| Norddeutschland - Harburger Rundschau |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
TuS Jork braucht noch vier Punkte
Jork - 16 Punkte, haben die Verantwortlichen der Regionalliga-Volleyball-Frauen des TuS Jork (12:10) ausgerechnet, sollten zum Regionalliga-Klassenerhalt reichen. Da die Altländerinnen noch gegen Schlusslicht TuS Hinte auflaufen, kommt morgigen Begegnung (16 Uhr, Schulzentrum) mit Tabellen-Nachbar Oldenburger TB (12:8) vorentscheidende Bedeutung zu.
"Das
wird ein enges Match", ahnt Trainer Torsten Bluhm. Zumal er einmal mehr
nicht weiß, wer einsetzbar ist. Nadine von Minden, Anja Cassau, Sabine
Schulz-Cordes und Steffi Benecke sind angeschlagen.
masch
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Oberschwaben-Derby steigt in Bad Saulgau
FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Nach dem europäischen Gipfeltreffen in der Champions League erwartet die Volleyballer des VfB Friedrichshafen am Wochenende das Oberschwaben-Derby gegen TSV Bad Saulgau. Schauplatz ist am Sonntag, 18. Januar, ab 15 Uhr die dortige Kronriedhalle.
Philipp Hecht, Frank Sperfeld, Toralf Zumach, und Burkhard Sude - alles Namen, die in Friedrichshafen bestens bekannt sind. Mittlerweile sind die ehemaligen Volley YoungStars ebenso beim Ligakonkurrenten unter Vertrag wie Trainer Burkhard Sude. Und mit Florian Mack, seines Zeichens Co-Trainer bei den YoungStars hilft derzeit ein weiterer Häfler auf der Zuspielposition in Bad Saulgau aus. Ob der etatmäßige Zuspieler Jamie MacKay erstmals nach zwei Monaten wieder einsatzbereit ist, wird sich zeigen. Erst hatte sich der Kanadier den Kiefer gebrochen, dann war ihm die Kniescheibe rausgesprungen.
Aber sind nicht alle Wehwehchen, die Trainer Burkhard Sude plagen. Frank Sperfeld hat es im letzten Spiel gegen Essen (3:2 für Saulgau) ebenfalls erwischt: als er bei einem Rettungsversuch gegen die Tribüne knallte, zog er sich einen Riss im Handgelenksknorpel zu. Der ehemalige Häfler wird ebenso wenig spielen können wie Libero Wolfgang Beck, der nach einer Knie-Operation ausfällt. Bei einem Trainingslager in Leipzig am vergangenen Wochenende konnten die Saulgauer nur acht Spieler aufbieten, am zweiten Tag sogar nur sieben, weil es auch Andi Beyrle mit Rückenproblemen erwischt hatte. Wenn es hart auf hart kommt, wird der 46-jährige Sude wohl selbst das Trikot überstreifen und das Team des Tabellenneunten als Libero unterstützen.
Sind die Saulgauer auch etwas
angeschlagen, so werden die Häfler ihren Gegner auf keinen Fall auf die leichte
Schulter nehmen. Auch wenn deren 1:3-Niederlage gegen die Volley YoungStars am
Donnerstag dazu verleiten mag. Und falls der ein oder andere die Gäste doch
unterschätzt? „Das werden wir zu verhindern wissen“, kündigt Moculescu an.
„Schließlich haben wir genügend Spieler zum wechseln.“ Am
Sonntagnachmittag wird sich herausstellen, ob dem TSV eine erneute Überraschung
wie beim Saisonstart gegen Unterhaching gelingt oder ob der VfB seiner
Favoritenstellung gerecht wird.
Sonntag,
18. Januar 2004, 15 Uhr, Sporthalle im Kronried, Bad Saulgau
TSV Bad Saulgau - VfB Friedrichshafen
| Deutschland - Oststeinbeker SV-News |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Ostbek
Cowboys empfangen starke Netzhoppers
Bereits jetzt, im Januar, laufen die Planungen an für die neue Zweitliga-Saison beim Oststeinbeker SV an - Folge des tadellosen Abschneidens der jungen Ostbek Cowboys, die mit 14:14 Punkten derzeit im sicheren Mittelfeld liegen. Trainer Bernd Schlesinger hat mit den Verantwortlichen schon ein erstes positives Gespräch über die Fortsetzung der Zusammenarbeit geführt. "Uns schwebt vor, mehr noch als bisher ein Sammelbecken für Talente aus Hamburg und Umgebung zu werden", sagt Schlesinger. "Die zweite Mannschaft des OSV steigt mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Regionalliga auf, wir haben also künftig ideale Möglichkeiten, junge Leute zu fördern."
Nach wie vor soll es Tabu in Oststeinbek sein, etablierte Spieler mit Versprechungen zu ködern, die dann nicht zu halten sind. "Wir bleiben unserem Stil treu", sagt Abteilungsleiter Jan Schneider, "wir werden uns weiterhin nicht verschulden, und wir wollen unseren Spielern auch immer in die Augen sehen können." Dass der Klub weiter mit Schlesinger plant, daran lässt Schneider keinen Zweifel: "Das versteht sich von selbst. Wir sind sehr zufrieden mit seiner Arbeit." So will Hamburgs einziger Zweitligist also weiter am langfristigen Aufbau basteln - ohne den Zweitliga-Alltag aus den Augen zu verlieren.
Am Samstag kommen die Netzhoppers Könis Wusterhausen in Hamburgs Wilden Osten (Samstag, 20 Uhr, Barsbütteler Weg), ein Klub, der sich zur neuen Saison gleich mit drei erstligaerfahrenen Spielern verstärkte und den Aufstieg in die erste Bundesliga anstrebt. Allerdings stehen bereits vier Niederlagen zu Buche (darunter das 1:3 gegen den OSV vom 2. Spieltag), zu Moers und Hildesheim hat man vier Punkte Rückstand. So steht das Team um den Ex-Nationalspieler Oliver Heitmann in Oststeinbek mächtig unter Zugzwang. Eine Situation, die Bernd Schlesinger sehr gelegen kommt. "Die Jungs waren zuletzt sehr konzentriert, die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen hat sich deutlich verbessert. Ich bin gespannt, ob wir genauso selbstbewusst auftreten wie gegen Moers und Giesen."
Schlesinger kann auf alle Stammspieler zurückgreifen, nur Christian Jende fällt noch bis auf weiteres wegen Leistenbruch aus. Nach 8:2 Punkten in Folge hoffen die Oststeinbeker aus guten Gründen, dass der Höhenflug anhält: So gut stand man im Januar seit dem Zweitliga-Aufstieg vor drei Jahren noch niemals da, die traditionell starken Wochen dürften erst noch kommen. Und: In den ersten beiden Rückrundenspielen (gegen Olympia Berlin und Fortuna Kyritz) revanchierte man sich für die zuvor erlittenen Niederlagen, ein Zeichen für Schlesingers gründliche Trainingsarbeit.
| Hamburg - Oststeinbeker SV-News |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Ostbek
Pirates wollen weitere Siege
Von Katzenjammer keine Spur: Nach der zweiten Saisonniederlage ist die Stimmung bei den Verbandsliga-Männern des OSV nach wie vor prächtig. "Wir wissen, dass wir mit 28:4 Punkten alles in allem sehr gut bedient sind. Wir hatten viele knappe Kisten dabei, fast alle haben wir gewonnen", sagt Trainer Kay Lühr. Nur eine Woche nach dem zähen 3:2 gegen den Harburger TB geht es, diesmal in Harburg, am Sonntag (14.30 Uhr) erneut gegen den ehemaligen Titelaspiranten, der bereits zehn Punkte Rückstand hat.
Wieder richten
sich die Pirates auf einen langen
Kampf ein. "Kaum vorstellbar, dass wir
unsere Leistungsschwankungen so schnell abstellen können", sagt Lühr.
Im zweiten Match des Tages spielt seine Mannschaft gegen den stark abstiegsbedrohten
SV Friedrichsgabe, der den OSV allerdings im ersten Duell 3:2
besiegte.
| Deutschland - USC Münster-News |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Der USC Münster hat am
Donnerstagabend ein Testspiel gegen den holländischen Erstligisten Longa\'59
Lichtenvoorde mit 3:0 (25:23, 25:20, 32:30) gewonnen. Der zusätzliche vierte
Satz ging an die Gäste. Damit ist die Generalprobe vor dem Bundesliga-Spiel am
Sonntag, 18. Januar 2004 um 15.30 Uhr in der Sporthalle Berg Fidel gelungen.
Von Beginn führte Hella Jurich,
die die verletzte Kim Staelens ersetzte, Regie beim USC. Trainer Axel Büring
war mit ihrer sehr Leistung zufrieden. Aber auch Angreiferin Antje Röder
spielte von Beginn an und setzte sich positiv ins Licht. Zur ersten Sechs gehörten
neben diesen beiden auch Andrea Berg, Chaine Staelens, Atika Bouagaa, Johanna
Reinink und Janneke van Tienen. Im Lauf des Spiels wechselte Axel Büring Sandra
Aßmann für Hella Jurich und Teee Williams für Chaine Staelens ein.
| Deutschland - USC Münster-News |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Bundesspielwart Werner Schaus
hat gemeinsam mit den Ausrichterstädten der beiden DVV-Pokalendrunden 2004,
Dessau (Männer) und Schwerin (Frauen), die Ansetzungen bekannt gegeben.
Pokalendrunde Frauen
7.2. um 14.30 Uhr Schwerin - Hamburg
7.2. um 17.00 Uhr Münster - Leverkusen
8.2. um 13.00 Uhr Spiel um Platz 3
8.2. um 15.30 Uhr Finale
Pokalendrunde Männer
31.1. um 14.00 Uhr Friedrichshafen - Mendig
31.1. um 16.30 Uhr Leipzig - Berlin
1.2. um 11.00 Uhr Spiel um Platz 3
1.2. um 13.30 Uhr Finale
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Hart
und Benecke zu Gast in TV-Studios!
Der sensationelle Erfolg der DVV-Frauen bei der Olympia-Qualifikation in Baku hat auch die Spielerinnen begehrenswert für das TV gemacht. Mit Tanja Hart und Christina Benecke sind zwei "Heldinnen von Baku" am Sonntag, 18. Januar, in Sportsendungen der 3. Programme zu Gast.
Tanja
Hart ist Studiogast beim SWR (Baden-Württemberg) in der Sendung "Sport im
Dritten" (ab 21.50 Uhr).
Christina Benecke ist Studiogast beim NDR/Radio Bremen in der Sendung
"Sportclub live" (ab 22.30 Uhr).
| Deutschland - Südwest Presse |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Ulm:
Generalprobe für Europacup
Aufgalopp
nach der Weihnachtspause: Der Berliner BVC 68 kommt am Samstag (18 Uhr, Kuhberg)
gerade recht als Aufbaugegner für den Volleyball-Europacup.
Endlich ist der Kader wieder komplett - und gleich hat Mathias Eichinger Veränderungen festgestellt: "Durch die Anwesenheit von zwei oder drei guten Spielerinnen steigt gleich das Trainingsniveau unheimlich." Vom Trio an Nationalspielerinnen, die bei der Olympia-Qualifikation in Baku/Aserbaidschan im Einsatz waren, kehrten Alice Blom und Elke Wijnhoven am Mittwoch zurück. Die beiden Holländerinnen mischten auch gleich beim 3:2 im Testspiel gegen Augsburg mit. Gestern Abend stieg auch Tanja Hart, die derzeit über leichte Knieprobleme klagt, wieder ein. Mit dem Athen-Ticket in der Tasche, wird die Ulmer Spielmacherin am Sonntag Studio-Gast bei der Fernsehsendung "Sport im Dritten" (zwischen 21.50 und 22.35 Uhr) des SWR sein.
Der Berliner BVC 68, der in der vergangenen Saison noch unter dem Namen Zeuthen-Eichwalde antrat, ist der erste Ulmer Pflichtgegner nach der vierwöchigen Weihnachtspause. Vor Jahresende tauschten die Hauptstädter den Trainer aus: Für Markus Weber kam Michael Mertens. Und prompt gelang dem Tabellen-Neunten zum Jahresabschluss ein klarer 3:0-Erfolg gegen den TV Fischbek Hamburg. "Das ist ein junger Trainer, der macht einen guten Job. In Berlin hat sich schon etwas bewegt", weiß Eichinger, der bei der Olympia-Qualifikation der Männer in Leipzig für zwei Spiele vom Fernsehsender Eurosport als Co-Kommentator verpflichtet worden war. Der neue Berliner Coach gilt als Volleyball-Weltenbummler. Unter anderem war er schon einmal Nationaltrainer Liechtensteins.
Eichinger will gegen die Berlinerinnen auf keinen Fall experimentieren, sondern seine Formation für das Viertelfinal-Hinspiel im Top-Teams-Cup am Mittwoch (19.30 Uhr, Kuhberghalle) gegen Vrilissia/Griechenland einspielen.
INFO
Für das Spiel gegen Berlin werden alle Eintrittskarten um 2 Euro reduziert.
Wer sich in Kombination zum Berlin-Spiel eine Karte für die Europacup-Partie am
Mittwoch kauft, der erhält auf dieses Ticket ebenfalls 2 Euro Ermäßigung.
Vorverkauf: SSV-Geschäftsstelle bei Frau Wasner, Tel. 0731-1846-105.
Klaus
Vestewig
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Vier
Satzgewinne der Roten Raben gegen VBG Salzburg
Die Roten Raben Vilsbiburg haben auch ihren letzten Test vor dem Rückrunden-Spiel beim TuS Braugold Erfurt (Samstag) bestanden. Dem österreichischen Zweitligisten VBG Salzburg ließ die Mannschaft von Chef-Trainer Michael Schöps in vier gespielten Sätzen keine Chance.
Auch wenn die Gäste aus Salzburg für die Roten Raben nicht die erhoffte Herausforderung darstellten, war die gemeinsame Trainingseinheit für den Vilsbiburger Bundesligisten dennoch ein willkommene Gelegenheit, nach der Winterpause Spielpraxis zu sammeln. Alle vier ausgetragenen Sätze entschieden die Roten Raben klar für sich (25:10, 25:12, 25:20, 25:18).
Für
das erste Punktspiel im Jahr 2004 beim TuS Braugold Erfurt am kommenden Samstag
scheinen die Roten Raben damit bereits gut gerüstet zu sein. In einem
Trainingspiel am vergangenen Samstag siegten sie gegen den SSV Ulm mit 3:2
(25:16, 20:25, 25:20, 24:26, 15:12), wobei Michael Schöps das Ergebnis als
zweitrangig einstufte. Kein Wunder, schließlich musste der amtierende Meister
aus Ulm mit Tanja Hart, Alice Blom und Libera Elke Wijnhoven aufgrund der
Olympia-Qualifikation auf drei Stammkräfte verzichten, bei Vilsbiburg fehlte
Elena Kounova.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Pianka
und Williams "Sportler des Jahres" in Hamm
Die deutschen Beach-Volleyball-Meisterinnen Ines Pianka und Tonya "Teee" Williams wurden bei der "1.Hammer Sport-Gala" als "Mannschaft des Jahres" ausgezeichnet; gewählt hatten das Duo der SSG Hamm die Leser des "Westfälischen Anzeigers".
Bei
dieser erstmals durchgeführten Wahl konnten sich Ines und Teee aus der von
einer Jury erstellten Vorschlagsliste gegen zehn in 2003 erfolgreiche
Mannschaften mit 26,29 Prozent der Stimmen überraschend deutlich vor dem
Handball-Regionalliga-Aufsteiger ASV Hamm (16,07 Prozent) durchsetzen. Die
Laudatio auf das SSG-Duo hielt der ehemalige Tennis-Daviscup-Spieler und Trainer
von Anke Huber, Jens Wöhrmann aus Hamm.
| Deutschland - Aachener Nachrichten |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Werscheck:
«Im Zuspiel sind wir besser»
Düren.
Allen Beteuerungen, dass man Sport-Mannschaften oft nur schwer vergleichen kann
zum Trotz: Eine Gegenüberstellung der beiden Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren
und Bayer Wuppertal, die am Sonntag um 15.30 Uhr aufeinander treffen, lohnt sich
allemal.
«Das Zusammenspiel von Block und Feldabwehr», da sieht Dürens Trainer Bernd Werscheck die größte Stärke des Rivalen von Sonntag. Eine Stärke, die bei Bayer Tradition hat. «Da sind sie besser als wir», so der Evivo-Coach.
Auch im Mittelblock schätzt Werscheck die Volleyballer aus dem Bergischen Land stark ein. Zwar hat Bayer den Kanadier Bret Youngberg verloren. «Aber der Neue, Luke Cambell, ein Australier, ist meiner Meinung nach noch besser», will der 43-Jährige beobachtet haben. «Er ist schneller, blockt stabiler.»
Vorteile bei der eigenen Mannschaft sieht Werscheck im Zuspiel. «In Wuppertal spielen sie einen ordentlichen Ball. Aber mit unseren beiden Spielmachern Gutirrez und Alber haben wir mehr Möglichkeiten.» In vielen anderen Elementen sei es von der Tagesform abhängig, welche Mannschaft besser spiele. Beispielsweise beim Aufschlag. «Lars Dinglinger und Sven Glinker können sehr gut aufschlagen. Sie sind aber keine Totschläger.» Im Unterschied zu Evivos Martin Bulst.
«Es kann aber auch passieren, dass Martin die Aufschläge geradeaus gegen die Hallenwand setzt.» Vor allem Lars Dinglinger auf der Position des Hauptangreifers hat Düren zuletzt immer große Kopfschmerzen bereitet. «Spielt er gut, dann hat Bayer gute Karten. Unser Ziel muss es sein, ihn zu entschärfen», gibt Werscheck eine wichtige Marschroute vor. «Aber wir haben mit Heriberto Quero ja auch nicht gerade einen Schlechten auf dieser Position.»
Der Hauptgrund aber, warum Bernd Werscheck
optimistisch auf das Spiel am Sonntag blickt, ist, dass Düren in Sachen Annahme
der gegnerischen Aufschläge mehr als aufgeholt hat. Bisher hat das Bayer-Team
immer gewonnen, weil es in diesem Element beständiger war. «Ich sehe hier
einen kleinen Vorteil für uns. Mit Till Lieber haben wir den besseren Libero
auf unserer Seite. Allgemein sind wir nicht mehr so wackelig.» Am Sonntag könnte
sich die alte Volleyball-Weisheit, dass die Mannschaft mit der besseren Annahme
gewinnt, erstmals positiv für Düren auswirken.
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
TVF: Volleyball-Damen im Stress der Nationalteams
Der TV Fischbek bestreitet morgen sein erstes Pflichtspiel 2004 gegen Braunschweig
Fischbek - "Den USC Braunschweig sollten wir eigentlich schlagen." Doch als Christina Benecke, Nationalspielerin der Volleyball-Frauen des TV Fischbek, dies vor dem Heimspiel gegen den Tabellen-Vorletzten (Sonntag, 15 Uhr, Sporthalle Süderelbe) sagte, bekommt ihre Stimme einen leichten zögerlichen Unterton. Zu gegenwärtig ist die peinliche 0:3-Niederlage kurz vor der Weihnachtspause gegen den abstiegsbedrohten BVC 68 Berlin.
Doch
in der Zwischenzeit hat zumindest die Mittelblockerin mit der überraschenden
Qualifikation für die Olympischen Spiele in Athen kräftig Selbstvertrauen
tanken können. "Das Spielen in dieser Mannschaft hat einen ungemeinen Spaß
gemacht", sagte Christina Benecke, die nun hofft, auch zu den
Athen-Fahrerinnen gehören zu können. "Bundestrainer Lee Hee Wan hat ausdrücklich
meine Rolle im Team gelobt", strahlte sie. Christina Benecke gehört zu den
psychologischen Führungsspielerinnen der Nationalmannschaft.
Erst zu Beginn
dieser Woche war sie aus Aserbaidschan zurückgekehrt. "Ich hab dann erst
einmal eine kurze Pause gemacht", sagte die Fischbekerin. Seit Mittwoch
steht sie wieder im Club-Training.
Dagegen haben
Zuspielerin Jelena Keldibekowa de Westreicher und Ehemann und Trainer Jonny
Westreicher Mick in diesem Jahr noch keinen Training mit dem Fischbeker Team
absolvieren können. Beide waren zur südamerikanischen Olympia-Qualifikation für
Peru im venezolanischen Caracas. Die peruanischen Frauen scheiterten nur knapp
an der Domikanischen Republik. Für gestern wurde das Duo zurück erwartet.
"Ich habe aber noch keine Nachricht", erklärte Fischbeks Manager
Horst Lüders. Allerdings hatte das Duo schon beim Hinflug die Tickets erst im
letzten Augenblick vom peruanischen Volleyball-Verband erhalten.
Fraglich ist, wie Jelena Keldibekowa de Westreicher die Strapazen von langer Flugreise und anstrengendem Turnier verkraften wird. "Wir haben leider keinerlei Handhabe, wenn sie zur Nationalmannschaft angefordert wird", sagte Horst Lüders. Nur mit der Zusicherung der Freigabe zu Länderspielen hatte Peru die Spielgenehmigung erteilt.
Wollen
die Fischbekerinnen ihre Minichance auf das Erreichen von Platz sechs und die
damit verbundene Teilnahme an der Meisterschaftsrunde noch wahren, darf es gegen
Braunschweig keinen Patzer mehr geben. Selbst das Satzverhältnis dürfte schon
eine entscheidende Rolle spielen.
Manfred Schäffer
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Augsburg
kommt mit neuem Trainer zum SSC
VC-Coach
Götz warf das Handtuch
Schwerin
"Ich hoffe, dass die Mannschaft den Klassenerhalt schafft. In Schwerin wird
sie aber wohl kaum gewinnen. Ich habe das Team zwar bis Donnerstag noch gut im
Training vorbereitet, aber vom Potenzial her wird es für einen Sieg kaum
reichen", so Peter Götz. Der 54-jährige Trainer des VC Augsburg, der
hauptamtlich Lehrer ist, warf gestern ein paar Stunden vor der Abfahrt zum
heutigen Volleyball-Bundesliga-Spiel beim Schweriner SC das Handtuch. "Für
mich ist mit Volleyball Schluss. Am Donnerstag haben wir noch ein Gespräch geführt,
das aber für mich unbefriedigend verlief", erklärte Peter Götz am Handy,
der jetzt nur noch Lehrer sein wird. Unstimmigkeiten mit dem neuen
Wirtschaftssanierungsmanager Willi Martens führten zu unüberbrückbaren
Differenzen. "Die Schuld liegt bei mir, dass ich noch in die Saison
gegangenen bin", so Götz, der damit auch die finanziellen Probleme des
Vereins anspricht.
Die
Augsburgerinnen werden jetzt von Nikolai Roppel, der inoffiziell als Co
fungierte, trainiert. Seine Frau Oksana ist die Spielführerin. Mit Anna Bresnak
(Zuspiel) und der Kanadierin Kim Exner (Diagonal) wurden noch zwei Neue
verpflichtet.
Auf
die leichte Schulter nehmen die SSC-Damen das heutige Match auf keinen Fall.
"Wir müssen konzentriert spielen. Wir haben ja gesehen, wie es gehen kann,
als wir in Augsburg einen Satz abgegeben haben. Ih denke, wenn sich alle am
Riemen reißen, sollten wir gewinnen", meint Cathrin Schlüter, die hofft,
dass zumindest Claudia Bimberg (grippaler Infekt) bis heute fit wird. Denn
ansonsten wäre sie die einzige Mittelblockerin, die SSC-Coach Tore
Aleksandersen einsetzen könnte. Patricia Wolf (Fingerbruch) und Jana Schumann
(Kapselverletzung) sind nicht einsatzfähig.
Martina
Kasprzak
| Deutschland - Ahrensburger Zeitung |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
OSV empfängt den Tabellendritten
Oststeinbek - Der einstige Volleyball-Nationalspieler Oliver Heitmann, der sich vor Saisonbeginn vergeblich beim Oststeinbeker SV angeboten hatte, kommt diesen Sonnabend nun doch in die Sporthalle am Barsbütteler Weg - im Trikot des Tabellendritten Netzhoppers Königs Wusterhausen, der um 20 Uhr zum Zweitbundesligaspiel bei den Stormarnern gastiert.
masch
| Norddeutschland - Norderstedter Zeitung |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Norderstedt
- Das
wird der erste echte Härtetest für die neu formierte Volleyball-Mannschaft des
1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn in der Männer-Regionalliga. Am heutigen
Sonnabend stellt sich um 18 Uhr der bislang ungeschlagene Tabellenführer SV
Warnemünde in der Moorbekhalle vor. Die Norderstedter kämpfen um den
Klassenerhalt, die Favoritenrolle ist damit klar. Trotzdem ist VCNAL-Trainer
Andreas Meinken optimistisch: "Wir haben es Warnemünde schon im Hinspiel
schwer gemacht."
Der Coach setzt
dabei auf eine Mischung aus Routiniers und aufstrebenden Verbandsliga-Spielern.
So wird zum Beispiel Sebastian Meiser, bisher Zuspieler in der zweiten
Mannschaft, nun den Spielaufbau in der Regionalliga-Crew übernehmen. Mark
Hapanionek wird von Beginn an als Mittelblocker auflaufen.
Dagegen müssen die
Regionalliga-Frauen der Volleyball-Gemeinschaft um 15 Uhr mit der Bürde des
Favoriten auflaufen, wenn sie als Tabellenvierter den Abstiegskandidaten Uni
Greifswald empfangen. "Wir werden unseren Youngstern mehr Einsatzchancen
geben", kündigt Trainer Peter Schulz an. Damit aber Sicherheit ins Spiel
kommt, wird zunächst die stärkste Formation schmettern und blocken.
masch
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Fischbek (sal). In der vergangenen Woche schwebte Christina Benecke vom TV Fischbek Hamburg auf Wolke 7: Mit Recht - schließlich hatte die Mittelblockerin des Volleyball-Bundesligisten mit der deutschen Nationalmannschaft völlig überraschend in Baku noch die Olympia-Qualifikation geschafft. Dies wurde auch von vielen "Nicht-Volleyballern" in ganz Deutschland mit Hochachtung registriert, denn die Volleyballerinnen haben etwas gezeigt, was Deutschland in nahezu allen Gesellschaftsschichten fehlt: Teamgeist.
Registriert wurde auch "Tina" Benecke, die mit ihrer mannschaftsdienlichen, immer freundlichen Art und ihrem Super-Block zu vielen Einsätzen kam und so einem breiteren Publikum bekannt wurde. Es war der endgültige Durchbruch der 29-Jährigen in der deutschen Auswahl.
"Diese Euphorie möchte ich mit nach Fischbek bringen", sagte die mehr als 130-fache Nationalspielerin gestern mit Blick auf das wichtige Bundesliga-Duell gegen den USC Braunschweig, das morgen um 15 Uhr in der Neuwiedenthaler Sporthalle Neumoorstück angepfiffen wird. "Ich freue mich auf das Spiel, aber gleichzeitig habe ich ein wenig Angst: Wir dürfen Braunschweig auf keinen Fall unterschätzen."
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
In
der Ruhe liegt beim MSC die Kraft
Arbutina-Team
peilt heute gegen VC Olympia Berlin den nächsten Sieg an.
Ein
wenig verblüfft vom Volleyball-Zweitligisten Moerser SC durfte man schon sein.
Einst konnte man sich sicher sein, dass der in den letzten Jahren immer wieder für
Furore sorgende Klub aus der Winterpause kommend für Überraschungen sorgte.
Und diesmal? Keine personellen Änderungen, keine Verletzten bzw.
Rekonvaleszenten, keine den Fan irritierenden
""Zukunftsvisionen", zudem gute Testspielergebnisse - wenn das
nicht ein Indikator für optimale Arbeit mit dem Team ist, fast schon
langweilig. Ruhig und harmonisch ist es um die Grafenstädter eben gemäß dem
Motto "in der Ruhe liegt die Kraft" geworden. Immerhin hat MSC-Trainer
Igor Arbutina mit seinen Schützlingen bereits heute Abend um 19.30 Uhr im
Sportzentrum Rheinkamp das nächste Teilziel im Visier: einen Sieg gegen das
junge Team des VC Olympia Berlin, um damit dem Gesamtziel Aufstieg einen Schritt
näher zu kommen.
Trainingsauftakt
am 29. Dezember
"Wir
haben bereits am 29. Dezember wieder das Training aufgenommen und sind guter
Dinge, dieses Jahr erfolgreich zu bestreiten", erklärt
MSC-Abteilungsleiter Heinz Reintges den versteckten neuen (als auch alten)
Vorsatz für das neue Jahr. Für will der MSC nämlich in Zukunft nur sportlich
sorgen.
Das
harte Training bewährte sich bereits in den Testspielen, in denen die
"Adler" zunächst gegen den niederländischen Zweitligisten Meijel fünf
Sätze in Folge deutlich und ohne Probleme gewannem. Über den des Aussagewert
dieses Erfolges lässt sich allerdings streiten. Einen denkwürdigen Erfolg
verzeichnete der MSC allerdings vor wenigen Tagen beim Bundesligisten Evivo Düren.
3:2 hieß es am Ende eines offenen Schlagabtausches für das klassentiefere
Arbutina-Team, das sich durch diesen Sieg eine Menge Selbstvertrauen geholt
haben dürfte.
Gespickt
mit Jugend-Nationalspielern
Die
Berliner Mannschaft von Olympia-Trainer Michael Warm sollte vom Papier her keine
wirkliche Gefahr darstellen, doch die Realität sieht oft anders aus. So hatte
der MSC bisher immer gegen vermeintlich schwache Teams so seine Probleme, eine
konstant gute Leistung war Mangelware.
Auch
die vornehmlich mit Jugend-Nationalspielern gespickte Truppe aus der Hauptstadt
ist ernst zu nehmen. Immerhin gewannen die Berliner auf dem neunten
Tabellenplatz rangierend vergangenes Wochenende deutlich mit 3:0 gegen den VfL
Lintorf. Und auch gegen den VC Bottrop wäre den "Youngstern" beinahe
die Überraschung geglückt, verloren sie doch nur knapp mit 2:3.
Wer
beim MSC nach dem Trainingsmarathon heute Abend auflaufen wird, ist noch völlig
offen. Nicht nur die Frage nach dem Zuspieler, Torben Tidick oder Huib den Boer,
sondern auch nach dem Mittelblock stellt sich. Zwar trainierte Gergely Mondi
nach seiner Verletzung wieder mit der Mannschaft, ob er den Anschluss allerdings
geschafft hat, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Daniel
Passon
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Dresden. Die Volleyball-Talente des VC Olympia Dresden müssen am Sonntag Nachmittag zum Sachsenderby beim HSV Grimma antreten. Beim Tabellenzweiten der 2. Bundesliga gehen die Kaiser-Schützlinge als Außenseiter ins Rennen. Allerdings haben sich die Dresdnerinnen fest vorgenommen, den Favoriten richtig zu ärgern. "Wir haben das erste Spiel so hauchdünn mit 2:3 verloren", erinnert sich Trainer Klaus Kaiser.
Ob
jedoch seinem jungen Team eine Revanche glückt, wagt der Coach nicht
vorauszusagen: "Das Wichtigste für mich ist, dass die Mädels spielerisch
eine gute Leistung bringen", so Kaiser, der diesmal außer Kapitän Anne
Matthes (Bandscheibenvorfall) seinen kompletten Kader beisammen hat. "Wenn
unsere Annahme steht und wir auch in der Blockabwehr unsere Stärken ausspielen,
dann sind wir in der Lage, dem Gastgeber ganz schön einzuheizen", ist sich
der VCO-Trainer sicher.
ah
| Deutschland - Freies Wort |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Kirchhöfer:
„Chancenlos sind wir aber nicht !“
SUHL
– Nach der Weihnachtspause nimmt die 1. Volleyball-Bundesliga der Damen wieder
ihren Spielbetrieb auf. Das Spitzenspiel des zweiten Rückrunden-Spieltages
steigt morgen um 15.30 Uhr in Münster. Mit der Partie des USC gegen die Überraschungsmannschaft
der Saison, den VfB 91 Suhl, spielt der Tabellenzweite gegen den Dritten. Wir
sprachen im Vorfeld dieses Spitzenspieles mit VfB-Trainer Jan Kirchhöfer.
Ist
Ihre Mannschaft fit aus dem Urlaub gekommen oder mussten eventuell einige
Feiertags-Pfunde abtrainiert werden?
J. Kirchhöfer: Letzteres war nicht der Fall, im Gegenteil: Da in Polen und
Tschechien die Grippewelle umging, kamen Magdalena Sadowska und Miloslava
Bublova mit Erkältungen nach Suhl. Auch Jane Hoffmann hatte es erwischt. Ich
denke aber, dass davon morgen nichts mehr zu spüren sein wird.
Inwieweit
war der Turniersieg in Neutraubling zum Jahresanfang aussagekräftig?
J. Kirchhöfer: Daraus kann man weniger Schlussfolgerungen ziehen, zumal wir
dort auf eine auch
stark geschwächte Ulmer Mannschaft getroffen waren. Unser Ziel war auch
nicht vorrangig der Turniersieg. Vielmehr sollte nach der Erholungsphase schnell
wieder der Spielfluss gefunden werden. Einige Spielerinnen waren anfangs
skeptisch, ob sie gleich wieder das Ballgefühl finden würden. Aber sie haben
schnell gesehen, dass so eine Sache viel mehr Spaß macht als das stinknormale
Training.
Das
Hinspiel in Suhl haben Sie nur knapp mit 12:15 im Tiebreak verloren. Ist diesmal
noch mehr drin?
J. Kirchhöfer: Unsere Heimstärke ist ja bekannt. Sie gilt aber auch für
die Gastegeber: Mehrere Mannschaften haben bereits
in Münster keinen einzigen Satz gewonnen. Auch wenn ihre Stammzuspielerin Kim
Staelens aufgrund eines Kreuzbandrisses für den Rest der Saison ausfällt,
haben sie eine ganze Reihe erstklassiger Spielerinnen. Die Nationalspielerinnen
haben bei der Olympia-Qualifikation ja gezeigt, wie gut sie drauf sind. Wir sind
aber nicht chancenlos.
Wie
stellen Sie die Mannschaft taktisch ein?
J. Kirchhöfer: Wir müssen speziell den Münsteraner Außenangriff, allen
voran die Nationalspielerin Atika Bouagaa, im Auge behalten. Es gilt auch,
Bouagaas Aufschlagserien einzudämmen.
Die
Rückrunde geht jetzt erst richtig los. Kann der 3. Platz gehalten werden?
J. Kirchhöfer: Unser ursprüngliches Ziel waren ja nicht die Medaillenränge.
Wenn wir am Ende unter den besten Sechs sind und die Meisterschaftsrunde
erreichen, wäre das ein Riesenerfolg.
Interview:
Claudia Fehse
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Lange
ist"s her, dass Volleyball-Zweitligist VC 90 als Favorit in ein Spiel ging.
Am morgigen Sonntag (18.) um 15 Uhr ist dies wieder der Fall. Nach den Partien
gegen die Top-Teams der Liga ist mit den Volley Tigers Ludwigslust wieder eine
Mannschaft der unteren Tabellenhälfte zu Gast.
Nach
der Pleite in Berlin (wir berichteten) rutschten die Mannen von Trainer Johan
Verstappen auf den vierten Tabellenplatz ab. Der dritte Rang, auf dem der VC überwinterte,
soll gegen Ludwigslust zurückerobert werden.
Erste
Voraussetzung dafür ist, dass der VC die Punkte in eigener Halle behält. Bei
diesem Vorhaben sollte die Gastgeber keine Probleme haben " geht es nach
der Tabellensituation. Denn mit Ludwigslust gastiert eins der Kellerkinder der
Liga in der Dieter-Renz-Halle. "Am Sonntag erwartet uns ein angeschlagener
Gegner. Ludwigslust musste in den letzten Spielen einiges einstecken", weiß
VC-Teammanager Wolfgang Donat.
Doch
angeschlagene Gegner sind auch immer gefährliche Gegner " dessen ist man
sich auch beim VC bewusst. "Wir werden Ludwigslust sicher nicht unterschätzen",
fordert Donat ein konzentriertes Auftreten seiner Spieler. Nichts desto trotz
ist der Optimismus beim Tabellenvierten groß, die Aufgabe Ludwigslust mit
Bravour zu meistern. "Wir sind schon glücklich darüber, jetzt mal wieder
gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte zu spielen", verspürt
Donat Lust auf Ludwigslust. Sollte sich das Team so präsentieren wie in vielen
der letzten Heimspielen, winkt die Rückkehr auf Rang drei. Zweite
Voraussetzung: Die Oststeinbek Cowboys müssen die Netzhoppers aus Königs-Wusterhausen
bezwingen. "Die Cowboys haben momentan einen Lauf. Vielleicht können wir
ja davon profitieren", spekuliert der Manager.
sb
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Samstag. 17. Januar 2004 |
USC:
Respekt
ist zweifellos vorhanden
Münster. Respekt ist da. Zweifelsohne. Und der beruht nicht nur auf der Erinnerung an das Hinspiel, als es den Volleyballerinnen des USC Münster erst nach hartem Kampf gelang, den VfB Suhl niederzuringen, einen 3:2-Erfolg für sich zu verbuchen. Jetzt reist der Bundesliga-Aufsteiger aus dem Thüringischen zum Rückspiel am Sonntag (15.30 Uhr, Sporthalle am Berg Fidel) als Drittplatzierter der Liga in Münster an.
Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Aufsteiger einmal einen dritten Platz belegt hat, jedenfalls nicht über einen längeren Zeitraum, zollt USC-Trainer Axel Büring dem Newcommer in der Liga denn auch entsprechende Anerkennung. Und Büring traut dem Gast auch durchaus zu, dass er sich weiter im Spitzentrio behaupten kann.
Die Mannschaft ist routiniert genug, sagt er. Allerdings: Suhls Trainer Jan Kirchhöfer verfügt nur über einen relativ kleinen Kader. Verletzungspech darf sich da nicht einstellen. Gespickt mit Nationalspielerinnen aus ausschließlich osteuropäischen Staaten ist die Mannschaft aus Suhl, verfügt mit der Ungarin Annamaria Polgar über eine äußerst erfahrene Zuspielerin. Starke Aufschläge und schnelle Angriffe das erwartet Büring vom Gegner.
Seine Mannschaft rangiert derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz ein echtes Spitzenduell ist die erste Bundesliga-Partie im neuen Jahr also, auf die sich die Zuschauer freuen können. Wer da der Favorit ist, darüber will Büring nicht spekulieren. Über solche Fragen will ich mir keine Gedanken mehr machen. Das ist einfach müßig, meint er. Es wird sehr darauf ankommen, wer die Anlaufschwierigkeiten nach der Pause am besten bewältigt, meint der USC-Coach. Die Partie gegen den holländischen Erstligisten Longa Lichtenvoorde am vergangenen Donnerstagabend sei sicher hilfreich gewesen, um den Rhythmus leichter finden zu können. Aber Suhl hat auch Trainingsspiele absolviert, geht er von gleichen Voraussetzungen beider Teams aus.
Bis auf die verletzte Zuspielerin Kim Staelens steht Büring praktisch der gesamte Kader zur Verfügung. Über das Verletzungspech, das dem USC nicht erst seit dieser Saison gerade im Zuspiel treu ist, will er nicht weiter jammern. So ist der Sport eben, da müssen wir durch.
Die
Trainingsintensität hat Büring in diesen Wochen hoch angesetzt, trotz der
Europapokalbelastung mit den Spielen gegen Sofia am 21. und 28. Januar zusätzlich
zum normalen Bundesliga-Geschehen. Denn: Die derzeitige Zielrichtung ist
eindeutig: Bei der Endrunde um den Deutschen Volleyball-Pokal am 7./8. Februar
soll die Mannschaft topfit sein.
Martina Schönwälder
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Samstag. 17. Januar 2004 |
-na- Münster. Das Hinspiel hat Tom Kleine Holthaus noch in sehr guter Erinnerung. Da gab es einen glatten 3:0-Erfolg. Zudem hat die Mannschaft da meiner Meinung nach ihre bislang beste Saisonleistung gebracht, erzählt der Trainer der Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster von dem Spiel seines Teams mit der TV Eiche Horn Bremen. Allerdings: Bremen hat sich im Lauf der Saison gefestigt, ist besser eingespielt, weiß Kleine Holthaus und geht davon aus, dass das heutige Aufeinandertreffen sicher keine einseitige Angelegenheit zugunsten seiner Mannschaft wird.
Zumal
es in den letzten Begegnungen im vergangenen Jahr nicht immer ganz so rund lief
bei der USC-Reserve. Ich denke die Pause hat uns gut getan, meint der
USC-Trainer. und er baut vor allem darauf, dass seine Schützlinge ohne großen
Druck agieren können. Ich hoffe, dass sie locker aufspielen, an den richtigen
Stellen Gas geben, so Kleine Holthaus zu seinen Erwartungen. Etwas Sorge
bereitet ihm die Position der Zuspielerin. Da Sandra Aßmann für die erste
Mannschaft parat steht und Katharina Holzgreve noch nicht ganz von einer Grippe
genesen ist, wird Kleine Holthaus um kleine Experimenten nicht herumkommen.
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Samstag. 17. Januar 2004 |
WSU:
Wir
verteilen keine Geschenke
-wol- Warendorf. Wir werden gewinnen, etwas anderes kommt gar nicht in Frage, zeigt sich Niels Westphal ganz selbstsicher. Gegen Schlusslicht TV Detmold zählt für die heimschwachen WSU-Volleyballerinnen nur ein Sieg.
Ansonsten müsste der Tabellenvierte den Blick nach unten richten. Schließlich ist der Drittletzte aus Aachen nur vier Punkte entfernt. Doch mit einer möglichen Niederlage will sich Westphal erst gar nicht beschäfigen. Das Heimspiel gegen den Tabellenletzten wird am Sonntag um 15.30 Uhr angepfiffen. Danach folgen fünf Auswärtsspiele, erst in sieben Wochen geht es wieder daheim weiter.
Am Dienstag war Westphal noch krank geschrieben und konnte das Training nicht leiten, gestern war er wieder dabei und freute sich über das Engagement seiner Schützlinge. Das war die richtige Reaktion auf die schwache Leistung gegen Aachen. Die Spielerinnen wissen genau, dass sie ihren Fans nicht noch einmal eine solche Vorstellung bieten dürfen, erklärte der WSU-Trainer.
Der Aufsteiger aus Detmold hat erst einen Sieg eingefahren und kann sich kaum noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Dass er sich jedoch noch nicht aufgegeben hat, zeigte er vor einer Woche in Emlichheim. Beim Tabellenzweiten verlor er nur mit 2:3. Wenn die Detmolderinnen immer so engagiert auftreten, kommen sie da unten noch raus, lobte Emlichheims Coach Mathieu das Schlusslicht.
Dennoch
glaubt Westphal an keine Überraschung: Wir werden mit Sicherheit keine
Geschenke verteilen. Detmold kämpft zwar bis zum Umfallen, stellt sich auch
taktisch gut auf die Gegner ein. Doch wir haben einfach das bessere Potenzial,
sagte der WSU-Coach, der auch in der kommenden Saison für den heimischen
Zweitligisten arbeiten wird. Ich beschäftige mich jetzt schon so langsam mit
der Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Es wird seine sechste in Warendorf
sein.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel