| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
FC
09 verliert im Abstiegskampf weiter an Boden
Schüttorfer
Zweitliga-Volleyballer produzieren beim 1:3 in Ludwigslust viel zu viele
Eigenfehler
Auch
eine 1:0-Satzführung brachte die Schüttorfer nicht auf die Siegerstraße. Nach
der Niederlage sind ihre Chancen auf den Klassenerhalt weiter gesunken.
schüttorf/his – Einen herben Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg aus der Zweiten Volleyball-Bundesliga musste der FC Schüttorf 09 am Sonnabend in Ludwigslust hinnehmen. Die Obergrafschafter unterlagen gegen die Volley Tigers mit 1:3 (25:17, 22:25, 20:25, 14:25). Im Duell des Vorletzten gegen den Letzten erwischte das Team von Trainer Dirk Schlotfeldt sogar den besseren Start. Die 09-er, die mit komplettem Aufgebot angereist waren, lagen im ersten Durchgang ständig in Front. Dass die Gäste den Satz deutlich mit 25:17 für sich entschieden, war auf zwei Faktoren zurückzuführen: Zum einen lief das 09-Spiel rund, zum anderen profitierten die Schüttorfer von einer Vielzahl von Eigenfehlern der Volley Tigers.
"Wir konnten unser Niveau dann aber nicht halten", sagte Schlotfeldt. Durch einige misslungene Aktionen schwand das Selbstvertrauen der 09-Akteure immer mehr. Bis zum 12:12 gestalteten die Schüttorfer den zweiten Durchgang offen. Zwei Annahmefehler und ein verschlagener Angriffsball sorgten dann dafür, dass die Ludwigsluster sich mit drei Punkten absetzen konnten. "Dem Rückstand sind wir dann vergeblich hinterhergelaufen", berichtet der 09-Coach. Auch einige Wechsel in der Schüttorfer Formation führten die Wende nicht mehr herbei.
So ersetzte Timo Timpe den ehemaligen Ludwigsluster Martin Petzold im Zuspiel, Henning Wegter kam im Außenangriff zum Zuge. Schlotfeldt: "Sie haben ihre Sache ganz gut gemacht. Gereicht hat es aber nicht mehr." Mit 25:22 schafften die Gastgeber den Satzausgleich.
Der dritte Durchgang war ein Spiegelbild des vorherigen Satzes. Wieder hielten die Schüttorfer eine zeitlang mit, konnten die Eigenfehlerquote aber nicht minimieren. Im vierten Satz ließen die Gäste nach einem frühen Rückstand und einigen unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen dann jegliches Aufbäumen vermissen. "Das Ergebnis sagt alles. Die Spieler haben ab Mitte des Satzes die Köpfe hängen lassen und den Satz praktisch abgeschenkt", kritisierte Schlotfeldt.
Nach
dem 14:25 und der zwölften Saisonniederlage schlichen die Schüttorfer
gesenkten Hauptes aus der Halle. Bis zum nächsten Abstiegsgipfel am Sonntag
gegen Fortuna Bonn ist viel Aufbauarbeit gefordert. "Unsere Chancen im
Abstiegskampf sind natürlich schlechter geworden. Aber noch sind wir nicht
abgestiegen", stellte Schlotfeldt fest, der auf eine Trotzreaktion seiner
Spieler hofft.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
SC
Union wird beim Tabellenletzten Detmold gefordert
Beim
3:2 zu schwankend
DETMOLD/his – Ein emotionales Wellental erlebten am Sonnabend Aktive und Verantwortliche des SC Union Emlichheim. Erst nach 106 Minuten und fünf Sätzen stand der Volleyball-Zweitligist aus der Niedergrafschaft beim Detmolder TV als Sieger fest. Beim 20:25, 25:10, 26:24, 23:25 und 15:6 stellte der Tabellenletzte das Team von Trainer Pierre Mathieu vor mehr Schwierigkeiten als erwartet. "Detmold ist engagiert zur Sache gegangen. Wenn sie immer so auftreten, werden sie da unten noch rauskommen", lobte SCU-Manager Norbert Bußmann den Aufsteiger.
Den Emlichheimerinnen fehlte nach der dreiwöchigen Spielpause der Rhythmus. Ohne Inga Stegemeyer, die sich einer Knie-Arthroskopie unterziehen musste, verloren sie den ersten Satz mit 20:25. Im zweiten Abschnitt bot sich 150 Zuschauern, die die Heimmannschaft lautstark unterstützten, ein komplett anderes Bild. Die Gäste dominierten klar und bauten eine 8:3-Führung bis zum 25:10 aus.
Die
Sicherheit kehrte damit aber nicht ins SCU-Spiel zurück. So führten die
Emlichheimerinnen im dritten Abschnitt bereits mit 23:18, ließen die
Gastgeberinnen aber noch einmal auf 24:24 herankommen. "Dann war das Glück
aber auf unserer Seite und wir hatten bei zwei langen Ballwechseln das bessere
Ende für uns", erzählt Bußmann.
Im vierten Satz
schlichen sich wieder Fehler ins SCU-Spiel ein. Besonders die Annahme gehörte
zu den Schwachstellen. So gelangen den Detmolderinnen mit dem Aufschlag entweder
direkte Punkte, oder Zuspielerin Lise Hissink, die nicht ihren besten Tag
erwischt hatte, wurde das Aufbauspiel schwer gemacht. Die Gastgeberinnen
schafften mit 25:23 den Satzausgleich.
Es
gab aber auch Lichtblicke im SCU-Spiel. Ramona Meier feierte ein gelungenes
Comeback, obwohl sie nach ihrer Schulterverletzung nur mit angezogener
Handbremse angreifen konnte. "Sie bringt Begeisterung aufs Feld und hat außerdem
gut serviert, geblockt und intelligent geschlagen", unterstrich Mathieu die
Wichtigkeit seiner Spieführerin. Positiv fiel Anika Brinkmann auf, die stark
aufschlug und viele Angriffsbälle im DTV-Feld versenkte. So hatte das junge
SCU-Team im Tiebreak wieder alles unter Kontrolle. Durch die Niederlage von
Olympia Berlin in Obernkirchen hatte das 15:6 im fünften Satz noch einen
positiven Begleitaspekt: Die Emlichheimerinnen erklommen für einen Tag die
Tabellenspitze.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
Hamburg - Carsten Schmidt, Coach und Macher der Volleyballerinnen des Zweitliga-Aufsteigers WiWa Hamburg (6.; 14:12 Punkte), bekam in der Sporthalle Rüterstraße gleich drei Dinge zu seinem 38. Geburtstag geschenkt: das 3:1 (25:23, 19:25, 32:30, 25:15) im Lokalderby gegen den CVJM, eine Flasche Sekt vom Gegner und eine Dauerkarte für den CVJM, den Tabellenvorletzten.
Dass
der Erfolg vor 250 Zuschauern glücklich war, wusste der WiWa-Trainer:
"Wenn wir den dritten Satz verlieren, gewinnt der CVJM." Eine
Netzroller-Aufgabe von Jana Takacova entschied den Durchgang. Danach brach das
CVJM-Team ein. "Meine Mannschaft ist noch zu jung", so Helmut von
Soosten. Ob der Coach bleibt, ist offen. Nach der Olympiaqualifikation der
deutschen Frauen steigen seine Chancen auf den Job als Jugendbundestrainer.
masch
(Anmerkung
der Smash: Helmut von Soosten ist Bundesjugendtrainer. Gemeint ist eine
Vertragsverlängerung.)
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
Volleyballerinnen schmettern sich nach Athen
Qualifikation
für Olympia erneut geschafft. DVV-Frauen besiegen im Finale den EM-Zweiten Türkei
mit 3:0.
Baku - Kaum jemand hatte es ihnen zugetraut, selbst Bundestrainer Hee Wan Lee hielt die Aufgabe anfangs für "kaum lösbar". Zwölf nervenstarke Frauen widerlegten in Baku jedoch alle Skeptiker. Mit einem finalen 3:0 (25:22, 25:16, 25:7) über den EM-Zweiten Türkei schmetterten sich die deutschen Volleyballerinnen zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Das Turnier in Aserbaidschan war ihre einzige Qualifikationschance.
Deutschlands
Männer scheiterten dagegen in Leipzig im Halbfinale an den Niederlanden 0:3.
Die wiederum mussten im Endspiel das Olympiaticket den riesigen Russen überlassen,
die im Turnier keinen Satz verloren.
In Baku wurde
unterdessen gefeiert, bis auch die flüssigen Vorräte erschöpft waren.
"Wir schweben alle auf Wolke sieben, das war ein Sieg wie im Rausch. Das
ist ein großes Team mit vielen kleinen Stehauffrauen", jubelte
Mannschaftsführerin Angelina Grün, ehe nach einer Stunde unruhigen Schlafs
morgens um halb sechs Ortszeit die Rückreise über London - wo das Gepäck hängen
blieb - nach Frankfurt angetreten wurde.
Dort wartete Werner von Moltke, der Präsident des Deutschen Volleyballverbandes (DVV), auf dem Flughafen mit Blumen und einem Strauß Lobeshymnen: "Diese Frauen sind ein sensationeller Glücksfall für den deutschen Volleyball." Ein finanzieller dazu. Die Olympiaqualifikation verhinderte den Absturz des DVV in die Förderklasse drei des Deutschen Sportbundes und sicherte 100 000 Euro zusätzliche Zuschüsse. "Jetzt besorge ich euch bis Athen einen Trikotsponsor", versprach von Moltke.
Der EM-Dritte von 2003 hatte in Baku die versammelte europäische Elite ausgeschaltet, darunter den Olympiazweiten Russland und im Halbfinale Weltmeister Italien (jeweils 3:2), nur Europameister Polen (2:3) hatte die deutschen Frauen in der Vorrunde zwischenzeitlich geblockt.
"Wir sind eine tolle Mannschaft, in der es keine Reibereien und keinen Neid gibt", erklärte die Hamburgerin Christina Benecke (TV Fischbek) die jüngsten Erfolge, die nach dem enttäuschenden zehnten Platz bei der WM 2002 im eigenen Land nicht erwartet werden konnten. Benecke: "Andere Mannschaft mögen bessere Einzelspielerinnen haben, wir sind jedoch als Einheit aufgetreten. Und damit haben wir uns von Spiel zu Spiel größeren Respekt bei den Gegnern verschafft. Dieses Team hat um jeden Ball gekämpft. Das hat richtigen Spaß gemacht."
Die 29-Jährige darf nach Sydney auf ihre zweite Olympiateilnahme hoffen. "Der Bundestrainer hat mir gesagt, dass er mit meiner Leistung sehr zufrieden war", berichtete Benecke. Hee Wan Lee, der sich wie alle männlichen Delegationsteilnehmer eine Glatze hatte schneiden lassen müssen, deutete nach der Rückkehr dann auch an, dass er auf das erfolgreiche Dutzend auch in Athen setzen möchte.
Mit
den Italien-Profis Sylvia Roll (verletzt) und Hanka Pachale (kein Interesse)
sowie Birgit Thumm (Vilsbiburg/nach Kreuzbandriss nicht in Bestform) fehlten in
Aserbaidschan indes drei der besten deutschen Volleyballerinnen. "Trotzdem
gehe ich davon aus, dass ich bei Olympia dabei sein werde", sagte Benecke.
Das neu gewonnene Selbstvertrauen jedenfalls kann ihr keine(r) mehr nehmen.
rg
| Deutschland - Ahrensburger Zeitung |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
Oststeinbeks Männer feiern in Kyritz einen 3:0-Erfolg
Oststeinbek - Im Volleyball gibt es zuweilen eine starke Tendenz zur genauen Spezialisierung der Spieler. Eine andere Philosophie verfolgt da der einstige Junioren-Bundestrainer Bernd Schlesinger, heute Coach bei den Zweitbundesliga-Männern des Oststeinbeker SV: "Bei mir muss im Training jeder alles machen." Beim 3:0 (25:22, 25:22, 25:21) im Punktspiel bei Fortuna Kyritz zahlte sich dies aus.
Noch nie hatte beispielsweise Annahmespezialist Fridolin Lippens diagonal zum Zuspieler Sebastian Neufeld geschmettert. Im zweiten Satz folgte der Coach einer Intuition. Eigentlich war Lippens nur für ein paar Ballwechsel im Abwehrbereich für Jan Buhrmester eingewechselt worden. "Ich habe ihn dann einfach mal vorne drin gelassen", sagte Schlesinger. Und der gelernte Außenangreifer machte sich gut auf der Position zwei, blieb bis zum Abpfiff auf dem Feld. Dabei hatte Buhrmester - lange Zeit etwas außer Form - durchaus solide gespielt.
"Manchmal ist es einfach richtig, so einer Eingebung zu folgen", so der Coach. Zumal Lippens sich im dritten Satz beim Spielstand von 21:21 auch traute, einen Schmetterball aus dem Hinterfeld genau auf die Auslinie zu setzen. Schlesinger: "Bei solchen Bällen ist natürlich auch ein wenig Glück dabei." Doch andere Spieler scheuen zuweilen das Risiko. Die Folge des Punktgewinns: Die Brandenburger, die in der Hinrunde in Oststeinbek noch mit 3:0 gewonnen hatten, brachen ein und machten keinen Zähler mehr.
Mit 14:14 Punkten haben sich die Oststeinbeker nun endgültig im Tabellenmittelfeld etabliert. "Vergangene Saison hatten wir zum selben Zeitpunkt erst acht Zähler", erinnert sich der OSV-Trainer. Insofern sollte das Team in dieser Saison kaum mehr in Abstiegsgefahr geraten können.
Der
Club und der Trainer haben auch schon ein erstes Gespräch über die Fortsetzung
der Zusammenarbeit geführt. "Wir könnten diese Saison viel früher mit möglichen
Neuzugängen sprechen", erklärte der Coach. In welche Richtung Schlesinger
denkt, zeigt die Tatsache, dass zum Beispiel der 16 Jahre alte Hamburger
Auswahlspieler Oliver Utermöhl vom Barsbütteler SV seit einigen Wochen einmal
in der Woche zu Gast beim Training ist. Der OSV soll für Talente des Hamburger
Raumes attraktiv werden.
masch
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
USA,
Argentinien, Tunesien für Athen qualifiziert!
Ebenso
Kenia bei den Frauen
Neben den DVV-Frauen und Russland bei den Männern wurden am vergangenen Wochenende weitere Olympiatickets vergeben. Bei den Männern setzten sich die USA in einem packenden Finale gegen Kuba mit 3:2 (21-25, 25-18, 24-26, 25-22, 15-13) durch und sicherten sich als Sieger des Bereichs Norceca die Teilnahme an Athen 2004. Gleiches gilt für Tunesien. Der Afrikameister wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann souverän den Afrika-Entscheid. Im entscheidenden Spiel gab es ein deutliches 3:0 (25-19, 25-16, 25-22) gegen den Dauerrivalen Ägypten. Das dritte Männer-Ticket am Wochenende errangen die Argentinier. Der WM-6. gab bei seinen Erfolgen über Peru, Chile und Venezuela keinen einzigen Satz ab.
Bei den
Frauen gewann Kenia den Afrika-Entscheid, vorentscheidend war dabei das 3:1
(25-21, 23-25, 25-17, 25-20) über Ägypten.
| Deutschland - Rüsselsheimer Echo |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
Rüsselsheim:
Mit Rumpfteam ist TG chancenlos
Rüsselsheimer
Zweitliga-Männer verlieren bei Klassenneuling GSVE Delitzsch 1:3
Einen Fehlstart ins neue Jahr beklagt die TG Rüsselsheim. Ohne die drei Stammspieler Andreas Baboulidis, Sven Bilmeier und Sebastian Göbel hatten die Zweitliga-Volleyballer aus Rüsselsheim bei Klassenneuling GSVE Delitzsch keine Chance. Mit 1:3 (15:25, 19:25, 25:19, 21:25) fiel das Ergebnis klar aus.
Dass es zur dritten Saisonniederlage ausgerechnet vor dem Spitzenspiel gegen ASV Dachau am nächsten Samstag in der Gustav-Heinemann-Halle (20 Uhr) kam, war so nicht geplant. Doch drei Ausfälle konnte das Rumpfteam der TG nicht kompensieren.
Haupt-Annahmespieler
Baboulidis und Mittelblocker Göbel hatten private Gründe angegeben. Bilmeier,
im Angriff universell einsetzbar, war beruflich verhindert. So fehlte Trainer
Raimund Jeuck die halbe Stammsechs.
Gegen die bekanntermaßen heimstarken Gastgeber, die in der kleinen, voll
besetzten Halle in Delitzsch von über 250 Zuschauern angefeuert wurden und in
einer besseren Verfassung waren als im Hinspiel, machte der ersatzgeschwächte
Tabellenführer TG in den ersten beiden Sätzen keinen Stich. Mit 15:25 und
19:25 gingen sie auch klar verloren.
Im dritten Durchgang stellte TG-Coach Jeuck um und brachte Björn Schwenzer für Alex Genzer in der Annahme. Delitzsch fühlte sich wohl schon zu siegessicher. So konnte die TG mit 25:19 auf 1:2 Sätze verkürzen. Doch dann legten die Gastgeber wieder zu und holten sich im vierten Abschnitt mit 25:21 sicher Satz und Sieg.
Aus
Sicht von Trainer Raimund Jeuck war das Spiel nicht zu gewinnen: „Dazu waren
wir in Aufschlag, Annahme und Block zu schwach.“Am nächsten Wochenende gegen
Dachau rechnet der Trainer wieder mit seinem kompletten Kader. Das ist auch gut
so. Denn sonst hätten die TG-Männer wohl keine Chance gegen den Titelanwärter
aus Dachau.
| Deutschland - www.volleyballer.de |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
Alemannia
Aachen siegt in Warendorf 3:1
Guter Jahresbeginn oder erfolgreicher Auftakt der Rückrunde – egal, was eher stimmt. Im ersten Spiel in der 2. Bundesliga war die Alemannia zum Saisonauftakt gegen Warendorf mit 0:3 ordentlich unter die Räder gekommen. Dass Aachen in der 2. Liga offensichtlich zu seiner wahren Leistungsfähigkeit gefunden hat, zeigt der 3:1-Sieg beim Tabellenvierten Warendorf -ein Erfolg, der der Alemannia in einigen gemeinsamen Jahren in der Regionalliga verwehrt blieb.
Nach etwas „tranigem“ Beginn mit einigen unnötigen Eigenfehlern auf Aachener Seite lief die Mannschaft im ersten Satz ständig einem Rückstand hinterher. Zum 18:18 konnte erstmals der Gleichstand erreicht werden, ehe eine Serie von Sprungaufschlägen Warendorf entscheidend mit 22:18 in Führung brachte. Diesen Rückstand konnte die Alemannia dann nicht mehr aufholen und der erste Satz ging an Warendorf.
Im ersten Satz zeigte sich aber schon, dass die taktische Umstellung im Aachener Spielsystem Früchte trug. Zwar gab es noch einige Abstimmungsprobleme, aber insbesondere der Block auf der Position 2 mit der Diagonalspielerin Ilka Semmler brachte die gegnerischen Angreiferinnen ins Grübeln: So wie gegen Aachen gewohnt – fest in die Diagonale – funktionierte es heute wohl nicht.
Beim Wechsel forderten die Trainer von der Mannschaft, durch erhöhte Aufmerksamkeit die Anzahl der vertanen Punktchancen zu reduzieren. Dies wurde von der Mannschaft umgesetzt, die an Satz 2 zunehmend besser ins Spiel fand. Basierend auf einer konstant guten Annahme konnte Zuspielerin Martina Schudoma die heute sehr variablen Schnellangreiferinnen über die Mittelposition immer wieder erfolgreich einsetzen. Ansonsten punktete Ilka Semmler, die erneut eine sehr starke Leistung ablieferte, über die Diagonalposition fast nach Belieben.
Deshalb führte die Alemannia ab Beginn im zweiten Satz mit einigen Punkten Vorsprung und ließ sich diesen auch bis zum Satzende nicht mehr nehmen: mit 25:21 war der Satzausgleich geschafft.
Die Alemannia hatte nun auch ihre „Lieblingsspielerin“ in der gegnerischen Annahme gefunden. Gnadenlos legten die Aachener Spielerinnen die Schwachpunkte in der Warendorfer Annahme offen, zwangen den Gegner zum einfachen Angriffsspiel über die Außenpositionen. Doch zumeist war der Aachener Block schon da und konnte direkt punkten. Ansonsten war Verlass auf die Aachener Abwehr und die Gegenangriffe wurden bis auf wenige Ausnahmen konsequent ausgespielt. Ergebnis dieser Spielweise: 25:15 für die Alemannia in Satz 3.
Zu Beginn des vierten Satzes änderte der Gegner seine Aufstellung, um zu neuen Zuordnungen im Bereich Angriff-Block zu kommen. Dies hatte in gewissem Umfang auch Erfolg, da die stärkste Warendorfer Angreiferin nun nicht mehr von Ilka Semmler gestoppt wurde. Die Aachener Mannschaft hatte jedoch zu diesem Zeitpunkt so in ihr Spiel gefunden, dass auch dies keine Wendung des Spiel mehr herbei führen konnte. Der schnelle heraus gespielte Vorsprung wurde von 10:10 auf 16:12 ausgebaut. Danach spielte die Alemannia den vierten Satz souverän „nach Hause“ und konnte nach der erfolgreichen Verwertung des zweiten Matchballes ausgiebig den Sieg feiern. Anzumerken sei noch, dass in der Schlussphase des Spieles der mitgereiste Aachener Fan lauter war als der Rest der Halle J.
Einziger
Wermuthstropfen des Wochenendes: Durch den Sieg von Obernkirchen gegen den VCO
Berlin konnte die Alemannia sich mit dem 4. Sieg in 5 Spielen in der Tabelle
nicht verbessern. Aber das kann am nächsten Wochenende im Spiel in Obernkirchen
und danach im Heimspiel gegen CVJM Hamburg korrigiert werden.
Reinhard Strauch
| Deutschland - www.volleyballer.de |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
Hachings Volleyballer heiß auf Mendig
Eine Woche vor dem ersten Spiel im neuen Jahr gegen MAOAM Mendig bestritten die Volleyballer vom TSV Unterhaching an diesem Wochenende ihre letzten Vorbereitungsspiele in Markranstädt. Zwar fehlten dem Hachinger Coach krankheitsbedingt der Diagonalspieler Liegsalz, Libero Gärtner und Außenangreifer Matthes, aber trotzdem boten seine Schützlinge eine respektable Leistung.
Die Gastgeber konnten sie am Samstag deutlich mit 3:0 besiegen, unterlagen dann zwar klar Bratislava mit 0:3, konnten am Sonntag jedoch in einer weiteren Partie gegen die Slowaken mit 3:1 gewinnen. Paduretu konnte also in Anbetracht seiner dezimierten Mannschaft zufrieden sein.
Gegen
Mendig wollen die Hachinger wieder komplett sein und zwei wichtige Punkte für
den Platz in der Runde der besten Sechs ergattern. Und dank der harten
Vorbereitung, sollte dies auch machbar sein.
Andreas Bergmann
| Deutschland - Der Spiegel |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
"Kein
Team der Welt hätte uns stoppen können"
Mit ihrer
dritten Olympia-Teilnahme in Folge haben die deutschen Volleyball-Frauen für
Euphorie im ganzen Land gesorgt. Besonders die Kampfkraft und der unbändige
Siegeswille des Teams von Bundestrainer Hee Wan Lee in der Qualifikation
beeindruckte. Spielführerin Angelina Grün erklärt das Geheimnis der jungen
Mannschaft.
Angelina
Grün, Deutschlands Volleyballerinnen fahren zum dritten Mal in Folge zu
Olympia. Gratulation.
Angelina Grün: Das war ein Sieg wie im Rausch. Ich kann's noch gar nicht
fassen, der Kopf ist so leer. Wir schweben alle auf Wolke sieben, auch wenn wir
langsam die Schmerzen im Körper nach all den Strapazen spüren. Das ist ein großer
Erfolg für den deutschen Volleyball und für uns Spielerinnen das Allergrößte,
bei Olympia dabei zu sein.
Aufholjagd
gegen Russland, zwei Matchbälle gegen Italien abgewehrt - wo hat die Mannschaft
die Energie für diese Leistung hergenommen?
Grün: Wir sind ein großes Team mit vielen kleinen Stehaufmännchen. Wir
waren ein paar Mal fast tot und sind doch wieder aufgestanden. Gegen die Türken
haben wir dann so einen Lauf gekriegt, da hätte uns kein Team der Welt stoppen
können.
Wo liegt
das Geheimnis des Erfolgs?
Grün: Eindeutig in unserem Wahnsinns-Teamgeist. Es gibt keine Einzelstars,
sondern wir sind eine Mannschaft. Das Turnier hat diese Stärke gezeigt. Jeder
kennt die Stärken, aber auch die Schwächen der anderen. Wir wissen, wir sind
aufeinander angewiesen. Wenn mal was nicht klappt, zerfressen wir uns nicht. Die
Chemie im gesamten Team ist einfach phänomenal.
Es heißt,
dass es nun eine schöne Prämie gibt.
Grün: Vielleicht wird die ja noch aufgestockt. Im Ernst: Das ist ein schönes
Geschenk, aber sowas brauchen wir gar nicht als Motivation. Der Siegeswille der
Mannschaft kommt von innen.
Welchen
Anteil hat Bundestrainer Hee Wan Lee am Erfolg?
Grün: Er glaubt immer an uns und ist ein Wahnsinnstrainer. Zum einen ist er
ein guter Technikcoach, durch den wir im Sommer gereift sind. Zum anderen
strahlt er in auch in kritischen Situationen einfach eine unglaubliche Ruhe aus.
Wenn man so jemanden auf der Bank hat, kann man einfach nicht in Panik geraten.
Ist mit
so einem Trainer und so einer Mannschaft eine Medaille bei Olympia möglich?
Grün: Wir wollen auf jeden Fall an das Niveau von Baku anknüpfen. Bei den
letzten Sommerspielen waren wir Sechster, das ist das Ziel, und vielleicht können
wir uns nach oben steigern. Die Teams in der Welt sind zusammengerückt, wir
sind besser geworden und können an einem guten Tag jeden schlagen.
Gibt es
überhaupt jetzt noch den Wunsch, Sylvia Roll und Hanka Pachale für Olympia zurückzuholen,
die ja freiwillig auf Baku verzichtet haben?
Grün: Im Moment sind die auf dem Feld, die wirklich spielen wollen. So soll
es auch bleiben. Auf jeden Fall hat es diese Mannschaft nicht nötig, jemanden
zu bitten.
Das
Gespräch führte Lars Becker
| Deutschland - Frankfurter Allgemeine Zeitung |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
11. Januar 2004 Vielleicht ist Werner von Moltke genau der Richtige, um zu erklären, was sich bei der Olympiaqualifikation der Frauen in Baku abgespielt hat. Der Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) war früher Zehnkämpfer und Leichtathletik-Funktionär. Er räumt selbst ein, daß er nach seinem Disziplinwechsel vor fünf Jahren lange gebraucht habe, um Volleyball halbwegs zu verstehen. Und noch immer hält er das komplexe Spiel für eine rätselhafte Sportart, wie er manchmal sagt. Womöglich wird es der Graf nun ein für allemal sein lassen, den Volleyball nach den Gesetzen der Logik zu analysieren - was ihm, dem Bauchmenschen, ohnehin nicht sonderlich liegt. "Das kann mir kein Fachmann erklären, das ist ein verrückter Sport", sagte von Moltke nach der Achterbahnfahrt beim 3:2-Erfolg über Weltmeister Italien im Halbfinale.
Er hat recht. Die wundersame Woche von Baku taugt als Lehrstück dafür, daß sich der Sport in seinen elektrisierendsten Momenten rationalen Erklärungsmustern entzieht. Schon als die deutschen Volleyballfrauen sich auf den Weg zu ihrer "Mission Impossible" nach Aserbaidschan machten, galten sie als chancenlos. Mit Hanka Pachale und Sylvia Roll fehlten zwei ihrer besten Kräfte. Manche Spielerin wie Judith Sylvester, die nun gefeiert wird, war bei der Weltmeisterschaft vor anderthalb Jahren in Deutschland für ihren mißlungenen Auftritt vom eigenen Publikum ausgepfiffen worden. Wie soll man erklären, daß das deutsche Team im dritten Fünfsatzspiel innerhalb von drei Tagen noch Verve und Willenskraft hat, gegen Weltmeister Italien aussichtslose Rückstände wettzumachen und zwei Matchbälle abzuwehren? Wann hat es das schon einmal gegeben, daß eine deutsche Volleyballauswahl in einem bedeutenden Finale einem der weltbesten Teams, zu denen die Türkei momentan zählt, eine Lektion erteilt?
Wie auch immer: Der Triumph im vorolympischen Verdrängungswettbewerb ist für den deutschen Volleyball der größte Erfolg seit vielen Jahren, und für den Verbandspräsidenten ist er so etwas wie das große Los. Der Turniersieg hat diese Sportart wenigstens für ein paar Tage ins warme Licht der Öffentlichkeit gerückt. Er wird Werner von Moltke den Rücken stärken. Der Präsident war zuletzt wegen der intensiven Förderung der Nationalteams verbandsintern unter Druck geraten. Immer lauter und drängender fordern die Vertreter der Beach-Variante, die sich in Deutschland besser vermarkten läßt als der Hallenvolleyball, einen größeren Anteil vom Verbandskuchen. Tatsächlich wären von Moltke die Argumente ausgegangen, hätte sich keines der beiden deutschen Nationalteams für Athen qualifiziert.
Zudem
stehen die Zeichen gut, daß für die Volleyballfrauen dieses Mal, anders als in
Sydney und Atlanta vor vier und acht Jahren, nur dabeizusein nicht alles sein muß.
Wie seit langem nicht ist die internationale Hierarchie im Frauenvolleyball in
Bewegung geraten. Ein Dreamteam wie die kubanische Auswahl, die die Sportart
beinahe eine Dekade lang beherrscht hat, gibt es nicht mehr; es ist auch keines
in Sicht. Die Chinesinnen und Russinnen sind nicht mehr das, was sie mal waren.
Vielleicht also ist die Zeit reif für den großen Wurf, nach dem sich von
Moltke sehnt, seit er vor fünf Jahren - gänzlich unbeleckt von Erfahrungen mit
dem Volleyball - an die Spitze des DVV kam. Aber das ist eine ganz andere
Geschichte, genauso verrückt wie dieses merkwürdige, unberechenbare Spiel.
Gerd Schneider
| Deutschland - Berliner Zeitung |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
Frau
für tausend Kleinigkeiten
Man darf
schon mal ein bisschen flunkern, nach so einem Erfolg. Also flunkerte Angelina
Grün. Wie die deutschen Volleyballerinnen es geschafft hätten, sich nach 1996
und 2000 zum dritten Mal in Serie für Olympische Spiele zu qualifizieren, wurde
sie gefragt. Wie sie gelungen sei, diese Sensation: den Olympiazweiten Russland
zu bezwingen, den Weltmeister Italien und im Finale noch die Türkei, klar mit
3:0. Am Teamgeist liege das, sagte Grün und fügte hinzu: "Es gibt bei uns
keine Einzelstars." Die Wahrheit ist: Der Star ist sie selbst. Dass Grün
das verschweigt, ist vielleicht ihre größte Stärke - und es erklärt, warum
die deutsche Mannschaft triumphiert hat, beim Qualifikationsturnier in
Aserbaidschan.
Grün
ordnet sich ein in dieses Team. Vom Können her ist die 24-Jährige, die Spielführerin,
die Erste unter Gleichen, doch manchmal verhält sie sich, als sei sie die
Letzte in der Hierarchie. Sie besorgt Getränke, wenn beim Training welche
fehlen. Und kürzlich, beim Lehrgang in Heidelberg, hat sie dem Team die
Silvesterfeier organisiert. Sie erledigt tausend Kleinigkeiten, die drinnen
wertvoll sind - und draußen keiner sieht. Sie tut das, was in reicheren
Sportarten ein Manager tun würde; den aber haben die deutschen
Volleyballerinnen nur bei großen Turnieren dabei.
Es ist nämlich
so, dass Volleyball hier zu Lande ein ziemlich kleines Licht ist. Die Bundesliga
ringt um Aufmerksamkeit. Sie findet kaum Sponsoren, und ihre Hallen sind oft alt
und klein. Vor drei Jahren hat Angelina Grün gemerkt, dass diese Welt zu klein
wurde für sie. Die Außenangreiferin hat ihren Klub, den USC Münster,
verlassen und ist nach Italien gegangen, in die beste Liga der Welt. Sie hat
erst in Modena gespielt und dann in Bergamo. Dort gibt es Sponsoren, starke
Gegner, schicke Hallen. Und es gibt Aufmerksamkeit: Grüns Volleyballklub ist
die Attraktion der Stadt. Grün genießt dieses neue Leben. Sie hat sich
durchgesetzt in Italien. Sie hat viel gelernt, und sie bringt das Gelernte im
Nationalteam ein. "Sie hat vor niemandem mehr Angst. Sie kennt ja jede
Gegnerin", sagt Stefan Hübner, Grüns Freund und männliches Pendant: Er
ist Deutschlands bester Volleyballer.
Wenn sie
mit dem Nationalteam auf dem Feld steht, ist Grün so etwas wie eine zweite
Trainerin. Sie dirigiert ihre Mitspielerinnen, sie feuert sie an, sie bleibt
ruhig, auch wenn es hektisch wird. Hübner sagt: "Sie ist die rechte Hand
von Hee Wan Lee." Oft tauscht sich der koreanische Coach des deutschen
Teams mit seiner besten Spielerin aus. Weil er hören will, was sie denkt. Weil
er weiß, wie sehr alle von ihr profitieren können. Es ist ja kein Zufall, dass
Grün kürzlich zum vierten Mal hintereinander zu Deutschlands Volleyballerin
des Jahres gekürt wurde - und dass niemandem vor ihr das gelungen ist.
Grün ist
eine Ausnahmeerscheinung, aber sie ist nicht die einzige Deutsche, die in
Italien spielt. Auch Hanka Pachale und Sylvia Roll sind dort aktiv. Doch die
Olympia-Qualifikation haben sie abgesagt, ohne triftigen Grund. Ob die beiden für
Olympia in Athen zurückkehren sollen, wurde Grün gefragt. "Diese
Mannschaft hat es nicht nötig, jemanden zu bitten", sagte sie. Sonst
denken die beiden noch, sie seien Stars.
Andreas
Lesch
| Deutschland - WiWa Hamburg-News |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
WiWa:
Geburtstagsgeschenk an Trainer Schmidt
Ein
wirklich spannendes Derby erlebten die gut 250 Zuschauer in der Sporthalle
Wandsbek zwischen dem CVJM als Gastgeber und WiWa Hamburg.
Nachdem
Gastgeber CVJM als sehr nette Geste Trainer Carsten Schmidt vor Spielbeginn eine
Flasche Sekt und eine Dauerkarte für die Heimspiele des CVJM aus Anlass seines
38. Geburtstages überreicht hatten, machten seine Mädchen ihm das schönste
Geburtstagsgeschenk.
Zunächst
starteten beide Teams recht ausgeglichen in den ersten Satz. So richtig absetzen
konnte sich keine Mannschaft. Insbesondere die starken Aufschläge der jungen
Christen überraschten das Trainergespann Schmidt/Fricke. „Die haben eine
Klasse besser aufgeschlagen als im Hinspiel“, so Co-Trainer Shorty Fricke. Der
erste Satz ging dann knapp mit 25:23 an das Team WiWa.
Im 2.
Satz wurden die Aufschläge des CVJM dann noch besser. Eine ungewohnt hohe
Anzahl an eigenen Fehlern auf Seitens des WiWa Teams sorgten dann für den 25:19
Sieg des CVJM.
Was sich
dann aber im 3. Satz abspielte, war nichts für schwache Nerven. Beide Teams
schenkten sich nichts. Der Satz verlief über den gesamten Zeitraum sehr
ausgeglichen. Zum Ende konnte sich WiWa bei 24:22 sogar Satzbälle erkämpfen.
Dann aber ging es richtig los. Die Mannschaft um Trainer Helmut von Soosten
glich aus zum 24:24. Was
dann folgte war ein Schlagabtausch, der eines Hamburger Derbys würdig war.
Satzbälle wechselten sich bei beiden Teams ab. Letztendlich
konnte WiWa Hamburg den Satz durch einen Netzroller bei der Aufgabe der überragend
spielenden Jana Takacova mit 32:30 für sich entscheiden.
Im 4.
Satz hingen die jungen Mädchen von CVJM dann offensichtlich noch den vergebenen
Chancen aus dem dritten Satz nach. Viel zu spät fanden sie zur Form aus den
vorherigen Sätzen zurück. Eine zwischenzeitliche Führung von 20:12 konnten
sie nicht mehr aufholen, so dass der Satz mit 25:15 erneut an WiWa ging.
Letztendlich
durch eine sehr starke Blockleistung und eine überragende Angreiferin Jana
Takacova wurde dieses Spiel mit 3:1 gewonnen.
Das
Geburtstagskind nach dem Spiel: „CVJM war wirklich eine Klasse besser als im
Hinspiel. Wenn wir den 3. Satz verloren hätten, so wäre es vermutlich genau
anders herum ausgegangen. So kann ich meinen Geburtstag genießen. Noch einmal
herzlichen Dank an den CVJM für die nette Geste zu Spielbeginn.“
Trainer
Schmidt und Co-Trainer Fricke sind sich einig: „Wir haben jetzt 5 Heimspiele
in Folge. Aus diesen Spielen noch einmal 4 Punkte und dann vielleicht noch ein
Auswärtsspiel gewinnen—Dann dürften wir unser Saisonziel, nämlich den
Klassenerhalt geschafft haben.“
Nächstes
Heimspiel:
WiWa – Parchim, So. 18.11.2004, 19.30 Uhr, Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße)
Eintritt: 3,- € (Ermäßigt: 2,- €)
| Deutschland - Smash-News |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
Kilimandscharo-Expedition
erfolgreich abgeschlossen !
Einheimische
Träger spielen Beach-Volleyball !
Tansania
/ Hamburg, 12. Januar 2004. Die erste Anspannung fiel von den Teilnehmern der
Kilimandscharo Expedition schon bei der Rückkehr auf die Horombo-Hütten
(3.720m) ab. Nach den Anstrengungen der letzten zwei Tage, machte sich eine
ausgelassene Stimmung breit. Wie erfolgreich das höchste Beach-Volleyballcamp
der Welt von Jörg Ahmann war, bewiesen die Träger, die die Gruppe bereits an
den Hütten erwarteten. Sie liehen sich kurzerhand die Netzanlage und
Beach-Volleybälle aus, um das neu erlernte Spiel sechs gegen sechs zu eröffnen.
Beach-Volleyball ist also auf dem besten Wege, Volksport in der Region am
Kilimandscharo zu werden.
Nach dem
wohlverdienten Erholungsschlaf auf 3.720m Höhe lag die letzte Etappe vor den
Teilnehmern der Kilimandscharo-Expedition. Der Abstieg zum Marangu-Gate, von dem
aus sie vergangenen Mittwoch aufgebrochen waren, dauerte fünf Stunden und führte
die Gruppe über knapp zweitausend Höhenmetern durch die Heide- und
Moorlandschaft und die Regenwaldzone. Bei sonnigem Wetter konnten sie noch
einmal die faszinierende Natur genießen und realisierten langsam, was die zehn
Gipfelstürmer vollbracht hatten. „Nach der Riesenanstrengung gestern kam
heute zum ersten Mal richtige Freude auf, den Kraterrand des Kilimandscharos
(5.681m) erreicht zu haben“, berichtete Jörg Ahmann nach dem erfolgreichen
Abstieg vom höchsten Berg Afrikas.
Am
Marangu-Gate hieß es dann, sich von den vielen Helfern, wie dem Bergführer,
den Trägern und Köchen zu verabschieden. Jeder bekam als Erinnerung einen Ausrüstungs-gegenstand
von der deutsch-schweizerischen Bergsteigergruppe und Jörg Ahmann überreichte
dem Bergführer Elia Benda zum Abschied einen Beach-Volleyball, den dieser
freudestrahlend entgegennahm. Die insgesamt 63 Helfer der Expedition stimmten
dann gemeinsam das traditionelle Kilimandscharo-Lied zur Verabschiedung an –
ein bewegender Moment für Alle.
Im Hotel
Dik Dik (Arusha), das die Gruppe nach zweistündiger Busfahrt erreichte, wartete
bereits der wiedergenesene Axel Hager auf die verbliebenen Teilnehmer. Er begrüßte
den lungentransplantierten Stephan Holderegger herzlich und beglückwünschte
ihn zur vollbrachten Leistung. Jetzt können sich alle Teilnehmer gemeinsam bis
Mittwoch in Arusha erholen. Dann steht die Weiterreise nach Kenia an, um das
Rhein-Valley-Hospital (www.rhein-valley-hospital.com)
zu besuchen. Hier werden dann auch die gesammelten Spenden an das, von Stephan
Holderegger ins Leben gerufene, Krankenhaus übergeben.
| Deutschland - www.volleyballer.de |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
Dominikanische Republik nutzt Gunst der Stunde
Für Athen qualifiziert!
Die Dominikanische Republik hat das "Geschenk" der FIVB angenommen und sich für die Olympischen Spiele 2004 in Athen qualifiziert. Nachdem die Dominikanerinnen beim Norceca-Entscheid an Kuba scheiterten, ließ der Weltverband die Karibik-Asse beim Qualifikationsturnier Südamerikas teilnehmen. Dort setzte sich die Dominikanische Republik locker gegen Argentinien, Peru und Venezuela jeweils mit 3:0 durch. Südamerikas Top-Nation Brasilien hatte sich bereits beim World Cup 2003 in Japan qualifiziert.
Somit stehen bei Frauen und Männern jeweils acht Athen-Teilnehmer fest. Bei den Frauen sind dies: Griechenland, China, Brasilien, USA, Kuba, Deutschland, Kenia, Dominikanische Republik. Bei den Männern sind es: Griechenland, Brasilien, Italien, Serbien & Montenegro, Russland, USA, Argentinien, Tunesien.
Die letzten vier Athen-Tickets werden folgendermaßen vergeben: Bei den Frauen findet vom 8.-16. Mai 2004 ein Acht-Nationen-Turnier statt. Da dies gleichzeitig die asiatische Olympia-Qualifikation ist, nehmen vier asiatische Nationen teil. Außerdem sind mit Italien und Russland die beiden besten noch nicht qualifizierten europäischen Nationen am Start sowie noch zwei Teams aus den Bereichen Norceca/Afrika/Südamerika. Neben der besten asiatischen Mannschaft (=Asienmeister) qualifizieren sich zusätzlich noch die drei besten Turniermannschaften für Athen 2004.
Bei
den Männern finden drei abschließende Turniere statt: Vom 21.-23. Mai 2004 in
Lissabon/Portugal und Madrid/Spanien. An diesen Turnieren nehmen vier
Mannschaften teil, nur der Turniersieger qualifiziert sich für Athen. Vom
22.-30. Mai 2004 findet in Tokio/Japan ein Achter-Turnier statt, dies ist
gleichzeitig auch die asiatische Olympia-Qualifikation. Auch in Japan
qualifiziert sich der Turniersieger, daneben aber auch noch die beste asiatische
Mannschaft. Die europäischen Farben neben den Ausrichtern Portugal und Spanien
vertreten auf diesen drei Turnieren noch Frankreich, Polen und die Niederlande
als die drei am besten in der Weltrangliste und noch nicht für Athen
qualifizierten europäischen Teams.
| Deutschland - Die Welt |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
Mackerodt
vermarktet weiter den Marathon
Auch
nach der Insolvenz seiner ehemaligen Firma MNP wird Frank Mackerodt weiterhin
den Olympus Marathon in der Hansestadt vermarkten. Der veranstaltende Hamburger
Leichtathletik-Verband unter Führung seines Präsidenten Erwin Rixen hat jetzt
entschieden, dass die Vermarktungsrechte der erfolgreichen Veranstaltung auf die
von Mackerodt neu gegründete Firma act GmbH übergehen. Diese Maßnahme
erfolgte, nachdem sich Rixen und Marathon-Chef Wolfram Götz mit den
Sponsorfirma darüber verständigt hatten.
C.H.
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
Harburg (nik). Keine Zeit, keine Zeit - die Zahl der Händeschüttler, Gratulanten und natürlich auch der Presse-Vertreter ist in diesen Tagen groß. So hat Christina Benecke zurzeit alle Hände voll zu tun. Doch es gibt Tage, an denen werden diese Aufgaben gerne, ja fast genüsslich erledigt. Die Mittelblockerin des TV Fischbek Hamburg hat mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft die Sensation geschafft und die Qualifikation für Olympia in Athen geschafft.
"Das
ist einfach der Hammer", freute sich die 29-Jährige. "Wir waren nur
mit einer Minimal-Chance angereist, aber die haben wir genutzt. Das ist
unbeschreiblich." Wohl wahr. Durch einen sensationellen 3:2-Sieg gegen
Russland erreichte das Team das Halbfinale, dort wurde Weltmeister Italien
sensationell 3:2 geschlagen - nachdem sogar Matchbälle abgewehrt worden waren.
Im Finale spielte sich die DVV-Auswahl in einen wahren Rausch und setzte sich
3:0 gegen die Türkei durch.
"Wir
haben uns von Spiel zu Spiel ins Finale gehangelt", meinte Benecke. Das
Geheimnis des Erfolges: der Teamgeist. "Es gibt Mannschaften mit besseren
Einzelspielerinnen", weiß Benecke, "aber die anderen Teams hatten
Angst vor uns, weil wir nie aufgegeben haben."
Mit
ihrer persönlichen Bilanz war Benecke mehr als zufrieden. In der ersten Partie
gegen Aserbaidschan verwandelte die Fischbekerin sogar den Matchball. Ansonsten
bekam sie von Bundestrainer Hee Wan Lee immer dann das Vertrauen, wenn der Block
gestärkt werden musste. Benecke erhielt mehr Spielzeit, als sie es selbst vor
dem Turnier erwartet hatte. "Der Trainer war sehr zufrieden mit mir",
so die Fischbekerin. "Das geht runter wie Öl."
| Deutschland - Berliner Zeitung |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
SCC:
Nationalspieler fällt aus
Ohne
Nationalspieler Sebastian Prüsener muss der deutsche Meister SCC Berlin am
Mittwoch in der Charlottenburger Sporthalle (19 Uhr) sein drittes Spiel in der
Champions League gegen Olympiakos Piräus bestreiten. Der 21-Jährige fällt
wegen einer Kapsel- und Bänderverletzung im Sprunggelenk aus.
| Deutschland - Berliner Zeitung |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
Hee
Wan Lee hat auf seine Kritiker gehört - zur Freude des Verbandes
BERLIN,
12. Januar. Was jetzt anders ist an Hee Wan Lee? Na, die Haarlänge! Üppig war
er zwar auch vorher nicht, der Schopf des Südkoreaners. Die paar Haare, die er
trug, waren streichholzlang. Jetzt aber sind sie stoppelkurz. Lee trägt eine
Drei-Millimeter-Frisur - das kommt davon, wenn man die deutschen
Volleyballerinnen trainiert und sich mit ihnen für die Olympischen Spiele im
Sommer in Athen qualifiziert. Kaum war der Erfolg am Sonnabend in Baku geschafft
und das anschließende Abendessen vorbei, machte sich Judith Sylvester ans Werk.
Unter dem Jubel ihrer Mitspielerinnen rasierte sie Lee, und alle übrigen Männer
der deutschen Delegation gleich mit. So war es schließlich abgemacht. "Am
Anfang hat Hee Wan gesagt: Nein, er macht s nicht. Aber dann hat er sich doch
dem Gruppenzwang gebeugt", sagt Zuspielerin Tanja Hart: "Es war eine
coole Aktion."
Man sieht
es an Kleinigkeiten wie dieser, dass Hee Wan Lee sich entwickelt hat: hin zum
Guten. Nach der Weltmeisterschaft 2002 im eigenen Lande wurde er noch hart
kritisiert, vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV) und teilweise auch vom Team;
es schien, als stünde er kurz vor der Entlassung. Unverständliche
Einwechslungen warf man ihm vor, unpräzise Anweisungen, fehlendes taktisches
Verständnis. Mittlerweile wird Lee anders gesehen. Was ist also mit dem Trainer
passiert?
Besuch
daheim beim Klub
"Er
hat an sich gearbeitet", sagt Zuspielerin Hart. "Er hat gemerkt, dass
es immer wichtiger geworden ist, Gegner zu beobachten und sich auf Gegner
einzustellen." Früher habe das gefehlt. Entsprechend besser vorbereitet
waren die deutschen Volleyballerinnen nun auf die taktischen Finessen von
Weltklasseteams wie Russland und Italien. "Da kommt es ja auf jedes Detail
an", sagt Hart.
Götz
Moser, der Vizepräsident des DVV, hat eine weitere Neuerung ausgemacht. "Hee
Wan hat gelernt zu kommunizieren", sagt er. Nach der verkorksten WM hatte
Lee die Bundesliga heftig für ihre angeblich mangelhafte Trainigsarbeit
kritisiert. Nun besucht er, gemeinsam mit Moser, die Nationalspielerinnen in
ihren Klubs, spricht mit den Managern, spricht mit den Trainern. Moser sagt:
"Ihm ist klar geworden, dass die Spielerinnen in der meisten Zeit von ihren
Heimtrainern betreut werden - nicht von ihm." Den Funktionär freut das, er
sagt: "In dieser Richtung werden wir ihn auch weiter erziehen." Das
klingt, als spreche ein Vater über sein ungehorsames Kind, aber so ist es gar
nicht gemeint: Moser sagt, er und Lee verstünden sich gut.
Der
Nationaltrainer selbst freilich behauptet, er mache alles wie immer. "Ich
habe die Kritik ignoriert", sagt er, "denn ich war immer der festen Überzeugung,
dass ich das Richtige für die Mannschaft getan habe." Dazu passt, was
Moser sagt: "Inwiefern er alles eingesehen hat, weiß ich nicht. Aber er
hat reagiert." Wahrscheinlich ist es so, dass Lee weiß, was er jetzt
besser macht, aber einfach nicht mehr über die Fehler der Vergangenheit reden
mag.
Zurzeit
ist schließlich alles bestens, "man genießt das Leben", sagt Lee.
Ihn freuen die neue Anerkennung und die Sätze, die man über ihn verliert.
Angelina Grün zum Beispiel, die deutsche Spielführerin, sagt: "Er ist
unglaublich wichtig als Ruhepol. Er versucht, uns den Druck zu nehmen. Ich hab
ihn in fünf Jahren vielleicht zwei Mal ein bisschen lauter werden hören."
Tanja Hart, die Zuspielerin, fügt hinzu: "Er hat unheimlich viel Geduld.
Wenn eine Übung zum hundertsten Mal nicht klappt, erklärt er sie eben ein
hundertunderstes Mal."
Es
scheint, als hätten sie sich gefunden, der Trainer, die Spielerinnen und der
Verband. Zumindest bis Mitte 2005 wird Lee für den DVV arbeiten, so lange läuft
sein Vertrag. Bleibt nur die Frage, warum er sich hat überreden lassen, zum
Haareschneiden nach dem großen Erfolg. "Die Spielerinnen haben eine Woche
lang alles getan, was ich will", sagt Hee Wan Lee, "da musste ich auch
einmal tun, was sie wollen."
Andreas
Lesch
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Dienstag. 13. Januar 2004 |
Olympia-Mädchen lieferten zwei Krimis ab
Dresden.
Die Zweitliga-Volleyballerinnen des VC Olympia Dresden legten einen guten Start
ins neue Jahr hin. Am Sonnabend mussten sich die Schützlinge von Klaus Kaiser
in einem dramatischen Spiel gegen die TG Bad Soden hauchdünn mit 2:3 (25:20,
16:25, 20:25, 25:19) geschlagen geben. Am Sonntag folgte gegen den FTSV
Straubing die große Überraschung. Die Elbestädterinnen bezwangen den
Tabellenvierten mit 3:2 (25:17, 24:26, 14:25, 28:26, 15:13).
Am Sonnabend hatten die Talente Grund, mit sich zu hadern. Während Trainer Klaus Kaiser am Sonntag auf Stephanie Kestner (Bundeswehr), Stefanie Karg (Schienbeinprobleme) und Kapitän Anne Matthes (Bandscheibenvorfall) verzichten musste, fehlte am Sonnabend nur die Spielführerin. Zudem startete sein Team im ersten Satz druckvoll und konzentriert. Dann aber schlichen sich immer mehr Fehler ein. Das begann in der Annahme, setzte sich in allen Elementen fort. So kamen die Gäste immer besser ins Spiel und gingen mit 2:1 nach Sätzen in Führung. Zum Glück fingen sich die Gastgeberinnen im vierten Abschnitt wieder und erkämpften die "Verlängerung". Und die wurde zum Krimi. Zuerst konnten die VCO-Mädels drei Matchbälle nicht unterbringen, anschließend wehrten sie drei des Gegners ab. Eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung brachte Bad Soden mit 19:18 in Front und die Dresdnerinnen lieferten mit einem Fehler Schützenhilfe beim Verwandeln des Matchballes für den Konkurrenten.
Auch
gestern ging es in den Tiebreak. Und diesmal hielten die Nerven. Wie schon den
vierten gewannen die Olympia-Mädchen auch den fünften Satz denkbar knapp.
"Eine prima Leistung", lobte Klaus Kaisser, "vor allem wenn man
bedenkt, dass wir die letzten vier Wochen kaum zusammen trainieren
konnten." In der Regionalliga der Herren setzte sich Spitzenreiter USV TU
im Stadtderby gegen den Tabellenzweiten VC mit 3:1 (19:25, 25:20, 25:21, 25:19)
durch. Im ersten Satz wirkten die TU-Männer etwas verkrampft, dagegen trumpfte
der Lokalrivale locker auf. Doch ab dem zweiten Abschnitt übernahmen die
Spieler um Kapitän Uli Rath, der nach langer Krankheitspause (eineinhalb Jahre)
sein Comeback gab, das Zepter.
Für den
VC gab es dann doch noch Grund zur Freude, die Damen gewannen ihre Partie gegen
Gotha mit 3:1 (25:21, 25:18, 20:25, 25:22) und revanchierten sich damit für die
Hinspiel-Niederlage. Zudem rückten sie Spitzenreiter DSC II dichter "auf
den Pelz". Der Tabellenführer patzte nämlich erstmals in dieser Saison,
verlor sein Heimspiel gegen die Reserve von Braugold Erfurt deutlich mit 0:3
(14:25, 27:29, 22:25). DSC-Trainerin Beatrice Schultz räumte ein: "Es hat
heute eigentlich nichts geklappt."
ah
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel