News

Donnerstag, 05. Februar 2004 

Fortuna will es wiederhaben
Neue Saison für SSV-Volleyballerinnen ungewiss
Weltmeisterschaft der Behinderten 2004 in Mettmann
Sturzflug eines einstigen Riesen
Eimsbüttel: Gute Zeiten – Schlechte Zeiten
VfB Friedrichshafen ohne Chance gegen Moskau
Berlin geht sang- und klanglos unter
Czaja ist Präsident der Flughunde
Der Pokal - ein besonderes Kapitel
DSB-Präsident bekennt sich zum Hamburger OSP
Vorsicht: Die Gegner sind zu unterschätzen
Für Schwerin folgt nun die Kür
Fischbek ohne große Alternativen

Februar 2004

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - Fortuna Kyritz-News 

Donnerstag. 05. Februar 2004

Fortuna will es wiederhaben

Höpfners Hemd herausgefischt  

KYRITZ Ein Mithilfeersuchen der etwas ungewöhnlichen Art beschäftigt Harald Schmidt. Der Manager des Bundesligateams der Volleyballer von Fortuna Kyritz sucht ein Trikot, und zwar das von Hannes Höpfner. Es ist leicht zu identifizieren, trägt erstens den Namenszug, zweitens die Nr. 17. Dass ein einziges Hemd über 150 Euro kostet, steht nirgendwo, ist aber der handfeste Grund dafür, dass Schmidt an das Gewissen seines Mitnehmers appelliert.

Denn von allein ist das Trikot nicht verschwunden. Es befand sich im Wäschekorb der Volleyball-Recken, der wiederum - ein Missverständnis soll schuld gewesen sein - drei Tage unbeaufsichtigt im Gang des Sport- und Kulturzentrums stand. Bis Donnerstag vor den Winterferien konnte jeder zugreifen, der vorbeikam.

Warum gerade Höpfners Oberbekleidung so begehrt war, ist dem Manager völlig unklar. Jedenfalls möchte Harald Schmidt das Trikot zurück. Abgeben ist im Tabak-Ambiente am Marktplatz möglich. Wer etwas weiß über den Verbleib, kann sich auch unter - 033971/6 63 13 melden.

 

Deutschland - www.yahoo.de  

Donnerstag. 05. Februar 2004

Neue Saison für SSV-Volleyballerinnen ungewiss

Ulm (dpa) - Die Zukunft des SSV Ulm in der Volleyball-Bundesliga der Frauen ist ungewiss. Im Etat von rund 700 000 Euro für die kommende Saison fehlen dem deutschen Meister und Pokalsieger der Saison 2002/2003 nach Angaben des Managers Heinz Widmaier noch rund 80 Prozent.

Ulm steht im Final Four des Top Teams Cups. Aliud Pharma hat durch den in der laufenden Saison als Ausfallbürgschaft vorgestreckten Sponsorenbetrag seine finanziellen Möglichkeiten für die neue Serie bereits ausgeschöpft.

 

Deutschland - www.volleyballer.de  

Donnerstag. 05. Februar 2004

Weltmeisterschaft der Behinderten 2004 in Mettmann

Der Vertrag für die Weltmeister mit dem Volleyball-Weltverband ist unter Dach und Fach / Deutsche Nationalmannschaft trifft in der Vorrund auf die Mannschaft aus Polen, USA und Griechenland.

Auf Einladung des Organisationskomitees und des Bürgermeisters der Stadt Mettmann fand am 31. Januar 2004 die offizielle Auslosung der Vorrunden-Gruppen für die Volleyball Weltmeisterschaft der Behinderten Mettmann 2004 statt. Bürgermeister Bodo Novodworski hatte aus diesem Anlass die Volleyball Nationalmannschaft, Vertreter aus Sport, Politik und Wirtschaft in den Rathaussaal eingeladen. Genau 70 Tage vor Beginn der Veranstaltung hat Jochen Wollmert, Paralympicsieger im Tischtennis aus Mettmann, die Ziehung der Gruppenteilnehmer übernommen.

Unter Aufsicht des Weltverbandes WOVD (World Organisation Volleyball for Disabled) persönlich vertreten durch Gerard Brouwers sowie der deutschen Nationalmannschaft mit ihrem Trainer Athanasios Papageorgiou als Gastgeber wurden folgende Gruppen-teilnehmer ausgelost:

Der Spielmodus

Start der Vorrunde ist am 12. April 2004 durch das Auftaktspiel der Deutschen Nationalmannschaft. In dieser Runde wird nach dem Prinzip jeder gegen jeden gespielt. Im Viertelfinale trifft dann der Erste der Gruppe A auf den Vierten der Gruppe B und der Zweite jeder Gruppe auf den Dritten der anderen Gruppe.

Die Sieger der Viertelfinale spielen dann im Halbfinale während die Verlierer um die Plätze 5-8 kämpfen. Im Finale am 17. April 2004 spielen die Sieger der Halbfinalspiele um dem WM Titel und die Verlierer um die Bronze Medaille.

Gruppen:

Gruppe A Gruppe B
Deutschland Kanada
Polen Slowakei
USA Israel
Griechenland Kambodscha

Vertragsunterzeichnung zur Volleyball Weltmeisterschaft

Während der Veranstaltung fand auch die offizielle Vertrags-unterzeichnung des Kreissportbundesettmann e,V. durch den Geschäftsführer Hans-Willi-Berkenusch und Gerard Brouwers als Vertreter des Weltverbandes statt.

Seinen Besuch nutzt Brouwers auch, um einen persönlichen Eindruck von den Sporthallen und der Stadt Mettmann als Austragungsort zu bekommen. Das positive Ergebnis seiner Inspektion sorgt beim Organisationskomitee und den Verantwortlichen der Stadt für freundliche Minen.

Der WM-Song nach Mettmann

Das nächste Highlight im Vorfeld der Volleyball Weltmeisterschaft ist bereits in wenigen Wochen mit der Premiere des WM-Songs für die Veranstaltung. Am 12. März 2004 um 19.30 Uhr präsentiert die Sängerin Susa Wagner gemeinsam mit der Nationalmannschaft den Ohrwurm in der Stadthalle Mettmann. Zu der Präsentation und natürlich zum Mitsingen sind alle sport- und natürlich musik-begeisterten Bürger herzlich eingeladen.

Weitere Termine im Überblick

15. März 2004    Präsentation der Weltmeisterschaft bei Bundesligaspielen
15. März 2004    Start des Kartenvorverkauf
01. bis 09. April  Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft
11. April 2004     Eröffnungsfeier in der Neandertal-Halle
12. April 2004     Eröffnungsspiel der deutschen Nationalmannschaft
17. April 2004     WM-Finale

Weitere Information unter www.volleyball2004.com

 

Deutschland - Cellesche Zeitung 

Donnerstag. 05. Februar 2004

Sturzflug eines einstigen Riesen

Fehlender Nachwuchs, mangelndes Engagement und sportliche Misserfolge. Der Celler Herren-Volleyball steckt in der Krise. Seit dem finanziellen Zweitliga-Rückzug des SV Altencelle ist ein permanenter Abwärtstrend zu beobachten. Eine Entwicklung, die durch Zahlen untermauert wird. In nur 3 von 17 Vereinen pritscht und baggert die männliche Jugend.

Fabian Buhr, 2. Vorsitzender und Jugendwart des Kreisvolleyballverbandes Celle, kennt die Problematik. „Seit Jahren verschlechtert sich die Situation“, klagt er und führt diese auf Fachpersonal-Mangel und Versäumnisse in der Vergangenheit zurück. „Bereits zu Altencelles Zweitligazeiten wurde der Schwerpunkt auf Betreuung höherklassiger Teams gelegt und die Nachwuchsarbeit vernachlässigt“. 

Aktuell hat die männliche Jugend nur noch beim SV Nienhagen, TuS Lachendorf und dem VfL Westercelle die Chance auf Erlernung erster Grundlagen. Zwar hält Buhr die Lachendorfer und Nienhagener Jugend für talentiert. „Den Jugendlichen fehlt jedoch die Anbindung an höhere Spielklassen in den jeweiligen Vereinen und somit eine Perspektive für eine Weiterentwicklung“.So ist dem Celler Herren-Volleyball jegliche Grundlage für eine baldige Rückkehr in höherklassigere Regionen genommen.

Stattdessen ist seit dem finanziellen Rückzug des Zweitligisten SV Altencelle (1999) ein permanenter Abwärtstrend zu beobachten. Erfolge vergangener Jahrzehnte (MTV mit größter Volleyball-Abteilung Deutschlands in den 70er Jahren, Erstliga-Aufstieg in den 80ern und Altencelles Zweitliga-Dasein in den 90ern) sind sportlicher Tristesse gewichen. Kaum verwunderlich, dass die Herzogstädter mit dem SVA, MTV Celle und TuS Unterlüß lediglich drei Landesligisten vorzuweisen haben. 

Durchschnittsalter weit über 30 Jahre

Obwohl MTV und SVA aussichtsreiche Verbandsliga-Aufstiegschancen besitzen, besteht kein Anlass für Optimismus. Das Durchschnittsalter der Ändra- und Schönfelder-Generation beträgt weit über 30 Jahre. Sieben SVA-Volleyballer sind gar älter als 40, ihr Leistungszenit längst überschritten. „Mehr als Verbandsliga ist nicht drin. Wir würden gern jüngere Spieler einbauen. Doch die haben wir nicht“, bedauert SVA-Trainer Philip Wehr. Ansichten, die auch vom MTV-Coach Marc Siegesmund geteilt werden. „Die Nachwuchssituation ist ganz schlecht.“ Beide führen das Talentdefizit auf vielfältiges Freizeitangebot zurück. Zudem glaubt Wehr, viele jüngere Spieler seien im Zuge krampfhafter Aufrechterhaltung höherer Ligen verheizt worden. 

Sonderstellung des TuS Unterlüß

Der TuS Unterlüß, der jüngst mit Alexander Koroginski den Ex-Trainer der ukrainischen Olympiamannschaft anheuerte und ein durchaus talentiertes und junges Team besitzt, muss aus zweierlei Gründen aus der Debatte ausgeklammert werden. Zum einen wegen der geographischen Entfernung, zum anderen wegen des dort spielenden Kollektivs russischer Aussiedler, die der Gemeinschaft wegen spielen.Entscheidend für den Sturzflug ist der Rückzug passionierter Volleyballer wie Wolfgang Heßelbarth oder Diethard Behr. Insbesondere die Pensionierung des Sportlehrers und Vereinstrainers Behr schmerzt. Aber auch Heßelbarth feierte am KAV-Gymnasium große Erfolge mit „seinen“ Schulmannschaften.

Später traf er einige der Schüler in der von ihm trainierten Bundesliga-Mannschaft des MTV Celle wieder.Bis heute wird vergebens nach adäquatem Ersatz für derart vorbildliche Pionier- und Aufbauarbeit gesucht. „Die Jugendarbeit wurde nicht intensiv und kontinuierlich genug fortgesetzt. Es fehlen Volleyball-Verrückte“, kritisiert Diethard Behr.

Zu den wenigen Hoffnungsträgern gehört Fabian Buhr. Der Jugendspielwart des VfL Westercelle ist mitverantwortlich dafür, dass die VfL-Nachwuchsabteilung seit fünf Jahren floriert und 130 Kinder, davon 35 Jungen, umfasst. „Neben dem abwechslungsreichen Training bieten wir Jugendfreizeiten, Turniere und viele Wettkämpfe an“, antwortet Buhr auf die Frage nach dem Erfolgsrezept. Gleichzeitig betont er, dass „die wichtigste Voraussetzung für erfolgreiche Nachwuchsarbeit das persönliche Engagement ist“. Womit das Hauptargument für die Celler Herren-Volleyballkrise wieder augenscheinlich wird.

Arek Marud

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News 

Donnerstag. 05. Februar 2004

Eimsbüttel: Gute Zeiten – Schlechte Zeiten

ETV gegen VCNAL  2:3 ( 25:23,14.25,25:23,19:25 und 8:15)

Eine schlechtere Vorbereitung als auf diesen Spieltag ist wohl kaum möglich: Krankheitsbedingt hat das Training am Montag gar nicht  und Donnerstag nur im kleinen Kreise stattgefunden (4. Personen). Auch der Trainer war/ist noch stark angeschlagen und konnte die gesamte Woche und auch am Spieltag nicht dabei sein. Ebenfalls mussten der ETV an diesem Spieltag auf seine beiden Mittelblockerinnen Kaddi und Katja verzichten, da sie immer noch gesundheitlich angeschlagen waren.

Nichtsdestotrotz sind 11 Spielerinnen (!!!) mit einem Coach aufgelaufen. An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank an Uli (und Paul) der uns den gesamten Spieltag zur Seite stand und zur Unterstützung  auch eine Spielerin aus seiner Mannschaft (Miri Hölscher) mitgebracht hatte.

Und nun endlich einmal zu einer guten Nachricht. Die Armada hat eine neue Spielerin zu begrüßen. Tina Wacher ist schon seit einiger Zeit als Trainingsgast bei den ETV-Damen dabei und hat sich nun endlich dazu entschlossen, Ihren Spielerpass abzugeben. Herzlich willkommen und hoffentlich weiterhin so viel Spaß wie bisher.

Trotz der schlechten Vorzeichen war die Armada fest entschlossen, das Spiel zu gewinnen. Die „alten“ (damit sind wir ETVerinnen gemeint) wollten den „jungen“   ( VCNAL)  mal zeigen, wo der Hammer hängt. Am Anfang sah es auch ganz gut für den ETV aus. Die beiden Neuzugänge haben sich gut in die Mannschaft eingefunden und klasse gespielt. Vor allen Dingen Tina kristalisierte sich nach und nach  über Außen und Hinterfeldangriff zur Hauptangreiferin heraus. Nachdem der ETV den ersten Satz mit 25 zu 23 knapp für sich entscheiden konnte, sollte es eigentlich so weitergehen. Die Betonung liegt auf eigentlich!

Irgendwie lief es im 2. Satz durch die Bank weg nicht so recht, er musste mit 14 zu 25 Punkten an den Gegner abgegeben werden. Zwar konnte sich der ETV im 3. Satz wieder etwas fangen und ihn knapp mit 25 zu 23 für sich entscheiden, aber  so richtig hatten die Spielerinnen noch immer nicht wieder ins Spiel gefunden. Die Annahme wurde immer ungenauer und auch die Aufschläge ließen nach und so  wurde leider auch der 4. Satz  verloren(19 zu 25).

Man merkte nun eben doch, dass die Mannschaft nicht topfit  war und es so einige Abstimmungsschwierigkeiten gab. Der anfängliche Biss war weg und so verwundert es nicht, dass auch der entscheidende letzte Satz nach insgesamt 1 Stunde und 52 Minuten mit 8 zu 15 an VCNAL ging. Tja, dumm gelaufen aber manch mal kommt es erstens eben anders und zweitens als man denkt..

Bleibt nur zu hoffen, dass die Vorbereitung auf unseren nächsten Gegner Kiel Holtenau besser läuft und alle Spielerinnen wieder  bei der Stange sind.

Maike Böhnke

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Donnerstag. 05. Februar 2004

VfB Friedrichshafen ohne Chance gegen Moskau

Bundesligaspiel abgesagt

FRIEDRICHSHAFEN - Schon vor dem Spiel gegen den russischen Vertreter Odintsovo Moskau war der frisch gekürte Pokalsieger VfB Friedrichshafen ohne große Chancen. Vier wichtige Spieler lagen krank im Bett oder saßen dick vermummt auf der Tribüne. Teammanager Ulf Quell konnte ebenfalls nicht erscheinen, Trainer Stelian Moculescu saß mit 40 Grad Fieber auf der Bank.

So kam der 18-jährige “YoungStar” Sebastian Schwarz zu einem unverhofften Champions League Einsatz. Bisher nur in der zweiten Bundesliga eingesetzt, machte er seine Sache erstaunlich gut.

Im ersten Satz schaffte es der VfB Friedrichshafen nur einmal, mit den Russen gleich zu ziehen (von 6:10 auf 10:10). Danach ging den Häflern die Puste aus. Die gleiche Situation auch im zweiten Satz. Das Team um Zuspieler Robert Koch fand keine neuen Energien und musste einen zweiten Satzverlust hinnehmen.

Symptomatisch für die unglückliche Situation des VfB: Beim Stand von 9:16 ging bei Libero Alexis Valido nichts mehr: das Fieber stieg und er musste die Halle vom Fleck weg verlassen.

Wer gedacht hatte, dass damit das Spiel schon gelaufen war, lag falsch. Während des dritten Satzes schaffte es der VfB Friedrichshafen, angetrieben von 2500 begeisterten Zuschauern, das Unmögliche möglich zu machen. Beim Stand von 17:21 brachte Moculescu Ilja Wiederschein und ließ mit zwei Zuspielern weiterspielen.

Wiederschein machte die nächsten fünf Punkte fast allein - schlug gut auf, spielte zu und schloss im Angriff erfolgreich ab. Auf diese Weise holte sich das Team vom Bodensee den 25:23-Satzgewinn.

Plötzlich waren sich Fans und Mannschaft sicher, dass eine Revanche für die Niederlage in Moskau möglich sein. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen begann. Als der Satz sich jedoch dem Ende entgegenneigte, setzte sich Odintsovo einige Punkte ab. Moculescu versuchte, die Russen mit zwei Auszeiten aus dem Konzept zu bringen, aber Moskaus Aufschläge waren zu stark. Sie bauten ihren Vorsprung Punkt für Punkt aus und gewannen das Spiel mit 3:1 (25:22, 25:17, 23:25, 25:19).

Für den VfB Friedrichshafen endet damit die Champions League nach der Vorrunde. Der dritte Gruppenplatz sichert allerdings den Startplatz für den Deutschen Meister 2004.

Wegen der vielen Krankmeldungen hat der VfB Friedrichshafen sein Heimspiel gegen TSV Unterhaching von Sonntag, 8. Februar, auf Dienstag, 9. März verschoben.

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Donnerstag. 05. Februar 2004

Berlin geht sang- und klanglos unter

Der deutsche Meister SCC Berlin hat den Verbleib in der Champions League verpasst. Das Team von Trainer Mirko Culic verlor das letzte Gruppenspiel beim polnischen Titelträger Pamapol AZS Tschenstochau (Czestochowa).
Die Berliner gingen nach nur 65 Minuten sang- und klanglos 0:3 (8:25, 23:25, 10:25) unter, rutschten auf Rang vier der Gruppe A ab und verloren damit einen Startplatz in der «Königsklasse» für den deutschen Volleyball.

Dadurch haben die deutschen Männer in der kommenden Saison nur einen Quotenplatz für die höchste Spielklasse, den der deutsche Pokalsieger VfB Friedrichshafen unabhängig vom Heimspiel am Abend gegen Iskra Odintsowo Moskau bereits gesichert hat. 

Um Dritter zu werden und ebenfalls die Klasse zu halten, hätten die Berliner 2:3 verlieren können. Die Mannschaft, in der Nationalspieler Marco Liefke mit einem Infekt ausgewechselt werden musste, lieferte aber eine indiskutable Leistung ab. Nur im zweiten Durchgang bei eigener 23:21-Führung bestand die Chance auf einen Satzgewinn.

 

Deutschland - Berliner Zeitung 

Donnerstag. 05. Februar 2004

Czaja ist Präsident der Flughunde

el. - MARZAHN-HELLERSDORF. Der 28-jährige CDU-Abgeordnete Mario Czaja ist jetzt Präsident der Berliner Volley-Dogs und damit der jüngste Präsident im deutschen Profisport. Die "Flughunde" spielen in der Männer-Volleyball-Bundesliga und stehen dort gegenwärtig auf dem achten Platz. Gegründet wurde der Verein am 11. April 2001. 

Czaja, gewählt im Bezirk, ist der gesundheitspolitische Sprecher seiner Fraktion im Abgeordnetenhaus. Seit August 2002 leitet er für eine Tochterfirma von GegenbauerBosse Berlin die Unternehmensentwicklung.

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Donnerstag. 05. Februar 2004

Der Pokal - ein besonderes Kapitel

Im siebten Anlauf gewann SSC 2001 erstmals den Pott / 1998 bitterste Niederlage

Schwerin Der Schweriner SC und der DVV-Pokal, das ist ein besonderes Kapitel in der Vereins-Geschichte. Nach zweijähriger Pause stehen die SSC-Damen an diesem Wochenende vor heimischem Publikum wieder in der Endrunde der besten Vier. Die letzte Final-Teilnahme 2001 krönte die Mannschaft um den damaligen SSC-Kapitän Christina Schultz mit dem Gewinn des Potts.

"Das war für mich ein herausragendes Ereignis, zumal Schwerin zuvor x-mal versucht hat, den Pokal zu gewinnen", erinnert sich der damalige SSC-Trainer Michael Schöps. Der gebürtige Bonner holte mit seinem Team zum ersten Mal nach der Wende die begehrte Trophäe nach Mecklenburg. Zuvor hatte aber auch er schon zweimal den Anlauf mit dem SSC unternommen, war jedoch 1999 und 2000 jeweils im Endspiel gescheitert. Der heutige Coach der Roten Raben aus Vilsbiburg hatte nahtlos an seine Vorgänger angeknüpft. 1993, 1995 und 1998 verlor Schwerin jeweils das Finale. 1997 belegte man Platz drei.

Michael Schöps, DVV-Pokal und Schwerin: Da werden nicht nur die Erinnerungen an eben den bislang einzigen Triumph des SSC wach. Schöps fügte dem Schweriner SC wohl auch die bitterste Pokal-Niederlage in der Geschichte zu. Denn als die Mecklenburger zum ersten Mal 1998 Gastgeber der Vierer-Endrunde waren, machte der Rheinländer den Schwerinern mit seinem damaligen Verein VEW Telnet Schwerte einen dicken Strich durch die Rechnung. Mit 3:2 gewannen die Westfalen gegen den SSC das Endspiel. "Das war etwas ganz Besonderes, zumal ich als Trainer meinen ersten Titel holte. Wir waren damals selbst überrascht, da wir nur als Tabellensiebter zur Endrunde angereist waren. Wir haben aber unsere Außenseiterrolle hervorragend genutzt", so Schöps, der auch an diesem Wochenende in der Halle sein wird. Er verlor im Viertelfinale mit den Roten Raben klar mit 0:3 gegen den USC Münster. "Für uns kam das Viertelfinale in der Entwicklung zu früh. Münster war einfach souveräner", so Schöps, für den es keinen Favoriten auf den Pokalgewinner gibt: "Das ist eine typische Endrunde, wo jeder jeden schlagen kann. Schwerin hat Heimvorteil, Münster die Meriten, Leverkusen spielt hervorragenden Volleyball und schwimmt auf einer Welle, Hamburg ist Außenseiter. Wenn da jeder seine Rolle einnimmt, dann hat jeder die Chance auf den Sieg", so Schöps.

Und dass jeder jeden schlagen kann, da geht auch Jana Müller mit. Die SSC-Spielführerin, die schon 1998 als 19-Jährige in der Endrunde am Netz stand und auch 2001 beim Pokal-Erfolg dabei war, will keine Vergleiche zu den Jahren zuvor ziehen: "Da waren wir eine völlig andere Mannschaft und jeweils der Favorit. Diesmal ist das total ausgeglichen. Es wird eine Kopfsache werden und auf die Tagesform ankommen", sagt die 25-jährige Außenangreiferin, die sich auf das Wochenende freut: "Die Endrunde zu Hause - das ist der Lohn dafür, dass wir die zwei Spiele zuvor gewonnen haben. Ich hoffe, dass die Halle voll wird. Das Publikum könnte der siebte Mann auf dem Feld werden."

Martina Kasprzak

 

Deutschland - Die Welt 

Donnerstag. 05. Februar 2004

DSB-Präsident bekennt sich zum Hamburger OSP

Manfred von Richthofen hat sich bei seinem ersten Besuch des Olympiastützpunkts Hamburg / Schleswig-Holstein (OSP) am Dulsbergbad positiv über die Hansestadt als Sportstandort geäußert. Vor dem Hintergrund der Prüfung der Stützpunkte in Deutschland nach den Olympischen Spielen im August in Athen sagte der Präsident des Deutschen Sportbunds (DSB): "Ich kann mir eine Sportlandkarte ohne Hamburg nicht vorstellen. Für uns hat das eine große Bedeutung, denn sonst hätten wir in Norddeutschland ein großes Defizit."

Bildungs- und Sportsenator Reinhard Soltau (FDP) erklärte, dass die Stadt in den kommenden Jahren 6,7 Millionen Euro in den Ausbau des Geländes investieren wolle. Schwerpunkt sollen Anlagen für Beachvolleyball sowie Hallen für Badminton und Judo sein. Zudem sei die Schaffung weiterer Elite-Sportschulen geplant.  

mt

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung 

Donnerstag. 05. Februar 2004

Vorsicht: Die Gegner sind zu unterschätzen

Team 48 in Ludwigslust, Giesen empfängt Bonn.

Hildesheim/Giesen (cen). Fortuna Bonn und die Volley Tigers Ludwigslust zählen in diesem Jahr nicht zur crème de la crème der 2. Volleyball-Bundesliga. Umso größer ist die Gefahr, diese Teams zu unterschätzen. Der TSV Giesen, am Sonnabend um 20 Uhr Gastgeber der Bonner, und der MTV 48 Hildesheim, am Sonntag zu Gast in Ludwigslust, werden sich hüten, die Kontrahenten auf die leichte Schulter zu nehmen.

Der Sprung zurück an die Tabellenspitze hat im Lager der 48er Jubel ausgelöst. Jetzt hat es das Team 48 wieder selbst in der Hand, den direkten Aufstieg in die 1. Liga zu schaffen. Dazu müssen sich die Schützlinge von Trainer Walther Hoch in den nächsten Wochen schadlos halten, um am 6. März für den Saisonhöhepunkt, das Spiel beim Titelkonkurrenten Moers, gerüstet zu sein.

In Ludwigslust steht eine vermeintlich leichte Aufgabe an. Zumindest lässt der Blick auf die Tabelle keinen anderen Schluss zu, denn die Volley Tigers stehen mit sechs Pluspunkten auf dem elften Rang. In den zurückliegenden zwölf Begegnungen gelang ihnen lediglich ein Sieg - gegen Schlusslicht Schüttorf. Dennoch sind die Hildesheimer vorsichtig. Im ersten Saisonspiel gelang zwar ein 3:1, doch die Art und Weise, wie sich die 48er dabei aus der Affäre gezogen haben, war alles andere als souverän.

Im übrigen ist mit dem TuB Bocholt ein neuer Konkurrent um einen der vorderen beiden Plätze erwachsen. Die Bocholter sind seit der Vorrundenniederlage gegen den MTV 48 in sechs Partien ungeschlagen und weisen nach dem 3:2-Erfolg über Moers vom vergangenen Sonntag lediglich zehn Minuspunkte auf - vier mehr als Hildesheim und Moers.

In Giesen sieht man dem Kampf um die Aufstiegsplätze gelassen zu. Am Sonnabend soll das Team von Fortuna Bonn, das vom Ex-Nationalspieler Jörg Brügge trainiert wird, bezwungen werden. (Vorrunde 3:1 für den TSV).

Am vorigen Wochenende dominierten die Schützlinge von Trainer Zeljko Popovic gegen Ludwigslust nach allen Regeln der Kunst. Popovic, sonst nicht leicht zufrieden zu stellen, konstatierte seiner Mannschaft "eine konstant gute Leistung". Abzulesen am Ergebnis: 3:0 in nur 49 Spielminuten.

Gegen Bonn wird der ehemalige Mannschaftsführer Björn Wellershoff in den Kader zurückkehren, denn mit Mario Große Banholt und Halim Nouali fehlen im Mittelblock zwei Stammkräfte. Nach dem Derby gegen Hildesheim hatte Wellershoff seinen Rücktritt erklärt. Nun winkt beim Comeback sogar ein Platz in der Anfangsformation.

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten 

Donnerstag. 05. Februar 2004

Für Schwerin folgt nun die Kür

Münster. Bereits sieben Mal standen sie im Finale, doch erst ein Mal reichte es am Ende, um sich die Krone des Pokalsiegers aufs Haupt setzen zu können. Das war 2001. Und pikanterweise war es in Münster, auf dem Parkett der Sporthalle am Berg Fidel, als sich die Volleyballerinnen des Schweriner SC den Pokalerfolg sicherten. Zunächst warfen sie damals beim Final Four den USC Münster glatt mit 3:0 aus dem Rennen und setzten sich dann im Finale ebenfalls glatt mit 3:0 gegen Bayern Lohhof durch.

Wir sind jetzt einfach dran, meinte denn auch Schwerins Manager Michael Evers mit Blick auf die sechs fehlgeschlagenen Versuche schmunzelte aber dabei. Sieht er seine Mannschaft doch nicht in der Favoritenrolle bei der Endrunde um den Deutschen Volleyball-Pokal am Wochenende. Obwohl man Gastgeber ist und somit sicherlich das eine oder andere Pünktchen aus dem Heimvorteil wird ziehen können, den man gegenüber den drei anderen Teams, dem USC Münster, dem TV Fischbek und Bayer Leverkusen, nun einmal genießt. Gegen den TV Fischbek werden die Mecklenburgerinnen in der Schweriner Kongresshalle das erste Halbfinale bestreiten. Einen Favoriten aus dem Quartett zu benennen das fällt wirklich schwer. Da wird die Tagesform eine entscheidende Rolle spielen, meint Evers.

Die Erwartungen, die in die jungen Schweriner Mannschaft zu Saisonbeginn gesteckt worden sind, haben sich mit dem Erreichen des Final Four bereits erfüllt. Ein Platz unter den ersten vier, entweder am Ende der Meisterschaft oder im Pokal, das war unsere Vorgabe, erklärte Evers. Und von allen vier Teams, die sich am Wochenende um die Pokalehren streiten werden, hat der SC ohne Frage die schwersten Hürden überwinden müssen. Setzten sie doch nicht nur den Pokalträumen des Dresdner SC, sondern auch denen von Pokalverteidiger SSV Ulm ein Ende. Und sie überraschten auch Evers damit. Der hatte sich nämlich für das kommende Wochenende bereits einen anderen Termin in seinem Kalender fest notiert: die Biathlon-WM in Oberhof. Jetzt kann ich leider nicht in Schwerin dabei sein.

Anders natürlich als SC-Trainer Tore Aleksandersen. Der Norweger ist dem Verlauf der Saison bislang zufrieden, trotz einiger Verletzungsprobleme, die es zu überwinden galt. Es sieht ganz o.k aus, sagt er im Hinblick auf das Wochenende. Er hoffe, dass sich seine Mannschaft diszipliniert und konstant präsentiere. Die letzten Tage bis zum Pokalauftritt sind in erster Linie bestimmt von ein wenig Krafttraining, von physiotherapeutischen Maßnahmen zur Entspannung und vom Videostudium. Wir schauen uns aber nur Spiele von Fischbek an, erklärt Alekandersen. Die anderen können noch warten.

Martina Schönwälder

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten 

Donnerstag. 05. Februar 2004

Fischbek ohne große Alternativen

-na- Münster. Die drei anderen Mannschaften sind höher einzustufen als wir. Horst Lüders, Manager beim TV Fischbek, möchte seinem Team gern die Rolle des Underdogs zuschieben, wenn es am Wochenende in Schwerin darum geht, den Pokalsieger im deutschen Frauen-Volleyball zu ermitteln. Ein Blick auf den bisherigen Saisonverlauf in der Bundesliga mag die Prognose von Lüders stärken. Achter sind die Spielerinnen aus dem Norden Hamburgs. Der USC Münster, Bayer Leverkusen und der Schweriner SC grüßen dagegen von den Plätzen zwei, vier und sechs der Tabelle.

Doch hat Fischbeck mit seiner munter aufspielenden Nationalspielerin Christina Benecke am vergangenen Sonntag durch seinen 3:1-Erfolg über den USC Münster aufhorchen lassen. Zudem verloren die Hanseatinnen in der bisherigen Saison etliche Meisterschaftsspiele sehr knapp, konnten mehrfach eine 2:0-Satzführung nicht in einen Sieg ummünzen. Besser als ihr derzeitiger Tabellenstand es vermuten lässt, sind die Schützlinge von Spielertrainerin Marina Chukseeva und ihrem Co., Jonny de Westreicher, sicher einzuschätzen. 

Dem stimmt auch Lüders zu. Doch er verweist noch einmal auf die personellen Probleme, die beim TV herrschen. So hat er aus finanziellen Gründen (Sponsor Phoenix zog sich zurück) den Kader zusammenstreichen müssen. Dazu kam noch der Kreuzbandriss von Juliana Lavrova, eine von ohnehin nur zwei Mittelblockerinnen. Unsere Alternativen sind wahrlich nicht groß, so Lüders.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel