| Hamburg - Smash-News |
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Montag. 24. November 2003 |
Hamburger
Qualifikation zur A-Jugendmeisterschaft
In der Halle Hammer Weg qualifizierten sich am
Sonntag CVJM I, VC NAL und TSV Schwarzenbek für die Endrunde zur Hamburger
A-Jugendmeisterschaft. Alle anderen Teams haben die Möglichkeit, sich in der nächsten
Runde am 25. Januar für die Endrunde zu qualifizieren..
Die Endrunde wird am 20./21. Februar vom CVJM
erstmals an einem Freitag und Sonnabend in der Sporthalle Wandsbek ausgetragen.
Damit ist nach der Siegerehrung am Samstag abend eine gemeinsame Fete möglich..
Die Ergebnisse der Gruppenspiele:
| Gruppe
A |
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|
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| CVJM |
- |
VfL
Geesthacht |
2:0 |
25:10,
25:6 |
| CVJM |
- |
VG
WiWa 1 |
2:0 |
25:8,
25:10 |
| VfL
Geesthacht |
- |
VG
WiWa 1 |
2:1 |
25:14,
20:25, 15:10 |
| Gruppe
B |
|
|
|
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| VC
NAL |
- |
VG
Elmshorn |
2:0 |
25:22,
25:22 |
| VC
NAL |
- |
CVJM
2 |
2:0 |
25:14,
25:16 |
| VG
Elmshorn |
- |
CVJM
2 |
2:1 |
25:22,
22:25, 25:18 |
| Gruppe
C |
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| TSV
Schwarzenbek |
- |
TSG
Bergedorf |
2:0 |
25:18,
25:20 |
| VG
WiWa 2 |
- |
SV
Wilhelmsburg |
2:1 |
17:25,
25:22, 16:14 |
| TSV
Schwarzenbek |
- |
VG
WiWa 2 |
2:0 |
25:3,
25:13 |
| TSG
Bergedorf |
- |
SV
Wilhelmsburg |
2:0 |
25:7,
25:11 |
| TSV
Schwarzenbek |
- |
SV
Wilhelmsburg |
2:0 |
25:4,
25:3 |
| TSG
Bergedorf |
- |
VG
WiWa 2 |
2:0 |
25:4,
25:9 |
| Deutschland - CVJM zu Hamburg-News |
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Montag. 24. November 2003 |
1:3
in Obernkirchen: CVJM im Abstiegskampf!
Auch im „Vier-Punkte-Spiel“ beim MTV
Obernkirchen unterlagen die Zweitliga-Damen des CVJM Hamburg am Samstag mit 1:3
(19:25, 23:25, 26:24, 25:27). „Damit sollten es jetzt wirklich alle wissen:
wir stehen mitten im Abstiegskampf. Wir können jetzt jede Hilfe von innen und
außen brauchen, die es gibt.“ erklärte CVJM-Trainer Helmut von Soosten.
Erneut unglücklich war die Niederlage, aber
„dafür können wir uns nichts kaufen“, kommentiert von Soosten. Nach
deutlich verlorenem ersten Satz wachten die Hamburgerinnen auf und es
entwickelte sich eine spannende Partie, in der der CVJM den zweiten Satz zwar
ebenfalls knapp abgeben musste, im dritten Durchgang dann jedoch ebenfalls mit
zwei Punkten die Oberhand behielt.
Pech dann im vierten Satz. Beim Stand von 25:25
übersahen die Schiedsrichter eine deutliche Netzberührung einer Obernkirchener
Spielerin und gaben den Punkt an die Gastgeberinnen. Der anschließende
Hamburger Angriffsball blieb an der Netzkante hängen ... und der MTV hatte die
Partie gewonnen.
„Jetzt ist unser Heimspiel am 6. Dezember von
noch größerer Bedeutung. Gegen Eiche Horn Bremen müssen wir unbedingt punkten,
damit der Abstand zum Mittelfeld nicht zu groß wird. Da hoffen wir auch auf die
Unterstützung durch die Hamburger Volleyballfans.“ sagt von Soosten.
„Bisher hätten wir jedes Spiel gewinnen können, wenn wir unsere Chancen
entschlossener genutzt hätten. Gegen Bremen werden wir sie nutzen.“
| Deutschland - USC Braunschweig-News |
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Montag. 24. November 2003 |
Aufsteiger
Braunschweig ohne Respekt
Berlin. Im Kellerduell der beiden Punktgleichen,
Berlin-BVC 68 und USC Braunschweig, siegten die Gäste aus Niedersachsen mit
3:1. Die Braunschweigerinnen haben jetzt zwei Siege auf ihrem Konto und
rangieren auf Rang 10. Der gastgebende BBVC 68 hat nun im Kampf gegen den
Abstieg die schlechtere Ausgangsposition.
Die Spielerinnen des USC Braunschweig waren hervorragend auf die Berlinerinnen eingestellt. Vom ersten Satz an setzten sie mit gefährlichen Aufschlägen den BBVC 68 unter Druck, formierten einen starken Block. So ging der USC gleich in Führung, die er bis zum Satzende (25:21) nicht mehr abgab.
Trainer Timo Schröder hatte die Achillesferse des BBVC 68 erkannt und begann Satz zwei mit der aufschlagstarken Antje Forbrig, die dafür sorgte, dass ihr Team mit 8:0 davonzog. Unverständlich, dass die Bank des BBVC 68 in dieser Phase nicht reagierte. Die nahezu aussichtlose Verfolgungsjagd der Gastgeberinnen konnte nicht erfolgreich enden. Immer wieder war es vor allem USC-Mannschaftsführerin Maja Pachale, die über die Außenposition Punkte erzielte. Bei 25:18 konnten die Gäste den Satz beenden.
Auch im dritten Satz führten die Gäste durch zahlreiche unnötige Fehler des BBVC 68 bis 8:7. Dann kam die Berlinerin Regina Burchardt dreimal am USC-Block vorbei und zwei Fehler auf Seiten der USC-Angrifferinnen brachten die13:9-Führung. Dieser Vier-Punkte Vorsprung wurde bis 18:14 gehalten und dann ausgebaut auf 23:17 bis zum 25:19-Endstand. An diesem Satzerfolg hatten neben Burchardt auch die beiden 17jährigen Marlit Fischer und Charlene Spieß einen großen Anteil. Kleine Anmerkung: Im Durchgang vier stand beim USC mit Christine Wenk (40) die älteste Spielerin an diesem Tag auf dem Feld.
Mit 4:0 führte der USC bereits wieder im vierten
Satz. VC 68-Trainer Markus Weber nahm Auszeit und seine Schützlinge versuchten
an Satz drei anzuknüpfen. Bei 7:7 war der BBVC 68 heran. Über die Stationen
11:11, 14:14, 16:16 bis 19:19 herrschte Ausgelichenheit. Dann verletzte sich die
Braunschweigerin Katharina Galland, für sie kam Barbora Kolinova, doch es gab
keinen Bruch im Spiel des USC. Der BBVC 68 kam dann durch Fehler in der Abwehr
und beim Aufschlag 19:22 in Rückstand. VC 68-Zuspielerin Kristina Bognar setzte
Charlene Spieß zweimal und Ramona Stucki einmal erfolgreich am Netz ein und es
kam wieder zum Ausgleich. Zwei Fehler (Abwehr und Angriff) beim BBVC 68 waren
vorentscheidend, dass der Satz schließlich 25:23 und damit das Spiel 3:1durch
Braunschweig gewonnen wurde.
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Montag. 24. November 2003 |
Wochenende
der Auswärtssiege führt Bottrop an die Spitze
Es war ein Wochenende der Auswärtssiege in der Bundesliga Nord: viermal erzwangen die Gastmannschaften einen 3-2 Erfolg. Nur einmal waren die Gastgeber - mit dem VC Bottrop 90 - erfolgreich: mit einem 3-1 Sieg (25-15, 21-25, 25-16-24) gegen die Oststeinbek Cowboys sicherten sich die Bottroper erstmals die alleinige Tabellenführung.
Im Vorfeld hatte es um die Austragung beim Spitzenreiter aus dem Ruhrgebiet Ärger gegeben: wegen des Totensonntags hatte das Sportamt Bottrop den Spielbeginn nicht vor 18.00 Uhr gestattet. "Das haben wir schriftlich auf den Tisch bekommen", so Bottrops Manager Wolfgang Donat. Cowboys-Trainer Bernd Schlesinger war vor allem über die zu erwartende späte Heimreise am Sonntagabend verstimmt.
Nach einer teilweise hart umkämpften Partie, in welcher spielerische Höhepunkte weitgehend fehlten, sicherten sich die Bottroper die Tabellenführung in der Liga Nord. Nur im 2. und im 4. Satz kamen die Bottroper in Schwierigkeiten, als der Angriff lahmte und auch die Abwehr am Netz (Bild oben) nicht hielt.
Bottrops Trainer Johan Verstappen (Bild unten), der sich tagszuvor die bittere Niederlage seines alten Clubs Moerser SC gegen die Fortunen aus Kyritz angeschaut hatte, war mit der Leistung seines Teams zufrieden - vor allem mit dem kämpferischen Einsatz im 4. Satz.
Die Ergebnisse vom Wochenende: Moers - Kyritz
2-3, Lintorf - Bonn 2-3, Schüttorf - Giesen 2-3, Bottrop - Oststeinbek 3-1,
Berlin - Wusterhausen 1-3, Bocholt - Hildesheim 2-3
Jürgen Sabarz
| Deutschland - Die Tageszeitung |
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Montag. 24. November 2003 |
Der Berlin-Brandenburger VC 68 konnte am 9.
Spieltag der Volleyball-Bundesliga der Frauen beim Heimspiel gegen den Nachbarn
aus dem Tabellen-Keller, USC Braunschweig, seinen Aufwärtstrend nicht
fortsetzen. Eine Woche, nachdem beide Teams gegen Erfurt und Augsburg jeweils
mit 3:2 ihre ersten Saisonsiege gefeiert hatten, verlor der Gastgeber 1:3
(21:25, 18:25, 25:19, 23:25) und ist nun mit 2:16 Punkten Liga-Vorletzter. Nach
99 Minuten stand der Auswärtserfolg der Gäste fest. "Mit zwei Siegen in
Folge hätten wir uns etwas Luft verschaffen können, jetzt aber wird der Druck
noch größer", so der Berliner Trainer Markus Weber.
| Deutschland - Berliner Zeitung |
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Montag. 24. November 2003 |
Der SCC Berlin bleibt in der
Volleyball-Bundesliga der Männer ungeschlagen. Die Berliner bezwangen im
Spitzenduell evivio Düren mit 3:1 (25:20, 19.25, 25:19, 25:18) und behaupteten
damit die Tabellenführung. Der Sieg des souveränen Meisters geriet vor 1300
Zuschauern nie ernsthaft in Gefahr.
Volley Dogs: Abgeblockt
Die Volley Dogs feierten ihren ersten Saisonsieg
in der Männer-Bundesliga. Gegen den VV Leipzig gab es nach spannendem Spiel
einen 3:2 (21:25, 25:19, 25:23, 27:29, 15:12)-Erfolg. Dabei machten es sich die
Gastgeber aber selbst schwer. Im vierten Satz konnten sie eine Acht-Punkte-Führung
nicht zum Matcherfolg nutzen. Bester Spieler war Angreifer Michael Raddatz, der
15 Punkte erzielte. Zudem überzeugte der Pole Mariusz Blaczyk mit sieben Zählern
im Einer-Block.
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Montag. 24. November 2003 |
VVL
steckt in Krise - und ab sofort im Abstiegskampf
Leipzig. Der Trainer ist ratlos, der Manager
sieht Handlungsbedarf, der Präsident kündigt Krisengespräche an.
Volleyball-Bundesligist VV Leipzig steht vor einem Scherbenhaufen. Der
1:3-Heimpleite gegen Abstiegskandidat Eltmann folgte am Sonnabend ein 2:3
(25:21, 19:25, 23:25, 29:27, 12:15) beim bis dahin sieglosen Schlusslicht Volley
Dogs Berlin.
Das Saisonziel - die Runde der besten Sechs - ist
nur noch theoretisch zu erreichen. Trainer Zoran Nikolic glaubt nach der erneut
extrem schwachen Vorstellung nicht mehr daran: "Bei unserem schweren
Restprogramm ist das eine Illusion. Ab sofort kämpfen wir gegen den
Abstieg." Die Mannschaft stecke in einer Krise, habe große psychische
Probleme, erklärte Nikolic und fügte selbstkritisch hinzu: "Die Ursachen
suche ich auch bei mir. Aber ich weiß nicht, warum wir derzeit so schlecht
spielen. Wir müssen gemeinsam nach den Gründen suchen."
Nach der Verletzung von Mittelblocker Armin Dewes
(Bänderriss im Knöchel) vor 14 Tagen sei das Team völlig verkrampft, habe
Angst vorm Gewinnen. Niemand übernehme in schwierigen Situationen
Verantwortung. Einzelgespräche nach dem Eltmann-Spiel hätten keinen Erfolg
gebracht. "Ich habe die Spieler gefragt, ob wir im Training etwas ändern müssen.
Die Antwort war nein", so Nikolic. Der Serbe will nicht kapitulieren, sagt
aber: "Wenn der Vorstand glaubt, dass ein Trainerwechsel hilft, müssen wir
darüber reden."
Präsident Olaf Zimmer steht zwar zu Nikolic
("Er tut sein Möglichstes"), hat aber für morgen eine Krisensitzung
anberaumt. "Ich erwarte Antworten, wie es sportlich weitergehen soll",
so der VVL-Chef. Manager Frank Thiele spricht von "Handlungssbedarf",
konstatiert "eine Riesenkluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit" und
hält "eine Bestandsaufnahme" für nötig.
Im Verein häufen sich die Fragen, ob vor der
Saison die richtigen Akteure geholt wurden. Die Ersatzbank ist zu schwach
besetzt, jeder Ausfall im Stammsechser führte bislang zu Niederlagen. "Für
mehr Spieler reichte das Geld nicht", beteuert Nikolic. "Wir haben
ordentliche Voraussetzungen geschaffen", entgegnet Präsident Zimmer, die
sportliche Leitung habe frei über ein Budget in Vorjahreshöhe verfügen können.
"Der Trainer hat sich dieses Team zusammen gestellt. Jetzt muss er sich
etwas einfallen lassen."
Steffen Enigk
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Montag. 24. November 2003 |
Delitzscher
Volleyballer etablieren sich in Liga zwei
Zwei Siege in Folge, Rang acht mit 8:8 Punkten
und ein zufriedener Trainer Frank Pietzonka: Die Volleyballer von Aufsteiger
GSVE Delitzsch haben sich in der Zweiten Bundesliga etabliert. Dem 3:0 in der
Vorwoche gegen Rottenburg folgte am Sonnabend ein 3:1-Erfolg in Freiburg (25:16,
25:18, 17:25, 25:20).
"Wir haben mit mannschaftlicher
Geschlossenheit, einem guten Block und tollem Kampfgeist zwei Sätze dominiert
und nach einem Tief im dritten sofort wieder ins Spiel gefunden", freute
sich Pietzonka über den nicht unbedingt erwarteten Auswärtssieg.
Der Coach, mittlerweile 40 Jahre alt, stand
wieder einmal selbst auf dem Parkett. Da Routinier André Quasdorf (37) schon
beim Erwärmen verletzt passen musste, stellte sich Pietzonka notgedrungen auf -
und hielt vier Sätze lang in Annahme und Außenangriff durch. "Ich will ja
eigentlich nicht mehr, aber einer von uns muss die jungen Leute führen",
sagte der frühere Nationalspieler und Leipziger Bundesliga-Akteur.
Über die eigene Leistung mochte Pietzonka jedoch
nicht reden. "Ich sorge nur für ein bisschen Ordnung in der Annahme, im
Angriff wird zu 80 Prozent um mich herum gespielt." Also lobte er lieber
seine Jungs: "Mittelblocker Sebastian Kynast hat sich sehr gut bewegt und
viel Platz geschaffen für unsere starken Außenangreifer Sebastian Reichstein
und Jens Andrà." Das Team gewöhne sich langsam an das Zweitliga-Niveau
und könne im Tabellen-Mittelfeld einigermaßen mithalten.
Steffen Enigk
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Montag. 24. November 2003 |
VCM
zeigt großes Spiel und stolpert über Kleinigkeiten
Markranstädt. Wieder hatten sie einen der
"Großen" am Rand einer Niederlage. Wieder zeigte das Team vor 700
Zuschauern ein begeisterndes Spiel. Wieder fehlten nur ein paar Punkte. Wie
schon gegen Mendig verlor der VC Markranstädt auch am Sonnabend gegen
Unterhaching erst im Tiebreak. 2:3 (22:25, 25:22, 20:25, 25:20, 12:15) hieß es
nach 120 spannenden Minuten, in denen der Aufsteiger eindrucksvoll seine
Bundesliga-Tauglichkeit bestätigte.
Trainer Darko Despotovic war trotzdem enttäuscht.
"Ein Schritt vorwärts reicht eben nicht. Wir brauchen drei Schritte, um
solche Spiele zu gewinnen", sagte der Coach. "Wir haben die big points
nicht geholt, in den entscheidenden Phasen zu viele Fehler gemacht, vor allem im
Block."
Zweimal geriet der VCM in Satzrückstand, zweimal
kämpfte er sich heran. Angeführt von Bruno Maric, der immer mehr zum Schlüsselspieler
wird. Der 32-jährige Angreifer hat seine Verletzungsprobleme überwunden,
kombiniert Raffinesse und Technik jetzt mit Kraft und Dynamik, strahlt auf seine
Nebenleute aus. "Wir sind auf einem guten Weg", meinte der Bosnier,
"es sind nur noch Kleinigkeiten, die den Unterschied machen."
Zuspieler Eric Koreng ("Teamgeist und
Stimmung auf dem Parkett waren super") sieht diese in mangelnder
Cleverness, Nervenstärke und Erstliga-Erfahrung. Beispielsweise im Tie-Break,
als die Gastgeber schnell 0:4 hinten lagen. Libero Andrian Strydom hatte nicht
nur zu diesem Zeitpunkt Schwierigkeiten mit den Aufschlägen von Björn Matthes,
der schon die Sätze eins und drei mit Serien von platzierten Bällen
entschieden hatte.
Matthes war vor dieser Saison vom VV Leipzig, wo
er nur sporadisch zum Einsatz kam, nach Unterhaching gewechselt. "Nicht
wegen des Geldes, sondern weil mir Trainer Mihai Paduretu eine Perspektive
geboten hat." Jetzt ist der 22-Jährige Stammspieler, gleichermaßen zuverlässig
in Annahme, Aufschlag und Angriff.
VCM-Manager Michael Nickeleit ärgerte sich zwar
mächtig über das 2:3 ("Wir haben im Tiebreak mal kurz geschwächelt, das
war's"), registrierte aber auch "viel Positives. Unser Trainer hat die
Jungs gut in Schwung gebracht." Über die Niederlage des VVL beim
Abstiegs-Konkurrenten Volley Dogs Berlin konnte sich Nickeleit nicht freuen:
"Einziger Trost ist, dass es nun wohl weitere Derbys gibt. Schön für die
Schatzmeister."
Steffen Enigk
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Montag. 24. November 2003 |
Hildesheimer
Zweitligisten gewinnen auswärts
Hildesheim/Giesen (cen). Mit einem 3:2-Auswärtssieg
beim FC Schüttorf 09 hat der TSV Giesen in der 2. Volleyball-Bundesliga sein
Punktekonto auf 10:8 ausgebaut und damit Anschluss an die oberen
Tabellenregionen gefunden. Um den Sieg gegen den Tabellenletzten musste am
Sonnabendabend allerdings lange gebangt werden. Diagonalangreifer Mathias Sockel
war der Erfolgsgarant beim hartumkämpften 25:23, 20:25, 16:25, 25:22 und 15:12
für den TSV.
Nach einer enormen kämpferischen Steigerung hat
der MTV 48 Hildesheim ein schon verloren geglaubtes Spiel beim TuB Bocholt noch
mit 3:2 (27:29, 19:25, 25:22, 25:12, 17:15) gewonnen. Im fünften Satz wehrten
die 48er drei Matchbälle der Hausherren ab, ehe Lars Hobbie mit einem Ass den
Hildesheimern den dritten Auswärtssieg in Folge sicherte.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 24. November 2003 |
Ersatzgeschwächter MSC kassierte an der
Kirschenallee eine 2:3-Niederlage.
Schwere Zeiten brechen für den
Volleyball-Zweitligisten Moerser SC herein. Die selbst ernannte stärkste
Mannschaft in der Liga mit den großen Ambitionen, sie taumelt derzeit mehr als
angeschlagen in den Seilen. "Roboterhaft, ohne Gefühl, ohne
Begeisterung" - ausdrucksvolle Beschreibungen, die MSC-Coach Igor Arbutina
nach der verdienten 2:3 (26:24, 25:18, 23:25, 22:25,10:15)-Heimniederlage in der
Sporthalle Kirschenallee gegen den SV Fortuna Kyritz wie bei einem
"Brainstorming" schlagartig in den Sinn kamen.
Sich vor 250 Zuschauern nach einer 2:0-Führung
noch die Butter vom Brot nehmen zu lassen, kratzte doch gehörig am
Selbstbewusstsein der Moerser. "Wir sind an unseren Eigenfehlern
gescheitert, keine Frage", erklärte Abteilungsleiter Heinz Reintges.
"Solchen Mannschaften wie Kyritz darf man einfach nicht den kleinen Finger
geben, sie greifen dann direkt die ganze Hand."
Stebner hat nun eine Schraube in der Hand
Treffend formuliert, denn auch ohne
Diagonalspieler Georg Grozer (spielte in Finnland mit der ungarischen
Nationalmannschaft), Diagonalspieler Ferdinand Stebner (wurde erst am Freitag
operiert und trägt nun eine Schraube in der rechten Hand mit sich herum) und
Mittelblocker Gergely Mondi (wird heute nochmals auf seine Rückenprobleme hin
untersucht) sah der MSC bis in den dritten Satz hinein wie der sichere Sieger
aus. Hinzu kamen allerdings ein angeschlagener Jan-Pieter Waale, Zuspieler Huib
den Boer wurde mit seinen Wadenproblemen erst gar nicht eingesetzt - die
Mannschaft stellte sich mit Torben Tidick, Teodor Hirs, Pieter-Jan Waale, Marijo
Ramadza, Sascha Bandow und Dejan Jazic von allein auf. Nils Lieber, eigentlich
Annahmespieler, machte seine Sache auf diagonal zunächst hervorragend, konnte
seine Leistung jedoch nicht über die gesamte Distanz konstant halten.
Kyritz, laut MSC-Macher Günter Krivec die
zweitstärkste Mannschaft in der Liga hinter dem MSC, steigerte sich hingegen
kontinuierlich und feierte den Satzgewinn zum 1:2-Anschluss wie die deutsche
Meisterschaft. Selbst im vierten Durchgang hatten die Zuschauer nach einer 7:2-Führung
nicht das Gefühl, dass die Grafenstädter die Halle als Verlierer verlassen könnten.
Zu diesem Zeitpunkt produzierte der MSC jedoch Eigenfehler am Fließband. Zudem
waren schnelle Angriffe durch die Mitte Mangelware. Die häufigen Wechsel mit
der einzigen Alternative Radomir "Barto" Mijovic brachten den gewünschten
Effekt nicht, obwohl sich der Youngster redlich bemühte. Im Tiebreak rochen die
starken Gäste Lunte, gingen schnell mit 9:3 in Führung und machten den Sack
zu.
Es wird also Zeit, dass sich das Lazarett des MSC
bald auflöst. Ansonsten darf wohl noch einmal über das Saisonziel nachgedacht
werden...
Daniel Passon
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 24. November 2003 |
0:3! Für Humann lief es nicht rund
Bittere Schlappe gegen Maoam Mendig.
Revanche im DVV-Pokal. Andreas Kaiser fällt für lange Zeit aus.
In der Deutschen Volleyball Liga wachsen die Bäume
für den VV Humann nicht in den Himmel. Auf heimischem Parkett fingen sich die
Schützlinge von Trainer Peter Bach vor 1000 Zuschauern eine deftige 0:3 (17:25,
16:25, 23:25)-Schlappe. Maoam Mendig tat den Humännern nicht den Gefallen, sie
zu unterschätzen. Top vorbereitet trat der Gast an und zeigte dem VVH mit
seinem konzentrierten Spiel schnell die Grenzen auf.
Im ersten Satz führten Bockelkamp und Co. zwar
erst mit 4:2, konnten dann aber nur noch zusehen, wie Mendig Punkt für Punkt
davon zog. Im zweiten Satz legten die Gäste eine noch schnellere und
kompromisslosere Gangart vor. Beim Stand von 0:6 war auch dieser Durchgang frühzeitig
entschieden.
gVor allem in der Annahme hatten die Humänner
einige ungewohnte Probleme. Die Mendiger Bonbons schlugen zwar stark auf, aber
keineswegs unerreichbar. Die Abstimmung auf Seiten der Hausherren passte einige
Male nicht, so dass Spielmacher Christoper Schieck nur wenig Gelegenheit bekam,
mit schnellem Spiel den gegnerischen Block vor große Probleme zu stellen.
Gute Chancen auf Satzgewinn
Erst im dritten Durchgang änderte sich das Bild.
Schon der erste Ballwechsel war lang und umkämpft. Stephan Kern blieb es
vorbehalten, den entscheidenden Hieb zu setzen. Die Führung konnte schnell auf
4:1 erhöht werden und bei einem 16:12-Vorsprung standen die Chancen auf einen
Satzgewinn für die Hausherren nicht schlecht.
Die Emotionen der Humänner kochten bei einer
kritischen Entscheidung des Schiedsgerichts kurz vor Ende des Satzes hoch. Ein
Ball, der aus Sicht der meisten Besucher außerhalb der Begrenzung das Netz überquerte,
wurde als Punkt für Mendig gegeben. Statt einer 22:20-Führung für die Humänner
stand es ausgeglichen. Die "Kaubonbons" ließen sich diese Chance
nicht entgehen und machten den Sack im Stile einer Klassemannschaft zu.
Mendiger Freudentanz
Der Freudentanz, den Mendig auf dem Feld aufführte,
war noch einmal ehrlicher Ausdruck des Respektes für den VV Humann. Maoam-Coach
Marian Kardas war nach Spielende auch sichtlich erleichtert: "Uns war klar,
dass Humann ein starker Gegner ist. Wir haben nicht den Fehler gemacht, die
Mannschaft zu unterschätzen. Zumal hier, vor diesem tollen Publikum. Es hat Spaß
gemacht!"
Auch wenn es es für die Essener micht richtig
rund lief. Christian Bewer und Stephan Kern wussten noch am ehesten zu überzeugen.
Alle anderen konnten nicht an die starke Vorstellung in Wuppertal anknüpfen.
Kapitän Frank Fischer war entsprechend angefressen: "Wir waren heute viel
zu verkrampft und sind nicht ins Spiel gekommen. Erst im dritten Satz, als wir
auf lange Flatteraufschläge umgestellt hatten, lief es etwas besser."
Neben der klaren Schlappe muss der VV Humann eine
weitere Belastung wegstecken: Der dritte Satz wird für Andreas Kaiser für längere
Zeit der letzte Einsatz gewesen sein. In dieser Woche muss das Knie doch
operiert werden, weil es immer wieder dick geworden ist. "Je nachdem wie
schlimm es im Knie aussieht, werden wir wohl bis zu zwölf Wochen ohne Andi
auskommen müssen", ist Trainer Peter Bach wenig zuversichtlich.
Damit fällt der Mittelangreifer wahrscheinlich
auch in den wichtigen Spielen gegen die Gegner aus, die für den VV Humann in
Schlagweite sind. Ab dem 21. Dezember stehen die Wochen der Wahrheit an. Dann
wird mit dem TSV Saulgau ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf in der
Wolfskuhle zu Gast sein. Schon am kommenden Wochenende treffen die Humänner im
DVV-Pokal wieder auf Maoam Mendig. Dieses Mal aber in dem Dorf am Nordrand der
Eifel.
(stebl)
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 24. November 2003 |
Erfurt
schnell aus der Halle gefegt
Schweriner Volleyballerinnen mit klarem
3:0-Erfolg gegen Bundesliga-Aufsteiger
Schwerin Nur 52 Minuten benötigten die
Volleyballerinnen des Schweriner SC, um Bundesliga-Neuling TuS Braugold Erfurt
am Sonnabend zu bezwingen. Vor 300 Zuschauern in eigener Halle gewannen die Schützlinge
von Tore Aleksandersen nach einer soliden Leistung mit 3:0 (16, 22, 14).
Von Beginn an zeigten die SSC-Damen, wer Herr im
Hause ist. Die Schwerinerinnen setzten die Gäste mit guten Aufschlägen unter
Druck. Anika Schulz stellte mit einem Ass die 9:2-Führung her. Mit einem
gelungenen Block von Patricia Wolf stand es gar 12:2. Auf Schweriner Seite
klappte vieles, Erfurt hingegen offenbarte Mängel in allen Belangen. Die Thüringerinnen
hatten im ersten Satz überhaupt keine Chance. Die Punkte für den
Bundesliga-Aufsteiger resultierten aus Fehlern des SSC. So machte Patricia Wolf
beim 24:16 den Sack im ersten Abschnitt zu.
Auch im zweiten Durchgang sah es so aus, als ob
die Gastgeberinnen kurzen Prozess machen würden. Schnell lagen sie mit 14:8 in
Führung. Doch irgendwie schlich sich jetzt wieder der berüchtigte Hänger ins
SSC-Spiel. "Im zweiten Satz waren wir nicht so konzentriert. Am Ende haben
wir aber wieder durchgezogen", gab denn auch Anika Schulz nach der Partie
zu. Im ersten Satz konnten die Erfurterinnen den wuchtigen Angriffen nichts
entgegensetzen, so blieben die SSC-Angreiferinnen jetzt am etwas besser
postierten Gäste-Block hängen oder schlugen die Angriffe ins Aus. Auch in der
Annahme und Feldabwehr unterliefen dem SSC immer mehr Fehler. So sahen die 300
Fans beim 20:20 den Ausgleich. Jetzt wechselte SSC-Trainer Aleksandersen seine
Zuspielerinnen zurück. Kathleen Weiß kam wieder für Linda Dörendahl aufs
Parkett. Zwar blieben die Gäste bis zum 22:22 dran, doch man hatte nie das Gefühl,
dass für Schwerin irgendetwas schiefgehen könnte. Als dann Erfurts Ganna
Solovyova, die so ziemlich als Einzige in ihrem Team Erstliga-Niveau hat, einen
Angriff ins Aus zog und Angela Krivarot sowie Anika Schulz den Ball sicher im
Feld platzierten war das 25:22 perfekt.
Jetzt machte das Team um SSC-Kapitän Jana Müller
mit den noch in der Bundesliga sieglosen Schützlingen von Dr. Marek Buchholz
kurzen Prozess. Schnell waren die Mecklenburgerinnen auf 18:8 enteilt. Das ließen
sie sich natürlich nicht mehr nehmen. Und als Marianne Kreutzburg ihren
Aufschlag ins Netz setzte, war der Matchball beim Stande von 24:10 für Schwerin
da. Doch der SSC benötige fünf bevor Angela Krivarot endlich den Ball
versenkte und den Sieg sicherstellte.
"Im ersten und dritten Satz haben wir
aufblitzen lassen, was wir im technischen Bereich in den letzten Monaten
trainiert haben", sagte nach der Partie eine zufriedene Jana Müller. Auch
ihr Trainer zeigte sich gut gelaunt: "Gegen Erfurt muss man klar gewinnen.
Ich bin mit allen Spielerinnen zufrieden. Wir haben im ersten und dritten Satz
vieles aus dem Training umgesetzt", so Tore Aleksandersen. Sein Gegenüber
Marek Buchholz sprach die offensichtlichen Defizite in seinem Team an: "Ich
hoffe, dass wir schnell die technischen und taktischen Mängel beseitigen können
und in der Rückrunde besser spielen. Allerdings hatte ich heute auch nur acht
Spielerinnen zur Verfügung, da drei verletzt ausgefallen sind."
Martina Kasprzak
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 24. November 2003 |
Shumeyko
soll Annahme beim SSC verstärken
28-jährige Ukrainerin kurzfristig als
Libero verpflichtet
Schwerin Da staunte man am Sonnabend in der
Schweriner Volleyballhalle nicht schlecht. Der Schweriner SC, der gegen den
Aufsteiger TuS Braugold Erfurt klar mit 3:0 (16, 22, 14) gewann, spielt ab
sofort mit Libero. Kurzfristig verpflichteten die Mecklenburger Natalya Shumeyko,
die seit ein paar Tagen in Schwerin ist. Die 28-Jährige wurde in Kharkiv in der
Ukraine geboren und spielte zuletzt in Odessa. Ihre beiden Kinder (Oleg/fünf
Jahre und Anna 2 1/2 Jahre) und ihr Mann Oleg, der Journalist ist, wohnen in
Tscherkassy.
"Wir haben ein bisschen Probleme in der
Annahme. Außerdem soll sie als erfahrene Spielerin den Druck von den jungen Mädels
nehmen", erklärte SSC-Trainer Tore Aleksandersen, der seine neue Akteurin
aber erst im dritten Satz beim Stande von 18:8 eingesetzt hatte. Doch das war
eigentlich gar nicht so geplant. Der SSC hielt seinen neuen Libero versteckt und
wollte die Neuverpflichtung auch bis zum Pokalspiel am nächsten Wochenende in
heimischer Halle gegen Dresden geheimhalten, um die Konkurrenz zu verblüffen.
"Die Liga weiß, dass wir ohne Libero spielen. Darauf stellen sich die
Gegner eben ein. Es sollte ein Überraschungseffekt für Dresden werden",
so der SSC-
Coach. Er hatte damit gerechnet, dass die Spielgenehmigung für Natalya Shumeyko
erst in dieser Woche kommt. Aber SSC-Teamleitungsmitglied Michael Evers brachte
diese schon am Freitagabend aus Frankfurt/Main vom Verband mit nach Schwerin.
Also gab Aleksandersen der Ukrainerin ein paar Bälle Spielpraxis, um ihr
"das Zugehörigkeitsgefühl zu geben. Sie ist eine gute Spielerin, aber wir
brauchen noch Zeit. Ich hoffe, dass wir sie schnell ins Team integrieren können".
Die 28-Jährige wurde erst einmal für die
Normalrunde verpflichtet und hat einen Vertrag auf Honorarbasis. "Wenn wir
in den Play-offs noch Chancen auf Platz zwei, drei oder vier haben, um auch die
Option für den Europapokal wahren zu können, werden wir sie auch für den Rest
der Saison verpflichten", erklärte Evers.
Martina Kasprzak
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Montag. 24. November 2003 |
LEVERKUSEN - Ein 3:0 beim Tabellenzweiten "
das hört sich schon überzeugend an. Und so war USC-Trainer Axel Büring nach
dem 25:18, 25:19 und 29:27 bei Bayer Leverkusen durchaus mit dem Auftritt seines
Ensembles zufrieden.
Wichtig für den Coach war es zu sehen, dass
seine Mannschaft einen deutlichen Schritt nach vorn getan hat hinsichtlich ihres
Auftretens und ihrer Selbstsicherheit. Als Beispiel sei hier der dritte Set
genannt, in dem die Unabhängigen insgesamt vier Satzbälle abwehrten und dann
auch noch nach 74 Spielminuten in der gefürchteten weil flachen Ophovener Halle
den Schlusspunkt setzten.
"Ich denke, dass wir auf einem guten Weg
sind", fand Büring am Samstagabend nach dem Westschlager. "Vom
Habitus war das jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung", freute
sich der 36-jährige Amelsbürener.
Und damit bezog sich Büring nicht allein auf den
dritten Durchgang. Vielmehr kauften seine Spielerinnen dem erst vergangenes
Wochenende entthronten Spitzenreiter schon in den beiden ersten Abschnitten in
den entscheidenden Phasen den Schneid ab. Das lag nicht zuletzt daran, dass
Zuspielerin Kim Staelens nach zuletzt nicht gerade überzeugenden Leistungen
sehr souverän Regie führte. Sie fand " selbstredend in Zusammenarbeit mit
dem Kollektiv auf dem Parkett " zurück zu ihrer Variabilität und setzte
ihre Mitspielerinnen klug ein.
Büring hatte auf Außen auf Atika Bouagaa,
Johanna Reinink und Conny Dumler gesetzt. Die Angreifer " später auch Teee
Williams " machten ihre Sache sehr gut, doch auch der Block mit Caro
Wensink und Andrea Berg überzeugte und blockierte in den ersten beiden Sets vor
allem Leverkusens Schnellangreiferinnen Judith Flemig und Kathy Radzuweit, aber
auch " neben Flemig " die zweite Ex-Münsteranerin, Hauptangreiferin
Judith Sylvester.
Die Sätze eins und zwei glichen einander im
Spielverlauf ziemlich genau: Münster war stets in paar Punkte vorn und setzte
sich dann jeweils nach der zweiten Technischen Auszeit entscheidend ab. Im
zweiten Set im Übrigen in vorderster Front ein Verdienst von Andrea Berg, die
mit ihrer fünf Ballpunkte starken Aufschlagserie die Distanz zwischen USC und
Bayer legte.
Doch auch mit dem 0:2-Rückstand gab sich die von
Bürings Ex-Spielerin Gudula Krause trainierte Werks-Sechs aus Leverkusen nicht
auf. Vor allem weil Sylvester nun immer besser in Schwung kam, zogen die
Gastgeberinnen in Windeseile auf 18:13 davon und hatten dann beim 24:21 mehr als
nur eine Hand am Satzgewinn. Doch es sollte nicht sein: Eine Mischung aus Conny
Dumlers Service und spektakulären Rettungstaten " gleich drei Mal durch
Teamsenioren Williams, die "unmögliche Bälle" (Büring) holte "
ergab den Ausgleich. Und in dieser heißen Schlussphase lieferte Kapitänin
Reinink eine bärenstarke Vorstellung ab und verwandelte den Matchball.
Lutz Hackmann
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Montag. 24. November 2003 |
USC2
kann kritische Phasen nicht lösen
Münster/Emlichheim - Nach der Herbstpause kommen
die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster 2 nicht mehr auf Touren: Auch
am zweiten Doppelspieltag binnen neun Tagen verbuchten die jungen Unabhängigen
0:4 Punkte.
Gegenüber der 0:3 (23:25, 21:25,
21:25)-Heimniederlage gegen den 1. VC Parchim aus Mecklenburg steigerte sich das
Team von Trainer Tom kleine Holthaus gestern beim Ligaprimus Union Emlichheim.
Beim 1:3 (25:22, 17:25, 18:25, 16:25) "haben wir eineinhalb Sätze wirklich
hervorragend gespielt", lobte Holthaus den konzentrierten Auftakt. Auch der
zweite Set begann ausgeglichen, dann aber schlichen sich die alten Fehler ein:
Reihenweise landeten die Aufschläge im Netz oder im Aus, die Annahme wackelte,
der USC reagierte, statt das Heft in die Hand zu nehmen.
"Wir wurden fest und verkrampft",
analysierte Holthaus. "Wir können mit den kritischen Phasen noch nicht
umgehen." Auch die Erstliga-Mittelblockerin Jil Döhnert scheute das
Risiko, das allein eine Friederike Romberg im Angriff konsequent suchte. Ob der
Passivität "hatten wir den starken Gegner", ärgerte sich Holthaus,
dass Union nun wie eine ungeschlagene Mannschaft auftrat.
Schon Samstag gegen die Schweriner Kaderschmiede
musste der Trainer umstellen, da die A-Juniorinnen Lisa Beinborn, Sara Stetzkamp
(beide spielten am Wochenende nicht), Stefanie Golla und Katharina Holzgreve
sich bei einem Autounfall Schürfwunden und Prellungen zuzogen. Auch den
Mitwirkenden, Libera Golla und Zuspielerin Holzgreve, steckte der Schock
merklich in den Knochen.
Den ersten Satz gegen den 1. VC bestimmte Münster
bis zum 23:21. Mit dem Doppelwechsel Aßmann und Brink-Abeler für Holzgreve/Decker
kam beim USC "mehr Unruhe als Sicherheit", bekannte der Trainer.
Dominant spielte der Gastgeber nie, aber konstant und druckvoller im Service.
Den Druck hat jetzt der USC nach vier Pleiten in Serie.
spa
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Montag. 24. November 2003 |
Ohne Quero hat Evivo in Berlin keine echte Chance
Berlin/Düren. Das ging ins Auge - und zwar gleich doppelt. Erstens unterlag Volleyball-Bundesligist Evivo Düren beim Deutschen Meister SCC Berlin mit 1:3 (20:25, 25:19, 19:25, 18:25). Das lag - zweitens - unter anderem daran, dass Dürens venezolanischer Angreifer Heriberto Quero beim Warmlaufen einen Finger ins Auge bekommen hatte und nicht mitspielen konnte.
«Das ist wirklich ganz unglücklich gelaufen. Mit Heriberto hätten wir Berlin ganz klar mehr fordern können», ärgerte sich Trainer Bernd Werscheck über das Missgeschick seines Diagonalspielers. Nach der zweiten Niederlage ist Düren mit 10:4 Punkten auf Rang 4 abgerutscht.
Für Quero kam Martin Bulst zum Einsatz, der, wie das gesamte Team, «ordentlich» gespielt habe, so Co-Trainer Sven Anton. «Aber auf Berliner Seite stehen Nationalspieler vom Kaliber eines Marco Liefke oder Eugen Bakumowski. Wir haben im vierten Satz mit zwei Junioren - Tim Elsner und Christian Dünnes - durchgespielt», so Werscheck, «da kann man nicht mehr erwarten.» Doch wohl etwas geschockt von Queros Ausfall geriet Düren gleich zu Spielbeginn in Rückstand, kämpfte sich heran, musste Berlin im weiteren Verlauf des Satzes aber ziehen lassen.
Nach gleichem Muster verliefen auch die weiteren
verlorenen Sätze. Kleine Ausnahme: Im dritten Satz halfen nach Dürener Meinung
die Schiedsrichter mit einigen «unglücklichen» Entscheidungen nach. «Aber
daran kann man die Niederlage nicht festmachen», so Werscheck, der seinem Team
attestierte, «mit viel Herzblut» gekämpft zu haben.
Peter Leuchter
| Deutschland - Schaumburger Zeitung |
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Montag. 24. November 2003 |
MTV
gelingt der Befreiungsschlag
Obernkirchen schlägt CVJM Hamburg 3:1 und
Köpenicker SC 3:2
(seb).
Befreiungsschlag für den MTV Obernkirchen. Durch einen 3:1-Erfolg über CVJM
Hamburg und einen 3:2-Sieg über Aufsteiger Köpenicker SC vertrieben die
Bakarec-Schützlinge das Abstiegsgespenst aus der Bergstadt.
Obernkirchen - Hamburg 3:1 (25:20, 26:24, 25:27,
28:26). Das war ein ganz enges Match gegen den Mitkonkurrenten im Kampf um den
Klassenerhalt. Aber die MTV-Damen behielten die Nerven. Trainer Sinanec Bakarec
konnte sich über den Einsatz von Melanie Albers freuen. Die Hauptangreiferin
schaffte es noch rechtzeitig zum Spiel. Im ersten Durchgang zeigte der MTV gefällige
Angriffskombinationen und siegte problemlos mit 25:20. Die Sätze zwei bis vier
entwickelten sich zu einem echten Krimi. Satzbälle wurden auf beiden Seiten
abgewehrt. Das glücklichere Ende hatten aber die Bergstädterinnen und konnten
im Abstiegskampf zwei ganz wichtige Punkte auf der Habenseite verbuchen.
Obernkirchen - Köpenick 3:2 (19:25, 25:12,
25:17, 12:25, 15:11). Das zweite Spiel stand der ersten Partie an Spannung in
nichts nach. Diana Granchi verletzte sich gegen Hamburg und musste passen.
Trainer Sinanec Bakarec ließ ohne Libero spielen, denn Maike Janssen wurde im
Mittelblock gebraucht. Die Gäste legten ein Höllentempo vor und schmetterten
den MTV-Damen die Bälle um die Ohren. Schnell führte Köpenick mit 6:0 und
8:1. Diesen Vorsprung brachte der Aufsteiger durch zum Satzgewinn. Im zweiten
und dritten Durchgang verkehrtes Bild: Jetzt klappte bei den Obernkirchenerinnen
alles. Druckvolle Aufschläge, eine sichere Annahme und Melanie Albers und
Gabriele Helms im angriff punkteten nach Belieben. Der Lohn eine 2:1-Führung.
Dann aber riss wieder der Faden bei der Bakarec-Sechs. Obernkirchen mit Schwächen
in der Konzentration, die Folge eine klare Angelegenheit für die Gäste. Der
Tie-Break musste die Entscheidung bringen. Und da war eigentlich der MTV schon
geschlagen. 0:4 lagen die MTV-Damen zurück, aber dann bäumte sich das Team
noch einmal auf, kämpfte verbissen um jeden Ball und ging mit 11:10 in Front.
Danach war der Widerstand der Berlinerinnen gebrochen und Obernkirchen siegte
mit 15:11. In einer starken MTV-Mannschaft zeigten wieder einmal Melanie Albers
und Gabriele Helms eine bärenstarke Vorstellung. „Wir haben das Tränental
verlassen und können uns über den Mittelfeldplatz freuen. Das waren zwei super
enge Spiele, aber das Team hat die Nerven behalten und den Befreiungsschlag
geschafft“, freute sich Manager Günter Szallies.
| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 24. November 2003 |
World
Cup: Vierkampf um drei Olympiatickets!
Spätestens nach dem heutigen Spieltag beim World Cup 2003 der Männer steht fest: Es ist ein Vierkampf um die drei zu vergebenen Athen-Tickets ausgebrochen. Dabei haben Serbien & Montenegro und Brasilien weiterhin die besten Aussichten, schließlich blieben beide Teams auch in ihren sechsten Spielen ungeschlagen. Olympiasieger Serbien & Montenegro bezwang Korea mit 3:0, Brasilien gewann gegen China mit 3:1.
Es folgen Europameister Italien mit einer Bilanz von 5:1-Siegen, nachdem ein sicheres 3:0 gegen Kanada gelang. Der vierte Anwärter auf die begehrte Fahrkarte sind die US-Boys, die nach dem 3:0 über Tunesien die gleiche Bilanz wie die Italiener aufweisen.
Es folgt ein Mittelfeld, angeführt von
Vize-Europameister Frankreich, mit Mannschaften, die eine 3:3-Bilanz aufweisen.
| Hamburg - Barsbüttler SV-News |
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Montag. 24. November 2003 |
Barsbütteler
erobern Tabellenspitze zurück.
Das Saisonziel Aufstieg, dass sich die ersten Volleyball-Herren gesetzt haben wurde letzte war seit letzter Woche fraglich. Mit einer deutlichen 3:0 Klatsche verloren die Barsbütteler gegen den Tabellenzweiten aus Nettelnburg/Allermöhe, die ebenfalls ohne Spielverlust aber mit dem schlechteren Satzverhältnis waren. Dadurch wurde leider auch die Tabellenführung abgegeben. Steller Andreas Haugg bescheinigte dem Spiel im Forum der Volleyballer eine grausame Mannschaftsleistung sah aber auch, dass dieses ein moralischer Dämpfer zur rechten Zeit gewesen sein könnte.
Am Samstag war somit die Wiedergutmachung
angesagt, die ohne Satzverlust deutlich ausfiel. Ohne diesen moralischen Dämpfer
konnte sich der SVNA nur eine Woche an der Tabellenführung erfreuen und verlor
laut dem Ergebnisservice vom HVbV etwas unerwartet gegen die VG Vierlande.
Dadurch stehen die Barsbütteler zum Ende der Hinrunde durch das bessere
Satzverhältnis auf Platz 1. Im Gegensatz zu den Herren, versuchen die ersten
Damen nach dem letztjährigen Aufstieg die Klasse zu halten. Mit zwei erzielten
Siegen am letzten Wochenende scheint das Ziel Klassenerhalt in realistische Nähe
zu rücken.
Für weitere Informationen oder Bildmaterial
stehe ich gerne zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es natürlich auch
auf unserer Internetseite www.barspage.de
.
Heiko Seifert
| Deutschland - VC Olympia Berlin-News |
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Montag. 24. November 2003 |
3:0 und 1:3 - wer ist fit für die Bundesliga?
Berlin. Sind die Juniorinnen des VC Olympia Berlin auf dem Weg wettbewerbsfähig für die Erste Volleyball-Bundesliga in der Saison 2004/05 zu werden, weiter als ihre männlichen Kollegen? Der Sonntag (23.11.) scheint zumindest daraufhin zu deuten: In der Berliner Saefkow-Halle gewannen die 16/17-jährigen Mädchen gegen WiWa Hamburg 3:0 (25:21, 25:17, 25:22) und verteidigten die Tabellenspitze in der zweiten Liga. Anschließend musste das Zürich Team/VCO gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen ein 1:3 (18:25, 25:19, 16:25, 17:25) quittieren und blieb im Mittelfeld kleben. Die Netzhoppers sind vorübergehend mit 14:2 Punkten Tabellenprimus vor Bottrop mit zwei Spiele weniger.
Die Eingangsfrage lässt sich dennoch nicht eindeutig beantworten. Denn der Unterschied zwischen erster und zweiter Leistungsetage ist nach allgemeinen Eindrücken bei den Frauen gravierender als bei den Männern. Und auch WiWa Hamburg, eine junge und entwicklungsfähige Mannschaft, war klar harmloser als die KW-Truppe. Denn neben Ex-Nationalspieler Oliver Heitmann sorgten vor allem der einstige Bundesligaprofi und exzellente Beacher Falk Zimmermann, unterstützt u.a. von den ehemaligen VCO-Akteuren Florian Karl und Martin Ahlert sowie Libero Markus Melzer, für Druck und Punkte. Spielerinnen dieses Formats sah man bei Hamburg nicht.
Außerdem schienen die Burschen der Bundestrainer Micha Warm/Berti Golf durch das Puschelschwenken der Cheerleader sowie der bundesligareifen Einzel-Vorstellung irritiert. Was sich vor allem in der wackligen Annahme und missratenen Pässen der Zuspieler Michael Neumeister/Sebastian Kühnel äußerte. "Ich habe das Zürich Team in Trainingsvergleichen schon stärker und fast gleichwertig erlebt - vielleicht waren die Jungens heute etwas zu nervös", meinte Falk Zimmermann, der noch dreimal wöchentlich trainiert, aber aus sportlichen und beruflichen Gründen in der Beachszene nicht mehr mitwirken will. "Als unsere Annahme funktionierte, konnten wir den an sich sehr guten Block des Gegners knacken."
ZT-Kapitän Marcus Böhme bestätigte die Annahmeprobleme, "und dadurch konnten wir zu selten das erste Tempo spielen". Die Partie sei aber kein Gradmesser für die Bundesliga-Tauglichkeit, "weil im nächsten Jahr Spieler aus Friedrichshafen und Frankfurt die Mannschaft verstärken werden. Das ist dann die komplette Juniorenauswahl". Dessen ungeachtet gab Götz Moser, Manager, Berlins erster und DVV-Vizepräsident, diesen Ratschlag: "Die Burschen müssen noch erheblich an Reife und Qualität zulegen, um in der Bundesliga zu bestehen."
Jens Tietböhl, Trainer der VCO-Mädchen, fordert ein Mehr an Leistung von seinen Schützlingen bereits am kommenden Sonnabend (20 Uhr), wenn es an gleicher Stelle im Pokal zum Duell mit den Erstligaraben von Vilsbiburg kommt. Gegen Hamburg "haben wir uns viel zu sehr auf Strandvolleyball am Netz eingelassen". Woher das käme? -"Weil der Gegner Angst vor unserem hohen Block hat und dann den Ball immer irgendwie reinwursteln will. Gegen Vilsbiburg sieht unser Spiel bestimmt besser aus - auch wenn wir da nur Außenseiter sind."
Die Fans vor der Qual der Wahl
Am Sonnabendabend hatte VCO-Mittelblockerin
Marlit Fischer zusammen mit Charlene Spieß schon mal Bundesligaluft getestet. Für
den personaldünnen Berlin-Brandenburger VC 68 wollte sie gegen den Aufsteiger
Braunschweig im Sportforum die Kastanien aus dem Feuer holen. Das gelang nicht,
denn Braunschweig siegte 3:1. "Ja, wir hatten uns etwas ausgerechnet. Aber
drei Spielerinnen verletzt oder angeschlagen, und etliche dumme
Abstimmungsfehler - da war nichts zu machen." Zur selben Zeit überraschte
Männer-Bundesligist Volley Dogs den Gast vom VV Leipzig mit 3:2 und kam so zum
ersten Doppelzähler. Am Sonntag, zwischen den Partien in der Sefkow-Halle,
schickte Meister und Tabellenführer SC Charlottenburg in der Ersten Liga den
Verfolger Düren 3:1 vom Parkett. Es war ein Wochenende mit der Qual der Wahl für
die Berliner Volleyballfans. Da könnte wohl nur ein Nobelpreis helfen, solche
leidigen Terminüberschneidungen auszumerzen oder zu minimieren...
Ernst Podeswa
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Montag. 24. November 2003 |
YoungStars gelingt Revanche gegen Fellbach
FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Gelungenes Abschiedsspiel für die Volley YoungStars des VfB Friedrichshafen: In ihrem letzten Spiel in der Bodensee-Sporthalle holte sich das Team von Söhnke Hinz einen 3:1-Sieg (27:25, 25:19, 23:25, 25:9) gegen den SV Fellbach. Dank des sechsten Saisonsiegs sind die Häfler auf Platz zwei in der Tabelle geklettert.
„Fellbach kann eine Geheimmannschaft werden“, hatte Söhnke Hinz vor dem Spiel gesagt. Diese vorsichtige Prognose bestätigte sich nur im dritten Durchgang, den die YoungStars mit 23:25 abgaben. Alles in allem hatten sie keine Probleme mit dem Gegner aus Fellbach. Deren angeblich bester Spieler, Simo Hanaoui, war von Anfang an eine lösbare Aufgabe für den Häfler Block. Das erkannte auch SVF-Trainer Karl-Heinz Striegel, der seinen Angreifer im zweiten Satz (bei 17:12 auf VfB-Sicht) vom Feld nahm. Für ihn kam Jörg Ahmann, Bronzemedaillengewinner im Beach-Volleyball bei den Olympischen Spielen 2000. Der Oldie - mit 37 Jahren war Ahmann bei weitem der Älteste auf dem Feld - verstand es, seinen Mitspielern Dampf zu machen und seine Routine in Punkte umzumünzen. Den zweiten Satzverlust des Spiels vermochte er allerdings nicht zu verhindern. Am Ende kam Aljoscha Grabowski aus dem Rückraum herangeflogen und verwertete einen Pass von Zuspieler Patrick Steuerwald zum 25:19.
Damit stand es 2:0 für die Häfler, denn bereits
der erste Satz ging mit 27:25 an die Heimmannschaft. Knapp war es hier nur am
Ende geworden, als Fellbach einen 21:24-Rückstand egalisierte und es noch
einmal spannend machte.
Im dritten Spielabschnitt schien sich das Blatt ernsthaft zu wenden. Waren die
Fellbacher bis dahin nicht über eine 2:1-Führung im 2. Satz hinausgekommen,
servierten sie jetzt druck- und wirkungsvoller. Wuchtige Aufschläge von Ahmann
und Ronny Pietsch gepaart mit Annahmeschwächen der Häfler - und schon stand es
3:7. Bei 7:13 reagierte Söhnke Hinz und brachte Thomas Welz für Patrick
Steuerwald im Zuspiel. Sollte das der Beginn zur Aufholjagd sein? Tatsächlich
machten die Angreifer um Sebastian Schwarz Punkt für Punkt und waren bei 22:22
und 23:23 wieder im Spiel. Den anschließenden Schnellangriff konnten die
YoungStars allerdings nicht parieren, worauf die Fellbacher ihren ersten
Satzball nutzten.
Der vierte Satz ist schnell erzählt. Thomas
Welz, Max Günthör, Alex Wiskirchen, Alex Mayer, Sebastian Schwarz, Aljoscha
Grabowski und Timo Wilhelm blieben cool und knöpften dem SVF Punkt für Punkt
ab. Ohne große Gegenwehr ließen sich die Gäste mit 25:9 vom Feld schicken.
3:1 gewonnen - verständlich, dass Söhnke Hinz zufrieden war. Und die Spieler
auch, war ihnen doch die Revanche für die Niederlage im VLW-Pokal gelungen. Bis
zum nächsten Heimspiel müssen die Zuschauer bis zum 13. Dezember warten. Dann
feiern die Volley YoungStars gegen ASV Dachau ihre ARENA-Premiere.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel