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| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 04. Dezember 2003 |
Online-Gewinnspiel:
Die Sieger stehen fest!
Die Sieger des Gewinnspiels, welches anlässlich des Relaunches der DVV-Homepage lief, sind gezogen worden. Den Hauptpreis, eine exklusive Armbanduhr mit Volleyball-EM-Logo hat Sandra Holte aus Stein gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Im Folgenden die übrigen Gewinner, die in den nächsten Tagen ihren Preis zugeschickt bekommen.
EM-Uhr: Sandra Holte,
Stein
Mini-Volleybälle: Sascha Völkening, Hespe / Daniel Knopf, Markanstädt
/ Matthias Ponz, Wiesbach/Saar
Asics-Handtücher: Jörg Radloff, Schwerin / Petra Halfmann, Hamburg /
Susanne Schmidt, Koblenz / Sabine Häubl, Gersthofen / Stefanie Schmidt, Roding
ZÜRICH-Brieftasche: Heike Jenzewski, Suhl
Saeco-Volleyball: Claas Gallion, Heilbronn
EM-Dokumententaschen: Anke Ziesing, Frankfurt / Saskia Wierski, Münster
/ Ute-Kirsten Weber, Drangstedt / Christian Gau, Troisdorf / Robert Schulz,
Chemnitz
EM-Polo-Shirts: Michael Baedorf, Königswinter / Dieter Dohmen, Ratingen
/ Klaus Schmitt, Longuich / Julia Stettler, Karlsruhe / Thomas Liebig, Seelze
EM-T-Shirts: Ute Wierski, Münster / Andreas Bühler / Fritz Holtmann,
Kevelaer / Stefanie Kammel, Dorndorf-Steudnitz / Ralf Lenz
EM-Vip-Anhänger: Katrin Diekmann, Dortmund / Helmut Schmitz, Düren /
Steffen Schneider / Ralf Lüttig, Magdeburg / Jürgen Billstein, Wilhermsdorf
| Deutschland - Südwest Presse |
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Donnerstag. 04. Dezember 2003 |
Die Fernseh-Karriere der Ulmer
Volleyballerinnen lässt weiter auf sich warten. Der Sender DSF hat eine Übertragung
des Europapokals gegen Madeira abgelehnt.
Für Volleyballfans bleibt zum Auftakt im Europapokal in einer Woche gegen Madeira die Mattscheibe schwarz. Der Manager des SSV Ulm Aliud Pharma, Dr. Heinz Widmaier, hat per E-Mail die Absage des Deutschen Sportfernsehens (DSF) erhalten: Der Sender erwarte eine zu geringe Einschaltquote und habe sich deshalb gegen eine Übertragung aus der Kuhberghalle entschieden.
"Ich habe nichts anderes als eine Absage erwartet", sagt Widmaier. Auch wenn es die Ulmer Volleyballfrauen ins Finale der besten vier europäischen Mannschaften schaffen sollten, sieht der Manager hinsichtlich einer Fernsehpräsenz schwarz.
Trainer Mathias Eichinger will
noch nicht aufgeben. Mit der Sportmarketing-Agentur Amedia, dessen Chef Roland
Mader bis 1990 Präsident des Deutschen Volleyballverbandes war, möchte er
weiterhin mit dem Fernsehen verhandeln. Gute Chancen auf einen Sendeplatz sieht
der Coach bei dem Sportsender Eurosport, falls der deutsche Meister im Finale
gegen den polnischen Meister spielt. "Das sind die größten Märkte",
sagt Eichinger.
Beim DSF hätten sich die Ulmer mit 20 000 Euro an den Produktionskosten
beteiligen müssen. Aus dem Etat sei das nicht zu bezahlen, betont der Manager.
Der Trainer glaubt: "Das würden wir über Sponsoren hinkriegen." Er
denkt an die Champions-League-Übertragung der Männer in Friedrichshafen.
Fernsehen hin oder her, der SSV
muss zunächst die vielen Reisen organisieren. Der grobe Plan steht: Nach dem
Europapokal-Heimspiel am Mittwoch, 10. Dezember, fliegen Tanja Hart und Co. am
Samstag nach Schwerin zum deutschen Pokal. Am Sonntag gehts zurück nach Ulm, um
am Dienstag um 5 Uhr nach Madeira aufzubrechen. Mittwochabend ist das Spiel, am
Donnerstag wartet der Flieger in Richtung Düsseldorf. Ein Bus wartet am
Flughafen, um das Team zum Ligaspiel nach Leverkusen zu fahren.
T. Zander
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Donnerstag. 04. Dezember 2003 |
Pokal-Hit
gegen USC in der Essenbacher ESKARA
Es weihnachtet sehr im Vilstal.
Weil am 13. Dezember, dem Tag des Viertelfinales im DVV-Pokal, die Vilstalhalle
für Weihnachtsfeiern dekoriert ist, müssen die Roten Raben umziehen. Der
Pokal-Hit gegen den USC Münster steigt daher in der ESKARA in Essenbach.
Im Rahmen der Saisonvorbereitung waren die Roten Raben bereits in der nagelneuen Mehrzweckhalle in Essenbach bei Landshut zu Gast. War es im September noch ein Test gegen den chinesischen Meister Tianjin, so steht am Samstag, 13. Dezember, um 20 Uhr das Erreichen des Final-Four-Turniers im DVV-Pokal auf dem Spiel.
Der deutsche Vize-Meister USC Münster stellt dabei für die Roten Raben sicherlich eine hohe Hürde da - das beweist ein Rückblick auf die Punktspiel-Begegnung der beiden Bundesliga-Rivalen. Trotz mehrerer Satzbälle mussten die Vilsbiburgerinnen im Münsterland mit 0:3 die Segel streichen.
Am 13. Dezember wollen es die
Roten Raben besser machen, um zum zweiten Mal nach 2002 zu den besten vier im
deutschen Pokal-Wettbewerb zu gehören. Die Roten Raben hoffen, dass ihnen ihre
treuen Fans auch in der ESKARA-Halle in Essenbach genauso zur Seite stehen wie
in der heimischen Vilstalhalle.
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Donnerstag. 04. Dezember 2003 |
Alemannia Aachen empfängt den Detmolder TV
Am Sonntag, 07.12.2003, 15.00 Uhr, treffen in der Maria-Montessori-Gesamtschule (Bergische Gasse 18) zwei alte Bekannte aufeinander: Alemannia Aachen und Mitaufsteiger Detmolder TV. Die beiden Mannschaften kennen sich aus langjähriger gemeinsamer Regionalligazugehörigkeit. Und wer erinnert sich nicht gerne an das letzte Saisonspiel der vergangenen Spielzeit, als sich Aachen in einem hochdramatischen Saisonfinale in Detmold den Aufstieg sicherte? Aber auch Detmold durfte auf Grund einiger finanzieller Rückzüge anderer Mannschaften als Tabellenzweiter der Regionalliga West in die 2. Bundesliga Nord nachrücken.
Am Sonntag kehren die Aachenerinnen an ihre alte Wirkungsstätte in der Bergischen Gasse zurück, nachdem man beim letzten Heimspiel gegen den Köpenicker SC ins Inda-Gymnasium ausweichen musste.
Dieses letzte von vier Spielen in Folge gegen einen Aufsteiger wird richtungsweisend werden, ob die Alemannia sich weiter vom Tabellenende (zur Zeit mit 4:12 Punkten auf dem 10. Tabellenplatz) absetzen kann oder nicht. Der gegnerische Trainer spricht sogar von einem „Vierpunktespiel“, belegen die Detmolderinnen doch mit 2:16 Punkten nur den letzten Platz. Lediglich das Spiel in Obernkirchen konnten sie mit 3:0 gewinnen.
Zugleich ist die Partie das erste von drei Aachener Heimspielen in Folge (13.12. gg. VCO Berlin; 21.12. gg. SCU Emlichheim). Die Detmolderinnen bestreiten am 13.12. in Bremen ihr letztes Hinrundenspiel.
Detmolds junger Trainer Peter Pourie (32 Jahre) ist zu Saisonbeginn vom Regionalligisten RC Sorpesee nach Detmold gewechselt, der letztjährige Trainer Michael Reinke fungiert in dieser Saison als Co-Trainer. Das Trainergespann bittet insgesamt 13 Spielerinnen dreimal pro Woche zum Training, wobei sich das Gesicht der Mannschaft im Vergleich zur letzten Saison stark verändert hat. Zwar hatten die Detmolderinnen mit Meike Wedel (2. Mannschaft) nur einen Abgang zu verzeichnen, dafür wechselten aber insgesamt sechs neue Spielerinnen (zwei von Post SV Telekom Bielefeld, drei vom Oberligaabsteiger VBC Paderborn, Astrid Lücke vom Ligakonkurrenten Warendorfer SU) zu Saisonbeginn nach Detmold.
Mit 28,62 Jahren
Altersdurchschnitt sind die Detmolderinnen älter als die Aachenerinnen, dafür
aber mit einem Größendurchschnitt von 176 cm auch kleiner. Die jüngste
Detmolder Spielerin ist 18, die älteste 39 Jahre alt.
Die Stärke des Teams sieht Peter Pourie im technischen Bereich: „Da sind wir
sehr stark. Auch menschlich gibt es zwischen den alten und neuen Spielerinnen
gar keine Probleme. Des Weiteren sind wir sehr ausgeglichen besetzt.“ Am
Sonntag setzen die Detmolderinnen vor allem auf eine gute Blockarbeit.
Pech für Detmold: die zu Saisonbeginn vom VBC Paderborn gewechselte 30jährige Außenangreiferin Lenka Kemna zog sich Ende November im Training einen Bänderriss zu und ist am Sonntag leider nicht einsatzfähig. Dabei wäre gerade ihre Erfahrung für die Mannschaft sehr wichtig, sammelte sie doch beim SSV Ulm bereits vier Jahre Erfahrungen in der 2. Bundesliga.
Nachdem am vergangenen Wochenende fast alle Mannschaften in der 2. Bundesliga Nord spielfrei hatten (nur Detmold verlor zu Hause mit 0:3 gegen Münster), bleibt abzuwarten, wer die vergangene Woche besser genutzt hat – Aachen oder Detmold. Davon überzeugen können sich die hoffentlich wieder zahlreich erscheinenden treuen Fans.
Bina Rollersbroich
| Deutschland - Hamburger Morgenpost |
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Donnerstag. 04. Dezember 2003 |
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Haben Sie schon einmal so
schöne Nikolaus-Frauen gesehen? Am Sonnabend laden diese hier in die
Sporthalle Wandsbek (20 Uhr). Die 2. Liga – Mädels vom CVJM sind
Vorletzter, wollen Volleyball-Gegner Eiche-Horn Bremen ordentlich was auf
die Mütze hauen. Und anschließend steigt mit allen Fans die Nikolausparty. Vielleicht wird ja auch dann noch gebaggert. |
| Foto: Bergmann |
| Norddeutschland - Norderstedter Zeitung |
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Donnerstag. 04. Dezember 2003 |
VC NAL: War das schon der Abstieg?
Auswärtspleite: Der 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn vergibt im Regionalliga-Kellerduell beim MTV Eckernförde einen Matchball.
Norderstedt - Eine derart deprimierende Niederlage will erst einmal verarbeitet werden. Mit 2:3 Sätzen (25:21, 25:23, 19:25, 24:26, 7:15) unterlagen die Regionalliga-Volleyballmänner des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn beim MTV Eckernförde. Der Kommentar von Spielertrainer Andreas Meinken, dem Spielertrainer der Norderstedter: "Damit dürften wir zu 75 Prozent abgestiegen sein."
Dabei hatten die Norderstedter lange wie der sichere Sieger ausgesehen - obwohl Spielmacher Johannes Student gegen Ende des ersten Satzes mit dem Knöchel umknickte. Immerhin konnte er nach einer kurzen Behandlungspause wieder aufs Feld gehen.
"Unser zweiter Zuspieler Torsten Grevsmühl fehlte aus beruflichen Gründen", so Andreas Meinken. Der frühere Erstliga-Spieler hätte unter normalen Umständen selbst das Aufbauspiel übernommen, doch er konnte wegen einer Verletzung am Daumen nicht pritschen. So musste Student nach seinem Missgeschick die Zähne zusammenbeißen und bis zum bitteren Ende der Partie durchhalten.
Bitter für die Norderstedter:
Im vierten Satz baggerten sie sich einen 15:9-Vorsprung heraus und vergaben beim
24:23 gegen den unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt sogar
einen Matchball.
"Wir haben schon zum zweiten Mal unsere Siegchance gegen ein mitgefährdetes
Team nicht genutzt", stellte Andreas Meinken fest. Mental sei das Team wohl
doch ein wenig überfordert.
Auf alle Fälle will der
Regionalliga-Coach in dieser Woche noch mit Verbandsliga-Trainer Andreas Liedtke
reden. "Ich brauche für die kommenden Wochen unbedingt einen Zuspieler für
mein Team", so Meinken. Denn Johannes Student dürfte wegen seiner Knöchelverletzung
länger ausfallen.
Manfred Schäffer
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Donnerstag. 04. Dezember 2003 |
Kaninchen "Pünktchen" und Punkte gerettet
Jork - Auch Tierärzte haben ein medizinisches Ethos. Und so war es selbstverständlich, dass Marion Felgentreu das Aufwärmen vor dem Volleyball-Regionalligaspiel ihres TuS Jork gegen Eintracht Hinte sausen ließ, als sie ein Notruf zur Rettung von Pünktchen und Anton, eines Kaninchens und eines Meerschweins, erreichte. Den Patienten galt es nach einem Wohnungsbrand das Atmen wieder zu erleichtern.
Zwar war die Tiermedizinerin
wieder rechtzeitig zum Anpfiff in der Halle. Doch Trainer Torsten Bluhm hatte
sie nur als Notreserve eingeplant. Die wurde zum Glück beim 3:0-Erfolg (25:19,
25:20, 26:24) nicht benötigt. Allerdings mussten die Jorkerinnen auf bewährte
Kräfte verzichten. Sabine Schulz-Cordes fiel mit Leistenproblemen aus, Conny
Schultz plagte die Achillessehne. Und auf Mittelblockerin Nadine von Minden, die
im Training umgeknickt war, verzichtete der Trainer vorsichtshalber. Insgesamt
verdienten sich die Altländerinnen keine guten Noten gegen den Tabellenletzten.
Zu deutlich passten sie sich phasenweise dem schwachen Niveau des Gegners an.
Immerhin zeigten einige Spielerinnen tätige Reue, machten nach den Sätzen
freiwillig vor Publikum Liegestütze.
masch
| Deutschland - USC Braunschweig-News |
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Donnerstag. 04. Dezember 2003 |
USC
denkt nur ans Punktspiel in Erfurt
TV Fischbek spricht von Glückslos
Volleyball-Erstligist USC Braunschweig hat mit dem Erreichen des Viertelfinales im DVV-Pokal am 14. Dezember um 15 Uhr beim TV Fischbek Hamburg den größten Vereinserfolg bisher erzielt. Zuvor war dies das Erreichen des Achtelfinales 2001. Doch noch denkt beim USC-Team niemand an das Pokalspiel. Viel wichtiger ist allen das Punktspiel am 6. Dezember in Erfurt. Ein Sieg gegen den dritten direkten Konkurrenten – das wäre ein Meilenstein für den Klassenerhalt. Da kommt es gerade richtig, dass die verletzten Laura Benzing und Elena Kiesling in dieser Woche wieder mit dem Training beginnen konnten.
Beim Pokalgegner TV Fischbek
Hamburg war dagegen die Freude über das Glückslos im Pokal groß. Fischbek
rechnet fest damit, wieder in die Finalrunde der letzten Vier einzuziehen.
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Donnerstag. 04. Dezember 2003 |
Hee Wan Lee zu Gast in Dresden
Dresden. Die
DSC-Volleyballerinnen wollen am Sonnabend beim Bundesliga-Punktspiel in Schwerin
das bittere Pokals-Aus vom letzten Wochenende vergessen machen und gegen die
Mecklenburgerinnen den Spieß umdrehen. Zuschauer wird bei dieser Partie in der
Halle im Lambrechtsgrund auch Bundestrainer Hee Wan Lee sein. Bevor der Koreaner
heute nach Mecklenburg düste, hospitierte er gestern und vorgestern beim
Training der DSC-Damen. Hee Wan Lee will sich wenige Tage nach der Auslosung für
das olympische Qualifikationsturnier (5. bis 10. Januar) einen Überblick über
die Form seines Kaders verschaffen.
Natürlich ist der
Bundestrainer nicht gerade begeistert über das Los, denn in Baku trifft der
EM-Bronzemedaillengewinner immerhin auf den WM-Dritten Russland, Europameister
Polen sowie den Gastgeber. "Auf jeden Fall wird das eine harmmerharte
Gruppe. Sicher haben wir bei der EM bewiesen, dass wir auch mit den Spitzenteams
mithalten können, doch für mich ist Russland Favorit. Die werden sicher nicht
noch einmal so schwach spielen wie zur EM", ist sich Hee Wan Lee sicher und
er warnt auch: "Von Aserbaidschan habe ich gehört, dass die einen sehr
schnellen Ball spielen. Unser Auftaktgegner ist also ebenfalls nicht zu unterschätzen,
dazu kommen ja in der B-Gruppe noch Italien und die Türkei. Leider wird sich ja
nur der Turniersieger für Athen qualifizieren", bedauert der
Bundestrainer, der im wesentlichen auf seinen EM-Kader baut. Das heißt, vom DSC
werden sicher Libero Kerstin Tzscherlich und Mittelblockerin Christiane Fürst
im Aufgebot stehen. Ob eventuell Zuspielerin Beatrice Dömeland eine Rolle
spielt, ist noch offen, hängt auch vom Einsatz der Ulmerin Tanja Hart ab.
Gestern registrierte Lee mit Wohlwollen auch die Fortschritte von Christin Guhr.
Doch sein Team wird er jetzt nicht kurzfristig verändern. Guhr gilt als Option
für die Zukunft.
Eine Hiobsbotschaft gab es vorm
Schwerin-Spiel in dieser Woche leider von Jana Vavrova. Die Tschechin fehlte
wegen erneuter Schmerzen im Oberschenkel beim Training. Ihr Einsatz ist
fraglich.
ah
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Donnerstag. 04. Dezember 2003 |
Verstappen:
"Aufstieg wäre nicht gut"
Volleyball-Zweitligist VC 90
marschiert derzeit mit Riesenschritten Richtung 1. Bundesliga. Als Spitzenreiter
liegen die Männer von Trainer Johan Verstappen vor den Netzhoppers Königswusterhausen
und dem Moerser SC. Doch Verstappen selbst will den Aufstieg vermeiden.
"Ich hoffe, dass wir nicht
aufsteigen. Das wäre für den VC nicht gut." Was auf den ersten Blick
konfus klingt, macht bei näherer Betrachtung durchaus Sinn. Denn in den letzten
Jahren hat der VC eher als Fahrstuhlmannschaft denn durch ein gewachsenes Team
auf sich aufmerksam gemacht. Doch das soll sich nach den Vorstellungen des
niederländischen Volleyball-Lehrers ändern. "Wir arbeiten beim VC mit
einem langfristigen Konzept. Wir wollen etwas aufbauen", erklärt
Verstappen (Foto).
Dazu hat der Trainer die nötige
Ruhe, die beim VC lange gefehlt hat. "Wenn man sich vor Augen führt, dass
der VC in der letzten Saison zu diesem Zeitpunkt als Tabellenletzter akute
Abstiegssorgen hatte und wir jetzt auf Platz Eins stehen, kann man auf diese
Entwicklung schon stolz sein", findet Verstappen. Zufrieden sei er
allerdings nie, wie der Niederläner betont.
Jedoch lässt der aktuell erste
Tabellenplatz auch den eher nüchternen Verstappen strahlen. Dennoch verlieren
die VC-Verantwortlichen nicht den Blick für die Realität: "Es stehen noch
eine ganze Reihe schwerer Spiele an, vor allem auswärts wird es in den
kommenden Wochen nicht einfach", weiß der sportliche Leiter des VC.
Doch die schweren Aufgaben gehören
im langfristigen Konzept des VC dazu. "Wir wollen uns in den nächsten
Jahren in der Spitze der 2. Liga etablieren. Wir haben gezeigt, dass dies auch
mit jungen deutschen Spielern möglich ist. Und diese sollen sich in den nächsten
Jahren weiterentwickeln", gibt Verstappen die Marschroute vor.
Gegen den Spitzenplatz zu
Weihnachten hätte der VC-Coach trotz aller Aufstiegsbedenken allerdings nichts
einzuwenden: "Das wäre natürlich das schönste Geschenk für den Verein,
die Spieler und unsere Fans."
sb
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Donnerstag. 04. Dezember 2003 |
Evivo-Volleyballer wollen Gast mürbe machen
Düren. Spritz, Sand und Mürbe - das ist (zunächst einmal) nicht die neue Taktik des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren im Spiel gegen den TSV Unterhaching am Samstag. Sondern: Die Volleyballer haben sich aufs Backen verlegt. Im DTV-Vereinsheim verarbeiteten die Recken 16 Kilo Teig zu leckeren Plätzchen.
Der verletzte Angreifer Malte Holschen geht damit am Samstag auf den Tribünen der Halle des Burgau-Gymnasiums in die kaufmännische Offensive. Wer eine Tüte mit Backwaren erwirbt, tut nicht nur sich selbst etwas Gutes. Der Erlös geht an das Kinderheim von Sucre, der Partnerpfarre von St. Anna in Bolivien. Genauer gesagt: an Gabriel, das einjährige Patenkind der Evivo-Volleyballer, dessen Mutter letztes Jahr zu Besuch in Düren und bei den Sportlern von Evivo war.
Und mit einer weiteren Aktion will der Erstligist in der Vorweihnachtszeit dem kleinen Bolivianer helfen: mit Tombola und zahlreichen Preisen, die Sponsoren des Bundesligisten gestiftet haben. Damit soll an diesem Samstag aber auch der guten Taten genug sein. Schließlich wollen sich die Mannen von Trainer Bernd Werscheck den Gästen nicht als allzu gute Gastgeber präsentieren.
Evivo will den TSV mürbe machen. «Mal schauen, was gegen die Unterhachinger gebacken ist», schmunzelte Werscheck. Die mussten ja zu Beginn der Saison mit Sebastian Prüsener SCC Berlin), Michael Mayer und Mikko Esko (beide zum belgischen Spitzenklub Maaseik) absolute Leistungsträger ziehen lassen. Entsprechend ernüchternd verlief die Saison bisher für die Hachinger, brauchen sie jeden Sieg, um sich unter den besten sechs Teams nach der Qualirunde wiederzufinden.
Und für Düren gilt: Gewinnt Evivo, erschmettert es sich den sechsten Saisonsieg, «dann haben wir den sechsten Platz zu 90 Prozent sicher», rechnete Werscheck vor. Der Coach muss möglicherweise auf Sven Dick verzichten wegen Schulterschmerzen. So könnte Tim Elsner zu seinem ersten Punktspiel von Anfang an kommen.
(aj/sis)
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Donnerstag. 04. Dezember 2003 |
TV Fischbek: Rettig zurück auf die Bank
Hamburg - Nach sechs, zum Teil unnötigen Niederlagen in neun Bundesligaspielen und den Sturz auf Tabellenplatz acht fühlt sich Knut Rettig (41) zum Handeln gezwungen: Der ehemalige Trainer der Volleyballerinnen des TV Fischbek Hamburg, in der vergangenen Serie Meisterschaftsdritter, wird wieder auf der Bank Platz nehmen. Im Mai dieses Jahres war der Gymnasiallehrer unter anderem aus beruflichen Gründen von seinem Job zurückgetreten und hatte fortan im Hintergrund Tipps gegeben.
Bereits am nächsten Sonntag (15 Uhr, Neumoorstück 1) wird Rettig beim Spiel gegen den Tabellendritten Leverkusen seinen Nachfolger Johnny Westreicher (37), Ehemann der Fischbeker Zuspielerin Jelena Keldibekowa (29), beim Coachen unterstützen. Auch beim Training wird er sich jetzt einmal pro Woche sehen lassen. "Das soll keine Kritik an Johnnys Arbeit sein. Ich will der Mannschaft und ihm helfen, soweit ich es kann", begründet er seinen Rückfall, den er "nicht als Rücktritt vom Rücktritt" verstanden wissen will. Diese Art Engagement sei zeitlich begrenzt. "Johnny setzt sich voll für Fischbek ein", sagt Rettig, "ich werfe ihm allein seine Sprachfaulheit vor." Der Peruaner spricht nur mäßig Deutsch. Seine Anweisungen werden von einem Teil des Teams - vor allem in der Hektik des Spiels - schwer verstanden.
Mannschaftsführerin Christina Benecke (29) begrüßt daher Rettigs Schritt: "Er kann uns bei der Vorbereitung und der taktischen Einstellung auf den Gegner wichtige Hinweise geben", sagt die Nationalspielerin, die gerade von Volleyball-Bundestrainer Lee Hee Wan zum Vorbereitungslehrgang auf die Olympiaqualifkation (Anfang Januar in Aserbaidschan) eingeladen worden ist.
"Wir müssen alles probieren, um erfolgreicher zu werden", sagt Johnny Westreicher, "deshalb freue ich mich, dass sich Knut wieder stärker einbringt." Es sei alles mit ihm und Spielertrainerin Marina Tschuksejewa (40) einvernehmlich abgesprochen.
Allein
Manager Horst Lüders (59) schlägt schärfere Töne an: "Was Knut jetzt
macht, hatte ich von Saisonanfang an von ihm erwartet. Das war mit ihm so
vereinbart." Weil Rettig für ihn "ein Vierteljahr nicht greifbar
war", habe er sich um alles, Sponsoren und Spielerinnen, kümmern müssen.
"Hätte ich mehr Entlastung gehabt, hätte ich wohl noch eine weitere
Spielerin holen können", klagt Lüders. Der kleine Kader (zehn
Spielerinnen gegenüber zwölf im Vorjahr) und die damit fehlenden Alternativen
seien ein Grund, warum sich die Mannschaft derzeit am unteren Ende der ohnehin
bescheidenen Saisonerwartungen (Platz fünf bis acht) herumschlage. Lüders:
"Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Unter den gegebenen Umständen,
100 000 Euro weniger Geld, weniger Personal, müssen wir zufrieden sein."
rg
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel