| Deutschland - USC Münster-News |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
Am
Donnerstag noch in Sofia beim Europapokal-Spiel, am Samstagabend (19.30 Uhr)
bereits wieder in der Bundesliga in Erfurt am Ball. Volles Programm also
für die USC-Volleyballerinnen, die am Freitag zurück in Münster sein werden
und am Samstag mit dem Bus in Richtung Thüringen starten.
Das
Hinspiel haben die \"Unabhängigen\" mit 3:0 gewonnen. Diesen Sieg
will Trainer Axel Büring mit seinen Spielerinnen trotz Reisestrapazen gegen den
Tabellenletzten wiederholen.
| Deutschland - Harburger Rundschau |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
Fischbek muss in Suhl gewinnen
Fischbek - Was der Glaube an die eigene Stärke wert ist, hat Christina Benecke, Mannschaftsführerin des Volleyball-Bundesliga-Achten TV Fischbek Hamburg, erst vor kurzem bei der erfolgreichen Olympia-Qualifikation der deutschen Nationalmannschaft in Aserbaidschan erleben dürfen. "Wir hatten vorher eigentlich kaum eine Chance", erinnerte sich Christina Benecke. Aber gerade der gute Teamzusammenhalt brachte den Leistungsaufschwung. Nun soll gute Stimmung auch die Fischbekerinnen noch in die Meisterschaftsrunde der besten Sechs bringen. "Ich glaube fest daran, dass wir das noch schaffen", sagte Christina Benecke voller Zuversicht.
Voraussetzung allerdings wäre ein Erfolg am Sonnabend beim Tabellenvierten VfB Suhl. "Stärker als wir waren die Suhlerinnen im Hinspiel eigentlich nicht", erinnerte sich Christina Benecke an das 1:3 in eigener Halle. In allen drei Verlustsätzen hatten die Fischbekerinnen immerhin 23 Punkte gemacht.
Ganz
cool bleibt die 130-fache Nationalspielerin auch in Sachen Vertragsverlängerung.
Zwar läuft ihr Kontrakt aus, doch sie will demnächst ein erstes Gespräch mit
Manager Horst Lüders führen: "Doch Sorgen mache ich mir nicht." In
ihren drei Jahren als Profi in Italien war es üblich, erst im August
unmittelbar vor der Saison einen neuen Vertrag zu bekommen. "Ich hätte
allerdings schon gern ein wenig früher Gewissheit", sagte die
Mittelblockerin. Zumal sie sich im Sommer komplett auf die Olympia-Vorbereitung
für Athen konzentrieren will.
masch
| Deutschland - Smash-News |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
Kein
Beachvolleyball am Rathausmarkt
Hamburg
verliert Masters-Turnier
Der
sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Jürgen Schmidt, hat den Senat für
die Absage des Beachvolleyball-Masters-Turniers in Hamburg verantwortlich
gemacht. "Offensichtlich hat sich der Senat nicht genügend bemüht, dieses
sportliche Highlight wieder nach Hamburg zu holen", sagte Schmidt. Mit
einer Kleinen Anfrage will er erfahren, woran die Veranstaltung gescheitert ist.
Zweimal
sei der Rathausmarkt in den vergangenen Jahren Schauplatz des hochklassigen
Turniers gewesen, sagte Schmidt. "Das war ein großer Erfolg und ein
Publikumsmagnet." Darüber hinaus hätten die Fernsehbilder Hamburgs Ruf
als Sportstadt bundesweit gestärkt. "Nicht umsonst haben sich vor zwei
Jahren alle Parteien in der Bürgerschaft einstimmig für dieses Turnier auf dem
Rathausmarkt ausgesprochen."
Die
Absage für dieses Jahr sei ein schwerer Verlust für Hamburg, sagte Schmidt.
"Ausgerechnet im Olympiajahr verliert unsere Stadt ein Spitzensportereignis
an den Bodensee." Statt Hamburg stehe nun Lindau auf dem Tourkalender der
Beachvolleyballer. "Hier hat der Senat eine große Chance für Hamburg
vertan."
| Deutschland - Südwest Presse |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
Halbfinale
gegen Münster rückt nah
Nur noch
einen gewonnenen Satz sind die Ulmer Volleyball-Damen vom Traumziel Final Four
im Top-Teams-Cup entfernt. Nach dem glanzvollen 3:0 gegen Vrilissia will Trainer
Eichinger beim Viertelfinal-Rückspiel nächsten Mittwoch nichts mehr anbrennen
lassen.
Eichinger wäre nicht Eichinger, wenn er nach dem Bravourstück gegen den Filathletic Club Vrilissia, das Erreichte genießend, sich aber doch niemals damit zufriedengebend, nicht neue Großtaten anvisieren würde. "Ich bin sicher, dass wir nächste Woche noch stärker sind. Im Final Four müssen wir noch deutlich besser spielen und weniger Fehler in Annahme und Angriff machen", schwor der Coach des SSV Ulm Aliud Pharma seine Schützlinge auf weitere energische Anstrengungen ein.
Mit einer Sternstunde wie beim Pokalsieg im vergangenen Februar, so der Trainerfuchs einen Tag nach dem 3:0 (26:24, 25:22, 25:14) gegen die Griechinnen und drei Tage vor der Rückkehr in den Bundesliga-Alltag am Sonntag (15 Uhr) beim USC Braunschweig, sei gar ein Traumziel erreichbar: "Wenn wir so eine Leistung wieder hinkriegen, dann haben wir sogar die Chance, den Top-Teams-Cup zu gewinnen."
Zunächst aber gilt es, die nur scheinbar unerschütterliche Ausgangsposition am nächsten Mittwoch (18.30 Uhr) im Viertelfinal-Rückspiel nicht zu verspielen. Mit einem gewonnenen Satz wäre der Sprung in die Finalrunde der besten Vier am 13./14. März geschafft. "Wir müssen im ersten Satz von Anfang an Gas geben und dürfen nicht von Satz zu Satz abwarten", macht Mittelblockerin Verena Veh die Marschroute deutlich.
Sollten der SSV tatsächlich ins Final Four vordringen, so steht seit gestern Abend der Halbfinalgegner so gut wie fest: der USC Münster. Die Westfälinnen siegten nämlich bei Levski Sofia unerwartet klar mit 3:0 (25:21, 25:23, 25:21) und werden sich auf eigenem Terrain das Fell nicht mehr über die Ohren ziehen lassen. "Münster ist mir als Gegner lieber als Sofia", betont Eichinger. Gestern Abend wurde in Sofia bekannt, dass die Münsteraner Chancen, das Final Four auszurichten, geringer geworden sind. Als Favoriten gelten jetzt Vakifbank Istanbul (spielt im Viertelfinale gegen Castelo da Maia/Portugal) und das belgische Team von Eburon Tongeren (im Hinspiel 3:2 in Thessaloniki).
Sollte der SSV am Mittwoch in der befürchteten hitzigen Athener Heimkulisse - die eigenwillige Sichtweise einheimischer Linienrichter ist bekannt, die Schiedsrichter kommen aus Serbiren-Montenegro - allerdings mit 0:3 untergehen, müssen die Satzpunkte herangezogen werden. In dieser Hinsicht führen Tanja Hart und Co. derzeit mit 16 Punkten. Ein dreimaliges 20:25 würde also mit dem Minimalvorsprung von einem winzigen Pünktchen gerade noch reichen. Eichinger erinnert sich mit Grausen daran, dass er einst mit Feuerbach mit sechs Punkten k.o. ging.
Taktische Plänkeleien verbieten sich also von allein. "Auf das Spielchen lassen wir uns nicht ein. Wir fahren hin, um das Spiel zu gewinnen. Es gibt keinen Grund, um auf Punkte zu spielen", bekräftigt der 49-Jährige. Freilich steht Vrilissia schon extrem mit dem Rücken zur Wand, der Druck ist groß. Eichinger kann sich jedenfalls nicht vorstellen, dass die Griechinnen drei Sätze lang auf einem solchen Niveau spielen, um den SSV klar zu bezwingen.
Nichtsdestotrotz
hat sich Vrilissia durch die couragierte Vorstellung viel Respekt verdient.
Einen besseren Gegner hat man in dieser Saison am Kuhberg noch nicht gesehen.
"Der stärkste Gegner bisher", sagt auch das Ulmer Management mit Dr.
Heinz Widmaier und Günther Ludwig unisono. Was Eichinger bestätigt:
"Dasselbe Niveau wie Münster und Schwerin."
K.
Vestewig
| Deutschland - Rüsselsheimer Echo |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
Rüsselsheim:
Ungewohnte
Glasfront
Rüsselsheimer
Zweitliga-Männer können mit zwei Spielen am Wochenende den zweiten
Tabellenplatz zurückerobern.
Trotz der Niederlagen gegen Spitzenreiter Dachau und Schlusslicht Grafing stehen die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim in der Tabelle gut da. Den zweiten Platz haben sie zwar an die Erstliga-Reserve des VfB Friedrichshafen verloren und weisen ihr gegenüber zwei Punkte Rückstand auf. Doch an diesem Wochenende schon gibt es gute Chancen, Rang zwei zurück zu erobern.
Die TG ist zweimal im Einsatz. Am Samstag gastiert sie um 20 Uhr beim TV Rottenburg, am Sonntag um 15 Uhr bei der FT Freiburg. Gelingen ihr zwei Siege und verliert Friedrichshafen das Verfolgerduell gegen den Tabellenvierten Sonneberg, ist Rüsselsheim wieder Zweiter.
„Aber es wird sehr schwer“, weiß TG-Coach Raimund Jeuck. Rottenburg steht als Aufsteiger gut da, weist als Tabellenfünfter nur zwei Punkte weniger auf als Rüsselsheim. Noch dazu ist der TV sehr heimstark, war bisher in eigener Halle nicht zu schlagen.
Auch Freiburg, wenngleich mit erst vier Siegen nur Drittletzter, ist nicht zu unterschätzen. Die Freie Turnerschaft spielt zu Hause stärker als auswärts und profitiert von seiner gewöhnungsbedürftigen Halle, die mit einer großen Glasfront ausgestattet ist.
Raimund Jeuck ist dennoch zuversichtlich. Führte er die zurückliegenden beiden Niederlagen auf eine „sportlich nicht ausreichende Vorbereitung“ zurück, sieht er seine Mannschaft nun besser eingestellt auf den neuerlichen Doppelspieltag. Zudem steht bis auf Sebastian Göbel, der wegen einer Fingerverletzung noch mindestens eine Woche pausieren muss, der komplette Kader zur Verfügung.
Auch hat Sven Bilmeier seine Grippe auskuriert. So hoffen die TG-Männer, an ihre starken Leistungen der Hinrunde anknüpfen und vier Punkte holen zu können.
Wenn auch
durch die knappe 2:3-Niederlage gegen Dachau, als Rüsselsheim mit 1:0 und 2:1 Sätzen
geführt hatte, den Tiebreak aber mit 13:15 verlor, der Spitzenreiter bei vier
Punkten Vorsprung kaum mehr einzuholen sein dürfte, bietet die Aussicht auf
Platz zwei doch genug Ansporn für die TG. Schließlich kann der Vizemeister am
Saisonende an der Relegation teilnehmen und um einen Platz im
Bundesliga-Oberhaus kämpfen.
| Deutschland - www.volleyball.de |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
Brisantes
Duell in Markranstädt
Wuppertal
ist vor den Toren Leipzigs zu Gast
Es hätte eine ganz ruhige Woche für die Volleyballer des SV Bayer Wuppertal werden können. Nach ihrem Nerven aufreibenden Fünfsatzsieg gegen Düren und der damit verbundenen Qualifikation für die Top-Liga-Runde hätte sich das Team mit Trainer Mark Lebedew (Foto) diese Ruhe durchaus verdient gehabt. Doch was Insider bereits vergangene Woche munkelten, ist seit Montag Gewissheit: Michael Mücke soll als neuer Trainer Markranstädt vor dem drohenden Abstieg bewahren. Und genau gegen diese Makranstädter geht es für die Wuppertaler am Samstag, den 24. Januar (19.30 Uhr).
Der SV Bayer trifft dann wahrscheinlich auf seinen langjährigen Trainer, denn Mücke betreute das Team von der Wupper während vier Spielzeiten. Sicher scheint es allerdings nicht zu sein, dass der 50-Jährige bereits am Samstag auf der Bank sitzt, denn offiziell beginnt er seine Trainingsarbeit erst am kommenden Montag.
Für Bayer-Coach Mark Lebedew spielt diese Entwicklung beim Aufsteiger aus Ostdeutschland keine Rolle: „Wir wollen am Samstag gewinnen, um unsere Chance zu wahren, vielleicht noch auf Platz drei der Tabelle vorzurücken.“ Nichtsdestotrotz traut der Australier seinem Vorgänger durchaus zu, in Markranstädt den drohenden Abstieg noch zu vermeiden: „Er bringt die entsprechende Erfahrung mit.“ Ähnlich schätzt auch Wuppertals Teammanager Helmut Glimpf die Situation ein: „Die Verantwortlichen von Markranstädt haben mit mir über Michael gesprochen. Ich denke, er wird ihnen helfen können.“
Die
Wuppertaler reisen zwar mit ihrem kompletten zehnköpfigen Kader an, jedoch wird
Lebedew auf einen Einsatz von Außenangreifer Leszek Kurowski verzichten müssen.
„Er hat Beschwerden im Knie und wir wollen im Hinblick auf den weiteren
Saisonverlauf nichts riskieren“, so sein Trainer. Ob Zuspieler Marc Schmitt
oder Mittelblocker Dirk Grübler, die bislang kaum Spielanteile erhielten, eine
Chance bekommen, ließ der 36-Jährige offen. „Mein erstes Ziel ist es, ein
Spiel zu gewinnen. Mein zweites Ziel ist es, dass sich die Mannschaft gut
einspielt. Verdient zu spielen haben im Übrigen alle meine Jungs“, erklärt
Lebedew.
Oliver
Nitschke
| Deutschland - www.volleyball.de |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
Top
Teams Cup: Final Four wahrscheinlich in Istanbul
Die Finalrunde im Top Teams Cup der Frauen findet wahrscheinlich in Istanbul statt. Der türkische Klub Günes Vakifbank Istanbul hatte sich bereits bis zum 15. Januar (Bewerbungsschluss) vorsorglich für die Ausrichtung beim Europäischen Volleyball-Verband (CEV) beworben und steht nach dem Rückzug des portugiesischen Teams Castelo da Maia in der Runde der besten Vier. Außerdem haben sowohl der SSV Ulm Aliud Pharma als auch der USC Münster nach 3:0-Erfolgen über Vrilissia (Griechenland) und Sofia (Bulgarien) besten Aussichten, die Endrunde zu erreichen.
Ob allerdings Filathlitikos Thessaloniki (Griechenland) oder Eburon Tongeren (Belgien) der vierte Teilnehmer ist, wird sich erst im Rückspiel am 28. Januar entscheiden. Das Hinspiel in Thessaloniki gewannen die Belgierinnen mit 3:2 (-22, 10, -20, 20, 8).
Während
Ulm schon von vornherein kein Interesse an der Ausrichtung des Final Four
signalisiert hatte, war das bei Münster anders. Trotzdem sagt Jürgen Schulz,
sportlicher Leiter beim USC: "Wir gehen davon aus, dass wir in Istanbul
spielen. Das Interesse, dieses Turnier auszurichten, ist bei uns nicht so groß.
Es liegt absolut bei den nationalen Events."
cku
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
Dieckmann/Reckermann
bei Australian Championships
An diesem Wochenende starten Markus Dieckmann und Jonas Reckermann als einziges deutsches Team bei den Australian Championships an der Gold Coast in Queensland. Ebenfalls mit von der Partie sind weitere internationale Top-Teams. Bereits anfang des Jahres nahmen Jonas Reckermann und Andreas Scheuerpflug an der "Peters Ice Cream Beach Volleyball Tour" teil, Markus Dieckmann musste wegen einer mittlerweile wieder auskurierten Sehnenscheidenentzündung passen.
Bei den
Herren an Position 1 gesetzt sind die Australier Andrew Schacht und Joshua Slack,
gefolgt von Julien Prosser und Mark Williams. Ebenfalls teilnehmen wird der
Schweizer Sascha Heyer, der mit Mark Lukowicz aus Australien spielen wird.
Markus und Jonas sind an Position 3 gesetzt und treffen in ihrem Pool C auf
Simon McCloy/Greg Jury, Steve Hannan/Shannon Zunker und Josh Webb/Chris Burns
(alle Australien).
Auch bei
den Damen hat sich internationale Klasse angesagt. So werden die Top Teams
Natalie Cook/Nicole Sanderson, Kerri Pottharst/Summer Lochowicz und Angela
Clarke/Kylie Gerlic antreten. Mit von der Partie sind auch die an Position 4
gesetzten Japanerinnen Ryoko Tokuno und Chiaki Kusuhara.
| Deutschland - Ahrensburger Zeitung |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
Oststeinbek will sich für 2:3 revanchieren
Oststeinbek - Die Volley Tigers sind gut 100 Kilometer von Oststeinbek entfernt im mecklenburgischen Ludwigslust beheimatet. Warum die Männer-Volleyball-Teams beider Orte in der zweiten Bundesliga eine derartige Rivalität verbindet, weiß keiner der Beteiligten zu sagen. "Das ist für uns wie ein Lokalderby", urteilte OSV-Abteilungsleiter Jan Schneider vor dem Auswärtsauftritt an diesem Sonntag (15 Uhr).
Kuriosität
am Rande. Seit Anfang Dezember hatte Trainer Bernd Schlesinger nicht mehr alle
Oststeinbeker Spieler gemeinsam zum Training versammeln können. Nun waren am
Mittwoch alle zehn Aktiven da. Nur der Coach fehlte, lag grippegeschwächt und
krank geschrieben in seinem Bett. Co-Trainer Jan Maier musste die Übungseinheit
übernehmen. "Beim Spiel bin ich aber mit dabei", kündigte
Schlesinger an. Auch ihn wurmt immer noch die 2:3-Niederlage im Hinspiel.
"Deshalb haben wir noch etwas gut zu machen", meint der OSV-Coach.
masch
| Norddeutschland - Norderstedter Zeitung |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
VCNAL-Damen
endlich wieder mit Schaper
Norderstedt - Fast drei Monate konnte Miriam Schaper krankheitsbedingt nicht mehr für die Regionalliga-Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn schmettern. Nun wird sie beim Heimspiel gegen die FT Adler Kiel (Sonnabend, 15 Uhr, Moorbekhalle) endlich wieder auflaufen können. "Ich bin sehr froh, dass es jetzt wieder geht", sagt sie.
Doch ihre jüngere Schwester Sandra muss weiter zuschauen. Nachdem sie sich zu Beginn der Saison den Daumen gebrochen hat, fällt sie nun noch für voraussichtlich zwei Wochen krankheitsbedingt aus. "Das ist schon viel Pech für eine Saison", so Miriam Schaper. Allerdings rechnet sie sich kaum eine Chance aus, von Beginn an aufzulaufen. "Wenn alles gut geht, wechselt mich Trainer Peter Schulz wohl ein", hofft sie.
Erleichterung,
ja sogar ein gerüttelt Maß an Euphorie, herrscht mittlerweile auch bei den
Regionalliga-Männern der Volleyball-Gemeinschaft vor. Diese treffen am selben
Ort um 18 Uhr ebenfalls auf Adler Kiel. "Ich muss meine Jungs aber ein
wenig bremsen", sagt Spielertrainer Andreas Meinken. Zu groß sei nämlich
die Zuversicht, nachdem die Norderstedter am vergangenen Wochenende dem
Spitzenreiter SV Warnemünde seine erste Saisonschlappe beigebracht hatten.
masch
| Hamburg - Ahrensburger Zeitung |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
Ahrensburger verspielen Aufstieg
Ahrensburg
- Mit
der 2:3-Niederlage (25:17, 19:25, 21:25, 25:23, 12:15) gegen die VG Elmshorn IV
haben die Volleyball-Männer des Ahrensburger TSV ihre letzten
Aufstiegshoffnungen begraben. Als Tabellenvierter der Bezirksliga fehlen ihnen
sechs Punkte auf Platz zwei und das Erreichen der Qualifikationsrunde. Besser
sieht es da schon für das Damenteam des aus, das zwar ebenfalls
Bezirksliga-Vierter ist, nach dem souveränen 3:1 (20:25, 25:20, 25:18, 25:21)
über den AMTV aber nur noch zwei Punkte aufholen muss, um sich für die
Aufstiegsspiele zu qualifizieren.
(söb)
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
Volleyballer
zwischen Hoffen und Bangen
Nach dem
heutigen Vorrunden-Abschluss wird die Volleyball-Bundesliga geteilt. Die oberen
Sechs sind ab 8. Februar unter sich, die Abstiegskandidaten ebenfalls. Leider
gehören zu den Enttäuschungen der bisherigen Saison auch der VV Leipzig (8:12
Zähler) und Schlusslicht VC Markranstädt (2:18). Da die Punkte mitgenommen
werden, können VCM (19.30 Uhr in eigener Halle gegen Wuppertal) und VVL
(gleichzeitig in Unterhaching) ihre Ausgangsposition noch etwas verbessern.
In
Markranstädt wird der neue Trainer Michael Mücke noch nicht auf der Bank
sitzen. Der 50-Jährige tritt seinen Job aus familiären Gründen erst am Montag
an. Die Mannschaft trainiert jedoch bereits nach seinen Plänen - und ist
ziemlich geschlaucht. Mücke hat für die zehn Spiele der Abstiegsrunde einen
athletischen Neuaufbau angeordnet. "Wir müssen in der Lage sein, fünf Sätze
lang die Konzentration zu halten und in entscheidenden Phasen zuzulegen",
weiß Manager Michael Nickeleit. Bisher brach die Mannschaft gerade am Satzende
oft ein. Mit Mücke soll das anders werden. "Er hat Erfahrung und die nötige
Ruhe, kennt die Bundesliga genau. Er ist der richtige Mann, hat uns auch
finanziell nicht überfordert", meint Nickeleit.
Ziel der
Markranstädter: Rang neun und damit die Relegation. "Bis zum rettenden
Ufer sind es nur vier Punkte, das können wir schaffen", sagt der Manager.
Seine Rechnung: "Alle fünf Heimspiele gewinnen und zweimal auswärts, das
müsste reichen."
Doch zunächst
geht es heute gegen Vizemeister Wuppertal. Interims-Coach Jan Betzien sieht nur
Außenseiter-Chancen: "Wahrscheinlich fehlt uns nach dem harten Training
die Lockerheit. Ich erwarte aber Wille und Kampfgeist. Wenn wir einen Satz
holen, bin ich zufrieden."
Mindestens
einen Satzerfolg braucht auch der VV Leipzig in Unterhaching, um auf Platz
sieben zu bleiben. "Dann hätten wir günstigere Ansetzungen, würden am 8.
Februar mit einem Heimspiel gegen Markranstädt starten", erklärt Manager
Frank Thiele. Für Kapitän Lutz Mühlisch ist der Abstieg kein Thema: "Bei
unserem Potenzial darf sich die Frage nicht stellen, normalerweise müssten wir
fast alles gewinnen."
Doch
zwischen Wunsch und Wirklichkeit klaffen Welten beim VVL. Das Saisonziel obere
Runde wurde verfehlt, im zweiten Jahr unter Trainer Zoran Nikolic sind kaum
Fortschritte zu erkennen. "Der Funke springt nicht über, es fehlt das
Feuer. Das tut weh", klagt Präsident Olaf Zimmer, "im Training klappt
alles, aber die Mannschaft kann es nicht umsetzen. Die Spieler sind blockiert,
die Köpfe nicht frei." Zimmers Hoffnungen ruhen nun auf der Pokal-Endrunde
am nächsten Wochenende in Dessau, wo der VVL im Halbfinale auf Meister SCC
Berlin trifft: "Vielleicht platzt dort der Knoten, vielleicht gelingt eine
Überraschung."
Fest
eingeplant hat der Präsident die Play-Off-Teilnahme im April. Als Siebenter würden
die Leipziger nach derzeitigem Stand gegen Friedrichshafen spielen, als Achter
gegen den SCC. In beiden Fällen sind die Chancen aufs Weiterkommen gleich Null.
Intern wird wegen der sportlichen Stagnation bereits über einen
Strategie-Wechsel diskutiert - weg von den vielen Legionären im Team, hin zu
einem "deutschen Modell" mit vorwiegend jungen Leuten und Unterstützung
vom Verband.
Steffen
Enigk
| Norddeutschland - Harburger Rundschau |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
Wochenende des Jahres für TuS Jork
Jork/Wilhelmsburg - Es ist das Volleyball-Wochenende des Jahres in Jork. Sonntag baggern von 10 Uhr an im Schulzentrum die Volleyball-Männer im Spitzenduell gegen Verfolger SV Eversburg um Meisterschafts-Vorentscheidung und Regionalliga-Aufstieg. Zum Auftakt müssen die Jorker allerdings zunächst den Tabellensiebten VC Nienburg bezwingen. Jorks Drittliga-Frauen treten tags zuvor bei Nordwest-Spitzenreiter BTS Neustadt an, Sonntag kommt der MTV Wolfenbüttel (16 Uhr, Schulzentrum). Größtes Manko vor der Doppelaufgabe ist die Personalsituation: Der Einsatz der erkrankten Stefanie Benecke, Manja Langschwager und Conny Schultz ist fraglich.
Auch
die Frauen des SV Wilhelmsburg empfangen in der Regionalliga Nord am Sonnabend
(15 Uhr, Krieterstraße) mit SVF Neustadt-Glewe den Ersten.
masch
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
48er:
Die Volleyball-Party soll weitergehen
Hildesheim
(tbr). Sie können es wohl selbst noch nicht so richtig glauben - aber die
Tabelle lügt nicht: Die Volleyballer des MTV 48 Hildesheim stehen mit 22:4
Punkten an der Spitze der 2. Liga Nord. Unter Trainer Walther Hoch spielen sie
erfolgreich wie nie. Es winkt der Aufstieg in die deutsche Eliteliga. Man könnte
auch sagen: Der Aufstieg droht. Denn während die Mannschaft von Sieg zu Sieg
eilt, kommt man hinter den Kulissen gehörig ins Schwitzen. Viele Weichen müssen
gestellt werden, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein.
"Wir
müssen uns wohl langsam mit dem Thema ,1. Liga` befassen", erklärt Thomas
Gritzka. Der 38-Jährige ist seit zwei Jahren in verschiedenen Positionen für
den MTV 48 tätig. Jetzt hat er einen neuen Hauptjob. Er soll sich als
Teammanager um die I. Männermannschaft kümmern. Abteilungsleiterin Petra Meyer
und Kai Pfingsten wollen ihn nach Kräften unterstützen.
Die
Feuertaufe hat Gritzka bestanden. An der Organisation des Derbys gegen den TSV
Giesen in der Halle 39 vor 2000 Zuschauern war der Verwaltungsfachangestellte maßgeblich
beteiligt. Die 48er haben eine neue Volleyball-Begeisterung in Hildesheim
entfacht. "Diese Euphorie müssen wir aufrecht erhalten", fordert der
neue Manager.
Über
Arbeitsmangel kann er sich nicht beklagen. Er will sich in erster Linie um die
Ausrichtung der Spiele und die Sponsorenpflege kümmern. Potenzielle Geldgeber
scheinen inzwischen aufgewacht zu sein. "Am Rande des Derbys bin ich
mehrfach angesprochen worden", freut sich Gritzka. Er hofft, dass nun auch
Taten folgen. Klar: Siegertypen lassen sich gut vermarkten.
Klar ist
auch: Wenn man in Hildesheim Erstliga-Volleyball möglich machen will, dann
braucht man neue Sponsoren. "Mit unserem bisherigen Etat kommen wir nicht
weit", weiß Gritzka. Eines möchte er aber betonen: "Wir werden auch
im Falle eines Aufstiegs keine teuren Stars kaufen, sondern mit Spielern aus
unserer Region weiterarbeiten. Das Publikum soll sich mit der Mannschaft
identifizieren."
Ist eine
Fusion mit den Volleyballern des TSV Giesen noch aktuell? "Es sieht derzeit
nicht danach aus", meint Gritzka. "Es gibt wohl zu viele
Hindernisse."
In
dieser Saison treten die MTV-Volleyballer noch viermal zu Hause an. "Wir
haben mit dem Gedanken gespielt, noch einmal in die Halle 39 zu gehen, aber
wegen Termingründen klappt das leider nicht", erläutert Gritzka. Doch er
ist überzeugt: "Auch in der RBG-Halle kann man tolle Volleyballfeste
feiern. Die Kapazität der Halle könne auf rund 900 Zuschauer erweitert werden.
"Wenn nötig, wollen wir Zusatztribünen aufbauen."
Ein
echter Höhepunkt könnte das letzte Saisonheimspiel gegen den VC Bottrop am 28.
März werden. Für diesen Spieltag sind einige Aktionen und Showdarbietungen in
Planung. Zum Auswärtsmatch am 6. März beim härtesten
Meisterschaftskonkurrenten Moerser SC (20:4 Punkte) soll ein Fanbus eingesetzt
werden.
Der
Erstplatzierte der 2. Liga Nord steigt direkt auf, aber auch der zweite Platz
ist lukrativ. Der Vizemeister darf an der Aufstiegsrunde zur 1. Liga teilnehmen.
Gritzka träumt bereits von einer Endrunde in der Halle 39: "Das wäre ein
Mega-Event."
Aber
soweit ist es noch lange nicht. Zehn Spiele müssen die MTV-Cracks noch
bestreiten. Heute geht es nach Kyritz - ein unbequemer Gegner. Aber die 48er
wollen ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben - und noch viele Volleyballparties
feiern.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
VVH
hofft auf eine "enge Kiste"
Kellerduell
gegen Berlin ist eminent wichtig. Punkte werden mit in die Platzierungsrunde
genommen.
Zum
Abschluss der Vorrunde erwartet der VV Humann am heutigen Samstag in der
Wolfskuhle die Volleydogs aus Berlin. Um 19.30 Uhr hoffen die Humänner, wieder
von einem lautstarken Publikum unterstützt zu werden. Ein Sieg gegen den
direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt wäre besonders wertvoll,
zumal die Punkte der Vorrunde mit in die Platzierungsrunde genommen werden.
Volleydogs
haben sich gezielt verstärkt
Nach
diesem Spieltag wird der VVH mit den fünf anderen Kellerkindern in einer
Doppelrunde im direkten Vergleich das Endklassement ausspielen. Die beiden
besten Teams dieser Runde steigen in die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft
ein. Die beiden schlechtesten der Runde steigen direkt ab, das Mittelfeld spielt
in einer Relegation gegen zwei Zweitligisten um den letzten freien Platz im
Volleyball-Oberhaus.
Die
Volleydogs Berlin haben in der letzten Saison mit der Minimalausbeute von nur
drei Siegen den Klassenerhalt geschafft. Für diese Saison hat sich der kleine
Verein aus der Bundeshauptstadt gezielt und solide verstärkt. Ein sehr
erfahrener Außenangreifer aus der Ukraine wird den Block des VVH testen.
Zuspieler Sven Dörendahl ist aus Rumelner Zeiten im Westen bekannt. Zudem sind
zwei Beach-Spezialisten im Team, die Annahme und Abwehr entscheidend stärken.
Verdienter Lohn: Schon jetzt haben die "Volleyhunde" vier Siege auf
der Habenseite.
Insgesamt
sieht Humann-Coach Peter Bach die Berliner als klaren Favoriten, da sie nicht
nur unter professionellen Strukturen arbeiten und täglich trainieren, sondern
sich auch im Vergleich zum Vorjahr wesentlich besser präsentieren.
"Ziel
ist es wieder, das Spiel eng zu machen und fünf Sätze zu spielen. Mal sehen,
was dann geht", erwartet der engagierte Trainer erneut einen Krimi in der
Wolfskuhle.
Stephan
Kern geht geschwächt ins Spiel
Angriffshüne
Stephan Kern hat wegen einer Grippe nicht trainieren können, will aber dennoch
seiner Mannschaft auf jeden Fall helfen. Dass der Routinier nicht
hundertprozentig fit ins Spiel gehen wird, ist klar. Ansonsten stehen bisauf die
Langzeitverletzten Andreas Kaiser und Thomas Kaczmarek alle Spieler zu Verfügung.
Der
dritte Saisonsieg würde der Abschlussfeier des VV Humann sicher die Krone
aufsetzen. Nach Spielende werden die Humänner im Vereinsheim der MTG Horst mit
Freunden und Förderern den grandiosen Verlauf der Vorrunde feiern. Dabei wird
Zuspieler Christopher Schieck selbst in die Saiten greifen. Der Gitarrist bringt
seine Band "see you naked" mit und wird der Humann-Familie kräftig
rockig einheizen.
(stebl)
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
Zuspieler
Tidick und den Boer machen MSC-Coach die Entscheidung nicht leicht. Heute geht´s
nach Lintorf.
Langsam
aber sicher wird in der 2. Volleyball-Bundesliga der Endspurt eingeläutet. Der
Moerser SC hat bis zur Realisierung seines großen Ziels, Aufstieg in das
Oberhaus, zwar noch elf Partien vor der Brust. Dennoch ist jedem einzelnen
Akteur mehr als bewusst: Einen Ausrutscher, wie in der Hinrunde bisweilen
geschehen, darf sich der MSC nicht mehr leisten. Auch nicht beim
Tabellenvorletzten VfL Lintorf, der den "Adlern" heute um 19.30 Uhr
trotzig gegenüber stehen wird.
Die
Konkurrenz schläft eben ganz und gar nicht. So richten sich die Augen der
MSC-Verantwortlichen nicht nur auf die Erfüllung der Pflichtaufgabe der eigenen
Schützlinge. Immerhin hat der derzeitige Spitzenreiter MTV Hildesheim zwei
Punkte mehr auf dem Konto, allerdings auch ein Spiel mehr absolviert. Eine
Niederlage beim VC Fortuna Kyritz - eben jene Mannschaft, die dem MSC die bisher
einzige Heimniederlage beibrachte - würden Grozer und Co. den Abend sicher
etwas versüßen.
"Ich
glaube, wir spielen auf einem Niveau mit Hildesheim, Königs-Wusterhausen und
Bottrop", erklärt MSC-Coach Igor Arbutina. "Sie sind unsere stärksten
Konkurrenten.
Mondi
ist wieder im Training
Dennoch müsse
man sich zunächst auf das eigene Spiel konzentrieren. "Wenn dieses läuft,
werden wir keine Probleme haben", so der Coach. Probleme haben die Moerser
derzeit in der Tat wenig. Mittelblocker Gergely Mondi trainierte nach seiner
langwierigen Verletzung wieder ohne Beschwerden, muss sich aber erst noch an die
Mannschaft heranarbeiten. Auch Ferdinand Stebner wird in der kommenden Woche
nach seinem Fingerbruch wieder intensiv ins Training einsteigen.
Ein
interessanter Zweikampf spielt sich, sehr zur Freude des Coaches Igor Arbutina,
innerhalb der Mannschaft ab. "Torben Tidick und Huib den Boer sind sehr
ehrgeizig, leistungsstark und haben beide ihre Vorzüge",sagt Arbutina über
seine Regisseure. "Sie machen es mir momentan nicht einfach, einen auf die
Bank zu setzen." Wohl ein Luxusproblem, das manch anderer Verein gerne hätte.
Zuletzt erhielt Zuspieler Torben Tidick den Vorzug.
Zufrieden
ist der Kroate mit der Gesamtsituation allerdings nicht. So bemängelt der
Kroate die vielen ungezwungenen Fehler seines Teams zuletzt gegen den VC Olympia
Berlin: "Egal, ob in der Defensive oder im Angriff: Das muss eindeutig
besser werden.", fordert er. Spezielle Mannschaftsteile sprach er nicht an.
Es ist aber eher ein offenes Geheimnis, dass beim MSC im Blockspiel noch etwas
getan werden muss. Auch wenn der Gegner schon in der Hinrunde beim deutlichen
0:3 gegen den MSC eher wie eine Amateurmannschaft wirkte, sollte man den
Tabellenzwölften nicht unterschätzen. Satte 450 Zuschauer sahen zuletzt beim
0:3 ihres Teams gegen Hildesheim zwar ein schnelles Ende, verwandelten die Halle
jedoch in einen kleinen Hexenkessel. Dennoch ist heute, ohne wenn und aber, für
die Grafenstädter der Sieg absolute Pflicht.
Daniel
Passon
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
Patricia
Wolf wieder im SSC-Kader dabei
Mittelblockerin
nach Fingerbruch heute mit nach Berlin
Schwerin
Wenn heute Abend die Schweriner Volleyballerinnen bei Berlin-BVC 68 zum
Bundesliga-Spiel antreten, wird auch SSC-Mittelblockerin Patricia Wolf wieder
mit von der Partie sein.
Die 24-Jährige
trainiert nach ihrem Anfang Dezember erlittenen Bruch des linken Zeigefingers
wieder mit der Mannschaft. "Ich verspüre schon noch manchmal Schmerzen,
aber Training ist endlich mal wieder etwas anderes, als ständig nur Rad fahren
oder Laufen", meinte Patricia Wolf. Ob "Patti" allerdings heute
schon zum Einsatz kommt und möglicherweise komplett durchspielt, ist noch nicht
ganz sicher.
SSC-Coach
Tore Aleksandersen muss aber weiter auf Jana Schumann (Kapselverletzung) und
Kerstin Kämpfe (Knieprobleme) verzichten. Linda Dörendahl ist auf dem Weg der
Besserung, nach dem sie Anfang der Woche mit einer Erkältung flach gelegen hat
und erst am Donnerstag wieder ins Training einstieg. Cathrin Schlüter plagt
sich mit leichten Achillessehnenbeschwerden herum. Für den Trainer zählt nur
eines: "Wir brauchen die zwei Punkte in Berlin. Am besten wäre es natürlich,
wenn wir 3:0 gewinnen würden."
Aber er
warnt vor Berlin, das Ende November mit dem Münchner Michael Merten einen neuen
Trainer holte, der Markus Weber ablöste. "Die sind stärker, als der
neunte Tabellenplatz aussagt. Ich habe in den letzten Tagen mir die Videos vom
Hinspiel angesehen. Sie machen sehr viel Druck im Angriff", erklärte der
Norweger. Er fordert von seinen Damen, "dass sie mit Disziplin, Kampf und
Herz in das Spiel gehen".
Martina
Kasprzak
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
VC
90: Mit
breiter Brust nach Bonn
Für die
Zweitligavolleyballer des VC 90 steht ab Sonntag eine zweiwöchige Spielpause
an. Zuvor wollen sich die Mannen von Trainer Johan Verstappen am heutigen
Samstag (24.) mit einem Sieg in Bonn oben festsetzen.
Bei der
Fortuna in Bonn herrscht zur Zeit positive Stimmung. Denn in den letzten Wochen
haben die Fortunen zu alter Stärke gefunden und sich auf den zehnten
Tabellenplatz vorgekämpft. Doch am Samstag soll mit der Siegesserie Schluss
sein. "Wir wollen uns auf dem dritten Tabellenplatz festsetzen. Dafür müssen
wir in Bonn siegen", fordert Teammanager Wolfgang Donat einen Erfolg gegen
Bonn, um den Platz an der umkämpften Tabellenspitze zu festigen.
Einen
gelungenen Test absolvierten die VC-Recken am vergangenen Mittwoch. Beim
Wiedersehen mit Ex-Coach Andreas Künkler und seinem neuen Club TG Rote Erde
Schwelm feierte der VC einen 3:1-Sieg gegen den Regionalligazweiten. Allerdings
hat Trainer Verstappen weiterhin Sorgenfalten auf der Stirn. Denn mit Marco
Donat (Foto) und Denis Schirmeisen drohen zwei Spieler auszufallen. Während der
Einsatz von Mittelblocker Donat fast ausgeschlossen ist, bestehen bei
Universalspieler Schirmeisen noch Chancen auf ein Mitwirken. Allerdings steht
mit Rückkehrer Oliver Kuhlmann, der am vergangenen Sonntag gegen Ludwigslust
sein Comeback in der "Ersten" feierte, eine weitere Alternative für
den Mittelblock bereit.
Wer die
90er in Richtung Bonn begleiten will, trifft sich mit dem VC-Tross an der
Dieter-Renz-Halle. Abfahrt ist um 16 Uhr, die erste Angabe erfolgt um 19.30 Uhr.
sb
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
USC-Reserve
benötigt Geduld und Konstanz
-hg- Münster. Mit dem Gastspiel bei Wiwa Hamburg setzt sich für die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC die Serie von Auswärtsspielen im Norden Deutschlands fort. Eine Woche nach dem 3:1-Erfolg in Bremen bekommen es die Spielerinnen von Thomas Kleine Holthaus morgen ab 15 Uhr mit einem Aufsteiger zu tun. Das Hinspiel gewann der USC zwar mit 3:0. Doch von dem Resultat will sich der Trainer keinesfalls blenden lassen: Hamburg hatte anfangs einige Probleme. Doch inzwischen hat sich die Mannschaft in der 2. Bundesliga etabliert, erwartet Holthaus eine ausgeglichene Partie.
"Wahrscheinlich wird die Tagesform entscheiden, wobei ich natürlich hoffe, dass wir das bessere Ende für uns haben werden." Personell kann Holthaus aus dem Vollen schöpfen. Katharina Holzgreve, die am vergangenen Wochenende von Sandra Aßmann vertreten worden war, ist wieder genesen und kehrt zum Kader zurück.
Um in der
Hansestadt einen Sieg zu landen, sind Geduld und Konstanz gefragt. Die spielen
grundsolide und machen wenig Fehler. Gegen solche Mannschaften tun wir uns
eigentlich immer recht schwer, hofft Kleine Holthaus, dass sein Team morgen dazu
in der Lage sein wird, auf einem hohen Level zu spielen. Dabei will der USC ein
besonderes Augenmerk auf die ehemalige Auswahlspielerin Sandra Landvogt legen.
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
WSU:
Um
6.20 Uhr Richtung Berlin
-alf- Warendorf. Für die Zweitliga-Volleyballerinnen der Warendorfer SU war es eine recht kurze Nacht. Mit Trainer Niels Westphal und Physiotherapeutin Ulrike Bleister machten sich zehn Spielerinnen heute früh um 6.20 Uhr mit dem Bus auf die Reise zum Doppelspieltag in die Bundeshauptstadt. Heute steht um 16 Uhr die Partie gegen Olympia Berlin an, morgen geht es um 15 Uhr gegen den Köpenicker SC. Die Uhrzeit hat meiner Mannschaft überhaupt nicht gefallen, da wurde um jede Minute gefeilscht, erzählt Westphal, der seinem Team die lange Anfahrt mit einem Frühstück im Bus aber so angenehm wie möglich gestaltet.
Die Reise nach Berlin wird Daniela Schmees nicht mit antreten können. Die Angreiferin wird am kommenden Dienstag im Clemenshospital in Münster an der gerissenen Achillessehne operiert. Auf ihrer Position wird, wie bereits öfter der Fall in dieser Saison, Sophia Schulze Höping spielen. Hinter der Grippe kranken Stefanie Kottnik steht noch ein Fragezeichen. Während sie diese Woche nicht trainieren konnte, ist Simone Schönberner wieder fit.
Einen Sieg will Westphal aus Berlin mit nach Warendorf nehmen, wobei die Chancen dafür am Sonntag gegen den Tabellenneunten besser stehen, als heute gegen den Spitzenreiter. Gegen Olympia Berlin sind wir krasser Außenseiter. Da muss schon bei uns alles klappen und die müssten einen schlechten Tag erwischen. Aber wir fahren da nicht hin, um die Punkte kampflos abzugeben, so Westphal. Im Hinspiel verlor die Sportunion mit 1:3. Olympia ist sehr konstant geworden und steht nicht zu Unrecht da oben, weiß der WSU-Coach um die Klasse des deutschen Volleyball-Nachwuchses.
Morgen
treffen die Warendorferinnen dann auf einen vollkommen Unbekannten. Gegen den
Aufsteiger aus Köpenick hat die WSU noch nie gespielt, das Sonntagsspiel ist
erst das Hinspiel dieser Saison. Ich habe ein Video von der Mannschaft, das
werden wir uns am Sonntagmorgen mal anschauen. Köpenick spielt nicht sehr auffällig,
so Westphal, der seiner Mannschaft in dieser Woche, trotz des Trainingsunfalls
von Daniela Schmees, eine gute Trainingsleistung bescheinigte. Wir konnten
einiges aufarbeiten.
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
Dresden.
In der 2. Volleyball-Bundesliga erwartet das Nachwuchs-Team vom VC Olympia
Dresden heute (20 Uhr) in der Sporthalle Gamigstraße Spitzenreiter VC
Wiesbaden. VCO-Trainer Klaus Kaiser ist optimistisch: "Wir haben zuletzt
gegen Grimma trotz der Niederlage stark gespielt. Wenn meine Mädels an diese
Leistung anknüpfen können, ist alles möglich." Verzichten muss Kaiser
nach wie vor noch auf Kapitän Anne Matthes (Bandscheibenvorfall) und auf
Stephanie Kestner, die sich mit Knieschmerzen plagt. In der Hinrunde mussten
sich die Kaiser-Schützlinge in Wiesbaden mit 1:3 geschlagen geben. "Klar
wollen wir uns für die Niederlage daheim revanchieren", gibt sich Kaiser kämpferisch.
ah
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
|
Samstag. 24. Januar 2004 |
In Augsburg will Ludwig ein 3:0 sehen
Dresden.
Die DSC-Volleyballerinnen hatten eine Woche Zeit, ihre bittere 2:3-Niederlage
gegen Leverkusen zu verdauen. Am Sonntag steht ihnen eine vermeintlich leichte
Aufgabe bevor, denn die Dresdnerinnen treten bei den Harlekinen in Augsburg an.
DSC-Coach Arnd Ludwig gibt sich vor dem Spiel zuversichtlich: "Natürlich
war die Stimmung im Training in dieser Woche ziemlich gedrückt, besonders in
den ersten Tagen. Doch zuletzt ging es wieder aufwärts. Ich hoffe, die
Mannschaft hat den Kopf jetzt wieder frei."
Allerdings muss Ludwig in Augsburg auf jeden Fall auf Grit Müller verzichten. Bei der Angreiferin hatten sich gegen Leverkusen wieder Rückenbeschwerden eingestellt. Deshalb konsultierte sie am Donnerstag noch einmal den Spezialisten Professor Dietrich Grönemeyer in Bochum, der ihr zur Vorsicht erneut eine Spritze verabreichte. Ludwig hat sich genau erkundigt: "Die Schmerzen hatten zum Glück nichts mit dem Bandscheibenschaden zu tun, sie kamen von einer Blockierung im Rücken. Die Spritze war eine reine Vorsichtsmaßnahme."
Dennoch
wird Müller noch geschont, tritt die Reise nach Augsburg gar nicht mit an. Arnd
Ludwig will die Partie zum Testen nutzen. "Wir werden erstmals mit drei
Mittelblcokerinnen spielen, weil auch Anna Barnak nach ihren Fußproblemen noch
nicht hundertprozentig fit ist." Das heißt: Die Dresdnerinnen spielen mit
Corina Ssuschke, Christiane Fürst und Jana Vavrova auf Mitte. Zum Ziel haben
sich die Elbestädterinnen ein glattes 3:0 gestellt. "Da am Ende auch die Sätze
entscheidend sein können, wäre es schon optimal, wenn wir gerade gegen so
einen Gegner keinen Satz abgeben", so der Coach.
ah
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel