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| Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News |
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Mittwoch. 05. November 2003 |
Zweite
Chance gehabt - und mit Kämpferherz genutzt
ETV
gewinnt das Nachholspiel in Glinde mit 3:1 (88 min.)
Zur
Vorgeschichte: Da das erste Spiel (3:1 für Glinde) auf Grund eines Aufstellungsfehlers
vom Staffelleiter annulliert wurde, kam es am letzten Samstag zur Neuansetzung
des Spiels.
Mit
Hochspannung erwartete die Armada des ETV den Spieltag – könnte man doch das
verpatzte erste Spiel revidieren. Zu verlieren gab es eh nichts. Und das im
doppelten Sinn, denn Christian Grussendorf standen diesmal nur 8 Mädels zur
Verfügung.
Im ersten Satz verpasste der ETV den Start gleich total und lag schnell mit 0:5 hinten. Erst langsam fand die Mannschaft ins Spiel; schaffte bei 15:15 den ersten Ausgleich. Um sich im Anschluss gleich einen 4-Punkte-Vorsprung zu erarbeiten und ins Ziel zu retten (25:21). Im zweiten Satz ein ähnliches Bild. Nach Anfangsschwierigkeiten lag die Armada auf einmal 10:17 hinten. Sollte es ein Spiegelbild des ersten Spiels in Glinde sein? Nein! Man war sich einig und kämpfte sich auf 24:24 heran. Doch es sollte nicht reichen. Mit 26:24 ging der Satz verdient an Glinde.
3. Satz.
Wieder erwischte Glinde den besseren Start; lag immer mit 2-3 Punkten voraus.
Beim Stand von 14:18 erspielte sich Glinde wiederum einen 4-Punkte-Vorsprung.
Aber die Armada steckte nicht auf, fightete sich auf 24:24 heran. Diesmal setzte
sie nach und gewann ihrerseits den Satz mit 26:24.
Die Stimmung sollte in den
vierten Satz mitgenommen werden. Doch was passierte Typisches für dieses Spiel?
Richtig, die Mädels des ETV verschliefen abermals den Start und lagen mit 0:5
hinten. Nach einer Auszeit und klaren Worten von Christian Grussendorf ging die
Mannschaft entschlossen an die Fortsetzung der bisher gezeigten Leistung. Punkt
für Punkt wurde aufgeholt, gute Blocks gesetzt, bessere Angaben geschlagen und
Bälle erlaufen – kurz: einfach nur gekämpft. Und nach 88 Minuten hatte der
ETV das Spiel gewonnen (25:20)!
Natürlich
sehr zur Freude aller! Denn nicht nur, dass die Mädels des ETV zwei wichtige
Punkte auf der Haben-Seite verbuchen können; noch viel wichtiger ist, dass die
Armada endlich gezeigt hat, dass sie kämpfen kann.
Auf ein
Neues am nächsten Samstag um 15 Uhr in der Gustav-Falke-Halle gegen Aufsteiger
Wilhelmsburg. Zuschauer sind herzlich willkommen und der Eintritt wie immer
frei! Im
Anschluss um 18 Uhr spielen die 1. Herren gegen VfL Geesthacht.
Katrin
Wiese
Aktuelle
Infos und Spielberichte zu den 1. Damen und Herren unter: www.etv-volleyball.de
| Hamburg - Barsbüttler SV-News |
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Mittwoch. 05. November 2003 |
Doppelsieg
für Barsbütteler Volleyballer in Schwarzenbek
Gleich zwei Barsbütteler Volleyballmannschaften mussten am vorigen Samstag zu einem Auswärtsspiel nach Schwarzenbek. Ein großer Konvoi aus Spielern, Trainern und Fans machte daher nach Schwarzenbek zum spielen und anfeuern. Glücklicherweise lohnte sich dieser Weg, denn beide Mannschaften gewannen ihre Spiele gegen den TSV jeweils deutlich in Sätzen mit 3:0.
Während die zweiten Herren gegen die junge und noch ziemlich unerfahrene Mannschaft keinerlei Probleme hatten, waren die einzelnen Sätze der Damen sehr umkämpft. Durch die hervorragende Unterstützung der mitgereisten Fans konnte der knappe Vorsprung im dritten Satz jedoch gehalten und das Spiel letztendlich deutlich nach Sätzen gewonnen werden. Am Sonntag folgten drei weitere 3:0 Ergebnisse. Während die ersten Damen dem Tabellenführer leider unterlegen waren, verfolgt die höchste Barsbüttler Herren-Mannschaft das Ziel "Aufstieg" mit zwei weiteren ungefährdeten Siegen.
Am nächsten Wochenende soll die Tabellenführung
ab 14:30 in der Sporthalle in Willinghusen ausgebaut werden. Dabei freut sich
die Mannschaft natürlich bei freiem Eintritt über jeden begeisterten
Zuschauer.
| Deutschland - Südwest Presse |
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Mittwoch. 05. November 2003 |
Zu
nett, zu zufrieden, zu viel Spaß
3:1
gegen Münster gewonnen, das 2:3 in Suhl abgehakt - alles bestens bei den Ulmer
Volleyballerinnen? Keine Spur davon! Mathias Eichinger grollte auch gestern noch
mächtig. Im folgenden Interview konkretisiert der 48-jährige Trainer seine
harsche Kritik an der Mannschaft
Herr
Eichinger, Ihr Team hat 3:1 gegen Münster gewonnen. Nun war ja Münster als
Tabellenführer und Vizemeister nicht irgendwer. Warum sind Sie dennoch nicht
zufrieden?
MATHIAS EICHINGER: Wenn man 23:19 wie im zweiten Satz führt und schafft es
nicht, die zwei Punkte zu machen, dann ist das äußerst ärgerlich. Wenn plötzlich
die Aufschläge nicht mehr rüberkommen, dann sollte man überlegen, ob man
nicht lieber Schach oder Halma spielt. Wenn man gut werden will, muss man
weniger Fehler machen. Ein paar Spielerinnen haben keine gute Technik, und da
werden dann Aufschlag und Annahme instabil.
Zeigen
die Spielerinnen im Training denn nicht den letzten Biss?
EICHINGER: Die trainieren nicht schlecht. Aber sie sind sauer auf mich, dass
ich viel Druck mache. Die wollen Spaß haben. Aber es sollte umgekehrt sein: Im
Training schwitzen oder sogar mal weinen und dafür im Spiel sehr viel Spaß
haben. Wenn sie das kapieren, können sie sogar den Europapokal holen.
An
welche Spielerinnen richtet sich Ihre Kritik im einzelnen?
EICHINGER: Das betrifft das ganze Team. Es fehlt einfach die Qualität im
Training, an der Drecksarbeit, den kleinen Sachen, die niemand sieht, die aber
wichtig sind. Die Spielerinnen sind ein bisschen faul und zufrieden geworden.
Wenn man einmal Meister und Pokalsieger geworden ist, dann muss der nächste
Schritt sein, Europa zu erobern.
War denn
die Einstellung in Ihrer früheren Meistermannschaft in Feuerbach anders?
EICHINGER: Die haben von alleine gewusst, was sie wollen: ins Final Four des
Europapokals. Dafür haben Karin Steyaert und Renate Riek gesorgt. Aber die
Spielerinnen hier sind viel zu nett miteinander.
Was
wollen Sie tun?
EICHINGER: Ich habe den holländischen Nationalcoach Angelo Frigoni gebeten,
für uns zwei, drei Spiele in Italien auszumachen. Da sieht meine Mannschaft
mal, wie es ist, wenn sie gegen richtig gute Teams spielt. Wir konzentrieren uns
jetzt voll auf den Pokal und den Europapokal. Und wenn wir die Chance haben,
deutscher Meister zu werden, dann versuchen wir es.
Klaus
Vestewig
| Belgien - www.volleyball.de |
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Mittwoch. 05. November 2003 |
Maaseik
kassiert erste Heimniederlage seit 2000
Mayer,
Wiebel & Co. verlieren 1:3 gegen Menen
Es kam fast aus heiterem Himmel: Mit 1:3 unterlag Noliko Maaseik - mit den beiden deutschen Nationalspielern Michael Mayer und Georg Wiebel - am Wochenende überraschend Par Ky Menen. Gleichzeitig war dies die erste Heimniederlage für Maaseik in der belgischen Meisterschaft seit drei Jahren.
Mayer konnte in der Partie nicht überzeugen. Dagegen trumpften bei Menen Steve Roelandt und Frederik Delanghe, die vorher für Maaseik spielten, stark auf.
Nach
sechs Spieltagen führt Menen nun ungeschlagen das Klassement an. Dahinter
rangieren Knack Roeselare (mit Ralph Bergmann) und Maaseik auf den Plätzen zwei
und drei. Lennik (mit Tom Kröger) und Torhout (mit Rüdiger Bauer) liegen
derzeit auf Rang vier und sieben.
cku
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Mittwoch. 05. November 2003 |
Rote
Raben im Konzert der Großen?
Siege
über Augsburg und Berlin
Nach einem erfolgreichen Wochenende haben die Roten Raben Vilsbiburg wieder gute Chancen, im Konzert der Großen mitzumischen. Dem 3:1-Derby-Triumph vom Freitag über Augsburg ließ die Truppe von Trainer Michael Schöps am Sonntag einen klares 3:0 gegen Berlin folgen.
Wenig zufrieden war Schöps jedoch mit der Leistung seiner Mannschaft gegen Augsburg. Nur 17 Minuten lang wurden die Roten Raben ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. Genau so lange nämlich dauerte der erste Satz, in dem die personell geschwächten Augsburgerinnen mit 25:13 regelrecht an die Wand gespielt wurden.
Dieses Niveau konnten die Roten Raben allerdings nicht in den zweiten Satz retten. Die unbeschwert aufspielenden Gastgeberinnen, die neben der nach Ulm gewechselten Norisha Campbell auch auf Sabine Schulz verzichten mussten, überraschten die Vilsbiburgerinnen mit guter Blockarbeit und platzierten Angriffen. Von Beginn an lief die Schöps-Truppe einem Rückstand hinterher, den sie bis zum Schluss nicht mehr aufholen konnte - 21:25.
Um die Souveränität, die die Gäste im ersten Satz demonstriert hatte, war es damit geschehen. Denn in den spannungsgeladenen Sätzen drei und vier ließen die Roten Raben spielerische Konstanz vermissen. "Wir haben Augsburg mit unseren Fehlern immer wieder eingeladen, ins Spiel zu kommen", sagte Schöps zu der hohen Fehlerquote seiner Mannschaft. Die Führung wechselte ständig, erst im Endspurt konnte man den Widerstand der aufopferungsvoll kämpfenden Augsburgerinnen brechen.
Eine weit konstantere Leistung bekamen 870 Vilsbiburger Fans am Sonntag gegen den BVC Berlin 68 zu sehen. Mit guter Blockarbeit und knallharten Angriffen verschafften sich die Roten Raben von Beginn an Respekt. Dank einer guten Annahme konnte Zuspielerin Malin Ericsson Katja Wühler und Hana Musilova immer wieder gut in Szene setzen. Ein Ass der auffällig gut spielenden Hana Kovarova sorgte für einen 25:21-Satzgewinn.
Ähnlich wie in Augsburg verschliefen die Roten Raben den Beginn des zweiten Satzes - Eigenfehler schlichen sich ein. Doch vor lautstarker Heimkulisse kämpfte sich Vilsbiburg wieder nach vorne. Vor allem Katja Wühler und Hana Kovarova machten aus einem 5:8-Rückstand eine 10:8-Führung. Den Berlinerinnen hatte man damit den Schneid abgekauft. Für ein 25:20 sorgten schließlich die "jungen Wilden" - Ina Prechtl, Veronika Pongratz und Iris Nachmann sammelten Spielpraxis. Spannend verlief der dritte Durchgang, in dem sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Erst im Endspurt behielten die Roten Raben die Nase mit 25:22 vorn.
Für Michael Schöps und seine Mannschaften waren die beiden Wochenend-Begegnungen eine gute Gelegenheit, die Leistung zu stabilisieren. Am kommenden Sonntag treten die Roten Raben die Reise zum Aufsteiger USC Braunschweig an. Dort sind die Vilsbiburgerinnen als Favorit in der Pflicht. Der nächste Heimauftritt steht am 14. November gegen die Überraschungsmannschaft aus Suhl auf dem Programm.
Ben
Weinberger
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Mittwoch. 05. November 2003 |
FSG Medizin Hoyerswerda sucht noch Mitstreiter
Fuß- Hand- oder Volleyball kennt wohl jeder, selbst Sportmuffel. Aber Sitzball? Diese Art der Körperertüchtigung ermöglicht auch Menschen mit Beinbehinderungen Wettkampfsport – eben im Sitzen.
Bei der FSG Medizin Hoyerswerda konnte man am Sonnabend genau sehen, wie das geht. Der Verein war (dank vieler fleißiger Helfer) hervorragender Ausrichter der ersten Runde in der Sachsenmeisterschaft und trat gegen Vetretungen aus Dresden, Plauen, Zittau, Leipzig und Kreischa an. Siegchancen rechneten sich die FSGer freilich nicht aus. Erst seit dem Vorjahr spielt das Team in der höchsten Spielklasse des Landes. „Wir sind mit Freude dabei, treffen uns auch außerhalb des Trainings“, erzählt Holger Wende.
Um noch besser zu spielen, wird Verstärkung gesucht – auch durch Menschen ohne Handicap. Man braucht lediglich ein wenig Ballgefühl – und eine gepolsterte Hose, wie sie auch im Eishockey üblich ist. Vielleicht klappt’s in Zukunft auch mit weiteren Siegen. Am Sonnabend gelang immerhin schon ein Erfolg gegen Zittau. (hl)
Schnuppertraining ist jeweils Donnerstag von 15 bis 16 Uhr (Kinder) und 16 bis 18 Uhr (Jugend und älter) in der FSG-Turnhalle Orthopädie/Altstadt.
| Hamburg - Elmshorner Nachrichten |
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Mittwoch. 05. November 2003 |
Spiele im und um den Krückaupark
FloraGames 2004: Mit zentralen Wettkämpfen ans Geld
Um den Ausfall des Hauptsponsors Initiative Elmshorn zu verkraften, sollen sich potenzielle Geldgeber und die Stadt sich mehr wiederfinden.
Elmshorn. "Die FloraGames 2003 haben Maßstäbe gesetzt", sagte Organisations-Chef Thomas Becken. Maßstäbe, die in der Zukunft so nicht zu halten sein werden, wie er feststellte. Dies bezieht sich vor allem auf das finanzielle Gerüst. Konnten die Macher vom Verein Elmshorner Modell in diesem Jahr dank des Rückenwindes der gescheiterten Bewerbung Hamburgs um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2012 auf ein finanzielles Polster von 70 000 Euro zurückgreifen, wird der Geldtopf für die zweite Auflage wohl kleiner ausfallen.
Der diesjährige Hauptsponsor Initiative Elmshorn wird sein Engagement nicht wiederholen. Die Akquisition neuer Geldgeber aus der heimischen Wirtschaft gestaltet sich schwierig, denn neben vielen tollen Sportwettkämpfen während des Himmelfahrtwochenendes gab es ein großes Manko zum Beispiel im Vergleich zum Stadtlauf. "Es waren keine Spiele, in denen sich die Stadt Elmshorn widergespiegelt hat", sagte Becken.
Becken, im Hauptberuf Leiter des Elmshorner Ordnungsamtes, präsentierte deshalb beim ersten Vorbereitungstreffen für die FloraGames 2004 (20. bis 24. Mai 2004) ein neues Konzept, das über einen reinen Vorschlagcharakter hinausgeht. "Aus meiner Sicht wird es keine andere Alternative geben als das, was wir ihnen vorschlagen", schrieb er den Vertretern der Sportvereine ins Stammbuch.
Das Schlagwort der neuen FloraGames heißt Zentralisierung. Im Bereich Krückaupark mit Stadion, Sporthallen und Badepark sollten mehrere Veranstaltungen gebündelt werden. In diesem Jahr war nach der glanzvollen Eröffnungsfeier im Krückaustadion nichts mehr los. Die Rahmenveranstaltungen sollen wirksamer in die Öffentlichkeit getragen werden. "Das Konzept muss für die Wirtschaft stimmiger werden", so Becken. Über die Umsetzung soll sich ein noch zu schaffendes Projektteam Gedanken machen.
Vier Vereine sind mit ihren Planungen für Himmelfahrt 2004 bereits durch. Der TGC Schwarz-Rot organisiert als Höhepunkt die Deutschen Meisterschaften der Junioren II Kombination am Sonnabend, 22. Mai. An vier Tagen findet Tanzsport statt; ähnliches hat der TTC in Vorbereitung. Der MTV Horst legt seinen Kindervolkslauf auf den Himmelfahrtstags. Fest in der Planung ist das Handballturnier von Rot-Weiß Kiebitzreihe und das Fußballturnier der E-Jugend beim TSV Sparrieshoop.
Michael Bunk
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Mittwoch. 05. November 2003 |
VC-Manager
fordert Sieg in Schüttorf
Volleyball-Zweitligist
VC 90 nutzte sein spielfreies Wochenende für zwei Tage Erholung, ehe gestern
die Vorbereitung auf das anstehende Spiel beim Tabellenletzten FC Schüttorf
begann.
Mit dem
FC erwartet die 90-er zwar der aktuelle Tabellenletzte, doch gerade dieser
Umstand macht die Mannschaft gefährlich, wie Teammanager Wolfgang Donat befürchtet:
"Die vereinsinternen Diskussionen in Schüttorf sind voll entbrannt. Die
Mannschaft wird jetzt eine Reaktion zeigen wollen", vermutet Donat.
Bisher
zieren die Schüttorfer mit einem mageren Sieg das Tabellenende. Wer Schuld an
der Misere des FC hat, darüber scheiden sich in Schüttorf die Geister.
"Die Meinungen sind da sehr unterschiedlich. Aber wir sollten in jedem Fall
gewarnt sein", mahnt der Teammanager zur Vorsicht. Beim VC herrscht dagegen
nach dem 3:1-Sieg über den TuB Bocholt wieder eitel Sonnenschein. "Der
Erfolg war immens wichtig. Gerade nach dem schwachen Wochenende, welches wir zu
verkraften hatten. An die Leistung von Bocholt müssen wir jetzt anknüpfen",
fordert Donat. Zwar haben sowohl Sebastian Kuzniarz (Virus-Infektion) als auch
Henrik Weßel (Rückenprobleme) mit Verletzungen zu kämpfen, doch bei beiden
blickt man im VC-Lager einem möglichen Einsatz am Samstag optimistisch
entgegen.
Dass der
VC als klarer Favorit in die Schüttorfer Vechtesporthalle reist, steht außer
Frage. Mit der derzeitigen Leistung und dem Tabellenstand könne man von
Bottroper Seite durchaus zufrieden sein, ließ Donat verlauten. Allerdings:
"Die Zufriedenheit bleibt nur dann bestehen, wenn wir auch beim
Tabellenletzten gewinnen." Die Ansage ist klar. Auch wenn den VC 90 mit dem
FC Schüttorf ein angeschlagener Löwe erwartet, die Bottroper müssen die
Oberhand behalten.
sb
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel