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Sonntag, 08. Februar 2004 

Zwischenergebnisse Hamburger Jugendmeisterschaften
TV Fischbek Hamburg im Finale!
Münster bezwingt Leverkusen mit 3:2
Interview mit Eric Fonoimoana
Schaffhausen bleibt an Köniz dran
Buxtehuder Schüler wollen nach Berlin

Februar 2004

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Hamburg - Smash-News 

Sonntag. 08. Februar 2004

Zwischenergebnisse der Hamburger Jugendmeisterschaften

Bei den vom VC NAL ausgerichteten Hamburger Meisterschaften der B-Jugendlichen in der Norderstedter Moorbekhalle führen mit jeweils zwei Siegen bei den Jungen VC NAL und VfL Geesthacht und bei den Mädchen VC NAL 1 und der CVJM ihre Gruppen an.

Die meisten Schwierigkeiten hatten dabei die Mädchen des CVJM, die sich in einem guten Match gegen die TSG Bergedorf im dritten Satz durchsetzen konnten und anschließend auch gegen die aufopferungsvoll kämpfende zweite Vertretung des Gastgebers VC NAL über drei Sätze gehen mussten.

Die Mädchen der VC NAL 1 setzten sich dagegen in ihrer Gruppe jeweils sicher gegen den Niendorfer TSV (25:5, 25:13) und gegen die VG Elmshorn (25:15, 25:14) durch. Ebenfalls mit zwei Siegen schon im Halbfinale ist der TSV Schwarzenbek, die Partie am Sonntag Vormittag gegen VC NAL entscheidet über den Gruppensieg.

In der Gruppe B wird der zweite Halbfinalist in der Partie zwischen der TSG Bergedorf und VC NAL 2 ermittelt.

Bei den vom Altonaer TSV ausgerichteten Hamburger D-Jugendmeisterschaften wurden alle Gruppenspiele bereits am Samstag ausgetragen. Das Turnier in der Sporthalle Museumstrasse wird ebenfalls heute ab 9.30 Uhr mit den Halbfinalspielen fortgesetzt. Bei den Mädchen spielen CVJM gegen VC NAL sowie Walddörfer SV gegen Rissener SV, bei den Jungen kommt es zu den Partien zwischen VC NAL und Niendorfer TSV sowie zum vereinsinternen Duell zwischen VfL Geesthacht 1 und VfL Geesthacht 2.

 

Deutschland - DVV-News 

Sonntag. 08. Februar 2004

TV Fischbek Hamburg im Finale!

3:1 gegen Schweriner SC

Der TV Fischbek Hamburg hat als erste Mannschaft das Pokal-Finale des Deutschen Volleyball-Verbandes erreicht. In Schwerin gewannen die Hamburgerinnen ihr Halbfinale vor 1.600 Zuschauern gegen die favorisierten Gastgeberinnen vom Schweriner SC mit 3:1 (25-15, 17-25, 25-20, 25-).

Die Hamburgerinnen können mit einem Finalsieg den ersten Titel der Vereinsgeschichte gewinnen. Der Finalgegner wird im zweiten Semifinale (ab 17.00 Uhr) zwischen dem USC Münster und dem TSV Bayer 04 Leverkusen ermittelt. Das Finale findet am morgigen Sonntag ab 15.30 Uhr in Schwerin statt.

TV Fischbek Hamburg begann mit folgender Aufstellung: Elena Keldibekova de Westreicher, Kerstin Ahlke, Christina Benecke, Marina Cukseeva, Johanna Barg, Lidiya Shumakova und Libero Sabine Verwilt-Jungclaus. Der Schweriner SC hielt mit folgender Startformation dagegen: Kathleen Weiß, Anika Schulz, Jana Müller, Angela Krivorot, Patricia Wolf, Claudia Bimberg und Libero Natalya Shumeyko.

Hamburg erwischte im ersten Satz den deutlich besseren Start (2:4) und punktete mit Angriffen durch Barg und Aufschlägen durch Spielführerin und Nationalspielerin Benecke. Beim 7:11 nahm Schwerins Trainer Tore Aleksandersen seine erste Auszeit. Die Schwerinerinnen wirkten vor eigenem Publikum nervös und begingen leichte Fehler in Annahme und Angriff. Schwerins Trainer reagierte und wechselte Cathrin Schlüter für Bimberg ein (8:14). Als Benecke im Einerblock gegen Wolf punktete, war der Vorsprung nochmals angewachsen (11:18) – Schwerin nahm erneut Auszeit. Dies zeigte jedoch keine Wirkung, denn als Barg mit Angriff und Sprungaufschlag zum 13:20 punktete, war die Vorentscheidung im ersten Satz gefallen. Hamburg gewann locker mit 15:25.

Die Ansprache des sichtlich verärgerten Aleksandersen verfehlte zumindest zu Beginn des ersten Satzes seine Wirkung nicht. Die Schwerinerinnen gingen mit 4:2 in Führung. Nach einem As von Ahlke hatten die Hamburgerinnen das Blatt jedoch schnell gewendet (4:5). Als das Schiedsgericht ein Übergreifen Beneckes am Netz pfiff, ging es mit einer 8:7-Führung Schwerins in die erste technische Auszeit. Dennoch wirkten die Gastgeberinnen weiter gehemmt, die Annahme war sehr unpräzise, sodass ein geordneter Spielaufbau nicht möglich war. Nach einem Block von Müller sowie einem verschlagenen Angriff Shumakovas lag Schwerin erstmals in dem Spiel etwas weiter vorn (11:8). Als Schwerin auf 13:9 erhöhte, nahm Hamburg seine erste Auszeit. Was bei Hamburg im ersten Satz so gut geklappt hatte, war wie weggewischt. Die Annahme wackelte nun auch bei den Hamburgerinnen, aber insbesondere die Gastgeberinnen hatten jetzt ihre Nervosität abgelegt. Ein Netzkantenas von Schultz brachte das 18:11. Beim 19:11 wechselte Co-Trainer Johnny Westreicher Margarethe Kozuch für Barg ein. Das half jedoch nichts mehr, Schwerin war nun souverän und glich mit 25:17 zum 1:1-Satzgleichstand aus.

Hamburg begann wieder mit Barg in der Anfangsformation und fand wieder besser ins Spiel (4:6). Nach einer erfolgreichen Kombination gingen die Hamburgerinnen mit einer 5:8-Führung in die erste technische Auszeit. Trotz Führung kam Kozuch für Barg auf Hamburger Seite. Ein Einerblock Müllers gegen Ahlke ließ die Schwerinerinnen wieder herankommen (7:8). Doch die Hamburgerinnen blieben – anders als im zweiten Satz – „dran“ und hielten den kleinen Vorsprung (10:11). Ein Block von Schlüter gegen Shumakova ließ die Schwerinerinnen erstmalig in Führung gehen (12:11). Doch die nächsten drei Punkte machten wiederum die Gäste, der Block packte gegen Krivorot zwei Mal zu (12:14). Eine Dreierserie auf der anderen Seite sorgte wiederum für den Führungswechsel (15:14). Nach einem Zuspielfehler von Weiß sowie einem Block gegen Krivorot waren es wieder die Hamburgerinnen, die in Führung gingen (15:17). Tina Gollan kam für Krivorot auf Schweriner Seite. Bis zum 18:20 hatte der 2-Punkte-Vorsprung Bestand, dann nahm Aleksandersen eine Auszeit. Doch Hamburg blieb in Front, weil ihre jüngste Spielerin, Margarethe Kozuch, unbekümmert von der Außenposition punktete (19:22). Nach einem As Kozuchs gab es vier Satzbälle für Hamburg (20:24). Ein weiterer Aufschlag-Winner von der DVV-Junioren-Nationalspielerin bedeutete das 20:25 und die 1:2-Satzführung Hamburgs.

Schwerins Trainer Aleksandersen baute nun wieder auf Bimberg statt Schlüter im Mittelblock. Doch erneut war es Kozuch, die erste Akzente setzte und mit zwei Aufschlägen punktete (2:4). Nach zwei weiteren Punkten Hamburgs kam Gollan für Krivorot (2:6). Aber auf Schweriner Seite war nun wieder die Hektik und Nervosität aus dem ersten Satz zu sehen. Der Druck des „Gewinnen müssens“ vor eigenem Publikum schien die Spielerinnen etwas zu lähmen. Mit 5:8 ging es in die erste technische Auszeit. Zwei Angriffe von Müller ließen die meisten der 1.600 Zuschauer wieder auf Schweriner Besserung hoffen (8:9). Zum Ausgleich reichte es vorerst aber nicht, da die Punktballchance von Schulz nicht genutzt werden konnte. Nach einem langen Ballwechsel, den Benecke mit einem Lob beendete, war wieder eine 3-Punkte-Führung für Hamburg auf der Anzeigetafel zu sehen (9:12). 

Als Kozuch sogar aus dem Rückraum punktete, war der Halbfinalsieg für Hamburg zum Greifen nahe (11:15). Beim Stand von 12:17 zog Schwerin seinen letzten „Trumpf“ und wechselte mit Linda Dörendahl für Weiß die zweite Zuspielerin ein. Das wirkte jedoch nicht, denn Kozuch punktete weiter munter von der Position 4 (13:19). Als Benecke die Zuspielerfinte von Dörendahl blockte, ging Hamburg vorentscheidend mit 14:21 in Führung. Der Rest war nur noch Formsache, Hamburg gewann den vierten Satz mit 17:25 und das Spiel mit 1:3.

Stimmen zum Spiel

Christina Benecke (Kapitänin Hamburg): „Wir sind sehr glücklich, gewonnen zu haben. Wir sind als krasser Außenseiter angetreten und haben zeigen können, dass wir besser spielen können, als es der Tabellenstand in Bundesliga wider spiegelt. Gegen Münster und Leverkusen haben wir in der Bundesliga gewonnen, dennoch sind wir im Finale Außenseiter.“

Jana Müller (Spielführerin Schwerin): „Hamburg hat verdient gewonnen. Das Problem war unsere Annahme, wir haben es unserer Zuspielerin nicht einfach gemacht. Wir hatten uns sehr viel vorgenommen, sind aber auch am Erwartungsdruck gescheitert.“

Marina Cukseeva (Trainerin Hamburg): „Wir sind überglückglich. Wir wollen in diesem Pokal die nicht so tolle Saison wieder gutmachen. Diese Spiele sind sehr gut für unsere jungen Spielerinnen, die wertvolle Erfahrung sammeln.“

Tore Aleksanersen (Trainer Schwerin): „Ich bin sehr enttäuscht, weil wir uns gut vorbereitet hatten. Hamburg war im Aufschlag und in der Annahme besser. Ich glaube, dass uns in den entscheidenden Momenten die nötige Erfahrung gefehlt hat.“      

 

Deutschland - DVV-News 

Sonntag. 08. Februar 2004

Münster bezwingt Leverkusen mit 3:2

Im Finale nun gegen Hamburg

Der USC Münster ist der zweite Finalist bei der 32. Auflage des DVV-Pokalfinals. Die Mannschaft um die Nationalspielerinnen Atika Bouagaa und Cornelia Dumler setzte sich im zweiten Halbfinale gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen mit 3:2 (25-19, 20-25, 16-25, 25-13, 15-12) durch und trifft im Finale am morgigen Sonntag (15.30 Uhr) auf den TV Fischbek Hamburg.

Die Hamburgerinnen hatten sich überraschend im ersten Semifinale mit 3:1 gegen Gastgeber Schweriner SC behauptet. Das Spiel um Platz 3 beginnt morgen um 13.00 Uhr.

Der USC Münster begann mit folgender Aufstellung: Hella Jurich, Andrea Berg, Chaine Staelens, Atika Bouagaa, Teee Williams, Antje Röder und Libero Janneke van Tienen. TSV Bayer 04 Leverkusen hielt mit folgender Startformation dagegen: Julia Schlecht, Judith Sylvester, Judith Flemig, Kathy Radzuweit, Laura Ludwig, Nadja Schaus und Libero Lisa Thomsen.

Nach einem anfänglichen Abtasten der beiden West-Rivalen (8:8) war es Nationalspielerin Bouagaa, die für die ersten Akzente sorgte. Die Matchwinnerin von der Olympia-Qualifikation in Baku punktete im Angriff und blockte Nationalmannschaftskollegin Radzuweit (17:12). Leverkusen hielt insbesondere mit Sylvester dagegen, die als einzige in dieser Phase die Münsteraner Block- und Feldabwehr vor Probleme stellte (17:14). Nach einer erfolgreichen Blockaktion von Berg gegen Deutschlands Nr. 2 auf der Zuspielposition, Schlecht, nahm Trainerin Gudula Krause eine Auszeit (23:17). Der Satzverlust aus Leverkusener Sicht war jedoch nicht mehr zu verhindern, Schaus verschlug den Aufschlag zum 25:19 für Münster.

Leverkusen steckte den Verlust des ersten Satzes gut weg. Sylvester punktete wie gewohnt, Flemig blockte Bouagaa (2:5), Münster Trainer Axel Büring nahm sofort eine Auszeit. Mit 5:8 ging es in die erste technische Auszeit. Der Spielfluss auf Münsteraner Seite war weg, die Sicherheit, die die Mannschaft vorher ausgestrahlt hatte, nicht mehr zu spüren. Beim Stand von 5:9 nahm Büring Bouagaa vom Feld und brachte Johanna Reinink. Es stellte sich jedoch kaum Besserung ein und Büring wechselte mit Caroline Wensink für Röder und Katharina Holzgraefe für Jurich neue Spielerinnen aufs Feld (9:16). Als Münster den längsten Ballwechsel des Spiels durch Reinink erfolgreich abschloss, verkürzte Münster auf, 14:18 und Trainerin Krause nahm eine Auszeit. Jetzt waren die Münsteranerinnen „dran“ an den Gegnerinnen und verkürzten weiter durch kluge taktische Aufschläge von Reinink auf 18:20. Als Sylvester den Münsteraner Block anschlug, erhöhte Leverkusen auf 19:22. Nach einem As von der DVV-Diagonalspielerin hieß es 20:24 und Leverkusen hatte vier Satzbälle. Sylvester schlug gleich ein As hinterher und glich mit 20:25 zum 1:1-Satzstand aus.

Nach dem Satzverlust änderte Büring seine Aufstellung erneut und beorderte Jurich und Bouagaa aufs Feld zurück. Das zahlte sich sofort aus, denn die Münsteranerinnen legten einen 4:0-Blitzstart hin. Doch nach dem ersten Punkt durch Sylvester war der Bann gebrochen, und nun waren es die Leverkusenerinnen, die Punkte machten. Der Block packte immer öfter zu und der Bundesliga-4. ging mit einer 6:8-Führung in die erste technische Auszeit. Als die überragende Sylvester mit langen Flatteraufschlagen für weitere zwei Punkte sorgte, nahm Büring eine Auszeit (6:10). Aber Münster wäre nicht Münster, wenn sich die Mannschaft nicht wieder heran kämpfen würde. Nach einem der wenigen Angriffsfehler von Sylvester, die bestimmt 50 Prozent der Angriffslast des Bayer-Teams trug, verkürzte Münster auf 10:11. Aber die nächsten Punkte machte erneut Sylvester, und als Radzuweit auch punktete, war der Vorsprung auf 10:16 angestiegen. Nach einem Doppelblock Schaus/Flemig gegen Wensink war die Vorentscheidung da (14:21). Den letzten Punkt zur 1:2-Satzführung Leverkusens steuerte Münsters Berg mit einem Angriffsfehler bei (16:25).

Büring veränderte erneut seine Formation und stärkte die Annahme mit den Außenangreiferinnen Cornelia Dumler, Bouagaa und Williams. Das zahlte sich zunächst aus, denn der als leichter Favorit ins Spiel gegangene Tabellen-2. ging mit 4:2 in Führung. Doch nach einem Block Flemigs gegen den Rückraumangriff Bouagaas war der Ausgleich geschafft (5:5). Ein technischer Fehler auf Leverkusener Seite sowie ein an den Block geschlagener Ball von Dumler ließ Münster mit 8:5 in die erste technische Auszeit gehen. Nach einem Aufschlag-Winner durch die Niederländerin Wensink erhöhte Münster auf 11:6. Als Jurich eine feine Zuspielfinte gelang, zog Münster weiter davon (14:7). Als in dieser Phase auch Sylvester nicht punkten konnte, setzten sich die in weiß spielenden Münsteranerinnen vorentscheidend ab (16:8). Trainerin Krause reagierte und wechselte mit Gina Schmidt ihre zweite Zuspielerin ein. Auch der Wechsel Sarah Goller für Schaus (9:18) konnte da keine Änderung mehr herbei führen. Münster siegte locker mit 25:13 - der Tiebreak musste über den zweiten Finalisten entscheiden.

Münster hatte den besseren Start und ging durch zwei Asse von Dumler und einem Angriff von Bouagaa mit 3:0 in Führung. Nach einem Block gegen Sylvester nahm Trainerin Krause beim 4:0 ihre erste Auszeit (4:0). Das half nur bedingt, denn natürlich kamen die ersten Leverkusener Punkte, aber auch die Münsteranerinnen punkteten kontinuierlich, sodass es mit einer 8:4-Führung Münsters in den Seitenwechsel ging. Zwar punktete Sylvester wieder, aber zumeist Dumler tat das gleiche auf Seiten Münsters. Als Dumler ein Mal den Ball nicht auf den Boden schlug und Radzuweit den Rückschlag verwertete, hatte Leverkusen wieder den Anschluss gefunden (9:7). Aber Wensink und Dumler machten die nächsten beiden Punkte im Angriff und erhöhten wieder auf vier Punkte Vorsprung (11:7). Münster erhöhte durch Bouagaa weiter (13:8) und Leverkusen verkürzte nochmals auf 14:12, doch durch einen Lob Bouagaas gewann Münster mit 15:12 und das Spiel 3:2. Damit kommt es morgen zum Finale zwischen Hamburg und Münster.

Stimmen zum Spiel

Johanna Reinink (Spielführerin Münster): „Ich bin sehr froh gewonnen zu haben, und dass wir nach dem 1:2-Satzrückstand Moral bewiesen haben.“

Judith Flemig (Spielführerin Leverkusen): „Ich bin sehr enttäuscht und wütend, dass wir nach den zwei sehr guten Sätzen unseren Stil verlassen haben. Wir haben danach zugelassen, dass Münster seine Kampfkraft wieder gefunden hat.“

Axel Büring (Trainer Münster): „Ich bin sehr glücklich, dass wir ins Finale eingezogen sind. Phasenweise haben wir nicht sehr gut gespielt, aber dann ist unsere Risikobereitschaft und Wille belohnt worden. Ich freue mich auf morgen, wir haben noch eine Rechnung mit den Hamburgerinnen zu begleichen (vergangene Woche Niederlage in der Bundesliga, Anm. d. Red.).“

Gudula Krause (Trainerin Leverkusen): „Ich bin sehr stinkig, dass wir verloren haben, weil der Sieg möglich war. Unsere Taktik ist zwei Sätze lang voll auf gegangen. Es ist unverständlich, dass wir im vierten Satz so eingebrochen sind. An dieser Niederlage werden wir noch in den nächsten Wochen zu knabbern haben.“

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Sonntag. 08. Februar 2004

Interview mit Eric Fonoimoana

Gemeinsam mit Ex-Partner Dain Blanton sorgte Eric Fonoimoana bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney für ordentlich Furore und schnappte den Südamerikanern die Goldmedaille vor der Nase weg. Wir sprachen mit "The Body" über die Beach-Szene in den USA, die Goldmedaille und natürlich über die von ihm gegründete Foundation "Dig For Kids", in der sozial benachteiligte Jugendliche nach der Schule betreut und zum Lernen ermutigt werden.

Kannst Du uns etwas über die Beach-Volleyball Szene in den USA erzählen?
Es ist ein Sommersport und natürlich ist Beach-Volleyball sehr populär.

Bist Du bekannt, erkennen Dich die Leute auf der Strasse?
Die Fans wissen schon, wer ich bin, aber eine Berümtheit bin ich nicht.

Siehst Du einen Unterschied zwischen Beach-Volleyball in den USA und in Europa?
In Amerika wird das alles größer. In Europa werden die Teams immer besser, und der Leistungsunterschied zwischen den Nationen wird immer geringer bei den Herren.

Wie sind Deine Ziele für diese Saison?
Mein Ziel ist es in dieser Saison so viel wie möglich zu gewinnen und zu den Olympischen Spielen zu kommen.

Was war das für ein Gefühl 2000 in Sydney die Goldmedaille zu gewinnen? Hast Du den Erfolg erwartet?
Nein, erwartet habe ich die Medaille nicht, aber ich wusste, dass wir das schaffen können, wenn wir gut spielen. Ein Traum ist in Erfüllung gegangen.

Im gleichen Jahr hast Du die "Dig For Kids Foundation" gegründet. Erzähl uns doch einmal etwas darüber.
"Dig For Kids" ist ein Programm nach der Schule, um die Kids zu ermutigen, etwas zu lernen. Die Kinder leben in problematischen Gebieten, der "Inner City". Ich wollte etwas zurückgeben und die Jugendlichen ermutigen, ein wertvolles Mitglied ihrer Umgebung zu werden.

Wie ist Deine Meinung dazu, dass die WM 2005 nicht in den USA, sondern in Deutschland stattfinden wird?
Ich liebe Berlin und Deutschland. Es wäre toll hier um die Weltmeisterschaft zu spielen.

Wir danken Dir für dieses Interview und wünschen Dir viel Erfolg in dieser Saison!

 

Schweiz - News.ch 

Sonntag. 08. Februar 2004

Schaffhausen bleibt an Köniz dran

Zum Auftakt der Finalrunde der NLA-Volleyballerinnen hat Schaffhausen wie schon in der Qualifikationsrunde in Biel 3:0 gewonnen. Das Kanti-Team war allerdings stärker gefordert, als es das Resultat vermuten lässt.

Bei den Seeländerinnen gab die bis Ende letzter Saison in Köniz spielende 36-jährige Janete Strazdina ihr Comeback. Sie sollte dem VBC Biel, dem mit Sarah Schmocker und Libero Manoëlle Pauli zwei Teamstützen verletzungsbedingt fehlten, dank ihrer Routine Sicherheit bringen. Das Spiel gegen das Kanti-Team war jedoch zu einseitig auf sie ausgerichtet, so dass weder eine 17:11-Führung im zweiten noch eine 20:17-Führung im dritten Durchgang zu einem Satzgewinn genügten.

In der Abstiegsrunde gewann Bellinzona gegen Franches-Montagnes 3:2; 200 Zuschauer sahen eine spannende Begegnung, in der die Gastgeberinnen eine Zweisatz-Führung aus der Hand gaben. Nur im deutlich gewonnen Tiebreak (15:4) konnten die Tessinerinnen ihre Fans wirklich begeistern.

Vor Jahresfrist war Näfels mit zwei Niederlagen in die Finalrunde gestartet. Dies wollte sich der Titelverteidiger keinesfalls mehr leisten. In einem von beiderseitigem Fairplay geprägten Spiel konnte bis Mitte des vierten Satzes kein Team um mehr als zwei Punkte davon ziehen. Schliesslich sorgten die Glarner für den "logischen" Viersatz-Sieg gegen Lausanne. Die drei bisherigen Begegnungen (inklusive Cup-Halbfinal) endeten alle 3:1.

Zwei Mal konnte Amriswil bei Chênois einen Satz vorlegen, doch am Ende mussten die mit nur sieben Spielern angereisten Thurgauer den Genfern den Sieg überlassen. Der Tscheche Marek Thomas war herausragender Spieler mit guten Services und starken Angriffen. Im mit 6:15 verlorenen Tiebreak bekundeten die Ostschweizer zunehmend Mühe mit ihm und in der Annahme.

Eine desolate Leistung bot das demotiviert wirkende Lutry-Lavaux zum Auftakt der Abstiegsrunde in Sursee und verlor 0:3. Vor zwei Wochen feierten die Waadtländer gegen den Aufsteiger aus der Innerschweiz den bisher einzigen Saisonsieg.

 

Norddeutschland - Harburger Rundschau 

Sonntag. 08. Februar 2004

Buxtehuder Schüler wollen nach Berlin

Winsen/Buxtehude - Die Volleyball-Jungen der Buxtehuder Halepaghenschule wollen bei der Bezirksentscheidung "Jugend trainiert für Olympia" ein Wort mitreden und versuchen, sich fürs Landesfinale zu qualifzieren. Erst danach werden die Teilnehmer ermittelt, die zum Bundesentscheid nach Berlin dürfen. 

Die Bezirksmeisterschaften werden Mittwoch, 11. Februar, um 10 Uhr in den Berufsbildenden Schulen in Winsen ausgetragen. Landrat Axel Gedaschko und Winsens Stadtdirektorin Angelika Bode haben sich um 13 Uhr zur Siegerehrung angesagt. Insgesamt spielen zwölf Schulteams in Winsen.

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 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel