News

Dienstag, 27. Januar 2004 

Alemannia siegt gegen CVJM Hamburg
VfB: Verschwundene Pässe sorgen für Aufregung
Ulm: Weiter ohne Satzverlust
Eimsbüttel bleibt in Lauerstellung
USC gewinnt – aber Verletzungspech
Frauen: Einladung nach Montreux 2004!
Pokal: Berlin und Friedrichshafen hohe Favoriten
Baracetti/Conde gewinnen erstes Satellite 2004
TVF: gekämpft wie nie, aber 0:3
Frust und Jubel beim VCNAL
"Adler"-Pleite war nur eine "Ente"
Sven Anton hat den «schnellsten Arm»
Qualifikation zur Hamburger A-Jugendmeisterschaft
Kremer kandidiert als Vize

Januar 2004

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Dezember 2003

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - www.volleyballer.de  

Sonntag. 25. Januar 2004

Alemannia siegt gegen CVJM Hamburg

Mit 3:1 gewann heute Nachmittag unsere Damen Volleyballmannschaft in der 2. Bundesliga die wichtige Partie gegen den CVJM Hamburg. Über 400 Zuschauer sorgten in der Halle Bergische Gasse wieder einmal für eine tolle Kulisse.

Die Tabellensituation zeigte die Bedeutung der Partie, spielte doch der Dritt- gegen den Vorletzten. Alemannia hatte sich einiges vorgenommen, doch gerade das schien die Sechs von Trainer Stefan Falter etwas zu lähmen. In einem zunächst ausgeglichenen ersten Satz, in dem beide Teams vor allem viele Annahmefehler produzierten, gelang dem Gast aus der Hansestadt ein Zwischenspurt, den auch das Aachener Trainerteam mit zwei Auszeiten nicht stoppen konnte. Zwar fingen sich die zunächst sehr nervösen Alemanninnen doch der CVJM brachte den Vorsprung durch und gewann nach einer guten Viertelstunde den ersten Satz mit 25:20.

Dies schien unsere Mädchen aber geweckt zu haben, der Block stand nun viel besser vor allem gegen die beiden 2m Riesen der Hamburgerinnen und auch Ilka Semmler und Lis Wiederschein kamen nun ein ums andere Mal mit ihren Angriffsbällen durch. Mit 25:11 und 25:17 gingen die beiden nächsten Sätze an die Schwarz-Gelben.

Der Gast aus Hamburg aber steckte nicht auf, wollte die - vielleicht letzte - Chance auf den Klassenerhalt wahren.

Und es wurde spannend: Nach nur wenigen Minuten lag Alemannia auf einmal mit 2:8 zurück, bei 7:11 musste Katja Nießen mit einer Knieverletzung (Bänderdehnung?) vom Feld getragen werden. Doch mit Unterstützung der lautstarken Fans kam unsere Mannschaft Punkt um Punkt heran. Dann bewies Ilka Semmler mit einer tollen Aufschlagserie ein goldenes Händchen. Bei 15:15 war der Ausgleich erzielt und erst bei 21:15 für ihr Team musste Ilka Semmler ihren Aufschlag abgeben. Den Vorsprung gaben die Alemanninnen aber nicht mehr aus der Hand und mit 25:20 wurde der 4. Satz und damit das Spiel gewonnen.

Mit diesem Erfolg ist ein großen Schritt Richtung Klassenerhalt getan. Sechs Punkte Vorsprung haben jetzt unsere Volleyball-Damen auf einen Abstiegsplatz und den heutigen Gegner und in die andere Richtung ist der Tabellenvierte ebenfalls nur noch sechs Punkte entfernt.

Bina Rollersbroich

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Dienstag. 27. Januar 2004

VfB: Verschwundene Pässe sorgen für Aufregung

FRIEDRICHSHAFEN  - Im Vorfeld der Champions League-Begegnung des VfB Friedrichshafen bei ESS Falck Pärnu (Donnerstag, 29. Januar) herrscht bei der Häfler Volleyball GmbH große Aufregung: Die Reisepässe von Jovan Markovic und Bogdan Olteanu sind verschwunden. Damit ist deren Einsatz in Estland fraglich. Als VfB-Manager Bernd Hummernbrum am Montagmorgen den Briefkasten leerte, traute er kaum seinen Augen. Darin lag ein zerrissener Umschlag, von der Post eingeschweißt, um Schlimmeres zu verhindern. Der Absender: Die estnische Botschaft in Berlin. Dort hatte der VfB für den Alex Lenz (Brasilien), Jovan Markovic (Serbien & Montenegro) und Bogdan Olteanu

(Rumänien) beantragt. Alle anderen Nationen können ohne Visum nach Estland einreisen. Auch der Brasilianer Itapolis - dank seiner zusätzlichen italienischen Staatsbürgerschaft. Angekommen ist nur der Pass von Alex Lenz, die beiden anderen Pässe sind verschwunden.

„Ich vermute, dass der Umschlag in einer Sortiermaschine zerrissen worden ist“, sagt Bernd Hummernbrum, der  am Montag alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, das Malheur zu beheben. Auch der Chef der Häfler Post schaltete sich in die Nachforschungen ein - bisher allerdings ohne positives Ergebnis.

Wenn die Mannschaft am Mittwochmittag um 12.30 Uhr vom Häfler Flughafen abhebt, werden die beiden Volleyballer ohne ihre Pässe und die darin befindlichen Visa nicht an Bord gehen können. Die letzte Rettung ist ein Besuch bei den betroffenen Konsulaten in Stuttgart, und die Hoffnung, dass ihnen dort kurzfristig ein Ersatzausweis ausgestellt wird.

 

Deutschland - SSV Ulm-News 

Dienstag. 27. Januar 2004

Ulm: Weiter ohne Satzverlust

Auch im dritten Pflichtpiel im Jahr 2004 blieben die Damen des SSV Ulm Aliud Pharma ohne Satzverlust. Mit einer durchwachsenen Leistung kam Ulm beim USC Braunschweig zu einem 3:0-Erfolg (25:18, 28:26, 25:22). Das Spiel war erwartungsgemäß nicht besonders hochklassig, aber zwischen den beiden Spielen im Top Teams Cup gegen Vrilissia, gilt es einfach in der Bundesliga zu gewinnen. Wenn möglich zu null, um den knappen Vorsprung auf den Verfolger USC Münster beizubehalten. Diese Vorgabe von Trainer Mathias Eichinger wurde umgesetzt, mehr durfte nicht erwartet werden bzw. wurde auch nicht erwartet. 

Erwartet gut erfüllten die jüngeren Spielerinnen beim SSV ihre Aufgaben. Im Spielverlauf gab der Coach Steffi Lehmann, Bettina Stumpf und Norisha Campbell viel Einsatzzeit, um die Youngster noch näher ans Team heranzuführen. Auch die zweite Zuspielerin Petra Kosnic empfahl sich bei ihrem Kurzeinsatz im zweiten Satz für weitere Einsätze. Schliesslich kommen noch viele Spiele auf die Mannschaft zu und nur mit einem ausgeglichenen Kader kann man auf allen Ebenen erfolgreich sein. Vor 500 Zuschauern kämpfte der Aufsteiger tapfer und in der Feldabwehr auch immer wieder erfolgreich, aber insgesamt brachte sich der Tabellenelfte durch viele Eigenfehler selbst um einen höheren Lohn.

Mathias Eichinger begann zunächst mit seiner vertrauten Formation, einzig Verena Veh wurde durch Norisha Campbell ersetzt, die dafür aber gleich durchspielte. Ansonsten die vertrauten Namen auf dem Parkett: Tanja Hart auf der Zuspielposition, Nathalie Dambendzet im Mittelblock, Sabrina Roß auf der Diagonalposition und Saara Loikkanen mit Alice Blom auf Außen, sowie Elke Wijnhoven als Libero. Schon Mitte des ersten Satzes ersetzte Eichinger wie schon erwähnt Sabrina Roß durch Steffi Lehmann und Alice Blom durch Bettina Stumpf. Zunächst auf den eher ungewohnten Positionen, ab dem zweiten Durchgang rutschte Lehmann auf Außen und Stumpf auf die Diagonalposition. Beide machten ihre Sache sehr gut und Eichinger sieht sie auf einem guten Weg. Steffi Lehmann findet nach Aussage des Trainers langsam wieder zurück zur Form der Hinrunde. Der erste Durchgang ging mit 25:18 relativ deutlich an den Favorit aus Ulm.

Im zweiten Abschnitt brachte Eichinger für einige Positionen Petra Kosnic für die erneut gut aufspielende Tanja Hart und auch das 17-jährige Küken der Mannschaft machte einen guten Job. Da aber die Achillesferse des Teams, die Annahme erneut einige Schwächen offenbarte, konnte der gastgebende USC im zweiten Satz sogar lange auf einen Satzgewinn hoffen. Erst in der "Verlängerung" gewannen die Ulmerinnen mit den entscheidenden zwei Punkten Vorsprung mit 28:26 auch diesen zweiten Satz.

Der dritte Durchgang war wieder etwas deutlicher, aber dem Team war über die komplette Spielzeit anzumerken, dass der Kopf schon beim Top Teams Cup war. Vor, während und nach der Partie war das Viertelfinal-Rückspiel in Athen beherrschendes Thema in der Mannschaft. Mathias Eichinger kann dies natürlich nur recht sein, solange die Pflicht in der Liga nicht vernachlässigt wird. Diesen Spagat scheint die Mannschaft im Augenblick zu schaffen, allerdings stellt sich die Frage am kommenden Wochenende erneut und dabei kommt es zu einem Aufeinandertreffen mit einem deutlich stärkeren Gegner als dem USC Braunschweig. Das Spiel gegen den USC fand aber nach dem mit 25:22 gewonnenen dritten Satz sein Ende.

Mathias Eichinger war mit dem Spielausgang wie schon erwähnt zufrieden, da der härteste Konkurrent um die Deutsche Meisterschaft, der USC Münster, in Erfurt beim 3:1-Sieg einen Satz abgeben musste. Außerdem hat der USC eine weitere schwere Verletzung zu verkraften. Nach der ersten Zuspielerin Kim Staelens, die sich in der Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikation einen Kreuzbandriss zuzog, hat die junge, zweite Zuspielerin Sandra Aßmann nun dasselbe Schicksal ereilt. An dieser Stelle wünschen wir beiden Spielerinnen eine gute und rasche Genesung und wünschen dem USC, dass er von weiteren Verletzungen verschont bleibt.

Nach der Rückkehr aus Niedersachsen in der Nacht zum Montag und einer Trainingseinheit heute, macht sich der Ulmer Tross schon morgen früh nach Vrilissia (Athen) auf. Das Team brennt auf das Rückspiel im Top Teams Cup, möchte möglichst schnell den Satz der zum Weiterkommen berechtigt, aber am besten das ganze Spiel für sich entscheiden. Auf der Homepage des SSV wird am Mittwoch das Ergebnis aus Athen sofort bekannt gegeben.

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News 

Sonntag. 25. Januar 2004

Eimsbüttel bleibt in Lauerstellung

„Die Meisterschaft ist wieder offen!“ verlautete es aus Eimsbütteler Ecke nach dem Spiel in Warnemünde.

Der ETV hat die Tabellenführung durch den 3:2 Sieg in Warnemünde übernommen, allerdings auch schon ein Spiel mehr absolviert. Wenn der SV Warnemünde nun das ausstehende Spiel absolviert haben sollte und dieses gewinnt, übernehmen sie wieder die Tabellenspitze. Dies zeigt, wie eng es in diesem Jahr in der Regionalliga Nord zugeht. Möglicherweise entscheidet am Ende der Saison das Satzverhältnis über die Meisterschaft. Dokumentiert wurde dies, durch das Spiel vom letzten Wochenende.

Den besseren Start in dieses, für beide Seiten so wichtige Spiel, erwischten die Hausherren aus Warnemünde. Eimsbüttel war die Nervosität deutlich anzumerken was dazu führte, dass die ersten drei Punktverluste ohne große Warnemünder Einwirkung geschahen. „Wir sind eigentlich von Anfang an hoch motiviert gewesen, haben dies aber nicht in eine positive Energie umwandeln können sondern sind verkrampft.“ analysierte Frank Manthey die Anfangsphase.

Einmal mehr schien Eimsbüttel in alte Gewohnheiten zurückzufallen und außer Acht zu lassen, was sie sich so mühsam in den letzten beiden Spielen erarbeitet hatten.

Warnemünde hingegen nahm diese Einladung der Eimsbütteler gerne an und spielte seinen Stiefel runter. „Gerade in den ersten beiden Sätzen konnten wir nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben Warnemünde nicht unter Druck gesetzt!“ so Rekonvaleszent Torge Hauschild. Diese Beschreibung kann man nur unterstreichen. Diese Leistung hatte zur Folge, dass Eimsbüttel relativ deutlich den ersten Satz mit 19:25 abgeben mussten.

Der zweite Durchgang begann wie ein Abbild des ersten Satzes. Wieder konnte Eimsbüttel nur den Warnemündern beim Punktgewinn assistieren. Im Gegensatz zum ersten Satz jedoch, kämpfte sich Eimsbüttel wieder ran und konnte zwischenzeitlich sogar in Führung gehen. Diese Führung konnte der ETV allerdings nur bis kurz vor Satzende halten. Nun schlichen sich im Spiel der Hamburger wieder Fehler ein, die dem SV Warnemünde dazu verhalfen auch den zweiten Satz zu gewinnen. Auch die Einwechslung von Daniel Rhode konnte daran nichts ändern. „Nach dem zweiten Satz hab ich nicht mehr zwingend daran geglaubt, dass wir das hier noch drehen könnten.“ so Mittelblocker Henning Meyer.

Als es nun in den dritten und wohlmöglich entscheidenden Satz ging, war den Hamburgern deutlich anzumerken das sie den ernst der Lage erkannt hatten. Trainer Frank Manthey brachte Martin Scholz auf der Diagonalposition ins Spiel. Diese Einwechslung sollte sich sogleich auszahlen. „Wir haben erkennen müssen, dass wir hier nichts mehr zu verlieren haben und alles andere hat Martin dann besorgt.“ erklärte Dirk Schlüter nach dem Match.

Ganz so war es nicht, aber diese Beschreibung kommt den Geschehnissen im dritten Satz schon sehr nah. Insgesamt schienen die Eimsbütteler wie ausgewechselt. Es wurde Kampfgeist entwickelt und deutlich mutiger agiert. Die noch in Durchgang eins und zwei gezeigten Fehler wurden nahezu komplett abgestellt und vor allem Martin Scholz machte nun, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, in den entscheidenden Situationen die Punktbälle. Eimsbüttel hatte seine Linie wieder gefunden und gewann den dritten Satz relativ sicher. 

Was sich dann für Szenen in Warnemünde abspielten war schier unglaublich. Hatte man die ersten drei Sätze noch im Hinterkopf so handelte es sich um zwei ausgeglichene Mannschaften. Dies änderte sich nun jedoch, zum Entsetzten der zahlreichen Warnemünder Fans.

Warnemünde eröffnete den Satz mit vier Punkten in Folge und machte nun ihrerseits einen muntereren Eindruck als noch im Satz zuvor. Beim Stand von 4:1 konnte dann jedoch Eimsbüttel das erste Mal das Heft in die Hand nehmen. Durch gute Aufschläge und sehr gutes Block-Abwehr-Verhalten demonstrierte Eimsbüttel den Willen zum Sieg. Warnemünde lief von nun an einem Rückstand hinterher der dann, eingeleitet durch Beni Hermann `s Aufschläge, zum Debakel führte. Warnemünde fand absolut kein Mittel mehr sich gegen den Block bzw. die Abwehr der Eimsbütteler durchzusetzen und obendrauf ließ der ETV keine Punktballchance mehr aus. Henning Meyer tat sich hierbei im Blockverhalten besonders hervor und stellte ein unüberwindbares Hindernis dar. Am Satzende hieß es dann 25:11 für den ETV. „Im vierten Satz hatten wir Warnemünde komplett im Griff. Das hat richtig Spaß gemacht!“ stellte Daniel Rohde fest.

Was im fünften Satz geschah ist schnell dargestellt. Beni Hermann ging zum Aufschlag machte dort weiter wo er im vierten Satz aufgehört hatte. Beim Punktestand von 8:0 wurden die Seiten gewechselt. Der ETV verließ seine klare Linie nicht mehr und am Ende hieß es dann 15:6 und 3:2 für den ETV.

Nun bereitet sich der ETV akribisch auf die neu formierte Mannschaft vom Hamburger Vorstadtclub VCNAL vor, um diese am Samstag den 31.01.2004 um 18.00Uhr in der Halle Gustav-Falke-Straße ebenfalls zu schlagen. „Wenn wir dieses Spiel gewinnen dann haben wir gegen alle Konkurrenten gewonnen. Das wäre ein guter Start ins Jahr 2004!“ stimmt Frank Manthey seine Mannen auf das dritte Topspiel im neuen Jahr ein.

 

Deutschland - USC Münster-News 

Sonntag. 25. Januar 2004

USC gewinnt – aber Verletzungspech

Die 1. Frauenmannschaft des USC Münster hat ihr Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Erfurt am Samstagabend mit 3:1 gewonnen. Der Sieg wird jedoch überschattet durch die Verletzung der jungen Zuspielerin Sandra Aßmann.

Sie rutschte nach einem Sprungaufschlag unglücklich auf dem Boden aus, so die Auskunft von mitgereisten USC-Fans. Über die schwere der Verletzung lag bis zum Montagabend noch keine endgültige Diagnose der Ärzte vor. Fest steht jedoch, dass der USC Münster beim Europapokal-Rückspiel am Mittwoch, 28. Januar 2004 ohne "wirkliche" Zuspielerin antreten müsste, da Hella Jurich für den Europapokal nicht spielberechtigt ist. Der Verein bemüht sich jedoch beim europäischen Volleyball-Verband (CEV) um eine kurzfristige Spielberechtigung.

 

Deutschland - DVV-News 

Sonntag. 25. Januar 2004

Frauen: Einladung nach Montreux 2004!

Die Erfolge der DVV-Frauen bei der EM 2003 und der Olympia-Qualifikation 2004 haben sich nun auch anderweitig bemerkbar gemacht: Die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee erhielt eine Einladung zum traditionellen und hochklassig besetzten Acht-Nationen-Turnier in Montreux/Schweiz. 

Dort spielen vom 8.-13. Juni folgende Teams: China, Kuba, Deutschland, Italien, Japan, Polen, Russland und die USA.

 

Deutschland - DVV-News 

Sonntag. 25. Januar 2004

Pokal: Berlin und Friedrichshafen hohe Favoriten

Am 31. Januar/1. Februar fällt in Dessau die erste Entscheidung im nationalen Volleyball. Dann spielen die vier Bundesligisten SCC Berlin, VfB Friedrichshafen, VV Leipzig und MAOAM Mendig um den DVV-Pokal. Im ersten Halbfinale am 31. Januar treffen Pokalverteidiger Friedrichshafen und Mendig aufeinander (14.00 Uhr), anschließend (16.30 Uhr) spielen Berlin und Leipzig um den Einzug in das Finale. Dieses ist für den 1. Februar um 13.30 Uhr angesetzt, zuvor spielen die Halbfinal-Verlierer um Platz 3 (11.00 Uhr).

Dabei gehen die beiden deutschen Champions League-Teilnehmer und Bundesliga-Spitzenvereine SCC Berlin und VfB Friedrichshafen natürlich als hohe Favoriten an den Start. Berlin hat in der Liga noch kein einziges Spiel verloren, Friedrichshafen lediglich eine Partie (gegen Berlin). Dagegen sehen die Bilanzen von Mendig als derzeitigem Bundesliga-6. (12:10 Punkte) und Leipzig als 7. (8:14 Punkte) dürftig aus. Dennoch sollten die beiden Top-Favoriten die Außenseiter nicht auf die leichte Schulter nehmen, schließlich gelten Mendig und Leipzig als Pokalteams. Mendig qualifizierte sich nach 2003 zum zweiten Mal in Folge für die Endrunde der besten vier Teams, Leipzig ist gar zum fünften Mal in Serie dabei.

Eine Woche später (7./8. Februar) in Schwerin ermitteln die Frauen-Teams des Schweriner SC, TV Fischbek Hamburg, USC Münster und TSV Bayer 04 Leverkusen den DVV-Pokalsieger bei den Frauen.

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Sonntag. 25. Januar 2004

Baracetti/Conde gewinnen erstes Satellite 2004

Gelungener Auftakt für Mariano Baracetti und Martin Conde (Foto): Im argentinischen Mar Del Plata gewannen sie das erste FIVB-Satellite-Turnier der neuen Saison. Dabei setzten sich die Weltmeister des Jahres 2002 und aktuelle Weltranglisten-Neunte im Endspiel mit 2:0 (17, 19) gegen die Nummer drei der Weltrangliste Martin und Paul Laciga (Schweiz) durch. Rang drei belegten Araujo-Rodrigo (Brasilien), die im kleinen Finale Bialy-Menegozzo (Argentinien) mit 2:0 (12, 16) besiegten.

Ein deutsches Team war in Argentinien nicht am Start.

cku

 

Deutschland - Harburger Rundschau 

Sonntag. 25. Januar 2004

TVF: gekämpft wie nie, aber 0:3

Fischbek - Mehr war einfach nicht möglich. Und so hielt sich die Enttäuschung über das 0:3 (25:27, 21:25, 23:25) bei den Bundesliga-Volleyball-Frauen des TV Fischbek Hamburg beim äußerst starken Aufsteiger VfB Suhl doch in Grenzen. "Die Mannschaft hat sehr gut gekämpft, wohl noch nie so gut auswärts in dieser Saison", sagte Manager Horst Lüders. "Es wäre wahrscheinlich mehr möglich gewesen, wenn ich voll fit ins Spiel hätte gegen können", sagte Mannschaftsführerin Christina Benecke. Am Donnerstag hatte sie sich im Training eine Bauchmuskelzerrung zugezogen. "Die Dehnbewegung bei Auf- und Schmetterschlag tat höllisch weh", erklärte sie. Doch die Nationalmannschafts-Mittelblockerin konnte nicht pausieren. Da Kollegin Juliana Lawrova in der Woche in Ahrensburg am Kreuzband operiert wurde, fehlt den Fischbekern auf dieser Position einfach eine Alternative.

Und so mühte sich Christina Benecke tapfer über das Feld. Zumal auch Mannschaftsarzt Michael Tank und Physiotherapeut Frank Schmidt nicht mit nach Suhl gereist waren. Das kann sich der Club angesichts der knappen Finanzlage nicht leisten. "Es ist schon ärgerlich, dass wir keinen Physiotherapeuten mit hatten", so Christina Benecke. Allerdings hätte er in diesem speziellen Fall auch durch Behandlung keine Besserung erzielen können.

So schreibt Horst Lüders das Erreichen der Meisterschaftsrunde der besten sechs Mannschaften allmählich ab "Wir müssten bei noch ausstehenden acht Spielen dreimal mehr siegen als der Schweriner SC", sagte Lüders. Das sei zwar theoretisch noch möglich. Doch die Wirklichkeit des Spielbetriebs spricht eine andere, eindeutige Sprache.

So liegt es nahe, sich jetzt voll auf das Pokalfinale am 7. und 8. Februar in Schwerin zu konzentrieren. Im Halbfinale treffen die Fischbekerinnen zunächst auf Gastgeber Schwerin. "In dieser Form sind wir da mit Sicherheit nicht chancenlos", schätzt Christina Benecke. Und auch Horst Lüders hofft auf einen erfreulichen Ausgang, mit dem er sich um neue Sponsoren für die nächste Saison bemühen kann.

Wer als Fan mit nach Schwerin reisen und mit den anderen Fischbeker Anhängern zusammen sitzen will, kann sich beim DER-Reisebüro in der Neugrabener Bahnhofsstraße (Telefon: 040/701 50 11) anmelden Die Anreise ist mit und ohne Übernachtung möglich.

masch

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung 

Sonntag. 25. Januar 2004

Frust und Jubel beim VCNAL

Norderstedt - Bei den Regionalliga-Volleyballerinnen des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn herrschte nach der 2:3-Pleite (16:25, 25:20, 16:25, 25:14, 13:15) gegen Adler Kiel ziemlicher Frust. Trainer Peter Schulz wollte mit seinen Spielerinnen nach der Niederlage erst einmal nicht reden. "Das macht er wohl jetzt am Dienstag", so Diagonalangreiferin Miriam Schaper, die sich ihr Comeback nach gut zwei Monaten Zwangspause natürlich ganz anders vorgestellt hatte.

Der Coach setzte seinen gesamten Kader ein, doch Konstanz wollte sich gegen den Tabellensiebten nicht einstellen. Miriam Schaper wurmte die Niederlage auch persönlich: "Ich hätte gern gegen meinen alten Trainer in Harksheide, Ralf Buscher, gewonnen."

Wesentlich besser lief es da schon bei den Regionalliga-Männern des VCNAL. Anfang Dezember schien der Abstieg schon besiegelte Sache zu sein, zumal sich Stammzuspieler Johannes Student schwer verletzt hatte. Jetzt, vier Spieltage später, besiegen die Norderstedter Adler Kiel mit 3:0 (25:20, 25:23, 25:19) - es war der vierte Sieg in Folge. Die Norderstedter Volleyballer kletterten auf Rang drei.

Maßgeblichen Anteil am Aufschwung haben Zuspieler Sebastian Meiser, Alex Dehnert und Mittelblocker Mark Hapanionek. "Seitdem sich unsere Youngster aus der Verbandsliga-Mannschaft entschieden haben, bei uns mitzumachen, läuft es", so Spielertrainer Andreas Meinken, der zusammen mit Juris Grantinsh, Alexander Hente sowie dem erneut sehr starken Libero Christian "Strunz" Stridde die "Oldie-Fraktion" des Teams bildete.

Das Volleyball-Wunder von Norderstedt ist eigentlich Anschauungsmaterial für jeden Management-Trainer. Denn in nur kürzester Zeit ist aus der neu zusammengestellten Gruppe ein verschworenes Team geworden. Selbst Außenangreifer André Menzel, der in den lange geplanten Urlaub geflogen war, rief aus Fuerteventura aufgeregt an, um sich über das Ergebnis zu erkundigen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass das Team in der kommenden Saison so zusammenbleibt. Zweitliga-Club Oststeinbeker SV hat bereits Interesse an André Menzel und Sebastian Meiser bekundet. "Es wäre für beide aber besser, sie blieben noch ein oder zwei Jahre bei uns und würden einmal in der Woche in Oststeinbek mittrainieren", meint Andreas Meinken.

masch

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Sonntag. 25. Januar 2004

"Adler"-Pleite war nur eine "Ente"

3:0-Sieg beim Tabellenvorletzten Lintorf war nie in Gefahr. Jetzt sind die Moerser an der Tabellenspitze.

Da hatte wohl jemand einen Clown zum Frühstück oder einfach nur schlechte Laune. Denn wer sich gestern im Videotext oder auf der Homepage der Volleyball-Bundesliga das Ergebnis des Zweitligisten Moerser SC beim VfL Lintorf anschauen wollte, traute seinen Augen kaum. Mit 3:0 sollte der VfL den MSC abgefertigt haben, und das weniger als einer Stunde. Die Konkurrenten aus Hildesheim und Bottrop hätte es sicher gefreut. Aber die MSC-Fans seien beruhigt, umgekehrt war´s natürlich: 58 Minuten brauchten die "Adler", um den Tabellenvorletzten vor angeblich 550 Zuschauern (auch hier darf man das Urteilsvermögen einiger Herren beim VfL laut MSC-Trainer Igor Arbutina anzweifeln) mit 3:0 (25:19, 25:15, 25:10) regelrecht zu demütigen.

Arbutina war "wirklich zufrieden"

Und weil das kleine Örtchen Lintorf zwischen Duisburg und Düsseldorf so gut an die Autobahn angebunden ist, waren die Grafenstädter am Samstagabend pünktlich zum Finale von "Wetten, dass.." wieder daheim. Ein wirklich gelungener Abend für den MSC. Immerhin verlor der ärgste Mitaufstiegskonkurrent MTV Hildesheim beim VC Fortuna Kyritz mit überraschend mit 3:1, so dass der MSC nun endlich da angelangt ist, wo er hinwollte: an der Tabellenspitze. "Diesmal muss ich ohne Einschränkungen sagen, dass wir viel besser gespielt haben als zuletzt und dass ich mit der Leistung meines Teams wirklich zufrieden bin", erklärte MSC-Coach Igor Arbutina, der für gewöhnlich mit seinen Schützlingen sehr hart ins Gericht geht. So ganz stimmte seine Aussage aber nicht, denn einen Wermutstropfen gibt es trotzdem zu beklagen. Lediglich drei Ballwechsel stand der im dritten Satz eingewechselte Youngster Sascha Bandow auf dem Feld, bevor er sich bei einer unglücklichen Aktion den Knöchel verletzte. Erst heute wird sich herausstellen, ob der Mittelblocker eine längere Verletzungspause zu befürchten hat.

Ansonsten durfte am Samstagabend - mit Ausnahme des langzeitverletzten Mittelblockers Gergely Mondi (trainiert nach seinen Rückenproblemen wieder) und Diagonalspieler Ferdinand Stebner (Fingerbruch) - jeder der "Adler" seinen Teil zum Sieg beitragen. Mit der üblichen Startformation, allerdings diesmal Huib den Boer anstelle von Torben Tidick im Zuspiel, legte der MSC los wie die Feuerwehr. Georg Grozer und Teodor Hirs sorgten im Angriff für Druck, während Pieter-Jan Waale, Richard Honti, Marijo Ramadza und Dejan Lazic in der Annahme sowie in der Abwehr alles im Griff hatten. Schnell lag der MSC mit fünf Punkten Vorsprung in Front und profitierte zudem von der hohen Eigenfehlerquote des Gastgebers. Auch die tolle Atmosphäre in der kleinen Halle vor "nicht mehr als 300 Zuschauern" (so Igor Arbutina) half dem VfL gegen die Übermacht des MSC auf allen Positionen nicht. So durften im zweiten Durchgang auch der Wehrdienstleistende Nils Lieber und Youngster Radomir Mijovic ihren Beitrag zur wohl verdienten Punktprämie beitragen. Beide machten gegen nun völlig einbrechende Gastgeber eine gute Figur.

Schließlich wechselte Igor Arbutina auch noch Zuspieler Torben Tidick für den bis dato gewitzt agierenden Huib den Boer ein. So macht es endlich wieder Spaß, dem MSC zuzuschauen. Die erste Liga rückt immer näher . . .

Daniel Passon  

 

Deutschland - Aachener Nachrichten 

Sonntag. 25. Januar 2004

Sven Anton hat den «schnellsten Arm»

Düren. Sven Anton ist ausgewechselt worden. Gleich zwei Mal nahm Trainer Bernd Werscheck den Volleyball-Profi von Evivo Düren beim 3:0-Sieg über Maoam Mendig vom Feld. Und der Ausgewechselte ist alles andere als unglücklich darüber. Fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass der 33-Jährige sich gefreut hat.

«Mein Gott. Deswegen sind wir elf Leute. Ich sehe das als positives Zeichen. Schließlich kann ich ja nicht mehr ewig spielen.»

Klein komt für Groß

Zwei Mal wurde der große Sven (Anton) gegen den kleinen Sven (Dick) getauscht. Dieser Wechsel bewirkt einen Unterschied. Steht Anton auf dem Feld, dann setzt Werscheck auf geballte Offensiv-Power. Allerdings mit Schwächen im Spielaufbau.

Denn ein Riese ist der große Sven im Verarbeiten der gegnerischen Aufschläge noch nie gewesen. «Mich als Libero auf das Feld zu stellen und mich mit den Aufschlägen der Anderen herumzuschlagen, da hab ich nicht genug Selbstvertrauen für.» Der kleine Sven schon eher. Steht also Dick da, dann hat die Sicherheit im Spielaufbau höchste Priorität.

Linke Klebe

Obwohl Dürens Dienstältester zuletzt häufiger Mal vom Feld musste; wegzudenken ist er nicht. Einerseits aufgrund seiner linken Klebe. Die entstammt dem schnellsten linken Arm der Liga. Dazu kommt, dass Anton mit seinem Handgelenk scheinbar unmögliche Winkel schlagen kann.

Für die Blockspieler der Bundesliga bleibt er ein Dauerrätsel. Darüber hinaus, weil der 2,02-Meter-Mann eine wichtige Führungspersönlichkeit ist. Chefmotivator, Chef auf dem Feld - so könnte man die Rolle des Mannes beschreiben, der auch das Amt des Co-Trainers bekleidet.

In der vergangenen Woche haben die Evivo-Volleyballer einen Abend auf das Training verzichtet und sich zusammen gesetzt. «Wir haben nur gelabert», berichtet Sven Anton. Nicht über Weibergeschichten und Wetterlage, sondern über die Lage nach der Niederlage in Wuppertal. Und darüber, dass man ein neues Block-Feldabwehr-Konzept einüben sollte. Der Erfolg wurde am vergangenen Samstag bereits deutlich. Düren hat Mendig mit starker Abwehr den Zahn gezogen.

 

Hamburg - Smash-News 

Sonntag. 25. Januar 2004

Qualifikation zur Hamburger A-Jugendmeisterschaft

Am Sonntag vormittag fand in der Sporthalle Lottestraße die zweite Qualifikationsrunde zur Hamburger Meisterschaft der weiblichen A-Jugend statt, zu der sich bisher CVJM 1, TSV Schwarzenbek und VC NAL 1 qualifiziert hatten. Es kam zu folgenden Ergebnissen in den Gruppenspielen:

Gruppe A

VG WiWa 2 - VG Elmshorn  5:25, 12:25

SV Wilhelmsburg – VfL Geesthacht

5:25, 11:25

SV Wilhelmsburg – VG WiWa 2

24:26, 25:21, 15:5

VfL Geesthacht – VG Elmshorn 

11:25, 20:25

SV Wilhelmsburg – VG Elmshorn 

4:25, 4:25

VfL GeesthachtVG WiWa 2

?

Gruppe B

VG WiWa 1 – CVJM 2

13:25, 8:25

VG WiWa 1 – TSG Bergedorf

9:25, 19:25

CVJM 2 – TSG Bergedorf

13:25, 25:16, 15:8

In der Gruppe A schied damit der letztplatzierte VG WiWa 2 aus. Im Spiel der beiden drittplatzierten SV Wilhelmsburg und VG WiWa 1 setzte sich die VG WiWa durch und ist nun neben VG Elmshorn, VfL Geesthacht, CVJM 2 und der TSG Bergedorf ebe4nfalls berechtigt, an der Endrunde der Hamburger A-Jugendmeisterschaft teilzunehmen.

Die Endrunde der Hamburger A-Jugendmeisterschaft findet statt am Freitag/Samstag, dem 20./21. Februar in der Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße). Die abschliessende Volleyballer-Fete ist am Samstagabend in CVJM-Villa An der Alster 40.

 

Deutschland - Münstersche Zeitung 

Sonntag. 25. Januar 2004

Kremer kandidiert als Vize

Münster - Beim ordentlichen Kreistag wählt der Volleyballkreis Münster heute (19 Uhr, Haus Niemann, Horstmarer Landweg 126) fünf der neun Vorstandsposten neu. Nach dem Ausscheiden des 2. Vorsitzenden Bernd Heiligenberg im November kandidiert der bisherige Beachwart Reinhard Kremer für diesen Posten.

Zwei potentielle Nachfolger haben Interesse bekundet, Beachwart zu werden. Zur Wiederwahl stehen Schiedsrichterwart Stefan Jäger und Spielwart Neil van Bentem. Der 1. Vorsitzende Rainer Möllers will auch weiterhin die Presse informieren.

Eine Fachfrau des USC Münsters könnte den zuletzt unbesetzten Posten des Lehrwarts übernehmen. Möllers wird heute Rückschau auf 25 Jahre Volleyballkreis Münster halten und den Anwesenden vor dem Jubiläumstag am 2. Februar eine 16 Seiten starke Broschüre überreichen.

spa

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel