News

Dienstag, 24. Februar 2004 

CVJM-Jugend darf viel reisen!
Trainer Schlesinger ist frustriert
Fischbek-Damen 1:3
Ostbek Cowboys verlieren deutlich in Moers
Ulm: Auf dünnem Eis ans Ziel
Dritter Sieg in Folge der Roten Raben
Heißer Kampf um Plätze in der Meisterrunde
SCC Berlin büßt Souveränität ein
Stars trainieren für Olympia: Dieckmann/Reckermann
Spiel gewonnen, Sicherheit verloren
OSV-Reserve schafft Regionalliga-Aufstieg
Walsh/May im Eiltempo zum Queens of the Beach Titel
Licht und Schatten beim TSV Unterhaching
TVF verliert beim Spitzenreiter
Keiner entführt das MOPO-Team!
Beim VVH glaubt niemand an Rettung
Kurz und schmerzvoll – ein Arbeitstag zum Vergessen
Detmold: An sich selbst gescheitert

Februar 2004

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Hamburg - CVJM-News 

Dienstag. 24. Februar 2004

CVJM-Jugend darf viel reisen!

Nachdem sich die Verantwortlichen des CVJM zu Hamburg schon am Sonnabend bei der selbst ausgerichteten Hamburger Meisterschaft bereits über die Titelverteidigung der weiblichen A-Jugend freuen konnten, folgte am Sonntag ein „historisches“ Ereignis: Bei den C-Jugendmeisterschaften in der Norderswtedter Moorbekhalle siegten die Mädchen des CVJM im Finale gegen Gastgeber VC NAL und beendeten mit ihrem Meistertitel die seit 1996 dauernde Alleinherrschaft des VC NAL (bzw. seines Vorgängervereins VGAH).

Die C-Jugendmeisterschaften wurden von den beiden späteren Finalisten klar dominiert und die Vorrunde jeweils ohne Satzverlust überstanden. Während sich die Gastgeber im Halbfinale gegen die VG Elmshorn mit 25:6, 25:12 weiterhin souverän behaupteten, hatten die Mädchen des CVJM mit den wie die Löwen kämpfenden Spielerinnen von VC NAL 2 eine schwere Hürde zu nehmen. Zwar führte der CVJM im ersten Durchgang fast immer, doch zum Ende wurde das Team noch abgefangen und der Satz ging mit 25:23 an die Heimmannschaft.

Dass sich die CVJM-Spielerinnen dann zusammenrissen und die Partie mit 25:17 und 15:4 letztlich sicher gewannen, brachte vielleicht die ausschlaggebende Menge Selbstbewußtsein für das Finale, in dem Favorit VC NAL 1 mit 25:17 und 25:23 recht sicher bezwungen wurde. Auch ein Rückstand im zweiten Satz brachte das Team nicht aus der Ruhe. „Der Meistertitel ist völlig verdient“ gratulierte auch VC NAL-Webmaster Thomas Maibom sportlich den glücklichen CV’lerinnen.

Der VC NAL darf allerdings ebenfalls zu den Norddeutschen Meisterschaften nach Elmshorn fahren und sich ansonsten mit der beachtlichen Bilanz trösten, drei (!) Teams zur C-Jugend-Endrunde der Mädchen gebracht zu haben.

Die Siegerinnen des CVJM: Alexandra Wilczek, Janina Albrecht, Janine Harms, Lilli Rollenhagen, Linda Wollert, Madeleine Matysek, Nadine Hinzmann, Sanaz  Saleri, Vanessa Wippich, Shadi Housgangi. Trainerin: Britta Mitzlaff.

Bei den Jungen war das Finale eine deutlich umkämpftere Angelegenheit. Der VfL Geesthacht setzte sich mit 17:25, 25:16 und 15:12 gegen den VC NAL durch.

Die A-Jugendmeisterschaften fanden in der Sporthalle Wandsbek statt und hatten etwas Besonderes: erstmals fanden Meisterschaften am Freitag und Samstag statt, damit am Samstag Abend eine Players Night den Abschluss bilden konnte.

Gastgeber CVJM war bei den Mädchen mit zwei Teams vertreten. Während sich die erste Mannschaft in den Gruppenspielen als Turnierfavorit bewährte und alle Spiele sicher gewann, sorgte die zweite Mannschaft des CVJm in der anderen Vorgruppe für so manche Schweißperle auf der Stirn gegnerischer Trainer. Die favorisierten Teams von VC NAL und VG Elmshorn mussten über drei Sätze gehen und das Team von Trainer Jörn Schröder jeweils niederkämpfen. Elmshorns Lena Brügge gestand hinterher, dass sie sich auch im dritten Satz des Sieges nie sicher war.

Auch die Enttäuschung, beide Spiele doch verloren zu haben, steckte das CV-Team weg und gewann das letzte Gruppenspiel gegen den VfL Geesthacht sicher mit 25:13 und 25:19. Und im Platzierungsspiel um Platz 5 wurde die zwar junge, aber mit Auswahlspielerinnen gespickte Mannschaft des TSG Bergedorf mit 25:19 und 25:12 geschlagen. Der 5. Platz ist Lohn für eine toll gespielte Meisterschaft.

Für den CVJM 2 spielten: Agatha Wiek, Jenny Thiele, Justyna Bembnista, Inez Okun, Leonie Schlick, Lisa Sannemann, Melanie Hanssen, Natali Willner, Olga Dippel, Silke Reischmann, Stephanie Dietzel, Tanja Göke. Trainer: Jörn Schröder, Co-Trainerin: Katharina Jonca.

Im Halbfinale setzte sich CVJM 1 auch gegen die VG Elmshorn sicher mit 25:10, 25:14 durch. Im zweiten Halbfinale stand Vorjahresfinalist VC NAL am Rande einer Niederlage. Mit 25:18 konnte der TSV Schwarzenbek den ersten Satz sicher gewinnen und führte auch im zweiten, ehe die Kräfte nachliessen und die Norderstedterinnen sich im Tie-Break durchsetzen konnten.

So kam es im Finale das dritte Jahr in Folge zum Aufeinandertreffen zwischen dem CVJM und dem VC NAL. Mancher glaubte, die Überlegenheit des CV liege an der Beteiligung von Jugendnationalspielerin Margarethe Kozuch, die beim CVJM weiterhin ihr Jugendspielrecht wahrnahm, und erwartete ein spannendes Finale, da Margarethe zum Erstligaspiel des TV Fischbek nach Ulm reisen musste. Weit gefehlt. Die Überlegenheit des CVJM mit den zweitligaerfahrenen Anne Steffen, Valessa Ehrke, Siew Yuen Choy und Belinda Behncke-Biney ging einher mit der völlig ungewohnten Verunsicherung auf VC NAL-Seite, so dass bei den drei klaren Satzgewinnen (25:15, 25:21, 25:12) nur im zweiten Durchgang ansatzweise Stimmung auf den Rängen aufkam.

Insbesondere Belinda Behncke-Biney zeigte, dass ihre Berufung in den erweiterten Kader der Jugendnationalmannschaft ihre Berechtigung hat. So wurde sie von SpielerInnen, Trainern und Zuschauern auch zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Schwarzenbeks Eckart Fleischmann: „Völlig zu recht, sie hat uns im Gruppenspiel fast alleine abgeschossen“. Als beste Zuspielerin wurde Siew Yuen Choy gewählt.

Die Hamburger Meister des CVJM in der weiblichen A-Jugend: Yuen Choy, Anne Steffen, Katrin Wiek, Valessa Ehrke, Belinda Behnke-Biney, Margarethe Kozuch, Neele Callsen (vom ETV), Katja Carstens (vom Rissener SV). Trainer: Helmut von Soosten, Co-Trainer: Bernd Hartmann.

Bei den Jungen dominierte der VC NAL 1 ohne Satzverlust sowohl Vorrunde als auch das Endspiel, in dem er den VfL Geesthacht glatt mit 25:19, 25:7, 25:11 schlug. Folgerichtig setzten sich auch bei den Wahlen zu den Besten Spielern zwei Spieler des alten und neuen Hamburger Meisters durch: Oliver Kook wurde als bester Spieler gewählt und Vivian Clauberg als bester Zuspieler.

Nachdem alle Spieler und Spielerinnen mit Urkunden, Musik-CD und Sachpreisen versorgt waren, wurde der Abschluss in der CV-Villa An der Alster ohne größere Umstände fröhlich und ausgelassen gefeiert. „Dank der Hilfe von Partnern wie dem Jungen Hotel konnten wir den Jugendlichen ein hervorragendes Buffet bieten. Vielen Dank aber auch den unzähligen Helfern aus dem Gesamtverein, die das Gelingen des Wochenendes erst ermöglicht haben!“ freute sich CV-Trainer Helmut von Soosten.

Für die Jugendlichen des CVJM steht nun ein Frühling mit vielen Reisen bevor. Mit drei Meistertiteln und einer Vizemeisterschaft fährt erstmals aus allen Altersklassen ein Team des Vereins zu Norddeutschen Meisterschaften. Während dabei die B-Jugend im April nach Bergen auf Rügen fahren darf und die A-Jugend ins holsteinische Neustadt, haben die C-Jugendlichen mit Elmshorn und die D-Jugendlichen mit Schwarzenbek deutlich kürzere Anreisewege.

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung 

Dienstag. 24. Februar 2004

Trainer Schlesinger ist frustriert

Volleyball, zweite Bundesliga: Moerser SC - Oststeinbeker SV 3:0

Oststeinbek - Zeitweilig erinnerte die Fahrt mehr an einen Betriebsausflug als an die konzentrierte Anreise zu einem Volleyball-Spiel beim Aufstiegsfavoriten der zweiten Bundesliga. Das lag weniger an den Männern im Team des Oststeinbeker SV. Vielmehr hatten sich die komplette zweite Mannschaft und ein Teil des Frauenteams entschlossen, die Busfahrt zum Moerser SC mitzumachen. Doch an der ausgelassen Stimmung auf der Hinfahrt lässt sich die 0:3-Niederlage (16:25, 20:25, 20:25) nicht festmachen.

"Das war sicherlich etwas störend, aber meine Jungs haben ja nicht mitgemacht", so Bernd Schlesinger, der erst später in den Bus zugestiegen war und so ein vorsorgliches Bierverbot für alle Mitfahrenden auf der Hintour nicht mehr hatte aussprechen können. Die wollten nämlich vor allem ihren erfolgreichen Saisonabschluss feiern.

Dass der Coach nach der Partie frustriert war, hatte aber andere Gründe. Nach fast drei Wochen Pause zeigte sich die Mannschaft formschwach. Allenfalls Libero Hendrik Hofmann und mit Abstrichen Außenangreifer Fridolin Lippens mochte der Trainer eine gute Leistung attestieren. Dass das Team beim hohen Favoriten Moers verlieren kann, gehört zum Normalen. Das Wie ist wichtig.

"Es kann ja auch nicht richtig funktionieren, wenn zum Beispiel Zuspieler Sebastian Neufeld in drei Wochen nur viermal beim Training ist", sagte Schlesinger. Dass der Polizeischüler beruflich immer wieder fehlt, ist wohl nicht zu vermeiden, hindert die Mannschaft aber daran, ihr Potenzial zu entfalten.

Den indisponierten Spielmacher holte der Trainer in Moers nach anderthalb Sätzen vom Spielfeld, ließ Nachwuchstalent Malte Nagursky die Partie zu Ende spielen. "Er war auch nicht schlechter als Sebastian", so Schlesinger.

Die Unzufriedenheit des Trainers erhöht den Druck, in mittelbarer Zukunft professionellere Strukturen in Oststeinbek zu entwickeln. Auf Dauer dürfte Schlesinger die mit Sicherheit vorhandene Euphorie im Umfeld als nicht ausreichend betrachten.

masch

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Dienstag. 24. Februar 2004

Fischbek-Damen 1:3

Ulm - Die Volleyballerinnen des TV Fischbek Hamburg unterlagen bei Bundesliga-Tabellenführer SSV Ulm mit 1:3 (21:25, 25:21, 20:25, 19:25). "Ab dem dritten Satz wurde unsere Eigenfehlerquote zu groß", stellte Mannschaftsführerin Christina Benecke nach den 85 Spielminuten fest. Für die noch verletzte Spielertrainerin Marina Tschuksejewa musste erneut Nachwuchstalent Margarethe Kozuch im Mittelblock auflaufen, allerdings fehlte dem Team jegliche Auswechselmöglichkeit im Angriffsbereich. "Das merkt man schon", so Nationalspielerin Benecke.

masch

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News 

Dienstag. 24. Februar 2004

Ostbek Cowboys verlieren deutlich in Moers

0:3 Niederlage im Auswärtsspiel beim Moerser SC

Für Trainer Bernd Schlesinger war die Partie seiner Mannschaft beim Aufstiegskandidaten vom Niederrhein auch eine Antwort auf die Frage, wie weit sein Team schon sei. Kann man schon mit den Teams aus der oberen Tabellenhälfte mithalten? Die Antwort dürfte für ihn ziemlich ernüchternd gewesen sein. „ Die erhoffte Leistungsbestätigung der letzten sieben Siege aus acht Spielen war dies nicht.“, so der Coach nach dem Spiel. „ Wir haben nach der dreiwöchigen Spielpause erst sehr spät unseren Spielrhythmus gefunden.“

Dies war allerdings nicht das einzige Problem, mit dem die Gäste aufwarteten. Dabei hatte die Partie recht viel versprechend begonnen. Bis zum Stand von 12:12 im 1. Satz konnte man mit Moers durchaus mithalten. Zur Freude der 30 mitgereisten Fans, die schon eine Stunde vor dem Spiel ihre Mannschaft anfeuerten und nie nachließen. Aber dann begannen die Cowboys zu schwächeln. Insbesondere die Abstimmung zwischen dem Zuspieler und den Angreifern trieben die Eigenfehlerqoute in die Höhe. Aber auch im Angriffsabschluss sah Schlesinger Schwächen und sprach hernach davon, dass hier wenig überzeugend agiert wurde. So ging der erste Satz denn auch mit 25:16 an die Hausherren.

Im zweiten Durchgang konnten die Cowboys sich sogar eine 6:2 Führung herausspielen. Doch diese wurde leichtfertig wieder vergeben. Ebenso, wie eine 14:11 Vorsprung im nächsten Durchgang. Was die Mannschaft an diesem Abend vermissen ließ, waren Tugenden die sie in den vergangenen Wochen stark gemacht hatte: Emotionalität, Kampfgeist, Aggressivität und der unbedingte Siegeswillen. Bis auf wenige Ausnahmen schien es so, als würde die Mannschaft das Spiel einfach irgendwie abhandeln. Denn das Moers an diesem Abend schlagbar war, darüber waren sich hinterher die meisten einig. Mittelblocker Christian Bartram sagte direkt nach Spielende: „ Das Spiel hat Moers nicht gewonnen, sondern wir haben es verloren!“ Zwar wollte er nicht sagen, woran es seiner Meinung genau gelegen hat, aber seinen Frust darüber, dass „das Spiel irgendwie an uns Mittelblockern vorbeigelaufen ist“ wollte er auch nicht verbergen.

So gingen die Sätze zwei und drei jeweils mit 25:20 an die Gastgeber, die damit einen ungefährdeten Sieg einfahren konnten und weiter ihr Ziel vom Wiederaufstieg verfolgen können. Dem Schlusswort Schlesingers  bleibt nichts hinzuzufügen: „ Bleibt zu hoffen, dass in den nächsten Spielen die Mannschaft wieder ihren Biss und ihr Engagement der letzten Wochen findet.“

 

Deutschland - Südwest Presse 

Dienstag. 24. Februar 2004

Ulm: Auf dünnem Eis ans Ziel

Alles andere als frisch wirkten gestern die Ulmer Volleyballerinnen im Bundesliga-Spiel gegen Hamburg. Im zweiten Satz schien gar eine Niederlage ins Haus zu stehen. Doch das Team rappelte sich auf und brachte die Zähler mit 3:1 (25:21, 21:25, 25:20, 25:19) in Sicherheit.

Ein Trainingslager scheint nicht automatisch zu einer guten Form zu führen - zumindest nicht bei den Ulmer Volleyball-Damen. Vor einem Jahr hagelte es nach der Skifreizeit in Oberstdorf eine 2:3-Niederlage gegen Hamburg. Gegen das selbe Team hatte nun gestern der SSV Ulm Aliud Pharma wieder seine liebe Müh und Not. Zwar konnte mit 3:1 (25:21, 21:25, 25:20, 25:19) eine Wiederholung der Vorjahres-Pleite verhindert werden, doch überzeugt hat der Spitzenreiter gegen den Tabellen-Achten nicht.

Unter den rund 1200 Zuschauern in der Kuhberghalle kam so gut wie keine Stimmung auf: Uneinigkeiten in der Annahme, Probleme im Block, Fantasielosigkeit im Angriff. "Teilweise sehr träge und statisch", fasste Mannschaftsführerin Tanja Hart das Spiel hinterher zusammen. Zwar zog ihr Team gleich im ersten Satz auf 4:1 davon, doch dann landete der Ball immer häufiger im Netz, und gleichzeitig fand Hamburg immer öfter die Lücke im Ulmer Feld - das 4:5 war der erste Rückstand, der freilich nicht der letzte der Partie bleiben sollte. Hamburger Fehlern war es zu verdanken, dass der äußerst mäßige erste Satz dennoch Ulmer Beute wurde.

Aber die Norddeutschen lernten daraus und bestimmten von Beginn an den zweiten Durchgang. Zuspielerin Elena Keldibekova de Westreicher bediente Nationalspielerin Christina Benecke und das 17-jährige Nachwuchstalent Margarethe Kozuch so gut, dass den Ulmern nur so die Bälle um die Ohren pfiffen. Annahme-Chefin Elke Wijnhoven wirkte überfordert, Zuspielerin Tanja Hart ließ ihr gewohnt variantenreiches Spiel vermissen.

Ein kurzes, schnelles Zuspiel und Verena Veh donnerte den Ball ins Hamburger Feld - erst zu Beginn des dritten Satzes war eine Spur der Ulmer Qualität zu erkennen. Doch der TV Fischbek kämpfte sich wieder heran und überflügelte nach vier guten Aufschlägen die Ulmer mit 10:9. In dieser Phase bekamen die Zuschauer ein paar der wenigen, wirklich guten Ballwechsel zu sehen. Und endlich funktionierte auch der Angriff der Gastgeber wieder: Ob Sabrina Roß oder Alice Blom, gegen Ende der 85-minütigen Partie ließen die Ulmerinnen keinen Zweifel daran, dass sie die Tabellen-Führung behalten wollen.

"Mit der Zeit haben wir uns die Niederlage von Münster aus den Köpfen gespielt", meinte Saara Loikkanen. Auch ihren Kolleginnen war gestern ein langweiliger Sieg lieber als eine spielerisch schön anzusehende Niederlage. Denn der USC Münster hatte tags zuvor mit einem 3:2 in Schwerin vorgelegt. Nach dem gestrigen Erfolg bleibt alles beim Alten: Ulm liegt mit einem hauchdünnen Abstand vor den punktgleichen Münsteranern.

Dennis Kunz, der gestern in die Rolle des für eine Partie gesperrten Mathias Eichinger sprang, war jedenfalls zufrieden: "Die Mannschaft hat einen guten Job gemacht - schließlich haben wir gewonnen." Doch das Eis war nach dem Wintertrainingslager sehr dünn.

T. Zander

 

Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de  

Dienstag. 24. Februar 2004

Dritter Sieg in Folge der Roten Raben

Der Kampf um den begehrten sechsten Tabellenplatz bleibt nach wie vor spannend. Mit einem hart erkämpften 3:1-Sieg gegen den USC Braunschweig (26:24, 22:25, 25:21, 25:19) ziehen die Roten Raben Vilsbiburg mit dem Rangsechsten Schwerin und dem Fünften Suhl nach Punkten gleich.

Der JugendPool als Spielsponsor hatte nicht nur mit den Trampobrothers vom Moskauer Staatszirkus ein spektakuläres Rahmenprogramm geschaffen, sondern zusätzlich dazu beigetragen, dass der USC Braunschweig vor einer Saison-Rekordkulisse von 1330 Zuschauern in der Vilsbiburger Vilstalhalle gastierte. Ein großzügig aufgekauftes Kartenkontingent nämlich wurde an Jugendliche in Unternehmen und Vereinen verteilt. Im Mittelpunkt dieses großen Volleyball-Abends standen aber die Roten Raben. Das Team von Trainer Michael Schöps hatte es mit einem Aufsteiger zu tun, der sich einmal mehr in dieser Saison als sehr unangenehmer Gegner präsentierte.

"Braunschweig hat sehr gut gespielt und hätte hier durchaus gewinnen können", zollte ein sichtlich erleichterter Raben-Coach den Gästen Respekt. Schon im ersten Satz wussten die Niedersachsen die Fehler der Roten Raben, die wie schon in Berlin mit Iris Nachtmann an Stelle von Elena Kounova begannen, gnadenlos auszunutzen. Zwar führte Vilsbiburg zur zweiten technischen Ausgleich recht komfortabel mit 16:10, danach jedoch leisteten sich die Gastgeberinnen viele Aussetzer, die fast noch mit dem Satzverlust bestraft worden wären - 26:24. Den mussten die Raben dann im zweiten Satz verkraften (22:25), in dem es ihnen nicht gelang, den in dieser Phase spielstarken USC in den Griff zu bekommen. Zuspielerin Malin Ericsson und Diagonalangreiferin Katja Wühler hatten leider nicht ihren besten Tag erwischt. 

Vilsbiburger Höhen und Tiefen gab es im dritten Durchgang zu sehen. Vor allem mit guter Blockarbeit verschafften sich die Roten Raben einen 21:13-Vorsprung. Der Satzgewinn war damit allerdings längst nicht unter Dach und Fach. Der Spielfluss ging plötzlich völlig verloren, so dass die Gäste sogar auf 22:21 herankamen. Am Ende behielten aber die Vilsbiburgerinnen die Nerven und schlossen mit 25:21 ab. Nicht zuletzt einer an diesem Abend überragenden Bojana Marjanovic war es zu verdanken, dass auch der vierte Satz trotz eines 9:11-Rückstands an die Roten Raben ging.

Nun haben die Roten Raben die Eroberung eines Meisterrundenplatzes selbst in der Hand. Dazu ist allerdings am kommenden Samstag ein Sieg beim punktgleichen und derzeit bärenstarken VfB Suhl (zuletzt 3:0 in Dresden) Voraussetzung.

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Dienstag. 24. Februar 2004

Heißer Kampf um Plätze in der Meisterrunde

Suhl, Schwerin und Vilsbiburg punktgleich auf den Plätzen fünf bis sieben

Es geht spannend zu in der Bundesliga der Frauen. Und das nicht nur im Kampf um die Spitze, bei dem sich der SSV Ulm Aliud Pharma und der USC ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Auch, welche sechs Teams in der am 26. März beginnenden Meisterrunde spielen dürfen, ist offen. Derzeit sind der VfB Suhl als Fünfter (37:22 Sätze), der Schweriner SC als Sechster (39:25 Sätze) und die Roten Raben Vilsbiburg als Siebter (35:23 Sätze) mit jeweils 22:12 Punkten gleichauf.

Aber selbst der neue Dritter TSV Bayer Leverkusen und der Vierte Dresdner SC sind noch nicht sicher dabei. Beide haben zur Zeit 26:8 und 24:10 Punkte auf ihren Konten.

Während Ulm beim 3:1 (21, -21, 17, 19) über den TV Fischbek Hamburg wenig Probleme hatte (Fischbeks Manager Horst Lüders: "Wir hatten keinen Druck, mussten nicht gewinnen. Da hätte ich mir mehr Spielfreude bei den älteren Spielerinnen gewünscht."), tat sich Münster in Schwerin schwer. Das Team aus Mecklenburg-Vorpommern wehrte sich gegen den alten Rivalen redlich, hatte schließlich aber doch mit 2:3 (-15, 21, -18, 18, -12) das Nachsehen. "Ein paar Kleinigkeiten waren heute ausschlaggebend", analysierte Schwerins Trainer Tore Aleksandersen. Auf Münsteraner Seite freute sich Trainer Axel Büring riesig ("Einfach klasse. Deswegen liebe ich diesen Sport.") und schraubte die eigenen Ansprüche in die Höhe: "Wer sich in solch knappen Partien durchsetzt, kann Deutscher Meister werden. Wir sind ein Kandidat für den Titel. es gibt aber auch noch einige andere."

Im Kampf um den Einzug in die Meisterrunde fuhr Vilsbiburg einen wichtigen Sieg ein. Die Roten Raben gewannen zwar mit 3:1 (24, -22, 21, 19) über den USC Braunschweig, mussten sich diesen Sieg aber hart erkämpfen. "Braunschweig hat sehr gut gespielt und hätte hier durchaus gewinnen können", sagte Vilsbiburgs Trainer Mike Schöps.

Mit dem überraschend deutlichen 3:0-Erfolg (19, 21, 24) über Dresden kehrte Suhl in die Erfolgsspur und in die Top Six zurück. Allerdings hatten die Dresdnerinnen beste Chancen, jeden der drei Durchgänge für sich zu entscheiden. Im ersten Satz führte der DSC bereits mit 17:11. Dann kam auf Suhler Seite die Rumänin Natasa Loncar zum Aufschlag, setzte die Dresdner Annahme gewaltig unter Druck und verwandelte den Rückstand in einen 18:17-Vorsprung. Auch in Abschnitt zwei führte Dresden mit 10:7 und 16.14, geriet dann aber mit 16:20 ins Hintertreffen und konnte den Satzverlust nicht mehr abwenden. Auch im dritten Satz reichte die Führung von 17:14 und 23:21 nicht aus.

"Nach der erfolgreichen Aufholjagd der Suhlerinnen im ersten Satz haben wir das Selbstvertrauen verloren", sagte Dresdens Zuspielerin Beatrice Dömeland. Und Suhls Jane Hoffmann meinte: "Eigentlich hatten wir uns das schwerer vorgestellt. Umso glücklicher sind wir natürlich über diesen klaren Sieg."

cku

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Dienstag. 24. Februar 2004

SCC Berlin büßt Souveränität ein

Wenn man nicht wüsste, dass Berlin zu den Orten in Deutschland gehört, die absolute Narrenfreiheit genießen, könnte man meinen, die SCC-Volleyballer hätten sich ins jecke Treiben gestürzt. Denn ausgerechnet in der jetzt anstehenden wichtigsten Phase der Saison scheinen die Charlottenburger ihre gewohnte Souveränität, die sie bislang auszeichnete, einzubüßen. Zwar holte sich der SCC gestern dank eines 3:2-Kraftaktes über evivo Düren die Tabellenführung vom Verfolger VfB Friedrichshafen zurück. Doch am Freitag gab es bei den Häflern beim glatten 0:3 (17, 18, 18) eine echte Volleyball-Lehrstunde.

Und auch Trainer Mirko Culic scheint sich langsam Sorgen zu machen. "Einige Spieler sind nach der Doppelbelastung mit Champions-League und Bundesliga doch sehr müde, das konnte ich schon im Training beobachten. Wir spielen derzeit nicht unser bestes Volleyball."

111:109 Punkte standen am Ende gegen Düren im Spielbogen - eine Partie, die immer auf des Messers Schneide stand und eigentlich keinen Sieger verdient hatte. "Wir waren absolut ebenbürtig", freute sich Dürens Trainer Bernd Werscheck später. "Der einzige Unterschied lag im Aufschlag, da war der SCC ein Quentchen stärker. Am Ende siegte der Glücklichere."

Beim 3:2 (23, -23, 23, -23, 13)-Erfolg des SCC konnten die Dürener im Tiebreak selbst einen 4:8- und 6:10-Rückstand noch egalisieren, hatten aber in der Schlussphase etwas Pech.

Ganz anders als in der Hauptstadt erlebten die Werscheck-Schützlinge am Freitag beim 3:0 (15, 22, 23) gegen MAOAM Mendig einen "sehr ruhigen und entspannten Abend." Mendig unterliefen einfach zu viele vermeidbare Fehler, um die konzentriert und aggressiv aufspielenden Dürener ernsthaft in Gefahr bringen zu können. "Ich bin sehr zufrieden mit unseren Leistungen", freute sich Bernd Werscheck auch einen Tag nach der Niederlage in Berlin. Sprach's - und tauchte mit seinen beiden Kindern im Dürener Rosenmontagszug unter.

Auch ein paar Kilometer weiter in Wuppertal herrschte ausgelassene Stimmung - nach dem überraschenden 3:2-Erfolg über den Spitzenreiter VfB Friedrichshafen, der die Negativ-Serie von vier Niederlagen in Folge beendete. "Gegen Friedrichshafen sind wir eigentlich immer gut aufgelegt", freute sich Trainer Mark Lebedew über ein nahezu fehlerfreies Spiel seiner Schützlinge, die vor allem in der Feldabwehr und im Angriff glänzten.

Da konnte man auch die 1:3-Pleite am Freitag in Unterhaching und den Ausfall von Kapitän Markus Nitsche verschmerzen.

Bewegung gibt es in der Top-Ligarunde aber nicht nur bei den beiden Spitzenteams: Hinter dem Dritten evivo Düren liefern sich Unterhaching, Wuppertal und Mendig, das sich am Sonntag beim 3:0 (20, 19, 20) über Unterhaching gut erholt zeigte, ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

In der Ligarunde hat der VV Leipzig mit zwei Siegen einmal mehr seine Vormachtstellung untermauert und den Klassenerhalt wohl endgültig gesichert. Auch das heiße Duell bei den Volley Dogs entwickelte sich letztendlich zu einer einseitigen Angelegenheit: Mit 3:0 (23, 19, 19) entführten die Sachsen, die eine geschlossene Mannschaftsleistung boten, beide Punkte. "Ich hatte eigentlich mehr erwartet von den Berlinern", betonte VVL-Coach Zoran Nikolic. Aber wieder einmal kamen die Leipziger Stärken zum Tragen: Harte Aufschläge und gut organisierte Blockarbeit. Die Flughunde machten es ihrem Gegner aber auch einfach: Weil die Annahme nicht stand, blieb Zuspieler Dörendahl meist nur die Alternative hoch über Außen.

Etwas schwerer hatte es der VV Leipzig da schon beim 3:1 (-23, 21, 18, 23) gegen die SG Eltmann. Nach dem Zuspielerwechsel von Duric für Kvesic nach verlorenem Auftaktsatz lief es aber runder. Vor allem Haroldas Cyvas konnte sich im Angriff mit 25 Punkten auszeichnen. Doch auch die Volley Dogs (3:1 gegen Bad Saulgau), Eltmann (3:2 gegen Markranstädt) und Bad Saulgau (3:0 über Essen) waren am Wochenende zumindest einmal siegreich.
Mit Michael Mücke auf der Trainerbank darf sich auch Schlusslicht VC Markranstädt nach vielen Wochen endlich wieder einmal über einen Sieg freuen: Dank des 3:1 (-22, 16, 18, 19)-Erfolges über Mitaufsteiger VV Humann Essen gab die Mücke-Sechs die Rote Laterne an die Westdeutschen ab. Auch am Freitag sah man beim unglücklichen 2:3 in Eltmann endlich wieder einen spielstarken VCM.

Doch die Euphorie von Ende Januar, als man noch auf den Klassenerhalt hoffte, ist längst verflogen. Sich nur nicht als Tabellenletzter aus der Liga zu verabschieden heißt nun die Losung auf der Homepage...

Christian Schyma

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Dienstag. 24. Februar 2004

Stars trainieren für Olympia: Dieckmann/Reckermann

In unserer neuen Serie wollen wir euch die Trainingsmethoden der deutschen Beach-Volleyball Stars im olympischen Jahr einmal näher vorstellen. Mit großem Aufwand trainieren die Topteams in wärmeren Gefilden, um bestens für die Saison 2004 vorbereitet zu sein. In dieser Folge berichtet das deutsche Topduo Markus Dieckmann und Jonas Reckermann über den ganz normalen Trainingsalltag und über die Chancen, im Sommer nach Athen zu fahren.

Wo und mit welchen Teams wird trainiert

·  28. Dezember bis 26. Januar: Trainingslager Australien (Sydney, Adelaide, Brisbane, Surfers Paradise) (mit Teams Schacht/Slack und Prosser/Williams) 
·  27. Januar bis 09. Februar: Training in der Beachhalle in Düsseldorf (mit Julius Brink, Drazen Slacanin, Maarten Lammens, Martin Kern, Matthias Karger) 
·  10./11. Februar: Training in Amsterdam mit den Niederländern Mulder/Kogel, Max Backer 
·  12. bis 21. Februar: Training in der Beachhalle in Düsseldorf (J. Brink, D. Slacanin,M. Lammens, M. Kern, M. Karger) 
·  22. Februar bis 16. März: Trainingslager in Rio de Janeiro (Laciga/Laciga, Kobel/Heuscher) 
·  29. März bis 9. April: Training in Beachhalle in Düsseldorf 
·  10. – 22. April: Trainingslager in Rom mit Berger/Doppler (AUT) 
·  ab 23. April: Training in Köln auf der Playa und Fortsetzung der Turnierserien

Wie sieht eine ganz normale Woche im Trainingslager aus

·  Montag: 9 - 11 Uhr Balltraining, 15 - 17 Uhr Krafttraining 
·  Dienstag: 9 - 10 Uhr Einheit ohne Sprünge, 15 - 17 Uhr Balltraining 
·  Mittwoch: 8 - 8.45 Uhr Ausdauer, 15 - 17 Uhr Balltraining 
·  Donnerstag: 11 - 13 Uhr Balltraining, 15 - 16 Uhr Physiotherapie/Massage 
·  Freitag: 9 - 11 Uhr Krafttraining, 15 – 17 Uhr Balltraining 
·  Samstag: 9 - 10.30 Uhr 1. Trainingsspiel, 14 - 15.30 2. Trainingsspiel 
·  Sonntag: Regenerationslauf, evtl. Massage

Taktische Vorbereitung auf die Saison

Eine gegnerorientierte Taktikvorbereitung gibt es in der wettkampffreien Zeit nicht wirklich. Allerdings basteln wir natürlich mit unserem Trainer, Jürgen Wagner, an Details im taktischen Bereich. Dies können taktische Varianten im Aufschlag und/oder Angriff sein, oder auch verschiedene Möglichkeiten des Abwehrverhaltens.

Technische Übungen

Führen wir eine neue Angriffsvariante ein, dann hat das insbesondere eine hohe Anzahl an Zuspielwiederholungen zur Konsequenz. Diese Übungen können in verschiedensten Formen ausgeführt werden: mit/ohne Angriff, angeworfene Bälle, Zuspiel nach Annahme, Zuspiel aus Punktballsituation usw.

Turniere im Jahr 2004

Unser exakter Turnierplan steht noch nicht ganz, allerdings werden wir so gut wie alle World-Tour-Turniere spielen und an den übrigen Wochenenden bei den deutschen Turnieren starten. Außerdem spielen wir Mitte Mai das CEV-Turnier im italienischen Pescara. Den absoluten Höhepunkt stellen natürlich die Olympischen Spiele dar (Derzeit sieht es mit der Teilnahme ganz gut aus), außerdem stehen die EM und DM in Timmendorf auf dem Programm.

Chancen, nach eigenen Aussagen, zu den Olympischen Spielen zu fahren

Wir haben nach dem sehr erfolgreichen Jahr 2003 natürlich eine sehr gute Ausgangsposition und haben einen recht deutlichen Punktevorsprung. Man darf sich natürlich nicht zu sicher sein, weil rein rechnerisch noch alles möglich ist, aber ich glaube fest an unsere Teilnahme, zumal wir auch und gerade in dieser Saison wieder Topplatzierungen erreichen möchten.

 

Deutschland - Berliner Morgenpost 

Dienstag. 24. Februar 2004

Spiel gewonnen, Sicherheit verloren

Volleyball-Meister SCC siegt mühevoll über Düren und ist mit Friedrichshafens Hilfe wieder Erster

Marco Liefke sieht nicht wie ein Sieger aus. Er wirkt unzufrieden, und dies liegt weniger daran, dass er sich seine Trainingsklamotten in der Halle zusammensuchen muss. Vielmehr haben ihm die zwei Stunden vorher aufs Gemüt geschlagen. 3:2 (25:23, 23:25, 25:23, 23:25, 15:12) hat der SC Charlottenburg in der Volleyball-Bundesliga gegen den Tabellen-Dritten evivo Düren gewonnen, "aber wir hätten auch 0:3 verlieren können", kritisiert Liefke. 

Zumindest kämpferisch überzeugte der deutsche Meister. Aber auch die Tatsache, dass Bayer Wuppertal den VfB Friedrichshafen in fünf Sätzen überraschend bezwingen konnte und der SCC wieder Tabellenführer ist, heitert den Nationalspieler nicht so recht auf. "Natürlich freut mich das, aber bei uns läuft es nicht mehr rund." Manager Kaweh Niroomand sieht es ähnlich. "Die spielerische Leistung sollte man heute lieber nicht kommentieren", meinte Niroomand, der während der Partie mehrmals die Hände fassungslos vor das Gesicht schlug.

23:20 führten die Gastgeber im vierten Satz, noch vor einigen Wochen hätten sie den Sieg dann locker nach Hause geschaukelt. Doch gestern machte Düren fünf Punkte in Folge. Die Sicherheit ist weg beim SCC, spätestens seit dem knapp verlorenen Pokalfinale. "Wir machen in allen Mannschaftsteilen zu viele Fehler", bemängelt Libero Nisse Huttunen. Nach vielen englischen Wochen wirkt der Meister überspielt, "wir kommen ja kaum noch zum Trainieren", sagt Liefke.

Zudem bleibt den Berlinern das Verletzungspech treu, besonders Außenangreifer Sebastian Prüsener. Erst fehlte er wochenlang wegen einer Sprunggelenks-Verletzung, jetzt mit einer Angina. "Das Jahr kann eigentlich nur noch besser werden", hofft Prüsener. Als die Kollegen gestern in den Auszeiten beisammen standen, musste er sich die Zeit damit vertreiben, Bälle auf den Basketballkorb zu werfen.

Trainer Mirko Culic, der nach der deutlichen Niederlage am Freitag in Friedrichshafen viele Einzelgespräche geführt hatte, konnte dem hart erkämpften Erfolg am meisten abgewinnen: "Heute haben wir durch unseren Kampfgeist gesiegt." Eine Regenerationspause wäre dringend nötig, doch schon übermorgen kommt der TSV Unterhaching in die Sömmeringhalle.

Die Volley Dogs feierten derweil einen 3:1-Erfolg beim TSV Bad Saulgau und festigten in der Ligarunde ihren zweiten Rang.

Sebastian Schlichting

 

Norddeutschland - Ahrensburger Zeitung 

Dienstag. 24. Februar 2004

OSV-Reserve schafft Regionalliga-Aufstieg

Oststeinbek - Geschafft: Nach dem 3:0 über TuRa Harksheide steht die zweite Volleyball-Mannschaft des Oststeinbeker SV als Regionalliga-Aufsteiger fest. "Wir werden jetzt noch besser Talente fördern können", sagt Rüdiger Barth, Manager des Zweitbundesliga-Clubs. 

Denn klar ist: Im 14-köpfigen Aufgebot der OSV-Reserve werden einige Plätze für Nachwuchskräfte frei. Künftig wollen Chefcoach Bernd Schlesinger und Kay Lühr, Trainer des Verbandsliga-Meisters, eng zusammenarbeiten. Für Jörn Schneider war es übrigens schon der neunte Aufstieg seiner Karriere.

masch

 

Deutschland - www.yahoo.de  

Dienstag. 24. Februar 2004

Walsh/May im Eiltempo zum Queens of the Beach Titel

Im direkten Vergleich zwischen den beiden Beach-Volleyball Großmächten USA und Brasilien hatten in diesem Jahr die Nordamerikaner die Nase vorn. Nach Blanton/Nygaard konnten auch Kerri Walsh und Misty May im Country vs Country Match gewinnen. In nur 41 Minuten bezwangen die amtierenden Weltmeisterinnen und Mitfavoritinnen auf olympisches Gold ihre brasilianischen Gegnerinnen Vanilda dos Santos Leão und Gerusa da Costa Ferreira (Queens of the Beach in Südamerika) locker mit 21:07 und 21:16. 

"Sie haben im ersten Satz gar nicht angefangen zu spielen", kommentierte Kerri Walsh den nervösen Beginn der Brasilianerinnen vor 1.500 Zuschauern. Zwar konnten sich die Südamerikanerinnen im zweiten Durchgang noch steigern, doch den Sieg gaben die routinierten US-Girls nicht mehr aus den Händen.

Eine Woche zuvor konnte Olympiasieger Dain Blanton mit Partner Jeff Nygaard die brasilianischen WeltmeisterEmanuel/Ricardo in drei Sätzen bezwingen

 

Deutschland - www.volleyballer.de  

Dienstag. 24. Februar 2004

Licht und Schatten beim TSV Unterhaching

Es ist schon verrückt, was sich derzeit in der Top-Ligarunde der 1.Volleyball-Bundesliga abspielt. Da putzt Friedrichshafen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer SCC Berlin in drei Sätzen und muss sich dann am Sonntag mit 3:2 gegen die Mannschaft aus Wuppertal geschlagen geben, die zuvor vier Spiele in Folge verloren hatte.

Und auch beim TSV Unterhaching wird es nicht langweilig. Am Freitag noch grandios die Wuppertaler mit 3:1 bezwungen, folgte am Sonntag nun eine bittere Niederlage gegen MAOAM Mendig.

Mit einem deutlichen 0:3 (20:25, 19:25, 20:25) verabschiedete sich die Mannschaft von Mihai Paduretu aus der Großsporthalle und musste so selbst schmerzlich erfahren, wie ausgeglichen das Feld der besten Sechs in der Bundesliga zur Zeit ist. „Mendig hat heute klar besser aufgeschlagen und verdient mit 3:0 gewonnen“, so der Hachinger Coach. Mit insgesamt 14 verschlagenen Angaben, deckte er dabei das größte Problem seiner Schützlinge an diesem Tag auf.

Aber der TSV muss jetzt weiter nach vorne schauen. Noch steht die Mannschaft auf dem vierten Tabellenplatz und es sind immerhin noch sieben Spiele bis zu den Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft. Am Mittwoch geht es gegen den Meister aus Berlin und am Sonntag dann zu hause das Spitzenspiel gegen den VfB Friedrichshafen (Spielbeginn um 15:30 Uhr). Und vielleicht sind es ja dann wieder die Hachinger, die für den nächsten Überraschungssieg in der Top-Ligarunde sorgen können.

Andreas Bergmann

 

Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten 

Dienstag. 24. Februar 2004

TVF verliert beim Spitzenreiter

Harburg (nik). Mit einem Auswärtssieg beim Bundesliga-Spitzenreiter hätte vor dem Spiel des TV Fischbek Hamburg in Ulm wohl nur die kühnsten Optimisten gerechnet. So war es wenig überraschend, dass die Volleyballerinnen des TVF mit 1:3 (21:25, 25:21, 25:20, 25:19) unterlagen, doch Manager Horst Lüders meinte dennoch: "Wir hätten uns besser verkaufen können."

Dabei waren weniger die jungen Spielerinnen angesprochen. Margarethe Kozuch, Johanna Barg und Kerstin Ahlke präsentierten sich in starker Form. "Aber die Altgedienten haben nicht genug aus sich herausgeholt", so Lüders. So hatten Zuspielerin Elena Keldibekova de Westreicher und Außenangreiferin Lidiya Shumakova nicht ihren besten Tag erwischt. Positiv: Nach ihrem Muskelfaserriss reichte es für Spielertrainerin Marina Cukseeva immerhin schon wieder zu einem Kurzeinsatz.

 

Hamburg - Hamburger Morgenpost 

Dienstag. 24. Februar 2004

Keiner entführt das MOPO-Team!

Die laufende Kommissarin: Meike Frie ist der »Special-Marathoni« vom LKA

Das Jahreshoroskop für 2004 ist "schuld" daran, dass Meike Frie jetzt mit dem MOPO-Marathon-Team wie eine Besessene für die 42 Kilometer am 18. April trainiert. Im Dezember stand es geschrieben: "In 2004 stellen Sie sich zusammen mit anderen einer großen Herausforderung." Gelesen und bei der MOPO beworben - der Marathon soll es sein, und da macht Meike (40) keine halben Sachen. Das Marathon-Training hat die Power-Frau noch zwischen Basketball, Inlinehockey, Skaten und Beachvolleyball gepackt.

Doch schon jetzt sind Meike die 30-Minuten-Einheiten "ein bisschen wenig". Aber die Sportverrückte, weiß, dass man einen Marathon nicht mal eben so laufen kann. "Ich bin ja schon fünf Mal beim Hamburg Marathon ins Ziel gekommen - allerdings immer auf Skates", sagt Meike und konnte sich bisher überhaupt nicht vorstellen, die lange Strecke "zu Fuß" zurückzulegen.

Das sieht nach den ersten langen Läufen über zwei Stunden aber schon anders aus. "Jetzt denke ich, dass es gehen könnte, auch wenn kein Ball dabei ist ..." Denn eigentlich schlägt ihr Herz rund um die Uhr für Beachvolleyball. Dass Hamburg immer noch keine eigene Halle hat, nervt Meike ziemlich.

Zum Glück lässt ihr Job als Kommissarin beim Landeskriminalamt ihr noch genügend Zeit, in die Halle nach Bordesholm zu fahren. Die "Leiterin der Verhandlungsgruppe" ist bei Erpressungen, Geiselnahmen und Flugzeugentführungen im Einsatz. Die gibt es zum Glück nicht jeden Tag und so ist Meike mit der Aus- und Fortbildung von Kollegen beschäftigt und hat dann geregelte Arbeitszeiten, und das MOPO-Marathon-Team kann wohl sicher sein, dass es beim Marathon nicht entführt wird ...

Nils Weber, Jens Friesendorff

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Dienstag. 24. Februar 2004

Beim VVH glaubt niemand an Rettung

Erstliga-Abstieg der Humänner ist so gut wie besiegelt. Trotzdem guter Dinge.

Den Coup vom ersten Saisonspieltag konnte der VV Humann in der Deutschen Volleyball Liga nicht wiederholen. Beim VC Markranstädt unterlagen die Essener mit 1:3 (25:22, 16:25, 18:25, 19:25). Die Ostdeutschen haben damit nach Punkten und Sätzen mit dem VVH gleichgezogen. Am letzten Spieltag haben die Humänner auf heimischem Parkett aber noch die Chance, mit dem zweiten Sieg gegen die Sachsen nicht als Träger der Roten Laterne den Gang zurück in die Zweite Bundesliga antreten zu müssen. Dass der Verbleib in der Eliteliga noch gelingt, glaubt bei den Realisten in Steele niemand mehr.

Saison mit Sieg und Party beenden

In Markranstädt hatten die Humänner nach den zuletzt doch deprimierenden Spielen immerhin wieder zu besserer Form gefunden. Das Spiel war eine wirkliche Abwehrschlacht und die Zuschauer bekamen viele lange Ballwechsel zu sehen.

Im ersten Durchgang waren die Kontrahenten lange gleichwertig, ehe Stephan Kern mit einer Aufschlagserie die Entscheidung erzwang. Der Routinier zeigte überhaupt nach längerer Zeit wieder eine starke Partie und ist auf dem Weg zu alter Stärke. Im zweiten Satz konnten die Männer von Trainer Peter Bach nur bis zum 13:13 mithalten, wurden dann selber von einer Serie der Hausherren kalt erwischt, so dass der VCM ausgleichen konnte.

Im dritten Satz war die Entscheidung früh gefallen. Die langen Ballwechsel gingen nun fast ausnahmslos an die Gastgeber. Das nötige Glück war nicht mit den Humännern. Doch die Steelenser rappelten sich noch einmal auf. Im vierten Satz gelang es Fischer, Schieck und Co. oft, schnell den Punkt zu erzwingen, während Markranstädt immer mehrere Versuche brauchte, um den Ball auf den Boden zu bringen. Die eigene 16:13-Führung wurden dann jedoch durch einige unnötige Punktverluste in einen 18:21-Rückstand gedreht. Damit hatten die Sachsen den Widerstand des VV Humann gebrochen.

Mannschaftskapitän Frank Fischer war trotz der Niederlage guter Dinge: "Wir wollen die Saison so beenden, wie wir sie begonnen haben. Mit einem Sieg gegen Markranstädt und einer Party."

(stebl)

 

Deutschland - Sächsische Zeitung 

Dienstag. 24. Februar 2004

Kurz und schmerzvoll – ein Arbeitstag zum Vergessen

Die geplante Revanche wird zur bitteren Niederlage

Warum bin ich heute nur aufgestanden? Eine Frage, die fast jedem schon einmal durch den Kopf gegangen ist. Wirklich alles, was einem zwischen die Finger kommt, geht schief. Und am Ende eines hoffnungsvoll begonnenen Tages steht schließlich ein durch und durch ernüchterndes Ergebnis. Dennoch – ein verkorkster Tag bringt nicht gleich das ganze Saisonziel Wanken. So schmerzt die samstägliche 0:3-Klatsche gegen Aufsteiger Suhl zwar kein Stück weniger, sie soll aber - wenn es nach DSC-Trainer Arnd Ludwig geht - noch lange kein Wegweiser für die kommenden Spiele sein.  

Nach 76 Minuten hatte das Schrecken ein Ende. Die geplante Revanche für die 1:3-Hinspielniederlage gegen den VfB Suhl ging gründlich daneben und gipfelte stattdessen in einer schmerzlichen 0:3-Klatsche (19:25; 21:25; 24:26). „Es ging einfach alles schief. Bis Mitte des ersten Satzes waren wir gut dabei, führten sogar mit 17:11. Dann riss der Faden und eine Vielzahl von Fehlern drehte das komplette Match“, bemängelt DSC-Trainer Arnd Ludwig. Eine ganze Aufschlagserie der Serbin Natasa Loncar – nur einer von sechs ausländischen Neuzugängen der Suhlerinnen - ließ die Annahme der Dresdnerinnen regelrecht zusammenbrechen. Erst beim Stand von 17:18 erzwangen die Spielerinnen um Kerstin Tzscherlich und Christin Guhr wieder das eigene Aufschlagrecht. Leider zu spät. Die Gäste ließen sich nach diesem Lauf nicht mehr beirren, rangen die aufkommenden Dresdnerinnen letztendlich auch im entscheidenden dritten Satz mit der nötigen Nervenstärke nieder. Eine geschlagener und leicht verunsicherter Dresdner SC blieb in eigener Halle und vor 1721 enttäuschten Zuschauern zurück.  

 „Ich hab keine richtige Ahnung, was da passiert ist. Ich hoffe die Video-Auswertung am Montag wird es uns zeigen. Eins ist aber sicher, wir sollten dieses Spiel besser schnell vergessen“, sagt Christin Guhr. Dabei hatte sich die Namensgeberin dieses wichtigen Spieltages mit ihren Mannschaftskolleginnen doch so viel vorgenommen. „Wir wollten vor vollem Haus und mit der Unterstützung unserer Fans den Sieg erzwingen. Das ging gründlich daneben. In den nächsten Begegnungen sieht es da aber sicher schon wieder vollkommen anders aus. Schließlich haben wir noch nie ein solches ,Scheiß-Spiel´ wiederholt.“ Selbst Arnd Ludwig kann seinem Brandenburger Schützling in diesem Punkt nur zustimmen. „In der Hinrunde sind wir auch über Suhl gestolpert. Danach haben wir uns aber direkt gefangen und zwei gute Spiele mit überzeugenden Siegen abgeliefert.“  

Ob sich dieser Erfolg wiederholen lässt, bleibt allerdings abzuwarten. Mit Münster wartet nun ein Gegner auf den Dresdner SC, der es durchaus in sich hat. Erst besiegten die Spielerinnen um Trainer Axel Büring Tabellenführer Ulm und nun auch den bislang Fünften im Meisterschaftsrennen Schwerin. „An der Spitze geht es wirklich eng zur Sache. Die ersten sechs Mannschaften trennen gerade einmal sechs Punkte. Jeder kann hier gegen jeden gewinnen. Klare Favoriten gibt es da nicht“, ist sich Ludwig sicher. Und mit dieser Gewissheit blicken die sächsischen Bundesligisten in eine unvorhersehbare Zukunft. Das klare Ziel ist und bleibt die Teilnahme an der diesjährigen Endrunde. Ein sechster Platz ist somit die Mindestanforderung. Wozu die Dresdner Frauen wirklich fähig sind, müssen sie nun in kommenden Wochen beweisen. 

Eins ist dabei für Arnd Ludwig allerdings klar: „Schlechter als im Spiel gegen Suhl, geht es nicht.“ Der Trend kann also nur klar nach oben zeigen.

 

Deutschland - Lippische Landes-Zeitung 

Dienstag. 24. Februar 2004

Detmold: An sich selbst gescheitert

Münster. Auf den harten Boden der Tatsachen wurde Damenvolleyball-Zweitbundesligist Detmolder TV bei der 0:3(25:19, 25:15, 25:22)-Niederlage gegen den USC Münster II geholt. Nichts war es mit dem dritten Erfolg in Serie für den TV, statt dessen die Erkenntnis, dass ohne stabile Annahme und daraus meist resultierendem unpräzisen Zuspiel nichts läuft in der Liga.

Warum aber nun Annahme und auch Abwehr, beim Spiel gegen Parchim noch bestens intakt, nicht lief, konnten die enttäuschten Lipperinnen sich selbst nicht erklären.

Der erste Durchgang hielt das Pourie-Team gegen den USC lange Zeit offen, doch nach dem 16:16 schlichen sich die Fehler ein. Hier ein ungenaues Zuspiel, da ein Abstimmungsfehler in der Abwehr. Münster wurde stark gemacht und spielte routiniert den Satz zu Ende. Die Spielerinnen des TV wirkten ratlos. Eine Besserung der Leistung im zweiten Durchgang musste her. Doch das Gegenteil folgte. Die Aktionen waren allesamt zu verkrampft. Man wollte, konnte aber nicht. Ausgangspunkt des 15:25-Debakels war die Überforderung in der Annahme. Zugegeben: Münster servierte gefährlich, doch es hätte an guten Pässen wesentlich mehr präzise nach vorne kommen müssen, um Zuspielerin Patricia Nubi die Möglichkeit zu geben, ihre Angreiferinnen besser in Szene zu setzen. 

Im dritten Satz versuchte die Lipperinnen noch einmal, dem Spiel die Wende zu geben. Ähnlich dem ersten Satz setzte sich keine Mannschaft deutlich ab. Doch der TV verstand es nicht, seine Chancen zu nutzen. Denn wieder gab es einmal eine leichtfertig verschlagene Aufgabe, einen Patzer bei einem leicht abzuwehrenden Angriffsball oder einen Stellungsfehler in der Abwehr. Der USC nahm die Gastgeschenke dankend an. 

Letztlich scheiterte der TV Detmold jedoch nicht an einem überstarken Gegner, sondern - und das ist das Bittere - an sich selbst.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel