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| Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
Eimsbüttel
bestätigt Form der letzten Wochen
Die
Norderstedter Herren waren am letzten Samstag Richtung Gustav-Falke-Straße
gefahren um ihren, durch die Verjüngungskur erweckten, neuen Teamgeist unter
Beweis zu stellen. Gelingen sollte dies jedoch nicht. Eimsbüttel ging von
Beginn an mit einer beeindruckenden Entschlossenheit zu Werke, so dass die
Norderstedter eigentlich nie so richtig ins Spiel fanden.
Vor
dem Spiel war die Ausgangslage jedoch nicht so deutlich. Beide Mannschaften
hatten im neuen Jahr noch kein Spiel verloren und zudem Warnemünde, den bis
dahin ungeschlagenen Ersten, mit 3:2 geschlagen.
Frank
Manthey konnte, wie auch die Wochen zuvor, fast alle Spieler einsetzen. Es
fehlten lediglich André Bolten und Dirk Schlüter. Auf Norderstedter Seite
fehlte mit Andreas Meinken allerdings ein Spieler, der den Vorstädtern
sicherlich hätte weiterhelfen können.
Bei
Eimsbüttel zeigte sich wie ausgeglichen der Kader tatsächlich ist. Wieder
einmal stellte Frank Manthey sein Team um und ließ eine leicht veränderte
Mannschaft gegen VCNAL beginnen. Für den verhinderten André Bolten rückte
Daniel Rhode in die Starting Six und an Stelle von Gerrit Leinker durfte Martin
Scholz beginnen, der sich mittlerweile mit Zuspieler Beni Hermann blind zu
verstehen scheint.
Eimsbüttel
ging hoch motiviert in das Match, was sich vor allem in Block und Abwehr zeigte.
„Das ist einer der großen Unterschiede zur Hinrunde. Wir gehen in diesen
beiden Bereichen deutlich konsequenter zu Werke.“ Was auch schon den Warnemündern
Schwierigkeiten bereitet hatte stellte nun auch die Mannen vom VCNAL vor beträchtliche
Probleme. Hierbei bewiesen Henning Meier und Patrick Nawo einmal mehr, dass sie
zur Elite der Regionalliga-Mittelblocker gehören.
Durch
diese geschlossene Mannschaftsleitung ging der erste Satz ohne größere
Zwischenfälle an die Eimsbütteler. 25:19 hieß es am Satzende was dokumentiert
wie überlegen die ETVler agierten.
Den
zweiten Satz begannen die Eimsbütteler wie sie den ersten Satz beendet hatten.
Der ETV hatte eine unvermindert gute Quote in der Annahme, welche es Beni
Hermann ermöglichte Kombinationen einzustreuen und die Norderstedter
schwindelig zu spielen. „Ich muss ein großes Lob an meine Annahmespieler
aussprechen. Mit dieser Annahme konnte ich einfach alles machen!“ äußerte
sich der Zuspieler der Eimsbütteler.
Alexander
Hente, Mittelblocker des VCNAL, führte zudem den zweiten Vorteil der Eimsbütteler
an: „Eimsbüttel hat heute zum einen besser angenommen als wir und zum anderen
haben sie mit ihren Aufgaben unsere Annahme stark unter Druck gesetzt.“
Eimsbüttel
ließ sich Mitte des zweiten Satzes auch nicht durch den verletzungsbedingten
Ausfall von Patrick Nawo verunsichern. Für ihn kam Sebastian Wriedt ins Team,
der sich nahtlos einfügte. Somit
war der Satzgewinn des ETV mit 25:19 eine ebenso klare Angelegenheit wie der
Gewinn des ersten Satzes.
Die
Bilder im dritten Satz waren im Prinzip ein Abbild der beiden vorangegangenen Sätze.
Eimsbüttel agierte weiterhin konzentriert und sicher. Wobei sich bei den
Norderstedter langsam Resignation breit machte. „Norderstedt ging motiviert
ins Spiel, musste dann aber erkennen das sie bei uns keinen Blumentopf gewinnen
können.“ meinte Stefan Lohl, zweiter Zuspieler der Eimsbütteler. Eimsbüttel
spielte nun seinen Stiefel runter, der durchaus mit attraktivem Volleyball
gekoppelt ist und gewann den Satz mit 25:15 sehr deutlich.
Spielertrainer
Andreas Meinken sagte nach dem Spiel: „So gut wie jetzt habe ich den ETV lange
nicht gesehen. Das ist mit Abstand die stärkste Mannschaft der Regionalliga!“
Dem
wollte dann Frank Manthey auch nichts mehr hinzufügen, der nach der sehr zähen
Hinrunde glücklich ist, dass der Knoten endlich geplatzt zu sein scheint und
dass seine Mannschaft endlich auch den von ihm geforderten attraktiven „Spaßvolleyball“
zelebriert.
Nun
spielt der ETV am Wochenende im Pokal in Geesthacht und hat dann eine Ligapause
bis es am 28.02.2004 zu Hause gegen den SV Adelby zur Sache geht.
| Deutschland - Aachener Nachrichten |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
Till
Lieber ist Sportler des Jahres 2003
Aufschlag für einen
Ballkünstler am Netz
Aachen. Als Abwehrspezialist,
sowohl in der Nationalmannschaft als auch bei seinem Verein Evivo Düren,
schaffte der Volleyballer Till Lieber den Sprung ganz oben auf das Treppchen.
Der 22-Jährige tritt damit die
Nachfolge von Fußball-Nationalspieler Torsten Frings an und ist nach "Mister-Beachvolleyball"
Jörg Ahmann (2000) der zweite Volleyballer, der seit 1983 bei den
Sportlerwahlen triumphieren konnte. 20,34 Prozent der abgegebenen Stimmen
kassierte der blonde Sonnyboy, der an der RWTH in Aachen im dritten Semester
Mathematik studiert.
Bei
Evivo avancierte Till zum Stammspieler, Leistungsträger und Nationalspieler.
Das Highlight war die EM-Endrundenteilnahme. Mit der Olympia-Qualifikation hat's
Anfang Januar gegen starke Konkurrenz nicht geklappt.
Bei
den Herren hätte fast das Zielfoto entscheiden müssen, so knapp ist die
Stimmenverteilung. Den Titelträger und den Viertplatzierten Emmanuel Krontiris,
Stürmer von Alemannia Aachen, trennen gerade einmal 2,14 Prozent.
Platz 2 geht in diesem Jahr an
den Weltrekordhalter, Mannschafts-Weltmeister und Vizeweltmeister im Einzel auf
der Bahn, Luke Roberts. Der Australier in Diensten des Stolberger Comnet Senges
Teams, das zu den besten in Deutschland gehört, sicherte sich 19,46 Prozent und
ist damit der Shootingstar.
Im Vorjahr brachte es Roberts
gerade einmal auf 2,2 Prozent. Rang drei belegt Sascha Maassen, der Sportler des
Jahres 1994. 19,4 Prozent holte sich der Porsche-Pilot. Der Alsdorfer
Tennis-Profi Tomas Behrend schlägt als Daviscupspieler und deutscher
Mannschaftsmeister mit fast 12 Prozent als Fünftplazierter auf. In den
vergangenen zwei Jahren reichte es für den ASV-Schwimmer Philipp Cool jeweils
zum 4. Platz, diesmal muss sich der Brustspezialist mit Rang 6 (11,9 Prozent )
begnügen.
Thomas Fuchs
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
Friedrichshafen fordert Revanche gegen Moskau
FRIEDRICHSHAFEN - Am Mittwoch, 4. Februar, 20.15 Uhr, dürfen die Volleyball-Fans wieder ein tolles Fest in der ARENA Friedrichshafen erwarten. VfB Friedrichshafen, frisch gebackener Pokalsieger, erwartet den russischen Vertreter Odintsovo Moskau, gegen den er noch ein Hühnchen zu rupfen hat.
Rückblende an den Beginn der Champions League-Saison, die für den VfB in Moskau mit einer 2:3-Niederlage startete. Klar, Moskau war der haushohe Favorit. Umso bitterer war das Scheitern, weil der VfB 2:0 vorne gelegen hatte und im Tiebreak gleich vier Matchbälle nicht verwandeln konnte. Verständlich, dass die Häfler heiß auf die Revanche sind. „Wir wollen die Russen schlagen“, sagt Trainer Stelian Moculescu mit einer Entschlossenheit in der Stimme, dass nicht zu überhören ist, wie ernst es ihm ist.
Durch den Pokalsieg vor wenigen Tagen motiviert und nach einem trainingsfreien Tag ausgeruht für die bevorstehende Aufgabe, dürfen die Fans eine spannende Begegnung erwarten. Während die Häfler ihr Ziel, auf keinen Fall Letzter in der Gruppe zu werden, bereits erreicht haben, muss Odintsovo noch bangen. Momentan führen sie Pool D an, liegen aber mit Tours VB gleichauf - sind lediglich durch ein paar mehr erzielte Satzpunkte besser. Da nicht zu erwarten ist, dass sich Tours gegen ESS Falck Pärnu die Blöße geben wird, ist das Match in Friedrichshafen ganz entscheidend für Moskau. Bei einer Niederlage rutschen sie auf Platz zwei ab und setzen damit ihr Weiterkommen aufs Spiel.
Neben dem sportlichen Event auf dem ARENA-Court bietet der VfB Friedrichshafen seinen Fans, die beim DVV-Pokalturnier in Dessau nicht dabei waren, noch etwas Besonderes. Die „Kuhglocke“, wie der Pokal wegen seines Aussehens und Klangs genannt wird, wird von Oberbürgermeister Josef Büchelmeier noch einmal übergeben. Passend dazu präsentieren die Volleyballer ihre CD mit der eigens für große Anlässe komponierten VfB-Hymne. „Heut' ist unser Tag“ heißt das Erstlingswerk, an dem die Spieler unüberhörbar mitgewirkt haben.
Die Voraussetzungen sind also
gut, um die Ankündigung von Stelian Moculescu in die Tat umzusetzen: „Wir
wollen zum Abschluss der Champions League ein großes Volleyballfest mit unseren
Fans feiern.“
| Hamburg - Hamburger Abendblatt |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
Bolten und Rettig baggern um die Jugend
Hamburg - Hamburgs Volleyballer haben als bisher einziger Verband die neuen Möglichkeiten genutzt, die die Behörde für Bildung und Sport mit der Schaffung von Lehrer-Trainer-Stellen und Zuschüssen zu Verbandstrainerposten seit zwei Jahren bietet. Gymnasiallehrer Knut Rettig (seit 2002) und André Bolten (seit Januar) kümmern sich als Landestrainer um den weiblichen und männlichen Nachwuchs. Rettig (Heidberg) besetzt neben Andree Fincke (Fußball/Alter Teichweg) die zweite von zwölf möglichen Lehrer-Trainer-Stellen.
"Wir sind nun in der Lage, Talente umfassender zu sichten und rund zwei Jahre früher zu fördern", sagt Volleyball-Verbandsgeschäftsführer Ulrich Kahl. Der Zufall, mit der einst eine Hochbegabung wie Margarethe Kozuch (17) in Berne (später CVJM, jetzt Fischbek) entdeckt wurde, soll künftig System werden. Fünf Trainingszentren im Großraum Hamburg wird der Verband einrichten, um die Übungsumfänge des Nachwuchses erhöhen zu können. Rettig: "Ein Stadtstaat wie Hamburg hat strukturelle Nachteile gegenüber Flächenländern. Jetzt haben wir die Chance, im Leistungsbereich aufzuholen."
Der
ehemalige Trainer des TV Fischbek hat sich der Aufgabe verschrieben und schließt
eine Rückkehr in die Bundesliga vorerst aus. Statt beim Pokalhalbfinale am nächsten
Sonnabend in Schwerin Fischbeks Frauen zu coachen, wird er Hamburgs Mädchen
beim Bundespokal in Kiel betreuen.
rg
| Norddeutschland - Pinneberger Zeitung |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
Elmshorner Teams wieder heimstark
In der Krückauhalle kamen die Regionalliga-Mannschaften der VGE zu klaren Punktspielsiegen.
Elmshorn - So kann es weitergehen für die beiden Regionalliga-Teams der Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn (VGE): In der an sich ungeliebten Krückauhalle - üblicherweise bestreiten die VGE-Mannschaften ihre Heimpartien in der KGSE-Halle - fanden sie zu alter Stärke zurück. Zunächst besiegten die Elmshorner Männer den VfL Geesthacht mit 3:1 (25:23, 27:25, 18:25, 25:23), anschließend kamen ihre Vereinskameradinnen in nur 56 Minuten zu einem 3:0 (25:19, 25:11, 25:22) über den SV Wilhelmsburg.
Dass
Frauen-Trainer Burkhard Skibitzki nach dem nie gefährdeten Erfolg seiner Schützlinge
verschnupft war, hatte demzufolge ausschließlich gesundheitliche Gründe: Der
43-Jährige plagte sich mit einem grippalen Infekt und war froh, dass er sich
bereits nach weniger als einer Stunde wieder seiner Genesung widmen konnte.
Die Leistung, die
sein Team zuvor geboten hatte, dürfte diesen Prozess beschleunigen: Obwohl die
Elmshornerinnen zuletzt nur in Unterbesetzung trainiert hatten, dominierten sie
gegen die weitgehend überforderten Gästen jederzeit das Geschehen.
Wieder dabei war Zuspielerin Britta Schümann, die aber auf Grund ihres krankheitsbedingten Trainingsrückstandes nur zu Beginn der Sätze eins und zwei zum Einsatz kam und ansonsten von Diagonalspielerin Manuela Rohr vertreten wurde. Auch ansonsten nutzte Skibitzki die Gelegenheit zu experimentieren: Die Youngster Svea Brügge und Sarah Hoppe erhielten ebenso reichlich Einsatzzeit wie Dagmar Gaede, die ihre Rückenbeschwerden auskuriert hat.
Der nächste Gegner dürfte den Elmshornerinnen kaum mehr abverlangen als die Wilhelmsburgerinnen: Am 14. Februar (18 Uhr) gastiert Schlusslicht SC Rönnau in der KGSE-Halle.
Die VGE-Männer hatten mit Aufsteiger Geesthacht mehr Mühe, als es das Endresultat vermuten lässt. Immerhin rückten die Elmshorner durch den in eineinhalbstündiger Spieldauer schwer erkämpften Erfolg auf Rang drei vor, die Differenz zum drittletzten Platz beträgt aber lediglich zwei Zähler.
"Das war Abstiegskampf pur", stellte denn auch VGE-Spielertrainer Ekkehard Goller fest. Als Glücksgriff erwies sich der Einsatz von Matthias Proske auf der Libero-Position: Der 20-Jährige, der sich im Sommer beim Beachvolleyball eine schwere Schulterverletzung zuzog, hatte sich zu Saisonbeginn der zweiten VGE-Mannschaft (Landesliga) angeschlossen, half jetzt aber bei seinen früheren Teamkameraden aus und erwies sich als enorme Verstärkung im Annahme- und Abwehrbereich.
Da "Willy", wie er von seinen Vereinskameraden allenthalben gerufen wird, zudem prächtig mit Außenangreifer Lars Winter harmonierte, konnte die VGE die beiden ersten Sätze knapp für sich entscheiden und ließ sich auch durch den Verlust des dritten Durchgangs nicht aus dem Konzept bringen.
Letztlich aber war Ekkehard Goller in erster Linie mit dem Ergebnis zufrieden. "Wir haben über weite Strecken im Angriff nicht druckvoll genug agiert", kritisierte der VGE-Spielertrainer.
Aus
dem Abstiegskampf verabschieden wollen sich die Elmshorner
Regionalliga-Volleyballer am 14. Februar (15 Uhr, KGSE-Halle) mit einem Heimsieg
gegen den Eckernförder MTV.
Frank Will
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
Gelingt
dem USC Münster der zehnte DVV-Pokalsieg?
Nur eine Woche nach dem Pokalentscheid der Männer in Dessau ermitteln die Frauen ihren ersten nationalen Titelträger des Jahres 2004. Bei der DVV-Pokalendrunde in Schwerin kämpfen am 7./8. Februar die Teams vom Schweriner SC, TV Fischbek Hamburg, USC Münster und TSV Bayer 04 Leverkusen um die begehrte Trophäe. Unter diesen vier Teams wird der Nachfolger des letztjährigen Pokalgewinners SSV Ulm ALIUD PHARMA ermittelt. Am Sonntag, 8. Februar, beginnt ab 15.30 Uhr das Finale, zuvor steigt das Spiel um Platz 3 (13.00 Uhr).
Dabei bietet sich dem USC Münster die große Chance, seinen zehnten DVV-Pokalsieg zu landen und somit mit Rekordgewinner SC Dynamo Berlin (DSVB-Pokal) gleich zu ziehen. Die Mannschaft mit den DVV-Nationalspielerinnen Atika Bouagaa und Cornelia Dumler dürfte als aktueller Bundesliga-2. als leichter Favorit in Schwerin antreten. Im Halbfinale am 7. Februar (17.00 Uhr) wartet zunächst Leverkusen mit den Nationalspielerinnen Judith Sylvester, Kathy Radzuweit und Julia Schlecht auf Münster. Nach einem blendenden Bundesliga-Start, der sie bis an den „Platz an der Sonne“ führte, sind die Leverkusenerinnen in der Tabelle etwas zurück gefallen und nehmen derzeit den 4. Platz ein.
Im anderen Halbfinale kommt es zwischen Gastgeber Schwerin und Hamburg (14.30 Uhr) zum Nordderby. Nach den zuletzt guten Resultaten in der Liga (aktuell Platz 6) sowie mit dem Heimvorteil im Rücken dürften die Schwerinerinnen favorisiert in das Spiel gehen. Allerdings ist Hamburg (8.) nicht zu unterschätzen, die Mannschaft um Nationalspielerin Christina Benecke kann an einem guten Tag jede Mannschaft der Liga schlagen. Nach einer Verjüngung des Teams fehlt es noch etwas an Konstanz.
Während
Münster (zuletzt 2000) und Schwerin (2001) bereits in den Siegerlisten des
DVV-Pokals vertreten sind, sind die Briefbögen der beiden anderen Teams diesbezüglich
weiß. Hamburg und Leverkusen haben weder in der Meisterschaft noch im Pokal
einen nationalen Titel gewonnen.
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
Top-Liga-Runde:
„Wir
können sehr viel lernen"
Alles
Neue macht der Mai – im Fall der Bundesliga-Volleyballer stimmt das nicht,
denn die Bagger- und Pritschkünstler betreten bereits im Februar Neuland. Am 7.
Februar startet nach der Reform des Bundesliga-Modus die neue Top-Liga-Runde.
Der SV Bayer Wuppertal feiert die Premiere bei evivo Düren.
Modusänderung
hin oder her beim SV Bayer möchte man nach den positiven Eindrücken aus der
einfachen Hinrunde sportlich weitere Ausrufezeichen setzen. „Grundsätzlich
geht es darum, sich eine gute Ausgangsposition für die Play-offs zu sichern.
Das heißt in unserem Fall, Platz drei oder vier, um dann im Viertelfinale im
Zweifelsfall noch ein zweites Heimspiel zu haben“, sagt Teammanager Helmut
Glimpf. Der 56-Jährige sieht vor allem die Vorteile der Top-Liga-Runde:
„Junge Mannschaften wie unsere können in den kommenden Spielen sehr viel
lernen, weil es immer gegen die besten Mannschaften und Volleyballer aus
Deutschland geht. Zudem sind die anderen Teams gegen den SV Bayer Wuppertal
immer besonders motiviert. Ich glaube nicht, dass die Top-Liga-Runde ein Muster
ohne Wert sein wird. In Belgien spielt man bereits im dritten Jahr nach diesem
Modus und hört keine negativen Stimmen.“
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
Vilsbiburg
gewinnt Bayern-Derby
Wühler:
Spiel mit Höhen und Tiefen
Die
bayerische Volleyball-Krone bleibt in Vilsbiburg. Auch das zweite Derby in der
laufenden Saison gegen den VC Augsburg konnten die Roten Raben mit 3:1 (25, 18,
-18, 22) für sich entscheiden.
Allerdings war es kein
hochklassiges Bayern-Derby, das die 843 Zuschauer in der Vilsbiburger
Vilstalhalle zu sehen bekamen. Dafür war vor allem das Spiel der Gastgeberinnen
zu hohen Leistungsschwankungen unterworfen, was auch Kapitän Katja Wühler
anschließend eingestand: "Das war ein Spiel mit vielen Höhen und
Tiefen."
Zudem machten die Augsburgerinnen über weite Strecken aus ihren Möglichkeiten das Beste und wussten vor allem durch hohe Einsatzbereitschaft zu überzeugen. Unter der Leitung von Nikolai Roppel, der die Nachfolge von Peter Götz übernommen hatte, glänzten die Gäste ein ums andere Mal mit einer guten Annahme. Wie erwartet mussten sich die Roten Raben von Beginn an mächtig ins Zeug legen, was zu Beginn des ersten Satzes auch belohnt wurde. Mit druckvollen Angriffen spielten sich die Vilsbiburgerinnen einen komfortablen 11:7-Vorsprung heraus. Zu diesem Zeitpunkt jedoch verloren die Roten Raben plötzlich den Faden. Nach einer Aufschlagserie von Krystina Kolinova mussten sie einem Drei-Punkte-Rückstand hinterherlaufen und sogar einen Augsburger Satzball abwehren. Besonders Elena Kounova behielt in dieser Phase die Nerven und sorgte mit ihren Angriffen für ein Vilsbiburger Happy End - 27:25.
Im zweiten Durchgang gingen die Roten Raben konsequenter zu Werke und ließen sich ihren Vorsprung bis zum Schluss nicht mehr nehmen (25:18). Diese Konsequenz ließen die Schützlinge von Chef-Trainer Michael Schöps allerdings im dritten Satz vermissen. Aufschlag- und Annahmefehler nutzte der VC Augsburg gnadenlos aus. Auch ein Schlussspurt änderte nichts daran, dass die Gäste mit 25:18 die Oberhand behielten. Ordnung kehrte erst mit Beginn des vierten Durchgangs ins Spiel der Roten Raben zurück. Die Augsburgerinnen hatten ihr Pulver größtenteils verschossen, so dass ein kurzer Zwischenspurt zum 16:9 reichte, um die enorm wichtigen zwei Punkte einzufahren - 25:22.
Da
am kommenden Wochenende das Final-Four-Turnier im DVV-Pokal ausgetragen wird,
spielen die Roten Raben erst wieder am 14. Februar um Bundesliga-Punkte. Dann
muss die Schöps-Truppe zum Tabellen-Neunten nach Berlin reisen.
Ben
Weinberger
| Deutschland - Pinneberger Zeitung |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
Der Volleyball-Meister-Macher geht
Barmstedt/Elmshorn - Als Mathe-Lehrer hat es ihn natürlich gereizt, genau nachzurechnen: 29 200 Stunden hat Jürgen Wandelburg (61) während seines Berufslebens unterrichtet, nun ist er mit "großem Bahnhof" von Schülern und Kollegen in den vorgezogenen Ruhestand verabschiedet worden.
Wandelburg, der neben Mathematik noch Physik, Philosophie, Psychologie, Soziologie, Sport und Pädagogik studiert hat, war nach seinem Referendariat in Hamburg zunächst vier Jahre am Elmshorner Bismarck-Gymnasium, half beim Aufbau der Kooperativen Gesamtschule Elmshorn (18 Jahre) und leitete dort den Gymnasialzweig, bevor er für vier Jahre die Leitung einer Deutschen Schule in Mexiko übernahm.
Nach dem Auslandseinsatz war der engagierte Pädagoge zunächst zwei Jahre lang an der Integrierten Gesamtschule Wedel und zuletzt fünfeinhalb Jahre als Mittelstufenleiter am Weizsäcker-Gymnasium in Barmstedt tätig.
Als leidenschaftlicher Volleyballer hat Wandelburg allein in den vergangenen vier Jahren im Rahmen des Wettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" Schülerteams zu 14 Kreismeistern, acht Bezirksmeistern und vier Endspielteilnahmen auf Landesebene geführt. Mehrere Mannschaften schafften sogar die Finalteilnahme in Berlin. In der Zeit in Mexiko wurden seine Schüler beim Turnier der lateinamerikanischen Schulen in Costa Rica Turniersieger.
Während
der Abschiedfeier am Barmstedter Gaymnasium brachten die Schüler "ihrem
Pauker" in ihren Beiträgen viel Sympathie entgegen, sogar eine große
Delegation ehemaliger Kollegen aus dem Kreisgebiet erwies ihm die Referenz.
ww
| Norddeutschland - Harburger Rundschau |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
SVW-Frauen: "Wir täten es wieder"
Wilhelmsburg - Das glatte 0:3 (19:25, 11:25, 22:25) beim Regionalliga-Tabellenzweiten VG Elmshorn war bereits die elfte Niederlage im dreizehnten Punktspiel der Volleyball-Frauen des SV Wilhelmsburg. Doch trotz des Niederlagen-Frustes kommt Zuspielerin Sabine Kleist zu dem Ergebnis: "Wir würden den Aufstieg wohl wieder machen."
Grund: Für viele der Wilhelmsburgerinnen war die Entscheidung zu Gunsten des Drittliga-Aufstiegs die wohl letzte Möglichkeit, noch einmal höherklassig spielen zu können. Nur die beiden früheren Bundesliga-Spielerinnen des TV Fischbek, Tanja Wilhelm und Nicole Winkelmann sowie die frühere Bremerin Christiane Schwerdt hatten bislang bereits in anspruchsvolleren Ligen einige Erfahrungen sammeln können.
Und doch breitet sich allmählich so etwas wie Resignation aus. "Wir fahren eigentlich immer recht zuversichtlich zu den Spielen", beschreibt Sabine Kleist. Doch zuweilen wirken die Wilhelmsburgerinnen wie begeisterte Fans: "Wenn wir dann sehen, wie gut der Gegner zum Beispiel im Angriff ist, kommt der Gedanke, das nicht schaffen zu können", so die Spielmacherin.
In Elmshorn zum Beispiel lagen die Wilhelmsburger Frauen im ersten Durchgang schnell mit 3:10 Zählern zurück, verabschiedeten sich de facto im zweiten Satz völlig aus dem Spiel. "Unsere Punkte stammten eigentlich nur aus Fehlern der Elmshornerinnen", so Sabine Kleist.
Trost
finden die wackeren Aufsteigerinnen dann in der Tatsache, doch phasenweise
mithalten zu können, wie zum Beispiel im knappen dritten Satz in Elmshorn.
masch
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
Das Häfler Lazarett füllt sich
FRIEDRICHSHAFEN - Der Pokalsieg scheint einigen Volleyballern des VfB Friedrichshafen nicht gut bekommen zu sein. Die zugigen Verhältnisse in der Anhalt Arena Sachen haben davor gesorgt, dass sich Jochen Schöps eine Lungenentzündung zugezogen hat. Beim Champions League Spiel gegen Odintsovo Moskau (Mittwoch, 4. Februar, 20.15 Uhr) wird er deshalb auf keinen Fall auflaufen können.
Marcus Popp hat es mit einer schweren Erkältung ebenfalls erwischt. Zu guter letzt ist auch Trainer Stelian Moculescu angeschlagen und hat sich am Vortag des letzten Spiels in der „Königsklasse“ vom Training abgemeldet. Er wird es sich aber sicher nicht nehmen lassen, seine Mannschaft bei der Revanche gegen Moskau zu unterstützen.
Das Spiel wird um 23 Uhr auf
DSF übertragen.
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
Einen
herben Dämpfer mussten die Mannen des SV Fellbach gestern Abend einstecken. Sie
konnten ihre Erfolgsserie nicht ausbauen und verloren vor heimischem Publikum in
der Gäuäckersporthalle gegen die TG Bad Soden mit 1:3 (23:25, 24:26, 25:22,
22:25).
Nach dem zuletzt gezeigten positiven Aufwärtstrend fiel man nun wieder in längst vergangen geglaubte Zeiten zurück. Gegen einen nicht mehr als durchschnittlichen Gegner gelang es nie, auch nur annähernd die Leistung der letzten Wochen abzurufen. Die Annahme zu ungenau, das Zuspiel unpräzise, die Angriffschläge nicht zwingend, die Abwehr eine Katastrophe, der Aufschlag ein Lotteriespiel. Einzig in der Blockarbeit wusste der SV Fellbach zu überzeugen. Co- Trainer Gunther Kuster: „Ich bin das erste Mal richtig wütend. Gegen eine Mannschaft bei denen 6 Spieler Flatteraufschläge machen, die ohne Rückraum spielt, darf man nicht verlieren.“
Die ersten beiden Sätze gingen knapp verloren, beides Mal wurde es dem SV Fellbach zum Verhängnis, dass kurz vor Satzende zu viele Eigenfehler gemacht wurden. Immer wenn sich die Schwaben heran gekämpft hatte, beging einer der Mitstreiter einen Fehler, der dann das Ende des Satzes bedeutete.
Mit der Einwechslung von Jörg Ahmann zu Beginn des dritten Satzes wurde zwar der Angriff stabiler, doch schlug die TG Bad Soden nicht auf ihn auf, so dass die Annahme weiterhin sehr ungenau blieb. Dennoch gewann man den Satz mit 25:22 und die knapp 250 Zuschauer hofften auf die Wende. Die Mannschaft lag dann auch mit 20:17 in Front, doch dann brach sie völlig ein. Bis zum 20:24 gingen 7 Punkte in Folge durch elementarste Fehler verloren.
Der deutlichste Unterschied zwischen den beiden Mannschaften gestern war, dass die TG Bad Soden den Traineranweisungen folgte, beim SV Fellbach war dies nicht festzustellen, was sich am einfachsten auf die Aufschläge projizieren lässt. Vermieden die Bad Sodener, den Aufschlag auf Fellbachs besten Annehmer Jörg Ahmann, so schlug man beim SV Fellbach (wenn der Ball über das Netz kam) mit Vorliebe auf Volker Braun auf, seines Zeichens ehemaliger Erstligaspieler, der für seine stabile Annahme bekannt sein dürfte.
Angesichts
der nun anstehen schweren Aufgaben in Delitzsch, zu Hause gegen Dachau, und der
gestern gezeigten Leistung bleibt zu hoffen, dass der SV Fellbach nicht nach
unten durchgereicht wird.
| Deutschland - Berliner Zeitung |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
SCC
spielt um zweiten Startplatz
Der SCC Berlin kann im letzten Spiel der Champions League die Weichen für die nächste Saison stellen. Wenn der deutsche Meister am Mittwoch bei Pamapol AZS Czestochowa mindestens zwei Sätze gewinnt, würde er dem deutschen Volleyball für ein weiteres Jahr einen zweiten Platz in der Champions League sichern.
Die
Aussichten auf Schützenhilfe am grünen Tisch stehen schlecht. Der SCC hatte
nach dem 2:3 gegen Treviso Protest eingelegt, weil ein nicht im Protokoll
vermerkter Spieler mitgewirkt hatte. Eine Rückmeldung vom europäischen Verband
CEV steht noch aus.
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
Für
die SCC-Volleyballer geht es heute in Polen um mehr als den Erhalt eines
Champions-League-Platzes
Die
Pisten sind bestens präpariert, die Sonne strahlt - und der Himmel ist blau und
wolkenlos. Herrlichstes Wintersport-Wetter in Obertauern. "Wunderschöne
Bedingungen", schwärmt Kaweh Niroomand über seinen Ski-Urlaub in Österreich.
Aber auch in 2200 Metern Höhe ist nicht alles perfekt: "Da ist natürlich
immer noch der Wermutstropfen vom Wochenende", schränkt der Manager des SC
Charlottenburg ein.
Was
sich Sonntag in Dessau ereignete, hatte Niroomand auch gestern - zwei Tage später
und 700 Kilometer südlich - noch nicht verarbeitet: Beim ersten Showdown
zwischen den ewigen Rivalen der Volleyball-Szene wollte der SCC den Pokal an die
Spree holen. Stattdessen nahm ihn nach dem 3:2-Sieg der VfB Friedrichshafen
wieder mit an den Bodensee - zum sechsten Mal seit 1998.
Da
wird das Gewinnen zur Routine, könnte man meinen. Die Realität sah anders aus:
Trainer Stelian Moculescu sank jubelnd auf die Knie, die Spieler hüpften
ausgelassen auf dem Feld. Die Meisterschale hatte man im April an den SCC
verloren, nun sollte der Pokal nicht auch noch den Besitzer wechseln. Schnell hätten
sonst die Worte "vollständige Wachablösung" die Runde gemacht.
Nun
konnte Moculescu feststellen: "Vor der Saison wurde die neue Mannschaft von
vielen belächelt. Dass sie jetzt so großartig gefightet hat, ist eine
Genugtuung." Er sprach auch von einem Gegner, "der inzwischen
gleichwertig ist." Nach Jahren der teilweise überdeutlichen
Friedrichshafener Dominanz hat der SCC aufgeschlossen. Aber wie schon in der
Champions League fehlte es an der Konstanz, um ein ausgeglichenes Spiel als
Sieger zu beenden.
Die
Freude, mit dem einst alleinigen Branchenführer gleichgezogen zu haben, hielt
sich nach der Niederlage verständlicherweise in Grenzen. Sebastian Prüsener
standen die Tränen in den Augen, er war in den vergangenen beiden Jahren mit
Unterhaching im Final Four an Friedrichshafen gescheitert. Dieses Mal sollte es
endlich klappen.
Alle
- egal ob ein Routinier wie Marco Liefke oder ein Youngster wie Robert Kromm -
waren am Boden zerstört. "In dieser Form habe ich das noch nicht
erlebt", sagt Niroomand. Viel Zeit, die erste Saison-Niederlage auf
nationaler Ebene wegzustecken, bleibt nicht. Bereits heute steht das achte Spiel
in drei Wochen an, ein ganz wichtiges noch dazu.
Beim
polnischen Meister Pamapol AZS Czestochowa tritt der SCC zum letzten Mal in der
Champions League an. "Die Frage ist, wie die Mannschaft die Enttäuschung
vom Sonntag verarbeitet", glaubt Niroomand. Es geht nicht nur darum, sich
ordentlich aus dem Kreis der besten europäischen Teams zu verabschieden,
sondern um den dritten Gruppenplatz.
Gewinnt
der SCC zwei Sätze, bleibt er Dritter und der Deutsche Volleyball-Verband
stellt auch in der kommenden Saison zwei Starter (Friedrichshafen hat Platz drei
in Gruppe D bereits sicher). "Aber man kann da nicht hinfahren, um auf zwei
Sätze zu spielen", erteilt Niroomand allen Rechenspielen eine Absage.
Über
den nach der Partie am vergangenen Mittwoch gegen Sisley Treviso (2:3)
eingelegten Protest - die Italiener hatten einen Akteur eingesetzt, der nicht
auf dem Spielberichtsbogen gestanden hatte - wird vor dem heutigen Spiel nicht
mehr entschieden. Hilft sich der SCC dort selbst, interessiert das Ergebnis am
Grünen Tisch ohnehin keinen mehr.
Sebastian Schlichting
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
Schwerin
kann sich bei der Pokal-Endrunde auf DVV-Nationalspielerinnen freuen
Schwerin
Die Volleyball-Fans dürfen sich freuen: Am Wochenende stehen bei der Endrunde
um den DVV-Pokal in Schwerin auch sieben Nationalspielerinnen auf dem Parkett.
Christina
Benecke (Hamburg), Atika Bouagaa, Cornelia Dumler (beide Münster), Kathy
Radzuweit, Julia Schlecht, Judith Sylvester (alle Leverkusen) und Lokalmatadorin
Kathleen Weiß vom Schweriner SC gehörten Anfang Januar zur DVV-Auswahl, die
sensationell die Olympia-Qualifikation in Baku/Aserbaidshan geschafft hatte.
"Wir hatten eigentlich keine Chance, aber die haben wir genutzt. Ein
bisschen Glück hatten wir aber auch", freut sich noch heute
Damen-Bundestrainer Hee Wan Lee, der am Freitag nach Schwerin kommt.
Er
will sich neben seinen Nationalspielerinnen natürlich auch Akteurinnen ansehen,
die im erweiterten Kader stehen. "Es sind viele Spielerinnen noch sehr
jung, ihnen fehlt noch die Konstanz", so Hee Wan Lee, der ganz klar sagt:
"Ich brauche für die Nationalmannschaft Alternativen." Ob das auch
wieder die Italien-Legionärinnen Hanka Pachale und Sylvia Roll sein werden,
darauf ließ sich der Bundestrainer nicht ein. "Jetzt ist alles noch viel
zu früh. Ich muss ja dann sehen, wer mir zur Verfügung steht."
In
diesen Tagen dreht sich sowieso erst einmal alles in Sachen Damen-Volleyball um
die Pokal-Endrunde am Sonnabend und Sonntag. Da bezieht Hee Wan Lee eindeutig
Stellung: "Im ersten Halbfinale ist Schwerin gegenüber Hamburg der
Favorit. Die Zuschauer sind auf der Seite ihrer Mannschaft. Das ist ein
Vorteil." Für das zweite Halbfinale wagt er nicht, sich so weit aus dem
Fenster zu lehnen. "Leverkusen hat sich in dieser Saison in seiner Leistung
stabilisiert. Münster hat Verletzungssorgen. Da muss man abwarten, wie die
Mannschaft das verkraftet. Das wird interessant", so der Bundestrainer, der
aber keinen Tipp auf den Pokalsieger abgeben wollte. "Hamburg ist die schwächste
Mannschaft unter den Vier, alles andere ist offen. Und besonders dann im Finale.
Da entscheidet auch die Tagesform."
Martina
Kasprzak
| Hamburg - Die Welt |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
HSB
lädt Hamburgs Sportpolitiker zur Diskussionsrunde
Der
Hamburger Sportbund veranstaltet am kommenden Dienstag (19 Uhr, Haus des Sports)
erneut ein "Sportpolitisches Forum", zu dem alle sportinteressierten Bürger
eingeladen sind. 19 Tage vor der Bürgerschaftswahl stellen sich die
sportpolitischen Sprecher Volker Okun (CDU), Mathias Petersen (SPD), Verena
Lappe (GAL) und Burkhardt Müller-Sönksen (FDP) der Diskussion. Im Anschluss
daran steht auch Bildungs- und Sportsenator Reinhard Soltau für Fragen zur Verfügung.
DW
| Deutschland - Westdeutsche Zeitung |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
Top-Liga-Runde
beginnt am Samstag.
Wuppertal.
Am 7. Februar startet nach der Modusänderung der Volleyball-Bundesliga der
Herren die neue Top-Liga-Runde. Der SV Bayer Wuppertal feiert die Premiere mit
einem Spiel bei evivo Düren. Modusänderung hin oder her beim SV Bayer möchte
man nach den positiven Eindrücken aus der einfachen Hinrunde sportlich weitere
Ausrufezeichen setzen. Grundsätzlich geht es darum, sich eine gute
Ausgangsposition für die Play-offs zu sichern. "Ziel ist Platz drei oder
vier, um dann im Viertelfinale im Zweifelsfall noch ein zweites Heimspiel zu
haben", sagt Teammanager Helmut Glimpf.
Der
56-Jährige sieht vor allem die Vorteile der Top-Liga-Runde: "Junge
Mannschaften wie unsere können in den kommenden Spielen sehr viel lernen, weil
es immer gegen die besten Mannschaften und Volleyballer aus Deutschland geht.
Zudem sind die anderen Teams gegen den SV Bayer immer besonders motiviert. Ich
glaube nicht, dass die Top-Liga-Runde ein Muster ohne Wert sein wird. In Belgien
spielt man im dritten Jahr nach diesem Modus und hört keine negativen
Stimmen."
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
USC-Damen
planen den zehnten Coup
Münster. Der Bus ist bestellt, die Hotelzimmer sind reserviert, der Speiseplan steht: Drei Tage vor Beginn der Endrunde im deutschen Volleyball-Pokal der Damen in Schwerin meldet USC-Geschäftsführer Achim Barbknecht in Sachen Organisation Vollzug. Alles ist arrangiert, nun seien die Sportlerinnen am Zug. Die bestreiten am Samstag ab 17 Uhr das zweite Halbfinale. Gegner ist Bayer Leverkusen. Im ersten Vorschlussrundenspiel prallen zuvor (14.30 Uhr) Gastgeber Schweriner SC und der TV Fischbek Hamburg aufeinander. Bundesliga-Tabellenführer und Titelverteidiger SSV Ulm ist nicht mehr im Rennen. Die Süddeutschen waren im Achtelfinale an Dresden gescheitert, das seinerseits in der Runde der besten acht gegen Schwerin den Kürzeren gezogen hatte.
Für Münster ist das Final Four ein Saison-Höhepunkt. Mehrfach hat Trainer Axel Büring in den vergangenen Wochen die Bedeutung des Pokalwettbewerbes für den USC herausgestrichen. Neun Mal haben die Unabhängigen den Pott bereits geholt. Letztmals 2000 damals vor eigenem Publikum.
Sehr intensiv bereitet sich die Mannschaft auf die erste Entscheidung der Saison 2003/04 vor. Die Generalprobe misslang das Ligaspiel in Fischbek verlor Münster am Sonntag nach mäßiger Leistung verdient 1:3. Alle seien danach enttäuscht und ein bisschen traurig gewesen, meinte Büring. Aber niemand ist am Boden zerstört. Am Wochenende haben wir die Chance, zu zeigen, dass wir besseren Volleyball spielen können.
In Hamburg fehlten dem USC der nötige Mumm und der letzte Biss. Darüber hinaus habe sich jede Einzelne zu lange über persönliche Fehlleistungen geärgert. Büring: So etwas kann nicht gutgehen. Im Spiel musst du Fehler akzeptieren und weitermachen. Das ist nicht geschehen, es war offenbar nicht unser Tag.
Während des Krafttrainings gestern Morgen hat der 36-Jährige mit den Spielerinnen gesprochen und die Liga-Niederlage aufgearbeitet. Damit ist die Angelegenheit vom Tisch, alle Blicke richten sich nach vorn. Bis zur Abreise wird im Training insbesondere an der Schnelligkeit gearbeitet.
Zwölf
Spielerinnen machen sich am Freitag auf den Weg in die Landeshauptstadt
Mecklenburg-Vorpommerns. Es fehlen die am Knie schwer verletzten Zuspielerinnen
Kim Staelens und Sandra Aßmann. Erste Stellerin ist Hella Jurich, als zweite
Kraft auf dieser Position hält sich Katharina Holzgreve bereit. Die 17-jährige
Schülerin aus der Zweitligamannschaft nimmt seit Ende vergangener Woche am
Training der Ersten teil.
Wilfried
Sprenger
| Deutschland - VV Berlin-News |
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Mittwoch. 04. Februar 2004 |
Am kommenden Wochenende treffen sich die besten, beim B-Pokal qualifizierten Länderteams der Jugend für den letzten Höhepunkt der jeweiligen Jahrgänge, den A-Pokal. Unsere "Großen" trainieren und bereiten sich in ihren Winterferien gewissenhaft vor, um Berlin standesgemäß gut aussehen zu lassen.
Beide Teams landeten beim B-Pokal vor 15 Monaten
noch weit vorne, jetzt geht es darum, die Entwicklung positiv zu bestätigen.
Der A-Pokal ist offiziell die "Abschluss-Station" in der Förderung
der Deutschen Volleyball-Jugend, deshalb geben die Jugendlichen bei diesem
Turnier noch mal alles - denn: Danach gibt es keine Chance mehr auf Revanche,
weil es der letzte Ländervergleichswettkampf eines Jahrgangs darstellt.
Bei den Jungen spielt der Jahrgang 1985/86, bei dem wir glücklicherweise einige Jugendnationalspieler (4 Hallen und 2 Beach-Kader) haben, die beim VCO trainieren und eine echte Verstärkung sein dürften. Aber das alleine bringt uns nicht selbstredend in die Favoritenrolle, denn beim letzten Pokal und auch bei einem Freundschaftsturnier musste man sich der sehr starken und kompakten Truppe aus Baden-Württemberg geschlagen geben. Kein Wunder, denn auch dort spielen einige in der Jugendnationalmannschaft, die letztes Jahr so erfolgreich (Sieg beim 8-Nationenturnier, Finale bei der Jugendolympiade, gute EM-Platzierung) aufspielte.
Wenn alles glatt läuft, kommt es hoffentlich wieder einmal mehr zum "Kampf der Giganten". Aber bis dahin ist der Weg steinig und beschwerlich, weil auch die anderen Teams erstens nicht schlechter geworden sind und zweitens das Feld kaum kampflos räumen werden. Es macht halt noch immer Spaß dem "großen Berlin" eine Niederlage zuzuführen und deshalb werden alle besonders motiviert sein. Mit einem kleinen Handicap reist die Truppe um Landestrainer Gerhard Prenzel bereits an, muss sie doch ihren etatmäßigen Zuspieler Sebastian Kühner an die Jugendnationalmannschaft des Jahrgangs 87/88 abtreten, die als zehnte Mannschaft am Turnier teilnimmt. Marcus Steck und Pomi werden wohl aber in der Lage sein, die Pässe so zu stellen, dass unsere Jungs wie gehabt schmettern können.
"Das größte Problem", so Prenzel, "ist der Umstand, dass die Jungs aus fünf verschiedenen Mannschaften und unterschiedlichen Leistungsklassen kommen. So reicht die Spannbreite von der zweiten Bundesliga bis zur Berlin-Liga." Doch aufgrund des verstärkten gemeinsamen Trainings sollte diese Hürde gemeistert werden. Zielstellung so Prenzel und Leistungssportwart Koch unisono ist "der Madaillenrang".
Bei den Jungs werden mitspielen:
Marcus Steck, Pomi Pomerenke, Paul Pelzer, Dirk Westphal, Tilo Backhaus, Marcus
Böhme, Marc Lau, Eric Dofour, Falko Steinke, Clemens Beyer und Tom Götz.
Vorrundengegner am Samstag werden sein: MeckPom,
NRW, Sachsen und Hamburg.
Bei den Mädchen spielt der Jahrgang 1986/87, wo wir mit Romy Richter, Marlit Fischer, Inga Vollbrecht und Kristin Kasperski sowie Fredi Fischer (Beach) auch einiges an Jugendnationalspielerinnen aufzubieten haben. Ähnlich wie bei den Jungs wird es ein enger Kampf zwischen mehreren Mannschaften, wobei die Leistungsdichte bei den Mädels etwas enger ist als bei den Jungen. Wie bei den Jungen ist die Mannschaft auch ein wenig geschwächt, weil die Breite fehlt. Das kommt dadurch, dass Marika Steinhauff, Sophia Labs und Saskia Leonard mit der Jugendnationalmannschaft des Jahrgangs 88/89 teilnehmen. "Dennoch darf und soll dies keine Ausrede sein, denn die Ambitionen unseren Teams sind ähnlich hoch wie bei den Jungs", so Landestrainer Janos Toth.
Leistungssportwart Koch sieht logischerweise die Zielstellung "auch bei den Mädchen in den Medaillenrängen, wobei wir insgesamt als Team Berlin unsere ausgezeichnete Jugendarbeit bei diesem Turnier dokumentieren wollen".
Bei den Mädchen spielen: Romy Richter, Marlit Fischer, Fredericke Fischer, Inga Vollbrecht, Dominice Steffen, Kristin Kasperski, Katja Küchler, Nora Götz.
Die Auslosung der DVJ brachte bei den Mädchen in der Vorrunde folgende Gegner: Bayern, Niedersachsen, Hessen und die Jugendnationalmannschaft Jahrgang 88/89.
Als
Delegationsleiter begleiten wird beide Mannschaften der Jugendsportwart des
Verbandes, Olaf Wandelt.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel