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| Deutschland - Oststeinbeker SV-News |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
Ostbek
Cowboys vor Weihnachtsspektakel gegen Giesen
Wenn
sich in ganz Deutschland versprengte Ex-Cowboys auf den Weg machen, das
wichtigste Heimspiel der Saison zu sehen; wenn gestandene Zweitligaspieler
Kuchen backen und die Trommler sich mit feuchten Händen die Finger tapen - dann
ist Weihnachtszeit beim Oststeinbeker SV. Jedes Jahr aufs Neue feiert der OSV
seine Weihnachtsfete im Anschluss an das letzte Heimspiel im Advent, und jedes
Jahr geht es dabei rund.
Diese
Saison ist der TSV Giesen zu Gast, ein Klub, den die Zweitliga-Männer des OSV
aus gemeinsamen Aufstiegstagen gut kennen. Um 20 Uhr beginnt am Samstagb das
Match in der Walter-Ruckert-Halle, und nach dem zuletzt enttäuschenden Besuch
hofft man in Hamburgs Wildem Osten diesmal wieder auf ein volles Haus.
Zumal es
gegen einen sehr attraktiven Gegner geht: Mit 14:8 Punkten belegt der
Hildesheimer Vorortklub Giesen derzeit den fünften Tabellenrang. Nach dem 3:1
über den Spitzenreiter VC Bottrop darf man sich noch berechtigte Hoffungen
machen, in den Spitzenkampf einzugreifen, vier Punkte nur sind es bis zum neuen
Ersten Moers.
Allerdings
sind auch die Ostbek Cowboys ganze vier Zähler entfernt (10:12) - und die
wollen sich nach den beiden Siegen der vergangenen Wochen nun im Mittelfeld
festsetzen. Giesen gilt als kompakte Mannschaft, mit Schwächen im Spielaufbau,
und ist mit dem starken Linkshänder Matthias Sockel, dem baumlangen Niklas
Rademacher und dem vielseitigen David Klemperer prominent besetzt. Die beiden
letzteren sind Beach-Nationalspieler, von daher nicht immer mit von der Partie.
"Giesen
ist eine schwer auszurechnende Mannschaft", sagt Trainer Bernd Schlesinger,
"mit den beiden Beachern gehören sie sicher zu den starken Teams der Liga,
ohne die beiden eher zu den schwachen." Aber wie schon gegen Lintorf und in
den anderen Spielen sei es ihm egal, mit welchem Kader der TSV in Oststeinbek
auflaufen werde. "Wir konzentrieren uns seit Wochen darauf, dass wir unser
Spiel in allen Elementen stabilisieren. Da sehe ich uns auf einem guten Weg.
Giesen wird der härteste Prüfstein der letzten Spieltage sein, aber wir haben
auch dieses Jahr schon größere Brocken aus dem Weg geräumt."
Schlesinger
kann auf alle Spieler zurückgreifen; gut möglich, dass Hendrik Hofmann wieder
die Position des Liberos bekleidet, nachdem er sich durch sichere
Annahmeleistungen im Training zurückgemeldet hat - und in der Abwehr spielt das
Oststeinbeker Eigengewächs ohnehin oft überragend.
Die
Cowboys-Festspiele sind also bereitet, beim OSV rechnet man mit einem spannenden
Spiel. "Das wird wieder mal ganz eng", prophezeit Abteilungsleiter Jan
Schneider, "umso mehr glühen die Leute schon mal für die Fete vor."
Der TSV Giesen sei dazu selbstverständlich eingeladen, sagt er, auch das sei
Tradition. Unter einer Bedingung: Dass sie vorher die Punkte abgeben?
"Quatsch", sagt Schneider, "wir können auch zusammen feiern,
wenn wir verlieren. Aber ich habe ein gutes Gefühl. Unsere Jungs werden richtig
Gas geben. Ich weiß ja selbst, wie das ist: dieses eine Spiel vergeigen und
dann die ganze Nacht dumme Sprüche ertragen müssen."
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
Europapokal:
Krimis in der Champions League!
Drei
Siege und eine Niederlage für Bundesligisten
Der SCC Berlin ist in der Champions League der Männer mit einem wertvollen 3:2-Sieg (22-25, 25-23, 23-25, 25-22, 15-13) gegen den polnischen Klub Czestochowa gestartet. Dagegen verlor der VfB Friedrichshafen im gleichen Wettbewerb sein Auswärtsspiel beim russischen Vertreter Odintsovo mit 2:3 (25-23, 25-21, 24-26, 16-25, 19-21).
Im Top Teams Cup der Frauen zeigten die beiden Bundesliga-Spitzenklubs SSV Ulm ALIUD PHARMA und USC Münster Stärke. Beide siegten in ihren Achtelfinal-Hinspielen ohne Satzverlust und dürften dem Viertelfinale ein großes Stück näher gekommen sein. Ulm bezwang Madeira/Spanien mit 3:0 (25-16, 25-22, 25-22), Münster Albi/Frankreich mit 3:0 (25-20, 25-22, 25-21).
Der SCC Berlin ging bei seinem Sieg über den polnischen Meister durch ein Wechselbad der Gefühle. Doch am Ende konnten sich die Spieler und die 2.100 Zuschauer über den Auftaktsieg in der Königsklasse freuen.
Große Enttäuschung dagegen beim VfB Friedrichshafen. Mit 2:0-Sätzen und 18:13 in Führung deutete alles auf einen glatten 3:0-Auswärtssieg hin – dann kam aber der Einbruch beim jungen Team. Die Russen glichen aus, aber die Häfler konterten im Tiebreak und hatten bei 14:10 vier (!) Matchbälle in Folge. Doch diese, genau wie zwei weitere, konnten nicht genutzt werden, und am Ende jubelten die russischen Spieler.
In der nächsten Woche spielen alle sechs deutschen Europapokal-Teilnehmer am 17. Dezember. Die Bayer-Klubs aus Wuppertal (19.30 Uhr gegen Sete/FRA, Hinspiel 3:1) und Leverkusen (20.00 Uhr gegen Luzern/SUI, Hinspiel 1:3) haben Heimrecht, Ulm (20.00 Uhr in Madeira) und Münster (20.00 Uhr in Albi) müssen im Top Teams Cup des Achtelfinals auswärts antreten. In der Champions League empfängt Friedrichshafen Pärnu/Estland (20.15 Uhr), Berlin gastiert beim Top-Favoriten aus Treviso/ITA (20.30 Uhr).
Das
Heimspiel des VfB Friedrichshafen wird aller Voraussicht am 19. Dezember ab
06.25 Uhr im DSF zusammengefasst.
| Deutschland - Mainspitze |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
Rüsselsheim:
In 63 Minuten zurück auf Platz eins
TG-Volleyballspieler
vom Internat Frankfurt nicht wirklich gefordert - 3:1
kri. - Die Tabellenführung in der Zweiten Bundesliga zurückerobert, aber den Anstoß zur Champions-League-Partie in München verpasst: Die Volleyballspieler der TG Rüsselsheim hatten bei ihrem 3:1 (25:17, 25:19, 18:25, 25:20)-Sieg beim Internat Frankfurt gestern Abend mehr zu tun, als dies speziell die Bayern-Anhänger im TG-Trikot erhofft hatten.
Obwohl in der Addition 63 Netto-Spielminuten im Stadtteil Goldstein am Netz agiert wurde, stand der neunte Saisonsieg der Gäste nie in Frage. "Dafür war das Internat zu schwach, vor allem in der Annahme. Die haben normal aufgeschlagen und im Außenangriff so gut wie nichts durchgebracht", sagte Raimund Jeuck. Insgesamt, so der TG-Trainer, sei es ein "ruhiges Spiel" gewesen, in dem seine Mannschaft ihr optimales Leistungsvermögen nicht abrufen musste. "Das waren vielleicht 70 Prozent", so Jeuck, der mit den Elementen Annahme und Angabe am zufriedensten war. "In Block und Feldabwehr können wir uns bestimmt steigern. Und das Konzentrationsloch mittendrin war natürlich nicht gut"
Nach der
leicht herausgespielten 1:0-Führung und dem im Endspurt gesicherten zweiten
Satz nahm die komplett angetretene Turngemeinde die Sache im dritten Durchgang
zu leicht. Eine kurze Annahmeschwäche in Verbindung mit zwei weniger guten Pässen
bescherte den Talenten der Jahrgänge 83/84 einen 6-Punkte-Vorsprung, den sie
sicher ins Ziel brachten. "Dann haben wir aber noch mal richtig Gas
gegeben", so Jeuck zum einseitigen Verlauf des vierten Satzes.
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
Olympia-Quali
in Leipzig: Tickets zu gewinnen
Sie haben immer noch keine Eintrittskarten für die Olympia-Qualifikation der Männer vom 5. bis 10. Januar in Leipzig? Dann beantworten Sie uns eine Frage richtig, und mit etwas Glück gewinnen Sie Tickets für die Spiele in der Leipzig-Arena.
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"volleyball-magazin" und die Marketing-Leipzig GmbH stellen 30
wertvolle Karten für das erste Highlight des Jahres 2004 zur Verfügung, bei
dem ein Teilnehmerplatz für die Olympischen Spiele in Athen ausgespielt wird.
Zu gewinnen gibt es 5 mal 2 Wochentickets (Wert: jeweils 39 Euro), 5 mal 2 Tickets für die Halbfinalspiele (á 14 Euro) sowie 5 mal 2 Finaltickets (á 14 Euro). Folgende Frage gilt es richtig zu beantworten:
Wie heißt der Europameister 2003 der Männer?
Schicken Sie Ihre Antwort per
Mail (Stichwort: Leipzig-Tickets) an: vm@philippka.de
Einsendeschluss ist der 28.
Dezember. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Gewinner werden von der vm-Redaktion benachrichtigt und können spätestens am Tag der Spiele an der Kasse der Arena Leipzig ihre gewonnenen Tickets abgeholt .
Weitere Informationen: Tel.:
01805/146 000
Die Ticket-Vorverkaufsstelle
in der Arena Leipzig:
Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 9.00 bis
17.30 Uhr, Samstag: 10.00 bis 15.00 Uhr
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
Der
deutsche Meister schlägt die Polen von Pamapol Czestochowa
Gestern
verfolgten Fahnenschwenker Dirk und Trommler Hansi die Partie wieder von ihren
angestammten Plätzen aus. Auf der Tribünenseite gegenüber den Spielerbänken,
fast in der Mitte, nah am Geschehen - mitten im Fanblock des SC Charlottenburg.
Und sie gingen zusammen mit den 2100 Zuschauern durch ein Wechselbad der Gefühle.
In einem wahren Volleyball-Krimi, bei dem am Ende keiner mehr saß, gewann der
SCC sein Auftaktmatch in der Champions League mit 3:2 (22:25, 25:23, 23:25,
25:22, 15:13) gegen den polnischen Meister Pamapol AZS Czestochowa. Der VfB
Friedrichshafen unterlag dagegen bei den Russen von Iskra Odinzowo trotz einer
2:0-Satzführung noch 2:3.
Montagabend
waren Hansi und Dirk noch einige Meter weiter unten tätig, direkt auf der
Spielfläche. Die treuen Anhänger hatten mitgeholfen, den Synthetikbelag zu
verlegen und die Banden in der Sömmeringhalle nach den exakt vorgegebenen Wünschen
des europäischen Volleyball-Verbandes CEV aufzustellen. Und so präsentierte
sich die Halle gestern dann auch in einem ungewohnten Gewand, mit den
offiziellen Werbebanden der CEV und mit orangefarbenem Belag statt des sonst üblichen
Parketts. Alles war also gerichtet für den ersten Auftritt des deutschen
Volleyball-Meisters in der Gruppe A, in der Sisley Treviso zeitgleich 3:0 bei
Olympiakos Piräus gewann. Für das Spiel, auf das alle seit Monaten
hingearbeitet haben, die Spieler und Trainer Mirko Culic genau wie die
Vereins-Verantwortlichen.
Vor voll
besetzten Rängen - noch ein Unterschied zum manchmal recht grauen
Bundesliga-Alltag - ließen sich die Hauptakteure des Abends nicht lange bitten,
ihren Teil zum gelungenen Auftakt beizutragen. Es ging gut los für die
Gastgeber, die schnell 10:7 in Führung lagen. Doch die Polen zeigten sich kein
bisschen beeindruckt und zogen vor allem dank unglaublich harter Aufschläge auf
22:18 davon. Ein Fehlaufschlag von Eugen Bakumovski beendete den Durchgang zur
Freude der rund 60 mitgereisten Fans.
Und
danach begann der Krimi richtig. 17:10 führte der SCC im zweiten Satz - und
brachte ihn ganz knapp mit 25:23 nach Hause. Danach lagen die Berliner 1:8 zurück,
es drohte ein Debakel. Aber auch die junge polnische Mannschaft schaffte es
nicht, konstant auf höchstem Niveau zu agieren. Der Satz ging zwar verloren,
"aber unsere Moral war immer hoch. Wir wussten, dass die Polen eine sehr
junge Mannschaft haben, die auch mit vielen Höhen und Tiefen spielt. Das hatten
wir immer im Hinterkopf und das hat uns in unseren schlechten Phasen auch
geholfen", sagte Mittelblocker Jan Günther.
Und die
dramatische Begegnung hatte noch eine weitere Wendung parat: Der SCC holte sich
den vierten Durchgang und nach über 130 Minuten verwandelte Alexander Spirovski
den zweiten Matchball.
Sebastian
Schlichting
| Hamburg - HVbV-News |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
Trainer-Fortbildung
beim TSV Glinde
Der TSV Glinde führt in diesem Jahr noch eine
Trainer-Fortbildung durch. Hierzu können sich auch Trainer aus anderen Vereinen
anmelden.
Datum / Uhrzeit: 22.12.03 / 19°° - 23°°
Uhr
Ort: TSV Glinde, Am Sportplatz 98 a
Referent: Söhnke Hinz
Themen: - Zuspiel – Entwicklungen, Techniken, Taktiken
- Persönlicher Bericht vom VfB Friedrichshafen
Anmeldungen bis zum 19.12.03 bitte schriftlich
an: TSV Glinde / Björn Drews, Am Sportplatz 98 a, 21509 Glinde
Diese
Fortbildung wird mit 5 UE zur Verlängerung von C- und B-Trainer-Lizenzen
anerkannt.
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
YoungStars erstmals in der Außenseiterrolle
FRIEDRICHSHAFEN - Die Volley YoungStars treten am Samstag, 13. Dezember, um 15.30 Uhr zum letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause an. Anders als ursprünglich geplant, wird das Spiel in der Bodensee-Sporthalle ausgetragen. Gegner ist kein anderer als Spitzenreiter ASV Dachau.
Vor zwei Wochen hat der VfB Friedrichshafen den ASV Dachau mit 3:0 klar in die Schranken verwiesen. Das war im Pokalwettbewerb, und es war das Profiteam, das den Klassenunterschied aufgezeigt hat. Am Samstag sieht die Sache ganz anders aus. Dann treten zwei Zweitligisten um die Vorherrschaft in der Südgruppe gegeneinander an. Aber auch hier scheinen die Vorzeichen eindeutig zu sein, wenn der Tabellenvierte den Spitzenreiter empfängt. „Wir sind erstmals in dieser Saison die Außenseiter“, erkennt Mittelblocker Alex Wiskirchen. Die Bilanz des langjährigen Bundesligisten ist beinahe makellos. Lediglich ein Spiel - am zweiten Spieltag in Sonneberg - gab die Mannschaft von Torsten Schulz ab. Sonst machte das wohl routinierteste Team der Liga keine Geschenke. Ein Satz gegen Freiburg schlug noch negativ zu Buche, die restlichen sieben Spiele gingen „zu Null“ an den ASV. Andreas Liegsalz, Stefan Pomerenke, Michael Hänsel, Herman Weigel, Wolfgang Besenböck sowie Markus Scharhag (ehemaliger Häfler) sind die bekanntesten Namen im Team der Gäste.
In der Außenseiterrolle sieht sich auch YoungStars-Trainer Söhnke Hinz: „Aber wir sind nicht chancenlos“, ergänzt er. Seine Hoffnung, Mittelblocker Max Günthör könnte mit seinem ausgerenkten Fingergelenk wieder spielen, erfüllte sich allerdings nicht. Stattdessen kann der dem Häfler Publikum auf dieser Position endlich Tino Kirchner präsentieren. Der 19-Jährige war in der Sommerpause aus Berlin an den Bodensee gewechselt. Wegen den Nachwirkungen einer Knieoperation aus dem Sommer 2002 musste er sich allerdings bisher mit Trainingseinheiten begnügen. Dem Kurzeinsatz am vergangenen Spieltag in Delitzsch folgt jetzt Kirchners erster Auftritt in der heimischen Bodensee-Sporthalle.
Bei den YoungStars stehen folgende Spieler
bereit: Thomas Welz, Patrick Steuerwald, Sebastian Schwarz, Aljoscha Grabowski,
Alex Wiskirchen, Matthias Klippel, Tino Kirchner, Marco Hofmann, Alexander Mayer
und Timo Wilhelm.
| Deutschland - VVB-News |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
SCC: Ein rundherum gelungener Abend
Der SC Charlottenburg begeistert beim 3:2 in der Champions League
Berlin. Volleyball muss nicht perfekt zelebriert werden, um unterhaltsam, spannend und begeisternd zu sein. Das bewies der Deutsche Meister SC Charlottenburg am 10. Dezember bei seinem 3:2 (22:25, 25:23, 23:25, 25:22, 15:13) über den polnischen Champion Pamapol AZS Czestochowa. 2100 Zuschauer verließen nach der Auftaktpartie in der Champions League die Sporthalle Sömmeringstraße im Bewusstsein, alles erlebt zu haben, was ein Volleyballmatch an emotionalen und sportlichen Impulsen zu bieten hat. Und sicherlich wird die Mehrzahl hoffen, am 14. Januar beim Heimspiel gegen die stärkeren Griechen von Olympiakos Piräus ähnliches geboten zu bekommen.
Wenn es nach Trainer Mirko Culic ginge, dann aber wohl mit deutlich weniger Fehlern seines SCC. "Wir haben nur eine Chance, wenn nicht nur zwei, sondern mindestens fünf Mann richtig Druck mit den Aufgaben machen", hatte er vorher die Strategie angedeutet. Seine Schützlinge haben dies wörtlich genommen und den Bogen dabei kräftig überspannt: Von 98 Aufgaben waren 26 Fehler (!), vier führten zu direkten Punkten. Beim Gast sah es wesentlich besser aus: 98/ 20/ 12. Und auch in der Annahme unterliefen AZS weniger Patzer.
Dass der Sieg dennoch an den Gastgeber ging, hatte verschiedene Ursachen. "Der SCC hatte am Ende die bessere Taktik und ein paar gute Blocks", meinte der AZS-Oldie und Kapitän Andrzej Szewinski (33). Sein Kollege Marco Liefke, mit 18 wie (fast) immer erfolgreichster Punktebringer: "Wir hatten auch ein bisschen Glück...Respekt vor unserem Junior Robert Kromm, der uns in wichtigen Momenten mit gutem Service und erfolgreichen Blocks half, und vor Mittelblocker Alexander Spirovski, der den Sack am Schluss mit dem Angriff über die Mitte zumachte." Culic lobte vor allem Kampfgeist und Leidenschaft seiner Truppe, "die nie aufsteckte und für die Leute und für sich unbedingt den Erfolg wollte". Spirovski (8) und Eugen Bakumoski (13) markierten nicht so viele Punkte als Liefke, hatten aber eine höhere Angriffseffektivität als jener. Vor allem Bakumovski aus der Diagonale (und einem Zucker-Lob) bekam der Gegner nie in den Griff.
Die Basis für den Erfolg des SCC aber legte Jaroslav Skach. Mit seinem Zuspiel und der herausragenden Serie von 17 gelungenen Aufschlägen und nur einem missratenen. So hielt der Tscheche sein Team immer wieder und ganz entscheidend im vierten und fünften Durchgang auf Kurs. Er hatte das richtige Maß von Risiko und Sicherheit, was den meisten Kollegen an diesem Festabend des Volleyballs fehlte.
AZS-Coach Edward Skorek äußerte sich gleichlautend wie Culic über seine Anbefohlenen: "Meine Mannschaft kann besser spielen, aber sie hat noch nicht die Erfahrung." Vier Nationalspieler haben sich aus seiner Meistermannschaft zu anderen (finanzstärkeren) Klubs in Polen verabschiedet, nur zwei gehören zum aktuellen Aufgebot für die Olympiaqualifikation im Januar in Leipzig. Dafür aber vier aus der Juniorenformation, die im August überraschend Weltmeister im Iran wurde. Und es gibt keine Ausländer bei AZS: "Das ist mein Prinzip: Ich arbeite lieber mit jungen eigenen Spielern", sagt Skorek. Überhaupt gäbe es in der ersten Liga daheim nur "etwa zehn Ausländer. Andererseits sind unsere Nationalspieler derzeit im Ausland kaum gefragt." Der Verzicht auf teure Gastspieler erklärt auch den relativ bescheidenen Etat von vier Millionen Zloty (ca. 500 000 Euro). An Sponsoren mangelt es aber offenbar nicht. Fünf Logos zählten wir auf der Hose der Polen, zwei auf dem Rücken und zwei auf der Brustseite..."Volleyball ist sehr populär bei uns, hat zahlreich Fans und schon 15 000 Zuschauer bei Topspielen erlebt". Einer, der diese Tradition mitbegründet hat, ist Skorek selbst: mehr als 280 Länderspiele über 14 Jahre und Mannschaftsführer des Weltmeisters 1974 und Olympiasiegers 1976. Ein sympathischer Trainer einer durchaus sympathischen Mannschaft.
Weil das Fazit von Marco Liefke nach seinem
vierten Start in die Champions League so präzise war: "Ein rundherum
gelungener Abend: volle Hütte, Dramatik pur und das glückliche Ende für
uns."
Ernst Podeswa
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
DVV-Pokal:
Auslosung der Halbfinals in Leipzig!
Die
Auslosung erfolgt während der Olympia-Qualifikation
Die Auslosung für die Halbfinal-Spiele im DVV-Pokal für Frauen und Männer findet am 6. Januar 2004 im Rahmen der Olympia-Qualifikation in Leipzig statt. Dies gab Bundesspielwart Werner Schaus bekannt. Die Lose sollen vor dem Spiel der DVV-Männer gegen Polen (20.00 Uhr) in der Leipzig Arena gezogen werden.
Die Pokalendrunde der Männer findet am 31. Januar/1. Februar statt, die der Frauen eine Woche später am 7./8. Februar. Die Austragungsorte stehen noch nicht fest.
Im Viertelfinale am 13./14. Dezember kommt es zu folgenden Begegnungen:
Männer
13.12.03, 19.30 Uhr: evivo Düren - VfB Friedrichshafen
(Gymnasium Burgau, Düren)
12.12.03, 19.00 Uhr: Netzhoppers Königs Wusterhausen - MAOAM Mendig
(Paul-Dinter-Sporthalle, Königs Wusterhausen)
14.12.03, 15.30 Uhr: VV Leipzig - TSV Bad Saulgau
Sporthalle Brüderstraße, Leipzig
14.12.03, 15.00 Uhr: SCC Berlin - VC Markranstädt
(Sporthalle Charlottenburg, Berlin)
Frauen
13.12.03, 18.00 Uhr: Schweriner SC - SSV Ulm ALIUD Pharma
(Sporthalle Lambrechtsgrund, Schwerin)
13.12.03, 20.00 Uhr: Rote Raben Vilsbiburg - USC Münster
(ESKARA-Halle, Essenbach/ Lkr. Landshut)
14.12.03, 15.00 Uhr: TV Fischbek Hamburg - USC Braunschweig
(Sporthalle der Gesamtschule Süderelbe)
14.12.03, 15.00 Uhr: VC Augsburg - TSV Bayer 04 Leverkusen
(Sporthalle Augsburg)
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
FC 09-Trainer Schlotfeldt: "Es ist fünf vor zwölf"
Schüttorf
gegen Fortuna Kyritz unter Druck
Schüttorfer
Zweitliga-Volleyballer wollen sich mit einem Sieg in die trainingsreiche
Weihnachtspause verabschieden. Thorsten Schoen rückt erneut auf die
Diagonalposition.
SCHÜTTORF/his – Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause stehen die Zweitliga-Volleyballer des FC Schüttorf 09 morgen (19.30 Uhr/Vechtehalle) gegen Fortuna Kyritz unter Zugzwang. "Es ist fünf vor zwölf", sagt 09-Coach Dirk Schlotfeldt. Aus den bisherigen zwölf Saisonspielen haben die Obergrafschafter erst zwei Siege eingefahren. Da aber auch die direkten Konkurrenten aus Bonn, Lintorf und Ludwigslust in den vergangenen Wochen keinen weiteren Boden gutmachen konnten, ist der Zug für die Schüttorfer Zweitliga-Volleyballer noch nicht abgefahren. Um in der Rückrunde eine Aufholjagd zu starten, wäre ein Erfolgserlebnis gegen Fortuna Kyritz aber nicht nur aus tabellarischer Sicht äußerst wichtig. Ein Sieg würde den Gastgebern in der Vorbereitung auf die Rückrunde auch psychologisch Rückenwind geben.
Mit Kyritz stellt sich morgen ein Team in der Vechtehalle vor, das in dieser Saison nur schwer einzuschätzen ist. Höhen und Tiefen wechseln sich bei den Brandenburgern ab. Nach einem Fehlstart mit vier Niederlagen in Folge startete das Team von Trainer Jürgen Treppner eine Siegesserie. Mit fünf Siegen schafften die Fortunen den Sprung in die obere Tabellenhälfte. Besonders mit dem 3:2-Auswärtserfolg beim Top-Meisterschaftsfavoriten Moerser SC ließen sie aufhorchen. Am vergangenen Wochenende mussten die Gäste allerdings einen empfindlichen Dämpfer hinnehmen: Vor heimischem Publikum unterlagen die Fortuna-Akteure dem TuB Bocholt mit 1:3.
Die 09-Volleyballer
wollen den Kyritzern, die vor allem durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit
überzeugen, morgen eine weitere Niederlage beibringen. "Dazu ist im
Vergleich zum Spiel in Hildesheim aber eine 100-prozentige Steigerung der
Einstellung nötig", sagt Schlotfeldt. Personell gibt es bei den
Obergrafschaftern nur eine Änderung: Alexej Peters kehrt in den Kader zurück.
Mit von der Partie ist auch Henning Wegter. Der 16-jährige Mittelblocker
stellte seine persönlichen Ambitionen zurück und zog das wichtige Heimspiel
einer Turnier-Einladung des niedersächsischen Volleyball-Verbandes vor. Wegter
wird mit Henning Leinker erneut in der Mitte blocken, Thorsten Schoen rückt
erneut für den verletzten Jörg Alsmeier auf die Diagonalposition. Ob
Schlotfeldt am Sonnabend auf der Trainerbank sitzen kann, steht aber noch nicht
fest. Der Übungsleiter muss am Wochenende in Hannover die Abschlussprüfung zur
Trainer-B-Lizenz bewältigen.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
SCU-Trainer
lenkt volle Konzentration auf das eigene Team
Am
Sonntag gegen Köpenick
Die
Emlichheimer Zweitliga-Volleyballerinnen empfangen am Sonntag (15 Uhr,
Vechtetalhalle) den Köpenicker SC. Die Berlinerinnen reisen als Tabellensiebter
in die Niedergrafschaft.
Emlichheim/ml – Die letzten beiden Spiele des Jahres 2003 bestreiten die Emlichheimer Bundesliga-Volleyballerinnen gegen Aufsteiger. Dem Vergleich mit dem Köpenicker SC folgt am Sonntag, 21. Dezember, das Spiel bei Alemannia Aachen. SCU-Trainer Pierre Mathieu hat keine Bedenken, dass seine Mannschaft in diesen Duellen stolpert. Er beschäftigt sich einmal mehr nicht mit den Gegnern, sondern lenkt die volle Konzentration auf die Entwicklung des eigenen Teams. "Ich will sehen, dass die Aufträge besser ausgeführt werden. In Hamburg waren 70 bis 80 Prozent in Ordnung", sagt Mathieu. Der Perfektionist strebt aber 100 Prozent an und erwartet, dass sich seine Spielerinnen dafür ins Zeug legen. "Ich will Begeisterung sehen – und das, was wir trainiert haben."
Die Emlichheimer Mannschaft trifft am Wochenende auf einen ganz jungen Gegner. Das Durchschnittsalter des Hauptstadtteams liegt bei gerade einmal 17,5 Jahren. Mittelblockerin Simone Küstner ist mit 22 Jahren die älteste Spielerin, das "Küken" im KSC-Kader ist Laura Wartmann (15).
SCU-Spielerin Ramona Meier machen weiter Schulterbeschwerden zu schaffen. Trainer Pierre Mathieu wird die 25-Jährige am Sonntag deshalb auch im Zweifelsfall schonen. Ihm ist wichtig, dass die Außenangreiferin bis zu den Spielen im Januar komplett genesen ist. Für die angeschlagene Meier wird wieder Christiane Kerperin in den Kader der Bundesliga-Mannschaft aufrücken, die am Sonnabend mit dem Regionalliga-Team zum Spitzenspiel bei der BTS Neustadt antritt.
Nach einer Verletzung
sieht Mathieu Zuspielerin Inga Stegemeyer auf einem guten Weg, wenn auch noch
nicht auf ihrem früheren Niveau. Im Konkurrenzkampf mit Lise Hissink um den
Platz in der Startformation erwartet der SCU-Coach, dass sich Stegemeyer im
Training anbietet. "Sie muss zeigen, dass sie besser ist. Das Training ist
der Spiegel vom Spiel", sagt Mathieu. Getreu diesem Motto kündigte der Übungsleiter
für gestern Abend eine harte Trainingseinheit an. Dass er sich bei seinen
Spielerinnen damit unter Umständen nicht beliebt macht, stört Mathieu wenig.
Sein Motto: "Lieber unbeliebt und Meister, als beliebt und nicht
Meister."
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
MTV
48 Hildesheim greift nach den Sternen
Team
48 in Bottrop, Giesen in Oststeinbek.
Hildesheim/Giesen
(cen). Springt Volleyball-Zweitligist MTV 48 Hildesheim am Sonntag erstmals seit
dem Aufstieg vor vier Jahren auf den zweiten Tabellenplatz? Dieser Rang würde
am Ende der Saison die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Bundesliga bedeuten.
Einen wichtigen Schritt dahin kann dem MTV 48 am Sonntag beim Punktspiel in
Bottrop gelingen. Bereits am Sonnabend will der TSV Giesen seine Siegesserie in
Oststeinbek ausbauen.
Drei
Mannschaften stehen derzeit punktgleich mit 16:4 Zählern an der Spitze der 2.
Liga - lediglich getrennt durch das Satzverhältnis. Der Moerser SC führt das
Trio an, danach folgen der VC Bottrop und das Team 48. Mit einem Sieg in Bottrop
würden sich die 48er einen direkten Mitkonkurrenten im Kampf um den Aufstieg
ein wenig vom Hals halten.
Allerdings
ist die Aufgabe äußerst knifflig. Zwar haben sich MTV-Coach Walther Hoch und
einige seiner Spieler den missglückten Auftritt der Bottroper am vorigen
Wochenende in Giesen angesehen. Nennenswerte Erkenntnisse haben sie gleichwohl
kaum gewonnen, denn dazu war die Tagesform des VCB einfach zu schwach. "In
eigener Halle werden sie ganz anders zur Sache gehen", meint Hoch. Er
erwarte einen "ganz heißen Tanz".
Es gilt,
die auffälligsten Bottroper Akteure in den Griff zu bekommen. Dazu zählen
gewiss Mittelblocker Eric Lah, Mannschaftskapitän Markus Richter sowie der 2,05
Meter große Spielmacher Tomas Wiedermann. Beim MTV 48 sind alle Mann an Deck.
Der Kader bleibt weiterhin von großen Verletzungssorgen verschont. Ganz sicher
ein Verdienst von Hoch, der die Belastungen im Training dosiert und seinen Schützlingen
auch die nötigen Verschnaufpausen gönnt.
Auch
sein Trainerkollege beim TSV Giesen, Zeljko Popovic, kann am Sonnabend gegen den
Oststeinbeker SV personell aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Raimund Wenning
fehlt. Beste Voraussetzungen also, im letzten Spiel vor der Weihnachtspause die
Siegesserie auf sechs Erfolge auszubauen.
Der
Gegner hat allerdings rechtzeitig vor der Partie gegen den TSV seine Leistung
stabilisieren können. Nach nur drei Erfolgen aus den ersten neun Saisonspielen
folgten zuletzt zwei Siege hintereinander. Dennoch laufen die Hamburger Vorstädter
ihren Ansprüchen weit hinterher. Ob sie sich ausgerechnet gegen einen in prächtiger
Form befindlichen TSV Giesen einen weiteren Schritt in Richtung Mittelfeld
machen können, erscheint dementsprechend fraglich.
Für den
TSV ist es der letzte ernst zu nehmende Formtest vor dem Derby am 10. Januar in
der Halle 39. Dieses Spiel wirft seine Schatten bereits voraus. Während die
Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, kommen sich die Verantwortlichen in beiden
Lagern immer näher. Das Wort "Fusion" zwischen den Mannschaften des
TSV und des MTV 48 fällt auffällig oft. Und noch etwas ist bereits herauszuhören:
Sollte es gelingen, beide Kader zusammenzulegen, wäre der Sprung in die 1. Liga
das nahe liegende sportliche Ziel. Man darf also gespannt sein, was sich in den
nächsten Wochen bei den beiden Zweitligisten so alles tut.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
3849
Sportlerwahl-Stimmen ausgezählt
Ex-Schwerinerin
Christin Bimberg tippte per E-Mail aus Huntington in West Virginia
Schon
3849 Stimmen waren gestern Nachmittag für die Wahl zu den beliebtesten
Sportlern des Jahres 2003 ausgezählt. Mit den Eingängen vom Abend und heute
gehen wir davon aus, dass wir schon bald die 5000. Stimme in den Händen halten
werden, für die - bei unserer Sportlerwahl schon traditionell - eine kleine Überraschung
winkt.
Unter
den bisherigen Posteingängen waren nicht nur nahezu alle Regionen der
Bundesrepublik vertreten, es kamen auch zahlreiche Stimmen aus dem benachbarten
Ausland. In der internen "internationalen" Rangliste führt klar Österreich
mit zehn Einsendungen vor den Niederlanden (4), der Schweiz (3) und Belgien (2).
Den Vogel aber abgeschossen hat eine E-Mail, mit der Stefan Nimke, Britta Kamrau,
die SSC-Damen sowie die Parchimer Volleyballjugend punkteten. Absenderin war
Christin Bimberg aus Huntington in den USA. Christin spielte früher in
Schwerin, Berlin und Parchim Volleyball und war bei der Sportlerwahl 1999
gemeinsam mit Annika Munsch in der Nachwuchs-Kategorie nominiert, weil die
Beiden damals deutsche B-Jugend-Meisterinnen im Beach-Volleyball waren. Natürlich
fragten wir gleich nach und bekamen postwendend die folgende Antwort:
"Ich
studiere seit August an der Marshall University in Huntington/West Virginia. Ich
spiele für das Volleyballteam der Uni. Dadurch habe ich ein volles
Sportstipendium bekommen und mir einen Traum erfüllt. Die Saison ist hier schon
vorbei und wir waren sehr erfolgreich. Wir sind das erste Mal in der
Schulgeschichte bis in das Finale unserer Konferenz gekommen.
Ich habe vor, hier auch meinen Abschluss zu machen. Das wäre dann im Sommer
2007. Ob ich danach wieder in Schwerin oder Parchim Volleyball spielen werde,
weiß ich noch nicht, da ich noch nicht weiß, wohin es mich nach meinem
Bachelor (Studien-Abschluss, d. Red.) verschlagen wird.
Viele
Grüße aus Huntington
Christin Bimberg"
Wir sind
gespannt, wie lange dieser Entfernungsrekord hält. In den vergangenen Jahren
hatten wir - Internet sei Dank - auch Einsendungen aus China und Australien. Auf
jeden Fall wünschen wir Christin auf diesem Weg alles Gute und drücken für
das Studium die Daumen.
Ihre
Sportredaktion
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
Pokal-Knüller
gegen Titelverteidiger Ulm
Morgen
Abend geht's für die Schweriner Volleyballerinnen um den Einzug in die Endrunde
Schwerin
"Es wäre mal wieder schön, in die Endrunde zu kommen und zugleich auch
mal wieder Ulm zu schlagen", meint Kapitän Jana Müller vor dem Pokal-Knüller.
Denn morgen kommt mit dem SSV Ulm der Titelverteidiger in die Schweriner
Volleyballhalle. Und wer dieses Viertelfinalmatch gewinnt, steht in der Endrunde
der besten vier Mannschaften am ersten Februar-Wochenende.
Die
Schwerinerinnen werden alles daran setzen, den Meister und Pokalsieger mal
wieder zu bezwingen. Vergangene Saison verloren die SSC-Damen alle vier
Begegnungen, und auch in dieser Spielzeit unterlag man im Hinrundenspiel der
Liga mit 0:3 in Süddeutschland. Das alles zählt jetzt aber nicht.
"Pokalspiele sind ganz speziell und ganz einfach. Wenn du gewinnst, bist du
weiter", sagt SSC-Trainer Tore Aleksandersen. Und so schwört er seine
Mannschaft, die auf Mittelblockerin Patricia Wolf (Fingerbruch) verzichten muss,
schon seit Anfang der Woche auf Ulm ein. "Wir machen intensives
Videostudium und nehmen dabei jede Spielerin genau unter die Lupe, so dass wir
optimal vorbereitet sind", erklärt Anika Schulz, die wie ihre
Teamkolleginnen das 0:3 gegen Dresden am vergangenen Sonnabend abhaken und nach
vorn schauen will.
Dass es
ein heißer Tanz gegen Ulm wird, das am Mittwoch im Top Teams Cup den
portugiesischen Vertreter Madeira mit 3:0 bezwang, dessen ist sich jeder
bewusst. "Es wird sehr schwer. Entscheidend werden Aufschlag und Annahme
sein", weiß der SSC-Coach. Sein Kapitän gibt für das Team die
Marschroute aus: "Ulm ist stark, aber wir dürfen uns nicht verrückt
machen lassen und müssen kämpfen. Und wenn wir mal wieder unseren Hänger
haben sollten, müssen wir da schnell wieder rauskommen", so Jana Müller,
die davon ausgeht, dass jeder weiß, worauf es ankommt.
Martina
Kasprzak
| Österreich - Kleine Zeitung |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
Kleinmann
schäumt nach Europacup-Fehlstart
Österreichs
Meister, die Wiener Aon hotVolleys, mussten bei ihrem ersten Antreten in der
Champions Legaue gegen Maaseik eine herbe Niederlage einstecken.
Mit
leeren Händen, aber unterschiedlichen Erkenntnissen kehrte Österreichs Männer-Duo
von den Saison-Premieren im Volleyball-Europacup nach Hause. Während die
hotVolleys Wien am Mittwoch in Bree dem belgischen Tabellenführer Noliko
Masseik in der Champions League (Gruppe E) sang- und klanglos 0:3 unterlagen,
lieferte VT Tiroler Wasserkraft im Duell der Vize-Meister in Setubal dem
portugiesischen Vertreter Vitoria mit dem 2:3 im Achtelfinal-Hinspiel des Top
Teams Cup einen tollen Kampf.
"Schlechteste Leistung"
Der ÖVV-Titelträger
war in Belgien vor rund 3.500 Zuschauern von allen guten Geistern verlassen.
Klubmanager Peter Kleinmann schäumte zu recht, als er meinte: "Das war die
schlechteste Leistung, die ich je mit einer Mannschaft im Europacup erlebt habe.
So verlieren wir in der heimischen Liga gegen Graz und Döbling!" Weil er
keine Erklärung für diese Darbietung hat, fordert der Volleyball-Zampano von
Spielern und Trainer "Aufklärung". Die Chance zur Rehabilitierung
bietet sich am Donnerstag, wenn es im BSFZ Südstadt gegen MA Kedzierzyn aus
Polen geht.
Mit Anstand
Dass man
auswärts verlieren darf, ist keine Frage. Es kommt nur auf das Wie an! Und im
Gegensatz zu den Wienern zogen sich die Tiroler gegen mit Anstand aus der Affäre.
"Es war viel Arbeit, trotz des 0:2 haben wir das Spiel bis zum Schluss
offen gehalten", sagte VT-Pressemann Michael Weiß. Trotz der Niederlage
sei der Verein mit dem Ergebnis nicht unzufrieden. "Wir haben sehr knapp
verloren und damit unsere Aufstiegschancen gewahrt." Im Viertelfinale würde
ein slowenischer Verein warten.
Chance auf Revanche
Am
kommenden Donnerstag (20:15 Uhr, Live in TW1) haben die Aon hotVolleys die
Chance auf Rehabilitation. Im Bundessportzentrum Südstadt ist mit der
Mannschaft von Mostostal-Azoty Kedzierzyn aus Polen ein alter Bekannter zu Gast,
denn bereits in der Champions League 2001/2002 traf man aufeinander, wobei die
Aon hotVolleys zwei Niederlagen einstecken mussten.
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
Vilsbiburg
- Klaus-Peter Jung-Kronseder, der Manager des VV Rote Raben Vilsbiburg, sah sich
gestern bestätigt.
Der
Ober-Rabe vom Bundesliga-Siebten, der am Samstag im DVV-Pokal-Viertelfinale
Gastgeber der Volleyballerinnen des USC Münster ist, sagte den
Europapokalerfolg der USC-Frauen am Mittwoch gegen die Französinnen aus Albi
exakt voraus. Ein 3:0 hatte er getippt, mit 3:0 gewannen die Spielerinnen von
USC-Coach Axel Büring auch.
Jung-Kronseder
hat den USC gut eingeschätzt. Knappe vier Wochen ist es her, dass sich die
beiden Mannschaften zum letzten Mal gegenüber gestanden haben. Damals in der
achten Meisterschaftsrunde und in Münster. Klar, dass Raben-Chef Jung-Kronseder
das 0:3, bei dem die Raben die beiden ersten Sätze jeweils mit nur zwei
Ballpunkten Unterschied verloren, noch präsent hat. "Da haben wir im
Prinzip schon ganz gut ausgesehen. Nur diesmal wollen wir gewinnen", gibt
sich der Manager selbstbewusst.
Schließlich
möchten die Niederbayern am Samstag das schaffen, was ihnen in insgesamt zwölf
Erstliga-Spielzeiten, respektive der Vereinsgeschichte, noch nie gelungen ist:
Ein Sieg gegen den USC.
"Irgendwie
sagt mir mein Gefühl, dass das am Samstag klappen wird", ist sich
Jung-Kronseder sicher und betont, es handele sich bei dieser Aussage nicht um
eine Motivationsspritze für sein Team: "Die sind gegen Münster ohnehin
voll motiviert."
Und dass
das Samstagsspiel nicht wie gewohnt in der heimischen Vilstalhalle stattfinden
kann, die durch Weihnachtsfeiern blockiert ist, stört kaum einen in Vilsbiburg.
Zumal die Ausweichhalle, die 30 Kilometer entfernte Essenbacher Esakra-Halle vor
den Toren Landshuts, durchaus ein feiner Rahmen für ein Pokal-Viertelfinale
ist.
So findet
er das Los Münster auch nicht übel, viel besser als beispielsweise
Braunschweig. Jung-Kronseder: "Das wäre mir nicht lieber, sondern nur
einfacher!" Sollten sich die Roten Raben von Trainer Michael Schöps in
diesem Duell durchsetzen, hat der Raben-Manager schon ins Auge gefasst, sich mit
Vilsbiburg für die Ausrichtung der Pokal-Endrunde im Februar zu bewerben.
Schöps
kann am Samstag auf seinen kompletten Kader zurückgreifen " einzige
Ausnahme bleibt Yvonne Zymara, für die ein Einsatz nach ihrer Verletzung noch
zu früh käme. Ansonsten spricht Jung-Kronseder wohl für alle Raben wenn er
sagt: "Ich spüre seit Mittwoch schon ein echtes Pokalfieber!"
Lutz
Hackmann
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
Münster. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Axel Büring hält es gern wie Sepp Herberger. Schon gestern Morgen, nicht einmal zwölf Stunden nach dem 3:0 (25:20, 25:22, 25:21)-Erfolg über USSP Albi im Achtelfinal-Hinspiel des europäischen Top Teams Cups, richtete der USC-Trainer den Blick auf die nächste Aufgabe. Es ist eine nationale Angelegenheit. Im Viertelfinale des DVV-Pokals treten die Unabhängigen morgen Abend (Anpfiff 20 Uhr) beim Liga-Konkurrenten Rote Raben Vilsbiburg an. Ungern würde Münster mit leeren Händen heimkommen. Ganz klar, wir wollen ins Final Four. Aber Vilsbiburg ist gewiss ein schwieriger Gegner, sagt Büring.
Morgen Vilsbiburg, nächsten Mittwoch das Rückspiel gegen Albi tief im Südwesten Frankreichs. Der USC hat auf dieses Programm reagiert und den Spielerinnen ein Stück Reisestress genommen. Nach Bayern gehts morgen Mittag mit dem Flugzeug, der Rückflug ist für Sonntag gebucht. Wir werden dort übernachten. Das ist sehr hilfreich für die Regeneration, stellt Büring fest.
Der USC begegnet dem Liga-Siebten mit großem Respekt. Der ist wohl auch angebracht, beim 1:3 zuletzt in Ulm wuchsen den Raben zeitweilig Flügel. Nur mit viel Mühe brachte der Meister die Punkte unter Dach und Fach. Büring: Zweieinhalb Sätze war Vilsbiburg die bessere Mannschaft.
Raben und Unabhängige begegneten sich zuletzt am 16. November. Vor eigenem Publikum siegte Münster deutlich 3:0. Für Büring kaum noch der Rede wert. Vilsbiburg hat sich nach schwachem Saisonstart erheblich gesteigert. Was gewiss auch an Birgit Thumm lag. Die Nationalspielerin trug in der vergangenen Saison das Trikot des USC, ehe sie eine schwere Verletzung (Achillessehnenriss) aus der Bahn warf. Birgit ist wieder fit, sagt Büring, und was sie leisten kann, wissen wir sehr genau.
Einiges wird auch morgen von der Aufschlags-Qualität des USC abhängen. Das Service ist Münsters stärkstes Druckmittel. Albi fand kein Rezept, gegenzuhalten. Bisweilen wirkten die Französinnen am Mittwochabend hilflos und reichlich überfordert. Doch auch Münster verriet gelegentlich Schwächen. Nicht immer wirkte die Mannschaft so konzentriert und konsequent wie vom Trainer gewünscht. Vielleicht hätte es stärkerer Gegenwehr bedurft, um ein paar Prozente mehr herauszukitzeln. Albi war dazu nicht in der Lage, möglicherweise weiß sich die französische Equipe im Rückspiel am Mittwoch zu steigern. Büring rechnet damit, doch noch mag er sich nicht damit beschäftigen, er hat nur Vilsbiburg im Kopf. Schließlich ist immer der nächste Gegner der schwerste. Übrigens auch eine Erkenntnis von Sepp Herberger.
Sollte
sich der USC im Europapokal gegen Albi behaupten, wäre im Viertelfinale, das
Ende Januar gespielt wird, Levski Sofia oder Kuoni Schwechat (Wien) der Gegner.
Die Bulgarinnen gewannen das Hinspiel 3:1 (25:20, 25:12, 18:25, 25:17).
Wilfried Sprenger
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Freitag. 12. Dezember 2003 |
Westphal:
Flexibilität steigern
-alf- Warendorf. Ein guter Trainer wäre wohl kein guter Trainer, wenn er nicht immer etwas an seiner Mannschaft auszusetzen hätte. So ist es auch mit Niels Westphal. Trotz der souveränen Leistung beim 3:0-Sieg seines Zweitligateams gegen den USC Münster II hatte der Volleyball-Lehrer einiges auszusetzen und tat dies auch beim Training am Dienstag deutlich kund. Ich habe ehrlich gesagt ziemlich gemeckert. Unsere Abwehr diagonal war unterirdisch und auch einige Annahmepositionen haben mir nicht gefallen. Aber darauf hatten wir uns eigentlich gewissenhaft vorbereitet, erklärt Westphal. Zufrieden war der Trainer lediglich mit der äußerst geringen Fehlerquote. So konstant haben wir schon lange nicht mehr gespielt.
Gegen WiWa Hamburg, die am Sonntagnachmittag in der Halle A der Bundeswehr-Sportschule (Anpfiff um 15.30 Uhr) zum Rückspiel gastieren, soll diese Quote gehalten werden. Allerdings will Westphal in dieser Partie vermehrt Wechsel vornehmen. Wir müssen unsere Flexibilität steigern. Wir sind zwar nun sehr gut eingespielt, aber die anderen Spielerinnen haben sich einen Einsatz verdient, erklärt Westphal, der damit allerdings nicht deutlich machen will, dass er den kommenden Gegner unterschätzt. Vielmehr hat er den Tabellenneunten genauestens per Video studiert. Bei WiWa Hamburg stechen zwei Spielerinnen, auf der Diagonalen und der Mitte, heraus. Die müsse sein Team in den Griff bekommen. Zudem gebe diese Truppe nie auf. Obwohl sie bei der Hinspiel-Niederlage den zweiten und dritten Satz deutlich verloren hatten, waren sie im vierten wieder da. Da sind wir gewarnt. Aber wir wissen, was zu tun ist.
Fehlen wird der Sportunion am Sonntag lediglich Nachwuchstalent Vivian Theis, die mit der A-Jugend des USC Münster im Einsatz ist.
Wie immer
im letzten Heimspiel der Saison gibt es am Sonntag für die Zuschauer Glühwein
und Plätzchen. Zum Abschluss des Jahres wird die WSU-Mannschaft im Anschluss
dann noch essen gehen.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel