News

Montag, 09. Februar 2004 

Kyritz besiegt Netzhoppers und klettert nach oben
YoungStars waren mit Ba-Wü-Auswahl erfolgreich
USC nach dramatischem Spiel DVV-Pokalsieger
TSV Bayer 04 Leverkusen Dritter!
USC Münster zum 10. Mal Pokalsieger
CEV-Pokal: Auslosung zu KO- und Endrunden erfolgt
Pokal: Modusänderung im nächsten Jahr
Erfolgreiche Volley Dogs
Debakel für die SSC-Damen
Es wird höchste Zeit: Alarmstufe drei
Wunder dauern etwas länger - auch in Markranstädt
FC Schüttorf 09 schlägt sich achtbar
Team 48 schrammt an Blamage vorbei
2:3! Fischbeks bittere Pleite im Pokal-Finale
Verstappen nahm den MSC genau unter die Lupe
SV Bayer bleibt wenig Zeit zum Grübeln
Zitterpartie endet mit Jubelarie
Rosen-Sonntag in Schwerin
Neues Ziel im Visier
Sonneberg klar durchgesetzt

Februar 2004

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Deutschland - Maerkische Allgemeine 

Montag. 09. Februar 2004

Kyritz besiegt Netzhoppers und klettert nach oben

Die Provinz ist Dritte   

KÖNIGS WUSTERHAUSEN Durchgeschwitzt, halb taub, aber mit einem Lächeln im Gesicht kamen am Sonnabend 100 Kyritzer Fans aus der Paul-Dinter-Halle in Königswusterhausen. "Fortuna ist die Nummer eins", skandierten sie. Mangager Harald Schmidt steckte sich erst einmal eine Zigarette an und atmete tief durch: "Wenn wir das noch verloren hätten ..." 

Gerade hatte Fortuna Kyritz das Brandenburgderby bei den Netzhoppers nach einer 2:0-Führung etwas glücklich im Tie-Break gewonnen. Nicht nur über den Sieg im Landesderby freute sich Schmidt, sondern viel mehr über Tabellenplatz drei. "Wer hätte das gedacht. Wir aus der Provinz sind Dritter in der 2. Bundesliga", sagte er stolz. Dagegen verließen die Netzhoppers mit langen Gesichtern die Halle. Ein Tag, den sie schnell vergessen sollten. Zunächst funktionierte die Kaffee- und Fantaautomaten nicht, auch die Bockwurst blieb kalt. Dann gab die Hallenbeschallung ihren Geist und zu allem Überfluss knickte Netzhopperkapitän Sebastian Paul beim ersten Ballwechsel um und sah danach die Partie mit dickbandagierten Knöchel von der Bank aus zu. 

Die Netzhoppers schienen durch diesen Ausfall geschockt. Aber vielleicht war es auch der Blick auf die Tribüne, der sie hemmte: Dort hatten klar die Kyritzer Fans das Sagen. Während die 100 Kyritzer Fans mit Trommeln und  Rasseln einen hörenbetäubenden Krach machten, verhielten sich die 300 einheimischen Zuschauer lange sehr ruhig. Die Gäste bestimmten klar die Partie. Stark im Angriff, im Block und auch in der Feldabwehr machten die Fortunen kaum Fehler. Bei Heimteam lief dagegen nichts zusammen. Mit 15:25 wurden die Netzhoppers vorgeführt. Kyritz ließ nicht locker und siegte dank eienr blitzsauberen Leistung 25:18. 

Ein schnelles Ende deutete sich an. Doch es gab eine zehnminütige Pause. Heimcoach Mathias Münz stellte sein Team um. Der etatmäßige Mittelblocker Sven-Oliver Heitmann griff nun über die Außen an und war kaum noch zu stoppen. "Da hat man gesehen, was für ein Klassemann das ist", sagte der verletzte Fortunen-Kapitän Andreas Röhrs. Und an Heitmann zogen sich die anderen Netzhoppers hoch. Zuspieler Maik Schmiedecke agierte variabler, Stanilav Bakumovski (sein Bruder ist Nationalspieler) griff nun rasant an. Es entwickelte sich das erwartete Derby. Die Kyritzer, nicht mehr so souverän wie am Anfang, hielten gut dagegen. Tolle Szenen auf beiden Seiten, ob in der Feldabwehr, im Angriff oder Block. Doch die Netzhoppers hatten das bessere Ende für sich, sie gewannen 25:20.

Die heimischen Fans wachten auf und auf der Tribüne entwickelte sich ein lautstarkes Duell, mit Vorteilen für den Gast. Auf dem Feld dagegen waren nun die Netzhoppers das etwas bessere Team, vor allem dank Heitmann. Die Einwechselung von Karsten Röhrs durch Fortuna-Coach Jürgen Treppner brachte nichts mehr. Durch ein 25:19 gelang dem Heimteam der Satzausgleich. "Im vierten Satz fehlte etwas der Glaube an den Sieg", kritisierte Andreas Röhrs seine Teamkameraden. Der Glaube war im Tie-Break wieder da. Es wurde gekämpft auf beiden Seiten, die Zuschauer hielt es nicht mehr auf ihren Plätzen. Die Netzhoppers führten 6:4, wenig später hieß es 7:7. Die Netzhoppers zogen auf 10:8 davon. Doch Kyritz schlug zurück. Zuspieler Florian Schaarschmidt zeigte keine Nerven, brachte Salomo Din Kingue gut ins Spiel. Und Fortuna schaffte das 12:12 und führte plötzlich 14:12. Die Gäste machten es aber spannend. Erst beim vierten Matchball klappt es mit dem 17:15-Erfolg. 

Der Siegerjubel der Fortunen war ja schon immer riesig, doch diesmal war minutenlang nur ein Knäuel aus Armen und Beinen auf dem Parkett zu sehen. "Ein Superspiel mit einem verdienten Sieg", fand Karsten Röhrs lachend.

Roland Möller

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Montag. 09. Februar 2004

YoungStars waren mit Ba-Wü-Auswahl erfolgreich

KIEL (gus) - Fünf Häfler Volley YoungStars jubelten am Sonntag in Kiel über den Sieg des A-Jugend-Bundespokals mit der Baden-Württemberg-Auswahl. Ohne Satzverlust hatten sie im hohen Norden den Wettkampf der Landesauswahlen für sich entschieden.

Schon am ersten Tag ließen die Spieler unter Trainer Michael Mallick erkennen, dass sie in guter Form sind. Hessen wurde ebenso mit 2:0 (25:12, 25:22) vom Feld gefegt, wie anschließend noch deutlicher die bayerische Auswahl (25:15, 25:17). Es reichten jeweils zwei Durchgänge, denn der Modus sah zwei Gewinnsätze vor. Am nächsten Tag traf das Team um die Häfler Patrick Steuerwald, Sebastian Schwarz, Alexander Mayer, Matthias Klippel und Max Günthör auf die Jugend-Nationalmannschaft (Jg. 87/88). Auch hier lautete das Ergebnis 2:0 (25:16, 25:17). Dem gastgebenden Verband aus Schleswig-Holstein ließ Baden-Württemberg ebenfalls keine Chance (25:11, 25:21).

Im Halbfinale trafen die Süddeutschen auf Nordrhein-Westfalen, gegen den sie mit 25:18, 25:12 die Oberhand behielten. Erst im Finale wartete mit Berlin eine wirkliche Herausforderung. Die Berliner hatten die Chance, der Ba-Wü-Auswahl ihren ersten Satz abzuluchsen. Aber sie verstanden es nicht, ihre Satzbälle zu nutzen und Baden-Württemberg ging nach spannendem Satzverlauf (31:29) mit 1:0 in Führung. Diesen Warnschuss nahm sich das Mallick-Team zu Herzen und brachte den zweiten Satz sicher mit 25:20 nach Hause. Nach dem B-Jugend-Bundespokal im vergangenen Jahr holte sich die Baden-Württemberg-Auswahl in diesem Jahr auch die A-Jugend-Auszeichnung.

YoungStars-Trainer Söhnke Hinz, der das Turnier in Kiel live verfolgte, zog ein positives Fazit: „Die Leistung meiner Spieler ging voll in Ordnung, und im Finale, das Zweitliga-Niveau hatte haben sie ihre Aufgabe sehr gut gelöst.“ Die Spieler aus Friedrichshafen sehen ihre Gegner von Sonntag übrigens schon einen Tag später wieder: Dann kommen diese gemeinsam mit Junioren-Nationaltrainer Michael Warm zu einem einwöchigen Trainingslehrgang an den Bodensee.

 

Deutschland - DVV-News 

Montag. 09. Februar 2004

USC Münster nach dramatischem Spiel DVV-Pokalsieger

3:2 gegen TV Fischbek Hamburg – Verletzung Cukseevas entscheidend

Der USC Münster hat den DVV-Pokal 2004 gewonnen und sich zum insgesamt zehnten Mal den begehrten „Pott“ geholt. In einem dramatischen Finale setzte sich Münster in Schwerin vor 1.500 Zuschauern nach einem 0:2-Satzrückstand mit 3:2 (17-25, 20-25, 25-14, 25-21, 15-8) gegen den TV Fischbek Hamburg durch.

Spielentscheidend war dabei wohl der verletzungsbedingte Ausfall von Hamburgs Spielertrainerin Marina Cukseeva, die Ende des zweiten Satzes mit einem Muskelfaserriss in der Wade ausfiel. Ohne den „Kopf der Mannschaft“ verloren die Hamburgerinnen den Faden und gaben das Spiel noch aus der Hand. Für Hamburg wäre es der erste nationale Titelgewinn gewesen. Münster hat sich mit dem Pokalsieg einen Platz in der Champions League 2004/05 gesichert.

TV Fischbek Hamburg begann mit folgender Aufstellung: Elena Keldibekova de Westreicher, Kerstin Ahlke, Christina Benecke, Marina Cukseeva, Margarethe Kozuch, Lidiya Shumakova und Libero Sabine Verwilt-Jungclaus. Der USC Münster hielt mit folgender Startformation dagegen: Hella Jurich, Andrea Berg, Cornelia Dumler, Atika Bouagaa, Teee Williams, Caroline Wensing und Libero Janneke van Tienen.

Der Beginn des Spiels war ein Abtasten beider Teams, die sich erst in der vergangenen Woche in der Bundesliga gegenüber gestanden hatten. Dort siegten die Hamburgerinnen überraschend mit 3:1. Und die Spielerinnen um Spielführerin und Nationalspielerin Christina Benecke hatte den besseren Start, wirkte auch nicht so verkrampft wie der eindeutige Favorit USC Münster. Die Annahme der Münsteranerinnen wackelte zu Beginn und auf der anderen Seite punktete die jüngste Spielerin des Finals, die 17-jährige Kozuch, nach Belieben. Bei der ersten technischen Auszeit hieß es 6:8-Führung für Hamburg. Als Ahlke beim Blockversuch das Netz berührte, glich Münster aus (9:9). Doch die Hamburgerinnen fighteten zurück und lagen nach einem Übertreten Bouagaas erstmalig mit drei Punkten vorne (10:13) – Trainer Axel Büring nahm eine Auszeit. Die sonst so sichere Annahme um die Nationalspielerinnen Dumler und Bouagaa wackelte weiterhin und auch der Hamburger Block wusste zu punkten.

Zudem waren zu viele Aufschläge der Münsteranerinnen fehlerhaft, sodass der Außenseiter mit 12:16 in die erste technische Auszeit ging. Nach einem weiteren Punkt durch Shumakova nahm Büring seine zweite Auszeit (12:17). Büring wechselte Johanna Reinink für Williams und Chaine Staelens für Dumler ein, doch das brachte zunächst gar nichts. Nach einem Hinterfeld-Angriff Beneckes hatte Hamburg auf 13:19 erhöht. Bei Münster lief in dieser Phase nichts, bei Hamburg alles. Die Fischbekerinnen waren an jedem Ball mit ihrer Block- und Feldabwehr „dran“, zudem zog Zuspielerin Keldibekova de Westreicher ein sehr variables Angriffsspiel auf (16:23). Nach einem Angriff Kozuchs auf den Münsteraner Block hatten die Hamburgerinnen gleich sieben Satzbälle (17:24). Gleich den ersten verwerteten sie, nachdem Bouagaa einen Angriff ins Netz schlug (17:25).

Hamburg spielte natürlich unverändert weiter, bei Münster mussten die beiden DVV-Asse Dumler und Bouagaa draußen bleiben und wurden durch Staelens und Reinink ersetzt. Nach einem Angriffsfehler von Kozuch und einem As durch Berg nahm Hamburg bereits beim Stand von 2:0 eine Auszeit. Ein Block und Angriff Kozuchs sowie ein Block Beneckes machten daraus prompt ein 2:3. Münster bekam die beiden Hamburger Außenangreiferinnen Kozuch und Shumakova einfach nicht in den Griff, sodass der Bundesliga-2. vorerst einem Rückstand nachlief (5:6). Bei diesem Spielstand nahm Trainer Büring bereits seine zweite (!) Auszeit. Als Williams einen Ball verbaggerte, kam Bouagaa für sie aufs Feld (5:7). Ein Lob von Reinink ließ die ca. 250 Münsteraner Fans beim 8:8 wieder hoffen. Doch die nächsten drei Punkte machten wieder die Spielerinnen von der Elbe. Und als Berg einen Schnellangriff neben die Linie setzte, hieß es 8:12. Williams kehrte zurück aufs Feld und kurze Zeit später Antje Röder für Wensing. Nach einer schönen Finte von Hamburgs Zuspielerin ging es mit einem 11:16 aus Münsteraner Sicht in die zweite technische Auszeit. 

Beim 11:17 wechselte Büring die Zuspielerinnen – für Jurich kam Katharina Holzgräve. Aber es änderte sich nichts am Spielverlauf: Die Hamburgerinnen punkteten von den Außenpositionen nach Belieben und hatten in Benecke die Herrschaft am Netz. Beim Stand von 14:19 unterbrach Hamburgs Spielertrainerin Cukseeva eine Blockbewegung und musste ausgewechselt werden. Für sie kam Johanna Barg aufs Feld. Nach zwei Blockpunkten verkürzten die Münsteranerinnen auf 16:20, doch Kozuch sorgte wieder für eine 5-Punkte-Führung (16:21). Als Ahlke zwei Angriffe verschlug und Kozuch eine Annahme verbaggerte, wurde es nochmals enger (19:22). Als Williams bei einem Angriff das Netz berührte, hatten die Hamburgerinnen fünf Satzbälle (19:24). Den zweiten verwertete Benecke mit einem gefühlvollen Lob über den Münsteraner Block zum 20:25.

Cukseeva hatte einen Muskelfaserriss in der Wade erlitten und wurde durch Barg ersetzt. Nur stellten die Hamburgerinnen nun notgedrungen um und stellten die bis dahin überragende Kozuch auf die Mittelposition. Münster, das wieder mit Jurich, Dumler und Bouagaa spielte, nutzte diese Phase der Umorientierung sofort und ging nach einer Aufschlagserie von Berg mit 5:0 in Führung. Hamburg nahm bei diesem Spielstand bereits seine zweite Auszeit. Das Fehlen der Leitfigur machte sich bei Hamburg stark bemerkbar. Die vorher so starke Annahme wackelte, der Angriff war fehlerhafter. Auch der Zuspielwechsel Nicole Fetting für Keldibekova de Westreicher änderte nichts am geänderten Spielverlauf. Münster lag bei der zweiten technischen Auszeit mit 16:5 vorne. Diesen hohen Vorsprung ließen sich die Münsteranerinnen natürlich nicht mehr nehmen. Über 20:7 gewannen sie den Satz mit 25:14 und verkürzten auf 1:2-Sätze.

Hamburg reagierte und stellte Kozuch wieder auf die Außenposition. Diagonalspielerin Ahlke wurde nun in den Mittelblock beordert. Dennoch war der geordnete Spielaufbau auf Hamburger Seite passé. Münster ging mit 5:1 in Führung. Als Kozuch und Shumakova wie gewohnt von der Außenposition punkteten und Benecke im Block zupackte, war der Anschluss wieder geschafft (8:7). Von nun an punkteten die beiden Teams konsequent aus der Annahme, sodass es bei einer 1-Punkte-Führung für Münster blieb (12:11). Als Dumler einen schwer zu schlagenden Angriff hinter die Grundlinie setzte, nahm Trainer Büring beim 13:13 eine Auszeit. Als Hamburg auch den nächsten Punkt machte, wechselte er Staelens für Dumler ein, Münster ging mit 17:15 in Führung. Ein gefühlvoller Lob Bouagaas hinter den Hamburger Block machte daraus ein 19:16. Und als die Nationalspielerin auch noch Shumakova blockte, waren es vier Punkte Vorsprung (21:17). Dieser blieb bis zum 24:20 bestehen – Münster hatte vier Satzbälle zum Satzausgleich. Berg verwandelte den zweiten zum 25:21, der Tiebreak musste entscheiden.

Dumler startete wieder für Staelens, und Münster ging nach zwei Angriffen von Williams mit 3:1 in Führung – Auszeit Hamburg. Als Wensing Benecke blocke, erhöhte Münster auf 5:2. Shumakova setzte einen Angriff neben die Außenlinie, sodass es mit 7:3 in die zweite Auszeit der Hamburgerinnen ging. Ein Annahmefehler auf Münsteraner Seite, der direkt in das Hamburger Feld „plumpste“, ließ die Teams mit 8:4 in den Seitenwechsel gehen. Die eingewechselte Fetting schlug einen Aufschlag ins Netz und Bouagaa spielte mit viel Gefühl einen Ball ins Hamburger Feld (11:5). Als Williams einen Lob platziert und Berg ein As serviert, ist die Entscheidung gefallen (13:6). Beim 14:6 hat der USC acht Matchbälle. Zwar wehren die Hamburgerinnen die ersten zwei ab, doch beim dritten ist der Block im Netz. Münster gewinnt den fünften Satz mit 15:8 und gewinnt den DVV-Pokal 2004.

Stimmen zum Spiel

Christina Benecke (Spielführerin Hamburg): „Wir sind sehr traurig, vor allem deshalb, weil wir Münster zwei Sätze lang so gut im Griff hatten. Die Verletzung von Marina hat uns aus dem Konzept gebracht.“

Johanna Reinink (Spielführerin Münster): „Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass sie innerhalb von zwei Tagen zwei Spiele gedreht hat.“

Knut Rettig (Co-Trainer Hamburg): „Wir sind sehr enttäuscht, da erst alles so gelaufen ist, wie wir es uns vorgestellt hatten. Unsere Mannschaft war auf den Pokal top vorbereitet. Münster hat nicht am Limit gespielt, aber das ist häufig in einem Pokalfinale so. Die Verletzung war spielentscheidend, im fünften Satz war das Spiel nach fünf Minuten entschieden. Wir hadern mit unserem Schicksal.“

Axel Büring (Trainer Münster): „Ich bin sehr glücklich, dass wir Pokalsieger geworden sind. Das Münsterland war reif für einen Titel des USC. Wir haben teilweise nicht gut gespielt, was aber auch an der tadellosen Leistung Hamburgs lag. Im dritten und fünften Satz haben wir sehr gut gespielt, insbesondere die Variabilität im Angriff und Aufschlag war stark. Vorentscheidend war der vierte Satz, wo das Spiel noch hätte kippen können. Für Marina persönlich tut es mir sehr leid.“

Vom Finale gibt es heute im NDR 3 (22.30 Uhr) sowie morgen auf HH1 (20.15 Uhr) Bilder zu sehen.

 

Deutschland - DVV-News 

Montag. 09. Februar 2004

TSV Bayer 04 Leverkusen Dritter!

3:0 über Schweriner SC

Der TSV Bayer 04 Leverkusen hat beim DVV-Pokal 2004 der Frauen in Schwerin den dritten Platz belegt. Vor 1.200 Zuschauern siegten die Gäste gegen Gastgeber Schwerin mit 3:0 (25-23, 25-23, 26-24). Im Anschluss daran findet ab 15.30 Uhr das Finale zwischen dem TV Fischbek Hamburg und dem USC Münster statt.

Der Schweriner SC begann mit folgender Aufstellung: Kathleen Weiß, Tina Gollan, Jana Müller, Angela Krivorot, Patricia Wolf, Cathrin Schlüter und Libero Natalya Shumeyko. TSV Bayer 04 Leverkusen hielt mit folgender Startformation dagegen: Julia Schlecht, Judith Sylvester, Judith Flemig, Kathy Radzuweit, Sara Goller, Nadja Schaus und Libero Lisa Thomsen.

Beiden Teams merkte man die Lockerheit im Vergleich zum Vortag an. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen mit einem stetigen Wechsel der Führungen. Zunächst war Schwerin vorne (8:6), anschließend Leverkusen (10:12). Beim 13:13 herrschte Gleichstand. Nach einer Aufgabenserie von Müller mit zwei anschließenden Angriffen von Krivorot hatte sich Schwerin etwas abgesetzt (16:13). Nach zwei Punkten durch Flemig und einem durch Sylvester schien der erneute Gleichstand geschafft (18:18), doch ein Aufstellungsfehler auf Leverkusener Seite machte ein 19:17 daraus. Nachdem Sylvester drei Möglichkeiten zum Punktgewinn nicht nutzen konnte und zum Schluss in den Block von Wolf schlug, ging Schwerin mit 21:19 in die Leverkusener Auszeit. Doch Leverkusen drehte den Spieß nach einem Fehler Schlüters und einem Block Gollers gegen Müller zum 21:22 – Auszeit Schwerin. Als Weiß beim 23:23 den Sprungaufschlag ins Netz servierte, hatte Leverkusen ersten Satzball. Ein guter Aufschlag von Sylvester setzte die Schweriner Annahme so sehr unter Druck, dass Gollan am Ende den Angriff nur an die Antenne setzen konnte (23:25).

Schwerins Trainer Tore Aleksandersen reagierte und wechselte mit Claudia Bimberg (für Schlüter) und Anika Schulz (für Krivorot) frische Kräfte ein. Leverkusen hielt an seiner Formation fest, nur mit der Änderung zum Vortag, dass Sylvester mit in der Annahmeposition stand. Mit 8:6 für Schwerin ging es in die erste technische Auszeit. Schwerin erhöhte sogar auf 12:8, doch die nächsten vier Punkte machten die Leverkusenerinnen (12:12). Mitte des Satzes wechselte Leverkusen für Stammzuspielerin Schlecht Gina Schmidt ein. Nach zwei Angriffen durch Sylvester in Folge gingen die Westdeutschen mit einem Punkt Führung in die zweite technische Auszeit (15:16). Nach zwei missglückten Angriffen von Schulz sowie einem Übertreten von Weiß hatte Leverkusen auf 16:19 erhöht.

Beim 16:20 wechselte Schwerin seine Zuspielerinnen, für Weiß kam Linda Dörendahl. Beim 20:22 hatte Schwerin den Rückstand halbiert, und Trainerin Gudula Krause nahm eine Auszeit. Nach einem gefühlvollen Lob Sylvesters aus dem Rückraum hatte Leverkusen Satzbälle (22:24). Gollan wehrte den ersten ab, doch den zweiten versenkte Flemig zum erneuten 23:25.

Beide Teams blieben in den Aufstellungen, mit denen sie den zweiten Satz beendet hatten. Den besseren Start legten die Schwerinerinnen hin, die nach einem Block Gollans gegen Sylvester mit 5:2 in Führung gingen. Doch Leverkusen glich erneut aus, auch weil die Gastgeberinnen zu viele Fehler ohne große Bedrängnis machten (5:5). Nach einem Schweriner Zwischenspurt auf 10:6 wechselte Krause Kerstin Wensing für Schaus ein. Zwei weitere Punkte für Schwerin ließ die 1.200 Zuschauer auf den Satzanschluss hoffen. Nach einem Hinterfeld-Roller durch Wensing sowie einem erfolgreichen Angriff Gollers hatten die Leverkusenerinnen den Anschluss wieder geschafft (15:14). Nach zwei weiteren Punkten durch Wensing und Goller hieß es Gleichstand (17:17). Nach einem Fehler von Gollan war Leverkusen erstmals im dritten Satz vorne (19:20). Nach einem As Gollers wechselte Aleksandersen mit Weiß und Schlüter für Dörendahl und Wolf zwei neue Spielerinnen ein. Schwerin kämpfte und glich aus (21:21). Beim Stand von 22:22 kehrte Sylvester aufs Spielfeld zurück. Nach einem Missverständnis der Schwerinerinnen hatten die Gäste Matchball (23:24), aber Müller wehrte ab. Sylvester besorgte den nächsten Satz- und Spielball (24:25), den die DVV-Nationalspielerin selbst zum 24:26 und 0:3-Sieg vollendete.

Stimmen zum Spiel

Gudula Krause (Trainerin Leverkusen): „Wir wollten uns für die Zukunft motivieren und nicht mit hängenden Köpfen nach Hause fahren. Der Sieg war wichtig für die Moral und das Selbstvertrauen. Außerdem konnte ich in diesem Spiel einige Ding ausprobieren.“

Tore Aleksandersen (Trainer Schwerin): „Wir wollten das Spiel um Platz 3 auch als Spielpraxis nutzen. Nachdem wir gestern das schlechteste Spiel der Saison gemacht haben, war es heute etwas besser, aber auch noch schlecht. Wir haben einfach keinen Rhythmus gefunden.“

 

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Montag. 09. Februar 2004

USC Münster zum 10. Mal Pokalsieger

Schwerin - Der USC Münster hat in Schwerin zum zehnten Mal den deutschen Volleyball-Pokal der Frauen gewonnen.

Der Bundesliga-Zweite besiegte im Finale vor 1500 Zuschauern den Liga-Kontrahenten TV Fischbek mit 3:2 (17:25, 20:25, 25:14, 25:21, 15:8). Der Jubiläumserfolg der Westfälinnen, die erstmals seit vier Jahren wieder die Trophäe gewannen, stand nach einer Spielzeit von 97 Minuten fest. «Wir haben heute teilweise nicht gut gespielt, aber die Mannschaft hat sich den Sieg verdient», meinte USC-Trainer Axel Büring. Rang drei belegte Bayer Leverkusen mit einem klaren 3:0 (25:23, 25:23, 26:24)-Erfolg über Gastgeber Schweriner SC.

Der nominell besser besetzte vielfache deutsche Meister tat sich gegen die Hamburgerinnen allerdings unerwartet schwer. Der von Nationalspielerin Christina Benecke geführte TVF leistete sich zunächst weniger Fehler als der USC und wirkte im Angriff dynamischer. Erst nachdem sich Fischbeks Spielertrainerin Marina Chuksejewa einen Muskelfaserriss zugezogen hatte, gab es einen Bruch im TVF-Spiel, und das Blatt wendete sich zu Gunsten des Favoriten. «Der Ausfall war bei unserer dünnen Personaldecke einfach nicht zu verkraften», bedauerte Christina Benecke.

Münsters Nationalspielerinnen Cornelia Dümler und Atika Bouagaa steigerten sich nun und führten ihre Mannschaft zum fast schon verlorenen geglaubten Sieg. Im Tie-Break war beim Stand von 5:11 frühzeitig die Entscheidung zu Gunsten des USC gefallen. «Ich bin unheimlich stolz darauf, das wir die Spiele an beiden Tagen noch herumreißen konnten», konstatierte Münsters Spielführerin Johanna Reinink nach der wechselvollen Partie überglücklich.

Cornelia Dümler hatte tags zuvor auch maßgeblichen Anteil daran, dass der USC das Finale überhaupt erreichte. Sie war nach ihrer Einwechslung im vierten Satz beim 3:2 (25:19, 20:25, 16:25, 25:13, 15:12)-Halbfinalerfolg gegen den Bundesliga-Vierten TSV Bayer 04 Leverkusen die überragende Spielerin. Zuvor hatte sich Fischbek mit einem überraschenden 3:1 (25:15, 17:25, 25:20, 25:17) gegen den nervös auftretenden Gastgeber Schwerin für das Endspiel qualifiziert.

 

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Montag. 09. Februar 2004

CEV-Pokal: Auslosung zu KO- und Endrunden erfolgt

Zwei deutsche Teams und viele deutsche Spieler kämpfen um die Titel!

Die Auslosung für die entscheidende Phase in der Champions League, im Top Teams Cup und im CEV-Pokal ist an diesem Wochenende erfolgt. Wenn es um die Titel im Europapokal geht, sind erfreulicherweise auch zwei deutsche Bundesliga-Klubs mit dabei, der SSV Ulm ALIUD PHARMA und der USC Münster, die im Halbfinale des Top Teams Cup (13./14. März) aufeinander treffen. Im anderen Halbfinale stehen sich Istanbul (TUR) und Tongeren (BEL) gegenüber.

Doch auch in den anderen Wettbewerben sind deutsche Spieler vertreten. In der Ko-Runde der Champions League der Männer trifft Maaseik/BEL mit den beiden DVV-Nationalspielen Georg Wiebel und Michael Mayer auf Odintsovo/RUS. Die anderen beiden Partien lauten Paris/FRA – Thessaloniki/GRE und Treviso/ITA – Tours/FRA. Die Ko-Runde wird vom 2.-4. März in Hin- und Rückspiel ausgetragen, die Finalrunde mit dem bereits qualifizierten Titelverteidiger und Gastgeber Belgorod findet am 27./28. März statt.

In der Champions League der Frauen mischt erneut Olessya Kulakova mit ihem Verein Cannes groß mit. Die Französinnen können mit einem erneuen Triumph den Hattrick schaffen. Zunächst müssen sie allerdings in er Ko-Runde Ekaterinenburg ausschalten. Die anderen Partien lauten Perugia/ITA – Novara/ITA und Baku/AZE – Istanbul/TUR. Die Finalrunde mit dem gesetzten Gastgeber Teneriffa findet am 20./21. März statt.

Gleich zwei deutsche Nationalspielerinnen sind im Final Four des CEV-Pokals der Frauen vertreten. Angelina Grün trifft mit ihrem Klub Bergamo/ITA im Halbfinale auf Avila/ESP, Schiavo Jesi mit Sylvia Roll auf Balakovo/RUS. Die Finalrunde wird am 6./7. März ausgetragen.

Lediglich die Finalrunden des Top Teams Cup und des CEV-Pokals der Männer laufen ohne deutsche Beteiligung ab. Im Top Teams Cup kommt es zu den Halbfinals Kharkiv/RUS – Maia/POR und Innsbruck/AUT – Tulcea/ROM. Gespielt wird am 13./14. März. Und im CEV-Pokal treffen die Teams von Ekaterinenburg/RUS – Piacenza/ITA und Athen/GRE – Modena/ITA aufeinander. Diese Finalrunde findet am 6./7. März statt.

 

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Montag. 09. Februar 2004

Pokal: Modusänderung im nächsten Jahr

Sieger für Champions League 2004/05 qualifiziert!

Die Pokalendrunde der Frauen 2004 in Schwerin – wie auch die der Männer - wird in dieser Form, d.h. mit vier Teams und zwei Halbfinal- und zwei Finalspielen, das letzte Mal stattfinden. Die Deutsche Volleyball Liga (DVL) plant ab der Saison 2005 eine Modusänderung, die ein gemeinsames Finalturnier von Frauen und Männern vorsieht, wo nur die beiden Finalspiele um die begehrte Trophäe stattfinden.

Das Endspiel zwischen TV Fischbek Hamburg und dem USC Münster am heutigen Sonntag (ab 15.30 Uhr) entscheidet nicht nur über den Gewinner der 32. Auflage des DVV-Pokals bei den Frauen, sondern auch über den ersten deutschen Vertreter in der Champions League 2004/05. Da sich mit dem SSV Ulm ALIUD PHARMA und dem USC Münster zwei Bundesliga-Klubs für das Finalturnier der besten vier Teams im Top Teams Cup (12.-14. März) qualifiziert haben, hat die Bundesliga in der nächsten Saison einen Anspruch auf zwei Startplätze in der europäischen Königsklasse. Ob diese dann in Anspruch genommen werden, hängt dann von den qualifizierten Vereinen ab.

 

Deutschland - Berliner Zeitung 

Montag. 09. Februar 2004

Erfolgreiche Volley Dogs

Die Volley Dogs sind auf dem Weg in die Bundesliga-Play-offs. Die Hauptstädter starteten mit einem 3:0 (25:19, 26:24, 25:19) über Essen in die Qualifikationsrunde. Kapitän Sven Döhrendal brachte mit geschicktem Zuspiel seine Angreifer immer wieder in gute Positionen. Mariusz Blaszcyk, Waleri Litschu und der eingewechselte Jesko Borczanowski nutzten dies zu Punkten.

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Montag. 09. Februar 2004

Debakel für die SSC-Damen

Volleyballerinnen gingen vor eigenem Publikum sang- und klanglos als Vierter unter

Schwerin Bittere Tränen der Enttäuschung flossen bei den SSC-Volleyballerinnen. Nicht nur, weil sie das Halbfinale um den DVV-Pokal mit 1:3 gegen den TV Fischbek Hamburg verloren hatten, sondern wohl viel mehr über ihre eigene schlechte Leistung. Da war die 0:3-Niederlage gestern gegen Leverkusen nur noch die "Krönung" eines aus SSC-Sicht völlig verkorksten Wochenendes.

"War das nicht schlimm", stellte Kapitän Jana Müller unter Tränen fest. Aber sie muss sich das genauso wie ihre Mannschaftskolleginnen selbst zuschreiben. "Die Mädels sollen auf dem Feld ihre Energie verbrauchen, dann müssen sie hinterher nicht weinen - das ist Blödsinn", sagte klipp und klar SSC-Trainer Tore Aleksandersen. Der Norweger konnte am Sonnabend machen, was er wollte, es half alles nichts. Seine Damen wirkten wie gelähmt auf dem Parkett. Aufschläge wurden ohne Not ins Netz oder ins Aus geschlagen. Die Annahme war grottenschlecht, die Angriffe konnte man kaum als solche bezeichnen. Angela Krivarot und auch Jana Müller hauten die Dinger reihenweise daneben oder in Hamburgs Block, der keinerlei Mühe hatte. Irgendwie ließen sich alle davon anstecken. Sie waren alle von der Rolle. Auch die Einwechslung von Cathrin Schlüter für Claudia Bimberg im Mittelblock brachte nicht die gewünschte Verbesserung. "Wir haben heute alles verkehrt gemacht, was wir verkehrt machen konnten", so der Trainer. So war der erste Abschnitt auch schnell mit 15:25 verloren.

Im zweiten Durchgang hatte man für einen Moment das Gefühl, der Schweriner SC findet ins Spiel. Die Gastgeberinnen kamen über den Block zurück in die Partie, holten da selbst einige Punkte. Hamburg seinerseits machte jetzt Fehler über Fehler, von denen das Team um Jana Müller profitierte, ohne selbst richtig gute Aktionen zu starten. Irgendwie lief dieser Satz mehr an Hamburg als an den Schwerinerinnen vorbei, die immer noch neben sich standen. Aber egal, dachte man zumindest, Hauptsache den Satz mit 25:17 gewonnen.

Doch das Unheil nahm jetzt seinen Lauf mit voller Wucht. Im dritten Satz nahm Aleksandersen endlich Angela Krivarot, die einen rabenschwarzen Tag erwischte, aus dem Spiel und brachte Tina Gollan. Sie konnte dem Spiel aber auch keine Wende mehr geben. Zwar war man bis zum 19:20 dran, aber mehr auch nicht. Es fehlte jeglicher Kampfgeist oder der Wille, das Ding doch noch drehen zu wollen. Satz vier das gleiche Spiel. Die SSC-Damen ließen sich regelrecht vorführen. Der SSC-Trainer versuchte es beim 12:17 auch noch mit dem Wechsel im Zuspiel Linda Dörendahl für Kathleen Weiß, die ebenfalls kaum einen Ball richtig gestellt bekam, etwas bewegen zu können. Aber auch das schlug fehl. Der Schweriner SC war einfach nicht präsent auf dem Parkett. Das 17:25 und damit die 1:3-Niederlage nur die logische Konsequenz. "Ich hätte jede rausnehmen können. Keine hat das umgesetzt, was wir im Training gemacht haben. Es war eine einzige Katastrophe", so Aleksandersen.

Das setzte sich gestern im Spiel um Platz drei fort. Zwar kann man den SSC-Damen eine leichte Steigerung in Bezug auf den Einsatz wohl bescheinigen, mehr aber auch nicht. "Wir waren noch vom Hamburg-Spiel geschockt. Auch wenn die Sätze knapp ausgegangen sind, auch das war nichts. Es wäre für uns wichtig gewesen, dieses Spiel besser zu gestalten. Das ist jetzt die große Frage, ob wir da wieder rauskommen. Wir müssen Charakter zeigen, im Kopf frei werden. Das wird schwer genug. Wir können nur versuchen, mit vollem Einsatz uns da raus zu holen", so Kathleen Weiß.

"Wir haben das ganze Wochenende ohne Selbstvertrauen gespielt. Die Spielerinnen müssen lernen, mit Druck umzugehen. Sie haben schließlich einen Job, den sie machen müssen", so der SSC-Trainer, der nach der Pleite absolut bedient war.

Nicht nur er... 

Es berichten Martina Kasprzak, Roland Güttler, Katja Peters

Stimmen zur Pokalendrunde

"Wir drücken weiter die Daumen"

Viele SSC-Fans hatten nach der 1:3-Niederlage gegen Fischbek eine Trotzreaktion, ein Aufbäumen erwartet. Doch was sie sahen, war einfach nur enttäuschend. "Das war eine peinliche Vorstellung", bringt es Michael Tilse von den Schweriner Fans auf den Punkt. "Der letzte Einsatz hat gefehlt", so der Hobbyvolleyballer. Enrico "Enno" Frey fühlte gestern nach dem Spiel um Platz drei einfach nur eine völlige Leere. "Die Mädels haben überhaupt nicht gekämpft. Das waren keine Angaben oder Zuspiele mit Herz. Die Einstellung zum Siegen hat heute leider gefehlt."

Trotz allem lassen sich die SSC-Fans nicht entmutigen. "Das ist doch das, was einen richtigen Fan auszeichnet. Er steht hinter seiner Mannschaft in guten wie in schlechten Zeiten", so Enrico Frey. Und auch Michael Tilse wird wieder in die Volleyballhalle gehen. "Ich bin zwar frustig, aber ich werde den Mädchen trotzdem weiterhin die Daumen drücken."

Melanie Horn, Schwerin, SSC-Nachwuchs: "Ich bin schon ein bisschen enttäuscht über die Niederlage. Aber sie haben heute besser gespielt als am Sonnabend. Dass ich die Spielerinnen aus dem Nationalteam so aus der Nähe einmal sehen darf, ist super. Ich werde mir nachher noch ein paar Autogramme holen."

Bundestrainer Hee Wan Lee: "Schwerin war für mich sehr enttäuschend. Das fing beim Aufschlag an, ging über die Annahme, den Angriff und Block. Pokalspiele sind immer nicht auf höchstem Niveau. Alle Teams können besser spielen, als sie hier gezeigt haben. Aber Schwerin hat ja noch nicht einmal gekämpft."

Jörg Versmold, Münster, Fanclub "Critters" Münster: "Es ist unglaublich, wir sind Pokalsieger! Die Reise nach Schwerin hat sich wirklich gelohnt. Wir sind gestern mit 160 Fans hier angereist und hatten großen Spaß beim Anfeuern. Jetzt werde ich mich noch mit den anderen Fan-Clubs austauschen. Wir haben alle ein gutes Verhältnis miteinander. Schade ist, dass es nur so wenige Zuschauer in die Halle geschafft haben."

Melanie Beyer aus Hamburg, Fanclub "Dynamite" Hamburg Fischbek: "Unsere Mädels haben am Sonnabend alles gegeben, und wir wollten hier heute gewinnen. Der Sieg wäre ohne die Verletzung von Marina Cukseeva sicher drin gewesen. Auch wenn wir jetzt zum zweiten Mal als Vizesieger aus dem Pokal gehen, gewonnen haben wir so oder so. Der Finaleinzug hat bei uns zu Hause einen wahren Volleyball-Hype ausgelöst."

Mathias Eichinger, Trainer SSV Ulm: "Das war eine Kopie der Pokal-Endrunde des Vorjahres. Hamburg als Ausrichter hielt damals auch dem Druck nicht stand, so wie Schwerin diesmal."

Siegfried Köhler, DVV-Sportdirektor: "Die Prognose hat sich bestätigt, dass jeder jeden bei den Frauen schlagen kann. Das Niveau war generell nicht so berühmt. Alle Mannschaften haben sehr viele Fehler gemacht, hatten Abstimmungsprobleme. Aber hier ging es ja auch nicht um Schönheit. Es war aber ein tolles Turnier rundherum. Es hätten nur noch mehr Zuschauer in der Halle sein können. Aber die Stimmung war sehr gut."

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Montag. 09. Februar 2004

Es wird höchste Zeit: Alarmstufe drei

SSC-Teamleiter Hubert Getzin redet Klartext

SSC-Teamleiter Hubert Getzin trat gestern Vormittag vor dem Spiel um Platz drei gegen Leverkusen vor die Mannschaft. Wir sprachen hinterher mit ihm.

Frage: Was haben sie der Mannschaft mit auf den Weg gegeben? 
Hubert Getzin: Ich musste Dampf ablassen, meine Enttäuschung loswerden. Das Team war blass, das müssen sie aber auch selbst merken. Wenn wir Normalform gezeigt hätten, hätten wir Hamburg schlagen können. Die waren auch nicht überragend. Ich habe an die Mädels appelliert, dass sie heute ein anderes Gesicht zeigen. Leider ist das nicht so gewesen. Es ist enttäuschend, zumal wir als Teamleitung der Mannschaft hier gute Bedingungen geschaffen haben. Das Publikum, dem ich danken möchte, war prima, es herrschte eine tolle Stimmung. Von daher ist die Enttäuschung noch um so größer.

Frage: Im Vorfeld haben sie gesagt, dass es genug Motivation sein muss für die Spielerinnen, in der Endrunde zu stehen, und eben auch unter der Beobachtung des Damen-Bundestrainers. 
Getzin: Das ist ja gerade das, was ich nicht begriffen habe. Athen steht vor der Tür. Eine bessere Chance bekomme ich als Spielerin nicht, mich für die Olympia-Mannschaft zu empfehlen.

Frage: Woran ist der SSC hier aus Ihrer Sicht gescheitert? 
Getzin: Man muss ganz klar sagen, dass uns die Führungskraft fehlt. Da müssen Jana Müller und Angela Krivarot mehr bringen, ob sie wollen oder nicht. Denn in der Mannschaft wird nicht viel miteinander geredet, auch dafür brauchen wir eine Führungsspielerin, die das übernimmt.

Frage: Was kann da jetzt aber auch die Teamleitung unternehmen? 
Getzin: Ich gebe auch uns ein bisschen die Schuld daran. Wir müssen in den nächsten Tagen das Wochenende analysieren und mit der Mannschaft auswerten. Aber vor allem mit den Mädels reden. Ich glaube, wir müssen einiges klarstellen. Es ist höchste Zeit. Es herrscht Alarmstufe drei. Eigentlich haben wir uns geschworen, da nicht reinzureden. Aber da von innen nichts kommt, muss es jetzt von außen kommen.

Frage: Das Wochenende war für den SSC ein Desaster. Jetzt geht es in der Bundesliga weiter. Was erwarten Sie von der Mannschaft? 
Getzin: Am nächsten Wochenende müssen wir nach Suhl, das wird sehr schwer. Wir müssen aufpassen, dass wir in der Meisterrunde bleiben. Da sind jetzt alle gefordert, auch wir vom Management. Aber hauptsächlich muss sich die Mannschaft da jetzt rausholen und Charakter zeigen.

Interview: Martina Kasprzak

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Montag. 09. Februar 2004

Wunder dauern etwas länger - auch in Markranstädt

Leipzig. Wer ein spannendes, emotionsgeladenes Volleyball-Derby erwartet hatte, sah sich gestern enttäuscht. Zu deutlich dominierte Gastgeber VV Leipzig vor 1200 Zuschauern in der Sporthalle Brüderstraße, zu einseitig verlief die Partie. Schon nach 64 Minuten verwandelte Kapitän Lutz Mühlisch den Matchball zum 3:0 (25:20, 25:16, 25:20) über den VC Markranstädt. "Wir haben die letzten Tage konzentriert trainiert und dann auch sehr motiviert und konsequent gespielt", sagte VVL-Coach Zoran Nikolic, der angesichts der geringen Gegenwehr drei Sätze lang fast regungslos auf seinem Stuhl saß.

Wunder dauern eben auch in Markranstädt etwas länger. Zwei Wochen nach dem Amtsantritt des neuen Trainers Michael Mücke konnte das Bundesliga-Schlusslicht kaum Fortschritte nachweisen. "Das tut weh, ich hasse Niederlagen", erklärte Mücke, "aber der VVL hat clever agiert, gut aufgeschlagen und wenig Fehler gemacht." Dennoch wähnt er sein Team auf dem richtigen Weg: "Mit Block und Feldabwehr bin ich gar nicht so unzufrieden, aber wir haben unsere Punktchancen nicht genutzt. Daran müssen wir arbeiten und viel aggressiver angreifen."

Bis zum 10:10 im ersten Satz hielten die Gäste mit, dann zogen die Leipziger davon. Sie wirkten stabiler und durchschlagskräftiger. Neben Haroldas Cyvas und Dejan Stankovic glänzte auch Lars Björn Freier mit wuchtigen Schlägen, zeigte seine beste Saisonleistung. "Ich habe mich oft zu sehr unter Druck gesetzt, war im Kopf blockiert", meinte Freier, "diesmal habe ich nicht so viel nachgedacht - und hatte mehr Spaß."

Frappierend zudem die Leipziger Überlegenheit im Block. Vor allem wenn 2,12-Meter-Mann Armin Dewes hochstieg, wurde es dunkel für die Markranstädter Angreifer. Der VCM versuchte zwar, schnelleren Volleyball als bisher anzubieten, doch den Zuspielern Eric Koreng und Igor Wiederschein fehlte dabei die Präzision, ihre zu flachen Pässe waren ein gefundenes Fressen für die langen Kerls auf der Gegenseite. "Die Abstimmung ist noch nicht da", weiß Mücke, der sich im dritten Satz, in dem sein Team bis zum 8:6 führte, zwei Aufstellungsfehler leistete. Konsequenz: Punkte für den Gegner. "Ich kenne die Nummern noch nicht so genau", flachste der Trainer, "da haben die Jungs wenigstens einen Schuldigen."

Mücke droht die Zeit davonzulaufen. Allein an den nächsten beiden Wochenenden stehen vier vorentscheidende Spiele auf dem Programm. Manager Michael Nickeleit: "Wir brauchen jetzt schnell ein Erfolgserlebnis." Sonst wird es nichts mit dem Klassenerhalt. Der VVL, der Rang sieben und damit die Führung in der Abstiegsrunde verteidigte, hat andere Ziele. "Wenn wir schon bei den Verlierern spielen, wollen wir dort auch vorn bleiben und uns für die Play-Offs qualifizieren", sagte Haroldas Cyvas. Das gestrige 3:0 mochte der Litauer nicht zum Maßstab erheben: "Dafür war Markranstädt zu schwach."

Steffen Enigk

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten 

Montag. 09. Februar 2004

FC Schüttorf 09 schlägt sich achtbar

0:3 beim Titelanwärter

Moers/Schüttorf/his – Die Zweitliga-Volleyballer der FC Schüttorf 09 haben sich am Sonnabend im Gastspiel beim Moerser SC achtbar aus der Affäre gezogen. In der Endabrechnung behielt der Meisterschaftsfavorit aus Moers zwar mit 3:0 (25:20, 25:17, 25:23) Sätzen die Oberhand, die Schüttorfer konnten die Halle aber erhobenen Hauptes verlassen. "Wir haben ganz gut mitgehalten", urteilte 09-Coach Dirk Schlotfeldt. Den Spielern des Tabellenletzten war anzumerken, dass sie gegen den Aufstiegsaspiranten ohne Druck agieren konnten.

Mit Timo Timpe im Zuspiel, Libero Dirk Möller, Henning Leinker und Thorsten Schoen auf der Mittelblockerposition, Jürgen Alsmeier und Alexander Yourokov als Außenangreifern und Michael Röder im Diagonalangriff hielten die Obergrafschafter im ersten Satz über weite Strecken den Anschluss. Allerdings wurden die Schüttorfer auch in Moers immer wieder durch individuelle Fehler in ihren Bemühungen zurückgeworfen, sodass der Abstand sich auf drei bis vier Punkte einpendelte. Wenn die Gastgeber in Gefahr gerieten, hatten sie zudem immer eine passende Antwort: Georg Grozer jr. bewies einmal mehr, dass auf ihn in den entscheidenden Situationen Verlass ist. "Grozer hat zwar auch einige Fehler vor allem bei der Angabe gemacht, wenn es darauf ankam, hat er die Bälle aber in unserem Feld versenkt", wies Schlotfeldt den Moerser Nachwuchsstar als einen Garanten des Sieges aus.

Nach dem 20:25 im ersten Durchgang kamen die Schüttorfer im zweiten Satz nicht so gut aus den Startlöchern. Die Gastgeber setzten sich erneut mit drei Punkten ab. Diesen Vorsprung vergrößerten sie in der Mitte des Satzes auf acht Zähler und entschieden den zweiten Durchgang sicher für sich (25:17).

Im dritten Satz leisteten die Moerser sich dann den Luxus, einige Stammkräfte zu schonen. Die Schüttorfer, bei denen Alexej Peters für Jürgen Alsmeier auf die Außenposition rückte, nutzten den Umstand und gestalteten die Partie offen. "Mit ein bisschen mehr Glück bei zwei bis drei Blocksituationen hätten wir den Satz auch gewinnen können", urteilte Schlotfeldt über den dritten Abschnitt, der mit 23:25 am Umkämpftesten war. Der 09-Coach, der auf einen eigenen Einsatz verzichtete, war sich allerdings darüber im Klaren, dass die Moerser den Sack dann im vierten Satz zugemacht hätten. "Ein Satzgewinn wäre gut fürs Selbstvertrauen gewesen", stellte Schlotfeldt jedoch heraus. Aber auch ohne ein ablesbares Erfolgserlebnis war der Trainer mit der Vorstellung seines Teams zufrieden: "Alle sind engagiert zur Sache gegangen. Auf diesem Spiel können wir aufbauen."

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung 

Montag. 09. Februar 2004

Team 48 schrammt an Blamage vorbei

TSV-Coach spricht nach 3:1-Erfolg von Rücktritt.

Hildesheim/Giesen (cen). Der Tabellenführer der 2. Volleyball-Bundesliga, der MTV 48 Hildesheim, tut sich in diesen Wochen sehr schwer. Am Sonntag beim Abstiegskandidaten Ludwigslust reichte es gerade so zu einem hauchdünnen 3:2-Erfolg. Bereits am Sonnabend hatte der TSV Giesen in eigener Halle den SSF Fortuna Bonn mit 3:1 bezwungen. TSV-Coach Zeljko Popovic trübte die Freude über den ungefährdeten Sieg und kündigte an, sein Traineramt nach der Saison möglicherweise zur Verfügung zu stellen.

Kampf statt Spielkunst, Krampf statt Rhythmus - so präsentiert sich derzeit der MTV 48 Hildesheim. Vor allem in den Auswärtsspielen treten die 48er nicht auf wie ein Aufstiegsaspirant für die 1. Liga. Bei den Volley Tigers Ludwigslust musste der Spitzenreiter sein Glück gehörig strapazieren, ehe der Fünf-Satz-Sieg unter Dach und Fach war. Trainer Walther Hoch ging nach der Begegnung hart wie nie zuvor mit seinen Spielern ins Gericht: "Ich bin total sauer. Das Verhalten der Mannschaft kann ich nicht nachvollziehen. Die Spieler haben alle Hinweise und Warnungen in den Wind geschlagen."

Ohne Lars Hobbie und Frank Pawla war das Team 48 nach Ludwigslust gefahren. Dort zeichnete sich schon im ersten Durchgang ab, dass es mit dem erwarteten klaren Sieg nichts werden würde. Mit 25:22 ging der Satz zwar auf das Konto der 48er, doch die nächsten beiden Durchgänge holte sich der Außenseiter jeweils mit 25:20.

Mitte des vierten Satzes lag Ludwigslust scheinbar uneinholbar mit sieben Punkten in Führung. Einige gelungene Blockaktionen - und das Blatt wendete sich zu Gunsten des MTV, der den vierten Abschnitt mit 25:22 und den fünften mit 15:12 gewann. Das Team 48 war haarscharf an einer Blamage vorbeigeschrammt.

Zu allem Überfluss zog sich Spielmacher Stephan Teumer eine Handverletzung zu. Sein Einsatz am nächsten Sonntag im Heimspiel gegen SSF Fortuna Bonn ist fraglich. Der Anpfiff erfolgt um 15 Uhr nicht in der RBG-Sporthalle, sondern in der Sporthalle Ochtersum.

Nicht schön, aber erfolgreich ging es auch am späten Sonnabend in der Sporthalle Giesen zu. Der TSV als Tabellenachter hatte den Zehnten SSF Fortuna Bonn zu Gast. Was beide Teams vor rund 180 Zuschauern zelebrierten, war in etwa so unterhaltsam wie das Wetter dieser Tage. Den Giesenern einen Vorwurf zu machen, ist aber nicht angebracht. Denn solche Leistungen lassen sich erklären, wenn man im Niemandsland der Tabelle angesiedelt ist, vier Stammspieler fehlen - aber der Gegner nicht annähernd das Format hat, an der Festung zu rütteln.

Auch TSV-Coach Zeljko Popovic ist das Dilemma bewusst, in dem seine Mannschaft steckt. Wichtig sei, dass man den Gegner schlägt, sagte er beschwichtigend nach der Partie. Aber ob er sich mit dem gezeigten Niveau abfinden möchte? Darauf Popovic achselzuckend: "Was soll ich machen."

Halim Nouali, Mario Große Banholt, Niklas Rademacher und David Klemperer fehlten gegen Bonn. Björn Wellershoff kam - obwohl vor vier Wochen zurückgetreten - als Notnagel zu seinem ersten Saisoneinsatz von Beginn an. Raimund Wenning und Stefan Bahrs konnten in vielen Phasen der Partie ihre Trainingsrückstände nicht verdecken.

So sind vom derzeit vorhandenen Spielermaterial des TSV keine Glanzleistungen zu erwarten. Auf der Ersatzbank hatten mit Ulrich Voß, Claas Blume und Christian Fischer drei Akteure aus dem Kader der II. Männermannschaft Platz genommen, um im Notfall in die Bresche zu springen. Wirkliche Impulse hätte - bei aller Wertschätzung - wohl keiner setzen können.

Die verbliebenen acht Akteure aus dem Zweitligakader schleppten sich anfangs sehr mühsam durch die Partie gegen Bonn. Wenn Spielmacher Srdan Popovic nicht immer wieder in Mathias Sockel einen dankbaren Abnehmer für seine Pässe gefunden hätte, wären die Giesener wohl in die Bredouille geraten. Diesem Duo hatten die Gäste, deren Coach Jörg Brügge das Fehlen von ebenfalls vier Stammkräften beklagte, aber nichts entgegen zu setzen.

Und weil von zwei schwachen Annahmereihen eben die der Bonner noch mehr Unzulänglichkeiten offenbarte, war der 3:1 (25:15, 20:25, 25:19, 25:9)-Erfolg für den TSV verdient - und in der Schlussphase sogar sehr versöhnlich.

Zeljko Popovic, der dem Treiben auf dem Feld zumeist gelassen zugesehen hatte, sprach nach Spielschluss unverblümt von Rücktritt. Unter diesen personellen Rahmenbedingungen werde er in der nächsten Saison nicht mehr Trainer in Giesen sein. Während er an den Spieltagen immerhin noch acht oder neun Spieler aus dem ursprünglichen Kader begrüßen kann, sind es an den Trainingsabenden oft nicht einmal sechs. "Ich bin ein ehrgeiziger Trainer. Es ist nicht meine Art, immer im Mittelfeld zu stehen", sagte der 51-Jährige. Doch in Giesen seien unter den derzeitigen Voraussetzungen höhere Ziele nicht zu erreichen. Übrigens hat der TSV am nächsten Wochenende frei.

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost 

Montag. 09. Februar 2004

2:3! Fischbeks bittere Pleite im Pokal-Finale

Hamburgerinnen verspielen im Endspiel 20-Satzführung gegen USC Münster

Der USC Münster hat zum zehnten Mal in der Vereinsgeschichte den Pokal des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) gewonnen und zog mit dem deutschen Rekordhalter SC Dynamo Berlin gleich. Das Team von Axel Büring gewann bei der Endrunde in Schwerin das Finale vor 1500 Zuschauern gegen den TV Fischbek Hamburg nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2 (17:25, 20:25, 25:14, 25:21, 15:8).

Die Hamburgerinnen hatten den Favoriten zunächst überraschend an den Rand einer Niederlage gebracht. Zum Ende des zweiten Satzes musste dann aber Spielertrainerin Marina Cukejewa wegen eines Muskelfaserrisses in der rechten Wade ausscheiden. Den Ausfall der 40-Jährigen konnte der TV nicht kompensieren und der USC kam nach 105 Spielminuten doch noch zum Rekordgewinn. Der SC Dynamo Berlin hatte den früheren DDR-Pokal zehn Mal erobert.

Münster, zuletzt vor vier Jahren Cup-Gewinner, hatte schon im Halbfinale gegen Bayer Leverkusen einige Mühe und stand beim 3:2 (25:19, 20:25, 16:25, 25:13, 15:12)-Erfolg 115 Minuten auf dem Platz. Hamburg hatte sich 3:1 (25:15, 17:25, 25:20, 25:17) gegen Gastgeber Schweriner SC durchgesetzt. Titelverteidiger SSV Ulm hatte sich nicht für die Endrunde qualifiziert.

Im kleinen Finale zwischen Gastgeber Schwerin und Bayer 04 Leverkusen ging es zuvor nicht ganz so spannend zu. Die Schweriner verloren gegen Leverkusen deutlich mit 0:3 (23:25, 23:25, 24:26) und mussten sich am Ende mit einem enttäuschenden vierten Platz zufrieden geben.

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Montag. 09. Februar 2004

Verstappen nahm den MSC genau unter die Lupe

"Adler" feierten einen 3:0-Pflichtsieg über den FC Schüttorf.

Das hört sich souverän an: 3:0 (25:20, 25:17, 25:23) gewonnen gegen den Tabellenletzten FC Schüttorf. Verdient, keine Frage. Aber unter Souveränität versteht selbst der Volleyball-Fan etwas anderes. Wer von den etwa 180 Zuschauern am Samstagabend im Sportzentrum Rheinkamp den Volleyball-Zweitligisten Moerses SC genau unter die Lupe nahm, dem blieben die eklatanten Schwächen des Aufstiegsfavoriten Nummer eins nicht verborgen.

"Wirklich zufrieden kann ich trotz des Sieges natürlich nicht sein", erklärte MSC-Coach Igor Arbutina. "Uns fehlen eben noch diverse Fertigkeiten im Bereich der Schnell-angriffe, in der Defensive und auch im Blockspiel."

Der Block fand nicht statt

Vor allem letzteres fand an diesem Abend fast überhaupt nicht statt - unbeweglich, geradezu pomadig. Im Blockspiel über außen führten Abstimmungs- und Timingprobleme zu vielen Punkten für den eigentlich nicht allzu durchschlagskräftigen Gegner. In der Mitte sahen Marijo Ramadza und Richard Honti so gut wie keinen Ball. Das erkannten die Gäste schnell und richteten ihr Spiel dementsprechend aus. MSC-Zuspieler Torben Tidick sorgte zudem für ein recht behäbiges Angriffsspiel lediglich über die Außenangreifer Pieter-Jan Waale und Georg Grozer, gelegentlich über Teodor Hirs. Bis zu seiner Auswechslung in der Mitte des zweiten Durchgangs gegen Huib den Boer stellte er nicht einen Ball schnell über die Mitte.

Hätte der Gegner VC Bottrop, MTV Hildesheim oder Netzhoppers Königswusterhausen geheißen, wäre ein MSC in dieser Verfassung in Bedrängnis geraten. Das dachte sich sicher auch "der General" Johan Verstappen, Ex-MSC-Trainer und jetziger Coach des Ligakonkurrenten VC Bottrop, der das Spiel im Hinblick auf die kommende Partie gegen die Grafenstädter genaustens studierte.

Die einzigen Lichtblicke des zweiten Durchgangs sind schnell beschrieben: Teodor Hirs "ballert" beim Sprungaufschlag den am Spielfeldrand verdutzten Co-Trainer Dirk Schlotfeldt ab, der erste erfolgreiche Schnellangriff über die Mitte wird von Huib den Boer über Richard Honti eingeleitet, und der wieder einmal überragende Georg Grozer lässt einem beindruckten Zuschauer folgenden in der Tat zutreffenden Kommentar entlocken: "Der ist echt ´ne andere Liga, der Kerl." Und recht hatte er, denn teilweise übersprang der gebürtige Ungar den gegnerischen Block. 

Der zu diesem Zeitpunkt sicher geglaubte Erfolg ließ den MSC-Trainer Igor Arbutina nun zu einer wahren Wechselorgie hinreißen. Nachdem Nils Lieber für Pieter Jan-Waale schmetterte, begannen Radomir Mijovic für Teodor Hirs und Ferdinand Stebner (erster Einsatz nach langer Verletzungspause) für Georg Grozer den dritten Satz. Jetzt wurde es hektisch, etwas unkoordiniert und vor allem enger. Von einem MSC-Block war noch immer nichts zu erkennen, so dass der FC Schüttorf durch die Mitte punktete und somit das Spiel offen hielt. Überzeugen konnte der MSC lediglich mit Durchschlagskraft. Etwas glücklich verwandelte Ferdinand Stebner nach 65 Minuten den zweiten Matchball in einer Partie, die zeitweise zum Schluss zu kippen drohte. Eins ist wohl sicher: Nächste Woche in Bottrop muss der MSC mindestens eine Schüppe drauflegen...

Daniel Passon

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung 

Montag. 09. Februar 2004

SV Bayer bleibt wenig Zeit zum Grübeln

Über Langeweile können sich die Zuschauer nicht beschweren, wenn die Volleyballteams des SV Bayer Wuppertal und evivo Düren aufeinander treffen. Nicht selten ging es über fünf Sätze. Das war zum Auftakt der Top-Liga-Runde nicht anders.

Wuppertal. In der Bayer-Halle gab es für die Dürener bislang nichts zu gewinnen. Der Haken aus Wuppertaler Sicht: das Spiel fand in Düren statt. Prompt unterlag die Mannschaft von Trainer Mark Lebedew mit 2:3 (25:19, 23:25, 25:23, 15:25, 10:15). Mit einem Tag Abstand und der Videoanalyse war die Enttäuschung bei Lebedew über die Niederlage neuem Optimismus gewichen. "Okay, wir haben in Düren nicht gut gespielt. Das lag vor allem daran, dass wir unsere vielen Gelegenheiten nicht genutzt haben. Positiv ist aber, dass wir sie uns erarbeitet haben. Im Hinblick auf das nächste Spiel müssen wir ein paar Sachen verbessern", sagt der Australier.

Zeit zum Grübeln über die Niederlage bleibt keine. Schon am Mittwoch muss sich der SV Bayer im Heimspiel (19.30 Uhr) gegen den deutschen Meister SCC Berlin neu beweisen. Bis dahin will Lebedew im Training versuchen, die ihm im Düren-Spiel aufgefallenen Probleme "im Annahme-Zuspiel-Angriff-Komplex" ein Stück weit in den Griff zu bekommen. "Das ist nicht viel Zeit, aber im Training muss konsequenter und konzentrierter gearbeitet werden."

Diese Attribute ließen in Düren beide Mannschaften im ersten Satz vermissen. Bis zum 19:18 für den SV Bayer verlief die Partie ausgeglichen. Dann zogen die Wuppertaler auf 24:18 davon und kamen zu einem sicheren 25:19. Im zweiten Abschnitt zeigte der SV Bayer Kämpferqualitäten. Düren führte bereits mit 20:16, Bayer holte auf und hatte beim 23:22 den Satzgewinn vor Augen. "Ein paar Eigenfehler haben uns aber dann den Satz gekostet", so Lebedew. Die Zuschauer in der gut gefüllten Dürener Halle taten ihr übriges.

Die Stimmung kochte im dritten Satz so richtig hoch, als das zahlende Volk ihr Team nach einigen Schiedsrichterentscheidungen benachteiligt sah. Der SV Bayer ließ sich trotz einer 20:12-Führung davon anstecken und kam beim 25:23 noch so eben über die Runden. Nachteilig in dieser Phase wirkte sich auch das Fehlen von Mittelblocker Markus Nitsche (Virus) aus, der mit seiner Erfahrung für mehr Ruhe hätte sorgen können. Pech, dass sich auch Gabriel Krüger nach einer Kollision mit Florian Wilhelm verletzte und von Leszek Kurowski ersetzt werden, der trotz Trainingsrückstands nicht schlecht spielte.

Weniger die anderen Spieler. Nach indiskutablem vierten Satz fehlte dem SV Bayer auch im Tie-Break die nötige nervliche Stärke.

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten 

Montag. 09. Februar 2004

Zitterpartie endet mit Jubelarie

Schwerin. Gekämpft, gezittert und am Ende triumphiert: dank einer immensen Willensstärke: Die Volleyballerinnen des USC Münster haben erst am Samstag Bayer Leverkusen in einer dramatischen Halbfinalbegegnung mit 3:2 besiegt, dann gestern in einem 99-minütigen Fight auch Finalgegner TV Fischbek mit 3:2 (17:25, 20:25, 25:14, 25:21, 15:8) niedergerungen und können sich zum zehnten Mal in der Vereinsgeschichte mit dem Titel des Deutschen Pokalsiegers schmücken, stellen den Rekord des SC Dynamo Berlin ein. Mit dem Erfolg löste der USC zugleich das Ticket für die Champions League 2004/2005.

Der Jubel kannte gestern, nachdem Tonya Williams den dritten Matchball verwandelt hatte, in der Schweriner Kongresshalle nur eine Farbe: grün-weiß. Freudentränen flossen nicht nur bei den Spielerinnen, sondern auch so einige der rund 150 mitgereisten Fans mussten schlucken. Wir sind im letzten Jahr zwei Mal Zweiter gewesen. Das Münsterland und damit der USC war einfach reif für diesen Titel. Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass sie das geschafft hat, erklärte ein sichtlich erschöpfter USC-Trainer Axel Büring nach dem Match.

Dabei hatte wohl kaum jemand unter den 1600 Zuschauern nach den ersten beiden Sätzen daran geglaubt, dass der USC am Ende das Feld als neuer Pokalsieger verlassen würde. Immer ein Tick schneller agierten die Fischbekerinnen. Dass es dem USC im ersten Durchgang nicht einmal gelang, in Führung zu gehen, zeigt die Überlegenheit des Gegners aus Hamburg mehr als deutlich. Aller kämpferischer Einsatz nutzte nichts, eine gesundheitlich stark angeschlagene Atika Bouagaa konnte nicht wie gewohnt Akzente setzen, der Block stand nicht, die Annahme vor großen Problemen. Der TV hatte sich glänzend auf den USC eingestellt. Allerdings war auch die Eigenfehlerquote bei den Münsteranerinnen immens hoch. Die Mannschaft hat einfach nicht gut gespielt, wollte ein sichtlich erschöpfter USC-Trainer die ersten beiden Sätze nach dem Match nicht weiter analysieren.

Die Hoffnung, dass sich die Kräfteverhältnisse im zweiten Satz wenden könnten, zerstob schnell. Die 2:0-Führung war nur ein Strohfeuer. Gegen Hamburgs Außenangreiferin Lidiya Shumakova fand der USC kein Gegenmittel. Aber woran schon keiner mehr zu glauben wagte, trat ein: die Rückkehr des USC im dritten Satz. Einem Wirbelsturm gleich ging der USC über 7:0 mit 15:5 in Führung, spielte plötzlich mit Mut zum Risiko, und wurde dafür belohnt. Profitierte aber auch davon, dass Fischbek zu Satzbeginn einen Schock zu verdauen hatte, da Marina Chukseeva mit einem Muskelfaserriss ausscheiden musste. USC-Zuspielerin Hella Jurich war es dann, die nach 19 Satzminuten den 1:2-Anschluss perfekt machte.

Dramatik pur im vierten Satz. Erst beim 16:14 konnte sich der USC, vorentscheidend lösen, gab die Führung nicht mehr ab, zeigte sich auch im Tie-Break konzentriert und verbuchte am Ende einen glorreichen Sieg, einen Sieg unbändigen Willens.

Martina Schönwälder

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten 

Montag. 09. Februar 2004

Rosen-Sonntag in Schwerin

-na- Schwerin. Für mich war das ein enorm wichtiger Sieg. Hella Jurich ist bei aller emotionalen Freude über den Pokalgewinn auch ein wenig Nachdenklichkeit anzumerken: Es war schon recht schwer für mich, die Nachforlge von Kim anzutreten, ihre Rolle zu übernehmen, betont die 23-Jährige. Eigentlich hatte sie sich ja völlig auf den Beach-Volleyball konzentriert, hatte die Not des USC aber erkannt, nachdem sich nach Kim Staelens auch noch die zweite Zuspielerin Sandra Aßmann verletzt hatte. Sie sprang ein und hat es nicht bereut. Die Mannschaft steht voll hinter mir, und auch Axel hilft mir immer wieder ungemein, spielt sie auf das sie umgebende und funktionierende Umfeld im Team an.

Sie genoss den Sieg in ganz besonderen Zügen. Atika Bouagaa dagegen meinte, noch ein wenig Zeit zu brauchen, um den Sieg überhaupt richtig realisieren zu können. Ich bin momentan einfach leer, meinte die Nationalspielerin, die sich trotz schwerer Erkältung als die gewohnte Kämpferin erwiesen hatte. Den Matchball hatte sie verwandeln dürfen, aber den Sieg, den bezeichnete Tonya Williams als das Ergebnis einer immens starken mannschaftlichen Geschlossenheit. Es ist einfach sein sehr schönes Gefühl, sagt die routinierte Außenangreiferin und schnuppert ein wenig an der roten Rose, die sie, wie alle anderen Spielerinnen auch, von den USC-Fans geschenkt bekommen hatte.

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten 

Montag. 09. Februar 2004

Neues Ziel im Visier

Überschwang ohne Grenzen. Die Emotionen sprudelten gestern pur auf das Parkett in der Schweriner Kongresshalle, nachdem feststand, dass sich der USC Münster seinen zehnten Pokalsieg ans Revers heften kann. Gratulation. Gezittert hatte er sich ins Finale, schon da sich aus einer fast ausweglosen Situation befreit. Moral bewiesen. Und gestern gelang der Kraftakt ein zweites Mal. Kompliment.

Nun ist das große Saisonziel unter Dach und Fach. Trotz aller Verletzungssorgen. Ein nationaler Titel ist erreicht. Aber es gibt ja noch einen zweiten, der zu vergeben ist, die deutsche Meisterschaft, die nicht in nur vier Spielen erreicht werden kann. Konstanz ist da gefragt. Eine Aufgabe der sich Trainer Axel Büring und seine Spielerinnen stellen werden und müssen, mit allem Nachdruck, vielleicht ein wenig unbelasteter, weil das vorgegebene Saisonziel nun schon Realität geworden ist. Aber zwei Titel wären doch auch nicht schlecht oder?

Martina Schönwälder

 

Deutschland - Freies Wort 

Montag. 09. Februar 2004

Sonneberg klar durchgesetzt

BAD SODEN – Im 3. Sonntagsspiel der dritte Sieg. 3:0 gewann der SSC bei der TG Bad Soden (25:22/25:14/25:18) in nur 47 Minuten. Sonneberg begann konzentriert. Alle Spieler waren hellwach. Ein sofortiger Vorsprung von 7:2 reichte, um bis zum Schluss des 1. Satzes die Gastgeber zu dominieren.

Als beim 22:23 Bad Soden noch mal heran kam, löste Holler die Situation mit einem Zuspielertrick und verblüffte dadurch die Akteure der TG. Der anschließende Satzball wurde von Roland Tullner zum Satzgewinn verwandelt.

Im zweiten Satz rechneten die zirka 150 Zuschauer mit einem Aufbäumen der Spieler aus dem Taunuskreis, aber Sonneberg erspielte sich zusehens die Überlegenheit auf dem Parkett. Abgeklärt wurde wiederum eine schnelle Führung herausgespielt (14:9) und der Satz ging in nur 12 Minuten an das Südthüringer Team. Besonders Sven Walter spielte überragend und konzentriert im Block. Die Sonneberger Überlegenheit drückte sich auch im 25:14-Satzergebnis aus.

Im dritten Satz konnte auch der Ex-Sonneberger Kapitän von TG Bad Soden Ralf Bätz das Unheil für die Einheimischen nicht abwenden. Und wie in Satz 1 und 2 übernahmen die Höhn-Schützlinge wiederum die Initiative. Ein Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften war unverkennbar. Auch dieser Satz ging mit 25:18 völlig verdient an die Gäste.

Coach Peter Höhn musste keinen seiner Spieler, die mit Enrico Herbert, Boris Holla, Sven Walter, Nikolai Mikhailenkov, Roland Tullner und Adis Katanovic spielten, auswechseln.

Im nächsten Heimspiel gegen den SV Lohhof gilt es den 2. Tabellenplatz zu verteidigen.

(kök)

 

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