News

Samstag, 24. Januar 2004 

USC: Am Samstag gegen Erfurt
Fischbek muss in Suhl gewinnen
Kein Beachvolleyball am Rathausmarkt
Halbfinale gegen Münster rückt nah

Rüsselsheim: Ungewohnte Glasfront
Brisantes Duell in Markranstädt
Top Teams Cup: Final Four wahrscheinlich in Istanbul
Dieckmann/Reckermann bei Australian Championships
"Derby" in Ludwigslust
VCNAL-Damen endlich wieder mit Schaper
Ahrensburger verspielen Aufstieg
Volleyballer zwischen Hoffen und Bangen
Wochenende des Jahres für TuS Jork
48er: Die Volleyball-Party soll weitergehen
VVH hofft auf eine "enge Kiste"
Arbutina hat ein Luxusproblem
Patricia Wolf wieder im SSC-Kader dabei
VC 90: Mit breiter Brust nach Bonn
USC-Reserve benötigt Geduld und Konstanz
WSU: Um 6.20 Uhr Richtung Berlin
Kaiser hofft auf die Revanche
In Augsburg will Ludwig ein 3:0 sehen

Januar 2004

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - USC Münster-News 

Samstag. 24. Januar 2004

USC: Am Samstag gegen Erfurt

Am Donnerstag noch in Sofia beim Europapokal-Spiel, am Samstagabend (19.30 Uhr)  bereits wieder in der Bundesliga in Erfurt am Ball. Volles Programm also für die USC-Volleyballerinnen, die am Freitag zurück in Münster sein werden und am Samstag mit dem Bus in Richtung Thüringen starten.

Das Hinspiel haben die \"Unabhängigen\" mit 3:0 gewonnen. Diesen Sieg will Trainer Axel Büring mit seinen Spielerinnen trotz Reisestrapazen gegen den Tabellenletzten wiederholen.

 

Deutschland - Harburger Rundschau 

Samstag. 24. Januar 2004

Fischbek muss in Suhl gewinnen

Fischbek - Was der Glaube an die eigene Stärke wert ist, hat Christina Benecke, Mannschaftsführerin des Volleyball-Bundesliga-Achten TV Fischbek Hamburg, erst vor kurzem bei der erfolgreichen Olympia-Qualifikation der deutschen Nationalmannschaft in Aserbaidschan erleben dürfen. "Wir hatten vorher eigentlich kaum eine Chance", erinnerte sich Christina Benecke. Aber gerade der gute Teamzusammenhalt brachte den Leistungsaufschwung. Nun soll gute Stimmung auch die Fischbekerinnen noch in die Meisterschaftsrunde der besten Sechs bringen. "Ich glaube fest daran, dass wir das noch schaffen", sagte Christina Benecke voller Zuversicht.

Voraussetzung allerdings wäre ein Erfolg am Sonnabend beim Tabellenvierten VfB Suhl. "Stärker als wir waren die Suhlerinnen im Hinspiel eigentlich nicht", erinnerte sich Christina Benecke an das 1:3 in eigener Halle. In allen drei Verlustsätzen hatten die Fischbekerinnen immerhin 23 Punkte gemacht.

Ganz cool bleibt die 130-fache Nationalspielerin auch in Sachen Vertragsverlängerung. Zwar läuft ihr Kontrakt aus, doch sie will demnächst ein erstes Gespräch mit Manager Horst Lüders führen: "Doch Sorgen mache ich mir nicht." In ihren drei Jahren als Profi in Italien war es üblich, erst im August unmittelbar vor der Saison einen neuen Vertrag zu bekommen. "Ich hätte allerdings schon gern ein wenig früher Gewissheit", sagte die Mittelblockerin. Zumal sie sich im Sommer komplett auf die Olympia-Vorbereitung für Athen konzentrieren will.

masch

 

Deutschland - Smash-News 

Samstag. 24. Januar 2004

Kein Beachvolleyball am Rathausmarkt

Hamburg verliert Masters-Turnier

Der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Jürgen Schmidt, hat den Senat für die Absage des Beachvolleyball-Masters-Turniers in Hamburg verantwortlich gemacht. "Offensichtlich hat sich der Senat nicht genügend bemüht, dieses sportliche Highlight wieder nach Hamburg zu holen", sagte Schmidt. Mit einer Kleinen Anfrage will er erfahren, woran die Veranstaltung gescheitert ist.

Zweimal sei der Rathausmarkt in den vergangenen Jahren Schauplatz des hochklassigen Turniers gewesen, sagte Schmidt. "Das war ein großer Erfolg und ein Publikumsmagnet." Darüber hinaus hätten die Fernsehbilder Hamburgs Ruf als Sportstadt bundesweit gestärkt. "Nicht umsonst haben sich vor zwei Jahren alle Parteien in der Bürgerschaft einstimmig für dieses Turnier auf dem Rathausmarkt ausgesprochen."

Die Absage für dieses Jahr sei ein schwerer Verlust für Hamburg, sagte Schmidt. "Ausgerechnet im Olympiajahr verliert unsere Stadt ein Spitzensportereignis an den Bodensee." Statt Hamburg stehe nun Lindau auf dem Tourkalender der Beachvolleyballer. "Hier hat der Senat eine große Chance für Hamburg vertan."

 

Deutschland - Südwest Presse 

Samstag. 24. Januar 2004

Halbfinale gegen Münster rückt nah

Nur noch einen gewonnenen Satz sind die Ulmer Volleyball-Damen vom Traumziel Final Four im Top-Teams-Cup entfernt. Nach dem glanzvollen 3:0 gegen Vrilissia will Trainer Eichinger beim Viertelfinal-Rückspiel nächsten Mittwoch nichts mehr anbrennen lassen.

Eichinger wäre nicht Eichinger, wenn er nach dem Bravourstück gegen den Filathletic Club Vrilissia, das Erreichte genießend, sich aber doch niemals damit zufriedengebend, nicht neue Großtaten anvisieren würde. "Ich bin sicher, dass wir nächste Woche noch stärker sind. Im Final Four müssen wir noch deutlich besser spielen und weniger Fehler in Annahme und Angriff machen", schwor der Coach des SSV Ulm Aliud Pharma seine Schützlinge auf weitere energische Anstrengungen ein.

Mit einer Sternstunde wie beim Pokalsieg im vergangenen Februar, so der Trainerfuchs einen Tag nach dem 3:0 (26:24, 25:22, 25:14) gegen die Griechinnen und drei Tage vor der Rückkehr in den Bundesliga-Alltag am Sonntag (15 Uhr) beim USC Braunschweig, sei gar ein Traumziel erreichbar: "Wenn wir so eine Leistung wieder hinkriegen, dann haben wir sogar die Chance, den Top-Teams-Cup zu gewinnen."

Zunächst aber gilt es, die nur scheinbar unerschütterliche Ausgangsposition am nächsten Mittwoch (18.30 Uhr) im Viertelfinal-Rückspiel nicht zu verspielen. Mit einem gewonnenen Satz wäre der Sprung in die Finalrunde der besten Vier am 13./14. März geschafft. "Wir müssen im ersten Satz von Anfang an Gas geben und dürfen nicht von Satz zu Satz abwarten", macht Mittelblockerin Verena Veh die Marschroute deutlich.

Sollten der SSV tatsächlich ins Final Four vordringen, so steht seit gestern Abend der Halbfinalgegner so gut wie fest: der USC Münster. Die Westfälinnen siegten nämlich bei Levski Sofia unerwartet klar mit 3:0 (25:21, 25:23, 25:21) und werden sich auf eigenem Terrain das Fell nicht mehr über die Ohren ziehen lassen. "Münster ist mir als Gegner lieber als Sofia", betont Eichinger. Gestern Abend wurde in Sofia bekannt, dass die Münsteraner Chancen, das Final Four auszurichten, geringer geworden sind. Als Favoriten gelten jetzt Vakifbank Istanbul (spielt im Viertelfinale gegen Castelo da Maia/Portugal) und das belgische Team von Eburon Tongeren (im Hinspiel 3:2 in Thessaloniki).

Sollte der SSV am Mittwoch in der befürchteten hitzigen Athener Heimkulisse - die eigenwillige Sichtweise einheimischer Linienrichter ist bekannt, die Schiedsrichter kommen aus Serbiren-Montenegro - allerdings mit 0:3 untergehen, müssen die Satzpunkte herangezogen werden. In dieser Hinsicht führen Tanja Hart und Co. derzeit mit 16 Punkten. Ein dreimaliges 20:25 würde also mit dem Minimalvorsprung von einem winzigen Pünktchen gerade noch reichen. Eichinger erinnert sich mit Grausen daran, dass er einst mit Feuerbach mit sechs Punkten k.o. ging.

Taktische Plänkeleien verbieten sich also von allein. "Auf das Spielchen lassen wir uns nicht ein. Wir fahren hin, um das Spiel zu gewinnen. Es gibt keinen Grund, um auf Punkte zu spielen", bekräftigt der 49-Jährige. Freilich steht Vrilissia schon extrem mit dem Rücken zur Wand, der Druck ist groß. Eichinger kann sich jedenfalls nicht vorstellen, dass die Griechinnen drei Sätze lang auf einem solchen Niveau spielen, um den SSV klar zu bezwingen.

Nichtsdestotrotz hat sich Vrilissia durch die couragierte Vorstellung viel Respekt verdient. Einen besseren Gegner hat man in dieser Saison am Kuhberg noch nicht gesehen. "Der stärkste Gegner bisher", sagt auch das Ulmer Management mit Dr. Heinz Widmaier und Günther Ludwig unisono. Was Eichinger bestätigt: "Dasselbe Niveau wie Münster und Schwerin."

K. Vestewig

 

Deutschland - Rüsselsheimer Echo 

Samstag. 24. Januar 2004

Rüsselsheim: Ungewohnte Glasfront

Rüsselsheimer Zweitliga-Männer können mit zwei Spielen am Wochenende den zweiten Tabellenplatz zurückerobern.

Trotz der Niederlagen gegen Spitzenreiter Dachau und Schlusslicht Grafing stehen die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim in der Tabelle gut da. Den zweiten Platz haben sie zwar an die Erstliga-Reserve des VfB Friedrichshafen verloren und weisen ihr gegenüber zwei Punkte Rückstand auf. Doch an diesem Wochenende schon gibt es gute Chancen, Rang zwei zurück zu erobern.

Die TG ist zweimal im Einsatz. Am Samstag gastiert sie um 20 Uhr beim TV Rottenburg, am Sonntag um 15 Uhr bei der FT Freiburg. Gelingen ihr zwei Siege und verliert Friedrichshafen das Verfolgerduell gegen den Tabellenvierten Sonneberg, ist Rüsselsheim wieder Zweiter.

„Aber es wird sehr schwer“, weiß TG-Coach Raimund Jeuck. Rottenburg steht als Aufsteiger gut da, weist als Tabellenfünfter nur zwei Punkte weniger auf als Rüsselsheim. Noch dazu ist der TV sehr heimstark, war bisher in eigener Halle nicht zu schlagen.

Auch Freiburg, wenngleich mit erst vier Siegen nur Drittletzter, ist nicht zu unterschätzen. Die Freie Turnerschaft spielt zu Hause stärker als auswärts und profitiert von seiner gewöhnungsbedürftigen Halle, die mit einer großen Glasfront ausgestattet ist.

Raimund Jeuck ist dennoch zuversichtlich. Führte er die zurückliegenden beiden Niederlagen auf eine „sportlich nicht ausreichende Vorbereitung“ zurück, sieht er seine Mannschaft nun besser eingestellt auf den neuerlichen Doppelspieltag. Zudem steht bis auf Sebastian Göbel, der wegen einer Fingerverletzung noch mindestens eine Woche pausieren muss, der komplette Kader zur Verfügung.

Auch hat Sven Bilmeier seine Grippe auskuriert. So hoffen die TG-Männer, an ihre starken Leistungen der Hinrunde anknüpfen und vier Punkte holen zu können.

Wenn auch durch die knappe 2:3-Niederlage gegen Dachau, als Rüsselsheim mit 1:0 und 2:1 Sätzen geführt hatte, den Tiebreak aber mit 13:15 verlor, der Spitzenreiter bei vier Punkten Vorsprung kaum mehr einzuholen sein dürfte, bietet die Aussicht auf Platz zwei doch genug Ansporn für die TG. Schließlich kann der Vizemeister am Saisonende an der Relegation teilnehmen und um einen Platz im Bundesliga-Oberhaus kämpfen.

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Samstag. 24. Januar 2004

Brisantes Duell in Markranstädt

Wuppertal ist vor den Toren Leipzigs zu Gast

Es hätte eine ganz ruhige Woche für die Volleyballer des SV Bayer Wuppertal werden können. Nach ihrem Nerven aufreibenden Fünfsatzsieg gegen Düren und der damit verbundenen Qualifikation für die Top-Liga-Runde hätte sich das Team mit Trainer Mark Lebedew (Foto) diese Ruhe durchaus verdient gehabt. Doch was Insider bereits vergangene Woche munkelten, ist seit Montag Gewissheit: Michael Mücke soll als neuer Trainer Markranstädt vor dem drohenden Abstieg bewahren. Und genau gegen diese Makranstädter geht es für die Wuppertaler am Samstag, den 24. Januar (19.30 Uhr).

Der SV Bayer trifft dann wahrscheinlich auf seinen langjährigen Trainer, denn Mücke betreute das Team von der Wupper während vier Spielzeiten. Sicher scheint es allerdings nicht zu sein, dass der 50-Jährige bereits am Samstag auf der Bank sitzt, denn offiziell beginnt er seine Trainingsarbeit erst am kommenden Montag.

Für Bayer-Coach Mark Lebedew spielt diese Entwicklung beim Aufsteiger aus Ostdeutschland keine Rolle: „Wir wollen am Samstag gewinnen, um unsere Chance zu wahren, vielleicht noch auf Platz drei der Tabelle vorzurücken.“ Nichtsdestotrotz traut der Australier seinem Vorgänger durchaus zu, in Markranstädt den drohenden Abstieg noch zu vermeiden: „Er bringt die entsprechende Erfahrung mit.“ Ähnlich schätzt auch Wuppertals Teammanager Helmut Glimpf die Situation ein: „Die Verantwortlichen von Markranstädt haben mit mir über Michael gesprochen. Ich denke, er wird ihnen helfen können.“

Die Wuppertaler reisen zwar mit ihrem kompletten zehnköpfigen Kader an, jedoch wird Lebedew auf einen Einsatz von Außenangreifer Leszek Kurowski verzichten müssen. „Er hat Beschwerden im Knie und wir wollen im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf nichts riskieren“, so sein Trainer. Ob Zuspieler Marc Schmitt oder Mittelblocker Dirk Grübler, die bislang kaum Spielanteile erhielten, eine Chance bekommen, ließ der 36-Jährige offen. „Mein erstes Ziel ist es, ein Spiel zu gewinnen. Mein zweites Ziel ist es, dass sich die Mannschaft gut einspielt. Verdient zu spielen haben im Übrigen alle meine Jungs“, erklärt Lebedew.

Oliver Nitschke

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Samstag. 24. Januar 2004

Top Teams Cup: Final Four wahrscheinlich in Istanbul

Die Finalrunde im Top Teams Cup der Frauen findet wahrscheinlich in Istanbul statt. Der türkische Klub Günes Vakifbank Istanbul hatte sich bereits bis zum 15. Januar (Bewerbungsschluss) vorsorglich für die Ausrichtung beim Europäischen Volleyball-Verband (CEV) beworben und steht nach dem Rückzug des portugiesischen Teams Castelo da Maia in der Runde der besten Vier. Außerdem haben sowohl der SSV Ulm Aliud Pharma als auch der USC Münster nach 3:0-Erfolgen über Vrilissia (Griechenland) und Sofia (Bulgarien) besten Aussichten, die Endrunde zu erreichen.

Ob allerdings Filathlitikos Thessaloniki (Griechenland) oder Eburon Tongeren (Belgien) der vierte Teilnehmer ist, wird sich erst im Rückspiel am 28. Januar entscheiden. Das Hinspiel in Thessaloniki gewannen die Belgierinnen mit 3:2 (-22, 10, -20, 20, 8).

Während Ulm schon von vornherein kein Interesse an der Ausrichtung des Final Four signalisiert hatte, war das bei Münster anders. Trotzdem sagt Jürgen Schulz, sportlicher Leiter beim USC: "Wir gehen davon aus, dass wir in Istanbul spielen. Das Interesse, dieses Turnier auszurichten, ist bei uns nicht so groß. Es liegt absolut bei den nationalen Events."

cku

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Samstag. 24. Januar 2004

Dieckmann/Reckermann bei Australian Championships

An diesem Wochenende starten Markus Dieckmann und Jonas Reckermann als einziges deutsches Team bei den Australian Championships an der Gold Coast in Queensland. Ebenfalls mit von der Partie sind weitere internationale Top-Teams. Bereits anfang des Jahres nahmen Jonas Reckermann und Andreas Scheuerpflug an der "Peters Ice Cream Beach Volleyball Tour" teil, Markus Dieckmann musste wegen einer mittlerweile wieder auskurierten Sehnenscheidenentzündung passen. 

Bei den Herren an Position 1 gesetzt sind die Australier Andrew Schacht und Joshua Slack, gefolgt von Julien Prosser und Mark Williams. Ebenfalls teilnehmen wird der Schweizer Sascha Heyer, der mit Mark Lukowicz aus Australien spielen wird. Markus und Jonas sind an Position 3 gesetzt und treffen in ihrem Pool C auf Simon McCloy/Greg Jury, Steve Hannan/Shannon Zunker und Josh Webb/Chris Burns (alle Australien).

Auch bei den Damen hat sich internationale Klasse angesagt. So werden die Top Teams Natalie Cook/Nicole Sanderson, Kerri Pottharst/Summer Lochowicz und Angela Clarke/Kylie Gerlic antreten. Mit von der Partie sind auch die an Position 4 gesetzten Japanerinnen Ryoko Tokuno und Chiaki Kusuhara.

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung 

Samstag. 24. Januar 2004

"Derby" in Ludwigslust

Oststeinbek will sich für 2:3 revanchieren

Oststeinbek - Die Volley Tigers sind gut 100 Kilometer von Oststeinbek entfernt im mecklenburgischen Ludwigslust beheimatet. Warum die Männer-Volleyball-Teams beider Orte in der zweiten Bundesliga eine derartige Rivalität verbindet, weiß keiner der Beteiligten zu sagen. "Das ist für uns wie ein Lokalderby", urteilte OSV-Abteilungsleiter Jan Schneider vor dem Auswärtsauftritt an diesem Sonntag (15 Uhr).

Kuriosität am Rande. Seit Anfang Dezember hatte Trainer Bernd Schlesinger nicht mehr alle Oststeinbeker Spieler gemeinsam zum Training versammeln können. Nun waren am Mittwoch alle zehn Aktiven da. Nur der Coach fehlte, lag grippegeschwächt und krank geschrieben in seinem Bett. Co-Trainer Jan Maier musste die Übungseinheit übernehmen. "Beim Spiel bin ich aber mit dabei", kündigte Schlesinger an. Auch ihn wurmt immer noch die 2:3-Niederlage im Hinspiel. "Deshalb haben wir noch etwas gut zu machen", meint der OSV-Coach.

masch

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung 

Samstag. 24. Januar 2004

VCNAL-Damen endlich wieder mit Schaper

Norderstedt - Fast drei Monate konnte Miriam Schaper krankheitsbedingt nicht mehr für die Regionalliga-Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn schmettern. Nun wird sie beim Heimspiel gegen die FT Adler Kiel (Sonnabend, 15 Uhr, Moorbekhalle) endlich wieder auflaufen können. "Ich bin sehr froh, dass es jetzt wieder geht", sagt sie.

Doch ihre jüngere Schwester Sandra muss weiter zuschauen. Nachdem sie sich zu Beginn der Saison den Daumen gebrochen hat, fällt sie nun noch für voraussichtlich zwei Wochen krankheitsbedingt aus. "Das ist schon viel Pech für eine Saison", so Miriam Schaper. Allerdings rechnet sie sich kaum eine Chance aus, von Beginn an aufzulaufen. "Wenn alles gut geht, wechselt mich Trainer Peter Schulz wohl ein", hofft sie.

Erleichterung, ja sogar ein gerüttelt Maß an Euphorie, herrscht mittlerweile auch bei den Regionalliga-Männern der Volleyball-Gemeinschaft vor. Diese treffen am selben Ort um 18 Uhr ebenfalls auf Adler Kiel. "Ich muss meine Jungs aber ein wenig bremsen", sagt Spielertrainer Andreas Meinken. Zu groß sei nämlich die Zuversicht, nachdem die Norderstedter am vergangenen Wochenende dem Spitzenreiter SV Warnemünde seine erste Saisonschlappe beigebracht hatten.

masch

 

Hamburg - Ahrensburger Zeitung 

Samstag. 24. Januar 2004

Ahrensburger verspielen Aufstieg

Ahrensburg - Mit der 2:3-Niederlage (25:17, 19:25, 21:25, 25:23, 12:15) gegen die VG Elmshorn IV haben die Volleyball-Männer des Ahrensburger TSV ihre letzten Aufstiegshoffnungen begraben. Als Tabellenvierter der Bezirksliga fehlen ihnen sechs Punkte auf Platz zwei und das Erreichen der Qualifikationsrunde. Besser sieht es da schon für das Damenteam des aus, das zwar ebenfalls Bezirksliga-Vierter ist, nach dem souveränen 3:1 (20:25, 25:20, 25:18, 25:21) über den AMTV aber nur noch zwei Punkte aufholen muss, um sich für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren.

(söb)

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Samstag. 24. Januar 2004

Volleyballer zwischen Hoffen und Bangen

Nach dem heutigen Vorrunden-Abschluss wird die Volleyball-Bundesliga geteilt. Die oberen Sechs sind ab 8. Februar unter sich, die Abstiegskandidaten ebenfalls. Leider gehören zu den Enttäuschungen der bisherigen Saison auch der VV Leipzig (8:12 Zähler) und Schlusslicht VC Markranstädt (2:18). Da die Punkte mitgenommen werden, können VCM (19.30 Uhr in eigener Halle gegen Wuppertal) und VVL (gleichzeitig in Unterhaching) ihre Ausgangsposition noch etwas verbessern.

In Markranstädt wird der neue Trainer Michael Mücke noch nicht auf der Bank sitzen. Der 50-Jährige tritt seinen Job aus familiären Gründen erst am Montag an. Die Mannschaft trainiert jedoch bereits nach seinen Plänen - und ist ziemlich geschlaucht. Mücke hat für die zehn Spiele der Abstiegsrunde einen athletischen Neuaufbau angeordnet. "Wir müssen in der Lage sein, fünf Sätze lang die Konzentration zu halten und in entscheidenden Phasen zuzulegen", weiß Manager Michael Nickeleit. Bisher brach die Mannschaft gerade am Satzende oft ein. Mit Mücke soll das anders werden. "Er hat Erfahrung und die nötige Ruhe, kennt die Bundesliga genau. Er ist der richtige Mann, hat uns auch finanziell nicht überfordert", meint Nickeleit.

Ziel der Markranstädter: Rang neun und damit die Relegation. "Bis zum rettenden Ufer sind es nur vier Punkte, das können wir schaffen", sagt der Manager. Seine Rechnung: "Alle fünf Heimspiele gewinnen und zweimal auswärts, das müsste reichen."

Doch zunächst geht es heute gegen Vizemeister Wuppertal. Interims-Coach Jan Betzien sieht nur Außenseiter-Chancen: "Wahrscheinlich fehlt uns nach dem harten Training die Lockerheit. Ich erwarte aber Wille und Kampfgeist. Wenn wir einen Satz holen, bin ich zufrieden."

Mindestens einen Satzerfolg braucht auch der VV Leipzig in Unterhaching, um auf Platz sieben zu bleiben. "Dann hätten wir günstigere Ansetzungen, würden am 8. Februar mit einem Heimspiel gegen Markranstädt starten", erklärt Manager Frank Thiele. Für Kapitän Lutz Mühlisch ist der Abstieg kein Thema: "Bei unserem Potenzial darf sich die Frage nicht stellen, normalerweise müssten wir fast alles gewinnen."

Doch zwischen Wunsch und Wirklichkeit klaffen Welten beim VVL. Das Saisonziel obere Runde wurde verfehlt, im zweiten Jahr unter Trainer Zoran Nikolic sind kaum Fortschritte zu erkennen. "Der Funke springt nicht über, es fehlt das Feuer. Das tut weh", klagt Präsident Olaf Zimmer, "im Training klappt alles, aber die Mannschaft kann es nicht umsetzen. Die Spieler sind blockiert, die Köpfe nicht frei." Zimmers Hoffnungen ruhen nun auf der Pokal-Endrunde am nächsten Wochenende in Dessau, wo der VVL im Halbfinale auf Meister SCC Berlin trifft: "Vielleicht platzt dort der Knoten, vielleicht gelingt eine Überraschung."

Fest eingeplant hat der Präsident die Play-Off-Teilnahme im April. Als Siebenter würden die Leipziger nach derzeitigem Stand gegen Friedrichshafen spielen, als Achter gegen den SCC. In beiden Fällen sind die Chancen aufs Weiterkommen gleich Null. Intern wird wegen der sportlichen Stagnation bereits über einen Strategie-Wechsel diskutiert - weg von den vielen Legionären im Team, hin zu einem "deutschen Modell" mit vorwiegend jungen Leuten und Unterstützung vom Verband.

Steffen Enigk

 

Norddeutschland - Harburger Rundschau 

Samstag. 24. Januar 2004

Wochenende des Jahres für TuS Jork

Jork/Wilhelmsburg - Es ist das Volleyball-Wochenende des Jahres in Jork. Sonntag baggern von 10 Uhr an im Schulzentrum die Volleyball-Männer im Spitzenduell gegen Verfolger SV Eversburg um Meisterschafts-Vorentscheidung und Regionalliga-Aufstieg. Zum Auftakt müssen die Jorker allerdings zunächst den Tabellensiebten VC Nienburg bezwingen. Jorks Drittliga-Frauen treten tags zuvor bei Nordwest-Spitzenreiter BTS Neustadt an, Sonntag kommt der MTV Wolfenbüttel (16 Uhr, Schulzentrum). Größtes Manko vor der Doppelaufgabe ist die Personalsituation: Der Einsatz der erkrankten Stefanie Benecke, Manja Langschwager und Conny Schultz ist fraglich. 

Auch die Frauen des SV Wilhelmsburg empfangen in der Regionalliga Nord am Sonnabend (15 Uhr, Krieterstraße) mit SVF Neustadt-Glewe den Ersten.

masch

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung 

Samstag. 24. Januar 2004

48er: Die Volleyball-Party soll weitergehen

Hildesheim (tbr). Sie können es wohl selbst noch nicht so richtig glauben - aber die Tabelle lügt nicht: Die Volleyballer des MTV 48 Hildesheim stehen mit 22:4 Punkten an der Spitze der 2. Liga Nord. Unter Trainer Walther Hoch spielen sie erfolgreich wie nie. Es winkt der Aufstieg in die deutsche Eliteliga. Man könnte auch sagen: Der Aufstieg droht. Denn während die Mannschaft von Sieg zu Sieg eilt, kommt man hinter den Kulissen gehörig ins Schwitzen. Viele Weichen müssen gestellt werden, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein.

"Wir müssen uns wohl langsam mit dem Thema ,1. Liga` befassen", erklärt Thomas Gritzka. Der 38-Jährige ist seit zwei Jahren in verschiedenen Positionen für den MTV 48 tätig. Jetzt hat er einen neuen Hauptjob. Er soll sich als Teammanager um die I. Männermannschaft kümmern. Abteilungsleiterin Petra Meyer und Kai Pfingsten wollen ihn nach Kräften unterstützen.

Die Feuertaufe hat Gritzka bestanden. An der Organisation des Derbys gegen den TSV Giesen in der Halle 39 vor 2000 Zuschauern war der Verwaltungsfachangestellte maßgeblich beteiligt. Die 48er haben eine neue Volleyball-Begeisterung in Hildesheim entfacht. "Diese Euphorie müssen wir aufrecht erhalten", fordert der neue Manager.

Über Arbeitsmangel kann er sich nicht beklagen. Er will sich in erster Linie um die Ausrichtung der Spiele und die Sponsorenpflege kümmern. Potenzielle Geldgeber scheinen inzwischen aufgewacht zu sein. "Am Rande des Derbys bin ich mehrfach angesprochen worden", freut sich Gritzka. Er hofft, dass nun auch Taten folgen. Klar: Siegertypen lassen sich gut vermarkten.

Klar ist auch: Wenn man in Hildesheim Erstliga-Volleyball möglich machen will, dann braucht man neue Sponsoren. "Mit unserem bisherigen Etat kommen wir nicht weit", weiß Gritzka. Eines möchte er aber betonen: "Wir werden auch im Falle eines Aufstiegs keine teuren Stars kaufen, sondern mit Spielern aus unserer Region weiterarbeiten. Das Publikum soll sich mit der Mannschaft identifizieren."

Ist eine Fusion mit den Volleyballern des TSV Giesen noch aktuell? "Es sieht derzeit nicht danach aus", meint Gritzka. "Es gibt wohl zu viele Hindernisse."

In dieser Saison treten die MTV-Volleyballer noch viermal zu Hause an. "Wir haben mit dem Gedanken gespielt, noch einmal in die Halle 39 zu gehen, aber wegen Termingründen klappt das leider nicht", erläutert Gritzka. Doch er ist überzeugt: "Auch in der RBG-Halle kann man tolle Volleyballfeste feiern. Die Kapazität der Halle könne auf rund 900 Zuschauer erweitert werden. "Wenn nötig, wollen wir Zusatztribünen aufbauen."

Ein echter Höhepunkt könnte das letzte Saisonheimspiel gegen den VC Bottrop am 28. März werden. Für diesen Spieltag sind einige Aktionen und Showdarbietungen in Planung. Zum Auswärtsmatch am 6. März beim härtesten Meisterschaftskonkurrenten Moerser SC (20:4 Punkte) soll ein Fanbus eingesetzt werden.

Der Erstplatzierte der 2. Liga Nord steigt direkt auf, aber auch der zweite Platz ist lukrativ. Der Vizemeister darf an der Aufstiegsrunde zur 1. Liga teilnehmen. Gritzka träumt bereits von einer Endrunde in der Halle 39: "Das wäre ein Mega-Event."

Aber soweit ist es noch lange nicht. Zehn Spiele müssen die MTV-Cracks noch bestreiten. Heute geht es nach Kyritz - ein unbequemer Gegner. Aber die 48er wollen ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben - und noch viele Volleyballparties feiern.

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Samstag. 24. Januar 2004

VVH hofft auf eine "enge Kiste"

Kellerduell gegen Berlin ist eminent wichtig. Punkte werden mit in die Platzierungsrunde genommen.

Zum Abschluss der Vorrunde erwartet der VV Humann am heutigen Samstag in der Wolfskuhle die Volleydogs aus Berlin. Um 19.30 Uhr hoffen die Humänner, wieder von einem lautstarken Publikum unterstützt zu werden. Ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt wäre besonders wertvoll, zumal die Punkte der Vorrunde mit in die Platzierungsrunde genommen werden.

Volleydogs haben sich gezielt verstärkt

Nach diesem Spieltag wird der VVH mit den fünf anderen Kellerkindern in einer Doppelrunde im direkten Vergleich das Endklassement ausspielen. Die beiden besten Teams dieser Runde steigen in die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft ein. Die beiden schlechtesten der Runde steigen direkt ab, das Mittelfeld spielt in einer Relegation gegen zwei Zweitligisten um den letzten freien Platz im Volleyball-Oberhaus.

Die Volleydogs Berlin haben in der letzten Saison mit der Minimalausbeute von nur drei Siegen den Klassenerhalt geschafft. Für diese Saison hat sich der kleine Verein aus der Bundeshauptstadt gezielt und solide verstärkt. Ein sehr erfahrener Außenangreifer aus der Ukraine wird den Block des VVH testen. Zuspieler Sven Dörendahl ist aus Rumelner Zeiten im Westen bekannt. Zudem sind zwei Beach-Spezialisten im Team, die Annahme und Abwehr entscheidend stärken. Verdienter Lohn: Schon jetzt haben die "Volleyhunde" vier Siege auf der Habenseite.

Insgesamt sieht Humann-Coach Peter Bach die Berliner als klaren Favoriten, da sie nicht nur unter professionellen Strukturen arbeiten und täglich trainieren, sondern sich auch im Vergleich zum Vorjahr wesentlich besser präsentieren.

"Ziel ist es wieder, das Spiel eng zu machen und fünf Sätze zu spielen. Mal sehen, was dann geht", erwartet der engagierte Trainer erneut einen Krimi in der Wolfskuhle.

Stephan Kern geht geschwächt ins Spiel

Angriffshüne Stephan Kern hat wegen einer Grippe nicht trainieren können, will aber dennoch seiner Mannschaft auf jeden Fall helfen. Dass der Routinier nicht hundertprozentig fit ins Spiel gehen wird, ist klar. Ansonsten stehen bisauf die Langzeitverletzten Andreas Kaiser und Thomas Kaczmarek alle Spieler zu Verfügung.

Der dritte Saisonsieg würde der Abschlussfeier des VV Humann sicher die Krone aufsetzen. Nach Spielende werden die Humänner im Vereinsheim der MTG Horst mit Freunden und Förderern den grandiosen Verlauf der Vorrunde feiern. Dabei wird Zuspieler Christopher Schieck selbst in die Saiten greifen. Der Gitarrist bringt seine Band "see you naked" mit und wird der Humann-Familie kräftig rockig einheizen.

(stebl)

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Samstag. 24. Januar 2004

Arbutina hat ein Luxusproblem

Zuspieler Tidick und den Boer machen MSC-Coach die Entscheidung nicht leicht. Heute geht´s nach Lintorf.

Langsam aber sicher wird in der 2. Volleyball-Bundesliga der Endspurt eingeläutet. Der Moerser SC hat bis zur Realisierung seines großen Ziels, Aufstieg in das Oberhaus, zwar noch elf Partien vor der Brust. Dennoch ist jedem einzelnen Akteur mehr als bewusst: Einen Ausrutscher, wie in der Hinrunde bisweilen geschehen, darf sich der MSC nicht mehr leisten. Auch nicht beim Tabellenvorletzten VfL Lintorf, der den "Adlern" heute um 19.30 Uhr trotzig gegenüber stehen wird.

Die Konkurrenz schläft eben ganz und gar nicht. So richten sich die Augen der MSC-Verantwortlichen nicht nur auf die Erfüllung der Pflichtaufgabe der eigenen Schützlinge. Immerhin hat der derzeitige Spitzenreiter MTV Hildesheim zwei Punkte mehr auf dem Konto, allerdings auch ein Spiel mehr absolviert. Eine Niederlage beim VC Fortuna Kyritz - eben jene Mannschaft, die dem MSC die bisher einzige Heimniederlage beibrachte - würden Grozer und Co. den Abend sicher etwas versüßen.

"Ich glaube, wir spielen auf einem Niveau mit Hildesheim, Königs-Wusterhausen und Bottrop", erklärt MSC-Coach Igor Arbutina. "Sie sind unsere stärksten Konkurrenten.

Mondi ist wieder im Training

Dennoch müsse man sich zunächst auf das eigene Spiel konzentrieren. "Wenn dieses läuft, werden wir keine Probleme haben", so der Coach. Probleme haben die Moerser derzeit in der Tat wenig. Mittelblocker Gergely Mondi trainierte nach seiner langwierigen Verletzung wieder ohne Beschwerden, muss sich aber erst noch an die Mannschaft heranarbeiten. Auch Ferdinand Stebner wird in der kommenden Woche nach seinem Fingerbruch wieder intensiv ins Training einsteigen.

Ein interessanter Zweikampf spielt sich, sehr zur Freude des Coaches Igor Arbutina, innerhalb der Mannschaft ab. "Torben Tidick und Huib den Boer sind sehr ehrgeizig, leistungsstark und haben beide ihre Vorzüge",sagt Arbutina über seine Regisseure. "Sie machen es mir momentan nicht einfach, einen auf die Bank zu setzen." Wohl ein Luxusproblem, das manch anderer Verein gerne hätte. Zuletzt erhielt Zuspieler Torben Tidick den Vorzug.

Zufrieden ist der Kroate mit der Gesamtsituation allerdings nicht. So bemängelt der Kroate die vielen ungezwungenen Fehler seines Teams zuletzt gegen den VC Olympia Berlin: "Egal, ob in der Defensive oder im Angriff: Das muss eindeutig besser werden.", fordert er. Spezielle Mannschaftsteile sprach er nicht an. Es ist aber eher ein offenes Geheimnis, dass beim MSC im Blockspiel noch etwas getan werden muss. Auch wenn der Gegner schon in der Hinrunde beim deutlichen 0:3 gegen den MSC eher wie eine Amateurmannschaft wirkte, sollte man den Tabellenzwölften nicht unterschätzen. Satte 450 Zuschauer sahen zuletzt beim 0:3 ihres Teams gegen Hildesheim zwar ein schnelles Ende, verwandelten die Halle jedoch in einen kleinen Hexenkessel. Dennoch ist heute, ohne wenn und aber, für die Grafenstädter der Sieg absolute Pflicht.

Daniel Passon

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Samstag. 24. Januar 2004

Patricia Wolf wieder im SSC-Kader dabei

Mittelblockerin nach Fingerbruch heute mit nach Berlin

Schwerin Wenn heute Abend die Schweriner Volleyballerinnen bei Berlin-BVC 68 zum Bundesliga-Spiel antreten, wird auch SSC-Mittelblockerin Patricia Wolf wieder mit von der Partie sein.

Die 24-Jährige trainiert nach ihrem Anfang Dezember erlittenen Bruch des linken Zeigefingers wieder mit der Mannschaft. "Ich verspüre schon noch manchmal Schmerzen, aber Training ist endlich mal wieder etwas anderes, als ständig nur Rad fahren oder Laufen", meinte Patricia Wolf. Ob "Patti" allerdings heute schon zum Einsatz kommt und möglicherweise komplett durchspielt, ist noch nicht ganz sicher.

SSC-Coach Tore Aleksandersen muss aber weiter auf Jana Schumann (Kapselverletzung) und Kerstin Kämpfe (Knieprobleme) verzichten. Linda Dörendahl ist auf dem Weg der Besserung, nach dem sie Anfang der Woche mit einer Erkältung flach gelegen hat und erst am Donnerstag wieder ins Training einstieg. Cathrin Schlüter plagt sich mit leichten Achillessehnenbeschwerden herum. Für den Trainer zählt nur eines: "Wir brauchen die zwei Punkte in Berlin. Am besten wäre es natürlich, wenn wir 3:0 gewinnen würden."

Aber er warnt vor Berlin, das Ende November mit dem Münchner Michael Merten einen neuen Trainer holte, der Markus Weber ablöste. "Die sind stärker, als der neunte Tabellenplatz aussagt. Ich habe in den letzten Tagen mir die Videos vom Hinspiel angesehen. Sie machen sehr viel Druck im Angriff", erklärte der Norweger. Er fordert von seinen Damen, "dass sie mit Disziplin, Kampf und Herz in das Spiel gehen".

Martina Kasprzak

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten 

Samstag. 24. Januar 2004

VC 90: Mit breiter Brust nach Bonn

Für die Zweitligavolleyballer des VC 90 steht ab Sonntag eine zweiwöchige Spielpause an. Zuvor wollen sich die Mannen von Trainer Johan Verstappen am heutigen Samstag (24.) mit einem Sieg in Bonn oben festsetzen.

Bei der Fortuna in Bonn herrscht zur Zeit positive Stimmung. Denn in den letzten Wochen haben die Fortunen zu alter Stärke gefunden und sich auf den zehnten Tabellenplatz vorgekämpft. Doch am Samstag soll mit der Siegesserie Schluss sein. "Wir wollen uns auf dem dritten Tabellenplatz festsetzen. Dafür müssen wir in Bonn siegen", fordert Teammanager Wolfgang Donat einen Erfolg gegen Bonn, um den Platz an der umkämpften Tabellenspitze zu festigen.

Einen gelungenen Test absolvierten die VC-Recken am vergangenen Mittwoch. Beim Wiedersehen mit Ex-Coach Andreas Künkler und seinem neuen Club TG Rote Erde Schwelm feierte der VC einen 3:1-Sieg gegen den Regionalligazweiten. Allerdings hat Trainer Verstappen weiterhin Sorgenfalten auf der Stirn. Denn mit Marco Donat (Foto) und Denis Schirmeisen drohen zwei Spieler auszufallen. Während der Einsatz von Mittelblocker Donat fast ausgeschlossen ist, bestehen bei Universalspieler Schirmeisen noch Chancen auf ein Mitwirken. Allerdings steht mit Rückkehrer Oliver Kuhlmann, der am vergangenen Sonntag gegen Ludwigslust sein Comeback in der "Ersten" feierte, eine weitere Alternative für den Mittelblock bereit.

Wer die 90er in Richtung Bonn begleiten will, trifft sich mit dem VC-Tross an der Dieter-Renz-Halle. Abfahrt ist um 16 Uhr, die erste Angabe erfolgt um 19.30 Uhr.

sb

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten 

Samstag. 24. Januar 2004

USC-Reserve benötigt Geduld und Konstanz

-hg- Münster. Mit dem Gastspiel bei Wiwa Hamburg setzt sich für die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC die Serie von Auswärtsspielen im Norden Deutschlands fort. Eine Woche nach dem 3:1-Erfolg in Bremen bekommen es die Spielerinnen von Thomas Kleine Holthaus morgen ab 15 Uhr mit einem Aufsteiger zu tun. Das Hinspiel gewann der USC zwar mit 3:0. Doch von dem Resultat will sich der Trainer keinesfalls blenden lassen: Hamburg hatte anfangs einige Probleme. Doch inzwischen hat sich die Mannschaft in der 2. Bundesliga etabliert, erwartet Holthaus eine ausgeglichene Partie.

"Wahrscheinlich wird die Tagesform entscheiden, wobei ich natürlich hoffe, dass wir das bessere Ende für uns haben werden." Personell kann Holthaus aus dem Vollen schöpfen. Katharina Holzgreve, die am vergangenen Wochenende von Sandra Aßmann vertreten worden war, ist wieder genesen und kehrt zum Kader zurück.

Um in der Hansestadt einen Sieg zu landen, sind Geduld und Konstanz gefragt. Die spielen grundsolide und machen wenig Fehler. Gegen solche Mannschaften tun wir uns eigentlich immer recht schwer, hofft Kleine Holthaus, dass sein Team morgen dazu in der Lage sein wird, auf einem hohen Level zu spielen. Dabei will der USC ein besonderes Augenmerk auf die ehemalige Auswahlspielerin Sandra Landvogt legen.

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten 

Samstag. 24. Januar 2004

WSU: Um 6.20 Uhr Richtung Berlin

-alf- Warendorf. Für die Zweitliga-Volleyballerinnen der Warendorfer SU war es eine recht kurze Nacht. Mit Trainer Niels Westphal und Physiotherapeutin Ulrike Bleister machten sich zehn Spielerinnen heute früh um 6.20 Uhr mit dem Bus auf die Reise zum Doppelspieltag in die Bundeshauptstadt. Heute steht um 16 Uhr die Partie gegen Olympia Berlin an, morgen geht es um 15 Uhr gegen den Köpenicker SC. Die Uhrzeit hat meiner Mannschaft überhaupt nicht gefallen, da wurde um jede Minute gefeilscht, erzählt Westphal, der seinem Team die lange Anfahrt mit einem Frühstück im Bus aber so angenehm wie möglich gestaltet.

Die Reise nach Berlin wird Daniela Schmees nicht mit antreten können. Die Angreiferin wird am kommenden Dienstag im Clemenshospital in Münster an der gerissenen Achillessehne operiert. Auf ihrer Position wird, wie bereits öfter der Fall in dieser Saison, Sophia Schulze Höping spielen. Hinter der Grippe kranken Stefanie Kottnik steht noch ein Fragezeichen. Während sie diese Woche nicht trainieren konnte, ist Simone Schönberner wieder fit.

Einen Sieg will Westphal aus Berlin mit nach Warendorf nehmen, wobei die Chancen dafür am Sonntag gegen den Tabellenneunten besser stehen, als heute gegen den Spitzenreiter. Gegen Olympia Berlin sind wir krasser Außenseiter. Da muss schon bei uns alles klappen und die müssten einen schlechten Tag erwischen. Aber wir fahren da nicht hin, um die Punkte kampflos abzugeben, so Westphal. Im Hinspiel verlor die Sportunion mit 1:3. Olympia ist sehr konstant geworden und steht nicht zu Unrecht da oben, weiß der WSU-Coach um die Klasse des deutschen Volleyball-Nachwuchses.

Morgen treffen die Warendorferinnen dann auf einen vollkommen Unbekannten. Gegen den Aufsteiger aus Köpenick hat die WSU noch nie gespielt, das Sonntagsspiel ist erst das Hinspiel dieser Saison. Ich habe ein Video von der Mannschaft, das werden wir uns am Sonntagmorgen mal anschauen. Köpenick spielt nicht sehr auffällig, so Westphal, der seiner Mannschaft in dieser Woche, trotz des Trainingsunfalls von Daniela Schmees, eine gute Trainingsleistung bescheinigte. Wir konnten einiges aufarbeiten.

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten 

Samstag. 24. Januar 2004

Kaiser hofft auf die Revanche

Dresden. In der 2. Volleyball-Bundesliga erwartet das Nachwuchs-Team vom VC Olympia Dresden heute (20 Uhr) in der Sporthalle Gamigstraße Spitzenreiter VC Wiesbaden. VCO-Trainer Klaus Kaiser ist optimistisch: "Wir haben zuletzt gegen Grimma trotz der Niederlage stark gespielt. Wenn meine Mädels an diese Leistung anknüpfen können, ist alles möglich." Verzichten muss Kaiser nach wie vor noch auf Kapitän Anne Matthes (Bandscheibenvorfall) und auf Stephanie Kestner, die sich mit Knieschmerzen plagt. In der Hinrunde mussten sich die Kaiser-Schützlinge in Wiesbaden mit 1:3 geschlagen geben. "Klar wollen wir uns für die Niederlage daheim revanchieren", gibt sich Kaiser kämpferisch.

ah

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten 

Samstag. 24. Januar 2004

In Augsburg will Ludwig ein 3:0 sehen

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen hatten eine Woche Zeit, ihre bittere 2:3-Niederlage gegen Leverkusen zu verdauen. Am Sonntag steht ihnen eine vermeintlich leichte Aufgabe bevor, denn die Dresdnerinnen treten bei den Harlekinen in Augsburg an. DSC-Coach Arnd Ludwig gibt sich vor dem Spiel zuversichtlich: "Natürlich war die Stimmung im Training in dieser Woche ziemlich gedrückt, besonders in den ersten Tagen. Doch zuletzt ging es wieder aufwärts. Ich hoffe, die Mannschaft hat den Kopf jetzt wieder frei."

Allerdings muss Ludwig in Augsburg auf jeden Fall auf Grit Müller verzichten. Bei der Angreiferin hatten sich gegen Leverkusen wieder Rückenbeschwerden eingestellt. Deshalb konsultierte sie am Donnerstag noch einmal den Spezialisten Professor Dietrich Grönemeyer in Bochum, der ihr zur Vorsicht erneut eine Spritze verabreichte. Ludwig hat sich genau erkundigt: "Die Schmerzen hatten zum Glück nichts mit dem Bandscheibenschaden zu tun, sie kamen von einer Blockierung im Rücken. Die Spritze war eine reine Vorsichtsmaßnahme." 

Dennoch wird Müller noch geschont, tritt die Reise nach Augsburg gar nicht mit an. Arnd Ludwig will die Partie zum Testen nutzen. "Wir werden erstmals mit drei Mittelblcokerinnen spielen, weil auch Anna Barnak nach ihren Fußproblemen noch nicht hundertprozentig fit ist." Das heißt: Die Dresdnerinnen spielen mit Corina Ssuschke, Christiane Fürst und Jana Vavrova auf Mitte. Zum Ziel haben sich die Elbestädterinnen ein glattes 3:0 gestellt. "Da am Ende auch die Sätze entscheidend sein können, wäre es schon optimal, wenn wir gerade gegen so einen Gegner keinen Satz abgeben", so der Coach.

ah

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel