Mo, 14.11. - So, 20.11.2005

Cowboys hoffen in Eltmann auf Aufwärtstrend
VCN-Frauen müssen siegen
TVF holt Ivland
Bayer: Zur Belohnung folgt ein echtes Spitzenspiel
Volleyball-Cowboys zahlen Lehrgeld
USC 2 steht in der Pflicht
Cowboys gegen Wuppertal ohne Chance
Oststeinbek nicht in Fahrt
Cowboys wollen Spitzenreiter ein Bein stellen
ETV-Verbandsliga: Wider alle Widrgkeiten
Sportstadt: Hamburg investiert in Steine ...
VGE: Pokalsensation perfekt gemacht
Oststeinbek verliert in Unterhaching
HTB: Freude und Enttäuschung
OSV heute gegen Bayer Wuppertal
Ein klares Ja zum Abschluß der Vernunft
OSV-Damen siegen sicher gegen CVJM 2
Cowboys nutzen Chancen gegen Unterhaching nicht
VGE gewinnt gegen Netzhoppers
Ungewohnte Schwächen bei WiWa Hamburg
Befreiungsschlag gegen Fischbek
Sparbeitrag: Vereine wollen zustimmen
USC gewinnt mit großem Kampf gegen Hamburg
Fischbek enttäuscht in Braunschweig
Oststeinbek 0:3
Fischbek verärgert

 

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Samstag, 19. November 2005

     

Cowboys hoffen in Eltmann auf Aufwärtstrend

Mehr als ein Drittel der Saison in der 1. Bundesliga ist schon vorbei – und langsam geht es an die Substanz für die Ostbek Cowboys, den Aufsteiger aus Hamburgs Wildem Osten (4:12 Punkte). „Einige Jungs gehen zur Zeit auf dem Zahnfleisch“, sagt Trainer Bernd Schlesinger. In das Match bei der SG Eltmann (Samstag, 19.30 Uhr) schickt er seine Mannschaft daher ohne große Erwartungen: „Es geht uns nur darum, wieder einen Rhythmus zu bekommen.“

Der sonst so kritische Coach macht seinen Spielern keinerlei Vorwurf: „Das musste kommen, dazu sind die Spiele in der 1. Liga zu strapaziös. Wer voll arbeitet, und das müssen die meisten, kommt nicht vernünftig zum Regenerieren.“ So seien auch die eindeutigen 0:3-Niederlagen gegen Unterhaching und Wuppertal zu erklären. In München fehlte die Konzentration, um einen angeschlagenen Gegner in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen, gegen den Tabellenführer stellte sich die erhoffte Kampfstimmung viel zu selten ein.

Im Fränkischen dürfte schon ein Satzerfolg des Neulings einer Überraschung gleichkommen. Bei der SG Eltmann hat man vor der Saison mächtig investiert, die beiden Ex-Nationalspieler Frank Bachmann und Oliver Heitmann eingekauft, dazu den Kameruner Starangreifer Edgar Tetsuekoue und den Ungarn Adrian Geiger. „Das ist eine Top-Truppe“, sagt Jan Schneider, Abteilungschef des Oststeinbeker SV, „sie gehören vom Potential zu den besten fünf Teams der Liga.“ Tatsächlich hat die SG mit 12:4 Punkten den besten Start der Vereinsgeschichte hingelegt, zuletzt in eigener Halle den eigentlich unbequemen Aufsteiger VV Humann Essen genüsslich auseinander genommen.

Die Marschroute ist denn auch klar für den OSV: „Einfach mutig spielen“, sagt Kapitän Jan Buhrmester, „in Aufschlag und Spielaufbau wieder unsere Linie finden, dann geht immer was.“ Die fehlte zuletzt in beiden Mannschaftsteilen, dadurch gab es kaum einfache Punkte für die Cowboys, dagegen auf eigener Seite viele vermeidbare Fehler - noch gegen Moers vor zwei Wochen sah dies ganz anders aus. "Die Jungs können es ja, das haben sie bewiesen", sagt Schlesinger.

Fern der Heimat will man nun wieder zu Kräften kommen, jenseits der Erwartungen der eigenen Fans an ein Abwehrspektakel, jenseits der Hoffnungen auf einen Big Point gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Und wenn es nur die Aussicht auf die folgenden vier freien Tage ist, die den Spielern Beine macht. „Das ist der erste Urlaub seit August“, sagt Schneider, „die Augen der Jungs leuchten schon.“

Eine gute Nachricht von personeller Seite: Diagonalangreifer Christian Proske wird nach seinem doppelten Bänderriss in der kommenden Woche das Training aufnehmen, will im Nikolaus-Kracher gegen Essen (3.12.) wieder einsatzbereit sein. Zuspieler Stefan Haarmeyer hat seinen Gips abgenommen bekommen, wird aber wegen seines gebrochenen Daumens noch länger ausfallen.

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Samstag, 19. November 2005

   www.abendblatt.de 

VCN-Frauen müssen siegen

NORDERSTEDT - Aufsteiger Rissener SV ist in der Regionalliga bislang erfolglos. "Das wird ein Pflichtsieg für uns", sagt Thomas Broscheit, Manager der Frauen des 1. VC Norderstedt (heute, 18 Uhr, Moorbekhalle). Spielertrainerin Marina Cukseeva kann auf ihren kompletten Kader zurückgreifen.

masch

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Samstag, 19. November 2005

   www.abendblatt.de 

TVF holt Ivland

HAMBURG - Der TV Fischbek nimmt Zuspielerin Keele Ivland (24, zuletzt Gran Canaria) bis zum Saisonende der Volleyball-Bundesliga unter Vertrag. Die US-Amerikanerin kommt am 9. Dezember nach Hamburg, kann am 11. Dezember in Dresden erstmals eingesetzt werden.

Im Spiel gegen den Tabellenletzten Köpenicker SC (So., 15 Uhr, Halle Neumoorstück) kann Trainer Helmut von Soosten auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Unklar ist, ob Claudia Lehmann oder Kerstin Ahlke als Diagonalangreiferin aufläuft.

masch

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Freitag, 18. November 2005

   www.wz-newsline.de 

Bayer: Zur Belohnung folgt ein echtes Spitzenspiel

Mit 3:0 (25:18, 25:15, 25:12) besiegen die Volleyballer des SV Bayer Wuppertal den Oststeinbeker SV. Am Samstag gastiert Meister Friedrichshafen in der Bayer-Halle.

 

 

Deutschland - Die Welt

 Freitag, 18. November 2005

    www.welt.de 

Volleyball-Cowboys zahlen Lehrgeld

Oststeinbeker leiden unter Doppelbelastung - Beim 0:3 gegen Tabellenführer Wuppertal ohne Chance

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Freitag, 18. November 2005

    www.westline.de 

USC 2 steht in der Pflicht

Münster - Wenn am kommenden Sonntag (15.30 Uhr/Berg Fidel) WiWa Hamburg der Gegner der Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster ist, dann stehen die Gastgeberinnen gegenüber ihrem Trainer in der Pflicht. 

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Donnerstag, 17. November 2005

     

Cowboys gegen Wuppertal ohne Chance

Die Saison werde eine Charakterfrage, das hatte Bernd Schlesinger, Trainer der Ostbek Cowboys, seit dem Aufstieg immer wieder betont. Nach diesem Match dürfte auch der letzte Anhänger des Oststeinbeker SV wissen, was er meinte: mit 0:3 (18:25, 15:25, 12:25) kassierten die Ostbek Cowboys gegen Bayer Wuppertal eine auch in der Höhe verdiente Niederlage. „Das tat schon weh“, sagte OSV-Abteilungsleiter Jan Schneider, „aber wir wussten ja vorher, dass wir öfter mal tapfer sein müssen. Zum Glück waren es unsere Zuschauer auch. Große Klasse.“

Vor 800 lautstark mitgehenden Zuschauern in der Wandsbeker Sporthalle kamen die Cowboys zu keinem Zeitpunkt des Spiels wirklich auf Touren. Wie schon in Unterhaching gelang es den Hamburgern viel zu selten, aus der Feldabwehr heraus ihre emotionales Spiel aufzuziehen. „Ich kann meinen Spielern den Willen nicht absprechen“, sagte Cowboys-Trainer Bernd Schlesinger, „aber heute ging gar nichts. Sie waren müde, mental müde, fast alle haben bis 16 Uhr arbeiten müssen. Und Wuppertal hat keinen Zentimeter nachgegeben. Das müssen wir so wegstecken.“

In der Tat präsentierte sich Wuppertal eines Tabellenführers der 1. Bundesliga würdig. Äußerst beweglich in der Abwehr, konzentriert im Block, klug im Angriff – es war eine beeindruckende Vorstellung eines Teams, das zum ersten Mal in dieser Saison ohne jede Schwächephase agierte. „Sonst hatten die immer eine Welle im Match. Da war aber diesmal keine Welle“, sagte Jan Schneider, „da war nicht mal ein Wellchen.“ Mit ihrem nahezu fehlerfreiem Spiel zogen die Gäste den Cowboys immer wieder den Zahn, machten unaufhörlich Druck. Selbst wenn Oststeinbek wie im zweiten Satz aus einem 7:8 ein 9:8 machte, die Halle sich langsam zu erhitzen begann, blieben die Bayer-Profis kühl. „Moers ist vor zehn Tagen in einer solchen Phase zusammengebrochen, Wuppertal einfach besser geworden“, sagte Außenangreifer Björn Domroese, „es waren vielleicht zwei Minuten, in denen wir auf dem Feld ein Gefühl hatten wie gegen Moers. Sonst war da immer Druck der Wuppertaler.“

Trainer Schlesinger konnte bringen, wen er wollte – es änderte wenig an der Bayer-Dominanz. Dabei hatte sein Team in den ersten beiden Sätzen die beste Annahmequote der Saison. Da der Gäste-Block aber sicher stand, mussten die OSV-Angreifer im Angriff hohes Risiko gehen und fabrizierten zu viele Fehler. Am Ende wirkte es beinahe hilflos."Irgendwann musste es passieren, sagte Schlesinger, „wir haben bisher oft über unserem Niveau gespielt, heute blieben wir unter unseren Möglichkeiten, das ist eben Sport. Wuppertal hat allerdings auch mit der ersten Sechs durchgespielt, die haben uns sehr ernstgenommen, waren top motiviert. Das haben wir uns natürlich selbst eingebrockt durch unsere bisherigen Spiele, also nehmen wir es ganz einfach als Anerkennung.“

Mit 4:12 Punkten steht der OSV nun da, bleibt auf dem 10. Tabellenplatz, während Wuppertal mit stolzen 16:0 Punkten in die Duelle mit den Großen Drei geht. Bayer-Trainer Jens Larsen hat in seinem ehrgeizigen Team viel Feuer entfacht, vor allem in den Play-Offs ist der temperamentvollen Mannschaft viel zuzutrauen. Nach dem Spiel sparte Larsen nicht mit Lob für die Atmosphäre in Wandsbek. „Hier kann man wirklich etwas aufbauen, Erstliga-Volleyball gehört nach Hamburg. Es war großartig, wie die Zuschauer ihr Team auch bei 12:23 im dritten Satz noch angefeuert haben. Das erlebt man ganz selten.“

Die Cowboys-Verantwortlichen vernahmen´s mit Freude – und freuen sich noch mehr auf den 3. Dezember, wenn Mitaufsteiger Essen nach Oststeinbek muss. „Das ist mehr unsere Kragenweite“, sagt Jan Schneider. Zuvor muss man nach Eltmann, diesen Samstag schon, das dritte Match binnen sechs Tagen. „Wir fahren da ganz locker hin“, sagt Schlesinger, „meine Jungs kriegen danach vier Tage frei, das haben sie sich auch verdient. Vielleicht setzt diese Aussicht ja noch mal Kräfte frei.“

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 17. November 2005

   www.abendblatt.de 

Oststeinbek nicht in Fahrt

HAMBURG - Wer zum Volleyball nach Wandsbek kommt, kann das getrost mit der U-Bahn machen. Felix Braun, Mittelblocker des Bundesliga-Neulings Oststeinbeker SV, hing zwar wegen eines Polizeieinsatzes an der Station Lübecker Straße fest, an seiner Verspätung lag es aber nicht, daß die Ostbek Cowboys gegen den weiter unbesiegten Spitzenreiter Bayer Wuppertal (jetzt 16:0 Punkte) nicht in Fahrt kamen. Mit 0:3-Sätzen (18:25, 15:25, 12:25) verloren die Oststeinbeker (10., 4:12 Zähler) in ihrem bisher schwächsten Heimspiel zum dritten Mal in der Hamburger Bagger-Kultstätte.

750 Besucher (Saison-Minuskulisse), unter ihnen aber Hamburgs Sportbund-Präsident und Zuspieler-Legende Günter Ploß (57; Walddörfer SV) sowie Olympiastützpunktleiterin Ingrid Unkelbach, feuerten vergeblich an. Das Team von Trainer Bernd Schlesinger agierte in der Ballannahme oft nicht punktgenau genug, die (Sprung-)Aufschläge waren meistens zu lasch oder flogen ins Aus.

Neuzugang Timo Timpe (kam aus Bottrop) hatte zudem Probleme bei Außenpässen, wurde im zweiten Satz vom reaktivierten Zuspieler Sebastian Neufeld ersetzt. Der Bayer-Block blieb jedoch übermächtig. Auch der im dritten Durchgang für Teamsenior Stefan Trienen (34) eingewechselte Kapitän Jan Buhrmester (28) konnte den Cowboys-Block nicht sattelfester machen.

"Davon geht die Welt nicht unter", sagte Schlesinger. "Bayer hat insgesamt nur 14 Fehler gemacht, dem Druck haben wir nicht standhalten können." Am Sonnabend geht es zum Tabellenfünften SG Universa Eltmann.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Mittwoch, 16. November 2005

     

Cowboys wollen Spitzenreiter ein Bein stellen

Keine 10 Tage ist er her, der Coup der Ostbek Cowboys gegen den Moerser SC. Und auch wenn am Sonntag das Gastspiel in Unterhaching verloren ging, „das Wahnsinns-Gefühl ist noch da“, sagt Jan Buhrmester, Kapitän des Erstligisten. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Bayer Wuppertal wollen sie noch einen drauf setzen, am Mittwoch, 20 Uhr, in der Wandsbeker Sporthalle. „Unsere Fans hätten sich das verdient“, sagt Buhrmester, "wir werden alles tun, um das wahrzumachen."

Ein Blick auf die Tabelle müsste genügen, um zu wissen: Das kann ja gar nicht klappen. Eigentlich. 4:10 Punkte gegen 14:0. Zehnter gegen Erster. Aufsteiger gegen Altmeister. Wuppertal hat sieben Spiele, sieben Siege eingefahren, war zweimal deutscher Meister, hat einen potenten Hauptsponsor, dessen Name an dieser Stelle nicht verraten werden soll, und entsprechend große Ziele.

Als Spitzenreiter der 1. Liga träumt das Team von Trainer Jens Larsen von der Rückkehr der alten, glorreichen Zeiten, die Larsen einst selbst als Spieler mitgeprägt hat. Und der Oststeinbeker SV? Die Ruhmestafel des Neulings ist übersichtlich oder, wie es Abteilungschef Jan Schneider ausdrückt, „das eine 3:0 gegen Concordia Hamburg damals in der Verbandsliga war schon ne große Nummer“. Mit solcher Selbstironie, aber auch viel Herzblut sind die Männer aus Hamburgs Wildem Osten in die Bundesliga eingezogen, schlagen sich dort bislang besser als gedacht – und jetzt wollen sie nichts weniger als Wuppertal knacken.

„Die sind nicht unschlagbar“, sagt OSV-Trainer Bernd Schlesinger, „das ist zwar aller Ehren wert, jedes knappe Spiel gewonnen zu haben, Chapeau. Aber sie haben schon neun Sätze verloren, sie haben also immer wieder Schwächephasen. Da müssen wir zuschlagen.“ Vor allem baut der Cowboys-Coach auf das überbordende Adrenalin, das seine Spieler in schöner Regelmäßigkeit bei Heimspielen ausschütten. Auf „zwanzig Prozent“ schätzt Schlesinger das Leistungsplus ein, zuletzt brachte man in Wandsbek Champions-League-Teilnehmer Düren an den Rand einer Niederlage. „Noch mal eine solche Leistung, das wär´s“, sagt Schlesinger.

Zugleich hofft er, dass seine Spieler ihre Lehren aus den vermeidbaren Pleiten in Leipzig und Unterhaching gezogen haben. „Ich erwarte mir von jedem einzelnen, dass er einen Plan im Kopf hat. Dass er nicht überrascht ist, wenn er einmal zwei Bälle hintereinander in den Block semmelt, sondern dass er die Ruhe hat, auf sein antrainiertes Repertoire zurückzugreifen.“ Beim Heimsieg gegen Moers bewies die Mannschaft genau diese Qualität. Mirko Suhren, der phasenweise Georg Grozer ausstach, dazu Patrick Stellmann auf außen, so hießen die Trümpfe der Cowboys gegen den MSC. Und so sollen sie auch gegen Wuppertal heißen, das die Cowboys in der Vorbereitung bereits einmal besiegen konnten, 3:1 in Bottrop. Weiterhin fehlen wird Diagonal-Angreifer Christian Proske, der nach seinem doppelten Bänderriss demnächst wieder mit dem Training beginnen will.

OSV-Macher Jan Schneider wünscht sich für den Mittwoch abend ("der Spieltag hat was von Europacup") vor allem „das nächste Volleyball-Fest für Hamburg. Es wäre nicht auszumalen, wenn das mal mit einem Sieg gekrönt würde. Aber träumen ist ja erlaubt.“

Im Frühjahr war es, als Schneider, angesprochen auf die Aufstiegsambitionen seiner Cowboys, das Unmögliche anpeilte: „Die Phantasie ist eine starke Kraft.“ Ein starkes halbes Jahr später schickt sich der Klub an, im Kampf um den Klassenerhalt mehr als ein Wörtchen mitzureden. Und der Abstiegskampf ist noch nicht mal offiziell eröffnet, seit Regionalliga-Zeiten ein liebgewonnenes Cowboys-Ritual, wenn es langsam eng wird. „Dafür haben wir noch reichlich Zeit“, sagt Schneider, „den Moment werden wir dann aber so richtig auskosten.“

Da der Vorverkauf erfreulich anlief und sich einige norddeutsche Klubs als Gäste angesagt haben, ist Hallen-Einlass wieder ab 18.30 Uhr. Der bewährte Shuttle-Bus ab Oststeinbek fährt um 18.45 Uhr vor dem Rathaus ab.

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Mittwoch, 16. November 2005

     

ETV-Verbandsliga: Wider alle Widrigkeiten

Der letzte Spieltag gegen CVJM III und die Hamburger Auswahl stand unter keinem guten Stern, hatte sich doch im Abschlusstraining am Donnerstag mit Jasmin Püst eine weitere Leistungsträgerin des Teams unglücklich verletzt (Bänderriss und Kapselabriss). Glücklicherweise stand mit Simone Rohloff, die erst am vorletzten Spieltag ihren Einstand bei den ETVern hatte, eine kompetente Spielerin bereit, um diese Lücke zu schließen. Weitere krankheitsbedingte Ausfälle zwang die Eimsbütteler mit einem vergleichsweise kleinen Kader von neun Leuten (bei insgesamt 15 Spielerinnen) inklusive Libero im Hammer Weg anzutreten. Grosse Auswechseloptionen standen damit nicht zur Verfügung.

Um so erfreulicher stellen sich dabei im Nachhinein die beiden Siege gegen einen munter aufgelegten CVJM III (3:0; 23, 19, 20) und der – wenn auch hart umkämpfte – 3:1 Sieg gegen die Hamburger Auswahl dar.

Auch wenn sich die Satz-Ergebnisse als recht deutlich darstellen, spiegelt dies nicht den Spielverlauf insbesondere gegen die Auswahl wieder. Ein ums andere mal mussten die Eimsbüttler die verunglückten Starts in den Sätzen wettmachen und Rückständen hinterherlaufen. Im Spiel gegen die Auswahl wurden die ETV-Annehmer durch die Sprungaufschläge von Natalia Cukseeva derart verunsichert, dass es im ersten und zweiten Satz zu keinem geordneten Spielaufbau auf Seiten der ETVer kam. Weitere Unkonzentriertheiten und viele unnötige Fehler resultierten im klaren Verlust des ersten Satzes (17:25) und dem knappen und höchst umkämpften Gewinn zweiten Satzes (26:24). In den Durchgängen drei und vier lief es dann aufgrund druckvollerer Aufschläge besser für die Eimsbütteler, die mehr und mehr ins Spiel zurückfanden (25:14, 25:15).

Die dreiwöchige Verschnaufpause bietet den ETVern nun die Möglichkeit, die Krankheiten auszukurieren und es am 4. Dezember mit einem dann wieder verstärkten Kader gegen WiWa und vor allem erneut die Auswahl besser zu machen.

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 16. November 2005

   www.abendblatt.de 

Sportstadt: Hamburg investiert in Steine . . .

Baustellen: Neue Infrastruktur-Projekte im Wert von 30 Millionen Euro. 50 Hallen und acht Außenanlagen entstanden seit 1996, zwölf Leistungszentren stehen bis 2008.

Hamburg - Als der Grundstein gelegt wurde, ergötzte sich die Riege der Spötter in bissigen Kommentaren. Hier werde Hamburgs Leistungssport beerdigt, grantelte Rolf Danneberg, 1984 Olympiasieger im Diskuswerfen. Und auch Ehrengast Clemens Prokop (Kelheim), Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, blieb skeptisch: "Noch ist nichts passiert", beurteilte er die Lage an der brachliegenden Baufront. Das war am 4. April 2003.

Zweieinhalb Jahre und eine gescheiterte Olympiabewerbung später feiert das oft totgesagte Prestigeprojekt am 1. Dezember Richtfest. Die Sportstadt Hamburg wird auf dem Polizeigelände in Alsterdorf um eine Attraktion reicher: eine Leichtathletik-Trainingshalle mit 200-m-Laufbahn, Baukosten: 10,26 Millionen Euro. Im September 2006 werden die ersten Sprinter und Springer ihr Übungsprogramm aufnehmen. Bereits der Rohbau entfaltet die erhoffte Sogwirkung. "Wir haben Anfragen aus ganz Norddeutschland", berichtet HSV-Leichtathletik-Coach Oliver Voigt.

Baustelle Sport. Seit 1996 hat Hamburg mächtig aufgerüstet, und das schon vor der Olympiabewerbung 2003. Für den Schul-, Vereins- und Breitensport entstanden 50 Hallen, vier Anlagen und vier Kunstrasenplätze für Talentsichtungsmaßnahmen des Deutschen Fußball-Bundes (Dratelnstraße, Kandinskyallee, Sachsenweg, Gropiusring), die sechs Tage in der Woche von der Allgemeinheit genutzt werden.

Leistungszentren für Tischtennis (Sachsenweg) und Trampolinturnen (Langenfort) fielen als Synergieeffekte ab, sagt Rainer Hansen, Behörden-Referent für Sportstättenbau, Zentren für Bogenschießen (Keustück) und Softball (Bundesstraße) sind neu im Betrieb. Gesamtwert der Investitionen: rund 108 Millionen Euro.

Mit 150 Sportanlagen (mit 220 Großfeldplätzen), 585 Hallen und 21 öffentlichen Schwimmbädern weist die zweitgrößte deutsche Stadt eine breitensportliche Infrastruktur auf, die ihresgleichen sucht.

Jetzt wird der Leistungssport aufgestellt. "Die Sportstadt Hamburg investiert kräftig in ihre Zukunft", sagt Sportsenatorin Alexandra Dinges-Dierig. 18 Millionen Euro werden bis 2008 in den Ausbau des Olympiastützpunktes am Dulsbergbad gesteckt, vier Millionen davon übernimmt Bäderland zur Umgestaltung des Freibads. Auf dem Gelände der Gesamtschule Alter Teichweg entsteht im ersten Bauabschnitt für 4,6 Millionen Euro eine Halle mit Leistungszentren im Volleyball und Badminton. Richtfest ist im Dezember, Einweihung im Juni 2006. In der benachbarten Schulturnhalle haben die Basketballer ihr Zentrum aufgemacht.

Die Baugenehmigung für die Beachvolleyball-Anlage (fünf Hallen-, sechs Außenplätze) wird Anfang 2006 erwartet. Besondere Gestaltungswünsche, Lärmschutz und Grünausgleich haben, so Bäderland-Chef Klauspeter Schelm, "Zeit und Geld gekostet". Olympiastützpunktleiterin Ingrid Unkelbach hofft dennoch, "im Winter 2006/2007 die Felder nutzen zu können". Die Vereinbarungen mit der Berliner Betreiberfirma sind formuliert. Abgerundet wird das Ensemble mit einer Halle für Leistungszentren im Handball und Judo. Baubeginn: April 2007.

Während das Ruder-Leistungszentrum in Allermöhe für eine Million Euro modernisiert wird, erhalten die Hockeyspieler auf dem Unisportplatz Rothenbaumchaussee ein neues. Der Rasenplatz wird für ein Hockeyspielfeld (Kunstrasen) um 1,3 Meter abgesenkt. Kosten: 860 000 Euro. Baubeginn: April 2006. Bisher nicht geplant, aber möglich: Tribünen für 5000 Fans.

Eine weit größere Baustelle könnte mit dem Masterplan Volkspark aufgemacht werden. Der US-Projektentwickler indes mußte seinen Bericht für den Senat nachbessern. Im Dezember wird er vorliegen. Unabhängig davon soll auf dem Parkplatz Grau neben der Color-Line-Arena eine Trainingshalle für Eishockey (und Handball) entstehen. Vor 2007 werden die Bagger aber nicht anrücken. Trotz der staatlichen Investitionen bleibt Raum für private Projekte. Vor dem Millerntorstadion plant ein Hamburger Unternehmen auf den zwei Grandplätzen an der Feldstraße einen Soccer-Dome mit zwei Kunstrasenplätzen. Die Skepsis steht dabei längst im Abseits.

Rainer Grünberg

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Mittwoch, 16. November 2005

   www.abendblatt.de 

VGE: Pokalsensation perfekt gemacht

VGE triumphiert bei Zweitligist Netzhoppers. Nach dem 3:1 in Königs Wusterhausen empfangen die Elmshorner am 27. November in der Olympiahalle Bundesligist SCC Berlin.

Elmshorn - "Wir hatten keine Chance, aber die haben wir genutzt." So recht fassen konnten die zwölf Volleyballer der VG Elmshorn noch nicht, was ihnen soeben gelungen war: In einem Qualifikationsspiel um den Einzug ins Achtelfinale um den DVV-Pokal hatten sich Spielertrainer Ekkehard Goller, Heiko Sievers, Karsten Schreiner, Bahne Dieckmann, Martin Stegmann, David Jung, Mischa Urbatzka, Lars (alle VGE I/Regionalliga), Gunnar Petersen, Julius Milo und Gerrit Siems (VGE II/Landesliga) beim haushohen Favoriten Netzhoppers Königs Wusterhausen (2. Bundesliga) binnen 87 Minuten mit 3:1 (11:25, 25:23, 25:23, 25:20) durchgesetzt und haben nun am 27. November in der Runde der letzten 16 auf Bundesebene in der Olympiahalle Heimrecht gegen den Erstligisten und mehrfachen deutschen Meister SC Charlottenburg (Berlin).

Dabei hatte alles für den Nordostpokalsieger gesprochen: In der 2. Bundesliga haben die Netzhoppers noch kein Spiel verloren, und knapp 200 Fans füllten die Tribünen. "Alles war sehr professionell, die Mannschaften liefen zu Musik und unter Scheinwerferlicht ein, und jeder Spieler wurde persönlöich vorgestellt", beschrieb Ekkehard Goller das Szenario.

Diese ungewohnte Atmosphäre schien die Elmshorner, bei denen Lars Winter als Libero für der verletzten Matthias Proske einsprang, im ersten Satz noch zu lähmen. "Die Bälle flogen uns nur so um die Ohren, und wir mußten mit dem Schlimmsten rechnen", so Goller. Umso erstaunlicher, daß der Nordpokalsieger noch im Verlauf des zweiten Satzes die Kurve bekam. "Als es 18:18 stand, lief es plötzlich für uns - vor allem weil die Annahme funktionierte", berichtete Goller. Im gleichen Maße, in dem sich die Elmshorner spielerisch zu stabilisieren vermochten und an Sicherheit gewannen, flatterten den Netzhoppers jetzt die Nerven. Der Angst des Heimteams vor der Blamage war - neben dem Umstand, daß alle Elmshorner über sich hinauswuchsen - denn auch ausschlaggebend dafür, daß die Gäste die Sätze drei und vier aus einer Führung heraus für sich entscheiden konnten.

Fassungslosigkeit beim gestürzten Favoriten und Freude bei den Elmshornern bestimmten nach dem Matchball das Bild. Daß dem bislang größten Triumph des Elmshorner Volleyballs in eineinhalb Wochen eine weitere Sensation folgen könnte, wagt man bei der VGE angesichts eines mit deutschen Nationalspielern und ausländischen Profis gespickten gegnerischen Teams kaum zu hoffen. Aber wer weiß: Auch die Fahrt nach Königs Wusterhausen waren die Elmshorner mit der bescheidenen Zielsetzung angetreten, vielleicht einen Satz zu gewinnen - und dann waren es drei.

Frank Will

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Mittwoch, 16. November 2005

   www.abendblatt.de 

Oststeinbek verliert in Unterhaching

OSTSTEINBEK - Der Flug nach München hat sich für die Bundesliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV nicht gelohnt. "Diese Niederlage war überflüssig", urteilte Trainer Bernd Schlesinger nach dem 0:3 (20:25, 22:25, 22:25) beim TSV Unterhaching. "Zuhause hätten wir das Spiel gewonnen."

Im Grunde genommen war es eine Parallele zum 0:3 beim VV Leipzig. Zum zweiten Mal reisten die "Ostbek Cowboys" zu einem vermeintlich angeschlagenen Gegner, um dann ohne die letzte Gegenwehr die Punkte zu verschenken. "Auswärts fehlt uns offenkundig die notwendige Entspanntheit, um auch mit Fehlern klar zu kommen", sagte Schlesinger.

Dabei bot der Coach seine Erfolgsformation auf, die eine Woche zuvor in heimischer Halle sensationell den Vorjahresdritten Moerser SC düpiert hatte, also auch Zuspieler Sebastian Neufeld, Mirko Suhren als Diagonalangreifer und Mannschaftskapitän Jan Buhrmester im Mittelblock. Doch Buhrmester war der erste, den Schlesinger wieder vom Feld holte: "Ihm ist nicht viel gelungen." Auch Neufeld verteilte die Pässe diesmal nicht so präzise wie gewohnt, für ihn kam Timo Timpe.

Im dritten Satz feierte übrigens Martin Hofmann als Annahmespieler seine Premiere. Zur Erinnerung: Vergangenes Jahr war Hofmann noch Mittelblocker und erst in dieser Saison auf Diagonalangreifer umgeschult worden.

Daß die Spieler teilweise so flexibel einsetzbar sind, sei eine der positiven Überraschungen für ihn, betonte Schlesinger. Und, daß die Mannschaft die Unterstützung des eigenen Anhangs so in Leistung ummünzen könne, erfreue ihn auch. "Vor heimischen Publikum sind wir rund 20 Prozent stärker", so der Coach. "Und dabei ist es völlig egal, ob wir in Wandsbek oder in Oststeinbek spielen."

So darf man im Heimspiel morgen (20 Uhr, Rüterstraße) gegen den aktuellen Tabellenführer Bayer Wuppertal wieder einiges erwarten. "Dieser Gegner dürfte aber eine Nummer zu groß für uns sein", schätzt Schlesinger. Allerdings hatte das Werksteam beim 3:2 über Aufsteiger VC Markranstädt große Mühe.

masch

 

 

Hamburg - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 16. November 2005

   www.abendblatt.de 

HTB: Freude und Enttäuschung 

HARBURG - Langsam arbeiten sich die Volleyball-Männer des Harburger TB aus dem Keller der Hamburger Verbandsliga. Mit dem 3:0 (25:17, 25:20, 25:23) über den SV St. Georg sicherten sich die Harburger den zweiten Saisonsieg, stellten so den Anschluß an das untere Mittelfeld wieder her. "Es hätte auch den dritten Sieg geben können", sagte Trainer Jörn Folster. Doch beim 2:3 (25:16, 27:25, 23:25, 23:25, 9:15) gegen die zweite Mannschaft des 1. VC Norderstedt "ging uns unerklärlicherweise im dritten Satz die Kraft aus", so Folster. Mit 19:15 hatten die Harburger nach zwei gewonnen Sätzen im dritten Durchgang schon geführt. "So etwas gibt man eigentlich nicht mehr aus der Hand", sagte der HTB-Trainer enttäuscht.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 16. November 2005

   www.abendblatt.de 

OSV heute gegen Bayer Wuppertal

HAMBURG - Wie lange reicht die Kraft der "Ostbek Cowboys" noch? In dieser Woche müssen die Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV drei Bundesliga-Spiele in nur sechs Tagen austragen. Heute (20 Uhr) kommt der ungeschlagene Spitzenreiter Bayer Wuppertal in die Sporthalle an der Rüterstraße. Es ist der zweite Pflichttermin für den Aufsteiger. "Unschlagbar ist Wuppertal nicht", hält sich der Respekt von Trainer Bernd Schlesinger in Grenzen.

"Bayer hat noch nicht gegen einen der drei Großen, Friedrichshafen, Düren und Berlin, gespielt", so Schlesinger. Mit diesem Trio dürfte die Werksmannschaft nicht mithalten können, ist die Einschätzung des Oststeinbekers.

Die größte Unbekannte für den Coach ist ausgerechnet sein eigenes Team. "Viele sind in ihren Leistungen sehr inkonstant", beschreibt er. Die Belastung mit Beruf, Studium und Training sei für die OSV-Amateure immens. Mehr als viermal Training ist nicht möglich, weniger ginge absolut nicht. "Die Spieler sind zwar sehr flexibel einsetzbar, aber manchmal wäre mir etwas Berechenbarkeit lieber", sagt der Trainer.

Mit gut 1000 Zuschauern rechnen die Verantwortlichen erneut.

masch

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 16. November 2005

   www.abendblatt.de 

Ein klares Ja zum Abschluß der Vernunft

HSB-Mitgliederversammlung: Vereine und Verbände akzeptieren Sparbeitrag

HAMBURG - Die Mitgliederversammlung des Hamburger Sportbundes (HSB) hat gestern abend im Haus des Sports nach überraschend kurzer Diskussion mit überwältigender Mehrheit dem Konsolidierungsbeitrag des organisierten Sports zum Haushalt der Stadt zugestimmt. Bis 2010 sollen rund zwölf Millionen Euro fällig werden, davon 3,75 Millionen aus Zuwendungskürzungen an den HSB. Die ursprünglich vom Senat geforderte Betriebskostenbeteiligung für die Nutzung öffentlicher Sportplätze und -hallen ist damit vom Tisch. Die zwischen der Behörde für Bildung und Sport (BBS) ausgehandelten Vereinbarungen müssen noch von der Bürgerschaft akzeptiert werden.

Es war kein Beschluß, der unter den 370 Delegierten Freude auslöste. "Der vorliegende Kompromiß sichert dem organisierten Sport das Überleben und schützt die Vereine vor Beitragserhöhungen, die viele Klubs in ihrer Existenz bedroht hätten. Die Belastungen sind jedoch äußerst schmerzhaft. Es wird nicht leicht, sie zu schultern. Und ich bleibe dabei, es ist gesellschaftspolitisch der falsche Weg", sagte Präsidiumsmitglied Gerd Augner (Rissener SV). Die grundlegenden Fehler seien jedoch in der Vergangenheit gemacht worden, als der Sport seine Interessen nicht massiv genug wahrgenommen habe. In den letzten Monaten wäre es "nur um Schadensbegrenzung gegangen".

Das Erreichbare sei hinter dem Gewünschten zurückgeblieben, gestand HSB-Präsident Günter Ploß, weitere Zugeständnisse der Stadt seien allerdings nicht mehr zu erwarten gewesen. Er hatte die Versammlung um ein "Ja zum Abschluß der Vernunft" gebeten - und erhalten. Kontrovers wurde anschließend nur der angedachte Verkauf der defizitären Sportschule Sachsenwald diskutiert. Der HSB will nun weitere Optionen prüfen.

Sportsenatorin Alexandra Dinges-Dierig (CDU) hatte in ihrer Begrüßungsansprache an die Vertreter der Vereine und Verbände appelliert, ihre Verantwortung über den Sport hinaus wahrzunehmen: "Es geht um das Gemeinwesen." Zur Konsolidierung der Haushalte müßten alle gesellschaftlichen Gruppen beitragen. "Ich weiß sehr wohl, wie schmerzhaft diese Einschnitte sind", sagte Dinges-Dierig, die ausdrücklich die Leistungen des organisierten Sports hervorhob. Sie warb dafür, die Sportstadt Hamburg weiter mit Leben zu füllen und das Netzwerk zwischen Sport und Stadt auszubauen. "Dazu möchte ich Ihnen die Hand reichen", sagte die Senatorin und erntete verhaltenen Applaus.

rg

 

 

Hamburg - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 15. November 2005

     

OSV-Damen siegen sicher gegen CVJM 2

Mit einem Sieg ohne Satzverlust erfüllten die OSV Damen die in sich selbst gesetzten Erwartungen.

Gegen die jungen Spielerinnen der CVJM2 wurde die Gelegenheit zum Experimentieren genutzt und das Team konnte wieder zeigen, dass es das Siegen nicht verlernt hat.

Der erste Satz war eine klare Angelegenheit für den OSV, der in den beiden Folgesätzen etwas den Druck aus dem Spiel nahm, aber letztendlich zu einem ungefährdeten 3-0 Sieg kam. Erstmals in dieser Saison kam Mittelblockerin Svenya Banse, die durch berufliche Verpflichtungen an der regelmäßigen Trainingsteilnahme gehindert ist, wieder über einen längeren Zeitraum zum Einsatz und zeigte, dass sie im Block immer noch eine wichtige Stütze des Teams ist.

Durch die überraschenden Niederlagen der Konkurrenz vom VCN und der VG WiWa gegen den Regionalligaabsteiger aus Glinde sind die Oststeinbekerinnen nun auf dem zweiten Tabellenplatz hinter dem ETV2, der am Wochenende ungefährdete Siege gegen die HVBV Auswahl und gegen die CVJM3 einfahren konnte.

Der OSV ist also gewarnt das letzte Spiel des Jahres 2005, am 03.12.05 in gegen Glinde nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Zumal das Lokalduell in der Halle in Glinde stattfinden wird.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 15. November 2005

     

Cowboys nutzen Chancen gegen Unterhaching nicht

Mit leeren Händen kehrten die Ostbek Cowboys von ihrem Gastspiel beim TSV Unterhaching zurück. Es war ganz ähnlich wie in Leipzig: Der OSV spielte munter mit, nur fehlte es an der nötigen Konsequenz in den Punktballsituationen. Unterm Strich stand eine klare 0:3-Niederlage (20:25, 22:25, 22:25). „Ein, zwei Sätze waren drin, schade“, sagte Trainer Bernd Schlesinger. „Unterhaching hat solide gespielt und sich den Sieg verdient. Wir waren einfach zu unkonstant. Auswärts kriegen die Jungs das noch nicht so gebacken wie zu Hause.“

In heimischen Hallen werden die Cowboys bekanntlich von ihren enthusiastischen Fans nach vorne gepeitscht, in der Fremde fehlt diese Wand im Rücken. „Das macht wirklich 20 Prozent aus“, sagte Schlesinger, „für uns sind das die entscheidenden.“ Weil das Team per Flieger nach München gereist war, saßen keine eigenen Schlachtenbummler unter den gut 700 Zuschauern in der neuen Unterhachinger Halle, einem wahren Schmuckkästchen, angeblich 22 Millionen Euro teuer.

„Deswegen hat ein bisschen der Mut gefehlt“, sagte OSV-Abteilungschef Jan Schneider, der diesmal mit auf der Bank saß („sonst hätte ich mich als einziges Nordlicht schon sehr einsam gefühlt auf der Tribüne“). Schneider war voll des Lobes über die Rahmenbedingungen und die familiäre Stimmung bei den TSV-Volleyballern: „Man merkt, die Strukturen ähneln sich, die Hachinger sind nur eine ganze Ecke weiter als wir.“

Die Gäste begannen mit der Mannschaft, die sich zuletzt gegen Moers in einen Rausch gesteigert hatte, also mit Mirko Suhren auf diagonal und Sebastian Neufeld im Zuspiel. Doch der Motor des OSV sprang nicht an, Unterhaching punktete vor allem über die Mitte und war auch außen vom Block der Cowboys zu selten zu halten. Ein ähnliches Bild im zweiten Satz, stark vor allem Björn Domroese, doch das war zu wenig gegen hochmotivierte Hausherren. Der Außenangreifer hatte unter der Woche wegen einer Oberschenkelverhärtung nicht trainieren können. Dank der Behandlung von Physiotherapeutin Katharina Post konnte Domroese auflaufen – und war gleich bester Cowboy.

Im dritten Satz wieder das alte Bild, Unterhaching hatte stets knapp die Nase vorn. Noch einmal gab Schlesinger Impulse (zuvor hatte er bereits die Mittelblocker Felix Braun, Stefan Trienen und Jan Buhrmester durchgewechselt), mit der Hereinnahme von Timo Timpe für Neufeld und Martin Hofmann für den diesmal glücklosen Patrick Stellmann, „das lief sogar besser als vorher“, sagte Schlesinger, „und damit ist schon viel gesagt: Ein konstante Stammsechs bietet sich mir momentan nicht an. Das ist zu Hause wettzumachen und vielleicht sogar eine Stärke, wir sind unberechenbar. Auswärts aber kommen wir nicht in Fahrt.“

Dennoch war die Stimmung im Lager der Ostbek Cowboys nur kurz getrübt. „Vor der Saison hätte ich ein so offenes Spiel nicht erwartet“, sagte Schneider, „daran darf man sich ja gelegentlich mal erinnern.“ Und kommenden Mittwoch bereits hat es der OSV in der Hand, die Scharte auszuwetzen. Zumal es gegen den SV Bayer Wuppertal geht, den ungeschlagenen Tabellenführer (20 Uhr, Wandsbek). „Die sind aber keine Übermannschaft wie Friedrichshafen“, sagte Schlesinger, "und unsere Jungs sind unglaublich heiß auf das Match. Gut, dass die Pause so kurz ist, so sind die Gedanken jetzt schon bei diesem Spiel."  

 

 

Deutschland - VG Elmshorn-News

 Dienstag, 15. November 2005

     

VGE gewinnt gegen Netzhoppers

Ein nicht ganz objektiver Spielbericht ...

Am Sonntag morgen hatte wohl keiner so recht Lust aufzustehen, um vier Stunden nach Berlin zu fahren, um sich dort die wohl unvermeidliche Klatsche abzuholen. Die eine Hälfte des Teams war wohl noch von Brittas Geburtstagsparty berauscht, die andere Hälfte klagte über verschieden Dinge. Aber nichts desto trotz setzten wir uns in die beiden Busse und fuhren los. Hier nochmals der Dank an Paul, Ekke & Bahne für die Fahrt und Organisation der Busse.

In Königs Wusterhausen steht wohl das größte Kino das je eine Kleinstadt gesehen hat und eine Halle von der Hamburger Teams nur träumen können. Eine volle Tribüne beim Landesligaderby der Basketballer veriet uns schon vorher,dass die KW-ler etwas von Sport und Anfeuern verstehen. Mit etwa einen halben Stunde Verspätung begann das Spiel und wir konnten endlich den Hallenboden betreten.

Schnell ein bisschen warm machen und Aufschlag - Annahme. Die im Einspielen gezeigte Leistung lies schon den ein oder anderen "Schmunzler" im Gesicht der Gegner erkennen.

SATZ 1
Es ging los - wir waren gewillt zu kämpfen und unser Bestes zu geben – in der Gewissheit das dies wohl nicht ausreichen würde. Nach einer souveränen 1:0 Führung mussten wir den Satz "unglücklich" mit 25:11 abgeben ;) KW verstand es ihre Aufschläge in "Aufangriffe" zu verwandeln und zerlegten unsere Annahme in ihre Bestandteile. In diesem Satz war mehr als ein Klassenunterschied zu erkennen. Die knapp 160 Zuschauer hatten ihren Spaß und freuten sich schon auf das versprochene Freibier nach dem Spiel.

(1:0,3:5,6:13,8:17,10:22,11:25)

SATZ 2
Hm - so konnten wir wirklich nicht weitermachen! Es musste was passieren. Ekke wechselte zwar nicht aus aber die Spieler und vor allem unser Annahmeriegel legte jetzt jeglichen Respekt ab. Der Mittelangriff war effektiv und die Außen punkteten nach Belieben. Es ging hin und her, aber wir konnten einen Zweipunktvorsprung den Satz über halten. Beim Stand von 18:18 war es dann auch dem Publikum zuviel und das legte richtig los - Pokalstimmung in Königs Wusterhausen. In den Auszeiten wurde geschrien und in der Feldabwehr wurde alles abgewehrt was abwehrbar war. Natürlich wurde der ein oder andere Ball vom Gegner im Feld versenkt, aber dies steckten wir überraschend gut weg. Am Ende waren wir sogar psychisch stabiler und konnten gewinnen. Den letzten Punkt feierten wir wie den Sieg und lagen uns in den Armen. Der Gegner war verdutzt und der Trainer ähnelte dem jungen Burkhard in Bestform - rot & wütend ;)

(5:7,10:12,13:16,18:18,20:21,24:22,25:23)

SATZ 3
Jetzt wurde es auch den KW-lern zu bunt, Gegenseitige Anfeuerungen zeigten, das Sie uns nicht noch mal unterschätzen wollten. Bei uns lief die Annahme heiß - eine den Umständen perfekte Annahme lies den Klassenunterschied nicht mehr so oft aufblitzen. Der gegnerische Block war mit dem Misch aus Ditschbällen, gelegten Bällen und harten Angriffen überfordert und das ein oder andere genervte Gesicht im Gegner lies uns diesmal schmunzeln. Beängstigend wie gut wir eigentlich spielen konnten. Der letzte Punkt wurde noch mehr gefeiert als der Satzgewinn zuvor.

(4:3,11:7,14:9,20:18,25:23)

SATZ 4
Jetzt wurde es auch dem Hallensprecher zu bunt - er forderte in regelmässigen Abständen das Publikum auf das Heimteam anzufeuern. Die Halle tobte und wir wurden dadurch nur noch besser. Wie in Trance spielten wir unser Ding runter - ein hier nicht genannter Spieler erreichte absolute Topleistungen und schlug Aug in Aug mit dem Ersten Schiri die Bälle reihenweise in den gegnerischen Boden. Allmählich begriffen wir - wir können gewinnen und so kämpften wir bis zum Schluss. Ich weiß nicht mehr wie wir den Matchball gemacht haben aber nach dem letzten Pfiff waren wir nicht mehr zu halten. Die Sensation war geglückt - die Klatsche war ausgeblieben.

(4:3,7:5,11:10,18:14,22:19,25:20)

FAZIT

Ein geiler Tag, ein geiles Spiel - schade nur das wir keine Video-Kamera mit hatten. Das Publikum war eines der besten, vor dem ich je Spielen durfte - absolut fair und vor allem LAUT. Viele Glückwünsche von den gegnerischen Fans die durchaus unsere Leistung anzuerkennen wussten. Das Freibier wurde dann aber wohl doch eher von uns getrunken, aber wir hatten ja auch einen guten Grund. Die Rückfahrt war geprägt von SMS schreiben und Raststätten ansteuern - welch ein Spaß.

Wir hatten keine Chance - haben sie aber genutzt ... Der Pokal hat seinen eigenen Gesetze ... ähnlichen Sätze wurden zuhauf gebildet... Der wohl beste aber: Jetzt sind wir unter den TOP 16 in Deutschland - (Daraufhin Lars: Wo wir auch hingehören ;)

Jetzt wird in 2 Wochen der SCC Berlin in Elmshorn auf- bzw. einschlagen. Wir hoffen, dass viele Fans gemeinsam mit uns in der heimischen KGSE-Halle dies miterleben wollen...

Dave

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Dienstag, 15. November 2005

     

Ungewohnte Schwächen bei WiWa Hamburg

Enttäuschte Fans schlichen sich am Wochenende aus der Wandsbeker Sporthalle. WiWa Hamburg hat nach sehr gutem Start und einer 2:0 Satzführung, das Spiel gegen die Warendorfer Sport Union mit 2:3 (25:17,25:11,14:25,15:25,11:15) verloren. Die dritte Tie-Break Niederlage in Folge. „Ich bin stinksauer! So ein Spiel darf man nicht mehr verlieren“, kommentierte Trainer Carsten Schmidt den Endstand.

In den vorherigen Partien musste das Team bereits jeweils in den fünften Satz und konnte keines der Spiele für sich entscheiden. Obwohl das Team in den ersten beiden Sätzen die Führung klar herausspielte und wie der sichere Sieger aussah, kam der Einbruch. „Ich kann mir das auch nicht erklären“, sagte Ersatzkapitänin Sandra Landvoigt sichtlich enttäuscht. Ein Teil der Erklärung ist sicherlich das Fehlen von Silke Niemeyer in der Annahme. Überdurchschnittlich viele Annahmefehler im dritten Satz brachten das Team aus Warendorf wieder ins Spiel.

Während die Warendorferinnen plötzlich frischer und sicherer in ihren Aktionen wirkten, sahen die Wandsbekerinnen schwerfällig und mit längerer Spielzeit nervöser aus. Carsten Schmidt konnte sich den Spannungsabfall unmittelbar nach dem Spiel auch nicht erklären: „Es ist schwer zu sagen, ob die mentale Schwäche gerade im dritten Satz mit den vorherigen Partien zusammenhängt.“ Die Hinweise des Coaches in der Satzpause zeigten zu Beginn des entscheidenden fünften Satzes Wirkung.  Andrea Dellnitz, die in der ganzen Begegnung eine gute Leistung zeigte, brachte WiWa mit 7:2 in Führung. Das Publikum tobte und Carsten Schmidt konnte sogar wieder grinsen.

Das sollte ihm aber in der Folgezeit vergehen. Ein Eigenfehler bescherte Warendorf das Aufschlagsrecht und erneut patzte das WiWa-Team in der Annahme. Schnell war die Führung eingeholt und die WiWa-Spielerinnen wurden noch nervöser. Beim Stand von 7:6 für WiWa zog Carsten Schmidt die Notbremse: Time out, er holte die Mädels an die Bank. Es half nichts, Warendorf spielte sich in einen Rausch, nutzte die Schwächen der Annahme gnadenlos aus und beendete nach 90 Minuten die Partie mit 15:11 und 3:2 für sich. Trainer Carsten Schmidt zeigte sich am Ende kämpferisch: „Dieses Spiel müssen wir bis ins Detail analysieren und aus unseren Fehlern lernen. Wir wissen, dass wir es besser können und werden es auch im nächsten Spiel gegen den USC Münster II beweisen.“  

 

 

Deutschland - Newsclick.de

 Dienstag, 15. November 2005

   www.newsclick.de 

Befreiungsschlag gegen Fischbek

Volleyball-Bundesligist USC holt den zweiten Saisonsieg – Im Tie-Break nie die Nerven verloren

Restlos aus dem Häuschen hüpften Mannschaft, Trainer und Betreuer auf dem Feld herum, lagen sich in den Armen und ließen sich vom Publikum feiern. Völlig zu Recht, denn in einem wirklich tollen Volleyball-Spiel bezwang Frauen-Bundesligist USC gestern den TV Fischbek aus Hamburg.

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 15. November 2005

   www.abendblatt.de 

Sparbeitrag: Vereine wollen zustimmen

"Maximum herausgeholt"

HAMBURG - Vereine und Verbände werden morgen auf der Mitgliederversammlung des Hamburger Sportbundes (20 Uhr, Haus des Sports) dem Konsolidierungsbeitrag des Sports zum Haushalt der Stadt zustimmen. Diese Tendenz zeichnet sich ab. Bis 2010 soll der HSB einen Sparbeitrag von zwölf Millionen Euro leisten, nur 3,75 Millionen davon werden finanziell direkt wirksam - beim Sportbund. Die Vereine müssen weiter keine Betriebskostenbeteiligung zahlen. Andererseits verpflichtet sich die Stadt zu zusätzlichen Investitionen in Sportstätten von zwei Millionen Euro.

"Unter den Umständen ist es das bestmögliche Ergebnis", sagt ETV-Geschäftsführer Frank Fechner. Thomas Beyer (Verein Aktive Freizeit): "Der neue HSB-Präsident Günter Ploß hat das Maximum herausgeholt." Den vorliegenden Kompromiß abzulehnen wäre "politischer Selbstmord". Armin Pilsinger (HT 16) warnt indes: "Der HSB darf jetzt nicht versuchen, seinen Beitrag bei den Klubs zu kassieren." Alle drei plädieren dafür, das Vorgehen des Senats zu brandmarken. Fechner: "Der Sport hat schon eine Vielzahl staatlicher Aufgaben ohne Kompensation übernommen." Beyer empfiehlt zudem, "daß Einfallstor Hallennutzungszeiten zu schließen". Die Belegung der Sportstätten müsse verbessert werden. Mehr Transparenz fordert auch Jürgen Schmidt (SPD), Vorsitzender des Sportausschusses der Bürgerschaft.

Ingo Aurin, Chef des Betriebssportverbandes, will das Verhandlungsergebnis akzeptieren, erwartet aber, "daß bei der Übernahme von Plätzen durch Vereine die Rechte der Gastnutzer nicht beschnitten werden". Fußball-Präsident Friedel Gütt hat ihm Unterstützung zugesagt. Olaf Jessen, Vorsitzender des Boxverbandes, beklagt die beabsichtigte Schließung der Sportschule Sachsenwald. HSB-Boss Ploß: "Bei 250 000 Euro Verlust und 1,5 Millionen Investitionsbedarf sehe ich keine Alternative."

rg  

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 14. November 2005

   www.volleyballer.de 

USC gewinnt mit großem Kampf gegen Hamburg

Als Außenseiter startete das USC Braunschweig gegen den TV Fischbek Hamburg, immerhin Tabellendritter der Bundesliga. Aber durch eine sehr gute Moral und viel Kampfgeist konnte der USC im Tiebreak mit 3:2 gewinnen. Vor begeistertem heimischem Publikum zeigte das Team somit die richtige Antwort auf das Suhlspiel. Dabei waren die Vorzeichen noch schlecht. Stephanie Penner ist an Pfeiferischem Drüsenfieber erkrankt und Nadine Nickel und Anke Borowikow spielten mit Bandagen, da sie im Training zusammenstießen.

Braunschweig startete anders als in den letzten Spielen; neu ins Team kamen Maja Pachale und Dominince Steffen. Der erste Satz begann sehr ausglichen. Erst gegen Ende des Satzes konnte sich Hamburg absetzen und gewann mit 25:22. Maja Pachale wurde im zweiten Satz gegen Karla Borger ausgetauscht und das brachte Bewegung ins Spiel. Karla machte in diesem Satz ein sehr gutes Spiel, viele erfolgreiche Angriffe liefen über sie. Aber auch die anderen konnten sich noch steigern und so gewannen die Braunschweigerinnen verdient mit 25:20.

Im dritten Satz ging der USC mit 13:25 unter. Was im vorherigen Satz noch klappte, lief nun überhaupt nicht mehr. Das Spiel war geprägt durch viele vermeidbare eigene Fehler. Im vierten Satz wurde Karla Borger, welche nach einem starken Satz müde wirkte, wieder gegen Maja Pachale getauscht. Wiederum zeigte es die erwünschte Wirkung und Braunschweig spielte stark auf. Ein Achterbahnspiel. 25:20 stand es am Ende und allen Spielerinnen war klar, hier geht was.

Der Tiebreak war eine Nervenschlacht. Vor anfeuerndem Publikum konnte sich der USC jedoch absetzen und seinen zweiten Matchball zum 15:12 nutzen. Katalin Schlegl und Dominice Steffen machten ihre Sache im Angriff diesmal besonders gut, lobte der Trainer Alberto Salomoni. „Diese Punkte waren sehr wichtig für uns“, so der Italiener, der sichtlich mitgenommen war. Wen wundert das, nach so einem Spiel …

Thomas Lindner

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 14. November 2005

   www.abendblatt.de 

Fischbek enttäuscht in Braunschweig

FISCHBEK - Die Volleyball-Frauen des TV Fischbek müssen die erste echte Enttäuschung in dieser Bundesliga-Saison verarbeiten. Mit 2:3 (25:22, 20:25, 25:13, 20:25, 12:15) unterlagen die Fischbekerinnen beim bisherigen Drittletzten USC Braunschweig nach fünf Sätzen. "Nach so einem souveränen dritten Satz darf man ein solches Spiel nicht mehr verlieren", sagte Manager Horst Lüders und haderte mit seinen Damen.

Dreimal hatten die Fischbeker Frauen in der Vorbereitung gegen die Braunschweigerinnen gespielt, alle Begegnungen wurden gewonnen. Vielleicht ist diesmal der Gegner auch ein wenig unterschätzt worden? "Es fehlte bei uns teilweise an der notwendigen Aggressivität", sagte der Fischbeker Trainer Helmut von Soosten. "Der Anfangsschwung durch unsere ersten drei Punktspielsiege ist jetzt dahin", zeigte sich Horst Lüders enttäuscht.

Der Fischbeker Volleyballtrainer hatte erneut in Braunschweig der Formation mit Claudia Lehmann auf der Diagonalangriffsposition den Vorzug gegeben. Doch diesmal schwächelte die gelernte Beach-Volleyballerin, so daß Kerstin Ahlke schon im zweiten Durchgang auf ihrer Stammposition durchspielen durfte. Immerhin registrierte der Coach, daß Kerstin Ahlke in Braunschweig die beste Akteurin seiner Mannschaft war.

Erstmals testete Helmut von Soosten auch Imke Wedekind als Mittelblocker-Ersatz. Mehrfach kam die hochgewachsene Wedekind für Julia Kaufhold auf das Feld. Doch es war zu merken, daß sie bislang in der Zweiten Bundesliga auf der Außenposition gespielt hatte. "Ich war aber trotzdem ganz zufrieden mit ihrem Auftritt", so der TVF-Trainer.

Auf Braunschweiger Seite feierte die bis dahin verletzte Mannschaftsführerin Maja Pachale Saisonpremiere und machte deutlich, warum sie eine der Leistungsträgerinnen des USC ist. "So ganz überraschend kam ihr Einsatz aber nicht", sagte Helmut von Soosten. Darauf sei die Niederlage aber nicht zurückzuführen.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 14. November 2005

   www.abendblatt.de 

Oststeinbek 0:3

UNTERHACHING - So macht Volleyball Spaß. Gemeint ist nicht das 0:3 (20:25, 22:25, 22:25) der Männer des Oststeinbeker SV (10., 4:10 Punkte) in der Bundesliga beim TSV Unterhaching. "Uns fehlte die letzte Konsequenz, so viel stärker war Unterhaching nicht", meinte Trainer Bernd Schlesinger.

Aber mit welcher Hingabe Michael Mayer, verletzter Star des Münchener Vorortklubs, die Partie im Internet-Radio unter www.volleyballradio.de kommentierte, war schon köstlich. Besser kann man verbal nicht mitspielen. Das Internet-Angebot ist eine Reaktion von Fans auf die mangelnde Wahrnehmung ihrer Sportart in Funk- und TV-Medien.

Am Mittwoch (20 Uhr) kommt Tabellenführer Bayer Wuppertal in die Sporthalle Rüterstraße.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 14. November 2005

   www.abendblatt.de 

Fischbek verärgert

BRAUNSCHWEIG - Wir haben heute eine Riesenchance verpaßt", sagte Helmut von Soosten, der Trainer der Volleyballerinnen des TV Fischbek (4., 6:4 Punkte). Im Bundesligaspiel beim Drittletzten USC Braunschweig unterlagen die Hamburgerinnen mit 2:3 (25:22, 20:25, 25:13, 20:25, 12:25). Denselben Gegner hatte Fischbek in der Vorbereitung dreimal besiegt. "Braunschweig wollte den Sieg einfach mehr als wir", stellte von Soosten nach den knapp zwei Stunden Spielzeit vor 500 Zuschauern fest. 

Dabei schien sein Team die Partie spätestens nach dem überragenden dritten Satz im Griff zu haben. "Danach darf man eigentlich nicht mehr verlieren", sagte Manager Horst Lüders verärgert. "Bei uns fehlte es diesmal an der nötigen Präzision. Wir haben zu viele Flüchtigkeitsfehler gemacht", bemängelte der Fischbeker Coach.

masch

 

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