|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Deutschland - Harburger Rundschau |
|
Samstag. 13. Dezember 2003 |
Fischbek - Wenn die Volleyballerinnen des TV Fischbek am Sonntag zum Viertelfinal-Pokalspiel gegen den Bundesligakonkurrenten USC Braunschweig (15 Uhr, Sporthalle Süderelbe) antreten, dann wird besonders Mannschaftsführerin Christina Benecke etwas entspannter in die Partie gehen. Hat doch die Volleyball-Nationalspielerin in der Woche einen Ausflug nach Baden Baden mit Unterbringung in einem noblem Hotel hinter sich. "Ich war vom Fernsehen eingeladen", verrät die Mittelblockerin. Sie sollte in der Quizsendung "Sag die Wahrheit" mitmachen. Prominente müssen unter drei Kandidaten den echten herausfinden. Ob die Fischbekerin in der Mitte Februar 2004 ausgestrahlten Sendung als Lügnerin auftritt, durfte sie nicht verraten.
Mit
einem Sieg gegen Braunschweig kann der TV Fischbek erneut den Einzug in die
Pokal-Endrunde erreichen. Außerdem hat die Mannschaft die Chance, sich mit
einer Reihe von Siegen in die Winterpause zu verabschieden. Die Spiele in
Augsburg und Berlin könnten ebenfalls siegreich gestaltet werden. "Wir hätten
dann ein ausgeglichenes Punktekonto und könnten noch einmal angreifen",
sagte Manager Horst Lüders.
masch
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
|
Samstag. 13. Dezember 2003 |
Nie
im Rampenlicht - und doch so wichtig
Sie sind niemals im Fernsehen oder auf Fotos zu sehen. Stehen nie im Mittelpunkt großer Zeitungsartikel. Und werden von den Zuschauern in der Halle nur am Rande wahrgenommen. Dabei wären ohne die Arbeit der Menschen im Backround des Dresdner SC Top-Leistungen der Volleyball-Damen kaum denkbar. Neben Geschäftführer Jan Mikula betrifft das vor allem das Physiotherapeuten-Team um Uli Henatsch.
Tapes, Bandagen, Massagen, Krankengymnastik, Strom, Ultraschall. Das ist die Welt von Uli Henatsch und seiner Physiotherapie-Kollegen. Bis zu 30 Stunden pro Woche kümmern sie sich um die großen und kleinen Probleme und Wehwechen der Spielerinnen. Ein erheblicher zeitlicher Aufwand, „der so eine Mischung aus persönlichem Engagement und Sponsoring ist“, wie Uli Henatsch einwirft. Gemeinsam mit seinen Partnern Conny Herner und André Ruchay betreibt er eine Praxis in Dresden. Die Räume auf der Louisenstraße 3 sind denn auch Anlaufstelle vor allem für die Bundesliga-Mannschaft. Darüber hinaus kümmern sich die Frauen und Männer mit den Zauberhänden aber auch um sämtliche Akteure im Olympiastützpunkt – heißt, die Spielerinnen des VC Olympia Pirna und sämtliche andere Nachwuchs-Akteure, die in diversen Nationalmannschaften aktiv sind. Insgesamt rund 20 junge Frauen, die sich in der Obhut der Physiotherapeuten befinden.
Natürlich spielt sich das Alles nicht nur in der Praxis in der Dresdner Neustadt ab. Zweimal pro Woche sind die Helfer beim Training in der Halle, sitzen außerdem bei allem Heim- und Auswärtsspielen auf der Bank neben Trainer Arnd Ludwig. Überhaupt ist das Verhältnis zwischen dem Coach, den Physios und Mannschaftsarzt Dr. Eckhardt Ziegler ein sehr enges. „Dadurch lassen sich Probleme schnell erkennen und effektiv behandeln“ fügt Uli Henatsch hinzu. Allerdings setzt die Arbeit aber schon viel früher ein. „Für uns steht zunächst erstmal im Vordergrund, dass die Spielerinnen sich erst gar nicht verletzen. Prophylaxe heißt da das Zauberwort. Tapes und Bandagen haben da eine wichtige Funktion“ Dass den Helfern dafür stets genügend Material zur Verfügung steht, sorgt die Apotheke Löscher im Ärztehaus Dresden-Mickten.
Am häufigsten haben die medizinischen Helfer mit Sprunggelenks- und Schulter-Verletzungen zu kämpfen –„typische Volleyballerprobleme“ wie Uli Henatsch einwirft. Aber die Physiotherapeuten – sie sind inzwischen mehr geworden als nur Helfer bei körperlichen Wehwechen. In guten wie in schlechten Zeiten sind sie Teil des Vereins, sind hin und wieder diejenigen, die bei Problemen innerhalb des Teams am besten vermitteln können. Und auch hier eine positive Entwicklung innerhalb der Mannschaft sehen. „Die Kommunikation untereinander ist intensiver geworden. Und sie bringt mehr, da die Spielerinnen untereinander kritikfähiger geworden sind. Und das bringt alle voran“ hat Uli Henatsch beobachtet. Dabei ist das Physiotherapeuten-Team inzwischen so etwas wie Teil der Mannschaft geworden. „Das geht sogar soweit, dass wir wie jeder andere auch in die Mannschaftskasse einzahlen müssen – zum Beispiel für´s zu spät kommen…“
Und was sind die schönsten Augenblicke für einen Physiotherapeuten? Uli Henatsch überlegt ein paar Sekunden. “Natürlich ist es immer wieder schön, wenn der DSC gewinnt. Aber wenn eine Spielerin nach einer langwierigen Verletzung wieder Top-Leistungen bringt – das ist dann natürlich auch beruflicher ein toller Erfolg.“
Das Hochleistungssport heute ohne ein starkes Management im Rücken kaum noch funktionieren kann, ist nichts Neues. Auch beim DSC hat man dies vor knapp zwei Jahren erkannt und der ersten Mannschaft eine GmbH vorgeschaltet. Deren Geschäftsführer ist seit gut drei Monaten Jan Mikula. Der in Dresden aufgewachsene Mittzwanziger hat das Sportmanagement-Business in Salzgitter mit einem Studium theoretisch hinterlegt. 2002 bei der Volleyball-WM hat er in der Organisation mitgearbeitet, vorher über zehn Jahre selbst geschmettert und gebaggert – „immerhin bis zur Bezirksliga“. Die Affinität zu Ball und Netz war also früh gegeben. Seit einigen Wochen sitzt Jan Mikula nun in den neuen Geschäftsstellen-Räumen in der gerade eröffneten DSC-Trainingshalle.
„Solch ganz profane Dinge wie Rechnungen bezahlen und sich um Plakate, Programmhefte und Eintrittskarten zu kümmern“ gehören ebenso zu seinen Aufgaben wie die Betreuung der Sponsoren und die Koordination der verkauften Spieltage. Hier vor allem sieht Jan Mikula noch Reserven, will die Förderer des Vereins noch intensiver zu einem Netzwerk verbinden helfen.
Fragt
man ihn indes nach seinen Zielen im Job, kommt die Antwort ohne Zögern: „Mit
dem DSC Deutscher Meister und Pokalsieger werden!“
| Schweiz - Berner Zeitung |
|
Samstag. 13. Dezember 2003 |
Star
Oliveira begann in Biels «Zwöi»
Scheu
klopfte sie an die Kabinentür des VBCBiel: Claudia Oliveira aus Brasilien.
Niemand erkannte sie. Erst wurde sie ins «Zwöi» geschickt. Am Sonntag nun
spielt die Weltklassefrau gegen Zeiler Köniz im Cup.
Es ist ungefähr so, wie wenn der FCMünsingen Giovane Elber zuerst im «Zwöi» testet, ehe der brasilianische Starfussballer im Fanionteam mitspielen darf.
So erging es Claudia Oliveira vor zwei Monaten beim NLA-Klub VBCBiel. Die WM-Fünfte von 2001 im Beachvolleyball und ehemalige Indoorspielerin der brasilianischen Superliga musste sich zuerst im «Zwöi», also in der 1. Liga, für höhere Aufgaben empfehlen. «Das ist in Ordnung so», sagt die Freundin des Schweizer Beachvolleyballstars Martin Laciga bescheiden, «wer kennt mich schon in Biel?»
Oliveira fragte Balzli an
Claudia Oliveira und Martin Laciga wohnen in Nidau. Da liegt es auf der Hand, dass man zum Spiel des VBCBiel geht. Zwei Matchbesuche genügten der 33-jährigen Südamerikanerin, um in ihr das Feuer neu zu entfachen. 1996 hatte sie aufgehört, Indoor zu spielen. «Während den Partien gegen Zeiler Köniz (1:3) und Luzern (1:3) wurde ich ganz kribbelig», sagt der ehemalige Beachvolleyballprofi. So habe sie vor zwei Monaten Teamchef Niklaus Balzli angefragt, ob sie mit dem NLA-Team mittrainieren dürfe. Sie durfte. Mit der Sänfte allerdings wurde Oliveira nicht abgeholt. Sie verschwieg dem Trainer hartnäckig ihr beachtliches Palmarès. Sie wollte mit Leistung auffallen - und nicht mit vergangenem Ruhm.
So nahm Claudia Oliveira fortan an den Trainings des Fanionteams teil. Ein bisschen skeptisch war sie schon vor ihrem Indoorcomeback nach sieben Jahren. Blumig vergleicht sie Beachvolleyball mit dem Volleyball: «Es ist etwa so, wie wenn ich nach sieben Jahren Autofahrpause plötzlich einen Truck manövrieren müsste. » Sand oder harte Hallenböden, meint Oliveira, seien vom Timing her schon gewöhnungsbedürftig.
«Con el corazon»
Engagiert, temperamentvoll und stets bescheiden. «Con el corazon» (mit Herz) - nie klang Niklaus Balzlis spanische Losung, mit der er die Spielerinnen jeweils motiviert, passender als nach dem Engagement der feurigen Latina. «Ich versuche, mit einer gesunden Portion Explosivität und Aggressivität Feuer ins Team zu bringen», sagt die 1,75 Meter grosse Athletin, die seit bald zwei Jahren in der Schweiz lebt.
Zuerst ins «Zwöi»
Einen Stammplatz in der Bieler NLA-Equipe hatte die Weltklasse-Beachvolleyballerin aber nicht. Bevor Claudia Oliveira im Fanionteam mitspielen durfte, wurde sie drei Mal im «Zwöi» getestet. Im Erstligateam des VBCBiel empfahl sie sich aber rasch für höhere Aufgaben. «Ja», lobt Trainer Niklaus Balzli, «sie hat mich überzeugt. Ich glaube, dass Claudia unserem NLA-Team auf der Liberoposition etwas bringen kann. » Fühlt sich Oliveira in der Rolle der «Abfangjägerin» wohl, würde sie nicht lieber als Angreiferin glänzen?
«Klar ist der Aussenangriff meine Lieblingsposition, doch wenn ich als Libero unsere Ballannahme stabilisieren kann, so ist das in Ordnung. » Oliveiras NLA-Debüt am letzten Sonntag gegen Schaffhausen (0:3) miss-lang. Morgen, im Meisterschaftsspiel gegen Aadorf und wahrscheinlich am Sonntag im Cup-Achtelfinal gegen Zeiler Köniz (16. 00 Uhr/Neues Gymnasium), dürfte Oliveira als Libero abermals den Vorzug gegenüber Manoëlle Pauli (22) erhalten.
Swiss Olympic als Ziel
Momentan besucht Oliveira in Magglingen den J&S-Leiterkurs. Ihr Ziel ist es, dereinst die Diplomtrainer-Ausbildung bei Swiss Olympic zu durchlaufen. «Als Coach eines Schweizer Beachvolleyball-Olympiateams im Jahr 2008 nach Peking zu reisen», sagt Oliveira, «ist eine grosse Herausforderung. »
Claudia
Oliveira muss sich sportlich nichts mehr beweisen. Als Beachvolleyballerin wurde
sie vor zwei Jahren an der Seite von Jacqueline Silva, Olympiasiegerin von
Atlanta 1996, WM-Fünfte in Klagenfurt. Ein Jahr zuvor schaffte sie mit Mônica
Rodrigues den Sprung auf Platz 2 im brasilianischen Ranking. Endgültig zum
sportlichen Schwergewicht avanciert Claudia Oliveira, wenn sie vom Karate erzählt:
«1990 wurde ich brasilianische Meisterin in der Schwergewichtsklasse.
Thomas
Wälti
| Deutschland - Harburger Rundschau |
|
Samstag. 13. Dezember 2003 |
Stelle: Vom Hobbyteam zur Leistungstruppe
Die Männer des TSV Stelle haben sich gewandelt, trainieren mehr und wollen zurück in die Oberliga.
Stelle - Der Frust hindert sie nicht an einem erneuten Versuch. "Wir wollen wieder in die Volleyball-Oberliga aufsteigen", sagte Spielertrainer Jens Tiedemann vom Verbandsliga-Zweiten TSV Stelle. Vor einem Jahr waren die Steller Volleyballer mehr sang- und klanglos aus der zweithöchsten Landesspielklasse abgestiegen. Doch das führte zu einem Lernprozess.
"Es wird seitdem mehr trainiert", sagte Trainer Tiedemann. Eine Hobby-Mannschaft wandelt sich. "Wir sind jetzt doch leistungsorientierter geworden", sagte der Coach. So wird fast ausschließlich nach den Trainingsleistungen aufgestellt. Freizeitteams hingegen achten viel mehr darauf, dass alle Spieler möglichst gleichmäßig zum Einsatz kommen. "Das machen wir nur, wenn die Spiele schon klar entschieden sind", so Tiedemann.
Zudem konnten die Steller auch eine echte Verstärkung in ihr Team holen. Außenangreifer Marco Angermeier schmetterte vergangene Saison noch in der Zweiten Bundesliga beim Oststeinbeker SV, brach dort aber seine Zelte aus beruflichen Gründen ab. Der wohnhafte Meckelfelder fand in der Nachbarschaft beim TSV Stelle ein neues sportliches Zuhause. Außerdem kamen mit Mittelblocker André Nowak und Annahmespieler Tobias Puttfardeen noch zwei Akteure vom VfL Maschen hinzu. "Nun sind wir elf Leute im Kader, können zum Beispiel im Mittelblock flexibler spielen", erklärte Jens Tiedemann.
Eine
Niederlage haben die Steller in dieser Serie bislang kassieren müssen. Dem noch
ungeschlagenen Spitzenreiter SW Garbsen unterlag das Team mit 2:3. Im niedersächsischen
Pokal-Final-Turnier baggerten sich die Oberliga-Aspiranten als Gastgeber in
eigener Halle gar bis in das Finale. Doch dann war die zweite Vertretung des VfL
Lintorf zu stark, es gab zur Enttäuschung der 50 Fans eine knappe
0:3-Niederlage (22:25, 17:25 und 23:25).
Doch nicht nur die
Steller Männer sind auf einem Höhenflug. Die Frauen des Clubs sind in der
Landesliga noch ungeschlagen, streben auf dem direkten Weg in die Verbandsliga.
Die Männer hingegen müssen wohl noch an einer Relegationsrunde teilnehmen.
Denn nur für den Meister geht es direkt in die Oberliga.
Manfred Schäffer
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
|
Samstag. 13. Dezember 2003 |
Volley YoungStars überzeugen gegen Dachau
Jubel bei den Volley YoungStars aus Friedrichshafen, die mit ihrer besten Saisonleistung am Samstag den favorisierten ASV Dachau bezwangen. Zuspieler Patrick Steuerwald führte beim 3:1 (25:22, 20:25, 29:27, 25:18) gekonnt Regie und seine Mannschaft zum achten Saisonerfolg.
Die YoungStars wehrten sich von Beginn an gegen ihre Außenseiterrolle gegen die erfahrene Mannschaft um Stefan Pomerenke. Bei 4:6-Rückstand leitete Zuspieler Patrick Steuerwald mit zwei Blockpunkten zum 6:6 die Wende ein und machte klar, dass der kleinste Mann auf dem Feld heute den größten Siegeswillen mitbrachte. Die kurzen taktischen Aufschläge der Dachauer verfehlten dank der Aufmerksamkeit der guten Häfler ihre Wirkung. Sebastian Schwarz, Marco Hofmann, Alex Mayer, Alex Wiskirchen, Patrick Steuerwald und Tino Kirchner erzielten Punkt für Punkt und hatten bei 24:21 ihren ersten Satzball. Den sollte Max Günthör vorbereiten, der trotz Verletzung am linken Finger eigens für den Aufschlag eingewechselt wurde, aber er verschlug knapp. So blieb es Sebastian Schwarz mit einem platzierten Angriffsschlag vorbehalten, den Satzball zu verwandeln.
Im zweiten Durchgang änderte der ASV seine Aufschlagsstrategie und setzte das Team von Söhnke Hinz mehr und mehr unter Druck. Mit Erfolg. Die Häfler Annahmespieler bekamen Schwierigkeiten und ehe sie sich umsehen konnten, hatte Dachau zum 1:1 ausgeglichen.
Anschließend wurde es richtig spannend. Der dritte Satz bot hochklassigen Volleyball und hätte mehr Zuschauer als hundert verdient. Er war geprägt durch lange spannende Ballwechsel, die der VfB dank seiner Blockstärke immer wieder für sich entschied. So konnten die YoungStars trotz Schwächen in der Annahme, die erst durch die Einwechslung von Aljoscha Grabowski reduziert wurden, den Satz offen gestalten. In der hektischen Endphase verhinderten zwei Missverständisse der Häfler Spieler einen früheren Satzerfolg. Trotzdem bewahrten die Spieler Ruhe und erkämpften sich ein knappes 29:27.
Im vierten Satz lagen die YoungStars dank ihrer druckvollen Aufschläge und des guten Blocks schnell mit 10:6 vorne. Auch ein Zuspielerwechsel brachte Dachau nicht ins Spiel zurück. Kontinuierlich bauten die Häfler, bei denen Mayer und Schwarz im Angriff immer wieder zu Punkten kamen, ihren Vorsprung aus. Verdient wurde der erste Matchball zum 25:18 verwandelt.
Gästetrainer Torsten Schulz zeigte sich als fairer Verlierer und gab zu, die YoungStars anfangs unterschätzt zu haben. "Nach dem gewonnenen zweiten Satz haben wir verpennt, im dritten Satz an unsere Leistung anzuknüpfen. Dann kann man gegen eine solche Mannschaft nicht gewinnen."
Große Freude herrschte bei YoungStars-Trainer Söhnke Hinz: "Das war unser bestes Spiel in dieser Saison. Ich wusste: Wenn wir auf höchstem Niveau spielen, können wir einen Sieg gegen Dachau schaffen." Mittelblocker Tino Kirchner durfte sich besonders freuen, denn es war sein erstes Spiel vor Häfler Publikum. Bevor er in der Sommerpause aus Berlin zum VfB gewechselt war, hatte er ein Jahr lang nicht gespielt und sich von seiner Knie-Operation erholt. Lange Zeit stand die Karriere des 19-Jährigen auf der Kante, jetzt scheint sich das Knie genügend stabilisiert zu haben. "Aufregend", ist die kurze Antwort auf die Frage, wie sich der erste Auftritt angefühlt hat. Jetzt kann Kirchner sein Saisonziel in Angriff nehmen: "Gut spielen, einen Stammplatz bekommen und hoffen, dass das Knie hält."
| Deutschland - www.volleyball-online.de |
|
Samstag. 13. Dezember 2003 |
VfB Friedrichshafen nach Zitterpartie im Halbfinale
DÜREN - Der VfB Friedrichshafen hat das Halbfinale des DVV-Pokals erreicht. Mit einem 3:2-Sieg (22:25, 22:25, 26:24, 27:25, 15:8) sicherte sich das Team von Stelian Moculescu die Option auf die erneute Titelverteidigung. Nach einem 0:2 und 13:19-Rückstand bog der VfB doch noch auf die Siegerstraße ein. Überragender Spieler war der 20-jährige Jochen Schöps, der die meisten Punkte für sich verbuchen konnte.
Die Halbfinalpaarungen des Endturniers werden am 6. Januar während der Olympia-Qualifikation in Leipzig ausgelost.
| Deutschland - www.volleyball-online.de |
|
Samstag. 13. Dezember 2003 |
SSC Karlsruhe verliert 1:3 gegen MTV Stuttgart
(jst) Beim heutigen Spiel der Volleyballdamen vom SSC Karlsruhe gegen den MTV Stuttgart (Tabellenführer der Regionalliga Süd) bewiesen die SSClerinnen Kampfstärke, konnten jedoch leider nicht für eine Überraschung sorgen und verloren in 1:3 Sätzen gegen den Meisterschaftsaspiranten MTV.
Der MTV Stuttgart (letzte Saison 3. Platz Regionalliga Süd) verfügt mit Renate Riek-Bauer über eine ehemalige Nationalzuspielerin, die es versteht, ihre Angreiferinnen hervorragend einzusetzen. Die SSC Damen zeigten zwar zu Beginn der Partie Respekt, kamen aber immer besser ins Spiel und versuchten dem Spiel der erfahrenen Schwäbinnen entgegenzuhalten.
In den ersten beiden Sätzen war somit der Vorsprung der MTV Damen um Trainer
Thomas Schulz nie besonders groß, letztendlich fanden die SSC Damen besonders
gegen das schnelle Angriffspiel auf der Mitte kein Gegenmittel.
Im dritten Satz pobierte Trainer Wolfgang Weis die erfolgreiche Aufstellung beim
gewonnenen Spiel gegen VC Offenburg vor 2 Wochen aus und bewies damit einen
guten Riecher.
Die Volleyballerinnen konnten sich einen 10 Punkte Vorsprung erarbeiten, besonders die platzierten Aufschläge von Julia Stettler und eine konstante Annahme um Mittelblockerin Christine Jung stärkten die Mannschaft und führten zunehmend zu Verunsicherung auf Seiten des Gegners. Dementsprechend groß war die Freude, den dritten Satz für sich entschieden zu haben. Nach diesem Satzgewinn schien alles möglich zu sein und die wenigen Zuschauer forderten den Tiebreak für die SSC Damen. Aber, zusammengestaucht vom Trainer, agierten die Spielerinnen vom MTV, die sich Spiel für Spiel Richtung 2. Bundesliga bewegen aggressiv und konsequent in Aufschlag und Angriff und sicherte sich mit 25:10 erwartet deutlich den 4. Satz.
© 1999-2001 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel