Mo, 17.10. - So, 23.10.2005

VCN: Doppeltes Duell mit dem ETV
TV Fischbek 3:0
Adrion wischt und wirbt bei Oststeinbek
Cowboys wollen Düren heißen Tanz liefern
TV Fischbek vor Heimdebüt
Oststeinbek erwartet den Vizemeister
Benecke: "Peking 2008 reizt mich!"
Für Cowboys steht Lernprozeß im Vordergrund
Der Ober-Cowboy arbeitet am Wunder Klassenerhalt
Der OSV reaktiviert Zuspieler Neufeld
Platz 5 bzw. 6 beim Bundespokal
Baggern total am Wochenende
Kompromiss bei der Sportstätten-Nutzung
WiWa Hamburg: Mit dem Rücken zur Wand
Beim VCN ist alles in Butter
3:2! Fischbek startet mit Sieg
"Ich habe überall blaue Flecken!"
Cowboys ohne Rhythmus gegen SCC Berlin
SCC feiert dritten Sieg im dritten Spiel
Fischbeker Überraschungssieg
Oststeinbek verliert wieder 0:3
Fehlstart: VfB 91 Suhl 2:3 gegen Hamburg

 

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Samstag, 22. Oktober 2005

    www.abendblatt.de 

VCN: Doppeltes Duell mit dem ETV

NORDERSTEDT - Das wird ein unbequemer Gegner sein", ahnt Thomas Broscheit, der Co-Trainer der Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt vor dem Heimspiel gegen den punktgleichen Eimsbütteler TV am heutigen Sonnabend (18 Uhr). Wollen die Norderstedterinnen ihrem Anspruch gerecht werden, ein Spitzenteam zu sein, sollte der ETV nicht zum Stolperstein werden. Immerhin kann Spielertrainerin Marina Cukseeva auf ihren kompletten Kader vertrauen, auch ihre Tochter Natalia (zuletzt beim Jugend-Bundespokal) steht wieder zur Verfügung. 

Während die Norderstedter Frauen in der Moorbekhalle als Favorit ins Spiel gehen, steht das zur selben Zeit auf der anderen Hallenhälfte auszutragende Männer-Regionalligaspiel beider Vereine unter gänzlich umgekehrten Voraussetzungen. Aber: "Von den oberen Teams kann zurzeit jeder jeden schlagen", sagt VCN-Trainer Andreas Meinken.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Samstag, 22. Oktober 2005

    www.abendblatt.de 

TV Fischbek 3:0

HAMBURG - Die Bundesliga-Volleyballerinnen des TV Fischbek haben auch ihr zweites Saisonspiel gewonnen. Vor 800 Zuschauern besiegten sie Bayer Leverkusen dank guter Abwehr 3:0 (25:19, 25:23, 25:20). Stark im Angriff: Margarethe Kozuch (18) und Joana Nemtanu (16).

Trainer Helmut von Soosten: "In dieser Form schaffen wir die Endrunde der besten sechs." Am Sonntag kommt Wiesbaden (15 Uhr, Neumoorstück), das Suhl mit 3:0 schlug.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Samstag, 22. Oktober 2005

    www.abendblatt.de

Adrion wischt und wirbt bei Oststeinbek

Der verletzte St.-Pauli-Spieler Benjamin Adrion hilft am Sonnabend (20 Uhr, Rüterstraße) als Wischer Bundesligaaufsteiger Oststeinbeker SV gegen Vizemeister Düren. Adrion wirbt für seine Stiftung "Viva con agua de Sankt Pauli", die auf Kuba gegen den Trinkwasser-Mangel in Schulen und Kindergarten arbeiten will.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 21. Oktober 2005

     

Cowboys wollen Düren heißen Tanz liefern

Den nächsten Gegner beim Bier in der Premiere-Sportsbar studieren – das war ein Novum für die Ostbek Cowboys. „Sehr praktisch“, sagt Jan Schneider, Abteilungschef des Oststeinbeker SV, „jetzt kennen wir jeden Dürener mit dem zweiten Vornamen.“

Evivo Düren, der deutsche Vizemeister, verlor zwar am Dienstag beim italienischen Titelträger Treviso in der Champions League mit 2:3, „aber es war ein starkes Spiel, Düren hat den deutschen Volleyball toll vertreten. Schade, dass sie kurz vor dem Sieg ein bisschen die Nerven verloren haben“. Björn Domroese aber, Spieler der Ostbek Cowboys, hatte sich etwas anderes vorgenommen. „Wir wollen unseren Fans am Samstag ein geiles Spiel liefern“, sagt Domroese lächelnd, „das ist das einzige, was mich beschäftigt.“

Düren stand in Treviso kurz vor der Sensation, kurz vor einem fulminanten 3:0 beim ruhmreichen Großklub - dann aber schien der letzte Glaube an den Sieg zu fehlen. In der Bundesliga jedoch gab sich evivo bislang keine Blöße. Als klarer Favorit reist nun wiederum das Team von Trainer Bernd Werscheck gen Hamburgs Wilden Osten, gegen den Neuling fürchtet man am Samstag (20 Uhr) wohl vor allem die leidenschaftlichen Fans in der Wandsbeker Sporthalle.

„Wir hoffen, dass es wieder so voll wird wie gegen Friedrichshafen“, sagt Cowboys-Bernd Schlesinger, „es war eine einmalige Atmosphäre, und ich kann mir schon vorstellen, dass auch mal ein Spitzenteam es mit den Nerven bekommt, wenn unsere Zuschauer weiter so Gas geben.“ Sportlich scheinen die Gewichte allerdings erneut ungleich verteilt: Bei den Gästen laufen gleich eine Handvoll international renommierter Spieler auf, darunter der mächtige Angreifer Heriberto Quero aus Venezuela und der Sonnyboy Till Lieber, deutscher National-Libero. „Eigentlich können wir so ein hochkarätiges Team nicht knacken“, sagt Schlesinger, „aber das darf auch nicht der Maßstab sein. Wir wollen so gut spielen, wie wir dies können, dann wird´s interessant. In Berlin gelang uns dies zu selten, gegen Friedrichshafen war das in Ordnung.“

Gerne hat der OSV-Coach vernommen, dass ihm Sebastian Neufeld wieder zur Verfügung steht, der Stamm-Zuspieler des Aufstiegsjahrs, der sich nach der Verletzung von Stefan Haarmeyer nun doch bereit erklärt hat, in der 1. Bundesliga aufzulaufen, trotz seiner strapaziösen Ausbildung. Von Neufeld dürfte auch Timo Timpe profitieren, der etatmäßige Regisseur, auf dem nun nicht mehr die ganze Last des Spielaufbaus lasten wird. Timpe hatte die Cowboys in Rüsselsheim auf beeindruckende Weise zum spektakulären Sieg geführt, an diese Leistung will er anknüpfen. Wieder mit von der Partie wird Mittelblocker Stefan Trienen sein, zuletzt in Berlin als ruhender Pol schmerzlich vermisst. Allerdings konnten unter der Woche Mirko Suhren und Patrick Stellmann wegen grippalen Infekten kaum trainieren, ihr Einsatz scheint fraglich. „Aber wir brauchen ihre Dynamik“, sagt Jan Schneider, „die beiden sind in Bestform aus dem Stamm nicht wegzudenken.“

Bei den OSV-Verantwortlichen freut man sich auf einen erneuten Festtag, nur zehn Tage nach dem viel beachteten Saisondebüt gegen den deutschen Meister. „Wir wollen uns in Hamburg etablieren als das andere Erstligateam, als ein Team mit großem Herzen, großer Leidenschaft, großer Leidensfähigkeit“, sagt Schneider. „Und wir glauben weiter an Wunder. Düren wird zwar ziemlich schlagkräftige Argumente haben, aber das einzig Wichtige für uns bleibt, dass sich unsere Jungs den Arsch aufreißen. Solange der Einsatz weiterhin so stimmt, läuft für uns die 1. Liga optimal. Wir dürfen nicht den Fehler machen und verzweifeln, wenn wir gegen Top-Teams klar verlieren. Wir wussten ja, dass das kommen würde. Ich sehe das ganz gelassen, das Schlimmste haben wir in der Vorrunde schon überstanden. Und mal sehen, ob Düren so unerschütterlich ist wie Friedrichshafen. Vor 1800 rasselnden und brüllenden Leuten zu spielen ist eine Erfahrung für sich.“

Und wie geht das Björn Domroese? „Das Gefühl vom ersten Heimspiel ist immer noch da, das war unglaublich. Alle Cowboys freuen sich irre auf dieses Match.“ Nicht nur die Cowboys, Jungs, nicht nur die.

Benny Adrion (FC St. Pauli) als Wischer am Samstag!

Der Regionalliga-Profi des FC St. Pauli wird in der Pause nach dem zweiten Satz seine Stiftung "Viva con agua de Sankt Pauli" vorstellen, die auf Kuba gegen den Trinkwasser-Mangel in Schulen und Kindergärten kämpft. Die Ostbek Cowboys freuen sich sehr auf Bennys Kommen und bitten alle Zuschauer, diese großartige Initiative zu unterstützen!

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Freitag, 21. Oktober 2005

    www.abendblatt.de 

TV Fischbek vor Heimdebüt

FISCHBEK - So ganz ohne Anspannung geht Helmut von Soosten nicht in sein erstes Bundesliga-Heimspiel als Trainer der Volleyball-Frauen des TV Fischbek gegen Bayer Leverkusen (heute, 20 Uhr, Sporthalle Süderelbe). "Ich war in den vergangenen Jahren ja häufiger in der Halle", sagte er. Aber damals war er nur Zuschauer, diesmal ist er verantwortlich. Die Fischbekerinnen könnten vor einer durchaus erfolgreicheren Saison stehen. In den beiden Vorjahren reichte es für das Volleyballteam jeweils nur zur Abstiegsrunde.

"Mit dem Sieg in Suhl haben wir den ersten Schritt gemacht", sagte von Soosten, einen der Klubs geschlagen, die in die Vorsaison vor dem TV Fischbek standen. Mit Leverkusen kommt jetzt das zweite Team. Am Sonntag (15 Uhr) stellt sich mit dem 1. VC Wiesbaden der nächste Mitbewerber um einen der sechs Plätze in der Meisterschaftsrunde in der Sportahlle am Neumoorstück vor. "Holen wir mindestens einen Sieg, sind wir weiter gut dabei", versucht der Fischbeker Trainer ein wenig Druck vom Team zu nehmen.

Neben von Soosten werden auch Claudia Lehmann, Joana Nemtanu, Imke Wedekind, Katharina Wulff und Janina Krohe ihre Heimdebüts in der Bundesliga geben. Offen ist allerdings noch, ob "Claus", so der Spitzname von Claudia Lehmann, wieder auf der Diagonalposition schmettert oder erst einmal als Edel-Reservistin auf der Bank Platz nehmen muß. Kerstin Ahlke jedenfalls steht wieder bereit, ihren angestammten Posten diagonal zur Zuspielerin übernehmen zu können.

"Claus ist ein absoluter Glückfall", sagte Helmut von Soosten. Zum einen ist die Beachvolleyball-Spezialistin vielseitig einsetzbar, kann in der Annahme und auf der Diagonalposition spielen. Fast ebenso wichtig: Lehmann sorgt für gute Stimmung. "Sie hat immer einen Spruch auf Lager", so der Trainer. Gerade die Harmonie ist ein wichtiger Baustein für den erhofften Erfolg.

masch

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Freitag, 21. Oktober 2005

    www.abendblatt.de 

Oststeinbek erwartet den Vizemeister

OSTSTEINBEK - Volleyball unplugged, also den reinen Sport, verspricht Bernd Schlesinger, der Trainer des Bundesliga-Aufsteigers Oststeinbeker SV für das Heimspiel morgen (20 Uhr, Sporthalle Wandsbek) gegen den deutschen Vizemeister evivo Düren. "Diesmal gibts kein Brimborium", so der Coach. Trotzdem rechnet Abteilungsleiter Jan Schneider nach der grandiosen Heimpremiere vor anderthalb Wochen gegen den Meister und Pokalsieger VfB Friedrichshafen mit mindestens 1000 Zuschauern. Die Gastgeber gehen allerdings als krasser Außenseiter ins Spiel.

Den Wischmob schwingt diesmal der verletzte Benjamin Adrion aus der Fußball-Regionalliga-Mannschaft des FC St. Pauli. Der 24 Jahre alte Abwehrmann will zudem für seine Aktion "Viva Con Aqua de Sankt Pauli" werben, mit der Adrion helfen möchte, den Trinkwassermangel in Kubas Schulen und Kindergärten abzustellen.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 21. Oktober 2005

    www.abendblatt.de 

Benecke: "Peking 2008 reizt mich"

Die neuen Ziele der Christina Benecke (31). Warum Fischbeks Nationalspielerin den Abschied aufschiebt, Sport, Liebe und Beruf jetzt vereint.

Hamburg - Vieles sah nach einem langsamen Abschied vom Sport aus. Volleyball-Nationalspielerin Christina Benecke vom TV Fischbek pausierte offiziell in diesem Jahr nach 178 Einsätzen bei der deutschen Nationalmannschaft, fing im Januar bei Fischbeks Teamsponsor Norddeutsche Affinerie als Assistentin in der Geschäftsführung eine Halbtagsstelle an und ist seit einiger Zeit privat fest liiert - und sichtbar glücklich.

Zwei Teilnahmen an Olympischen Spielen (2000 und 2004), einmal Dritte bei Europameisterschaften (2003) - was sollte jetzt noch sportlich kommen für die 31jährige? Mit der Vorbereitung auf die neue Bundesligasaison kehrte aber der Spaß am Sport zurück: "Olympia 2008 in Peking könnte mich noch einmal reizen", sagt die 1,90 Meter große Mittelblockerin jetzt. Frauen-Bundestrainer Lee Hee Wan könne ab sofort wieder mit ihr rechnen.

Helmut von Soosten, der als neuer Trainer der Fischbeker Frauen heute (20 Uhr) gegen Leverkusen vor seiner Heimpremiere steht und gleichzeitig Co-Trainer der Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) ist, registrierte die Aussage seiner Mannschaftsführerin im Verein genau: "Wenn Tina körperlich fit bleibt, gehört sie sicherlich zum engen Kreis der Nationalmannschaft." Nachwachsende Konkurrenz braucht die Hamburgerin kaum zu fürchten. Überragende Talente im Mittelblock sieht von Soosten derzeit nicht. Zudem komme es nicht nur darauf an, fünf Zentimeter höher zu springen.

Beneckes besondere Stärke ist die Teamarbeit. Eine bessere Einwechselspielerin gäbe es kaum, sagt von Soosten. "Immer wenn Tina eingewechselt wurde, sorgte sie für neue Stimmung auf dem Feld." Auch im Umfeld übernehme sie Verantwortung, kümmere sich intensiv um das Gesamtgefüge. Beim TV Fischbek ist sie mit ihrem ausgleichenden Wesen stets um Harmonie bemüht. Das war allerdings eine harte und kraftraubende Aufgabe in den vergangenen zwei (Mißerfolgs-) Jahren in Fischbek.

Erst mit 14 war Benecke über eine Freundin zum Volleyball gekommen. Schon nach sechs Jahren schien nach einer desaströsen Zweitliga-Saison mit der heute aufgelösten VG Alstertal-Harksheide ihre kurze Karriere beendet, hätte sie nicht der damalige Fischbeker Trainer Knut Rettig überredet, doch weiterzumachen. Am 2. Januar 1997 absolvierte die Hamburgerin in Bremen gegen Tschechien ihr erstes Länderspiel, wechselte nach Fischbeks Erstliga-Abstieg 1998 zum Schweriner SC und gleich darauf für drei Jahre ins Volleyball-Mekka Italien. Seit 2002 blockt die heimatverbundene, gelernte Kauffrau für Gesundheit und Fitness wieder in Hamburg - und das, obwohl sie in anderen Vereinen durchaus mehr Geld hätte verdienen können.

Das Training hat Christina Benecke in diesem Jahr in Absprache mit dem Coach dosiert. "Ich benötige kein Technikdrill mehr", sagt sie mit dem Selbstbewußtsein des langjährigen Volleyballprofis. So kann sie jetzt zweimal in der Woche am Vormittag darauf verzichten, von ihrer kleinen Eigentumswohnung in Farmsen nach Neugraben zu fahren. Stattdessen stehen Physiotherapie oder Knie-entlastendes Krafttraining auf dem Programm - und ein bißchen mehr Zeit fürs Privatleben bleibt auch. "Die brauche ich", sagt sie.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Die Welt

 Freitag, 21. Oktober 2005

    www.welt.de 

Für Cowboys steht Lernprozeß im Vordergrund

Auf der Internetseite der Ostbek Cowboys ist in diesen Tagen ein großes Bild zu sehen: Es zeigt die Volleyballspieler eng umschlungen in einem Kreis stehend. Darunter der dazu passende Satz: Der Star ist das Team! Eine funktionierende Mannschaft werden die Cowboys über die ganze Saison benötigen, wenn sie ihr Ziel - den Klassenerhalt - erreichen wollen.

 

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost

 Freitag, 21. Oktober 2005

    www.mopo.de

Der Ober-Cowboy arbeitet am Wunder Klassenerhalt

MOPO-Lokaltermin beim Bundesligacoach und Hobbygärtner / »Macht einfach Spaß«

Er soll das Wunder schaffen. Bernd Schlesinger ist mit seinen Ostbek Cowboys (2:4 Punkte) angetreten, um als reines Amateurteam den Klassenerhalt in der Volleyball-Bundesliga zu schaffen. Die Kraft dafür holt sich der 46-Jährige daheim in Hausbruch. Die MOPO besuchte den Ober-Cowboy auf seiner "Ranch".

 

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Donnerstag, 20. Oktober 2005

    www.abendblatt.de 

Der OSV reaktiviert Zuspieler Neufeld

OSTSTEINBEK - Wenn wir die Spielberechtigung rechtzeitig bekommen, ist Sebastian Neufeld schon am Sonnabend dabei", kündigte Bernd Schlesinger, der Trainer der Bundesliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV, vor dem Heimspiel gegen den deutschen Vizemeister evivo Düren (20 Uhr, Sporthalle Wandsbek) an. Nach dem Ausfall des zweiten Zuspielers Stefan Haarmeyer (Daumenverletzung) hat der Klub schnell gehandelt und den 23jährige Neufeld, mit dem die Oststeinbeker den Aufstieg geschafft hatten, reaktiviert.

Eigentlich hatte sich der Polizeibeamte aus beruflichen Gründen in die zweite Mannschaft (Regionalliga) zurückgezogen. "Er hat mir jetzt seinen Dienstplan gezeigt, einen Großteil der Trainingseinheiten wird er mitmachen können", so Schlesinger.

Klar ist aber auch: Es wird kein zeitweiliger Wechsel sein können. Sobald Neufeld zum zweiten Mal in der Ersten Bundesliga eingesetzt wird, gibt es kein Zurück mehr in ein klassentieferes Team - so sind die Regeln. Sebastian wird die gesamte Saison bei uns bleiben", beschreibt Bernd Schlesinger das Ergebnis eines Gesprächs zwischen ihm, Joachim Müller als zuständigem Coach der zweiten Mannschaft und Neufeld. Dafür wird Haarmeyer nach überstandener Verletzung künftig im Regionalligateam die Bälle verteilen. Als Interims-Zuspieler soll nun für Neufeld Bundesliga-Manager Rüdiger Barth einspringen.

Was die Oststeinbeker gegen Düren sportlich erwartet, konnten sie sich am Dienstag beim Bezahl-Fernsehsender Premiere anschauen. Der übertrug das knappe 2:3 in der Champions-League gegen den italienischen Topklub Sisley Treviso. Trainer Schlesinger hatte seine Mannschaft zum Live-Videostudium in das Sportcafé Amtrak gebeten.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 20. Oktober 2005

    www.abendblatt.de 

Platz 5 bzw. 6 beim Bundespokal

Beim Bundespokal in Bremen belegte die Hamburger Jugendauswahl der Jungen Rang fünf, die der Mädchen Rang sechs. Zu Sichtungen für die Jugend-Auswahlteams werden Natalia Cukseeva (15, VC Norderstedt), Anja Brandt (15, VG Elmshorn), Katharina Sahlmann (14, VfL Geesthacht), Rasmus Mumme (16, Eimsbütteler TV) und Merten Krüger (14, VC Norderstedt) eingeladen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 20. Oktober 2005

    www.abendblatt.de 

Baggern total am Wochenende

Die Bundesliga-Heimpremiere des Underdogs Oststeinbeker SV gegen Meister Friedrichshafen (0:3) vor 1800 Fans war das Stimmungsvollste, was der Hamburger Volleyball seit Jahren erlebt hat. Daran wollen die Ostbek Cowboys (2:4 Punkte) um Kapitän Jan Buhrmester und Felix Braun, beide Mittelblocker, bei ihrem zweiten Rodeo in der Sporthalle Wandsbek (Rüterstr. 75) anknüpfen. Mit Vizemeister Düren (6:0) kommt am 22.10. (20 Uhr) erneut ein Champions-League-Starter, für OSV-Trainer Bernd Schlesinger daher "das zweitleichteste Heimspiel".

Die Frauen des TV Fischbek, zum Start 3:2 in Suhl siegreich, sind am 21.10. (20 Uhr) gegen Leverkusen und 23.10. (15 Uhr) gegen Wiesbaden (jew. Neumoorstück) doppelt gefordert (Eintritt je 7/4 Euro).

str

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 20. Oktober 2005

    www.abendblatt.de

Kompromiß bei der Sportstätten-Nutzung

HAMBURG - Die Behörde für Bildung und Sport und der Hamburger Sportbund (HSB) haben bei den Verhandlungen über künftige Gebühren bei der Nutzung von Sportplätzen und -hallen den Durchbruch erzielt. Die Kompromißlinie von CDU-Sportsprecher Lars Dietrich sieht vor, daß keine Kosten auf Vereine und Verbände zukommen. Einsparungen sollen mittelfristig über die Übernahme von Fußballplätzen, Entlastung von Hausmeistern (Schlüsselübergabe) und den Verkauf von HSB-Immobilien (u.a. Sportschule Sachsenwald) geleistet werden.

Mitte nächster Woche folgen die abschließenden Beratungen. HSB-Präsident Günter Ploß: "Wir sind auf einem sehr guten Weg." Der HSB will seine Mitglieder am 15. November über die Vereinbarungen abstimmen lassen. Danach entscheidet der Senat.

rg

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Dienstag, 18. Oktober 2005

     

WiWa Hamburg: Mit dem Rücken zur Wand

“Wir haben nach dem 0:2-Satzrückstand mit dem Rücken zur Wand gestanden. Trotzdem haben wir nie daran gedacht, dass wir verlieren können, sondern immer an uns an geglaubt”, meinte eine sichtlich erschöpfte Silke Niemeyer nach dem nicht mehr für möglich gehaltenen 3:2-Auswärtserfolg beim SVF Neustadt-Glewe. “Es ist schön zu wissen, dass wir auch nach einem solchen Rückstand noch in der Lage sind, ein Match zu gewinnen”, ergänzte Anita Drese. “Das gibt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.”

Doch zunächst zur Chronologie des Dramas in fünf Akten: gleich zu Beginn geriet das Team von WiWa Hamburg mächtig unter Druck. Insbesondere die starke Mannschaftsführerin von Neustadt-Glewe, Bia Arndt, setzte sich ein ums andere Mal mit kraftvollen Angriffsschlägen durch. Mit 20:24 gerieten die Hamburgerinnen ins Hintertreffen um dann noch mal gewaltig zurückzukommen - doch der herausgekämpfte Satzball konnte nicht verwertet werden und die Gastgeber holten den ersten Satz noch verdient mit 30:28. Im zweiten Durchgang bot sich zunächst das gleiche Bild. Neustadt-Glewe dominierte, wirkte kraftvoller und entschlossener. Das Team von WiWa Hamburg fiel hingegen nur durch viele Aufschlagfehler auf, verlor deshalb auch diesen Satz mit 20:25 und stand kurz vor der ersten Niederlage in der neuen Spielzeit.

Trainer Schmidt forderte sein Team auf, Charakter zu zeigen. Und im dritten Durchgang stand plötzlich eine andere Mannschaft auf dem Feld: es wurde taktisch viel konzentrierter gearbeitet und über die Außenangreifer gepunktet. Endlich wurde das Block-Feldabwehr-Konzept umgesetzt und nun war es zwangsläufig WiWa Hamburg, das die langen Ballwechsel für sich entschied. Mit 25:20 konnte der Durchgang gewonnen und Satzrückstand verkürzt werden.

Jetzt machte Neustadt-Glewe richtig Druck. Angefeuert von einem fairen Publikum wollte der Aufsteiger endlich den ersten Sieg einfahren. Doch die mitgereisten WiWa-Regionalliga Herren hielten akustisch dagegen. Es entwickelte sich ein hochklassiges Zweitliga-Spiel mit eigener Dramatik - einen 18:20-Rückstand konnte WiWa Hamburg nach der letzten Auszeit egalisieren und durch gute Aufschläge von Anita Drese in eine 23:20-Führung umwandeln. Vielleicht die spielentscheidende Szene, denn diesen Vorsprung ließ sich WiWa nicht mehr nehmen und nutzte gleich den ersten Satzball zum 25:23.

Im alles entscheidenden fünften Durchgang legten die Neustädterinnen zwar noch mal eine 3:0-Führung vor, doch bei Aufschlag von Zuspielerin Jana Takacova konnte dies in eine 6:4-Führung für WiWa Hamburg umgewandelt werden. Bei 8:6 wurden ein letztes Mal die Seiten gewechselt. Eine Unterbrechung, die Neustadt-Glewe Zeit gab, sich nochmals kurz zu konzentrieren um anschließend wieder gleichzuziehen. Bei 10:10 war das Match wieder völlig offen, erst bei 12:12 gelang Anita Drese das “Mini-Break” mit einem Ass.

Kurz darauf servierte Neustadt-Glewes Kathleen Jeske beim Stand von 12:14 so gut, dass der Ball aus der Annahme hoch ans Netz flog. Den Zuspielversuch im Sprung von Jana Takacova auf Mittelangreiferin Sandra Landvoigt behinderte der gegnerische Block - zu recht entschied der Unparteiische Manfred Brommert auf Übergriff. Damit hatte WiWa Hamburg nicht nur den Satz gewonnen, sondern ein fast schon verlorenes Match umgebogen. WiWa-Spielführerin Silke Niemeyer: “Manchmal muss man eben erst mit dem Rücken zur Wand stehen um seine beste Leistung abrufen zu können!”

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 18. Oktober 2005

    www.abendblatt.de 

Beim VCN ist alles in Butter

Regionalliga-Teams siegen im Gleichschritt. Die Männermannschaft überrascht mit einem 3:2-Erfolg gegen den Oststeinbeker SV II.

Norderstedt - Andreas Meinken, der Trainer der Volleyball-Regionalliga-Männer des 1. VC Norderstedt, schüttelte den Kopf. "Wir sind kein Spitzenteam", sagte er energisch. Dabei sagt die Tabelle derzeit etwas anderes aus: Nach dem 3:2 (25:21, 25:17, 22:25, 21:25, 15:8)-Erfolg über den Bundesliga-Nachwuchs des Oststeinbeker SV belegen die Norderstedter hinter der VG Elmshorn mit 6:0 Punkten den zweiten Rang in der Tabelle.

"Man darf aber nicht vergessen, daß wir unsere ersten beiden Siege gegen Aufsteiger errungen hatten", so Meinken, "das Tabellenbild täuscht."

Doch gegen die Oststeinbeker begannen die Norderstedter wie eine Spitzenmannschaft. Zweieinhalb Sätze lang kontrollierten die VCN-Crew den Gegner und hatte bis zum 22:22 im dritten Durchgang alle Möglichkeiten, ohne Satzverlust aus der Partie zu gehen. André Menzel und Alexander Hente waren im Angriff nie zu stoppen. Doch drei leichte Fehler kosteten den Satz und folgend den Spielrhythmus. In den richtigen Takt kamen die Norderstedter erst wieder im Entscheidungssatz.

"Ich bin stolz auf diesen Sieg", sagte Andreas Meinken. Immerhin war der Gegner in Bestbesetzung in die Moorbekhalle gekommen. Die Oststeinbeker boten unter anderem die Angreifer Oliver Utermöhl und Oliver Schmäschke auf, die im Erstliga-Team mittrainieren. Zuspieler Sebastian Neufeld wird erst jetzt wieder in die erste Mannschaft zurückkehren.

Sollten die Norderstedter am kommenden Sonnabend auch den favorisierten Eimsbütteler TV schlagen, stellt sich die Frage nach dem Spitzenteam erneut.

Daß mit den Frauen des VCN in Sachen Regionalliga-Meisterschaft und Zweitliga-Aufstieg zu rechnen sein wird, unterstrichen sie mit einem ungefährdeten 3:1 (25:16, 19:25, 25:16, 25:16) über den Zweitliga-Absteiger CVJM. "Eigentlich hätten wir 3:0 gewinnen müssen", so Co-Trainer Thomas Broscheit. Doch im dritten Durchgang reichte ein Vorsprung von 17:10 nicht. 13mal drosch Svenja Ehlers vom CVJM den Ball bei der Aufgabe über das Netz - die Norderstedterinnen hatten offenkundig die Technik des Baggerns verlernt. VCN-Zuspielerin Yuen Choi war zu bedauern. Selbst die Spielertrainerin Marina Cukseeva ließ sich vom Chaos anstecken.

So schnell es zu diesem Leistungsloch gekommen war, so schnell verschwand es auch wieder. Eine Erklärung hatte das VCN-Trainer-Team nicht. "So etwas passiert", sagte Thomas Broscheit. Im darauffolgenden Durchgang dominierten die Norderstedterinnen wieder wie zuvor. Rundum zufrieden stellte den VCN dann die Tatsache, daß der bislang ungeschlagene Spitzenreiter VG Elmshorn dem VCA Kiel mit 2:3 unterlag.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 18. Oktober 2005

    www.abendblatt.de 

3:2! Fischbek startet mit Sieg

SUHL - Bei einem Sieg gibt es Sekt! Das hatte Christina Benecke, die Mannschaftsführerin der Volleyballerinnen des TV Fischbek, am Freitag bei ihrem 31. Geburtstag angekündigt. Die Hamburgerinnen gewannen zwar ihre Saisonpremiere in der Bundesliga beim VfB Suhl mit 3:2 (19:25, 25:22, 16:25, 26:24, 15:6), "doch auf der Rückfahrt waren wir zum Feiern zu kaputt", beteuerte Benecke. So blieb es bei einem Schlummer-Bier auf der Nachtrückfahrt im Bus.

Getanzt hatten die Fischbekerinnen unmittelbar nach dem vom Claudia Lehmann (20) verwandelten Matchpunkt. Die Beachvolleyball-Spezialistin, erst vergangene Woche unter Vertrag genommen, mußte bei ihrer Erstliga-Premiere gleich Diagonalangreiferin Kerstin Ahlke (Studienfahrt) vertreten. "Das hat sie klasse gemacht", lobte Trainer Helmut von Soosten. Auch die zweite Debütantin, Außenangreiferin Joana Nemtanu (16) hinterließ einen schlagkräftigen Eindruck, zeigte sich im vierten Durchgang nervenstark.

"Das ist ein optimaler Saisonstart", freute sich Manager Horst Lüders, "sofort einen Mitkonkurrenten um die Meisterschaftsrunde der besten sechs zu schlagen war wichtig." Suhl war in der vergangenen Saison Vierter.

masch

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Dienstag, 18. Oktober 2005

    www.freies-wort.de 

„Ich habe überall blaue Flecken“

Im Interview: Claudia Lehmann

SUHL – Eine Suhlerin hatte am Samstag beim Volleyball-Bundesliga-Auftakt in der „Wolfsgrube“ doch Grund zum Jubeln: Claudia Lehmann (20), erst seit einigen Wochen in Diensten des TV Fischbek Hamburg.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 17. Oktober 2005

     

Cowboys ohne Rhythmus gegen SCC Berlin

Neufeld kehrt zurück

„Wir wussten, dass diese Spiele kommen, aber wenn sie dann kommen, tut es trotzdem weh.“ Jan Schneider, Abteilungschef des Oststeinbeker SV, nahm das 0:3 (15:25, 17:25, 16:25) seiner Ostbek Cowboys vor 850 Zuschauern zwar mit der gewohnten Gelassenheit. Aber geärgert hatte er sich doch: „Das wirft uns nicht um. Aber wir wollten lernen, und dazu war heute zu selten eine Bereitschaft erkennbar.“

Rund 50 Fans hatten den Cowboys in der Charlottenburger Sömmering-Halle die Daumen gedrückt. Auf einen Sieg wagte keiner zu hoffen, doch erwartete man einen leidenschaftlichen Kampf des Aufsteigers. Der aber blieb über weite Strecken aus. „Es ging heute ganz einfach nicht“, sagte OSV-Kapitän Jan Buhrmester, „es war das dritte Spiel in acht Tagen, das zweite Auswärtsspiel, emotional sind wir ein bisschen leer, wir kennen das ja nicht.“ Für den aus beruflichen Gründen verhinderten Stefan Trienen hatte Buhrmester erstmals im Mittelblock angefangen – und war gleich der Punktbeste auf OSV-Seite. Sein Pendant Felix Braun, grippegeschwächt, sprach von einer „klasse Lehrstunde. Von allein stellt sich auch in der 1. Liga der Kampfgeist nicht ein. Dafür müssen wir viel tun.“

Dem deutschen Meister von 2003 und 2004 genügte so eine solide Vorstellung, den Neuling aus Hamburgs Wildem Osten in Schach zu halten; auf SCC-Seiten sprach man allerdings hinterher von der mit Abstand besten Saisonleistung. 9:7 führte Oststeinbek einmal im zweiten Satz, hatte sich durch couragiertes Spiel endlich einmal vom Berliner Dauerdruck befreien können – da schritt Sebastian Prüsener zum Aufschlag. Acht Punkte in Folge gelangen dem Nationalspieler, seine Flatterbälle brachten den Spielaufbau des OSV vollkommen durcheinander. Die Gäste konnten sonst in Aufschlag und Annahme gut gegenhalten, waren aber im Angriff wenig entschlossen, in der Abwehr zu zögerlich, im Block undiszipliniert, insgesamt viel zu passiv. Einige Angreifer wirkten übermotiviert, andere unkonzentriert. „Die Jungs müssen anfangen, sich konsequent auf das Spiel vorzubereiten, ruhig und trotzdem hellwach zu sein. Wir stecken noch zu sehr im Zweitliga-Trott“, sagte OSV-Coach Bernd Schlesinger.

Da konnte es sich der Titelkandidat leisten, in Marco Liefke und Jaromir Skach zwei absolute Stammspieler auf der Bank zu lassen. Dafür deutete der junge Zuspieler Patrick Steuerwald an, dass aus ihm eines Tages ein Klassemann werden könnte: technisch stark, schnell, sprungkräftig, einfallsreich zog er das Spiel seines Teams auf.

Auf der anderen Seite hatte Timo Timpe einen schwachen Tag erwischt. „Ich stand phasenweise neben mir“, sagte Timpe mit entwaffnender Ehrlichkeit, „keine Ahnung, woran´s lag. In Rüsselsheim war ich weniger nervös als heute, und da war das Spiel viel wichtiger.“ Zu oft passte die Abstimmung mit seinen Angreifern nicht, die Cowboys konnten ihr dynamisches Spiel mangels Präzision ganz selten aufziehen. „Das alles wäre nicht weiter schlimm gewesen, allerdings konnte ich Timo nicht auswechseln, um ihm eine Verschnaufpause zu geben“, sagte Bernd Schlesinger. Wegen der Verletzung von Stefan Haarmeyer blieb dem OSV-Coach keine Alternative.

Ab sofort wird daher Sebastian Neufeld, 23, wieder in den Cowboys-Kader zurückkehren. Der Stamm-Zuspieler der Vorsaison war gerade mit der Polizei-Nationalmannschaft in Monaco bei der Europameisterschaft, stieß dort bis ins Halbfinale vor. „Ich freue mich, wenn ich den Cowboys helfen kann und bin dabei, sooft es geht“, sagt Neufeld, seit 2002 im Club. Nun versuchen die OSV-Verantwortlichen, bei seinem Dienstherrn für das sportliche Engagement Verständnis zu wecken, damit Neufeld möglichst oft trainieren kann.

 „Nach Stefans Ausfall brauchen wir Seppl“, sagt Schlesinger. „Der Druck auf Timos Schultern wäre auf Dauer zu groß.“ Die Maßnahme ist abgesprochen mit Joachim Müller, Trainer der Regionalliga-Reserve. Und so wird Neufeld nun doch noch erleben, was er selbst federführend ermöglicht hat: die 1. Bundesliga. Vielleicht gibt er sein Debüt schon kommenden Samstag in der Wandsbeker Sporthalle gegen evivo Düren?

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 17. Oktober 2005

     

SCC feiert dritten Sieg im dritten Spiel

Der SCC-Express 2005/06 kommt langsam in Fahrt … Im dritten Saisonspiel traf das Team von Trainer Michael Warm mit dem Oststeinbeker SV auf den dritten Aufsteiger in Folge und feierte einen ebenso deutlichen wie verdienten 3:0-Heimsieg …

Nach nervösem Beginn, der auf beiden Seiten von zahlreichen Abstimmungsproblemen geprägt war, konnte sich das SCC-Team schnell stabilisieren, den Druck auf den Gegner kontinuierlich erhöhen und sich Punkt für Punkt absetzen. Beim Stand von 14:8 wurde Gästetrainer Bernd Schlesinger zu seiner ersten Auszeit gezwungen, doch auch diese konnte den SCC-Express nicht mehr aufhalten, der über die Stationen 18:9 und 22:11 sicher zum 25:15-Satzgewinn rollte. Insbesondere Gil Ferrer Cutino, der zu seinem ersten längeren Saisoneinsatz kam, konnte in dieser Phase mit spektakulären Punktgewinnen überzeugen. 

Im zweiten Durchgang nicht nur eine unveränderte SCC-Aufstellung (mit Steuerwald, Fischer, Spirovski, Prüsener, Cutino, Ollikainen und Huttunen), sondern auch ein unverändertes Bild: Nach leichten Anfangsschwierigkeiten nahm der SCC-Express langsam aber sicher Fahrt auf. Einen 6:8-Rückstand verwandelte „Seppl“ Prüsener mit einer eindrucksvollen Augschlagserie in eine 15:8-Führung. Der Rest war Formsache. Am Ende hieß es 25:17 für den SCC, bei dem inzwischen Günther für Fischer und Böhme für Spirovski ins Spiel gekommen waren.
Und auch im Folgesatz war der SCC-Express nicht mehr zu stoppen. Schon bei der ersten technischen Auszeit stand es 8:3, bei der zweiten bereits 16:8 für die Berliner. Und die Männer aus der Hauptstadt dachten gar nicht daran, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Permanent wurde der Gegner unter Druck gesetzt, so dass am Ende ein nie gefährdeter 25:16-Satz- und 3:0-Matchgewinn zu Buche stand.

Damit feierte der SCC den dritten Sieg im dritten Spiel, wobei diese Statistik natürlich dadurch relativiert wird, dass alle bisherigen Gegner in der vergangenen Saison noch in der 2. Liga spielten. „Trotzdem können wir mit der heutigen Leistungen zufrieden sein.“, zog Coach Michael Warm ein positives Fazit, „Insbesondere unser Libero Nisse Huttunen konnte überzeugen und auch Zuspieler Patrick Steuerwald, der heute zum ersten Mal durchspielte, hat seine Sache sehr gut gemacht.“ 

Am nächsten Wochenende wartet auf das SCC-Team nun die erste große Bewährungsprobe der noch jungen Saison, dann kommt es nämlich beim Aufeinandertreffen mit Meister und Pokalsieger VfB Friedrichshafen zum „modernen Klassiker“ des deutschen Volleyballs.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 17. Oktober 2005

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Fischbeker Überraschungssieg

Saisonstart in der Bundesliga. Mit einem 3:2-Erfolg kehrten die Bundesligadamen aus Suhl zurück. Jetzt folgt die Heimpremiere.

Fischbek - So macht das Volleyballspielen wieder Spaß. Und Freude und Erfolg liegen nun einmal dicht beieinander. "Es herrscht eine tolle Atmosphäre im Team", sagte Mannschaftsführerin Christina Benecke. Auf dem Feld zeigte sich dies bei der Saisonpremiere in der Bundesliga beim Vorjahres-Vierten VfB Suhl. Die sogar ersatzgeschwächten Volleyball-Damen des TV Fischbek setzten sich beim osteuropäischen Starensemble nach fünf Sätzen mit 3:2 (19:25, 25:22, 16:25, 26:24, 15:6) durch.

"Viel besser können wir eigentlich gar nicht spielen", sagte Christina Benecke nach der Begegnung, die erst nach 104 Spielminuten beendet war. Dabei war Diagonalangreiferin Kerstin Ahlke (Studienfahrt) gar nicht mitgefahren nach Suhl. So mußte Neuzugang Claudia Lehmann für sie fast völlig durchspielen. Und das tat sie mit besonderer Motivation, sie stammt aus Suhl und hat dort lange gespielt. Nur im vierten Satz bekam Claudia Lehmann eine kurze Pause und wurde von Imke Wedekind vertreten.

"Claudia hat ein Klassespiel gemacht", fiel das Lob von Trainer Helmut von Soosten positiv aus. Dabei feierte die 20jährige Beachvolleyball-Spezialistin in Suhl ihre Premiere in der deutschen Topliga. Beim VfB Suhl hatte sie in der Zweiten Bundesliga geschmettert, später in Feldkirch in der höchsten österreichischen Liga. Daß Lehmann dann auch noch den Matchball sicher verwandelte, gehört zu den besonderen Momenten im Sport, an die sich die Beteiligten auch Jahre später gerne erinnern werden.

Und noch eine Debütantin sorgte beim TV Fischbek für einen guten Eindruck. Joana Nemtanu schmetterte auf der Außenposition das gesamte Spiel durch, war völlig unbekümmert, auch in vielen kniffligen Situationen. Die Anerkennung dafür gab es im vierten Satz von Zuspielerin Elena Keldibekowa de Westreicher, die das Talent in der Endphase des engen vierten Satzes immer wieder mit Bällen versorgte. So viel Zutrauen muß auch von routinierteren Spielerinnen erst erschmettert werden. Die peruanische Spielgestalterin zeigte sich fast in Bestform, ihr war die Freude am Spiel anzusehen. Das Selbstvertrauen der Zuspielerin war zu spüren, als sie mit vier plazierten Aufschlägen im Tiebreak von 10:5 auf 14:5 erhöhen konnte.

Von der Spiellaune Keldibekowa de Westreichers profitierten auch Christina Benecke und Julia Kaufhold im Mittelblock sowie Margarethe Kozuch im Außenangriff. Die junge Nationalspielerin Kozuch war wie gewohnt beim Schmetterball sehr souverän, zeigte sich auch in der Annahme verbessert. "Wir haben bei einem Mitkonkurrenten um den Einzug in die Meisterschaftsrunde gewonnen. Besser kann man nicht in die Saison starten", freute sich Manager Horst Lüders. Am Freitag kommt Bayer Leverkusen zur Heimpremiere in die Sporthalle Süderelbe (20 Uhr), Sonntag geht es gegen 1. VC Wiesbaden (15 Uhr).

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 17. Oktober 2005

   www.abendblatt.de 

Oststeinbek verliert wieder 0:3

Erste Bundesliga: Aufsteiger ist beim SSC Berlin chancenlos

Oststeinbek - Das Endergebnis von 0:3 (15:25, 17:25, 16:25) im Bundesligaspiel beim SSC Berlin war von den Volleyball-Männern des Oststeinbeker SV durchaus eingeplant. Trotzdem zeigte sich Manager Rüdiger Barth nach der Partie etwas enttäuscht. "Ich habe das Gefühl, die Mannschaft hat ihr Potential nicht hundertprozentig abgerufen."

Selbst das zahlenmäßige Minimalziel, vier Tage nach der Niederlage gegen Meister und Pokalsieger VfB Friedrichshafen nun wenigstens 52 Ballpunkte gegen den Vorjahres-Tabellenzweiten zu erschmettern und -blocken, gelang nicht. Dabei hatte der Berliner Coach Michael Warm mit Patrick Steuerwald seinen zweiten Zuspieler auflaufen lassen. Zudem wurde der 225fache deutsche Nationalspieler Marco Liefke geschont. Hintergrund: Die Berliner richteten ihr Augenmerk bereits auf das Topspiel kommende Woche gegen Friedrichshafen.

Trotzdem stellte der Berliner Außenangreifer Sebastian Prüsener nach den 70 Spielminuten fest: "Das war bislang unser bestes Saisonspiel." Dies zumindest läßt den Satzgewinn des Oststeinbeker Mitaufsteigers Humann Essen gegen den SCC etwas weniger bedrohlich erscheinen.

Allerdings hatten die "Ostbek Cowboys" auf Mittelblocker Stefan Trienen verzichten müssen. Der erstligaerfahrene 34jährige hatte vor seinem Engagement ausgemacht, bei Auswärtsspielen gegen die Topklubs aus privaten Gründen nicht dabeisein zu müssen. So mußte also Jan Buhrmester von Beginn an auflaufen, obwohl er nach seinem halbjährigen, beruflich bedingten USA-Aufenthalt erst zwei Wochen wieder im Balltraining ist. "Er und auch unser zweiter Mittelblocker Felix Braun haben ihre Sache aber gut gemacht", so Trainer Bernd Schlesinger.

Probleme gab es eher in der Annahme und bei den Angriffsversuchen von der Außenseite des Netzes. Und auch Zuspieler Timo Timpe leistet sich noch zu viele Fehler. "Es wäre gut, ihm auch einmal eine Pause gönnen zu können", so Schlesinger. Da aber Stefan Haarmeyer voraussichtlich noch sechs Wochen ausfällt, will Schlesinger nun Timpes Vorgänger Sebastian Neufeld zu einem zeitweiligen Comeback überreden. Neufeld hat sich aus beruflichen Gründen in die zweite Mannschaft des OSV (Regionalliga) zurückgezogen.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 17. Oktober 2005

   www.freies-wort.de 

Fehlstart: VfB 91 Suhl 2:3 gegen Hamburg

Und alle fragten sich: Warum nur?

Saisonstart misslungen: Die Suhlerinnen mussten sich am Samstag vor 1400 Zuschauern in der heimischen „Wolfsgrube“ dem TV Fischbek Hamburg mit 2:3 (25:19, 22:25, 25:16, 24:26, 6:15) geschlagen geben.

 

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