das Ziel. Dazu bedarf es am Bodensee noch einmal einer Topleistung, zu verfolgen am Sonnabend im Live-Stream auf sporttotal.tv.

Die Akkus sind wieder aufgeladen

Chefcoach Stefan Hübner ist bekanntlich kein großer Freund von Rechenspielen, Tabellenkonstellationen und deren mögliche Szenarien. Statt „was wäre, wenn…“ beschäftigt er sich lieber mit der Tagesaktualität und damit, wie sein Team die beste Leistung aufs Feld bringt. Das wirkte am vergangenen Sonnabend beim 1:3 gegen die auf acht Spieler dezimierten Häfler geistig und körperlich platt, sodass Hübner zwei Tage Auszeit verordnete. In der Hoffnung, das nun die Akkus wieder aufgeladen sind.

Im Spiel-Stress war zuletzt auch der Spitzenreiter mit drei Matches innerhalb von acht Tagen nach seiner Corona-Zwangspause durch eine 14-tägige Quarantäne für das komplette Team, in dem drei Spieler betroffen waren. Zwei dieser drei Matches gingen immerhin in den Tiebreak (s. auch unten, „News aus der Liga“). Aber immerhin ist der VfB nun seit 17 Spielen ungeschlagen und alle Akteure scheinen wieder fit. Im Vergleich zum Duell vor einer Woche waren am Mittwoch gegen Frankfurt auch wieder die Außen Nicolas Marechal und Martti Juhkami, Mittelblocker Nehemiah Mote und Zuspieler Nummer 1, Dejan Vincic, über weite Strecken im Einsatz, sodass völlig offen ist, wer gegen die SVG dieses Mal aufläuft.

Bei allen Unwägbarkeiten – ein Blick auf die Tabelle lohnt sich vor dem letzten Spieltag dennoch:

Von Rang 4 ist Herrsching nur noch zu verdrängen, wenn die Bayern zum Abschluss in Berlin keinen Punkt holen. Bei einem 0:3 müsste die SVG dann 3:1 gewinnen, gar 3:0, holt sich Herrsching einen Satz – und das ist nicht ausgeschlossen angesichts von Berlins Viertelfinal-Rückspiel gegen Trentino noch am Donnerstagabend in Italien.

Doch die LüneHünen können auch noch auf Platz 6 abrutschen. Frankfurt liegt drei Punkte zurück und gastiert zum Abschluss in Bühl. Springt da ein Dreier heraus und geht die SVG leer aus, ziehen die Hessen bei dann Punktgleichheit vorbei auf Platz 5, weil sie im Saisonverlauf mehr Siege verbucht hätten (11 gegenüber 10).

Das Playoff-Viertelfinale (Modus: „best of 3“) beginnt dann gleich am kommenden Mittwoch, 10. März. Nach heutigem Tabellenstand würde die SVG in der Gellersenhalle auf Herrsching treffen (19 Uhr). Denn anders als in früheren Jahren beginnt der schlechter Platzierte daheim, und erst Spiel zwei steigt am Sonnabend, 13. März (19 Uhr) beim besser Platzierten der Hauptrunde – und dort würde nur einen Tag später (15 Uhr) auch ein dritter Vergleich stattfinden, sollte noch keine Entscheidung gefallen sein. Wird die SVG noch 4., spielt sie definitiv auch gegen Herrsching, nur in umgekehrter Reihenfolge – also am Mittwoch in Bayern, dann Sonnabend und eventuell Sonntag erneut daheim. Sind die LüneHünen am Wochenende Sechste, beginnen sie auf jeden Fall mit einem Heimspiel gegen Berlin.

Viertelfinale beginnt schon am Mittwoch

Mit der von früher abweichenden Reihenfolge werden in Pandemie-Zeiten Reisen quer durchs Land aufs Nötigste reduziert. Durch die Austragung des Viertelfinals innerhalb nur einer Woche war es zudem möglich, einen Zeitpuffer in die Planung einzubauen, sollte Corona noch in irgendeinem beteiligten Team für Terminprobleme sorgen, nicht nur in Bezug auf Corona und eine Quarantäne, sondern auch bezüglich Hallen-Belegungszeiten. Wegen dieser Unsicherheiten wäre es auch nur verwirrend, hier auf weitere Szenarien einzugehen. Geregelt sind sie aber im Gegensatz zur letzten, abgebrochenen Saison ohne Kür eines Meisters dieses Mal bis ins Detail.

Nur schon einmal so viel: Das Halbfinale, dann wieder mit dem Heimrecht des besser Platzierten zu Beginn, wird ebenfalls definitiv im Modus „best of 3“ gespielt, laut jetziger Planung ab dem 17. März. Hier – auch das mit Blick auf Corona – geht es dann, anders als früher, nach einem Spielplan-“Baum“ weiter. Der Sieger Platz 5 – Platz 4 trifft dann auf den Sieger aus Platz 8 ­- Platz 1 (wohl Friedrichshafen) und der Sieger 6 – 3 auf den Sieger 7 – 2 (wohl Düren).

 

 

Deutschland - DVV-News

  Samstag, 06. März 2021

  

Sowa/Pfretzschner wechseln zum HSV

Der Hamburger Sport-Verein e.V. begrüßt ein neues Beachvolleyball-Duo in seinen Reihen: Lukas Pfretzschner und Robin Sowa stehen ab sofort mit der Raute auf der Schulter im Sand. Das Nachwuchsteam, das seit diesem Jahr am Bundesstützpunkt für Beachvolleyball in Hamburg trainiert, wird vom Deutschen Volleyball-Verband als Perspektivteam für die Olympischen Spiele 2024 in Paris aufgebaut.

Abwehrspieler Pfretzschner und Blockspieler Sowa wurden bereits im Jahr 2016 gemeinsam U18-Europameister, bilden jedoch erst seit 2019 ein festes Duo. Zusammen wurden die beiden 21-Jährigen im Jahr 2019 U22-Vizeeuropameister und erreichten bei der deutschen Meisterschaft den neunten Platz. Im Jahr 2020 gewannen sie beim 2-Sterne-Turnier der Fédération Internationale de Volleyball (FIVB) in Phnom Penh die Bronzemedaille.

Tobias Lietz, Teamleiter für den Spitzensport im HSV e.V.: „Wir sind froh, ein junges und sehr talentiertes Beachvolleyball-Duo für den HSV gewonnen zu haben. Wir werden Lukas und Robin bei ihrem Start am Bundesstützpunkt Hamburg sowie auf ihren ersten Schritten zu den Olympischen Spielen 2024 und 2028 bestmöglich unterstützen.“

„Nach unserem Wechsel an den Bundesstützpunkt freuen wir uns sehr, künftig für den HSV anzutreten“, sagt Lukas Pfretzschner und betont: „Wir sind nach Hamburg gekommen, um als Team die nächsten Entwicklungsschritte zu machen und sehen in der Stadt und beim HSV die besten Voraussetzungen, um unsere Ziele zu erreichen.“

Zum ersten Mal als HSV-Duo gefordert werden Pfretzschner/Sowa vom 8.-12. März beim 4-Sterne-Turnier der FIVB World Tour in Doha (Katar). Zusätzlich zur FIVB World Tour starten die beiden Beachvolleyballer bei der German Beach Tour. Der Saisonhöhepunkt wartet für das Duo vom 2.-5. September bei den deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand.

Steckbriefe

Name: Lukas Pfretzschner 
Geburtstag: 13. Januar 2000
Geburtsort: Dachau 
Größe: 1,91 m
Erfolge: U18-Europameister (2016), 9. Platz U21-WM (2017), 5. Platz Deutsche Meisterschaft (2017), U19-Vizeweltmeister (2018), U22-Vizeeuropameister (2019), 3. Platz FIVB World Tour Phnom Penh (2020)

Name: Robin Sowa 
Geburtstag: 15. Mai 1999
Geburtsort: Wolfen 
Größe: 2,03 m
Erfolge: Deutscher U17-Meister (2015), U18-Europameister (2016), U22-Vizeeuropameister (2019), 3. Platz FIVB World Tour Phnom Penh (2020)

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 05. März 2021

  

HVbV: Neu auf der Geschäftsstelle

Zum 01. April wird Tatjana Frage-Gerber das Geschäftsstellen-Team verstärken. Sie wird, wie derzeit alle anderen Mitarbeiter der Geschäftsstelle, überwiegend im Homeoffice tätig sein.

Zu erreichen ist sie unter folgender Adresse: frage-gerber@hvbv.de.

Tatjana Frage-Gerber wird in die Aufgaben der Geschäftsführung eingearbeitet und diese im Laufe des ersten Halbjahres vollständig übernehmen.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 05. März 2021

  

HVbV: Norddeutsche und Deutsche Meisterschaften

Die Deutschen Jugendmeisterschaften sind terminiert:
Deutsche Meisterschaften U14/U18: 12./13.06.2021
Deutsche Meisterschaften U16/U20: 19./20.06.2021

Für Norddeutsche Meisterschaften sind folgende Termine vorgesehen:
Regionaljugendmeisterschaft U14/U18: 08.05.2021
Regionaljugendmeisterschaft U16/U20: 09.05.2021

Die Regionaljugendmeisterschaften werden als Ein-Tagesturniere ausgetragen. Der Regionaljugendausschuss wird am 01.04.2021 mitteilen, ob die Regionaljugendmeisterschaften wie geplant stattfinden und mit wie vielen Mannschaften die Regionaljugendmeisterschaften ausgetragen werden.

Hamburger Qualifikationsturniere

Der HVbV möchte die Teilnehmer der Norddeutschen Meisterschaften, wenn irgend möglich, gerne sportlich ausspielen lassen. Folgende Regelungen und Termine sind für die Qualifikation zu den Norddeutschen Meisterschaften im Jugendausschuss beschlossen worden:

Quali Hamburg U14/ U18: 01.05.2021
Quali Hamburg U16/ U20: 02.05.2021

Die Meisterschaften sollen getrennt nach Geschlechtern in unterschiedlichen Austragungsstätten ausgetragen werden. Eingeladen werden die ersten vier Teams der Setzliste der Qualifikationen der Hamburger Meisterschaften 2020/21.

Pro Verein soll nur ein Team bei der Qualifikation spielen. Tritt ein Team zurück bzw. möchte es nicht an der Qualifikation teilnehmen, so rückt das nächste Team der Setzliste nach (siehe gelb markierte Teams der Setzlisten). Ausrichter soll eines der gesetzten Teams sein.

Wird das Qualifikationsturnier abgesagt, werden die teilnehmenden Mannschaften für die Norddeutschen Meisterschaften nach der Setzliste benannt.

Die Teams sind aufgefordert, sich bis zum 1. April 2021 unter jugend@hvbv.de zurückzumelden und ihre Teilnahme am Hamburger Qualifikationsturnier zu bestätigen oder ihren Rückzug bekannt zu geben. Der HVbV behält sich vor, bis zu dieser Frist über Änderungen zu informieren.

Die Setzlisten der Qualifikationen der Hamburger Meisterschaften 2020/21 sind wie folgt:

U20 weiblich
1. VG Wiwa 1
2. VfL Geesthacht
3. VT Hamburg

4. VG Wiwa 2
5. VC Allermöhe
6. VG Halstenbek-Pinneberg
7. SC Alstertal-Langenhorn
8. Harburger TB
9. HT Barmbeck-Uhlenhorst
10. VG Elmshorn
11. Grün-Weiß Eimsbüttel

U20 männlich
1. HT Barmbeck-Uhlenhorst
2. VG Halstenbek-Pinneberg 1
3. Eimsbütteler TV
4. Oststeinbeker SV

5. VT Hamburg
6. VG Halstenbek-Pinneberg 2
7. VG Elmshorn
8. VG Halstenbek-Pinneberg 3
9. Harburger TB

U18 weiblich
1. VT Hamburg 1
2. VfL Geesthacht
3. VG Wiwa 1
4. VC Allermöhe
5. HT Barmbeck-Uhlenhorst
6. SC Alstertal-Langenhorn 1
7. VG Halstenbek-Pinneberg
8. VT Hamburg 2
9. Niendorfer TSV 1
10. SC Alsterdorf-Langenhorn 2
11. VT Hamburg 3
12. Ahrensburger TSV
13. VG Wiwa 2
14. Walddörfer SV
15. Niendorfer TSV 2
16. Norderstedter SV
17. Grün-Weiß Eimsbüttel

U18 männlich
1. VG Halstenbek-Pinneberg 1
2. Oststeinbeker SV
3. Eimsbütteler TV
4. HT Barmbeck-Uhlenhorst
5. Rissener SV
6. TSC Wellingsbüttel
7. VG Halstenbek-Pinneberg 2
8. VT Hamburg
9. Altonaer TSV
10. VG Elmshorn
11. VG Halstenbek-Pinneberg 3
12. Grün-Weiß Eimsbüttel

U16 weiblich
1. VT Hamburg 1
2. SC Alstertal-Langehorn 1
3. HT Barmbeck-Uhlenhorst
4. VfL Geesthacht
5. VT Hamburg 2
6. TV Fischbek
7. VG Wiwa
8. VT Hamburg 3
9. Grün-Weiß Eimsbüttel
10. VG Halstenbek-Pinneberg
11. SC Alstertal-Langenhorn
12. Eimsbütteler TV

U16 männlich
1. Eimsbütteler TV 1
2. Rissener SV
3. VG Halstenbek-Pinneberg 1
4. Eimsbütteler TV 2
5. VG Halstenbek-Pinneberg 2
6. Altonaer TSV 1
7. Altonaer TSV 2
8. Grün-Weiß Eimsbüttel

U14 weiblich
1. VT Hamburg 1
2. SC Astertal-Langenhorn
3. TV Fischbek
4. Eimsbütteler TV
5. HT Barmbeck-Uhlenhorst
6. VT Hamburg 2
7. Grün-Weiß Eisbüttel
8. VC Allermöhe
9. VG Halstenbek-Pinneberg
10. Ahrensburger TSV
11. Oststeinbeker SV
12. VT Hamburg 3
13. VG WiWa

U14 männlich
1. VG Halstenbek-Pinneberg 1
2. Oststeinbeker SV
3. Eimsbütteler TV 1
4. VG Halstenbek-Pinneberg 2
5. Rissener SV
6. Altonaer TSV 1
7. Eimsbütteler TV 2
8. Grün-Weiß Eimsbüttel
9. VT Hamburg
10. Walddörfer SV
11. Altonaer TSV 2
12. VG WiWa
13. TSC Wellingsbüttel

Der HVbV ist darüber hinaus bestrebt, unabhängig von den regionalen und Deutschen Meisterschaften ein „Hamburger Jugendfinale“ mit allen Teams durchzuführen. Hierzu ist noch kein Termin festgelegt. Wir arbeiten derzeit an einem Konzept, wie eine solche „Meisterschaft“ ausgespielt werden kann. Die Aufsplittung auf mehrere Spieltage und Spielstätten ist hier denkbar, um weniger Mannschaften zur gleichen Zeit an der gleichen Stelle zu haben. Wir diskutieren dabei Termine vor und/ oder nach den Sommerferien.

Sobald wir hierzu einen Beschluss haben, geben wir ihn bekannt. Wir bitten, alle gemeldeten Teams der Hamburger Meisterschaften bis zum 01. April 2021 bekannt zu geben, ob sie an dem Qualiturnier, sofern sie dafür in Frage kommen, und /oder an den Hamburger Meisterschaften weiterhin teilnehmen möchten.

Bitte gebt dabei immer den Namen des Teams, die Meisterschaft (z.B. U20 w) und die Teilnahme/ den Rückzug Qualiturnier und/ oder Meisterschaften an. Vereine, die gerne ein Qualiturnier ausrichten möchten, melden sich ebenfalls gerne bei uns.

 

 

Deutschland - HVbV-News

  Donnerstag, 04. März 2021

  

HVbV: Videomaterial für Schiedsrichter-Fortbildungen

Für das Online-Fortbildungsangebot für Schiedsrichter wird Videomaterial von Wettkampf-Spielen benötigt. Hierbei sollen die Schiedsrichter (gerne auch die Linienrichter) gut zu erkennen sein.

Trainer, Mannschaften, Vereine die Videomaterial zum Zwecke der Schiedsrichterfortbildung zur Verfügung stellen können und wollen melden sich bitte bei schiedsrichter-referent@hvbv.de.

Hinweis zum Datenschutz: Da es sich um öffentliche Wettkampf-Spiele handelt, darf entsprechendes Videomaterial für solche Veranstaltungen genutzt werden.

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Mittwoch, 03. März 2021

  

VT Hamburg: Timothée Platre beim Nachwuchs

„Ich schaue immer nach vorne und trainiere weiter, weil ich weiß, dass es wieder Spiele geben wird und ich meine Ziele dann erreichen will. Deshalb habe ich niemals ans Aufgeben gedacht.“ Das sagte Timothée Platre am Sonntag dem 28. Februar, als der französische Starvolleyballer beim VTH–Nachwuchs im Onlinemeeting dabei war.

Der 21-jährige Beachvolleyballer, der im Bundesstützpunkt in Toulouse vier bis sechs Stunden pro Tag trainiert, spielt seit seinem zehnten Lebensjahr begeistert Volleyball. Seit er 15 Jahre alt ist, spezialisiert er sich aber auf Beachvolleyball. Er entschied sich für Beachvolleyball, da ihm das Springen im Sand gut gefällt und auch die mentale Aufgabe, nach einem Fehler nicht ausgewechselt werden zu können, sondern seine Probleme selbst lösen zu müssen.

Timothée begann Beachvolleyball in Palma de Mallorca am Strand mit seinem Bruder, der Co-Trainer des Nachwuchsteams war. Obwohl er für die französische Hallennationalmannschaft gesichtet wurde und es in Frankreich nur wenige Beach-Profiplätze gibt, entschied sich Timothée dennoch früh für Beachvolleyball. Er schätzte, dass aus dem Nachwuchsteam vom Volleyball Team Hamburg aber die Hälfte der Spielerinnen Beachvolleyballer werden würde.

Schon in seiner Jugend spielte er in der Weltklasse ganz vorne mit. Mit 15 Jahren gewann er bei den U17-Weltmeisterschaften mit seinem Partner die Bronzemedaille. Der für ihn bedeutendste Erfolg war die Goldmedaille bei der U18-Europameisterschaft in Lettland. Obwohl Timothée damals erst 16 Jahre alt war und wie immer zu den Jüngeren gehörte, war er trotzdem immer ganz oben dabei.

Das waren nur zwei seiner zahlreichen Siege in der Jugend. Aber auch nach einer Niederlage schaut er stets nach vorne. Nachdem er in einem Weltmeisterschaftshalbfinale hoch führte, aber trotzdem mit einer Niederlage vom Platz gehen musste, wurde ihm bewusst, dass ein Spiel erst vorbei ist, wenn der Schiedsrichter es endgültig abpfeift. Heute kann er mit gutem Gewissen sagen, dass er aus seinen Niederlagen gelernt hat und stärker geworden ist. Könnte er sein Leben noch einmal leben, so würde er alles wieder genauso machen, nur auf eine andere Art, um etwas Neues zu lernen.

Durch seine frühe Karriere hatte er die Möglichkeit, viele verschiedene Länder zu sehen, allerdings fehlte meist die Zeit, ein Land wirklich kennen zu lernen, da es hauptsächlich um den Sport ging. Trotzdem hatte er in allen Ländern schöne Momente und ihm gefielen alle Länder gleich gut.

Viel Freizeit bleibt ihm zwar nicht, denn er liebt den Volleyball und sein Hauptziel ist es, 2024 in seinem Heimatland in der Hauptstadt Paris an den Olympischen Spielen teilzunehmen.

Für die VTH-Spielerinnen war es eine neue Erfahrung mit einem Beachvolleyballer aus Frankreich zu sprechen, da er immer mal wieder ins Französische wechselte. Trotzdem war es eine tolle Möglichkeit und alle waren begeistert, wie erfolgreich und offen Timothée gegenüber dem Nachwuchs war.

Timothée Platre
Internationaler Spitzensportler / Französische  Beachvolleball-Nationalmannschaft
19 Jahre / Geboren am 15. April 1999 in Pau
Viersprachig: Deutsch (mütterlich)/Französisch (väterlich)/ Spanisch (Schulbildung in Spanien)/ Englisch (gebräuchlich)
Er begann mit Beachvolleyball im Club mit 9 Jahren, spielte aber sogar schon vorher mit seiner Mutter, die eine ehemalige Profi-Spielerin war. Ab 2015, also mit 16 Jahren, ist er Hochleistungssportler. Timothée war bei all seinen Turnieren zwei Jahre jünger als alle anderen Spieler.

Erfolge
- Der französische PALMARES-Rekord: 19-fach Medaillengewinner  (9 Meister-Titel, 2 Silbermedaillen & 8 BRONZE-Medaillen)
- EUROPAMEISTER 2015 (Junior U18)
- 7-facher Französicher Meister:  ( 2012  ( U16 Indoor ),2013 (Volley indoor U18), 2013 Französicher Meister mit der Auswahl von der Cotes D'Azur(Pole espoir), 2013 (Beach U16), 2014 (Beach U20), 2015 (Volley Indoor Nationale 2 (3 Bundesliga ), 2015 (Beach volley, Verein))
-  Gold bei der Wevza 2015 (U17)
- EM Silber Medaille U20 2018
- 5 Internationale Bronze-Medaillen: EM2017 (U20) & WM 2014 (U19), Wevza 2017 (U21), Euro 2016 (U18), EM 2019( U22)
- Bronzemedaille bei der U17-Weltmeisterschaft in Beach Volley: Diese Medaille ist die Historische erste Weltmedaille für den französischen Volleyball in jeder Kategorie in einer Weltmeisterschaft.
- 2 Bronze-Medaillen bei der Französichemeisterschaften 2018 und 2019
- 4. Platz bei der U19-WM 2016

Persönliche Auszeichnungen
-Bester Verteidiger der französischen Meisterschaft Senior Beach 2016
-Bester Verteidiger der französischen Meisterschaft Senior Beach 2015
-In das beste Team Volley Ball Indoor 2014 (U16)
- 2012 wurde er zum besten Feldspieler gewählt ( da Timothée Platre der beste Spieler in allen Bereichen war (und ist), wurde die Nominierung von MVP kreiert und weiter entwickelt

Berufliches
Studien: BPJEPS als Sportlehrer
Abitur: Sport & Verwaltung
BEP Management Administration
Projekte: Internationale Akademie für Natursport

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Mittwoch, 03. März 2021

  

Ex-LüneHünen sind Pokalsieger

Pokalsieger im zweiten Anlauf / Ex-LüneHüne Noah Baxpöhler triumphiert mit Frankfurt

Die Siegerliste im DVV-Pokal ist um einen neuen Namen reicher: Die United Volleys Frankfurt holten sich den Cup als Gewinner 2021 mit einem 3:0 (25:23, 25:21, 25:22) gegen die Netzhoppers KW-Bestensee und sind damit in der kommenden Saison berechtigt, im CEV-Cup zu starten. Damit darf sich jetzt auch ein ehemaliger LüneHüne Pokalsieger nennen: Mittelblocker Noah Baxpöhler, mit der SVG 2019 im Finale gegen Friedrichshafen unterlegen (0:3), dann nach Toulouse/Frankreich gewechselt und seit Sommer in der Hessen-Metropole, steuerte sechs Punkte bei. Der ehemalige Lüneburger Leon Dervisaj war für das Pokalfinale nicht spielberechtigt.

Die Hessen, 2015 als TG Rüsselsheim aufgestiegen und unter dem Namen United Volleys RheinMain ins benachbarte Frankfurt umgezogen, schließlich 2018 noch einmal umbenannt zu den jetzigen United Volleys Frankfurt, feiern also den ersten Titel ihrer noch jungen Vereinsgeschichte. Und das verdient – der Gegner aus Brandenburg hatte nie wirklich eine Siegchance, führte zwar im ersten Satz zeitweise deutlich (18:13), doch Frankfurt wendete das Blatt noch vor der Crunchtime ebenso wie im zweiten Satz. In Durchgang drei hatte KW nichts mehr zuzusetzen.

Netzhoppers zu harmlos im Angriff

Zwar war bei den Brandenburgern der lange verletzter Zuspieler Byron Keturakis wieder fit, zeigte wie wertvoll er nicht nur als Ballverteiler, sondern auch im Block ist (3 Punkte) und unterstrich seine Aufschlagstärke nicht nur mit einem Ass. Zu schlecht war aber die Angriffsquote des gesamten Teams (39%), was auch dadurch belegt wird, dass der beste Scorer, der Este Karli Allik, gerade mal auf 10 Punkte kam.

Ganz anders die Sieger. Da zeigte Altmeister Jochen Schöps (318 Länderspiele), wie wertvoll der 37-Jährige immer noch ist und machte im Diagonalangriff 12 Punkte, darunter einige ganz wichtige. Cool trug der Champions-League-Gewinner (2007) und zweifache Olympia-Teilnehmer (2008, 2012) zum Triumph – seinem persönlich fünften im DVV-Pokal – bei. Der eigentliche Diagonale Daniel Malescha spielte, wie schon öfter in der Liga, mal wieder im Außenangriff und wurde zum besten Scorer. Zuspieler Mario Schmidgall war ein guter Ersatz für den an der Bandscheibe operierten Matthias Valkiers.

Am bemerkenswertesten aber war der Auftritt des argentinischen Nationalspielers Facundo Imhoff. Der Mittelblocker, zuletzt in Finnland und im Dezember gerade noch rechtzeitig verpflichtet, dass er schon im Halbfinale dabei sein konnte, glänzte mit 8 Punkten im Angriff bei einer Quote von 80% sowie mit 4 direkten Blockpunkten und wurde als „Player of the Match“ ausgezeichnet.

Bei den Frauen holte sich der SSC Schwerin seinen 7. Pokalsieg mit einem nie gefährdeten 3:0 (25:19, 25:13, 25:18) gegen den SC Potsdam.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 02. März 2021

  

SVG-Vielspieler sind platt

Die Luft ist (erstmal) raus… / Friedrichshafens Minimalaufgebot zementiert Platz 1

Die Chance schien groß wie selten, gegen den VfB Friedrichshafen big points zu holen und die gute Ausgangsposition für die Playoffs noch zu veredeln. Doch stattdessen ist der gerade erst eroberte vierte Platz schon wieder weg, nachdem die LüneHünen im letzten Heimspiel der Hauptrunde als Verlierer müde das Feld verlassen haben. Ein 1:3 (22:25, 24:26, 25:18, 17:25) in diesem Nachholspiel noch aus der Hinrunde stoppte die Serie der SVG, die bei den letzten fünf Auftritten stets gepunktet hatte. Da gleichzeitig Herrsching gewann und in der Tabelle wieder vorbeizog, läuft es nun Platz 5 oder 6 als Startpunkt ins Viertelfinale hinaus.

Dabei schien alles angerichtet für einen erfolgreichen Abend: Ein durch die letzten Erfolge selbstbewusster Gastgeber sah sich überraschend einem nur zu Acht angereisten, gebeuteltem Kontrahenten gegenüber, den die Zwangspause durch eine 14-tägige Corona-Quarantäne inklusive Champions-League-Verzicht aus dem Tritt gebracht hatte. Beim Comeback in der Halle zwei Tage zuvor musste der VfB Kräfte zehrend über fünf Sätze gehen (3:2 gegen Giesen) und hatte zudem noch die weitere Anreise als die SVG, die gleichzeitig 3:0 in Bühl triumphiert hatte.

Bei den Süddeutschen fehlten unter anderem der erste Zuspieler Dejan Vincic, der erste Libero Markus Steuerwald, die Top-Außenangreifer Martti Juhkami und Nicolas Marechal sowie die Mittelblocker Nehemiah Mote und David Fiel, die zuletzt meist eingesetzt worden waren. Wegen Trainingsrückstand oder verletzt waren sie gar nicht erst in den Bus gestiegen. Und dann blieb auch noch Linus Weber, die große deutsche Hoffnung im Diagonalangriff, der eine großartige Saison spielt, als einziger Auswechselspieler draußen.

Nur 8 von 14 Mann zeigen ihre Klasse

Doch alle Hoffnungen der SVG, ihr Punktekonto weiter aufstocken zu können, bekamen schnelle Dämpfer. Marcus Böhme und Joe Worsley setzten mit Assen gleich ein Zeichen. Ähnlich druckvoll ging es weiter, bei der ersten technischen Auszeit stand es 3:8, bei der zweiten 13:16. Die SVG brauchte offenbar mal wieder eine Anlaufzeit, nur Michel Schlien schien schon hellwach und stemmte sich mit drei direkten Blockpunkten wirkungsvoll entgegen – plus einem Schnellangriff hielt er sein Team immerhin im Spiel, trotz weiterer Asse der Gäste (3).

Als Jordan Ewert mit einem Pipe auf 19:20 verkürzte, schien die SVG langsam im Spiel. Doch das war noch zu fehlerhaft. Zudem wurde der sonstige Punktesammler gerade in engen Situationen, Ewert, vom VfB mit Aufschlägen eingedeckt und in der Annahme gebunden. Und auch Viktor Lindberg drehte erst später auf. Er wurde zunächst einmal beim Satzball zum 22:25 vom eingewechselten Weber geblockt.

Durchgang zwei, eröffnet von einem Lindberg-Ass, lief dann wesentlich besser. Die LüneHünen verbesserten sowohl ihre Annahme- als auch Angriffs-Quote erheblich und machten so den Schlagabtausch offener – gegen einen Kontrahenten, bei dem Weber-Ersatz Lukas Maase nun herausragte (8 seiner 11 Punkte). Immer häufiger kam auch Rares Balean Außen zum Abschluss und in der Mitte punktete Arno van de Velde, dem aber auf der anderen Seite des Netzes ein nun sehr präsenter Florian Krage entgegenstand (5 von insgesamt 8 Punkten). Zeitweise lag die SVG drei Punkte vorne, doch der Gegner ließ sich nicht abschütteln. Und nach dem 22:20 kippte das Geschehen sogar (22:23). Nach einem tückischen Aufschlag von Böhme auf Richard Peemüller hieß es dann 24:26 und 0:2 nach Sätzen.

Die SVG kämpfte aber – dieser dezimierte Gegner musste doch ins Wanken zu bringen sein. Lindberg ging voran, wurde nun von Zuspieler Gijs van Solkema immer häufiger gesucht und bestätigte das Vertrauen. Mit hier 8 von insgesamt 18 Punkten glänzte der spätere Topscorer. Bei den Häflern war nun Weber von Beginn an für Maase im Spiel, zündete aber noch nicht, schenkte vielmehr zwei sicher scheinende Punkte her, als er relativ unbedrängt ins Aus schmetterte: 17:15, 18:15. Ein Ball von Worsley ins Netz kam noch dazu, da zeichnete sich der kommende Satz vier ab. Den machte Lindberg mit drei seiner gefürchteten Hammer-Aufschlägen, allesamt Asse, zum Abschuss perfekt.

Böses Erwachen nach Feuerwerk

Was nach diesem Feuerwerk allerdings folgte, war ein böses Erwachen. Die Gäste gingen 4:1 in Führung und ließen sich auch nicht durch eine frühe Auszeit von Stefan Hübner und durch den Wechsel von Will Craft für Ewert und bald darauf Hannes Gerken für van Solkema stoppen. Über 8:1 und 16:7 bei den technischen Auszeiten zogen die Häfler bis auf zehn Punkte beim 21:11 davon. Zuspieler Worsley, der auch eine Aufschlagserie hinlegte, setzte immer wieder Weber (9 von insgesamt 14 Punkten) in Szene, zudem spielte er vermehrt das erste Tempo über Arno van de Velde. Der belgische Nationalspieler, im VfB-Quartett der Mittelblocker im Saisonverlauf oft hintendran, schlug so noch sechsmal zu (plus einem Block) und wurde mit 16 Punkten Topscorer seines Teams. Als MVP wurde aber Worsley, hinter dem fehlenden Vincic die Nummer 2, ausgezeichnet. MVP der SVG wurde Krage.

SVG-Chefcoach Stefan Hübner hatte sein Fazit schnell parat: „Die Jungs sind platt. Deshalb überhaupt kein Vorwurf. Wir sind schon länger am Limit mit unserer dünnen Personaldecke und den vielen Spielen im Februar, dazu die Rückkehr aus Bühl Freitag früh – heute ging einfach nicht mehr.“ Sprach’s und spendierte seinen Mannen zwei weitere Tage zum Ausspannen außer dem freien Sonntag. Der Einwand, dass ja auch Friedrichshafen schwere Wochen und eine lange Busreise in der Nacht zu Freitag in den Knochen hatte, galt insofern nicht wirklich, als dass der Spitzenreiter eben auch eine ganz andere Tiefe in seinem 14-Mann-Kader mit fast ausschließlich Nationalspielern hat.

SVG: van Solkema, Lindberg, Krage, Peemüller, Ewert, Schlien, eingewechselt: Pörner, Gerken, Craft

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Montag, 01. März 2021

  

ETV Hamburg: Tie-Break-Sieg gegen Dingden

Ach, war das schön... Die Frauen des ETV Hamburg gewinnen mit 3:2 gegen Blau-Weiß Dingden und sichern sich zwei weitere Punkte auf dem Konto. Ein spannendes (und langes) Spiel beenden sie in Satz 5 mit einem deutlichen 15:8.

Bereits im ersten Satz kommen die ETV-Frauen gut ins Spiel und können druckvoll gegen die Mädels aus Dingden aufschlagen. Doch vor allem in der Abwehr agieren diese überragend und sind an fast allen unserer Bälle dran. Somit holen sie sich diesen Satz mit 25:22. Zum zweiten Satz konnte der Eimsbütteler TV dann eine Schippe drauflegen, spielte hervorragend in der Block-Feldabwehr und gewinnt diesen letztendlich. Der dritte und vierte Satz sind Ebenbilder des ersten und zweiten - ein enges Spiel mit jeweils einem gutem Ausgang für beide Teams.

Es geht also in den fünften Satz! Bis zum Seitenwechsel liegen beide Teams wieder eng beieinander. Niemand kann sich so richtig absetzen, denn gute Leistungen auf beiden Seiten machen dies unmöglich. Aber nach dem Seitenwechsel geht es dann richtig los und unsere spätere MVP Hanne Binkau fängt an über Außen zu rasieren und jeden einzelnen Angriff zu versenken! Gepaart mit druckvollen Aufschlägen und der immer noch stabilen Abwehr entscheiden wir somit das Spiel für uns und schlagen den Tabellendritten - geil!

Heute heißt es Füße hochlegen, bevor die Vorbereitung auf das nächste Auswärtsspiel gegen VC Allbau Essen - nach gefühlten Ewigkeiten mit Spielen in eigener Halle.

Wir gratulieren der MVP Hanne Binkau vom ETV Hamburg zur Goldmedaille, präsentiert von Sportsline GmbH und Hummelsport. Ebenfalls Glückwunsch an Lara Kruse vom Blau-Weiß Dingden für die Silbermedaille!

ETV Hamburg – SV Blau-Weiß Dingden 3:2 (22:25, 25:17, 16:25, 25:22, 15:8).

 

 

Deutschland - Volleyball Bundesliga

  Sonntag, 28. Februar 2021

  www.volleyball-bundesliga.de

Häfler ungefährdet gegen müde LüneHünen

Die Hoffnung der SVG-Fangemeinde auf einen Punktgewinn gegen den VfB Friedrichshafen war groß, doch die mit „kleinem Besteck“ angereisten Favoriten vom Bodensee zeigten ausgepowerten LüneHünen Grenzen auf.

Auch wenn die Häfler mit nur acht Spielern in der Gellersenhalle antraten starteten sie konzentriert in die Partie und zogen schnell auf 1:5 weg. Kapitän Michel Schlien in Reihen der SVG war es, der für Lüneburg die ersten Ausrufezeichen setzte und die SVG mit den ersten Blocks im Spiel hielt. Aber die LüneHünen fanden keinen Rhythmus und mussten permanent einem Rückstand hinterher laufen (3:8; 9:11; 11:14). Erst nach der zweiten technischen Auszeit schien sich das Blatt zu wenden, als der 18:18-Ausgleich gelang. Doch VfB-Coach Michael Warm hatte ja auch noch seine Allzweckwaffe Linus Weber in der Hinterhand, den er zunächst geschont und jetzt zur Crunchtime brachte. Mit ihm ging der Satz dann doch noch mit 22:25 an die Gäste.

Deutlich fokussierter starteten die LüneHünen in den zweiten Durchgang. Aber mit zahlreichen Fehlern hielten sie die Häfler im Spiel und es gelang ihnen nicht, sich abzusetzen (4:4; 8:7; 11:9). Mitte des Satzes konnte man den Eindruck gewinnen, als wenn sich das druckvollere Spiel von Stefan Hübners Mannschaft durchsetzen könnte (14:12; 16:15). Doch die Gäste wiederholten ihren taktischen Zug aus Durchgang eins: Beim 19:16 für die SVG wechselten sie Linus Weber ein. Und dieser brachte mit gewohnt starken Angriffen und druckvollem Aufschlag die Wende zu Gunsten der Gäste (22:23), die den zweiten Satzball zur 2:0-Führung nutzten (24:26).

Taktikänderung dann beim VfB im dritten Satz, Linus Weber blieb auf dem Feld, der Qualität des Spiels half es aber nicht. Auf beiden Seiten prägten vor allem die Fehler die Begegnung (3:3; 5:5). Einen Rhythmus fanden dann die LüneHünen zuerst und zogen auf 10:5 davon. Die Häfler knapsten fortan mit unspektakulärer, aber technisch sauberer Spielweise vom Rückstand Zug um Zug etwas ab (11:7; 14:11; 16:14) und kurzzeitig schien es, als wenn sie den Durchgang sogar zu ihren Gunsten noch hätten drehen können. Doch die Lüneburger Gegenwehr war jetzt spürbar und schlussendlich machte der starke Viktor Lindberg mit drei Assen in Folge den Satz für die SVG zu (25:18).

Die Euphorie über den Anschluss währte nur kurz. Mit einem kapitalen SVG-Fehlstart ging es in den vierten Durchgang. Schwächen in der Annahme und Abstimmungsprobleme führten bei einer Aufschlagserie von VfB-MVP Joseph Worsley zu einem 1:8 Rückstand. SVG-Coach Stefan Hübner legte mit Blick auf die Spielplangestaltung schützend seine Hand über seine Mannschaft: „Da ging heute einfach nicht mehr. Die Jungs waren müde und platt, da fehlt dann einfach die Konzentration. Donnerstagnacht sind wir noch zurück von Bühl und heute schon wieder spielen, das war nicht zu schaffen.“ Die erfahrene Truppe aus Friedrichshafen war jetzt nur noch darauf bedacht, den Vorsprung sicher durch den Satz zu bringen (4:12; 7:16). Diagonal ging fast gar nichts mehr bei der SVG, erfolgreich kamen sie mal durch die Mitte mit dem silbernen MVP Florian Krage. Zwei Matchbälle wehrte die SVG noch ab, ehe ein Schnellangriff zum 17:25 die letzte Hoffnung auf einen Punktgewinn beendete. Stefan Hübner brachte es anschließend auf den Punkt: „Egal gegen wen wir heute gespielt hätte, wir hätten uns immer schwer getan. Wir sind am Limit.“

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 27. Februar 2021

  

SVG Lüneburg: Auf Platz 4 geklettert

Mit Playoff-Ticket noch nicht satt / Punktekonto soll gegen Friedrichshafen weiter wachsen

Die Saisonverlängerung mit dem Einzug ins Playoff-Viertelfinale ist für die SVG Lüneburg perfekt, nun geht es darum, sich die bestmögliche Ausgangsposition zu verschaffen und so die Chance zu erhöhen, das Ende noch ein Stück weiter nach hinten hinauszuschieben. Platz 4 steht seit dem 3:0 (25:19, 25:17, 25:19)-Erfolg bei den Bisons Bühl am Donnerstag zu Buche – der Optimal-Fall, mehr geht nicht mehr. Um ihn zu festigen, müsste das Konto aber noch aufgestockt werden. Am besten nun gleich im letzten Heimspiel der Hauptrunde. Zu dem kommt an diesem Sonnabend (19 Uhr) der VfB Friedrichshafen in die Gellersenhalle, zu verfolgen auf sporttotal.tv im kommentierten Live-Stream.

Die LüneHünen gönnten ihren Fans mal einen entspannten Abend, buchten ihren 10. Saisonsieg in Bühl cool und souverän. Nur im Eingangssatz sah es eine zeitlang so aus, als könnte es Probleme geben. Die Süddeutschen, erstmals wieder nach langer Verletzungspause mit dem im Hinspiel so starken Argentinier Tomas Lopez in der Starting Six, begannen mutig und engagiert, nahmen sicher an, blockten gut und verwandelten ihre Angriffe konsequent – 8:5 bei der ersten und 16:13 bei der zweiten technischen Auszeit. Die SVG nahm es gelassen hin und drehte an einigen Stellschrauben der Verbesserung.

Nach dem 18:14 für Bühl kam bei der SVG Gijs van Solkema zum Aufschlag und legte eine starke Serie hin. Alejandro Kolevich, Coach der Badener, versuchte mit zwei Auszeiten gegenzusteuern, vergeblich. Erst beim 18:22 setzte van Solkema ein Service ins Aus, doch danach legte die SVG noch drei Punkte drauf, insgesamt ein 10:1-Lauf zum Satzgewinn, den Jordan Ewert nach einem Hammer-Aufschlag von Viktor Lindberg perfekt machte.

10:1-Lauf Ausgangspunkt für entspannten Abend

Was folgte waren zwei Sätze, in denen die Gäste nichts mehr anbrennen ließen und unaufgeregt ihr Spiel durchzogen, auch wenn zwischenzeitlich der meist komfortable Vorsprung mal wieder schrumpfte. Die Annahme um Libero Tyler Koslowsky (64%) war stabil, in ihr war meist Lindberg (60% positiv) beschäftigt, kam daher im Angriff nicht wie zuletzt zum Zuge. Kein Problem: Richard Peemüller auf Diagonal und die Mittelblocker lieferten mit Quoten von 50% an aufwärts – und Ewert sowieso. Er war mit 19 Punkten (Quote 62%) mal wieder bester Scorer und wurde auch MVP.

Hinzu kam ein erneut vorzügliches Blockspiel, bei dem dieses Mal Florian Krage die meisten Punkte machte (4, dazu 6 im Angriff und ein Ass). Im Service hielten sich die Fehler in Grenzen, nur 8 im gesamten Match. Es lief eben einfach. In Durchgang zwei wuchs der Vorsprung zunächst auf 6:2, dann ging es über 8:5, 12:7, 16:12 und 20:15 in die Crunchtime. Und da sorgte van Solkema für ein Highlight, als er dem Gegner einen Ball mit der Hinterhand ins Feld zauberte statt ihn einem Angreifer zuzuspielen. Erneut Ewert nach einem Lindberg-Aufschlag mit Wirkung machte den Satz zu.

Die Hausherren versuchten es in Abschnitt drei mit einigem neuen Personal, besonders Simon Gallas brachte nochmal Schwung und wurde sogar noch MVP, zu sehr aber wollte die SVG den schnellen Sieg, führte lange klar (8:5 und 16:12) und konnte noch eine Schippe drauflegen, als es plötzlich nochmal eng wurde (15:16). Schnell war der alte Abstand wieder hergestellt (16:19), zwei Angriffe Bühls ins Aus beendeten das Match und ließen der SVG nicht einmal mehr Zeit, noch Auswechselungen vorzunehmen. „Es lief ja auch, und vorher wollte ich durch unnötige Wechsel keine Unruhe reinbringen“, drückte Chefcoach Stefan Hübner seine ganze Zufriedenheit aus. Und er bilanzierte: „Nach dem 10:1-Lauf Ende des ersten Satzes haben wir unheimlich bissig weitergespielt und Bühl nie wirklich eine Chance gelassen, wieder reinzukommen.“

SVG: van Solkema, Lindberg, Krage, Peemüller, Ewert, Schlien, Koslowsky; eingewechselt: keiner.

Letztes Hauptrunden-Heimspiel gegen Friedrichshafen

Und nun geht es, nur 48 Stunden später, sofort weiter, wenn sich an diesem Sonnabend (19 Uhr) der VfB Friedrichshafen erneut vorstellt. Ende November waren die Häfler schon einmal zum Pokalspiel hier und setzten sich 3:0 durch, wenn auch in zwei der drei Sätze erst in der Verlängerung. Dieses Duell jetzt ist ein Nachholspiel aus der Hinrunde, eine Woche später ist der VfB dann am Bodensee erneut der Gegner. Zwei Aufgaben, die vor kurzem noch alles andere als Bonusspiele waren, zu dominant war der VfB durch die Saison marschiert.

Doch dann wurden die Süddeutschen von Corona ausgebremst. Sechs positive Fälle (3 Spieler und das komplette Trainerteam) sorgten für Quarantäne und eine 14-tägige Pause. Erst seit einer Woche läuft der Trainingsbetrieb wieder, beim Comeback am Donnerstagabend tat sich der VfB schwer gegen Giesen (3:2). Immerhin aber scheinen alle Spieler gesund. Doch vor der weiten Fahrt zur SVG war ein enges 5-Satz-Match sicher nicht das Wunschergebnis.

Doch auch für die SVG sind es gerade harte Wochen, es wartet jetzt das sechste Spiel in 22 Tagen zum Abschluss des Monats Februar. Wie sagte doch kürzlich schon Kapitän Michel Schlien? „Das ist jetzt zwar ein anstrengendes Programm. Aber ich will mich nicht beklagen. Das hat Friedrichhafen ja auch. Und wir konnten im Gegensatz zu denen wenigstens trainieren. So aus dem Rhythmus gerissen zu werden, ist ja auch nicht einfach.“

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Freitag, 26. Februar 2021

  

ETV Hamburg empfängt Blau-Weiß Dingden

Eimsbüttel erwartet große Geduldsprobe

Nach einem unerwartet spielfreien Wochenende erwartet der ETV am kommenden Samstag zur frühen Abendstunde (27.02.21 – 19´.30 Uhr) die Vertretung des SV Blau-Weiß Dingden. Wie bereits beim vergangenen Heimspiel gegen Essen wird der derzeit Drittplatzierte erwartet.

Während die Situation an der Tabellenspitze ziemlich klar definiert ist, machen sich noch mehrere Teams Hoffnungen am Saisonende den Sprung auf das ‚Podest‘ zu schaffen. Hier hat Dingden seit dem vergangenen Wochenende die Nase vorn. Da das Team von Marinus Wouterse zwei Spiele weniger auf dem Konto hat als die Konkurrenz, sind die Aussichten nicht schlecht den dritten Platz zu verteidigen. Die drei Punkte aus Hamburg wären dabei sicherlich hilfreich, daher ist mit einem entsprechend engagierten Auftritt zu rechnen.

Im Hinspiel in Dingden mussten sich die Hamburgerinnen trotz einer ansprechenden Leistung nach einem umkämpften Spiel mit nur einem gewonnenen Satz zufrieden geben. Diese ansprechende Leistung gilt es zu wiederholen wenn nicht gar zu toppen, um in heimischer Halle das glücklichere Ende für sich zu haben.

Mit dem Spiel gegen Dingden endet eine Serie von fünf Heimspielen, am kommenden Wochenende führt der Spielplan die Hamburgerinnen zum Rückspiel nach Essen. Eigentlich sollte die Serie bereits am vergangenen Wochenende enden, doch das Spiel in Oythe wurde abgesagt.

Mittlerweile hat die VBL mitgeteilt, dass für Oythe die sog. Härtefallregelung zur Anwendung kommt. Oythe durfte über Monate wegen Corona bedingten Einschränkungen der Stadt Vechta nicht trainieren und ist daher vom sportlichen Abstieg ausgenommen worden. Eine Entscheidung, die von Hamburger Seite ausdrücklich begrüßt wird.

Dingden steht also vor der Tür und in Hamburg freut man sich auf ein spiel- und abwehrstarkes Team, dass die Heimmannschaft in allen Bereichen vor eine gehörige Geduldsprobe stellen wird.

Erneut sind Zuschauer leider nicht zugelassen, aber der Live-Stream wird wie üblich eine halbe Stunde vor Spielbeginn starten. Max Behlen wird als Kommentator dieses Mal wieder von Larissa Claaßen unterstützt.

ETV Hamburg – Blau-Weiß Dingden

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Freitag, 26. Februar 2021

  

SVG Lüneburg: Griff nach den Playoffs

Terminhatz geht weiter / Erfolg beim direkten Konkurrenten Bühl erübrigt alle Rechenspiele – LüneHünen ohnehin noch nicht satt

Sollte noch ein leiser Zweifel an der Playoff-Teilnahme bestehen, so können und wollen ihn die LüneHünen nun als Krönung ihrer Erfolgsbilanz im noch jungen Jahr 2021 ausräumen. An diesem Donnerstag (19 Uhr, Live-Stream auf sporttotal.tv) steht das Nachholspiel bei den Volleyball Bison Bühls auf dem Programm, und wenn das fleißige Punktesammeln der letzten Wochen weitergeht, ist das Ticket für die Runde der besten Acht gebucht.

Gleichzeitig zum Match Bühl (8./25 Punkte) gegen die SVG (5./28) spielt noch Giesen (9./23) bei Spitzenreiter Friedrichshafen. Gehen die Rand-Hildesheimer aus Giesen leer aus, reicht den LüneHünen schon ein Punkt, um auf der Zielgeraden der Hauptrunde nicht mehr aus dem Kreis der ersten Acht verdrängt werden zu können. Doch geht es nach Kapitän Michel Schlien, sollen sich solche Rechenspiele ohnehin erübrigen.

Ehrgeizigem Schlien reicht ein Punkt nicht

„Wir spielen gegen einen Gegner auf Augenhöhe, da wollen wir natürlich gewinnen. Und ich selbst schaue gar nicht mehr so sehr nach unten zu Platz 8 oder 9 – ich möchte mehr. Ob wir noch Vierter werden können, liegt nicht mehr in unserer eigenen Hand. Aber wenn wir uns auf Platz 5 festbeißen könnten, wäre das doch eine gute Ausgangsposition.“ Nachfrage: Was hält er in dieser Saison noch für möglich? Schlien: „Als Vierter oder Fünfter ist das Halbfinale machbar. Wenn man sich eine gute Ausgangsposition verschafft, ist in dieser Saison, wo es so eng ist, alles möglich.“

Diese Perspektive ergibt sich nicht zuletzt aus den Leistungen des 28-Jährigen, der beim 3:2 zuletzt gegen Giesen mal wieder eindrucksvoll seine Stärke im Block unterstrich. 7 direkte Blockpunkte schraubten seine Bilanz in diesem Bereich auf runde 50 Zähler, im Bundesliga-Ranking baute er so seine souveräne Führung noch aus. Mannschaftskollege Florian Krage folgt mit 35 auf Platz 2. Nach eigenem Empfinden spielt Schlien gar nicht so eine überragende Saison: „Gut vielleicht, aber nicht herausragend oder außergewöhnlich. Blockpunkte habe ich eigentlich schon immer recht viele gemacht.“ Ein Blick in die Statistiken zeigt aber: mehr waren es nur 2018/19, nämlich 54. Aber nun stehen ja auch noch drei Matches in der Hauptrunde aus. Und damals gab es eine 12 Teams starke Bundesliga (jetzt 11), also automatisch noch zwei Spiele mehr.

Wie auch immer – das komplette Team hat sich, wie versprochen, im Vergleich zur Hinrunde auch mit verletzungsbedingt geschrumpften Kader mächtig gesteigert und ist noch längst nicht satt. „Alle zehn Spieler sind wichtig, und alle machen ihre Sache gut. Mit denen kann man noch einiges erreichen“, unterstreicht der dienstälteste SVG-Spieler noch einmal seinen Optimismus. Und so ist es auch realistisch, dass die Revanche für das 1:3 im Hinspiel gelingt, auch wenn Gegner Bühl gerade einen Weg aus seinem tiefen Tal findet.

Tomas Lopez macht Bühl wieder stärker

Der ehemalige Tabellenführer (nach dem 4. Spieltag) war tief gefallen und hatte seit Ende November nur noch in den Spielen gegen VCO Berlin (zweimal) und Unterhaching gepunktet, bis am 17. Februar beim 3:1 in Hildesheim bei den Giesen Grizzlys der Knoten platzte. Entscheidend für die Misere war der wochenlange Ausfall von Außenangreifer Tomas Lopez. Der Argentinier fehlte lange mit gebrochenem Mittelfußknochen, zuletzt war er, wenn auch nur in Teileinsätzen, wieder auf dem Feld. Im Hinspiel war er mit 23 Punkten und zudem einer Annahmequote von 68% herausragender Spieler.

„Wir wissen, dass das wieder schwierig wird. Aber das Hinspiel war schon eng und wir wollen den Schwung unserer letzten Spiele wieder mit aufs Feld nehmen“, ist SVG-Chefcoach Stefan Hübner guter Dinge, dass seine Mannen noch einen Kraftakt schaffen, das i-Tüpfelchen auf ihre Erfolgsserie 2021 setzen und sich für ihre harte und konzentrierte Arbeit belohnen. Wobei er in diesen intensiven Wochen jetzt ein besonderes Auge auf genug Regeneration hat: „So viel Training ist gar nicht mehr möglich. Es geht eher darum, die Energie zu managen.“ Schließlich steht auch nach der Rückfahrt Donnerstagnacht am Sonnabend schon die nächste Aufgabe im Heimspiel gegen Friedrichshafen bevor.

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Freitag, 26. Februar 2021

  

Schneider/Körtzinger ab sofort ETVer

Das deutsche Beachvolleyball-Perspektiv-Nationalteam Sarah Schneider (25) und Leonie Körtzinger (23) schlägt ab sofort für den Eimsbütteler Turnverband e. V. (ETV) auf. Ziel des Duos, das seit 2019 zusammen im Sand steht und am Olympiastützpunkt am Alten Teichweg trainiert, sind die Olympischen Spiele 2024 in Paris.

Die Abwehrspielerin Sarah Schneider (1,85 Meter) stammt aus Frankenberg/Eder und erhielt bereits mit 13 Jahren ihre ersten Einsätze in der 2. Bundesliga (TV 05 Wetter). Mit 14 Jahren wurde sie deutsche U18-Vizemeisterin im Sand, mit 15 gewann sie Gold bei den Deutschen U17-Meisterschaften und 2014 den Vizeweltmeistertitel der U19. Zu dieser Zeit (2014-2016) spielte sie bereits einmal für den ETV. Die Kieler Blockerin Leonie Körtzinger (1,88 Meter) spielte zunächst bei den Kieler Adlern in der Halle und wurde mit 18 Jahren deutsche U19-Vizemeisterin im Sand.

Seit 2019 trainieren Leonie und Sarah zusammen am Olympiastützpunkt in Hamburg und konnten sich direkt in ihrem ersten Jahr für die WM in Hamburg qualifizieren und den 17. Platz erreichen. 2019 gewannen die Beiden Silber bei der Techniker Tour in Zinnowitz, 2020 die Bronzemedaille bei der Beachliga in Düsseldorf. Ihr Ziel ist es nun, sich international in der erweiterten Weltspitze zu etablieren und sich für die Olympischen Spiele 2024 in Paris zu qualifizieren. Das Duo ist momentan 60. der Weltrangliste und belegt Platz neun in der deutschen Rangliste.

„Sarah Schneider und Leonie Körtzinger sind das erste weibliche Beachvolleyball-Duo, das für den ETV aufschlägt, worüber wir uns natürlich sehr freuen. Wir möchten jungen erfolgversprechenden Athleten eine Heimat bieten und sie bestmöglich auf ihrem Weg unterstützten. Wir trauen Sarah und Leonie viel zu und wollen sie bestmöglich auf ihrem Weg nach Paris unterstützen“, so Frank Fechner, 1. Vorsitzender des ETV.

Leonie Körtzinger ergänzt: „Wir freuen uns sehr als erstes Damenduo ein Teil des ETV-Beachvolleyballteams zu sein. Der ETV hat in den letzten Jahren immer mehr Präsenz im Beachvolleyball gezeigt und damit unsere Aufmerksamkeit erregt. Sarah und ich streben beide nach Harmonie und nach einem familiären Ambiente. Die Freundlichkeit und Offenheit, mit der wir beim ETV empfangen werden, ist uns da von Anfang an sehr sympathisch. Wir freuen uns auf alles, was kommt!

Beim ETV spielen bereits die Beachvolleyball-Vizeweltmeister von 2019 Julius Thole und Clemens Wickler. Die beiden sind bereits für die Olympischen Spiele in Tokio in diesem Sommer qualifiziert und gelten als deutsche Medaillenhoffnungen. Außerdem schlägt seit diesem Jahr das Beachvolleyball-Talent Svenja Müller (20) für den ETV auf. Der Verein baut mit der Verpflichtung von Sarah Schneider und Leonie Körtzinger weiter seine Beachvolleyball-Sparte weiter aus.

 

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost

  Donnerstag, 25. Februar 2021

  www.mopo.de

Stadtteilpreis: Stimmen Sie jetzt ab!

Wer soll 10.000 Euro bekommen?

Es geht um richtig viel Geld für den guten Zweck! Bereits zum 13. Mal vergeben die MOPO und die PSD Bank Nord den Stadtteilpreis. Insgesamt sind 100.000 Euro im Topf, zehn Hamburger Einrichtungen erhalten je 10.000 Euro. Und Sie, liebe Leserinnen und Leser, stimmen über die Gewinner ab!

Smash-Anmerkung: Alle Bewerber scheinen nützliche Aktivitäten vorzuhaben. Unter anderem sind auch die Volleyballer des Altonaer TSV vertreten. Sie wollen das Freizeitgelände (mit Beachanlage) verbessern und insbesondere die Küche im Hochwasser-geschädigten Freizeitheim verbessern. Der Altonaer TSV ist in der Wahlliste unter Nummer 9 zu finden.
Hier geht es zu Artikel und Abstimmungsmöglichkeit.

 

 

Deutschland - VT Hamburg-News

  Mittwoch, 24. Februar 2021

  

VT Hamburg: Nachwuchs trifft Angelina Hübner

Online neue Möglichkeiten entdecken

Rund um den Volleyball drehte sich am vergangenen Sonntag das Gespräch der Spielerinnen des Leistungszentrums mit der ehemaligen Nationalspielerin Angelina Hübner (ehemals Grün).

Was für eine Gelegenheit! Durch das wöchentliche Onlinemeeting, das für alle Spielerinnen anfangs eine ziemliche Umstellung und nur ein kleiner Ersatz für das Training in der Halle war, ergab sich für die Spielerinnen des VT Hamburg, von heute auf morgen eine ganz großartige Möglichkeit, nämlich mit bekannten Volleyballern und Volleyballerinnen, die sie schon lange einmal kennenlernen wollten, ins Gespräch zu kommen.

Pünktlich am Sonntagabend um 17:15 Uhr schaltete sich Angelina Hübner dazu. In der Zoom-Konferenz warteten schon die aufgeregten Spielerinnen mit ihren Trainer*innen. Nachdem zu Beginn alle etwas schweigsam waren, stellten sie nach und nach interessiert Fragen wie: Wie bist du zum Volleyball gekommen? Wie hast du es geschafft, Schule und Training nebeneinander zu bewältigen? Wann hast du das erste Mal in der Nationalmannschaft gespielt? Hattest du ein besonderes Ritual vor dem Spiel? Wie hast du dich im Training motiviert? Was macht für dich ein gutes Team aus?

Und Angelina begann zu erzählen: Nachdem sie zunächst zwei Ballsportarten betrieben hat, Volleyball wie ihr Vater und Basketball wie ihre Mutter, musste sie sich schließlich zwischen den beiden Sportarten entscheiden, was gar nicht so einfach war. Um Volleyball und Schule meistern zu können, ging sie auf das Sportinternat in Münster, wo sie oft auch schon früh vor der Schule trainiert hat. Das intensive Training, das ihr aber immer Spaß gemacht hat, sodass sie sich nie besonders motivieren musste,  führte zum Erfolg: Schon mit siebzehn Jahren begann sie in der A-Nationalmannschaft. Ein besonderes Ritual – auf das alle Spielerinnen gespannt waren – hatte sie nicht, aber sie erzählte von den wichtigen, immer gleich bleibenden Abläufen vor den Wettkämpfen.

Überrascht waren alle, als sie erfuhren, dass Angelina als Spielerin stets falsch herum stemmte und es auch nie umgelernt hat. Angelina schien dagegen von der Frage überrumpelt, wen sie in ihr „Traumteam“ aufnehmen würde. Eine spontane Antwort darauf fiel ihr schwer, weil sie schon mit so vielen großartigen Volleyballerinnen aus der ganzen Welt zusammen gespielt hatte. Sie nannte trotzdem spontan einige Spieler und Spielerinnen wie zum Beispiel Irina Kirilova, Maja Poljak, Kim Yeon-koung und natürlich der Mittelblocker Stefan Hübner, mit dem sie mittlerweile verheiratet ist. Als Trainer würde sie den Südkoreaner  Hee-Wan Lee nominieren.

Was ein gutes Team für Angelina Hübner ausmacht, haben die Volleyballerinnen also nicht direkt erfahren - das müssen sie wohl selbst herausfinden.

Das Gespräch mit Angelina Hübner war ein tolles Highlight für alle und die VTH-Spielerinnen hoffen, noch viele andere Gelegenheiten zu weiteren Gesprächen mit tollen Volleyballern zu erhalten. Das hilft allen, die Zeit, in der nicht in der Halle oder auf den Beachfeldern trainiert werden kann, zu meistern.

Norah Wafdi

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 23. Februar 2021

  

SVG Lüneburg: Wichtige Punkte durch Derbysieg

Diese zwei Punkte sind Gold wert / 3:2 gegen Giesen ein großer Schritt Richtung Playoffs

Im seit langem erbitterten Ringen um die Playoff-Teilnahme ist die SVG Lüneburg der Gewinner des Wochenendes. Während die Rivalen Bühl und KW-Bestensee leer ausgingen, landete die SVG den neunten Saisonsieg gegen einen weiteren Konkurrenten. Dass das 3:2 (16:25, 25:22, 25:18, 21:25, 15:12) gegen die Giesen Grizzlys dazu ein Erfolg im stets prestigeträchtigen Nordderby war, war dieses Mal aber nur ein Nebenaspekt. Viel wichtiger waren die Punkte, die Chefcoach Stefan Hübner frohlocken ließen: „Für die Playoffs sieht es jetzt für uns nicht so schlecht aus.“ Bei nun fünf Zählern Abstand auf Platz 9, der das Aus nach der Hauptrunde am 6. März bedeutet, ist allerdings noch längst nicht alles klar, zumal das Restprogramm noch zwei Vergleiche gegen Spitzenreiter Friedrichshafen bereit hält. Zuvor aber geht es am Donnerstag nach Bühl.

Das, was am Sonnabend in der Gellersenhalle zu sehen war, bezeichnet man in der heutigen Sportlersprache als „dreckigen Sieg“, wahrlich nicht schön anzusehen. Der SVG kann es egal sein, zwei wichtige Punkte sind auf dem Konto. Am Mittwoch zuvor war es nur einer nach einer starken, auch spielerisch sehr ansehnlichen Vorstellung beim 2:3 in Berlin. Dieses Match hatte zwar dem ohnehin gewachsenen Selbstvertrauen nochmal einen Schub gegeben. Doch davon war gegen Giesen zunächst nichts zu sehen, eher Nervosität angesichts der Bedeutung dieses Derbys prägte anfangs das Geschehen.

Nicht schön, aber erfolgreich als Fazit

Im ersten Satz fand die SVG schlicht nicht statt. Der schnelle Rückstand (2:5) schwoll geradezu bedrohlich bis auf zehn Punkte an (7:11, 7:14, 12:18, 12:22), die Grizzlys nahmen die LüneHünen regelrecht in die Zange und punkteten durch den Diagonalen Hauke Wagner und Außen Stijn van Tilburg (je 7) fast nach Belieben. „Im ersten Satz war unsere Abwehr sehr schlecht, da waren wir noch nicht wach“, musste Hübner konstatieren und versuchte eine Erklärung: „Man darf nicht vergessen, dass unser Kader seit Wochen von 12 auf 10 Spieler geschrumpft ist und wir quasi alle drei Tage spielen. Das geht an die Substanz, das merkt man jetzt schon hier und da. Deshalb ein Riesenkompliment an die Jungs, wie sie dieses Spiel noch gedreht haben.“

Der Startpunkt dazu war ein erhöhter Aufschlagdruck im zweiten Satz, den Viktor Lindberg mit einem Ass eröffnete. Gijs van Solkema (zum 8:6) und der nach dem ersten Satz für Jannik Pörner eingewechselte Richard Peemüller (12:11) ließen später noch zwei Asse folgen, bei insgesamt 25 Aufschlägen gab es nur zwei Fehler. Zudem kam Jordan Ewert zunehmend auf Touren (5 Punkte) und der Block packte nun schon fünfmal zu. Da Giesen aber nun verstärkt das 1. Tempo über Mittelblocker Magloire Mayaula einsetzte, bog die SVG erst spät auf den Erfolgspfad ein, als sie aus einem 18:20 ein 21:20 machte. Und dann stach wie schon zuletzt zum Satzgewinn in Berlin der Joker: Der gerade eingewechselte Will Craft sorgte für das vorentscheidende 24:21.

Van Solkema mit Aufschlagserie und Schlien-Blocks in Serie

Die Mannen um Libero Tyler Koslowsky, der viele Meter machte und längst verlorene geglaubte Bälle noch rettete, schienen wieder in der Spur und beherrschten Satz 3 klar. Zumal Zuspieler van Solkema nun auch zu Schnellangriffen servierte und zudem eine Aufschlagserie mit Wirkung inklusive seines zweiten Asses hinlegte. Und dann gab es da ja noch Monster-Blocker Michel Schlien, der wieder einmal insgesamt sieben direkte Punkte (plus 4 im Angriff) auf sein Konto buchte, 5 allein in diesem Satz. Die Führung war gerade von 16:14 auf 20:14 angewachsen, da packte der Kapitän zweimal in Folge zu. Und dann legte er beim 24:18 und 25:18 noch zweimal nach.

Doch der Niedersachsenrivale gab noch lange nicht klein bei, neues Personal sorgte für neuen Schwung, das Match blieb völlig offen, die Führung wechselte oftmals hin und her, obwohl bei den Hausherren Lindberg (6), Ewert und Peemüller (je 4) zuverlässig punkteten. Beim 17:15 durch ein Lindberg-Ass sah es noch gut aus für die SVG, doch dann drehte Giesen das Ergebnis auf 18:19 und gab die Führung nicht mehr her. Der eingewechselte Jacob Kern sorgte schließlich für den Tiebreak – mit einem Ass per Netzroller, insgesamt das vierte Ass der Gäste auf diese Art. Das passte zu einem rundum merkwürdigen Spiel wie die Unterbrechung beim 17:17, als ein Teil des Lichtes erlosch, weil sich jemand gegen den Schalter lehnte; oder eine längere Pause schon im ersten Satz, als der PC am Schreibertisch abstürzte; oder auch viele strittige Bälle und emotionale Diskussionen.

Jordan Ewert läuft im Tiebreak nochmal heiß

Sei’s drum, auf dem Feld wurde weiter hart gearbeitet, die Teams schenkten sich nichts. Als es zum Tiebreak aufs Feld ging, wirkte einer besonders entschlossen: Jordan Ewert. Und der 23-Jährige, letztlich mit 21 Punkten wieder einmal bester Scorer der LüneHünen, bei dem man ja nie weiß, auf was aus seinem vielfältigen Schlagrepertoire er beim nächsten Angriff zurückgreift, wurde von dem Mitspielern noch einmal heiß gemacht. 3:3, 5:4, 6:4, 7:4 – diese vier Punkte setzte der US-Amerikaner dem Gegner allein bis zum letzten Seitenwechsel (8:7) ins Feld. Als Florian Krage und Gijs van Solkema dann auch noch zwei Asse auspackten und die SVG 11:8 führte, war die Vorentscheidung gefallen. Ewert blieb es vorbehalten, den Deckel drauf zu machen – geradezu wütend im zweiten Versuch, nachdem er im ersten noch geblockt wurde. MVP wurde aber Peemüller (16 Punkte), bei den Gästen Mittelblocker Pearson Eshenko mit 7 Zählern und einer starken Angriffsquote von 78%. Mehr Punkte sammelten jedoch, wie fast immer bei Giesen, Wagner (22) und van Tilburg (20).

„Das sind zwei wichtige Punkte gegen einen guten Gegner, der nie aufgegeben hat – schon ein echter Playoff-Fight, in dem schon zu sehen war, dass wir in der heißen Phase der Hauptrunde sind. Für uns geht es jetzt wegen der vielen Spiele mit kleinerem Kader auch darum, gut zu regenerieren und trotzdem den Rhythmus und das Niveau zu halten, um weitere Punkte zu sammeln“, freute sich Hübner, dass die Erfolgsbilanz der letzten Wochen eine Fortsetzung fand.

SVG: Schlien, van Solkema, Lindberg, Krage, Pörner, Ewert, Koslowsky; eingewechselt: Peemüller, Gerken, Craft.

 

 

Deutschland - Hamburg.de

  Montag, 22. Februar 2021

  www.hamburg.de

Neues Beachvolleyball-Format am Rothenbaum

King of the Court heißt das neue Beachvolleyball-Format, das im August seine Deutschland-Premiere am Hamburger Rothenbaum feiert. Dabei treten 20 deutsche sowie 20 internationale Top-Teams gegeneinander an. Das Turnier ist zudem letzte Station und Qualifikationsmöglichkeit vor den Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften.

 

 

Deutschland - Volleyball Bundesliga

  Sonntag, 21. Februar 2021

  www.volleyball-bundesliga.de

Lüneburg: Spannender Fight um PlayOff-Plätze

Im Kampf um die wichtigen Punkte zur Qualifikation zu den Play-offs ringt die SVG Lüneburg Helios GRIZZLYS Giesen nieder.

Nur schwer fanden die LüneHünen in das Spiel, die Feinjustierung passte zu Beginn überhaupt nicht. Mit guter Annahme und der Seitenlinie im Bunde zogen die Grizzlys schnell davon (2:5; 5:8). Fortan immer das gleiche Bild: Die SVG agierte ohne Mittel gegen druckvolle Giesener, die Ihre Chancen nutzten (7:14; 9:16). „Vielleicht war es die Nervosität, wir sind einfach nicht gut gestartet“, meinte SVG-Coach Stefan Hübner nach dem Spiel. Eine Gegenwehr war in diesem Satz bei seiner Mannschaft nicht mehr spürbar, zahlreiche leichte Fehler und Punkte für Helios brachten das 0:1 (16:25) für die Gäste.

Diese starteten mit reichlich Selbstvertrauen in den zweiten Satz, aber der Wille der SVG dagegen zu halten wurde jetzt sichtbar. Kopf an Kopf mit wechselnden Führungen ging es voran (2:3; 8:6; 10:11). Insbesondere der Kongolese Magloire Mayaula war es in der Mitte, der der SVG immer wieder Probleme bereitete und nach Belieben punktete. Diagonal war es Grizzly-Top-Scorer Hauke Wagner, der zahlreiche Möglichkeiten zum Punkten nutzte (22 Punkte). Erst nach der technischen Auszeit (15:16) gelang es den LüneHünen den Druck zu erhöhen und aus 18:20 eine 24:21-Fhrung zu machen. Mit dem zweiten Satzball gelang der Ausgleich (25:22).

Der dritte Satz startete mit kämpfenden LüneHünen, die sich jetzt in Block und Annahme zunehmend an ihre zuletzt so starken Tugenden erinnerten. Stefan Hübner verteilte Komplimente: „Ich bin stolz, dass wir das Spiel gedreht haben. „Jordi“ Ewert (21 Punkte) war wieder hervorragend, „Richi“ Peemüller (MVP) hat auch stark gespielt. Die beiden tragen das Spiel über Außen.“ Der Block stand besser, die SVG konnte sich Schritt für Schritt von den Giesenern absetzen (3:2; 7:5; 11:8). Die Gäste hielten noch gut mit, aber die SVG zog davon (15:11; 16:13). In der Crunchtime kam der große Auftritt von Gijs van Solkema. Sieben Punkte in Folge machten die LüneHünen mit ihm am Aufschlag und anschließend den Satz zu (25:18).

Wilde Rallyes bestimmen den Auftakt in den vierten Satz, wieder wechselte die Führung hin und her, keines der Teams fand wirklich zu ihrem Spiel. (2:4; 6:7). Die LüneHünen leisteten sich weniger Fehler, aber es gelang nicht, sich von Giesen abzusetzen (10:10; 14:14; 16:15). Ganz im Gegenteil: Mit druckvollem Aufschlägen zwangen die Gäste die SVG zu Fehlern. Der Satz drehte sich und mit einem Netzroller ging er an die Grizzlys (21:25).

Also musste der Tie-Break her halten, offenes Visier war angesagt. Die Außen punkteten auf beiden Seiten (3:3; 7:5; 8:7). Wieder war es eine Aufschlagserie von Gijs van Solkema der das Blatt zugunsten der LüneHünen drehte. Ein leichter Annahmefehler der Gäste sorgte für eine 11:8-Führung, die die SVG nicht mehr aus der Hand gab. Der zweite von drei Matchbällen besiegelte das 3:2 (15:12). „Das war schon ein echter Play-off-Fight zweier Teams die um den Sieg gekämpft haben. Ich bin froh, dass wir zwei Punkte hier behalten konnten“, resümierte SVG-Coach Stefan Hübner.

 

 

Deutschland - Eimsbütteler TV-News

  Samstag, 20. Februar 2021

  

Svenja Müller wechselt zum ETV

Die erfolgreiche Nachwuchs-Beachvolleyballerin Svenja Müller (20) wechselt aus Dortmund zum Eimsbütteler Turnverband (ETV) und verfolgt damit konsequent ihren Weg in den hochklassigen Beachvolleyball. Aufschlagen wird sie ab sofort mit Cinja Tillmann (DJK TuSA 06 Düsseldorf), die momentan Platz 7 der Deutschen Einzelrangliste belegt.

Svenja Müller, die vor einem Jahr Abitur in Dortmund gemacht hat und im Sommer 2020 ihren Lebensmittelpunkt nach Hamburg verlegt hat, ist Deutschlands größtes Beachvolleyball-Talent. Die Blockspielerin (1,93 Meter) gewann 2018 die U18 Europameisterschaft sowie die U19 Deutsche Meisterschaft, 2019 die Deutsche U19-Meisterschaft und wurde Vierte bei der U21-WM (2019) sowie Fünfte bei der U22 EM 2020. Um ihr Ziel, die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 in Paris, konsequent verfolgen zu können, hat sie ihre Hallen-Volleyballkarriere als Außenangreiferin beim Drittligisten TV Hörde im Sommer beendet.

Svenja Müller und Cinja Tillmann trainieren in Hamburg am Olympiastützpunkt als Perspektivteam des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) und planen in diesem Jahr bei verschiedenen FIVB- und CEV-Turnieren, bei der European Championship-Tour sowie der Deutschen Beachvolleyballtour an den Start zu gehen.

„Für uns ist es eine tolle Geschichte, dass Svenja zum ETV kommt. Wir möchten jungen erfolgversprechenden Athleten eine Heimat bieten und sie bestmöglich auf ihrem Weg unterstützten. Svenja hat tolle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Beachvolleyball-Karriere“, sagt Frank Fechner, 1. Vorsitzender des ETV. Svenja Müller fügt hinzu: „Ich freue mich sehr darüber, dass ich mit dem Umzug nach Hamburg für einen Hamburger Verein spielen darf. Über Julius Thole und Clemens Wickler habe ich schon vom ETV gehört und bin jetzt sehr stolz nun ebenfalls Mitglied zu sein.“

Beim ETV spielen bereits die Beachvolleyball-Vizeweltmeister von 2019 Julius Thole und Clemens Wickler. Die beiden sind bereits für die Olympischen Spiele in Tokio in diesem Sommer qualifiziert und gelten als deutsche Medaillenhoffnungen. Mit der Verpflichtung von Svenja Müller baut der Verein seine Beachvolleyball-Sparte weiter aus.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 20. Februar 2021

  

Lüneburg: Niedersachsenderby gegen Giesen

Keine Zeit für hängende Köpfe / Beim 2:3 in Berlin lag für die LüneHünen eine noch größere Überraschung in der Luft

„Wir haben gar keine Zeit, den Kopf hängen zu lassen“, lautete das Gebot der späten Stunde am Mittwochabend für Chefcoach Stefan Hübner nach dem über weite Strecken großartigen Auftritt bei den Berlin Volleys. 2:3 (25:23, 25:19, 20:25, 19:25, 14:16) hatte die SVG Lüneburg verloren und dabei nach einer 2:0-Satzführung und einem Matchball im dramatischen Tiebreak den neunten Saisonsieg nur haarscharf verpasst. Doch schon geht es nun weiter: An diesem Sonnabend (19 Uhr), zu verfolgen im kommentierten Live-Stream auf sporttotal.tv, kommen die TSV Giesen Grizzlys in die Gellersenhalle.

Was hätte das für ein Riesenschritt in die Playoffs werden können in der Max-Schmeling-Halle, wo die LüneHünen nur 2018/19 schon mal mit einem 2:3 einen Zähler ergattern konnten. „Mit dem Spiel selbst war ich sehr zufrieden, das Ergebnis wünscht man sich natürlich besser“, resümierte Hübner. Und Mittelblocker und MVP Florian Krage traf wohl in einem Kurz-Interview nach dem Match den Nagel auf den Kopf: „Im ersten Moment ist das sehr ärgerlich. Aber in zwei Stunden sieht das schon wieder anders aus. Es freut einen immer, einen Punkt mitzunehmen, vor allem in dieser Halle. Und hier zu gewinnen, ist enorm schwer, eben selbst bei einer 2:0-Führung.“

SVG gibt dem Favoriten lange viele Rätsel auf

Möglich aber war ein Sieg dieses Mal und wäre auch nicht unverdient gewesen. Denn in den ersten beiden Sätzen stellte eine glänzend aufgelegte SVG den Champions-League-Viertelfinalisten vor viele Rätsel, legte zunächst mal ein 4:1 vor und blieb auch couragiert, als Berlin ein 5:6 drehte und sein 7:6 bis auf 14:9 ausbaute. Besonders Richard Peemüller war im Eingangssatz kaum zu halten, sammelte 6 Punkte. Sein Pendant im Diagonalangriff, Ben Patch, schien dagegen am SVG-Block zu verzweifeln, punktete nur dreimal und blieb dann erst einmal auf der Bank, als ihn der gerade eingewechselte Will Craft zum 25:23-Satzball geblockt hatte. Wie schon vermehrt in den letzten Spielen hatten die LüneHünen wieder einmal in der Crunchtime zugepackt, waren beim 20:19 endlich wieder in Führung gegangen und hatten diese nicht mehr hergegeben.

In Durchgang zwei steigerten sich die Gäste dann sogar noch, Zuspieler Gijs van Solkema verteilte die Bälle äußerst variabel. Viktor Lindberg kam jetzt richtig in Fahrt (7 Punkte), Jordan Ewert (6) wurde noch durchschlagskräftiger als im ersten Satz, im Block packten die LüneHünen weiterhin effektiv zu. Zudem passte die Annahme um Libero Tyler Koslowsky ebenso wie die Feldabwehr, sodass viele lange Rallys an die SVG gingen. Über eine 8:6-Führung bei der ersten und 16:12 bei der zweiten technischen Auszeit wuchs der Vorsprung bis auf 6 Punkte (22:16). Und als der eingewechselte Jannik Pörner eine Mega-Rally inklusive Fußabwehr von Sergey Grankin mit dem 24:19 abschloss, war klar: Auch dieser Satz ging an den Außenseiter.

„In den ersten beiden Sätzen waren wir sehr gut, haben nahezu alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Aber dann hat Berlin den Aufschlagdruck erhöht und wir sind in der Annahme geschwommen“, blickte Hübner später auf den ersten Wendepunkt zurück. Für den höheren Aufschlagdruck sorgte vor allem der neu gekommene Eder – wohl dem, der einen Olympiasieger zwei Sätze lang draußen lassen kann. Der Brasilianer servierte mit Wirkung, sodass der zurückgekehrte Patch immer wieder veredeln konnte (8 Punkte).

Zwei Ex-LüneHünen bringen Berlin in die Spur

Zudem hielten zum SVG-Leidwesen auch die ehemaligen Mitspieler Cody Kessel und Anton Brehme ihr bis dahin gezeigtes Niveau und waren maßgeblich am Umschwung beteiligt. Als die SVG einen 14:16-Rückstand auf 17:16 umdrehte, keimte kurz Hoffnung auf ein schnelles Ende auf, doch Berlin war jetzt voll im Rhythmus. Und als die Gastgeber zweimal in Folge Peemüller geblockt hatten und der gleich noch einen Angriff versemmelte, war beim 21:18 alles wieder gerade gerückt. Brehmes Block gegen Ewert zum 25:20 sorgte schließlich für den vierten Satz.

Dort legte Patch weiter zu, hämmerte 9 Punkte bei einer Quote von 88% ins Feld und ließ mit seiner Sprungkraft selbst den SVG-Blocks kaum noch eine Chance. Da zudem Brehme (5 Punkte) mit seinen Schnellangriffen ein ums andere Mal zuschlug, war schnell klar: Der Abend dauert noch länger – und kann im Tiebreak kaum gut für die Gäste enden. Doch, oh Wunder: Die LüneHünen kamen mit Macht zurück. Jetzt holte Ewert noch einmal alles heraus (7 Punkte). Beim letzten Seitenwechsel führte die SVG 8:6, steckte dann auch weg, dass Berlin einen 8:10-Rückstand in ein 11:10 umdrehte, konterte auf 13:11 und hatte beim 14:13 Matchball – den Kessel abwehrte. Als der gerade eingewechselte Youngster Robin Baghdady im Block den nächsten Ewert-Angriff kassierte und Peemüller seinen nächsten Schmetterball ins Aus setzte, war auch die Hoffnung auf zwei Punkte geplatzt.

Die SVG spielte mit: van Solkema, Lindberg, Krage, Peemüller, Ewert, Schlien, Koslowsky; eingewechselt: Pörner, Gerken, Craft.

Auch gegen Giesen wieder ein Sechs-Punkte-Spiel

Nun kommen also am Sonnabend die Giesen Grizzlys – weit mehr als ein Prestige trächtiges Nordderby wie sonst. Mit vier Punkten weniger rangieren die Hildesheimer seit Mittwochabend auf Platz 9, als sie erstmals seit 8 Spielen beim 1:3 gegen Bühl leer ausgingen. Sonst gab es immer mindestens einen Punkt, unter anderem im Hinspiel (3:2) und gegen Berlin (2:3). Schon insgesamt 7 Tiebreak-Matches haben die Gäste absolviert, ein Zeichen, wie kampfstark sie sind. Schließlich wurde als Saisonziel auch die erstmalige Teilnahme an den Playoffs ausgegeben.

Die Chancen darauf haben in erster Linie der Diagonale Hauke Wagner und Außenangreifer Stijn van Tilburg, beide Woche für Woche die besten Scorer und auch unter den Top 10 der Bundesliga, erhalten. Nun aber wird es eng für die Grizzlys, die es aber in drei von vier Matches gegen direkte Konkurrenten noch in eigenen Händen haben, für ein Happyend zu sorgen. Wie sagte doch SVG-Coach Hübner gerade wieder? „Jedes Spiel ist jetzt wie ein Endspiel.“ Das trifft unverändert auf alle Teams der Plätze 4 bis 9 zu.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 19. Februar 2021

  

HVbV: Umfrage zu alternativen Beachvolleyball-Angeboten

Im Rahmen der letzten Jugendausschuss-Sitzung sind viele der Ideen von der letzten Befragung zusammengetragen worden. Der HVbV möchte dabei unterstützen, ein breit gefächertes (Beach-)volleyballangebot parat zu haben, wenn wir alle wieder zusammen sportlich aktiv sein können.

Es gibt Überlegungen, eine Hamburger Mini-Beachliga oder einzelne Hamburger Beachturniere anzubieten, um hiermit für die Vereine ein Angebot zu schaffen, mit ihren SpielerInnen gegen andere Vereine/Teams anzutreten. Hierzu sind unterschiedliche Formate denkbar. Auch die HallenspielerInnen, die sich bisher nicht so intensiv in den Sand getraut haben, sollen hiermit angesprochen werden.

Diese Umfrage wurde bereits an alle Abteilungsleitungen und Jugendansprechpartner verschickt. Wer gerne ebenfalls an der Umfrage teilnehmen will, ist herzlich dazu eingeladen. Wir bitten um euer Feedback bis Sonntag, den 21.02.2021.

Und hier geht´s zur Umfrage.

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Freitag, 19. Februar 2021

  

Schiedsrichter: 2. RegelDialog

Der RegelDialog geht im April 2021 in die nächste Runde. Diesmal beschäftigen wir uns mit der Regel 14 – Block. Dabei werfen wir nicht nur einen Blick in den Regeltext, sondern machen auch einen kurzen Abstecher in die FIVB Guidelines. Neben viel Platz für Fragen, Diskussionen und einem anregenden Austausch werden wir auch wieder in die FIVB Casebook-Fälle schauen.

Da diese Veranstaltung nur ein Thema zum Inhalt hat, kann sie nicht als Schiedsrichter-Fortbildung anerkannt werden. Dieses Angebot bleibt in 2021 kostenlos.

Der 2.RegelDialog findet an zwei Terminen statt:
Dienstag, 13. April 19 – 21 Uhr: nur für Schiedsrichter
Donnerstag, 15. April 19 – 21 Uhr: offen für alle Regelinteressierten

 

 

Hamburg - VC Allermöhe-News

  Freitag, 19. Februar 2021

  

VC Allermöhe zum Ausbau von Beachfeldern

Da wir in der vergangenen Woche für unsere Vorstellungen und Wünsche in diesem Bereich öffentlich kritisiert worden sind, möchten wir uns dazu ebenfalls kurz öffentlich äußern.

Seit 2016 unterstützt und fordert der VC Allermöhe den Ausbau des einen Beachvolleyballfeldes auf dem Sportplatz 2000 auf mindesten drei Spielfelder. Eine solche Anlage könnte von Vereinen, dem Volleyball-Talentförderprojekt am Gymnasium Allermöhe, der Talentklasse Sport an der Gretel Bergmann Schule (mit Schwerpunkt Volleyball) und den Freizeitvolleyballerinnen des Mädchentreffs Neuallermöhe hervorragend genutzt werden, auch für Wettkämpfe. Diese Sportstätte würde in einer Entfernung von maximal 400 m zu den drei letztgenannten Akteuren liegen, hätte eine perfekte Materialverwahrung und bestehende Sanitäranlagen. Dieser Ansatz hat für uns seit Jahren oberste Priorität, war bisher aber leider nicht umsetzbar.

In den Jahren 2017/2018 haben wir als Verein maßgeblich dafür gesorgt, dass der Bezirk Bergedorf das in die Jahre gekommene Beachvolleyballfeld (mit festem Stahlnetz) am Allermöher Badesee erneuert und auf zwei klasse Felder in einer traumhaften Lage ausgebaut hat.

Diese tolle Spielfläche hat schnell weitere Begehrlichkeiten bei der Beachvolleyball-Gemeide und mehreren Akteuren geweckt. Ein Ausbau auf 8-10 Feldern wurde angeregt und ernsthaft diskutiert. Wir als Verein sind maximal für den Ausbau von 2-3 zusätzlichen Spielfeldern vor Ort. Für unsere sehr intensive Kinder- und Jugendarbeit hat der Ausbau am Sportplatz 2000 absoluten Vorrang! Auch die Gründe der Überfüllung am Badesee, der Zerstörung der schönen Grünflächen und eine mögliche Inbeschlagnahme einer solchen für große Sportplayer hoch attraktiven Großsportanlage, sprechen aus unserer Sicht gegen einen solchen intensiven Ausbau, diese Argumente sind aber für uns nachrangig.

Für unsere Position wurde uns nun zugeschrieben, wir hätten Angst vor zu vielen Volleyballerinnen und Volleyballern von außerhalb und wir würden die Interessen unserer Jugend im Stadtteil nicht hinreichend berücksichtigen. Beides weisen wir deutlich von uns und empfehlen einen Blick auf unsere Homepage oder noch besser einen Besuch unserer Sportstätten und -gruppen. Wenn uns aus unserer Sicht etwas vorzuwerfen ist, dann dass wir bezüglich eines Ausbaus der Beachfelder am Sportplatz 2000 nicht hartnäckiger und fordernder dem Bezirk und den Behörden gegenüber geblieben sind. Beide haben uns in den letzten Jahren jedoch bei viele andern Projekten klasse unterstützt.

Wir können andere Meinungen und Interessen zu diesem Thema absolut nachvollziehen und auch stehen lassen, allerdings nicht die Zuschreibungen, die unsere Jugend- und Integrationsarbeit betrifft. Bei Fragen stehen wir gern per Mail zur Verfügung.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Mittwoch, 17. Februar 2021

  

SVG Lüneburg: Jeder Punkt ist wichtig

Hoffnung auf eine Überraschung / LüneHünen wollen auch bei den Berlin Volleys bestehen

Mittwoch, Samstag, Donnerstag, Samstag – dieser Spielrhythmus inklusive zweier Auswärtsfahrten gibt jetzt bei der SVG Lüneburg den Takt an. Eingeleitet wird das letzte Viertel der Hauptrunde an diesem Mittwoch (19.30 Uhr) mit der schweren Aufgabe bei den Berlin Volleys, zu sehen wieder im Live-Stream auf sporttotal.tv. Angesichts der jüngsten Leistungen beider Teams sind die Hoffnungen auf eine Überraschung nicht völlig unrealistisch.

Die Trauben hängen allerdings wieder ungleich höher als zuletzt gegen Frankfurt und erst recht gegen Unterhaching (jeweils 3:0), auch wenn der zehnfache Meister aus der Hauptstadt zuletzt nicht in Topform auftrumpfte und auf Platz 3 abrutschte. Einzig sein 3:0 gegen die Bisons Bühl war überzeugend, davor standen gegen Friedrichshafen ein ernüchterndes 1:3 und in Giesen ein glücklicher 3:2-Erfolg, und der letzte Auftritt in Frankfurt endete mit der schon vierten Saison-Niederlage (2:3). Nummer 5 steht im Pokal zu Buche (2:3 gegen KW-Bestensee).

Champions-League-Euphorie überdeckt Bundesliga-Tief

Aufgehübscht wurde diese für Berlin wahrlich ungewöhnliche Bilanz jedoch in der Champions League, groß war in der vergangenen Woche der Jubel über den Einzug ins Viertelfinale (mehr dazu s. unten, „News aus der Szene“). Wegen des Rückspiel-Gruppenturniers im fernen russischen Kasan wurde das Bundesliga-Match gegen die SVG vom Wochenende auf jetzt verlegt. Und da das Viertelfinale dann am nächsten Donnerstag ansteht, könnte es ja sein, dass die Mannen von Trainer Cédric Enard nun gegen die LüneHünen nicht zu 100 Prozent bei der Sache sind ..

Die zeitweise enormen Verletzungssorgen sind aber inzwischen weitgehend Vergangenheit. Zuspieler Sergey Grankin, Topscorer Ben Patch auf Diagonal und Außen Samuel Tuia, alles Langzeitausfälle, haben inzwischen ebenso ihre Comebacks gegeben wie der zwischendurch auch arg vermisste Außen Timothee Carle. Der Franzose trumpfte ja im Hinspiel gegen die SVG (3:0) beeindruckend auf. Damals, Anfang Dezember, war die SVG trotz tapferer Gegenwehr chancenlos.

Inzwischen steht da aber eine ganz andere Mannschaft auf dem Feld, eingespielt und selbstbewusst nach fünf Siegen in sechs Spielen des neuen Jahres. So wurde denn auch gerade Kapitän Michel Schlien in einem Zeitungsartikel zitiert: „Wir sind immer für eine Überraschung gut. Wenn wir uns auf unser Spiel besinnen, bin ich überzeugt, dass wir auch in Berlin punkten können.“ Gerade im Mittelblock ist ja die SVG eine Macht. Schlien führt weiter mit großem Vorsprung die Bundesliga-Rangliste bei den Blockpunkten an (42), vor dem mittlerweile auf Rang zwei gekletterten Florian Krage (30 Punkte), der zuletzt immer stärker wurde.

Mittelblocker rücken in den Mittelpunkt

Auf der Gegenseite spielt im Mittelblock mit Anton Brehme ein Ex-LüneHüne, der in der Hauptstadt einen bemerkenswerten Karriereschritt gemacht hat. Ist der 21-Jährige fit, spielt er auch – auf der Bank sitzt einer der beiden Brasilianer. Lange war Olympiasieger Eder an Brehmes Seite, zuletzt aber bekam der Routinier (37) immer öfter eine Pause und Renan Michelucci durfte ran, auch in der Champions League. Und Brehme setzte auch in der Königsklasse Akzente. Beim 3:0 gegen Ljubljana sammelte er 12 Punkte, darunter vier Asse. „Vielleicht war das das beste Match, das ich persönlich im BR Volleys-Trikot absolviert habe. Endlich hat mein Aufschlag mal wieder funktioniert“, so sein eigenes Urteil nach diesem Match.

Während sein Team mindestens Platz 3 sicher hat, geht es dahinter im Ringen um die Playoff-Teilnahme unvermindert spannend zu. Drei weitere Anwärter auf die Plätze 4 bis 8 sind neben der SVG am Mittwoch im Einsatz, da wäre es gut, etwas von der Spree mitzubringen. Und dann geht es ja am Sonnabend in der Gellersenhalle gegen Giesen wieder um die big points.

BUNDESLIGASPIELE ZUSAMMENGEFASST

Das Führungstrio war am Wochenende spielfrei, so stand einmal mehr der spannende Kampf um die Playoff-Plätze 3 bis 8 im Mittelpunkt. Und da holten Herrsching und KW-Bestensee jeweils einen Dreier, und auch im direkten Duell Giesen – Frankfurt punkteten beide (2:3). Bemerkenswert dabei auf Frankfurter Seite: Mittelblocker Noah Baxpöhler, ehemals SVG, verwandelte 12 von 14 Angriffen, Erfolgsquote also 86 Prozent.

Das spielfreie Bühl rutschte auf Platz 9 ab, kann das aber schon am Mittwoch mit einem Erfolg in Giesen wieder ändern. Dann will auch KW-Bestensee seine Position mit einem Sieg beim VCO Berlin festigen. Das Internatsteam landete gerade in seinem schon vorletzten Saisonspiel den ersten Sieg in Unterhaching und gab die Rote Laterne damit an den Gegner ab.

Alle Begegnungen des Wochenendes:

TSV Unterhaching – Netzh. KW-Bestensee 1:3
(22:25, 25:23, 19:25, 17:25)
103 Min., 0 Zuschauer
MVP: Graven – Mönnich
beste Scorer: Topuzliev (16), J. Sagstetter, Petrusic (je 13) – Allik, Mönnich (je 17), Weir, Timmermann (je 13)

Giesen Grizzlys – United Volleys Frankfurt 2:3
(25:23, 18:25, 18:25, 25:20, 20:22)
119 Min., 0 Zuschauer
MVP: Menner – Baxpöhler
beste Scorer: Wagner (22), van Tilburg (14), Menner (11), Mayaula (10) – Grozer (19), Malescha (18), Imhoff (17), Schöps (16), Baxpöhler (14)

WWK Volleys Herrsching – VC Olympia Berlin 3:1
(25:17, 18:25, 25:16, 25:14)
98 Min., 0 Zuschauer
MVP: J. Tille – Eckardt
beste Scorer: Mantha (13), Ilic, Penrose (je 12), Ferch (9) – Schulz (14), Röhrs, John (je 9)

TSV Unterhaching – VC Olympia Berlin 1:3
(26:24, 26:28, 23:25, 20:25)
110 Min., 0 Zuschauer
MVP: J. Sagstetter – Röhrs
beste Scorer: Topuzliev (22), J. Sagstetter (17), Suck, Zahar (je 7) – Röhrs (22), John (19), Hüther (12)

NEWS AUS DER LIGA

Nach Jung-Libero Ivan Batanov hat auch Kapitän und Routinier Michael Andrei (35) bei den powervolleys Düren verlängert. Der Mittelblocker unterschrieb für ein weiteres, das dann insgesamt 8. Jahr.

Die Finals im DVV-Pokal rücken näher, da gilt es, die TV-Zeiten vorzumerken. Sport1 überträgt am 28. Februar live ab 14.15 Uhr zunächst das Frauen-Finale Schwerin – Potsdam und danach das Männer-Finale Frankfurt – KW-Bestensee ab 17.00 Uhr bzw. mit Vorberichten, sobald das Frauen-Finale beendet ist.

NEWS AUS DER SZENE

Kracher-Duelle in der Champions League

Durch die Berlin Volleys ist die Bundesliga auch im Viertelfinale noch in der Champions League vertreten. Der VfB Friedrichshafen musste sich dagegen, wie berichtet, im Heimturnier Corona bedingt in die Zuschauerrolle zurückziehen. Das Ticket in die K.o.-Runde nahm Trentino vom Bodensee mit – die italienische Topmannschaft der letzten zwei Jahrzehnte wurde nun den BR Volleys zugelost. Das Hinspiel daheim steigt schon in der kommenden Woche, am 25. Februar, das Rückspiel eine Woche später (noch ohne genauen Termin).

Gegen Kasan hatten die Berliner im Rückspiel-Gruppenturnier wie beim 0:3 im Hinspiel erneut keine Chance (0:3), Sloweniens Meister Ljubljana aber schlugen sie wie Anfang Dezember in der Max-Schmeling-Halle noch einmal 3:0. Hinzu kamen 6 Punkte von den Polen von Wegiel, die wegen Coronafällen im Team zu beiden Turnieren nicht antreten konnten. Trotz somit insgesamt 12 Punkten wurde es eng, Berlin brauchte Schützenhilfe, um unter den 3 besten von 5 Gruppenzweiten zu landen. Roeselare/Belgien leistete diese Schützenhilfe überraschend mit einem Erfolg gegen Modena (3:0), zudem kam Warschau nicht über ein 2:3 gegen Kemerovo hinaus und hatte, punktgleich mit Berlin, das Nachsehen im Vergleich der Pool-Zweiten.

Als Zweite kamen auch Belchatow/Polen und Cucine Lube Civitanova/Italien weiter, zudem die Gruppensieger Perugia/Italien, Modena/Italien, Kasan und Kedzierzyn-Kozle/Polen. Auf der Strecke blieben Schwergewichte wie der russische Meister Novosibirsk und der aktuelle russische Tabellenzweite Kemerovo oder der Dritte aus Frankreich, Tours. Bei der Viertelfinal-Auslosung ergab sich dann noch das inner-italienische Duell Modena – Perugia, Belchatow erwartet Kasan und Champions-League-Titelverteidiger Lube (Sieger 2019) spielt gegen Polens Tabellenführer Kedzierzyn-Kozle.

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Dienstag, 16. Februar 2021

  

ETV-Frauen 1:3 gegen Allbau Essen

Am gestrigen Sonntag können wir nur einen Satzgewinn mitnehmen. Egal, wen man nach dem Spiel fragte, die Antwort war: ‚Das war ein komisches Spiel‘! Die Spielerinnen wirkten überwiegend, als würden sie nicht befreit aufschlagen können.

Aber all das soll nichts mit der Leistung zu tun haben, denn es wurde nicht konstant ein gutes Spiel abgeliefert. Im ersten Satz konnte man noch durch ein konzentriertes Aufschlagspiel die Gegnerinnen unter Druck setzen. Ab dem zweiten Satz folgten dann aggressivere Aufschläge von Essen und das Wackeln in der Annahme auf unserer Seite. Wir machten es unserer Zuspielerin und somit auch den Angreifern schwer, gute Lösungen zu finden. Sprich: Wir hingen in allen Elementen hinterher.

Positiv vermerken würden wir das Wiederkommen nach einem grauenvollen zweiten Satz, aber nun heißt es vollen Fokus auf das nächste Spiel gegen den VfL Oythe am kommenden Samstag.

Wir gratulieren unserer MVP Luise Klein aus dem gestrigen Spiel. Ebenfalls Glückwunsch an Lara Dölle vom VC Allbau Essen! Präsentiert werden unsere MVPs von Sportsline GmbH und Hummelsport.

ETV Hamburg – VC Allbau Essen 1:3 (25:21, 9:25, 24:26, 22:25)

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 13. Februar 2021

  

SVG Lüneburg: Frankfurt abgeblockt

LüneHünen machen jetzt auch die big points / Chancen auf Playoffs mit weiteren 3 Punkten gestiegen

Für solche Triumphe ist der Begriff „big points“ erfunden worden: Mit einem 3:0 (25:21, 25:20, 27:25) im Nachholspiel gegen die United Volleys Frankfurt machte die SVG Lüneburg einen großen Schritt in Richtung Playoff-Teilnahme. Vorerst bedeutet dieser dritte Sieg im dritten Heimspiel diesen Jahres eine Verbesserung auf Tabellenplatz 5, gleichauf mit dem Vierten Frankfurt, der aber schon zwei Spiele mehr ausgetragen hat. Und: Zu Nicht-Playoff-Rang 9 beträgt der Abstand jetzt 5 Zähler. Kein Wunder, dass Chefcoach Stefan Hübner in Gedenken an die durchwachsene Bundesliga-Hinrunde zu dem Resümee kam: „Die Mannschaft hat sich wieder auf den Weg gebracht, ihre selbst gesteckten Ziele erreichen zu können.“

In der Tat halten die LüneHünen, die ja eine bessere Rückrunde versprochen hatten, bisher Wort. 14 von 18 möglichen Punkten holten sie bisher in 2021, gingen nur gegen den Tabellenzweiten Düren leer aus. Allerdings stehen auch noch zwei Duelle gegen Friedrichshafen und eins bei den Berlin Volleys aus. Das in der Hauptstadt folgt am kommenden Mittwoch,dieses Match wurde verlegt, weil die Berliner in dieser Woche im russischen Kasan um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League kämpften. Am Wochenende ist die SVG somit spielfrei.

Spektakulärer Kampf um jeden Punkt

Gegen Frankfurt trumpfte die SVG in einem spannenden Schlagabtausch auf hohem Niveau groß auf, zeigte vor allem gleich einmal, warum ihre Blockstärke so gefürchtet ist: Block Florian Krage 1:0, Block Richard Peemüller 2:0 – so der Einstieg in den Eingangssatz. Und der starke Krage, der sonst meist mit Schnellangriffen punktet, ließ im Verlauf dieses Durchgangs noch drei weitere Blocks folgen. Nebenmann Michel Schlien dagegen, in der Bundesliga-Rangliste der erzielten Blockpunkte weit vorne, punktete zweimal mit Schnellangriffen – vertauschte Rollen also.

Aber nicht nur das bereitete den Gästen einiges Kopfzerbrechen. Insgesamt stand der Block (13 Punkte) sauber und stabil, war an vielen Bällen dran, auch wenn unmittelbar kein Punkt heraussprang. Die SVG schlug auch gut auf, überzeugte in der Annahme mit Viktor Lindberg (75%) und Jordan Ewert (50%) und hatte in der Feldabwehr unter anderem einen allgegenwärtigen Libero Tyler Koslowsky. Gepaart mit großem Kampfgeist, ergab das auch in vielen, langen und spektakulären Rallyes Punkte.

Einer dieser epischen Ballwechsel leitete die Entscheidung im ersten Abschnitt ein, auch wenn der Punkt zum 17:17 an den Gegner ging. Danach zog Hübner eine Auszeit, um seine Mannen durchschnaufen zu lassen, und die kamen klasse zurück: wieder eine lange Rallye, die Ewert mit einem Pipe beendete, dann zwei Lindberg-Asse, schließlich legte Ewert noch nach, 21:17, die Vorentscheidung. Ewert machte mit dem 25:21 auch diesen Satz zu, in dem er 7 seiner insgesamt 17 Punkte buchte. Damit war er wieder einmal bester Scorer und wurde auch MVP. Bei den Gästen erhielt diese Auszeichnung Ex-LüneHüne Noah Baxpöhler, der Mittelblocker sammelte starke 9 Punkte, 8 davon im Angriff (Quote 67%).

In Satz zwei starteten die Hessen besser (3:5), doch nach der ersten technischen Auszeit hatte die SVG das Geschehen vor allem dank der Block-Qualitäten wieder im Griff. 5 Blockpunkte summierten sich nun, allein 3 gingen, ungewöhnlich genug, auf das Konto von Peemüller. Aus einem 7:8 wurde ein 10:8, doch das packende Geschehen blieb offen. Bei den Gästen drehte nun der Diagonale Daniel Malescha auf (6 Punkte), Tim Grozer präsentierte bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause seine Aufschlagstärke, beim 16:17 hätte das Spiel kippen können.

Doch die Hausherren konterten auf 20:17, zwei Auszeiten von Gästetrainer Juan Manuel Serramalera schnell hintereinander konnten das Unheil nicht mehr aufhalten, zumal Ewert und Lindberg (je 5 Punkte) im Angriff höchst effektiv blieben und der starke Gijs van Solkema die Bälle sehr variabel verteilte. Bei Frankfurt versuchte sich seit Mitte des zweiten Satzes Leon Dervisaj als Zuspieler für Mario Schmidgall. Doch nach 24 Minuten machte dann ein Ass von Krage diesen Abschnitt zum 2:0 zu.

Frankfurt versuchte es nun vermehrt mit Lobs und erwischte so die SVG mehrmals buchstäblich auf dem falschen Fuß. Doch auch darauf stellten sich TK & Co ein. 8:6 führte United bei der ersten technischen Auszeit, noch 16:15 bei der zweiten. Die SVG wendete das Blatt, Frankfurt erkämpfte sich die Führung zurück, weil Malescha heiß lief (7 Punkte). Als dann in der Crunchtime aus dem 19:19 ein 19:21 wurde, lag ein vierter Satz in der Luft.

Mega-Rallye auch beim vierten Matchball

Hübner zog noch einmal eine Auszeit, aus der kam insbesondere Lindberg wild entschlossen zurück: zwei Punkte, 21:21, Auszeit United. Dann blockte Jakob Günthör bei seinem Comeback nach Verletzungspause Lindberg – der wütend mit dem 22:22 aus der Diagonalposition antwortete. Ewert ließ die Führung folgen, United nahm die nächste Auszeit. Danach ein Lindberg-Aufschlag mit Wirkung, 24:22. Doch die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen, erst der vierte Matchball brachte schließlich die Entscheidung – typisch für dieses Duell wieder mit einer unglaublichen Rallye, die schließlich Ewert im vierten Versuch zum 27:25 abschloss.

„Immer im letzten Drittel der Sätze haben wir das sehr gut gemacht, sind ruhig geblieben, haben einen guten Rhythmus gefunden und mit Aufschlägen Druck gemacht. Das hatte viel Ähnlichkeit mit dem Spiel in Düren, als die immer zum Schluss aufgedreht und die Sätze für sich entschieden haben. Heute lief es mal für uns“, freute sich Trainer Hübner über den 8. Sieg im 15. Spiel, der alle Optionen offenhält.

SVG: Lindberg, Krage, Peemüller, Ewert, Schlien, van Solkema, Koslowsky; eingewechselt: Pörner, Gerken.

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Samstag, 13. Februar 2021

  

ETV Hamburg erwartet VC Allbau Essen

Der Heimspielmarathon neigt sich dem Ende entgegen

Nach dem erfolgreichen Auftritt gegen VC Olympia Berlin folgt für die Hamburger Deerns des ETV Hamburg am kommenden Sonntag um 16 Uhr ein weiterer Auftritt in eigener Halle. Erwartet wird der VC Allbau Essen, aktuell drittplatziert in der Tabelle der 2. Bundesliga Nord.

Obwohl sich beide Teams bereits in der Rückrunde befinden, trifft man erstmalig in der Vereinsgeschichte aufeinander. Kurioserweise mit dem Rückspiel. Klingt normalerweise spooky, aber was ist in so einer Saison schon normal bzw. spooky? Spooky scheint derzeit die Normalität. Seinerzeit wäre das Spiel gegen Essen das erste Spiel mit einer verpflichtenden Testung vorab gewesen. Da die Tests in Hamburg nicht rechtzeitig eintrafen, musste das Spiel abgesagt werden. Nachholtermin ist nun der 06. März, das Hinspiel wird zum Rückspiel.

Auch wenn sich beide Teams noch nicht begegnet sind, so lässt der Blick auf die Tabelle doch vermuten, dass die Rollen für dieses Spiel klar verteilt sind. Trotz der denkbar knappen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen BBSC Berlin rangiert der Gast im oberen Drittel der Tabelle und schickt sich an diesen Platz auch zu verteidigen. Der nächste Schritt in diese Richtung soll bereits am Samstag in Sorpesee erfolgen. Den Damen aus dem Pott steht somit ein Doppelwochenende ins Haus, das man mit sechs Punkten auf dem Konto zu beenden wünscht.

Die Gastgeberinnen wiederum haben mit dem Erfolg gegen VCO einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Wünschenswert wäre nun ein weiterer Schritt in diese Richtung. Allerdings ist die 2. Liga ja bekanntlich kein Wunschkonzert. Da das für alle Beteiligten gilt, darf man gespannt sein, wer seine Wünsche mit den besseren Argumenten untermauert.

Wunschkonzert hin oder her, die Eimsbüttelerinnen freuen sich auf das Spiel gegen die Mädels aus Essen. Leider weiterhin ohne Zuschauer. Wie mittlerweile gewohnt steht dem geneigten Publikum als ‚Trostpflaster‘ der Livestream zur Verfügung.

 

 

Deutschland - Volleyball Bundesliga

  Donnerstag, 11. Februar 2021

  www.volleyball-bundesliga.de

Starke Lüneburger lassen nichts anbrennen

Mit einer Leistung, die der legendären Gellersenhölle würdig gewesen wäre, schlagen die LüneHünen die United Volleys deutlich mit 3:0.

Hellwach startete die SVG in den ersten Satz und punktete gleich mit zwei Blocks. Mit guter Annahme und weiteren Blocks bauten die Gastgeber ihre Führung aus (3:1; 8:4). Eine druckvolle Aufschlagserie von Tim Grozer brachte die Uniteds wieder ran, aber die LüneHünen nicht aus dem Tritt. Ein bärenstarker Tyler Koslowski kratzte fasst jeden Ball vom Boden und MVP Jordan Ewert tippte auch mal den Ball statt ihn zu schmettern. Lüneburg gab die Führung nur einmal ab (12:13; 16:15). Zwei Asse von Viktor Lindberg distanzierten die Gäste und die SVG gewann den Satz ungefährdet mit 25:21. Ein Sonderlob gab es dafür vom Trainer Stefan Hübner, der reümierte, dass die Blocks schon ein guter Anfang waren.

In den zweiten Satz starteten die Frankfurter deutlich konzentrierter (2:4), aber die LüneHünen schüttelten sich kurz. Wieder war es Jordan Ewert (17 Punkte) der die richtigen Bälle spielte und der an diesem Abend allgegenwärtige SVG-Block sorgte für den Ausgleich (6:6). Jetzt war der Wille der SVG wieder zu spüren, kein Ball wurde verloren gegeben (11:9; 14:11; 16:15). Die Uniteds zeigten sich beeindruckt. Wie schon im ersten Satz entwickelte sich der Block zur stärksten Waffe der SVG, die mit viel Selbstvertrauen zum Satzgewinn marschierte (20:17; 25:20). Besonders die Leistung seines Teams in der Crunchtime eines jeden Durchgangs erfreute Stefan Hübner: „Jeweils im letzten Drittel des Satzes haben richtig gut gespielt. Man spürt, dass sie ihren Rhythmus gefunden hat. Das ist wirklich stark und zieht sich schon seit einiger Zeit wie ein roter Faden bei uns durch.“

Unruhiger begann der dritte Satz, worauf Stefan Hübner direkt mit einer Auszeit reagierte (4:7), die Wirkung zeigte. Fortan dominierten auf beiden Seiten die erfolgreichen Angriffsreihen (9:9; 13:13; 15:16). Nach der technischen Auszeit war es dann wieder der Block, der die SVG auf das richtige Gleis brachte. Viktor Lindberg machte mit zwei diagonalen Punkte den Rückstand wett (21:21). Die Uniteds wehrten sich noch gegen die drohende Niederlage, aber mit einer spektakulären Rallye machten die LüneHünen den Satz mit dem vierten Matchball zum 3:0 zu (27:25). Stefan Hübner war voll des Lobes: „Die Mannschaft spürt, dass sie ihre Ziele noch erreichen kann. Es ist so eng in der Tabelle und jeder weiß, dass jetzt jedes Spiel ein kleines Endspiel ist."

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Mittwoch, 10. Februar 2021

  

SVG Lüneburg: Unberechenbarer Gegner

Nun zählen die Punkte doppelt… / 3:0 gegen Unterhaching war ein Aufgalopp – Frankfurt ist jetzt um ein Vielfaches stärker

Der 3:0-Sieg gegen Kellerkind Unterhaching ist abgehakt, jetzt bricht die Zeit der Wochentagsspiele an. Und die haben es in sich: Zum zweiten Heimspiel in kurzer Folge gastieren an diesem Mittwoch (19 Uhr) zunächst die United Volleys Frankfurt in der Gellersenhalle. Eine Woche später müssen die LüneHünen zu den Berlin Recycling Volleys, am 25. Februar, einem Donnerstag, nach Bühl zum vielleicht alles entscheidenden Duell um die Playoff-Teilnahme. Doch auch das anstehende Match gegen Frankfurt ist eines, in dem die Punkte quasi doppelt zählen – im kommentierten Live-Stream wieder auf sporttotal.tv zu sehen und zu hören.

Frankfurt 3, Berlin 2 – und das nach einem 0:2-Satzrückstand. Derart ließen die Hessen am Wochenende aufhorchen und unterstrichen noch einmal, wie schwer einzuschätzen sie in dieser Saison sind. Das liegt in erster Linie an durchgängig immensen Verletzungsproblemen, die die Bildung einer fast komplett neuen Mannschaft noch erschwerten. Gerade einmal zwei Spieler waren – auch Corona geschuldet – im Sommer aus dem alten Kader übrig geblieben. Unter den Neuen waren dann neben namhaften Transfers auch eine Handvoll Youngster aus dem nahen Internat. Und da United dann im Saisonverlauf noch mit weiteren Zugängen nachlegte, stehen nun 17 Spieler (!) im Aufgebot.

Noah Baxpöhler freut sich auf die Rückkehr

Einer der ersten, die in der Sommerpause am Main unterschrieben hatten, war Nationalspieler Noah Baxpöhler, zurück in der Bundesliga nach einem einjährigen Abstecher beim französischen Erstligisten Toulouse. Davor war der Mittelblocker bekanntlich zwei Jahre lang sehr erfolgreich und bei den Fans beliebt ein LüneHüne. Jetzt kehrt der 27-Jährige also erstmals zurück. „Ich freue mich sehr, zurück in meine alte Heimat zu kommen und alte Gesichter und vor allem Freunde wiederzusehen. Es wäre allerdings um so schöner gewesen, wenn das Spiel vor Zuschauern stattgefunden hätte,“ schreibt er dazu.

Mit Leon Dervisaj kommt noch ein Spieler, der kurz das SVG-Trikot trug. Er ist einer von den Neuen, die im Saisonverlauf noch verpflichtet wurden. Dazu zählen auch zwei argentinische Nationalspieler mit Rodrigo Quiroga im Außenangriff und Facundo Imhoff im Mittelblock und ferner Außenangreifer Jonas Reinhardt vom Zweitligisten Mainz. Denn im Außenangriff hat Frankfurt die meisten Sorgen, da bekommt von den Youngstern Linus Hüger regelmäßig Einsatzzeit. Und dorthin wich auch schon mehrmals der Diagonale Daniel Malescha aus. Für den spielte dann wiederum Ikone Jochen Schöps auf Diagonal.

Auch für diese Personalrochaden sind Verletzungen die Ursache. Denn eigentlich hat Außen Tim Grozer einen festen Platz, fehlte aber zuletzt wegen Knie- und davor schon länger wegen Fuß-Problemen. Nur noch selten und kurz kam in den letzten Wochen Mittelblocker Jakob Günthör zum Zug, ihn plagt wie schon zu Friedrichshafener Zeiten der Rücken. Und der belgische Nationalteam-Zuspieler Nummer 1, Matthias Valkiers, ist wegen einer Bandscheiben-Operation schon ganz außer Gefecht.

Trotz Verletzungsproblemen ist United klar im Aufwind

Trotz allem haben sich die Hessen aus den zunächst unteren Regionen der Tabelle mittlerweile auf Platz 4 vorgearbeitet, gewannen fünf ihrer letzten sechs Spiele (13 Punkte) und stehen drei Zähler besser da als die SVG. Und im Pokalfinale stehen sie ja am 28. Februar auch. Das belegt, welche Qualitäten in diesem Team stecken, das nicht mehr vergleichbar ist mit dem von der SVG 3:1 gewonnenen Hinspiel. „Ohnehin ist ja nicht einfach zu sagen, wer bei denen spielt – und wo“, verweist SVG-Chefcoach Stefan Hübner auf die ständig wechselnde Starting Six beim Gegner. Das erleichtert zudem wohl nicht gerade das Videostudium. „Das geht aber ohnehin nicht ins kleinste Detail“, erwidert Hübner, „die Spieler können auch das ein oder andere spontan und selbst auf dem Feld regeln.“

Und durch nun schon vier Siege in fünf Spielen in diesem Jahr ist die Brust der Lüneburger ohnehin breiter geworden. „Die Jungs trainieren gut, haben eine gute Energie. Es passt soweit alles“, beschreibt Hübner die Stimmungslage, mal abgesehen vom Fehlen der verletzten Dalton Solbrig und Konrad Thole, und will die Bedeutung des Matches gar nicht kleinreden: „Das sind die Spiele, die für die endgültige Tabelle ausschlaggebend sein können.“ Ebenso ist auch Noah Baxpöhler bewusst, dass ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel ansteht: „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe sein und zudem auch ein sehr wichtiges Spiel für die Playoffs – dafür wollen wir Frankfurter auf jeden Fall punkten.“ Es wird aus SVG-Sicht auf jeden Fall spannender als zuletzt.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 09. Februar 2021

  

SVG Lüneburg: Souveräner Heimsieg

Glatter Gang zum nächsten Dreier / Mit Will Craft steht mal ein anderer Spieler im Mittelpunkt

So leicht wird es in dieser Saison nicht wieder: Mit einem 3:0 (25:16, 25:21, 25:19)-Erfolg gegen den TSV Unterhaching buchten die LüneHünen die im spannenden Ringen um die Playoff-Teilnahme dringend benötigten drei Punkte, verließen den undankbaren 9. Platz wieder und kletterten in der Tabelle auf Rang 6. Ein Pflicht-Dreier angesichts der noch ausstehenden Aufgaben bis zum Ende der Hauptrunde. Schon am kommenden Mittwoch, erneut in der Gellersenhalle, wartet mit Frankfurt ein ganz anderes Kaliber. Die Hessen verteidigten gerade Platz 4 mit einem 3:2-Triumph gegen Meister Berlin.

SVG lässt von Beginn an nichts anbrennen

„Vor allem mit dem Start war ich sehr zufrieden. Die Jungs hatten die richtige Einstellung, sind das sehr konzentriert angegangen und haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, lautete das Fazit von Chefcoach Stefan Hübner, der mit Will Craft noch einen Spieler herausstellte: „Er hat das wirklich gut gemacht. Und ich freue mich, dass er auch MVP geworden ist und heute mal im Mittelpunkt steht. Denn Will geht sensationell mit seiner Rolle um. Er hat ja bisher nicht viel Spielanteile bekommen, aber er ist wirklich immer, bei jedem Spiel und in jedem Training, gut gelaunt und immer voller positiver Energie,“ drückte er seine Wertschätzung für den 27-Jährigen aus.

Craft bekam eine Chance statt des geschonten SVG-Topscorers Jordan Ewert und fiel nicht nur – wie berichtet – mit neuem Äußeren (Glatze) auf, sondern auch mit einer rundum starken Leistung. Nach Libero Tyler Koslowsky bekam Craft die meisten Bälle in der Annahme (59% positiv) und überzeugte da ebenso wie im Angriff, wo er 12 seiner 16 Chancen zu Punkten machte (75%). Mit zusätzlich drei Blocks und einem Ass kam der US-Boy so auf 16 Punkte als bester SVG-Scorer und erhielt am Schluss verdient und von den Teamkameraden gefeiert die goldene MVP-Medaille.

Der Mann des Abends war auch sofort voll da, sammelte schon im Eingangssatz 8 Punkte, darunter bei einer Aufschlagsserie das Ass zum 7:3. Kaum nach stand ihm der erneut starke Viktor Lindberg (7), der alle Varianten seines Repertoires ausspielte. So standen die Süddeutschen zunächst auf verlorenem Posten und drohten Mitte des Satzes unterzugehen: Block Michel Schlien, Block Craft, Block Schlien – innerhalb kurzer Zeit war das Ergebnis auf 16:8 gestellt. Dieser Vorsprung wuchs dann weiter.

Zu wenig Gegenwehr für eine Überraschung

Zu Durchgang zwei kamen die Gäste mit einer veränderten Aufstellung, u.a. mit neuem Zuspieler (Eric Paduretu) und neuen Diagonalangreifer, Juro Petrusic, der später auch ihr MVP wurde. Insgesamt 10 Punkte sammelte er noch bei einer guten Quote von 62% und war so zweitbester Scorer seines Teams hinter dem schon in den letzten Wochen starken Simeon Topuzliev (15). In der Abwehr und Annahme stellte der 16-jährige Libero Leonard Graven sein Talent unter Beweis. Für eine Überraschung in der Gellersenhalle war das alles aber zu wenig. Nach der zweiten technischen Auszeit ging es erst von 9:8 auf 12:8, dann von 14:12 auf 17:12. Spätestens, als Craft die längste Rallye des Spiels mit dem 20:15 abschloss, war auch dieser Satz gelaufen.

„Dann haben wir etwas den Faden verloren, haben nicht mehr so gut angegriffen und sind etwas hektisch geworden“, monierte Trainer Hübner die nächsten Minuten, „aber die Jungs haben ja wieder die Kurve gekriegt.“ Zeitweise führte Unterhaching mit zwei Punkten, die Unordnung im SVG-Spiel zeigte sich auch, als einmal Zuspieler Gijs van Solkema als dritter Mann in der Kette zum Schmettern gezwungen wurde. Doch nach der technischen Auszeit (7:8) brachte erst ein entschlossener Lindberg, dann ein noch entschlossenerer Jannik Pörner die LüneHünen wieder auf Kurs. Pörner punktete nach einem 12:12 dreimal in Folge, zweimal mit Bällen, die abgewehrt an der Hallendecke landeten – was ja dann bald in der neuen Arena wegfällt… Als dann auch Craft noch einmal mit vier von fünf verwandelten Angriffen, darunter ein Pipe, aufdrehte, war das 3:0 unter Dach und Fach.

SVG: Lindberg, Krage, Pörner, Craft, Schlien, van Solkema, Koslowsky; eingewechselt: Peemüller, Gerken.

 

 

Deutschland - Volleyball Bundesliga

  Sonntag, 07. Februar 2021

  www.volleyball-bundesliga.de

SVG Lüneburg: Unterhaching ohne Chance

Vor dem Schneesturm auf der Heimreise wirbelten die LüneHünen Unterhaching ordentlich durcheinander und gewannen souverän 3:0.

Wie beim Einschlagen ging es in den ersten Satz, jeder Angriff war ein Punkt (3:3). Der erste erfolgreiche LüneHünen-Block war es, der die Gastgeber deutlich in Front brachte. Viktor Lindberg mit Köpfchen und ein Ass von William Craft, der seit Neuestem mit schicker Kurzhaarfrisur unterwegs ist, sorgten für eine beruhigende Führung (8:4). Fortan spielte die SVG druckvoll mit wenigen Fehlern und baute den Vorsprung kontinuierlich aus (12:7; 16:8). Coach Stefan Hübner lobte seine Mannschaft für den konzentrierten Start: „Das haben wir zu Beginn gut gemacht. Wir wollten uns das Erarbeiten und hatten so die Basis über das ganze Spiel hinweg.“ Die Gäste aus Unterhaching fanden nur noch selten die Lücken im Block der Lüneburger, die den Satz souverän mit 25:16 gewannen.

Deutlich ambitionierter startete der TSV in den zweiten Durchgang und hielt das Ergebnis länger offen (5:6). Erst ein Missverständnis in der Annahme und ein Netzroller-Ass der SVG brachten die LüneHünen in Führung (8:6). Jetzt häuften sich auf beiden Seiten die Fehler, aber einmal mehr sind es Viktor Lindberg (14 Punkte) und Top-Scorer William Craft (16) die für Lüneburg punkteten (12:8; 16:12). Mit dem zweiten Satzball machte die SVG den Satz zu (25:21).

Etwas lockerer ließen es die LüneHünen zu Beginn des dritten Satzes angehen, was Trainer Stefan Hübner im Anschluss auch monierte: „Der Anfang des dritten Satzes war nicht so gut.“ Bis zur Mitte ging es im Gleichschritt (3:3; 7:8; 12:12). Mit der Wiederentdeckung des effektiven Blocks änderte sich aber die Richtung (16:12). Insbesondere MVP William Craft gelang ein ums andere Mal ein sehenswerter Punkt von außen. Am Ende nutzte die SVG den ersten Satzball zum ungefährdeten 3:0-Erfolg (25:19). „Dass Will zum MVP gewählt wurde, freut mich ganz besonders. Er ist ein sensationeller Typ, der immer viel positive Energie ins Spiel oder auch ins Training bringt“, hatte Stefan Hübner noch ein Sonderlob für den besten Spieler des Abends übrig.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 06. Februar 2021

  

SVG Lüneburg: Favoritenrolle bestätigen

Leichtsinn ist fehl am Platz / SVG-Auftakt zu einem strammen Februar-Programm

Mit sechs Spielen an 22 Tagen hat es der Monat Februar in sich für die SVG Lüneburg. Vier Auftritte davon sind Heimspiele, vor allem da gilt es, fleißig Punkte für eine Teilnahme an den Playoffs zu sammeln. Und gleich der Auftakt an diesem Sonnabend (19 Uhr) in der Gellersenhalle gegen den TSV Unterhaching soll und muss den nächsten Dreier bringen, um wieder in diese Tabellenzone vorzudringen. Denn derzeit steht Platz 9 zu Buche und genau dort schaut man am Ende in die Röhre, wenn am letzten Hauptrunden-Spieltag unter sechs ziemlich gleichwertigen Teams fünf Tickets für die entscheidende Saisonphase verteilt werden.

„Die Tabelle ist derzeit so ein bisschen wie die Börsenkurse, die ändern sich auch andauernd. Da muss man jetzt nicht ständig hinschauen“, gibt sich Chefcoach Stefan Hübner unbeeindruckt von den Schwankungen von Runde zu Runde. „Für uns geht es einfach darum, unsere Leistung abzurufen und gut zu spielen, den Schwung zu halten, mit dem wir in dieses Jahr gegangen sind.“ Das gelang nach zunächst drei Siegen zuletzt beim 0:3 in Düren nicht mehr ganz so gut. „Das waren jeweils bis zur Crunchtime offene Sätze, dann hat Düren, unter anderem mit Aufschlagstärke, abgeliefert, als sie mussten. Wir haben ihnen das erlaubt – das müssen wir künftig wieder besser machen“, weiß der Trainer.

Unterhaching besser als derzeitiger Tabellenstand

Denn auch gegen den kommenden Gegner gilt es, die Konzentration hochzuhalten und das Zusammenspiel im Team weiter zu entwickeln. Die Bilanz der Bayern sollte nicht zu Leichtsinn verführen. Zwar holten sie erst zwei Punkte durch ein 3:2 bei VCO Berlin, doch irgendwann werden sie einem Etablierten eine unliebsame Überraschung bereiten. Denn die Leistungen dieses Mixed-Teams aus vielen Youngstern und einigen wenigen Routiniers werden stabiler. Die Sätze enden zunehmend knapper, gelegentlich springt auch ein Satzgewinn heraus. So auch im Hinspiel beim 3:1-Erfolg der LüneHünen. Trainer Patrick Steuerwald, ein ehemaliger Zuspieler, der früher auch ein paar Länderspiele zusammen mit Stefan Hübner bestritt, arbeitet akribisch daran, das Team zu entwickeln und die Talente zu fördern.

Als größtes Versprechen auf die Zukunft gilt derzeit der noch 16-jährige Libero Leonard Graven. Insgesamt acht Spieler gehören den Jahrgängen 2000 bis 2004 an, meist aus dem Münchner Umland. Denn der TSV, der zu früheren Zeiten viele Stars verpflichtete, hat sich nun nach der Bundesliga-Rückehr dem Motto „local heroes“ verschrieben. Die Talente sollen sich dabei in Ruhe entwickeln, zumal der Abstieg in dieser Saison ausgesetzt wurde. So wird in Unterhaching den Fortschritten der Youngster mehr Beachtung geschenkt als der Platzierung, spielen die Routiniers nur noch wenig. Die Tabelle ist ohnehin etwas trügerisch. Die SVG ist die einzige Mannschaft mit nur 13 Spielen, hinkt also ohnehin etwas hinterher. Die Konkurrenten haben teils schon 15, das Führungsduo Friedrichshafen/Berlin sogar 16. So bringt es tatsächlich wenig, den derzeitigen Rang als alleinigen Maßstab zu nehmen. Sicher ist aber: Mit einem Dreier jetzt steigen die Chancen auf die Playoffs.

Wichtige drei Punkte für die Playoff-Teilnahme

Nach den Verletzungen von Dalton Solbrig (Saison-Aus) und Konrad Thole (Comeback-Termin ungewiss) wird die SVG nun auf dem Transfermarkt nicht mehr tätig, obwohl die VBL die Transferliste wegen der Corona-Krise ausnahmsweise über den üblichen Januar hinaus bis zum 8. Februar geöffnet hält. Ein Last-Minute-Wechsel war ja bezüglich eines Mittelblockers noch eine Überlegung, da diese Position nur noch mit zwei Spielern besetzt ist. „Alles, was wir national angedacht und versucht haben, hat nicht funktioniert. Und international werden wir, schon aus finanziellen Gründen, nichts versuchen“, hat Hübner dieses Thema ad acta gelegt.

Bei der Übertragung des Live-Streams auf sporttotal.tv werden einige Fans vielleicht dennoch stutzen, weil sie glauben, in der SVG-Mannschaft ein unbekanntes Gesicht zu sehen – es handelt sich dann um Außenangreifer Will Craft. Der US-Amerikaner hat sich für eine gute Sache eine Glatze schneiden und rasieren lassen. Craft wollte mit dieser Aktion aufmerksam machen auf Kinder, die wegen Krebsbehandlungen ihre Haare verloren haben. In den USA gibt es die St. Baldrick’s Foundation, die Spenden zur Unterstützung von Wissenschaftlern sammelt, die an besseren Behandlungsmethoden für krebskranke Kinder arbeiten und nach Heilmitteln forschen. Diese Stiftung unterstützte nun Craft mit seiner Aktion, die schulterlangen Haare zu opfern. Mehr als 2100 US-Dollar an Spenden kamen zusammen.

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Freitag, 05. Februar 2021

  

ETV Hamburg: Wiedersehen macht Freude

Hamburger Nachwuchs feiert Zweitliga-Premiere in Eimsbüttel

Es geht derzeit Schlag auf Schlag in der Sporthalle Hoheluft. Nach zwei Heimspiel-Wochenenden folgen an diesem Wochenende gleich die nächsten Auftritte der Büttels in eigener Halle. Während am Samstag der VCO Berlin seine Visitenkarte abgibt, versucht am Sonntag Snowtrex Köln die Punkte aus Hamburg zu entführen. Die Vorfreude bei den Gastgeberinnen ist riesig, trifft man doch an beiden Tagen auf ‚alte Bekannte‘.

Das könnte in der Rückrunde zwar stets so formuliert werden, in diesem Fall ist der Bekanntheitsgrad der betreffenden Personen jedoch deutlich größer. Der VCO bringt mit Tessa Hassenstein und Emma Gangey zwei Spielerinnen mit, die in Eimsbüttel bzw. bei der VG WiWa das Volleyballspiel erlernt hat. Gleiches gilt für Hanna Mörke, die am Tag darauf mit den Kölnerinnen auflaufen wird und auch beim ETV angefangen hat.

Am Samstag gilt es den Erfolg aus dem Hinspiel zu bestätigen. Seinerzeit wurden alle Punkte aus dem Sportforum entführt. Mittlerweile hat sich der VCO stabilisiert und mit einigen Ergebnissen für hochgezogene Augenbrauen in der Liga gesorgt. So zuletzt vor zwei Wochen, als man dem Tabellenführer die bisher einzige Niederlage beibringen konnte. Die Hamburgerinnen sind also gewarnt, die jungen Damen können auch anders (als im Hinspiel).

Sonntag folgt die Revanche gegen Köln. Das Hinspiel war geprägt von einer völlig verkorksten Anreise und einer hektischen Ankunft, was zur Folge hatte, dass man erst sehr spät ins Spiel fand. Zu spät wie sich am Ende herausstellte. Dieses Mal will man versuchen, mit einer entspannten Einspielzeit ein wenig mehr heraus zu kitzeln. Ausreden zählen dieses Mal jedenfalls nicht, auch die Doppelbelastung nicht. Die haben auch die Gäste, die am Samstag in Dingden antreten müssen.

Die Gastgeberinnen freuen sich daher auf die Zweitliga-Premiere von Tessa, Hannah und Emma in Eimsbüttel. Zweitligaerfahrung haben alle drei jede Menge, aber da der ETV seine Premierensaison in Liga Zwei spielt, stehen beide vor ihrem Zweitligadebüt ‚in der Heimat‘.

Erneut sind die Spiele im Livestream zu bewundern:
ETV Hamburg – VC Olympia Berlin 
ETV Hamburg – DSHS Snowtrex Köln

 

 

Hamburg - VT Hamburg-News

  Freitag, 05. Februar 2021

  

HNT: Wann wird die Feier nachgeholt?

Die Volleyballabteilung der HNT wurde in 2020 50 Jahre alt. Leider war dies nicht groß zu feiern.

Aber die Jüngsten in der Abteilung, die Mädchen 10/11, bastelten im Trainingslager in den Herbstferien die „Jubiläums-50“. Die Fotos zeigen den täglichen Fortschritt.

Möglich ist, dass sich die jungen Damen in 50 Jahren zum Basteln der „Jubiläums-100“ wieder treffen …

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 02. Februar 2021

  

SVG Lüneburg: Siegesserie gerissen

In Düren wieder nichts zu holen / Starker Lindberg in Annahme und Angriff ist zu wenig

Dass die Bäume für die SVG Lüneburg nach zuletzt drei Siegen nicht in den Himmel wachsen, war jedem Realisten klar – überaus deutlich kam nun aber der Rückschlag: 0:3 (18:25, 19:25, 21:25) verloren die LüneHünen bei den SWD powervolleys Düren, eine Niederlage, die im engen Mittelfeld der Tabelle prompt wieder einen Absturz vom 5. auf den 8. Platz zur Folge hatte. Doch es bleiben noch genug Gelegenheiten gegen weniger starke Gegner als die Dürener, um Punkte für den Einzug in die Playoffs zu holen.

In Nordrhein-Westfalen, wo es bisher ohnehin höchst selten etwas zu holen gab, bestand dazu allerdings nie eine Chance. Einmal mehr unterstrichen die Hausherren ihre Stärke und Konstanz in dieser Saison, machen sich nicht umsonst Hoffnungen, den Berlin Recycling Volleys noch Platz zwei abzujagen. Der Blick zurück auf den Rest des Feldes ist fünf Spieltage vor Ende der Hauptrunde ohnehin kaum noch nötig angesichts des Abstandes und der noch ausstehenden Aufgaben (u.a. VCO Berlin, Unterhaching).

„Wir sind alle ziemlich unzufrieden“

Dennoch war für die SVG durchaus mehr drin, wie Chefcoach Stefan Hübner fand – und offenbar auch das Team: „Wir sind alle ziemlich unzufrieden. In der Kabine herrschen Frust und Wut, weil wir uns nicht mit letzter Konsequenz und Entschlossenheit gegen die Niederlage gestemmt haben. Und das fühlt sich einfach schlecht an. Wir haben es Düren zu leicht gemacht,“ zog der Trainer ein überraschend schonungsloses Fazit. Denn eigentlich hatte sein Team im Rahmen seiner Möglichkeiten gegen eine Spitzenmannschaft über weite Strecken gut Paroli geboten.

Das reichte aber nicht, weil das eigene Spiel fehlerhafter war als zuletzt und der Gegner in entscheidenden Phasen immer noch eine Schippe drauflegen konnte. Düren war schlicht in allen Belangen besser und wollte das gleich von Beginn an klar machen. Der Eingangssatz drohte so zum bösen Erwachen zu führen. Beim 4:0 zog Hübner seine erste Auszeit, nur mühsam robbten sich seine Mannen danach wieder heran (7:5, 10:8) und glichen schließlich aus (14:14). Doch wirklich erfolgreich waren nur Schnellangriffe über Florian Krage und Michel Schlien. Außen wurden Jordan Ewert und Richard Peemüller geblockt, kamen nicht so zur Geltung wie zuletzt.

So blieb der Gleichstand nur eine Momentaufnahme und in der Crunchtime machten die Gastgeber schnell alles klar, als plötzlich Top-Aufschläger Sebastian Gevert sein vorher fehlerhaftes Service wiederfand. Ein Aufschlag mit Wirkung, nach dem Marcin Ernastowicz punktete, ein Ass exakt ins linke Eck und gleich noch ein Ass punktgenau ins andere Eck machten die Führung komfortabel (23:17). Den Satzball verwandelte schließlich der bald 40-jährige Björn Andrae, immer noch fit und ehrgeizig wie eh und je. Der einstige Weltenbummler sollte danach noch eine Hauptrolle übernehmen.

Denn Andrae war es, der in der Folge einige lange Rallys zu Dürens Gunsten beendete und Hoffnungen der SVG auf eine Wende im Keim erstickte. 7 seiner 14 Punkte machte er im zweiten Satz, schlug konsequent zu, wenn es der Gegner auf der anderen Seite des Netzes einfach nicht schaffte, seine Chancen zu verwerten. Und auch Gevert punktete nun regelmäßig (6) – bei der SVG war nur Lindberg effektiv (6). So ging es im zweiten Satz, in dem Jannik Pörner früh für Peemüller kam, über 8:6 und 16:13 bei den technischen Auszeiten vorentscheidend auf 18:13. Zwar kam die SVG noch einmal etwas heran (20:17), doch Düren ließ sich nicht beirren.

„In den ersten beiden Sätzen war unser Angriffsspiel nicht gut. Der Aufschlag hatte zu wenig Druck, dadurch kam auch unser Blockspiel nicht zum Tragen. Düren konnte mit stabiler Annahme sein Spiel aufbauen und routiniert seine Punkte machen“, zählte Hübner später die Schwachpunkte auf. „Die Angriffe wurden im dritten Satz viel besser, das war dann aber zu spät.“ Zumal seine Schützlinge nun im Service zu viele Fehler machten, allein 6 von insgesamt nur 11. Immerhin brachten Hannes Gerken und Pörner, nun von Satzbeginn an dabei, noch einmal frischen Schwung.

Aufbäumen im dritten Satz kommt zu spät

Zwar misslang der Beginn völlig (0:4), doch dann sorgte der gut aufgelegte Lindberg mit zwei spektakulären Rettungstaten für ein Aufbäumen, mit einem Ass für den 10:10-Gleichstand und beim 16:15 sogar für die erste Führung. Die war nach der Auszeit durch einen Service-Fehler wieder dahin (Gerken), ein Ass von Eric Burggräf bescherte stattdessen Düren die erneute Führung. Nochmals konterte die SVG, mit 20:20 ging es in die Crunchtime. Dann schickte der Gegner wieder Aufschläge mit Wirkung übers Netz, die Ernastowicz, van Berkel und schließlich Andrae beim Matchball veredelten. „In solchen Phasen haben wir uns so ein bisschen ergeben“, bemängelte Hübner zu wenig Behauptungswillen, das letzte Quäntchen Kampfgeist.

Bester Scorer mit 13 Punkten war bei der SVG Lindberg, der auch mit 59% perfekter Annahmen (76% positiv) glänzte und zurecht Silber-MVP wurde. MVP bei den Hausherren war Außenangreifer Ernastowicz, zusammen mit Andrae bester Scorer seines Teams (je 14) vor Gevert (13).

SVG: Lindberg, Krage, Peemüller, Ewert, Schlien, van Solkema, Koslowsky; eingewechselt: Pörner, Gerken, Craft.

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Sonntag, 31. Januar 2021

  

ETV-Frauen gegen Top-Team

Wie bereits gestern angekündigt: Am Sonntag sorgen die Frauen des ETV Hamburg für eure Unterhaltung auf dem Sofa.

Um 16:00 geht es gegen den aktuellen Tabellenführer aus Leverkusen. Mit 15 Siegen aus 16 Spielen haben die Mädels eine sehr gute erste Saisonhälfte hingelegt. Auch gegen den ETV gab es ein 3:0 in der Hinrunde. Dies wollen die ETV-Frauen jedoch in eigener Halle nicht so stehenlassen.

Freut euch auf ein spannendes Spiel und dann werden wir mal sehen, wie sehr sie sich ärgern lassen. Den Link zum Stream unter sporttotal.tv findet ihr hier.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 30. Januar 2021

  

SVG Lüneburg: Hohe Auswärtshürde

Verletzungspech kann die gute Stimmung nicht drücken / Thole fällt länger aus, Solbrig für den Rest der Saison

Bittere Pille für die SVG Lüneburg, tragische Zuspitzung einer Pechsträhne für Dalton Solbrig: Für den Mittelblocker ist diese Saison beendet. Schon für das Auswärtsspiel an diesem Sonnabend (19.30 Uhr/live-Stream auf sporttotal.tv) bei den powervolleys Düren ist er nicht mehr einzuplanen, der US-Amerikaner ist frisch operiert und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Und da auch Außenangreifer Konrad Thole wegen Hüftproblemen vorerst passen muss, ist der Kader der LüneHünen nicht nur für dieses schwere Match, sondern auch für die folgenden Aufgaben bedenklich geschrumpft.

„Jetzt sollte wirklich nichts mehr passieren“, weiß Chefcoach Stefan Hübner und fügt mit Galgenhumor an: „Wir werden abends eine Kerze anzünden und ein Gebet sprechen.“ Denn Abhilfe zu schaffen und personell noch einmal nachzulegen, wird ein anspruchsvolles Unterfangen. Nicht nur, weil die Zeit davonläuft, weil die Transferliste für diese Saison demnächst schließt. In Corona-Zeiten ist es, Stichwort Quarantäne-Bestimmungen, doppelt schwierig. Ganz abgesehen vom finanziellen Aspekt. „Die Tendenz geht dahin, so durchzukommen“, sagt deshalb der Coach auch trotz sechs Spielen allein im geballten Februar.

Pechvogel Dalton Solbrig ist schon operiert

Danach könnte zumindest Thole wieder zur Verfügung stehen. Solbrig kann nur noch die Daumen drücken. Er hat sich zu einem wahren Pechvogel entwickelt, kam bisher erst auf sechs Einsätze. Der 24-Jährige brachte ja im Sommer schon eine Verletzung mit, die ihn weit zurückwarf, kämpfte sich heran, fiel dann wegen einer Krankheit aus, kämpfte sich erneut zurück und zeigte dann Ende November bis Mitte Dezember sein Potenzial – vor allem in Hinspiel gegen Düren. Da wurde er sogar MVP nach herausragenden 12 Punkten, darunter 7 Blocks, bei einer Angriffsquote von 83%. Aber auch in den Spielen danach gegen Unterhaching, die Berlin Volleys und Giesen kamen starke Auftritte dazu. Und nun also nach einigen schmerzhaften Wochen eine Fußoperation wegen einer Knochenabsplitterung.

„Auf die Stimmung im Team wirkt sich das alles aber nicht negativ aus“, versichert Hübner, der beobachtet hat, wie alle gut und konzentriert weitergearbeitet haben. Die drei Siege zuletzt haben das Selbstvertrauen um einiges wachsen lassen. „Die Energie ist gut, das Vertrauen in die eigene Leistung ist da. Ich bin zumindest zuversichtlich, dass wir jetzt ein gutes Spiel abliefern – ob es für etwas Zählbares reicht, wird man sehen. Aber alle freuen sich auf das Spiel in Düren, wenn das auch schwierig wird. Denn die spielen ohne Frage eine starke Saison, sind ja auch auf allen Positionen doppelt gut besetzt und wollen mindestens erstmal ihren dritten Platz festigen.“ Und die LüneHünen versuchen, im Gerangel um die Playoff-Plätze weiter die Ellenbogen auszufahren. So eng war es in der Region hinter dem Führungstrio noch nie, da stehen sechs Teams dicht beisammen.

Im Hinspiel war beim 1:3 mehr drin

Düren muss sich da im Gegensatz zur vergangenen, abgebrochenen Saison keine Sorgen mehr machen. In der entscheidenden Phase werden die powervolleys dabei sein. Zwar gab es auch bei den Westdeutschen im Lauf der Zeit wieder einige Ausfälle wie Libero Blair Bann, die Mittelblocker Michael Andrei und Tim Broshog oder auch Außenangreifer Björn Andrae. Doch der auf 14 Mann aufgestockte Kader und die Tatsache, dass sich Youngster wie Libero Ivan Batanov, Zuspieler Eric Burggräf und zuvorderst Tobias Brand (Außen) immer mehr in den Vordergrund spielen sowie die Neuzugänge Lucas van Berkel (Mittelblock) und Marcin Ernastowicz (Außen) gut eingeschlagen haben, sorgten für konstante Leistungen. Zwischendurch ging es so sogar auf Platz eins.

Aber die SVG verkaufte sich schon im Hinspiel teuer, das 1:3 war einer jener Auftritte, wo mehr drin war, wo die Sätze zwei und vier (jeweils 23:25) auch zugunsten der LüneHünen hätten ausgehen können. Wäre da nur etwas mehr Cleverness gewesen und auf der anderen Netzseite nicht der wieder einmal herausragende Sebastian Gevert (24 Punkte). Gegen den besten Aufschläger und den Topscorer der Liga kommt auch jetzt wieder viel Arbeit auf die SVG-Annahme und auf den Block zu.

NEWS AUS DER LIGA

Das kurz vor Weihnachten ausgefallene Heimspiel der LüneHünen gegen Friedrichshafen ist nun neu angesetzt: Die Häfler kommen am Sonnabend, 27. Februar (19 Uhr) in die Gellersenhalle. Dieser Termin war noch frei, weil wegen der Pokalfinals der Männer und Frauen tags darauf von vornherein kein kompletter Bundesliga-Spieltag vorgesehen war.

Die Friedrichshafener ziehen mittlerweile an der Tabellenspitze einsam ihre Kreise. Den Klassiker bei den Berlin Volleys gewannen sie am Mittwochabend bemerkenswert souverän, obwohl mit Zuspieler Dejan Vincic (Wade) und Mittelblocker Marcus Böhme (Rücken) zwei Stützen fehlten. Aber der zweite Zuspieler Joe Worsley trumpfte auf, setzte vor allem den überragenden Linus Weber immer wieder hervorragend ein. Unglaubliche 32 Punkte sammelte der Diagonalangreifer.

In einem echten Spitzenspiel wirkten die Häfler entschlossener. Und die Berliner, die von den genesenen Langzeitverletzten anfangs nur Sergey Grankin einsetzten und Ben Patch sowie Samuele Tuia noch auf der Bank ließen, hatten noch einigen Sand im Getriebe. Die Ex-LüneHünen Anton Brehme und Cody Kessel gehörten immerhin zu ihren besten Scorern. Platz 1 in der Hauptrunde dürfte damit nach 15 von 20 Matches fest vergeben sein, aber um die Meisterschaft geht es ja erst in den Playoffs…

Berlin Volleys – VfB Friedrichshafen 1:3
(22:25, 27:29, 25:23, 22:25)
106 Min., 0 Zuschauer
MVP: Patch – Weber
beste Scorer: Carle (14), Patch (12), Brehme (9), Kessel (8) – Weber (32), Fiel, Marechal (je 13), Juhkami (11)

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Freitag, 29. Januar 2021

  

ETV Hamburg: Bescheidene Ziele?

Der Tabellenführer gastiert am Lokstedter Steindamm

Nach dem sehr manierlichen, aber leider nicht vollumfänglich gelungenen Start in die Rückrunde, erwarten die Frauen des Eimsbütteler TV am kommenden Wochenende den TSV Bayer 04 Leverkusen.  Das Werksteam führt – trotz der ersten Niederlage am vergangenen Wochenende bei VCO Berlin  – die Tabelle souverän an und zieht einsam seine Kreise an der Spitze. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Hamburgerinnen in der Hinrunde dort ordentlich auf die Mütze bekommen haben. Während man anfänglich noch mitspielte, ging der Faden mehr und mehr verloren und am Ende stand die schlechteste Saison-Leistung. 

Als krasser Außenseiter steht den Büttels  also das ‚leichteste Spiel der Saison‘ ins Haus. Das Ziel ist daher schnell umrissen. Man möchte an die ersten Sätze des Spiels gegen BBSC anknüpfen und eine Leistung aufs ‚Parkett‘ bringen, mit der man am Ende zufrieden ist. Klappt das, ist völlig losgelöst vom Ergebnis alles prima. Und wenn es nicht klappt…??? Dann muss man hinterher zumindest nicht wieder sechs Stunden mit schlechter Laune im Bus sitzen.

Auch dieses Spiel wird im Livestream zu sehen sein. Dabei wird dieses Wochenende versucht, im Bereich der Zuschauer die 1000er-Marke zu knacken. Das ist ganz bestimmt kein bescheidenes Ziel. Da aber die gesamte Crew um Justus Stegemann und die Moderatoren Max Behlen und Norman Diercks, einiges auf die Beine stellt, darf der geneigte Zuschauer  überdurchschnittliches erwarten. Max und Norman kommentieren die Bilder, die von zwei Kameras eingefangen werden, u.a. unterstützt durch Live-Statistiken. Und die Höhepunkte gibt es noch einmal in der Wiederholung direkt nach den Ballwechseln zu sehen. Ein großer Dank ans Video-Team!

Eimsbütteler TV – TSV Bayer 04 Leverkusen
31.01.2021 – 16:00 Uhr
ETV Hamburg vs. Bayer Leverkusen (sporttotal.tv) 

 

 

Hamburg - Fachausschuss Schulsport-News

  Mittwoch, 27. Januar 2021

  

Absage JtfO und weitere Planungen

Der Fachausschuss Volleyball hat sich auf seiner letzten (digitalen) Sitzung schweren Herzens dazu entschieden, die JtfO-Hallenwettbewerbe und die Hallenmixed-Meisterschaften abzusagen. Auch wenn wir die Vor- und Zwischenrunden streichen, wäre eine reguläre Durchführung im Februar (und März) nicht möglich.

Wir behalten uns ausdrücklich vor, einzelne Wettbewerbe nachzuholen. Da sehr viele (teilweise jetzt noch nicht feststehende) Faktoren (wie viel Zeit noch bis zu den Sommerferien, Outdoor- vs Indoor-Veranstaltungen, in welchen Disziplinen/Altersklassen gibt es weiterführende Wettkämpfe, usw.) zu berücksichtigen sind, können wir leider jetzt noch keinen konkreten Plan veröffentlichen. Sobald es einen Zeitplan für die Wiederaufnahme schulübergreifender Wettkämpfe gibt, werden wir planen, welche Wettbewerbe nachgeholt/durchgeführt werden können.

Selbstverständlich werden wir darüber per Rundmail informieren.

Wir haben Überlegungen für alternative Veranstaltungen (Videochallenge, praktische Lehrerfortbildungen für "Corona-konformen" (Beach)-Volleyball-Unterricht und "Tipps und Tricks zum digitalen (Beach)-Volleyball-Unterricht") angestellt. Hier fehlen uns leider noch Rückmeldungen bzw. Genehmigungen der Behörde. Auch hier melden wir uns, sobald wir die Freigabe erhalten.

Mit sportlichen Grüßen
Tim Braun
für den FA Volleyball

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Dienstag, 26. Januar 2021

  

SVG Lüneburg klettert weiter

Satzausgleich verdaut und stark zurückgekommen / Nach 2:0 kämpft sich Herrsching noch in den Tiebreak

Die Fortschritte sind unverkennbar und auch deutlich am Tabellenplatz abzulesen: Nach der Heimpremiere in diesem Jahr steht für die SVG Lüneburg eine weitere Verbesserung auf Rang 5, gleichauf mit dem Vierten, zu Buche – Lohn für den dritten Sieg in Serie mit einem hart erkämpften 3:2 (32:20, 25:15, 22:25, 16:25, 15:12) gegen die WWK Volleys Herrsching, die somit (ebenso wie Bühl) überholt wurden. 8 von 9 möglichen Punkten zuletzt unterstreichen: Die Mannen um Topscorer Jordan Ewert sind im Hauen und Stechen um die Playoff-Plätze voll dabei.

Ein genauerer Blick auf die Tabelle verbietet zwar jede Euphorie, da den Vierten und Neunten gerade mal ein mickriges Pünktchen (!) trennt. Festzuhalten bleibt aber: Die LüneHünen haben ihren am Wochenende zuvor eingeleiteten Aufwärtstrend bestätigt. Den Ausgleich nach einer 2:0-Führung kassiert und letztlich trotzdem die Oberhand behalten – es ist noch gar nicht so lange her, da wäre so ein Match verloren gegangen. Nun glaubt die Mannschaft an sich und ihre Qualitäten. Und das war schon im ersten Satz unverkennbar.

Epischen ersten Satz in der Crunchtime gedreht

Nach einem 4:1-Start riss der Faden gegen einen besonders in der Feldabwehr starken Gegner, der in der Folge die langen Ballwechsel oft für sich entschied, den Spieß auf 4:6 umdrehte und dann gar von 7:8 auf 7:11 stellte, obwohl Diagonalangreifer Jalen Penrose kaum zur Geltung kam (nur 1 Punkt). Bei der SVG dagegen waren wie schon zuletzt Richard Peemüller (8) und Jordan Ewert (7) sofort on fire, auch Viktor Lindberg (5) und Florian Krage (4) punkteten regelmäßig und hielten ihr Team im Spiel. Grundlage dafür war, dass Gijs van Solkema bei seinem Heim-Comeback die Bälle sehr variabel und präzise zuspielte. Zwar gelang erst in der Crunchtime wieder der Ausgleich (22:22), doch dann ging es mit Satzbällen hüben und drüben hin und her, ehe drei Punkte in Serie durch Ewert (Pipe), Krage (Block) und Lindberg den Satzgewinn bedeuteten.

Die Herrschinger, bei denen Star Penrose längst auf die Bank beordert worden war, scheiterten letztlich auch an der vorzüglichen Annahme der SVG um den starken Libero Tyler Koslowsky: Satte 67% perfekte Annahmen verzeichnete „TK“, auch Ewert (43%) und Lindberg (45%) glänzten neben ihm. Die Gäste versuchten ihr Glück im zweiten Satz mit einer Taktikänderung, schlugen nur noch auf Lindberg auf – es brachte wenig, weil sich die LüneHünen in einen Rausch spielten und zunehmend alles gelang. Lindberg fand sogar seine Dampfhammer-Aufschläge wieder und produzierte 4 seiner insgesamt 8 Asse, Ewert blieb hungrig (7) und blockte auch den zurückgekehrten Penrose, Peemüller düpierte die Bayern sogar mit einem Punkt mitten durch den Dreierblock. Über 8:5 und 16:9 zu den technischen Auszeiten ging es auf 19:11 und 24:14, angesichts der eigentlichen Qualität des Gegners wohl der beste SVG-Satz in dieser Saison.

Doch eine 2:0-Satzführung ist im Volleyball noch lange kein Sieg. Herrsching war plötzlich präsent, auch weil Penrose auftaute, bei 6 Punkten auch seine übliche Stärke im Service ausspielte (3 Asse), auch Zuspieler Johannes Tille einen direkten Aufschlagwinner beisteuerte und zudem immer häufiger den späteren Silber-MVP Luuc van der Ent zu Schnellangriffen erfolgreich einsetzte. Bald führte Herrsching deutlich (10:5), die SVG kämpfte sich bis auf einen Punkt wieder heran (16:17), konnte aber letztlich Satz vier nicht verhindern.

Vielmehr wurde es nun noch kritisch, denn die Gäste erhöhten den Druck im Service weiter, hatte damit auch u.a. mit Assen von Johannes Tille, Jori Mantha (bester Scorer mit 18) und Tim Peter Erfolg und spielten sich ihrerseits in einen Rausch – da konnten sich TK & Co. in Annahme und Feldabwehr noch so engagieren. Über 5:8 und 9:16 stellten die Süddeutschen auf 13:21, die Vorentscheidung zum Tiebreak. Zumal die SVG völlig ihren Aufschlag verlor, Fehler an Fehler reihte (insgesamt 7 bei 17 Versuchen). Wie kann so etwas passieren? „Das sind eben Menschen, keine Roboter“, suchte Chefcoach Stefan Hübner gar nicht erst nach einer Erklärung. „In so einem Match gibt es eben Ups und Downs. Klar, im vierten Satz haben wir das Aufschlag-Annahme-Battle klar verloren – aber die Jungs sind mental klar geblieben und haben weiter gut kommuniziert, und das war gut, um im fünften Satz zurückzukommen.“

Viktor Lindberg geht im Tie-Break voran

Tatsächlich hakte die SVG die Enttäuschung ab, und insbesondere Lindberg lief jetzt heiß. Nach seinem Ass zum 2:0 nahm Gästetrainer Maximilian Hauser schon eine Auszeit, weil er wohl das Unheil ahnte. Das Break halb vorübergehend, Herrsching stellte auf 5:6 und 7:8 beim Seitenwechsel. Nun jedoch legte die SVG wild entschlossen wieder los. Ewert (Pipe), Peemüller (Blockpunkt) und zwei Lindberg-Asse, unterbrochen von einer neuerlichen Auszeit, bedeuteten das 11:8, Herrsching antwortete noch einmal, u.a. mit einem Ass von Tille (11:10). Nun nahm Hübner die Auszeit und schickte beim 13:11 (Pipe Lindberg) Hannes Gerken zur Aufschlaglinie – Ass, 14:11. Lindberg sorgte schließlich mit einem weiteren erfolgreichen Pipe für den Siegesjubel.

Die goldene MVP-Medaille durfte aber Peemüller in Empfang nehmen, er war zusammen mit Ewert bester Scorer (je 22) vor Lindberg (18) und Krage (13) und kam auf eine für einen Diagonalangreifer starke Angriffsquote von 53%. Auch die Mannschaftswerte für Angriffe nach guter Annahme (77%), Angriffe aus schlechter Annahme (39%) und Angriffe aus der Abwehr (41%) untermauerten Hübners Fazit vom „besten Angriffsspiel der gesamten Saison“. Vor allem aber freute sich der Trainer, dass sich seine Mannen nun endlich für ihre Arbeit im Übungsbetrieb und für ihre Leistungen im Match auch belohnen: „Das ist eine schöne Entwicklung und schafft noch mehr Selbstvertrauen.“

SVG: Lindberg, Krage, Peemüller, Ewert, Schlien, van Solkema, Koslowsky; eingewechselt: Pörner, Gerken, Craft.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Montag, 25. Januar 2021

  

SVG Lüneburg: Will verliert Haare

Am Samstag könnt ihr unseren Will das letzte Mal mit langen Haaren sehen, bevor sie Sonntag für den guten Zweck abrasiert werden! Wir finden eine tolle Aktion für einen tollen Zweck! Bis Sonntag könnt ihr noch spenden

Will Craft beschreibt es so:

„Am 31 Januar nehme ich also an einer virtuellen Online-St.-Baldricks-Veranstaltung teil! Der Link unten wird alle Informationen sowie einen Link zum Spenden haben. Ich werde weitere Updates versenden, wenn wir dem Datum näher kommen. Krebs ist doof, also lasst uns tun, was wir tun können, um den Bedürftigen zu helfen!

Für diejenigen unter euch, die es vielleicht nicht wissen: die Hl. Baldrick 's Foundation ist eine ehrenamtliche und spendenbetriebene Wohltätigkeitsorganisation, die sich für die vielversprechendsten Forschungen einsetzen, um Heilmittel gegen Kinderkrebs zu finden und Überlebenden ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen Diejenigen, die sich entscheiden, sich den Kopf zu rasieren, tun dies, um Kinder zu sensibilisieren, die jeden Tag kämpfen. Lasst uns das tun und #ConquerKidsCancer!“

https://www.stbaldricks.org/participants/mypage/1074909/2021

 

 

Deutschland - Volleyball Bundesliga

  Montag, 25. Januar 2021

  www.volleyball-bundesliga.de

SVG Lüneburg ringt Herrsching neider

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel im Jahr 2021 unterstreicht die SVG ihren Aufwärtstrend. Die WWK Volleys Herrsching waren beim 3:2-Erfolg der SVG Lüneburg der erwartet schwere Gegner.

Zunächst startete die SVG besser in die Partie (4:1), aber schnell wurde deutlich, dass sich Herrsching in der Gellersenhalle nicht so ohne weiteres ergeben würde. Mit druckvollem Angriff drehten die Gäste den Spieß um (4:6). Insbesondere Jalen Penrose und Luuc van der Ent (Silberner MVP) stellten die LüneHünen immer wieder vor Probleme (7:11). Der mittlere Teil des Satzes war vor allem von Aufschlagfehlern geprägt und die SVG fand keine Mittel gegen den Herrschinger Block (13:16). Erst in der Crunchtime gelangen den Lüneburgern auch Punkte gegen den Gäste-Block (18:21; 22:22). Im Gleichschritt marschierten beide Teams in die Satzverlängerung, den die LüneHünen mit einem starken MVP Richard Peemüller (22 Punkte) und einem blitzgescheiten Michel Schlien für sich entschieden (32:30).

Den zweiten Satz begannen die Mannen von Stefan Hübner wieder stark (4:1) mit dem Unterschied, dass sie diesmal den Vorsprung nicht wieder her gaben (8:6). Fortan zeigten die LüneHünen ihre bis dahin „beste Saisonleistung“, so Trainer Stefan Hübner. Mit druckvollem Angriffsspiel und guter Annahme zogen die Lüneburger davon (10:7; 13:8; 16:9). Die Gäste zeigten nur noch wenig Widerstand und die SVG brachte den Satz souverän nachhause (20:12; 25:15).

Auch im dritten Durchgang ging die SVG in Führung, verlor aber zunehmend die Konzentration und die Gäste zogen ihrerseits davon (3:5; 5:8; 7:11). Eine Zeit lang schien es, als wenn Lüneburg langsam den Vorsprung der Herrschinger weg knabbern könnte. Jordan Ewert allein konnte es aber nicht richten (22). Mit der Einwechslung von Jannik Pörner und Hannes Gerken verkürzten sie nochmal auf zwei Punkte (11:13; 14:16). Aber Herrsching ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen und nutzte den zweiten Satzball zum Satzgewinn (22:25).

Auch im vierten Satz ging die SVG mit einem energischen Beginn in Führung. Doch die WWK Volleys waren jetzt entschlossen, das Spiel zu drehen. Immer wieder gelang es dem Team von Maximilian Hauser gegen den SVG-Block zu punkten, schnell stand es 7:12 für die Gäste. Stefan Hübner fasste den Verlauf des vierten Satzes so zusammen: „Sicher haben wir in dieser Phase Aufschlag und Annahme verloren. Aber die Jungs sind keine Computer oder Maschinen, das kann passieren. Wichtiger ist, dass sie weiter gut miteinander kommuniziert haben und es gelungen ist, im Spiel zu bleiben. So kann man solche Wellen in einer Begegnung auch überstehen.“ Der weitere Verlauf ist schnell erzählt: zahlreiche Aufschlagfehler der LüneHünen machten es den Gästen einfach, den Satz mit 16:25 für sich zu entscheiden.

Auch im Tiebreak gingen die Gastgeber in Führung. Diesmal war es aber vielleicht die Initialzündung von Michel Schlien, der mit einem Einer-Block gegen Jalen Penrose erfolgreich war (4:2), der das Spiel für die LüneHünen in die richtige Richtung lenkte. Eng ging es bis zum Wechsel weiter (7:8). Als Viktor Lindberg zunächst ebenfalls mit einem Block punktete und anschließend zwei Asse servierte (11:8), drehte sich das Spiel endgültig zugunsten der Hausherren. Für die letzten Ballwechsel kehrte bei den LüneHünen die Souveränität zurück und erneut war es Lindberg, der den zweiten Matchball zum 15:12 nutzte.

SVG-Coach Stefan Hübner sieht nach jetzt drei Siegen in Folge sein Team auf einem guten Weg: „Wir freuen uns sehr über das Ergebnis. Es war das erwartet schwere Spiel. Für uns ist dieser gute Start ins Jahr wichtig. Aber das hat sich die Mannschaft mit guter Trainingsarbeit seit Weihnachten auch selber verdient.“

 

 

Hamburg - VC Allermöhe-News

  Montag, 25. Januar 2021

  

Mehr Online-Training beim VC Allermöhe

Vor genau einem Jahr lief es beim VC Allermöhe wie am Schürchen… die Damenteams spielten jeweils eine gute Saison, unsere Minis stürmten in Jugendliga 4 und 5 an die Tabellenspitze und wurden mit dem Gymnasium Allermöhe Hamburger Vize-Meister der Schulen und wenn es überhaupt Sorgen gab, dann vielleicht ob unser U13-Mädels bei der Hamburger Finalrunde mit ihren hohen Erwartungen zurecht kommen oder die Damenmannschaften noch gute Aufstiegschancen haben. Was für Probleme aus heutiger Sicht! Die Wettkämpfe aller Teams mussten eingestellt werden und alles was dann kam ist bekannt.

Nach dem zweiten Lockdown war die Enttäuschung in allen Teams riesengroß. Nur ein Teil der Mädchen der Talentfördergruppe ging recht zügig zu einem Online-Training über. Seit Anfang des Jahres nimmt die Anzahl unserer jungen Sportlerinnen, die sich über zoom oder Jitsi, gemeinsam im Team fit halten jedoch deutlich zu. Diese Form des Trainings ist nicht jedermanns Sache, das wird ganz deutlich und spiegelt sich auch in der Beteiligung wieder. Für mehrere Teams und Spielerinnen ist diese Form des Trainings und Zusammenkommens jedoch eine gute Alternative, um eine gewisse Struktur in Sachen Fitness und Bewegung zu behalten und dabei Gemeinschaft und Zusammenhalt zu erleben.

Der Zusammenhalt im Verein, der Abteilung und dem Stadtteil war immer ein gewichtiges Pfund für uns beim VCA und Atlantik 97 und so ist es auch jetzt, in der Corona-Zeit. Anders als in vielen großen Sportvereinen, bleiben uns unsere Aktiven und Mitglieder fast durch die Bank weg treu. Natürlich gab und gibt es auch bei uns unterschiedliche Sichtweisen und auch Konflikte wegen der Pandemie und der Maßnahmen, die unseren Sport betreffen. Trotz aller Unterschiede und verschiedener Meinungen behalten wir das gemeinsame und verbindende im Auge und versuchen zusammen durch diese schwierige Zeit zu kommen. Besonders unsere Kids und Jugendlichen erinnern wir in diesen doch trüben Tagen daran, wie rasch es nach dem erstem Lockdown im Frühjahr wieder voran ging und es folgte dann ein schöner, aktiver und fast normaler Volleyball-Sommer. Wir bleiben besonnen, pragmatisch und zusammen, den eins ist ganz sicher: unser Comeback wird kommen!

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 23. Januar 2021

  

SVG Lüneburg: Nachlegen ist die Devise

Energieschub zu mehr nutzen / Zwei 3:0-Siege beflügeln jetzt gegen Herrsching

Der Start ins Jahr 2021 hätte besser nicht sein können, nachlegen heißt aber nun das Gebot der Stunde für die SVG Lüneburg, um die verbuchten sechs Punkte noch weiter zu veredeln. Denn mit den WWK Volleys Herrsching kommt am Sonnabend (19 Uhr, Live-Stream auf sporttotal.tv) ein direkter Rivale im Ringen um die Playoff-Plätze – ein Kampf, der sich in der Volleyball-Bundesliga spätestens am vergangenen Wochenende noch einmal richtig zugespitzt hat.

Ganz vorne in der Tabelle beginnen sich nun langsam Friedrichshafen und die Berlin Volleys, aber auch Düren, ein wenig abzusetzen. Dahinter jedoch herrscht ein Gerangel wie selten. Den Vierten und den Neunten auf dem ersten Nicht-Playoff-Platz trennen gerade einmal vier Punkte, das wird bis zum Ende der Hauptrunde am 6. März noch ein Hauen und Stechen geben. Und dabei kommt es dann vielleicht sogar auf das Satzverhältnis an. Nicht von ungefähr bilanzierte Bernd Schlesinger, der Sportliche Leiter der SVG, zufrieden: „Wir wollten die Reset-Taste drücken, das ist uns gut gelungen. Das war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung – und eigentlich waren das ja schon fast 7 Punkte.“ Denn zwei glatte 3:0-Erfolge sorgten für ein nun positives Satzverhältnis (21:20).

Hinter Platz drei ballt sich das Feld

In das Wochenende war die SVG als Neunte gegangen, seit Sonntagabend steht Platz 7 mit Tuchfühlung zum Vierten zu Buche. Der jetzige Gegner Herrsching ist Sechster mit nur einem Zähler mehr, es kann also bei einer erfolgreichen Heimpremiere in diesem Jahr gleich noch weiter hoch gehen. „Aber man kann nach zwei Niederlagen auch wieder Neunter sein“, wendet Chefcoach Stefan Hübner ein, der an solche Rechenspiele ebenso keinen Gedanken verschwendet wie an den Hinweis, dass es aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen gibt. „Es ist egal, gegen wen es geht, wir wollen den Energieschub nach dem letzten Wochenende nutzen, um uns weiter zu stabilisieren und konstant solche Leistungen abrufen zu können.“

Dennoch: Das Match in Herrsching war schon etwas Besonderes – besonders schlecht. Bei der 0:3-Abfuhr ließen die LüneHünen über weite Strecken den gewohnten Spirit vermissen, fügten sich zwei Sätze lang (17:25, 17:25) mit hängenden Köpfen in die sich anbahnende Pleite und wehrten sich erst in Durchgang drei (31:33). Ein Saison-Tiefpunkt, den Hübner damals verärgert so kommentierte: „Das ist nicht der Volleyball, den wir spielen wollen. Man kann verlieren, aber nicht so.“ Heute kann man sagen: Lektion gelernt, so ein blutleerer Auftritt blieb die Ausnahme.

Und nun scheint die SVG tatsächlich auf dem Weg, die insgesamt holprige Hinrunde vergessen zu lassen. Die Fortschritte waren zuletzt unverkennbar. Geblieben ist allerdings das Verletzungspech. Das will die SVG einfach nicht loslassen. Nach Dalton Solbrig, der zuletzt schon geschont wurde, hat nun auch Konrad Thole mit seinen Hüftproblemen einen Rückschlag erlitten und zwischendurch Ruhe verordnet bekommen. Gegen VCO Berlin bekam der lange Außenangreifer ja mal wieder viel Einsatzzeit, fand nach einigen verschlagenen Angriffsbällen noch gut ins Spiel (11 Punkte, darunter 3 Blocks) und war auch stabil in der Annahme.

Auffällig gegen VCO übrigens auch, wie Richard Peemüller seine anfangs schlechte Aufschlagquote (5 Versuche, 5 Fehler) im dritten Satz noch abhakte und plötzlich sogar zwei Asse raushaute. „An dem Thema sind wir mit ihm gerade verstärkt dran, technisch und psychisch“, berichtet Hübner aus der Trainingsarbeit und lobt den Diagonalangreifer: „Er lernt stetig dazu, im Block und in der Abwehr, die zwei anderen Baustellen zu Saisonbeginn, hat er sich schon um einiges verbessert.“ Im Hinspiel gegen Herrsching war „Richie“ übrigens der mit Abstand beste SVG-Scorer (21 Punkte).

Starke Blockspieler hüben und drüben

Damals wurde die SVG auch ein wenig mit den eigenen Waffen geschlagen, war der Gegner – was sonst selten vorkommt – stärker im Block (9:4 Punkte). Denn auch Herrsching verfügt mit Dorde Ilic und Luuc van der Ent über ein Duo, das wie Michel Schlien und Florian Krage unter den Top 5 der punktbesten Blocker steht. Und bemerkenswert, weil für ein Drei-Satz-Spiel nicht alltäglich, war auch die Tatsache, dass bei den Bayern gleich vier Spieler auf eine zweistellige Punkteausbeute kamen. Topscorer Jalen Penrose fehlte da sogar ebenso verletzt wie Jannik Pörner bei der SVG.

Pörner war ja vor Wochenfrist gegen KW erstmals wieder nach seinem Bänderriss dauerhaft auf dem Feld, hatte eine Angriffsquote von nur 25 Prozent, sorgte aber mit seinem Aufschlag für viel Druck (15 Versuche, kein Fehler), holte viele Bälle in der Feldabwehr und „hatte insgesamt eine sehr gute Ausstrahlung“, so Hübner. So galt wie bei Thole und Peemüller auch hier, wie der Coach generell befand: „Wichtig ist immer, positiv und geduldig zu bleiben. Dann kann man auch aus einem Tief herausfinden, wenn der Rest der Mannschaft funktioniert.“

Ein gutes Service, in dem es gegen KW insgesamt nur neun Fehler gab, wird die SVG neben der üblichen Block-Qualität auch jetzt wieder benötigen, um Herrsching zu bezwingen. Hinzu kommen muss eine starke Annahme, denn auch im Aufschlag sind die Gäste eine Macht, insbesondere Zuspieler Johannes Tille. Drei klare Niederlagen der Bayern zuletzt sollten jedenfalls nicht täuschen. Sie kamen gegen Berlin, Friedrichshafen und Frankfurt zustande, und die Sätze endeten fast durchweg äußerst knapp. Das wird in der Gellersenhölle also ein heißes Match.

 

 

Deutschland - ETV Hamburg-News

  Samstag, 23. Januar 2021

  

ETV Hamburg: Restart nach sechs Wochen

Heimspielauftakt 2021 gegen BBSC Berlin

Am kommenden Sonntag geht sie los, die Rückrunde der Premieren-Saison des ETV Hamburg in der 2. Bundesliga. Um 16 Uhr erwarten die Eimsbüttelerinnen ihre Berliner Gäste vom BBSC.

Das Hinspiel gegen BBSC endete mit einem 3:1-Sieg für die Gastgeberinnen, die den ETV seinerzeit in der Annahme schwer in Bedrängnis brachten und dem Team zudem mit einer überragenden Feldabwehr das Leben schwer gemacht haben.

Für die Büttels ist es der Start nach einer ungewohnt langen Wettkampfpause, die eigentlich bereits am letzten Wochenende beendet werden sollte. Doch leider hat die Stadt Borken Wettspiele vor Ort untersagt, so dass das Spiel bis auf weiteres vertagt wurde.  Doch ganz ungelegen kam das nicht, da der halbe ETV-Kader erkältet oder anderweitig angeschlagen war. Die Wehwehchen sind mittlerweile wieder auskuriert, so dass man ungehemmt in das kommende Spiel gehen kann.

Die Berlinerinnen waren indes bereits am Ball. Hierbei gab es eine deutliche Heimniederlage gegen den Spitzenreiter aus Leverkusen. Diese Deutlichkeit dürfte allerdings der Tatsache geschuldet sein, dass man coronabedingt zweieinhalb Monate (!) nicht spielen und nur sehr eingeschränkt trainieren durfte.

Leider sind auch zu diesem Spiel keine Zuschauer zugelassen. Dafür stellen wir dem geneigten Publikum auch dieses Mal wieder einen Livestream zur Verfügung. Unter  https://sporttotal.tv/ma22e7bcdb  kann verfolgt werden, ob dem ETV Hamburg der Rückrundenauftakt gelingt.

Wenn auch ‚nur‘ virtuell, Spielerinnen und Trainer freuen sich auf viele Zuschauer.

 

 

Deutschland - Sterne des Sports

  Montag, 18. Januar 2021

  www.sterne-des-sports.de/

Sterne des Sports: Glindmeyer gewinnt Publikumspreis

Jana Glindmeyer vom VfL Pinneberg heißt die Gewinnerin des Publikumspreises 2020! Glückwunsch zur Auszeichnung für ihr Engagement für den Kinderschutz im Sportverein! #EchtGoldWert. Alle Infos über Jana und der Initiative des VfL Pinneberg gibt es im Clip der Sportschau.

Die „Sterne des Sports“ sind Deutschlands wichtigster Vereinswettbewerb im Breitensport. Der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken zeichnen Sportvereine aus, die sich über ihr sportliches Angebot hinaus besonders gesellschaftlich engagieren.

NICHT VERPASSEN
Am Montag gibt es noch einmal eine Zusammenfassung zum Publikumspreis im ARD-Morgenmagazin.

Smash-Anmerkung: Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Montag, 18. Januar 2021

  

Neues Angebot für HVbV-Schiedsrichter (D, C, B)

In der aktuellen Zeit können wir Schiedsrichter keine praktische Erfahrung sammeln. Um aber nicht ganz aus der Übung zu kommen, starten wir Schiedsrichterprüfer des HVbV ein neues Format: der RegelDialog.

Der RegelDialog umfasst maximal zwei Stunden. Hier wollen wir uns mit einer ausgewählten Regel-Thematik beschäftigen und uns neben der Regelauffrischung kollegial über gemachte Erlebnisse und Erfahrungen zu diesem Themenkomplex austauschen. Auch für Fragen wird es ausreichend Möglichkeiten geben.

Der erste RegelDialog findet am 10.Februar um 19 Uhr zum Thema „Regel 13 – Angriffsschlag“ statt. Die Veranstaltung ist im Schiedsrichter-Fortbildungsbereich aufgeführt. Eine Anmeldung erfolgt über das SAMS und die Teilnahme für dieses neue Angebot ist kostenlos.

Bei dieser Pilotveranstaltung fließen eure Teilnahme, sowie eure Rückmeldungen in die Entscheidung mit ein, ob und wie das Format fortgesetzt werden kann.

Solltet Ihr dazu noch Fragen haben, wendet euch bitte direkt an Meike Dreher.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Samstag, 16. Januar 2021

  

LüneHünen zweimal auswärts gefordert

Klares Ziel der LüneHünen ist eine bessere Rück- als Hinrunde / Auf Punktejagd bei KW-Bestensee und VCO Berlin

Diese Auszeit war ungewöhnlich lang, der Wiederbeginn fühlt sich wie ein Neustart an: Wenn die SVG Lüneburg an diesem Sonnabend (18 Uhr) mit einem Auswärtsspiel bei den Netzhoppers KW-Bestensee ihr Programm in der Volleyball-Bundesliga fortsetzt, dann sind 35 Tage seit dem letzten Match (2:3 in Hildesheim) vergangen. Und von Brandenburg geht es dann gleich weiter ins nahe Berlin, wo am Sonntag (ebenfalls 18 Uhr) beim Internatsteam VC Olympia das Punktekonto noch weiter aufgestockt werden soll. Eine doppelte Chance also für den Tabellenneunten, im neuen Jahr tatsächlich durchzustarten. Beide Spiele laufen wieder im Live-Stream auf sporttotal.tv

Die bisher schwierige und sportlich durchwachsene Saison ist durch die lange Pause jedoch nicht einfacher geworden. Weil einige Konkurrenten in dieser Zeit erfolgreiche Auftritte hatten, ist die SVG aus den Playoff-Plätzen herausgedrängt worden und muss nun aufpassen, dass sie den Anschluss hält. Zwar sind noch zwei Matches nachzuholen, doch die taugen nicht gerade als „stille Reserve“, die Mut machen: Gegen Friedrichshafen und Frankfurt sind sicher nicht viele Punkte einzukalkulieren…

„Alles super“ immerhin für Rückkehrer Gijs van Solkema

Zudem war auch die spielfreie Zeit – wie schon all die Wochen und Monate vorher – nicht frei von Störungen, lief der Trainingsbetrieb nicht rund. Zunächst stoppte ja bekanntlich ein falsch positiver Coronafall inklusive Spielausfall gegen Friedrichshafen und Trainingsausfall durch Quarantäne das Programm. Und dann holte die LüneHünen auch die Verletzungshistorie wieder ein. Erst musste Konrad Thole mit Hüftproblemen eine Zeitlang aussetzen, zuletzt traf es mal wieder Dalton Solbrig, dessen alte Fußverletzung Schmerzen bereitete. Thole ist inzwischen wieder voll dabei, und auch Solbrig soll auf jeden Fall am Wochenende mitfahren. „Ihm haben ein paar freie Tage gut getan, die letzten Trainingseinheiten werden zeigen, inwieweit er einzuplanen ist“, muss Chefcoach Stefan Hübner die weitere Entwicklung abwarten.

Auch wenn einige Übungseinheiten also nicht mit komplettem Team stattfinden konnten, waren die insgesamt fünf Wochen doch wertvoll zur Wiedereingliederung von Rückkehrer Gijs van Solkema. „Alles super“, berichtet der Zuspieler, „ich habe mich gut wieder eingelebt, ich bin topfit, das Training macht richtig Spaß und ich freue mich total, dass ich wieder regelmäßig spielen kann.“ Für Polonia London gab es ja nur einige wenige internationale Auftritte und viel Training, ein Meisterschaftsbetrieb in England liegt seit langem brach. Nun muss sich zeigen, wie sich die fehlende Spielpraxis auswirkt. Die Hälfte der SVG-Mannschaft kennt der Holländer ja noch, „und mit den Neuen verstehe ich mich gut außerhalb des Feldes, und auch das Zusammenspiel läuft schon gut“, ist er voller Tatendrang. „Wir arbeiten gut. Vielleicht braucht es noch ein bisschen Zeit. Aber ich denke schon, dass wir es besser machen werden als in der ersten Saisonhälfte.“

Dieses Ziel treibt alle an. Viele nur knapp verlorene Sätze im alten Jahr wollen sich nun die LüneHünen sichern. So gab es auch im Hinspiel gegen KW-Bestensee ein 2:3, das auch anders herum hätte ausgehen können. Denn Durchgang eins (23:25) und der Tiebreak (14:16) wurden denkbar knapp abgegeben. Auch die Heimspiele gegen Bühl (1:3) und und Düren (1:3) kosteten Punkte wegen mangelnder Cleverness und Geduld in entscheidenden Situationen. Gegen Bühl gingen die Sätze drei und vier in der Verlängerung verloren (25:27, 27:29), gegen Düren Satz zwei und vier (jeweils 23:25).

Gegen die Netzhoppers hängt das Netz hoch…

Aber es gab ja auch einige Pluspunkte im ersten Teil der Bundesliga-Hauptrunde, die mit einem überraschenden 3:1 in Frankfurt begann. Im Team-Ranking der erzielten Blockpunkte steht die SVG mit 115 weiterhin auf Platz eins, obwohl die Konkurrenz teils schon drei Matches mehr gespielt hat. In den Ranglisten der Spieler ist Michel Schlien bei den Blockpunkten unverändert klar Erster (32 Punkte) – vor Byron Keturakis (23), dem Zuspieler der Netzhoppers. „Der spielt wirklich eine sehr gute Saison, wie auch die ganze Mannschaft. Da passt alles”, lobt Hübner den Sonnabend-Gegner, der ja auch sensationell ins Pokalfinale eingezogen ist – mit 3:2-Siegen gegen Düren, die Berlin Volleys und Herrsching, jeweils nach 0:2-Satzrückstand.

Das wird also eine enorm hohe Hürde. „Für uns ist jetzt jedes Spiel wichtig”, entgegnet Hübner und schließt damit den Auftritt beim VC Olympia mit ein. “VCO wird während einer Saison traditionell stets besser, die Jungs lernen ja viel dazu”, mahnt er, den Tabellenletzten nicht am klaren 3:0 im Hinspiel zu messen. “Wir hatten in der Pause trotz auch neuer Rückschläge viele sehr gute Trainingseinheiten. Ich hoffe, dass wir das jetzt auch in den Spielen umsetzen können. Wir wollen auf jeden Fall versuchen, es besser zu machen als in der Hinrunde.”

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Mittwoch, 13. Januar 2021

  

SVG Lüneburg: Viele Höhepunkte 2021

Zwei weitere EM-Tickets / Internationaler Aufgalopp ins neue Volleyball-Jahr

Neues Jahr, neue Hoffnung bei den Volleyballern in der Corona-Pandemie: 2021 stehen gleich mehrere Großereignisse an – aber können sie auch stattfinden? Voller Zuversicht laufen die Planungen, die Termine für die Europameisterschaft, die Nations League, das olympische Volleyball-Turnier oder auch die internationalen Vereinswettbewerbe stehen weitgehend. Größte Unsicherheit ist, wie die Veranstaltungen ausgerichtet werden: mit oder ohne oder wenigstens einem Teil an Zuschauern. Ein erster internationaler Aufgalopp ins Jahr sind in dieser Woche zwei von insgesamt sieben Qualifikationsturnieren zur Europameisterschaft im Spätsommer dieses Jahres. Die Qualifikation wurde 2020 wegen der Pandemie verschoben.

Vier Spieler aus der Bundesliga im Einsatz

In Hadara (Israel) treten dabei im Pool B auch Spieler aus der deutschen Bundesliga an. Die Bisons Bühl stellen für Österreich gleich ein Trio ab: Libero Florian Ringseis, Außenangreifer Niklas Kronthaler und Mittelblocker Mathäus Jurkovics. Hinzu kommt noch von den Giesen Grizzlys Außenangreifer Anton Menner. Die Österreicher sind jedoch wie Gastgeber Israel nur Außenseiter, klarer Favorit in dieser Gruppe ist Bulgarien – 14. laut neuester Weltrangliste – um seinen Star im Diagonalangriff, Tsvetan Sokolov, derzeit Dynamo Moskau, zuvor u.a. bei Zenit Kazan und Cucine Lube Civitanova.

Ebenfalls in dieser Woche spielen im Pool C im nord-mazedonischen Skopje neben den Gastgebern noch die favorisierte Türkei und Bosnien-Herzegowina. Doch Mazedonien um seinen Diagonalangreifer und Kapitän Nikola Gjorgiev, in der vergangenen Saison in Friedrichshafen, rechnet sich auch gute Chancen aus. Dänemark hatte in dieser Gruppe im Herbst sein Team zurückgezogen. Sicher für das Endturnier qualifiziert sind die Gruppensieger, ob die jeweiligen Zweiten noch eine Chance haben, entscheidet sich Anfang Mai, wenn vier weitere Gruppen ihre Qualifikation spielen – darunter auch der Pool A mit zwei LüneHünen: Gijs van Solkema mit Holland und Viktor Lindberg mit Schweden.

Die EM-Endrunde mit 24 Teams soll dann im Zeitraum 15. August bis 13. September in vier Ländern (Polen, Estland, Finnland, Tschechien) stattfinden, der genaue Terminplan ist noch offen. Deutschland musste als Achter der letzten Titelkämpfe nicht in die Qualifikation.

 

 

Deutschland - SVG Lüneburg-News

  Mittwoch, 06. Januar 2021

  

SVG Lüneburg: Eine ganze Dekade

Jubilar hat Spaß bei der SVG / Bernd Schlesinger seit zehn Jahren ein Teil der Erfolgsgeschichte

Der 31. Dezember war nicht nur der Tag des Jahreswechsels, es war auch der Tag eines runden Jubiläums: Da machte Bernd Schlesinger die „10“ voll. Zehn ereignisreiche Jahre bei der SVG Lüneburg für den Sportlichen Leiter und Co-Trainer – ein Rückblick. „Es war und ist immer noch eine sehr schöne Zeit“, bilanziert der Jubilar.

Anfang Januar 2011 stieg Schlesinger zum Wiederbeginn des Übungsbetriebs nach der Weihnachtspause als Co-Trainer bei der SVG ein. Die spielte damals in der zweiten Saison in der 2. Liga Nord und war nach einer verkorksten Vorrunde Tabellenvorletzter. „Die Zeit ist wie im Fluge vergangen“, blickt der heute 61-Jährige, im Beruf Leiter des Beachvolleyball-Bundesstützpunkts in Hamburg und Trainingswissenschaftler, auf die Dekade zurück. Hätte er gedacht, dass daraus ein so langfristiges Engagement werden würde? „Das war damals nicht abzusehen. Aber ich bin schon jemand, der es gerne mag, wenn er etwas mit aufbauen kann, bin keiner, der Hopping von Verein zu Verein betreibt.“

Tatsächlich war er, bevor er sich langfristig und erfolgreich den Beachern widmete, auch in der Halle dauerhaft tätig als Coach des Oststeinbeker SV (Bundesliga-Aufstieg 2005) oder Cheftrainer am Volleyball-Internat Frankfurt (7 Jahre), mit dessen männlichen Nachwuchs er 1999 WM-Silber holte. Oder auch beim Hamburger SV bzw. dessen Nachfolgeverein 1. VC Hamburg, mit dem er Pokalsieger 1992 wurde. Ein Erfahrungsschatz, der der noch jungen, aufstrebenden SVG helfen sollte. Und auf deren Weg bis in die Bundesliga-Spitze er noch einige Highlights erlebte wie den Aufstieg 2014, die Pokalfinals 2015 und 2019 sowie drei Meisterschafts-Bronzemedaillen.

„Andere Mannschaften haben uns überholt“

„Sportlich war das weit mehr als man erwarten konnte. Wir sind ja immer noch der beste Aufsteiger aller Zeiten mit Pokalfinale und Platz drei im ersten Jahr“, war die sprunghafte Entwicklung der ersten Jahre auch aus seiner Sicht etwas ganz Besonderes. Derzeit jedoch gibt es weniger zu bejubeln. „Diese und die letzte Saison ist ein Rückschritt, da braucht man nichts zu beschönigen. Andere Mannschaften wie Herrsching, KW-Bestensee oder Bühl haben uns überholt. Aber auch das gehört im Sport zu einer Entwicklung dazu. Natürlich müssen wir aber auf den alten Weg zurück, wieder um die Plätze spielen wie in den ersten fünf Jahren.“

Doch Schlesinger weiß, dass das – gerade auch wegen der Corona-Krise – nicht von heute auf morgen gehen wird. „Aber von heute auf übermorgen“, ist er überzeugt. „Sport ist ein schnelllebiges Geschäft. Wir arbeiten daran, dass es wieder aufwärts geht. Etwas Geduld muss man haben, aber für mich heißt Geduld nicht Jahre – sondern eher Monate, Wochen, Tage…“ Diese Geduld wurde in der Vergangenheit jedoch auch beim Hickhack um die Arena Lüneburger Land – unerlässlich für die Weiterentwicklung der SVG – oft auf die Probe gestellt. „Dafür hatte ich nun überhaupt kein Verständnis im Laufe der Jahre. Jetzt bin ich froh, dass es im Herbst soweit ist, dass wir da spielen können, das wird ja ein echtes Schmuckkästchen.“

Also sieht er die Entwicklung der SVG insgesamt doch positiv? „Ja klar. Als ich angefangen habe, war Abstiegskampf in der 2. Liga. Jetzt sind wir ein etablierter Bundesligist in einer Liga, die in den letzten Jahren enorm an Attraktivität gewonnen hat, sehr ausgeglichen besetzt ist und eine der interessantesten Ligen in Europa geworden ist – mit der SVG mittendrin.“ Wobei für ihn ebenso klar ist: „Damit darf man sich nicht zufrieden geben. Wichtig wird sein, dass wir nach dem Umzug in die neue Halle auch wirtschaftlich die nächste Stufe erreichen. Denn Stagnation ist Rückschritt. Die SVG ist für Lüneburg ein Aushängeschild, da würde man sich dann auch mehr Unterstützung aus der Politik wünschen. Das ist anderswo, nicht nur in Hamburg, anders.“

Positive Entwicklung soll bald weitergehen

Dennoch, und das zeigen auch seine kritischen Anmerkungen, ist Schlesinger in seinem Nebenjob weiter mit Feuereifer bei der Sache. „Wenn es keinen Spaß mehr machen würde, wäre ich schon nicht mehr dabei. Und das kann ich mir auch weiterhin vorstellen, solange ich Spaß habe, gesund bin und etwas zur Weiterentwicklung des Projektes SVG beisteuern kann“, betont er trotz seines fordernden Hauptberufs am Olympia-Stützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein. Dort wurde ja im Beachvolleyball auch mit vielen Personalentscheidungen bei Aktiven und im Staff erst kürzlich die Zukunftsplanung in Richtung der Sommerspiele 2024 und 2028 eingeleitet.

Und mit den LüneHünen treibt Schlesinger ein Traum besonders an: „Nochmal Europacup zu spielen ist mein großes Ziel.“ Was für ein Schlusswort!

 

 

Hamburg - HVbV-News

  Mittwoch, 06. Januar 2021

  

HVbV-Geschäftsstelle: Eingeschränkte Zeiten

Hallo liebe VolleyballerInnen,

für uns beginnt das Jahr mit einer Veränderung auf der Geschäftsstelle: Aufgrund der finanziell angeschlagenen Situation sind unsere MitarbeiterInnen der Geschäftsstelle in Kurzarbeit. 

Wir hatten Ende des Jahres angeboten, dass die Vereine einen Antrag auf Rückerstattung der Meldegelder stellen können. Für dieses Zeichen der Solidarität mit unseren Mitgliedern gab es in Hamburg von vielen Seiten großes Lob und viel Anerkennung. Von einigen Landesverbänden bundesweit gab es auch Unverständnis, warum wir auf „uns zustehendes Geld“ verzichten, unabhängig davon, ob und wie der Spielbetrieb und damit DIE zentrale Dienstleistung des Verbandes erfolgt oder nicht. Wir denken jedoch, dass es ein wichtiges und richtiges Signal an unsere Mitglieder war und ist, sich so zu entscheiden.

Umso mehr möchten wir an dieser Stelle ausdrücklich allen Vereinen danken, die bei der Rückerstattung der Meldegelder auf Teile oder sogar die ganze Summe verzichtet haben, um eben auch den HVbV in dieser schwierigen Lage zu unterstützen. 

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass das nicht alle konnten und wir so weiter in einer finanziell bedrohlichen Situation stecken, die den Schritt "Kurzarbeit" unvermeidbar macht. 

Wir haben Ende 2020 einen Antrag auf Unterstützung aus dem Hilfefonds gestellt. Es ist allerdings noch offen, wie groß der Anteil ist, den wir am Ende daraus erhalten.

Bitte seht es uns nach, dass die Geschäftsstelle für die nächsten zwei Monate telefonisch und per Mail nur eingeschränkt erreichbar ist. Bitte wendet Euch daher möglichst ausschließlich per Mail an uns (anfrage@hvbv.de oder direkt an die einzelnen MitarbeiterInnen).

Abschließend bleibt uns nur noch, Euch allen ein frohes neues Jahr zu wünschen und gemeinsam darauf zu hoffen, dass wir alle in 2021 als Menschen, Vereine und Verband die Corona-Krise bewältigen können.

Andrea Kleipoedszus, Fabian Harbrecht, Sebastian Rieck und Lima Gawor
Vorstand des HVbV e.V.

 

 




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