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| Deutschland - CVJM-News |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
Zweitliga-Volleyballerinnen
spielen nun doch um 20 Uhr
Helmut
von Soosten, Trainer der Zweitliga-Damen des CVJM ist verärgert. „Der BC
Hamburg hat uns einen Tausch der Spielzeiten aufgrund unserer Weihnachtsfeier für
kommenden Sonnabend zugesagt. Jetzt stellt sich heraus, dass der Gegner gar
nicht informiert war und der geänderten Zeit nicht zustimmt.“
Auch zu
einer Verlegung des Regionalligaspiels gegen den Tabellenvorletzten in eine
andere Halle sind die Basketballer trotz ihres Fehlers nicht bereit, so dass der
CVJM jetzt abends spielen muss.
„Wir
haben 1500 Freikarten an Schulen verteilt, 150 Einladungen zu Spiel und Feier
verschickt. Alles natürlich mit der jetzt falschen Anfangszeit.“ schildert
von Soosten erzürnt das Dilemma des CVJM.
„Unsere
Hoffnung bleibt, dass möglichst viele noch rechtzeitig den endgültigen
Spieltermin am Sonnabend um 20 Uhr erfahren. Die Stimmung auch für die anschließende
Feier im Foyer der Sporthalle Wandsbek wollen wir uns durch diese Panne der
Tigers nicht verderben lassen.“
Ein
wenig zuversichtlicher können die Hamburgerinnen auch aufgrund des Comebacks
von Mittelblockerin Imke Wedekind, die nach halbjähriger Verletzungspause
wieder mittrainiert, in die Zukunft schauen. "Ob Imke am Samstag schon
spielen kann, ist allerdings noch unklar." sagt von Soosten.
CVJM
zu Hamburg – TV Eiche Horn Bremen
Sonnabend, 06.12.2003, 20.00 Uhr, Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße)
Eintritt 5 Euro (ermäßigt 2.50 Euro)
| Norddeutschland - Geesthachter Anzeiger |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
Geesthacht:
Mission impossible
VFL zu Gast bei Tabellenführer Warnemünde
Der SV Warnemünde ist in dieser Saison das Maß
aller Dinge. Als ungeschlagener Tabellenführer der Regionalliga Nord spielen
sie mit teilweise beeindruckender Dominanz. Im Pokal waren sie gegen die
Zweitligisten aus Oststeinbek und Ludwigslust erfolgreich, und auch gegen den
Zweitplatzierten der 1. Bundesliga Evivo Düren gelang ihnen trotz eines 0:3 mit
18:25, 18:25, 19:25 ein mehr als respektables Ergebnis.
Eine unlösbare Aufgabe also für die
Geesthachter, die mit 8:8 Punkten im Mittelfeld der Tabelle stehen? Trainer Olli
Müller formuliert es so: „Wir wollen mit 10:10 Punkten in die
Weihnachtspause. D.h. wir haben vor dem Spiel zu Hause gegen Eckernförde am
13.12. noch 2 Wochen Training und ein „Trainingsspiel“ auf hohem Niveau.“
Obwohl ein Sieg sicher unrealistisch ist, fährt
sein Team hochmotiviert an die Ostsee. „Es ist immer eine großartige Sache,
sich mit den Besten zu messen. Wir können befreit aufspielen und wollen gucken,
ob wir den ein oder anderen Satz mitnehmen können“, so Michael Harms, Außenangreifer
des VfL. Ein Highlight ist dieses Spiel auch deshalb, weil in Warnemünde ähnlich
wie in Geesthacht mit zahlreichen Zuschauern zu rechnen ist. Aber auch die
Geesthachter können auf Unterstützung bauen. Auf der bisher ersten Auswärtsfahrt
mit einem Reisebus können die verbliebenen Plätze von reisewilligen
Volleyballfans genutzt werden. Und vielleicht sehen sie ja ein kleines Wunder,
sollten die Geesthachter allzu sehr über sich hinaus wachsen.
Bis auf Axel Scherbarth, der aus beruflichen Gründen
lange Zeit nicht trainieren konnte, stehen Olli Müller für diese Partie alle
Spieler zur Verfügung. Trotz allem wird die Frage nach dem Klassenerhalt nicht
in Warnemünde sondern eher eine Woche später entschieden. Am Samstag, den
13.12. um 19 Uhr trifft der VfL Geesthacht in seinem letzten Heimspiel vor
Weihnachten auf den abstiegsgefährdeten Eckernförder MTV, die mit 6:10 Punkten
aber noch Anschluss an das Mittelfeld halten.
| Deutschland - Oststeinbeker SV-News |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
Ostbek
Cowboys müssen VfL Lintorf schlagen
Der
harterkämpfte Sieg gegen Olympia Berlin war Balsam für die Seelen der
Zweitliga-Männer des Oststeinbeker SV: Nach vier Niederlagen in Serie bedeutete
das 3:2 das Erfolgserlebnis, auf das man in Hamburgs Wildem Osten gewartet hat.
Wenn nun am Samstag um 20 Uhr der VfL Lintorf seine Visitenkarte in der
Walter-Ruckert-Halle abgibt, könnten die Ostbek Cowboys den nächsten Big Point
einfahren.
"Ich
bin mir sicher, dass sich die Mannschaft sehr viel Selbstvertrauen geholt
hat", sagt Trainer Bernd Schlesinger, "zugleich weiß jeder, dass wir
noch besser spielen können." Das könnte auch nötig sein gegen den
Aufsteiger aus Niedersachsen. Mit sechs Pluspunkten ist Lintorf ordentlich in
die Saison gestartet, verlor zuletzt einige Male nur unglücklich. Trainer Uwe
Wallenhorst gilt als Taktikfuchs, konnte allerdings vor zwei Jahren, im ersten
Zweitligajahr der Cowboys, mit dem USC Münster den Abstieg nicht verhindern.
Mit 6:16 Punkten belegt man derzeit den 11. Tabellenplatz.
"Wir
kennen Lintorf nicht", sagt sein Kollege Bernd Schlesinger, "und mich
interessiert auch nicht sonderlich, wie sie spielen. Es kommt für uns darauf
an, unsere Leistung konstant durchzubringen, dann können wir jede Mannschaft in
dieser Liga schlagen." Mit Genugtuung registrierte der Coach die
Leistungssteigerung seines Zuspielers Sebastian Neufeld, dessen höhere
Trainingsbeteiligung sich in mehr Präzision und mehr Mut umsetzt - gegen Berlin
spielte der angehende Polizist vor allem in der Schlussphase sehr ideenreich.
Einer
seiner wichtigsten Abnehmer war vorige Woche der baumlange Christian Bartram,
der sich in Sachen Abschlaghöhe mit den Berliner Juniorennationalspielern ein
atemberaubendes Duell lieferte. Der Orthopäde ist längst zum Leader im
Oststeinbeker Team geworden, an ihm richten sich viele junge Spieler auf.
"Ich habe eine ganz einfache Erklärung dafür, dass ich endlich wieder in
Form bin", sagt Bartram grinsend: "Ich habe neue Schuhe. Jetzt kann
ich beim Absprung wieder richtig stemmen, es ist ein Traum."
Mit 8:12
Punkten geht der OSV in diese Partie; das Mittelfeld ist noch in Tuchfühlung,
allerdings ebenso die Abstiegsränge. Für das richtungsweisende Match bauen die
Ostbek Cowboys natürlich wieder auf ihr Publikum, das sich nach den Enttäuschungen
der Vorwochen zuletzt versöhnt zeigte. Da sich auch aus Niedersachsen Unterstützung
angekündigt hat, sind wieder alle Trommeln, Rassen und Hände gefragt. Denn
dass ein euphorisches Publikum einen Sieg herbeizwingen kann, bestätigte
zuletzt auch die Lokalpresse...
| International - FIVB-News |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
World
Tour: Neuer Veranstalter-Rekord im Olympiajahr
LAUSANNE, Schweiz, 3. Dezember 2003 – Der
Internationale Volleyballverbvand (FIVB)
hat die Daten für die 2004 Swatch-FIVB World Tour bekannt gegeben. Gegenüber
letzter Saison werden es fünf Austragungsorte mehr sein.
Die Olympiasaison wird einen weiteren Meilenstein
für das Beachvolleyball markieren. Die
Tour wird einen neuen Rekord von 27 Turnieren (15 Männer und
12 Frauen) aufweisen, mit total 5,48 Millionen Dollar an Preisgeldern und
Bonus Pool.
Das Jahres-Highlight ist zweifellos die
Nominierung von je 24 Männer-und Frauen-Teams für die Olympischen Spiele in
Athen ( 14. – 25. August) . Im Weitern laufen noch Verhandlungen mit Ländern
wie Zypern und Frankreich, wo weitere Events stattfinden und dem Jahresplan
beigefügt werden könnten.
"Das ist entschieden der beste
Turnierkalender, den wir in dieser jungen Sportart je hatten,“
sagte FIVB-Präsident und IOK-Mitglied
Dr. Rubén Acosta H. "Das ist auch Bestätigung für die positiven
Entscheidungen, welche die FIVB und ihre Partner gefällt haben und stellt eine
solide Plattform für die weitere Förderung von Beachvolleyball auf allen
Niveaus und in der ganzen Welt dar.“
Zum ersten Mal wird die Swatch-FIVB World Tour,
welche je drei Grand Slams (
Berlin, Marseille, Klagenfurt) aufweist, über sieben Monate dauern und sich
auch über neue Gebiete in allen fünf Kontinenten erstrecken.
Open Events für Männer und Frauen werden an
einigen der weltberühmtesten Strände ausgetragen, in Griechenland, Südafrika,
Frankreich, Portugal, Puerto Rico und Spanien und in glamourösen Städten wie
Shanghai, Lianyungang, Osaka, Berlin, Stavanger, Montreal, Klagenfurt, Mailand
und Stare Jablonki (POL), mit einem besonderen Highlight des Gstaad Open in der
Schweizer Alpenwelt .
Alle World Tour-Events vor dem 13. Juli 2004
werden als Olympia-Qualifikationsturnier zählen – ein Prozess, der im Juni
2003 begonnen hat. Die acht besten Resultate jedes Duos, basierend auf der
Weltrangliste, die auch anerkannte
Kontinentalturniere umfassen kann, werden herangezogen, um die je 24 besten
Teams (maximal zwei pro Land)
zu bestimmen.
„ Die FIVB hat ihre Absicht bekräftigt, die
weltweite kommerzielle Entwicklung und
Verbreitung von Beachvolleyball weiter auszubauen, dank erfolgreichen
Partnerschaften mit Swatch, Mikasa,
Credit Suisse, Organisatoren, Gastgeber-Städten, internationalen TV-Agenturen
und den besten Athleten“, sagte Angelo
Squeo, FIVB Beach Volleyball Koordinator.
Für die
2004 Swatch-FIVB World Tour, Challenger- und
Satellite-Events wird neu
wieder nach dem Double Elimination-System gespielt (eine Art Cupsystem, wo man
erst nach der zweiten Niederlage ausgeschieden ist) . An den olympischen Spielen
hingegen wird das System mit den Gruppenspielen und anschliessendem Cupsystem
(Single Elimination) angewendet, weil es für TV-und Medienzwecke geeigneter
ist.
| Hamburg - Norderstedter Zeitung |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
Norderstedt - Gegen die zweite Mannschaft des Oststeinbeker SV können die Verbandsliga-Volleyballmänner des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn einfach nicht gewinnen. Wie schon in der Hinserie unterlag das Team von Trainer Andreas Liedtke dem Tabellenführer mit 1:3. "Im Vergleich zum Hinspiel hatten wir allerdings durchaus eine Siegchance", so Liedtke.
Während es gegen den OSV noch an Cleverness und Erfahrung mangelte, gab sich das zweite VCNAL-Team gegen den Tabellenvorletzten TuS Berne keine Blöße und gewann mit 3:1 Sätzen.
"Trotz der Niederlage gegen Oststeinbek war die Stimmung beim anschließenden Essen bei unserem Griechen ,Hellas', der uns die Trainingsanzüge gesponsert hat, sehr gut. Man hat gemerkt, dass wir eine tolle Truppe sind", so Andreas Liedtke.
Während
die Regionalliga-Volleyballer des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn große
Probleme haben, die Klasse zu halten, mischt die zweite Mannschaft munter an der
Tabellenspitze der Verbandsliga Hamburg mit und ist mit 18:10 Punkten Zweiter
hinter dem Oststeinbeker SV II (26:2). TuRa
Harksheide verlor gegen den Harburger TB (1:3) und den Eimsbütteler TV (0:3),
der SV Friedrichsgabe unterlag bei der VG WiWa (1:3) sowie gegen den SC
Concordia (1:3).
pam
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
Moculescu
und Lee nominieren 18-er Kader
Popp
und Kromm neu, Andrae zurück - Roll und Pachale auf 18-er Liste!
Die
Bundestrainer Stelian Moculescu und Hee Wan Lee haben ihre 18-er Kader für die
europäische Olympia-Qualifikationsturniere vom 5.-10. Januar 2004 in Leipzig
bzw. Baku/Aserbaidschan bekannt gegeben.
Bundestrainer Stelian Moculescu hat seinen 18-er Kader für die europäische Olympia-Qualifikation vom 5.-10. Januar 2004 in Leipzig bekannt gegeben. Dabei gab es keine sonderlichen Überraschungen, der Kader basiert in erster Linie auf den zwölf Akteuren, die bei der EM 2003 in Deutschland den 7. Platz erzielten. Wieder dabei ist Björn Andrae. Der Italien-Profi konnte bei der EM nicht mitwirken, da er kurz zuvor einen Syndesmose-Anriss erlitt.
Zum ersten Mal im Kader stehen Marcus Popp vom VfB Friedrichshafen und Robert Kromm vom SCC Berlin. Kapitän Stefan Hübner muss erneut beim Jahres-Highlight zusehen. Der Italien-Legionär laboriert immer noch an den Folgen des Ermüdungsbruchs im Schienbein. Für ihn rückt Routinier Bogdan Jalowietzki (VfB Friedrichshafen) nach.
Frauen-Bundestrainer Hee Wan Lee hat ebenfalls seinen 18-er Kader für die europäische Olympia-Qualifikation vom 5.-10. Januar 2004 in Baku/Aserbaidschan bekannt gegeben. Neben den bewährten Spielerinnen von der EM in der Türkei, als ein hervorragender 3. Platz gelang, stehen noch Sylvia Roll (Jesi/Italien), Hanka Pachale (Modena/Italien), Christin Guhr (Dresdner SC), Birgit Thumm (Rote Raben Vilsbiburg), Kathleen Weiß (Schweriner SC) und Sabrina Ross (SSV Ulm ALIUD PHARMA) auf der Meldeliste.
Erst einen Tag vor Turnierbeginn müssen Moculescu und Lee die Kader auf zwölf Spieler reduzieren.
Bei den Turnieren in Leipzig und Baku qualifiziert sich jeweils nur der Turniersieger für Athen 2004. Die deutschen Männer treffen in Leipzig in ihrer Vorrundengruppe auf Bulgarien (5.1.), Polen (6.1.) und Russland (8.1.). Die deutschen Frauen müssen sich mit Aserbaidschan (6.1.), Polen (7.1.) und Russland (8.1.) auseinandersetzen.
Der 18-er Kader der Männer: Björn Andrae (Cuneo/Italien), Christian Pampel (Loreto/Italien), Norbert Walter (Parma/Italien), Ilja Wiederschein, Jochen Schöps, Marcus Popp, Bogdan Jalowietzki (alle VfB Friedrichshafen), Eugen Bakumovski, Marco Liefke, Sebastian Prüsener, Robert Kromm (alle SCC Berlin), Frank Dehne (Rennes/Frankreich), Georg Wiebel (Maaseik/Belgien), Simon Tischer (VC Maoam Mendig), Till Lieber (evivo Düren), Ralph Bergmann (Roeselare/Belgien), Wolfgang Kuck (Montpellier/Frankreich), Mark Siebeck (Olsztyn/Polen)
Der 18-er
Kader der Frauen: Sabrina Ross, Tanja Hart (beide SSV Ulm ALIUD PHARMA), Anika
Schulz, Kathleen Weiß (beide Schweriner SC), Christiane Fürst, Kerstin
Tzscherlich, Christin Guhr (alle Dresdner SC), Julia Schlecht, Kathy Radzuweit,
Judith Sylvester (alle TSV Bayer 04 Leverkusen), Cornelia Dumler, Atika Bouagaa
(beide USC Münster), Birgit Thumm (Rote Raben Vilsbiburg), Olessya Kulakova
(Cannes/Frankreich), Angelina Grün (Bergamo/Italien), Sylvia Roll (Jesi/Italien),
Christina Benecke (TVF Fischbek Hamburg), Hanka Pachale (Modena/Italien)
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
Vizemeister
Wuppertal empfängt Meister SCC
Markranstädt:
Verstärkung aus Italien
Vizemeister
gegen Meister - so lautet am Sonntag (7. dezember) die Konstellation, wenn der
SV Bayer Wuppertal den SCC Berlin (Foto) empfängt. Die Vorzeichen bei beiden
Teams sind jetzt denkbar unterschiedlich: Während Berlin als verlustpunktfreier
Spitzenreiter die Reise ins Bergische Land antritt, musste Wuppertal zuletzt
drei Niederlagen - gegen Aufsteiger Essen, Zweitligist Königs-Wusterhausen und
Friedrichshafen - in Folge einstecken.
Bayer-Manager Helmut Glimpf
will die Hoffnung auf ein Ende der schwarzen Serie nicht aufgeben und räumt
seinem Team gegen den SCC Chancen ein: "In Berlin hat man großen Respekt
vor uns, denn unsere kleine Niederlagenserie muss irgendwann reißen. Und gegen
den Meister ist man natürlich besonders motiviert."
Als "Schlüsselspiel" bezeichnet Markranstädts Manager Michael Nickeleit die Partie am Samstag (6. Dezember) in Eltmann. Allerdings müssen die Sachsen mit einem stark geschwächten Aufgebot beim Duell der Aufsteiger antreten. Eduard Graz (Schulter) und Vladimir Cohar (Knie) sind angeschlagen, Igor Wiederschein (Knöchel) fällt aus, Christian Langer muss wahrscheinlich Polizeidienst schieben und Bruno Maric weilt in Bosnien - sein Vater liegt im Sterben. "Vielleicht zeigt die Mannschaft eine Trotzreaktion und rückt noch enger zusammen", sagt Trainer Darko Despotovic.
Außerdem plant man beim VCM, den Kader durch zwei Spieler aus der ersten italienischen Liga zu verstärken. "Wir bemühen uns um einen Außenangreifer und einen Diagonalspieler", sagt Nickeleit. "Das Geld dafür kommt von unseren Topsponsoren."
Des
weiteren empfängt evivo Düren den TSV Unterhaching (6. Dezember), der TSV Bad
Saulgau die Volley Dogs Berlin (6. Dezember) sowie der VV Leipzig den VV Humann
Essen.
cku
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
Sinsheim:
Liegt
Gesundheit im Gabenstiefel?
In der 2.
Volleyball-Bundesliga tritt die "Girl Group" des SV Sinsheim an diesem
Samstag um 19.30 Uhr gegen den direkten Verfolger Sonthofen an. Die Allgäuerinnen
können durch einen Sieg um vier Punkte distanziert werden.
Heute
kommt bekanntlich der Nikolaus ins Haus. Während die Kinder am Abend davor ihre
Stiefel putzen, sie vor die Tür stellen und sich am nächsten Morgen ein paar
Gaben erhoffen, sieht das bei den Volleyballerinnen des SV Sinsheim etwas anders
aus.
Die
Sinsheimerinnen nehmen ihr Glück lieber selber in die Hand. Am Freitag wurde
noch ordentlich Schweiß in der Trainingshalle vergossen, bevor es heute dann
vielleicht den Lohn für die Anstrengungen gibt.
Ob es für
die "Girl Group" des SV Sinsheim Geschenke sprich Punkte gibt, oder
die Mannschaft am Ende doch mit leeren Händen dasteht, haben die Spielerinnen
um Julia Prus selber in der Hand, wenn es an diesem Samstag um 19.30 Uhr in der
Realschulhalle gegen Sonthofen geht.
Die
Mannschaft wird alles versuchen, dem Gegner aus dem bayrischen Allgäu die
Punkte abzujagen. Mit dem Spiel beginnt eine Serie von drei Spielen (Sonthofen,
Straubing und Stuttgart) gegen Mannschaften aus der unmittelmittelbaren
Tabellennähe.
Das
erste Duell findet zwischen dem SV Sinsheim (Platz 3) und Sonthofen (Platz 4)
statt. Aus der Tabellensituation ist schon zu ersehen, um was es für beide
Mannschaften geht.
Behalten
die Kraichgauerinnenn ihre weiße Heim-Weste in der 2. Liga, schaffen sie
zwischen sich und dem Tabellenvierten einen Vier-Punkte-Vorsprung. Das wäre für
die junge Mannschaft ein toller Erfolg und eine sehr gute Ausgangsposition für
die Rückrunde, wo dann die Karten wieder neu gemischt werden.
Aber
erst einmal gilt es, sich voll auf das Samstagsspiel vor heimischer Kulisse zu
konzentrieren. Es gibt ein Wiedersehen mit der Ex-Sinsheimerin Constanze Paul,
die zwischenzeitlich mit ihrer Partnerin Carola Stöwe, die ebenfalls in
Sonthofen spielt, eine feste Größe in der deutschen Beach-Szene geworden ist.
Neben
diesen beiden erfahrenen Spielerinnen sind in der Mannschaft mit Stefanie Bell
und Silke Nöhrenberg noch zwei weitere Volleyballerinnen, die Erfahrung aus der
höchsten deutschen Spielklasse mitbringen.
Beim
ersten Sinsheimer Balltraining in dieser Woche meldete sich Zuspielerin Eugenia
Chernetzkaya krank, und die bis dahin sehr stabil spielende Aussenangreiferin
Martina Wagner konnte wegen Knieproblemen nur sehr eingeschränkt am
Trainingsbetrieb teilnehmen. Beide Spielerinnen sind für die Mannschaft von
ernormer Bedeutung, so dass ein Ausfall sehr schmerzlich wäre.
Man darf also gespannt sein, ob der Nikolaus nicht nur Gaben verteilt, sondern vielleicht auch ein paar heilende Kräfte in der Nacht zum Samstag über den Volleyballerinnen des SV Sinsheim ausschüttet.
(sb)
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
VCM holt Serben, VVL bangt um Zuspieler Kvesic
Markranstädt/Leipzig.
Manager Michael Nickeleit sprach von einem "richtig geilenDeal",
nachdem er Zwei-Meter-Mann Djorde Djuric gestern vom Flughafen Berlin abgeholt
hatte. Schon heute wird der Diagonalangreifer und 220-fache jugoslawische
Auswahlspieler für den VC Markranstädt beim Abstiegsduell in Eltmann auflaufen
und Bruno Maric ersetzen, der bei seinem kranken Vater in Bosnien weilt. Der
32-jährige Djuric spielte lange in Italien, Griechenland und in der Türkei,
trainierte zuletzt als Vertragsloser in seiner Heimatstadt Novi Sad. Da
Christian Langer für das Eltmann-Match vom Polizeidienst freigestellt wurde,
herrscht beim VCM Optimismus.
Der VV
Leipzig bangt vor dem Duell mit Humann Essen (Sonntag, 15.30 Uhr, Brüderstraße)
um Jure Kvesic. Der Zuspieler verletzte sich an zwei Fingern, musste im Training
pausieren. "Wenn er ausfällt, darf das keine Entschuldigung sein, denn
Branislav Duric ist gut drauf und kann ihn ersetzen", meint Coach Zoran
Nikolic. Aufsteiger Essen verfügt über einen Mini-Etat von 30.000 Euro, zahlt
weder Gehälter noch Reisespesen. Dennoch gelangen zwei Siege (3:0 gegen
Markranstädt, 3:2 in Wuppertal). Der VVL hat für seine Zuschauer
Nikolausgeschenke parat, außerdem sind bei einem Tippspiel unter anderem Karten
für das Ärzte-Konzert und eine Eisrevue zu gewinnen. Fan-Teams bestreiten das
Vorspiel, Kinder können Präsente basteln.
fs/S.
E.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
An
Training war kaum zu denken
Steelenser
fahren mit argen personellen Problemen nach Leipzig.
Auf
einen langen Weg in den Osten macht sich Volleyball-Erstligist VV Humann mit
brennendem Ehrgeiz, aber auch großen personellen Sorgen. Das Training hat in
der Woche fast nicht stattgefunden, weil sich Frank Fischer, Tobias Schuchert,
Daniel Braekevelt, Jochen Kohaus und Tim Bockelkamp mit diversen Wehwehchen
herumschlagen. Wer von den angeschlagenen morgen (15.30 Uhr) in Leipzig auf dem
Feld steht, wird erst kurz vor Spielbeginn geklärt sein.
Die
Leipziger sind nicht so gut in die Saison gekommen, wie sie gehofft hatten.
Daher hatten sich Coach Peter Bach und seine Mannen eine kleine Chance auf einen
Coup ausgerechnet, als das Verletzungspech noch nicht so massiv zugeschlagen
hatte.
Mit
einem Sieg um 15.30 Uhr in der großen Arena Leipzig könnte der VVH nach
Punkten mit den Sachsen gleichziehen. Das Satzverhältnis des VVL ist allerdings
mit 14:13 positiv und deutet an, dass viele Niederlagen sehr knapp waren.
Favorit ist also in jedem Fall der arrivierte Gastgeber. So sieht Humann-Coach
Peter Bach die Chancen dann auch sehr realistisch: "Unser Ziel sind zwei
enge Sätze."
Osteuropäer
prägen das Bild
Leipzig
verfügt über eine eingespielte Sechs. Lediglich einen Spielertausch mit dem
VfB Friedrichshafen hat es vor der Saison gegeben. Der sehr talentierte Armin
Dewes kam für Marcus Popp. Dass Leipzig im Osten liegt, mag man auch an den
vielen Osteuropäern im Team ablesen. Fünf Spieler aus dem ehemaligen
Jugoslawien und mit Haroldas Cyvas ein universell einsetzbarer Litauer
dominieren das Bild.
(stebl)
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
Zweitligist
heute um 17 Uhr beim "Pokal-Schreck" Netzhoppers Königs Wusterhausen
gefordert.
Eine
heilende Ruhe war es, die den Volleyball-Zweitligisten Moerser SC am letzten
Wochenende umgab. Aus dem Pokal vorzeitig ausgeschieden, hatten die Grafenstädter
endlich einmal Zeit, ihre Wunden zu lecken. Spätestens heute ist es allerdings
schon vorbei mit der vorweihnachtlichen Beschaulichkeit. Hellwach und
ausgeschlafen müssen sich die "Adler" dann präsentieren, wenn sie um
17 Uhr in der brandenburgischen Paul-Dinter-Halle auf den
"Pokalschreck" Netzhoppers Königs Wusterhausen treffen.
Sensation
gegen Bayer Wuppertal
Eine
Mannschaft, die in der Liga hinter dem VC Bottrop den zweiten Tabellenplatz
einnimmt und letzte Woche für eine kleine Sensation sorgte. Denn da warf das
Team von Trainer Matthias Münz im DVV-Pokal-Achtelfinale völlig überraschend
den deutschen Vize-Meister Bayer Wuppertal nach 91 dramatischen Minuten mit 3:2
aus dem Wettbewerb. Dem einen oder anderen Moerser Fan müsste dabei ein Licht
aufgehen. Denn es ist nicht ganz einen Monat her, da machten die Grafenstädter
ähnlich böse Erfahrungen - und zwar mit genau diese Netzhoppers aus Königs
Wusterhausen. Auch der MSC erhielt im Pokal eine Abreibung und musste sich
vorzeitig von allen Pokalträumen verabschieden.
Eine
offene Rechnung hat der MSC-Coach Igor Arbutina allerdings nicht mit den
Brandenburgern. "Was im Pokal war, liegt längst hinter uns", erklärte
der Neu-Moerser. "Viel wichtiger ist für uns ein Sieg im Ligabetrieb. Ich
sehe für uns einfach keine andere Lösung mehr, als gegen solche sicherlich
schweren Gegner zu gewinnen."
Den
Aufstieg fest im Visier
Damit
macht der Kroate deutlich, dass man den Aufstieg noch immer fest im Visier hat.
Nach der
Rückkehr des ungarischen Jungnationalspielers Georg Grozer sieht er außerdem
die Vorteile auf den Seiten der Moerser - auch ungeachtet dessen, dass sich die
Netzhoppers gerade auf einer Erfolgswelle befinden. Verzichten muss er
allerdings auf Mittelblocker Gergely Mondi, dessen Rückenprobleme ihn zu einer
Zwangspause bis mindestens Januar zwingen. Sascha Bandow, der beim Testspiel am
Mittwoch gegen den VC Bottrop (der MSC gewann mit 3:1) eine gute Figur machte,
wird für ihn einspringen. Aussetzen muss weiterhin auch Diagonalspieler
Ferdinand Stebner. Nach seinem Fingerbruch mit anschließender Operation wird er
aller Voraussicht nach ebenfalls erst Ende Januar wieder in das Training
einsteigen. Ansonsten sind die zuletzt angeschlagenen Moerser, Zuspieler Huib
den Boer sowie die Annahmespieler Teodor Hirs und Pieter-Jan Waale, wieder auf
dem Damm. "Nach der Verletztenmisere herrscht bei uns nun wieder eine
normale Situation", so Igor Arbutina. "Daher gehe ich davon aus, dass
wir am Wochenende endlich wieder punkten werden."
Daniel
Passon
| Deutschland - Thüringer Allgemeine |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
1800
begeisterte Zuschauer, sechs Siege in neun Spielen und der fünfte Tabellenrang.
Zwei Spiele vor Beginn der Rückrunde blickt Aufsteiger VfB 91 Suhl auf
eindrucksvolle Werte in den Bundesliga-Statistiken.
Weniger
Grund zur Freude gibt es hingegen in der zweiten Thüringer Volleyball-Hochburg.
Erfurt gelang noch kein Sieg in der laufenden Saison. Trotz der neun
Punktspiel-Niederlagen und dem Aus im Pokal gegen Augsburg sind die Mädels von
Trainer Marek Buchholz weiter mit viel Elan bei der Sache. Denn beim Erreichen
des erhofften zehnten Tabellenplatzes, lockt die Relegation.
Die
Vorgaben aus Suhl sind dabei nicht der Maßstab. Mit einer gerade mal 650
Menschen fassenden Halle sind die Zuschauerzahlen aus Suhl in der
Landeshauptstadt unmöglich. Finanziell und sportlich bestanden schon zum
Saisonstart deutliche Unterschiede.
"Mit
einem soliden Etat haben wir eine gute und vor allem notwendige Basis für die
erste Liga geschaffen", so Suhls Trainer Jan Kirchhöfer. Eine Feststellung
die man in Erfurt gerne machen würde, aber derzeit purem Wunschdenken entspräche.
Die Sponsorensuche läuft in Erfurt noch auf Hochtouren. Ein Vergleich der
sportlichen Leistungen ist allein wegen der unterschiedlichen Finanzlage, so
auch Kirchhöfer, völlig abwegig. Die Tabellenkonstellation spricht für sich:
Erfurt trägt die rote Laterne des Tabellenletzten und Suhl ist auf dem Weg in
die Runde der besten Sechs.
"Wenn
wir tatsächlich die Endrunde erreichen und einem Favoriten ein Bein stellen können,
ist alles möglich", so Kirchhöfer. Das ist den Suhlerinnen mit Siegen
gegen zwei Teams aus dem Spitzentrio, Ulm (3:2) und Leverkusen, (3:0) bereits
eindrucksvoll gelungen. "Großen Anteil", so Kirchhöfer "hat
dabei unsere fantastische Fankulisse, die die Mannschaft immer wieder zu Höchstleistungen
peitscht." Auf dem Image als Favoritenschreck will sich der Trainer jedoch
nicht ausruhen: "Wir sind Aufsteiger und werden es die ganze Saison noch
bleiben." Wie schwer es die Neulinge haben, bleibt auch den Suhlern nicht
verborgen. Wie die Erfurterinnen schieden die Südthüringerinnen im
Achtelfinale des DVV-Pokals gegen Titelverteidiger Ulm aus. Höhenflüge sind
als Aufsteiger eben nur begrenzt möglich. "Aber jeder Verein will einmal
Deutscher Meister werden", schmunzelt Kirchhöfer, bei der Frage nach dem
Traumziel. Die Welle der Euphorie könnte die Überflieger aus Suhl aber
durchaus in ungeahnte Höhen katapultieren.
Morgen
wartet auf beide Thüringer Sechser ein Heimspiel, das beide unbedingt gewinnen
wollen. Die TuS-Damen spielen 19.30 Uhr gegen den Tabellenzehnten aus
Braunschweig in der Halle des Sportgymnasiums. Gleichzeitig wird in Suhl gegen
den Vorletzten, BVC Berlin, die Wolfsgrube wieder aus allen Nähten platzen.
Jan
Hollitzer
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
Feldschlößchen Volleyball News
Mit hängenden Köpfen waren die Volleyball-Damen des Dresdner SC am letzten Wochenende nach dem verlorenen Pokalfight gegen Schwerin vom Feld getrabt. In einem Fünf-Satz-Krimi hatte das Team von Trainer Arnd Ludwig hauchdünn den Kürzeren gezogen. Am Nikolaustag müssen die Dresdnerinnen nun erneut in Mecklenburg antreten. Diesmal geht es um Bundesligapunkte und natürlich will der DSC mit einem Sieg das Pokal-Aus vergessen machen.
Die
Mitte ist der Schlüssel zum Erfolg. Und eigentlich seit jeher eines der Prunkstücke
im DSC-Spiel. Ganz fest vorgenommen hatte man sich am letzten Wochenende, dem
Schweriner SC hier den entscheidenden Schlag zu versetzen. Warum das am Ende so
gar nicht gelingen wollte, darüber rätselt DSC-Coach Arnd Ludwig noch heute.
Doch bereits kurz nach dem Ende des Spiels schaute Kapitän Beatrice Dömeland
schon wieder angriffslustig nach vorn. „Diesmal hat Schwerin gewonnen, das nächste
Mal gewinnen wir". Und hatte vor allem ihren beiden jungen
Mittelblockerinnen Christian Fürst und Corinna Ssuschke Mut zugesprochen.
Dass es am Samstag erneut eine ganz enge Sache werden könnte, zeigt ein kurzer
Blick auf die Tabelle. Beide Mannschaften haben 12:6 Punkte auf dem Konto und würden
damit derzeit in der Play-Off-Runde der besten Sechs stehen. Allerdings ist die
Luft nach unten noch sehr dünn. Denn auch der Siebte, Vilsbiburg hat die
gleichen Pluszähler erspielt.
Zusätzliche Motivation dürfte gut die Hälfte des Dresdner Kaders in den letzten Tagen beim Training erfahren haben. Denn das fand unter den interessierten Augen des Bundestrainers Hee Wan Lee statt, der sich derzeit einen Überblick über den Leistungsstand seiner Nationalspielerinnen macht. So gut wie gesetzt für die anstehenden Aufgaben wie das Olympia-Qualifikationsturnier im Februar sind Libero Kerstin Tzscherlich und Mittelblockerin Christiane Fürst. Eventuell lässt sich auch Zuspielerin Beatrice Dömeland das Thema Team Deutschland noch einmal durch den Kopf gehen. Ins Blickfeld des Bundestrainers gespielt hat sich indes Christin Guhr. Die 21-jährige dürfte es allerdings schwer haben, kurzfristig ins Team aufzurücken, da Lee seine Mannschaft zunächst nicht umkrempeln will. Doch mittelfristig wird Hee Wan Lee an einer Christin Guhr, die weiter auf dem derzeitigen Niveau spielt, kaum vorbeikommen.
Das
Thema Nationalmannschaft wird am Samstag aber ganz schnell in den Hintergrund
treten. Denn dann zählt nur eines – die Punkte aus Schwerin als süße Zugabe
in den Nikolaus-Strumpf stopfen zu können.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
"Nicht
noch mal so nervös anfangen!"
SSC-Damen
gerüstet für heutiges Dresden-Spiel
Schwerin
Die Schweriner Volleyballdamen sind bestens gerüstet, der Dresdner SC kann
kommen: Vor der Bundesliga-Partie heute Abend ab 18 Uhr sind die
SSC-Spielerinnen guter Dinge. In diesem zweiten Aufeinandertreffen innerhalb von
acht Tagen - vor Wochenfrist gewann Schwerin bekanntlich das Pokal-Duell mit 3:2
- will SSC-Kapitän Jana Müller "auf jeden Fall die zwei Punkte". Das
Training unter der Woche lief bestens, und selbst Tina Gollan, die sich vor
zweieinhalb Wochen den linken Daumen brach, konnte wieder voll mitmachen. Sogar
beim Blocken packte die 19-Jährige schon wieder kräftig zu.
"Wir
haben gleich am Montag alle zusammen noch einmal das Video vom Sonnabend
angeschaut und ausführlich analysiert", berichtet Jana Müller von der
Vorbereitung auf den Knüller der alten Rivalen heute Abend. "Vor dem Spiel
schauen wir uns das Video noch einmal an und hoffen, dass wir die selben Fehler
nicht noch einmal machen. Vor allem dürfen wir nicht wieder so nervös anfangen
wie letzte Woche. Aber ich denke, nach dieser guten Vorbereitung sollte das
schon klappen. Ich freue mich richtig auf das Spiel!"
So geht
es sicherlich auch den Fans. Die Mannschaft wünscht sich auf jeden Fall eine
genauso gut gefüllte Tribüne wie letzten Sonnabend...
Volker
Beier
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
Für
Volleyball-Zweitligist VC 90 gilt es am heutigen Samstag (20 Uhr) beim TSV
Giesen, die Tabellenführung zu behaupten. Zugleich beginnen mit der Partie in
Giesen die laut Trainer Johan Verstappen richtungweisenden Wochen für die 90er.
Das
Gastspiel der Bottroper beim TSV ist der Beginn der so wichtigen Zeir vor dem
Jahreswechsel. Nach dem TSV erwartet der VC mit dem MTV Hildesheim und dem Auswärtsspiel
bei Fortuna Kyritz drei Teams der Top-Fünf der 2. Liga. "In diesen Spielen
fällt zumindest eine Vorentscheidung, wohin die Reise in dieser Saison genau
geht", erklärt Johan Verstappen.
Mit einem
Sieg in Giesen sollen die Weichen für den Spitzenplatz zu Weihnachten gestellt
werden. Und das VC-Trainergespann weiß, wie der TSV zu knacken ist. "Wir müssen
Druck mit unseren Aufschlägen ausüben, um den Zuspieler in Bedrängnis zu
bringen. Dann kommt Giesen in Schwierigkeiten", weiß Co-Trainer Matthias
Wichmann.
Respekt
haben die VC-Verantwortlichen vor allem vor den beiden
Ausnahme-Beachvolleyballern in Reihen des TSV, Niklas Rademacher und David
Klemperer. "Niklas ist allein schon durch seine Sprungaufschläge und
Blockfähigkeiten gefährlich", schätzt Wichmann die Stärken der
Gastgeber ein. Allerdings ist unsicher, ob beide zum Einsatz kommen.
Im Lager
des VC bereitet vor allem ein Spieler Sorgen: Sebastian Kuzniarz, der mit einem
Virus-Infekt mehrere Wochen ausfiel, wurde mit einem Rückfall unter der Woche
ins Krankenhaus eingeliefert. Markus Richter meldete sich dagegen wieder völlig
genesen, konnte bei einem Freundschaftsspiel in der vergangenen Woche gegen den
Moerser SC (1:3) die volle Distanz absolvieren. Zudem hat Trainer Verstappen im
Außenangriff die Qual der Wahl. Mit Henrik Weßel, Markus Richter und Torben
Mols streiten sich drei Spieler um zwei zu vergebene Plätze.
sb
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Samstag. 06. Dezember 2003 |
USC:
Aufgalopp zu großen Taten
Münster. Axel Büring redet gar nicht lange um den heißen Brei herum. Natürlich sind wir Favorit, sagt der Trainer der Volleyballerinnen des USC Münster mit Blick auf die Bundesliga-Begegnung am morgigen Sonntag (15.30 Uhr, Sporthalle am Berg Fidel) gegen Aufsteiger Harlekin Augsburg. Ein leichter Gegner, wie Büring meint. Das hätten die bisherigen Spieltage gezeigt. Was natürlich nicht heißen soll, dass wir einfach so aufs Feld gehen und die Punkte einfahren, egal wie, möchte Büring die erwartete Überlegenheit seines Teams ein wenig relativieren.
Zumal die USC-Spielerinnen mit einer gehörigen Portion Konzentration und Ehrgeiz in dieses Spiel gehen werden. Gilt es doch Selbstvertrauen und Spielsicherheit zu tanken für die schweren Aufgaben, die da in den kommenden zehn Tagen auf den USC zukommen. Wartet doch im Europa-Cup die französische Mannschaft aus Albi, muss doch im Pokal-Viertelfinale die Hürde Vilsbiburg übersprungen werden, um ein erklärtes Saisonziel, die Pokale-Endrunde Anfang Februar, zu erreichen.
Das Training der vergangenen drei Wochen hat Büring auf diese Phase des ersten Saisonhöhepunktes abgestimmt. Wir haben sehr, sehr viel Gas gegeben, beschreibt Büring die harten Belastungen, denen sich seine Spielerinnen stellen mussten. Ab sofort wird der Trainingsumfang jedoch zurückgefahren. Die Kräfte werden für die anstehenden schweren Spiele gebraucht. Die richtige Dosierung ist gefragt.
Nicht trainieren konnte in den vergangenen Tagen Außenangreiferin Chaine Staelens. Ich gehe nicht davon aus, dass sie am Sonntag spielen kann, meint ihr Trainer. Die Knieverletzung, die die holländische Nationalspielerin schon zu einer langen Pause gezwungen hatte, bereitet wieder Probleme. Ich befürchte, dass die Sache nicht sobald richtig gut wird, beschreibt Büring seine Sorgen um die 22-Jährige. Mittelblockerin Andrea Berg dagegen ist rechtzeitig von ihrer Grippe genesen, wird gegen Augsburg wohl eingesetzt werden können.
Keine Überraschung beinhaltete für den USC-Coach die Nominierung des 18er-Kaders für die europäische Olympia-Qualifikation, die Frauen-Bundestrainer Hee Wan Lee gestern bekannt gegeben hatte. Die beiden USC-Spielerinnen Atika Bouagaa und Cornelia Dumler gehören erwartungsgemäß diesem Kader an, den der Bundestrainer erst einen Tag vor Beginn des Turnieres Anfang Januar in Baku/Aserbaidschan auf zwölf Spielerinnen reduzieren muss.
Mit
Sylvia Roll (Jesi/Italien) und Hanka Pachale (Modena/Italien) stehen zwei nicht
ganz unumstrittene Rückkehrer in diesem vorläufigen deutschen Aufgebot. Auch
Birgit Thumm (Rote Raben Vilsbiburg), in der vergangenen Saison noch für den
USC Münster spielend, rückte wieder in den Kader.
Martina Schönwälder
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Freitag. 05. Dezember 2003 |
DSC brennt in Schwerin auf Revanche
Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen rollen mit dem Bus heute wieder gen Mecklenburg. Um 18 Uhr müssen sie beim Schweriner SC zum Bundesliga-Punktspiel antreten. Und sie haben eine dicke Rechnung offen, denn erst letzten Sonnabend unterlagen sie an gleicher Stelle im Pokalachtelfinale mit 2:3.
"So blöd stellen wir uns nicht noch einmal an", ist sich DSC-Libera Kerstin Tzscherlich sicher. "Wir haben uns in dieser Woche das Video vom Spiel angesehen. Da waren in zwei Sätzen drei, vier dumme Fehler von uns, die nicht sein mussten." Trainer Arnd Ludwig hatte in dieser Woche psychologische "Aufbauarbeit" mit seiner Truppe zu leisten. "Die Niederlage im Pokal hat alle ganz schön geschlaucht, körperlich wie geistig", stellte er fest und fügt hinzu: "Die letzten beiden Tagen ging es im Training wieder bergauf. Ich hoffe, das ist aus den Köpfen raus. Jetzt wollen wir den Spieß in Schwerin umdrehen."
Beobachter
der Partie wird auch Bundestrainer Hee Wan Lee sein, der in dieser Woche schon
beim DSC im Training hospitierte. Arnd Ludwig dazu: "Kerstin Tzscherlich
und Christiane Fürst sind für die Olympia-Qualifikation auf jeden Fall im
Kader. Vielleicht hat sogar Christin Guhr noch eine Chance." Ein
Fragezeichen steht heute noch hinter dem Einsatz von Jana Vavrova
(Oberschenkelschmerzen).
ah
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel