News

Dienstag, 09. Dezember 2003 

Ostbek Cowboys deklassieren VfL Lintorf
Erfolg dank Rettig
Von Soosten: "Wir müssen mehr tun"
VC NAL: Gerangel um die Stammplätze
Belohnung für TV Fischbek
Europapokal: Alle deutschen Teams im Einsatz!
Olympia-Qualifikation: Neuer Trainer in Polen!
„Eines der erfolgreichsten Jahre im Verband“
SSV Ulm: Auf und Ab und nach oben
Rote Raben unterliegen Tabellenführer mit 1:3
1. Liga Frauen: Münster gewinnt und bleibt dran
Volleyball-Verband schreibt "Schwarze Zahlen"
Volleyballer vom TSV Unterhaching gewinnen in Düren
Talent des Jahres - und bald ein Star?
Firlefanz aus einer fremden Welt
"Satzgewinn gegen Friedrichshafen wäre ein Erfolg"
Dresden: Revanche gelungen
Büring erwartet hohe Spielkultur
Vizemeister wieder zweiter Sieger
HTBU Hamburg in der Krise
You 2: Alle Felder voll beim ersten Turnier

Dezember 2003

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News 

Dienstag. 09. Dezember 2003

Ostbek Cowboys deklassieren VfL Lintorf

So einfach hatte sich das keiner vorgestellt im Lager der Ostbek Cowboys. Beim 3:0 über den Aufsteiger VfL Lintorf gaben sich die Gastgeber in der 2. Bundesliga Nord keinerlei Blöße und fertigten die Niedersachsen in etwas mehr als einer Stunde ab.

"Ich will unsere Leistung nicht in den Himmel loben, dazu war der Gegner zu schwach", sagte Bernd Schlesinger, Trainer des Oststeinbeker SV. "Aber wir haben in dieser Saison auch solche Gegner schon mehrfach aufgebaut und stark gemacht, deshalb bin ich sehr froh, dass die Jungs das von oben runter gespielt haben."

Vor der enttäuschenden Kulisse von 150 Zuschauern traten die Cowboys von Anfang an selbstbewusst und konzentriert auf; Fridolin Lippens gelangen auf Anhieb zwei Punkte per Sprungaufschlag. Aus der sicheren Annahme heraus (Libero Björn Domroese) inszenierte Sebastian Neufeld ein schnelles und variables Spiel, dem der Lintorfer Block nicht viel entgegenzusetzen hatte. Vor allem Mirko Suhren war der dankbarste Abnehmer für Neufelds Pässe. Der Modellathlet punktete immer wieder auch mit überlegten Lobs. Stark spielte auch Martin Hofmann im Schnellangriff.

War der erste Satz noch einigermaßen ausgeglichen (25:20), so zerfielen die Gäste im zweiten Durchgang in ihre Einzelteile. Dabei schien es phasenweise nicht einmal am Einsatzwillen zu fehlen - zur angenehmen Überraschung der Hausherren offenbarte der Neuling erhebliche technische Probleme in allen Mannschaftsteilen. Dem 25:13 des zweiten Satzes folgte denn auch ein ungefährdetes 25:16 im dritten Satz.

Trotz dieses wichtigen 3:0-Erfolgs aber war bei den Ostbek Cowboys von Euphorie nichts zu spüren. "So schlecht habe ich seit Jahren nicht mehr angenommen", sagte  Lippens kopfschüttelnd, Diagonalangreifer Christian Bartram trauerte einer Handvoll leichtfertig vergebener Punktballchancen nach, und Mittelblocker Daniel Krug ärgerte sich über sein Blockverhalten.

"So soll es auch sein", sagte Trainer Schlesinger. "Wir haben nächste Woche einen schweren Gegner, den TSV Giesen, und da müssen sich alle Spieler nochmals steigern." Für den Augenblick aber können die Fans des OSV aufatmen: Nach dem zweiten Sieg in Folge haben sich die Cowboys an die Fersen des Mittelfelds geheftet und die Abstiegsränge vier Punkte hinter sich gelassen, wo auch der VfL Lintorf mit jetzt 6:18 Punkten zu finden ist.

Mit nunmehr 10:12 Zählern kann man den beiden letzten Spielen vor Weihnachten (es geht nach dem Heimspiel gegen Giesen noch nach Hildesheim) etwas gelassener entgegensehen. "Ein schöner Erfolg und eine alles in allem runde Leistung", sagte Manager Christoph Kröger. "Aber ein Sieg muss jetzt noch her, dann sind wir im Soll."

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Dienstag. 09. Dezember 2003

Erfolg dank Rettig

TV Fischbek - Leverkusen 3:1

Hamburg - Es ist wohl müßig zu fragen, ob die Volleyball-Frauen des TV Fischbek Hamburg (8.) besser in der Bundesliga stünden, hätte sich Knut Rettig nicht nach der vergangenen Saison als Trainer in den Ruhestand verabschiedet. Beim beachtlichen 3:1 (25:14, 24:26, 25:15, 25:20) über den bisherigen Tabellendritten Bayer Leverkusen saß Rettig allerdings erstmals wieder auf der Bank - und nahm diskret, aber wirkungsvoll Einfluss auf das Spiel.

"Er hat vor allen Dingen die taktische Vorbereitung auf das Spiel mit uns gemacht", berichtete Mannschaftsführerin Christina Benecke. Und auch Diagonalangreiferin Kerstin Ahlke freute sich in den Auszeiten über detaillierte Anweisungen: "Das war sehr hilfreich."

Zum erstenmal in dieser Saison spielte die Mannschaft gegen einen der Topclubs konzentriert bis zum Matchball durch. Zu keinem Zeitpunkt waren dabei Zweifel bei den Fischbekerinnen zu spüren. "Ich habe unsere bisherigen Niederlagen völlig verdrängt", sagte Johanna Barg (20), die sich erneut mit Margarethe Kozuch (17) eine Außenangreifer-Position teilte. Beide Fischbeker Talente bekamen nach der Begegnung viel Lob von Damen-Bundestrainer Lee Hee Wan, der unter den 550 begeisterten Zuschauern weilte: "Sie haben das Potenzial für den baldigen Sprung in die Nationalmannschaft."

"Ich sitze nur für eine begrenzte Zeit auf der Bank", kündigte Rettig derweil an. Über eine akute Hilfestellung für das Trainergespann Marina Tschuksejewa/Jonny de Westreicher Mick soll seine Anwesenheit allerdings nicht hinausgehen. Dem Peruaner Westreicher fehlt es immer noch an deutschen Sprachfertigkeiten, Tschuksejewa wiederum ist mit ihren Aufgaben als Mittelblockerin vollauf beschäftigt.

Allerdings muss Manager Horst Lüders, so die Forderung des früheren Fischbeker Trainers Rettig, auf Dauer für klarere Strukturen im Verein sorgen. "Die Aufgabenstellung genau zu organisieren, das ist seine Sache", so Rettig.

masch  

 

Deutschland - Smash-News 

Dienstag. 09. Dezember 2003

Von Soosten: "Wir müssen mehr tun"

Auch das letzte Heimspiel des Jahres verloren die Zweitliga-Volleyballerinnen des CVJM Hamburg. Das 0:3 (17:25, 21:25, 23:25) gegen Aufsteiger Eiche Horn Bremen war aber knapper, als das Ergebnis erscheinen lässt. „Klar“, sagt CV-Trainer Helmut von Soosten, „wenn wir den dritten Satz gewonnen hätten, wäre es wohl noch mal eng für Bremen geworden. Aber wir zeigen in entscheidenden Situationen einfach zu wenig Herz.“

So wurde beim Stand von 23:23 nicht forsch und entschlossen gespielt, sondern eher der Ball über das Netz geschubst in der Hoffnung, der Gegner möge den Fehler machen. Eiche Horn, obwohl auch nicht gerade mit überzeugender Leistung, tat den Hamburgerinnen aber diesen Gefallen nicht.

„Wir haben die Bremer Schnellangreiferinnen nie in den Griff bekommen.“ analysierte von Soosten. „Ausschlaggebend ist aber, dass wir unter Druck zu viele individuelle Fehler machen. Jede Spielerin macht dann einen Fehler, das ergibt zusammen sechs Fehler. Und das ist zu viel.“

Widrige Umstände mochte der Coach nicht gelten lassen. Zwar musste man auf zwei der vier Trainingseinheiten in der vergangenen Woche aufgrund eines Stromausfalles in der Halle verzichten und die punktbeste Spielerin der Hamburgerinnen, Anita Drese, fehlte am Spielabend aus familiären Gründen, doch „das ist nicht das Wesentliche“, meint von Soosten.

„Tatsache ist doch, dass wir mal wieder nicht schlechter als der Gegner waren. Nicht der Gegner hat das Spiel gewonnen, wir haben es verloren, weil wir nicht die Leistung gebracht haben, die wir bringen können.“

Bei nur 4:16 Punkten steht der CVJM auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat nun zwei schwere Auswärtsspiele in Parchim und Münster. Was tun gegen die Abstiegsgefahr? „Wir haben keine Angst in dieser Situation. Wir müssen viel mehr tun und das werden wir auch. Vor allem brauchen wir noch mehr Einsatz, noch mehr Herz, noch mehr Kampf.“

Ein erfreuliches Zeichen für den CVJM ist das Comeback von Mittelblockerin Imke Wedekind, die allerdings nach halbjähriger Verletzungspause noch deutlichen Trainingsrückstand hat. „Wenn Imke wieder voll im Saft steht, wird sie uns sicher in Block und Angriff viel helfen können. Und vielleicht passiert ja bis zum neuen Jahr auch noch mehr.“ deutet von Soosten mögliche weitere Zugänge an.

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung 

Dienstag. 09. Dezember 2003

VC NAL: Gerangel um die Stammplätze

Konkurrenzkampf belebt das Geschäft: Die beiden Volleyball-Regionalliga-Mannschaften des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn gewinnen mit neuem Personal

Norderstedt - Das Projekt Klassenerhalt der Männer des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn in der Volleyball-Regionalliga hat begonnen. Am Ende des souveränen 3:0 (25:18, 25:15, 25:19) über die Vertretung von Hamburg-Uhlenhorst stand die jüngste Mannschaft auf dem Feld, die je für den Norderstedter Club gebaggert hat. "Die älteren Spieler treten jetzt beiseite", sagte Trainer Andreas Meinken.

In der vergangenen Woche hatte Andreas Liedtke, der Coach der Verbandsliga-Männer des VCNAL, seine Hilfe angeboten. Sein Team wird den Aufstieg aus eigener Kraft nicht schaffen; nun soll mit allen Mitteln der Abstieg aus der Regionalliga verhindert werden. Dafür wechselten mit sofortiger Wirkung Zuspieler Sebastian Meiser, Mittelblocker Mark Hapaionek, Diagonalangreifer Alexander Dehnert und Annahmespieler André Menzel in die erste Mannschaft. Meiser, der vor der Saison auch vom Zweitliga-Club Oststeinbeker SV umworben worden war, musste den verletzten Spielmacher Johannes Student vertreten - und machte seine Sache ausgezeichnet.

Ab sofort wird es ein Gerangel um die Plätze im Regionalliga-Team geben. "Ich habe jetzt 16 Akteure im Kader", stellte Andreas Meinken fest. Auf dem Spielberichtsbogen dürfen aber nur zwölf erscheinen. "Juris Grantinsh, Cordt-Peter Lattmann, Jens Stapelfeldt oder ich können gut damit leben, weniger berücksichtigt zu werden", so Meinken.

Allerdings: Auf einen Mann wie den 42 Jahre alten Juris Grantinsh zu verzichten, fällt immer noch schwer. So trieb der Außenangreifer, der am Ende eingewechselt wurde, den Altersdurchschnitt der VCNAL-Truppe noch auf 26 Jahre hoch.

Mit dem Sieg haben die Norderstedter die letzte Chance auf den Klassenerhalt gewahrt. Allerdings weiß Andreas Meinken auch, dass die VCNAL-Crew in der Rückrunde wohl fünf von neun Spielen gewinnen muss. "Das wird sehr, sehr schwer."

Über viel Personal kann sich auch Meinkens Club-Kollege Peter Schulz freuen. "Ich habe jetzt 13 Spielerinnen im Kader", sagte Schulz, der für die Drittliga-Frauen des VCNAL zuständig ist. Beim 3:1 (25:20, 25:16, 21:25, 25:15)-Erfolg über den TSV Glinde wurde erstmals Neuzugang Kerstin Schulz eingesetzt. Mit ihr hat der Norderstedter Coach nun drei Zuspielerinnen im Aufgebot.

"Wir haben jetzt aber nicht nur mehr Konkurrenz unter den Spielmacherinnen", meint Peter Schulz. Gleiches gilt auch für die Position der Abwehr-Spezialistin. Juliane Lüning erledigte ihre Aufgabe gegen Glinde sehr gut. Dem VCNAL droht allerdings auch ein Abgang. Miriam Schaper findet in Hamburg wohl keinen Medizin-Studienplatz mehr.

Manfred Schäffer

 

Deutschland - Harburger Rundschau 

Dienstag. 09. Dezember 2003

Belohnung für TV Fischbek

Fischbek - Der Volleyball-Bundestrainer Lee Hee Wan war richtig angetan. "Mir haben die Nummer vier und zehn von Fischbek gut gefallen", sagte der Koreaner nach dem 3:1 (25:14, 24:26, 25:15, 25:20) der Frauen des TV Fischbek Hamburg über den Bundesliga-Dritten Bayer Leverkusen. Beide Nachwuchsspielerinnen, Johanna Barg (4) und Margarethe Kozuch (10), hätten das Potenzial, so der DVV-Verantwortliche, auf Dauer in der Nationalmannschaft spielen zu können.

"Ich habe mitgekriegt, dass er da ist. Aber ich habe mir keine Gedanken darum gemacht", sagte Johanna Barg. Aber es war schon unverkennbar, dass der Erstliga-Neuling den härtesten Schlag aller Akteure auf dem Feld hatte. Mit der erneut starken Christina Benecke auf Fischbeker Seite und Kathy Radzuweit, Judith Flemig und Judith Sylvester waren immerhin vier etablierte Nationalmannschafts-Angreiferinnen in der Sporthalle Süderelbe. Mit Julia Schlecht war zudem im Bayer-Team eine der DVV-Auswahl-Zuspielerinnen auf dem Feld.

Doch ihr Fischbeker Pendant, Jelena Keldibekowa de Westreicher, war eindeutig die bessere Spielerin. Wovon besonders Diagonalangreiferin Kerstin Ahlke profitieren konnte, die im Angriff wohl noch nie so effektiv war. Am wichtigen für die Fischbekerinnen war es, endlich einmal für die gute Leistung mit Punkten belohnt worden zu sein. "Das tut gut", sagte Margarethe Kozuch.

Der TV Fischbek wirkte nie verunsichert, auch nach dem verlorenen Satz kam keine Hektik auf. "Wir haben an die Niederlagenserie keine Gedanken verschwendet", so Johanna Barg. Mit dem Erfolg hat sich Fischbek die Chance bewahrt, die Meisterschaftsrunde noch erreichen zu können.

masch

 

Deutschland - DVV-News 

Dienstag. 09. Dezember 2003

Europapokal: Alle deutschen Teams im Einsatz!

Auftakt der europäischen Wettbewerbe

Am 9. und 10. Dezember beginnt für sechs deutsche Bundesligisten das Erlebnis Europapokal. An diesen beiden Tagen feiert die Europapokal-Saison 2003/04 ihre Auftakt-Spiele.

Den Anfang machen die beiden deutschen Teams im Achtelfinale des CEV-Pokal am 9. Dezember. Die Männer vom SV Bayer Wuppertal treten beim französischen Verein Sete an, in dessen Diensten auch Wolfgang Kuck steht. Die Frauen vom TSV Bayer 04 Leverkusen müssen ebenfalls zunächst reisen, sie gastieren in Luzern/Schweiz. Beide Begegnungen beginnen um 19.30 Uhr, die Rückspiele finden am 17. Dezember statt.

Seit langer Zeit spielen wieder zwei deutsche Klubs in der Champions League. Meister SCC Berlin empfängt am ersten Spieltag am 10. Dezember das polnische Spitzenteam von Czestochowa. Anpfiff ist um 19.00 Uhr, der RBB berichtet ab 23.00 Uhr vom Spiel. Keine TV-Bilder gibt es vom Gastspiel des VfB Friedrichshafen beim russischen Vertreter Odintsovo. Und auch sonst dürfte es für die Häfler äußerst schwer werden, gegen den Favoriten zu bestehen.

Jeweils Heimrecht haben der SSV Ulm ALIUD PHARMA und der USC Münster im Achtelfinale des Top Teams Cup der Frauen. Die Ulmerinnen empfangen am 10. Dezember Madeira/Spanien, der USC hat Albi/Frankreich zu Gast. Beide Begegnungen beginnen um 19.30 Uhr, die Rückspiele finden am 17. Dezember statt.

 

Deutschland - DVV-News 

Dienstag. 09. Dezember 2003

Olympia-Qualifikation: Neuer Trainer in Polen!

18-er Kader der acht Teams bekannt

Die acht teilnehmenden Mannschaften an der europäischen Olympia-Qualifikation der Männer vom 5.-10. Januar 2004 haben nun ihre 18-er Kader bekannt gegeben. Dabei stützen sich alle sieben Teams, die an der Männer-EM 2003 in Deutschland teilgenommen hatten, weitestgehend auf ihre EM-Kader.

Bei Russland fällt jedoch der Verzicht von Trainer Guennadi Chipouline auf Super-Star Roman Iakovlev auf, der bei der EM für Unruhe in der russischen Mannschaft gesorgt hatte. Und bei den Polen gab es eine Veränderung auf der Bank: Stanislaw Gosciniak ersetzte Waldemar Wspanialy nach der EM.

Die Leipziger Zuschauer werden also „alte Bekannte“ sehen, lediglich das finnische Team ist als Nicht-EM-Teilnehmer neu dabei. Im Folgenden die 18-er Kader der Teams:

Frankreich: Yohan Cohen, Vincent Montmeat (beide Poitiers), Hubert Henno, Frédéric Gibert, Loic de Kergret (alle Tours), Mathias Patin, Oliver Kieffer, Sébastien Frangolacci (alle Paris), Loic Lemarrec, Marc Schalk (beide Cannes), Dominque Daquin (Moskau/RUS), Andy Ces (Toulouse), Jean Charles Monneraye, Laurent Capet (beide Tourcoing), Stéphane Antiga (Cuneo/ITA), Frantz Granvorka (Triest/ITA), Philippe Barca-Cysique (Nizza), Xavier Kapfer (Montpellier)
Trainer: Philippe Blain

Russland: Pavel Abramov (Toray Arrows/JPN), Semen Poltavsky, Konstantin Ushakov, Taras Khtei, Artem Ermakov, Alexey Verbov (alle Moskau), Stanislav Dineykin (Treviso/ITA), Arkadi Kozlov, Serguei Baranov, Serguei Tetioukhine, Andrei Egortchev, Aleksander Kosarev, Alexey Koulechov, Vadim Khamouttskikh (alle Belgorod), Roman Arkhipov (Odintsovo), Igor Choulepov, Alexei Kazakov (beide Trento/ITA), Alexandre Guerassimov (Ekaterinenburg)
Trainer: Guennadi Chipouline

Polen: Michal Bakiewicz, Adam Nowik, Krzystof Ignaczak, Andrzej Stelmach (alle Belchatow), Michal Winiarski Arkadiusz Golas (beide Czestochova), Piotr Gruszka (Tourcoing/FRA), Wojciech Grzyb, Pawel Zagumny, Lukasz Kadziewicz, Pawel Papke (alle Olsztyn), Dawid Murek (Athen/GRE), Przemyslaw Michalszyk, Radoslaw Rybak (beide Borynia), Lukasz Zygadlo (Sosnowiec), Robert Prygiel (Surgu/RUS), Sebastian Swiederski (Perugia/ITA), Robert Szcerbaniuk (Kedzierzyn)
Trainer: Stanislaw Gosciniak

Niederlande: Eric Siebers (Capelle), Nico Freriks, Jeroen Trommel, Erik Schuil, Desi van Waaijen, Joppe Paulides (alle Omniworld), Dirk Jan van Gendt, Marco Klok, Allan van der Loo, Rob Bontje (alle Nesselande), Reinder Nummerdor (Mailand/ITA), Guido Görtzen (Perugia/ITA), Richard Schuil (del Colle/ITA), Gert Jan Huisken (Lennik/BEL), Dennis van der Veen (Bouc/FRA), Mike van de Goor, Joram Maan (beide Zoomers), Kay van Kijk (Zwolle)
Trainer: Bert Goedkoop

Deutschland: Björn Andrae (Cuneo/ITA), Christian Pampel (Loreto/ITA), Norbert Walter (Parma/ITA), Ilja Wiederschein, Marcus Popp, Jochen Schöps, Bogdan Jalowietzki (alle VfB Friedrichshafen), Eugen Bakumowski, Marco Liefke, Sebastian Prüsener, Robert Kromm (alle SCC Berlin), Simon Tischer (MAOAM Mendig), Till Lieber (evivo Düren), Ralph Bergmann (Roeselare/BEL), Wolfgang Kuck (Montpellier/FRA), Mark Siebeck (Olsztyn/POL), Georg Wiebel (Maaseik/BEL) Frank Dehne (Rennes/FRA)
Trainer: Stelian Moculescu

Spanien: Rafael Pascual, Luis Pedro Suela (beide del Colle/ITA), Gustavo Saucedo, Jordi Gens (Nizza/FRA), Alexis Valido (Friedrichshafen/GER), Guillermo Falasca (Espel/ITA), Manuel Berenguel, Juan José Salvador, José Antonio Casilla, Carlos Carreno, Cosme Prenafeta (alle Almeria), Alfonso Flores, Manuel Sevillano (beide Soria), Alejandro Vadnov (St. Pau), Israel Rodriguez (Elche), David Sanchez (Malaga), José Luis Molto (Palma), José Luis Lobato (Teneriffa)
Trainer: Francisco Hervas

Bulgarien: Evgeni Ivanov (Tourcoing/FRA), Georgi Valov (Bankasi Klubu/TUR), Nikolay Naydenov (Spor Klubu/TUR), Vladimir Nikolov (Tours/FRA), Nikolay Ivanov (Bashkortosana/RUS), Tsvetan Hristov (Runners/TUR), Plamen Konstantinov (Athen/GRE), Hristo Tsvetanov, Todor Alexsiev, Danail Mihaylov, Krassimir Stefanov (alle Siconco), Svetozar Ivanov (Slavia), Matey Kaziyski, Daniel Peev, Ivan Stanev, Danail Milushev (alle Neftohimik), Smilen Mlyakov, Teodor Salparov (beide Runners)
Trainer: Milorad Kijac

Finnland: Mikko Esko (Maaseik/BEL), Mika Pyrhönen (Unterhaching/GER), Tuomas Sammelvuo (Tours/FRA), Jussi Heino, Janne Heikkinen (beide Wien/AUT), Nisse Huttunen (Berlin/GER), Miika Heikkinen (Pojat), Aki Riihimäki, Olli Aakula, Tuukka Anttila (alle Viesti-Trolley), Olli Kunnari, Saku Määttä, Timo Tolvanen (alle Pielaves), Matti Ollikainen, Anssi Vesanen, Tuomas Tihinen (alle Tre), Sami Juvonen (VaLePa), Marko Aho (NaPa)
Trainer: Timo Hoivala

 

Deutschland - DVV-News 

Dienstag. 09. Dezember 2003

„Eines der erfolgreichsten Jahre im Verband“

DVV-Hauptausschuss: Projekt „Volleyball tut Deutschland gut“ startet im Mai 04!

Der Hauptausschuss des Deutschen Volleyball-Verbandes am 6./7. Dezember auf dem Rabenberg wird den Delegierten in guter Erinnerung bleiben. Zum einen verlieh der Wintereinbruch der Versammlung ein gewisses Ambiente, zum anderen steht der DVV hervorragend da.

So hoben sowohl DVV-Präsident Werner von Moltke als auch sein Vize-Präsident Sport, Götz Moser, die sportlichen Erfolge der DVV-Teams in 2003 hervor und sprachen von „einem der erfolgreichsten Jahre in der Verbandsgeschichte.“ Insgesamt gewannen DVV-Athleten 17 Medaillen, davon 6 goldene, 7 silberne und 4 bronzene. Den Löwenanteil an dieser Ausbeute hatten dabei die Jugend-BeacherInnen, die insgesamt 13 Medaillen gewannen. Den Erfolg rundeten Pohl/Rau und Ahmann/Vollmer mit Gold und Silber sowie Dieckmann/Reckermann mit dem zweiten Platz bei der Beach-EM ab. Den Schlusspunkt setzten die DVV-Frauen in der Halle mit dem Gewinn der Bronzemedaille.

Auch im finanziellen Bereich sieht es für den DVV gut aus. „1996 hatte der DVV 1,4 Millionen DM Schulden, jetzt sind wir schuldenfrei“, berichtete DVV-Vize-Präsidentin Finanzen, Ines Knauerhase. Auch das „Loch“, welches die Insolvenz von MNP, dem Vermarkter der Beach-Masters-Serie, gerissen hat, dürfte demnächst aufgefangen werden. Darauf lassen die aktuellen Verhandlungen mit der Agentur MSB schließen, so von Moltke. Eine endgültige Entscheidung soll noch vor Weihnachten fallen.

Ein weiterer wichtiger Themenpunkt war die Kampagne „Volleyball tut Deutschland gut“. Gabi Freytag und Simone Will von der Führungsakademie in Berlin stellten den aktuellen Stand der Kampagne vor, die ab dem 1. Mai 2004 für ein Jahr lang in ganz Deutschland laufen soll. Ziele sind Imagepflege, Verankerung des Beach- und Hallen-Volleyballs in den Köpfen der Bevölkerung sowie Mitgliedergewinnung.

Jürgen Lamberty, Siegbert Brutschin und Lars Elsässer werden auch in der Zukunft für den Deutschen Volleyball und insbesondere für die folgenden Großveranstaltungen wie Beach-EM 2004 in Timmendorfer Strand und Beach-WM 2005 in Berlin tätig sein. Alle drei erhielten nach der hervorragenden Abwicklung von Frauen-WM 2002 und Männer-EM 2003, neue Verträge bei der Deutschen Volleyball Sport GmbH (Lamberty und Elsässer) sowie beim Berliner Volleyball-Verband (Brutschin).

Schon mal die Internetseite merken: www.volleyballtutdeutschlandgut.de       

 

Deutschland - Schwäbische Zeitung 

Dienstag. 09. Dezember 2003

SSV Ulm: Auf und Ab und nach oben

Ein Volleyball-Spiel als Achterbahnfahrt. Mal auf, mal ab und am Ende glücklich im Ziel gelandet. Das 3:1 (25:22, 25:23, 19:25, 25:20) des Volleyball-Bundesligisten SSV Ulm Aliud Pharma über die Roten Raben Vilsbiburg war ein Pflichtsieg - aber ein gefährdeter.

Nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel. So mühten sich nach dem schmucklosen 3:1 alle Ulmerinnen und Ulmer die Partie schnell abzuhaken und den Blick nach vorn zu richten. Genauer gesagt auf Mittwoch,wenn es im Top Teams-Cup um 19.30 Uhr zum Vergleich mit CS Madeira in der Kuhberghalle kommt.

"Machbar", schätzen Mittelblockerin Verena Veh und Trainer Mathias Eichinger die Aufgabe ein. Wohl wissend, dass dazu ein anderes Auftreten als gegen die Roten Raben notwendig sein wird. Ohne ausreichende Aggressivität, unsicher in der Annahme und mit einem durchhängenden Außenangriff mogelte sich Ulm zu zwei Satzerfolgen, wobei der SSV vor allem von der Vilsbiburger Fehlerquote beim Aufschlag profitierte. Im dritten Satz zeigten die Eichinger-Schützlinge dann allerdings ein Auftreten, das selbst beim "Ball über die Schnur" nur knapp zu einem Erfolg gereicht hätte.

Immerhin: Als es eng wurde, besannen sich die Ulmerinnen dann doch wieder auf ihre Tugenden. Vor allem über die Mitte gelangen Verena Veh immer wieder wichtige Punkte. Die Mittelblockerin, vorbildlich eingesetzt von Tanja Hart, wurde - mal wieder - zur stärksten Ulmerin auf dem Feld. Nur Bundestrainer Hee Wan Lee zeigt sich davon unbeeindruckt. Veh taucht nicht im Aufgebot für die EM-Qualifikation auf. "Ich habe im Sommer wegen meiner Prüfungen auf die Nationalmannschaft verzichtet und befürchtet, dass es das war", hakte Veh das Thema schnell ab.

"Der schnelle Angriff aus der Abwehr über die Mitte bei Ulm, ist derzeit das Beste, was in der Liga zu sehen ist", lobte Gäste-Coach Mathias Schöps. Doch auch die schlagstarke Alice Blom macht Hoffnung, dass gegen Madeira ein Erfolg rausspringt. Und wenn Sabrina Roß erneut die Form des vierten Satzes bringt, dann könnte es wieder zur Achterbahnfahrt Richtung Erfolg reichen.

 

Deutschland - RR Vilsbiburg-News 

Dienstag. 09. Dezember 2003

Rote Raben unterliegen Tabellenführer SSV Ulm mit 1:3

Dass die Roten Raben mit den Top-Teams der 1. Bundesliga mithalten können, haben sie bereits des öfteren bewiesen. Um den Deutschen Meister und Tabellenführer SSV Ulm Aliud Pharma zu bezwingen, reichte es am Samstag Abend aber nicht ganz. In der mit rund 1000 Zuschauern gut gefüllten Ulmer Kuhberghalle verschenkten die Vilsbiburgerinnen am Nikolaustag zwei Punkte und unterlagen mit 1:3.

Nach 88 Spielminuten konnte sich Trainer Mike Schöps zumindest über einen Satzgewinn freuen. "Es war allerdings ein Spiel, das zu gewinnen gewesen wäre", so der Raben-Coach, der bei seiner Mannschaft an diesem Abend vor allem Schwächen beim Umschalten von Angriff auf Block sah. Der Deutsche Meister - mit Natalie Dambendzet, Tanja Hart, Verena Veh, Sabrina Roß, Saara Loikannen, Alice Blom und Libera Elke Wijnhoven vom Start weg in Bestbesetzung - nutzte dieses Defizit der Gäste vor allem in den ersten beiden Sätzen gnadenlos aus.

"Die schnellen Ulmer Gegenangriffe über die Mitte waren erstklassig", zollte auch Schöps dem Gegner Lob. Doch auch die Roten Raben wussten über weite Strecken zu überzeugen, hielten dem Druck der Ulmerinnen im ersten Satz trotz 8:7-Führung nicht stand. "Wir mussten bei den Aufschlägen ein hohes Risiko gehen. Da können auch viele Fehler passieren", trauert Trainer Schöps vergebenen Punkten nach. 

Den ersten Durchgang mussten die Roten Raben mit 22:25 abgeben. Danach lief es bei den Gästen deutlich besser. Vor allem Katja Wühler kam immer besser in Fahrt und war vom Ulmer Block nur selten aufzuhalten. So sah sich SSV-Coach Mathias Eichinger beim Stand von 13:10 für Vilsbiburg zur ersten Auszeit gezwungen. Die Roten Raben machten trotzdem selbstbewusst weiter und schienen dem Satzausgleich nah (20:15). Erst jetzt fanden die Ulmerinnen zu ihrer Form zurück, während sich die Schöps-Truppe von ersten Unsicherheiten aus der Ruhe bringen ließ. 

"Zwei oder drei Fehler machen die Mannschaft immer wieder nervös", so ein leicht verärgerter Coach. Die komfortable Führung schmolz dahin, Ulm gewann den Satz 25:23. Ihr Selbstbewusstsein fand die Mannschaft erst im dritten Durchgang wieder. Unbeschwert zogen die Roten Raben mit 5:0 davon - ein Vorsprung, den sie diesmal auch ins Ziel (25:19) retten konnten. Entsprechend umkämpft war der vierte Durchgang - trotz knappem Rückstand für die Roten Raben blieb die Partie bis zuletzt ein offener Schlagabtausch, den am Ende die Gastgeberinnen für sich entschieden (20:25). 

"Daraus lernen und schnell wieder nach vorne schauen", so Co-Trainer Guilermo Gallardo, schließlich stehen den Roten Raben vor Weihnachten noch schwere Spiele bevor.

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Dienstag. 09. Dezember 2003

1. Liga Frauen: Münster gewinnt und bleibt dran

Hamburg und Dresden im Aufwind

Es war ein unspektakulärer Pflichtsieg, mit dem der USC Münster in der Bundesliga den Anschluss an Tabellenführer SSV Ulm Aliud Pharma hielt. 3:0 (25, 19, 17) gewann die Mannschaft von Trainer Axel Büring gegen den VC Augsburg, bekleckerte sich dabei aber nicht mit Ruhm. Insbesondere der erste Satz war, so Büring, "wahrlich nicht gut von uns". Umso bemerkenswerter fand er es, "dass wir einen Gang hochgeschaltet haben, als es nötig war".

Besser als beim Pokalauftritt präsentierte sich der Dresdner SC im Duell mit dem Schweriner SC. Die Spielerinnen von Trainer Arnd Ludwig agierten konzentriert und druckvoll und boten ihm damit Grund zur Freude. "Schön, dass uns die Revanche so deutlich geglückt ist", sagte er. "Sicher war das Ausscheiden im Pokal bitter, doch ich denke, diese beiden Punkte in der Meisterschaft sind wichtiger, weil es ja zwischen sieben Mannschaften relativ eng zugeht."

Die Schwerinerinnen allerdings gingen geschwächt in die Partie, mussten sie doch auf Patricia Wolf (Zeigefinger im Training gebrochen) verzichten. Zudem ging auch Angela Krivorot war nach einer Woche Bettruhe mit über 40 Grad Fieber noch angeschlagen. "Die Ausfälle haben wir nicht verkraftet", so Trainer Tore Aleksandersen. "Das darf aber keine Entschuldigung sein."

Aufwärts scheint es nun auch wieder mit dem TV Fischbek Hamburg zu gehen. Am Wochenende gelang den Hanseatinnen - erstmals wieder mit Knut Rettig auf der Trainerbank - ein beeindruckender 3:1-Erfolg (14, -24, 17, 20) über den TSV Bayer 04 Leverkusen. "Er hat vor allen Dingen die taktische Vorbereitung auf das Spiel mit uns gemacht", berichtete Christina Bennecke, während sich Kerstin Ahlke über detallierte Anweisungen freute: "Das war sehr hilfreich."

Rettig allerdings kündigte schon an, nicht die gesamte Saison als Trainer zur Verfügung zu stehen: "Ich sitze nur für eine begrenzte Zeit auf der Bank."

Den ersten Sieg in der 1. Liga feierte der TuS Braugold Erfurt. Mit 3:0 (20, 18, 20) setzten sich die Thüringerinnen gegen Mitaufsteiger USC Braunschweig durch. Genützt hat der Erfolg allerdings noch nichts: Noch immer liegt Erfurt auf dem letzten Platz der Tabelle.

Keine Probleme hatte auch der zweite Thüringer Vertreter in der Bundesliga. Der VfB Suhl gewann mit 3:0 (15, 17, 18) locker gegen den Berlin-BVC 68 und rangiert damit auf einem beachtlichen dritten Tabellenplatz.

cku

 

Deutschland - www.yahoo.de  

Dienstag. 09. Dezember 2003

Volleyball-Verband schreibt "Schwarze Zahlen"

Die Finanzprobleme des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) gehören der Vergangenheit an. So sind die 1,4 Millionen DM Altlasten seit dem Jahr 1996 abgebaut und auch das "Loch" von 150.000 Euro durch die Insolvenz des Vermarkters der Beach-Masters-Serie, MNP, soll demnächst aufgefangen werden. Derzeit laufen Verhandlungen mit der Firma des DVV-Ehrenpräsidenten Roland Mader - noch vor Weihnachten soll eine Einigung erfolgen.

Große Turniere sind nicht gefährdet

Trotz der finanziellen Unsicherheiten ist das mit 600.000 Dollar Preisgeld dotierte Grand-Slam-Turnier in Berlin im kommenden Jahr und die am Timmendorfer Strand geplante Beach-EM 2004 nicht gefährdet. Dasselbe gilt auch für Beach-WM 2005 in Berlin.

Sechs mal Gold für deutsche Beacher

Die "Strandwühler" sind derzeit die erfolgreichste Sparte des DVV. Das Duo Stephanie Pohl und Okka Rau gewannen in diesem Jahr den EM-Titel. Andrea Ahmann und Jana Vollmer landeten ebenso wie Markus Dieckmann und Jonas Reckermann auf dem Silberrang. Insgesamt gewann der DVV im Jahr 2003 sechsmal Gold, siebenmal Silber und viermal Bronze.

ac         

 

Deutschland - www.volleyballer.de  

Dienstag. 09. Dezember 2003

Volleyballer vom TSV Unterhaching gewinnen in Düren

„Evivo will gegen Unterhaching Fahrkarte für die Endrunde lösen!“ So lautete die Überschrift des Vorberichts zum Spiel Düren gegen den TSV Unterhaching in den Dürener Nachrichten vom vergangenen Mittwoch. Doch den Gefallen wollten die Hachinger am Samstag den Gastgebern von Evivo dann doch nicht tun. Zwar wurde es richtig spannend doch im entscheidenden Tie-Break hatte der TSV am Ende das Glück auf seiner Seite und entschied die hart umkämpfte Partie mit 3:2 Sätzen (25:21, 13:25, 25:11, 17:25, 19:17) für sich.

Unterhaching festigt mit diesem Sieg seinen fünften Tabellenplatz und hat nun zumindest nach Punkten mit den Dürenern, die weiterhin auf Platz vier stehen gleichgezogen. Vor dem Spitzenspiel am 21. Dezember gegen den Vizemeister der vergangenen Saison aus Wuppertal haben die Unterhachinger nun knapp zwei Wochen Zeit zu trainieren. Und nach dem Erfolg von diesem Wochenende sieht man der Partie im heimischen Gymnasium äußerst zuversichtlich entgegen.

Andreas Bergmann

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Dienstag. 09. Dezember 2003

Talent des Jahres - und bald ein Star?

Hamburg - Als Margarethe Kozuch von der U-18-Seite des Abendblattes zum "Talent des Jahres 2002" gekürt wurde, lebte die Volleyballerin noch in geordneten Verhältnissen. Heute, gesteht die 17-Jährige, stolpere sie schon mal über Taschen und Klamotten, wenn sie spät in der Nacht von einem Auswärtsspiel nach Hause komme. "Fürs Aufräumen", sagt sie und fleht den Gast um Verständnis an, "habe ich keine Zeit mehr. Mein Zimmer sieht oft wie ein Saustall aus. Sorry!"

Deutschlands größtes Volleyball-Talent hat derzeit Wichtigeres zu tun. Seit "Maggi", wie sie alle rufen, in diesem Sommer vom Zweitligaclub CVJM zum Bundesligateam des TV Fischbek wechselte, führt sie ein Leben im Schnelldurchlauf. Morgens Schule, nachmittags Hausaufgaben, abends Training, am Wochenende Spiele, in den Ferien Lehrgänge. "Zum Glück", sagt die Gymnasiastin, "geht mein Freund Konstantin wenigstens in dieselbe Klasse. Dadurch sehen wir uns immerhin regelmäßig."

Noch hat die Junioren-Nationalspielerin alle Anforderungen von Trainern und Lehrern im Griff, ist meistens gut gelaunt und bei allem Stress und "gelegentlicher Müdigkeit" stets hilfsbereit. Und als das Abendblatt und die Agentur Köster + Co. sie zu ihrem ersten Fotoshooting in den Bunker am Millerntor baten, zeigte sie sich auch noch von ihrer schönsten Seite. Heiner Köpcke, der erfahrene Sportfotograf, war nach der vierstündigen Studio-Session angetan: "Sie hat einen natürlichen Charme und liebt die Pose. Es hat richtig Spaß gemacht."

Margarethe Kozuch, sagt ihr Entdecker Helmut von Soosten (CVJM), "kann einmal ein Star werden". Sie bringe alle sportlichen und charakterlichen Anlagen dafür mit, befand auch Bundestrainer Lee Hee Wan nach dem gestrigen Bundesligaspiel der Fischbeker gegen Leverkusen (3:1): "Sie ist die Nationalspielerin von morgen."

Mit derartigen Erwartungen hat sie längst umzugehen gelernt. Sie lächelt dann verlegen, denn sie weiß, dass der Weg nach oben hart und entbehrungsreich wird. Ihren geliebten Strand in Sasino an der polnischen Ostseeküste, "so weiß wie Schnee", 80 km von Danzig, der Geburtsstadt ihrer Eltern, entfernt, sieht sie im Sommer nur noch selten. "Das ist der Preis", sagt sie nachdenklich und lässt dabei eine Reife erkennen, die für einen Teenager selten ist. Was ist dagegen schon ein bisschen Unordnung?

rg

 

Deutschland - Berliner Zeitung 

Dienstag. 09. Dezember 2003

Firlefanz aus einer fremden Welt

Der SCC spürt die Strenge der Champions League

BERLIN, 8. Dezember. Das hatte Ingrid Trotz nun davon. Nähen musste sie, einen halben Tag lang. Sie nahm blaues Garn und machte sich an die Arbeit - bis sie den Namen des Ausrüsters auf allen vierzig Trikotkragen überdeckt hatte. Und alles nur, weil ihr Mann Günter Geschäftsführer ist bei den Volleyballern des SC Charlottenburg. So komisch das klingt: Wenn der SCC, der deutsche Meister, Helfer wie Ingrid Trotz nicht hätte, könnte er am Mittwoch in der Champions League kaum antreten. Um 19 Uhr beginnt in der Sporthalle Charlottenburg die Auftaktpartie gegen den polnischen Titelträger AZS Czestochowa; dann endet eine Zeit, die die Berliner ihre Grenzen erkennen ließ, organisatorisch und finanziell. Kein Wunder, dass Manager Kaweh Niroomand sagt: "Der Günter ist in dieser Zeit um drei Jahre gealtert."

Die Vorgaben des europäischen Verbandes CEV sind es gewesen, die die Verantwortlichen des SCC in eine Mischung trieben aus Verzweiflung, Wut und Galgenhumor. "Der bürokratische Aufwand ist völlig überzogen", klagt Niroomand. "Die CEV sollte sich Gedanken machen, ob man so mit den Vereinen umgehen kann." Die Faxe, die der Verein dem Verband schickte und der Verband dem Verein, könnten meterweise Kellerregale füllen.

E-Mail an 47 Empfänger

Die Berliner sind mit ihrer Teilnahme an der Champions League angekommen in einer fremden Welt, man hört das aus jedem ihrer Sätze heraus. Die Welt ist professioneller als die Bundesliga, die sie kennen, sie ist strenger geregelt, und manchmal ist sie ein bisschen albern. Nach jedem gespielten Satz muss der SCC per E-Mail einen Kurzbericht an den europäischen Verband schicken; "ich glaube, der nennt sich PCL 2", sagt Trotz. PCL, das steht für Press Champions League. Doch nicht nur ein Empfänger soll die Botschaft erhalten. "Wir haben 47 Mail-Adressen bekommen, wo wir diesen Firlefanz hinschicken müssen", sagt Trotz. Fotos von der Pressekonferenz vor der Partie wollte der Verband auch haben - sonst hätte es 1 000 Euro Strafe gesetzt.

Mehr noch: Die Halle muss mit einem speziellen Kunststoffbelag ausgelegt werden, auf dem nur die Volleyball-Linien zu sehen sind. Auf den Banden werben hauptsächlich die Sponsoren der CEV. Überhaupt bringt der Ausflug in die europäische Meisterklasse finanziell nichts ein. Im Gegenteil: Niroomand rechnet damit, dass der SCC in den sechs Vorrundenspielen etwa 85 000 Euro Minus macht - und entsprechend mehr, falls sein Klub weiterkommt. "Das ist ein sehr simples Verlustgeschäft für uns", sagt er. Umso erleichterter ist Niroomand, dass zumindest der RBB die Produktionskosten für die Fernsehübertragung selbst zahlt; der Sender zeigt Bilder von der Partie zeitversetzt am Mittwoch ab 23.45 Uhr.

Was man dann sieht, ist ein gutes Produkt, hofft Niroomand. All die Arbeit wäre dann vergessen. "Wir leiden ja besonders, weil wir es uns nicht leisten können, dafür extra einen Mann einzustellen", sagt er. Zumindest hat sein Klub nach dem Mittwoch vorerst Ruhe. Erst Mitte Januar steht das nächste Heimspiel an, gegen Olympiakos Piräus. Vorher reist der SCC zu Sisley Treviso. Dort haben andere die Arbeit.

Andreas Lesch

 

Deutschland - Aachener Nachrichten 

Dienstag. 09. Dezember 2003

"Satzgewinn gegen Friedrichshafen wäre ein Erfolg"

Düren. "Wir müssen uns zu Hause einfach anders präsentieren", sagt Bernd Werscheck. Die Heimspielniederlage gegen den TSV Unterhaching hat der Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren immer noch nicht so ganz verdaut.

"Was nützt es uns, dass wir vielleicht vom Potenzial her besser sind. Potenzial alleine gewinnt keine Spiele", lautet die mit einem gefrusteten Unterton gesprochene Antwort darauf, dass seine Mannschaft das Zeug habe, Unterhaching zu schlagen. "Aber wenn mit Sven Dick und Till Lieber unsere zwei wichtigsten Annahme-Spieler einen nicht so guten Tag erwischen, dann ist es eben schwer für uns", weiß Werscheck.

Viel Zeit zum Nachdenken bleibt den Evivo-Volleyballern sowieso nicht. Denn am kommenden Samstag heißt der Gegner erneut VfB Friedrichshafen. Diesmal im Pokal-Viertelfinale. Und wenn die ärgerliche Niederlage gegen Unterhaching immer noch durch die Köpfe schwirrt, dann brauchen Werschecks Mannen eigentlich gar nicht anzutreten. Denn das, was der VfB am Wochenende im Spitzenspiel bei Maoam Mendig veranstaltet hat, glich eher einer öffentlichen Hinrichtung denn einem Volleyball-Spiel.

"Jeder Satzgewinn gegen den VfB wäre ein Erfolg", erkennt Werscheck an, dass der Pokalsieger vom Bodensee sich kontinuierlich gesteigert hat. Also muss sich Evivo gesund rechnen. Beispielsweise mit besagten Satzgewinnen. Mit einem Sieg zu rechnen wäre vermessen, die vierte Niederlage innerhalb kurzer Zeit droht.

Allerdings darf es im Pokal-Viertelfinale keine Niederlage mit frustrierenden Nebenwirkungen geben. Düren muss sein Möglichstes tun, um zu verhindern, dass das Team "abgeschlachtet" wird. Denn nur so kann man aus einer Niederlage positive Schlüsse ziehen.

Apropos vermessen: Als genau so vermessen galt es auch, beim Fußball-Oberligisten GFC Düren mit einem möglichen Sieg beim ungeschlagenen Tabellenführer Fortuna Düsseldorf zu rechnen. Doch die Fußballer machten jetzt vor, dass es geht.

 

Deutschland - Sächsishce Zeitung 

Dienstag. 09. Dezember 2003

Dresden: Revanche gelungen

DSC holt zwei Punkte in Schwerin

Das tat so gut. Nach der bitteren Pokalpleite am letzten Wochenende haben die Volleyballerinnen des Dresdner SC am Samstag gegen Schwerin den Spies umgedreht. Mit einem klaren 3:0 (25:22, 25:18, 27:25) besiegte das Team von Trainer Arnd Ludwig den ewigen Rivalen aus Mecklenburg in dessen eigener Halle. Für die geglückte Revanche brauchte der DSC noch nicht einmal eine Stunde – nach gerade mal 55 Minuten verließen die Dresdnerinnen als Sieger das Parkett.

„Schon letzte Woche im Pokal war es ja sehr eng. Da hatten wir einfach auch Pech im fünften und entscheidenden Satz. Diesmal sind wir konzentrierter zu Werke gegangen, haben weniger Fehler gemacht und deshalb hat es am Ende auch gereicht“. Das Resümee von DSC-Trainer Arnd Ludwig ist bei positiven Nachrichten wie immer ein wenig gedämpft. Dabei kann er mit der Leistung seiner Mannschaft mehr als zufrieden sein. Denn der Stachel der Enttäuschung – er saß nach dem Pokal-Aus tief beim DSC. Wieder einmal war es Kapitän Beatrice Dömeland, die in dieser schwierigen Situation Verantwortung übernahm und als Zuspielerin ihre Angreiferinnen immer wieder perfekt in Szene setzte. „Neben ´Micky´ hat mir vor allem Grit Müller gefallen, nach dem ich sie ins Spiel gebracht hatte“ hob der Coach dann doch zwei seiner Spielerinnen ein wenig heraus.

Die Damen des Dresdner SC – sie schienen am Samstagabend noch etwas vorzuhaben. Denn die Schwerinerinnen wurden praktisch im Eiltempo an die Wand gespielt, auch wenn sie hin und wieder einmal in Führung lagen. Bewegte sich der erste Satz mit 23 Minuten und dem 25:22 noch im normalen Limit, dauerte es in Durchgang zwei gerade einmal 18 Minuten, bis auf der Anzeigetafel das 25:18 für den DSC erleuchtete. Vor 450 Zuschauern – davon erneut auch einige unentwegte aus der Heimat – hieß es im dritten Satz nach 26 Minuten dann 27:25 für Dresden.

Durch diesen Sieg ist der Dresdner SC jetzt Vierter in der Tabelle – hinter dem punktgleichen Überraschungsteam der Liga – dem Aufsteiger aus Suhl, der am Wochenende gegen Berlin erfolgreich war. An der Spitze weiterhin der amtierende Deutsche Meister aus Ulm vor den Damen aus Münster.

Auch wenn sich der DSC in der Tabelle wieder ein wenig nach oben bewegt hat – der Kampf um die Play-Off-Runden-Plätze bleibt weiter spannend. Denn bis um undankbaren siebten Platz sind es gerade einmal zwei Punkte. „Sicher ist da noch gar nichts. Wir haben jetzt aber fast zwei Wochen Zeit, um uns auf die Spiele gegen den Tabellenletzten Erfurt und gegen Vilsbiburg vorzubereiten. Wenn wir die gewinnen, dann können wir schon etwas beruhigter Weihnachten feiern“ meint beschwörend Arnd Ludwig.

Einen ersten kleinen Vorgeschmack auf Heilig Abend gab´s beim DSC schon diese Woche. Bei der Team-Weihnachtsfeier im Sportzentrum XXL wurde fleißig gewichtelt, bevor es zum traditionellen Bowlen auf die Bahnen ging.

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten 

Dienstag. 09. Dezember 2003

Büring erwartet hohe Spielkultur

Münster. Sehr viel Zeit zum Auspacken der Koffer bleibt zunächst sicher nicht. Denn nachdem die Volleyballerinnen von USSP Albi heute Abend nach ihrer Ankunft in Münster im Hotel Quartier bezogen haben, wartet um 20.30 Uhr noch eine Trainingseinheit in der Sporthalle am Berg Fidel auf sie. Und sie können schon einmal Atmosphäre schnuppern an der Stätte, an der sie am morgigen Mittwochabend (19.30 Uhr) dann Gegner der USC-Volleyballerinnen im Achtelfinale des Top Team Cups sein werden.

Nicht so recht nach Wunsch ist die Saison für den französischen Erstligisten bislang in seiner Heimat verlaufen. Von den Träumen, ganz oben mitzuspielen, hat man sich nach fünf Niederlagen in Folge ganz schnell verabschieden müssen und die Blickrichtung war gezwungenermaßen eine andere. Allerdings: Die letzten beiden Punktspiele haben die Spielerinnen von Trainer Laurant Belobaure für sich entscheiden und entsprechend Selbstbewusstsein tanken können.

Mit der Ungarin Aniko Pest, der Kanadierin Jenny Rauh, der Tschechin Eva Celbova und Alexandra Boucic aus Serbien gehören vier ausländische Spielerinnen zum Kader, der nicht unbedingt durch eine übermäßige Durchschnittsgröße besticht. Alexandra Boucic ist da mit ihren 1,93 m schon mit Vorsprung die Längste. Mit 32 Jahren die älteste und damit wohl auch erfahrenste Spielerin ist die Kanadierin.

Verlassen kann sich der französische Erstligist auf sein Publikum, das ihm auch in Zeiten der Niederlage zur Seite steht. Rund 1000 Zuschauer sind es, die regelmäßig zu den Heimspielen pilgern. Die Atmosphäre war immer recht beeindruckend, erinnert sich denn auch USC-Zuspielerin Kim Staelens, die in der Saison 2001/2002 das Trikot von Albi trug. Das ist übrigens auch grün-weiß, wie das von Münster, erinnert sich die 21-Jährige. Es war mein zweites Jahr, das ich im Ausland gespielt habe, berichtet die Holländerin weiter. Und sie habe einiges lernen können unter Trainer Belobaure. Ich kann mich auch noch sehr gut daran erinnern, wie überaus nervös er immer bei jedem Spiel am Spielfeldrand auf und ab gerannt ist, blickt sie zurück.

Auf die morgige Begegnung angesprochen, ist sie sich sicher, dass es bestimmt nicht leicht wird. Wir müssen uns erheblich steigern im Vergleich zum Spiel gegen Augsburg, wenn wir uns durchsetzen wollen, lässt sie keinen Zweifel aufkommen, dass sie mit der wirklich nicht gerade überzeugenden Leistung am vergangenen Sonntag nicht zufrieden war.

Das war auch Axel Büring nicht. Der USC-Coach erwartet einen sehr kämpferisch auftrumpfenden Gast, einen Gegner, der durch schnelle Außenangriffe besticht. In Frankreich gibt es einfach eine hohe Spielkultur, sagt er und verweist beispielsweise auf den Europapokalgewinn von Racing Cannes von vor zwei Jahren.

Die Videoaufzeichnung von einem Spiel des Gegners, die bei der Vorbereitung auf die Europapokal-Begegnung hilfreich zur Seite stehen sollte, hat sich als wenig lukrativ erwiesen. Die Qualität war schlecht. Viele Erkenntnisse konnte ich da nicht gewinnen, bedauerte der USC-Coach ein wenig. Alles aber nicht so schlimm.

Martina Schönwälder

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung 

Dienstag. 09. Dezember 2003

Vizemeister wieder zweiter Sieger

Mit 1:3 verloren die Bayer-Volleyballer gegen den SCC Berlin in der Rutenbeck. Dinglinger und Glinker spielten stark.

Wuppertal. Der Deutsche Meister gegen den Vizemeister: für die 700 Volleyball-Fans ein wahrer Hochgenuss in der Bayer-Halle. Die Stimmung war perfekt, doch nach 94 Minuten jubelte nur noch der SCC Berlin mit seinen zehn mitgereisten Fans. 3:1 (23:25, 25:17, 25:23, 25:20) die Hauptstädter bleiben weiterhin ohne Punktverlust. Dem SV Bayer blieb zum wiederholten Mal die Erkenntnis, dass man zwar gut gespielt, aber wieder nicht gepunktet hat.

Egal, ob es der erkältete Lars Dinglinger oder Sven Glinker war: Der Einsatz innerhalb der Bayer-Mannschaft stimmte. Ein großes Problem ist vielmehr die Übermotivation des jungen Teams. "Die Abstimmungsprobleme resultieren auch daraus", meinte Zuspieler Gergely Chowanski, der sich aber sicher ist: "Wir werden am Ende unter den ersten Sechs landen."

Im ersten Satz sah alles noch gut aus und die Bayer-Fans schöpften Hoffnung. Die Wuppertaler lagen zwar zurück (4:8, 9:12), glichen aber aus 12:12 und blieben den Berlinern auf den Fersen. Besonders der angeschlagene Dinglinger überzeugte. Auf der anderen Seite spielte Berlins Top-Angreifer Marco Liefke, der die Wuppertaler in den Play-offs in der letzten Saison phasenweise zur Verzweiflung brachte, weit unter seinen Möglichkeiten.

Der zweite Durchgang hingegen lief alles andere als souverän: Schnell lag Bayer mit 8:10 zurück und konnte diesen Rückstand auch nicht mehr aufholen. "Wir haben für die Punkte richtig hart arbeiten müssen", erklärte Bayer-Trainer Mark Lebedew, "es kostet aber zuviel Energie, wieder ranzukommen, wenn man schon mit drei oder vier Punkten zurückliegt."
Zwar war im dritten Satz ein Aufbäumen erkennbar, und Glinker brachte sein Team durch drei aufeinander folgende Punkte zum 18:18 noch einmal ins Spiel, doch am Ende zog Bayer wieder den Kürzeren. Im letzten Durchgang spielte der SCC befreit auf und fuhr den Sieg ungefährdet nach Hause.
Am Dienstagabend (19.30 Uhr in Sete) steht die nächste schwierige Aufgabe für die Bundesliga-Volleyballer auf dem Programm. Dann geht es im Europapokal gegen den französischen Erstligisten Arago de Sete.

Die Mannschaft um den Ex-Wuppertaler Wolfgang Kuck spielte bislang eine eher durchwachsenen Saison. Kürzlich verloren die Franzosen gegen Cannes mit 1:3. Morgen Nachmittag fliegen die Wuppertaler von Frankfurt/Hahn an die Atlantikküste. Zuspieler Chowanski ist optimistisch: "Im CEV-Pokal sind wir noch ungeschlagen und haben keinen Satz abgegeben. Wir wollen eine Runde weiter."

Tanja Bachmann

 

Norddeutschland - HTBU-News 

Dienstag. 09. Dezember 2003

HTBU Hamburg in der Krise

Über das knapp verloren gegangene Spiel gegen den FT Adler Kiel (2:3) hatten sich die Volleyballer des Regionalligisten HTBU Hamburg noch hinweg trösten können. Aber die 3:0-Niederlage gegen den Tabellenvorletzten 1 VC Norderstedt konnte auch nicht mit den Worten des Lokalreporters schön geredet werden, dass Norderstedt sein bisher wohl engagiertes Spiel abgeliefert hätte.

Ein unmotivierter HTBU bot eine desolate Vorstellung - vor allem im Zuspiel und Angriff. Die eigentliche Waffe der Hamburger, schnell zu punkten, zündete diesmal nicht. Trainer Jörg Förster: „Die Bälle wurden einfach nicht tot gemacht. Die Gegner verstanden es viel besser, mit unserem Block zu arbeiten. Wenn überhaupt landeten unsere Bälle harmlos im Feld.“

Im Spiel gegen Kiel hatten die Hamburger den Gegner in zwei Sätzen und im fünften Satz bis zu einem unerwarteten Einbruch zeitweise deutlich beherrschtet. Diesmal hatte der HTBU gar keine Chance, seine athletische Überlegenheit ins Spiel zu bringen. Lediglich gegen Ende des letzten Satzes zeigte man etwas mehr Engagement. Der HTBU schließt als Sechster der Tabelle die Hinrunde ab.

Am kommenden Wochenende erwarten die Volleyballer den SV Adelby in eigener Halle (Samstag, 19 Uhr, Halle Klinkweg). Die Flensburger konnten bisher noch kein Spiel gewinnen. Es liegt jetzt in der Hand der Hamburger, dass sich hieran vorerst nichts ändert und der HTBU mit einem ausgeglichenen Punktestand in die Winterpause geht. Allerdings wird dies mit der Leistung vom letzten Spieltag schwer werden.

Arne Koch  

 

Hamburg - Smash-News 

Dienstag. 09. Dezember 2003

You 2: Alle Felder voll beim ersten Turnier

Bei der You 2 – Volleyballturnier-Serie des CVJM für Hamburger Schüler der 7. und 8. Klassen stehen die ersten Sieger fest. Beim Turnier des Altonaer TSV siegten Ernestina Abeyie und Sandra Drews vor Ricarda Lutz und Malena Rathje.

Auf vier Kleinfeldern wurde am Freitag Nachmittag zweieinhalb Stunden lang Volleyball gespielt – fast ohne Pause. Neben Spielerinnen des gastgebenden Altonaer TSV und des Altonaer FC waren auch mehrere vereinslose Mädchen in die Halle der Bruno-Tesch-Gesamtschule gekommen. Zwei Mädchen hatten beim Spazierengehen gesehen, dass in der Halle „was los war“ und spielten spontan auf Socken mit. Groß war die Freude der absoluten Volleyball-Neulinge, als sie in der 5. Runde ihren ersten Sieg erkämpften ...

Bei der You 2 Turnierserie des CVJM soll Schülerinnen der 7. und 8. Klassen die Möglichkeit geboten werden, Volleyball in unterhaltsamer Turnierform kennen zu lernen. Gespielt wird auf Kleinfeldern auf Zeit. Die Zweierteams können dabei je nachdem, wie viel sie gewonnen oder verloren haben, von Spielfeld zu Spielfeld nach oben oder nach unten wandern. So finden sich im Laufe des Turniers die gleichstarken Teams und ermitteln unter sich den besseren.

Bundesjugendtrainer Helmut von Soosten höchstpersönlich hatte die Turnierorganisation übernommen und die Sache lief reibungslos ab. „Für das erste Turnier war das wirklich schon sehr erfreulich. Beim nächsten Turnier am 16. Januar in Bergedorf wollen wir die Teilnehmerzahl aber noch steigern.“ Das dritte Turnier der You 2 Serie soll dann in der Sporthalle Wandsbek am 25. Februar stattfinden.

Die Sporthalle Wandsbek wurde dank der an alle Teilnehmer verteilten Freikarten für das Bundesligaspiel des CVJM am Samstag schon mal von einigen inspiziert.

Die Ergebnisse vom Freitag:

Runde 1 Weise/Deban - Abeyie/Drews 8:25
  Sen/Caliskan - Bataray/Aygün 12:20
  Lutz/Rathje - Celik/Ala 22 :19
Runde 2 Abeyie/Drews - Bataray/Aygün 21:10
  Lutz/Rathje - Weise/Deban 23:18
  Sen/Caliskan - Köppen/Ulucan 17:10
Runde 3 Lutz/Rathje - Abeyie/Drews 11:22
  Bataray/Aygün - Sen/Caliskan 12:20
  Weise/Deban - Köppen/Ulucan 30:11
  Ala/Calik - Stajic/Stajic 19:20
Runde 4 Abeyie/Drews - Sen/Caliskan 18:9
  Lutz/Rathjen - Weise/Deban 19:18
  Bataray/Aygün - Stajic/Stajic 22:13
  Köppen/Ulucan - Ala/Calik  24:13
Runde 5 Abeyie/Drews - Lutz/Rathjen 19:18
  Sen/Caliskan - Bataray/Aygün 16:14
  Köppen/Ulucan - Deban/Weile 13:32
  Ala/Calik - Stajic/Stajic 22:18
Runde 6 Abeyie/Drews - Sen/Caliskan 17:12
  Lutz/Rathje - Deban/Weise 20:18
  Bataray/Aygün - Ala/Calik 22:15
  Stajic/Stajic - Köppen/Ulucan 25:13
Runde 7 Abeyie/Drews - Lutz/Rathje 18:11
  Sen/Caliskan - Bataray/Aygün 9:19
  Deban/Weise - Stajic/Stajic 16:20
  Ala/Calik - Köppen/Ulucan 26:12
Runde 8 Abeyie/Drews - Bataray/Aygün 10:20
  Lutz/Rathje - Stajic/Stajic 21:13
  Ala/Calik - Sen/Caliskan 10:25
  Deban/Weise - Köppen/Ulucan 21:14

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel