| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
VfB fährt ohne Itapolis nach Tours
Live auf DSF
FRIEDRICHSHAFEN - Der VfB Friedrichshafen wird dieser Tage nicht gerade vom Glück verfolgt. Nachdem Alexis Valido und Bogdan Olteanu wieder einsatzbereit sind, hat es jetzt den brasilianischen Mittelblocker Itapolis erwischt. Keine guten Voraussetzungen für das Champions League-Rückspiel bei Tours VB, das am Dienstag ab 20.15 Uhr live auf DSF übertragen wird.
Fragt man VfB-Trainer Stelian Moculescu nach dem größten Manko seiner Mannschaft, so fällt die Antwort kurz und knapp aus: „Unerfahrenheit und Hektik“. Während in Tours gewiefte Nationalspieler aus Frankreich, Tschechien, Algerien, Finnland und Bulgarien versammelt sind, stehen in Friedrichshafen unerfahrene Jung-Volleyballer auf den wichtigen Positionen. Mit Jochen Schöps (20 Jahre), Marcus Popp (22 Jahre), Bogdan Olteanu (22 Jahre) und Toni Kovacevic (21 Jahre), seien Schlüsselpositionen mit Spielern besetzt, die im internationalen Geschäft noch viel lernen müssten. In entscheidenden Situationen machen deshalb die anderen die Punkte.
„Der einzige, der da mithalten kann, ist Bobbi Jalowietzki“, nimmt Moculescu seine „Jugendauswahl“ in Schutz. Für das Rückspiel in Tours wird das „Juniorenteam“ durch Max Günthör erweitert, der für den verletzten Itapolis eingesprungen ist. Statt den Schulranzen zu schnüren, hieß es für den Mittelblocker am Sonntagabend Sporttasche packen. Luiz Monzillo, so der richtige Name von Itapolis, hatte sich mit Oberschenkelschmerzen abgemeldet, deren genaue Ursache eine ärztliche Untersuchung ergeben muss.
Wie stehen die Chancen, die 2:3-Niederlage im Rückspiel wett zu machen? Moculescu: „Wir werden alles probieren, aber es wird sehr schwer“. Die Stimmung im „Centre Municipal de Sportes“ wird ähnlich heiß sein, wie beim Hinspiel - allerdings steht dort das Publikum als siebter Mann hinter der heimischen Sechs. Dem Team um den Mann mit den langen Rasta-Locken, Zuspieler Loic De Kergret, dürfte es zudem Aufschwung geben, dass es In der Liga gegen den Vorletzten Montpellier einen 3:1-Sieg eingefahren hat.
Den Häfler Fans, denen der Weg
ins 850 Kilometer entfernte Tours zu weit ist, dürfen sich freuen: DSF überträgt
das Spiel ab 20.15 Uhr live.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Hamburg
- Die
Volleyballerinnen des TV Fischbek Hamburg (8.; 12:14 Punkte) besiegten im ersten
Heimspiel der Bundesliga-Rückrunde die SG Braunschweig vor 650 Zuschauern in 71
Minuten überzeugend 3:0 (25:10, 25:18, 25:22). Kerstin Ahlke (11) und
Margarethe Kozuch (9) holten die meisten Punkte. Nicole Fettig vertrat
Zuspielerin Jelena Keldibekowa, die nach gescheiterter Olympiaqualifikation mit
Peru unter dem Jetlag litt.
masch
| Deutschland - Ahrensburger Zeitung |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Oststeinbek zeigt sein Potenzial
Stormarns Zweitbundesliga-Team weist die drittplatzierten Netzhoppers Königs Wusterhausen mit 3:1 in die Schranken.
Oststeinbek
- Irgendwie drängt
sich die Frage doch auf: Was wäre eigentlich möglich, wenn die Volleyballer
des Oststeinbeker SV komplett dreimal in der Woche zum Training kommen würden?
Erneut unterstrichen die Zweitbundesliga-Männer des OSV ihr großes Potenzial,
besiegten vor 300 am Ende vollends begeisterten Zuschauern in der Halle am Barsbütteler
Weg den Tabellendritten Netzhoppers Königs Wusterhausen mit 3:1 (25:20, 25:11,
17:25, 25:23).
Es ist ja nicht der
erste Erfolg über einen der Spitzenclubs: Auch der Tabellenzweite Moerser SC
hatte sich schon den Oststeinbekern geschlagen geben müssen. Und sogar
Tabellenführer MTV Hildesheim tat sich gegen die Stormarner schwer, entging nur
knapp einer Niederlage. "Ich bin mir aber gar nicht sicher, ob wir bei mehr
Training wirklich besser abschneiden würden", sagte Trainer Bernd
Schlesinger, der bei den Übungsabenden häufig auf so zentrale Akteure wie
Zuspieler Sebastian Neufeld, der sich zurzeit in der Polizeiausbildung befindet,
oder auch Außenangreifer Mirko Suhren verzichten muss.
"Vielleicht würden wir bei vermehrtem Training gegen die vermeintlichen Favoriten ein wenig an Unbekümmertheit verlieren, der Druck wäre dann einfach größer", so die Überlegungen des Coaches. Allerdings ließe sich dem entgegenhalten, dass die spielerische Routine wachsen würde. Und durch mehr erfolgreiche Aktionen baut sich Selbstbewusstsein auf.
Einer, der nach dem Erfolg über die Netzhoppers besonders mit sich zufrieden sein durfte, war Libero Hendrik Hofmann. "Er war diesmal ausgezeichnet in der Feldabwehr", lobte Schlesinger. In der Hinrunde hatte sich der Defensivspezialist völlig verunsichert noch für einige Spiele von Außenangreifer Björn Domroese vertreten lassen - nun ist das nicht mehr nötig.
Dabei waren die Gäste mit ihrer stärksten Formation angetreten. Darunter auch der frühere Nationalspieler Oliver Heitmann und Beachvolleyball-Profi Falk Zimmermann, der ebenfalls über langjährige Erfahrung in der ersten Bundesliga verfügt. Doch Heitmann konnte dank einer konsequenten Aufschlagsstrategie weitgehend ausgeschaltet werden. Und Zimmermann wurde durch die Oststeinbeker Blocktaktik kontrolliert.
Nur
über die "Passivität" seiner Spieler im dritten Durchgang ärgerte
sich der grippekranke Schlesinger ein wenig: "Durch so etwas kann man
schnell den Erfolg aus der Hand geben."
Manfred Schäffer
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Fischbek wahrt Chance auf Meisterrunde
Fischbek - Seit mehr als einem Jahr hat Nicole Fetting kein Volleyballspiel mehr bestreiten dürfen. Kein Wunder also, dass die Ersatz-Zuspielerin der Bundesliga-Frauen des TV Fischbek Hamburg mit gemischten Gefühlen in das Heimspiel gegen den USC Braunschweig ging. "Ich war vor dem Anpfiff schon richtig aufgeregt", erklärte die 23-Jährige. Nach dem klaren 3:0 (25:10, 25:18, 25:22) vor 650 Zuschauern braucht man sich um die Zweitbesetzung im Aufbauspiel des TVF aber keine Sorgen zu machen.
Grund für den Wechsel der Spielmacherin: "Wir leiden noch unter den Folgen der Zeitverschiebung", so Coach Jonny Westreicher Mick. Seine Frau und Stamm-Spielmacherin Jelena Keldibekowa de Westreicher und er waren erst am Donnerstagabend aus Peru zurückgekehrt. In Venezuela hatten beide für Peru vergeblich um die Olympia-Qualifikation gebaggert. "Für Jelena war es beim Anpfiff gegen Braunschweig vom Gefühl her noch zwei Uhr nachts", beschrieb der gleichfalls müde wirkende Jonny Westreicher Mick.
Ein Risiko war das Setzen auf Nicole Fetting nicht. Ihr Vorteil: Sie hatte in der Zwischenzeit mit den Daheimgebliebenen trainieren können. "Es fehlte aber noch etwas an der Abstimmung", meinte sie selbstkritisch. Doch tat es der früheren Nationalmannschafts-Zuspielerin sichtlich gut, einmal wieder das eigene Können unter Wettkampfbedingungen testen zu können. "Schließlich habe ich noch ein paar Jahre im Volleyball und will noch etwas mehr erreichen."
Immerhin bewahrten die Fischbekerinnen durch den klaren Erfolg ihre Minichance, noch in die Meisterschaftsrunde der besten sechs Teams einziehen zu können. Allerdings gab sich auch die Konkurrenz aus Vilsbiburg und Schwerin keine Blöße. So bleibt es beim Rückstand von vier Zählern.
Im
ersten Satz spielten die Fischbekerinnen fast fehlerfrei. Danach ließ aber
deutlich die Spannung nach, ohne dass die Mannschaft dabei überheblich wirkte.
Trotzdem reichte auch der dann durchschnittliche Auftritt für einen klaren
Heimerfolg des TVF.
masch
| Norddeutschland - Norderstedter Zeitung |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Die Regionalligateams des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn gewinnen zu Hause.
Norderstedt - Bald ist der Bart ab! Sollten die Volleyball-Männer des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn den Klassenerhalt in der Regionalliga schaffen, wird sich Spielertrainer Andreas Meinken den geliebten Schnauzer abrasieren - das hatte er versprochen. Allerdings noch zu einer Zeit, als er nicht über die besten Spieler der zweiten Mannschaft verfügen konnte. Was die neuformierte Schmetter-Crew des VCNAL zu leisten vermag, zeigte sie in der Moorbekhalle gegen den bis dato ungeschlagenen SV Warnemünde: Der Spitzenreiter wurde 3:2 (19:25, 22:25, 26:24, 25:23, 15:8) geschlagen.
"Das ist einfach unglaublich", stellt Andreas Meinken fest. Vor allem begeisterte ihn die Leistung seines Teams im Tiebreak. "Da haben wir eigentlich keinen Fehler gemacht", beschreibt er. Nahezu jeder Angriff kam durch, der Block stand sehr gut. Und wenn die Warnemünder einmal die abwehrbereiten Hände der Norderstedter passieren konnten, wehrte Libero Christian "Strunz" Stridde den Ball doch noch ab.
Dabei standen mit Zuspieler Sebastian Meiser, Mark Hapanionek, André Menzel und Alexander Dehnert vier Spieler im Entscheidungssatz auf dem Feld, die zu Beginn der Saison noch in der Verbandsliga baggerten. Auch Mittelblocker Alex Hente freute sich, obwohl er am Ende der Partie an seinem 31. Geburtstag am Spielfeldrand stand.
"Hätten wir von Saisonbeginn an so spielen können, wären wohl Platz eins bis drei möglich gewesen", schätzt Andreas Meinken. Doch so gibt die Leistungsfähigkeit einen Hinweis auf die Perspektive im nächsten Jahr - sollte denn der Club die Mannschaft weitestgehend beisammen halten. Denn der Zweitliga-Club Oststeinbeker SV mit dem früheren Erstliga-Coach des 1. SC Norderstedt, Bernd Schlesinger, will künftig zentrale Anlaufstelle für Talente aus dem Hamburger Umfeld werden.
So souverän der Tiebreak war, zwei Durchgänge brauchten die Norderstedter schon, um den letzten Respekt vor dem Spitzenreiter abzulegen. Eines allerdings ist schade und wird clubintern mit Sicherheit zu Diskussionen führen: Gerade einmal 50 Zuschauer verloren sich in der riesigen Moorbekhalle.
"Wir müssen in der nächsten Saison etwas tun, um mehr Fans in die Halle zu locken", weiß auch Peter Schulz, der Trainer der Regionalliga-Frauen des Clubs. Die hatten nämlich drei Stunden zuvor vor ähnlich kärglicher Kulisse einen 3:0-Pflichtsieg (25:18, 25:11, 25:22) über den Tabellen-Vorletzten Uni Greifswald eingefahren. Doch während Andreas Meinken mit dem Gedanken spielt, aus der Moorbekhalle in eine kleinere Spielstätte umzuziehen, will Schulz unbedingt im Schulzentrum Nord bleiben: "Jede Gastmannschaft, die hier herkommt, hat doch vor der Halle einen Riesenrespekt." Diesen Vorteil dürfe man nicht aufgeben.
Allerdings muss die Volleyball-Begeisterung in Norderstedt erst einmal wieder geweckt werden. Bald zehn Jahre ist es her, dass die SCN-Volleyballer in die Pleite gingen - seitdem dümpelt der Schmettersport in der dritten Liga. Das ist wenig attraktiv für Zuschauer und Sponsoren.
Nötig wäre eine Aufstiegsperspektive: Die hätten die Frauen wohl auf alle Fälle. Vor allem, wenn Nachwuchskräfte wie Juliane Lüning, Kristin Lange oder Annalena Broscheit noch weiter an Routine gewinnen. "Gegen Mannschaften wie Greifswald müssen sie schon zeigen, was sie können", meint Peter Schulz.
Zwei
Durchgänge lang klappte dies schon sehr gut. Allerdings ärgerte sich der Coach
"über die Daddelei im dritten Satz." Um so wichtiger sind Routiniers
wie Kerstin Schulz. "Die staucht die Jungen dann auch einmal zurecht",
meint Peter Schulz.
Manfred Schäffer
| Hamburg - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Hamburg (sal). Der Hamburger Sportbund (HSB) beschreitet hinsichtlich seiner Informationspolitik im neuen Jahr neue Wege: Erstmals in seiner fast 60-jährigen Geschichte erhalten Mitglieder-Organisationen, Medien und andere Zielgruppe aktuelle Informationen aus dem Verband, in dem 783 Klubs und 491 354 Mitglieder organisiert sind, nicht mehr auf dem Papier, sondern nur noch auf elektronischem Wege. Damit heißt es Abschied nehmen von den HSB-Publikationen "Hamburg am Start" und "aktuell". Die gedruckten Informationsträger der vergangenen zehn Jahre werden eingestellt - nach der letzten Ausgabe vom Dezember 2003 heißt es Abschied nehmen von den liebgewordenen Zeitschriften des HSB.
Seit
Mitte Januar kommuniziert der Verband über einen kostenlosen 14-tägigen
Newsletter per E-Mail. Dieser kann unter der Internet-Adresse des Hamburger
Sportbundes (www.hamburger-sportbund.de) bestellt werden. Außerdem erscheint
ein vierteljährlich aufgelegtes Printmagazin, in dem bestimmte
Themenschwerpunkte berücksichtig werden - so sind Menschen, denen das Internet
noch nicht zur "zweiten Heimat" geworden ist, wenigstens nicht ganz
aus dem HSB-Informationsfluss "ausgebootet".
Die
Gründe für die Neuausrichtung der HSB-Informationspolitik sind
wirtschaftlicher und strategischer Natur, so HSB-Präsident Klaus-Jürgen
Dankert. "Wir müssen unsere Aktivitäten auf ökonomische Verträglichkeit
ausrichten, sagte Dankert zu den Umstellungen. Für ihn überwiegen die Vorteile
dieser Maßnahmen: "Wir können aktueller und schneller informieren. Und
wir erreichen wesentlich mehr Sportinteressierte, denn insbesondere der
Newsletter funktioniert nach dem Schneeball-Prinzip." Dankert scheint Recht
zu behalten: Bereits jetzt liegen dem HSB mehr als 2000 neue Mail-Adressen aus
Vereinen und Verbänden vor. Ein weiterer Vorteil der elektronischen
Informations-Weitergabe : Der HSB kann mit bestimmten Nachrichten gezielt
bestimmte Gruppen ansprechen, wie zum Beispiel Vereins-Vorsitzende, Presse- oder
Sportwarte.
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Europapokal:
Fünf Bundesligisten im Einsatz
Friedrichshafen-Spiel
live im DSF!
„Großkampfwoche“ für die restlichen fünf im Europapokal verbliebenen Bundesliga-Klubs. Sowohl die Männer-Bundesligisten VfB Friedrichshafen und SCC Berlin, die in der Champions League antreten, als auch die Frauen-Teams vom USC Münster, SSV Ulm ALIUD PHARMA (beide Top Teams Cup) und TSV Bayer 04 Leverkusen (CEV-Pokal) treten auf europäischem Parkett an.
Dabei sind Friedrichshafen und Berlin zum Siegen verdammt, liegen doch beide Teams mit einer 1:2-Siegbilanz jeweils auf Platz 3 ihrer Vorrundengruppen. Friedrichshafen tritt zum Rückspiel in Tours, beim ungeschlagenen Tabellenführer an, Anpfiff ist am 20. Januar um 20.15 Uhr, das DSF überträgt live. Der SCC Berlin kann sich eine Woche nach dem 1:3 vor eigenem Publikum gegen Olympiakos Piräus schnell revanchieren. Am 21. Januar ab 18.30 Uhr wird in Griechenland geschmettert, dann wieder mit dem im Hinspiel angeschlagenen Marco Liefke.
Anders als die Männer-Teams, die in Gruppenspielen um den Einzug in die nächste Runde konkurrieren, treten die drei deutschen Frauen-Bundesligisten jeweils im Ko-System an. Alle drei Mannschaften stehen bereits im Viertelfinale des Wettbewerbs und müssen nur noch diese Runde überstehen, um in das abschließende Finalturnier einzuziehen.
Den
ersten Schritt dahin möchte Ulm mit einem Hinspielsieg über die Griechinnen
aus Vrilissia tätigen. Anpfiff in Ulm ist am 21. Januar um 19.30 Uhr. Einen
Tag später, am 22. Januar um 18.30 Uhr, gastiert Münster in Sofia, um
ebenfalls im Top Teams Cup das Viertelfinal-Hinspiel zu bestreiten. Ebenfalls
am 22. Januar (20.30 Uhr) tritt Leverkusen zu seinem Hinspiel an, und das bei
keinem Geringeren als Schiavo Jesi, dem italienischen Top-Klub mit Sylvia Roll.
Ein „Polster“ für die Rückspiele, die allesamt am 28. Januar ausgetragen
werden, stünde den deutschen Teams gut zu Gesicht.
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Verhandlungen
lassen auf Euroleague hoffen!
Am vergangenen Wochenende weilten DVV-Präsident Werner von Moltke und DVV-Generalsekretär Lutz Endlich neben 12 weiteren Nationen beim europäischen Volleyball-Verband CEV in Luxemburg, um über eine Installierung der Euroleague zu verhandeln. Dieser Wettbewerb soll bereits in diesem Jahr starten, parallel zur Weltliga der FIVB laufen und den europäischen Männer-Nationalteams Wettkampfpraxis sichern, die nicht am Wettbewerb des Weltverbandes teilnehmen.
Letztlich sollen acht Nationen an der Euroleague teilnehmen, darunter wahrscheinlich Top-Nationen wie Russland, Niederlande, Tschechische Republik und auch die DVV-Auswahl. Neben diesen Verbänden waren noch in Luxemburg vertreten: Belgien, Kroatien, Finnland, Ungarn, Österreich, Türkei, Dänemark, Slowenien, Estland.
Gespielt werden soll in zwei Vierergruppen, wobei die Spiele wie in der Weltliga abgewickelt werden, nämlich zwei Spiele an einem Wochenende gegen den gleichen Gegner. Als Zeitraum für die erste Auflage der Euroleague ist der 21. Mai bis 10. Juli 2004 geplant. Um das Finalturnier der besten vier Teams (der Ausrichter wäre gesetzt) würden sich die Niederlande und die Tschechische Republik bewerben.
Neben dem Modus sollen auch die Rahmenbedingungen denen der Weltliga angeglichen werden, allerdings ist das Unterfangen für die teilnehmenden Nationen nicht so kostspielig. Der teilnehmende Verband muss eine Startgebühr von 20.000 Euro zahlen, eine TV-Übertragung pro Wochenende garantieren sowie Hallen mit mindestens 10 Meter Höhe bereit stellen.
Eine
endgültige Entscheidung über die Euroleague 2004 und seine Teilnehmer soll bei
der CEV bis Ende Februar fallen.
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Rote
Raben: Im
Schongang zum Erfolg
Für den ersehnten Sprung in die „Top Six“ reichte es allerdings immer noch nicht. Gleichzeitig siegte nämlich Mitkonkurrent Bayer 04 Leverkusen in Dresden überraschend mit 3:1 und hält die Niederbayern somit weiter auf Distanz. 400 Zuschauer bekamen in Erfurt eine eher mittelmäßige Partie zu sehen: „Es war halt von unserer Seite ein typisches Auftaktspiel nach der Winterpause. Man hat ein wenig gebraucht, um die Abstimmung auf dem Feld wiederzufinden“, urteilte anschließend Vilsbiburgs Geschäftsführer Klaus-Peter Jung-Kronseder.
In der Tat war bei den Raben vor allem in den ersten beiden Sätzen noch jede Menge Sand im Getriebe. Dies ermöglichte den zwar engagierten, aber doch ziemlich biederen Thüringerinnen, das Geschehen einigermaßen offen zu halten. Im ersten Satz verlief die Partie relativ ausgeglichen, erst beim Stande von 11:10 konnten sich die Gäste ein wenig absetzen. Hana Kovarova und Birgit Thumm wurden von Zuspielerin Malin Ericsson ein ums andere Mal geschickt in Szene gesetzt, und auch der Annahmeriegel gewann nach einigen Schwächen zu Beginn nun erheblich an Sicherheit. Über 16:13 und 21:16 erspielten sich die Schützlinge von Trainer Michael Schöps eine beruhigende Führung und kurz darauf brachte Spielführerin Katja Wühler mit einem wuchtigen Angriffsschlag den ersten Durchgang unter Dach und Fach.
Der zweite Abschnitt verlief nahezu identisch. Bis zur Satzmitte blieben die Thüringerinnen dran (10:11), dann reichte den Raben ein Zwischenspurt, um auf 15:20 davonzuziehen. „Wir haben die ersten beiden Sätze nicht wirklich gut gespielt, aber das war nach der Wettkampfpause sowie nach der langen Anreise nach Erfurt auch nicht anders zu erwarten“, nahm Schöps seine Damen, die die Begegnung eher im Schongang absolvierten, in Schutz. Erfurts Trainer Marek Buchholz versuchte nun, mit einer personellen Veränderung der Partie noch eine Wende zu geben. Für Zuspielerin Peggy Fauß brachte er die 20-jährige Josephine Brandt aufs Parkett, doch dieser Schuss ging nach hinten los. Schnell hieß es 1:6 für die Gäste und spätestens zu diesem Zeitpunkt war das Spiel gelaufen. Hana Kovarova und Bojana Marjanovic, die auf der Außenposition wiederum den Vorzug vor Hana Musilova erhalten hatte, ließen sich angesichts der deutlich nachlassenden Gegenwehr auf Seiten des Gegners nicht lange bitten und punkteten nahezu nach Belieben.
Bei Erfurt bäumte sich zwar Anna Solovyova noch einmal gegen die drohende Niederlage auf und packte nun die „Brechstange“ aus. Doch ihre Angriffsschläge fanden einfach zu selten ihr Ziel, vielmehr unterliefen der Slowakin zahlreiche Eigenfehler. Klare Spielstände (12:4 bzw. 18:10) zu Gunsten der Raben waren die Folge und kurze Zeit später konnte auch der dritte Satz mit 25:13 auf der Habenseite verbucht werden.
Michael
Schöps hatte das Spiel dann auch schnell abgehakt und warf schon einen Blick
auf die Schlagerpartie am kommenden Freitag in Leverkusen. „Dort wird es
schwer, aber wir müssen dort gewinnen. Schließlich wird es nun Zeit, dass wir
uns endlich unter den ersten sechs Teams der Liga platzieren können.“
Allerdings dürfte im Rheinland auf seine Mädels eine ganz harte Aufgabe
warten, denn nach dem Sieg in Dresden werden die Bayer-Damen um
Nationalspielerin Judith Sylvester vor Selbstvertrauen nur so strotzen.
| Deutschland - Südwest Presse |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Ulm:
Bis
Mittwoch dringend Feinschliff nötig
Das
Ergebnis tadellos, die Leistung mäßig: Das 3:0 gegen Berlin hat den
Volleyball-Damen gezeigt, dass bis zum Europapokalspiel noch viel Arbeit
erforderlich ist
3:0 (25:14, 25:16, 25:17) im Bundesligaspiel gegen den Berliner BVC - die richtige Einstimmung für das Viertelfinal-Hinspiel im Top-Teams-Cup am Mittwoch (19.30 Uhr, Kuhberghalle)? Nun, beim SSV Aliud Pharma ist nach der vierwöchigen Punktspielpause noch einiger Sand im Getriebe.
Mit einer ähnlichen Darbietung wie vor den 1000 Zuschauern gegen das Kellerkind aus der Bundeshauptstadt werden die Ulmerinnen gegen den Filathletic Club Vrilissia aus Athen mit ziemlicher Sicherheit nicht bestehen können. Die Hoffnung: Gegen einen stärkeren Gegner werden sich Tanja Hart und Co., wie bisher immer, zu steigern wissen. Bei einem Spiel auf so niedrigem Niveau wie gegen den vor Eigenfehlern strotzenden BVC hingegen ist es schwierig, sämtliche Stärken in die Waagschale zu werfen.
"Man hat gemerkt, dass es noch nicht richtig rund läuft. Alle müssen in den nächsten Tagen noch viel machen", befand Dr. Heinz Widmaier. Bei seinem Besuch im Training hat der Manager schon mal einen guten Eindruck mitgenommen. Die Mannschaft, so der sportliche Leiter, arbeite in der Vorbereitung sehr konzentriert und diszipliniert.
Dass die drei wegen der Olympia-Qualifikation in Aserbaidschan abwesenden Nationalspielerinnen Tanja Hart, Alice Blom und Elke Wijnhoven erst am Mittwoch bzw. am Donnerstag beim Meister wieder ins Training einsteigen konnten, erschwert die Feinabstimmung überdies. Fast alle Testspiele musste Mathias Eichinger ohne das Trio der Leistungsträgerinnen auskommen. Der Ulmer Coach will deswegen nicht klagen: "Das ist halt so. Um so mehr Spaß haben wir, wenn alle wieder hier sind. Eigentlich habe ich gegen Berlin nichts anderes erwartet."
Tanja Hart weiß, was in den restlichen vier Trainingseinheiten nach dem gestrigen freien Tag nötig ist: ,,Wir müssen den Stammsechser festigen." Dass die Nationalstellerin, ohnehin vom Turnier in Baku noch reichlich müde, beim SSV leichte Eingewöhnungsprobleme hat, räumt sie durchaus ein: "In der Nationalmannschaft muss ich viel höher auf Judith Sylvester spielen. Hier in Ulm muss ich schneller auf Alice Blom stellen. Da bin ich manchmal noch im falschen System drin." Mit einer Erfahrung von über 150 Länderspielen wird der 29-Jährigen die Umstellung bis Mittwoch aber gewiss gelingen.
Nachholbedarf sieht Eichinger auch in der Annahme. Sabrina Roß macht sich zwar auf der Diagonalen, ihrer eigentlichen Lieblingsposition, immer besser, dafür treten aber Probleme in der Annahme auf. "Da müssen wir uns etwas einfallen lassen", hat Eichinger erkannt.
Gegen die Griechinnen hoffen Management, Trainer und Mannschaft auf eine möglichst gut gefüllte Kuhberghalle. "Wir brauchen das Publikum, vor allem, wenn es eng wird", macht Außenangreiferin Alice Blom deutlich. Vor der letzten Europapokal-Heimpartie in dieser Saison - das Final Four würde nicht in Ulm ausgetragen - setzt der Coach auf eine rege Unterstützung: "In Friedrichshafen ist das ein richtiges Fest mit 3500 Zuschauern. Ich hoffe, dass das auch mal in Ulm so wird." Widmaier wäre vorerst mit 1000 Zuschauern schon mal zufrieden. Das Achtelfinal-Hinspiel gegen CS Madeira wollten in der Wochenmitte 900 Augenzeugen sehen.
·Spielstände
gegen Berlin: 1. Satz: 3:0, 8:9, 20:12, 25:14 (Schmetterball Alice Blom) - 2.
Satz: 3:2, 12:12, 20:14, 25:16 (Eigenfehler Berlin) - 3. Satz: 8:3, 15:5, 15:13,
20:13, 25:17 (Schmetterball Saara Loikkanen).
K.
Vestewig
| Deutschland - Rüsselsheimer Echo |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Rüsselsheim:
„Wir waren nicht wirklich motiviert“
Ein
schwarzes Wochenende für die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim: Nach
der 2:3-Niederlage am Samstag im Spitzenspiel gegen Dachau (siehe nebenstehenden
Bericht) folgte am Sonntag in der Nachholpartie gegen Schlusslicht TSV Grafing
der befürchtete Absturz. Auch hier unterlag die Turngemeinde nach fünf Sätzen
mit 2:3 (23:25, 27:25, 25:19, 15:25, 10:15).
Raimund Jeuck machte nach dem Abpfiff in der Treburer Sporthalle vor allem eine „zu hohe Fehlerquote in allen Bereichen“ für den schmerzlichen Misserfolg verantwortlich. „Wir waren nicht wirklich motiviert“, bedauerte der TG-Coach, der einzig Zuspieler Thilo von Hagen volles Engagement bescheinigte. Jeucks Eindruck nach hat seine Mannschaft den Gegner zu leicht genommen. Grafing, das am Wochenende ebenfalls einen Doppeleinsatz bestritt, war am Samstagabend im Kellerduell beim Drittletzten noch mit 0:3 untergegangen.
Das schien bei den TG-Männern nicht gerade dazu geführt zu haben, den Gästen mit gebührendem Respekt zu begegnen. Die Quittung folgte gleich im ersten Satz, der mit 23:25 knapp verloren ging. Im zweiten legte der Favorit nur unwesentlich zu. Dennoch schien nach steter Führung bei 24:19 alles klar. Doch erst nach sechs Satzbällen gelang es Rüsselsheim, mit 27:25 mühevoll die Oberhand zu behalten.
Den dritten Durchgang entschieden die Gastgeber mit 25:19 für sich und führten wie am Vorabend gegen Dachau mit 2:1 Sätzen. Erneut gerieten sie aber im vierten Abschnitt gleich hoch n Rückstand. Als bei 8:12 eine weitere Schwächephase folgte, war der Satz nicht mehr zu gewinnen. So kam es zum Tiebreak. Auch hier gab es Parallelen zum Spitzenspiel. Wieder erwischte die TG den schlechteren Start, geriet mit 3:6 und beim Seitenwechsel mit 6:8 ins Hintertreffen.
Danach
wollten dem als Tabellenzweiten ins Wochenende gegangenen Jeuck-Team nur noch
zwei Ballpunkte glücken. Die fünfte Niederlage war nicht mehr abzuwenden. Auch
dass Diagonalspieler Sven Bilmeier wieder dabei war, wegen seiner Grippe
allerdings nur Kurzeinsätze absolvieren konnte, brachte nichts. Der Start ins
neue Jahr ist der TG jedenfalls gründlich misslungen.
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Wuppertal
gewinnt Krimi-Match gegen Düren
Als die Annahme der Dürener ins Aus segelte, kannte der Jubel des SV Bayer Wuppertal und seiner Fans keine Grenzen mehr. Zwei Minuten zuvor hätte keiner in der Bayer-Halle wohl noch mit diesem Sieg gerechnet, denn die Gäste hatten insgesamt vier Matchbälle. Doch am Ende gewann der SV Bayer Wuppertal vor 700 Zuschauern gegen evivo Düren einen unvergleichbaren Krimi mit 3:2 (20, -23, 20, -20, 17).
Sehr konzentriert hatten die Wuppertaler begonnen und setzten die Dürener vor allem mit Aufschlägen unter Druck. Trotz Nationallibero Till Lieber machte die Annahme der Gäste nicht den sichersten Eindruck. Konsequent auch die Chancenverwertung: der SV Bayer nutzte den ersten Satzball zum 25:20.
Durchgang zwei plätscherte lange Zeit ein wenig dahin. Die Wuppertaler versäumten es, Düren weiter unter Druck zu setzen und gaben in dieser Phase des Spiels die Zügel aus der Hand. Vor allem Dürens Diagonalangreifer Heriberto Quero sorgte mit seinen spektakulären Schmetterschlägen für zahlreiche Punkte. Dem nur 190 cm großen 26-Jährigen gelang es durch seine ungeheure Sprungkraft und Athletik reihenweise über den Block der Wuppertaler zu schlagen. Gegen Ende des Satzes hatte das Team von Mark Lebedew seine Schwächephase überwunden. Zwar reichte es nicht mehr zum Satzgewinn, doch in Durchgang drei legte der Vizemeister los wie die Feuerwehr. Schnell lag Wuppertal mit 6:1 in Führung. Einen Vorsprung, den man schließlich nach Huase brachte.
Auch in Satz vier erspielte sich der SV Bayer zunächst Vorteile. Doch dann zeigten die Hausherren wieder ihre alten Schwächen. „In dieser Phase haben wir wieder einmal unsere Chancen nicht konsequent genutzt“, kritisierte Coach Mark Lebedew.
Folglich ging es in den 5. Satz, der bis zum Stande von 12:12 ausgeglichen verlief. Es folgten zwei Punktgewinne für Düren, gleichbedeutend mit Matchbällen. Wuppertal verkürzte auf 13:14 und dann kam der spektakulärste Ballwechsel des gesamten Matchs. Bayers Zuspieler Gergely Chowanski rettete einen unmöglichen Ball, Düren baute erneut auf, aber Wuppertal markierte den Punkt mit einem tollen Block von Luke Campbell. „Das war vielleicht der wichtigste Punkt der gesamten Saison“, so Lebedew. Düren vergab auch die Matchbälle drei und vier.
Nun
waren die Wuppertaler am Zuge und ließen ihrerseits einen Matchball ungenutzt,
jedoch der zweite brachte den Sieg und gleichzeitig die Gewissheit, die
Top-Ligarunde erreicht zu haben. „Ich bin zufrieden mit dem Spiel meiner
Mannschaft. In den wirklich entscheidenden Situationen haben wir ungluablich gekämpft
und dann auch die Punkte gemacht“, lautete das Fazit von Lebedew. Im Übrigen
war dies der erste Heimsieg der Wuppertaler seit dem 3:0-Erfolg vom 26. Oktober
gegen Eltmann.
Oliver
Nitschke
| Deutschland - www.volleyballer.de |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
VIII. Volleyball-Weltmeisterschaft der Behinderten
In knapp 100 Tagen wird die Kreisstadt Mettmann Ausrichter der VIII. Volleyball-Weltmeisterschaft der Behinderten (Stand-Volleyball) sein. Die deutsche Nationalmannschaft und ihr Erfolgstrainer Athanasios Papageorgiou gehören dank vier Paralympicssiegen, mehrfachen Welt- und Europameistertiteln zu den Medaillenfavoriten dieser WM.
Vom 11. bis 17. April werden die besten acht Nationalmannschaften aus vier Kontinenten in der Sporthalle HERRENHAUS in Mettmann um den WM-Titel kämpfen. Die Schirmherrschaft dieser Weltmeisterschaft hat der Bundesminister des Innern, Herr Otto Schily, übernommen. Gleichzeitig hat er auch seine Anwesenheit in Mettmann beim WM-Finale angekündigt.
Die Live-Übertragung des WM-Finales im WDR Fernsehen sowie der Auftritt des deutschen Nationalspielers Timo Hager von SV Bayer Wuppertal in der Johannes B. Kerner Show im ZDF am 02. April werden der Weltmeisterschaft in Mettmann ein überregionales Renommee verleihen. Dafür sorgen sollen ebenfalls umfangreiche PR-Maßnahmen wie z.B. Demonstrationsspiele in Leverkusen und Wuppertal, unterstützt durch professionelle Organisation vor Ort.
Um
all diese Vorhaben in die Tat umsetzen zu können, sind nach wie vor Partner und
Förderer aus der Wirtschaft nötig, die dem lokalen Organisationskomitee bei
der Umsetzung des WM-Konzeptes unter die Arme greifen.
Wir freuen uns auf ein enthusiastisches
Volleyball-Publikum, das Zuschauern und Spielern dieser WM einen begeisternden
Empfang bereitet und unsere Nationalmannschaft zum Sieg treibt.
Sie wollen die WM besuchen? Sie wollen die WM als Partner oder Förderer unterstützen? Mehr Informationen finden Sie im Internet unter www.volleyball2004.com
Janusch
Waldera
| Deutschland - dvj-News |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Unter dem Titel "Olympia
ruft: Mach mit!" gibt das NOK für Deutschland in diesem Frühjahr anlässlich
der Olympischen Spiele in Athen nun bereits zum achten Mal
Unterrichtsmaterialien für Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 12
Jahren heraus. Sie sollen die pädagogische Begleitung der Olympischen Spiele
ermöglichen. Die Herausgabe der Broschüre geht auf überaus positive
Erfahrungen mit dem seitherigen Einsatz der Unterrichtsmaterialien zurück. Bei
den zuständigen Kultusministerien der Länder wurde im Dezember für die Befürwortung
des Einsatzes der Unterrichtsmaterialien in den Grundschulen geworben.
Die aktuelle Ausgabe der
NOK-Unterrichtsmaterialien beschäftigt sich u.a. mit der Geschichte und er Idee
der Olympischen Spiele, der Faszination der Ursprungsstätte Olympischer Spiele
Athen, der Berichterstattung der Medien, herausragende olympische Biographien,
den Gefahren von Doping und Betrug im Sport, den Werten und der Faszination der
Olympischen Idee und der Vorbereitung der deutschen Olympiamannschaft. Ergänzend
zu den Arbeitsheften werden Poster und Würfelspiele sowie eine Audio-CD
produziert.
| Norddeutschland - Eimsbütteler TV-News |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Eimsbüttel
gewinnt Topspiel gegen HTBU
Hatte
man noch das erste Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften im Hinterkopf,
so konnte man überrascht sein wie sich der Eimsbütteler TV präsentierte.
Vor
dem Hinspiel hatte der ETV noch großspurig über den Titel in dieser Saison
gesprochen und keinen Zweifel daran gelassen wer das Spiel gewinnen sollte.
Letztendlich stand Eimsbüttel dann auch als Sieger fest, doch auf welche Weise
dieser Sieg errungen wurde, hatte nichts mit den vorher formulierten Zielen zu
tun. Es handelte sich um einen peinlichen Auftritt, bei dem Eimsbüttel
unterirdisch spielte und man nicht mehr unterscheiden konnte, ob es sich dabei
um das tatsächliche Leistungsvermögen handelte oder doch nur um einen
schlechten Tag.
3:2
hieß es am Ende für den ETV. Dieses Ergebnis hätte jedoch auch durchaus zu
Ungunsten der Eimsbütteler ausfallen können.
Der
Jahreswechsel scheint nun bei Eimsbüttel den Knoten zum platzen gebracht zu
haben. Im vorgezogenen Spiel gegen Adler Kiel präsentierte sich Eimsbüttel
schon mit einer Spielfreude die man zuletzt in der Saison 2002/2003 beobachten
konnte.
Adler
musste sich gegen den Erzrivalen aus früheren Zeiten mit 3:1 geschlagen geben,
obwohl zuletzt sehr gute Ergebnisse gegen die Mannschaften aus dem oberen
Tabellendrittel erzielt wurden.
Der
3:0 Sieg über HTBU bestätigt die Leistung gegen Adler und lässt hoffen, dass
es sich dabei um die lang ersehnte Leistungssteigerung handelt, die vor allem
auch vom Trainer immer wieder eingefordert wurde. „Ich bin optimistisch für
die nächsten Wochen! Wir sind gut in die Rückrunde gestartet und nun deutlich
stabiler als in der Hinrunde.“ So Frank Manthey nach dem Spiel. Worin die Gründe
für diese konstante und stabile Mannschaftsleistung liegen ist nur schwerlich
nachzuvollziehen. Einen Grund führt der zurzeit verletzte Mannschaftskapitän
Torge Hauschild an: „Wir trainieren momentan konzentriert haben aber im
Gegensatz zur Hinrunde wieder eine gewisse Lockerheit im Training und im Spiel,
die uns bis vor kurzem noch gefehlt hat.“
Genau
mit dieser Lockerheit ging die Mannschaft des ETV in das Spiel gegen HTBU. Auf
Eimsbütteler Seite durften Benni Herrmann, Daniel Rohde, André Bolten, Patrick
Nawo, Gerrit Leinker und Henning Meyer als Starting Six das Spiel beginnen.
Gerade die beiden zuletzt genannten, konnten die an sie gestellten Ansprüche
annähernd erfüllen, was über die Saison hin gesehen noch nicht allzu häufig
der Fall war. „Gerade das Henning und Gerrit ein solches Spiel wie heute
abliefern zeigt mir, dass wir endlich auf dem richtigen Weg sind. Die Formkurve
zeigt nach oben!“ stellte der Trainer der Beiden fest.
Im
ersten Satz gab es dann für Eimsbüttel auch nur eines: „Richtung Gerade.“
Zu keinem Zeitpunkt des Satzes ließen sie sich unter Druck setzen und
bestimmten das Geschehen. Die anfängliche zwei Punkte Satzführung wurde
kontinuierlich ausgebaut bis es am Ende 25:18 hieß.
Im
zweiten Satz setzte Eimsbüttel die klare Linie fort. Beim Stand von 14:11
wechselte Frank Manthey dann Björn Christian Förster für den bis dahin gut
agierenden André Bolten, der sich lediglich mit dem starken Block der Barmbeker
schwer tat.
HTBU
wechselte ebenfalls, erzielte damit jedoch keinen zählbaren Erfolg. Eimsbüttel
ließ sich die Führung nicht mehr nehmen und beendete den Satz, durch eine
Aufschlagserie von Henning Meyer, mit 25:19.
Im
dritten Satz ließ der Trainer des Tabellen Zweiten seine Mannschaft rotieren
und wechselte für Patrick Nawo Dirk Schlüter ein. Für Gerrit Leinker durfte
Martin Scholz auf der Diagonalposition ran. Ein Unterschied zu den beiden ersten
Sätzen ließ sich auch jetzt nicht erkennen, da sich die beiden „Neuen“
nahtlos in das Spiel einfügten. Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung
besiegelten die Eimsbütteler das 25:18 und die 3:0 Niederlage des HTBU.
Nun
bereiten sich die Eimsbütteler konzentriert auf das Highlight dieser Saison
vor. Am Samstag fahren die Hamburger nach Warnemünde, wo sie sich mit den
gezeigten Leistungen gute Chancen ausrechnen können. Zum einen hat Warnemünde
gerade am letzten Wochenende gegen VCNAL verloren und zum anderen kann Trainer
Frank Manthey auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, was nicht immer in
dieser Saison der Fall war.
Sollte
Eimsbüttel gegen Warnemünde mit 3:1 oder 3:0 gewinnen, könnten sie wieder die
Tabellenspitze übernehmen und vielleicht doch noch das vor der Saison gesteckte
Ziel erreichen.
| Deutschland - SSV Ulm-News |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Ulm:
Guter Start ins neue Jahr
Die Damen des SSV Ulm Aliud Pharma sind im Neuen Jahr gut in die Bundesliga gestartet. Gegen den Berliner BVC 68 kamen die Schützlinge von Mathias Eichinger zu einem nie gefährdeten 3:0-Erfolg (25:14, 25:16, 25:17). Zwar fehlte bei Ulm noch in einigen Situationen sichtlich der Feinschliff, aber Berlin war entgegen den Erwartungen nie in der Lage, den Favorit zu ärgern, geschweige denn in Begrängnis zu bringen. Eichinger nutzte das Spiel allerdings nicht für Experimente, sondern gab seiner Stammformation Gelegenheit sich einzuspielen, nachdem die Nationalspielerinnen erst seit kurzem in Ulm weilen. Vor der Partie wurde Tanja Hart von Manager Dr. Heinz Widmaier und von Klaus Walser, dem Organisator und Chef der Ulmer Volleyballfans, für die erfolgreiche Olympiaqualifikation mit der Nationalmannschaft geehrt.
Wie schon gesagt wollte Coach Eichinger dieses Spiel nutzen, um seiner Stammformation viel Spielzeit und damit eine gute Möglichkeit zu geben, sich für kommende Aufgaben einzuspielen. Somit begannen Tanja Hart auf der Zuspielposition, Verena Veh und Nathalie Dambendzet im Mittelblock, Alice Blom auf der Diagonalposition und Saara Loikkanen mit Sabrina Roß auf Außen, sowie Elke Wijnhoven als Libero. Vor 1000 Zuschauern waren die Hauptstädterinnen zu Beginn des Spiels gleich mit 0:3 in Rückstand geraten. Zwar konnten sie sich im weiteren Verlauf wieder herankämpfen (8:9), aber diesen kurzen Lichtblick verdunkelten sie sich mit vielen Eigenfehlern selbst wieder (20:12). Der insgesamt gut agierenden Alice Blom war es vorbehalten, den ersten Satz mit einem Schmetterball zum 25:14 zu beenden.
Der zweite Durchgang war vom Verlauf her dem ersten Satz sehr ähnlich. Wieder konnten die Berlinerinnen bis Mitte des Satzes mithalten (12:12), um sich danach selbst um die Früchte ihrer Arbeit zu bringen. Beim Stand von 20:14 war auch dieser Abschnitt entschieden und er endete bezeichnenderweise mit einem Eigenfehler des BVC zum 25:16 für Ulm.
Im dritten und letzten Satz variierte Eichinger dann doch ein wenig, stellte Nathalie Dambendzet auf Diagonal und liess Norisha Campbell auf der Mittelblockposition starten. Ansonsten auch in diesem Durchgang dasselbe Bild mit der Besonderheit, dass Berlin schon zu Beginn in einen größeren Rückstand kam. Beim 8:3 für die Heimmannschaft deutete schon alles auf einen schnellen Triumph hin, und über 15:5 und 20:13 ging es diesem in schnellen Schritten entgegen. Auch der einzigen Berliner Punkteserie in diesem Match vom 5:15 auf 13:15 !! folgten sofort im Anschluss eine Vielzahl von Eigenfehlern, alles also wie gehabt. Saara Loikkanen, die einen athletisch starken Eindruck hinterliess beendete mit einem gelungenen Angriff zum 25:17 diese einseitige Partie.
Mathias Eichinger maß der Begegnung im Nachhinein auch nicht mehr viel Bedeutung zu und schaute schon nach vorne auf die Auseinandersetzung mit dem griechischen Team Filathletic Club VRILISSIA im Top Teams Cup.
Um das Ziel Final Four nicht aus den Augen zu verlieren, lud er für die Trainingseinheiten zu Wochenanfang mehrere Männer ins Training ein, um seiner Mannschaft möglichst schnell die fehlende Feinabstimmung und die nötige Wettkampfintensität einzuimpfen. Für das TTC-Spiel am kommenden Mittwoch (Beginn:19.30 Uhr) hofft er auf reges Zuschauerinteresse, schliesslich ist es selbst im Fall des Weiterkommens der letzte Auftritt seiner Mannschaft auf europäischer Bühne in Ulm, da das Final Four wohl nicht in Ulm stattfinden könnte.
Nach
wie vor bekommt die Zuschauer 2 € Ermäßigung auf den Eintritt zum
Vrilissia-Spiel (wie bereits am Samstag angekündigt): Vorverkauf und
Reservierungen möglich über SSV-Geschäftsstelle, Frau Wasner Tel:
0731/1846 - 105. Kinder bis elf Jahre haben auch im Euro-Cup freien Eintritt
(zur Ausnahme mal länger aufbleiben, warum nicht).
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Lebedew-Schützlinge
gewinnen Thriller in Bayerhalle
Als
die Annahme der Dürener ins Aus segelte, kannte der Jubel des SV Bayer
Wuppertal und seiner Fans in der Bayerhalle keine Grenzen mehr. Zwei Minuten
zuvor hätte keiner in der Halle wohl noch mit diesem Sieg gerechnet, denn die Gäste
hatten zwei Matchbälle. Doch am Ende gewann der SV Bayer Wuppertal in der
Volleyball-Bundesliga vor 700 Zuschauern gegen evivo Düren einen
unvergleichbaren Krimi mit 3:2 (25:20; 23:25; 25:20; 20:25; 19:17).
Sehr konzentriert hatten die Wuppertaler begonnen und setzten die Dürener vor allem mit Aufschlägen unter Druck. Trotz Nationallibero Till Lieber machte die Annahme der Gäste nicht den sichersten Eindruck. Konsequent auch die Chancenverwertung: der SV Bayer nutzte den ersten Satzball zum 25:20. Durchgang zwei plätscherte lange Zeit ein wenig dahin. Die Wuppertaler versäumten es, Düren weiter unter Druck zu setzen und gaben in dieser Phase des Spiels die Zügel aus der Hand. Vor allem evivos Diagonalangreifer Heriberto Quero sorgte mit seinen spektakulären Schmetterschlägen für zahlreiche Punkte. Dem nur 190 cm großen 26-Jährigen gelang es durch seine ungeheure Sprungkraft und Athletik reihenweise über den Block der Wuppertaler zu schlagen.
Gegen Ende des Satzes hatte das Team von Mark Lebedew seine Schwächephase überwunden. Zwar reichte es nicht mehr zum Satzgewinn, doch in Durchgang drei legte der Vizemeister los wie die Feuerwehr. Schnell lag Wuppertal mit 6:1 in Führung. Einen Vorsprung, den man schließlich nach Huase brachte. Auch in Satz vier erspielte sich der SV Bayer zunächst Vorteile. Doch dann zeigten die Hausherren wieder ihre alten Schwächen. „In dieser Phase haben wir wieder einmal unsere Chancen nicht konsequent genutzt“, kritisierte Coach Mark Lebedew.
Folglich ging es in den Tiebreak, der bis zum Stande von 12:12 ausgeglichen verlief. Es folgten zwei Punktgewinne für Düren, gleichbedeutend mit Matchbällen. Wuppertal verkürzte auf 13:14 und dann kam der spektakulärste Ballwechsel des gesamten Matchs. Bayers Zuspieler Gergely Chowanski rettete einen unmöglichen Ball, Düren baute erneut auf, aber Wuppertal markierte den Punkt mit einem tollen Block von Luke Campbell. „Das war vielleicht der wichtigste Punkt der gesamten Saison“, so Lebedew. Düren vergab auch die Matchbälle drei und vier.
Nun
waren die Wuppertaler am Zuge und ließen ihrerseits einen Matchball ungenutzt,
jedoch der zweite brachte den Sieg und gleichzeitig die Gewissheit, die
Top-Ligarunde erreicht zu haben. „Ich bin zufrieden mit dem Spiel meiner
Mannschaft. In den wirklich entscheidenden Situationen haben wir ungluablich gekämpft
und dann auch die Punkte gemacht“, lautete das Fazit von Lebedew. Im Übrigen
war dies der erste Heimsieg der Wuppertaler seit dem 3:0-Erfolg vom 26. Oktober
gegen Eltmann.
| Deutschland - Berliner Zeitung |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Europaliga
im Volleyball geplant
Der
europäische Verband CEV will bis Ende Februar eine Entscheidung über die Einführung
einer Europaliga der Männer fällen. Darauf einigten sich Vertreter von 13
interessierten Nationalverbänden bei einem Treffen in der CEV-Zentrale in
Luxemburg. Die Europaliga soll parallel zur Weltliga laufen und dort nicht
vertretenen Teams internationale Spielpraxis sichern.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Parchim/Hamburg
Die Volleyballerinnen des 1. VC Parchim kehrten am späten Sonntagabend mit
einem schwer erkämpften 3:2-Sieg (-21, -11, 19, 22, 15) gegen WiWa Hamburg aus
Wandsbek zurück. Einige kranke Spielerinnen und der Ausfall von Angreiferin
Julia Retzlaff sowie die ungewohnte Spielzeit (Sonntag, 19.30 Uhr) machten Stützpunkttrainer
Dirk Groß und auch der Mannschaft in den ersten beiden Sätzen einige Sorgen.
Denn sowohl im Auftaktsatz als auch im zweiten fanden die Parchimerinnen vor
etwa 130 Zuschauern überhaupt nicht ins Spiel, ja sie wurden im zweiten
Durchgang sogar vorgeführt (25:11). Die VC-Spielerinnen erinnerten sich an das
zweite Spiel dieser Saison im September, als sie zu Hause gegen WiWa mit 1:3
unterlagen.
Wahrscheinlich
waren sich die Gastgeberinnen nach den beiden Satzsiegen zu sicher, denn die
Parchimerinnen kamen jetzt besser ins Spiel und stellten mit zwei Erfolgen
Satzgleichheit her. Der Tie-Break ging dann bis in die Verlängerung, und zwar
mit dem glücklichen Ende für die Eldestädterinnen (17:15). "Wir haben
nicht berauschend gespielt, aber uns diesmal gegen die Hamburgerinnen
durchgebissen. Das spricht für die junge Mannschaft", freute sich Parchims
Coach dennoch über den Punktegewinn. Kommendes Wochendende stehen zwei Duelle
auf dem Plan, am Sonnabend beim Köpenicker SC und am Sonntag beim VCO Berlin.
"Ich hoffe, dass bis dahin alle Spielerinnen wieder an Deck sind",
blickt Dirk Groß voraus.
Thomas
Zenker
| Deutschland - Aachener Nachrichten |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Evivo
muss mit zwei Komplexen aufräumen
Düren.
Der Tag danach, es war der Tag der großen Eingeständnisse. «Ich war nicht gut»,
sagte Evivo-Abwehrchef Till Lieber nach der Niederlage in der
Volleyball-Bundesliga bei Bayer Wuppertal.
Seine beiden südamerikanischen Mitspieler Diego Gutierrez und Heriberto Quero wählten wesentlich drastischere Beschreibungen von nicht zitierfähigem Wortlaut, um die eigenen Leistungen zu charakterisieren.
Geständnis des Trainers
Das größte Geständnis aber legte Trainer Bernd Werscheck gestern ab. «Den fünften Satz nehme ich auf meine Kappe», sagte der Evivo Coach. Da habe er den Fehler gemacht und Martin Bulst, der seit seiner Einwechslung im vierten Satz bester Dürener war, vom Feld genommen. «Ich ärgere mich erst mal über mich selbst am meisten. Richtig schlecht geschlafen hab ich danach», sagte der Trainer.
Der Ausgewechselte äußerte sich mit keinem Wort. Aber Martin Bulst Gesichtsausdruck sprach Bände: Der Angreifer war stinkesauer. «Bestimmt, weil ich ihn erst so spät eingewechselt habe. Und dann, weil ich ihn bei den Matchbällen wieder vom Feld genommen habe», will Werscheck auch die Ursache für seines Schützlings Wut wissen.
«Aber warum soll ich jemanden aufstellen, der im Trainingsspiel gegen St. Vith stark, in den zwei folgenden Trainingseinheiten aber schwach aufgetreten ist? Martin muss auch im Training so konstant sein wie gegen St. Vith oder in Wuppertal», fordert Werscheck von dem Angreifer.
Analyse am Dienstag
Am Montag war trainingsfrei. Am Dienstag dann soll im Kreise der Mannschaft über die Geschehnisse von Wuppertal gesprochen werden. Gesprächsstoff dürfte es genügend geben. Und der kann auch nicht länger aufgeschoben werden.
Denn am kommenden Samstag wartet die letzte Aufgabe in der Hinrunde: Das Heimspiel gegen Maoam Mendig. Um das sportliche «Sein oder nicht sein» geht es nicht. Die Endrunde ist erreicht. Düren will Platz drei, den es trotz der Niederlage in Wuppertal noch inne hat, behalten.
Um Platz drei und viel Prestige
Darüber hinaus geht es gegen den Lokalrivalen aus der Eifel natürlich um Prestige. Aber noch viel wichtiger: Mit mindestens einem Komplex soll aufgeräumt werden. Nämlich mit dem, dass Düren nur gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte gewinnen kann.
Der zweite Komplex, der auf der Tatsache basiert, dass
man seit einer halben Ewigkeit kein Fünf-Satz-Spiel mehr gewinnen konnte, kann
laut Werscheck ruhig noch länger bestehen bleiben. Wenn es nach dem
Evivo-Trainer geht, dann könnte der Dürener Sieg am Samstag ruhig schon früher
feststehen. Die Lösung das dritten und langwierigste «Problems» ist auf die Rückrunde
vertagt. Denn dann werden die Dürener wieder versuchen, in Wuppertal zu
gewinnen.
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Wichtiger
Sieg des TV Fischbek
Neuwiedenthal
(sal). Die Olympia-Euphorie um Nationalspielerin Christina Benecke hält an:
Insgesamt 700 Zuschauer kamen trotz des guten Wetters gestern, um den 3:0-Sieg
der Bundesliga-Volleyballerinnen vom TVF Fischbek Hamburg über den USC
Braunschweig zu sehen, und daran war die 29-jährige nicht ganz
"schuldlos". Mit ihrer tollen Leistung bei der europäischen
Olympia-Qualifikation in Baku, wo die deutsche Nationalmannschaft völlig überraschend
gegen zuvor als übermächtig eingeschätzte Gegner als Turniersieger noch das
Ticket nach Athen gelöst hatte, hatte "Tina" sicherlich Einige
motiviert, in die Sporthalle Neumoorstück nach Neuwiedenthal zu kommen - dies
merkte man an der herzlichen Begrüßung des "Olympia-Girls".
Und
das startete zunächst wie von allen erwartet: Schon beim 4:1 unterstrich
Benecke, warum sie in Baku eine so wichtige Rolle gespielt hat: Ihr Powerblock
zeigte den überforderten Braunschweigerinnen "wo der Hammer hängt".
Der erste Satz ging über 16:7, 20:7 und 22:9 mit 25:10 souverän an die
Fischbekerinnen. Bezeichnend: Den letzten Punkt machte Benecke, indem sie eine
"vermurkste" Annahme des USC ins gegnerische Feld "zurückzimmerte".
So
hätte es weitergehen können, doch nach dem guten ersten Satz riss beim TVF der
Faden. Der zweite (25:18) und der dritte Durchgang (25:22) wurden zwar ebenfalls
gewonnen, doch das war kein schönes Volleyball-Spiel mehr, lediglich ein
Arbeitssieg. Gegen einen anderen Gegner hätte ein so zähes Spiel sicherlich
Konsequenzen gehabt.
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Aufholjagd
blieb leider unbelohnt
Sie hatten sich so viel vorgenommen. Die Volleyballerinnen des Dresdner SC wollten mit einem Sieg in das Jahr 2004 starten. Mit der Saison-Rekordkulisse von 2900 Zuschauern in der Halle Bodenbacher Straße im Rücken - und zwei wichtigen Zählern im Kampf um die Play-Off-Plätze vor Augen. Doch die Revanche für die Hinspielniederlage gegen den Tabellennachbarn Bayer Leverkusen ging daneben. Dabei hätte die Mannschaft von Trainer Arnd Ludwig nach völlig verkorkstem Start fast noch die Wende geschafft.
Die erste Hiobs-Botschaft gab es bereits vor dem Anpfiff. Anna Barnak plagte sich mit einer Entzündung im Fuß herum und musste passen. Und irgendwie schien das eine lähmende Wirkung auf die Mannschaft zu haben. Die ersten beiden Sätze verschlief der DSC förmlich. Sah im ersten Durchgang das 22:25 wenigstens noch nach einem knappen Ausgang aus, folgte im zweiten Satz dann fast schon die Höchststrafe. Mit 14:25 schlichen die völlig verunsicherten Dresdnerinnen vom Feld. Vor allem am starken Leverkusener Block mit den beiden Nationalspielerinnen Judith Sylvester und Kathy Radzuweit verzweifelten die Dresdnerinnen ein ums andere Mal. "Wir hatten regelrecht Angst anzugreifen. Judith und Kathy waren als Block fast übermächtig. Unsere Außen haben da einfach kein Rezept gefunden" resümierte eine sichtlich frustrierte Christiane Fürst nach dem Spiel. Noch vor gut einer Woche hatte sich mit den beiden Top-Frauen gemeinsam das Olympia-Ticket für Athen erkämpft.
DSC-Trainer Arnd Ludwig reagierte zu Beginn des dritten Satzes. Brachte Jana Vavrova, was sich sofort bemerkbar machte. Plötzlich war verkehrte Welt angesagt, standen Annahme und Blockabwehr und setzten auch im Angriff immer stärker Akzente. Die Dresdnerinnen spielten den Bayer-Sechser förmlich an die Wand und gewannen den dritten Satz mit 25:14. Hoffnung machte sich breit in der Halle.
Doch Leverkusen konterte. Fand zurück ins Spiel und führte im vierten Satz schon deutlich mit 17:12 und 23:17. Eine phantastische Aufholjagd der Gastgeber brachte die Halle dann noch einmal zum Brodeln. Sechs Punkte in Folge bedeuteten den kaum noch für möglich gehaltenen Ausgleich. Danach hatte der Dresdner SC insgesamt fünf Satzbälle und damit die Chance auf den Tie-Break. Doch sie vergaben die großen Möglichkeiten und das rächte sich. Nach 96 Minuten verwandelte Leverkusen gleich den ersten Matchball zum 28:26 und damit zum Sieg.
"Die Verletzung von Anna Barnak hat uns schon empfindlich getroffen." meinte DSC-Trainer Arnd Ludwig nach der Partie. "Hinzu kam, dass plötzlich die Rückenprobleme von Grit Müller wieder aufbrachen. Obwohl sie zuletzt ohne Schmerzen trainiert hatte. Leverkusen hat dann konsequent auf Grit aufgeschlagen - also taktisch haben die das wirklich hervorragend gemacht."
Kurios
- trotz der Niederlage klettert der Dresdner SC in der Tabelle auf Rang drei.
Schuld daran ist die 0:3-Klatsche, die sich Aufsteiger Suhl beim Tabellenzweiten
Münster eingefangen hat. Damit haben die Thüringerinnen jetzt insgesamt einen
Satz mehr abgeben müssen als der DSC und rutschen deshalb auf Rang vier.
Am kommenden Sonntag ist nun ein Sieg Pflicht. Dann muss die Mannschaft von Arnd
Ludwig beim Tabellen-Vorletzten Augsburg ran.
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Dienstag. 20. Januar 2004 |
Wiedersehen
mit alten Bekannten feierten am vergangenen Sonntag die
Zweitbundesliga-Volleyballer des VC 90 Bottrop " und das gleich im
Doppelpack.
Allerdings
schlüpften die beiden "Rückkehrer" beim Meisterschaftsspiel der
Truppe von Johann Verstappen gegen die Volley Tigers Ludwigslust - in der
Dieter-Renz-Halle in unterschiedliche Rollen.
Auf
der Tribüne
Wiedersehen
eins: Zu Besuch in der Dieter-Renz-Halle war der ehemalige VC-Angreifer Jason
Salmeri - (Foto). Der US-Amerikaner spielt momentan in der zweiten Liga in
Frankreich und nutzte ein spielfreies Wochenende zur Stippvisite. Spekulationen
an eine mögliche Rückkehr des US-Boys zum VC 90 Bottrop - verwies
VC-Team-Manager Wolfgang Donat jedoch ins Reich der Phantasie. "Jason ist
aus alter Verbundenheit hier. Er ist in Frankreich glücklich und wird in naher
Zukunft sicher nicht zu uns zurückkehren", erläuterte Wolfgang Donat - .
Auf
der Bank
Wiedersehen
zwei: Das fand auf dem Feld statt " oder besser: auf der Bank. Oliver
Kuhlmann - (Foto), langjähriger Mittelblocker beim VC 90 Bottrop - , half
aufgrund der Verletzung von Marco Donat - bei der "Ersten" aus. Zwar
kam Oliver Kuhlmann - gegen VT Ludwigslust - nur für drei Punkte zum Einsatz.
Was sich allerdings in den kommenden Spielen ändern könnte, denn auch in
Zukunft soll der Routinier den Kader des VC 90 Bottrop - verstärken. "Ich
werde voraussichtlich bis zum Ende der Rückrunde dabei sein und freue mich auf
diese Aufgabe. Auch wenn ich noch Trainingsrückstand habe und aufholen
muss", erklärte Oliver Kuhlmann - auf Nachfrage unserer Zeitung.
Fortunen
frustriert
Frustriert,
um nicht zu sagen merklich angefressen waren die A-Kreisliga-Fußballer des SV
Fortuna - am gestrigen Sonntag. Statt ihre Form beim Gelsenkirchener Klub Preußen
Sutum - unter Beweis stellen zu können, konnten die Schützlinge von Robert
Duda - die Beine hochlegen. Grund: Die Sutumer sagten die Partie ab. Im wahrsten
Sinne des Wortes kurzfristig " nämlich 85 Minuten vor dem Anpfiff! Nächste
Gelegenheit zum ersten Test gibt"s bereits am heutigen Dienstag (20.) auf
heimischen Geläuf. Um 19 Uhr empfängt die Duda-Elf Adler Frintrop - an der
Rheinbabenstraße.
Rotsünder
büßen
Michael
Ludwig - , Fußballer in Reihen des B-Kreisligisten SSV 51 Welheim - , hat
seinem Team mit der roten Karte, die er sich bei den Bottroper
Hallen-Stadtmeisterschaften einhandelte, einen Bärendienst erwiesen. Der 35-jährige
Hüne, in der Hinrunde mit sechs Treffern Nummer zweiterfolgreichster Torschütze
des Tabellenvorletzten, wurde von Staffelleiter Hans-Werner Brühl - für vier
Wochen bis einschließlich 1. Februar gesperrt und wird somit zum Rückrundenauftakt
im wichtigen Spiel gegen den Tabellenelften SV Rhenania II - fehlen.
Vier
Wochen auf die Tribüne verbannt wurde auch Anton Martin - (Foto), Kicker des
A-Kreisligisten SV Vorwärts 08 - . Auch er hatte Rot gesehen. Auch bei einem
Hallenturnier " sinnigerweise ausgerechnet bei dem seines eigenen Vereins
SV Vorwärts 08 - um den Jürgen-Weber-Pokal - . Glück für den 25-Jährigen:
Das Turnier ging bereits am letzten Dezember-Wochenende 2003 über die Bühne,
so dass seine Sperre am 25. Januar abläuft. Zum Rückrundenstart am 1. Februar
wird er somit die Stiefel wieder schnüren dürfen für die Nullachter. Ob Anton
Martin - , bislang vier Mal erfolgreich für den abstiegsgefährdeten A-Ligisten
von der Paßstraße, dann allerdings die Kohlen aus dem Feuer holt, ist mehr als
fraglich. Müssen die Vorwärts-Kicker doch beim derzeitigen Tabellenzweiten und
heißen Aufstiegskandidaten BSV 66 Oberhausen - "ran " eine vom Papier
her kaum lösbare Aufgabe.
sb/bjs
| Deutschland - Stormarner Tageblatt |
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Samstag. 17. Januar 2004 |
Johanna
Barg baggert Nationalteam an
Sie
wohnt bei ihren Eltern in Rümpel. Volleyball gelernt hat sie im VfL Oldesloe
und spielt jetzt für den Bundesligisten TV Fischbek: Nun steht Johanna Barg auf
dem Sprung ins Nationalteam.
Vor
dem Spiel des Hamburger Bundesligavereins TV Fischbek bei Bayer Leverkusen war
Johanna Barg für Volleyball-Bundestrainer Hee Wan Lee ein unbeschriebenes
Blatt. Nicht mal ihren Namen kannte er: „Die Nummer vier von Fischbek hat mir
sehr gut gefallen“, sagte er. Dieses Trikot trägt bei den Hansestädtern seit
Saisonbeginn das 19-jährige Nachwuchstzalent aus Rümpel. „Sie hat das
Potential, auf Dauer in der Nationalmannschaft spielen zu können“, schob der
Bundestrainer noch ein großes Kompliment hinterher.
„Das
ist natürlich nett zu hören, wenn man so beurteilt wird“, freut sich die
Stormanerin über dieses Lob von höchster Stelle. Trotzdem macht sie sich
momentan keine große Hoffnungen auf das Nationalteam. „Das ist alles noch
sehr weit weg.“ Ein entferntes Ziel sei es zwar, sie wolle aber nicht den
zweiten Schritt vor dem ersten machen.
Nach
ihrem Wechsel nach Fischbek – vor der Saison hat sie einen Zwei-Jahres-Vertrag
unterschrieben – geht es für Johanna Barg erst einmal darum, sich in der höchsten
deutschen Spielklasse einen Stammplatz zu erarbeiten. Bisher reicht es nur zu
Kurzeinsätzen, aber auch davon ist die bescheidene und bodenständige Studentin
begeistert. „Vor der Saison habe ich überhaupt nicht ans Spielen geglaubt.
Ich dachte, mein Platz wäre erst einmal auf der Bank.“ Falsch. Schon im
ersten Spiel wurde sie von Trainerin Marina Cukseeva eingewechselt und
verwandelte gleich den Matchball. „Da war ja aber auch schon alles
gelaufen“, relativiert sie.
Ein
Hauch von Zweifel huscht über ihr Gesicht, auch wenn sie sich als selbstbewusst
und realistisch einschätzt. Es scheint fast so, als ob sie ihren schnellen
Aufstieg in die Bundesliga noch gar nicht verarbeitet hat. 1996 baggerte sie
beim VfL Oldesloe unter Bernd Neppessen die ersten Bälle und wenig später rückte
sie von der Kreisliga-Jugend in die Damen-Landesliga auf. 1999 folgte der
Wechsel zum CVJM in die Hansestadt, wo sie sich ganz schnell von der dritten
Mannschaft (Verbandsliga) in die zweite Bundesliga schmetterte.
In
der Saison 2002/2003 trainierte sie bereits in Fischbek mit. Als dann das
Angebot kam, überlegte sie aber den ganzen Sommer. „Ich war mir nicht sicher.
Bei CVJM hatte es mir sehr gut gefallen und ich habe auch überlegt, ob ich ganz
aus Hamburg weggehe“, erklärte sie. Irgendwann fasste sie doch den
Entschluss, sich zwölf Monate ganz auf Volleyball zu konzentrieren. „Außerdem
kann ich weiter Zuhause wohnen bleiben“, nennt Johanna, die von allen nur Jojo
gerufen wird, auch pragmatische Gründe.
Im
neuen Team wurde sie gut aufgenommen, den Leistungsunterschied bekam sie aber
auch schnell zu spüren. „Es ist alles viel schneller, man hat nicht so viel
Zeit zum Umschalten.“ In den sechs wöchentlichen Trainingseinheiten will sie
in Zukunft verstärkt an ihrer Annahme feilen. Außerdem wäre die 1,80 Meter
große Athletin manchmal gerne ein paar Zentimeter größer: „Die Größeren
bekommen doch irgendwie immer den Vorzug.“ Mit viel Ehrgeiz und Fleiß macht
sie dieses Manko wett. Ihre große Stärke ist der Aufschlag. „Ich bin eine
der wenigen im Team, die Sprungaufschläge kann. Die sind schnell und hart“,
erläutert sie. Damit hat sie auch ihren Namen in den Notizblock des
Nationaltrainers „geschmettert“.
Robert
Hoyer
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel