| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Fischbek spielt um die Zukunft
Hamburg - Maragarethe Kozuch (17) hat Windpocken, Marina Tschuksejewa (40) wieder Kniebeschwerden. Das sind die Nachrichten von den Volleyballerinnen des TV Fischbek - einen Tag vor dem Pokalhalbfinale am Sonnabend (14.30 Uhr) beim Bundesligakonkurrenten Schweriner SC. Beide werden am Wochenende spielen können, sagt Mannschaftsarzt Dr. Michael Tank, "das kriegen wir schon hin".
Die sportliche Fitness seiner Frauen beschäftigt Manager Horst Lüders in diesen Tagen indes nur nebenbei. Ihn ärgert, dass Berater Knut Rettig (41) als Landestrainer des Hamburger Volleyballballverbandes am Sonnabend beim Bundespokal in Kiel auf der Bank sitzt - anstatt wie erhofft in Schwerin Anteil zu nehmen. Mit Rettigs Ratschlägen hatte die Mannschaft zuletzt ihr Potenzial entfalten können; was dem peruanischen Coach Jonny Westreicher (38) auf Grund sprachlicher Schwierigkeiten vorher nicht gelungen war. Jetzt soll Tank bei der Kommunikation behilflich werden.
"Klaus Widegreen (Vorsitzender des Hamburger Volleyballverbandes, die Red.) und Ulrich Kahl (Geschäftsführer) sollen sich in Schwerin nicht blicken lassen. Den schenke ich eine Rückfahrkarte nach Kiel", zürnt Lüders. "Nachwuchsarbeit ist schön und gut, aber wir brauchen in Hamburg keinen Nachwuchs, wenn es keine Bundesligamannschaft mehr gibt." Deren Bestand sei akut gefährdet, wenn die Erfolge und damit die Sponsoren ausblieben. "Ich verstehe die Politik des Hamburger Volleyballverbandes nicht. Wir brauchen Unterstützung auf breiter Front, stattdessen haben sie uns unseren Trainer weggenommen." Gymnasiallehrer Rettig hatte eine Lehrer-Trainer-Stelle angenommen mit der Auflage des Verbandes, den Job in Fischbek aufzugeben.
Dass die Nachfolge mit Westreicher und Spielertrainerin Tschuksejewa nicht optimal gelöst wurde, sei ihm bewusst gewesen, sagt Lüders, aber der späte Zeitpunkt der Trainerentscheidung und die leere Vereinskasse hätten ihm keine Wahl gelassen. "Die Alternative war nur, den Laden dicht zu machen." Davor schreckt Lüders zurück, seine Lustkurve aber fällt nach elf Jahren ehrenamtlichen Engagements steil ab. Die Frage, ob es beim TV Fischbek mit Bundesliga-Volleyball weitergeht, beantwortet Lüders derzeit nicht.
Mannschaftsführerin
Christina Benecke (29) glaubt in Schwerin Werbung für den Verein machen zu können:
"Wenn wir so kämpfen wie in den vergangenen Spielen, traue ich uns alles
zu; vor allem, weil wir keinen Druck haben. Unser Team mit seinen vielen
Talenten hat große Entwicklungsmöglichkeiten. Es wäre schade, wenn sie
beschnitten würden."
Pokalendrunde
im Schweriner Sport- und Kongresszentrum: Halbfinale: Sa., 14.30 Uhr: Schweriner
SC - TV Fischbek; 17 Uhr: Bayer Leverkusen - USC Münster. Spiel um Platz 3:
So., 13 Uhr; Finale: 15.30 Uhr.
rg
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Die Damen des TV Fischbek sind zum vierten Mal im Final Four, spielen morgen in Schwerin um den Cup.
Fischbek - Zum vierten Mal in Folge stehen die Volleyballerinnen des TV Fischbek Hamburg im deutschen Pokalfinale. Doch noch nie konnte das Team so unbeschwert anreisen wie nach Schwerin. "Alle anderen Teilnehmer sind im Vergleich zu uns favorisiert", sagte Manager Horst Lüders. "Wir können nur gewinnen", sagte auch Mannschaftsführerin Christina Benecke. Zumal die Stimmung im Team nach dem 3:1-Heimsieg über den Tabellenzweiten USC Münster schon leicht euphorisch ist. Am Sonnabend bestreiten die Fischbekerinnen in der städtischen Kongresshalle um 14.30 Uhr gegen Gastgeber Schweriner SC das erste Halbfinale. Um 17 Uhr baggern dann der USC Münster und der Ligavierte Bayer Leverkusen den zweiten Teilnehmer des Endspiels aus.
Die
Verlierer bestreiten am Sonntag (13 Uhr) das Spiel um Platz drei. Das Endspiel
wird um 15.30 Uhr angepfiffen.
Dass die
Fischbekerinnen zuerst auf den Schweriner SC treffen, hält Christina Benecke
nicht unbedingt für einen Nachteil: "Wir haben zweimal in der Vorbereitung
gegen Schwerin gespielt, einmal in der Punktspielrunde, kein anderes Team kennen
wir so gut." Der Druck liege ganz eindeutig bei den Schwerinerinnen.
"Von ihnen erwartet man doch den Pokalsieg", so die Fischbeker
Mannschaftsführerin, die sich nur ungern an das vergangene Jahr erinnert.
Damals hatte der TVF das Final Four in der Wandsbeker Sporthalle an der Rüterstraße ausgerichtet. "Wir hatten auf einen Pokalsieg gehofft", sagte die Mittelblockerin. Am Ende stand der TV Fischbek als Vierter völlig enttäuscht bei der Siegerehrung. Gleichklang der Ereignisse: Auch das Schweriner Team spielt nicht in der angestammten Halle am Lambrechtsgrund. "In der Kongresshalle werden die Schwerinerinnen auch nur wenig trainiert haben können", schätzt Christina Benecke.
Überhaupt gibt es diesmal keinen absoluten Favoriten. Der Schweriner SC hat eine neuformierte Mannschaft, die aus Kostengründen auf teure ausländischen Verstärkungen verzichten musste. Beim USC Münster fallen beide Zuspielerinnen aus Verletzungsgründen aus. Und Bayer Leverkusen hat in der Punktspielrunde ausgerechnet Niederlagen gegen Schwerin, Münster und Fischbek einstecken müssen.
Sorgen
muss sich Coach Jonny Westreicher Mick allerdings um Nachwuchstalent Margarethe
Kozuch machen, die sich in der Schule mit Windpocken angesteckt hat. "Ich
werde aber wohl spielen können", sagte die fast beschwerdefreie Außenangreiferin,
die aber dem Training fern bleiben musste. "Es würde mich schon sehr ärgern,
wenn ich deshalb nicht an meinem ersten Pokalturnier teilnehmen könnte",
sagte die 17 Jahre alte Schülerin. Da der sportliche Berater Knut Rettig auf
Grund seiner Aufgaben als Hamburger Verbandstrainer verhindert ist, wird
Mannschaftsarzt Michael Tank beim Coaching helfen.
Manfred Schäffer
| Hamburg - VC NAL / Smash-News |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Erstes Hamburger Meisterschaftswochenende
An diesem Wochenende stehen die ersten vier
Landesmeisterschaften ins Haus. In der Moorbekhalle richtet der VC NAL die
Hamburger Meisterschaften der B-Jugend für Jungs und Mädels aus. Glaubt man
der Blitzabstimmung bei vcnal.de, dann gewinnen die Gastgeber-Mädels und bei
den Jungs geht das Finale in den fünften Satz und wird bei 15:13 oder so
entschieden.
Start der Titelkämpfe ist am Sonnabend ab 14 Uhr
und am Sonntag ab 9.30 Uhr. Auf der Meisterschaftssonderseite des VC NAL ist
eine pdf-Version des B-Jugend-Meisterschaftsheftes hinterlegt.
Die beiden D-Jugend-Teams des VC NAL starten in
der Altonaer Museumstraße zu ihrer Meisterschaft. Beide Teams haben reelle
Finalchancen, aber ob es jeweils zum Meistertitel reichen wird? Die Spannung und
Vorfreude beim Gastgeber Altonaer TSV, der erstmals eine Hamburger Meisterschaft
ausrichtet (willkommen im Klub!) ist jedenfalls groß.
Die D-Jugend-Meisterschaften beginnen am Samstag
um 13 Uhr und werden am Sonntag um 9.30 Uhr fortgesetzt.
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Europapokal: Eurosport berichtet über Entscheidung!
Wiebel und Mayer halten mit Maaseik deutsche Fahnen in der Champions League hoch
Nachdem es der VfB Friedrichshafen und der SCC Berlin nicht geschafft haben, die Gruppenphase der Champions League 2003/04 zu überstehen, ist das Augenmerk auf zwei deutsche Nationalspieler in Reihen von Noliko Maaseik gerichtet. Georg Wiebel und Michael Mayer gelang mit dem belgischen Meister der ungefährdete Einzug in die Ko-Runde.
Nach sechs Siegen aus sechs Spielen stehen neben Maaseik noch folgende fünf Teams in der nächsten Runde: Treviso (ITA), Paris (FRA), Thessaloniki (GRE), Tours (FRA), Odintsovo (RUS). Die Auslosung für die Ko-Runde, die am 25. Februar und 3. März gespielt wird, findet am 8. Februar in Paris statt. Für das Finalturnier der besten vier Teams(27./28. März) ist Ausrichter und Titelverteidiger Belgorod (RUS) gesetzt.
Eurosport
wird von der Entscheidung in der Champions League ausführlich berichten.
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
DVV-Pokal:
Wer wird Nachfolger des SSV Ulm?
Wer wird
Nachfolger des SSV Ulm ALIUD PHARMA? Diese Frage stellt sich am 7./8. Februar in
Schwerin bei der DVV-Pokalendrunde der Frauen und wird gegen 17.30 Uhr am 8.
Februar gelöst sein. Dann dürfte nämlich das Finale beendet und folgende
Fragen geklärt sein: Gewinnt der USC Münster seinen 10. DVV-Pokal und
avanciert damit zum Rekord-Pokalsieger (gemeinsam mit der Mannschaft von SC
Dynamo Berlin)? Können der TV Fischbek Hamburg oder der TSV Bayer 04 Leverkusen
ihren ersten nationalen Titel gewinnen? Kann der Schweriner SC seinen
Heimvorteil nutzen und seinen zweiten DVV-Pokalsieg landen?
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Lebedew freut sich auf Dürener Hexenkessel
Drei
Wochen ist der Krimi in der Volleyball-Bundesliga zwischen dem SV Bayer
Wuppertal und evivo Düren – bekanntlich mit dem besseren Ende für das
Lebedew-Team – her. Am Samstag, den 7. Februar (19.30 Uhr) gibt es für die Dürener
in eigener Halle zum Start in die Top-Liga-Runde die Chance der Revanche.
„Düren ist wahrscheinlich die Mannschaft mit dem größten Heimvorteil. Sie haben eine kleine Halle, aber ein unheimlich lautes Publikum. Für viele ist es unangenehm, dort anzutreten. Ich genieße diese Atmosphäre“, sagt SV Bayer-Coach Mark Lebedew. Die beiden Teams kennen sich nur zu gut, auch deshalb ist es ein echtes Prestigeduell. In der vergangenen Saison konnte die Wuppertaler vier von fünf Partien (Pokal und Meisterschaft) für sich entscheiden. Vergangenheit, doch der Stachel der vergebenen vier Matchbälle vom letzten Aufeinandertreffen dürfte bei den Dürenern noch ziemlich tief sitzen und nur allzu präsent sein. „Ich gehe davon aus, dass die Dürener dieses 2:3 noch im Hinterkopf haben. Aber für uns macht das keinen Unterschied. Wir werden um jeden Punkt kämpfen“, so Lebedew.
Der 36-jährige Australier sieht in der Erfahrung der Hausherren deren größte Stärke. „Das fängt beim Zuspieler an und hört mit dem Libero auf. Düren hat auf allen Positionen erfahrene Akteure.“ Dem neuen Bundesliga-Modus mit der Top-Liga-Runde gewinnt der Wuppertaler Trainer viel Positives ab: „Wir sind für die Play-offs qualifiziert. Das heißt, der größte Druck ist erst einmal weg. Jetzt geht es darum, sich eine gute Ausgangsposition zu sichern. Und dass wir dabei nur noch gegen die stärksten Mannschaften der Liga spielen, kann für uns nur von Vorteil sein. Wir werden viel lernen.“
Gegen Düren
steht Lebedew wieder sein gesamter Kader zur Verfügung. Leszek Kurowski hat
seine Knieprobleme überwunden.
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Champions League: SCC-Protest abgewiesen
Der Europäische Volleyball-Verband (CEV) hat den Einspruch des SCC Berlin gegen die Wertung des Champions-League- Spiels gegen Sisley Treviso zurückgewiesen. Damit hat sich die letzte Hoffnung der Berliner, den Abstieg aus der Champions League noch durch einen Erfolg am "Grünen Tisch" abwenden zu können, zerschlagen.
Der deutsche Meister hatte nach der 2:3-Niederlage gegen die Italiener am 28. Januar Protest eingelegt, weil die Italiener mit Ronald Mendes einen Spieler eingesetzt hatten, der nicht auf dem Spielprotokoll stand.
weg
| Deutschland - www.volleyballer.de |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Interview mit Werner von Moltke
Präsident des Deutschen Volleyball Verbandes
ASICS
hat vorzeitig die Vereinbarung als Sponsor und Ausrüster des DVV bis 2006
besiegelt. Was bedeutet diese Partnerschaft für den deutschen Volleyball?
Werner von Moltke: Wenn man heutzutage als Verbandspräsident einen Vertrag
unterzeichnet und das mit einer Firma internationalen Anspruchs und Niveaus, ist
das immer ein Glücksfall. Das ist keine Sache, die alltäglich passiert. Alle
Verbände, wenn man nicht gerade Formel-1 oder Fußball heißt, müssen um Verträge
und Verlängerungen kämpfen...
Daher betrachte ich die vorzeitige Verlängerung
unserer Vereinbarung mit ASICS auch als Auszeichnung für die Tätigkeit des
DVV-Vorstands – hinsichtlich der Ausbildung und unserer Veranstaltungskette,
die wir in Deutschland organisiert haben. Wir sind populärer geworden und es
spielen mehr Menschen Volleyball als früher. Ich sage immer: "Wir sind in
der Öffentlichkeit angekommen". Und nun sind auch noch im sportlichen
Bereich Erfolge hinzugekommen. Dies alles wird meiner Meinung nach ASICS dazu
bewogen haben, den Vertrag langfristig zu verlängern. Uns gibt das Sicherheit,
aber ich denke, das gilt auch für ASICS, denn der DVV wird nicht aufhören,
weiter nach oben zu streben.
Welche
inhaltlichen Bestandteile der Vereinbarung sind für Sie besonders wichtig?
von Moltke: Besonders wichtig ist natürlich
die Ausrüstung, weil gute Ausrüstung ein wesentlicher Bestandteil von Erfolg
ist. Unser breitgefächertes Nachwuchssystem mit Jugend- und
Juniorenmannschaften, die genauso wie natürlich die Damen – und
Herren-Nationalmannschaft zu Welt- und Europameisterschaften fahren, erfordert
die Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen und umfangreichen Ausrüstung.
Da kommt schon einiges zusammen, denn der Kader aller Mannschaften besteht aus
über 150 Sportlern und die wollen erst einmal ausgestattet sein. Wir freuen
uns, mit ASICS einen Partner zu haben, der uns nicht nur nachweislich mit den
besten Schuhen im Markt ausrüstet, sondern uns im Zuge der Vertragsverlängerung
noch mehr Ware im textilen Ausrüstungsbereich als im vergangenen Jahr zur Verfügung
stellen wird.
Das zweite ist eine finanzielle Leistung von
ASICS, über deren Höhe ich nicht sprechen möchte. Und wir haben zusätzliche
Erfolgsprämien vereinbart, was ich richtig finde, denn man muss sich Geld auch
erarbeiten. So konnten sich unsere Damen nach der erfolgreichen
Olympiaqualifikation sehr über eine vertraglich nicht vereinbarte Zusatzprämie
von ASICS freuen, die ASICS als zusätzliche Motivation ausgelobt hatte.
Wenn
man sagt, Glück hat nur der Tüchtige, dann sind Sie nun für die Arbeit bestätigt
worden. Wie bewerten Sie den Glücksfall der erfolgreichen Olympiaqualifikation
der Damen?
von Moltke: Es war für uns großes Glück. Die
Presse hat vom "Wunder von Baku" gesprochen und es ist wirklich eine
tolle Sache, was die Damen dort erreicht haben. Wir wussten ja, dass wir eine
gute Mannschaft haben, die immer gut gespielt, aber oft aufgrund von Fehlern
schließlich knapp verloren hat.
Bei
der Qualifikation in Baku war es diesmal genau umgekehrt – die deutschen Damen
haben bereits verloren geglaubte Spiele noch in einen Sieg umgemünzt.
von Moltke: Ja, diesmal hat sich die junge
deutsche Mannschaft wirklich als Team gefunden. Keine Querelen, keine Animositäten,
da hat einfach alles geklappt. Unsere Damen sind mit guten Management und ihrem
Trainer Hee Wan Lee im Rücken über sich hinausgewachsen, beziehungsweise haben
ihr hohes Niveau über einen längeren Zeitraum halten können. Das hat uns bei
der Qualifikation von den anderen Mannschaften unterschieden und war Garant für
den großartigen Erfolg.
Welche
Hoffnungen haben Sie nun für das Abschneiden der deutschen Volleyballer in
Athen?
von Moltke: Ohne dass ich da nun einen Druck
aufbauen möchte, würde ich mir bei den Olympischen Spielen in Athen zwei
Medaillen wünschen. Die können entweder beide von den Beachern kommen oder
einmal von den Beachvolleyballerin und einmal von unseren Damen.
Was
sind Ihre Ziele über die Olympischen Spiele hinaus?
von Moltke: Ziel muss es sein, unsere Männer,
die ja im Nachwuchsbereich hervorragend vertreten sind, nach vorne zu bringen.
Gleichzeitig wünsche ich mir, dass wir die bestehende Mitgliederzahl im
Deutschen Volleyball Verband von derzeit 560.000 weiter erhöhen und damit noch
stärker werde. Ich persönlich sehe in Deutschland ein Mitgliederpotenzial für
den DVV von 900.000 Mitgliedern. Diese Entwicklung kann nur auf Basis unserer
bestehenden inneren Einheit mit DVV, Landesverbänden ,Vereinen, Vorständen und
Trainer und Sponsoren vollzogen werden. Denn mit Streitigkeiten, wie sie noch
vor Jahren herrschten, kann man keinen Blumentopf gewinnen.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Grafschafter Volleyball beim Bundespokal stark vertreten
SC Union stellt das größte Kontingent – Henning Wegter schafft Sprung in Nationalkader
Kiel/his – Die Nachwuchshoffnungen des deutschen Volleyballs treffen sich an diesem Wochenende in Kiel. Beim Bundespokal treten die Jungen- und Mädchenteams von jeweils neun Landesverbänden an, um den Bundessieger der Jahrgänge 1986/87 (Mädchen) und 1985/86 (Jungen) zu ermitteln. Außer Konkurrenz messen zudem jeweils die jüngeren Jahrgänge der Jugendnationalmannschaften mit den Landeskadern.
Das Turnier verdeutlicht einmal mehr, dass die Grafschaft Bentheim zu den Volleyball-Hochburgen in Deutschland zählt. Im Kader der niedersächsischen Auswahl stehen insgesamt sieben Spielerinnen, die bei Grafschafter Vereinen aktiv sind. Das größte Aufgebot stellt der SC Union Emlichheim. Mit Anika Brinkmann, Annelies Koning, Mareike Hindriksen, Christiane Kerperin, Lena Rakers und Inga Nyman sind sechs Spielerinnen in der ersten oder zweiten Mannschaften des Zweitligisten aktiv. Der VC Eintracht Nordhorn stellt mit Jasmin Sackbrock, die allerdings an Knieproblemen laboriert, ebenfalls eine Spielerin im Kader von Trainer Uwe Wallenhorst. Zusätzlich spielt Maren Brinker, die vor der Saison vom SV Wilhelmshaven zum VC Olympia Berlin wechselte, bei Landeswettkämpfen für den SCU. "Die Emlichheimerinnen stellen fast schon naturgemäß das Gerüst der Landesauswahl", verweist Wallenhorst auf die gute Nachwuchsarbeit in der Niedergrafschaft.
Die Mädchen aus
Niedersachsen bekommen es in der Vorrunde in einer Fünfer-Gruppe mit den
Landesauswahlen aus Bayern, Hessen, Berlin und der
Junioreninnen-Nationalmannschaft zu tun. "Die Auswahl Bayerns sehe ich
insgesamt als Favorit. Dahinter kann jeder jeden schlagen", urteilt der
Landestrainer über die Stärke der Teams.
Die Grafschaft Bentheim ist in der
schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt aber nicht nur in der Mädchen-Konkurrenz
vertreten. Henning Wegter hält die Fahnen bei den Jungen hoch. Der
Zweitliga-Spieler des FC Schüttorf 09, der Ende Januar in der
Volleyball-Internat von VC Olympia Berlin umgezogen ist, streift an diesem
Wochenende das Trikot der Jugendnationalmannschaft über. Der 16-Jährige
qualifizierte sich in der abgelaufenen Woche beim Nationalmannschaftslehrgang in
Malente für den Bundespokal. Wegter gehört zu den zwölf Akteuren, die
Nationaltrainer Stewart Bernhard nach der einwöchigen Kadermaßnahme, an denen
die besten 18 deutschen Spieler der Jahrgänge 1987/88 teilgenommen haben, für
die Turnierteilnahme auserkoren hat.
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Harburg
(nik). Aller guten Dinge sind vier - jedenfalls bei den Volleyball-Frauen des TV
Fischbek Hamburg. Nach Münster (Platz 4), Dresden (Platz 2) und Hamburg (Platz
4) nimmt der Bundesliga-Achte morgen und Sonntag in Schwerin zum vierten Mal in
Folge an der Endrunde im DVV-Pokal teil. Hatte das Team im vergangenen Jahr beim
"Heimspiel" noch unter Erfolgsdruck gestanden, sind die Erwartungen
diesmal "gleich null", wie TVF-Manager Horst Lüders vor dem
Halbfinale (morgen 14.30 Uhr) gegen den Gastgeber Schweriner SC betont.
"Ich bin auch nicht enttäuscht, wenn wir nur Vierter werden. Machen wir
uns nichts vor: Die anderen drei Teams sind stärker als wir. Letztes Jahr
wollten wir mehr, dieses Jahr nicht."
Grund für
die Zurückhaltung ist der bisher wenig zufriedenstellende Saisonverlauf. Das
Erreichen der Meisterschaftsrunde (Platz 6) ist in weite Ferne gerückt, zudem
sorgt die Trainersituation beim TVF für Unruhe. Knut Rettig, vergangene Saison
noch Coach, nun sportlicher Berater des Teams, hat sich nicht immer in der Form
eingebracht, wie Lüders es vor Saisonbeginn erwartet hatte. Erst zuletzt hatte
der 42-Jährige bei Heimspielen Coach Johnny Westreicher Mick an der Seitenlinie
unterstützt. In Schwerin wird Rettig allerdings nicht mit von der Partie sein.
In seiner Funktion als Hamburger Landestrainer ist er bei einem Jugend-Turnier
in Kiel im Einsatz.
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Anca sorgt für Volleyball-Nachwuchs
Hamburg - Anca Bergmann (27) wiegt ihre Tochter liebevoll in den Armen. Kaum zwei Wochen ist Laetitia Bianca auf der Welt und hat das Leben der Profi-Volleyballerin doch schon fest im Griff. Bis vor einem Jahr spielte die 1,84 Meter große Mittelblockerin unter ihrem Mädchennamen Popescu für den Bundesliga-Club TV Fischbek. Dort lernte sie am Spielfeldrand Sportfotograf Claus Bergmann (44) kennen. "Er war 1998 der Erste, der mich in Deutschland fotografiert hat", erinnert sie sich. Im vergangenen Jahr haben beide geheiratet.
Ein Kind hat sich Anca immer gewünscht. "Mutter zu sein, ist für mich etwas total Schönes. Ich bin glücklich. Und ich habe das Gefühl, dass ich jetzt fast alles habe", sagt sie. "Fast alles?" Möglichst bald will Anca Bergmann zurück ans Volleyballnetz. Wo sie in Zukunft spielen wird, weiß sie nicht. "Mit Fischbek habe ich noch nicht gesprochen", sagt die 225-fache Nationalspielerin. Einige Angebote aus dem In- und Ausland liegen vor. "Obwohl das Ausland die letzte Möglichkeit wäre", sagt sie. Nationaltrainer Stan Costinel hat auch schon bei ihr angerufen.
Ancas
großer Wunsch: "Ich hoffe, dass ich im Sommer wieder mit meiner
Nationalmannschaft spielen kann."
mf
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
VVL-Coach: Es gibt keine Entschuldigungen mehr
Leipzig.
Die Rivalität ist groß, die Spannung auch. Wer erwischt den besseren Start in
die Abstiegsrunde? Gastgeber VV Leipzig gilt nach seinem dritten Platz bei der
Pokal-Endrunde in Dessau als klarer Favorit für das Volleyball-Derby am
morgigen Sonntag (15.30 Uhr, Sporthalle Brüderstraße), doch
Bundesliga-Schlusslicht VC Markranstädt will unter seinem neuen Trainer Michael
Mücke erste Fortschritte nachweisen.
"Alles
andere als ein Sieg wäre eine große Enttäuschung", meint VVL-Trainer
Zoran Nikolic, der Bestbesetzung aufbieten kann: "Wenn wir unsere normale
Leistung bringen, bekommen wir auch keine Probleme." Der Coach und sein
Team stehen nach der bisher enttäuschenden Saison unter Druck. "Es gibt
keine Entschuldigungen mehr", weiß Nikolic.
Das erste
Derby im Oktober endete nach diversen Querelen im Vorfeld mit einem 3:0-Erfolg
der Leipziger. Diesmal hielten sich beide Seiten in der Öffentlichkeit zurück,
vereinbarten zudem den Austausch von je 100 Eintrittskarten für Hin- und Rückspiel
(28. Februar). Auch im VIP-Bereich wird am Sonntag Frieden herrschen.
VCM-Manager Michael Nickeleit verspricht jedoch einen heißen Kampf auf dem
Parkett: "Wir werden uns nicht abschlachten lassen. Ich erwarte, dass wir
den VVL fordern, dass es ein enges Match gibt."
Eric
Koreng, im Vorjahr noch bei den Leipzigern unter Vertrag, wird deutlicher.
"Ich bin heiß auf den Sieg", sagt Markranstädts Zuspieler, "wir
haben viel Kraft getankt, unser System auf schnelle Kombinationen umgestellt und
wieder Selbstvertrauen gewonnen." Im ersten Test unter Michael Mücke
behielt der VCM am Donnerstag Abend gegen Zweitligist Delitzsch mit 4:0 Sätzen
die Oberhand. Koreng: "Es liegt nur an uns. Der VVL war zuletzt instabil,
wir können ihn in die Knie zwingen."
Lutz Mühlisch,
Kapitän der Leipziger, rechnet zwar mit einem schweren Gang ("Beide
brauchen dringend die Punkte, Markranstädt wird deutlich stärker sein als im
Herbst"), kündigt aber auch an: "Wir wollen gleich zeigen, wer Herr
im Hause ist und früh die Fronten in der Abstiegsrunde klären." Ein
VVL-Sponsor hat zwei Fässer Bier für Fans und Spieler anliefern lassen - als
Siegprämie. Bleibt die Frage, ob der Gerstensaft wirklich schon am Sonntag
getrunken wird.
Steffen
Enigk
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Humann mit Mini-Team nach Berlin
Zum Auftakt der Runde im Kampf um den Klassenerhalt trifft VVH heute erneut auf die Volleydogs.
In der
Deutschen Volleyball Liga beginnt heute für den VV Humann ein neues Kapitel. In
der Ligarunde treten die Humänner gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um
den Klassenerhalt in einer Doppelrunde an.
Zum
Auftakt steht die weite Fahrt in die Bundeshauptstadt auf dem Spielplan. Um 19
Uhr haben die Männer um Trainer Peter Bach die Chance, sich für die sehr unglückliche
Heimspielniederlage vor zwei Wochen gegen die Volleydogs Berlin zu revanchieren.
Kern
und Plöntzke fallen aus
Die
Voraussetzungen sind allerdings alles andere als gut. Mit Andreas Kaiser und
Thomas Kaczmarek sind zwei Langzeitverletzte ohnehin nicht in der aktuellen
Planung. Stephan Kern hat eine Bronchitis verschleppt und wird in Berlin
definitiv nicht am Start sein. Trainer Peter Bach, von Beruf Arzt: "Ich
hoffe, dass er sich endlich auskuriert."
Da auch
noch Martin Plöntzke fehlen wird, nimmt nur noch ein "kleines Häuflein
Aufrechter" heute Mittag die Anreise per Bahn auf sich. Trotz
der knappen Schlappe gegen Berlin in der Wolfskuhle ist die Stimmung der Humänner
gut. Auch, weil der Besuch im GOP-Varieté eine gelungene Veranstaltung war. VVH-Kapitän
Frank Fischer verbreitet gute Laune: "Wir sind trotz der Niederlagen
zufrieden, denn wir waren dicht dran und sind stolz auf unsere Leistung."
Vieles
war vor zwei Wochen gegen die Berliner "Flughunde" schon gut. Der
Aufschlag soll noch etwas variabler gestaltet werden. "Ohne Andy Kaiser
fehlt uns einfach der Ass-Aufschläger, zumal Jochen Kohaus auch nicht so viel
auf dem Feld ist. Also müssen wir die Annahme des Gegners mit jedem Aufschlag
aufs neue vor eine andere Situation stellen", gibt Frank Fischer die
Marschrichtung in Berlin an.
Direkt
nach Spielende machen sich die sparsamen Humänner wieder mit der Bahn auf die
Heimreise und hoffen, morgen früh um 8.30 Uhr mit zwei Punkten im Gepäck in
Essen anzukommen. Der
Optimismus hält sich aber in Grenzen. Coach Peter Bach: "Aufgrund unserer
personellen Lage erwarte ich nicht wirklich ein gutes Spiel."
Die
kommenden Heimspiele haben den VV Humann vor große organisatorische Probleme
gestellt, denn vom Verband wurden die Partien gegen Eltmann und Saulgau auf
Freitag terminiert. Nur Dank der großen Hilfe der MTG Horst und des
Handballkreises Essen können die Humänner am 13. und 20. Februar ihren
Verpflichtungen als Gastgeber nachkommen.
"Alle
Mitglieder der MTG Horst haben daher bei unseren Heimspielen freien
Eintritt", drückt Peter Bach die Dankbarkeit des VV Humann in Taten aus.
(stebl)
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
MSC: „Wir können es doch besser"
Moerser
SC hat heute im Sportzentrum gegen das Schlusslicht FC Schüttorf einen klaren
Sieg eingeplant.
Er ist
es eben keine Übermannschaft, der Volleyball-Zweitligist Moerser SC. Sicher zählen
die "Adler" zu den größten Aufstiegskandidaten. Doch wie die knappe
2:3-Niederlage zuletzt in Bocholt deutlich zeigte, sind auch die Grafenstädter
vor Unwägbarkeiten auf ihrer "Reise" ins Oberhaus nicht gefeit. Heute
Abend jedoch gibt es für den Spitzenreiter der zweiten Bundesliga kein Wenn und
Aber: Gegen den Tabellenletzten FC Schüttorf gibt es um 19.30 Uhr im
Sportzentrum Rheinkamp kein Pardon - ein Sieg ist Pflicht.
Mit
Niederlagen umgehen lernen
Einen
Tiebreak mit Hitchcock-Charakter wie zuletzt in Bocholt soll es auf keinen Fall
geben. "Ich gehe davon aus, dass wir unseren Zuschauern eine
Wiedergutmachung präsentieren werden" - dies ist die Art des MSC-Coachs
Igor Arbutina zu sagen, dass alles andere als ein Erfolg gegen das mit gerade
einmal vier Pluspunkten am Tabellenende stehende Schlusslicht nicht zählt.
Über
eine erwartete deutliche Besserung zur Vorwoche gebe ebenso keinen
Diskussionsbedarf. "Ich kann nicht behaupten, dass das Team nicht
wollte", erklärt Igor Arbutina völlig gelassen. "Außerdem ist es für
den Entwicklungsprozess der Mannschaft auch nicht verkehrt, wenn es mit
Niederlagen umzugehen lernt. Jetzt erwarte ich eben eine dementsprechende
Reaktion."
So
hatten die Moerser am vergangenen Sonntag auf allen Positionen diverse Probleme.
Ein Georg Grozer in Bestform konnte die knappe Schlappe allein auch nicht
verhindern. Welche Gegenwehr der Träger der "Roten Laterne" zu
leisten im Stande ist, ist ziemlich ungewiss. Dem Leistungsvermögen des Gastes
wird allerdings keine Beachtung geschenkt. Vielmehr gilt die Konzentration heute
Abend dem eigenen Spiel. "Wir wissen doch alle, dass wir besser spielen können
und das werden wir sicher wieder abrufen können", machte MSC-Trainer Igor
Arbutina die Pferde nicht scheu.
Spannend
dürfte wieder die Frage nach dem Zuspieler in Reihen des MSC sein. Bereits im
ersten Satz in der Partie der Vorwoche wurde Huib den Boer gegen Youngster
Torben Tidick ausgewechselt. Beide Regisseure wussten allerdings nicht zu überzeugen.
Klare
Sache in der Hinrunde
In der
Hinrunde gab es in Schüttorf ein lockeres 3:0 für den MSC zu bejubeln. Die
Gefahr, den Tabellenletzten zu unterschätzen, bestehe jedoch nicht, glaubt
Arbutina. Schließlich habe man nicht nur professionelle Rahmenbedingungen,
sondern auch die Einstellung zu jedem Pflichtspiel sei die von Profis.
Heute
Abend kann sich jedermannn davon selbst überzeugen, wenn im Sportzentrum
Rheinkamp "David"" auf "Goliath" trifft.
Daniel Passon
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Gastgeber Schwerin, Hamburg, Münster und Leverkusen kämpfen um begehrte Trophäe
Schwerin
Volleyball-Schwerin fieberte in den letzten Tagen diesem Wochenende entgegen.
Jetzt ist es soweit: Heute und morgen kämpfen der gastgebende Schweriner SC,
der TV Fischbek Hamburg, der USC Münster und Bayer Leverkusen in der Endrunde
der besten Vier um den DVV-Pokal.
Die
Karten sind so gut gemischt wie selten zuvor. Einen klaren Favoriten gibt es
nicht. Das Final Four steht unter dem Motto: Jeder kann jeden schlagen. Für die
vorerst letzte Endrunde in dieser Form - ab 2005 gibt es wieder einzelne
Endspiele - eine tolle Sache. "Das werden alles interessante und spannende
Spiele. Bei den Frauen ist alles sehr ausgeglichen", meint nicht nur
DVV-Sportdirektor Siegfried Köhler. Und der Schweriner SC ist "glücklich,
noch einmal Ausrichter sein zu dürfen", so SSC-Teamleiter Hubert Getzin,
der Schwerin eben einen sportlichen Höhepunkt bieten will. Stadt, Land und
Sponsoren des SSC haben kräftig mitgeholfen, dass diese große Veranstaltung in
der MV-Landeshauptstadt steigen kann. "Wir wollen den Volleyballsport populärer
machen. Um das zu erreichen, müssen wir eben auch ein Leistungssport-Turnier
wie die Pokal-Endrunde nach Schwerin holen", so Getzin weiter. Dass er sich
den Finaleinzug seines Teams wünscht, ist klar. "Weiter wollen wir noch
gar nicht denken..."
"Pokal
ist Pokal: Bayern ist auch rausgeflogen"
Ob
SSC-Trainer Tore Aleksandersen oder seine Spielerinnen, alle sind sich einig:
Erst Hamburg, alles andere wird sich finden! Es spielt überhaupt keine Rolle,
auf welchem Tabellenplatz die Endrunden-Teams in der Bundesliga stehen.
"Pokal ist Pokal, da herrschen eigene Gesetze. Das ist im Volleyball nicht
anders als im Fußball. Man hat ja gesehen, Bayern München ist auch
rausgeflogen", so Anika Schulz darauf anspielend, dass Hamburg
"nur" Tabellenachter ist. "Wir möchten natürlich unser Bestes
geben, es ist schließlich das Highlight für uns in dieser Saison. Ich freue
mich schon riesig", so die SSC-Angreiferin, die sich mit Halsschmerzen
herumplagt, aber im Training trotzdem ihren Mann steht.
"Am
Wochenende geht es nur um die Mannschaft"
Die
Anspannung vor dem Halbfinale gegen Hamburg ist förmlich in der Luft zu spüren.
"Wenn es eine positive Nervosität ist, dann kann das alles nur gut
sein", so Anika Schulz, die den Druck von außen gar nicht an sich
heranlassen will. "Natürlich spürt man die großen Erwartungen. Aber der
SSC steht, egal wo, wann und wie, immer unter Druck." Ihr Mannschaftskapitän
Jana Müller sieht das ähnlich: "Aber damit müssen wir halt fertig
werden."
Und
nicht nur der mögliche Pokalsieg winkt. Mit dem wäre auch die Fahrkarte zurück
auf die europäische Bühne direkt gebucht. "Auch das muss jedem bewusst
sein. Am Wochenende geht es nur um die Mannschaft, da müssen alle anderen Dinge
in den Hintergrund treten", so die SSC-Spielführerin, die weiß, dass jede
ihrer Teamkolleginnen damit anders umgeht. "Die eine will viel darüber
reden, die andere macht das mit sich selbst ab." So wie Angela Krivarot,
die "lieber erst nach dem Hamburg-Spiel reden möchte". Claudia
Bimberg gibt offen zu: "Ich habe ein gemischtes Gefühl. Ich werde von Tag
zu Tag etwas nervöser."
Anika
Schulz gesteht: "Wir sagen zwar immer, dass wir erst an Hamburg denken und
nicht weiter. Es gibt aber Tage, da träumst du schon davon, wie das ist, wenn
wir gewinnen sollten."
Auch der Kapitän gibt unumwunden zu, "schon daran zu denken, wie es nächste
Woche ist. Bist du dann Pokalsieger oder nicht?" Anika Schulz, Kathleen Weiß,
Cathrin Schlüter, Patricia Wolf, Angela Krivarot und Jana Müller standen
bereits 2001 in der SSC-Mannschaft, die den bislang einzigen DVV-Pokalerfolg
feierte. "Aber alle gehörten wir damals ja nicht zum ersten Sechser. Heute
müssen wir Verantwortung mit übernehmen", so die 20-jährige Anika.
Und der
Schweriner SC setzt alles daran, den Pott möglichst zu Hause zu behalten. Doch
davor stehen zwei hohe Hürden. Die erste heißt heute Hamburg. "Die dürfen
wir nicht ins Spiel kommen lassen, die kombinieren sehr gut. Wir müssen sie
schon mit dem Aufschlag unter Druck setzen", weiß Anika. Und ihr Trainer
Tore Aleksandersen gibt die Richtung an: "Wenn wir Hamburg von Anfang an
kontrollieren, mit Kopf, Mut und Enthusiasmus spielen, dann gewinnen wir."
Seine Vorbereitung ging nur auf Fischbek hin. "Wir brauchen keine Zeit auf
Münster oder Leverkusen zu verschwenden", so der Norweger, der seine Damen
aber nach ihrem Spiel zum zweiten Halbfinale schickt und ihnen genaue
Aufgabenstellungen zu Spielzügen etc. mit auf den Weg gibt.
Martina
Kasprzak
DVV-Pokalendrunde
Kongresshalle
ab 13 Uhr geöffnet
Heute und
morgen steigt zum zweiten Mal nach 1998 die DVV-Pokal-Endrunde der Frauen in der
Schweriner Sport- und Kongresshalle.
Halbfinale:
Sonnabend, 14.30 Uhr: Schweriner SC -TV Fischbek Hamburg
17.00 Uhr: USC Münster - Bayer Leverkusen
Spiel um
Platz drei: Sonntag, 13 Uhr
Finale: Sonntag, 15.30 Uhr
Eintritt:
Pro Spiel 12 Euro (ermäßigt 8 Euro), Wochenendkarte 20 Euro (14 Euro)
Tageskassen:
ab 10 Uhr geöffnet
Einlass: Sonnabend ab 13 Uhr, Sonntag ab 11.30 Uhr
Fanbusse
rollen an
Wie das
SSC-Organisationsteam für die DVV-Pokal-Endrunde mitteilte, bringen der USC Münster,
TV Fischbek Hamburg und Bayer Leverkusen Fanbusse mit. Die Anhänger aus Münster
sind dabei mit gut 150 spitze. Aus Hamburg sollen auch über 100 Leute
mitkommen. Bei Leverkusen rechnen die Organisatoren mit 50 Personen. In der
Sport- und Kongresshalle sind für die jeweiligen Fan-Gruppen, auch für die
Schweriner, die Blöcke abgesperrt. MaK
Im
Falle eines Sieges nichts geplant
Im
Vorfeld hat der Schweriner SC für den Fall des Pokalsieges nichts geplant.
"Wir sind schlauer geworden. Einmal auf die Nase zu fallen, hat
gereicht", meinte SSC-Teamleitungsmitglied André Wehnert. In der Tat:
1998, als der Schweriner SC zum ersten Mal die DVV-Pokal-Endrunde ausgerichtet
hatte und als Favorit auf den Titel ins Rennen gegangen war, war man in der
Teamleitung etwas tollkühn. Es wurden T-Shirts bedruckt: Schweriner SC
Pokalsieger 1998. Ein schlechtes Omen - bekanntlich kam alles anders. Im Finale
verloren die Gastgeberinnen mit 2:3 gegen Schwerte.
MaK
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Daumendrücken für Ex-Teamkolleginnen: Christina Schultz
"Ich drücke den Mädels die Daumen. Ich denke, Schwerin hat gute Chancen. Wenn das Team an die Leistung vom Pokalspiel gegen Ulm anknüpft und noch etwas zulegt, dann ist alles möglich", meinte Christina Schultz gestern.
Die frühere Weltklassespielerin des SSC, die nach der Saison 2001/2002 ihre sportliche Karriere beendete, kommt vielleicht selbst in die Halle. "Ich glaube, ich bekomme eine Erkältung. Ich muss mal gucken, ob ich vielleicht doch am Sonntag hingehen kann", erklärte die 34-Jährige, der "der Sport schon fehlt. Aber das ist jetzt ein anderer Lebensabschnitt", so "Stine".
Und ihr neues Leben richtet sich voll auf Söhnchen Ole Nils aus, da bleibt für sie selbst keine Zeit. Der Kleine wird am 16. Februar vier Monate alt. "Das ist ein ganz Lieber, nur wenn er Hunger hat, dann nicht. Es dreht sich alles um ihn", erzählt voller Stolz die junge Mama, die sich aber an ihr jetziges Leben noch richtig gewöhnen muss. "Da brauche ich Geduld.
So wie
der SSC im Halbfinale gegen Hamburg. Die Mädels müssen von Satz zu Satz denken
und spielen", rät die einst beste deutsche Mittelblockerin.
MaK
| Deutschland - Westdeutsche Zeitung |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Ein Volleyball-"Nest" leistet Wiederstand
Zwei
ART-Spieler kümmern sich um Nachwuchs und ersparen dem Verein eine
Strafzahlung.
Düsseldorf.
Frank Liske ist von der alten Volleyball-Schule im wahrsten Sinne. Denn der 39-Jährige
lernte die Grundlagen bereits als Schüler. In seiner Heimat Hannover wurden
meist mehrere Schulkurse auf einen Schlag in einen Verein gezogen. Das ist rund
20 Jahre her. Der Nachwuchs-Pool Schule scheint versiegt in Düsseldorf noch
extremer. "Woanders gibt es immer noch ein paar Nester, die Widerstand
leisten", sagt Liske.
Das
wollte der Spieler der dritten Herren-Mannschaft des ART 77/90 auch irgendwann,
obwohl er keine offizielle Funktion im Verein hat. "Ich wollte mich immer für
eine Jungenmannschaft stark machen", sagt Liske, der seit sechs Jahren in Düsseldorf
wohnt und arbeitet. Schon lange hatte er den Aufbau einer männlichen Jugend
geplant einzig, es fehlte der Trainer. In Evgeny Streich kam vor anderthalb
Jahren ein williger und fähiger Mann zum Allgemeinen Rather Turnverein.
"Man muss etwas tun für den Nachwuchs, von alleine kommen die nicht",
erklärt der in Russland geborene Deutsche.
Fast alle
seine Verwandten waren bereits hier, als er vor zwei Jahren von Omsk an den
Rhein zog. In der alten "Heimat", wo er an der Sportakademie Theorie
und Methodik studiert hatte, wohnen nur noch seine Großeltern und eine Tante.
In der zweiten Mannschaft des ART hat er eine sportliche Heimat gefunden. Das
Team ist als Tabellenführer der Bezirksliga auf Aufstiegskurs in die
Landesliga, wo bereits die Erste des ART spielt. Streich wohnt mit Ehefrau
Tatjana und Tochter Katharina (zweite Klasse) in Garath. Die Suche nach einem
Job als Lehrer war für den 30-Jährigen bislang erfolglos. Dabei hat er einen
Sprachkurs absolviert und sich sogar als Bademeister beworben. Alles vergebens.
Seit
November kümmert er sich um den Aufbau der männlichen Jugendmannschaft. Fünf
Jungs machen schon fleißig mit, die über Aushänge an Schulen mobilisiert
wurden. Doch es werden noch mehr gebraucht. "Es sind alles Anfänger. Was
will man von Jungs mit 13 Jahren auch erwarten", sagt Frank Liske. Sein
Engagement könnte dem ART demnächst Geld sparen. Wird die Jungenmannschaft zum
Spielbetrieb angemeldet, entfällt eine Strafzahlung.
Seit der
laufenden Saison verlangt der Westdeutsche Volleyball-Verband von Vereinen, die
ab der Landesliga aufwärts starten, eine Jugend des gleichen Geschlechts.
Bislang bewahrte die weibliche Jugend den ART davor. In dieser Saison sind
erstmals 160 Euro fällig, weil keine Jungenmannschaft gemeldet ist. Im zweiten
und dritten Jahr verdoppelt sich die Zahlung.
Bei den Mädchenmannschaften in Düsseldorf sieht es (noch) entspannt aus. Beim TV Angermund setzt man seit Jahren auf den weiblichen Nachwuchs, allerdings schlug sich das bislang selten in den Frauenteams durch. Die weibliche ART-Jugend spielt mit Tusa, dem SFD und dem DSC 99 in einer Liga. "Allerdings ist das alles mehr Masse als Klasse", sagt Tusas Volleyball-Abteilungsleiter Jörg Dreilich.
Matthias
Goergens
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Der Wunsch nach einem Sahnetag
Münster. Axel Büring betont noch einmal seine eigene Philosophie. Ich weiß, dass für viele nur der erste Platz zählt. Für mich ist aber in erster Linie wichtig, welche Leistung die Mannschaft abliefert, wie sich auf dem Feld präsentiert. Dabei verliert der Trainer der USC-Volleyballerinnen überhaupt nicht gern. Jeder weiß, dass ich immer gewinnen will, lautet ein bekannter Ausspruch von ihm. Doch das eine schließt das andere ja auch nicht aus.
Auch bei der Pokalendrunde in Schwerin nicht. Auf diesen ersten Saisonhöhepunkt im Kalender des USC wurde sehr gezielt hingearbeitet, mit einer ausgefeilten Trainingsplanung. Die haben wir nun allerdings nur mehr oder weniger gut umsetzen können, bedauert Büring mit Blick auf die beiden verletzten USC-Zuspielerinnen Kim Staelens und Sandra Aßmann. Umstellungen wurden notwendig.
Gestern Morgen, kurz vor der Abfahrt ins Mecklenburgische, gesellte sich dann noch ein weiteres Sorgenkind dazu. Caroline Wensink verzögerte den Reisestart, da sie noch kurzfristig zum Zahnarzt musste. Dicke Backe und Schmerzen. Das ist natürlich alles weniger gut, kommentierte Büring. Besonders vor dem Hintergrund, dass bei der Wahl der Schmerzmittel größte Vorsicht geboten ist, von wegen verbotener Substanzen, von wegen Dopinggefahr.
Der
Papierform nach, mit Blick auf die derzeitige Bundesligatabelle, steckt der USC
in der Rolle des Favoriten. Ist er doch Zweiter, Leverkusen Vierter, Schwerin
Sechster und Fischbek Achter. Doch davon möchte Büring nichts wissen. Ich
denke, dass alle vier Mannschaft leistungsmäßig ganz eng zusammen sind. Jede
kann jede schlagen.
Beim heutigen Halbfinalgegner Leverkusen schätzt er vor allem die Abwehr stark
ein. Eine Mannschaft, die wenig Fehler macht, betont Büring. In der Bundesliga
hatte der USC in Leverkusen glatt mit 3:0 die Oberhand behalten.
Die Trainerarbeit von Gudula Krause in Leverkusen schätzt er. Mittlerweile hat man dort einiges von unserem Modell übernommen, spricht er die verstärkte Arbeit mit jungen deutschen Spielerinnen in Leverkusen an. Nicht umsonst ist Gudula dort Trainerin, hat sie doch einiges vom USC mitgenommen, ergänzt er schmunzelnd vor dem Hintergrund, dass Gudula Krause, damals noch unter ihrem Mädchennamen Staub, von 1995 bis 1998 sehr erfolgreich für den USC gepritscht und gebaggert hat.
Die Konzentration in der Vorbereitung galt in erster Linie dem heutigen ersten Gegner. Sieben Spiele des Bayer-Teams liefen über den Bildschirm, wurden analysiert. Aber auch auf Schwerin und Fischbek hat Büring seine Spielerinnen bereits eingestimmt. Nicht so intensiv allerdings.
Die Mannschaft hat ohnehin die Gelegenheit, sich von beiden Teams heute Nachmittag im ersten Halbfinale in der großen Schweriner Kongresshallek noch einen ganz aktuellen Eindruck zu verschaffen.
Bevor sie
selber an der Reihe ist. Bevor sie sich anschickt, die Hürde auf dem Weg ins
Finale zu nehmen. Die Spielerinnen werden alles geben, alles daran setzen, dass
wir das Endspiel erreichen, ist sich der USC-Coach ganz sicher. Und Büring wünscht
sich für heute einen Sahnetag für sein Team. Am liebsten aber hätte ich natürlich
zwei davon.
Martina Schönwälder
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Münsters 1:3 passt Krause gar nicht
Leverkusen
- Die beiden kennen sich gut. Und genau das ist ein Punkt, der Gudula Krause
Sorgen bereitet. Denn sie hat Jahre als Spielerin unter USC-Coach Axel Büring
trainiert. Daher fürchtet die Trainerin des TSV Bayer 04 Leverkusen, der heute
um 17 Uhr im zweiten Halbfinale Gegner der Münsteranerinnen ist, "dass es
gar nicht gut für uns war, dass der USC letzten Sonntag in Hamburg schlecht
gespielt und verloren hat. Das passt uns gar nicht!"
Auch nach
diesem 1:3 " oder auch gerade deswegen, sagt Krause " hält die
ehemalige USC-Angreiferin "Münster weiterhin für den Favoriten.
"Auch wir haben damals unter Axel "mal schlechte Spiele gemacht. Eben
deshalb weiß ich, was die USC-Spielerinnen im Training erwartet hat",
glaubt die 35-Jährige.
Es werde
"sehr, sehr schwer" für Bayer am Samstag. Zwei gleich starke Teams würden
da aufeinander treffen, "und wir wollen natürlich gewinnen. Es ist nur
schade, dass der USC und Bayer schon im Semifinale Gegner sind", findet
Krause.
Dass
dieser Vergleich auch für sie persönlich und für die Mannschaft etwas
Besonderes ist, will Krause gar nicht abstreiten. Gleiches gilt für Judith
Flemig und Judith Sylvester, die beide im Sommer 2002 nach langen Jahren beim
USC nach Leverkusen wechselten. "Spiele gegen den USC sind für uns immer
etwas Tolles. Die Gefahr besteht darin, dass das auch zu Übermotivation führen
kann", fürchtet die junge Mutter Krause.
Die
Ex-Nationalspielerin findet im Übrigen nicht, dass Münster durch den Ausfall
der Zuspielerinnen Kim Staelens und Sandra Aßmann ein Problem hat. "Hella
Jurich ist eine gute Erstliga-Zuspielerin", lobt Krause. Dass das kein
Lippenbekenntnis ist, zeigt die Tatsache, dass auch Krause vor der Saison um
Jurichs Dienste buhlte. "Ich hätte sie gern genommen. Aber Axel war eine
Woche schneller!"
luh
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Samstag. 07. Februar 2004 |
Evivo will über das erste Tempo Lücken reißen
Düren.
Wenn der SV Bayer Wuppertal in der Sporthalle des Burgau-Gymnasiums antritt, dürfen
sich die Volleyballer des Bundesligisten Evivo Düren in den meisten Fällen auf
einen Sieg freuen.
Zum Auftakt der Top-Ligarunde wollen die Gastgeber diese Tradition am Samstag ab 19.30 Uhr fortsetzen. Auf dem Weg zu zwei Punkten sollen sich die Mannen von Trainer Bernd Werscheck deshalb nicht von Lars Dinglinger und der starken Block-Feldabwehr der Bergischen aufhalten lassen.
Dinglinger, so manches Mal der Buhmann für die Dürener Anhänger, ist zwar nicht der überragende Diagonalangreifer, aber dennoch Wuppertals fleißigster Punktesammler. Deshalb ließ Werscheck am Freitag auch noch seine Startformation offen: «Auf jeden Fall werde ich meine besten Mittelblocker auf ihn ansetzen.» Da bieten sich dem Evivo-Coach einige Optionen an.
Wichtig wird für die Dürener auch das schnelle Kombinationsspiel sein: «Wir müssen es schaffen, über das erste Tempo Lücken in den Wuppertaler Block zu reißen.» Eine Voraussetzung ist eine sichere Annahme. Auf die setzt der Coach.
(sis)
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel