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| Hamburg - Smash-News |
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Dienstag. 17. Februar 2004 |
A-Jugendmeisterschaften in der Sporthalle Wandsbek
Am
kommenden Wochenende richtet der CVJM in der Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße
75) die Hamburger A-Jugendmeisterschaften für Mädchen und Jungen aus. Das
Turnier beginnt am Freitag um 16.30 h, am Samstag wird es ab 9.30 h fortgesetzt,
die Players Night beginnt am Samstag um 20 Uhr.
Erstmalig
findet die Meisterschaft am Freitag und am Samstag statt, so dass die
Meisterschaft mit allen Teilnehmern, Freunden, Anhang und Fans mit einer
Abschlussfete am Samstag Abend beendet werden kann. Die Players Night findet
statt am Samstag ab 20 Uhr in der "CVJM-Villa" (An der Alster 40). Der
Eintritt zur Players Night kostet 5 Euro, der Eintritt zum Turnier ist frei.
Bei
den Mädchen ist Gastgeber CVJM als einziger Verein mit zwei Teams in der
Endrunde vertreten. Die Experten rechnen auf eine Wiederholung des letztjährigen
Finals zwischen Meister CVJM und Vizemeister VC NAL. Bei den Jungen ist
Titelverteidiger VC NAL - gespickt mit Auswahlspielern - klarer Favorit, im
letzten Gruppenspiel kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem letztjährigen
Vizemeister VfL Geesthacht.
Bei
den Jungen spielen fünf Teams in einer Runde jeder gegen jeden. Bei den Mädchen
sind die acht Teams in zwei Vierergruppen aufgeteilt, von denen die Plätze 1
und 2 die Halbfinals am Samstag Mittag ausspielen. Das Mädchenfinale ist für
16.30 h geplant.
Die
Gruppeneinteilungen:
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Gruppe
A wbl. |
Gruppe
B wbl. |
Gruppe
C männl. |
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1
CVJM 1 |
5
1. VC NAL |
1
TSV Schwarzenbek |
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2
VG WiWa |
6
CVJM 2 |
2
1. VC NAL 1 |
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3
TSG Bergedorf |
7
VfL Geesthacht |
3
1. VC NAL 2 |
|
4
TSV Schwarzenbek |
8
VG Elmshorn |
4
Eimsbütteler TV |
|
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|
5
VfL Geesthacht |
Auf
der Website des CVJM (www.cvjm-volleyball.de)
ist eine Sonderseite eingerichtet, auf der schon am Wochenende die Ergebnisse zu
finden sind.
| Deutschland - Maerkische Allgemeine |
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Dienstag. 17. Februar 2004 |
Kyritz:
Plötzlich klappte alles
Fortuna machte aus einem
0:2-Rückstand einen 3:2-Sieg
KYRITZ So richtig erklären
konnte Fortuna-Mittelblock Felix Braun dieses Spiel gegen die Volleytigers aus
Ludwigslust auch nicht. Für ihn war entscheidend, dass Fortuna nach 0:2-Rückstand
am Ende 3:2 gewann und weiter in der Tabellenspitze verbleibt, wenn auch Bocholt
mit einem Sieg in Schüttorf an Kyritz vorbeiziehen könnte.
Gegen die abstiegsbedrohten Gäste
war vor dem Spiel vollste Konzentration von den Fortunen gefordert worden.
"Wir wollten es besonders gut machen und das klappte nicht so", erklärte
Braun und nahm vor allem Stefan Knöchel in Schutz, der begann als Zuspieler für
Florian Schaarschmidt. "Stefan spielte gut, doch wir Angreifer machten aus
den Bällen zu wenig", ärgerte sich Braun. Es entwickelte sich eine
ausgeglichene Partie. Die Gäste hielten mit, weil den Kyritzern viele leichte
Fehler passierten. So verschlug Braun zwei Aufgaben in Folge.
"Ich wollte keinen Fehler
machen, prompt passierte es." Trotzdem führte Fortuna 22:18. Die Tiger
steckten nicht zurück, nutzten jeden Fehler und siegten 25:23. Ähnlich verlief
der zweite Satz, jetzt spielte Schaarschmidt wieder bei Kyritz zu. Obwohl die
Zuschauer die Fortunen lautstark antrieben, der Funke sprang nicht rüber.
"Wir spielten zu verhalten, riskierten nichts", sucht Braun eine Erklärung.
Die Ludwigsluster ackerten, kämpften um jeden Ball und hatte auch einige Male
das Glück des Tüchtigen. Die Einwechslung von Karsten Röhrs belebte zwar das
Kyritzer Spiel, doch mit 26:28 ging auch Satz zwei verloren. "Warum spielen
wir nach tollen Partien immer so schlecht", haderte der verletzte Fortune
Andreas Röhrs.
Das Publikum war auch ruhiger
geworden, doch im dritten Satz lief es plötzlich. "Da reicht manchmal eine
gute Aktion", so Braun, "Und dann bist du obenauf, eine reine
Kopfsache." Ein toller Block war die zündene Aktion. Nun war es mit der
Ludwigsluster Herrlichkeit vorbei, immer wieder klatschte ihnen der Ball vor die
Füße, kaum ein Angriff kam am Fortuna-Block vorbei. Und die Zuschauer
skandierten die Namen der erfolgreichen Fortunen-Spieler. So hallte Elmar-Rufe
genauso durch die Halle, wie Felix, Karsten,
Salo oder Christoph. Alle überzeugten nun.
"Da hat man gesehen, dass
wir spielerisch eine Klasse besser sind", freute sich Braun. Mit 25:14 und
25:12 wurden die Tiger regelrecht vorgeführt. Auch im Tie-Break führte Kyritz
ständig und siegte unter dem ohrenbetäubenden Jubel der 280 Zuschauer 15:13.
"Wir haben es extra für unsere Fans so spannend gemacht", scherzte
Fortuna-Coach Jürgen Treppner, um gleich nachzuhaken: "Wie im dritten Satz
wollten wir eigentlich von Beginn an spielen."
Roland
Möller
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Dienstag. 17. Februar 2004 |
Fischbek - Das Unbehagen verflog schnell. "Wir waren doch etwas unsicher vor den ersten Ballwechseln", bekannte Christina Benecke, Mannschaftsführerin Christina Benecke. 52 Minuten später hatten die Fischbekerinnen beim Letzten TuS Braugold Erfurt mit 3:0 (25:16, 25:17, 25:11) den schnellsten Sieg der Saison eingefahren.
Dabei war der Club geschwächt nach Erfurt gereist. Spielertrainerin Marina Cukseeva hatte sich den anstrengenden Bustrip erspart, war in Hamburg geblieben. Ebenso fehlte die langzeitverletzte Juliana Lawrova. "Für die Heilung von Marinas Muskelfaserriss wäre die lange Fahrt eher schädlich gewesen", sagte Christina Benecke. Sie wird in anderen Spielen dringender benötigt. So übernahm Johnny Westreicher Mick das Coaching. Das Team musste sich nicht umstellen.
Dass Marina Cukseeva schnell wieder auflaufen kann, ist auch im Interesse von Nachwuchstalent Margarethe Kozuch. Denn die 17-Jährige - in dieser Saison auf Außenangriff umgeschult - musste nun wieder in der Mitte blocken. "Ich habe eine Woche gebraucht, um mich jetzt umzustellen", sagte Margarethe Kozuch. Im Mittelblock brauchen die Spielerinnen einen ganz anderes Timing beim Absprung.
"Auf
Außen hat man doch ein wenig mehr Zeit, sich auf den Ball einzustellen",
so das Talent. Doch die Umstellung gegen Erfurt klappte ohne Probleme. Die
Niederlage im deutschen Pokalfinale rückt langsam in den Hintergrund. "Das
war wahrscheinlich für uns der beste Gegner zu diesem Zeitpunkt", so
Manager Horst Lüders.
masch
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 17. Februar 2004 |
Grün,
Roll, Pachale spielen um italienischen Pokal!
Eine Woche nach den italienischen Männern kämpfen auch die besten acht italienischen Frauen-Teams um den italienischen Pokal. Mit dabei vom 19.-22. Februar in Bergamo: Angelina Grün (Bergamo), Sylvia Roll (Jesi) und Hanka Pachale (Modena). Dabei kommt es im Viertelfinale noch zu keinem deutsch-deutschen Duell, dieses ist frühestens im Halbfinale möglich, wenn Jesi und Bergamo ihre Viertelfinalspiele gewinnen.
Favorit dürfte vor heimischer Kulisse Bergamo mit "Grüni" sein. Bergamo liegt unangefochten an der Tabellenspitze der Liga und hat in der Saison bislang lediglich eine Partie in Europapokal, Meisterschaft und Pokal verloren.
Die
Viertelfinalbegegnungen im Überblick
Perugia – Jesi
Bergamo – Reggio Emilia
Chieri – Modena
Novara – Ravenna
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Dienstag. 17. Februar 2004 |
ASV
Dachau gewinnt den Krimi in Fellbach
Der
ASV Dachau setzt sein Siegeszug in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd fort. Auf
dem Weg zur Meisterschaft kamen die Dachauer durch einen hartumkämpften, aber
verdienten 3:2 (19:25, 25:21, 25:17, 13:25, 15:12)- Erfolg beim SV Fellbach
einen weiteren entscheidenden Schritt voran.
In
einer nervenaufreibenden und hochklassigen Partie setzte sich der ASV auf Grund
seiner individuellen Klasse durch.Die Dachauer mussten in der Begegnung der
beiden Ex-Erstligisten auf den verletzten Andreas Schwarz verzichten. Schwarz
hatte sich im Training einen Muskelfaserriss im Oberschenkelzugezogen und fällt
zwei Wochen aus. Für in kam der junge David Plitt neu ins Team. ASV-Trainer
Torsten Schulz setzte allerdings zunächst auf die Routine und beorderte
Wolfgang Hoffmann auf die Mittelblockerposition. Schulz selbst musste auch in
die Startformation rücken, denn Michael Hänsel arbeitet derzeit an seiner
Diplomarbeit und konnte so seinem Team erneut nicht zur Verfügung stehen.
Zu Beginn sah sich der ASV mit extrem harten und präzisen Aufschlägen
konfrontiert und ehe man sich versah, ging Fellbach mit 1:0 ein Führung.
Allerdings konnte der ASV mit seinem eigenen Aufschlagspiel nicht die gewünschte
Wirkung erzielen, denn die Fellbacher Annahmespieler Jörg Ahmann und Simon
Hanaoui waren in Bestform und ließen das gefürchtete Aufschlagspiel der
Dachauer zunächst verpuffen.
In den Durchgängen zwei und drei wendete sich das Blatt und die Dachauer
Rumpfmannschaft nahm die Zügel in die Hand und sicherte sich beide Durchgänge
im Schnelldurchgang. Der vierte Satz war zu Beginn noch ausgeglichen, doch dann
bekamen die Gastgeber sehr zum Jubel der eigenen Zuschauer einen Lauf und waren
nicht zu stoppen. „In dieser Phase haben wir uns eigentlich schon auf den
Tie-Break vorbereitet. Wir wussten, dass wir den vierten Satz nicht gewinnen
konnten. Das hat sich Gott sei Dank zum Schluss ausgezahlt“, meinte ASV-Coach
Schulz zur Pokereinlage seines Teams im vierten Durchgang. „Das war eine reine
Kopfsache“, analysiert Schulz nüchtern.
Nach der Partie waren sich beide Trainer einig: „. Ich denke, wir haben ein
Klasse-Spiel auf hohem Niveau gesehen- vielleicht das Beste in der laufenden
Saison in der zweiten Liga“ , erklärten Dachaus Trainer Schulz und sein
Pendant auf Fellbacher Seite, Karlo Striegel unisono. Striegel schüttelte zudem
nur ungläubig den Kopf: „Gerade im Tie-Break haben die Dachauer, allen voran
Stefan Pomerenke, keine Fehler gemacht- meinen Respekt.“
Striegel gab den Dachauern dann noch ein paar süffisante, aber gleichzeitig
auch anerkennende, Worte mit zum Spiel gegen Rottenburg: „Wenn die Dachauer
gegen Rottenburg nicht so wie gegen uns spielen, dann komme ich nächste Woche
nach Dachau und trete denen einzeln in den Hintern. Gegen uns haben die einfach
klasse gespielt“, stöhnte Striegel im Hinblick auf die enge Tabellensituation
im Kampf um die Abstiegsplätze der Liga.
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Dienstag. 17. Februar 2004 |
Rote
Raben meistern Berliner Pflichthürde bravourös
Mit
einem 3:0-Auswärtserfolg beim Berlin-Brandenburger VC 68 (25:18, 25:17, 25:23)
halten die Roten Raben Vilsbiburg den Anschluss an das Spitzen-Sextett der
Volleyball-Bundesliga. Chef-Trainer Michael Schöps war mit der Leistung seiner
Mannschaft am Ende zufrieden.
Wenn die besser platzierte Konkurrenz nicht patzt, sind Punktgewinne gegen vermeintliche Underdogs absolute Pflicht. So lastete der Erfolgsdruck am Samstag Abend im Berliner Sportforum eindeutig auf den Gästen aus Niederbayern. Um Schwerin und Suhl weiter auf den Fersen bleiben zu können, durfte man sich keinen Ausrutscher erlauben. Das Gastspiel der Roten Raben in der Bundeshauptstadt geriet zu einem Kräftemessen der deutschen Volleyball-Jugend. Nicht nur Berlins Trainer Michael Merten musste auf heimischen Nachwuchs setzen. Nachdem die Bulgarin Elena Kounova schon im Vormittagstraining mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte, griff auch Michael Schöps noch tiefer in die bewährte Nachwuchskiste. Für Kounova stellte er im Mittelblock Birgit Thumm die 17-jährige Iris Nachtmann zur Seite, die sich mit Raben-Küken Vroni Pongratz (Libera) abwechselte. Im Außenangriff setzte Schöps neben Bojana Marjanovic erneut große Hoffnung in Hana Kovarova (17).
Das Vertrauen des Vilsbiburger Volleyball-Lehrers wurde nicht enttäuscht. Vom ersten Ballwechsel an gaben die Roten Raben den Ton an, überzeugten sowohl bei der Annahme, als auch im Angriff. Besonders die konsequente Verwertung der sogenannten "Danke-Bälle" (gegnerische Angriffe ohne Druck) gefiel. In den ersten beiden Sätzen bauten die Roten Raben somit ihren Vorsprung kontinuierlich aus, um am Ende mit 25:18 und 25:17 abzuschließen. Besonders die Punkte-Ausbeute von Jugend-Nationalspielerin Hana Kovarova vor den Augen von Bundestrainer Jens Tietböhl brachte Michael Schöps ins Schwärmen: "Hana hat ein überragendes Spiel abgeliefert." Lediglich im dritten Durchgang konnten die Vilsbiburgerinnen den Druck nicht mehr so konsequent aufrecht erhalten. So hatten die Raben über weite Strecken einem Rückstand hinterher zu laufen, um am Ende aber doch noch mit 25:23 die Oberhand zu behalten.
Auf
der 600-km-Heimreise hatte man dann noch einen weiteren Grund zum Feiern: Punkt
Mitternacht nämlich begann der 17. Geburtstag von Raben-Libera Vroni Pongratz.
| Deutschland - Rüsselsheimer Echo |
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Dienstag. 17. Februar 2004 |
Rüsselsheim:
Unerwartet starke Aufschläge
Zweitliga-Männer
der TG Rüsselsheim beenden Negativserie in 56 Minuten mit 3:0 gegen
Friedrichshafen II.
Sie
sind wieder da. Nach einer dreiwöchigen Pause haben die Zweitliga-Volleyballer
der TG Rüsselsheim ihre Negativserie von fünf Niederlagen in Folge beendet. In
der Gustav-Heinemann-Halle setzten sie sich am Samstag vor rund 60 Zuschauern im
Verfolgerduell gegen die Erstliga-Reserve des VfB Friedrichshafen eindrucksvoll
durch.
Nach nur 56 Minuten war ihnen mit 3:0 (25:19, 25:20, 28:26) der Sieg sicher.
Damit haben sich die TG-Männer in der Tabelle wieder vor Friedrichshafen
geschoben und bleiben im Kampf um die Vizemeisterschaft im Rennen.
Trainer Raimund Jeuck richtete den Blick aber auch nach hinten: „Auf Bad Soden (Drittletzter) haben wir jetzt wieder sechs Punkte Vorsprung.“ Die Rüsselsheimer boten eine gute Vorstellung. So zielstrebig, so konsequent wie in der Hinrunde lief es gegen Friedrichshafen wieder. Den Schlüssel zum Erfolg bildeten Aufschläge, auch von jenen Spielern, von denen es nicht unbedingt zu erwarten war. Ebenso in Block und Abwehr präsentierten sich die Gastgeber in Form. Das verstärkte Training in diesem Bereich hat sich ausgezahlt.
Womöglich hatte die junge zweite Mannschaft des VfB die Turngemeinde nach deren Misserfolgen zu leicht genommen. Jedenfalls brachte sie in den ersten zwei Sätzen nicht ihre Leistung und schlug auch ungewohnt schwach auf. So stand einzig der dritte Durchgang auf der Kippe. Zuvor waren Rüsselsheims Volleyballer, denen neben Libero Alex Genzer krankheitsbedingt Sven Bilmeier fehlte, klar obenauf.
Nach längerem Abtasten zogen sie im ersten Abschnitt ab dem 14:14 davon. Waren zunächst Thilo von Hagen drei effektive Angaben gelungen, machte es Steffen Jungbluth noch besser und sorgte mit sechs „wahnsinnig guten Aufschlägen“ (Jeuck) für die entscheidende 23:16-Führung.
Auch im zweiten Satz war es ein starkes Service, diesmal von Andreas Baboulidis, das die Turngemeinde von 3:4 auf 8:4 marschieren ließ. Den Vorsprung gab sie nicht mehr aus der Hand, sicherte sich mit 25:20 eine 2:0-Satzführung.
Friedrichshafen fand dann zu seinem Spiel. Aljoscha Grabowski, der herausragende VfB-Akteur, holte mit Angaben einen 6:1-Vorsprung heraus. Fortan lief Rüsselsheim hinterher. 5:8, 6:11, 7:14, 17:22 hießen die Stationen. Gestützt auf drei gute Services von Thilo von Hagen gelang schließlich der 20:22-Anschluss.
Steffen Jungbluth sorgte für den 24:24-Ausgleich, wobei die TG bei 23:24 einen Satzball abwehren musste. Das Gleiche tat sie bei 24:25, ehe sie mit 26:25 vorlegte und über 26:26 schließlich auf 28:26 davon zog. Bezeichnend für die Partie: Der Punkt zum 27:26 war ein As von Andreas Baboulidis.
So konnte Raimund Jeuck seiner gesamten Mannschaft nur ein Kompliment machen für ihre gute Leistung – nicht nur, was den Aufschlag angeht. Vor allem, wie die TG-Männer aufgetreten sind, wieder so selbstbewusst und geschlossen wie in der Hinrunde, gibt dem Trainer ein gutes Gefühl für die kommenden Aufgaben.
Die
nächste wartet am Mittwoch auf die TG-Männer. Um 19.30 Uhr empfangen sie in
der Heinmann-Halle Internat Frankfurt zum Zweitliga-Vergleich.
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Dienstag. 17. Februar 2004 |
ASICS
verlängert Partnerschaft mit Wuppertal und Dresden
Neben
der kürzlich vorgenommenen Weiterführung der Partnerschaft mit dem Deutschen
Volleyballverband (DVV) verlängert ASICS auf Vereinsebene die Sponsoringverträge
mit den Bundesligisten SV Bayer Wuppertal und dem Dresdner SC. Mit der
vorzeitigen Verlängerung für die Vereine SV Bayer Wuppertal und Dresdner SC
1898 setzt ASICS sein langfristiges Engagement für den Volleyballsport auf
Verbands- und Vereinsebene fort.
SV
Bayer Wuppertal
Den Sponsoringvertrag mit dem
SV Bayer Wuppertal verlängert das Neusser Unternehmen bis zum 30. Juni 2005.
Bereits seit Mitte der 90er Jahre unterstützt ASICS den Deutschen Vize-Meister
des vergangenen Jahres. Auf die Bayer-Profis setzt ASICS auch in puncto
Materialentwicklung wie zum Beispiel beim Knieschoner für Herbst/Winter 2005.
Traditionell vertraut ASICS bei der Entwicklung und Perfektionierung von
Highend-Produkten auf den engen Dialog mit den Athleten. Oliver Nitschke,
Pressesprecher des SV Bayer Wuppertal zur Vertragsverlängerung: „Wir freuen
uns, dass wir mit ASICS einen verlässlichen Partner an unserer Seite haben.
Eine sicherlich für beide Seiten gewinnbringende Partnerschaft: Mit den
innovativen Volleyball-Produkten von ASICS, in denen sich unsere Spieler wohlfühlen,
und unserer sehr guten Jugendarbeit stellen wir gemeinsam die solide Basis für
eine weiterhin erfolgreiche sportliche Zukunft.“
Dresdner SC 1898
Mit der Vertragsverlängerung
mit dem Dresdner SC 1898 setzt ASICS auch weiterhin auf einen wichtigen Verein
im deutschen Frauen-Volleyball. Bereits seit mehreren Jahren blickt man beim
Dresdner SC, der eine bundesweit vorbildliche Nachwuchsarbeit führt und dessen
Teams vornehmlich aus jungen, eigenen Talenten bestehen, auf eine positive und
erfolgreiche Zusammenarbeit mit ASICS zurück. ASICS will auch hier frühzeitig
Weichen für die Zukunft stellen und unterzeichnete die Verlängerung des
Sponsoringvertrages ebenfalls bis zum 30. Juni 2005. Das Sponsoring umfasst die
Komplettausstattung der beiden Erst- und Zweitligateams. „Wir sind sehr froh,
die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ASICS weiter
fortzusetzen. Sowohl von den Spielerinnen als auch von den Trainern werden die
ASICS-Produkte sehr geschätzt. Vor allem bei den Volleyball-Schuhen ist ASICS
einfach konkurrenzlos. Zudem bietet die langjährige Partnerschaft für unseren
Verein eine sichere Bank für die sportliche Zukunft“, so Wolfgang Söllner
vom Dresdner SC.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Dienstag. 17. Februar 2004 |
Stars
trainieren für Olympia: Brink/Schneider
In
unserer neuen Serie wollen wir euch die Trainingsmethoden der deutschen
Beach-Volleyball Stars im olympischen Jahr einmal näher vorstellen. Mit großem
Aufwand trainieren die Topteams in wärmeren Gefilden, um bestens für die
Saison 2004 vorbereitet zu sein. In dieser Folge berichten Julius Brink, Kjell
Schneider und Coach Andi Künkler über den ganz normalen Trainingsalltag.
Wo
wird trainiert
Im Winter in Düsseldorf und Kiel, gelegentlich in Zürich. Viele
Wochenend-Lehrgänge mit 5 Einheiten von Freitag bis Sonntag. Unter der Woche 3
x Kraft und 2 x Technik.
·
01. - 16.03. Traingscamp Rio de Janeiro/Brasilien
·
02. - 10.04 in Salou/Spanien
·
11. - 20.04 in Riccione/Italien
Training
mit anderen Teams
·
Jonas & Markus (FIVB Rangliste: 5) über den ganzen Winter
· Kobel/Heuscher (Schweiz, FIVB
Rangliste: 4) an 3-4 Wochenenden
· Mit verschiedenen
brasilianischen Teams beim Trainingslager in Brasilien
· Gartmayer/Nowotny (Österreich,
FIVB Rangliste: 41) im Trainingslager Italien
· Vesti/Gescheidle (Schweiz, FIVB
Rangliste: 68) im Trainingslager Spanien
Wie
sieht eine ganz normale Woche im Trainingslager aus
·
Montag: Vormittags Ball 2 h und nachmittags Kraft
· Dienstag: Vormittags Ball 2 h
und am Abend Lauf
· Mittwoch: Vormittags Ball 2 h
und nachmittags Ball 2 h
· Donnerstag: Vormittags oder
nachmittags Ball 2 h, dazu Kraft
·
Freitag: Vormittags Ball 2 h und am Abend Lauf
· Samstag: Vormittags Ball,
nachmittags Kraft
· Sonntag: Day off
Kondition- und Kraftübungen
Kraft:
Wellenförmige Methode nach Schmidtbleicher. Zuerst über verschiedene Geräte
Muskelaufbau trainieren, später in der VP und während der WP viele Kniebeugen,
Reißen
Ausdauer: Fahrtenspiel, Steigerungsläufe, Intevallsprints, allg. viele Formen
aus dem Trainingsprogramm der Leichtathleten
Taktische Vorbereitung auf die Saison
Gar
nicht, Taktik gibt es erst in der WP bei den Turnieren.
Technische Übungen
Eine
Vielzahl, zuerst mit vielen Wiederholungen zum Technikschleifen, später mehr
situationsgebunden und wettkampfnah mit Vorbelastungen (Sprünge, etc.)
Turniere im Jahr 2004
Höhepunkte
Europameisterschaft, Deutsche Meisterschaft (beide in Timmendorfer Strand),
Grand Slam Berlin, Grand Slam Marseille, Grand Slam Klagenfurt. Dazu die
komplette Worldtour und die CEV-Serie, in Deutschland Masters und Cups nur nach
dem evtl. Ausscheiden bei den Worldtour-Turnieren
Chancen, nach eigenen Aussagen, zu den Olympischen Spielen zu fahren
Als
Team sehr gering. Julius hat die Chance als Ersatz nachnominiert zu werden. Wir
hoffen aber, dass die 4 Jungs, die es sich verdient haben auch dabei sind und
sich keiner verletzt.
| Deutschland - Neuß-Grevenbroicher Zeitung |
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Dienstag. 17. Februar 2004 |
Volleyball-Bundestrainer
Hee Wan Lee kam nach Neuss
Uedesheim
liegt auf dem Weg nach Athen - zumindest für die Volleyball- Nationalmannschaft
der Frauen. Bundestrainer Hee Wan Lee stattete am Montag deren Ausrüster, der
Asics Deutschland GmbH, einen Besuch ab.
Als
Hee Wan Lee 1999 das Amt des Bundestrainers bei der
Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen übernahm, sprachen alle von einer Notlösung.
Eigentlich war er nämlich mit seinem Trainerjob beim Männer-Bundesligisten SV
Bayer Wuppertal zufrieden und hatte bis dahin schließlich auch kaum Erfahrungen
mit dem Training einer Frauenmannschaft gemacht.
Mittlerweile
hat sich der gebürtige Südkoreaner nach dem "Wunder von Baku" in der
Volleyballfachwelt allerdings unsterblich gemacht. In Baku schaffte Lees Team nämlich
nicht nur das Unmögliche - die Qualifikation für die Olympischen Spiele -
sondern besiegte dabei auch noch Volleyballnationen wie Italien und Russland.
Jetzt
aber auf ein Wunder bei den Spielen in Athen zu hoffen, das käme für den
Bundestrainer verfrüht: "Baku war auch für mich ein Wunder. Wir sind
eigentlich absolut chancenlos in das Turnier gegangen. Athen kommt aber für
mein Team definitiv etwas zu früh", erklärte Lee bei seinem Besuch am
Montag in Neuss. Vom Potenzial seiner Mannschaft ist der Diplomsportlehrer zwar
durchaus überzeugt.
Was
seinem Team aber noch fehle, um im Konzert der ganz Großen mitzuspielen, sei
einfach die Konstanz in der Leistung und die Fähigkeit, großem Druck
standzuhalten. Dabei ist für den mittlerweile 47 Jahre alten, ehemaligen
Bundesliga-Zuspieler selbst immer von Bedeutung gewesen, dass "der Kopf
beim Volleyball wichtiger ist als der Körper". Das Minimalziel für die
Olympischen Spiele ist deshalb lediglich das Überstehen der Vorrunde und damit
die Verbesserung des sechsten Platzes von Sydney.
"Ich
weiß, dass der Stellenwert einer Sportart an den Erfolgen ihrer
Nationalmannschaft gemessen wird. Wollen wir unseren Sport also weiter
vorantreiben, dann müssen wir auch in Athen gut abschneiden", darüber ist
sich der Bundestrainer im Klaren. Große Favoritinnen auf den Olympiasieg sind für
den in Leverkusen lebenden Trainer allerdings die Chinesinnen, da sie
"momentan über die stärkste Mannschaft verfügen."
Die
Sportart Volleyball weiter voranzubringen, das hat sich auch die Asics
Deutschland GmbH auf die Fahnen geschrieben. Zusammen mit dem Deutschen
Volleyball-Verband rief der Ausrüster der Nationalmannschaft die Kampagne:
"Volleyball tut Deutschland gut" ins Leben. "Asics unterstützt
das Nationalteam schon seit Jahren.
Gerade
in der schweren Zeit rund um die Weltmeisterschaften im eigenen Land, wo wir den
hohen Erwartungen des Verbandes nicht gerecht wurden, hat uns Asics in Person
von Dieter Bauer weiter gefördert", so Hee Wan Lee, der schon vor über
dreißig Jahren sein Herz für den mittlerweile fünftgrößten
Sportartikelhersteller der Welt entdeckte: "In Korea spielten wir früher
Volleyball, um zu reisen, die Welt zu sehen - und um Asics-Turnschuhe zu
tragen... "
Ein
Satz, den Dieter Bauer, der Geschäftsführer der Asics Deutschland GmbH mit
Sitz an der Uedesheimer Nissanstraße, natürlich besonders gerne hörte.
Mittlerweile schlägt das Herz des seit 1981 in Deutschland lebenden und
arbeitenden Südkoreaners allerdings fast auschließlich für das Team mit den
schwarz-rot-goldenen Trikots: "Wenn ich bei Großveranstaltungen wie
Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften die deutsche Nationalhymne höre,
dann habe ich ähnliche Gefühle und bekomme die gleiche Gänsehaut wie in
meiner Jugend beim Hissen der koreanischen Flagge".
Hendrike Spaar
| Norddeutschland - Norderstedter Zeitung |
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Dienstag. 17. Februar 2004 |
VCNAL-Männern fehlt noch ein Sieg zum Klassenerhalt
Norderstedt - Der Kampf um den Klassenerhalt in der Volleyball-Regionalliga der Männer spitzt sich zu. Doch für das Team des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn zeichnet sich ein Happy-End ab. Spielertrainer Andreas Meinken schätzt, dass "uns ein Sieg möglicherweise schon zum Klassenerhalt reicht". Hilfreich war dabei das glatte 3:0 (25:19, 25:23, 25:17) des VCNAL beim Tabellenletzten SV Adelby.
"Wenn wir am Wochenende den Vorletzten VfL Geesthacht schlagen, sollten wir durch sein", vermutet Andreas Meinken. Die Norderstedter rangieren mit 14:14 Zählern zwar auf dem vierten Tabellenplatz, haben aber nur zwei Punkte mehr als Geesthacht auf dem Konto. Doch nach dem 3:0 in Adelby verfügt der VCNAL nun auch über ein gutes Satzverhältnis - ein großer Vorteil im Abstiegskampf.
Die Norderstedter mussten im Match beim Schlusslicht nicht nur auf den langzeitverletzten Steffen Brandt verzichten. Auch die Angreifer Mark Hapanioek und Cordt-Peter Lattmann fielen erkrankt aus. Und Brandt-Vertreter Alexander Dehnert hatte aus beruflichen Gründen in der Woche kaum trainieren können.
Der
VCNAL zeigte eine gute kämpferische Leistung und machte im zweiten Durchgang
einen 16:20-Rückstand wett. "Es war wichtig, dass wir diesen Satz noch
gewonnen haben", stellte Andreas Meinken fest.
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Es fehlte nicht viel, und die
Regionalliga-Frauen des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn hätten in der
Auswärtspartie beim Tabellendritten TuS Holtenau (2:3) ebenfalls eine
erfolgreiche Aufholjagd hingelegt.
Im Tiebreak des fünften Satzes
hatten die Gäste schon mit 9:14 zurückgelegen, als Zuspielerin Juliane Lüning
an den Aufschlag kam. Fünf Aufgaben später hatte der VCNAL beim Stand von
15:14 sogar einen Matchball, konnte aber den gegnerischen Angriff nicht stoppen.
"Das war für uns schon ein
wenig ärgerlich", so Angreiferin Miriam Schaper. Die Norderstedterinnen
haben mit dieser Niederlage nun wohl alle Chancen verspielt, die Saison
2003/2004 als Tabellendritter abzuschließen.
In Kiel fehlten Stammzuspielerin
Kerstin Schulz, Sandra Schaper (Mittelohrentzündung) und Libero Janina Benthien
(Kapselanriss). Juliane Lüning lief mit angerissenen Bändern im Fuß auf. Doch
auch der Gegner aus der Landeshauptstadt konnte nur sechs Spielerinnen einsetzen
und stand mit dem letzten Aufgebot auf dem Feld.
masch
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Dienstag. 17. Februar 2004 |
Harburg
(nik). Die Volleyballerinnen des TV Fischbek Hamburg haben die unglückliche
Pokal-Final-Niederlage vom vergangenen Wochenende gut verdaut und den Rückstand
auf Platz 6 in der Bundesliga und damit die Qualifikation für die
Meisterschaftsrunde auf vier Punkte verkürzt. Der TVF setzte sich ungefährdet
mit 3:0 bei Schlusslicht TuS Braugold Erfurt durch und hat nun 16:16 Punkte.
Gleichzeitig gewann der Schweriner SC mit 3:0 beim VfB Suhl, der mit 20:12 den
begehrten sechsten Platz belegt.
"Mir wäre es lieber gewesen, Suhl hätte gewonnen", sagte TVF-Manager Horst Lüders auf Grund des leichteren Restprogramms der Suhlerinnen. Der Rückstand auf den VfB ist somit nur schwer aufzuholen. "Aber wir haben das noch im Auge", so Lüders.
Doch
zurück zum Spiel: "Die Mannschaft hat die Enttäuschung weggesteckt und
sehr diszipliniert gespielt", freute sich der TVF-Manager. Von Beginn an
schien das knappe 2:3 im Endspiel des Final Four gegen den USC Münster aus den
Köpfen der TVF-Frauen gestrichen. Konzentriert setzten sich die Gäste bei
einer allerdings kaum bundesliga-tauglichen Erfurter Mannschaft mit 25:16, 25:17
und 25:11 durch - und das, obwohl Fischbek Mittelblockerin Marina Cukseeva
ersetzen musste. Die Spielertrainerin hatte sich bei der Pokal-Endrunde in
Schwerin einen Muskelfaserriss im rechten Unterschenkel zugezogen.
| Deutschland - Westdeutsche Zeitung |
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Dienstag. 17. Februar 2004 |
Gegen
Maoam Mendig verloren die Wuppertaler Volleyballer das Heimspiel mit 2:3 (18:25,
25:20, 29:27, 25:27, 13:15).
Wuppertal.
Zum Wesen eines Tie-Breaks gehört seine erlösende Wirkung. Die kann sich bei
der einen Mannschaft positiv in Freudentänzen äußern, sich auf der Gegenseite
aber negativ in Frustration und Enttäuschung niederschlagen. In letzterem
Zustand befanden am Sonntag wieder die Bundesliga-Volleyballer des SV Bayer.
Schon zum dritten Mal in Folge verließen sie das Hallenparkett nach fünf
Spielsätzen als Verlierer. Im dritten Spiel der Top-Liga-Runde verlor die
Mannschaft von Mark Lebedew mit 2:3 (18:25, 25:20, 29:27, 25:27, 13:15) gegen
Maoam Mendig.
Konnte
der Bayer-Coach nach der Niederlage gegen den SCC Berlin vom Mittwoch mit der
spielerischen Leistung seiner Mannschaft über weite Strecken zufrieden sein, so
wirkte er diesmal nachdenklicher. "Wir sind einfach nicht konstant genug in
unseren Aktionen. Aber heute hatte Mendig ein Plus in Sachen Erfahrung." In
den ersten beiden Sätzen stach dieses Argument nicht, denn was beide
Mannschaften in der Bayer-Halle boten, war gelinde gesagt keine Werbung für den
Volleyballsport. Die schwache Vorstellung seiner Akteure quittierte Lebedew
sogar mit der phasenweisen Auswechslung etablierter Spieler.
So
musste Gergely Chowanski auf der Zustellposition (auch wegen eines späteren
Nasenblutens) Platz machen für den jungen Marc Schmitt, der seine Sache gut
machte. Auch Diagonalspieler Lars Dinglinger tauschte, wenn auch nur kurz, mit
Dirk Grübler die Bankposition. Dinglinger war über die gesamte Spielzeit
anzumerken, dass er aufgrund einer Grippe nicht im Vollbesitz seiner Kräfte
war. Aber auch Mendig spielte alles andere als überzeugend. Einzig
"Heimkehrer" und Ex-Bayer-Libero Frank Bachmann bot eine solide
Leistung. "Natürlich war das heute ein besonderes Spiel für mich. Schließlich
habe ich hier noch viele Freunde, die heute in der Halle waren."
Ausgerechnet gegen den SV Bayer beendete Mendig die schwarze Serie von acht verlorenen Spielen in Folge und sah wieder ein wenig Licht "in einem ganz tiefen Keller" (Bachmann). Darin sieht Lebedew sein Team noch nicht angekommen. Im Gegenteil. "Wir müssen nichts ändern. Weder Taktik, Aufstellung noch Einsatz." Bliebe nur die positivere Gestaltung des Tie-Breaks. SV Bayer: Grübler, Nitsche, Wilhelm, Schmitt, Dinglinger, Chowanski, Campbell, Glinker, Krüger.
Thomas Besche
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Dienstag. 17. Februar 2004 |
Nach der Pflicht fehlt Evivo der Wille zur Kür
Friedrichshafen.
Da hatte Bogdan Jalowietzki gut lachen. Der angeschlagene Spielführer des
deutschen Volleyball-Pokalsiegers VfB Friedrichshafen verteilte Mitte des
zweiten Satzes eifrig Süßigkeiten im Publikum.
Denn
den Gegner Evivo Düren hatten seine Mitspieler bestens im Griff. Oder besser
gesagt: Der VfB war gerade dabei, den Gästen nach allen Regeln der Kunst das
Fell über die Ohren zu ziehen. Locker und leicht. Mal eben so.
Beim 0:3
hatte Evivo gegen ersatzgeschwächte «Häfler» keine Chance. Die
Satzergebnisse von 20:25, 17:25 und 18:25 sind mehr beschönigend aus Dürener
Sicht, als dass sie den wirklichen Spielverlauf wiedergeben.
Im ersten Satz konnte Düren das Spiel vor allem mit guter Feldabwehr lange offen Gestalten. Beim 16:18 passte dann die Abstimmung nicht mehr. Wenige Minuten später war der Satz und damit eigentlich auch das Spiel mit 20:25 gegessen.
Dass Dürens Trainer Bernd Werscheck viel experimentierte - so stand in dieser Saison erstmals der 2,05-Meter-Mann Christian Dünnes in der Annahme - war nicht der Hauptgrund für die Niederlage. Irgendwie schien Evivo nach starker Pflichterfüllung mit dem Sieg in Unterhaching am Freitag gesättigt zu sein.
Kampf, der unbedingte Wille, nach der Pflicht auch für eine gute Kür sorgen zu wollen, war nicht zu spüren. «Das war ein Quark-Spiel. Wir sind einfach nicht aus dem Quark gekommen», meinte ein angesäuerter Trainer Bernd Werscheck.
Friedrichshafen hatte dafür gesorgt, dass Evivos junge Truppe früh den Faden verlor und nie mehr wiederfand. «Es nutzt jetzt nicht, wenn ich hier das Rumpelstilzchen mache. Friedrichshafen war heute sehr stark. Da hätten wir es auch mit unserer besten Leistung sehr schwer gehabt.»
Friedrichshafen spielte so locker auf, wie sie die Vorbereitung auf das Spiel begonnen hatten. Bis halb zwei in der Nacht tanzten vier «Häfler» Spieler in einer Bodensee-Diskothek. Zu diesem Zeitpunkt hüteten die Evivo-Akteure längst das Bett. Mit der Konsequenz, dass die frischgebackenen Pokalsieger vom Bodensee den deutlich ausgeschlafeneren Eindruck machten.
Guido
Jansen
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel