News

 Samstag, 08. Januar 2005 

VfB: Noch ein Schritt bis zum Pokalfinale
Masterplan Volkspark - nur heiße Luft?
Oststeinbek: Schlesinger will Trainer bleiben
Jork stellt sich dem Angstgegner
Weibliche DVV-Jugend: Niederlage gegen Spanien
Angelina Grün beste Angreiferin in Italien
Beide DVV-Teams auf EM-Kurs
Deutscher Sieg im windigen Australien!
„Volleyball kompakt“ am Mittwoch, 12. Januar
Büring: "Wir haben ja auch ein, zwei ganz Gute"
"Wir wollen sparen - aber nicht unter Zwang!"
Leipzig: Fördertöpfe hart umkämpft
DSC: Keine Partie wie jede andere
Bleibt Humann ungeschlagen?
MSC hat nichts zu verlieren
Benefizspiel: Fünf Sätze für den Erstligisten

Januar 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Samstag, 08. Januar 2005

 

VfB: Noch ein Schritt bis zum Pokalfinale

FRIEDRICHSHAFEN - Kaum hat das Jahr angefangen, geht es Schlag auf Schlag für die Volleyballer des VfB Friedrichshafen. Drei Tage nach der Champions League Niederlage in Maaseik empfangen sie am 9. Januar um 17 Uhr (Kassenöffnung: 15.30 Uhr) in der ARENA Evivo Düren zu einem ebenso wichtigen Spiel: dem Halbfinale im DVV-Pokal.

Bernd Werscheck, der Trainer von Düren, ist am Mittwoch mit seiner Mannschaft nach Belgien gefahren, um den Pokal-Gegner genau unter die Lupe zu nehmen. Auch wenn er „kein großartiges“ Spiel gesehen hat, so war der Ausflug sehr lohnenswert. Seine Erkenntnisse? „Friedrichshafen steht voll im Saft und ist gut drauf.“ Dass es nicht zu einem Sieg gereicht hat, „lag an individuellen Fehlern, nicht an physischer Schwäche.“

Was Evivo Düren den Häflern am Sonntag entgegenzusetzen hat, wird sich zeigen. Champions League und DVV-Pokal sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Das sieht Bernd Werscheck ebenso wie sein Friedrichshafener Kollege Stelian Moculescu. „Maaseik ist ein ganz anderes Kaliber, die können viel mehr Druck ausüben.“ „Aber“, so verspricht Bernd Werscheck, „wir werden mit allem, was wir haben, dagegen halten. Friedrichshafen ist Favorit, aber wir werden alles versuchen.“ Der Dürener Coach lässt keine Gelegenheit aus, seine Wunschpaarung fürs Endspiel zu verkünden: Eviro Düren gegen den Moerser SC.

Nach 2001 und 2002 will Düren zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte ins Finale einziehen. Beide Mal scheiterten die Rheinländer am VfB Friedrichshafen. Dieser will seinen Titel erneut verteidigen und stünde mit einem Sieg im Endspiel. Das wird am 12. oder 13. Februar gemeinsam mit dem Damen-Finale ausgetragen. Der Austragungsort steht noch nicht fest.
Stelian Moculescu hat die Niederlage von Maaseik bereits weggesteckt und schaut nach vorn. „Ich wusste, dass es schwer werden würde. Die Mannschaft hat das gezeigt, was ich erwartet habe.“ Allerdings sind seine Erwartungen für Sonntag anderer Natur: „Ich erwarte, dass wir wieder gewinnen. Und dass viele Zuschauer kommen, damit wir eine gute Spende zusammenbekommen“. 

Damit spielt Moculescu auf die Spendenaktion der beiden Volleyball-Teams an, die auf Initiative der VfB spontan ins Leben gerufen wurde. Beide Mannschaften sowie die Schiedsrichter und alle Helfer im Umfeld verzichten auf ihre Einnahmen. Stattdessen wird das Geld für die Flutopfer in Südostasien an UNICEF gespendet. Bernd Werscheck stieg gleich auf die Idee des VfB ein. „Wir hatten auch überlegt, was wir tun können. Ich denke, bei dieser Möglichkeit bleibt am meisten übrig.“ Ebenso wie Moculescu hofft er, dass „viele Häfler Zuschauer helfen und ein gutes Spiel sehen wollen.“ Mit vergünstigten Eintrittspreisen von zwei Euro für Schüler bis 16 Jahre sowie fünf Euro für alle älteren Zuschauer soll den Volleyballfans die Entscheidung erleichtert werden. Der Fanclub beteiligt sich mit einer Glückskuchenaktion mit Tombola an der Spendenaktion.

Zum Pokal-Halbfinale hat sich das SWR Fernsehen angekündigt, um über das Spiel und die Spendenaktion zu berichten. Der Beitrag läuft am Sonntag, 9. Januar in Baden-Württemberg aktuell.

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Samstag, 08. Januar 2005

 www.abendblatt.de 

Masterplan Volkspark - nur heiße Luft?

Hamburg - "Eine gute Idee, die schwer zu verwirklichen ist." Auf diese Formel hat Alexandra Dinges-Dierig, parteilose Senatorin für Bildung und Sport, die Probleme des angedachten "Masterplans Volkspark" gebracht, die gestern im Sportausschuß der Bürgerschaft in der Color-Line-Arena diskutiert wurden. Im Volkspark, so die Vorstellung von Bürgermeister Ole von Beust aus dem vergangenen Mai, sollen bis 2008 für Tennis, Hockey und eventuell andere Sportarten Stadien, Trainingsstätten und Freizeiteinrichtungen gebaut werden.

Der Senat, das wurde gestern bekannt, will Ende Januar die Einsetzung eines Projektentwicklers beschließen, der im Mai seine Arbeit aufnehmen könnte. Bis zum August sollen Bedarfsanalyse und Machbarkeitsstudie vorliegen, die in einen Masterplan münden könnten. Den würde der Senat im Herbst auf den Weg bringen. Eine Umsetzung bis 2008, so die Senatorin, sei eher unwahrscheinlich. Der Ausschußvorsitzende Jürgen Schmidt (SPD) rechnet überhaupt nicht damit: "Alles, was wir heute gehört haben, klingt nach heißer Luft. Ich sehe kein Konzept."

Eine Zwischenlösung wird es für Hockey geben. Am Rothenbaum soll ein Landesleistungszentrum mit mobilen Tribünen für 3000 bis 4000 Zuschauer entstehen. Die Leichtathletik-Trainingshalle, die zwischenzeitlich in CDU-Plänen im Volkspark auftauchte, bleibt neben der Sporthalle Hamburg in Winterhude. Am 15. Februar, kündigte Dinges-Dierig an, werden die alten Gebäude abgerissen, mit der Fertigstellung des Zehn-Millionen-Euro-Projekts sei in der ersten Hälfte 2006 zu rechnen.

rg

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Samstag, 08. Januar 2005

 www.abendblatt.de 

Oststeinbek: Schlesinger will Trainer bleiben

Oststeinbek - "Wir sind so verrückt, es wagen zu wollen", sagte Rüdiger Barth, Manager der Volleyballer des Oststeinbeker SV. Gemeint ist ein möglicher Aufstieg des Klubs in die Erste Bundesliga. Barth: "Es wäre in jeder Hinsicht ein Abenteuer." Doch der Großteil der Mannschaft habe sich jetzt auf Anfrage entschieden, es einzugehen. Und: "Trainer Bernd Schlesinger wird uns auch in der kommenden Serie, ob in der ersten oder zweiten Liga, zur Verfügung stehen", sagte der OSV-Verantwortliche.

"Es gibt aber Bedingungen für mein Weitermachen", erklärte der Coach. Die sind weniger finanzieller Natur, vielmehr will Schlesinger Verantwortung teilen. Der Trainer, im internationalen Beachvolleyball-Geschäft mit zwei Weltklasse-Paaren engagiert, braucht für diese Arbeit mehr zeitlichen Freiraum. "Wir suchen deshalb für Bernd Schlesinger einen Trainer-Partner", erklärte Barth. Der Kandidat solle mehr sein als ein üblicher Co-Trainer. Die zeitweise alleinige Übernahme des Trainings wie auch des Coaching an Spieltagen gehört mit zum Anforderungsprofil. "Das wäre eine ideale Aufgabe für einen jungen, aufstrebenden Coach", so Barth. " Schlesinger: "Klar ist, daß ich zum Kandidaten meine Zustimmung geben muß, schließlich bleibe ich der Chefcoach."

Noch habe es von seiner Seite aus aber keine Gespräche in dieser Richtung gegeben, sagte Schlesinger. Beim Klub ist man schon etwas weiter. Womöglich könne das Arrangement schon im Laufe der aktuellen Zweitliga-Rückrunde ausprobiert werden, sagte Barth, ohne auf Namen von möglichen Kandidaten eingehen zu wollen.

In den kommenden drei Monaten sollen zudem die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Barth rechnet mit einem Mindestetat von 75 000 Euro für eine Erstligasaison - das dürfte das Dreifache des jetzigen Haushalts sein, der auch nur mit Not zusammengestellt werden konnte. "Die erste Liga könnte aber mögliche neue Geldgeber motivieren", hofft der OSV-Manager.

Allerdings brauchen die Oststeinbeker für die kommende Serie zwei neue Zuspieler: Marek Sabrowski zieht es nach dieser Saison aus beruflichen Gründen nach Thüringen, auch Stammspielmacher Sebastian Neufeld will auf Grund seines Berufs mindestens ein Jahr Pause machen.

Verstärkungen sind auch im Mittelblock notwendig: Jan Buhrmester laboriert schon länger an Knieproblemen. Und Routinier Markus Brill hat aus gesundheitlichen Gründen in der Vorrunde noch nicht eine Minute gespielt. "Es ist aber klar: Wir kaufen keine Spieler ein", sagte Barth. "Wir bleiben leistungsorientierte Hobbysportler." Allenfalls die Zahlung von etwas Fahrgeld sei denkbar. Auch der Spielort steht fest. Zwar erfüllt die Halle am Barsbütteler Weg nicht die Anforderungen der ersten Liga. "Aber für ein Jahr würden wir wohl eine Ausnahmegenehmigung bekommen", hofft Barth.

Manfred Schäffer

 

 

Norddeutschland - Harburger Rundschau

 Samstag, 08. Januar 2005

 www.abendblatt.de 

Jork stellt sich dem Angstgegner

Jork - Die Volleyball-Regionalliga-Frauen des TuS Jork hatten nur wenig Zeit, die Weihnachtspause aus den Beinen zu schütteln. Schon am morgigen Sonnabend (16 Uhr) müssen sie im heimischen Schulzentrum gegen Angstgegner, Spitzenreiter und Titelverteidiger BTS Neustadt antreten. "Wir müssen auch einmal gegen einen Favoriten zu Punkten kommen", sagte Pressesprecher Günther Schultz. 

Doch die Voraussetzungen sind nicht optimal. So ist die routinierte Zuspielerin Manja Langschwager noch im Urlaub, Mittelblockerin Birte Quast fällt nach einem Daumenbruch noch für drei Wochen aus. Ein gutes Omen konnte TuS-Coach Torsten Bluhm trotzdem verzeichnen. Gegen den Fünften der Regionalliga Staffel Nord, Eimsbütteler TV, unterlagen die Jorkerinnen in einem Testspiel nur knapp mit 2:3. Ursprünglich war hier als Vorspiel ein Aufeinandertreffen der zweiten Jorker Mannschaft (Landesliga) gegen den Buxtehuder SV vorgesehen. Aus terminlichen Gründen wird aus dem Vor- nun ein Nachspiel. Unmittelbar nach der Regionalliga-Partie testen sich beide Mannschaften.

masch

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 08. Januar 2005

  

Weibliche DVV-Jugend: Niederlage gegen Spanien

Die weibliche DVV-Jugend-Nationalmannschaft von Bundestrainer Dirk Groß hat eine große Chance verpasst: Im zweiten Spiel bei der EM-Qualifikation in Cherkasy/Ukraine unterlag die deutsche Mannschaft Spanien mit 2:3 (25-16, 18-25, 20-25, 25-19, 12-15), nachdem tags zuvor die Ukraine mit 3:1 bezwungen wurde. Am heutigen 7. Januar trifft die DVV-Auswahl auf Belgien, die männliche Jugend, die zeitgleich ihre Qualifikation in Baranovichi/Belarus bestreitet, spielt gegen Österreich. Die DVV-Jungs hatten am 6. Januar spielfrei, nachdem sie am Eröffnungstag Israel mit 3:1 geschlagen hatten.

Dirk Groß war natürlich wegen der verpassten Chance enttäuscht und meinte: "Teilweise hat meine Mannschaft unkontrolliert und ohne Konzept gespielt, da Leistungsträger wie Kasselmann, Schröber und Stauss aus den unterschiedlichsten Gründen ausgefallen sind. Zudem glaube ich, dass wir für das starke Spiel gegen die Ukraine heute Tribut zahlen mussten." Gegen Belgien findet heute das entscheidende Spiel statt, schließlich konnten die Belgierinnen Spanien am ersten Spieltag mit 3:2 schlagen. Letzter Gegner der weiblichen Jugend-Nationalmannschaft ist am 9. Januar Dänemark, die DVV-Jungs treffen noch auf Bulgarien (8.1.) und Belarus (9.1.). Bei den Turnieren qualifizieren sich jeweils der Erst- und Zweitplatzierte für die EM-Endrunde.

Anmerkung der Smash: Die DVV-Mädchen siegten gegen Belgien mit 3:1 (25:19, 21:25, 25:17, 25:21), gutes Spiel gegen einen starken Gegner. Die männliche Jugend siegte gegen Österreich glatt mit 3:0 (27:25, 25:11, 25:17) und hat am Samstag im Spiel gegen Bulgarien die erste große Herausforderung.

 

 

International - DVV-News

 Samstag, 08. Januar 2005

  

Angelina Grün beste Angreiferin in Italien

Nächste Auszeichnung für Deutschlands Volleyball-Superstar Angelina Grün: Die vor kurzem zum fünften Mal in Folge gewählte Volleyballerin des Jahres erhielt am gestrigen 6. Januar in Modena/Italien (live im italienischen TV) einen "Oskar" als beste Angreiferin der Saison 2004/2004. Grün gewann mit ihrem Verein Fopapedretti Bergamo die italienische Meisterschaft und den europäischen CEV-Pokal. In der laufenden Saison ist Bergamo noch ungeschlagen in der italienischen Liga und in der Champions League. Der dominierende Verein im italienischen Frauen-Volleyball stellte mit Lioubov Kilic und Gianni Caprara auch die wertvollste Spielerin und den besten Trainer.

Für die Frauen war dies die erste "Oskar"-Wahl, bei den Männern fand die Auszeichnung bereits zum 17. Mal statt. Dementsprechend überrascht war die Premieren-Siegerin "Grüni": "Leider gab es keinen Oskar, sondern nur ein "Tellerchen" mit dem Namen darauf. Ich war überrascht, dass es überhaupt so eine Wahl gibt. Dass die Wahl auf mich fiel, ist natürlich schön. Entscheidend dafür war sicherlich unser Endspurt in der Play-off-Serie, wo wir die Meisterschaft noch rumgerissen haben."

Die weiteren "Oskar"-Gewinner:

Frauen

Bester Trainer Gianni Caprara (Fopapedretti Bergamo)
Wertvollste Spielerin Ljoubov Kilic/RUS (Fopapedretti Bergamo)
Beste Angreiferin Angelina Grün/GER (Fopapedretti Bergamo)
Beste Spielerin U21 Francesca Ferretti/ITA (Volley Modena)

Männer

Bester Trainer Ferdinando De Giorgi (RPA LuigiBacchi.it Perugia)
  Francesco Dall'Olio (Edilbasso&Partners Padova)
Wertvollster Spieler Leonell Marshall/CUB (Copra Piacenza)
Bester Angreifer Andrea Sartoretti/ITA (Itas Diatec Trentino)
Bester Spieler U21 Luis Felipe/ITA (Daytona Modena)
Bester Mittelblocker Alessandro Fei/ITA (Sisley Treviso)
Bester Libero Alessandro Farina/ITA (Sisley Treviso)
Bester Zuspieler Valerio Vermiglio/ITA (Sisley Treviso)
Bester Schiedsrichter Massimo Cinti
"Oskar" für die Karriere Paolo Tofoli/ITA
Spezial-"Oskar" Marco Nosotti/TV

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 08. Januar 2005

  

Beide DVV-Teams auf EM-Kurs

Der 7. Januar 2005 war für die beiden deutschen Jugend-Nationalmannschaften ein sehr erfolgreicher Tag in der EM-Qualifikation: Zunächst siegten die Spielerinnen von Bundestrainer Dirk Groß in Cherkasy/Ukraine mit 3:1 (25-19, 21-25, 25-17, 25-21) gegen Belgien, kurz darauf gewannen die Spieler von Bundestrainer Stewart Bernard in Baranovichi/Belarus 3:0 (25-25, 25-11, 25-17) gegen Österreich. Die weibliche Jugend weist nun 2:1-Siege auf und dürfte mit einem Erfolg über Tabellenschlusslicht Dänemark (9. Januar) das EM-Ticket sicher haben. Die männliche Jugend hat nun 2 Siege auf dem Konto und dürfte mit einem Sieg aus den zwei ausstehenden Spielen gegen Bulgarien (8. Januar) und Belarus (9. Januar) ebenfalls bei der EM-Endrunde dabei sein. Jeweils der Gruppenerste und –zweite qualifizieren sich.

Die DVV-Mädchen wetzten die Scharte vom Vortag, als es eine überraschende 2:3-Niederlage gegen Spanien gab, aus. Zwar war das Spiel von Nervosität geprägt, aber am Ende jubelten die deutschen Spielerinnen. Dabei ließen sie sich auch nicht von einem 0:6-Start im vierten Satz beunruhigen und gewannen am Ende noch souverän.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 08. Januar 2005

  

Deutscher Sieg im windigen Australien!

Bei ihrem ersten gemeinsamen Turnier in Australien überraschten Okka Rau und Helke Claasen die internationale Konkurrenz. Sie besiegten in einem umkämpften Finale am Strand vor den Toren Adelaides das Team Angela Clarke (AUS) und Ryoko Tukono (JPN) in drei Sätzen.

Es passiert nicht oft, dass starke Winde einem im Beach-Volleyball als Freund zur Seite stehen, aber das deutsche Beach-Duo nutze den aufkommenden Sturm, um das Match im zweiten Satz zu drehen. Den ersten Satz sicherte sich noch das australisch-japanische Team mit 21:18 und führte im zweiten Satz bereits mit 16:12, so dass für Rau/Claasen das Match schon verloren schien. Vielleicht kam Rau/Claasen ihre Erfahrungen an den windreichen Nordseestränden zu Hilfe, so dass sie nach ein paar kritischen Ballwechseln zum Satzgleichstand ausgleichen konnten.

Im dritten Satz taten alle vier Spielerinnen ihr Bestes, um den Ball zu kontrollieren. Am Ende gelang dies jedoch Okka Rau und Helke Claasen ein Stück besser als ihren Gegnerinnen und so sicherten sie sich ihren ersten Turniersieg.

Den dritten Platz belegten die Australierinnen Kylie Gerlic / Stacey Kloeden, die im Halbfinale gegen Rau/Claasen verloren.
Derzeit befinden sich einige deutsche SpielerInnen auf der Südhalbkugel, um sich für die Saison 2005 in Form zu bringen. Die Etat mäßigen Partner von Okka Rau (Stephanie Pohl) und Helke Claasen (Antje Röder) konnten die Tour nach Australien nicht mitmachen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Samstag, 08. Januar 2005

  www.volleyball-bundesliga.de 

„Volleyball kompakt“ am Mittwoch, 12. Januar

17.00 Uhr im DSF

Spitzen-Volleyball im Deutschen Sportfernsehen (DSF): „Volleyball kompakt - die Zürich Volleyball-Bundesliga“ zeigt die Top-Spiele zwischen den Vereinen der Deutschen Volleyball-Liga (DVL). Im Mittelpunkt der zweiten Sendung am Mitt-woch, 12. Januar um 17 Uhr steht das DVV Pokal-Halbfinale zwischen SCC Berlin und dem Moerser SC.

Der amtierende Deutsche Meister und Vize-Pokalsieger aus der Bundeshauptstadt trifft in diesem entscheidenden Spiel auf den Moerser SC und Georg Grozer, den Top-Scorer der DVL. Die Interviews am Spielfeldrand in der Sömmeringhalle in Charlottenburg führt Beachvolleyball-Europameisterin Danja Müsch.

„Volleyball kompakt“ wird präsentiert von Zürich, Titelsponsor der Zürich Volley-ball-Bundesliga. Produziert wird die Sendung von Schmidt Media. 

In den weiteren Halbfinalspielen kommt es zu folgenden Begegnungen:

Männer: VfB Friedrichshafen - evivo Düren
Frauen: Dresdner SC - USC Münster
  TSV Bayer 04 Leverkusen - Rote Raben Vilsbiburg
       

In der nächsten „Volleyball – kompakt“ Sendung am Mittwoch, den 16. Februar fallen dann die Entscheidungen um den Deutschen Pokalsieg bei Frauen und Männer.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Samstag, 08. Januar 2005

  www.westline.de 

Büring: "Wir haben ja auch ein, zwei ganz Gute"

Münster/Dresden - Zum siebten Mal in Folge stehen die Volleyballerinnen des USC Münster heute im Halbfinale des DVV-Pokals, zum sechsten Mal ist auch Coach Axel Büring dabei, der nur 2002 (es war das Trainerjahr des Zoran Nikolic) fehlte.

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Samstag, 08. Januar 2005

 www.abendblatt.de 

"Wir wollen sparen - aber nicht unter Zwang!"

Verlängerung - Das Sport-Gespräch: Gerd Augner, Vorsitzender des Rissener SV, über Gründe und Wege des Widerstandes.

ABENDBLATT: Herr Dr. Augner, Sie fordern die Hamburger Vereine und Verbände auf, bei der HSB-Mitgliederversammlung am 1. Februar den zwischen dem Hamburger Sportbund (HSB) und der Behörde für Bildung und Sport (BBS) mühsam vereinbarten Kompromiß über eine Betriebskostenbeteiligung des Sports für die Nutzung öffentlicher Anlagen abzulehnen. Warum zeigen Sie als Richter und damit als Staatsdiener sowenig Staatsräson?
GERD AUGNER: Weil aus staatlicher Sicht der Gedanke der Freiwilligkeit und der Eigeninitiative vernachlässigt wird. Das Ganze basiert auf obrigkeitsstaatlichem Denken und Zwang. Die Betriebskostenbeteiligung ist eine Zwangssteuer. Die vorhersehbare Einrichtung einer zusätzlichen für den Gebühreneinzug zuständigen Verwaltungsstelle widerspricht zudem dem zeitgerechten Gedanken der Deregulierung und Entbürokratisierung und schafft lediglich einen überflüssigen neuen Kostenverursacher, und zwar zu Lasten des Sports.

ABENDBLATT: Muß nicht auch der Sport bei der Kassenlage der Stadt seinen solidarischen Konsolidierungsbeitrag leisten?
AUGNER: Der Sport erbringt bereits einen riesigen Beitrag zur Konsolidierung der Haushalte. Was der ehrenamtliche Breitensport leistet, erspart ja Millionenbeträge, die der Staat sonst selbst aufwenden müßte für die Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen besonders in sozialen Brennpunkten. Fände die soziale und Integrationsarbeit des Sports nicht statt, sind irgendwann Streetworker gefragt oder im schlimmsten Fall jugendstrafrechtliche Behandlungen. Der gesundheitliche Aspekt kommt hinzu. Bewegung ist die beste Prävention und erspart dem Gemeinwesen Milliardenbeträge für spätere ärztliche Behandlungen.

ABENDBLATT: Auch in anderen sozialpolitischen Bereichen spart dieser Senat. Warum sollte der Sport ausgeschlossen bleiben?
AUGNER: Man wird sich aus den genannten Gründen damit keinen Gefallen tun. Die Rechnung geht nicht auf. Hamburg versteht sich zudem als Sportstadt, der Senat will den Leistungssport fördern. Der Breitensport bleibt aber die Grundlage des Leistungssports, er subventioniert ihn zudem wie den Jugendsport. Kommt es zur Betriebskostenbeteiligung und zu den geplanten Bäderschließungen, die dem Hamburger Schwimmsport die Basis entziehen, wird auch eine neue Olympiabewerbung Hamburgs schweren Schaden nehmen.

ABENDBLATT: Sind aber 2,5 Millionen Euro Kosteneinsparung im Jahr nicht Peanuts?
AUGNER: Nicht für den Sport und seine Vereine, jedoch für die Stadt. Geld wird nach wie vor ausgegeben, die Betriebsausgaben im Doppelhaushalt 2005/2006 sind vergleichsweise höher als 2004. Für andere Projekte, über die man politisch diskutieren kann, ja muß, wie zum Beispiel das Schiffahrtsmuseum, stehen wiederum Millionen bereit. Das heißt: Es geht nicht nur um Konsolidierung, sondern vor allem um Politik. Betriebskostenerhebung und die geplanten Bäderschließungen sind die falsche Politik für diese Stadt. Sie zeugen von sozialer Kälte.

ABENDBLATT: Betriebsausgaben und Investitionen sind zwei unterschiedliche paar Schuhe.
AUGNER: Für Investitionen müssen Kredite aufgenommen werden, und die Zinsen dafür gehen sehr wohl in den laufenden Betriebshaushalt.

ABENDBLATT: Das Präsidium des HSB argumentiert nun, der ausgehandelte Kompromiß (Zehn-Eckpunkte-Papier) müsse sein, weil sonst der Schaden für den Sport erheblich größer würde.
AUGNER: Dem widerspreche ich. Der Einstieg in die Betriebskostenbeteiligung ist eine existenzbedrohende Stellschraube, an der künftig wie bei den Mietnebenkosten jedes Jahr gedreht werden kann. Es mag sein, daß die diskutierten Beträge von den größeren Vereinen gerade noch aufgebracht werden können, kleine Klubs werden schon jetzt damit ihre Schwierigkeiten haben. Sie sind darüber hinaus kaum in der Lage, über zusätzliche ehrenamtliche Arbeit auf öffentlichen Anlagen und in Hallen, was ja vorgesehen ist, Kosten zu kompensieren. Dem Ehrenamt werden bereits jetzt bis an die Grenze der Belastbarkeit Arbeiten aufgebürdet. Hinzu kommt: HSB-Präsident Klaus-Jürgen Dankert vertritt nach wie vor dieselbe Auffassung wie wir: Er ist weiter gegen eine Betriebskostenerhebung. Und dabei unterstützen wir ihn.

ABENDBLATT: Dennoch kämpft er jetzt für dieses Modell - weil er nach einem halben Jahr Verhandlungen keine politische Alternative mehr sieht.
AUGNER: Die gibt es immer noch. Natürlich hätte weit früher prononciert deutlich gemacht werden müssen, was der Sport leistet, was mit der Betriebskostenbeteiligung angerichtet wird, daß, schlagwortartig, der kleine Mann getroffen wird. Man hätte deutlicher machen müssen, welche Bevölkerungszahlen hinter dem HSB stehen: 490 000 Mitglieder, die meisten von ihnen sind Wähler. Es wäre im Sommer ein Leichtes gewesen, 100 000 und mehr Unterschriften gegen dieses Vorhaben des Senats zusammenzutragen. Man hätte den Sportpolitikern in den Parteien mit dieser Wucht an Argumenten den Rücken stärken können. Die Betriebskostenbeteiligung ist ja selbst in der CDU-Mehrheitsfraktion nur aus Fraktionsdisziplin zustande gekommen. Alles das, was hätte unternommen werden können, ist nicht in dem Maße geschehen, in dem es hätte geschehen sollen.

ABENDBLATT: Das sind schwere Vorwürfe gegen das amtierende HSB-Präsidium.
AUGNER: Ich möchte den harten Ausdruck eines Vorwurfs nicht benutzen, ich meine aber inhaltlich, hier hätte stärker - auch unter Einbeziehung der Medien - argumentiert werden können und müssen. Eine größere Mobilisierung des Sports wäre sehr hilfreich gewesen.

ABENDBLATT: Dazu ist es jetzt zu spät. Die Behörde verkauft das Kompromißpapier bereits als Einigung und sieht keinen weiteren Verhandlungsspielraum.
AUGNER: Die Lage ist nicht leichter geworden. Ich gehe aber davon aus, daß eine demokratisch legitimierte Behörde immer verhandlungsbereit ist. Sie hat für die Bürger da zu sein. Und wenn viele Menschen etwas nachhaltig wollen, lassen sich gerade Politiker davon durchaus beeindrucken. Es gibt schließlich immer eine nächste Wahl, und diesmal sind es auch nicht allein die aus Sicht des Senats ohnedies grundsätzlich anders Denkenden wie einzelne Gewerkschaften, die gegen ein Regierungsvorhaben opponieren. Dies ist ein weit darüber hinaus breit vorgetragener Protest, den auch sehr viele CDU-Wähler, -Mitglieder und -Mandatsträger unterstützen. Wir sehen nach wie vor gute Chancen, die Betriebskostenbeteiligung vom Tisch zu bekommen.

ABENDBLATT: Sie plädieren weiter für eine Null-Lösung. Ist das nicht realitätsfremd?
AUGNER: Das ist ein Mißverständnis. Wir wollen beim Einsparen helfen, wir wehren uns nur gegen den Zwang. Wo über die bisherigen Leistungen des Sports für die Allgemeinheit freiwillig weitere zur Entlastung der öffentlichen Kassen führende Eigenleistungen erbracht werden, steht dem selbstverständlich nichts im Wege. Allein die Freiwilligkeit entspricht aber der Eigenverantwortung des Sports in einer Bürgerdemokratie, einem modernen Staatsdenken und dem im CDU-Parteiprogramm festgehaltenen Subsidiaritätsprinzip. Was eine kleinere Einheit leisten kann, das soll sie selbständig und frei leisten können, und der Staat hält sich zurück.

ABENDBLATT: Hamburger Finanzsenatoren sind schon öfter auf die Idee gekommen, den Sport für die Nutzung von Anlagen zur Kasse bitten zu wollen. Wie können Sie verhindern, daß nicht in jeder Legislaturperiode die gleiche Problematik auftaucht?
AUGNER: Wir haben dafür ein Sportförderungsgesetz vorbereitet, das sich an dem seit 40 Jahren bewährten und bis vor kurzem auch von der CDU stets beschworenen Drei-Säulen-Modell orientiert: freie Nutzung von Sportstätten, freie Überlassung von Sportflächen und ein fester Betrag aus den Überschüssen der Lotto-Toto-Mittel, mindestens 7,6 Millionen Euro pro Jahr. Dieser Text ist übrigens mit Herrn Dankert bis ins Detail abgestimmt worden, und diese Initiative wird von ihm voll unterstützt. Das zeigt erneut: Wir sind uns in der Sache einig.

ABENDBLATT: Sie wollen also nicht, wie zu hören ist, Dankert als HSB-Präsident beerben?
AUGNER: Dieses Denken scheint typisch für einzelne Funktionäre. Was diese nicht verstehen können: Es geht uns allein um die Sache, nicht um Personen, wir wollen etwas verhindern, was uns allen, der Stadt und ihren Bürgern schadet. Ich erkläre hiermit: Ich strebe das Amt des HSB-Präsidenten nicht an.

Interview: Rainer Grünberg

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Samstag, 08. Januar 2005

  www.lvz-online.de 

Leipzig: Fördertöpfe hart umkämpft

320 000 Euro gibt die Stadt in diesem Jahr wiederum für verschiedene Projekte ihrer Schwerpunktsportarten aus. Bei der Verteilung der Mittel haben die Leichtathleten bei den Individualsportarten und die VVL-Volleyballer bei den Spielsportarten die Nase vorn. Die Gelder fließen in den Nachwuchs- undSpitzenbereich.

 

 

Deutschland - Sächsische Zeitung

 Samstag, 08. Januar 2005

  www.sz-online.de 

DSC: Keine Partie wie jede andere

Zur Probe läuft die Uhrzeit in der Mehrzweck-Sporthalle an der Bodenbacher Straße schon mal rückwärts. Die Sekunden verrinnen an der Anzeigetafel. Morgen ist es so weit. Dann empfangen die Volleyballerinnen des Dresdner SC den USC Münster um 17 Uhr an gleicher Stelle zum Pokal-Halbfinale.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Samstag, 08. Januar 2005

  www.nrz.de 

Bleibt Humann ungeschlagen?

Beim starken Aufsteiger Braunschweig beendet Neupert-Team die Hinrunde. Essener Stadtmeisterschaften.

Bei den beiden Essener Volleyball-Zweitligisten gibt es in der Saisonmitte nur fröhliche Gesichter. Bei den Damen hat sich Aufsteiger SGN nicht nur wacker geschlagen, sondern sofort überzeugend etabliert. Mit 8:12-Punkten belegt die Sechs von der Haedenkampstraße derzeit den siebten Rang.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Samstag, 08. Januar 2005

  www.nrz.de 

MSC hat nichts zu verlieren

Im Pokal-Halbfinale gastieren die Moerser heute als klarer Außenseiter beim Deutschen Meister SCC Berlin.

Es mag dem einen oder anderen MSC-Fan bisweilen wie ein Märchen vorkommen. Die Erfolgsgeschichte des Moerser SC, der soeben in die Volleyball-Bundeliga aufgestiegen ist und dann überraschend durchstartet. Zu den erfolgreichsten Wochen in der jüngeren Vereinsgeschichte des Moerser Sportclubs zählen die letzten des Jahres 2004.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Samstag, 08. Januar 2005

  www.freies-wort.de 

Benefizspiel: Fünf Sätze für den Erstligisten

SONNEBERG – Das Volleyball-Benefizspiel des Zweitligisten 1. Sonneberger VC 04 gegen den Erstligisten SG uniVersea Eltmann erbrachte gestern in der Spielzeugstadt einen Gesamterlös von 1000 Euro zugunsten der Flutopfer von Südostasien.

 

 © 1999-2004 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel