News

Freitag, 13. Februar 2004 

NEU: Forum auf DVV-Website!
Volley YoungStars treten in Rüsselsheim an
VfB Friedrichshafen ohne Stelian Moculescu
Pirates mit großen Sorgen
Ostbek Cowboys fahren am 21.02. nach Bonn
Italien: Parma scheitert mit Walter an Treviso!
Ein Spiel für die Psyche
DVV-Frauen: Umfangreiches Programm vor Athen
Cuneo mit Andrae im Pokal-Halbfinale
Kräftemessen zwischen Brasilien und USA in Rio
Chuanlun Liu wird Frauen-Cheftrainer
VCO Dresden: Dezimiert, aber motiviert
Nach dem Spiel lächelte Quero wieder
Team 48 bangt um Spielmacher Teumer
TSV-Frauen haben gegen TuS Jork nichts zu verlieren
Eine Comic-Serie kann ein ganzes Leben verändern
"Wir müssen Rückgrat zeigen und kämpfen"
Tigers: Neue Moral aus "vergeigtem" Spiel ziehen
VCP: Geht es morgen wieder aufwärts?
Am Samstag empfängt Suhl den Schweriner SC
Evivos Probleme vor dem Doppel im Süden
Talentschmiede des Schweriner SC kommt
USC: Niederlage wäre eine schwere Hypothek

Februar 2004

Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29

Januar 2004

Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  

Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - DVV-News 

Freitag. 13. Februar 2004

NEU: Forum auf DVV-Website!

Ab Freitag, 13. Februar, können Volleyballfreunde und -fans auf der DVV-Homepage Fragen stellen, diskutieren oder einfach über ihr liebstes Hobby fachsimpeln. Ein Forum wird gestartet und soll die Internetseite weiter aufwerten. Der direkte Link zum Forum lautet www.volleyball-talk.de - viel Spaß!

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Freitag. 13. Februar 2004

Volley YoungStars treten in Rüsselsheim an

FRIEDRICHSHAFEN (gus) – Die Volley YoungStars reisen am Samstag nach Rüsselsheim. Hier steht beim Viertplatzierten der 2. Liga Süd noch eine Rechnung offen. Gilt es doch, die 0:3-Schlappe aus dem Hinspiel wett zu machen.

Die Bedingungen für einen Auswärtssieg sind bei den YoungStars allerdings nicht gut, denn sie können nicht in Bestbesetzung auftreten. Mittelblocker Tino Kirchner hat beim Training einen Ball auf den Finger bekommen und fällt mit Kapselverletzung aus. Timo Wilhelm war bereits vor zwei Wochen umgeknickt und muss zum wiederholten Male zuschauen. Alexander Mayer meldete sich wegen Krankheit vom Training ab. Und ob Max Günthör in der ersten oder zweiten Liga spielt oder gar für beide Teams zum Einsatz kommt, wird sich erst kurzfristig entscheiden. „Wir sind deutlich gehandicapt“, fasst Söhnke Hinz die Misere zusammen. Erfreulich ist hingegen, dass Alexander Wiskirchen seine Finger-Verletzung auskuriert hat und auch der Rest des Teams quietschfidel ist.

So lautet die Devise „locker aufspielen“ – und damit lassen sich bekanntlich auch Spiele gewinnen. Zumal bei es der TG Rüsselsheim auch nicht rund läuft. Nach einem vorbildlichen Saisonstart ging es nach der Weihnachtspause stetig bergab. Die Bilanz von 0:10 Punkten spricht für sich. Am Samstag wird sich zeigen, welche Mannschaft in dem „mehr als offenen Spiel“ (Hinz) die besseren Karten hat.

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Freitag. 13. Februar 2004

VfB Friedrichshafen ohne Stelian Moculescu

FRIEDRICHSHAFEN (gus) – Mit einem Doppelspieltag startet der VfB Friedrichshafen am Wochenende in die Top-Ligarunde. Auf das Auswärtsspiel bei Maoam Mendig (Freitag, 20 Uhr), folgt am Sonntag um 18 Uhr in der ARENA Friedrichshafen das Heimspiel gegen den Tabellendritten Evivo Düren.

Stelian Moculescu ist ein Mann mit großem Realitätssinn. Die Erfolge seiner Mannschaft basieren auf harter Arbeit, an Wunder glaubt er weniger. In diesen Tagen könnte das anders sein. Wenn heute ein Wunderheiler bei dem Häfler Trainer anklopfen würde, um ihm gesunde Spieler bis zum Saisonende anzubieten, würde er ihn sicher nicht abweisen.

Hat es ihn doch selbst so stark erwischt, dass er auf das Auswärtsspiel in Mendig verzichten muss. So wird Ulf Quell zu seinem Debüt als Bundesliga-Trainer kommen. Der Kader des Tabellenzweiten ist zwei Wochen nach der ersten Krankmeldung noch nicht wieder komplett. Beim Abendtraining am Mittwoch fehlten mit Jochen Schöps, Toni Kovacevic und Bogdan Jalowietzki gleich drei Spieler aus Krankheitsgründen. Ilja Wiederschein musste vorzeitig abbrechen und unterstützte seine Mitspieler fortan, indem er die Ergebnistafel bediente.

Zuletzt trafen der VfB und Mending bei der Pokal-Endrunde in Dessau aufeinander. Das 3:0 im Halbfinale (15, 23, 21) war ähnlich deutlich wie der 3:0-Erfolg (13, 11, 22) in der Bundesliga-Qualifikationsrunde. Ilja Wiederschein erwartet einen erneuten Sieg von seinem Team. Allerdings: „In unserem jetzigen Zustand hat Mendig allerdings gute Chancen.“ Da wusste er noch nicht, dass er am Freitag nicht dabei sein würde.

Die härtere Nuss erwartet der Zuspieler mit Angreifer-Qualitäten am Sonntag mit Düren und hofft, „dass die Arena in der Bundesliga genauso voll wird wir zur Champions League.“ Ein gutes Publikum beflügele die Mannschaft – so gesehen bei der Champions League-Begegnung gegen Moskau. „Wenn die Zuschauer nicht so mitgegangen wären, hätten, wir den dritten Satz nicht geholt“, ist sich Wiederschein sicher. Der „große Blonde“ ist übrigens bei einigen Zuschauern besonders beliebt. Unübersehbar haben sich seine Fans, seinen Spitznamen „Ilse“ in großen Buchstaben auf den nackten Oberkörper gemalt. Wie er zu der großen Beliebtheit kam, weiß er nicht. „Aber ich freue mich darüber.“

Freuen dürfen sich auch die Mitglieder der Friedrichshafener Fraternität, die am Sonntag auf Einladung des VfB die Arena besuchen werden. „Wir möchten diesen Menschen einen vergnüglichen Abend bereiten“, erzählt Freundeskreis-Organisator Siegfried Rehm wie es zu der Einladung kam.

 

Hamburg - Oststeinbeker SV-News 

Freitag. 13. Februar 2004

Pirates mit großen Sorgen

Die Ostbek Pirates gehen nun doch mit großen personellen Sorgen in ihren wohl entscheidenden Verbandsliga-Spieltag am Samstag (14.30 Uhr, Hammer Weg): Gleich vier Spieler könnten gegen VG WiWa und TurA Harksheide ausfallen.

Beim Abschlusstraining am Mittwoch nahm Trainer Kay Lühr seine Jungs noch einmal hart ran - und Jan Schneider sah nach seiner zehntägigen Grippepause hinterher aus, als brauche er Infusionen. "Ich brauche noch Zeit, bis ich wieder fit bin", sagte der Mittelblocker. Annahmespezialist Eric von Porthan zog sich eine schmerzhafte Daumenverletzung an der rechten Schlaghand zu und brach die Einheit ab. Auch Mittelblocker Jendrik Simon musste aufgrund von Schulterschmerzen passen. Spielertrainer Lühr verschleppt außerdem seit Wochen eine ungewöhnlich hartnäckige Adduktorenverletzung.

"Zum Glück ist unser Kader groß genug", sagt Lühr, "wir werden eventuelle Ausfälle kompensieren können." Als Lösung der Personalprobleme plant er eine langjährige Geheimwaffe des OSV zu reaktivieren: Jörn "Schnippel" Schneider zeigte sich im Training in bestechender Spiellaune und könnte zu seinem ersten Einsatz seit vier Monaten kommen.

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News 

Freitag. 13. Februar 2004

Ostbek Cowboys fahren am 21.02. nach Bonn

Die Ostbek Cowboys spielen am Sa. 21.02. beim Tabellenführer Moerser SC (19.30h), dem man im Hinspiel sensationell mit 3:2 besiegte. Der große Bus fährt in Oststeinbek pünktlich um 11.30h von der Sporthalle los. Noch sind wenige Plätze frei, Anmeldungen sind erforderlich an Jan.Schneider@osv-volleyball.de

 

International - DVV-News 

Freitag. 13. Februar 2004

Italien: Parma scheitert mit Walter an Treviso!

Der zweite Viertelfinaltag im Coppa Italia brachte in La Spezia nach den Überraschungen des Vortages die erwarteten Ergebnisse: Unimade Parma scheiterte an Sisley Treviso und Edilbasso Padova verlor - wenn auch denkbar knapp - gegen Lube Macerata. Die Überraschungsmannschaft der laufenden Saison, Padova, wehrte sich hartnäckig bis zum 14:16 im 5. Satz. Sisley Treviso und Lube Macerata haben sich mit ihren Siegen für die Semifinals am Samstag in Florenz qualifiziert.

In der Partie Parma gegen Treviso hatte Parma-Trainer Berutto bei der Startsechs zunächst auf den erfahrenen Mittelblocker Ihosvany Hernandez (Bild oben) gesetzt. Norbert Walter (Bild unten) kam nur bei taktischen Wechseln zum Zuge. Im vierten Satz kam Walter von Beginn an ins Spiel, spielte auch durch, blieb aber wenig erfolgreich. Parma zeigte sich insgesamt vor allem im Mittelblock schwach: während Fei bei Treviso allein 13 Punktgewinne verzeichnete, konnte das Parma-Mittelblock-Trio (Held, Hernandez, Walter) insgesamt nur acht Punkte gewinnen.

Stärkste Akteure bei Treviso Fei in der Mitte, Dinekine auf der Diagonalen und Vermiglio im Zuspiel.

 

Deutschland - Südwest Presse 

Freitag. 13. Februar 2004

Ein Spiel für die Psyche

Amtierender Meister trifft frischgebackenen Pokalsieger: Ulm gegen Münster - diese Partien sorgen in der Volleyball-Bundesliga schon lange für Spannung. Doch am Sonntag (15.30 Uhr) in Münster geht es um mehr: eine gute Ausgangsposition für den Europapokal.

Mathias Eichinger hatte am vergangenen Wochenende eine schwere Last zu tragen: Der Coach des SSV Ulm Aliud Pharma brachte den Volleyball-Pokal persönlich zum Finale nach Schwerin, diesmal nur ohne seine Athletinnen: Schließlich war der Vorjahrespokalsieger schon im Viertelfinale ausgeschieden. Doch nicht nur die Bürde, diesmal Zuschauer zu sein, war für ihn nicht leicht zu tragen. "Der Pott an sich war wahnsinnig schwer."

Am Sonntag schon könnte der Ulmer Trainer die gewichtige Trophäe wiedersehen. Denn der USC Münster hat sie sich in einem Fünf-Satz-Match gegen den TV Fischbek Hamburg hart erkämpft - und empfängt am Sonntag (15.30 Uhr) als frischgebackener Deutscher Pokalsieger als erstes den amtierenden Deutschen Meister.

Riesige Motivation herrscht auf beiden Seiten. Münster schwelgt in Euphorie, weil das Saisonziel, mindestens einen Titel zu holen, bereits erfüllt ist - doch das "Double" Pokalsieg und Meisterschaft strömt großen Reiz aus. Ulm wiederum könnte sich im Kampf um die Meisterschaft ein Vier-Punkte-Polster auf den Verfolger Münster schaffen. "Wir versuchen alles, zu gewinnen. Für uns hat das Spiel doppelte Bedeutung", betont Eichinger. Neben den Punkten in der Bundesliga schielt der Coach vor allem auf eine gute Ausgangsposition für das Europapokal-Halbfinale: Denn dort heißt vier Wochen später der Gegner ebenfalls Münster. "Jetzt ein Sieg - das wäre gut für die Psyche."

Körperlich dürften die Ulmer Damen besser gerüstet sein. Ihnen stecken keine zwei Fünf-Satz-Spiele in zwei Tagen in den Knochen wie Münster. Tanja Hart und Co. konnten zwei Wochen lang regenerieren und in Testspielen an Angriff und Abwehr feilen. "Alle fit und gesund", vermeldet denn auch Trainer Eichinger.

Sein Münsteraner Kollege Axel Büring kann im Gegensatz dazu eher auf ein Lazarett statt eine schlagkräftige Mannschaft zurückgreifen. Innerhalb von vier Wochen haben sich die Zuspielerinnen Kim Staelens und Sandra Aßmann einen Kreuzbandriss zugezogen und fallen für den Rest der Saison aus. Mit Hella Jurich springt seither eine Frau ein, die eigentlich als Beachvolleyballerin nach Münster geholt wurde. Die Berlinerin ist zwar mit dem Team schon gut eingespielt, doch an das Niveau der niederländischen Nationalstellerin Kim Staelens kommt die 23-Jährige nicht heran. Zudem darf sie im Europapokal nicht eingreifen, sodass Münster wahrscheinlich ganz ohne Zuspielerin in die Türkei reisen muss.

Außerdem fehlten diese Woche im Training die Außenangreiferinnen Atika Bouagaa wegen Grippe und Chaine Staelens wegen Knorpelschadens. Zu guter letzt kugelte sich Mittelblockerin Caroline Wensink in der Pokalendrunde den Ringfinger aus und muss mit Verband antreten.

Axel Büring hat deshalb schon mal den Europapokal abgehakt: "Das ist für uns ein Muster ohne Wert." Doch im Blick auf Sonntag gibt er sich kampflustig: "Wir wollen die Meisterschaft so lange wie möglich offen halten."

T. Zander

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Freitag. 13. Februar 2004

DVV-Frauen: Umfangreiches Programm vor Athen

Nach der sensationellen Qualifikation für die Olympischen Spiele 2004 in Athen nimmt das Vorbereitungsprogramm der Frauen-Nationalmannschaft allmählich konkrete Züge an. Dabei sind die beiden Top-Events, das internationale Acht-Nationen-Turnier in Montreux/Schweiz vom 8. bis 13. Juni sowie der Grand Prix in Asien (Vorrunden) und Italien (Endrunde) vom 9. Juli bis 2. August die Meilensteine. Am 11. August erfolgt der Abflug nach Athen, die olympischen Vorrundenspiele der DVV-Frauen sind für den 14./16./18./20./22. August angesetzt.

Am 13. Mai treffen sich die deutschen Nationalspielerinnen in Heidelberg zum ersten Vorbereitungslehrgang.

 

International - www.volleyball.de  

Freitag. 13. Februar 2004

Cuneo mit Andrae im Pokal-Halbfinale

Im Viertelfinale des Coppa Italia (Pokalrunde) gingen am Mittwochabend in La Spezia Tabellenführer Itas Trento (Stefan Hübners Mannschaft) und der Tabellenachte Noicom Cuneo (Björn Andraes Mannschaft) an den Start. Völlig überraschend kassierte Trento eine 2:3-Niederlage. Damit qualifizierte sich Cuneo für das Halbfinale am Samstag. Im ersten Spiel des Abends hatte Icom Latina unerwartet deutlich mit 3:0 gegen Coprasystel Piacenza gewonnen. Am Donnerstag treffen Treviso und Parma (mit Norbert Walter) aufeinander.

Bei Trento saß Stefan Hübner noch nicht einmal auf der Ersatzbank. Hübner, der noch in Leipzig vorsichtigen Optimismus hinsichtlich eines Comeback im italienischen Pokalwettbewerb geäußert hatte, muss sich offensichtlich weiter in Geduld üben. Bei Trento hat man ohnehin für die Meisterschaft schon die Konsequenz für die Mittelblock-Position gezogen: neben Rak und Kazakov verpflichtete man kürzlich auch Polidori als dritten Mittelblocker.

Björn Andrae, der zuletzt bei Cuneo große Spielanteile verzeichnete, kam in der Partie gegen Trento nur zu einer kurzen taktischen Einwechslung, da Trainer Anastasi sich für den Brasilianer Giba und den Franzosen Antiga entschieden hatte. Herausragender Akteur bei Cuneo war der Belgier Wout Wijsmans auf der Diagonalposition.

Der Coppa Italia (italienischer Pokal) wird in diesem Jahr erneut nach dem "Final Eight"-Modus ausgetragen: die besten acht Teams der Hinrunde aus der Meisterschaft sind automatisch für den Pokalwettbewerb qualifiziert und spielen an einem "langen" Wochenende praktisch eine verkürzte Play-off-Runde (nach dem k.o System). Damit erspart sich die Liga zusätzliche Terminprobleme. In der 2. Liga wird ebenfalls ein Coppa Italia ausgespielt.
Am Samstag folgen in Florenz die Halbfinals, am Sonntag wird das Finale gespielt. Am Wochenende findet überdies in Florenz wieder die Veranstaltung "Volleyland" statt - die schon traditionelle Volleyball-Messe der italienischen Szene.

Jürgen Sabarz

 

International - www.beach-volleyball.de  

Freitag. 13. Februar 2004

Kräftemessen zwischen Brasilien und USA in Rio

Die beiden Beach-Volleyball Supermächte Brasilien und die USA treffen an den beiden nächsten Wochenende in Rio de Janeiro in einem Country vs Country Playoff aufeinander. Austragungsort des Spektakels ist der Ipanema Beach in Rio. An diesem Sonntag treffen die amtierenden Weltmeister und FIVB Worldtour-Gesamtsieger Ricardo Alex Costa Sontas und Emanuel Rego auf den Olympiasieger von 2000, Dain Blanton mit seinem Partner Jeff Nygaard.

Am darauf folgenden Sonntag spielen die Damen gegeneinander. Hier kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen den Weltmeisterinnen Kerri Walsh und Misty May und den USA, sowie dem brasilianischen "Queen of the Beach" Team, welches an diesem Wochende ermittelt wird.

Die Sieger das Showdowns erhalten jeweils 10.000 US-Dollar Preisgeld, ein prima Test für die bereits im März startende FIVB Worldtour (die Damen spielen in Fortaleza, die Herren in Salvador).

 

Schweiz - www.news.ch  

Freitag. 13. Februar 2004

Chuanlun Liu wird Frauen-Cheftrainer

Nur einen Tag nach dem positiven Rechnungsabschluss gab Swiss Volley bekannt, dass die Nationalmannschafts-Aktivitäten per sofort wieder aufgenommen werden. Neuer Trainer der Frauen-Nati wird der Chinese Chuanlun Liu.

Assistiert wird Liu, der seinen derzeitigen Job bei den Frauen von Kanti Schaffhausen Ende Saison aufgeben wird, von Florian Steingruber und der früheren Spitzenspielerin Olga Schkurnowa. Steingruber (Co-Trainer Franches-Montagnes) und Schkurnowa (Trainerin Köniz II) werden auch für die beiden Juniorinnen-Nationalmannschaften (U19 und U16) verantwortlich sein.

Anerkannte Persönlichkeit

Der 49-jährige Chuanlun Liu, der die Nati auch schon früher betreut hatte, weilt seit 11 Jahren in der Schweiz und ist eine anerkannte Persönlichkeit im Schweizer Volleyball. "Deshalb ist er genau die richtige Person", sagte Roger Schnegg, Direktor von Swiss Volley. Vor seinem Engagement in Schaffhausen war Liu auch beim KTV Riehen tätig. Der Chinese wird die Nati vorerst in diesem Jahr betreuen.

Überrumpelt von der guten finanziellen Situation sei die Reaktivierung der Nati-Tätigkeiten sehr kurzfristig geschehen, so Roger Schnegg. Im kommenden Sommer werde eine Planungsgruppe über das langfristige Vorgehen entscheiden. Das Ziel von Swiss Volley ist die Durchführung einer EM in den Jahren 2011 oder 2013. Dann sollen die Nationalmannschaften international konkurrenzfähig sein.

Auch die Männer nehmen die Aktivitäten nach längerer Pause wieder auf. Gespräche würden derzeit geführt, anfangs nächste Woche werde wohl ein Entscheid fallen, so Schnegg.

Gegen Kuba und Polen

Der erste Zusammenzug der Nationalteams findet im April (Männer), respektive Mai (Frauen) statt. Nach der Teilnahme am Springcup in Tschechien und je zwei Partien gegen Österreich stehen voraussichtlich für die Frauen zwei attraktive Partien auf dem Programm. Anfang Juni (vor dem Masters in Montreux) sollen die Weltklasseteams aus Kuba und Polen (Europameister) Gegner der neu gegründeten Auswahl sein.

Wegen der angespannten finanziellen Lage hatte der Verband im Jahr 2002 im Rahmen von "Tabula rasa" aprupt alle Altivitäten mit den Nationalmannschaften eingestellt. Nur weil eine Busse in fünfstelliger Höhe gedroht hatte, absolvierte eine chancenlose Schweizer Auswal unter BTV-Luzern-Trainer Max Meier die EM-Vorausscheidungen.

bert

 

Deutschland - Sächsische Zeitung 

Freitag. 13. Februar 2004

VCO Dresden: Dezimiert, aber motiviert

Mädchen des VC Olympia wollen in Stuttgart gewinnen

Nach dem Bundespokal in Kiel, wo die sächsischen Volleyball-Küken einen guten fünften Platz belegten, geht es für den VC Olympia Dresden an diesem Wochenende wieder um Punkte in der 2. Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Klaus Kaiser muss am Sonntag beim TSV Allianz Stuttgart antreten.

In der Hinrunde kassierten die Elbestädterinnen daheim eine 1:3-Niederlage. Deshalb wollen sich die Nachwuchs-Schmetterlinge revanchieren. Allerdings wird das harte Arbeit, denn Kaiser kann nicht mit komplettem Aufgebot ins Schwabenland reisen. Anne Matthes ist noch immer wegen eines Bandscheibenvorfalls außer Gefecht, zudem muss auch Stefanie Karg nach dem Bundespokal wegen einer Reizung im Schienbein für zwei Wochen pausieren und Stephanie Kestner „tummelt“ sich derzeit im Feldlager bei der Bundeswehr. 

Zu allem Unglück liegt seit Mittwoch auch noch Zuspielerin Mareen Apitz mit einer Magen-Darm-Grippe flach. Kaiser: „Ich hoffe, sie kommt bis zum Spiel wieder auf die Beine. Ansonsten muss Angreiferin Antje Buskies einspringen. Trotz dieser personellen Probleme haben wir uns vorgenommen, in Stuttgart zu gewinnen. Denn die Schwaben rangieren in der Tabelle direkt vor uns. Wenn wir noch ein paar Plätze gutmachen wollen, müssen wir solche Spiele für uns entscheiden.“

(sk)

 

Deutschland - Aachener Nachrichten 

Freitag. 13. Februar 2004

Nach dem Spiel lächelte Quero wieder

Düren. Herberto Quero machte große Augen. Begleitet von einem gequältem Gesichtsausdruck. Immer häufiger stemmte der Venezolaner in Diensten des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren die Hände frustriert in die Hüfte, atmete tief durch und schüttelte mit dem Kopf.

Auch das nach jedem Ballwechsel übliche Abklatschen mit den Mitspielern hat er irgendwann bleiben lassen. Nein, der 3:2-Heimsieg über Bayer Wuppertal am vergangenen Samstag war nicht der Tag des südamerikanischen Sprungwunders.

Nicht viele Gründe

Im dritten Satz musste der Neuzugang raus. Trainer Bernd Werscheck fielen nicht viele Gründe für das Auftreten seines wichtigsten Angreifers ein. Aber die wenigen, die der Dürener Coach nannte, dürften den Nagel wohl auf den Kopf getroffen haben. «Er hat einfach einen schlechteren Tag erwischt. Aber das ist in Ordnung. Das darf auch ihm passieren.» Erschwerend kam noch hinzu, dass die Abstimmung zwischen Quero und Spielmacher Gutierrez über weite Strecken nicht gestimmt hat.

«Ich brauche die Bälle höher», signalisierte Quero häufiger. «Irgendwie ist das mit Diego und Heriberto wie mit einem Ehepaar. Manchmal läuft es einfach nicht rund.»

Besorgniserregend fand Werscheck Queros Auftreten nicht. «Zum einen hat es gezeigt, dass unser Kader gleichwertig besetzt ist. Martin Bulst ist für Heriberto hereingekommen und hat stark gespielt.» Die Befürchtung, dass das Wuppertal-Spiel eine negative Nachwirkung auf Quero haben könnte hat Werscheck auch nicht.

«Gutes Zeichen»

«Er hat sich, nachdem er ausgewechselt war, für Martin und die Mannschaft gefreut. Das ist ein gutes Zeichen.» Denn sie brauchen ihren Quero noch. Nicht nur bei den zwei Auswärtsaufgaben morgen in Unterhaching und am Sonntag in Friedrichshafen.

Auch dem Gesichtsausdruck Queros konnte man einige Zeit nach dem Spiel eine Entwarnung entnehmen: Von wegen Krise. Denn unterhalb der großen Augen des Südamerikaners zeichnete sich ein breites Lächeln ab.

Guido Jansen

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung 

Freitag. 13. Februar 2004

Team 48 bangt um Spielmacher Teumer

Hildesheimer erwarten in Ochtersum SSF Fortuna Bonn.

Hildesheim (cen). Am Sonntag empfängt Volleyball-Zweitligist MTV 48 Hildesheim in der Sporthalle in Ochtersum Liganeuling SSF Fortuna Bonn. Anpfiff ist um 15 Uhr. Die 48er sind als Tabellenführer natürlich haushohe Favorien. Doch auf den bisher verdienten Lorbeeren dürfe sich niemand ausruhen, mahnte MTV-Trainer Walther Hoch.

Der Coach wittert die Gefahr, dass seine Schützlinge im Saisonfinale die Chance auf den Erstliga-Aufstieg noch leichtfertig aus der Hand geben. Hatte sich Hoch seit seinem Amtsantritt vor etwas mehr als einem Jahr immer schützend vor die Mannschaft gestellt und die Spieler bei jeder Gelegenheit über den grünen Klee gelobt, scheint er jetzt den Kurs zu wechseln. Nach dem Zittersieg über Abstiegskandidat Ludwigslust hatte der 53-Jährige bereits scharf die mangelnde Einstellung im Team kritisiert. Auch im Training in dieser Woche sprach Hoch die Nachlässigkeiten schonungslos an.

Der Standpauke soll am Sonntag die Trotzreaktion folgen. "Es muss uns endlich mal wieder ein überzeugender Sieg gelingen", heißt es im Lager der 48er. Tatsächlich ist dem Spitzenreiter in den bisherigen 17 Saisonspielen erst dreimal ein klares 3:0 gelungen. Ob sich die Fortunen aus Bonn bereitwillig als Punktelieferanten und Aufbaugegner präsentieren werden, ist durchaus fraglich. Wenngleich sie am vergangenen Sonnabend beim 1:3 in Giesen ohne Chance waren, haben die Bonner als Aufsteiger durchaus überzeugt und sind zu einigen beachtenswerten Erfolgen gekommen. Der Klassenerhalt ist so gut wie gesichert. Da kann man beim Tabellenführer befreit aufspielen.

Das Team 48 bangt um dem Einsatz von Spielmacher Stephan Teumer, der an einer Fingerverletzung laboriert. Für ihn würde erstmals Frank Pawla in die Anfangsformation rücken.

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung 

Freitag. 13. Februar 2004

TSV-Frauen haben gegen TuS Jork nichts zu verlieren

Giesen (sb). Die Volleyball-Frauenmannschaft des TSV Giesen tritt am Sonnabend (14. Februar) um 20 Uhr in der Sporthalle in Giesen im Punktspiel der Volleyball-Regionalliga Nordwest gegen den TuS Jork an.

Der durch Verletzungspech stark gebeutelte Kader von Trainer Matthias Raschke hat in dieser Partie eindeutig die Außenseiterrolle inne und nichts zu verlieren, außer weiterer Spielerinnen. Das ist jedoch fast nicht mehr möglich, denn der anfangs zehnköpfige Kader ist auf sieben Akteurinnen zusammengeschrumpft. Hinzu kommt, dass hinter dem Einsatz von Aushilfszuspielerin Birthe Dallmeier-Tiessen ein dickes Fragezeichen steht, da sie die gesamte Woche mit Grippe im Bett zubrachte.

Schlimmer kann es also gar nicht mehr werden und darum gehen die Giesenerinnen erhobenen Hauptes in dieses Spiel. Im Gegensatz zum Spiel in Nienburg soll am Sonnabend vor allem eine sichere Annahme den Grundstein für einen druckvollen Spielaufbau legen. "Nur Mitspielen kann man bei einem so routinierten Gegner wie dem TuS Jork nicht, sonst geht man gnadenlos unter", glaubt Trainer Raschke, der sich dabei an die 0:3-Niederlage in der Vorrunde erinnert. Die Frauen vom Kaliberg wollen also selber Druck machen und nicht nur unter selbigem stehen, denn zum sicheren Klassenerhalt oder Relegationsplatz fehlen noch mindestens ein Sieg, besser aber zwei Erfolge aus nur noch drei verbleibenden Spielen.

 

Deutschland - Sächsische Zeitung 

Freitag. 13. Februar 2004

Eine Comic-Serie kann ein ganzes Leben verändern

Mit japanischer Vorlage und reichlich Ehrgeiz in die erste Liga

Zehn Jahre hält Heike Beier ihrem Dresdner SC jetzt schon die Treue. Was im Kindesalter durch eine japanische Zeichentrick-Serie seinen Anfang fand, führte die gebürtige Berlinerin inzwischen bis in Deutschlands höchste Damen-Volleyball-Liga. Geschenkt wurde Ihr dabei aber nichts. „Es gab immer Mädchen die besser und talentierter waren“, gibt Beier zu. Allein ihr Ehrgeiz machte am Ende den gewissen Unterschied aus. Heute ist sie neben Grit Müller die Einzige ihrer ursprünglichen Trainingsgruppe, die noch immer baggernd und schmetternd bei den Top-Adressen des deutschen Volleyballs aufschlägt. 

Was wäre das Leben ohne Fernsehen? Für Heike Beier definitiv nicht das Selbe. Denn eben dieses faszinierende Medium veränderte für die damals zehnjährige Brandenburgerin so ziemlich alles. Eine japanische Zeichentrick-Serie mit dem Namen „Mila Superstar“ zeigte Beier eine vollkommen neue Welt - die des Volleyballs. Und wie ihr animiertes Vorbild Volleyball-Ass Mila, kämpfte sich auch das DSC-Talent bis in die nationale Spitze ihres Sportes.  

Und hier fühlt sich die 20-Jährige sichtlich wohl. Bis heute bereut sie keine ihrer Entscheidungen, die sie schon so früh in ihrer Kindheit treffen musste. „Als ich die Serie zum ersten Mal sah, wusste ich noch nicht einmal was Volleyball überhaupt ist. Alles was ich wusste, war - ich will es unbedingt spielen“, berichtet die angehende Physiotherapeutin. Da es in der Nähe ihres bei Senftenberg gelegenen Dorfes aber keine ernst zu nehmenden Vereine gab, hieß es entweder Sport oder Familie. „Ich hätte mindestens eine dreiviertel Stunde mit dem Bus ins Umland fahren müssen, um bei einem Vorstadtverein zweimal die Woche trainieren zu können. Meine Eltern waren zum Glück der Meinung – wenn wir so was machen, dann aber richtig.“ 

Und da sowohl Mutter als auch Vater Beier bereits in Dresden studierten, fiel die Wahl fast zwangsläufig auf die sächsische Landeshauptstadt und ihren Ausnahme-Verein DSC. Alles was nun noch zwischen Heike Beier und ihrer Zukunft als Volleyball-Spielerin stand, war Klaus Kaiser und ein wie sich herausstellte unbedeutender Aufnahme-Test. Denn am Ende sollte für Kaisers Wahl überraschender Weise nicht ihr unübersehbares Talent den Ausschlag geben. „Die erste Frage die er damals meine Mutter stellte, werde ich nie vergessen. ,Wo ist denn ihr Mann?´ Ich war zwar schon immer die Größte in meiner Klasse, doch erst als Klaus neben meiner 1,82 Meter großen Mutter auch von meinem 1,84 Meter großen Vater erfuhr, war ich dabei.“ Da sag noch mal jemand, die Größe spiele keine Rolle. 

So kam die heute 1,84m große Außen-Angreiferin bereits im darauf folgenden Schulhalbjahr nach Dresden. Das Internat auf der Parkstraße wurde ihr neues zu Hause, die Sportschule und der DSC eine zweite Heimat. Es sollte eine harte Zeit werden, aber auch eine die sich rückblickend mehr als gelohnt hat. „Ich gehörte nie zu den Besten in meinen Mannschaften, musste mir alle Erfolge hart erkämpfen. Es gab immer Spielerinnen die mehr zu bieten hatten, denen eine große Zukunft vorausgesagt wurde. Ich habe es trotzdem oder gerade deswegen bis in die erste Liga geschafft.“ Und nach dem verletzungsbedingten Ausstieg von Verena Brinkmann im letzten Jahr, ist Heike Beier neben Grit Müller die einzige ihrer alten Jugendmannschaft, die auch weiterhin im erstklassigen Volleyball mitmischt.  

Erfolg verpflichtet. Und so ist es auch kein Wunder, dass Heike Beier ihr Abitur im letzten Jahr mit Leichtigkeit bestanden hat. Nun wartet die nächste Herausforderung auf die junge Schmetterkünstlerin - eine Ausbildung zur Physiotherapeutin. Im März beginnt das neue Abenteuer. Jede Menge neuer Stress ist somit vorprogrammiert. Tagsüber Schule, abends Training, an den Wochenenden Spiel und das für die nächsten dreieinhalb Jahre. Doch Beier freut sich schon mehr als alles andere auf die neue Art von Wettkampf. „Ich habe nun bereits ein Jahr zu Hause gehockt. Als ich mich letztens dabei erwischte, wie ich Kreuzworträtsel gelöst habe, was noch nie zu meinen Hobbies gehörte, wusste ich, es wird endlich Zeit, die Ausbildung zu beginnen. Ich will wieder lernen, mich beweisen und meinen starken Willen auch für dieses neue Ziel einsetzen.“ 

So scheint die Zukunft der Heike Beier in gesicherten Bahnen zu verlaufen. Sich vollkommen auf ihren Sport zu verlassen, gehörte noch nie zu ihren Lebensmotto. „Mit spätestens 35 Jahren ist die Karriere als Profi-Volleyballerin vorbei. Und reich kann man in dieser Zeit, zu mindestens in Deutschland, auch nicht werden. Es ist aber gut, einen starken Partner wie den Dresdner SC an meiner Seite zu wissen. Gerade was meine Ausbildung angeht, bekomme ich vom Verein große Unterstützung.“ So können sich die sächsischen Volleyball-Fans wohl auch in Zukunft über eine junge und äußerst ehrgeizige Heike Beier freuen. In ein bis zwei Jahren dann vielleicht sogar im Trikot der deutschen Nationalmannschaft.

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Freitag. 13. Februar 2004

"Wir müssen Rückgrat zeigen und kämpfen"

SSC hakt Pokal ab / Konzentration auf die Liga

Schwerin Die Pokalschlappe vom vergangenen Wochenende tut noch weh, aber der Blick geht bei den Schweriner Volleyballerinnen nach vorn. "Ich bin enttäuscht über das Auftreten der Spielerinnen, wir haben schlecht gespielt. Viele Menschen haben so viel für uns getan. Das ist meine größte Enttäuschung, dass wir das nicht zurückgeben konnten. Am Ende bin ich für das Resultat verantwortlich", so SSC-Trainer Tore Aleksandersen mit ein paar Tagen Abstand. Er will aber auf keinen Fall "eine Krise herbeireden. Wir trainieren schließlich 25 bis 30 Stunden in der Woche, um zu gewinnen. Keiner von uns will verlieren." Auch sagt der Norweger klipp und klar: "Wir verlieren und gewinnen als Mannschaft."

Nach dem trainingsfreien Montag hat das Team die Spiele per Video ausgewertet. Damit muss das verkorkste Pokalwochenende abgehakt sein. Denn in der Bundesliga stehen in den nächsten Wochen harte Brocken an. Morgen müssen die SSC-Damen zum starken Aufsteiger und Tabellenfünften nach Suhl. Danach geht's mit Münster, Hamburg und Ulm gleich Schlag auf Schlag weiter.

Wichtig wird für den Coach sein, dass er sein Team, in dem die Stimmung in diesen Tagen verständlicherweise nicht berauschend war, wieder mental aufrichtet. "Ich habe den Mädels gesagt, wir können jeden schlagen." Aber das geht aus seiner Sicht nur, wenn "wir mit Herz, Konzentration und Disziplin spielen". Er fordert deshalb von der Mannschaft, "dass wir Rückgrat zeigen und kämpfen. Denn wir müssen auch ein neues Vertrauen zu unseren Fans aufbauen", weiß Aleksandersen.

MaK

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Freitag. 13. Februar 2004

Tigers: Neue Moral aus "vergeigtem" Spiel ziehen

Tigers zeigten gegen Spitzenreiter gute Ansätze

Ludwigslust "Es war natürlich bitter, dass wir das Spiel noch vergeigt haben, aber ich glaube, in puncto Stimmung und Moral hat sich die gezeigte Leistung positiv auf die Mannschaft ausgewirkt", sah Tigers-Trainer Ingo Achtelik bei allem Ärger über die unnötige 2:3-Niederlage gegen Spitzenreiter Hildesheim durchaus auch einen Lichtblick.

Die morgige Aufgabe wird für die Ludwigsluster nicht leichter. Sie müssen bei Fortuna Kyritz antreten. Der letztjährige Mitkonkurrent im Abstiegskampf rangiert derzeit auf dem dritten Tabellenplatz. "Das ist eine starke, ausgeglichen besetzte Truppe", sagt Achtelik in Erinnerung an das Hinspiel, das die Kyritzer klar für sich entschieden. Ausschlaggebend wird aus seiner Sicht sein, wie man die guten Mittelangreifer in den Griff bekommt und ob man darüber hinaus selbst Akzente setzen kann.

Nicht zuletzt deshalb versucht man alles, um Markus Doberstein für dieses Spiel einsetzen zu können. Der Kapitän ist derzeit auf Studienreise im norditalienischen Lappach. Er soll, so die Planung, per Zug nach München fahren, von wo man ihn dann abholen will. Ob alles wunschgemäß klappt, bleibt abzuwarten.

In jedem Fall müssen die Lindenstädter neben Libero Marc Engelmann auch Marek Sabrowski ersetzen. Der Außenangreifer zog sich im Training eine Innenbanddehnung im Knie zu. "Wir wollen natürlich nach Möglichkeit in Kyritz gewinnen. In erster Linie geht es aber darum, dass gegen Hildesheim über weite Strecken gezeigte Niveau zu halten und dann auch in den folgenden zwei Heimspielen zu bestätigen", so der Tigers-Trainer. Um sich noch mehr Sicherheit im Feld zu erarbeiten, bestreiten die Ludwigsluster heute Abend in Schwerin ein Trainingsspiel gegen die Neustädter Regionalliga-Herren.

Der Mannschaftsbeschluss fiel einstimmig aus. Die Neustädter Damen wollen in jedem Fall ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen, wenn sie am Saisonende die Regionalliga-Tabelle anführen. Dass das der Fall sein wird, daran besteht nach dem bisherigen Verlauf kaum Zweifel. Zu deutlich dominiert der SV Fortschritt die Konkurrenz, führt das Zehnerfeld ungeschlagen an.

Am Sechs-Punkte-Vorsprung, den man gegenüber Verfolger VG Elmshorn bereits aufweist, soll sich auch nach dem sonntäglichen landesinternen Duell bei der HSG Uni Greifswald nichts ändern. Die Hansestädterinnen belegen derzeit den achten Platz und werden es sehr schwer haben, die Klasse zu halten. Das erste Aufeinandertreffen endete mit einem glatten 3:0 für den Spitzenreiter. "Da hatte Greifswald wohl einen ganz schlechten Tag erwischt", sagt Oliver Dunkel. "Die Mannschaft wirkte sehr unsicher, ihr Spiel war von vielen leichten Fehlern geprägt." Als Hauptmanko bezeichnete der Fortschritt-Trainer die im Vergleich zu den meisten Gegnern geringere Körpergröße der HSG-Damen. Da die Partie erst für den Sonntagnachmittag angesetzt ist, werden die Neustädterinnen heute noch eine zusätzliche Trainingseinheit einschieben.

"Das ist nicht der Gegner, gegen den wir punkten müssen", gibt Wolfgang Dunkel seinen Spielern vor dem morgigen Auftritt beim SV Warnemünde mit auf den Weg. Der Trainer der Neustädter Herren hofft, dass seine Jungs aus der Außenseiterrolle heraus die nötige Lockerheit an den Tag legen und nicht so verkrampft agieren, wie in der Hinrunde.

Der 3:0-Erfolg vor zwei Wochen gegen Hamburg-Uhlenhorst und vor allem die dabei gezeigte Moral (aus einem 15:22 ein 25:22 gemacht) hat den Neustädtern auf alle Fälle Auftrieb gegeben. Außerdem spekuliert man auch so ein wenig mit einer gewissen Verunsicherung auf Warnemünder Seite. Die lange Zeit so souverän auftretenden Ostseestädter büßten nach zwei 2:3-Niederlagen die Führungsposition ein und hatten auch beim 3:2 zuletzt gegen Eckernförde erhebliche Mühe.

Thomas Willmann

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Freitag. 13. Februar 2004

VCP: Geht es morgen wieder aufwärts?

1. VC Parchim spielt beim Detmolder TV

Parchim Der "Niederlagen-Virus" hat sich im mecklenburger Volleyball ausgebreitet. Dem SSC versagten beim deutschen Pokalfinale die Nerven, die Ludwigsluster Volley Tigers haben in der 2. Liga Probleme mit dem Siegen und die Parchimer Zweitligisten kassierten zuletzt drei Niederlagen in Folge.

Zumindest in Parchim soll diese Tendenz im Vormonat des zehnjährigen Bestehens des 1. VC beendet werden, und zwar beim morgigen Spiel beim Tabellenletzten Detmolder TV. Nur haben sich die DTV-Frauen gerade erst im letzten Spiel bei CVJM Hamburg mit dem 3:2-Auswärtssieg (zweiter Saisonerfolg) Mut geholt.

Die Parchimerinnen gewannen zwar das Hinspiel relativ klar mit 3:1, müssen aber bei ihrer derzeitigen Form mächtig aufpassen, um nicht noch einmal gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner unter die Räder zu kommen. "Wir haben eine Woche im Winterlager zur Regenerierung genutzt, kleinere Verletzungen und Krankheiten sind auskuriert", ist Stützpunkttrainer Dirk Groß optimistisch. Zwei Wochen später (29. Februar) müssen die VC-Damen schon einen größeren Brocken schlucken. Dann heißt es, beim Tabellenzweiten SCU Emlichheim Farbe zu bekennen. Am 14. März folgt das letzte Heimspiel mit den Feierlichkeiten zum 10. Club-Geburtstag.

Thomas Zenker

 

Deutschland - Freies Wort 

Freitag. 13. Februar 2004

Am Samstag empfängt der VfB Suhl den Schweriner SC

Die Volleyball-Fans in der Suhler Sporthalle „Wolfsgrube“ werden morgen denen, die zur Zeit die Biathleten mit ihren Anfeuerungsrufen durch die Oberhofer „Wolfsschlucht“ treiben, zwar an der Zahl, aber nicht an Enthusiasmus und Lautstärke unterlegen sein.

SUHL – Davon geht auch VfB-Trainer Jan Kirchhöfer aus: „Unser Spiel gegen Schwerin ist zwar im Gegensatz zu der Biathlon-WM nur ein kleines Highlight, doch ich hoffe trotzdem, dass die „Hütte“ wie sonst auch ausverkauft ist. Zumal die Fans für uns bislang zur 7. Frau auf dem Parkett avanciert sind“. Das dies auch morgen wieder so funktioniert ist auch deshalb wichtig, weil mit den punktgleichen Schwerinerinnen, die nur auf Grund des schlechteren Satzverhältnisses hinter Suhl auf Platz sechs rangieren, eine spielerisch ebenbürtige Mannschaft in der Wolfsgrube aufkreuzt.

Doch wie ist es um das Nervenkostüm der Norddeutschen bestellt? Schließlich waren sie als Gastgeberinnen der DVV Pokal-Endrunde am letzten Wochenende hoffnungsvoll gestartet und belegten nach den Niederlagen gegen Hamburg im Halbfinale (1:3) und im kleinen Finale gegen Leverkusen (0:3) nur einen enttäuschenden letzten Platz. „Ich gehe davon aus, dass sich die Schweriner Mädchen für dieses verkorkste Pokalwochenende bei uns rehabilitieren wollen. Wenn Annahme und Aufschlag, im Vorrundenspiel in Schwerin (1:3) nicht unsere Stärken, funktionieren, sehe ich reelle Chancen das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden“, meinte der Suhler Trainer. Dabei dürfte ihm sicher noch die nicht gemeisterten Aufschlagserien der Schwerinerin Kathleen Weiß in unguter Erinnerung sein. Und da gibt Kirchhöfer auch schon mal ein wenig von der angestrebeten Taktik preis: „Sie Sprungaufgaben von Weiß neutralisieren und selbst mit guten Aufschlägen Schnellangriffe der SC-Spielerinnen unterbinden“.

Der VfB hatte im Gegensatz zu Schwerin am letzten Wochende kein Pflichtspiel zu bestreiten. Das bringt den Suhlerinnen zumindest den Vorteil, das die vor zwei Wochen beim Spitzenreiter in Ulm (1:3) krank fehlenden Daniela Welsch und Franziska Monser seit Wochenbeginn wieder trainieren und morgen mit von der Partie sind. „Nach der guten Hinrunde haben wir eine reelle Chance die Play Off's (sechs besten Mannschaften) zu erreichen. Schwerin ist da Mitkonkurrent, deshalb wiegt das morgige Spiel doppelt schwer“, gibt VfB-Trainer Kirchhöfer seinen Mädels schon einmal eine Extra-Portion Motivation auf den Weg.

Und wenn's dann doch mal eng werden sollte, dann sind ja noch die Fans da. Und zur Not können die Mädels immer noch mal eine „Schippe Kohle“ drauflegen.

Detlef Rassbach

 

Deutschland - Aachener Zeitung 

Freitag. 13. Februar 2004

Evivos Probleme vor dem Doppel im Süden

Düren. Frohen Mutes, aber auch mit ein paar Sorgenfalten auf der Stirn bestiegen sie am Donnerstag den Bus, der sie nach Unterhaching brachte und morgen weiter nach Friedrichshafen kutschieren soll.

Frohen Mutes, weil Aktive und Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren vor den Toren Münchens sich in der ersten Partie des ersten Doppelspieltages durchaus Siegchancen ausrechnen: «Der TSV ist nicht mehr so stark wie in der vergangenen Saison», haben Übungsleiter Bernd Werscheck und sein Co Sven Anton festgestellt.
Kleinere Sorgenfalten zieren die Stirne, weil einige Dürener Akteure gehandicapt abfuhren: Martin Bulst und Till Lieber sind verschnupft. Heriberto Quero verspürte beim Treppensteigen ein Zwicken in der Wade, konnte nur leichtes Training absolvieren. Sven Anton und Boris Zorica schmerzen die Knie.

Und so könnte es durchaus sein, dass sich Sonntag am Bodensee mit dem VfB und Evivo zwei Teams gegenüberstehen, die eher Lazaretts gleichen. Den Friedrichshafenern spielte das Pokal-Wochenende arg mit: Jochen Schöps und Toni Kovacevic zogen sich in der zugigen Dessauer Sporthalle eine Lungenentzündung zu. Sie werden fehlen wie auch möglicherweise Bogdan Jalowietzki und Zuspieler Ilja Wiederschein.

(sis)

 

Deutschland - Lippische Landes-Zeitung 

Freitag. 13. Februar 2004

Talentschmiede des Schweriner SC kommt

Detmolder TV empfängt morgen 1.VC Parchim

Detmold. Zu einer sehr interessanten Auseinandersetzung kommt es am morgigen Samstag, 18 Uhr, in der Sporthalle des Leopoldinums, wenn der Detmolder TV von 1860 in der 2. Damenvolleyball-Bundesliga auf den 1. VC Parchim trifft.

Der Tabellendritte aus Mecklenburg ist praktisch als Talentschmiede für den Erstligisten Schweriner SC anzusehen, mit dem eng kooperiert wird. Gegen dieses junge Team mit einem Altersdurchschnitt unter 20 Jahren hatte der TV bei der 1:3-Hinspielniederlage mit knappen Satzergebnissen recht gut ausgesehen. Und nach dem für die Moral äußerst wichtigen Erfolg beim CVJM Hamburg im vergangenen Spiel erhoffen sich die Detmolderinnen jetzt doch einiges.
Klar, von der Papierform ist Parchim der eindeutige Favorit, doch die 2:3-Niederlage gegen Aufsteiger Aachen zeigt, dass es in der 2. Bundesliga sportlich recht eng zugeht. In Hamburg zeigte der Detmolder TV endlich einmal, dass die Spielerinnen sich auch durchbeißen können und in der Lage sind, selbst in brenzligen Situationen Fehler zu reduzieren. Vielleicht ein gutes Omen für die morgige Partie.

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten 

Freitag. 13. Februar 2004

USC: Niederlage wäre eine schwere Hypothek

Münster. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Das ist keine neue Weisheit, die Axel Büring da verkündet. Und doch trifft die Aussage des Trainers der Volleyballerinnen des USC Münster des Pudels Kern. Erholungsphasen gibt es für seine Mannschaft im Augenblick nicht, vielmehr hetzt sie von Begegnung zu Begegnung. Am letzten Wochenende stand die Pokal-Endrunde in Schwerin auf dem Programm, wo mit dem Titelgewinn das erhoffte erste Saison-Highlight gesetzt wurde. Am morgigen Sonntag (15.30 Uhr) nun folgt das Bundesliga-Schlagerspiel gegen Tabellenführer SSV Ulm, der im Augenblick mit zwei Minuspunkten weniger als Verfolger Münster belastet ist und seine hervorragende Ausgangsposition nur zu gerne durch einen Sieg in der Sporthalle Berg Fidel weiter ausbauen würde. 

Wenn wir am Sonntag verlieren sollten, wäre damit zwar keine Vorentscheidung im Kampf um die deutsche Meisterschaft gefallen, eine Hypothek wäre das aber natürlich schon, weiß Büring um die Bedeutung des Spiels, zu dem sich der USC-Trainer eine proppenvolle Halle erhofft: Das wäre für die Mannschaft zum einen der verdiente Lohn, für die großartige Leistung, die sie am vergangenen Wochenende in Schwerin geleistet hat, zum anderen aber auch zusätzlicher Ansporn.

Vier Mal in Folge hat der USC zuletzt gegen Ulm verloren. Davon allerdings drei Mal auswärts, schränkt Büring ein und erwartet am Sonntag ein echtes Spitzenspiel. Über den möglichen Ausgang will er dabei nicht spekulieren. Beide Mannschaften spielen auf hohem Niveau. Da ist alles möglich, sagt er stattdessen. Mitentscheidend dürfte sicherlich sein, wie seine Mannschaft dieses Mal Ulms Angreiferin Nathalie Dambendzet in den Griff bekommt. Im Hinspiel hat sie uns quasi im Alleingang besiegt, erinnert sich der USC-Coach an den letzten Vergleich, der Anfang November nach vier umkämpften Sätzen mit einem 3:1-Sieg des amtierenden Meisters endete.

Freilich: Unter dem Strich ist Nathalie Dambendzet nur eine von mehreren starken Ulmer Waffen. Mit Tanya Hart hat der SSV zudem die mit Abstand beste Zuspielerin der Liga in ihren Reihen. Die Qualität ihrer Pässe ist unerreicht, zudem hat sie ein unglaubliches Feeling dafür, welche Spielerin in welcher Situation welchen Ball benötigt, fasst Büring die Qualitäten der Nationalspielerin in wenigen Worten zusammen.

Dennoch glaubt er an die Chance der eigenen Mannschaft. Zwar haben sich die personellen Probleme in den letzten Tagen noch einmal verschärft neben den Langzeit-Verletzten Kim Staelens und Sandra Aßmann können im Augenblick auch die noch immer an einer Grippe laborierende Atika Bouagaa und Chaine Staelens (Knieprobleme) nicht am Training teilnehmen , dennoch glaubt der USC-Trainer, dass seine Mannschaft Qualität genug besitzt, Ulm einen großen Kampf zu liefern. Eine Rolle spielt dabei sicherlich auch der Heimvorteil: Zu Hause sind wir in dieser Saison noch ungeschlagen. Und das wollen wir auch gerne bleiben.

Uwe Peppenhorst

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel