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| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Samstag. 08. November 2003 |
Meister SSV Ulm spielt morgen beim TV Fischbek
Fischbek - Der deutsche Meister und Pokalsieger kommt, kommen auch die Fans? Das ist die Frage, mit der sich Horst Lüders, Manager der Volleyball-Frauen des TV Fischbek Hamburg, vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr, Sporthalle Süderelbe) gegen den SSV Ulm beschäftigt. "Wir machen die ganze Arbeit hier im Umfeld ja auch für die Zuschauer", sagte Lüders. Doch in den ersten drei Heimspielen war die Resonanz eher ernüchternd. Im Schnitt 450 Fans hatten sich eingefunden.
Allerdings gehörten die Gegner Berlin, Suhl und Erfurt nicht zu den Image-Trägern der Liga. "Das Spiel gegen Ulm ist aber schon so etwas wie ein Zeiger. Mehr bieten kann man eigentlich nicht", so Lüders. Der Fischbeker Club setzt dabei voll auf den sportlichen Wert des Geschehens. Ein Show-Programm im Rahmen des Spiels, eine Inszenierung des Events wäre wohl auch unglaubwürdig. Die Fischbeker Frauen stehen für ehrlichen und erfolgreichen Volleyball-Sport, so das Verständnis des Vereins.
Doch nicht nur in Sachen Zuschauerresonanz ist die Partie gegen die Ulmerinnen wegweisend, auch sportlich. "Ich glaube, wir sind in dieser Saison zu Hause deutlich stärker als auswärts", sagte Mittelblockerin Christina Benecke. Die deutliche 0:3-Niederlage beim USC Münster sollte eher eine Ausnahme gewesen sein. "Die Mannschaft ist nicht viel schwächer als im Vorjahr", schätzt Horst Lüders ein. Zumindest die erste Sechs kann mit jedem Team der Liga mithalten, was fehlt, ist absolut gleichwertiger Ersatz auf allen Positionen. "Das unterscheidet uns von Münster", so Lüders.
Besonders
betroffen von einem personellen Engpass ist die Mittelblocker-Position. Mit
Juliana Lawrowa und Christina Benecke verfügt der Club gerade einmal über die
zwei notwendigen Schnellangreiferinnen in der Mitte. Um so kritischer ist es,
dass die Kasachin Juliana Lawrowa mit Kniebeschwerden zum Arzt musste. Fällt
sie aus, muss das Trainer-Gespann Marina Cukseeva/Johnny Westreicher Mick
umbauen.
masch
| Norddeutschland - VfL Geesthacht-News |
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Samstag. 08. November 2003 |
Der
Aufsteiger gegen den Titelverteidiger
VfL
Geesthacht trifft am Samstag auf den Eimsbütteler TV
Nach dem
3:2 Heimspielerfolg treten die Geesthachter mit Rückenwind zu ihrer bisher
schwersten Aufgabe in der Regionalliga an. Am Samstag um 18 Uhr treffen sie in
der Gustav-Falke-Straße auf den Eimsbütteler TV, mehrfacher Meister und
Titelverteidiger in der Regionalliga Nord.
Das Team um Trainer Frank Manthey dominierte die vergangenen Jahre in der Regionalliga, wurde im zuletzt ohne eine einzige Niederlage Meister. Das ist in diesem Jahr schon anders, denn das Heimspiel gegen den SV Warnemünde ging mit 2:3 verloren, die die Tabelle seitdem verlustpunktfrei anführen. Dennoch ist der ETV ohne Zweifel eine der spielstärksten Mannschaften der Liga und gegen den VfL haushoher Favorit. Eine Ausgangsposition, die Trainer Olli Müller nicht so schlecht findet: „Mit 6:6 Punkten sind wir im Soll und derzeit definitiv im Aufwind. Wir hatten zwei Wochen Zeit, uns auch mental auf dieses Spiel vorzubereiten. Wir haben nichts zu verlieren und ich bin sicher, dass wir eine starke Partie zeigen können. Und dann müssen wir mal sehen, ob das reichen kann.“
Personell
kann Trainer Olli Müller – abgesehen von möglichen Trainingsrückständen
– wieder aus dem Vollen schöpfen. Axel Scherbarth, Patrick Biastoch und
wahrscheinlich auch Jens-Peter Kaeding kehren zum Spiel beim ETV in die
Mannschaft zurück. Dass Trainer und Spieler auf den Vergleich Aufsteiger gegen
Meister heiß sind, zeigt auch eine zusätzliche Trainingseinheit am spielfreien
Wochenende.
Spielbeginn
ist um 18 Uhr in der Gustav-Falke –Straße in Hamburg-Eimsbüttel und damit für
Kapitän Stefan Wagner fast ein Heimspiel: „Ich brauche zwar nur 5 Minuten zu
der Halle, aber ein Heimspiel ist es natürlich nur mit unserem Heimpublikum.
Die Anfahrt aus Geesthacht dauert allerdings auch nur ein gute halbe Stunde,
jede Unterstützung wäre natürlich wunderbar.“
| Deutschland - Süddeutsche Zeitung |
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Samstag. 01. November 2003 |
Humann:
Wo Sozialismus funktioniert
Ein
Schulausflug: das Bundesliga-Abenteuer der Volleyballer von Humann Essen
Um das
Geheimnis des Volleyballvereins Humann Essen zu lüften, parkt man sein Auto
am besten am Carl-Humann-Gymnasium im Stadtteil Steele, geht dort in die
Turnhalle und unterhält sich mit dem Urologen Peter Bach. Der 30-Jährige ist
Assistenzarzt im Klinikum Velbert und nebenbei Trainer der Essener
Bundesliga-Volleyballer. Bach erzählt dann vom Volleyball und vom Leben im
allgemeinen, und dass es wichtig sei, alles in die richtige Reihenfolge zu
bringen. Das bedeute allerdings, dass man für seinen Sport kein Geld bekommt,
um sich damit nicht unter Druck
setzen zu lassen. Wenn Bach dann seine Volleyballer trainiert, plaudert man
mit dem Vereinspräsidenten Klaus Bast. Der Lehrer vom benachbarten Gymnasium
erzählt dabei vom Volleyball und von der Solidargemeinschaft Sportverein,
und wenn man hinterher den Stadtteil Steele wieder verlässt, dann hat man
eine Ahnung vom Essener Geheimnis. Der Volleyball-Bundesligist namens Humann
ist nämlich so eine Art sozialistischer Mikrokosmos im Universum des
kapitalistischen Profisports. Es geht dabei keineswegs um politische Überzeugungen,
sondern um die Einstellung und um eine Antwort auf die Frage, wie um alles in
der Welt dieser Klub praktisch ohne Geld in die Bundesliga aufsteigen
konnte.
Der VV
Humann Essen, der 1967 aus dem Schulsport des Carl-Humann-Gymnasiums
hervorgegangen ist und seine Jugendteams seither zu ungezählten Titeln geführt
hat, spielt zum ersten Mal in der Bundesliga. Die Spieler bekommen dafür kein
Gehalt, keine Spesen und kein Fahrtgeld. Keinen Cent. Sie trainieren auch nur
drei Mal in der Woche - abends nach der Arbeit. Sie spielen Volleyball aus Spaß.
Fast alle der zwölf Teammitglieder sind aufs HumannGymnasium gegangen, fast
alle haben in den Jugendmannschaften des Vereins gespielt, fast alle wohnen in
Essen. „Wir spielen nicht Volleyball, um Meister zu werden", sagt Peter
Bach, „und wir werden immer nur in jener Liga spielen, die gerade unserem
Leistungsniveau entspricht." Das ist derzeit die Bundesliga.
Nachdem
die Essener im Frühjahr den Aufstieg in die Erste Liga geschafft hatten, haben
sie erst nachdenken müssen, ob sie sich eine Saison dort überhaupt leisten
können. 30 000 Euro haben sie dann als Saisonetat errechnet, das ist etwa ein
Zehntel dessen, was andere Bundesliga-Klubs so ausgeben in einer Spielzeit.
Um die Saison halbwegs finanzieren zu können, haben sie mit der Aktion„ 300
für 1" 300 Menschen gefunden, die jeweils 50 Euro spendeten. Den Rest
des Etats decken lokale Geschäftsleute.
Signal
für die Jugend
„Wir
machen kein Minus", sagt Bach, „aber absteigen werden wir trotzdem."
Das hält er erstens für sicher und zweitens für gar nicht schlimm. Beim
VVHumann gibt es nämlich wichtigeres als die Bundesliga. 34 Mannschaften
nehmen in dieser Saison am Spielbetrieb teil, die meisten davon sind
Jugendteams. Wenn man Peter Bach fragt, was dieser kurze Ausflug in die
Bundesliga dem Verein überhaupt bringt, dann sagt er: „Signalwirkung".
Für die Jugendlichen. „Die sollen sehen, dass man durch Leistung etwas verändern
kann." Und die Nachwuchsspieler haben bereits gut hingesehen. Jeweils
über 1000 Zuschauer sind zu den ersten beiden Heimspielen in die kleine
Wolfskuhlhalle gekommen, in die eigentlich nicht mehr als 1000 passen. Das erste
Spiel gegen Mitaufsteiger Markranstädt haben die Essener völlig überraschend
3:0 gewonnen. „Danach haben wir die Tabelle vom Videotext abfotografiert",
sagt Bach. Seither hat es drei deutliche 0:3-Niederlagen gegeben. Eine solche
erwartet man auch für das Heimspiel am Samstag gegen Düren.
Thorsten
Endres, der Geschäftsführer der Deutschen Volleyball-Liga, ist trotzdem
froh, dass die Essener sich in die Bundesliga getraut haben, obwohl diese für
kleine Vereine schnell unrentabel ist. Wenn das anders werden soll, sagt Endres,
dann müssten alle Vereine so werden wie der VfB Friedrichshafen. Der spielt um
die Meisterschaft und in der Champions League und hat ein professionelles
Umfeld geschaffen, das der ganzen Liga aber nur dann etwas nützt, wenn in
Zukunft alle Ligamitglieder ähnlich kommerziell werden. „Ich finde toll, was
die Essener aufgezogen haben", sagt Endres, „aber auf Dauer ist die
derzeitige Zweiklassengesellschaft in der Bundesliga kontraproduktiv." Die
Liga will stärker werden. Sie will mehr Zuschauer. Sie will ins Fernsehen.
Dabei können Klubs wie Essen nicht helfen. Das wollen die Essener auch gar
nicht. „Dieses Jahr in der Bundesliga wird im Verein nichts verändern",
sagt Präsident Bast. Er hält an seinen Strukturen fest: viele Jugendteams
und dadurch viele Spieler, die auch als Trainer der jüngeren Mannschaften
fungieren. Ein ewiger Kreislauf, der die Qualität im Männerbereich langfristig
gesichert hat. Bis hin zum Bundesliga-Niveau.
Im Jahr
1878 ist übrigens schon einmal jemand aus Essen-Steele über die Grenzen des
Stadtteils hinaus berühmt geworden. Er hieß Carl Humann, war Sohn eines
Gastwirts und hat in der Türkei den Pergamon-Altar ausgegraben. Das
Altarfries ist heute eine Attraktion auf der Berliner Museumsinsel. Der Volleyballverein
hingegen wird eine Attraktion für Steele bleiben. Dass den Essenern das genügt,
ist auch schon das Geheimnis ihres Erfolges.
Ulrich
Hartmann
| Deutschland - Mainspitze |
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Samstag. 01. November 2003 |
Rüsselsheim:
"Das ist eine echte Aufgabe"
adu - Raimund Jeuck weiß genau, was auf ihn und seine Mannschaft zukommt. "In Sonneberg zu spielen, ist eine echte Aufgabe. Das Licht in der Halle ist schlecht, und dazu sitzen da 600 bis 800 Zuschauer drin", berichtet der Volleyball-Trainer der TG Rüsselsheim, die seit fast zwei Wochen in der Tabelle der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, ganz oben steht. Ob dies auch nach dem achten Spieltag noch so sein wird, entscheidet sich am Samstag ab 19.30 Uhr in der Sporthalle der Berufsschule im südlichen Thüringen, die dem extrem heimstarken Sonneberger SC als Spielstätte dient.
Obwohl die Turngemeinde nach sechs Siegen hintereinander mit breiter Brust nach Osten fahren kann, ist der Respekt vor dem ebenfalls erst einmal besiegten Tabellenvierten spür- und nachvollziehbar. "Da muss der Motor schon richtig anspringen und rund laufen, damit die Sache funktioniert", so Jeuck. In der vergangenen Saison war dies überhaupt nicht der Fall gewesen. "Da war ein Katastrophen-Spiel von uns; die Annahme war ganz schlecht", erinnert sich der TG-Coach nur ungern an die 1:3-Niederlage. Dazu kommt, dass die Hessen analog zum Vorjahr nicht in Bestbesetzung antreten: Mittelblocker Sebastian Göbel muss seinen ausgekugelten Ringfinger noch schonen, hätte aber aufgrund seines Medizinstudiums ohnehin nicht gekonnt. Des weiteren klagt Philip Hamel über Knieprobleme.
Obwohl
die mit einem ausländischen Quartett (Russe, Ungar, Bosnier, Slowake)
durchsetzten Gastgeber bisher die einzigen waren, die TG-Bezwinger ASV Dachau
geschlagen haben (3:2) und in fast unveränderter Formation auflaufen - der neue
Trainer Ufuk Akalin wurde nach wenigen Spielen von Vorgänger Günther Thomae
ersetzt -, rechnet sich Jeuck Chancen auf den siebten Saisonerfolg aus.
"Wenn wir unser Spiel aufziehen können, sprich die Annahme sicher kommt,
hat unser Zuspieler Thilo von Hagen alle Möglichkeiten, den gegnerischen Block
schwindlig zu spielen. Wenn wir dann noch besser aufschlagen als zuletzt im
Pokal und Außen den einen oder anderen Blockpunkt machen, können wir auch dort
drei Sätze gewinnen."
| Deutschland - Südwest Presse |
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Samstag. 01. November 2003 |
Die
Strafpredigt scheint gewirkt zu haben: Vor dem Bundesligaspiel in Hamburg am
Sonntag (15 Uhr) haben sich die Ulmer Volleyballerinnen mächtig ins Zeug
gelegt.
Nach der harschen Kritik Mathias Eichingers haben die Spielerinnen des SSV Ulm Aliud Pharma in den Übungseinheiten mehr Biss gezeigt. "Die Mannschaft hat in dieser Woche gut trainiert", sagte der Trainer anerkennend. Eichinger hatte am Dienstag das Video vom Münster-Spiel mit dem Team angeschaut und dabei die Unzulänglichkeiten beim 3:1-Sieg klar angesprochen. "Wenn wir im Top-Teams-Cup etwas erreichen wollen, dann müssen wir besser spielen als gegen Münster", verdeutlicht Eichinger, "und das wissen die Spielerinnen auch." Auch Angelo Frigoni, der holländische Nationaltrainer, hatte die vielen Eigenfehler moniert.
Frigoni hat dem SSV im übrigen zwei Testspiele gegen starke italienische Erstligisten vermittelt: nächsten Mittwoch (16 Uhr) in Bergamo und nächsten Donnerstag (17 Uhr) in Vicenza. Beim Ex-Champions- League-Sieger und italienischen Meister Bergamo spielt Angelina Grün, der deutsche Top-Star. Und in Vicenza hechtete schon die Ulmer Libera Elke Wijnhoven durch die Halle. Sollte der Verein die Trainingsreise nicht bezahlen können, wollen die Spielerinnen selbst den Geldbeutel aufmachen. Eichinger mutet seinem Team damit ein Mammutprogramm zu, den schon nächsten Freitag (19.30 Uhr) und Sonntag (15 Uhr) stehen Heimspiele gegen Erfurt bzw. Schwerin an.
Neues
auch vom Top-Teams-Cup: Der SSV versucht, eine Fernsehübertragung des
Achtelfinal-Hinspiels gegen CS Madeira (10. Dezember) im DSF zu erreichen. Die
Beteiligung an den Produktionskosten beträgt 20 000 Euro. Eichinger geht fest
davon aus, dass im Falle des Falles das Viertelfinal-Heimspiel gegen Bratislava/Vrilissia
(Athen) sicher übertragen würde.
VG
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Samstag. 01. November 2003 |
TSV
mit frischem Mut zum Titelfavoriten
MTV
48 kann erneut die Beine hoch legen
Hildesheim/Giesen (cen). Mit frischem Mut und der nötigen Gelassenheit fährt Volleyball-Zweitligist TSV Giesen am Sonnabend nach Moers. Dort treffen die Schützlinge von Trainer Zeljko Popovic auf den haushohen Titelfavoriten Moerser SC. Dass die "Adler", wie die Akteure des Erstligaabsteigers in heimischen Gefilden genannt werden, nicht unverwundbar sind, zeigte sich kürzlich in Oststeinbek. Dort ließ des MSC beim 2:3 erstmals in dieser Saison Federn.
"Der Druck lastet nun auf Moers, denn einen weiteren Ausrutscher können sie sich kaum leisten", meint TSV-Mannschaftsführer Björn Wellershoff. Diese Ausgangsposition könnten sich die Giesener zu Nutze machen. Weil zudem die eigene Form sehr ansehnlich ist, wittert der TSV die Chance, den "Adlern" ein Schnippchen zu schlagen.
Allerdings müssen mit Raimund Wenning und Mario Große Banholt zwei Stammspieler ersetzt werden. Da passt es sich ganz gut, dass die beiden Beachvolleyball-Asse Niklas Rademacher und David Klemperer zur Verfügung stehen. Schon kommen Erinnerungen an den vorigen Herbst auf, als der TSV, angeführt von diesem Duo, zu einem ungeahnten Höhenflug ansetzte, der bis auf Platz zwei der Tabelle führte. Soweit will man im Lager des TSV natürlich noch nicht denken. Doch für eine Überraschung ist das Team auch in Moers allemal gut.
Während die Giesener ihr siebtes Saisonspiel bestreiten, ist der MTV 48 Hildesheim erneut spielfrei. Die für Sonntag angesetzte Partie gegen Olympia Berlin wurde auf den 29. November verlegt. So kann sich das Team 48 in aller Ruhe auf das mit Spannung erwartete Duell gegen Moers eine Woche später in der Sporthalle der Robert-Bosch-Gesamtschule vorbereiten.
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Samstag. 01. November 2003 |
Auslosung
für Olympia-Quali am 2. Dezember
Eurosport
und MDR übertragen vom Leipziger Turnier
Am 2. Dezember (11 Uhr), zwei Tage nach Beendigung des World Cups der Männer in Japan, erfolgt im Leipziger Neuen Rathaus die Auslosung für die Olympia-Qualifikationsturniere der Männer (in Leipzig) und Frauen (in Baku/Aserbeidschan). Gespielt wird in beiden Fällen vom 5. bis 10. Januar. Jeweils die Erstplazierten erwerben ein Ticket zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Vom Leipziger Turnier, so konnte DVV-Generalsekretär Lutz Endlich dem vm mitteilen, "wird es einige Fernseh-Übertragungen geben".
Nach
Gesprächen mit Eurosport und dem Mitteldeutschen Rundfunk, wird das Finalspiel
am 10. Januar in Leipzig auf beiden Kanälen übertragen. Eurosport wird außerdem
an den Tagen zuvor immer von mindestens einem Spiel berichten, so Endlich.
weg
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 01. November 2003 |
Pionierarbeit
und Volleyball-Talentschmiede
Das Volleyball-Internat Frankfurt feiert sein 20-jähriges Bestehen!
Als Olaf
Korf 1985 mit Fußball-Profi Andreas Möller in dieselbe Berufsschulklasse ging,
staunte der Fußballer, der bereits damals schon Wohnung, Auto und ein
stattliches Salär bekam, nicht schlecht, als ihm der Nachwuchs-Volleyballer
sagte, er bekäme keinen einzigen Pfennig und müsse auch noch sein Zimmer
selber zahlen. Korf war Mitglied des Volleyball-Internats Frankfurt Höchst, das
heute unter dem Namen Volleyball-Internat Frankfurt (VIF) firmiert. Am 8.
November 2003 feiert das Internat sein 20-jähriges Bestehen.
Die kleine Anekdote mit dem späteren Hamburger Bundesligaspieler verdeutlicht, wie sehr sich die Volleyballer zu diesem Projekt bekannten und bekennen und wie viel Investitionsbereitschaft von allen Seiten erbracht wurde und wird.
Das Modell, ein Internat mit jungen talentierten Volleyballern, kam aus Montpellier/Frankreich. Die Franzosen hatten um 1980 ein Internat installiert und damit eine sehr erfolgreiche und sprunghafte Entwicklung ihrer Spieler erzielt. Dessen erinnerte man sich beim DVV, und es war der damalige DVV-Jugend- und Sportwart Günther Ludwig, der die Idee hatte, ein solches Projekt auch für Deutschlands Nachwuchstalente zu gründen. Ludwig hatte selber einen talentierten Sohn (Arndt Ludwig, der jetzt Bundesliga-Trainer beim Dresdner SC ist) und trieb das Projekt mit Hilfe des damaligen DVV-Präsidenten Roland Mader voran. Mader nutzte seine guten Kontakte zur Wirtschaft und sprach den damaligen Vorstand der Firma Höchst an. Vorstandsmitglied Erhard Bouillon (dessen Töchter spielten Volleyball) war sofort angetan von der Sache und sagte seine Unterstützung zu. Das Volleyball-Internat Frankfurt Höchst – das erste Volleyball-Internat im DVV und das erste Internat im Ballspielsport überhaupt - war aus der Taufe gehoben und fand auch bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe sofort Unterstützung. Am 8. November 1983 war die Gründungsversammlung in Frankfurt.
Von nun an lebten die besten männlichen Nachwuchs-Volleyballer Deutschlands in Frankfurt, gingen dort zur Schule und zu Höchst (Ausbildung), trainierten täglich und spielten am Wochenende ihre Wettkämpfe. Alle Anstrengungen hatten das Ziel, gute Ergebnisse mit den Nachwuchs-Nationalmannschaften zu erzielen und den Sprung in die Bundesliga, evt. sogar in die Männer-Nationalmannschaft zu schaffen. Dabei machte den 16-jährigen Spielern insbesondere die Anfangszeit zu schaffen, schließlich hatten sie ihr Elternhaus verlassen und kamen nun mit „lauter Fremden zusammen“, wie Holger Kleinbub, späterer Nationalspieler, heute sagt. Michael Dornheim, ebenfalls langjähriger Nationalspieler, war Mitglied des ersten Internat-Jahrgangs und erinnert sich: „Es hat immer Momente gegeben, wo man sich gefragt hat, was mache ich hier überhaupt. Vor allem das erste halbe Jahr war sehr hart, danach war alles bekannt, und das Training konnte nicht schlimmer werden.“
Schließlich hatten die Internatler nun tag-täglich acht Stunden und mehr mit Schule und Training zu tun. Doch nicht nur die Internatsbewohner mussten sich an das neue Leben gewöhnen, auch die Gegner in den Spielklassen. Günter Hamel, in den ersten Jahren Co-Trainer im Internat erinnert sich: „Der erstmalige Start in der 2. Bundesliga (85/86) stieß bei den Zweitliga-Klubs auf große Skepsis. Etzbach provozierte im ersten Spiel mit einer vorgegeben Verletzung einen Spielabbruch und appellierte an alle anderen Zweitligisten, die Spiele gegen das Internat zu boykottieren. Zum Glück wendete sich alles zum Guten.“ Diese Einstellung gegenüber dem Internat hat sich bei den anderen Mannschaften vollkommen gewandelt. Heute ist das Internat als gleichwertiger und gleichberechtigter Gegner voll akzeptiert.
Doch
galt es in den 20 Jahren auch weitere Probleme zu bewältigen: 1992 drohte das
„Aus“, als die Firma Höchst den Ausstieg bekannt gab. Die Zimmer würden
von den eigenen Auszubildenden benötigt, lautete die Begründung. Sicherlich
spielte auch das Ausscheiden des Vorstandsmitglieds und großen Befürworters
Bouillon eine Rolle.
Dem DVV und den Nachwuchs-Volleyballer stand in dieser Zeit das Glück zur
Seite: Der Deutsche Turnerbund hatte in der Otto-Fleck-Schneise gerade ein Haus
für den Turnnachwuchs gebaut, das Dach war schon drauf. Dieses wurde
kurzfristig abgenommen und das Haus um zwei Stockwerke erhöht. Die Internatler
hatten eine neue Heimat. Die Gelder, die zuvor die Firma Höchst getragen hatte
(bis zu 200.000 DM/Jahr für das mietfreie Wohnen und die Verpflegung), wurden
zum einen durch die Eltern, durch das mietfreie Wohnen, Sponsoren wie den
Sparkassen und Giro-Verband Hessen-Thüringen und den DVV, der die
Betriebskosten übernahm, aufgefangen.
Mit dem Umzug stellte sich natürlich auch die Frage nach einer neuen Schule.
Diese wurde mit der Carl von Weinberg Schule in Goldstein gefunden, die jedoch
bis dahin keine Oberstufe hatte. Die Oberstufe wurde eingerichtet, später
folgte noch die Berufung zur „Eliteschule des Sports“ – die Volleyballer
verrichteten auch in diesem Bereich Pionierarbeit.
Mittlerweile ist die Ausnahmestellung des Frankfurter Internats nicht mehr gegeben. Der Bundesleistungsstützpunkt in Berlin sowie ein Internat in Kempfenhausen bilden ebenfalls junge Volleyballer aus. Und auch die Bedingungen haben sich in Frankfurt geändert. „Damals konnten wir in der Ballspielhalle trainieren, wann wir wollten, heute ist es schwierig, gute Trainingszeiten zu bekommen“, meint Hamel kritisch. Und auch die „Belohnung“ für herausragende Leistungen haben sich gewandelt. 1984 wurde die Junioren-Nationalmannschaft, die sich zum überwiegenden Teil aus Internatlern zusammensetzte, für ihre starken Leistungen bei EM und WM zu den Olympischen Spielen nach Los Angeles eingeladen. Heute gibt es Kaffee und Kuchen sowie eine Ansprache des Präsidenten...
Die
letzte Veränderung für das Internat Frankfurt war eine sport-politische
Sensation: Die Junioren-Nationalmannschaft des DVV spielte – dank der
Zustimmung der Liga - in der Saison 2002/2003 in der 1. Bundesliga mit. Fünf
Frankfurter Jungs mussten dazu einen erneuten Umzug bewerkstelligen und nach
Berlin ziehen. Die Bilanz mit vier Siegen in der Eliteliga sowie dem
hervorragenden internationalen Abschneiden des Jahrgangs fiel für das VIF
hervorragend aus, aber er ging auch mit einem große Aderlass an Spielern
einher.
Trotz aller Widrigkeiten hat sich das Volleyball-Internat Frankfurt über die
Jahre behauptet. Und im DVV ist die Erkenntnis da, „dass es ohne eine solche
spezielle Einrichtung nicht geht. Und da in Frankfurt die soziale Komponente mit
der „Rundumbetreuung“ am besten ist, wird es das Internat auch in Zukunft
geben“, so DVV-Generalsekretär Lutz Endlich. Dies wäre auch im Sinn der
ehemaligen Internatler wie Holger Kleinbub, Christian Pampel oder Jochen Schöps,
die alle sagen: „Ich würde es sofort wieder machen!“
Statistik Volleyball-Internat Frankfurt
Die
größten Erfolge mit Beteiligung von Frankfurter Internatlern
- 3. Platz Junioren-EM 1986
- 4. Platz Junioren-WM 1987
- 3. Platz Junioren-EM 1990
- 4. Platz Männer-EM 1991
- 4. Platz Männer-EM 1993
- 2. Platz Jugend-EM 1999
- 3. Platz Olympische Spiele Sydney 2000 (Axel Hager)
- 3. Platz Junioren-EM 2002
- 8. Platz Junioren-WM 2003
- 7. Platz Männer-EM 2003
Die
bekanntesten Frankfurter Internatler und deren größte Erfolge
- Michael Dornheim, mehrfacher Nationalspieler, 2x 4. Platz EM, mehrfacher
Deutscher Meister und Pokalsieger, Volleyballer des Jahres 1993
- Bernhard Hoffmann, Deutscher Meister in Halle und Beach, mehrfacher
Nationalspieler
- Axel Hager, Olympia-Bronze 2000, mehrfacher Deutscher Beach-Volleyballmeister,
Beach-Volleyballer des Jahres 1996-1999
- Holger Kleinbub, mehrfacher Deutscher Meister und Pokalsieger, Volleyballer
des Jahres 2000, mehrfacher Nationalspieler
- Egar Krank, mehrfacher Nationalspieler
- Andreas Böttcher, mehrfacher Deutscher Meister und Pokalsieger, mehrfacher
Nationalspieler
- Christian Pampel, mehrfacher Deutscher Meister und Pokalsieger, mehrfacher
Nationalspieler
- Till Lieber, Nationalspieler
- Georg Wiebel, mehrfacher Nationalspieler, mehrfacher Belgischer Meister und
Pokalsieger
- Jochen Schöps, Bonzemedaille Junioren-EM 2002, Nationalspieler
Trainer
- Wlodek Macekiewicz (1983-1987)
- Dai Hee Park (1985-1988)
- Peter Götz (1988-1989)
- Günter Hamel und Andreas Meusel (1989-1996)
- Bernd Schlesinger und Volkmar Hauff (1996-2001)
- Jürgen Schreier (2002-2003)
- Stewart Bernard (seit 2003)
Das sagen ehemalige Internatler rückblichend
Christian Pampel: „Es war eine Klassesache, und ich würde es sofort wieder machen. Speziell am Anfang war es für mich klasse, da ich sonst keine Möglichkeiten gehabt hätte, höherklassig zu spielen. Das Zusammensein mit „Verrückten“ war super. Leute, die sportlich nicht so ehrgeizig sind, müssen und werden mitgezogen. Diese Leute müsste man aussortieren. Das letzte Jahr auf dem Internat war von der sportlichen Leistung nicht so doll. Ich habe die Zeit auf keinen Fall bereut. Ich würde es sofort wieder machen, es kommen ja nicht nur Nulpen raus.“
Jochen Schöps: Die Zeit war für mich überraschend schön. Ich bin erst ein Jahr später hingegangen und hatte Zweifel, da es auch etwas ganz neues für mich war. Ich bin gut aufgenommen worden und hatte eine schöne Zeit. Schule und Sport sind gut koordiniert. Es ist zu Beginn schwer, von zu Hause weg zu sein, aber der Vorteil, mit Gleichgesinnten zusammen zu sein, ist groß. Es haben sich Freundschaften gebildet. Ich habe die Zeit gar nicht bereut und würde es noch mal machen. Ich würde sogar noch eher nach Berlin wollen, um noch schneller besser zu werden!
Michael Dornheim: Es war eine harte, aber auch sehr lustige Zeit, es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ohne diese Ausbildung hätte ich nicht Bundesliga und Nationalmannschaft spielen können. Sportlich ist es ideal, den Sport so intensiv auszuüben, alles dreht sich um deinen Sport, alles ist organisiert (Training, Bus-Shuttle zur Schule usw.) Das ist zugleich auch das Problem, weil alles andere zu kurz kommt. Wie immer hat jede Medaille zwei Seiten. Es hat immer Momente gegeben, wo man sich gefragt hat, was mache ich hier überhaupt. Vor allem das erste halbe Jahr war sehr hart, danach war alles bekannt und es konnte nicht schlimmer kommen. Ich kann nicht sagen, ob ich es nochmals machen würde.“
Holger Kleinbub: Es war sehr positiv prägend – bis heute eigentlich. Und nicht nur sportlich, sondern auch persönlich. Ich hatte immer schon die Idee, so etwas zu machen, eigentlich mit Leichtathletik. Es hängt von der Persönlichkeit ab, ob man zugrunde geht oder nicht. Für mich waren die Spieler zu Beginn alles Fremde, und man musste sich erst zurecht finden. Das letzte Jahr war genial, natürlich auch wegen der EM-Bronzemedaille. Heute kann ich die Dinge, die mich das Internat gelehrt hat auch für den Job nutzen, wo insbesondere Teamgeist gefragt ist. Ich habe die Zeit nie bereut und würde es auf jeden Fall noch mal machen. Ich kann es nur empfehlen!“
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Samstag. 01. November 2003 |
Doppel-Duell Bad Soden vs Dachau
Gleich zwei Mal lautet am Wochenende die Spielpaarung: TG Bad Soden gegen ASV Dachau. Da beide Teams mit den Herren und Damen in der zweiten Volleyball-Bundesliga spielen, einigten sich die Vertreter beider Vereine auf einen "Doppelspieltag" in Bad Soden.
Los geht es am Samstag um 17 Uhr in der Hasselgrund-Halle von Bad Soden mit dem Damenspiel. Dabei will das Team von ASV-Coach Trajan Corches den zuletzt gezeigten Aufwärtstrend bestätigen. Zwar verloren die Stadtwälderinnen am vergangenen Spieltag in Chemnitz mit 1:3, doch Corches sieht Verbesserungen in seinem Team: "Das Zusammenspiel wird immer besser. Auch technisch sind wir vorangekommen", äußert sich der gebürtige Rumäne optimistisch. Das Team aus dem Taunus hat derzeit auf Grund des verwirrenden Spielplans nur zwei Spiele ausgetragen und dabei gegen die Top-Teams der Liga, Grimma und Wiesbaden, zwei Mal mit 0:3 verloren. Daher ist die Spielstärke der TG schlecht einzuschätzen.
Im
Training sah es in den beiden zurückliegenden Wochen schlecht für die Stadtwälderinnen
aus. Zahlreiche Verletzungen behinderten einen geregelten Trainingsbetrieb. Auf
Grund von Krankheiten konnten einige
Spielerinnen in dieser Zeit nur ein Mal trainieren. Dennoch glaubt Corches, dass
ein Sieg im Taunus möglich ist: "Unser Gegner hat kaum Spielpraxis. Das
ist sicherlich ein Vorteil für uns. Aber hart wird das Spiel sicherlich",
meint Corches vorsichtig optimistisch. Definitiv nicht dabei sein wird Nadine
Iwansky, die an einer Sehnenentzündung im rechten Knie leidet und momentan
pausiert. Katharina Gust hat nach ihrem Bänderriss im Sprunggelenk zwar das
Training wieder aufgenommen, doch die talentierte Außenangreiferin kann ihrem
Team noch nicht zur Verfügung stehen.
Die Herren treffen anschließend um 19.30 Uhr einen Mitaufsteiger, der sicher wacker in der Liga schlägt. Mit 4:6 Punkten steht die TG im Mittelfeld der Tabelle. Star der Mannschaft ist Holger Kleinbub, der sicherlich den Dachauer Fans noch aus seiner Zeit beim VfB Friedrichshafen bekannt ist. Nach seinem Gastspiel in Italien kehrte der Diagonalangreifer in seine Heimat zurück und ist sicherlich der wichtigste und gefährlichste Spieler in den Reihen der Taunusstädter. Für den ASV gilt es also in erster Linie, Kleinbub einigermaßen zu kontrollieren- ganz ausschalten wird man den 2,05 Meter großen Angreifer nicht können. Deshalb legt ASV-Trainer Torsten Schulz größten Wert auf spieltaktische Disziplin. "Jeder muss wissen, wie er zu blocken hat und wo er in der Abwehr zu stehen hat", gibt er seinem Team vor.
Schulz
selbst erwischte in der zurückliegenden Woche die Grippe. Ob der Spielertrainer
zur Verfügung steht, wird sich erst kurz vor Spielbeginn herausstellen.
Ansonsten haben die Stadtwälder keinerlei Verletzungssorgen.
Trotz eines Holger Kleinbubs auf der Gegenseite sollte der ASV aber stark genug
sein, um beide Punkte mit zurück an den Stadtwald zu bringen. Wie schon in den
Spielen setzen die Dachauer vor allem auf ihre starken Annahmespieler Stefan
Pomerenke, Michael Hänsel und Libero Andreas Liegsalz. Im Angriff kann sich
Zuspieler Christoph Stelzer die Spieler aussuchen wie er will, denn mit den
etatmäßigen Mittelblockern Thomas Mersmann und Denis Werner hat er neben
Pomerenke und Hänsel weitere exzellente Spieler in den Reihen des ASV.
Bruno
Haelke
| Deutschland - Braunschweiger Zeitung |
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Samstag. 01. November 2003 |
Braunschweig: Verstärkung aus Brasilien
USC-Libera Alessandra Macêdo-Vianna ist wieder da – Sonntag gegen Vilsbiburg
Heimaturlaub beendet: Ihren ersten Einsatz in der Volleyball-Bundesliga hat am Sonntag USC-Libera Alessandra Macêdo-Vianna. Nach drei Wochen in Brasilien kehrte die Psychologin nach Braunschweig zurück und wird im Heimspiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg (15 Uhr, Tunica-Halle) mit von der Partie sein.
"Aless hatte einen Trainingsplan mit. Den hat sie auch gemacht. Jetzt müssen wir aber mal sehen, wie sie das Beachen verkraftet hat und wie schnell sie sich wieder auf die Halle umstellt", sagt Co-Trainer Michael Finnmann. Nach ihren guten Leistungen in der Saisonvorbereitung hofft das Trainer-Trio Timo Schröder, Antal Papp und Finnmann aber auf eine deutliche Verstärkung des Teams schon in der Partie gegen Vilsbiburg. Insbesondere in die Annahme soll die etatmäßige Libera des Aufsteigers Stabilität bringen.
Vilsbiburg wird mit acht Nationalspielerinnen in Braunschweig anreisen. Und zwar schon am Sonnabend. Am Sonntagvormittag haben die Bayern eine Trainingseinheit in der Tunica-Halle angemeldet. "Das ist ein Team, das oben mitspielen kann", sagt Schröder. Wieder wird seine Mannschaft vor einem übermächtigen Gegner stehen. Doch das war zu Beginn der Saison bereits klar, daran hat sich der Aufsteiger gewöhnt.
"Nach dem Spiel gegen Dresden haben wir nochmal zusammengesessen. Und festgestellt, dass die Leistung auf dem Feld gar nicht so schlecht war. Der Trainerstab hatte einfach erwartet, dass sich die Mannschaft auch in dieser Partie wieder deutlich steigern kann. Das war eben nicht so. Dann haben wir die Mädels angefratzt, wir waren ratlos – dann ging gar nichts mehr", sagt Schröder durchaus selbstkritisch.
Doch die
Niederlage vom vergangenen Sonntag ist Vergangenheit. Gegen Vilsbiburg wollen
die Gastgeber ein ordentliches und engagiertes Spiel zeigen. Auch als krasser Außenseiter.
"Wir wollen kein Kanonenfutter sein. Da sind wir uns einig",
unterstreicht Finnmann. Neun Trainingseinheiten stehen übrigens in dieser Woche
auf dem Plan der Mädels. "Nebenbei" arbeiten alle …
Stefani
Franzke
| Deutschland - Hamburger Morgenpost |
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Samstag. 01. November 2003 |
TV Fischbek hofft gegen SSV Ulm auf Wunder
Der Meister und Pokalsieger gibt sich die Ehre in Hamburg. Morgen empfangen die Volleyball-Damen des TV Fischbek den hoch favorisierten SSV Ulm in der heimischen Halle am Neumoorstück (15 Uhr). An die Ulmerinnen hat der TVF gute Erinnerungen.
In der vergangenen Saison hatten die Hamburgerinnen drei von vier Duellen gegen den SSV gewonnen, doch Ulm wurde am Ende Meister, Fischbek war Pleite und konnte nur mit Mühe gerettet werden.
Das stark verjüngte Team sieht Manager Horst Lüders dennoch nicht chancenlos. "Die Mädchen können mehr, als sie zuletzt gezeigt haben", sagt "Mr. Volleyball", der hofft, dass "das Team in einer solchen Partie einmal über sich hinaus wächst".
Ulm ist auch in diesem Jahr Titelfavorit, doch mit einem kleinen Wunder stiege Fischbek endgültig zum Angstgegner auf.
Nils
Weber
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Samstag. 01. November 2003 |
MSC:
"Selbstvertrauen wieder da"
Zweitligist
Moerser SC peilt heute Abend gegen den TSV Giesen einen weiteren Heimsieg an.
Coach Arbutina zur Aufstellung: "Wer gut trainiert hat, der spielt."
Völlig
niedergeschlagen wirkten die "Adler" des Volleyball-Zweitligisten
Moerser SC nach der 2:3-Pleite bei den "Ostbek Cowboys" in Oststeinbek
nicht gerade. Denn zwei Sachverhalte leuchteten ihnen schlagartig ein: Zum einen
war die Niederlage völlig verdient, zum anderen gibt es wohl doch keine
unbesiegbare Mannschaft in der zweiten Liga. Wie der frische WVV-Pokal-Sieger
aus der Grafenstadt mit der ersten Saisonpleite umgeht, können die Zuschauer
heute um 19.30 Uhr im Sportzentrum Rheinkamp begutachten. Mit dem TSV Giesen
erwartet der MSC einen Gegner, der mindestens genauso leistungsstark einzuschätzen
ist wie zuletzt die "wilden Cowboys".
Mit
Spannung darf diese richtungweisende Partie also erwartet werden. "Durch
den Pokalsieg ist unser Selbstvertrauen längst wieder hergestellt", glaubt
MSC-Coach Igor Abutina. "Wir wissen, dass wir es besser können und werden
es unserem Publikum auch beweisen." Zu hoch dürfe man den Pokalsieg und
damit den möglichen Einzug in die DVV-Cup-Runde allerdings nicht hängen.
"Das war doch alles nur Spielerei, den wahren Prüfstein erwarten wir heute
Abend mit dem TSV Giesen", erklärt MSC-Abteilungsleiter Heinz Reintges.
Ein
anderes Kaliber
Auch
Igor Arbutina warnt vor dem heutigen Gast. Immerhin sei der Tabellensechste TSV
Giesen ein anderes Kaliber als die im Pokal bezwungenen Regionalligisten Rote
Erde Schwelm und Post SV Bielefeld. Fraglich beim Gast ist das Auftreten der
Beachvolleyballer Niklas Rademacher und David Klemperer. Sie zählten bei der
Beach-WM in Brasilien immerhin zu den besten 16 Teams und stellen für den TSV
Giesen eine wesentliche Verstärkung dar. Zuletzt kassierte der TSV jedoch eine
schmerzliche Niederlage gegen den MTV Hildesheim.
Beim
Moerser SC dagegen sind wiederum alle Mann an Bord, die Aufstellung bleibt
jedoch wie immer vorerst geheim. Nach der Niederlage in Oststeinbek wurden indes
Vorwürfe gegen den Trainer laut, die Schlappe durch die veränderte
Mannschaftsaufstellung - mit Torben Tidick, Radomir Mijovic und Nils Lieber
durften gleich drei Youngster von Beginn an ans Werk - mit verschuldet zu haben.
Außerdem sei die Aufstellung eine Reaktion auf einen am 23. Oktober in dieser
Zeitung abgedruckten Leserbrief gewesen, in dem neben anderem der fehlende
Einsatz der jungen Talente Nils Lieber und Torben Tidick kritisiert wurde.
"Völliger
Unsinn, absolut haltlos", schmettert Heinz Reintges rigoros ab. "Diese
Jungs haben immerhin den ersten Satz in Oststeinbek gewonnen. Es haben eben alle
schlecht gespielt, das ist jedem bewusst."
An
den Defiziten gearbeitet
Auch
Arbutina nimmt den Vorwurf mit deutlicher Gelassenheit. "Ich stelle mein
Team unter anderem nach der Traningsleistung auf", erläutert der Kroate.
"Wer gut trainiert, der spielt - ganz einfach." Wie sich die
Mannschaft von den "Cowboys" erholt hat, wird man erst heute Abend
sehen können. MSC-Coach Arbutina ist zuversichtlich: "Wir haben im
Training an einigen Defiziten gefeilt und wissen, dass wir auf ganz anderem
Niveau spielen können. Auch gegen Giesen müssten wir gerade vor eigenem
Publikum als Sieger die Halle verlassen."
Daniel
Passon
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Samstag. 01. November 2003 |
Für
Volleyball-Zweitligist VC 90 steht am heutigen Samstag eine Pflichtaufgabe in
der Fremde an. Beim Tabellenletzten FC Schüttorf müssen die Bottroper punkten,
wollen sie sich in der Spitzengruppe der 2. Liga etablieren.
Doch
Teammanager Wolfgang Donat fährt mit gemischten Gefühlen gen Emsland. Nach
zuletzt katastrophalen Leistungen in der Liga ist der FC gegen die 90-er fast
schon zum Siegen verdammt. "Es gibt eine gewisse Diskrepanz zwischen den
gestandenen und den jungen Spielern. Jedenfalls wird die
Mannschaftszusammensetzung derzeit heiß diskutiert", weiß Donat.
Dennoch
sieht er seinen VC in der Favoritenrolle. Nicht zuletzt gegen Bocholt zeigte der
VC, dass er in dieser Saison eine gute Rolle spielen kann. Dieser Eindruck soll
nun gegen Schüttorf untermauert werden.
Verzichten muss VC-Trainer Johan Verstappen in Schüttorf aller Wahrscheinlichkeit nach auf Sebastian Kuzniarz, der noch an einer Grippe laboriert. Hoffnung besteht dagegen auf einen Einsatz von Mittelblocker Henrik Weßel, dessen Rückenprobleme sich gebessert haben. Besonderes Augenmerk liegt beim VC wieder mal auf Markus Richter und Eric Lah, die wieder die Stützen im VC-Angriff bilden sollen. "Wir müssen Schüttorf unser Spiel aufzwingen. Die Spieler sind verunsichert, und das müssen wir ausnutzen", fordert Donat. Zugleich warnt er aber auch vor den angeschlagenen Schüttorfern: "Sie werden versuchen, uns zu überraschen. Deshalb müssen wir auf alles vorbereitet sein und das Spiel von Anfang an hochkonzentriert angehen", setzt der Manager auf volles Engagement seiner 90-er.
sb
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Samstag. 01. November 2003 |
Münster. Keine Frage, der Respekt ist da. Wie immer, wenn es gegen den fünffachen deutschen Meister geht. Schwerin hat auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht, besonders in der Verteidigung, schildert Axel Büring, Trainer der USC-Volleyballerinnen, die Vorzüge, die er bei den Mecklenburgerinnen in der Analyse von Videoaufzeichnungen ausgemacht hat, bei der Vorbereitung auf die morgige Bundesliga-Begegnung im Volleydrom am Berg Fidel (15.30 Uhr).
Auch wenn in der vergangenen Saison der Schweriner SC etwas schwächelte, bei der Meisterschaftsvergabe nicht mitreden konnte das Aufeinandertreffen der beiden Teams verspricht immer eine gewisse Brisanz, ein spürbares Prickeln auf beiden Seiten. Seit Jahren.
Einen guten Start in die Partie erwischen, dem Gegner von Beginn an zeigen, dass der Wille zu siegen nur schwer zu brechen sein wird, wie das klappt, davon wird sicher viel abhängen und darüber mitentscheiden, wer am Ende als Sieger das Parkett verlässt. Eine Gefahr der Übermotivation sieht Büring nicht. Ich werde die Spielerinnen auf keinen Fall bremsen, erklärt der USC-Coach. Das Reinkommen ins Spiel ist einfach wichtig und natürlich das Vermeiden der Durchhänger, der Aussetzer, wie Büring es nennt, wenn in der Mannschaft plötzlich gar nichts mehr zusammenlaufen will. Die gab es in den vergangenen Spielen noch zu häufig und zu lange, trotz der erst einen Niederlage, die der USC Münster an den bislang fünf Bundesliga-Spieltagen hinnehmen musste.
Deshalb wurde auch nach der 1:3-Niederlage in Ulm vom vergangenen Wochenende nicht gleich zur Tagesordnung übergegangen. Es gab da schon noch ein wenig Ärger und ein paar Unstimmigkeiten, erklärte Büring, der nicht nur mit dem Niveau des Spiels unzufrieden war, sondern auch insbesondere monierte, dass er die Gegenwehr gegen die drohende Niederlage in den entscheidenden Phasen vermisst habe. Wir haben darüber gesprochen, sagt Büring. Hinter verschlossenen Türen und damit in anderer Weise, als es Mathias Eichinger, Trainer des SSV Ulm, gehandhabt hat. Er kritisierte seine Mannschaft trotz des Sieges sehr harsch in einem Interview in der Südwest Presse. Sprach davon, dass die Qualität im Training nicht stimme, dass seine Spielerinnen ein bisschen faul und zufrieden geworden seien und viel zu nett miteinander. Diese Äußerungen seines Trainerkollegen wollte Büring nicht kommentieren. Ich maße mir da kein Urteil an, erklärt er diplomatisch.
Und er blickt dann lieber auch nicht mehr zurück, sondern nach vorn, auf den morgigen Sonntag. Alle Spielerinnen seien an Bord, so der Coach. Über die Startformation könne er noch nichts sagen. Und die Siegchance? Die liegt bei 50:50, meint er, korrigiert dann aber schnell: Vielleicht auch bei 51:49 für uns.
M. Schönwälder
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Samstag. 01. November 2003 |
SSC-Damen
heiß aufs Münster-Spiel
Für
Schwerins Volleyballerinnen beginnt morgen beim Erzrivalen USC richtungweisende
Woche
Schwerin
"Die nächsten drei Spiele werden zeigen, ob wir ganz oben mitspielen können,
ober ob wir uns darauf konzentrieren müssen, unter den ersten Sechs zu
bleiben", weiß SSC-Trainer Tore Aleksandersen um die Brisanz. Denn morgen
treten die Volleyballerinnen des Schweriner SC um 15 Uhr beim Erzivalen USC Münster
an. Am kommenden Freitag empfängt der SSC den TV Fischbek und zwei Tage später
geht es nach Ulm. Eine Woche, die für die Mecklenburgerinnen richtungweisend
ist.
Doch
erst einmal geht der Blick natürlich voll auf den USC, der am vergangenen
Sonntag in Ulm mit 1:3 verloren hatte. "Es gibt in der Liga keine
Supermannschaft. Wenn wir Disziplin auf dem Feld zeigen, können wir auch in Münster
gewinnen", so der SSC-Trainer, der sein Team auch in dieser Woche im
Training wieder hart rannahm. Seine Mädels, die trotz aller Intensität auch zu
Scherzen während des Trainings aufgelegt sind, legen ein ähnliches
Selbstbewusstsein an den Tag. Das haben sie sich in den vergangenen Spielen
geholt, in denen die Formkurve ständig anstieg. "Ich denke, die Chancen
stehen 50:50. Denn Münster wird auch ein bisschen nervös sein. Die müssen zu
Hause unbedingt gewinnen", meinte Patricia Wolf, die morgen ihren 24.
Geburtstag feiert und sich mit einem guten Spiel selbst ein schönes Geschenk
machen möchte.
Wichtig
wird sein, dass "wir von Beginn an konzentriert spielen und als Team
auftreten. In der Annahme und Feldabwehr müssen wir richtig zur Sache gehen.
Wenn die erst einmal in Fahrt sind, knallen die einem nur die Bälle so
rein", weiß Mannschaftskapitän Jana Müller. Sie erinnert sich aber gern
an die Begegnungen mit den Westfalen, die sich in dieser Saison mit den niederländischen
Nationalspielerinnen Caroline Wensink und Janneke van Tienen verstärkt haben
und ganz klar den Titel anpeilen. "Wir haben gegen Münster immer gut
gespielt, auch wenn wir mal verloren haben. Ich denke, es wird wieder ein gutes
Match mit einer tollen Atmosphäre. Es macht Spaß, vor 3000 Zuschauern zu
spielen."
Besonders
freut sich auch Anika Schulz auf die Partie. "Da braucht man keine
Extra-Motivation. Gegen Münster zu spielen ist immer Motivation genug", so
die SSC-Außenangreiferin, die ihre Nationalmannschaftskolleginnen auf
USC-Seite, Conny Dumler und Atika Bouagaa, gern das ein oder andere Mal überwinden
will.
Martina
Kasprzak
Jana
Müller
"Viel wird von unserer Annahme abhängen, die muss gegen die Sprüngaufschläge
stabil sein. Wir fahren nicht nach Münster, um uns abschießen zu lassen."
Anika
Schulz
"Wir haben gegen Suhl schon ganz ordentlich gespielt. Wenn wir noch einen
Zahn zu legen, haben wir auch in Münster eine Chance."
| Deutschland - Schaumburger Zeitung |
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Samstag. 01. November 2003 |
Nächste
Hiobsbotschaft: Albers und Janssen fallen aus
Obernkirchen gegen Aufsteiger Eiche Horn
Bremen / Angreiferin fehlt berufsbedingt
(seb). Nach fünf
Niederlagen in Serie rutschte der MTV Obernkirchen vom ersten Tabellenplatz auf
den Drittletzten ab und schwebt in akuter Abstiegsgefahr. Heute Abend um 19.30
Uhr empfangen die Bakarec-Schützlinge in der Kreissporthalle Obernkirchen den
starken Aufsteiger von Eiche Horn Bremen.
Die Gründe für den plötzlichen Absturz sieht
Manager Günter Szallies in der nicht enden wollenden Verletztenmisere begründet:
„Nach dem guten Start mit den zwei Siegen fielen mit Melanie Albers, Gabriele
Helms, Claudia Lütjens und Maike Janssen immer wichtige Stammkräfte aus. Das
konnten wir nicht kompensieren. Dazu kam die Erkrankung von Trainer Laurenz
Weiner. Interimstrainer Sinanec Bakarec ist zwar ein guter Mann, aber Laurenz
Weiner kennt die Mannschaft seit Jahren, hat sie aufgebaut und geformt. Das Team
fiel in ein kleines Motivationsloch. Da müssen jetzt alle entgegen wirken und
gemeinsam wieder nach vorne schauen.“
Eiche
Horn Bremen legte mit 8:6-Punkten einen guten Saisonstart hin und überraschte
die Szene mit einem deutlichen 3:0-Erfolg beim Geheimfavoriten Warendorfer SU. Für
den MTV Obernkirchen kein leichtes Unterfangen. Zumal die Sorgen weiter groß
sind. Die überragende Melanie Albers fehlt aus beruflichen Gründen und auch
Maike Janssen fällt verletzungsbedingt aus. Somit hat Bakarec wieder nur sieben
Spielerinnen zur Verfügung. Die taktischen Mittel sind damit sehr eingeschränkt.
Aber die MTV-Damen hoffen auf ihre treuen Fans. Mit einer guten Unterstützung
soll die Außenseiterchance ausgenutzt werden. Die knappe Niederlage gegen den
Meisterschaftsfavoriten Emlichheim zeigt deutlich, dass das Team auch mit Ersatz
gegen jedes Team bestehen kann.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel