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| Hamburg - HVbV-News |
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Freitag. 07. November 2003 |
Hauptamtlicher
Trainer für Hamburger Hallenkader
Der
Hamburger Volleyball-Verband beschäftigt ab dem 01.01.2004 Andre Bolten (29)
als hauptamtlichen Verbandstrainer. Bolten, der bereits seit Juni 2002 für die
Trainingsarbeit des männlichen Nachwuchs im Bereich Halle verantwortlich ist,
übernimmt damit ein umfangreiches Betätigungsfeld.
Neben
der Trainingsarbeit mit den Hamburger Kaderathleten steht die Ausweitung und die
Verbesserung des bisherigen Sichtungssystems im Mittelpunkt seiner Tätigkeit.
Durch eine intensive Kooperation mit den Hamburger Vereinen soll eine deutliche
Leistungssteigerung erreicht werden, die sich in verbesserten Platzierungen auf
Deutschen Meisterschaften und den Bundespokal-Turnieren der Jugend deutlich
macht. Mittelfristig wird eine verbesserte Präsenz der Hamburger
Nachwuchs-VolleyballerInnen in den Nationalkadern der Jugend und der JuniorInnen
angestrebt.
Ermöglicht
wurde die Ausschreibung dieser Stelle durch Zuschüsse des Hamburger Sportbundes
und der Behörde für Bildung und Sport.
Andre
Bolten war vor seiner Trainertätigkeit für den HVbV als Jugendtrainer beim
Eimsbütteler TV erfolgreich. Dort betreute er zeitweilig auch das Team der 2.
Bundesliga. Als Spieler konnte er ebenfalls Erfahrungen in der 2. Bundesliga
sammeln, um diese nun in seine neue Tätigkeit einzubringen.
| Deutschland - Oststeinbeker SV-News |
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Freitag. 07. November 2003 |
Ostbek
Cowboys reisen nach Bocholt
Es ist
eine bizarre Gefühlslage, die derzeit die Zweitliga-Männer des Oststeinbeker
SV in der 2. Liga beherrscht: Noch vor zwei Wochen besiegten die Spieler von
Trainer Bernd Schlesinger in einem atemberaubenden Match den Moerser SC; eine
Woche später unterlag man dem Regionalligisten Warnemünde im Pokal in einer
fast willenlos schwachen Vorstellung. Wie es beim TuB Bocholt laufen wird
(Sonntag, 15 Uhr)?
"Ich
habe leider keine Ahnung, was mich erwartet", sagt Schlesinger mit jenem
sanften Schmunzeln im Gesicht, das bei einem Perfektionisten wie ihm alles sagt.
"Die Jungs können spielen, das haben sie gezeigt, und wenn Sie in Fahrt
kommen, zeigen sie, welche Fortschritte sie gemacht haben. Sie können aber auch
untergehen. Ich bin sehr gespannt, welches Gesicht wir diesmal zeigen. Immerhin
lief das Training gut."
In der
Tabelle stehen die Cowboys beileibe nicht schlecht da, 6:6 Punkte bedeuten den
besten Saisonstart ihrer Geschichte in der 2.Liga - und eigentlich könnte man völlig
ohne Druck die Reise nach Bocholt, zum Vizemeister des Vorjahres, antreten. Die
Gastgeber sind nach dem Verlust ihres Führungsspielers Markus Richter (Bottrop)
in dieser Saison nicht mehr zu den Spitzenteams zu rechnen, noch immer aber
stark genug, jeden Gegner in Verlegenheit zu bringen. Mit 6:6 Punkten belegt der
TuB Bocholt derzeit ebenfalls einen Mittelfeldplatz. Vor allem der
Schnellangriff ist dessen Stärke, und deswegen wird für den OSV viel davon abhängen,
ob Mittelblocker Christian Bartram (Erkältung) in den Westen mitfahren kann
oder ob Martin Hofmann und Daniel Krug ohne Back-Up sich in der Mitte dem
schnellen Spiel entgegenstemmen werden.
Trainer
Schlesinger hofft nach dem schwarzen Wochenende, mit der glatten Pleite gegen
Kyritz, auf eine Trotzreaktion seines Teams. "Der Raum ist für alle da,
als Persönlichkeit zu wachsen und mehr Verantwortung zu übernehmen", sagt
er. "Ich rede schon lange davon, langsam wird es höchste Zeit, dass einige
aus ihrem Schneckenhäuschen herauskommen."
Sorgen
bereitet dem Coach die Personallage: Jan Buhrmester und Fridolin Lippens plagen
sich mit einem fiebrigen Infekt. Zuspieler Sebastian Neufeld kann derzeit nur
einmal pro Woche mit dem Team trainieren, worunter die Feinabstimmung mit den
Angreifern natürlich leidet. "Aber das war auch schon vor dem Moers-Spiel
so", sagt Schlesinger, "in dieser Truppe ist trotzdem alles möglich".
Für
Fans, die das Team begleiten wollen: Abfahrt ist um 9 Uhr vor der
Walter-Ruckert-Halle, die Mitfahrt im Teambus ist selbstverständlich kostenlos.
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Freitag. 07. November 2003 |
Friedrichshafen
schon wieder gegen Unterhaching
FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Am Samstag, 8. November,
kommt es zu einer Neuauflage der Partie VfB Friedrichshafen gegen TSV
Unterhaching. Nach dem Bundesligaspiel am vergangenen Wochenende, treffen sich
die beiden Clubs diesmal zu einem Freundschaftsspiel in Villingen-Schwenningen.
Ist die Paarung auch dieselbe, so muss
VfB-Trainer Stelian Moculescu Änderungen in der Mannschaft vornehmen, denn Toni
Kovacevic und Mario Zelic sind mit der kroatischen Nationalmannschaft in Sachen
Olympia-Qualifikation unterwegs. Vor allem im Mittelblock klemmt es momentan und
so kommen Oldie Ulf Quell und YoungStar Max Günthör zum Einsatz. Spielbeginn
in der Deutenberghalle ist um 19 Uhr.
Beim ersten Testspiel in dieser Woche behielt der
VfB am Mittwoch gegen den Schweizer Vertreter TV Amriswil die Oberhand. Nach den
vereinbarten fünf Sätzen stand es 4:1 (25:19, 25:22, 20:25, 25:18) für die
Hausherren. Den ersten Satz bestritten Robert Koch, Jochen Schöps, Mario Zelic,
Itapolis, Toni Kovacevic, Marcus Popp und Alexis Valido. Ab zweiten Satz übernahmen
Ilja Wiederschein, Jovan Markovic, Itapolis, Ulf Quell, Marcus Popp, Alex Lenz
und Alexis Valido die Arbeit auf dem Feld. Lediglich im dritten Satz hatten die
Häfler Probleme sich gegen den 1er und 2er-Block der spielerisch guten Gäste
durchzusetzen.
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 07. November 2003 |
Weltmeister
hält Hoffnungen Europas hoch!
Nach den ersten fünf Spieltagen beim World Cup 2003 in Japan, der ersten Olympia-Qualifikation für Athen 2004, sind erste Tendenzen erkennbar. Wie erwartet, liegen die Top-Favoriten wie China, Brasilien, USA und Italien gleich zu Beginn des Turniers vorne. Etwas überraschend findet sich Olympiasieger Kuba mit einer Bilanz von 2:3-Siegen nur auf Platz 7 wieder. Das Vordringen unter die ersten drei Teams, die ersten drei Plätze berechtigen für die Teilnahme in Athen, scheint bereits jetzt unmöglich.
Angeführt wird das Feld von Grand Prix-Sieger China, das - neben Vize-Weltmeister USA - als einziges Team ungeschlagen ist. Am heutigen 6. November musste Europameister Polen die Überlegenheit Chinas beim 0:3 anerkennen. An zweiter Stelle liegt zur Zeit Weltmeister Italien mit einer Bilanz von 4:1-Siegen. Die einzige Niederlage resultiert aus einer deutlichen 0:3-Revanche gegen die USA, die damals im WM-Finale mit 3:2 besiegt werden konnte. Die Italienerinnen sind wohl das einzige europäische Team, das sich berechtigte Hoffnungen auf einen Platz unter den ersten drei Teams machen kann, Polen (1:4- Siege) und die Türkei (2:3-Siege) sind bereits deutlich im Hintertreffen.
Die
europäischen Teams, die sich in Japan nicht für Athen 2004 qualifizieren,
werden bei der europäischen Olympia-Qualifikation vom 5.-10. Januar 2004 in
Baku/Azerbaidschan am Start sein. Dort spielt dann auch die DVV-Auswahl um das
begehrte Ticket.
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 07. November 2003 |
Masters
Tour findet statt - Terminplan Ende November!
Nach dem überraschenden "Aus" für MNP, der verantwortlichen Agentur für die Vodafone Masters, steht mittlerweile fest, dass es auch in 2004 eine Masters-Tour geben wird. "Es gibt mehrere interessierte Agenturen, die wissen, dass Beach-Volleyball ein attraktives und fertiges Produkt ist", so DVV-Präsident Werner von Moltke. "Außerdem ist die Marke Beach-Volleyball mit den kommenden Großevents Beach-EM 2004, Grand Slam 2004 und Beach-WM 2005 äußerst attraktiv", so von Moltke weiter.
Der
grobe Rahmenplan für die nationale Saison 2004 steht bereits. Den Auftakt macht
der Renault Beach Cup am 8./9. Mai in München, beendet wird die nationale
Saison am ersten September-Wochenende mit den Deutschen Meisterschaften in
Timmendorfer Strand. Der gesamte Rahmenspielplan soll nach Vorstellungen des DVV
Ende November feststehen und publiziert werden.
| Deutschland - Südwest Presse |
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Freitag. 07. November 2003 |
Positiv geäußert hat sich Mathias Eichinger über Petra Kosic, die junge Zuspielerin, die sich gerade zum Probetraining beim SSV Ulm Aliud Pharma aufhält. "Sie macht einen guten Eindruck. Wenn Beate Lander sich operieren lassen muss, wollen wir sie verpflichten", sagte der Trainer des Volleyball-Bundesligisten. Die 17-jährige Stellerin aus Serbien-Montenegro könnte die Nummer zwei hinter Tanja Hart werden. "Das wäre ein Schnäppchen", lobt Günther Ludwig vom Ulmer Management die pfiffige Jugoslawin.
Wie
Eichinger aber hofft auch er, dass Beate Lander, die am Patellaspitzensyndrom in
beiden Knien leidet und derzeit eine mehrwöchige Trainingspause einlegen muss,
ihre gesundheitlichen Probleme überwindet. In diesem Fall wollen die Ulmer für
Petra Kosic einen anderen Bundesligisten finden.
VG
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Freitag. 07. November 2003 |
Beach:
Ende des Pool Play in Sicht
FIVB
plant Rückkehr zum Double-Elimination-Modus
Die Gegner des Pool-Play können aufatmen: Offenbar wird das Spielsystem mit den ungeliebten Gruppenspielen schon bald der Vergangenheit angehören. Der Weltverband kündigte auf seiner Homepage an, in der World-Tour-Saison 2004 zum Double Elimination zurückzukehren. Das olympische Turnier in Athen wird jedoch noch mit Gruppenspielen durchgeführt.
Angelo Squeo, Beach-Koordinator der FIVB, hatte bereits bei der WM in Rio angekündigt, dass es eine Modusänderung geben könne, "wenn die Spieler dies wollen und massiv vertreten". Die Gruppenspiele mit anschließendem Ko-System waren eingeführt worden, weil dies für Fans und Medien leichter nachvollziehbar sei. In der Praxis war es jedoch vielfach zu Manipulationen gekommen. Sobald Teams ihr Weiterkommen gesichert hatten, schenkten sie ihre Spiele ab oder täuschten Verletzungen vor.
Der Imageschaden war unübersehbar und deshalb wird nun wohl der Schritt zurück zum Double-Elimination-System erfolgen, bei dem die Teams nach der ersten Niederlage in die Verliererrunde kommen und bei der zweiten Niederlage ausscheiden.
Auch bei den deutschen Beach
Cups wird es in der kommenden Spielzeit eine Abkehr von den Gruppenspielen
geben. Inzwischen stehen auch die Eckdaten der kommenden Saison auf Sand fest:
Das erste wichtige Turnier in Deutschland wird der Cup in München vom 7. bis 9.
Mai sein. Die EM in Timmendorfer Strand findet vom 10 bis 13. Juni statt, die
Deutschen Meisterschaften an gleicher Stelle vom 3. bis 5. September. Termin für
den Grand Slam in Berlin ist der 22. bis 27. Juli.
fex
| Deutschland - Netzeitung |
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Freitag. 07. November 2003 |
Ahmann
soll Beach-Sportdirektor werden
Jörg Ahmann ist für einen neuen Posten beim Deutschen Volleyball-Verband vorgesehen. Der Beachvolleyballer soll aber erst einmal in Ruhe seine Karriere beenden.
Jörg
Ahmann soll nach Ende seiner Karriere 2004 Beach-Sportdirektor im Deutschen
Volleyball-Verband (DVV) werden. Verbandschef Werner von Moltke bestätigte
Gespräche mit dem Olympiadritten über die Besetzung des neu geplanten Postens.
«Wir wollen diese Galionsfigur für den Verband gewinnen, müssen aber natürlich
noch über die Konditionen reden. Erstmal soll er seine Karriere zuende spielen.»
Ahmann
will voraussichtlich noch ein Jahr aktiv bleiben, obwohl er mit seinem Partner Jörg
Hager nach dem sensationellen dritten Platz 2000 in Sydney keinen Titel mehr
gewonnen hat. Nach dem WM-Aus in der ersten Runde haben Ahmann/Hager im Rennen
um die beiden Olympia-Tickets für Athen fast keine Chance mehr.
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeinen Zeitung |
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Freitag. 07. November 2003 |
TSV
mit frischem Mut zum Titelfavoriten
2.
Volleyball-Bundesliga: MTV 48 kann erneut die Beine hoch legen.
Hildesheim/Giesen
(cen). Mit frischem Mut und der nötigen Gelassenheit fährt
Volleyball-Zweitligist TSV Giesen am Sonnabend nach Moers. Dort treffen die Schützlinge
von Trainer Zeljko Popovic auf den haushohen Titelfavoriten Moerser SC. Dass die
"Adler", wie die Akteure des Erstligaabsteigers in heimischen Gefilden
genannt werden, nicht unverwundbar sind, zeigte sich kürzlich in Oststeinbek.
Dort ließ des MSC beim 2:3 erstmals in dieser Saison Federn.
"Der
Druck lastet nun auf Moers, denn einen weiteren Ausrutscher können sie sich
kaum leisten", meint TSV-Mannschaftsführer Björn Wellershoff. Diese
Ausgangsposition könnten sich die Giesener zu Nutze machen. Weil zudem die
eigene Form sehr ansehnlich ist, wittert der TSV die Chance, den
"Adlern" ein Schnippchen zu schlagen.
Allerdings
müssen mit Raimund Wenning und Mario Große Banholt zwei Stammspieler ersetzt
werden. Da passt es sich ganz gut, dass die beiden Beachvolleyball-Asse Niklas
Rademacher und David Klemperer zur Verfügung stehen. Schon kommen Erinnerungen
an den vorigen Herbst auf, als der TSV, angeführt von diesem Duo, zu einem
ungeahnten Höhenflug ansetzte, der bis auf Platz zwei der Tabelle führte.
Soweit will man im Lager des TSV natürlich noch nicht denken. Doch für eine Überraschung
ist das Team auch in Moers allemal gut.
Während
die Giesener ihr siebtes Saisonspiel bestreiten, ist der MTV 48 Hildesheim
erneut spielfrei. Die für Sonntag angesetzte Partie gegen Olympia Berlin wurde
auf den 29. November verlegt.
So kann
sich das Team 48 in aller Ruhe auf das mit Spannung erwartete Duell gegen Moers
eine Woche später in der Sporthalle der Robert-Bosch-Gesamtschule vorbereiten.
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Freitag. 07. November 2003 |
Schwerin:
Amerikanisch, nicht asiatisch
Schwerin
- Ein Vierteljahr ist Tore Aleksandersen erst in Schwerin, doch eines hat der
neue Volleyball-Trainer des Ex-Meisters SSC schon verinnerlicht.
An
Routinesse Angela Kriworot (31) orientieren sich die vielen jungen
Schwerinerinnen. "Ich weiß zwar noch nicht viel über die Stadt Münster
und ich war auch noch nie dort. Aber ich weiß, dass beide Mannschaften in den
letzten zehn Jahren den deutschen Frauen-Volleyball dominiert haben. Und dass
diese Duelle immer eine gewisse Brisanz haben!"
Am
Sonntag ist es soweit, der Klassiker steigt im münsterschen Volleydrom am Berg
Fidel, und der 35-jährige Norweger Aleksandersen tritt die Reise von der
Seenplatte an den Aasee mit einem Quäntchen Optmismus an. Zwar hält der
Skandinavier Münster und Ulm für die stärksten Teams der Liga, "aber es
ist wenig Abstand zum Rest. Da oben kann jeder jeden schlagen", meint
Aleksandersen.
Guten
Mutes ist der ehemalige norwegische Nationaltrainer auch deshalb, weil seine
Mannschaft, die zu den jüngsten der Liga gehört, von Spiel zu Spiel immer
besser funktioniert. Wäre da nicht das unglückselige 2:3 nach 2:0-Führung
gegen Leverkusen am ersten Spieltag gewesen, wären die Mecklenburgerinnen jetzt
als Tabellenführer und ohne Spielverlust nach Münster gereist.
Trotzdem
herrscht im Nordosten derzeit ein lockeres und entspanntes Klima, das es unter
dem dreimaligen Meistermacher Michael Schöps (jetzt Vilsbiburg) zuletzt nicht
mehr gab. Da mit Schöps auch die nie integrierten Osteuropäerinnen Petrasova,
Fentotowa, Polyakowa und Startsewa den Klub verließen, weht am Lambrechtsgrund
ein anderer Wind.
Nach der
Verpflichtung eines Quartetts der Juniorinnen-Nationalmannschaft ist mehr als
die Hälfte des Kaders 20 Jahre und jünger, zudem sorgte das "neue"
Training des kühlen Norden aus Molde für Gesprächsstoff im SSC-Umfeld "
in durchaus positiver Hinsicht. "Mein Trainingsstil ist mehr amerikanisch
als asiatisch", sagt Aleksandersen. Apropos Amerika: Bei seiner vorletzten
Station " den Minnesota Chill " hatte Aleksanderson eine ehemalige Münsteranerin
unter seinen Fittichen: Chill-Kapitänin Colleen Neels, in der Saison 2000/2001
als Zuspielerin beim USC unter Vertrag, habe ihm einiges über Münster erzählt.
Vor allem, "dass dort ein einzigartiges, weil energisches wie faires
Publikum auf uns wartet!"
Aleksandersen
freut sich, so sagt er, auf diese Erfahrung. Doch zuvor müssen seine jungen
Damen erst einmal das Wochen-Trainingspensum hinter sich bringen, das derzeit
bei 27 Stunden, und damit knapp über dem Aufwand beim USC Münster, liegt. Übung
macht den Meister, heißt es.
Über
die Münsteranerinnen weiß Aleksandersen, dass sie einen kraftvollen Volleyball
"auf hohen Niveau" spielen. Und wie ist der USC dann zu schlagen"
"Wir müssen sehr, sehr gut spielen, dann glaube ich fest an unsere Chance.
Mit einer Durschnittsleistung aber wird das sicher nichts werden!"
Lutz
Hackmann
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Freitag. 07. November 2003 |
WSU
will Serie gegen CVJM fortsetzen
-alf- Warendorf. Die vergangene Woche mit dem spielfreien Wochenende habe seine Mannschaft zur Regeneration genutzt. Da sei auch nötig gewesen. Die Mannschaft hat einmal mit unseren Herren trainiert und einmal haben wir eine Kraft- und Ausdauereinheit gemacht, berichtet WSU-Trainer Niels Westphal, der sich ein paar Tage im Skiurlaub erholte.
Am Sonntag geht der Meisterschaftsbetrieb wieder los, dann empfangen die Zweitliga-Volleyballerinnen der WSU um 15.30 Uhr in der Halle A der BundeswehrSportschule den CJVM Hamburg. In dieser Woche galt die ganze Vorbereitung dem Tabellenneunten. Petra Reßing und auch Stephanie Kottnik haben nach überstandener Erkältung gestern wieder mittrainieren können und werden am Sonntag auflaufen können.
Nach dem erlösenden Sieg und der überzeugenden Vorstellung gegen Obernkichen kann die Sportunion, zurzeit auf Rang acht platziert, nun befreiter in die Partie gehen. Aus der letzten Saison haben die Warendorferinnen noch gute Erinnerungen an die Gäste. Sowohl das Hin- als auch das Rückspiel gewann damals die WSU. Diese Siegesserie soll möglichst nicht abreißen. Doch Westphal weiß um die Stärken der Gäste. Hamburg spielt sehr gut über die Mitte. Da müssen wir uns etwas im Block überlegen, darauf wird viel ankommen. Aber wissen, wie wir gegen Hamburg zu spielen haben und werden uns dementsprechend einstellen, so der Coach.
Hamburg wird nur mit sieben Spielerinnen anreisen, doch die Gäste plagen keineswegs Verletzungssorgen, größer ist der Kader nicht. Hamburg hat somit kaum Wechselmöglichkeiten. Der Trainer ist wahrlich nicht zu beneiden. Auf der anderen Seite ist die Mannschaft dadurch natürlich sehr gut eingespielt. Das macht es nicht einfacher, aber wir müssen uns keinesfalls verstecken, erklärt Westphal.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Freitag. 07. November 2003 |
Tigers
stehen vor Wochen der Wahrheit
Ludwigslust gegen Aufsteiger unter Zugzwang
Ludwigslust
Die Volley Tigers Ludwigslust stehen vor ganz wichtigen Wochen. Mit den
Aufsteigern VfL Lintorf und SSF Fortuna Bonn warten zwei Gegner, die ganz
einfach bezwungen werden müssen, wenn man sich die Tabelle nicht wieder einmal
von unten anschauen will.
Die
Vorbereitung lief alles andere als optimal. Da die Mannschaft nicht mehr im
Pokal vertreten ist, hatte man zwar eine Woche mehr Zeit. "Aber was nutzt
dir das, wenn du nur mit der Hälfte trainieren kannst, weil der Rest krank oder
verletzt ist", so Ingo Achtelik.
Beim
Spiel in Lintorf wird Felix Koslowski (Knieverletzung) definitiv nicht dabei
sein. Das Gleiche gilt wohl für Steffen Remus, dem der Arzt wieder Sprungverbot
erteilt hat. Sebastian Lemke kämpft mit einem blockierten Rücken, André Jürgens
hat nach wie vor Probleme mit seinem rechten Schlagarm. Krankheitsbedingt
mussten außerdem Sebastian Porath, Christian Schulz und Marek Sabowski
zwischenzeitlich kürzer treten.
Doch
nach derartigen Handicaps fragt morgen niemand. Was alleine zählt, sind zwei
Pluspunkte, die eingefahren werden müssen. Die Niedersachsen weisen ebenso wie
die Tigers 4:10 Punkte und ein Satzverhältnis von 9:19 auf. Es geht also auch
darum, einen direkten Konkurrenten hinter sich zu lassen. "Wir wissen über
Lintorf nur so viel, dass die Mannschaft von ihrer Geschlossenheit lebt, wobei
der Diagonalangreifer wichtigster Punktesammler sein soll. Den müssen wir eben
in den Griff bekommen", schaut der Tigers-Trainer schon einmal voraus.
Ansonsten
halte er aber nicht viel davon, sich am Gegner zu orientieren. Der Erfolg hänge
im wesentlichen davon ab, was man selbst zu leisten im Stande sei. Der bisherige
Saisonverlauf hat gezeigt, dass das Ludwigsluster Spiel mit der Qualität der
Annahme steht und fällt. Nur bei variabler Gestaltung des eigenen Angriffs war
man auch in der Lage, sich über außen durchzusetzen. Ein weiterer Aspekt
spielt für Achtelik eine große Rolle: "Wir müssen von der Einstellung
her wieder so emotional auftreten, wie in den ersten Spielen."
Alles
andere als der siebte Sieg im siebten Spiel wäre für die Neustädter Damen
schon eine ganz böse Überraschung. Und angesichts der Souveränität, mit der
der Tabellenführer seine bisherigen Aufgaben in der Regionalliga und im Pokal
gelöst hat, ist damit eigentlich auswärts beim FT Adler Kiel nicht zu rechnen.
Man kennt den Gegner schon vom diesjährigen Burgpokalturnier, als die
Kielerinnen in nahezu Bestbesetzung chancenlos waren.
Im
Training legte Oliver Dunkel besonderes Augenmerk auf die Annahme, wo man aus
seiner Sicht am vergangenen Wochenende einige Schwächen gezeigt hat. Von einem
Schwerpunkt konnte man allerdings eigentlich gar nicht reden, da die Mannschaft
aus verschiedenen Gründen nur eine Trainingseinheit absolviert hat. "Ich
muss ehrlich sagen, dass ich ausnahmsweise gar nicht böse darum bin. Denn die nächste
Woche mit der Doppelbelastung in Meisterschaft und Pokal wird wirklich
hammerhart. Es wäre doch fatal, wenn die Mädchen dann ausgerechnet in das
Emlichheim-Spiel als unser bisheriges Saisonhighlight ausgepowert hineingehen würden",
so Oliver Dunkel.
Bei den
Herren des SV Fortschritt, die ebenfalls auf Adler Kiel treffen, ist die
Ausgangsposition eine etwas andere. Der Aufsteiger, der seine letzten beiden
Punktspiele verloren hat, steht vor der schwierigen Situation, den bisherigen
Zuspieler ersetzen zu müssen. Da André Guddack aus beruflichen Gründen nicht
mehr zur Verfügung steht, liegt die Regie auf dem Feld ab sofort in den Händen
von Christian Braun. Das Wichtigste wird sein, dass der "Neue"
entsprechende Rückendeckung von seinen Mitspielern erhält, um so das gerade
auf dieser zentralen Position nötige Selbstvertrauen aufbauen zu können.
Bei
aller notwendigen Konzentration kommt es auch darauf an, wieder zu der
Lockerheit zurückzufinden, die die Mannschaft noch zu Saisonbeginn
ausgezeichnet hat. Vom reinen Spielvermögen her müssten die Kieler, die
derzeit drei Plätze hinter den Neustädtern rangieren, auf alle Fälle zu
packen sein.
Thomas
Willmann
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Freitag. 07. November 2003 |
Wieder
Spitzenduell in Parchimer Halle
1.
VCP empfängt Tabellenzweiten SCU Emlichheim
Parchim
Am Sonntag gehen die Volleyballerinnen des 1. VC Parchim zum dritten Heimspiel
in Folge in der Sporthalle Am Fischerdamm ans Netz. Gegner ist der
Tabellenzweite SCU Emlichheim, der bisher nur ein Spiel verloren hat, nämlich
gegen den Tabellenführer VCO Berlin.
Dass man
auch einen Spitzenreiter "ärgern" kann, haben die Parchimerinnen vor
zwei Wochen beim 3:0-Sieg gegen den VCO gezeigt. Deshalb braucht den Schützlingen
von Stützpunkttrainer Dirk Groß auch gegen den derzeitigen Zweiten der Liga
nicht bange werden.
Im
Gegensatz zu den Gastgeberinnen, die in letzter Zeit stabile Leistungen zeigten,
haben die SCU-Frauen Probleme mit der Konstanz ihrer Form. Am vergangenen
Spieltag bezwangen sie CVJM Hamburg (9.) klar mit 3:0, einen Spieltag vorher kam
der SCU gegen Obernkirchen (10.) erst im Tie-Break zum Erfolg. Allerdings haben
die Gäste damit vier Duelle in Folge gewonnen und wollen die Serie nicht reißen
lassen.
Im
Parchimer Lager ist man aber zuversichtlich, was den Spielausgang betrifft.
Vorausgesetzt die jungen Spielerinnen können an die Leistung aus dem Duell
gegen die Berlinerinnen anknüpfen, steht dem sechsten Sieg in Folge nichts im
Weg. Außer Ulrike Stegemann sind wieder alle VC-Spielerinnen an Bord.
Das
Punktspiel am Sonntag wird von der BrinkmannBleimann GmbH,
Mercedes-Benz-Vertreter der DaimlerChrysler AG, präsentiert.
Thomas
Zenker
| Deutschland - Westdeutsche Zeitung |
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Freitag. 07. November 2003 |
SV
Bayer will in den CEV-Pokal
Wuppertaler
spielen Freitag (17.30 Uhr) im Qualifikationsturnier in Dormagen gegen Kaposvar.
Wuppertal. National liegen die Bundesliga-Volleyballer des SV Bayer Wuppertal
mit Platz vier derzeit im sportlichen Soll. Jetzt soll auch international das
Feld bestellt werden. Beim Qualifikationsturnier um den Einzug in den CEV-Pokal
treten aber noch drei andere Mannschaften mit dem gleichen Ziel an. Am Start
sind Kometa Kaposvar (Ungarn), Academica de Coimbra (Portugal) und der PB
Averbode (Belgien). Nur der Sieger schafft den Einzug in die erste Runde.
Austragungsort
des Turniers ist nicht die Bayer-Halle in Wuppertal, sondern die in Dormagen
(Halle am Höhenberg 40). "Kein Nachteil für uns, denn die Halle ist bis
auf die Farbe fast identisch mit unserer. Ich bin davon überzeugt, dass uns
auch das Dormagener Publikum lautstark unterstützen wird", sagt
Bayer-Kapitän Markus Nitsche.
Die
heimische Bayer-Halle ist mit der langfristig geplanten Internationalen
Deutschen Teakwondo-Meisterschaft belegt. "Dagegen wurde das
Volleyball-Turnier erst Ende August vergeben", sagt Oliver Nitschke,
verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit beim SV Bayer. Nitschke rechnet
dennoch mit einem Zuschauerschnitt wie bei einem Heimspiel in der Bayer-Halle.
Spitzensport
zum Anfassen lautet das Motto der Wuppertaler in der nahen Ferne. Um das zu
untermauern, wäre ein Erfolg im Auftaktspiel gegen Kaposvar (Freitag, 17.30
Uhr) eine gute Basis. Erschwerend dabei, dass Bayer-Trainer Mark Lebedew über
kein Videomaterial der Ungarn verfügt. "Allerdings wissen wir, dass
Kaposvar in der Vergangenheit immer recht erfolgreich im CEV-Pokal gespielt
hat", sagt Lebedew. Am gleichen Abend (19.30 Uhr) treffen dann Coimbra und
Averbode aufeinander.
Für die
Wuppertaler geht es am Samstag (17 Uhr) gegen Coimbra weiter. Vorher (15 Uhr)
spielt Averbode gegen Kaposvar. Zum Abschluss am Sonntag spielen erst Coimbra
gegen Kaposvar (15 Uhr), anschließend um 17 Uhr der SV Bayer gegen Averbode.
Beim SV Bayer sind alle Mann an Bord, also auch Gabriel Krüger und Sven Glinker.
"Das junge Team kann in solchen Spielen unheimlich viel lernen. Im
Europa-Pokal müssen sich die Jungs dreimal auf vollkommen neue Gegner
einstellen", so Lebedew.
Anfahrtbeschreibung:
A 46 Abfahrt Neuss-Uedesheim, links auf B 6 Richtung Dormagen, vor dem
Bayer-Kreuz rechts ins Bayer-Gelände (Richtung Tor 1) fahren, auf der rechten
Seite befindet sich das Bayer-Sportcenter.
Thomas
Besche
| Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News |
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Freitag. 07. November 2003 |
Der
Eimsbütteler TV schlägt den Regionaligisten SV Adelby aus Flensburg klar mit
3:0. Dabei reichte eine durchschnittliche Leistung, um den Kontakt zur Spitze
Aufrecht zu erhalten. In gut einer Stunde erledigte der letztjährige Meister
seine Pflichtaufgabe und erhebt nach wie vor Ansprüche auf die Meisterschaft in
der laufenden Saison.
Dies
scheint allerdings dieses Jahr weitaus schwieriger, denn mit dem SV Warnemünde
ist ein ernsthafter Konkurrent in Erscheinung getreten, dem der ETV auch im
Pokal unterlegen war.
Dass
beide Mannschaften durchaus Zweitligastärke haben, zeigt der Umstand, dass der
Oststeinbeker SV von beiden Mannschaften besiegt worden war. Immerhin die
Mannschaft, die noch vor wenigen Tagen den Zweitliga Spitzenreiter Moerser SC
geschlagen hatte.
Nachdem
das Ligaspiel knapp in fünf Sätzen verloren ging, hatte man sich dieses Spiel
weitaus mehr vorgenommen. Doch schon im Vorfeld ergaben sich durch beruflich
bedingte Absagen erste Engpässe. Neben Zuspieler Benny Herrmann fehlten am
Spieltag auch Dirk Schlüter, Björn Förster und auch Torge Hausschild. Nicht
zu vergessen die mangelnde Präsenz der anderen Spieler im Training.
In den
ersten beiden Sätzen hatte der ETV denn auch erhebliche Schwierigkeiten im
Block. Zu leicht wurde es den Gegnern gemacht, ihre Angriffe im Feld des ETV zu
platzieren. Die bekannte Blockstärke des Gegners geparrt mit Annahmeschwächen
der Außenangreifer bedeutete ein höheres Risiko im Angriff, dass nicht immer
belohnt wurde und zum Teil auch haarsträubende Eigenfehler nach sich zog.
So
verlor der ETV trotz guter Abwehrleistung die ersten beiden Sätze. Mit einem
alten Haudegen an Bord (Andi Gloy) wandelte sich die Stimmung und der Außenangriff
wurde mehr stabilisiert. Recht deutlich beherrschte der ETV den dritten Satz, so
dass man glauben konnte, die Wende sei nah.
Ein
offener Schlagabtausch im vierten Satz bescherte eine spannende Schlussphase, in
der es der ETV ein ums andere Mal in der eigenen Hand hatte, den Satz für sich
zu entscheiden. Dies verhinderten jedoch technische Fehler und Netzeinlagen. Man
hatte das Gefühl, als fehlte der letzte Biss und auch die Konzentration, um das
Spiel umzudrehen. So verlor der ETV auch den vierten Satz und damit die Chance,
sich mit Bundesligisten zu messen.
Dass es
auf einigen Positionen durchaus an leistungsgerechten Alternativen fehlte, wurde
auf diesem Niveau deutlich. Dies muss man allerdings auch in Kauf nehmen, wenn
sich eine Mannschaft im Umbruch befindet.
Damit
kann sich der ETV jetzt auf die Meisterschaft konzentrieren, wo am Samstag ein
Duell gegen den VFL Geesthacht ansteht. Der ambitionierte Aufsteiger befindet
sich derzeit im Mittelfeld und ist sicherlich hoch motiviert, dem ETV ein Bein
zu stellen.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Freitag. 07. November 2003 |
S
09: Mit
kleinen Schritten aus der Misere
Schüttorfer
Volleyballer empfangen mit Bottrop einen Titelfavoriten der 2. Bundesliga
Der FC
09 steht mit 2:14 Punkten mit dem Rücken zur Wand. Die Spielpause nutzten die
Zweitliga-Volleyballer zur Ursachenforschung. Neuer Schwung soll das 09-Team
beleben.
Schüttorf/his – Sieben Spiele haben die Schüttorfer Zweitliga-Volleyballer in Folge verloren. Vieles spricht dafür, dass die 09-Akteure auch am Sonnabend (19.30 Uhr) keinen doppelten Punktgewinn feiern können. Schließlich empfangen die Obergrafschafter in der Vechtehalle mit dem VC Bottrop einen der Favoriten auf die Meisterschaft. "Wir sind Tabellenletzter, die Bottroper ein Anwärter auf die Erste Liga. Die Rollen sind klar verteilt", sagt 09-Trainerin Heike Flockert.
Auch wenn die Übungsleiterin sich im Abstiegskampf über zwei Punkte natürlich sehr freuen würde, macht Flockert keinen Hehl aus ihrem Anspruchsdenken: "Wir müssen kleine Schritte nach vorne machen. Zunächst geht es darum, wieder gut zu spielen." Dass ihre Schützlinge sich dem Publikum in der Vechtehalle besser präsentieren als bei der 2:3-Niederlage gegen den VfL Lintorf, davon ist die 09-Verantwortliche überzeugt. "Alle haben begriffen, worum es geht. Es wird von allen viel intensiver trainiert", beschreibt Flockert ihre Eindrücke. Die einwöchige Spielpause haben die Schüttorfer außerdem dazu genutzt, in vielen Gesprächen Ursachenforschung für den Sturz in den Tabellenkeller zu betreiben. "Wir haben intern alle Dinge angesprochen", berichtet Flockert von einem reinigenden Gewitter.
Ganz anders ist die Situation in Bottrop. Mit 10:2 Punkten rangieren die Ruhrgebietler auf dem dritten Tabellenplatz. Dabei wurde der Tabellenführer aus Königs Wusterhausen (3:2) ebenso in die Knie gezwungen wie das aufstrebende Team von VC Olympia Berlin (3:0). Nur gegen den absoluten Topfavoriten der Liga, den Moerser SC, mussten die Schützlinge von Johann Verstappen eine deutliche 0:3-Niederlage hinnehmen. Verstappen, der in der vergangenen Spielzeit noch für den Moerser SC in der ersten Liga verantwortlich zeichnete, kann sich auf ein Team stützen, bei dem die Mischung stimmt.
Manager Wolfgang Donat zog vor Saisonbeginn zudem noch einen dicken Fisch an Land. Mit Markus Richter, der vom TuB Bocholt kam, schloss sich dem VCB einer der angriffstärksten Spieler der Zweiten Liga an. "Auf Markus Richter müssen wir wirklich aufpassen. Es wird sehr schwierig, ihn in den Griff zu kriegen", urteilt Flockert. Mit Henrik Wessel, Torben Mols, Sebastian Kusinarz und Denis Schirmeisen haben die Bottroper zudem einige junge Talente in ihren Reihen. Schirmeisen, der vor der vergangenen Saison vom USC Münster nach Bottrop wechselte, hatte sich auch schon beim FC 09 zum Probetraining eingefunden.
Die
Schüttorfer Akteure haben in der vergangenen Woche eine zusätzliche Übungseinheit
absolviert. Alexander Youroukov und Dirk Möller konnten daran aber ebenso wenig
teilnehmen, wie am normalen Trainingspensum. Hinter dem Einsatz von Youroukov
steht wegen eines operativen Eingriffs auch morgen noch ein Fragezeichen. Möller
wird wegen des Trainingsrückstandes zunächst nicht als Libero auflaufen. Dafür
wird Thorsten Schoen im Hinterfeld auch in die Rolle des Annahmespielers schlüpfen.
Ansonsten hoffen die Schüttorfer Verantwortlichen, dass im Team der Knoten
platzt. "Die Emotionen müssen auf das Spielfeld", sagt Flockert,
"dann ist der Mannschaft auch wieder alles zuzutrauen." Auch für den
Fall, dass der VC Bottrop sich morgen in der Vechtehalle als zu stark präsentieren
sollte, weiß Flockert Abhilfe: "Bis Weihnachten kommen auch noch andere
Teams." Dann sind Siege allerdings Pflicht.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Freitag. 07. November 2003 |
"Es
ist kein Zufall, dass Parchim oben mitspielt"
SCU reist zum Spitzenspiel
Emlichheim/how – Nein, die letzten Gegner der Volleyball-Zweiligaspielerinnen des SC Union Emlichheim hatten deren Coach nicht besonders beeindruckt. "Viele waren schlecht", sagt Pierre Mathieu. Er weiß, dass seiner Mannschaft am Sonntag in der Parchimer Fischerdammhalle ein Team mit einem anderen Kaliber gegenübersteht –und findet es gut. "Wir haben ein Ziel, und gegen Parchim können wir sehen, wie nah wir schon dran sind", sagt der Niederländer.
Den
1. VC Parchim schätzt er nicht erst seit dem Zeitpunkt als stark ein, als der
Club eine Erfolgsserie gestartet hat. Nach einem Fehlstart haben die
Spielerinnen aus Mecklenburg fünf Spiele in Folge gewonnen. "Ich habe
immer vor Parchim gewarnt", sagt Mathieu und erinnert an das Gespräch mit
dem Trainer des Ligakonkurrenten VC Olympia Berlin nach dessen Spiel in
Emlichheim. "Als ich von Parchim sprach, sagte er nur: ,Ja, ja, ja’. Und
was ist passiert? Zwei Wochen später hat Parchim die Berlinerinnen 3:0
geschlagen", schmunzelt Mathieu.
Die Satzergebnisse
gegen den Tabellenführer aus der Bundeshauptstadt sprechen für sich: Nur 19,
11 und 15 Punkte hat der VC Olympia jeweils in Parchim geholt, nach nicht einmal
einer Stunde stand der Sieger fest.
"Parchim
hat seit dem vergangenen Jahr einen großen Sprung nach vorne gemacht. Es ist
kein Zufall, dass der Verein ganz oben steht", lobt Mathieu den
Tabellendritten. Beim 1. VC ist keine Spielerin älter als 19 Jahre, mit dem
Bundesligisten Schweriner SC pflegen die Parchimer eine erfolgreiche
Kooperation.
Trotzdem fahren
die Emlichheimerinnen nicht ohne Siegchancen in den Osten, immerhin haben sie
das Selbstbewusstsein des Regionalpokalsiegers. "Uns erwartet ein heißer
Tanz. Aber wir brauchen keine Angst haben", sagt Manager Norbert Bußmann.
In der vergangenen Saison war der SC Union ob der Parchimer Heimstärke mit
gemischten Gefühlen angereist – am Ende stand aber ein ungefährdeter
3:0-Erfolg.
Zuspielerin
Inga Stegemeyer wird dem SC Union im Spitzenspiel noch fehlen. Nach der vor rund
vier Wochen erlittenen Knieverletzung soll sie zunächst behutsam wieder ins
Training einsteigen. Ob Mareike Hindriksen oder Christiane Kerperin (beide aus
der zweiten Mannschaft) mit nach Parchim fahren, wird Pierre Mathieu nach
Absprache mit Danuta Brinkmann, Trainerin der Regionalligatruppe, entscheiden.
Die ersehnte beantragte Doppellizenz des Volleyball-Verbandes ist noch nicht
beim SCU eingetroffen.
| Hamburg - Hamburger Abendblatt |
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Freitag. 07. November 2003 |
Hamburger Wirtschaft und Sport in einem Boot
Hamburg - Ingrid Unkelbach, Leiterin des Olympiastützpunktes Hamburg/Schleswig-Holstein (OSP), hatte beide Hände voll zu tun. Mit der rechten begrüßte sie Sportler und Unternehmer, mit der linken steckte sie Visitenkarte in die Taschen ihres Blazers.
Treffpunkt Großer Börsensaal am Adolphsplatz: Die dritte Sportlerbörse, eine bundesweit einmalige Initiative des OSP und der Handeslkammer, brachte wieder Athleten, Agenten und Aufsichtsräte zusammen - wenn auch weniger als in der Olympia-Euphorie 2002. Ein bisschen Smalltalk zum Kennenlernen, ein Büffet zum Sattwerden und ein Computer-animierter Achter-Wettkampf auf dem Ruderergometer zur Unterhaltung brachen schnell das Eis. Am Ende wurden wieder viele Telefonnummern ausgetauscht.
"Auch wenn es an diesem Abend zu keinem spontanen Abschluss gekommen ist, hoffen wir doch, dass beide Seiten einen nachhaltig guten Eindruck voneinander gewonnen haben", sagte Unkelbach. Die anstehenden Olympischen Spiele in Athen wären ein guter Anlass, in die Sportlerförderung einzusteigen.
In seiner sportpolitisch bemerkenswerten Ansprache - mit einem Bekenntnis zum in dieser Stadt bisher vernachlässigten Leistungssport - betonte Handelskammer-Präses Dr. Karl-Joachim Dreyer nochmals den Willen der Wirtschaft, Hamburg zur "Sportmetropole von führendem Rang in Europa zu entwickeln". Die Hilfe für den Spitzensport sei ein wichtiger Beitrag zur Standortpolitik. Dreyer: "Wie kaum ein anderer Personenkreis sind Spitzensportler prädestiniert, als Botschafter ihre Heimat und die sie unterstützenden Unternehmen bekannt zu machen."
Positiv:
Die Sportlerbörse soll im nächsten Jahr auf Mannschaften ausgedehnt werden.
Der Hamburger Sportbund soll dafür Kontakte knüpfen. Darüber hinaus wird die
Stiftung Leistungssport 2004 ihre Förderarbeit aufnehmen. Allerdings: Die
Wirtschaft hat erst einen Teil ihrer versprochenen drei Millionen Euro Einlage
geleistet.
leo/rg
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel