| Deutschland - SSV Ulm-News |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
Ulm:
Froh, noch gewonnen zu haben
Nach einem guten Start mussten die Frauen des SSV Ulm Aliud Pharma beim TV Fischbek Hamburg gestern noch um die Früchte ihres guten Spiels bangen. Letztlich ging der Sieg aber doch mit 3:1-Sätzen (25:21, 33:31, 21:25, 26:24) an die Gäste von der Donau. Trainer Mathias Eichinger musste den Flug gen Norden ohne drei Spielerinnen aus dem Bundesliga-Kader antreten. Bettina Stumpf hütet mit einer Gürtelrose das Bett, Beate Lander muss aufgrund ihrer Entzündung im Knie längere Zeit geschont werden und Youngster Kathrin Neumaier verrichtete ihren Dienst in der A-Jugend.
Für die Stammformation hatte dies eigentlich keine Auswirkungen, aber Eichinger rotierte trotzdem ein wenig in der Aufstellung. Steffi Lehmann bekam aufgrund ihrer zuletzt starken Leistungen wieder den Vortritt vor Sabrina Roß und Norisha Campbell rutschte für Verena Veh in die Startsechs, um Wettkampfpraxis zu sammeln.
Nach ausgeglichenem Beginn konnte sich der SSV Mitte des Satzes vor 600 Zuschauern einige Punkte Vorsprung erarbeiten, die Eichingers Damen kontinuierlich verteidigen und sogar noch ausbauen konnten. Diesen ersten Durchgang spielten die Münsterstädterinnen sehr konsequent und konzentriert zu Ende. Herausragend waren immer wieder Sicherungs- bzw. Verteidigungsaktionen, die die Mannschaft zu Punkten machen konnte. Der 25:19-Satzgewinn war die logische Folge dieses guten Spiels.
Im zweiten Satz wiederholte sich diese Szenerie und bei 23:19 aus Ulmer Sicht schien auch dieser Abschnitt unter Dach und Fach zu sein. Doch drei leichtfertig vergebene Angriffsbälle brachten Hamburg wieder heran und der Satz ging in die Verlängerung. Nach zwei abgewehrten Satzbällen für den TVF konnte Ulm schliesslich doch noch mit 33:31 die Oberhand behalten.
Wer gedacht hatte, nach diesem knappen Ausgang für Ulm würden jetzt alle psychologischen Vorteile auf deren Seite liegen und der dritte Satz wäre nur noch Formsache, sah sich getäuscht. Eichingers Damen lagen nach einer Führung zu Satzanfang bald zurück und konnten dem Spiel in diesem Satz keine Wende mehr geben. Einige Abstimmungsschwierigkeiten aus dem zweiten Satz gewannen immer mehr an Bedeutung und auf Hamburger Seite taten sich zwei junge Spielerinnen hervor, die von Block und Feldabwehr nicht in den Griff zu bekommen waren. Johanna Barg und Kerstin Ahlke hatten die glück- und erfolglosen Shumakova und Cukseeva abgelöst und boten ein ganz starkes Spiel in Aufschlag und Angriff. Dementsprechend ging der dritte Durchgang verdient mit 25:21 an die Hansestädterinnen.
Ein ähnliches Bild im vierten Satz. Schon früh geriet Ulm in Rückstand und bei Hamburg lief das Spiel jetzt rund. Eine, bis auf wenige Ausnahmen, schwache Leistung im Aufschlag und in der Annahme taten ihr Übriges und bei 15:20 aus Ulmer Sicht winkte schon ein fünfter Entscheidungssatz. Plötzlich aber doch wieder große Moral auf Ulmer Seite. Nachdem Norisha Campbell bei 13:18 die unglücklich agierende Nathalie Dambendzet abgelöst hatte (Verena Veh war ab dem dritten Satz auf dem Feld), erwachte der Kampfgeist wieder. Von Tanja Hart angetrieben, machten die Spielerinnen aus dem 15:20 eine 24:22-Führung und nach vergebenem ersten Matchball, verwandelte Alice Blom mit einem As die zweite Chance auf den Spielgewinn.
Mathias Eichinger sprach dem TVF insgesamt und besonders den jungen Spielerinnen der Gastgeber nach dem Spiel ein dickes Lob aus und war seinerseits froh, dieses Spiel noch in vier Sätzen gewonnen zu haben.
Mit
diesem Ergebnis konnten die Ulmer Damen den zweiten Platz behaupten. In dieser
Woche begeben sich die SSV-Spielerinnen zu zwei Testspielen nach Italien, um
gegen Mannschaften aus der A-Uno (Modena und Vicenza) weiter an ihrer Wettkampfhärte
zu arbeiten. Am kommenden Wochenende kommen dann mit dem TuS Braugold Erfurt
(Freitag) und dem Schweriner SC (Sonntag) zwei Teams an die Donau, die wieder
mit Ulm um Bundesliga-Punkte ringen werden.
| Norddeutschland - HTBU-News |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
HTBU:
Mit souveräner Leistung zum Sieg
Ohne
große Anstrengung besiegten die Volleyballer des HTBU – Hamburg am
vergangenen Wochenende den schwachen Aufsteiger Eckernförder MTV (25:16, 25:19,
25:23).
„Was
wir für uns verbuchen können, ist“, so Trainer Jörg Förster, „dass wir
konstant gespielt haben und uns nicht dem Spiel der Gegner angepaßt haben.“
So war es trotz guter Leistungen möglich, ohne Einfluss auf den Spielverlauf
Auswechslungen vorzunehmen. Mit dem Sieg bleibt der HTBU auf dem vierten Platz
der Regionalliga-Nord und damit auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze.
Am
kommenden Sonnabend erwarten die Hamburger den FT Adler Kiel erneut in eigener
Halle am Klinikweg (Spielbeginn: 19 Uhr). Die
Kieler konnten nach einem schlechten Start in die Saison wieder einige Plätze
gutmachen und hatten zuletzt Aufsteiger SVF Neustadt-Glewe mit 3:2 geschlagen.
Die relativ junge Mannschaft hat ihre Stärken im Außen- und Diagonalangriff
mit extrem diagonal geschlagenen Bällen. Sollten sich die jungen Angreifer an
dem hohen Block der Uhlenhorster ebenfalls wie Eckernförde die Zähne ausbeißen,
wird es jedoch schwer für die Kieler werden.
Arne
Koch
| Deutschland - Oststeinbeker SV-News |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
Ostbek
Cowboys verlieren in Bocholt klar
Es
war ein Spieltag, der so begann, wie er endete: Die Ostbek Cowboys kamen nicht
vom Fleck. Erst blieben die Zweitliga-Männer des Oststeinbeker SV auf dem Weg
in den Westen im Stau stecken, dann kämpfte sich Mittelblocker Christian
Bartram nach überstandener Nachtschicht vergeblich durch eine teilweise
gesperrte Autobahn und fiel für das Match aus, und schließlich unterlag das
Team auch noch dem gastgebenden TuB Bocholt mit 1:3 (22:25, 25:19, 18:25,
22:25).
"Das
war mal wieder eine vermeidbare Niederlage", sagte Kapitän Jan Buhrmester,
"Bocholt hat nichts Besonderes gespielt, aber eben sehr solide. Das reicht
zurzeit gegen uns leider aus." Von Beginn an offenbarten die Cowboys
Abstimmungsprobleme zwischen Sebastian Neufeld und den Angreifern; der Zuspieler
kann aufgrund seiner Polizei-Ausbildung derzeit nur einmal pro Woche trainieren
und ist von seiner Jugend hohe Trainingsumfänge gewohnt. So fehlt die Präzision
- zumal Neufeld in Bocholt von einer diesmal wackeligen Annahme beliefert wurde.
Nur
im zweiten Satz konnten die Gäste an die Form aus der Vorbereitung anknüpfen,
als vor allem Mirko Suhren und die Mittelangreifer Martin Hofmann und Daniel
Krug glänzten. Doch danach setzte sich das kontrolliertere Spiel der Gastgeber
durch, die am Ende ungefährdet gewannen. Nach der neuerlichen Pleite steht der
OSV nun mit 6:8 Punkten da - freilich noch immer im Soll. Am Samstag (20 Uhr)
kommt nun der Tabellenletzte FC Schüttorf in den Wilden Osten Hamburgs, ein
etabliertes Team, das völlig überraschend acht Spiele in Folge verlor.
Abteilungsleiter
Jan Schneider freut sich schon auf das Match: "Das wird ein Duell, das wir
gewinnen müssen. Es wird heiß hergehen, und unsere Jungs haben eindeutig das
größte Tal schon durchschritten. Die Tendenz geht nach oben." Von einer
kleinen Krise will Schneider nichts wissen: "Wir haben vor der Saison
gesagt, dass es dieses Jahr schwer wird, da können wir uns jetzt nicht wegen
des Sieges gegen Moers hinstellen und von den letzten zwei Niederlagen enttäuscht
sein. Der Klassenerhalt wird für uns alle ein hartes Stück Arbeit, aber sobald
sich die Trainingssituation entspannt hat, wird sich auch der Erfolg wieder
einstellen."
Der
Abstiegskampf wird also nicht ausgerufen; in den zwei Jahren zuvor hatte
Schneiders Fanal stets eine imposante Serie der Ostbek Cowboys eingeleitet.
"So etwas nutzt sich schnell ab", sagt Schneider, "wir sparen uns
das auf, falls es wirklich Feuer gibt."
| Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
Eimsbütteler
Youngster schlagen Geesthacht
Am
vergangenen Samstag empfing der Eimsbütteler TV den Liga Neuling vom VfL
Geesthacht. Beide Mannschaften kannten sich noch gut aus der Vorbereitungsphase,
da man auf den Vorbereitungstunieren schon aufeinander traf und auch
Trainingsspiele arrangiert wurden. Zudem kennen sich die beiden Trainer noch aus
gemeinsamen Zeiten beim HSV..
Eimsbüttel
trat mit einer neuformierten Mannschaft an, wobei die größte Veränderung
sicherlich in der Besetzung des Zuspielers zu finden war. Der jüngste Spieler
der Mannschaft Marcel Meyer durfte die Fäden ziehen. Dies machte er nach nervösem
Beginn mit immer mehr Spielwitz, ganz zur Zufriedenheit seines Trainers.
Mannschaftskapitän
Torge Hausschild musste genauso wie Stefan Lohl, Björn Föster, Gerrit Leinker
und Sebastian Fried mit der Bank vorlieb nehmen.
„Ich
will Marcel heute die Chance geben, seine Fortschritte die er im Training macht,
auch im Spiel anzuwenden!“ so Frank Manthey vor dem Spiel.
Wie
erwähnt war zunächst jedoch zu erkennen, dass dies erst das zweite Spiel für
Marcel Meyer war, bei dem er von Beginn an eingesetzt wurde. Allerdings
erweckten auch die anderen Spieler des ETV die von Beginn an spielten, einen
leicht nervösen und teilweise müden Eindruck.
Das
Spiel begann verhalten, wobei sich keine der beiden Mannschaften in Szene setzen
konnte oder zumindest die Chance ergriff sich ein bisschen abzusetzen. So
konnten kam es bis zum 15:15 nur zu kleinen zwei Punkte Führungen auf der einen
oder anderen Seite. Ab diesem Satzstand unterliefen den Spielern des ETV Fehler
die durchaus bekannt sind.
Man
hatte das Gefühl das die Konzentration nachließ und der richtige Wille zum
Sieg fehlte. Zudem war keine mannschaftliche Geschlossenheit zu erkennen, sich
dieser Fehler zu erwehren. Diese Schwächephase kam genau zum faschen Zeitpunkt
und Geesthacht konnte somit den Satz mit 25:21 für sich entscheiden.
„Der
erste Satz war mal wieder bezeichnend für unser derzeitiges Spiel. Es kommen
immer wieder Schwächephasen in denen wir mehrere Punkte leicht verschenken!“
meinte der Trainer der Eimsbütteler nach dem Spiel.
Dieser
Satz schien die Männer um Frank Manthey jedoch wachgerüttelt zu haben und es
wurde mit deutlich mehr Engagement in den zweiten Satz gestartet. Auch die anfängliche
Nervosität schien verflogen. Lediglich die klaren Aktionen fehlten, um sich
deutlich von Geesthacht abzusetzen. Es war jedoch nun zu erkennen, dass auf
Eimsbütteler Seite die besseren Einzelspieler zu finden waren, und die
Tabellensituation (Geesthacht 7.Platz, Eimsbüttel 2.Platz) wurde ein wenig
zurechtgerückt.
Vor
allem das Zusammenspiel zwischen Zuspieler und Diagonalangreifer Martin Scholz
machte den Zuschauern und auch dem Trainer des ETV mit der Zunahme der
Spieldauer sichtlich Freude. Auch im Bereich des Block- und Abwehrverhaltens war
eine leichte Steigerung zu verzeichnen.
„Wir
haben im zweiten Satz deutlich besser und kämpferischer gespielt, haben jedoch
auch hier wieder phasenweise kleine Serien an den Gegner abgeben müssen!
Ansonsten wäre der Satz sicher deutlich ausgegangen.“ war die Ansicht des
Mannschaftskapitäns der Eimsbütteler.
Der
zweite Satz konnte, wenn auch knapp, berechtigter Weise mit 25:23 gewonnen
werden. Dies stellte auch die Grundlage für einen erfolgreichen dritten Satz
dar. Der
ETV konnte sich weiter steigern und die Geesthachter verloren ein wenig ihre
Linie.
Im
dritten Satz passte beim ETV vieles zusammen und somit konnte der immer mutiger
agierende Marcel Meyer, vor allem auch durch die konstantere Annahme, mit
Kombinationen aufwarten, die Frank Manthey eigentlich von seinen beiden
erfahrenen Zuspielern sehen will. „Marcel
hat im dritten Satz das gespielt, was ich gerne als Standart in unserem Spiel
sehen will!“ so der Trainer.
„Im
dritten Durchgang haben wir es mal geschafft, einen Satz konstant zu spielen.“
äußerte sich Libero Markus Höchstetter. Dies
spiegelte sich auch im Ergebnis wider. Der Satz wurde mit 25:18 gewonnen. Nun
ließ sich auch erkennen, warum die Eimsbütteler berechtigt auf dem zweiten
Platz der Tabelle stehen.
Wer
nun gedacht hatte der ETV würde das Spiel im vierten Satz souverän beenden,
sah sich leider getäuscht. Es wurde mal wieder spannend. Leider ließen die
Spieler, welche im dritten Satz noch überzeugen konnten, nach und somit spürte
Geesthacht sofort wieder seine Chance.
Bis
zum Ende lieferten sich die beiden Mannschaften ein Kopf an Kopf-Rennen, wobei
sich keine Mannschaft auch nur ein wenig absetzen konnte. Außerhalb des Feldes
spielten sich Szenen ab, wie man sie zuletzt zu Zweitligazeiten des ETV
beobachten konnte. Insbesondere durch die hauseigene Unterstützung.
Die
Stimmung erreichte durch diesen spannenden Satz ihren Höhepunkt. Den ersten
Satzball hatten dann auch die Eimsbütteler den sie jedoch nicht für sich
nutzen konnten. So ging es hin und her, wobei es nur dem ETV vorbehalten blieb
die Chance auf den Satz- bzw. Matchball zu haben. Letztendlich konnte sich der
ETV aber doch durchsetzen und den Satz mit 28:26 gewinnen.
Als
Fazit bleibt sicherlich, dass Eimsbüttel weiterhin zu Recht auf dem zweiten
Platz der Liga steht und mit der einer der jüngsten Regionalligamannschaften
auftrat, die es derzeit in Norddeutschland gibt. Auch in engen Situationen wurde
diesmal nicht auf bestehende Kräfte zurückgegriffen. Ein zu lobendes Indiz,
dass das Potenzial der Mannschaft auch im Hinblick zukünftiger Ansprüche
unterstreicht.
Die
vor der Saison formulierten Ziele und Ansprüchen lassen sich hingegen nicht so
schnell umsetzen. Dazu Zuspieler Stefan Lohl: „Es wird in dieser Saison keinen
Durchmarsch mehr geben und wir müssen erkennen, dass wir noch nicht so weit
sind, wie vor der Saison gedacht. Dazu sind viele Spieler noch zu weit von ihrer
Bestform entfernt bzw. Lücken der Vergangenheit noch nicht kompensiert!“.
Als
nächster Prüfstein wird der SVF Neustadt-Glewe auswärts zu bezwingen
sein, bevor es nach einer dreiwöchigen Spielpause weiter geht.
Björn
Förster und Stefan Lohl
| Deutschland - VG WiWa-News |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
WiWa
Hamburg gewinnt beim Detmolder TV
Einen
erneuten Erfolg konnten die Damen von WiWa Hamburg in der 2. Bundesliga Nord
verbuchen. Das Team um Trainer Carsten Schmidt schlug die Mannschaft des
Detmolder TV auswärts mit 3:1.
Vor
gut 200 Zuschauern waren die beiden ersten Sätze eine äußerst klare
Angelegenheit. Der Gastgeber fand zu keinem Zeitpunkt ein effektives Mittel
gegen die konzentrierten Aufschläge und überaus effektiven Angriffe der WiWa
– Mädels.
Die
Sätze gingen dann, trotz des äußerst lautstarken „Heimpublikums“ mit
25:21 und 25:15 an WiWa Hamburg. Es folgte dann der, bei allen Volleyballern so
gefürchtete 3. Satz. Wie schon in der Woche vorher gegen Alemania Aachen ließ
die Konzentration, ob des sichergeglaubten Sieges insbesondere in der Annahme
stark nach. Der
Satz ging dann dementsprechend mit 19:25 an den Gastgeber aus Detmold.
Im
vierten Satz gelang es Trainer Carsten Schmidt seine Mädels neu zu motivieren.
Eine Aufgabenserie von Katharina Kozuch am Anfang des Satzes, die von ihren
Sprungaufgaben auf taktische Aufgaben umstellte, ging WiWa Hamburg schnell mit 6
Punkten in Führung.
Es
gelang den Gastgebern über den gesamten Satzverlauf nicht mehr, diesen
verpatzten Start auszugleichen, so dass ein Angriff von Diagonalspielerin Jana
Takacova den Satz letztendlich mit 25:21 für WiWa Hamburg entschied.
„Dieses
war ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt.
Wir sind für die Hinrunde schon jetzt voll im Soll,“ so Carsten Schmidt. „Über
200 Zuschauer in der 2. Liga, alle gegen unser Team eingestellt; aber ich habe
eigentlich nie daran gezweifelt, dass wir das Spiel gewinnen werden.“ So
auch Co-Trainer Shorty Fricke.
Nächstes
Spiel gegen Warendorfer SU am Sa., d. 15.11.2003, 20.00 Uhr, Sporthalle
Wandsbek. Entritt 3,- € (Ermäßigt: 2,- €)
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
Europapokal:
Wuppertal trifft auf Wolfgang Kuck!
Der SV Bayer Wuppertal hat ein sportlich schweres, aber insgesamt sehr attraktives Los für das 1/8-Finale des CEV-Pokals bekommen. Die Bergischen treffen in der Runde der besten 16 Teams auf Arago de Sete aus Frankreich, dem neuen Klub von Wolfgang Kuck.
Gespielt
wird am 10. und 17. Dezember (bzw. einen Tag fürher oder später). Kuck spielte
jahrelang für Wuppertal, ehe er vor drei Jahren nach Frankreich wechselte. Vor
dieser Saison verließ Kuck Montpellier und schloss sich Sete an.
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
Olympia-Quali:
Auslosung am 2. Dezember in Leipzig
Eurosport
und MDR übertragen von den Spielen!
Am 2. Dezember (11.00 Uhr) findet im Leipziger Neuen Rathaus die Auslosung zu den europäischen Olympia-Qualifikationsturnieren der Männer und Frauen statt. Beide Turniere werden mit deutscher Beteiligung und insgesamt acht Mannschaften vom 5.-10. Januar 2004 ausgetragen. Während die DVV-Frauen nach Baku/Azerbaidschan reisen müssen, kommen die DVV-Männer in den Genuss des Heimrechts. Wie schon bei den Weltligaspielen, der Frauen-WM 2002 sowie der Männer-EM 2003 ist auch bei der Olympia-Qualifikation die Leipzig Arena Ort der hochklassigen Spiele. Nur die Sieger der jeweiligen Achter-Turniere qualifizieren sich für Athen 2004.
Zur
Zeit stehen sowohl für das Frauen- als auch das Männer-Turnier noch nicht alle
Teilnehmer fest. Bei den Frauen geschieht dies spätestens am 15. November, wenn
die letzten Spiele des World Cup 2003 absolviert wurden. Gelingt Weltmeister
Italien ein Platz unter den ersten drei Teams ergänzt der EM-8. Rumänien das
Teilnehmerfeld.
Das Teilnehmerfeld der Männer ist gar erst zwei Tage vor der Auslosung klar, da
der World Cup der Männer bis zum 30. November dauert und mit Italien,
Frankreich und Serbien & Montenegro drei europäische Teams um die drei zu
vergebenen Olympiatickets kämpfen. Wer den Sprung nach Athen dort nicht
schafft, nimmt in Leipzig teil.
Volleyballfans können sich auf TV-Bilder aus Leipzig freuen: „Sowohl
Eurosport als auch der MDR werden aus Leipzig berichten“, so DVV-Generalsekretär
Lutz Endlich.
Folgende
Teams nehmen sicher an den europäischen Qualifikations-Turnieren teil:
Männer: Russland, Polen, Niederlande, Deutschland, Qualifikant (Achter-Turnier
vom 19.-23. November in Finnland)
Frauen: Polen, Türkei, Deutschland, Niederlande, Russland, Bulgarien,
Azerbaidschan
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
Sitzungen
von Trainerrat und "Task Force"
Die Beach-Volleyballsaison bzw. die Spielzeiten der Hallen-Nationalmannschaften 2003 sind vorüber. Dies ist der ideale Zeitpunkt für ein Austauschen von Meinungen, Ansprechen von Problemen und Analysieren der Ergebnisse unter den verantwortlichen Trainern mit der DVV-Sportspitze (DVV-Präsident Werner von Moltke, Vize-Präsident Sport Götz Moser, DVV-Sportdirektor Siegfried Köhler).
So geschehen in der vergangenen Woche, wo sich der Trainerrat männlich mit den Bundestrainern Stelian Moculescu und Michael Warm an der Spitze, der Trainerrat Beach-Volleyball mit allen Heimtrainern der Beach-Nationalteams sowie Nachwuchsbundestrainer Lennard Krapp und die sogenannte „Task force weiblicher Nachwuchs“ mit den verantwortlichen Bundestrainern Jens Tietböhl und Helmut von Soosten die Türklinke in Frankfurt in die Hand gaben.
Für den Beach-Bereich konstatierten die Anwesenden, dass sich die deutschen Spitzen-Duos weiter der absoluten Weltspitze angenähert haben und Deutschland mittlerweile eine der stärksten Beach-Nationen weltweit sei. „Bei den Olympischen Spiele 2004 in Athen sind wir mit vier Teams dabei“, meinte DVV-Beachwart Hinnerk Femerling. Die Athleten und Heimtrainer wie Jonas Reckermann und Olaf Kortmann lobten die gute medizinische Versorgung und Videovorbereitung. Diese müsse zur Optimierung der Olympiavorbereitung bei allen internationalen Turnieren weiter gewährleistet werden.
Die sensationelle Ausbeute im Nachwuchsbereich, 13 Medaillen wurden bei WM und EM gewonnen, sowie die Art der Betreuung bei Meisterschaften wurden von Lennard Krapp vorgetragen. Trotz der Erfolge wurden auch Problemkreise wie „Drop Out Problematik“, Übergang in den Erwachsenenbereich oder Hallentraining für Beach-Volleyballer thematisiert. Schließlich soll es eine weiter verbesserte Koordination in der Sichtung und Betreuung der Nachwuchs-Kader durch die drei Stützpunkttrainer Nord, West und Ost geben.
Beim Trainerrat der Männer stand natürlich die DVV-Männer-Auswahl mit der EM im eigenen Land im Vordergrund. Bundestrainer Stelian Moculescu bedankte sich nochmals ausdrücklich für die geleistete Arbeit aller beteiligten Personen sowie das gute Programm 2003. Gleichzeitig hoffe er aber auch auf die Fortsetzung dieser Art und Weise, denn diese Mannschaft habe eine große Perspektive. Gleichzeitig wurde die Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikation vom 5.-10. Januar 2004 in Leipzig thematisiert – diese soll ab dem 26. Dezember in Friedrichshafen stattfinden.
Anschließend gab Junioren-Bundestrainer Michael Warm seine Eindrücke der Junioren-WM wider. Seine Mannschaft hätte die beiden Ziele, die Vorrunde zu überstehen sowie die Endrunde zu erreichen, geschafft. Im Vergleich zur Weltspitze sei seine Mannschaft athletisch und taktisch fast gleichwertig gewesen, technisch jedoch gäbe es Defizite. Für die zukünftige Arbeit wurde insbesondere eine verbesserte Zuteilung der Nachwuchs-Kader auf die Bundesstützpunkte thematisiert.
Den Abschluss des dreitägigen Sitzungs-Marathons bildete die „Task force weiblicher Nachwuchs“. Juniorinnen-Bundestrainer Jens Tietböhl dankte nochmals seinem Vorgänger Rudi Sonnenbichler für die hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren. Gleichzeitig zeigte er auf, dass das Stützpunktsystem mit fünf nationalen Einrichtungen der richtige Weg sei, um Talente nach oben zu bekommen. So trage die Konzentration der besten Juniorinnen in der 1. Bundesliga schon viele Früchte, wenn man einen Blick auf die aktuelle Bundesliga-Saison blicke. „Im Moment spielen zehn Spielerinnen der 82-er Jahrgangs und acht vom 84-er Jahrgang eine gute Rolle in der 1. Bundesliga. Und die Tendenz im aktuellen 86-er Jahrgang ist auch vielversprechend“, so Tietböhl. Außerdem spielten in der aktuellen Frauen-Nationalmannschaft fast ausschließlich Spielerinnen, die über das DVV-Stützpunktsystem entwickelt wurden.
Weitere
Punkte waren u.a. das zukünftige DVV-Nachwuchs-Förderkonzept, das Projekt
Juniorinnen in der 1. Bundesliga sowie das Bundesstützpunktsystem.
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
Neue
Spielerinnen in Erfurt und Augsburg
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Elena Messer, die sich gleich im ersten Saisonspiel gegen Suhl einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, wurde mit der 23-jährigen Polin Katarzyna Wieliczko aus Wroclaw eine neue Außenangreiferin für das Bundesliga-Team verpflichtet.
Kathrin Winkler wird auf eigenen Wunsch aus persönlichen Gründen ihren Vertrag bei TuS Braugold Erfurt nicht erfüllen. Eine Kanadierin wird künftig den VC Augsburg verstärken: Kim Exner, 26, 1,86 cm, kommt als Allrounderin, wird aber, so der VCA-Vorsitzende Gerhard Schermutzki, "auf der Diagonalen spielen."
Exner spielt seit vier Jahren in der kanadischen Nationalmannschaft und war auch bei der WM 2002 in Deutschland dabei. Durch gute Kontakte zwischen VCA-Coach Peter Götz und Kanadas Nationaltrainer Lorne Sawula kam der Wechsel Exners nach Augsburg zustande.
Für
Schermutzki gerade zur rechten Zeit: "Nach dem Sieg am Wochenende in
Erfurt, wollen wir auch die nächsten beiden Spiele gewinnen. Das ist schon fast
Pflicht." Am Freitag gastiert Berlin-BVC in Augsburg, am Sonntag tritt das
Götz-Team in Braunschweig an.
weg
| Deutschland - www.volleyballer.de |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
Aachen
unterliegt Köpenick mit 1:3
Alemannia Aachen – Köpenicker SC 25:23; 21:25; 15:25; 20:25
Zum
Beginn der Partie gegen die jungen Berlinerinnen setzten die Aachenerinnen alles
wie gewünscht um, und es ergab sich ein attraktiver Spielverlauf mit guten
Blockaktionen auf Aachener Seite. Besonders Ruth Flemig konnte die schwächelnde
Libera auf Köpenicker Seite durch gute Aufschläge immer wieder in Verlegenheit
bringen.
Lis Wiederschein und Monika Koch punkteten im Angriff und Martha Archontoglou
konnte über Schnellangriffe das Spiel erfolgreich gestalten. Beim Spielstand
von 17:12 für Aachen wackelte jedoch die eigene Annahme, und die Berliner Damen
konnten gleichziehen. In dieser kritischen Situation zeigte die Mannschaft
jedoch Charakter, hielt mit guten Angriffen und kämpferischen
Feldverteidigungsaktionen dagegen und setzte sich mit 25:23 durch.
Der zweite Durchgang entwickelte sich auch zum Vorteil für Aachen und nach langen, mit Verbissenheit geführten Ballwechseln erspielte sich die Heimmannschaft einen Vorsprung bis zum 12:10. Unerwartet brach die Annahme auf Aachener Seite jetzt ein, gelegte Bälle konnten nicht mehr abgewehrt werden, und Köpenick zog auf 13:18 davon. Diesen Vorsprung brachten die Gäste ins Ziel und gewannen mit 21:25 den 2.Satz. Leider hörten die Alemannia Damen jetzt auf Volleyball zu spielen und konnten nur noch durch Einzelaktionen den 3. Satz bis zum 8:10 offen gestalten. Köpenick nahm jetzt auch sicher die Aufschläge an und konnte immer wieder über die Angriffsposition II punkten. 15:25 endete der 3. Satz, und auch im 4. Durchgang lag die Aachener Mannschaft schnell mit 0:6 in Rückstand.
Trotz
aller Gegenwehr konnte dieser Vorsprung nicht mehr eingeholt werden. Letztlich
ging auch Satz Nr. 4 mit 20:25 an eine konstanter agierende Mannschaft aus Köpenick
Stefan Falter
| Deutschland - Schwäbisches Tageblatt |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
Rottenburger
vom Delitzscher D-Zug überrollt
DELITZSCH. "Das war ein großer Rückschritt", konstatierte Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller. Denn Volleyball-Zweitligist TV Rottenburg war am Samstag Abend vor 300 Zuschauern beim Mitaufsteiger GSVE Delitzsch chancenlos. Die Rottenburger hatten vor allem große Annahme-Schwierigkeiten - der TVR unterlag den Sachsen mit 0:3 Sätzen (15:25, 19:25, 25:27).
Die Rottenburger bleiben in der zweiten Liga auswärts weiter sieglos und rutschten auf den siebten Tabellenplatz ab. Delitzsch zog nach Pluspunkten mit dem TVR gleich. "Das war eine indiskutable Leistung von uns", sagte Müller. Sein Team habe zwar um jeden Ball gekämpft, sich aber viele leichte Fehler geleistet, so die Kritik des TVR-Trainers. Die Rottenburger kamen nie in längere Ballwechsel hinein, da schon die Annahme verpatzt wurde - im bisherigen Saisonverlauf war die Annahme eigentlich das stabilste Element im TVR-Spiel.
Doch ob der Kanadier Cory Paddock, Routinier Robert Ziegler oder Libero Willy Belizer - alle drei Rottenburger Annahmespieler hatten am Samstag in Delitzsch Probleme. Nach dem schlechten ersten Ball gelang es Kapitän Karsten Haug nur selten gute Zuspiele zu verteilen. "Das hat sich zu einer Spirale des Misserfolgs entwickelt", sagte Müller. Aber auch das Blockspiel sei, abgesehen von ein paar gelungenen Aktionen der Mittelblocker Jonas Leidig und Stefan Schneider, nicht so erfolgreich gewesen wie zuletzt. Delitzsch nutzte die Rottenburger Schwächen konsequent aus und spielte seinerseits die Angriffe fehlerlos herunter. "Die Delitzscher waren heiß", so TVR-Coach Müller, "die haben einen D-Zug aufgezogen und uns überrollt."
Dementsprechend zufrieden war der Delitzscher Co-Trainer André Quasdorf: "Wir haben Rottenburg nie zur Entfaltung kommen lassen." Delitzsch gewann angeführt vom überragenden Kapitän Sebastian Reichstein den ersten Durchgang mit 25:15 und war auch im zweiten Satz nie gefährdet (25:19). Immerhin brachte der für Paddock eingewechselte Julien Clin als neuer Annahmespieler Ende des zweiten Durchgangs etwas mehr Ruhe in die TVR-Aktionen. Clin laboriert allerdings noch an den Folgen eines Kapselrisses im kleinen Finger.
Im dritten Satz fing sich der TVR: 12:9 und 19:16 führte Rottenburg, doch als der GSVE (Gymnasialer Sportverein "Ehrenberg") Delitzsch beim 23:22 erstmals in diesem Durchgang in Führung ging, hatte der TVR nichts mehr entgegenzusetzen - die Sachsen gewannen 27:25 und damit die Partie. Die siebenstündige Busfahrt wollte Müller nicht als Ausrede für die schwache Leistung gelten lassen. "Zu Saisonbeginn hatte ich eigentlich mal mit so einer Begegnung gerechnet", sagte der TVR-Coach, "aber zu diesem Zeitpunkt ist so ein Einbruch nicht nachvollziehbar."
Nun gelte es die Niederlage zu verarbeiten und aus dem Rückschritt einen Fortschritt zu machen, fordert Müller. "Mit 6:6 Punkten sind wir ja auch noch im Soll." Am nächsten Wochenende wartet mit Partien beim Tabellen-Zweiten Dachau und beim Fünften Lohhof allerdings ein schwerer Doppel-Spieltag auf den TVR.
| Deutschland - Pinneberger Zeitung |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
VGE-Frauen gewinnen Duell um Platz zwei
Elmshorn - Wenn sich eine Volleyball-Mannschaft binnen 81 Minuten bei einem Tabellennachbarn klar durchsetzt und dadurch auf Platz zwei vorrückt, sollte ihr Trainer im Prinzip rundum zufrieden sein. Burkhard Skibitzki (VG Elmshorn) indes fand nach dem 3:1 (25:21, 25:15, 17:25, 27:25) seiner Regionalliga-Frauen beim VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn durchaus Anlass zur Kritik: "Wir haben nach dem zweiten Satz aufgehört, engagiert zu spielen, und das hätte sich beinahe gerächt."
Den drohenden fünften Satz aber konnten die Elmshornerinnen in der Norderstedter Moorbekhalle denn doch abwenden, und darüber war Skibitzki heilfroh. Ein Entscheidungsdurchgang wäre seiner Auffassung nach aber auch unnötig gewesen, denn, so der VGE-Coach: "Wir haben den Gegner durch eigene Unzulänglichkeiten stark gemacht."
Vielleicht lag es daran, dass die Elmshornerinnen trotz Schwächen im Aufbau die beiden ersten Durchgänge allzu leicht gewannen und dadurch - wie schon in manch vorangegangener Partie in dieser Saison - in ihrer Konzentration nachließen. Im dritten Satz jedenfalls wirkten die Norderstedterinnen entschlossener, und im vierten lagen sie bereits 9:2 vorn, ehe die Routine den Ausschlag zu Gunsten der VGE gab.
Eine besonders starke Partie bescheinigte der Elmshorner Coach Zuspielerin Britta Schümann, die in vielen Fällen den "schlechten ersten Pass" (Skibitzki) zu kompensieren wusste, den Diagonalangreiferinnen Anja Svensson und Manuela Rohr sowie Außenspielerin Katja Sass.
Am
kommenden Sonnabend um 18 Uhr empfangen die Elmshornerinnen in der neuen
KGSE-Halle das Team der HSG Uni Greifswald.
fwi
| Deutschland - Ahrensburger Zeitung |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
Oststeinbek: Viele Einzelkämpfer, aber kein Team
Oststeinbek - Die Luft ist momentan raus bei den Volleyball-Männern des Oststeinbeker SV. Zu dieser Erkenntnis kommt Trainer Bernd Schlesinger nach der 1:3-Niederlage (22:25, 25:18, 18:25, 22:25) beim TuB Bocholt. "Wir haben einfach schlecht gespielt", stellte der Coach nach der klaren Pleite beim bis dato punktgleichen Tabellennachbarn fest. Jetzt ist klar: "Für uns wird es in dieser Saison ganz schwer", so Schlesinger.
Dabei sind ein Großteil der Probleme hausgemacht. So hatte Mittelblocker Christian Bartram schon eine Woche zuvor nach der Heimniederlage gegen Fortuna Kyritz angemerkt, dass man gegen eine intakte Mannschaft verloren habe. Die Oststeinbeker hingegen präsentieren sich stellenweise als einsame Rächer. Nur: In der Mannschaftssportart Volleyball führt das selten zum Erfolg.
Wie verfahren die Situation ist, zeigt auch die Tatsache, dass Schlesinger schon zu den weniger subtilen Mitteln der Spiel-Psychologie gegriffen hat. Sei es seine Verweigerung, die Mannschaft im Finale des Hamburger Pokalwettbewerbs zu coachen - oder auch die Wette mit den Spielern, die auch diesmal jeweils 10 Euro an den Trainer abtreten mussten.
"Die Spieler sind für ihre Einstellung und Motivation selbst verantwortlich", sagte Schlesinger. Punktprämien oder Auflaufprämien kennen die finanziell knapp ausgestatteten Volleyballer nun einmal nicht. Mit Christian Bartram oder Daniel Krug stehen durchaus Akteure mit vorbildlicher Einstellung im Team. Offenbar trifft das nicht auf alle zu.
Hinzu kommen weitere Sorgen: Seit drei Wochen kommt Zuspieler Sebastian Neufeld nur noch einmal in der Woche zum Training - sein Dienst bei der Polizei verhindert ein stärkeres Engagement. Damit aber fehlt den Volleyballern die Schaltzentrale des Spiels. Das wurde auch in Bocholt mehr als deutlich. Die Abstimmung zwischen Spielmacher und Angreifer stimmt nicht mehr. Dem in dieser Saison hinzu gekommenem Malte Nagursky fehlt noch die Zweitligareife. Er ist noch keine echte Alternative.
Am
kommenden Sonnabend kommt der Tabellenletzte FC Schüttorf nach Oststeinbek (20
Uhr). "Wenn wir das Spiel auch verlieren, wird es ganz eng", warnt
Schlesinger.
Manfred Schäffer
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
Stärke des TuS Jork ist die Teamleistung
Jork - Die Volleyball-Frauen des TuS Jork entwickeln sich zum Phänomen der Regionalliga Nordwest. Wo andere Teams Spielabsagen erwägen würden, treten die Altländer Frauen an und gewinnen wie jetzt in Wolfenbüttel mit 3:1 (25:20, 19:25, 25:22 und 25:21).
Offenkundig stimmt die Chemie in der Mannschaft. Da blockt Stefanie Benecke auf der ungewohnten Schnellangreifer-Position für die zuletzt überragende Andrea Meyer, die sich ausgerechnet im Abschlusstraining eine Bänderdehnung zugezogen hatte und nun vier Wochen ausfällt. Oder Sabine Schulz-Cordes läuft trotz Fieber, Übelkeit, kaputter Schulter und Rückenbeschwerden als Außenangreiferin auf und hält die gesamte Partie durch.
Auch Anja Cassau und Corinna Krome zwickte es in den Muskeln. Um so erfreulicher war deshalb die Nachricht von "Steffi" Benecke. Die Allrounderin wird nun doch nicht den Club zum Jahreswechsel verlassen. Ihr Umzug nach München hat sich zerschlagen. Vielleicht einer der Gründe, warum Benecke in Wolfenbüttel groß aufspielte. Vor allem im Block wehrte sie viele Versuche der Gegner ab. Trainer Torsten Bluhm allerdings mochte keine Akteurin herausstellen: "Das war heute eine wirklich gute Teamleistung."
Wie
wichtig der Erfolg ist, zeigt ein Blick auf die Tabelle: Da sind die Altländerinnen
nun Vierter (6:6 Punkte). Der MTV Wolfenbüttel ist als Drittletzter auf einem
Relegationsplatz (4:8 Punkte). So eng ist der Abstiegskampf für die Jorker
Volleyball-Frauen.
masch
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
SV Wilhelmsburg hat Orientierung verloren
Wilhelmsburg - Manchmal steht man auf dem Volleyball-Feld und versteht die Welt nicht mehr. Zum Beispiel, wenn Aufschläge - im Training tausendfach geübt - einfach im Netz landen oder weit ins Aus segeln. So wie es den Regionalliga-Frauen des SV Wilhelmsburg beim 0:3 (21:25, 17:25, 20:25) gegen den Eimsbütteler TV geschah. Die Wilhelmsburgerinnen verloren ganz schlicht die Orientierung in der Sporthalle.
"Es ist wirklich eine große Umstellung", erzählte SVW-Angreiferin Dors Dettmann. Seit dem Aufstieg muss das Team die Spiele in großen Dreifeldhallen bestreiten. Ihr Training aber findet nur auf dem engen Raum eines Feldes statt. "Da fehlen einem dann die Orientierungspunkte im Spiel", so Doris Dettmann. Ganz besonders in fremden Hallen, in denen die SVW-Frauen zum erstenmal aufspielen, wie in Eimsbüttel.
"Das
kann aber keine Ausrede sein", weiß auch Doris Dettmann. Es macht das
Spiel nur noch ein wenig schwerer. Da reichen dann manchmal schon ein paar zusätzliche,
durchaus kleinere Schwierigkeiten - und schon bricht die Leistungsfähigkeit
zusammen. So mag sich erklären, warum die Wilhelmsburgerinnen im dritten Satz
nach einer 16:11-Führung den Durchgang noch relativ schnell aus der Hand gaben.
masch
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
Dresden.
Am Freitag steigt in der Sporthalle Bodenbacher Straße das erste
Volleyball-Highlight der Saison. Die DSC-Damen empfangen den USC Münster zum
Top-Spiel der Bundesliga. Doch nicht nur sportlich verspricht der Abend einen
Leckerbissen. Denn gleichzeitig startet der Verkauf des neuen DSC-Kalenders
2004.
Was
für Fotos! Vor allem für die Männer wird der Kalender ein echter Hingucker.
Die sechste Auflage hält, was die Zahl verspricht: Sexy präsentieren sich die
Volleyball-Damen von Jana Vavrova bis Heike Beier. Kapitän Beatrice Dömeland,
die diesmal die Fäden für den neuen Kalender in der Hand hielt, erzählt:
"Wir haben im Trainingslager nach einer Idee gesucht. Da fielen mir die
Nacktfotos ein, die wir vor der Weltmeisterschaft im letzten Jahr mit der
Nationalmannschaft gemacht hatten. Sie sorgten für Furore und kamen bei den
meisten Leuten gut an. So kamen wir darauf, einmal etwas anderes als bisher zu
machen und uns ganz fraulich fotografieren zu lassen. Alle waren begeistert. Und
das Foto-Shooting in der neuen DSC-Halle hat auch allen richtig Spaß
gemacht."
Das
bestätigt auch Fotograf Lars Neumann: "Vor allem war es erstaunlich, welch
originelle Ecken in der Halle zu finden waren, die einen sehr guten Hintergrund
abgaben. Wir haben bei jeder Spielerin auch den Bezug zum Volleyball, zu ihrer
Position auf dem Spielfeld gesucht. Ich denke, das ist auch recht gut
gelungen." Jetzt sind alle DSC-Damen schon unheimlich gespannt, wie der
Kalender ankommt. Co-Trainerin Barbara Makowska meint: "Das ist der beste
von allen bisher."
Erst
einmal hat die Druckerei von Dieter Freund eine Auflage von 500 Stück
produziert. "Sollten alle Exemplare weggehen wie warme Semmeln, können wir
auch eine weitere Auflage drucken", so Dieter Freund. Wer sich das ganze
Jahr über an den tollen Bildern erfreuen will, für den sind die 12 Euro, die
der Kalender in diesem Jahr kostet, garantiert gut angelegt. Und wer sich gleich
am Freitag ein Exemplar sichert, kann es unmittelbar nach der Partie gegen Münster
von den Spielerinnen signieren lassen.
Zuvor
allerdings wollen die Dresdnerinnen erst einmal auf dem Spielfeld glänzen. Natürlich
möglichst mit einem Sieg. Beatrice Dömeland gibt zu: "Klar stehen wir
nach der Niederlage in Suhl in gewisser Weise unter Druck und auch an einem
Scheideweg. Zeigt der Pfeil eher in die Spitze oder ins Mittelfeld. Doch ich
hoffe, wir werden im Gegensatz zum letzten Jahr in dieser Saison zu einer echten
Heimmannschaft. Mit hoffentlich vielen Fans im Rücken bin ich optimistisch.
Wichtig ist, dass die Annahme steht und dass wir taktisch disziplinierter
spielen als in Suhl." Die Ballannahme üben die DSC-Damen in dieser Woche
wieder verstärkt. Zudem sollten auch die beiden Testspiele gegen Wroclaw in den
letzten beiden Tagen den letzten Schliff bringen. Den ersten Test gewannen die
Ludwig-Schützlinge am Montag mit 3:1, den zweiten gestern mit 3:0 Sätzen.
Astrid
Hofmann
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
Dresdner SC erwartet Münster und präsentiert Kalender
Seit gestern liegt der neue Kalender druckfrisch auf dem Tisch. Die Volleyballerinnen des Dresd-ner SC präsentieren sich in Unterwäsche, zeigen viel, aber nicht zu viel nackte Haut. „Ach, du meine Güte“, sagte Christiane Fürst beim ersten Anblick. Doch dann konnte sie sich mit den Aufnahmen anfreunden. Am besten gefiel ihr allerdings nicht etwa das eigene Bild oder das einer ihrer Mannschaftskolleginnen, sondern das Foto des Trainers. Arnd Ludwig ließ sich mit seinem Sohn Joshua auf dem Arm im Bademantel ablichten. „Total süß“ fand die Mittelblockerin das: „Es sieht cool aus.“
Die Idee für den Kalender kam aus der Mannschaft. „Nach einem Training in der Kabine“, erzählte Beatrice Dömeland. Sie hatte den Hut auf. „Vor der Heim-WM 2002 haben wir so etwas mit der deutschen Mannschaft im ‚Stern‘ auch gemacht.“ Damals zogen sich die Nationalspielerinnen ganz aus. Das kam für die DSC-Frauen nicht in Frage. „Es ist mal etwas anderes“, meinte der Kapitän. Der Kalender fällt aus dem Rahmen – auch vom Format her. „Es ist unser sechster – größer und schöner als die alten.“
Die Aufnahmen stammen von Fotograf Lars Neumann. Den Druck übernahm Verleger Dieter Freund. „Die erste Auflage liegt bei 500 Stück. Ein Exemplar kostet zwölf Euro“, betonte Bernhard Obenaus. Die Sponsoren hätten sich finanziell beteiligt. Der Kalender sei für den Klub „eine kleine Einnahmegröße“, erklärte der Pressesprecher. Genauere Zahlen zu Kosten und Nutzen nannte er nicht.
Der Verkauf beginnt am Freitag um 19 Uhr in der Mehrzweck-Sporthalle an der Bodenbacher Straße. Dort empfängt der DSC den USC Münster zur siebenten Runde der Bundesliga. Mit der Partie gegen den Vize-Meister und -Pokalsieger zeigt sich, wo Ludwigs Mannschaft steht – ob sie Spitze oder Mittelmaß ist. „Jetzt geht’s erst richtig los“, sagte die 18-Jährige. Sie spürt nicht mehr Druck, sondern Motivation und Spaß. „Ich freue mich auf solche Top-Spiele gegen die besten Klubs, die es in Deutschland gibt. Da kann man sich messen, entscheiden wenige Punkte, zählen Einsatz und Kampf mehr.“
„Micki“ Dömeland fordert „taktische Disziplin von Anfang bis Ende. Die müssen wir halten, um gewinnen zu können“. Und die Annahme in den Griff kriegen. „Das ist Kopfsache“, betonte Barbara Makowska. Die Co-Trainerin vermutet mangelndes Selbstbewusstsein und Angst vor Verantwortung als Gründe für Schwächen bei einigen Spielerinnen. Sie setzt wie ihre Schützlinge aufs Publikum. „Vielleicht entwickeln wir uns mit den Zuschauern im Rücken in dieser Saison zu einer Heimmannschaft und gewinnen zu Hause ein paar Mal mehr“, meinte der Kapitän.
Gegen
Münster kann der DSC damit beginnen, und danach gibt’s Autogramme auf den
neuen Kalender.
| Deutschland - Westdeutsche Zeitung |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
SV Bayer spielt im CEV-Pokal gegen Arago de Sète
Wuppertal.
Attraktiver hätte das Los für die Volleyballer des SV Bayer in der ersten
Hauptrunde des CEV-Pokals nicht sein sein können. Gestern Nachmittag wurde den
Wuppertalern in Luxemburg Arago de Sète zugelost die neue Mannschaft von
Wolfgang Kuck. Damit gibt es ein Wiedersehen mit dem 35-jährigen
Nationalspieler, der jahrelang die Galeonsfigur an der Wupper gewesen war. Auf
den SV Bayer wartet zunächst die Fahrt an die französische Mittelmeerküste.
In Sete, rund 100 Kilometer vor der spanischen Grenze gelegen, findet
vorraussichtlich am 10. Dezember das Hinspiel statt. Für das Rückspiel in der
Bayer-Halle ist der 17. Dezember ins Auge gefasst.
"Beide
Termine müssen aber noch abgestimmt werden", sagte Teammanager Helmut
Glimpf. "Ein wirklich angenehmes Los", freute sich Glimpf nicht nur
darüber, dass seiner Mannschaft eine Reise nach Osteuropa erspart bleibt,
sondern natürlich auch auf Wolfgang Kuck. Der war vor der Saison aus
Montpellier ins wenige Kilometer entfernte Sé te gewechselt.
"Sportlich ist das ein schwerer Gegner, aber es hätte auch noch schlimmer
kommen können", sagte Bayer-Trainer Mark Lebedew in einer ersten Einschätzung.
Im Topf waren auch zwei italienische Teams gewesen. Sète stand im vergangenen
Jahr im Final-Four des CEV-Cups. "Derzeit scheint es aber in der Mannschaft
nicht zu stimmen", meint Lebedew am Mittelplatz der Franzosen in der
nationalen Liga ablesen zu können.
Seine
Spieler werde diese internationale Prüfung in der Bundesliga auf jeden Fall
weiter bringen.
| Deutschland - Braunschweiger Zeitung |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
USC scheucht die roten Raben auf
0:3
gegen Vilsbiburg in der Volleyball-Bundesliga – Schröder-Team zweimal ganz
nah am ersten Satzgewinn
Es hat wieder nicht geklappt, auch wenn die Gäste zweimal dazu einluden: Die
Erstliga-Volleyballerinnen des USC warten weiter auf den ersten Satzgewinn im
Oberhaus. Gestern gab es vor 250 Zuschauern in der Tunica-Halle ein 0:3 (22:25,
19:25, 20:25) gegen die Roten Raben Vilsbiburg.
"Es fehlt uns in den entscheidenden Momenten an Mut und Konzentration. Wenn wir doch nur die Phasen, in denen wir Druck ausüben und mithalten, kombinieren könnten", sagte USC-Coach Timo Schröder. Sein Gegenüber Michael Schöps dagegen grantelte gewaltig, besteht sein Team doch fast ausschließlich aus Nationalspielerinnen mehrerer Länder. "Immer laden wir unsere Gegner zum Mitspielen ein. Ich weiß nicht, woher diese Unkonzentriertheiten kommen. Ich kann damit jedenfalls nicht leben", sagte Schöps drohend in Richtung seines Teams.
Daran,
dass seine Riege im ersten Satz mit 15:16 ins Hintertreffen geriet und im
dritten erst beim Stande von 20:20 davon zog, waren allerdings die USCerinnen
schuld. Mit großem Kampfgeist machten sie immer wieder die Rückstände wett,
die sie sich durch viele leichte technische Fehler am Anfang der Sätze selbst
eingebrockt hatten.
Die Annahme hatte dann eine Streuung, dass Stellerin Martina Bamberg nur so übers
Feld hetzte, um noch möglichst viel auszugleichen. Dass sie das aufgrund ihrer
geringeren Erfahrung seltener schaffte als ihre Vilsbiburger Kollegin auf der
anderen Netzseite, Malin Ericsson, darf nicht erstaunen. Die Schwedin stellte
schon 64-mal für ihre A-Nationalmannschaft. Und auch fast der gesamte Rest der
Roten Raben besitzt die internationale Erfahrung, die gerade in engen,
kniffligen Situationen für die nötige Übersicht und Ruhe sorgt.
Und dennoch: Der USC hat – eine bessere Annahme vorausgesetzt – sein Leistungslimit noch nicht erreicht. Zwei schöne Angriffe aus dem Hinterfeld zeigten, was möglich ist. Schnelle Bälle über Kopf oder über die Mittelposition lassen jeden Block alt aussehen. Doch zwei dieser Sorte pro Satz reichen eben nicht, um die Etablierten des Oberhauses zu schlagen.
Dazu gehört auch, dass die Aufschläge der Braunschweigerinnen konstanter und risikoreicher kommen müssen, um den Gegner zu Fehlern in der Annahme zu zwingen und dadurch die Zahl der Anspielstationen zu minimieren. Dann hat der Block die beste Chance zuzupacken – was er auch mit zunehmender Spielzeit tat. "Vor allem zu Anfang und zum Ende der Sätze machen wir zu viele leichte Fehler. Dann müssen wir dem Rückstand unentwegt hinterherlaufen", sagte Schröder. "Dafür dass wir uns hinterher sagen können, wir hätten mitgehalten, können wir uns nichts kaufen. Wir wollen nicht absteigen."
In
einer Woche kann dafür der erste Schritt gemacht werden, wenn der VC Augsburg
in Braunschweig gastiert.
Hans-Dieter
Schlawis
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
FC
09 sondiert im Abstiegskampf den Markt
Ein
Durchschnittsspieler würde dem Schüttorfer Zweitligist allerdings nicht
weiterhelfen
Schüttorf/his
– In der Zweiten Volleyball-Bundesliga wird die Situation für den FC Schüttorf
09 immer bedrohlicher. Am vergangenen Wochenende schmerzte nicht nur die
Tatsache, dass der Tabellenletzte gegen den VC Bottrop bei der 0:3-Niederlage
auf verlorenem Posten war, mit dem VfL Lintorf (3:0 gegen Ludwigslust) punktete
erneut einer der direkten Konkurrenten. Siege sind den kommenden Partien
dringend notwendig, um das rettende Ufer nicht aus den Augen zu verlieren.
Gegen den Tabellendritten aus Bottrop reichte es wie befürchtet nicht zu einem doppelten Punktgewinn. "Ich hätte zu diesem Zeitpunkt lieber einen anderen Gegner gehabt", sagte 09-Trainerin Heike Flockert, die die kämpferischen Fortschritte ihres Ensembles gerne in zählbaren Erfolg umgemünzt hätte. Allerdings gilt es zu bedenken, dass die Schüttorfer gegen ein Bottroper Team chancenlos waren, bei dem mit Markus Richter und Christian Mevaá die beiden Hauptangreifer ausgefallen waren.
09-Manager Diedrich Lammering zeichnete dieses Szenario Sorgenfalten auf die Stirn. "Wir machen einfach zu viele Eigenfehler. Man hat gesehen, dass es so nicht reicht", urteilte Lammering. Ob die Schüttorfer angesichts der Lage noch einmal personell nachrüsten, wird derzeit diskutiert. "Wir haben unsere Fühler ausgestreckt und stehen mit Spielern in Verhandlung", sagt Lammering. Über die Güteklasse einer möglichen Neuerwerbung herrscht Einigkeit. Die Schüttorfer brauchen einen Angreifer, der jederzeit in der Lage ist, den Ball im gegnerischen Feld zu versenken. "Er müsste sich auch gegen einen Dreier-Block durchsetzen können und eine 80- bis 90-prozentige Erfolgsquote aufweisen", stellt 09-Coach Dirk Schlotfeldt klar.
Auch Lammering betont, dass ein Durchschnittsspieler die Schüttorfer keinesfalls weiterbringe. Solche Spieler sind aber nicht nur rar gesät, sie sind auch dementsprechend teurer. "Wir müssen uns genau überlegen, ob es Sinn macht, für viel Geld einen neuen Spieler zu holen", sagt Lammering. Aber nicht nur die sportliche Qualität muss beim Engagement eines neuen Angreifers gewährleistet sein, auch der Zeitfaktor spielt eine Rolle. "Wenn dann muss es so schnell wie möglich gehen", betont Flockert.
Bis Weihnachten kämpfen die Schüttorfer noch vier Mal um Zweitliga-Punkte. Neben den Auswärtsaufgaben in Oststeinbek und Hildesheim stehen in der Hinrunde noch die Heimspiele gegen den TSV Giesen und Fortuna Kyritz auf dem Programm. Unabhängig davon, ob die Schüttorfer noch einen neuen Spieler präsentieren können, muss das Team in diesen Begegnungen den Kopf freibekommen. "Sie müssen gedanklich bei Null anfangen und die Tabelle aus dem Kopf verbannen", empfiehlt Lammering vor dem Gastspiel beim Oststeinbeker SV.
Um
das Selbstvertrauen zu steigern, könnte auch ein Rückblick in die vergangene
Saison dienen: Da entführten die Schüttorfer mit einem 3:1-Erfolg beide Punkte
aus dem südlichen Schleswig-Holstein. Mit Thorsten Schoen, Timo Timpe, Henning
Wegter, Jürgen Alsmeier, Alexander Youroukov und Dirk Möller standen zu Beginn
des Jahres sechs Spieler auf dem Parkett, die auch Sonnabend mit von der Partie
sein werden.
| Schweiz - Neue Zürcher Zeitung |
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Mittwoch. 12. November 2003 |
Amriswil
auf stetem Weg nach oben - Schweizer Teams auf Europa-Niveau immer besser
Es
ist schwierig, zufrieden zu sein, für einen, der 356-mal für die
Volleyball-Nationalmannschaft der Tschechoslowakei angetreten ist, in der
deutschen Bundesliga spielte und in der italienischen Serie A2 engagiert war, wo
die Vereine über die bessere Infrastruktur verfügen als die Klubs der
schweizerischen Nationalliga A. Sein Team habe die nötige Kampfkraft vermissen
lassen und ohne Selbstbewusstsein gespielt, sagt Josef Novotny, Trainer der
Volleyballer des TV Amriswil. Eben war seine Equipe am Samstag im europäischen
CEV-Turnier in der eigenen Halle Teneriffa 0:3 unterlegen. Hätte die Mannschaft
so gespielt wie noch am Mittwoch zuvor in einem Freundschaftsmatch in
Friedrichshafen, «dann hätten die Spanier Probleme gekriegt», glaubt Novotny.
Und
doch ist vieles gut. In der vergangenen Saison, Novotnys erster im Verein,
erreichte Amriswil, mit dem Ziel Ligaerhalt ins Championnat gestartet, den
Cup-Final und verpasste den erstmaligen Einzug in den Play-off-Final gegen den
späteren Meister Näfels nur wegen einer knappen 2:3-Niederlage im Heimspiel
der Best- of-three-Serie. Die Qualifikationsrunde wurde im Januar im ersten Rang
abgeschlossen, und auch in der laufenden Saison steht der TV Amriswil nach fünf
Runden als einziges noch unbesiegtes Team an der Tabellenspitze.
Ein
zehnter Spieler im Kader wäre aber nicht schlecht, meint Novotny. Denn dann müsste
er beim Einspielen nicht selber mitmachen, und falls sich ein Spieler verletze,
falle nicht gleich alles auseinander.
Vervierfachtes
Budget
Die
Forderung nach einem breiteren Kader geht an den Vereinsvorstand. Zwar hat sich
dieser vor der Saison für eine Vorwärtsstrategie entschieden: Dank zusätzlichen
100 000 Franken sollte die erste Mannschaft um den Meistertitel mitspielen.
Vor 15 Jahren hatte das Budget des Klubs noch 80 000 Franken betragen und
war der TVA eine Liftmannschaft zwischen höchster und zweithöchster Liga.
Heute stehen 350 000 Franken zur Verfügung. Bei Behörden und Sponsoren
sei der Entscheid begrüsst worden, sagt Inge Scherrer, die Vereinspräsidentin.
Mehr Geld als in der Vorsaison war trotzdem nicht aufzutreiben. Wenigstens
konnte der Vorstand personell erweitert werden. «Wir sind überzeugt, mit mehr
Leuten auch mehr Mittel zu finden», sagt Scherrer.
Richtig
aufwärts ging es in Amriswil mit der Verpflichtung von Trainer Jalal Baghdady,
der seine Arbeit im Sommer 1993 aufnahm. Seither ist Amriswil aus der
Nationalliga A nicht mehr wegzudenken. Seit fünf Jahren klassierten sich die
Thurgauer immer in den ersten vier Positionen. Cracks wie Martin Walser, Edi
Krank und Andreas Scheuerpflug trugen das Dress des TVA. Die beste Mannschaft,
die der Verein je gestellt habe, sei aber die jetzige, ist Thomas Hansmann, im
Vorstand für Anlässe und Terminplanung zuständig, überzeugt. Am vergangenen
Freitag stand der Sieg über Aalborg trotz anfänglicher Nervosität nie in
Gefahr, und am Sonntag fehlte nur wenig zum Erfolg über Turniergewinner
Rotterdam, die Auswahl des früheren Weltklasse-Zuspielers Peter Blangé. In
dessen Kader stehen alles Halbprofis - ausser den vier niederländischen
Nationalspielern, weil die morgens auch noch mit der Auswahl Hollands
trainieren.
Schweizer
Klubs salonfähig
Auch
andere Schweizer Klubteams machen Fortschritte. Chênois qualifizierte sich vor
zwei Wochen für die Achtelfinals des Top Teams Cup; den Spielerinnen des BTV
Luzern fehlte dazu lediglich ein Satzgewinn. Die Könizerinnen wiederum sind
dank guten Leistungen in der vergangenen Saison in der Champions League
teilnahmeberechtigt, während die Männer des MTV Näfels am Wochenende die
Qualifikation für die Runde der besten 16 im CEV-Cup nur wegen zweier
2:3-Niederlagen verpassten. Die Schweizer Klubs investierten mehr als früher,
was sich nun auszahle, sagt Michel Georgiou, Teammanager von Chênois. Mit dem
Erreichen der Achtelfinals gibt er sich aber nicht zufrieden: «Unser Ziel ist
es, in vier bis fünf Jahren, diese Saison eingerechnet, die Final Four des Top
Teams Cup zu erreichen.» Natürlich müsse dazu das Budget der ersten
Mannschaft (derzeit zwischen 350 000 und 400 000 Franken) erhöht
werden, meint der frühere Schweizer National-Zuspieler, «aber mit Verstand».
Mit zusätzlichen 100 000 Franken könne man unter den besten vier sein. «Und
wenn man arbeitet, findet man dieses Geld auch», dessen ist sich Georgiou
sicher.
Stefan
Kleiser
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel