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Montag. 19. Januar 2004 |
Schöps' erste Ballberührung entscheidet das Spiel
Friedrichshafens siegreicher Ausflug nach Bad Saulgau
FRIEDRICHSHAFEN - Im Oberschwaben-Derby der Volleyball-Bundesliga hat der Favorit nichts anbrennen lassen. Mit einem 3:0-Sieg (25:16, 25:10, 27:25) kehrte der VfB Friedrichshafen vom Sonntagnachmittag-Ausflug von TSV Bad Saulgau zurück.
Vor allem in den ersten beiden Sätzen ließ das Team von Stelian Moculescu dem Tabellen-Neunten keine Chance. Zuspieler Robert Koch setzte seine Mitspieler immer wieder geschickt in Szene, sodass der TSV das Nachsehen hatte. Da half den Hausherren in der ausverkauften Kronriedhalle wenig, Schiedsrichterentscheidungen anzufechten.
Erst im dritten Satz kamen die ersatzgeschwächten TSV-Akteure - Trainer Burkhard Sude musste als Libero aushelfen - besser in Tritt und konnten das Spiel offen gestalten. Zudem leistete der Tabellenzweite vom Bodensee Schützenhilfe: „Wir haben in dieser Phase zu viele einfache Fehler gemacht“, erklärt Teammanager Ulf Quell. Erst beim Stand von 22:22 waren die Häfler wieder dran. Jochen Schöps, der sich mit der Zuschauerrolle begnügen musste, kam beim 26:25 erstmals zum Einsatz - und besiegelte bei der ersten Ballberührung mit einem Ass den neunten Sieg im zehnten Saisonspiel.
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Montag. 19. Januar 2004 |
Volley
YoungStars fassen sich kurz
FRIEDRICHSHAFEN - Die Volley YoungStars des VfB
Friedrichshafen hätten sich keinen besseren Start ins Jahr 2004 vorstellen können.
Mit 3:0 (25:22, 25:16, 25:23) bezwangen sie FT 1844 Freiburg und feierten eine
gelungene ARENA-Premiere.
„Hier kann man klasse Sachen machen“, freuen
sich die Angriffsspieler Aljoscha Grabowski und Sebastian Schwarz über die neue
Spielstätte. Man hätte viel mehr Platz, um Bälle außerhalb des Spielfeldes
zu erlaufen und muss bei einer Abwehr nicht befürchten, dass der Ball unter die
Decke knallt. Für Freiburg verbarg die ARENA schon vor dem Spiel eine besondere
Tücke, denn der Busfahrer brauchte eine Dreiviertelstunde bis er die Halle überhaupt
gefunden hatte.
Gleich zu Spielbeginn machten die Volley
YoungStars durch starke Aufschläge und wirkungsvolle Angriffe klar, wer der
Herr im Hause ist. Nach permanenter Drei-Punkte-Führung, wurde es bei 21:21 plötzlich
eng, aber die Häfler behielten die Nerven. Im zweiten Satz knüpfen die Häfler
nahtlos an ihr erfolgreiches Spiel an. Freiburgs Trainer Diego Ronconi, schöpfte
sein Auszeiten-Kontingent voll aus, kniete vor seinen Spielern nieder und redete
ihnen gut zu. Aber es half nichts. Als Aljoscha Grabowski zum Aufschlag kam und
von vier Bällen drei Asse servierte, war auch dieser Durchgang zugunsten des
VfB entschieden. Den großen Rückstand von 10:16 vermochten die Gäste nicht
mehr aufzuholen.
VfB-Trainer Söhnke Hinz, zeigte sich nach dem
3:0-Sieg im Großen und Ganzen mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.
Allerdings: „Am Anfang des dritten Satzes haben wir fünf Minuten
geschlafen.“ Hinz nahm bei 1:4 eine frühe Auszeit, um seine Jungs mit einem
lauten Weckruf wieder wach zu rütteln. Dennoch waren es FT 1844 Freiburg, der
lange dominierte (5:11 und 6:13 aus Häfler Sicht). Zum ersten Augleich punktete
Patrick Steuerwald mit einer Finte zum 20:20, die erste Führung gelang
Sebastian Schwarz bei 24:23. Gerade rechtzeitig, um den Satz mit 25:23 zu
gewinnen.
Dank des neunten Saisonsiegs konnten die Volley
YoungStars ihren dritten Tabellenplatz festigen. Für den VfB spielten: Patrick
Steuerwald, Sebastian Schwarz, Alexander Wiskirchen (im 3. Satz Tino Kirchner),
Marco Hofmann, Aljoscha Grabowski, Max Günthör und Libero Timo Wilhelm.
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Montag. 19. Januar 2004 |
Nach
zuletzt enttäuschenden Leistungen mit zwei Niederlagen gegen Friedberg und Bad
Soden gewannen die Volleyballer des SV Fellbach das wichtige Punktspiel gegen
das Internat aus Frankfurt souverän mit 3:0 (25:20 / 25:22 / 25:17). So
stellten die Spieler um Coach Karl-Heinz Striegel sicher, nicht in die
Abstiegszone durchgereicht zu werden.
Bereits am Montag hatte das Management Mannschaft und Trainer zu einer klaren Aussprache geladen. Nun wusste auch der Letzte im Team, was die Stunde geschlagen hatte. Entsprechend konzentriert erarbeitete man sich Satz um Satz. Ein ungefährdets 25:20 im ersten Satz sorgte allerdings vorerst nicht für mehr Ruhe, im Gegenteil.
Ein paar graue Strähnen mehr dürfte Trainer Karl-Heinz Striegel nach den ersten vier Punkten des zweiten Satzes bekommen haben, diese gingen allesamt an das Internat. Es wurden schon böse Erinnerungen an die vorrangegangenen Spiele wach, ehe man durch eine gesteigerte Block- Feldabwehr auf 11:7 davonziehen konnte. Auch als die Fellbacher schon mit 23:19 führten, machten es die siebzehn- bis achtzehnjährigen Jungs aus dem Internat wieder spannend und kamen auf 23:22 heran. Letztlich war dies jedoch nur noch Ergebniskosmetik, der Satz wurde mit 25:22 gewonnen.
Über eine gute Annahme um Libero Vlad Baltovski konnte konnte während der gesamten Begegnung das starke Spiel durch die Mitte aufgezogen werden. Pietsch und Periskic waren dankbare Abnehmer für die Pässe. Die Folge war, dass sich die Nachwuchskräfte des Deutschen Volleyballverbandes aufgaben und der Satz mit 25:17 an den SV Fellbach ging.
Locker
ging es nach dem Spiel zu, nach den zuletzt verheerenden Kritiken an
Neu-Beachnationalspieler Matthias Pompe, meinte Coach Karl-Heinz Striegel:
„Schön, dass du mal den Kopf eingeschaltet hast.“ Es bleibt zu hoffen, dass
die gesamte Mannschaft ihren Kopf für den Rest der Saison angeschaltet lassen
wird...
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Montag. 19. Januar 2004 |
Suhl
enttäuscht beim 0:3 in Münster
Es hatte ein Spitzenspiel werden sollen, das Duell des Zweiten gegen den Dritten. Doch zur Enttäuschung des Suhler Coaches Jan Kirchhöfer wurde daraus nicht viel. Vor 2600 Zuschauern feierte der USC Münster einen glatten 3:0-Sieg (17, 19, 15), der nach nur 65 Minuten unter Dach und Fach war. Während Münsters Trainer Axel Büring zufrieden war ("Suhl hat es uns heute nicht schwer gemacht"), haderte Kirchhöfer mit der erneuten Auswärtsschwäche seines Teams: "Wir haben vieles anders gemacht als sonst, sind einen Tag früher angereist, haben uns ein Hotel gesucht, und hatten nicht den Stress wie sonst. Die Spielerinnen konnten sich in Ruhe auf das Match konzentrieren." Genutzt hat es nichts.
Münster dominierte auch ohne die verletzte holländische Zuspielerin Kim Staelens nach Belieben. Für Staelens bot der USC Hella Jurich auf, die ihre Sache sehr gut erledigte. Vier Tage vor dem Viertelfinalspiel im Europapokal bei Levski Spartak Sofia hinterließen die Westfälinnen einen guten Eindruck. Vor allem im Aufschlagspiel entwickelten sie mächtig Druck. "Die Aufschlagserien Münsters haben uns riesige Probleme bereitet", sagte Kirchhöfer. Im ersten Satz waren es acht Aufschläge in Serie von Andrea Berg, im zweiten zehn von Conny Dumler, die Suhl ins Schwimmen brachten.
weg
Alle
Ergebnisse
USC Münster - VfB Suhl 3:0 (17,
19, 15) 65 min / 2600 Zuschauer
TV Fischbek Hamburg - USC
Braunschweig 3:0 (10, 18, 22) 64 min / 60 Zuschauer
Dresdner SC - TSV Bayer 04
Leverkusen 1:3 (-22, -14, 14, -28) 96 min / 2834 Zuschauer
TuS Braugold Erfurt - Rote
Raben Vilsbiburg 0:3 (-21, -20, -13:25) 63 min
SSV Ulm ALIUD PHARMA -
Berlin-BVC 68 3:0 (14, 16, 17) 59 min / 900 Zuschauer
Schweriner SC - VC Augsburg
3:0 (22, 18, 17) 65 min / 650 Zuschauer
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Montag. 19. Januar 2004 |
3:0-Hammer zum Jahresauftakt in Mendig
1320 Zuschauer in der Großsporthalle in Mendig mussten heute miterleben wie die Gäste aus Unterhaching ihr Team mit 3:0 (33:31, 25:22, 25:18) überrollten. Die Mannschaft von Trainer Mihai Paduretu hatte sich scheinbar in den Weihnachtsferien auf die gesteckten Ziele von vor der Saison – mindestens ein Platz unter den ersten Sechs – besonnen und zeigte endlich mal wieder Volleyball auf einem dem entsprechenden Niveau.
Im ersten Satz wehrten sich die Gastgeber noch mit Händen und Füßen gegen die Niederlage, aber am Ende entschied Haching den Durchgang knapp für sich. Dann lief es immer besser für die nach den letzten Partien noch häufig kritisierte Hachinger Mannschaft. Nachdem auch der zweite Satz an die Gäste ging, brach die Gegenwehr von MAOAM Mendig zusammen, und nach 87 Minuten holte sich der TSV den Sieg und damit auch schon fast das Ticket für die Runde der besten Sechs.
Denn nach dem Erfolg von heute stehen die Jungs auf Platz 4 der Bundesliga und können somit nur noch von Leipzig eingeholt werden, falls die Sachsen morgen Spitzenreiter SCC Berlin schlagen sollten. Was aber angesichts der weißen Weste der bisher ungeschlagenen Berliner eher hypothetisch ist. Endlich nun dürfte also auch TSV-Coach Paduretu, der seine Schützlinge in letzter Zeit häufig getadelt hatte („Wir sind im Moment nicht reif für die Bundesliga!“), zufriedengestellt sein. Endlich zeigten seine Hachinger mal wieder, was sie können.
Am
kommenden Samstag kann die Mannschaft also eigentlich völlig befreit zu Hause
gegen denn VV Leipzig auflaufen. Den Platz in der Top-Ligarunde kann ihnen nun
wohl niemand mehr streitig machen. Die Fans dürfen sich auf eine zwanglose
Vorstellung ihrer Stars freuen. Spielbeginn im Gymnasium ist ausnahmsweise um
19.30 Uhr.
Andreas Bergmann
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Montag. 19. Januar 2004 |
Aachen
verliert 2:3 in Obernkirchen
21:23
im fünften Satz
(rst) Im Spiel der beiden „Überraschungsmannschaften“ der letzten Wochen konnte es nur einen Sieger geben. Die Alemannia hatte mit zuletzt 5 Siegen aus 4 Spielen eine beeindruckende Serie hingelegt, unter anderem den Vorjahresmeister SCU Emlichheim vor heimischem Publikum mit 3:0 nach Hause geschickt. Obernkirchen landete letzte Woche den großen Coup, als mit dem VC Olympia Berlin der aktuelle Tabellenführer mit 3:2 besiegt wurde.
Der Blick auf die Tabelle vor Spielbeginn macht die Brisanz des Spiels schnell deutlich. Die Alemannia mit 10:14 Punkten auf Platz 10, Obernkirchen mit 12:16 Punkten auf Platz 8. Eng geht es zu in Liga 2. Immerhin hat der vierte Warendorfer SU auch „nur“ 14:12 Punkte zu bieten. Stand also eine Vorentscheidung an, welche der beiden Mannschaften sich in sichere Gefilde begibt und welches Team weiter gegen den Abstieg „zittern muss“? Welche Mannschaft konnte mit diesem Druck besser umgehen?
Offensichtlich war es zunächst die Alemannia, die das Zepter im Hexenkessel Obernkirchen in die Hand nahm. Trotz der extrem lauten Zuschauerkulisse zeigte das Aachener Team zunächst keine Nerven und konnte den ersten Satz mit 25:16 sicher nach Hause bringen. Basierend auf einer konstant guten Annahme waren vor allem die schnellen Überkopf-Angriffe von Lis Wiederschein – wie im gesamten weiteren Spielverlauf - erfolgreich. Aber auch die Außenangreifer wussten in dieser Phase durch variantenreiches und cleveres Spiel zu überzeugen.
Leider riss im zweiten Satz der Faden und die Alemannia lief einem hohen Rückstand hinterher. Dieser konnte zwar noch bis auf zwei Punkte aufgeholt werden, letztlich ging Satz 2 jedoch mit 25:23 an Obernkirchen. In diesem Satz zeigte sich schon, weshalb die Alemannia das Feld letztlich als Verlierer verließ: Die beeindruckende 1,95 m große Außenangreiferin Obernkirchens bekam die Alemannia weder im Block noch in der Feldverteidigung in den Griff.
Den Aufschwung aus dem Satzverlauf nahm die Alemannia mit in den dritten Satz, der mit 25:21 gewonnen werden konnte. Somit stand die Alemannia mit 2:1 Sätzen in Führung und der wichtige Auswärtssieg war in greifbarer Nähe. Doch Obernkirchen – von den Zuschauern weiter nach vorne gepeitscht – gab sich nicht geschlagen und meldete sich mit einem 25:19 im vierten Satz erfolgreich zurück.
Der 5. und letzte Satz musste somit die Entscheidung bringen. In diesem Satz, der bis auf 15 Punkte bei zwei Punkten Vorsprung gespielt wird, hatte Obernkirchen letztlich in der Verlängerung mit 23:21 die Nase vorn. Beide Mannschaften hatten bereits mehrere Matchbälle vergeben, ehe die Entscheidung fiel. Zu allem Überfluss musste Yvonne Altenhof auf Aachener Seite das Spiel trotz einer Verletzung auf dem Feld beenden, da das Aachener Kontingent an Auswechselungen zum Ende des 5. Satz bereits erschöpft war.
Natürlich ist die Enttäuschung bei der Alemannia nach dieser denkbar knappen Niederlage groß, ein Sieg hätte für die nächsten Spiele noch mehr Sicherheit gegeben. Die Trainer sind jedoch sehr zuversichtlich, denn die Leistung, die die Aachener Damen in Obernkirchen ablieferten, war absolut überzeugend. Obernkirchen war offensichtlich heilfroh, die Punkte sehr glücklich behalten zu dürfen. Der Alemannia bleibt aufgrund der erbrachten Leistung die Zuversicht, dass in den nächsten Spielen die notwendigen Punkte zum Klassenerhalt eingefahren werden können.
Von
besonderer Bedeutung ist dabei die Begegnung am 25.01.2004 gegen den CVJM
Hamburg, die um 15:00 Uhr in der Montessori-Gesamtschule in der Bergischen Gasse
angepfiffen wird. Die Mannschaft und die Trainer bitten bereits jetzt alle Fans
um die gewohnt „erstklassige“ Unterstützung.
| Deutschland - Berliner Zeitung |
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Montag. 19. Januar 2004 |
Der SCC
Berlin hat auch das zehnte Pflichtspiel der Männer-Bundesliga gewonnen. Beim VV
Leipzig siegte der SCC 3:0 (25:21, 25:22, 25:21), in der Tabelle führt er mit
20:0 Punkten. Marco Liefke, der in der Champions League beim 1:3 gegen
Olympiakos Piräus wegen einer Verstauchung im Fuß erst im dritten Satz
eingewechselt wurde, konnte beschwerdefrei durchspielen.
Matysik
sorgt für Wende
Die
Volley Dogs schafften ihren zweiten Bundesligasieg durch ein 3:1 (25:20, 22:25,
25:22, 25:17) gegen Neuling VC Markranstädt. Die Berliner begannen
konzentriert, erlitten aber nach dem ersten Satz einen unerklärlichen Einbruch.
Der Block und die Feldabwehr leisteten sich Fehler. Erst die Einwechslung von
Kai Matysik für den im Angriff schwächelnden Michael Raddatz brachte die alte
Stabilität in die Mannschaft und den verdienten Gewinn der beiden folgenden Sätze.
BVC
chancenlos
Ohne
Chance waren die Frauen des Berliner BVC 68 im ersten Bundesligaspiel des
Jahres. Beim Meister SSV Ulm setzte es eine deutliche 0:3 (14:25, 16:25,
17:25)-Niederlage in nur 59 Minuten. "Ulm war für uns eine Nummer zu groß,
wir müssen unsere Punkte in anderen Spielen holen", resümierte VC-Coach
Michael Merten.
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Montag. 19. Januar 2004 |
Mit mehr Biss, Konzentration und Ruhe kauft Leverkusen dem DSC den Schneid ab
Vor der Begegnung standen die Siegerinnen noch auf beiden Seiten des Netzes. Mit Blumen und Geschenken ehrte die zweifache Volleyball-Europameisterin Grit Naumann die Leverkusenerinnen Kathy Radzuweit, Julia Schlecht und Judith Sylvester sowie Christiane Fürst und Kerstin Tzscherlich vom DSC für das Wunder von Baku, mit dem das Quintett das Unmögliche möglich gemacht hat: die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen in Athen.
Nach der Partie feierten nur noch die Gäste. Sie hatten den Elbestädterinnen am Sonnabend wie im Hinspiel den Schneid abgekauft und vor der Saisonrekord-Kulisse von 2 834 Zuschauern in der Mehrzweck-Sporthalle an der Bodenbacher Straße 154 nach 96 Minuten erneut mit 3:1 (25:22, 25:14, 14:25, 30:28) die Oberhand behalten. Mittendrin fühlte sich DSC-Spielführerin Beatrice Dömeland an die Spiele der Nationalmannschaft eine Woche zuvor in der aserbaidschanischen Hauptstadt erinnert: „Nach dem 0:2 kam ich mir vor wie bei Deutschland gegen Italien.“
In der folgenden Zehn-Minuten-Pause waren die Aufgaben klar verteilt. DSC-Coach Arnd Ludwig übernahm Dömeland zufolge die Kabinenpredigt: „Er hat uns zusammengeschissen und gefragt, ob wir Angst vor der Kulisse haben. Ein 0:3 wäre ja auch richtig böse gewesen.“ Co-Trainerin Barbara Makowska kümmerte sich um die Taktik. Das brachte wenigstens einen Satzgewinn ein, mehr aber auch nicht. „Wir haben das Spiel nicht am Ende, sondern schon zu Beginn vergeigt. Da machten wir zu viele Geschenke“, betonte Dömeland. Die Mannschaft sei sehr enttäuscht und die Niederlage ausgerechnet vor so einem tollen Publikum schade.
Der Erklärungsversuch der Spielführerin: „Durch den Ausfall von Anna Barnak (Blase am linken Fuß – d. A.) waren Heike Beier und Grit Müller gesetzt. Sie wussten, dass es für sie keine Alternative gab.“ Nervös und übermotiviert fing aber nicht nur dieses Duo, sondern auch der Rest der Truppe an. Zudem trat bei Müller auch noch das alte Rückenleiden als Folge eines Bandscheibenvorfalls erneut auf. Sie konnte nur mit Tabletten und unter Schmerzen spielen. „Wir kamen nicht rein in die Partie. Zwei, drei Fehler in Serie zogen uns immer wieder runter. Jede agierte für sich. Wir traten nicht als Mannschaft auf“, meinte Müller. Sie muss heute wieder zum Arzt. „So geht es nicht weiter. Es tut einfach nur weh. Darauf habe ich keinen Bock mehr.“
Dömeland wollte all das nicht als Entschuldigung für den eigenen Auftritt gelten lassen und richtete den Blick lieber nach vorn: „Ich bin froh, dass jetzt erst mal ein paar leichtere Gegner folgen.“ Augsburg, Berlin, Braunschweig – in dieser Reihenfolge geht es für den Dresd-ner SC weiter. „Da können wir uns auch mit Christiane und Kerstin wieder besser einspielen.“
Das war Leverkusen mit Radzuweit,
Schlecht und Sylvester besser gelungen. „Als es im vierten Satz noch mal eng
wurde, ging uns schon die Pumpe. In solch entscheidenden Phasen steigt aber auch
der Biss in der Truppe. Wir versuchten, weiter in Ruhe zu kombinieren“, sagte
Judith Flemig. Damit wies Leverkusens Spielführerin noch auf einen anderen
Unterschied hin: Die Gäste konnten sich besser konzentrieren und machten ihre
Punkte.
Maik Schwert
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Montag. 19. Januar 2004 |
Saisonziel
verfehlt - VVL bleibt Mittelmaß
Leipzig.
Es war noch einmal ein Volleyball-Fest. Vor dem Anpfiff floss bei der Taufe von
Maskottchen "Volleyfant" der Sekt, erwartungsfroh schwenkten die Fans
ihre neue, riesige Vereinsfahne, viele der 1500 Zuschauer in der rappelvollen
Sporthalle Brüderstraße erwischten nur noch einen Stehplatz. Sie alle wollten
den deutschen Meister SCC Berlin sehen, sie alle müssen auf weitere Gastspiele
von Spitzenmannschaften in dieser Saison verzichten. Denn nach dem gestrigen 0:3
(21:25, 22:25, 21:25) gegen den ungeschlagenen Bundesliga-Spitzenreiter steht
der VVL als Teilnehmer der Abstiegsrunde fest. Da Unterhaching und Wuppertal am
Wochenende überraschend gewannen, können die Leipziger ihr erklärtes Ziel -
die im Februar beginnende Doppel-Runde der oberen Sechs - nicht mehr erreichen.
Vergeigt
wurde dies schon vorher durch dumme Niederlagen gegen Kellerkinder. Gestern
zeigte das Team zwar sein Potenzial, hielt in der 69 Minuten dauernden Partie
ordentlich mit, brachte die Gäste aber nie ernsthaft in Verlegenheit. "Wir
haben gekämpft und taktisch gut gespielt, doch im Angriff war unsere
Fehlerquote zu hoch", meinte Trainer Zoran Nikolic, "in den
entscheidenden Situationen fehlte der Druck und etwas Glück, vor allem Haroldas
Cyvas hatte nicht seinen besten Tag."
So
reichte den Berlinern, müde von der Champions League und streckenweise
gelangweilt wirkend, eine Durchschnittsleistung zum Sieg. Die leicht
angeschlagenen National-Angreifer Marco Liefke und Eugen Bakumovski, assistiert
vom 19-jährigen, 2,11 m langen Supertalent Robert Kromm, spielten ihren Stiefel
mehr schlecht als recht durch. "Überzeugend war das nicht", resümierte
Liefke, "aber wir sind eben stärker besetzt, haben den besseren Zuspieler
und können eine Schippe drauflegen, wenn es eng wird."
Dass die
Leipziger wieder einmal gescheitert sind, ärgert Liefke sogar. "Ich komme
stets gern her, die Kulisse ist super, das Umfeld gut", bekannte der 29-Jährige,
"hier ist viel mehr möglich, man muss schon die Frage stellen, warum es in
Leipzig nicht funktioniert."
Ja
warum? Oft fehlte der Mannschaft das Feuer, die Begeisterung, zu selten wuchs
sie über sich hinaus, Verletzungspech kam dazu. Ob Nikolic vor der Saison die
richtigen Leute holte, ist umstritten. Libero Dragan Ratic sollte die Probleme
in der Annahme beheben, verschärfte sie aber. Lars Björn Freier und der zweite
Zuspieler Branislav Djuric, der gestern den immer noch lädierten Jure Kvesic
ersetzte, agierten nicht konstant genug, Dejan Stankovic schmetterte zwar
solide, aber kaum einmal überragend, die jungen Leute hinter dem Stammsechser
haben (noch) nicht das Niveau - insgesamt zu wenig für den angestrebten Vorstoß
in die erweiterte deutsche Spitze, der VVL dümpelt im Mittelmaß herum.
Der
Vorstand setzt indes auf Geduld. Eine Trainer-Entlassung wie zuletzt in
Markranstädt komme nicht in Frage, erklärte Präsident Olaf Zimmer:
"Einen derartigen Schnellschuss wird es bei uns nicht geben, wir pflegen
Verträge einzuhalten." Der von Nikolic läuft bis 2005 -wenn der
Klassenerhalt gelingt. Es geht eng zu im Tabellenkeller, zwei Teams steigen
direkt ab, zwei weitere müssen in die Relegation. "Deshalb wollen wir das
letzte Spiel in Unterhaching gewinnen, dann leben wir ruhiger", sagte
Nikolic. Für die enttäuschten Fans wäre das nur ein schwacher Trost. Sie möchten
Volleyball-Feste erleben.
Steffen
Enigk
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Montag. 19. Januar 2004 |
Rudi
Schumann als neuer Trainer im Gespräch
Berlin.
Ein Trainer-Rauswurf kann Köpfe frei spülen und Fesseln lösen. Theoretisch.
Beim Volleyball-ErstligistenVC Markranstädt hat er seine Wirkung verfehlt.
Statt den erhofften zweiten Sieg zu feiern, ließen die Spieler nach der neunten
Saison-Niederlage die Köpfe hängen. Beim Abstiegs-Mitkonkurrenten Volley Dogs
Berlin hieß es 1:3 (20:25, 25:22, 22:25, 17:25).
Interims-Coach
Jan Betzien, der am Mittwoch von Darko Despotovic das Kommando übernahm, konnte
nur kurz lächeln - als er sah, dass er laut Programmheft 32 statt 39 Jahre alt
sei. Doch eine Verjüngungskur hatte ihm sein Team nicht beschert. Schnell lagen
die Gäste 4:11 zurück. Weil die Annahme um Neu-Libero Axel Roscher überfordert
war, Zuspieler Igor Wiederschein das Vertrauen nicht rechtfertigen konnte, die
Truppe verunsichert wirkte. "Mir war klar, dass man nicht so schnell all
das aus den Köpfen heraus bekommt, was in den letzten Monaten passiert
ist", sagte Betzien.
Zudem
schied der slowakische Neuzugang Patrik Pistovic mit einem Bänderriss im
Sprunggelenk früh aus und muss sechs Wochen pausieren. Betzien wechselte mehr
und schneller als sein Vorgänger - und hatte ein glückliches Händchen. Eric
Koreng und Daniel Knopf brachten Schwung, der sonstige Libero Adrian Strydom
verstärkte Annahme und Angriff. Christian Langer zeigte seine beste
Saisonleistung. Und der serbische Neuzugang Djorde Djuric glänzte im zweiten
Satz mit neun Zählern, so dass die Gäste ein 15:18 drehten. Der VCM hatte die
Hausherren nun im Griff, doch nach 20:17-Führung im dritten Satz verschenkten
die Gäste drei Punkte in Folge, dann brachen sie wieder auseinander. "Der
Mannschaft fehlt Mut", erklärte Co-Trainer Sven Heimpold, der den
Zeitpunkt des Trainerwechsels verteidigte: "Das war ein Prozess, der über
Monate lief. Wir haben versucht, Darko zu helfen. Irgendwann musste der Vorstand
reagieren."
Manager
Michael Nickeleit sah nach der Stress-Woche nicht gut aus: "Die
Entscheidung tat weh. Aber wir von der sportlichen Leitung sind eh die Deppen:
Wenn wir es laufen lassen oder wenn wir handeln." Ein neuer Trainer soll
noch in dieser Woche präsentiert werden. Nickeleits Wunschkandidat ist Rudi
Schumann, jahrelanger Coach des VCM-Vorgängers Rotation Süd. Der
Ex-Weltmeister meinte gestern: "Diese Aufgabe ist für mich eine Zeitfrage.
Es gibt noch keine Entscheidung." Das Grundübel des VCM sieht Schumann in
Selbstüberschätzung: "Statt sich über jeden gewonnenen Satz zu freuen,
dachten die, sie rollen die Liga von unten auf. Nun ist die Psyche zerstört."
Frank
Schober
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 19. Januar 2004 |
Am
Ende eine klare Angelegenheit
Schweriner
Volleyballerinnen bezwingen den VC Augsburg in drei Sätzen
Schwerin
Nach vierwöchiger Bundesliga-Pause ging es am Sonnabend für die
Volleyballerinnen des Schweriner SC wieder los. Am Ende gewannen die Schützlinge
von Trainer Tore Aleksandersen in heimischer Halle vor rund 450 Zuschauern gegen
den VC Augsburg dann doch klar mit 3:0 (22, 18, 17).
Zu
Beginn der Partie merkte man den Gastgeberinnen an, dass sie eine längere
Wettkampfpause hinter sich haben. "Das Spiel begann sehr nervös",
meinte denn auch hinterher der SSC-Coach.
So
konnte sich keine der beiden Mannschaften zum Anfang des ersten Satzes
entscheidend absetzen. Das Spiel wogte hin und her. Auf einmal hieß es gar
13:10 für die Gäste, die mit Nikolai Roppel einen neuen Trainer für Peter Götz
auf der Bank sitzen hatten. Dann wachten aber die Schwerinerinnen auf, allen
voran Anika Schulz ("Das hat im Angriff Spaß gemacht. Auf dieser Leistung
können wir aufbauen.") und Cathrin Schlüter - 16:13 für den SSC. Ab da
dachte man, dass die Damen um Mannschaftskapitän Jana Müller die
Augsburgerinnen im Griff haben würden. Schnell erhöhte Schwerin auf 20:16.
Doch immer wieder leichte Fehler ließen die Gäste bis auf 22:20 herankommen.
Doch
Anika Schulz holte dann beim 23:21 den ersten Satzball, den Augsburgs
Mannschaftskapitän Oksana Roppel nach einem langen, hart umkämpften
Ballwechsel noch abwehren konnte. Angela Krivarot versenkte aber Satzball Nummer
zwei.
Von da
an war der Widerstand der Gäste gebrochen. Im zweiten Durchgang führte der SSC
schnell mit 8:4, 12:8 und 14:11. Dann kam Zuspielerin Kathleen Weiß an den
Aufschlag, mit dem die Gäste nicht viel anfangen und den sie nur schlecht
annehmen konnten. So war beim 19:12 eigentlich dieser Durchgang schon
entschieden. Der SSC, der nie an seine Leistungsgrenze zu gehen brauchte, musste
jetzt auch nur noch das Nötigste tun. Eine sehenswerte Aktion dann aber doch.
Kathleen Weiß passte kurz auf Cathrin Schlüter, die damit auf 23:16 erhöhte.
Mit 25:18 war dieser Abschnitt in trockenen Tüchern.
Im
dritten Durchgang das gleiche Bild. Schwerin reichte eine mittelmäßige
Leistung, um die am Ende überforderten Gäste mit 25:17 und damit nach 65
Minuten 3:0 zu schlagen.
"Wir
wussten nicht, was auf uns zukommt, da Augsburg einen neuen Trainer hat.
Normalerweise ist da ein Team hochmotiviert. Die Spielpause hat man uns
angemerkt, aber wir haben uns durchgekämpft", so Jana Müller, für die ab
Mitte des zweiten Satzes Tina Gollan kam. "Wir sind derzeit ein
Krankenhaus. In den letzten Wochen haben wir viele Verletzte und Kranke. Jana Müller
hatte Magenprobleme, deshalb war klar, dass ich sie auswechseln werde",
erklärte Tore Aleksandersen, der auf Jana Schumann (Kapselverletzung), Patricia
Wolf (Fingerbruch) und Kerstin Kämpfe (Knieprobleme) verzichten musste. Zudem
gingen Linda Dörendahl (Kapselverletzung), Cathrin Schlüter (Schulter) und
Claudia Bimberg (gerade überstandener grippaler Infekt) angeschlagen ins Spiel.
Augsburgs
Coach Nikolai Roppel gestand ein: "Wir konnten nur im ersten Satz
mithalten. Schwerin präsentierte sich hier wesentlich stärker als im
Hinrundenspiel in Augsburg, wo wir noch einen Satz gewinnen konnten."
Martina
Kasprzak
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Montag. 19. Januar 2004 |
1:3
– FC 09 nutzt Möglichkeiten nicht
Schüttorfer
Zweitliga-Volleyballer vergeben gegen Fortuna Bonn zwölf Satzbälle
Die
Chancen des FC Schüttorf 09, in der 2. Volleyball-Bundesliga zu verbleiben,
sind auf ein Minimum gesunken. Fortuna Bonn setzte sich mit dem gestrigen Sieg
in der Vechtehalle von der Abstiegszone ab.
Schüttorf – Nach der 1:3 (25:18, 12:25, 34:36, 27:29)-Niederlage gegen den SSF Fortuna Bonn ist der Klassenverbleib für den FC 09 wohl nur noch theoretisch im Bereich des Möglichen. Gelegenheiten, das Duell gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf für sich zu entscheiden, hatten sich den Obergrafschaftern gestern aber viele geboten. So ließ das Team von Heike Flockert und Dirk Schlotfeldt im dritten und vierten Satz insgesamt zwölf Satzbälle ungenutzt.
Wie so häufig in dieser Saison erwischten die Schüttorfer den besseren Start in die Begegnung. Beim 25:18 im ersten Satz lagen die Gastgeber, bei denen Martin Petzold im Zuspiel begann und Henning Wegter zunächst die Außenposition bekleidete, durchgehend in Front und beherrschten den Gegner. Wie ein roter Faden zieht sich aber auch durch die Spielzeit, dass die 09-Volleyballer diese Überlegenheit in der Folgezeit einbüßen. Zum einen stellt sich der gegnerische Block besser auf das Schüttorfer Angriffspiel ein, zum anderen erhöht sich auf der 09-Seite die Zahl der individuellen Fehler.
Am Sonntag wurde dies den 250 Zuschauern in der Schüttorfer Vechtehalle im zweiten Satz besonders eklatant vor Augen geführt. Der Schwung der 1:0-Satzführung war nach einem schnellen 0:5-Rückstand verflogen. In der Folgezeit hatten die Bonner keine Mühe, den FC 09 mit 25:12 regelrecht zu demontieren. Auch der Versuch, bei einem 5:13-Rückstand mit dem Comeback von Dirk Schlotfeldt im Mittelblock für eine Initialzündung zu sorgen, schlug fehl.
Im dritten Satz berappelten sich die Gastgeber aber noch einmal. "Wenn man etwas Positives hervorheben kann, dann die Tatsache, dass wir nach dem zweiten Satz noch einmal ins Spiel zurückgefunden haben", sagte Flockert. Aber auch eine 20:15-Führung im dritten Abschnitt brachte nicht die nötige Sicherheit ins 09-Spiel. Was sich im gesamten Saisonverlauf herauskristallisiert hatte, kam auch gegen die keineswegs übermächtigen Bonner zum Tragen: Der FC 09 verfügt über keinen Führungsspieler, der das Heft in die Hand nimmt und für die entscheidenden Punkte sorgt. Der Tabellenletzte versuchte es mit der Brechstange und ließ insgesamt sieben Satzbälle ungenutzt, bis der Aufsteiger den dritten Durchgang mit 36:34 für sich entschieden hatte.
Einen spannenden Verlauf nahm auch der vierte Abschnitt. Der FC 09 lag fast ständig in Front, überstand beim 13:15 und 16:18 zwei kritische Phasen und hatte beim 24:22 zwei Möglichkeiten zum Satzausgleich. Die vergaben die Schüttorfer aber ebenso wie drei weitere Satzbälle. Es kam, wie es kommen musste: Beim ersten Matchball für die Fortuna-Akteure landete ein Schmetterball von Thorsten Schoen im Aus. 27:29 – der FC Schüttorf 09 hatte auch das zweite "Abstiegsendspiel" innerhalb von acht Tagen verloren. "Wenn man seine Chancen nicht nutzt, hat man es auch nicht verdient zu gewinnen", nahm Schoen kritisch Stellung.
Während
die Gastgeber versuchten, die Niederlage und ihre Konsequenzen zu realisieren,
herrschte bei den Gästen eitel Sonnenschein. "Ich bin natürlich
erleichtert", sagte Fortuna-Trainer Jörg Brügge, "man hat gesehen,
dass heute viel auf dem Spiel stand. Das spielerische Niveau hat darunter auf
beiden Seiten gelitten". Die Bonner bauten durch den Sieg den Abstand zu
den Nichtabstiegsplätzen auf vier Zähler aus. Im Schüttorfer Lager herrscht
bei drei Regelabsteigern Ernüchterung. "Das einzig realistische Ziel ist
es jetzt, Drittletzter zu werden. Und das wird schon schwer genug. So hätte man
eventuell aber noch die Chance drinzubleiben, falls ein Team zurückzieht",
sagte Flockert.
Hinnerk
Schröer
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Montag. 19. Januar 2004 |
SC
Union verliert auch zweites Spiel gegen VCO
1:3
gegen Hauptstadtteam
Die
Emlichheimer Zweitliga-Volleyballerinnen haben das Spitzenspiel beim VC Olympia
Berlin mit 1:3 (22:25, 26:24, 20:25, 23:25) verloren. SCU-Manager Norbert Bußmann
sah mehrere Gründe für die knappe Niederlage seines Teams.
Berlin/Emlichheim/ml – Die Niederlage in der Hauptstadt war für die Emlichheimerinnen besonders ärgerlich, weil sie einem keineswegs übermächtigen Gegner unterlegen waren. "Im Grunde genommen war mehr drin", bilanzierte SCU-Manager Norbert Bußmann. Seiner Ansicht nach hatte die Mannschaft das Spiel verloren, die mehr Fehler gezeigt hatte. Bußmann führte aber noch weitere Gründe dafür an, dass sich der amtierende Meister aus der Niedergrafschaft nicht hatte gegen den deutschen Volleyball-Nachwuchs durchsetzen können: "Wir waren zu harmlos im Angriff, es fehlte die Durchschlagskraft. Mit einer völlig gesunden Ramona Meier hätte es sicher anders ausgesehen. Außerdem hat uns im Zuspiel die Alternative gefehlt."
SCU-Trainer Pierre Mathieu dirigierte in Berlin nur eine Mannschaft mit acht Spielerinnen, da er Christiane Kerperin nach den Belastungen der vergangenen Wochen eine Verschnaufpause gegeben hatte. Sein Minikader musste praktisch während der gesamten Spielzeit viel Kraft aufwenden, um den Kontakt zum Gegner zu erhalten. Dies funktionierte zumeist zwar ganz gut, in entscheidenden Situationen gaben aber häufig individuelle Fehler den Ausschlag zugunsten der Gastgeberinnen. So hatte sich das SCU-Team im ersten Abschnitt nach 5:10- und 9:15-Rückstanden sogar eine 19:17-Führung erkämpft, diese aber wurde durch Unzulänglichkeiten wieder verspielt; Berlin verbuchte diesen Satz mit 25:22. Auch der zweite Durchgang war eng: 14:15, 21:18 und 24:23 – so lauteten die Zwischenstände vor dem 26:24-Satzgewinn des SC Union, für den Mittelblockerin Marina Budaj eine überzeugende Vorstellung bot.
Nachdem
die Emlichheimer Spielerinnen im dritten Abschnitt immer einem deutlichen Rückstand
hinterhergelaufen waren und diesen Satz mit 20:25 verloren hatten, ging es
wieder enger zu. Der SC Union führte im vierten Abschnitt 18:16, dann lag
Berlin beim 20:18 wieder vorne. Das Team von Trainer Pierre Mathieu kämpfte
jedoch und gab auch nicht auf, als der VC Olympia beim 23:20 sicher dem Sieg
entgegenzustreben schien. Beim 23:23-Gleichstand hatten die Gäste dann sogar
die große Chance, sich einen Satzball zu erspielen. Diese konnte allerdings
nicht genutzt werden. Berlin holte die nächsten beiden Zähler und zog mit den
Emlichheimerinnen mit dem 3:1-Sieg in der Tabelle nach Minuspunkten gleich –
bei zwei mehr absolvierten Spielen.
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Montag. 19. Januar 2004 |
"Auer-Power"
bei den Aufschlägen
Er ist nur eine Zwischenlösung, hat aber
dauerhaft Erfolg: Waldemar Borgert, Interimstrainer des Volleyball-Zweitligisten
SV Sinsheim, führte seine Mannschaft im zweiten Spiel zum zweiten Sieg. Mit 3:1
(25:22, 9:25, 28:26, 25:18) setzte sich die "Girl-Group" bei der TG
Bad Soden durch.
Selbst
aus der Ferne trafen Glückwünsche ein. Als Waldemar Borgert am Sonntag das
Postfach seines Handys öffnete, bekam er eine SMS aus Schwerin zu Gesicht. Die
SMS stammte von Stefan Bräuer, Borgerts Vorgänger als Trainer des
Volleyball-Zweitligisten SV Sinsheim, und der gratulierte zum 3:1-Erfolg bei der
TG Bad Soden. "Das ist nett. So etwas ist nicht selbstverständlich",
freut sich Borgert über die lieben Sätze seines Kollegen.
Eigentlich
könnte sich Borgert nun beruhigt zurücklehnen. Eine Woche nach dem
3:1-Heimerfolg gegen den USC Rothaus Schwarzwald ließen seine
Zweitliga-Volleyballerinnen ein 3:1 bei der TG Bad Soden folgen. Zwei Spiele,
zwei Siege - besser geht's nicht, besser könnte die Bilanz des Interimstrainers
nicht aussehen.
"Das
Ergebnis ist in Ordnung, die Leistung im Prinzip auch", erklärt Borgert,
verweist aber auf "ein paar" Schwächen. " Wir haben Probleme in
der Annahme. Nicht immer, aber immer in einer bestimmten Formation. Da haben wir
noch einige Hausaufgaben zu machen. "
Eine
Kaffeefahrt war der Ausflug nach Bad Soden nicht. 78 Minuten benötigte der SV
Sinsheim, um den Auswärtssieg bei den heimstarken Hessinnen perfekt zu machen.
Zwar gelang mit dem 25:22 im ersten Satz die 1:0-Führung, doch dann folgte ein
Einbruch.
Mit 9:25
ging der zweite Durchgang verloren - eine Abfuhr. "So hoch habe ich als
Trainer noch nie einen Satz abgegeben", sagt Borgert. Dennoch: "Die
Mannschaft hat diesen Satz dann abgehakt und im dritten Satz wieder
zugelegt."
Der
dritte Satz war bis zuletzt ein spannender Schlagabtausch. Zwei Satzbälle
wehrte der SVS ab, um am Ende mit 28:26 die Oberhand zu behalten. Für Borgert
die "Vorentscheidung" in diesem Match. So war Satz vier dank eines
furiosen Finishs mit fünf Punkten in Folge (von 20:18 auf 25:18) relativ zügig
erledigt. Wer ihm aufgefallen sei? Unter anderem die "Auer-Power", die
17 Jahre junge Katrin Auer, die "mit Sprungaufschlägen für Gefahr
gesorgt" habe, antwortet Borgert.
Indes
setzt sich die Suche nach einem neuen Trainer fort. Man habe mit Kandidaten
gesprochen. Diese Woche werde "eine Vorentscheidung" fallen, nächste
Woche könne man Konkretes sagen, erklärt Abteilungsleiter Heinz Stegmaier. Mit
anderen Worten: Spätestens am 14. Februar, beim Heimspiel gegen die TG
Biberach, wird ein anderer Coach auf der Bank des SV Sinsheim sitzen - und nicht
mehr Waldemar Borgert.
Eric Schmidt
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Montag. 19. Januar 2004 |
Hildesheim
marschiert, Giesen verliert
Team
48 festigt Führung und TSV verkorkst Start.
Hildesheim/Giesen
(cen). Mit Siebenmeilenstiefeln marschiert Volleyball-Zweitligist MTV 48
Hildesheim in Richtung Bundesliga. Mit einem souveränen 3:0-Auswärtssieg beim
VfL Lintorf festigte das Team 48 vorerst die Tabellenführung. Dagegen läuft es
beim Nachbarn aus Giesen momentan überhaupt nicht. Vor 200 erwartungsvollen
Zuschauern kassierte der TSV am Sonnabend eine bittere 0:3-Heimniederlage gegen
den VC Fortuna Kyritz.
Mit
deutlichen Worten hatte MTV-Trainer Walther Hoch seine Schützlinge vor der
Aufgabe gegen Lintorf gewarnt. Doch alle Hinweise schienen nicht gefruchtet zu
haben. Denn der Spitzenreiter stürzte beim Abstiegskandidaten in den ersten
Spielminuten von einer Verlegenheit in die nächste. 450 Fans hatten ihre helle
Freude am Auftritt des VfL. Bis auf 22:19 zog der Außenseiter davon und
spekulierte zu diesem Zeitpunkt womöglich auf eine Sensation.
Doch was
sich im Folgenden in der Lintorfer Sporthalle abspielte, werden die Gastgeber
vermutlich lange nicht vergessen. Angeführt von einem erneut überragenden
Mannschaftskapitän Henning Machtens demontierten die 48er ihren Gegner nach
allen Regeln der Kunst. Die Wende zum Guten hatte Machtens mit einer
Aufschlagserie selbst eingeleitet. Lintorf gelang im ersten Satz nur noch ein Zähler.
Die
beiden nächsten Sätze gingen mit 25:14 und 25:13 auf das Konto des MTV.
"Im Stil einer Klassemannschaft haben wir die Lintorfer deklassiert",
freute sich Walther Hoch nach der Partie. Neben Machtens glänzten Mittelblocker
Nils Mörsch, der Lars Hobbie tadellos ersetzte, sowie die beim Derby noch
formschwachen Außenangreifer Roman Kammer und Mathias Hoffmann. "Es freut
mich, dass Roman und Mathias mit dieser starken Leistung auf die Kritik nach der
Partie gegen Giesen reagiert haben", betonte der MTV-Coach.
Walther
Hoch setzte erstmals in dieser Saison in seiner Startformation mit Machtens,
Kammer, Mörsch sowie Spielmacher Stephan Teumer und Alexander Schnipkoweit auf
fünf Hildesheimer Eigengewächse. Hinzu kam mit Libero Kai Bode ein weiterer
langgedienter 48er.
Während
Walther Hoch das Fehlen einzelner Spieler derzeit gut ausgleichen kann, sah es
am Sonnabend beim TSV Giesen personell absolut düster aus. Mit Niklas
Rademacher, David Klemperer, Mario Große Banholt und dem zurückgetretenen Björn
Wellershoff fehlten gleich vier Aktivposten. Hinzu kam ein angeschlagener
Stephan Pampel, der sich nur mühsam auf der Mittelposition behaupten konnte.
Die
Vorzeichen für eine interessante Auseinandersetzung mit Kyritz waren also von
vornherein denkbar schlecht. Doch alle Befürchtungen wurden in den drei Sätzen
noch übertroffen. Vor den Augen vieler Gönner der Zweitligamannschaft zeigte
der TSV "das schlechteste Saisonspiel", wie der neue Mannschaftskapitän
Srdan Popovic eingestehen musste.
Nichts
funktionierte, wie es hätte funktionieren sollen. Hinzu kam, dass den Fortunen
aus Kyritz auf der anderen Seite des Netzes praktisch alles gelang. Die
Satzergebnisse spiegelten die Kräfteverhältnisse am Sonnabend deutlich wider:
Mit 20:25, 21:25 und 17:25 gab sich der TSV geschlagen.
Trotz
des verkorksten Rückrundenstarts ist Srdan Popovic frohen Mutes für die
anstehenden Aufgaben. Bei der nächsten Auswärtspartie der Giesener gegen die
Netzhoppers Königs Wusterhausen am kommenden Wochenende wolle die Mannschaft
eine Überraschung landen. "Das Saisonziel bleibt weiterhin der vierte oder
fünfte Platz", betont der 21-Jährige.
Der MTV
48 wird das Ergebnis aus Giesen aufmerksam registriert haben. Denn am nächsten
Sonnabend müssen die Hildesheimer in Kyritz antreten.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 19. Januar 2004 |
Humänner
wurden knapp abgeblockt
Eltmann
wollte sich vor heimischer Kulisse nicht blamieren. Sonderlob gab es von
VVH-Trainer Bach für Libero Tobias Schuchert.
Die SG
uniVersa Eltmann war für den VV Humann zu gut vorbereitet. In der Deutschen
Volleyball Liga unterlag der VVH bei den Franken mit 1:3 (25:19, 21:25, 16:25,
22:25).
Vor rund
1200 Zuschauern begannen die Essener prächtig. Nach freundlichem Empfang legte
die Sechs von Trainer Peter Bach einen starken ersten Satz auf das Parkett.
Eltmann wollte sich aber nicht vor den eigenen Fans blamieren und legte kräftig
nach. Im zweiten Satz drehten die Hausherren auf und hielten den VVH deutlich
auf Distanz. Im dritten Durchgang konnten Fischer, Kern und Co. nur bis zum
12:12 mithalten. Dann riss der Faden und die SGE hatte keine Mühe, die Satzführung
zu erspielen.
Der
vierte Satz war lange Zeit eine Kopie des ersten Durchgangs. Humann spielte
erstaunlich stark und führte mit 19:16. Zwei spektakuläre Blockpunkte der
uniVersa-Sechs brachten die Wende.
Tendenz
geht nach oben
Plötzlich
war die Chance verspielt, den Tie-Break zu erzwingen und der Mitaufsteiger
jubelte über zwei wichtige Punkte.
Trotz
der Niederlage lassen die Humänner die Köpfe nicht hängen. Nach den schwachen
Trainingsleistungen geht die Tendenz wieder eindeutig nach oben. Trainer Peter
Bach war sogar optimistisch für die kommende Aufgabe: "Die Volleydogs sind
mit Eltmann zu vergleichen. Eigentlich zu gut für uns, aber wenn sie nicht voll
da sind, könnten wir die Punkte holen."
Libero
Tobias Schuchert verdiente sich ein Sonderlob. Maßgeblich sein Verdienst war
es, dass die gefürchteten Aufschläge nur wenig Schaden anrichteten und die
Annahme der Humänner stabil war. "Wir haben zwar verloren, aber die
Atmosphäre hier war prächtig und wir hatten viel Spaß", so Trainer Peter
Bach.
(stebl)
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 19. Januar 2004 |
Das
Oberhaus rückt für MSC immer näher
"Adler"
hatten beim 3:1 gegen VC Olympia Berlin nur im zweiten Satz Mühe.
Der Weg
des Volleyball-Zweitligisten Moerser SC in das Oberhaus ebnet sich von Spieltag
zu Spieltag mehr. Der klare 3:1 (25:17, 25:27, 25:17, 25:15)-Erfolg am
Samstagabend gegen den VC Olympia Berlin im Sportzentrum Rheinkamp zeugte
allerdings nicht von Leidenschaft und Feuer eines jeden einzelnen
"Adlers".
Vor rund
300 Zuschauern lag dies jedoch nicht an der Unlust der Grafenstädter, sondern
vielmehr an dem ansteckend wirkenden unorthodoxen und teilweise lethargischen
Spiel des jungen Teams aus der Hauptstadt. Oder um es klar auszudrücken: Der
MSC ließ sich "einlullen".
"Eine
Klasse für sich"
Dass der
MSC den unter den Fittichen von Trainer Michael Warm stehenden
Jugendnationalspielern haushoch überlegen sein würde, war wohl eher ein
offenes Geheimnis. "Jetzt mal ehrlich, hier gewinne ich einfach
nicht", erklärte VCO-Coach Michael Warm. "Der MSC ist in dieser Liga
einfach eine Klasse für sich, das muss man neidlos anerkennen. Wenn man außerdem
mit dem Aufschlag nicht genug Druck erzeugen kann, ist hier nichts zu
holen."
Aber
auch wenn die Gäste ohne ihren wichtigen Diagonalspieler Falko Stein antreten
mussten, hielten sie bis zur Mitte des ersten Satzes recht gut mit, brachen dann
jedoch gegen die ebenfalls sehr verhalten wirkenden Grozer und Co. ein.
"Sicherlich fehlte das Feuer im ersten Durchgang", analysierte
MSC-Coach Igor Arbutina. "Aber wenn du eine Truppe vor dir stehen hast, die
fast nur aus Jugendspielern besteht, nimmst du das ganze etwas auf die leichte
Schulter."
Eine
Erkenntnis, die dem Kroaten so gar nicht gefiel. Denn die Rechnung kassierte der
Aufstiegsaspirant in Satz zwei. Noch immer ohne den langzeitverletzten
Mittelblocker Gergely Mondi (steigt wahrscheinlich nächste Woche langsam ins
Training ein) und Diagonalspieler Ferdinand Stebner, dafür aber mit Neuzugang
Richard Honti und Zuspieler Torben Tidick von Beginn an, führte der MSC stets
mit vier Punkten. Ein Vorsprung, der die Moerser zunehmend fahrlässig agieren
ließ. Die Berliner nutzten ihre Chancen und spielten fortan cleverer, während
der Gastgeber den Satz noch immer locker nach Hause zu schaukeln glaubte - plötzlich
aber stand´s 21:24.
Die drei
abgewehrten Satzbälle retteten den Durchgang nicht, der Einsatz von Radomir
Mijovic für Theodor Hirs belebte nur kurzzeitig. Ein mit seinen Kräften
haushaltender und überlegt spielender Georg Grozer, der von Torben Tidick jetzt
öfter eingebunden wurde, heimste das Lob des gut gelaunten MSC-Machers Günter
Krivec ein: "Der Junge hat gelernt, den Ball nicht immer mit voller Wucht
zu nehmen - das freut uns."
Lieber
kam im vierten Durchgang
Zudem
zeigte Dejan Lazic als Libero mit einer guten Defensivleistung, wie man den
Gegner, der mit seinen langen Kerls für den einen oder anderen tollen Block
sorgte, zermürben kann. Der VCO schien sich indes mit dem Satzgewinn zu begnügen.
Nils Lieber kam im vierten Durchgang für den verhalten agierenden Pieter-Jan
Waale und fügte sich gut in das Spiel ein.
"Eigentlich
haben wir das Spiel über drei Sätze völlig kontrolliert, haben uns im zweiten
Satz aber leider aus dem Konzept bringen lassen", erklärte Igor Arbutina
nach der Partie gelassen. "Wir werden eben weiter an der Konstanz arbeiten
müssen."
Daniel
Passon
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Montag. 19. Januar 2004 |
Mit einem
klaren 3:0-Erfolg (25:23, 25:17, 25:23) gegen die Volley Tigers Ludwigslust
kehrte Volleyball-Zweitligist VC 90 Bottrop wieder in die Erfolgsspur zurück
und schaffte den umjubelten Sprung auf den dritten Tabellenplatz.
Die größte
Überraschung des Tages erlebten die Zuschauer in der Dieter-Renz-Halle schon
vor dem Anpfiff. Oliver Kuhlmann feierte sein Comeback bei den 90ern, ersetzte
den verletzten Marco Donat. Allerdings saß der Mittelblocker zunächst nur auf
der Bank. Von dort aus sah der Routinier ein Duell zweier Mannschaften, denen es
sichtlich an Selbstvertrauen mangelte. "Die letzten Spiele haben ihre
Wirkung in der Mannschaft hinterlassen. Die Spieler waren anfangs
verunsichert", erklärte VC-Trainer Johan Verstappen. So entwickelte sich
ein ausgeglichenes Spiel, in dem vor allem Fehler das Bild prägten. Beim Stand
von 10:14 platzte dann der Knoten beim VC. Mit sieben Punkten in Folge erspielte
sich die 90er eine 17:14-Führung. Beim Stand von 23:20 feierte Oliver Kuhlmann
sein Kurz-Comeback. Für einen Punkt kam der Mittelblocker in die Partie. Ein
Fehler der Volley Tigers beendete dann den ersten Satz zu Gunsten des VC.
Im zweiten Satz spielten die Verstappen-Mannen befreiter auf, hielten den Gegner konstant auf Abstand. Mit 25:17 holten sich die Gastgeber auch Satz Nummer zwei. Wer jetzt dachte, die Gegenwehr der Volley Tigers sei gebrochen, sah sich getäuscht. Nach ausgeglichenem Beginn zogen die Gäste auf 15:10 davon. Doch ähnlich wie im ersten Satz startete der VC eine erfolgreiche Aufholjagd und glich beim Stand von 19:19 aus. VC-Trainer Johan Verstappen war in dieser Phase kaum noch zu halten. Immer wieder feuerte er seine Mannschaft entschlossen an.
Ein
Zuspiel-Fehler der Gäste brachte dem VC eine 23:20-Führung. Doch Ludwigslust kämpfte
weiter, kam auf 23:22 ran. Bedanken konnten sich die 90er beim entscheidenden
Punkt allerdings wieder bei den Gästen. Deren Angriffsball landete im Aus, das
3:0 für den VC war perfekt. "Der Sieg war wichtig für uns. Ludwigslust
hat es uns zwar stellenweise leicht gemacht, aber dennoch bin ich stolz auf mein
Team", war Johan Verstappen erleichtert. Dank des 3:1 des Oststeinbeker SV
gegen die Netzhoppers Königs-Wusterhausen sind die Bottroper wieder
Tabellendritter der 2. Bundesliga.
sb
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Montag. 19. Januar 2004 |
Sonderlob
für Aßmann und Brink-Abeler
-wis- Münster. Für Damenvolleyball-Zweitligist USC Münster II hätte das Jahr 2004 nicht besser beginnen können. Im ersten Spiel nach der Weihnachtspause feierte das Team am Samstag beim TV Eiche Horn Bremen einen überzeugenden 3:1 (19:25, 25:21, 25:21, 25:20) Erfolg. Damit war nicht unbedingt zu rechnen, ich bin sehr zufrieden, freute sich Trainer Thomas Kleine Holthaus.
Eine Erkrankung von Katharina Holzgreve zwang die Unabhängigen kurzfristig zu einer Umstellung. Für die Zuspielerin kehrte Sandra Aßmann ins Team zurück. Die 18-Jährige war vor drei Wochen in den Kader der Bundesligamannschaft aufgerückt. Aßmann fügte sich nahtlos ein und führte in Bremen sehr geschickt Regie. Mit überraschenden Richtungswechseln stellte sie den Block des Gegners immer wieder vor Probleme.
Schwächen
in der Annahme führten zum Verlust des ersten Satzes. Mitte des zweiten
Durchgangs reagierte Kleine Holthaus und wechselte Rieke Brink-Abeler sowie
Julia Kaufhold ein. Insbesondere Brink-Abeler verlieh dem USC-Spiel die nötige
Stabilität. Am Ende war der Erfolg der kampfstarken Münsteranerinnen ungefährdet.
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Montag. 19. Januar 2004 |
Warendorf. Genau diese Reaktion hatte Niels Westphal von seiner Mannschaft erwartet. Nach der äußerst schwachen Vorstellung in der Vorwoche präsentierten die Zweitliga-Volleyballerinnen der Warendorfer Sportunion gestern Nachmittag ihren Fans eine deutliche Leistungssteigerung und wiesen Schlusslicht Detmolder TV mit 3:0 (25:19, 25:18, 25:19) in die Schranken.
Es war mir heute wichtig zu sehen, was meine Mannschaft für eine Reaktion auf die schlechte Leistung gegen Aachen zeigt. Die Vorstellung war um Welten besser. Die Steigerung lag nicht unbedingt am alten Derby gegen Detmold, sondern an der Eigenmotivation jeder einzelnen Spielerin, so ein zufriedener WSU-Coach Niels Westphal, der Christine Drees, Daniela Schmees, Petra Vieth, Stefanie Kottnik, Sandra Nunner und die für die angeschlagene Simone Schönberner ins Team gerückte Vivian Theis durchspielen ließ.
Vor 300 stimmgewaltigen Zuschauern-viele auch aus Detmold-zeigten die Hausherrinnen gleich vom ersten Ballwechsel an eine deutlich engagiertere Leistung. Vor allem im Block- und Abwehrbereich zeigte sich die WSU verbessert und sorgte mit langen Aufschlägen gleich für Druck.
Dabei verliefen alle drei Sätze zunächst jeweils sehr ausgeglichen, erst zum Ende hin gelang es der Sportunion stets, sich abzusetzen. Auch kleine Schwächephasen wie im dritten Satz, als Detmold noch einmal aufkam und von 3:4 auf 7:4 davonzog, brachten die Warendorferinnen nicht aus dem Konzept. Beim 8:8 war bereits alles wieder im Lot. Detmold hat heute sicherlich nicht überragend gespielt. Ein besonderes Lob gilt Vivian Theis, die sehr gut gespielt hat, besonders im Block, sagte Westphal.
Restlos
bedient war nach der 66 minütigen Partie Ex-WSU-Spielerin Astrid Lücke, die
nun für Detmold im Angriff für Punkte sorgt. Nach der 2:3-Niederlage gegen
Emlichheim haben wir uns heute schon etwas ausgerechnet, aber es lief gar nichts
bei uns zusammen, so die Außenangreiferin.
Alexa Frommer
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Montag. 19. Januar 2004 |
1:3-Pleite
für DSC vor Rekordkulisse
Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben den
Start ins neue Jahr vermasselt. Am ersten Bundesliga-Spieltag 2004 unterlagen
sie in eigener Halle dem Tabellenfünften TSV Bayer Leverkusen mit 1:3 (22:25,
14:25, 25:14, 28:30). Da half nicht einmal die Rekordkulisse in der Halle an der
Bodenbacher Straße. Knapp 2900 Zuschauer sahen die Partie, so viele waren in
den letzten beiden Jahren nicht bei einem DSC-Spiel.
Die erste Hiobsbotschaft gab es schon vor der
Partie. Angreiferin Anna Barnak fehlte wegen einer schmerzhaften Entzündung am
Fuß. Damit hatte Arnd Ludwig nur noch die beiden Angreiferinnen Heike Beier und
Grit Müller zur Verfügung. Ludwig: "Sie waren beide ganz schön nervös,
weil sie ja wussten, dass die Last auf ihnen allein ruht." Zudem plagte
sich Grit Müller plötzlich wieder mit Rückenbeschwerden, musste nach zwei Sätzen
zu Schmerztabletten greifen.
Auch sonst wirkten die Gastgeberinnen zu
Spielbeginn hypernervös, ihnen unterliefen zu viele Fehler. Nach dem verlorenen
ersten Abschnitt brach der DSC im zweiten Durchgang völlig ein. Das Bayer-Team
mit den drei Nationalspielerinnen Judith Sylvester, Julia Schlecht und Kathy
Radzuweit führte schnell 10:4 und 17:7 und spielte die Dresdnerinnen förmlich
an die Wand.
Doch dann kam eine zehnminütige Werbepause. Alle
Spielerinnen verschwanden in den Kabinen. Arnd Ludwig nutzte die Pause, um mit
seinen Damen Klartext zu reden. Nach seiner Gardinenpredigt gab Co-Trainerin
Barbara Makowska noch ein paar taktische Tipps und siehe da, das wirkte Wunder.
Die Dömeland & Co. kamen wie verwandelt zurück aufs Feld. Jetzt glückte
nahezu alles. Die Annahme stand, druckvolle Aufgaben sorgten für Probleme auf
der Gegenseite und auch im Block (für Corina Ssuschke kam Jana Vavrova) zeigten
die Gastgeberinnen nun ihre Stärken. Die Wende schien möglich. Doch im vierten
Satz fing sich das Bayer-Team wieder und konnte sogar mit 17:12 in Führung
gehen. Beim 23:17 waren eigentlich alle Messen gegen den DSC gelesen.
Aber das Ludwig-Team blies zur Aufholjagd, und es
wurde noch einmal spannend. Und die Ludwig-Damen schafften tatsächlich den
23:23-Ausgleich. Die Halle tobte. Doch dann stockte allen der Atem: Fünf Satzbälle
vergaben die Gastgeberinnen bzw. das Bayer-Team wehrte aufopferungsvoll ab. Als
Christin Guhr nach insgesamt 96 Minuten den Ball ins Aus schmetterte, fielen
sich die Gäste jubelnd in die Arme. Beim DSC war die Enttäuschung riesig
"Ausgerechnet vor dieser tollen Kulisse zu verlieren, ist doppelt ärgerlich",
bekannte Beatrice Dömeland.
Astrid Hofmann
| Deutschland - Freies Wort |
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Montag. 19. Januar 2004 |
Suhl:
Auswärtsschwäche als
Rätsel
Das
hatten wohl auch in Suhl die Wenigsten erwartet: Mit einem 0:3 beim den
Tabellenzweiten USC Münster ging der VfB 91 Suhl am Sonntag im Volleydrom am
Berg Fidel regelrecht unter.
MÜNSTER
– 63 Minuten dauerte die Vorführstunde,
in der die Südthüringerinnen vom starken USC denn doch in die Position gedrückt
wurden, die sie inzwischen eigentlich nur noch auf dem Papier bekleiden: Die
eines Aufsteigers, der beim deutschen Rekordmeister antritt.
Beim
19:25, 17:25 und 15:25 gelang es den Volleyballerinnen von Trainer Jan Kirchhöfer
nicht ein Mal, die 20-Punkte-Grenze zu knacken. Vor dem Hintergrund, dass Münster
durch die Kreuzbandverletzung von Kim Staelens die elementarste Position
weggebrochen war, kam die Niederlage für den VfB in dieser Form doppelt überraschend
und unerfreulich.
Allein
das Auftreten und der Habitus der von Axel Büring trainierten Münsteranerinnen
vor 2500 Fans – darunter gut 50 aus Suhl – beeindruckte auch den VfB. Dass
dem USC der Start mit 0:2 daneben ging, schreckte die Gastgeberinnen nicht. Münster
war über die gesamte Distanz in Aufschlag, Block, Feldabwehr und auch im
Angriff seinem Gegenüber überlegen.
Diese
USC-Sieben kaufte den Gästen mit ihrem starken Willen und auch dessen Umsetzung
in gute Aktionen und Ballpunkte schnell den Schneid ab. Die Suhlerinnen, die
offenbar doch einigen Respekt vor dem großen Namen ihres Konkurrenten hatten,
kamen gegen die vorzüglich servierenden Münsteranerinnen vor allem in der
Annahme überhaupt nicht klar. Libera Miroslava Bublova – ansonsten eine der
stärksten Spielerinnen – war nahezu ein Totalausfall. Auch im Aufschlag waren
die Südthüringerinnen weit von ihrer Heimleistung entfernt.
So stand
schon nach Andrea Bergs Aufschlagserie vom 1:2 bis zum 10:2 (!) fest, dass Suhl
sich den Gewinn des 1. Satzes abschminken konnte. „Wenn man selbst schwach
aufschlägt und einem der Gegner dann mit seinem eigenen Aufschlägen derart
zusetzt, dann hat man keine Chance“, analysierte hinterher Kirchhöfer. Neben
dem starken Servicespiel des USC machte auch dessen Block eine hervorragende
Figur. Ob Sadowska, Ilic, Krstic oder Loncar – sie alle blieben mit ihren Schlägen
im USC-Block hängen.
Als die
Gastgeberinnen im 2. Satz mit 4:1 führten, wurde schon aus der Körpersprache
des VfB ersichtlich, dass die Suhlerinnen selbst nicht mehr an einen Satzgewinn
glaubten. Als der USC angesichts der offensichtlichen Überlegenheit begann,
etwas zu schwächeln, wechselte Büring beim 7:8 Conny Dumler zum Aufschlag ein,
die erst bei 14:8 wieder abgab. So geriet dann auch der letzte Durchgang zu
einer einseitigen Demonstration der USC-Stärke.
„Es
ist mir rätselhaft, warum es diesen Unterschied zwischen unseren Leistungen
daheim und auswärts gibt“, ärgerte sich Kirchhöfer nach der Partie. Dabei
sei man nach Münster extra einen Tag zuvor angereist, um dem Fahr-Stress zu
entgehen. „Und trotzdem zieht sich das wie ein roter Faden durch die
Saison“, grollte er. „Dabei hätten wir gerade hier ohne Manschetten
auftreten können. Wir hatten doch nichts zu verlieren! Ich bin enttäuscht!“
Lars
Thorvald
| Deutschland - Schaumburger Zeitung |
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Montag. 19. Januar 2004 |
Obernkirchen
bezwingt Aachen 3:2 / Weiner-Schützlinge nun Tabellenachter
(seb).
Spannung und Dramatik im Obernkirchener „Hexenkessel“. Die Weiner-Schützlinge
wehrten im Tie-Break vier Matchbälle ab, bevor der Entscheidungssatz mit 23:21
gegen Alemannia Aachen gewonnen werden konnte.
Obernkirchen - Aachen
3:2 (16:25, 25:23, 21:25, 25:19, 23:21). Die Zuschauer in der Obernkirchener
Kreissporthalle kamen auf ihre Kosten. Die MTV-Fans erlebten einen echten
Volleyball-Krimi mit einem Happy-End. Unerklärliche Flüchtigkeitsfehler und
Volleyball der Extraklasse wechselten sich in dieser Begegnung ab. Am Ende
behielten die MTV-Frauen die Nerven und konnten zwei wichtige Punkte im Kampf um
den Klassenerhalt auf der Habenseite verbuchen.
Im ersten Satz konnte Obernkirchen bis zum 14:14
gut mithalten, doch dann zogen die Gäste auf und davon. Aachen punktete mit
Schnellangriffen aus der Mitte und auch das Blockspiel der Gäste klappte über
die gesamte Distanz ausgezeichnet. Die MTV-Angreiferinnen stellten sich ab dem
zweiten Durchgang besser auf den Aachener Block ein und markierten durch
„Anschlagen“ wichtige Punkte. Im zweiten und dritten Satz war die Partie
sehr ausgeglichen und beide Mannschaften konnten jeweils einen Durchgang knapp für
sich entscheiden.
Auch im vierten Satz zunächst ein ausgeglichenes
Spiel. Doch dann setzte sich die Weiner-Sechs auf 13:7 ab. Nach einer
Aufschlagserie von MTV-Mannschaftsführerin Christina Pietsch baute Obernkirchen
die Führung auf 20:12 aus. Aachen gab den Satz aber noch nicht verloren und
verkürzte noch einmal auf 19:23. Dann machte der MTV mit zwei schönen Punkten
den Sack zu.
Im Tie-Break legten die Gäste einen
Bilderbuchstart hin und gingen mit 3:0 in Führung. Bei 5:8 wurden die Seiten
gewechselt. Alles sah nach einen Sieg für Aachen aus. Aber Obernkirchen kämpfte
um jeden Ball und kam über 9:12 auf 13:14 heran. Hoch konzentriert wurde der
Matchball abgewehrt. Matchball Aachen und Matchball Obernkirchen wechselten sich
in Reihe ab. Schließlich konnte der vierte MTV-Matchball zum viel umjubelten
23:21 verwandelt werden. Die Halle stand Kopf.
„Es war eine mannschaftlich geschlossene
Leistung. Alle Spielerinnen haben zu diesem knappen Erfolg beigetragen. Die
Zuschauer sorgten wieder für eine Gänsehaut-Atmosphäre und peitschten die
Mannschaft mit Pauken und Schlachtgesängen nach vorne. Durch diesen wichtigen
Erfolg haben wir uns erstmal etwas Luft im Abstiegskampf verschafft“, freute
sich MTV-Manager Günter Szallies nach der spannenden Begegnung.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel