News

Samstag, 03. Januar 2004 

Deutsche Juniorinnen 1:3 im ersten Test gegen Italien
DVV-Auswahl will das Unmögliche möglich machen!
Volles Programm bei den Häfler Volleyballern
Arena startklar für Kampf um Olympia-Tickets
Verbands-Präsident hat seinen Platz schon reserviert
Nie wieder! Fehler des Jahres

Januar 2004

Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  

Dezember 2003

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        

Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - Smash-News 

Samstag. 03. Januar 2004

Deutsche Juniorinnen 1:3 im ersten Test gegen Italien

Die deutsche Juniorinnen-Nationalmannschaft unterlag in Neapel gegen Gastgeber und Jugend-Vizeeuropameister Italien in einem Trainingsspiel mit 1:3 (21:25, 25:22, 15:25, 16:25). „In den ersten beiden Sätzen haben wir gut mitgespielt“, berichtet Bundesjugendtrainer Jens Tietböhl, „danach haben sich die Strapazen der Anreise doch noch sehr bemerkbar gemacht.“

In den kommenden Tagen kann das deutsche Team in weiteren drei Trainingsspielen gegen Italien sowie in einer Partie gegen die Slovakei sowohl an der internen Abstimmung feilen als auch einige Spielerinnen testen., die sich noch für die Qualifikation zur Europameisterschaft im Sommer empfehlen wollen.

 

Deutschland - www.volleyballer.de  

Samstag. 03. Januar 2004

DVV-Auswahl will das Unmögliche möglich machen!

Vom 5.-10. Januar 2004 geht es in der Leipzig Arena erneut hoch her: Dann kämpfen acht europäische Top-Nationen bei der europäischen Olympia-Qualifikation der Männer um einen Startplatz für Athen 2004. Mit dabei ist natürlich auch die DVV-Auswahl von Bundestrainer Stelian Moculescu, die sich den Traum von der Olympia-Teilnahme in Leipzig erfüllen möchte.

Knapp vier Monate nach der Männer-EM in Deutschland findet in Leipzig im Prinzip eine zweite Kontinentalmeisterschaft statt. Denn mit Teams wie Russland, Polen oder den Niederlanden sind stärkste Teams am Start. Das komplette Teilnehmerfeld der Männer stand erst am 30. November fest, denn bis zu diesem Tag fand in Japan die erste Olympia-Qualifikationsmöglichkeit statt und mit Europameister Italien, Vize-Europameister Frankreich und Olympiasieger Serbien & Montenegro kämpften drei europäische Teams um die ersten drei zu vergebenen Tickets. Italien und Serbien & Montenegro qualifizierten sich als Zweiter und Dritter vorzeitig für Athen. Frankreich ist nun in Leipzig am Start.

Um den Sprung nach Athen zu schaffen, ist die deutsche Mannschaft auf die große Unterstützung der Zuschauer angewiesen. Dann sind auch scheinbar übermächtige Gegner zu bezwingen, wie die Historie bei den Frauen zeigt. 1996 und 2000 setzten sich die DVV-Frauen sensationell bei den Olympia-Qualifikationsturnieren in Bremen gegen die Favoriten durch.

Gleiches ist auch in Leipzig vorstellbar. Die Schlagzeile danach hört sich doch nicht schlecht an: „Das Wunder von Leipzig!“ Folgende Teams nehmen am europäischen Qualifikations-Turnier in Leipzig teil: Russland, Polen, Niederlande, Deutschland, Finnland, Frankreich, Spanien, Bulgarien.

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Samstag. 03. Januar 2004

Volles Programm bei den Häfler Volleyballern

FRIEDRICHSHAFEN – Der Januar ist ein arbeitsreicher und abwechslungsreicher Monat für die Volleyballer des VfB Friedrichshafen. Von Bundesliga über Champions League bis hin zum DVV-Pokalfinale ist die Palette der anstehenden Wettbewerbe breit gefächert. Die Zuschauer dürfen sich auf zwei Heimspiele in der ARENA freuen.

Das Jahr 2004 beginnt ungewöhnlich für Bogdan Jalowietzki & Co. Teammanager Ulf Quell ist in die Rolle des Trainers geschlüpft, und statt zwölf stehen nur neun Athleten zur körperlichen Ertüchtigung bereit. Die Gründe: Cheftrainer Stelian Moculescu bereitet sich derzeit mit der Nationalmannschaft auf die Olympia-Qualifikation vor.

Hier sind Ilja Wiederschein und Marcus Popp mit von der Partie. Beim VfB-Training fehlt momentan außerdem Alexis Valido, der mit der spanischen Nationalmannschaft ebenfalls um einen Platz bei den Olympischen Spielen in Athen kämpft. Das Turnier um das letzte Ticket für Athen wird vom 5. bis 10. Januar in Leipzig ausgetragen. Während sich Deutschland mit Bulgarien, Polen und Russland auseinandersetzen muss, treten in der anderen Gruppe Spanien, Holland, Finnland und Frankreich gegeneinander an. Selten, aber wahr: Die meisten Spiele werden live von Eurosport übertragen.

Mitte Januar wird dann richtig ernst für den VfB Friedrichshafen. Der Heimspielkalender beginnt mit einem echten Knaller, wenn am 15. Januar der französische Pokalsieger und aktuelle Tabellenführer Tours VB zur Champions League-Partie in die ARENA gastiert.

Nur fünf Tage später (20. Januar) treten Moculescus Mannen zum Rückspiel in Frankreich an. Zwischendrin steht ein Spiel von großer regionaler Bedeutung auf dem Spielplan: Im Oberschwabenderby empfängt der TSV Bad Saulgau die Häfler am 18. Januar in der Saulgauer Kronriedhalle. Wer im Fanbus mitfahren möchte, bekommt nähere Infos bei Hermine Ozanik (Telefon: 07541/54092). Apropos Bundesliga: Hier endet die Qualifikationsrunde am Samstag, 24. Januar mit dem Heimspiel gegen SG Eltmann.

Damit nicht genug für den Januar. Das Champions League-Rückspiel gegen Falck Pärnu führt die Häfler am Donnerstag, 29. Januar in die estnische Hauptstadt Tallinn. Bereits am darauf folgenden Wochenende (31. Januar/ 1. Februar) wird der Kampf um die „Kuhglocke“ – so wird der DVV-Pokal genannt – entschieden. Wie schon vor vier Jahren, hat die Stadt Dessau in Sachsen-Anhalt den Zuschlag für die Austragung der Endrunde bekommen. Hier wollen die Häfler Volleyballer zum Abschluss eines ereignisreichen Monats den Pokal verteidigen und ihren ersten Titel holen.

Gunthild Schulte

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Samstag. 03. Januar 2004

Arena startklar für Kampf um Olympia-Tickets

Leipzig. Die Vorbereitungen für die Olympia-Qualifikation der Volleyballer in der Arena sind fast abgeschlossen: Gestern wurden die Spezialböden verlegt, heute können die ersten der acht Teilnehmer in der kleinen Trainingshalle proben. Die "Einweihung" des Hauptfelds, auf das heute noch die Spielfeldlinien geklebt werden müssen, bleibt um 18 Uhr der deutschen Mannschaft vorbehalten. "Das ist das Privileg des Gastgebers", sagt Gerhard Keller. Der Ehrenpräsident des VV Leipzig fungiert wie bei der Frauen-WM 2002 und der Männer-EM 2003 als "Competition Manager" (Wettkampf-Chef). "Wir sind ein eingespieltes Team. Ich hoffe, dass auch diesmal alles klappt", so Keller.

Ab Montag wird es ernst. Deutschland beginnt 17.30 Uhr gegen Bulgarien. Das Turnier in der Arena ist für die Truppe von Stelian Moculescu die einzige Chance, die Olympia-Fahrkarte zu ergattern. "Es ist das Größte für einen Sportler, dabei zu sein. Und ich will nicht so lange warten, bis die Spiele 2012 in Leipzig ausgetragen werden", meint der Bundestrainer.

Doch nur der Sieger, der am kommenden Sonnabend ermittelt wird, fährt nach Athen. Im Mai werden zwar bei Abschluss-Turnieren in Lissabon, Madrid und Tokio noch einmal drei Tickets vergeben, aber dort dürfen neben den Gastgebern nur noch drei europäische Teams starten. Entscheidend ist die Position in der Weltrangliste. Und da liegt Deutschland lediglich auf Platz 23. Die Leipziger Vorrunden-Kontrahenten Russland (5.), Polen (9.) und Bulgarien (15.) sind besser platziert. In der anderen Gruppe sieht es ähnlich aus: Frankreich ist 4., Holland 12., Spanien 14. - nur Finnland (39.) rangiert hinter den Deutschen.

S. E.

 

Deutschland - Marler Zeitung 

Samstag. 03. Januar 2004

Verbands-Präsident hat seinen Platz schon reserviert

Das Turnier hat längst einen festen Platz im Kalender der Landeskader und Nationalmannschaften erobert: Die Rede ist vom WVV-Cup, den der Westdeutsche Volleyball-Verband zusammen mit dem Beach & Volley e.V. ausrichtet. Morgen und Sonntag steigt die siebte Auflage des internationales Jugendturniers.

Und wie in jedem Jahr nutzen Trainer diverser deutscher Landesverbände den WVV-Cup dazu, die Form ihrer Auswahl-Mannschaften vor dem Bundespokal (die Meisterschaft der acht besten Landeskader und der Jugend-Nationalteams) im Februar zu testen.

Zwölf Teams haben für Marl gemeldet: Je sechs Mannschaften der männlichen Jahrgang 85/86) und der weiblichen Jugend (Jahrgang 86/87) stehen sich im Kampf um den Cup gegenüber. Am Start sind u.a. Landeskader des Westdeutschen Verbandes, aus Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Niedersachsen, Hessen oder Baden-Württemberg.

Lettische Teams bürgen für Klasse

Als internationalen Gäste kommen in diesem Jahr die beiden Jugend-Nationalteams aus Lettland dazu. "Davon können wir uns einiges versprechen", sagt Organisationschef Franz Ovelhey vom Beach & Volley. "Volleyball hat in Lettland einen hohen Stellenwert. Vor allem mit dem Nachwuchs wird intensiv gearbeitet – das bürgt für hohe Qualität."

Die ersten Teams, die in Hotels in Marl und in der Jugendherberge Haltern logieren, sind bereits vor Ort, um sich für das Turnier warmzuspielen. Beim WVV genießt das Turnier in Marl einen hohen Stellenwert. So hat sich der erst im vergangenen Jahr neu gewählte WVV-Präsident Egon Baumgarten für beide Turniertage angesagt.

Verbandstrainer Wolfgang Schütz und sein Trainerteam wollen letzte Erkenntnisse über den aktuellen Leistungsstand ihrer Auswahlkader gewinnen.

thb

WVV-Cup 2004: Beginn am Samstag ist um 9.30 Uhr, die offizielle Eröffnung erfolgt ca. 11.30 Uhr. Am Sonntag geht es 9.00 Uhr weiter. Die Siegerehrung ist für 16 Uhr vorgesehen. Alle Spiele werden in der Sporthalle der Willy-Brandt-Gesamtschule ausgetragen.

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost 

Samstag. 03. Januar 2004

Nie wieder! Fehler des Jahres

Olympia 2012? Nicht in Deutschland!
Die Geste war gut gemeint, aber null durchdacht: Das NOK schoss mit dem Votum für Leipzig ein Eigentor. Dem Wahl-Triumph der sächsischen Metropole folgten Stasi-Vorwürfe, dubiose Geschäfte, Rücktritte, Rausschmisse. Olympia 2012 in Deutschland? Fast unmöglich. Der Stadt, dem Umland, dem gesamten Osten hätte man anders helfen müssen.

Dopingfall des Jahres
Die neu entdeckte Sünde heißt THG
Der Griff zu Pillen und Spritzen ist längst zum Volkssport in der Welt der Athleten geworden. Neu in 2003 war nicht die Zahl der aufgedeckten Dopingfälle, sondern das Mittel. THG heißt die frisch entdeckte Sünde, die erstmals der amerikanischen Sprinterin Kelli White nachweislich zu zwei WM-Titeln in Paris verholfen hatte.

Brutalität des Jahres
Tod und Prügel im Fußball-Stadion
In Turin wurde ein Juventus-Fan erstochen. In Neapel stürzte ein SSC-Anhänger vom Stadiondach und starb. In Spanien wurde ein La Coruña-Sympathisant zu Tode geprügelt. In Griechenland kommt es regelmäßig zu schweren Ausschreitungen, ebenso in der Türkei, wo die deutsche U21-Nationalelf sogar von Polizisten und Ordnern tätlich angegriffen wurde. Die Zustände in manchen Fußball-Arenen Europas sind beängstigend.

Comeback des Jahres
ARD-Sportschau - näher dran als »ran«
Gespannt wartete die Fußball-Nation auf die Rückkehr einer Legende: Seit August ist die ARD-Sportschau als Bundesliga-Berichterstatter zurück - und überzeugte die Zuschauer. Weniger Werbung, weniger Statistiken, kein Publikum im Studio, und trotzdem wesentlich näher dran am Geschehen als Vorgänger "ran" bei SAT.1.

Geste des Jahres
Jan Ullrich, der wahre Sieger der Tour
Allein die Tatsache, wie phänomenal er sich nach seiner Dopingsperre zurückgemeldet hat, verdient schon Respekt. Doch Jan Ullrich bewies bei der Tour der France auch bewundernswerten Sportsgeist. Als Lance Armstrong auf der 15. Etappe stürzte, weil er mit dem Lenker in einer Zuschauer-Tasche hängen geblieben war, wartete Ullrich, statt die Gunst der Stunde zu nutzen. Armstrong gewann am Ende, Ullrich wurde Zweiter.

Entwicklung des Jahres
Frauen-Power fegt über die Nation
Sie heißen Evi Sachenbacher, Anni Friesinger, Claudia Pechstein, Martina Glagow, Kati Wilhelm, Antje Buschschulte, Nia Künzer oder Birgit Prinz. Sie spielen Fußball, schwimmen, fahren Ski, betreiben Eisschnelllauf oder Biathlon - und allesamt auf Weltklasse-Niveau. Die deutschen Sportlerinnen haben uns viel Plaisier bereitet.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel