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| Deutschland - DVV-News |
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Sonntag. 04. Januar 2004 |
In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar um 1.00 Uhr ist die DVV-Frauen-Nationalmannschaft sicher in ihrem Hotel in Baku/Aserbaidschan angekommen. Nach Auskunft von Delegationsleiter Thorsten Endres verlief die Reise völlig problemlos, zudem sei das Hotel sehr gut. Lediglich für Christina Benecke gab es eine negative Überraschung: Ihr Gepäck war nach der Ankunft am Flughafen nicht aufzutreiben. Heute morgen absolvierte die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee ein erstes Training.
Die
DVV-Auswahl tritt vom 5.-10. Januar in Baku bei der europäischen
Olympia-Qualifikation an. Neben der deutschen Mannschaft sind noch Polen, die Türkei,
die Niederlande, Russland, Italien, Bulgarien und Aserbaidschan am Start und
spielen um das eine zu vergebene Athen-Ticket. Deutschland spielt zunächst in
der Vorrunde gegen Aserbaidschan (6.1.), ehe es gegen Europameister Polen (7.1.)
und den WM-3. Russland (8.1.) geht. Die vier anderen Teams sind in der anderen
Vorrundengruppe. Am 9. Januar bestreiten die jeweils beiden Gruppenersten die
Halbfinalspiele, am 10. Januar folgt das Finale.
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Sonntag. 04. Januar 2004 |
Olympia-Quali:
Erstes Training ohne Bakumovski
DVV-Auswahl
in Leipzig eingetroffen
Um 17.50 Uhr betraten die deutschen Spieler das erste Mal im Jahr 2004 die Arena Leipzig, um 18.15 Uhr flog der erste Ball über das Netz. Das erste Training der DVV-Auswahl in der Spielstätte der europäischen Olympia-Qualifikation stand auf dem Programm. Doch nur elf der zwölf von Bundestrainer Stelian Moculescu nominierten Nationalspieler waren dabei, Eugen Bakumovski lag mit einem Infekt im Hotelbett.
Neben der deutschen Mannschaft trainierten heute auch die Finnen, Polen und Franzosen. Bulgarien und Russland ließen das Training sausen, die Niederlande und Spanien reisen erst morgen an.
Am
morgigen Sonntag, 4. Januar, findet ab 13.00 Uhr die Eröffnungs-Pressekonferenz
mit den bereits anwesenden Cheftrainern der Teams statt. Anschließend stellt
DVV-Partner Zürich seine Sendung „Zürich Sports“ vor, moderiert von
Zehnkampf-Olympiasieger Christian Schenk, der auch durch die monatliche Sendung
führt.
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Sonntag. 04. Januar 2004 |
Vor
der Quali in Leipzig: Russland mit vier Siegen gegen Holland
Ähnlich wie die deutsche Nationalmannschaft verzichtete das russische nationale Aufgebot in der Vorbereitung auf die Olympiaqualifikation in Leipzig auf eine Turnierteilnahme (St. Niklaas, Almelo) und bereitete sich in aller Ruhe in den Niederlanden auf die Qualifikation vor. Dabei kam es zu vier Vergleichen mit der holländischen Nationalmannschaft. Alle vier Partien wurden von den Russen gewonnen (3-0,3-0,3-2,3-1). Der härteste Gegner für die deutsche Mannschaft in der Vorrunde in Leipzig scheint gut gerüstet ...
Im letzten Spiel in Apeldoorn verzichtete Trainer Chipouline ganz auf seine "Italiener" (Dinekeine, Choulepov und Kazakov) und trat praktisch mit der Vereinsmannschaft von Lokomotive Belgorod an. Zwar ging der erste Satz mit 23-25 knapp verloren, doch zeigte sich in der Folge die deutliche Überlegenheit der Russen in der Abwehr (Block) und im Angriff/Aufschlag. Zuspieler Kamouttskikh (Bild oben) lieferte eine Glanzpartie. Die Niederländer kamen vor allen Dingen dann unter Druck, wenn sie gegen die aufschlagstarken Russen mit einem Zweierriegel (!) mit Nummerdoor und Klok annahmen. In Goedkoop´s Mannschaft besonders stark das Trio Görtzen, Nummerdor und Schuil.
Anlässlich der Partie in
Apeldoorn präsentierte sich die neu gegründete Stiftung "proVolley"
(Nachfolgerin von TopSport Nederland) und entwarf im Beisein der Nationaltrainer
Bert Goedkoop (Herren) und Angelo Frigoni (Damen) ihre Pläne für die Zukunft.
"proVolley" will sich vornehmlich um die Zukunft der
Nationalmannschaften kümmern - die Perspektive geht bis 2008. Zunächst soll
versucht werden, so der Vorsitzende Theo Meyer und der Direktor Hans Hein, durch
den Aufbau eines Business Club notwendige finanzielle Mittel heranzuschaffen.
Bei dieser Gelegenheit wurden
auch die Trainer zu den Aussichten auf die bevorstehenden Qualifikationsturniere
befragt. Goedkoop sah das Erreichen des Halbfinales (Siege über Finnland und
Spanien!) als Pflicht an und Mannschaftsführer Nummerdor ergänzte:
"Danach ist alles möglich - bei der letzten EM haben wir immerhin Russland
geschlagen!"
Trainer
Frigoni musste sich herbe Kritik gefallen lassen, weil er für seinen 18-Kader
nur zwei Zuspielerinnen nominiert hatte. Zuspielerin Kim Staelens, an Krücken
anwesend (Bild unten), hatte sich während der Vorbereitung schwer verletzt (vm
berichtete). Die Holländerinnen müssen nun mit nur einer "echten"
Zuspielerin (Suzanne Freriks) zum Turnier nach Baku. Immerhin stieß kurz vor
dem Abflug noch Francien Huurman aus Japan (spielt bei den Hisamitsu Springs)
zum Kader.
Jürgen
Sabarz
| Deutschland - Smash-News |
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Sonntag. 04. Januar 2004 |
DVV-Juniorinnen:
Gutes Spiel, aber 0:3
Obwohl
die deutsche Juniorinnennationalmannschaft im zweiten Spiel gegen Italien mit
0:3 (21:25, 22:25, 23:25) verlor, lobte Bundesjugendtrainer Jens Tietböhl sein
Team: „Das war eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vortag.“ Seine
Kritik galt im wesentlichen der noch zu schwachen Blockarbeit.
Für
Deutschland auf dem Feld waren Nadja Jenzewski, Hana Kovarova, Inga Vollbrecht,
Kristin Kasperski, Margarethe Kozuch, Marlit Fischer und Veronika Pongratz.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel