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| Hamburg - Smash-News |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
Favoritensiege
bei den A-Jugendmeisterschaften
Bei den vom CVJM in der Sporthalle Wandsbek ausgerichteten Hamburger A-Jugendmeisterschaften für Mädchen und Jungen gab es bei den Mädchen Favoritensiege. Während Gastgeber und Titelverteidiger CVJM 1 mit zwei Kantersiegen gegen VG WiWa (25:9, 25:7) und TSG Bergedorf (25:15, 25:10) vollauf überzeugte, kam Vizemeister VC NAL zwar zu einem sicheren 25:11, 25:19 gegen den VfL Geesthacht, musste aber gegen die zweite Vertretung des CVJM über drei Sätze gehen, um letztlich doch noch zu gewinnen.
Da sich mit dem TSV Schwarzenbek und der VG Elmshorn zwei weitere Mannschaften mit zwei Siegen durchsetzen konnten, stehen die vier Halbfinalisten bereits fest. Die Gruppensieger werden am Samstag früh ab 9.30 h in den Partien zwischen CVJM 1 - TSV Schwarzenbek sowie VC NAL - VG Elmshorn ermittelt.
Das Finale ist für 16.30 h geplant. Dann könnte es noch einmal spannend werden. Denn die beim CVJM ihr Jugendspielrecht wahrnehmende Margarethe Kozuch, die ansonsten mittlerweile beim TV Fischbek in der 1. Liga für Furore sorgt, muss um 16.30 h im Zug nach Ulm sitzen, wo am Sonntag der TV Fischbek sein Auswärtsspiel bestreitet. Doch mit den Zweitligaspielerinnen Yuen Choy, Valessa Ehrke und Anne Steffen sowie der zum erweiterten Kader der Jugendnationalmannschaft gehörenden Belinda Behncke-Biney behält der CVJM auf jeden Fall die Favoritenrolle.
Bei der männlichen Jugend konnte sich Titelverteidiger VC NAL mit zwei sicheren Siegen gegen den Eimsbüttler TV (25:15, 25:13) und gegen die eigene zweite Vertretung (25:18, 25:10) durchsetzen. Nach der kurzfristigen Absage des TSV Schwarzenbek wird bei den Jungen eine Viererrunde jeder gegen jeden gespielt. In den anschließenden Halbfinals spielt dann der Gruppensieger gegen den Letzten und Platz 2 gegen Platz 3.
Der letztjährige Finalist VfL Geesthacht musste eine etwas überraschende Niederlage gegen den ETV (18:25, 23:25) hinnehmen und konnte sich auch gegen VC NAL 2 nur im dritten Satz durchsetzen.
Erstmals findet im Anschluss an die A-Jugendmeisterschaften eine Players-Night in der CVJM-Villa (An der Alster 40) statt. Sie beginnt am Sonnabend um 20 Uhr und kostet 5 Euro Eintritt. Gäste sind herzlich willkommen. "Die Meisterschaften wurden extra auf Freitag/Samstag gelegt, damit wir die Fete durchführen können." berichtet CVJM-Trainer Bernd Hartmann. "Dass der Eintritt so günstig ist, liegt an der Vielzahl der Sponsoren, die uns hierbei unterstützen." So gäbe es ohne das "Junge Hotel", "Dat Backhus" und das Wandsbeker Restaurant "Artos" z.B. kein so üppiges Buffet.
Auch ansonsten sind die Spielerinnen und Spieler bis jetzt anscheinend zufrieden mit dem Verlauf des Experiments und freuen sich über Gratis-Mineralwasser und ASICS-Gutscheine, die Sportausrüster Ballsport verteilte. Und die Sporthalle Wandsbek sorgt für den angemessenen Flair von Meisterschaften. "Diese Wochenende ist die Halle fest in Volleyballer-Händen" freut sich CVJM-Organisator Peter Neese. "Denn nach den Meisterschaften am Freitag und Sonnabend haben wir am Sonntag um 14 Uhr ja noch das Zweitliga-Spiel gegen Aufstiegsaspirant SC Union Emlichheim." Spätestens bis dahin sollten sich also alle von der Player's Night gehörig ausgeschlafen haben ...
Aktuelle Informationen zu den A-Jugendmeisterschaften finden sich auf der Sonderseite des CVJM unter www.cvjm-volleyball.de.
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
VfB
Friedrichshafen holt sich die Tabellenspitze
FRIEDRICHSHAFEN - Mit einem souveränen 3:0-Sieg (17, 18, 18) über den bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter SCC Berlin hat der VfB Friedrichshafen am Freitagabend die Tabellenspitze erobert. Dank der starken Sprungaufschläge und des überragenden Blocks der Gastgeber, gelang es dem SCC nur selten zu punkten.
Insbesondere
die Nationalspieler auf Seiten des amtierenden Deutschen Meisters (Marco Liefke,
Eugen Bakumovski, Robert Kromm) hatten einen rabenschwarzen TAg erwischt.
"Ich muss mich für die Leistung meiner Mannschaft entschuldigen",
sagte Berlins Trainer Mirko Culic sichtlich geknickt. Sein Friedrichshafener
Kollege Stelian Moculescu freute sich währenddessen über "unsere beste
Saisonleistung" seiner Mannschaft und darüber "dass wir drei Sätze
konstant unser Niveau halten konnten".
Bereits
am Sonntag (15.30 Uhr) muss das Team vom Bodensee wieder ans Netz. Dann wartet
der SV Bayer Wuppertal auf das Duell mit dem neuen Tabellenführer.
| Deutschland - USC Münster-News |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
Am Montag, 23. Februar erfolgt in Tokio die Auslosung der drei abschließenden Olympia-Qualifikationsturniere bei den Männern, die in Porto/Portugal (21. bis 23. Mai) und Madrid/Spanien (28. bis 30. Mai) mit jeweils vier Teams ausgetragen werden und in Tokio/Japan (22. bis 30. Mai) mit acht Teams, da dies gleichzeitig die asiatische Olympia-Qualifikation ist. Nur der Sieger qualifiziert sich für Athen 2004, in Japan zudem noch die bestplatzierte asiatische Mannschaft. Unmittelbar vor der Auslosung gab die FIVB nun bekannt, dass es Veränderungen im Teilnehmerfeld gibt.
Anstelle von Ägypten und Taiwan erhalten
Algerien und Kamerun eine letzte Qualifikationschance, die jedoch als sehr
gering eingestuft werden muss, schließlich
sind die anderen Nationen neben den Gastgebern Frankreich, Polen,
Niederlande, Kanada, Kuba, Venezuela und Kasachstan. Der Grund für das
Ausscheiden Ägyptens und Taiwans wurde nicht bekannt gegeben. Das ist auch
bitter für die DVV-Männer (23. der Weltrangliste). Die DVV-Auswahl hatte
nur in Leipzig bei der europäischen Olympia-Qualifikation die Chance, das
Ticket für Athen zu lösen und muss nun zusehen wie der Weltranglisten-27.
Kamerun und der Weltranglisten-30. Nigeria eine weitere Chance erhalten.
Auch beim abschließenden
Olympia-Qualifikationsturnier der Frauen in Japan vom 8. bis 16. Mai gibt es
eine Veränderung. Nigeria ersetzt Argentinien - ohne Begründung. Bei diesem
Turnier, welches gleichzeitig auch die asiatische Olympia-Qualifikation
beinhaltet, qualifizieren sich der Turniersieger, die beste asiatische
Mannschaft sowie die beiden weiteren Teams. Teilnehmer sind Japan, Korea,
Thailand, Taiwan, Italien, Russland, Puerto Rico und Nigeria.
| Deutschland - Südwest Presse |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
Eichinger
sieht Rot - Co-Trainer müssen ran
Nach
Mathias Eichingers Ausraster in Münster müssen die SSV-Damen am Sonntag gegen
Hamburg ohne ihren Trainer auskommen. Die Volleyball-Liga hat ihn gesperrt.
Hans-Moser-Kamellen im Fernsehen statt Bundesliga-Partie in der Kuhberghalle: So stellt sich Volleyball-Trainer Mathias Eichinger seinen Sonntagnachmittag vor. Zumindest wünscht er sich, dass alte Filme mit dem österreichischen Schauspieler laufen - das TV-Programm kennt er nämlich noch nicht. Völlig klar ist hingegen, dass der Coach des SSV Ulm Aliud Pharma nicht auf der Bank sitzen darf, wenn seine Damen (15 Uhr) gegen den TV Fischbek Hamburg aufschlagen. SSV-Manager Dr. Heinz Widmaier teilte jetzt Eichinger mit, dass ihn die Deutsche Volleyball-Liga für ein Spiel von der Bank verbannt hat.
"Das ist das erste Mal in meiner Laufbahn", sagt der Trainer. "Es war ein Fehler, der mir nicht passieren darf." Gemeint ist der Ausraster bei der 1:3-Niederlage in Münster am vergangenen Sonntag. Aus Frust über eine Schiedsrichterentscheidung hatte Eichinger die Tafel, mit der beim Spielerwechsel die Nummern gezeigt werden, quer durch die Halle geschleudert. Er selbst schildert es so: "Ich habe die Tafel mit dem Fuß getreten, dann ist sie aufgestiegen wie ein Ufo und blöderweise auch noch auf die Münsteraner Seite gesegelt." Das Ergebnis: eine gelbe Karte. Da der Meistertrainer bereits in Schwerin Gelb gesehen hatte, entschied sich der Verband in dieser Woche für Rot.
Die
Co-Trainer Dennis Kunz und Martin Metzger coachen am Sonntag die SSV-Frauen, die
derzeit die Bundesligatabelle punktgleich vor Münster anführen. Denn eins ist
für Eichinger klar: Wenn er schon keine Anweisungen geben darf, will er auch
nicht in die Halle kommen. In der vergangenen Saison war er nach einer Operation
schon einmal zum Schweigen verurteilt - er hatte keine Stimme mehr. "Es war
schrecklich, am Rand zu stehen und nichts sagen zu können. Das will ich mir
nicht nochmal antun."
T.
Zander
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
TVR-Volleyballer
spielen „verrückt“
Am
Fasnets-Freitag Lokalderby gegen Fellbach
Die närrische
Zeit erreicht ihren Höhepunkt. Sechs Tage ausgelassene Stimmung in Rottenburg.
Vom „Schmotziga“ bis „Aschermittwoch“ herrscht Ausnahmezustand im
Bischofstädtchen. Mittendrin in diesen turbulenten Tagen laden die Volleyballer
zum Heimspiel gegen den Lokalrivalen SV Fellbach. So steht das Spiel unter dem
Motto „Rottenburg spielt verrückt“. Mit einem Sieg wollen die TVR-Mannen
ihre „reduzierte“ Fasnets-Zeit eröffnen und sich für die
Hinspielniederlage revanchieren.
Pflicht erfüllt, Kür verpatzt. So einfach lässt sich das vergangene
Wochenende der Rottenburger Volleyballer zusammenfassen. Beim Tabellenletzten
Grafing gewann der TVR mit 3:1 und zuhause unterlag man einen Tag später dem
Tabellenführer ASV Dachau mit 0:3. Trotzdem belegt der TVR den sechsten Platz
der 2. Bundesliga Süd. Gegen Grafing war Müller sehr zufrieden mit dem Spiel
seiner Mannschaft: „Nur im dritten Satz hatten wir kurz Probleme“, ansonsten
diktierten die Rottenburger die Partie.
Gegen Dachau sah Müller eine „Fehlaufschlagorgie“ und einige Abstimmungsprobleme. „Gegen so eine starke Mannschaft wie Dachau muß man mit Risiko spielen. Es wird auch jeder Fehler bestraft und wir haben einfach zu viele gemacht“, sagt Müller. So führten die Rottenburger im dritten Satz sogar mit 15:10 gegen den Ligaprimus, um dann doch mit 23:25 zu verlieren. „Wir müssen unsere Chancen konsequenter nutzen“, sagt Müller. Er weiß auch, dass der Druck auf sein Team größer geworden ist. „Zu Beginn der Saison war jeder Sieg etwas besonderes. Nur einen Satz verloren.
Friedrichshafen 3:0 geschlagen. Klasse Spiele gezeigt. Das konnte nicht so weitergehen“, mahnt Müller von seiner Mannschaft „zuviel zu fordern“. Am Ziel Nichtabstieg hält der TVR-Trainer nach wie vor fest, auch wenn vermutlich sogar der Fünftletzte absteigt. „Wir haben noch vier Heimspiele und trotz der Niederlagen zuletzt kann sich unsere Heimbilanz sehen lassen“, so Müller. Noch dazu ist so ein Lokalderby wie gegen Fellbach immer etwas besonderes. Da will jeder die Vorherrschaft der Region. „Das ist wie bei unseren Damen zwischen Rottenburg und Tübingen“, sagt Müller. Er schätzt die Gäste auswärts etwas schwächer ein und hat ein Erfolgsrezept schon parat: „Wir müssen ihre Sprungaufschläge entschärfen. Das ist ihre größte Waffe.“ Der TVR hat alle Mann an Bord, wenn auch so manchen Spieler im Vorfeld etwas ungehalten über den Trainer war. Müller hatte seinen Mannen am „Schmotzigen“ strikte Bettruhe verordnet. Ziemlich schlimm für echte „Raudaburger“.
Im Anschluss an das Spiel soll es dann großes „Remi-Demi“ geben. „Wir werden feiern, natürlich nur bei einem Sieg“, sagt Müller scherzhaft, „zunächst in der Hohenberghalle und dann in der ganzen Stadt.“ Deshalb sollten die Zuschauer möglichst verkleidet kommen. Für alle verkleideten Fans gibt es eine Überraschung und die beste Verkleidung wird, laut Müller, von einer Jury gekürt.
Uwe
Schröder
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Samstag. 21. Februar 2004 |
Sitzvolleyball:
Bronze für Deutschland beim Gold-Cup
Im kleinen Finale um den Gold-Cup der Sitzvolleyballer im Iran hat die deutsche Mannschaft nach einem 3:0 (22, 18, 22) gegen Iran Omid, die dritte Kraft im Lande des Paralympicsiegers, die Bronzemedaille gewonnen. Das Finale zwischen Iran A und Iran B, das live im iranischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, gewann das A-Team mit 3:0 (16, 22, 15).
Der deutsche Trainer Karl Quade sagte nach dem Turnier: "Die Reise war ein voller Erfolg. Wir konnten gegen die beste Mannschaft aus der Welt spielen, das macht uns stolz, zeigte uns aber auch die aktuellen Grenzen unseres Teams auf."
Für Deutschland spielten: Barsch, Scheler, Schiffler, Rickmann (alle Berlin), Oesch, Soicke, Schrapp, Renger, Faerber, Grylak (alle Leverkusen); Trainer: Dr. Karl Quade; Co-Trainerin: Silke Haude.
Jörg
Frischmann
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Samstag. 21. Februar 2004 |
„Sport-Oscar“
für Okka Rau und Stephanie Pohl
Festliche Bluse statt bauchfreies Shirt. Ein Hauch von Oscar-Verleihung statt steife Meeresbrise. Okka Rau und Stephanie Pohl (TV Fischbek) tauschten am 19. Februar ihre legere Arbeitskleidung gegen stilvolle Abendgarderobe ein. Grund: Die amtierenden Beach-Volleyball-Europameisterinnen erhielten im Hamburger Rathaus den begehrten „Gerhard-Stöck-Preis“.
Verliehen wurde die Bronzestatue anlässlich der traditionellen Meisterehrung von Hamburgs Sportsenator Reinhard Soltau und Sportbund-Präsident Klaus-Jürgen Dankert. Seit 1957 wählen die Sportjournalisten der Hansestadt ihre „Sportler des Jahres“.
Bereits einmal zuvor in der 47-jährigen Historie des „Gerhard-Stöck-Preis“ durften sich Beach-Volleyballer über die Auszeichnung freuen: 2001 wurden die Bronzemedaillen-Gewinner von Sydney, Jörg Ahmann und Axel Hager, im großen Festsaal der Landesregierung geehrt.
„Ich bin total happy, dass
wir diesen Journalisten-Preis bekommen haben, obwohl wir gar nicht so oft in
Deutschland spielen“, sagte Okka Rau, die kurz zuvor mit ihrer Partnerin
Stephanie Pohl aus Rom eingeflogen war.
Gerhard Stöck gewann bei den
Olympischen Spielen 1936 die Goldmedaille im Speerwurf. 25 Jahre (1950 - 1975)
leitete der ehemalige Weltrekordler im Internationalen Fünfkampf das Sportamt
der Freien und Hansestadt Hamburg. Zu den früheren Preisträgern zählen u. a.
die Fußballspieler Uwe Seeler und Andreas Brehme, Ruderer Peter Michael Kolbe,
Radsportler Jan Ullrich und Schwimmerin Sandra Völker.
vdg
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
DVV:
Neuer Vize für Bereich Marketing gesucht
Heinrich
Niehaves legt Amt nieder
Heinrich Niehaves, seit 2002 Vize-Präsident Marketing des Deutschen Volleyball-Verbandes, hat sein Amt niedergelegt. Niehaves begründete sein Ausscheiden mit der steigenden beruflichen Belastung, so dass für den DVV die erforderliche Zeit nicht zur Verfügung stehe.
DVV-Präsident
Werner von Moltke bedankte sich bei Niehaves für die gute Kooperation und
bedauerte das Ausscheiden seines Vize-Präsidenten. "Wir müssen uns jetzt
in aller Ruhe überlegen, wie wir diese wichtige Position im Vorstand neu
besetzen."
| Deutschland - www.yahoo.de |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
George
Giatsis ist nicht nur Trainer des griechischen Top 20-Teams Sfyri/Karadassiou.
Gleichzeitig ist er Professor an der Universität in Thessaloniki und hat
mehrere Artikel über das Thema Beach-Volleyball verfasst. Wir sprachen mit
"Yorgos" über Beach-Volleyball in Griechenland und natürlich die
Vorbereitungen für die Olympischen Spiele diesen Sommer.
Kannst
Du uns etwas über die Beach-Volleyball Szene in Griechenland erzählen?
Die hellenische Beach-Volleyball Meisterschaft umfasst jedes Jahr neun
Turniere. Über 300 Spieler nehmen pro Turnier in etwa daran teil, 40 davon sind
professionelle Spieler. Der griechische Verband hat eine prima Jugendförderung
im Bereich Beach-Volleyball. Dieses Förderungsprogramm hat beispielsweise das
junge griechische Team Koutroumanidou/Arvanity (19 und 17 Jahre alt) bis auf den
17. Rang der Weltrangliste gebracht. Bei den U23 und U20 Weltmeisterschaften
haben Knapek, Gortsianiouk, Papadimitriou allesamt Medaillen mit nach Hause
gebracht. Ich habe als Coach von Nord-Griechenland an diesem Förderungsprogramm
teilgenommen, und es war wirklich toll. Ich denke, jedes Land sollte mehr auf
Jugendförderung setzen.
Gibt es
Griechenland eine Tour, die mit der Masterstour in Deutschland vergleichbar wäre?
Ja, die gibt es. Es gibt insgesamt fünf Hauptturniere mit einem Preisgeld
von 15.000 Euro für die Herren.
Warum
gibt es so einen großen Unterschied zwischen Beach-Volleyball in Amerika und
Europa? Vor allem im Damenbereich: Kein europäisches Team ist in den Top 7.
Ich denke, dafür gibt es viele Gründe: Zunächst einmal gibt es in
Brasilien mit der CBV-Tour und in den USA mit der AVP-Tour sehr viel Konkurrenz
unter den Teams und viele Turniere, die gespielt werden können. In 2003 habe
ich einen Artikel verfasst und auf dem 11. "International Congress on
Physical Education & Sport" in Komotini, Griechenland vorgetragen. Die
Statistik ist da eindeutig: Von den 177 gespielten Turnieren der FIVB Geschichte
gab es in 54,8% der Fälle Gold für Brasilien, in 41,9% für die USA und in
3,2% der Fälle für Australien. Also, keinen Sieg für Europa! Vielleicht sind
die besseren Trainingsmöglichkeiten und die Strände der entscheidende
Unterschied.
Wie weit
fortgeschritten sind die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele im Sommer?
Ich habe im vergangenen Sommer an einem Testturnier teilgenommen und ich kann
sagen, dass die Anlage perfekt ist. Ich glaube, das Beach-Volleyball unter den
Top 3 Events im Sommer sein werden. Die Konstruktion ist gut gelungen. Den
Spielern, die dort spielen will ich einen Rat geben: Der Sand ist sehr schwer zu
spielen, er ist sehr tief, obwohl er sehr fein ist. Die Tribünen sind so hoch,
dass kein Wind das Spiel beeinflussen wird, ausser natürlich auf den
Trainingscourts. Dieser Bereich ist sehr offen und sehr windig.
Was
erwartest Du von den Olympischen Spielen?
Die Griechen nehmen die Sache sehr ernst, da wir sher stolz auf unsere
Geschichte sind. Die Erwartungen der Leute in der Welt sind natürlich sehr
hoch, die Organisatoren haben alle Hände voll zu tun.
In 2004
wird die FIVB kein Poolplay mehr austragen, was hälst Du davon?
Das ist eine sehr wichtige Änderung. Es gab viele Probleme durch das
Poolplay System, es war halt manchmal einfach unfair. Vielleicht ist das
brasilianische System auf der CBV besser: Double K.O. im Pool.
Was
erwartest Du von den Europameisterschaften 2004 in Deutschland?
Das wird sicher perfekt. Es sieht so aus, als würde Deutschland in jeder
Hinsicht die Nummer 1 in Europa werden.
Wenn ein
Kind mit dem Beach-Volleyball anfangen möchte. Welche Tipps würdest Du geben?
Den Sport langsam zu erlernen und jede Technik perfekt einzuüben. Das gibt
eine solide Basis für später.
Möchtest
Du noch etwas loswerden?
Ich träume von einem Stellenwert des Sports, so wie ihn Tennis hat. Die FIVB
Worldtour ist sehr kostspielig für die Teams in der Qualifikation. Ich hoffe,
es gibt in naher Zukunft jede Woche Challenger oder Satellite Turniere. In
Griechenland hat Beach-Volleyball hoffentlich bald mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit,
wo wir doch so viele tolle Strände haben.
| Hamburg - Norderstedter Zeitung |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
VCNAL: Nur noch auf Rang sechs
Norderstedt - Wenn es nach Trainer Ben Schriever geht, darf die Relegationsrunde um den Klassenerhalt in der Volleyball-Verbandsliga Hamburg (4./5. April) ruhig ohne die zweite Mannschaft des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn stattfinden. "Ein Sieg am letzten Spieltag gegen Spitzenreiter Oststeinbeker SV oder den SC Concordia am 29. Februar würde unsere Chancen natürlich verbessern", so der Coach.
Durch
zwei Niederlagen gegen den Eimsbütteler TV (2:3) und den Harburger TB (0:3)
rutschten die Norderstedter allerdings auf Platz sechs der Tabelle ab. Der SV
Friedrichsgabe ist Achter, TuRa Harksheide bleibt Neunter und Letzter.
pam
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
Hamburg - Nachdem schon die Norddeutsche Affinerie die Fortsetzung ihres Engagements bei den Volleyball-Frauen des TV Fischbek Hamburg signalisiert hat, wird auch die Europäische Marketing- und Finanzmanagement AG den Club in der nächsten Serie weiter unterstützen.
Zum
Auswärtsspiel am Sonnabend bei Spitzenreiter SSV Ulm reisen die Fischbekerinnen
mit Spielertrainerin Marina Tschuksejewa an, die trotz Muskelfaserisses in der
Abwehr auflaufen will.
masch
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
Hamburg (pkm). Im vergangenen Sommer haben sie sich in der Beachvolleyball-Weltrangliste bis auf Rang 10 vorgespielt. Jetzt haben sie von der Fachpresse den verdienten Lohn bekommen: Okka Rau und Stephanie Pohl vom TV Fischbek Hamburg wurden von den Hamburger Sportjournalisten zu "Hamburgs Mannschaft des Jahres 2003" gewählt.
Am 30.
August 2003 hatte das Duo im türkischen Alanya bei den
Beachvolleyball-Europameisterschaften durch einen 21:15- und 21:16-Sieg gegen
Andrea Ahmann und Jana Vollmer überraschend die Goldmedaille geholt. Hamburgs
Schul- und Sportsenator Reinhard Soltau (FDP): "Die beiden haben in der
Hitze von Alanya ein Vorbild an Einsatzbereitschaft und Siegeswillen gegeben und
waren eine Werbung für Hamburg."
Rau nutzte als frisch Prämierte im Hamburger Wahlkampf die Gunst der Stunde und zeigte mit einem Seitenhieb auf die Hamburger Sportpolitik, dass sie auch verbal spitze ist: "Ich freue mich über diese Auszeichnung und verbinde sie mit der Hoffnung auf eine Beachhalle, die Hamburg gut zu Gesicht stehen würde. Wenn ich im Winter hierzulande Beachvolleyball trainiere, dann muss ich nach Bordesholm fahren." Sponsor Bayersdorf hatte ermöglicht, dass Rau und Pohl zur Ehrung aus Rom, wo sie ein Trainigslager absolvieren, eingeflogen wurden.
Kann
sich die 27-jährige Rau vorstellen, nach Ende ihrer Beach-Profi-Karriere noch
ein Mal in der Halle für die Fischbekerinnen zu schmettern? "Ich fühle
mich pudelwohl und möchte als Profi nach Möglichkeit bis zu Olympia 2008 in
Peking durchspielen. Was danach kommt, weiß ich noch nicht. Ich könnte mir
vorstellen, dann als Trainerin weiterzumachen", sagt die Europameisterin.
Momentan trainieren Rau und Pohl Kraft und Ausdauer in Ostia vor den Toren von
Rom für die im Mai beginnende Saison.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
Der
MSC strotzt vor Zuversicht
Oststeinbeker
SV kommt heute nach Rheinkamp. Coach Igor Arbutina kann aus dem Vollen schöpfen.
Die
norddeutsche Mentalität bedient bekanntlich viele Klischees. Stets zurückhaltend,
oftmals reserviert und etwas distanziert. Und "Karnevalsmuffel" sind
sie obendrein. Wer allerdings die Volleyballer des Zweitligisten Oststeinbeker
SV kennt, der weiß es besser. Die Hoffnung, dass die Gäste des Moerser SC am
heutigen Samstag um 19.30 Uhr durch einen Kulturschock gelähmt im Sportzentrum
Rheinkamp auflaufen werden, wird sich wohl kaum erfüllen.
Schaut
man sich die imposanten Inszenierungen bei den Heimspielen der Hamburger Vorstädter
an, muss man reinstes "Jeckenblut" in den Adern der "Ostbek
Cowboys" vermuten. Dass sie nun im wahren wilden Westen gegen den
Meisterschaftsfavoriten aus Moers die krasse Außenseiterrolle einnehmen, bleibt
dennoch unbestritten.
Geschickter
Schachzug
Geschickt
wurde auf der Homepage des Tabellensiebten versucht, diesen Sachverhalt zu einem
Vorteil zu wenden. Von "leichter Überheblichkeit" und "Übermut"
seitens der Grafenstädter ist dort die Rede. Und das, obwohl man dem jetzigen
Tabellenzweiten in der Hinrunde die erste Saisonniederlage beibrachte.
Heinz
Reintges, Abteilungsleiter der "Adler", relativiert indes die Spielstärke
des Gastes: "Die Mannschaft ist ohne gute Einzelspieler ausgestattet. Sie
wird diesmal wohl kaum das leisten können, was sie in der Hinrunde in eigener
Halle gezeigt hat."
Anderer
Meinung ist Cowboy-Manager Christoph Kröger, der die Partie als die einfachste
der ganzen Saison deklariert. Immerhin habe man nichts zu verlieren, sondern könne
nur gewinnen.
Außerdem
werden 25 lautstarke Fans die Reise an den Niederrhein antreten und wollen das
Sportzentrum Rheinkamp "aufmischen".
Die
2:3-Niederlage aus der Hinrunde ist zwar längst überwunden, dennoch wollen die
Moerser mit Herzblut und Stolz für die eigenen Fans Revanche nehmen. Bei sieben
ausbleibenden Spielen darf im Aufstiegskampf eh kein Gegner unterschätzt
werden.
Dreiwöchige
Spielpause
"Ich
gehe davon aus, dass wir die Partie gewinnen werden", sagt Heinz Reintges
durchaus gelassen. Denn nach dreiwöchiger Spielpause wird es für die Cowboys
sicher nicht einfach, den Spielrhythmus zu finden. Personell plagt sich Trainer
Bernd Schlesinger, im Team auch der "Schleifer" genannt, mit einigen
Problemen herum. Während Außenangreifer Björn Domroese verletzungsbedingt
fehlen wird, konnte Zuspieler Sebastian Neufeld in der Woche nur einmal
trainieren. Alternativen wird Bernd Schlesinger ebenfalls kaum auf der Bank
sitzen haben.
MSC-Coach
Igor Arbutina dagegen wird wieder aus dem Vollen schöpfen können. Schlechte
Voraussetzungen also für rauchende Colts der norddeutschen Cowboys...
Daniel
Passon
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
Schwerin
empfängt Münster zum ewig jungen Duell
SSC-Damen
hoch motiviert für Partie gegen den Pokalsieger
Schwerin
Es ist mal wieder soweit. Das ewig junge Duell zwischen den Volleyballerinnen
des Schweriner SC und des USC Münster steht heute um 18 Uhr in der
Volleyballhalle am Lambrechtsgrund an. Und beide Teams gehen sicher hoch
motiviert in diese Partie. Schwerin hat sich mit dem 3:0-Sieg in Suhl nach dem
blamablen Pokalwochenende wieder freigespielt. Das wiedergewonnene
Selbstvertrauen gilt es heute zu zeigen. Und Münster schwimmt derzeit nach dem
Pokalsieg und dem 3:1 vom vergangenen Wochenende gegen den SSV Ulm auf einer
Erfolgswelle. Die beiden heutigen Rivalen trennen in der Tabelle nur vier Punkte
voneinander.
Die
Begegnungen zwischen dem SSC und USC waren in der Vergangenheit immer Klassiker.
Das wird auch heute so sein. Denn die Schwerinerinnen wollen an die gute
Leistung von Suhl anknüpfen und außerdem Revanche nehmen für die
1:3-Hinspiel-Niederlage. Auch die Partie war damals von Dramatik pur
gekennzeichnet. "Wir hatten da unsere Chance. Zwei Sätze haben wir zu 22
abgegeben", erinnert sich SSC-Coach Tore Aleksandersen. Die Sätze gingen
damals nicht auf Grund der enormen Spielstärke des USC verloren, vielmehr
"weil wir zu viele Fehler gemacht haben". Das gilt es heute
abzustellen. Besonders weiß der Schweriner Trainer, "dass wir in der
Annahme stabiler spielen müssen. Darauf wird viel ankommen." Und seine
Marschroute ist ganz klar: "Wir müssen Münster von Anfang an mit guten
Aufschlägen unter Druck setzen."
Das
gleiche wird auch die Devise von USC-Trainer Axel Büring sein. Er hat einige
Damen in seinem Team, die mit gewaltigen Sprungaufschlägen enormen Druck
entwickeln können. Und so weiß auch Tore Aleksandersen, dass "Annahme und
Aufschlag über das Spiel entscheiden werden".
Der
Schweriner Coach muss heute erneut auf Mittelblockerin Jana Schumann und Außenangreiferin
Kerstin Kämpfe verzichten. Jana laboriert immer noch an ihrer Kapselverletzung
an drei Fingern. Kerstin plagt sich weiterhin mit Knieproblemen herum. Ansonsten
sind aber alle SSC-Damen an Bord.
Martina
Kasprzak
| Deutschland - Westdeutsche Zeitung |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
SV
Bayer kann nicht mehr gewinnen
Mit 1:3
beim TSV Unterhaching unterlagen die Volleyballer des SV Bayer Wuppertal am
Freitag Abend auch im vierten Spiel der Top-Liga-Runde. Denkbar schlechte
Vorraussetzungen für das Spiel gegen Pokalsieger Friedrichshafen, der am
Sonntag als neuer Tabellenführer in die Bayer-Halle kommt.
Wuppertal.
Die Bundesliga-Volleyballer des SV Bayer können in der Top-Liga-Runde einfach
nicht gewinnen. Nach drei Fünf-Satz- Niederlagen in Folge zogen sie am Freitag
Abend beim TSV Unterhaching mit 1:3 (19:25, 17:25, 25:18, 25:27) den Kürzeren.
Somit stehen die Vorzeichen für das schwere Spiel am Sonntag um 15.30 Uhr in
der Bayer-Halle alles andere als günstig. Der Vizemeister aus Wuppertal
trifft dann auf den Serienmeister und frisch gebackenen DVV-Pokalsieger VfB
Friedrichshafen, der sich gestern Abend die Tabellenspitze zurück eroberte. Im
absoluten Spitzenspiel gewannen die Häfler gegen den Deutschen Meister SCC
Berlin klar mit 3:0.
Bayer-Trainer Mark Lebedew plagen große Sorgen. Was ist nur mit seinem Team los? Den sonst eher ruhigen Australier hielt gestern Abend nichts mehr auf der Bank. Entsetzt von der Leistung seiner Schützlinge versuchte er von der Linie aus, das Geschehen mit lautstarken Anweisungen zu beeinflussen vergebens. Manager Helmut Glimpf sprach gar von Lethargie. Haching konnte sich für das 0:3 aus dem letzten Aufeinandertreffen revanchieren.
In den ersten beiden Durch gängen wirkte der SV Bayer konsterniert es gab kein Durchkommen für den Angriff um Sven Glinker, der am Sonntag gegen Mendig noch der einzige Licht blick war. Auch ihm fehlte gestern der Mumm. Lars Dinglinger (Grippe) wurde zunächst geschont. Mark Lebedew wechselte ihn im dritten Satz ein und stellte das Team damit um. Die Belohnung erfolgte prompt: Bayer gewann den Durchgang.
Auch der
vierte Satz begann vielversprechend. Aber am Ende reichten selbst drei Satzbälle
für die Wuppertaler nicht, um den Tiebreak zu erzwingen. "Wir haben nicht
annähernd das gezeigt, was wir können. Es fehlte die Aggressivität",
sagte Lebedew enttäuscht. Viel Aufbauarbeit ist also bis Sonntag nötig. Alle
Fans, die kostümiert erscheinen, haben dann freien Eintritt.
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
Dresden.
Für die DSC-Volleyballerinnen beginnen heute die Wochen der Wahrheit. Nach den
leichten Erfolgen gegen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel müssen sich die
Ludwig-Damen jetzt mit den harten Brocken der Bundesliga auseinandersetzen. Den
Anfang macht heute der VfB Suhl, der bereits um 14 Uhr in der Halle an der
Bodenbacher Straße seine Visitenkarte abgibt. Die Partie wurde extra
vorverlegt, weil das MDR-Fernsehen in seiner Sendung "Sport im Osten"
vom Ostderby berichten will. Suhl hatte sich zwar mit Händen und Füßen gegen
die frühere Anfangszeit gewehrt, doch ein Ligabeschluss setzte am Ende die
Verlegung durch.
Natürlich
sind die Dresdnerinnen heiß darauf, die 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel
vergessen zu machen und zudem ihren dritten Tabellenplatz weiter zu festigen. Am
Donnerstag Abend bestritten die Ludwig-Schützlinge extra noch einmal ein
Testspiel gegen die Männer von Motor Mickten (Sachsenklasse). "Nach den
leichteren Gegnern war es wichtig, dass sich die Spielerinnen wieder an eine größere
Schlaghärte gewöhnen", so Trainer Arnd Ludwig. Nach vier Sätzen stand
die Partie gegen die Jungs 2:2-Unentschieden, der DSC-Coach verzichtete dann auf
einen fünften Abschnitt.
Für die
heutige Partie hofft Ludwig, dass seine Damen von Anfang an Gas geben: "Wir
müssen Suhl mit unseren Aufgaben unter Druck setzen, damit sie in der Annahme
ins Schwimmen kommen. Denn wenn sie einmal zu ihrem Spiel finden, dann agieren
sie sehr schnell und viel über die Mitte und sind damit recht gefährlich."
Christin Guhr, die trotz leichter Probleme mit dem Sprungglenk spielen wird,
meinte: "Gegen Suhl sind wir besonders motiviert. Außer ein oder zwei
Spielerinnen stehen da nur Ausländerinnen auf dem Parkett. Suhl verfolgt da ein
anderes Konzept als wir und ich denke, das ist nicht gut für die Entwicklung
des deutschen Volleyballs." Die Thüringerinnen mussten zuletzt eine
deutliche 0:3-Heimschlappe gegen Schwerin hinnehmen, doch das sieht Arnd Ludwig
nicht unbedingt als Vorteil: "Sie werden sicher besonders darauf aus sein,
diese Pleite wieder wett zu machen." Der DSC-Coach baut auch auf den
Heimvorteil: "Auswärts hat Suhl noch nicht allzuviel gerissen, die meisten
Siege haben sie in eigener Halle eingefahren."
Astrid
Hofmann
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
„Das
Positive aus dem Emlichheim-Spiel mitnehmen“
Obernkirchen
empfängt Warendorf / Maike Janssen verletzt
(seb).
Der MTV Obernkirchen empfängt in der 2. Bundesliga heute Abend um 19.30 Uhr die
Warendorfer SU. Die Gäste aus Warendorf
rangieren auf dem vierten Tabellenplatz, aber nur zwei Punkte vor dem MTV. Die
Sportunion ist für Obernkirchen eine bekannte Größe. Beide Mannschaften
stiegen vor zwei Jahren gemeinsam in die 2. Bundesliga auf.
Warendorf musste letzte Woche bei Eiche Horn
Bremen eine 2:3-Niederlage einstecken. Trainer Niels Westphal war mit der
Risikobereitschaft und Einsatzwillen seiner Mannschaft zufrieden, zu bemängeln
gab es für den Warendorfer Trainer die fehlende Konstanz. In einem Spiel geben
sich Höhen und Tiefen die Klinke in die Hand. „Gegen Obernkirchen muss ich
meine Truppe absolut nicht motivieren. Sie ist total heiß auf das Spiel. Es
gibt halt so Gegner. Für uns ist es das einfachste Spiel des Jahres“,
stachelt der Gästecoach die Atmosphäre an. Die Warendorfer SU muss auf Daniela
Schmees verzichten, die sich einen Achillessehnenriss zuzog. Ein Fragezeichen
steht hinter Sandra Nunner. Neuzugang Anna Romberg steht nach langer
Verletzungspause wieder im Kader und wird einige Kurzeinsätze erhalten.
Der MTV Obernkirchen hat in der Rückrunde wieder
zur gewohnten Form zurückgefunden und kassierte letzte Woche beim
Meisterschaftsfavoriten SCU Emlichheim eine unglückliche Niederlage. „Wir müssen
aus dieser Partie das Positive mitnehmen. Das Team hat einer Top-Mannschaft
Paroli geboten und hätte mit etwas mehr Glück auch gewinnen können. Warendorf
istein starker Gegner. Wir haben Respekt, aber keine Furcht“, erklärt
MTV-Manager Günter Szallies.
In der 2. Bundesliga liegen sieben Teams ganz
dicht beieinander. Nur zwei Punkte trennt der Neunte (Obernkirchen) vom Dritten
(Parchim). Auch der Drittletzte aus Aachen hat nur einen Rückstand von zwei
Punkten auf die Weiner-Sechs. Und vielleicht muss der Drittletzte auch
absteigen. Dies hängt von den Absteigern aus der 1. Liga ab. Deshalb heißt das
Motto für den MTV vor eigenem Publikum: Gewinnen um jeden Preis.
Trainer Laurenz Weiner muss auf Maike Janssen
verzichten. Die Mittelblockerin hatte sich in Emlichheim den Knöchel
verstaucht.
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
-wis- Münster. Die personellen Probleme im Bundesliga-Team schlagen nun auch bei der Reserve des USC Münster voll durch. Nach der schweren Verletzung von Sandra Aßmann (Kreuzbandriss) und der Beförderung von Katharina Holzgreve (hat sich in der Ersten festgespielt) steht Trainer Thomas Kleine Holthaus für die Restspielzeit in der Zweiten Bundesliga nur noch eine Zuspielerin zur Verfügung. Schon heute im Heimspiel gegen den Detmolder TV (16 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) ist Lina Gorenc deshalb erste Wahl.
Das Kind des Ruhrgebiets (geboren in Essen) spielt in der zweiten Saison für die Unabhängigen, im Januar ist die Schülerin 17 Jahre alt geworden. Spielpraxis sammelte sie zuletzt vornehmlich im A-Juniorinnen-Team, nun will sie sich im Bundesliga-Unterhaus beweisen. Holthaus traut ihr die Aufgabe zu: Lina ist langfristig aufgebaut worden und geht gut vorbereitet in die Begegnung mit Detmold. Von ihren Mitspielerinnen erwarte ich die nötige Unterstützung, alle müssen jetzt noch ein bisschen mehr Gas geben.
Vielleicht kommen die Ostwestfälinnen dem USC gerade recht. Detmold reist als Tabellenletzter an und sollte auch für die neuformierte münstersche Mannschaft schlagbar sein. Im Hinspiel behauptete sich Münster ungefährdet 3:0. Damals haben wir sehr stark aufgeschlagen, erinnert sich Coach Holthaus.
Mit Blick
auf die westdeutschen A-Jugend-Meisterschaften in zwei Wochen in Essen wird
Holthaus vermutlich allen Talenten Anteile geben. Verzichten muss die Mannschaft
auf die erfahrene Rieke Brink-Abeler. Hinter den Einsatz der erkrankten Susann
Decker stellte Holthaus gestern ein Fragezeichen.
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
Der
Alltag holt den USC wieder ein
Münster. Es gab Zeiten, da brachten sich die Volleyball-Damen des USC Münster aktiv ins karnevalistische Geschehen ein. In diesem Jahr dürfte sie das närrische Treiben nur am Rande interessieren. In Schwerin (Anpfiff 18 Uhr) steht heute ein wichtiges Punktspiel an. Zwei Wochen nach dem Pokal-Triumph und sechs Tage nach dem Meisterschaftserfolg über Titelverteidiger Ulm vollzieht sich für die Unabhängigen dabei die Rückkehr in den Alltag.
Schwerin gegen Münster das ist seit jeher ein Klassiker. Beide Vereine stehen für bemerkenswerte Erfolge und außerordentliche Qualität. Aktuell sind die Unabhängigen dem langjährigen Kontrahenten einen Schritt voraus. Der USC kämpft um den Titel, der SSC um den Einzug ins Meisterschafts-Play-off. Münsters Trainer Axel Büring mag von der Favoritenrolle dennoch nichts hören: Das wird für uns eine ganz schwierige Aufgabe.
Münster schwimmt auf einer Erfolgswelle, Schwerin lebt in einem ständigen Auf und Ab. Zuverlässig ist das Team aus Mecklenburg-Vorpommern in diesen Tagen nur in seiner Unberechenbarkeit. Bei der Pokal-Endrunde vor eigenem Publikum erlebte der SSC eine totale Pleite. Vor einer Woche beim Punktspiel in Suhl glänzte die Mannschaft vom ersten bis zum letzten Ball und fügte den Thüringern die zweite Heimniederlage der Saison zu. Mal schwach, mal stark genau das macht Schwerin in dieser Saison so gefährlich, meinte Büring.
Nach einer Trainingseinheit in der Sporthalle Berg Fidel macht sich Münster heute Morgen auf den Weg gen Norden. Abgesehen von den Langzeit-Verletzten Kim Staelens und Sandra Aßmann tritt der USC die Reise in Bestbesetzung an. Im Falle eines Sieges würde Münster Tuchfühlung zum Tabellenführer Ulm halten, der daheim auf den TV Fischbek Hamburg trifft. Verzichten muss Ulm in dieser Partie auf seinen Cheftrainer, der vergangenen Sonntag während des Spitzenspiels in Münster kurz entgleist war. Aus Frust über eine Schiedsrichter-Entscheidung hatte Matthias Eichinger eine jener Holztafeln, mit der beim Spielerwechsel die Nummern gezeigt werden, mit Füßen getreten. Blöderweise ist sie aufgestiegen wie ein Ufo und dann auch noch in der münsterschen Hälfte gelandet, schildert Eichinger den Vorgang, der ihm prompt die Gelbe Karte einbrachte. Da der Ulmer Meistertrainer bereits in einer Partie zuvor Gelb gesehen hatte, entschied sich der Verband in dieser Woche für Rot und sperrte ihn für die Begegnung mit Fischbek.
In Ulm
hat morgen der Assistenztrainer das Sagen, die Begegnung zwischen Schwerin und
Ulm hingegen bleibt Chefsache. Büring rechnet mit einem sehr motivierten Gegner
und erwartet, dass seine Mannschaft konsequent dagegen hält. Es ist nicht immer
möglich am Leistungslimit zu spielen, sagt er, aber wenn die Einstellung
stimmt, können auch ein paar Prozentpunkte weniger zum Sieg reichen.
Wilfried Sprenger
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Samstag. 21. Februar 2004 |
-wol- Warendorf. Motivieren muss Niels Westphal seine Volleyballerinnen diesmal nicht besonders: Das ist gegen Obernkirchen nicht nötig, spielt er darauf an, dass sich die beiden Teams und ihre Trainer nicht besonders sympathisch sind. Das Spiel der beiden Zweitligisten steigt heute um 19.30 Uhr in der Halle des MTV, der vor knapp zwei Jahren gemeinsam mit der Sportunion den Aufstieg packte.
Die Tabelle verspricht ein ausgeglichenes Spiel, auch wenn die Warendorferinnen als Vierter fünf Ränge über dem MTV liegen. Doch in dem breiten Mittelfeld geht es eng zu, die WSU hat nur zwei Punkte mehr auf ihrem Konto. Natürlich wollen wir gewinnen, um das Mittelfeld etwas aufeinanderzuziehen und uns im oberen Drittel festzusetzen. Am Saisonende möchten wir auf Rang drei oder vier landen, verdeutlicht Westphal. Bei einer Niederlage würde seine Truppe vorerst im grauen Mittelfeld versinken.
In der Aufstiegsrunde vor zwei Jahren und im Punktspiel vor einem kassierte die WSU in Obernkirchen Niederlagen, zuhause gewann sie zweimal. Jetzt ist ein Auswärtssieg dran. Allerdings stehen wir vor einer schweren Aufgabe. Obernkirchen verfügt über starke Außenangreiferinnen, die wir in den Griff bekommen müssen. Ich gehe davon aus, dass es zu einem Spiel über mindestens vier Sätze kommt, schätzt der WSU-Trainer.
Neben
der verletzten Daniela Schmees fällt möglicherweise Sandra Nunner aus, die am
Montag eine Physikum-Prüfung ablegen muss. Alle anderen Spielerinnen sind
einsatzbereit.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel