News

 Montag, 10. Januar 2005 

YOU2 - eine Menge Spaß in der Halle
USC Münster im Finale
Frauen-Endspiel um DVV-Pokal
Fortuna mit Nervenstärke
Kyritz: schwache Vorbereitung, starke Hinrunde
Gold und Silber für WVV-Teams
Häfler ziehen souverän ins Finale ein
Rote-Raben: 1:3 in Leverkusen
Adler krallten sich die Pokale
Markranstädt voll gefordert
Trotz Scout Kaiser: Ludwigs Damenverpassen Finale
USC auf dem Weg zum elften Triumph
Humänner bleiben auf der Siegerstraße
Annahme war die Achillesferse des Moerser SC

Januar 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 10. Januar 2005

 www.abendblatt.de 

YOU2 - eine Menge Spaß in der Halle

Volleyball - Modellprojekt CVJM: Das vierte Turnier hatte eine große Resonanz / Hamburg - ". . . 3, 2, 1 - Schluß!"

Unmittelbar nach dem Ende des Countdowns von Stefan Schubot eilen die Volleyballerinnen in der Dreifeldhalle am Hammer Weg zum Laptop des sportlichen Leiters des You2-Turniers des CVJM. Doch die zwölf- bis 13jährigen Mädchen erwartet kein cooles Computer-Game auf dem TFT-Bildschirm. Vielmehr teilen sie Schubot das Ergebnis ihres Spiels mit, bekommen detailliert Auskunft darüber, gegen wen sie nach der kurzen Pause wieder anzutreten haben.

"Unser Training ist ausgefallen, deswegen sind wir mal hierher gekommen", erzählt Jovana (13), die mit Freundin Sharona am Ende das Turnier gewonnen haben wird. Den beiden ist nicht nur auf Grund ihres Vereinstrikots anzusehen, daß sie schon mehr als ein Jahr konsequent trainieren.

Der CVJM versucht in einem Modellprojekt in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, die Jugendliche ansprechende Atmosphäre des Beachvolleyballs in die Halle zu transportieren. Gespielt wird wie unter freiem Himmel zwei gegen zwei, allerdings auf einem deutlich verkleinerten Feld und auf Zeit. Aus zwei Disco-Boxen erschallt während der Partien Musik, Mineralwasser und Salzstangen gibt es kostenlos. "Musik beim Spielen finde ich cool, das macht alles locker", sagt Julia (13). Allerdings gefällt Sharona die Auswahl der Titel nicht unbedingt. Während Yvonne Catterfeld "Für dich" singt, hätte sie doch lieber "ein wenig Punk wie Blink 182 oder Reggae von Gentleman".

Truci (13) und Freundin Kinga (12) sind aus Billstedt gekommen. Wie Julia und Anna (13) aus Farmsen nehmen sie schon zum vierten Mal an einem der You2-Turniere teil, die insgesamt sechsmal in Niendorf, Eimsbüttel, Bergedorf, Altona und Hamm ausgetragen worden sind. Marie (13) hat aus Volksdorf die weiteste Anreise hinter sich.

Knapp 100 Teilnehmer verzeichnete die Serie, die sich bislang nur an Mädchen im Alter von zwölf bis 16 Jahren richtete. "Mit der Resonanz sind wir sehr zufrieden", sagt Stefan Schubot.

Vor allem angesichts der Tatsache, daß sich die You2-Veranstalter völlig auf Mundpropaganda verlassen müssen. Geld für etwas Werbung, gar für eigens hergestellte Trikots wie bei der Youngbeach-Serie, fehlt völlig. Ein interessierter Sponsor hatte seine Zusage wieder zurückgezogen.

Immerhin gibt es unter www.you2-volley.de eine Webseite, in der über die aktuelle Rangliste informiert wird und auf der gelegentlich einige digitale Fotos zum Download bereitstehen. Ab März lohnt sich der Blick ins Internet auf jeden Fall. Dann beginnt nach den Frühjahrsferien der nächste Turnier-Durchgang, und alle Termine werden dort angekündigt.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 10. Januar 2005

 

USC Münster im Finale

Nur noch einen Schritt sind die Volleyballerinnen des USC Münster von der Titelverteidigung im DVV-Pokal entfernt. Im Halbfinale bezwangen sie in einer spannenden und hochklassigen Partie den Dresdner SC mit 3:2 (-24, 32, 18, -10, 7)

Spannung und Nervenkitzel versprach das Pokal-Halbfinale des USC Münster gegen den Dresdner SC schon im Vorfeld. Am Samstagabend aber war es sogar ein hochdramatischer Kampf, den beide Teams den gut 2200 Zuschauern in der Halle in der Bodenbacher Straße in Dresden boten. Nach fünf packenden Sätzen hatten die Münsteranerinnen das bessere Ende für sich und machten damit den Einzug ins Endspiel des DVV-Pokals perfekt. Nun hat der USC die Chance, den Pott zum elften Mal in die Domstadt zu holen – so oft, wie noch keine andere Mannschaft. „Das ist ein riesen Erfolg“, jubelte Trainer Axel Büring.

Insbesondere in den ersten beiden Sätzen zeigten die Kontrahenten hochklassigen Volleyball und schenkten sich nichts. Kein Wunder also, dass beide erst in der Verlängerung – der erste zugunsten Dresdens, der zweite zugunsten Münsters – entschieden wurden. „So ein gutes Niveau habe ich in dieser Saison noch nicht gesehen“, staunte Büring. „Ab 23 ging es immer hin und her, wobei beide Mannschaften im Sideout überragend agiert haben.“ Neben Kapitän Andrea Berg, Nathalie Dambendzet und Caroline Wensink im Mittelblock sowie Johanna Reinink und Alice Blom im Außenangriff setzte der Coach zu Beginn auf Hella Jurich im Zuspiel. Tanja Hart, eigentlich die Nummer eins auf dieser Position, wurde aufgrund gesundheitlicher Probleme geschont, übernahm aber ab Ende des ersten Durchgangs die Regie auf dem Spielfeld.

Noch deutlicher, als Münster den dritten, entschied Dresden den vierten Abschnitt für sich. „Vielleicht sind wir etwas zu euphorisch in den vierten Satz gegangen“, sagte Büring. Die Dresdnerinnen ihrerseits legten sich noch einmal so richtig ins Zeug und ließen sich auch von einem Rückstand zu Beginn nicht aus der Ruhe bringen. „Dresden hat da noch einmal alles versucht“, so Büring, der seinen Stammspielerinnen eine Verschnaufpause gönnte und stattdessen Hella Jurich, Ester Volicerova, Jil Döhnert, Lisa Beinborn und Steffi Golla auf das Feld schickte. Die Taktik ging auf: Gut erholt präsentierten sich Andrea Berg & Co im fünften Durchgang und zogen – nach ausgeglichenem Start – insbesondere dank gutem Aufschlagspiel auf und davon.

„Gut war vor allem unser Wille“, lobte Büring und machte darin den entscheidenden Unterschied aus. „Wir haben immer gekämpft – egal wie es gerade stand.“ Das Kämpferherz wird mit Sicherheit auch im Pokalfinale am 12. oder 13. Februar gefragt sein – egal, ob der Gegner dann Rote Raben Vilsbiburg oder TSV Bayer 04 Leverkusen heißt,. Beide Teams treffen morgen (9. Januar, 15 Uhr) im Halbfinale aufeinander.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Montag, 10. Januar 2005

 http://de.sports.yahoo.com 

Frauen-Endspiel um DVV-Pokal

Berlin - Der deutsche Volleyball-Meister und Pokalverteidiger USC Münster sowie der TSV Bayer 04 Leverkusen bestreiten das Endspiel um den DVV-Pokal.

 

 

Deutschland - Maerkische Allgemeine

 Montag, 10. Januar 2005

 www.maerkischeallgemeine.de 

Fortuna mit Nervenstärke

Wieder Sieg im Tie-Break

Der lange Weg nach Giesen hat sich für die Fortuna-Volleyballer aus Kyritz gelohnt. Beim Punktspiel der zweiten Bundesliga am vergangenen Sonnabend konnten sie punkten, gewannen das Spiel gegen den TSV im Tie-Break mit 3:2.

 

 

Deutschland - Maerkische Allgemeine

 Montag, 10. Januar 2005

 www.maerkischeallgemeine.de 

Kyritz: schwache Vorbereitung, starke Hinrunde

Fortuna-Trainer Jürgen Treppner bisher zufrieden / Jetz drei Auswärtsspiele in Folge

 

 

Deutschland - WVV-News

 Montag, 10. Januar 2005

 

Gold und Silber für WVV-Teams

Platz eins und zwei für die Teams des Westdeutschen Volleyball-Verbandes beim WVV-Cup in Marl. Die Mädchen setzten sich gegen die Jugend-Nationalmannschaft durch, während die Jungen gegen Baden Württemberg den Kürzeren zogen

Besser geht kaum: Mit einem ersten und einem zweiten Platz schlossen die beiden Auswahlteams des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV) den WVV-Cup 2005 in Marl ab. Mit nur einer Niederlage auf dem Konto erreichten die Mädchen (Jahrgang 19888/89) das Endspiel. Hier wartete die neu zusammengestellte Jugend-Nationalmannschaft (Jahrgang 1990/91) – übrigens mit Lena Möllers (TuB Bocholt), Sarah Petrausch (SCU Lüdinghausen) und Laura Feldmann (RC Sorpesee) mit drei WVV-Spielerinnen in ihren Reihen. Die DVV-Auswahl legte zwar in Marl ihren ersten Auftritt auf das Parkett, hatte dem WVV-Team durch einen 2:1-Erfolg am Samstag aber die einzigen Minuspunkte im Turnierverlauf beigebracht. „Die Besorgnis bei den Mädchen, wieder gegen die Jüngeren zu verlieren, war groß“, sagte Landesauswahltrainer Martin Barthel. Allerdings erwies sie sich als unnötig, denn das WVV-Team siegte in einem hochklassigen und spannenden Finale mit 2:1 (18, -25, 10) und feierte damit eine gelungene Generalprobe für den Bundespokal Anfang Februar in Königs Wusterhausen. „Ich bin recht zufrieden“, sagte Barthel. „Die kämpferische Einstellung hat gestimmt. Wir müssen aber noch an einigen Kleinigkeiten im spielerischen Bereich arbeiten.“

Ohne Niederlage und keinen einzigen abgegebenen Satz erreichten die WVV-Jungen (Jahrgang 1987/88) souverän das Halbfinale. Am frühen Sonntagmorgen erwies sich die Auswahl aus Sachsen allerdings als schwerer Brocken, der aber dank eines 2:1-Sieges aus dem Weg geräumt werden konnte. „Wir sind wohl keine Morgenmannschaft“, sagte Trainer Wolfgang Schütz schmunzelnd. Im Finale schließlich erwies sich Baden Württemberg als eine Nummer zu groß. Mit 0:2 (-21, -21) zog das Team aus dem Westen deutlich den Kürzeren. Kein Wunder, dass Schütz sich ob der Vorstellung seiner Truppe unzufrieden zeigte. „Ohne Pass kein Spaß, ohne Block kein Rock – so einfach ist das“; sagte der Coach. Trotzdem sieht er dem anstehenden Bundespokal optimistisch entgegen. „Ich denke“, sagt er, „wir sind ein ernsthafter Kandidat für das Halbfinale“.

Wie Barthel unterstrich auch Schütz den hohen Stellenwert des WVV-Cups. „Für unsere Mannschaften gibt es nicht viele Möglichkeiten, um Spielpraxis zu sammeln“, sagte er. „Gerade vor so einem wichtigen Turnier wie dem Bundespokal ist das aber unerlässlich.“ Auch Berti Golf und Werner Kiermaier, in Marl für Jungen- beziehungsweise Mädchen-Nationalmannschaft verantwortlich, waren des Lobes voll. „Das war das erste Mal, dass wir schon so kurz nach der Sichtung (im Nobember, Anm. d. Red.) mit dem neuen Jahrgang arbeiten konnten“, sagte Golf. „Da hat uns dieses Turnier einen großen Schritt nach vorn gebracht.“ Und Kiermaier sagte: „Der WVV-Cup war wirklich klasse. Ein riesen Dankeschön an den Ausrichter und an den WVV.“

WVV-Kader Jungen:
Henning Bruns, Stefan Windscheif, Lukas Rohleder (alle TV Hörde), Jan Kellermann (TG RE Schwelm/ TV Hörde), Yannick Gerhard (VCO Berlin/TV Hörde), Mathias Rusche (VCO Berlin/SCU Lüdinghausen), Matthias Eickelberg, Sebastian Sent (beide TuB Bocholt), Daniel Wernitz, Jan Terhoeven (beide VC Bottrop), Daniel Heinrich (VC Marl)

WVV-Kader Mädchen:
Katrin Abel (VC Essen-Borbeck), Nina Elberich, Lea Hildebrand, Jennifer Schräder (alle USC Münster), Antonia Klein, Mareike Knappe, Jennifer Pettke (alle Bayer Leverkusen), Karla Hanhoff (Warendorfer SU), Donata Huebert (ASV Senden), Julia Listringhaus, Kirsten Platte (beide RC Sorpesee), Sabrina Petrausch (VC Schwerte 02)

Die Ergebnisse der Platzierungsspiele im Überblick

Jungen
Halbfinale 1: WVV - Sachsen 2:1
Halbfinale 2: Baden-Württemberg - Niedersachsen 2:0
Platz 9: Mecklenburg-Vorpommern - Rumeln 1:2
Platz 7: Hessen - Thüringen 2:0
Platz 5: Deutschland - Berlin 0:2
Platz 3: Sachsen - Niedersachsen 1:2
Finale: WVV - Baden-Württemberg 0:2 (-21, -21)

Mädchen
Platz 5: Niedersachsen - Hessen 0:2
Platz 3: Mecklenburg-Vorpommern - Rheinland-Pfalz 2:0
Finale: WVV - Deutschland 2:1 (18, -25, 10)

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 10. Januar 2005

 

Häfler ziehen souverän ins Finale ein

FRIEDRICHSHAFEN - Der VfB Friedrichshafen hat mit einem 3:1-Erfolg (25:18, 26:28, 25:13, 25:15) gegen Evivo Düren den Einzug ins Pokalfinale geschafft und trifft am 12. oder 13. Februar auf den SCC Berlin. Zweites erfreuliches Ergebnis: An Einnahmen und Zuschauerspenden kamen 7800 Euro zusammen, die in der Satzpause an die UNICEF-Vertreterin Angela Vogler-Rieger für die Flutopfer überreicht wurden.

„Ich kann mir vorstellen, das Stelian Moculescu etwas an der Aufstellung ändert“, hatte Evivo-Trainer Bernd Werscheck vermutet, nachdem er Zeuge der 1:3-Niederlage in Maaseik geworden war. Seine Vermutung trat ein. Statt Marcus Popp übernahm Peter Nagy die Diagonalposition, für Bobbi Jalowietzki bekam Georg Wiebel die Chance auf Spielpraxis. Auch mit seiner Ankündigung, „wir werden kämpfen wie die Löwen“, lag Werscheck goldrichtig. Mit viel Einsatz in der Feldabwehr konnten die Rheinländer, die durch das Fehlen von Sven Anton (Rückenprobleme) geschwächt waren, das Spiel anfangs ausgeglichen gestalten. Mit zunehmender Spieldauer machte der gute Block des VfB die Dürener Angreifer mutlos. Dem variantenreichen Angriffsspiel des VfB war es zu verdanken, dass er sich von 12:10 auf 20:12 absetzen konnte. Ein Netzaufschlag von Malte Holschen beendete den ersten Satz mit 25:18.

Im zweiten Spielabschnitt lag Düren immer wieder vorn. Wie beim 5:6 als Zuspieler Ilja Wiederschein eine Finte gelang. Oder beim 6:7 als Heribert Quero einen Angriffsball versenkte. Bis 20:20 verlief die Partie ausgeglichen. Friedrichshafen blieb dran und konnte sich nach der Einwechslung von Jochen Schöps für Peter Nagy auf 24:21 absetzen. Insgesamt hatten Robert Koch und seine Mitstreiter drei Satzbälle. Nach dem spannenden Finish beendete jedoch Düren den Durchgang mit dem ersten Satzball zum 28:26.

In der Aufstellung unverändert, jetzt aber hoch motiviert, legten die Häfler los wie die Feuerwehr und kamen über 8:3 und 14:6 in 17 Minuten zu einem schnellen 25:13-Satzerfolg. Mehrere Asse von Jose, Schöps und Shafranovich sowie eine präzise Blockarbeit verdeutlichten die Spielfreude der Gastgeber. Während die Häfler souverän „ihren Stiefel weg spielten“ baute Evivo mehr und mehr ab. Es war nur eine Frage der Zeit, wann der VfB den Einzug ins Pokalfinale bejubeln durfte. Nach 87 Minuten Spielzeit und dem 25:15 im vierten Satz war es soweit. Erfreulich aus Häfler Sicht: Der Matchball war Jochen Schöps vorbehalten, der nach achtwöchiger Verletzungspause erstmals wieder länger auf dem Feld stand und ein gelungenes Debüt feierte. „Ich war mit seiner Leistung sehr zufrieden“, lobte Stelian Moculescu seinen Diagonalangreifer. An das Finale gegen den SCC Berlin verschwendet er noch keinen Gedanken. „Da liegen noch viele wichtige Spiele dazwischen.“

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 10. Januar 2005

 www.volleyballer.de 

Rote-Raben: 1:3 in Leverkusen

Der große DVV-Pokal-Final-Traum ist geplatzt

Es ist nicht nur die erste Pflichtspiel-Niederlage in dieser Saison überhaupt, sondern für die Roten Raben auch das Ende eines großen Traums: Mit einem 1:3 (22:25, 14:25, 25:16, 22:25) beim TSV Bayer 04 Leverkusen im Halbfinale des DVV-Pokals haben die Vilsbiburgerinnen ihr großes Ziel - das Finale - verpasst.

Die Enttäuschung bei den Roten Raben nach der Halbfinal-Niederlage war groß, auch bei Chef-Trainer Michael Schöps: "Wir waren durchaus in der Lage, Leverkusen zu schlagen!" Enttäuschung kam auch hinsichtlich einiger

Schiedsrichter-Entscheidungen auf: Die brachten Mike Schöps auf Grund energischer Proteste sogar eine gelbe Karte ein. Auch sonst waren die Vilsbiburgerinnen in entscheidenden Situationen nicht gerade vom Glück verfolgt. So wie im ersten Satz: Lange Zeit lagen beide Mannschaften gleichauf (3:3, 5:5, 7:7), doch dann schienen die Roten Raben ihren Rhythmus gefunden zu haben. Doch trotz 22:19-Vorsprungs konnten sie sich nicht entscheidend durchsetzen. "Im Bereich Zuspiel und Angriff haben wir taktische Fehler gemacht", musste Trainer Schöps nach dem 22:25-Satzverlust eingestehen. Auch im zweiten Durchgang lief es nicht besser - im Gegenteil: Verunsichert durch den unglücklichen Satzverlust ließen sich die Roten Raben von den stark aufschlagenden Leverkusenerinnen überrumpeln, da halfen auch zwei frühe Auszeiten von Mike Schöps nichts. Über 3:5, 4:8, 6:11 und 10:18 ging der Satz klar und deutlich mit 25:14 an die Gastgeberinnen.

Erst jetzt konnten sich die Roten Raben von ihrem Druck befreien. Vor allem die Block-Abwehr funktionierte im dritten Satz hervorragend, plötzlich übernahm Vilsbiburg die Kontrolle. Kontinuierlich bauten sie ihre Führung aus, um am Ende mit 25:16 den 1:2-Satzanschluss zu schaffen. Nun sah alles danach aus, als könnten die Roten Raben einen fünften Entscheidungsatz herbeiführen, denn auch im vierten Durchgang gaben sie über weite Strecken den Ton an. Doch trotz 16:12-Führung reichte es wieder nicht: Vor allem eine überragende Conny Dumler auf Leverkusener Seite drehte sorgte für die Entscheidung zu Gunsten der Bayer-Truppe.

Die ganze Aufmerksamkeit der Roten Raben gilt nun der Punkterunde in der 1. Bundesliga. Dort steht kommenden Sonntag eine weitere Reise an - zum USC Braunschweig.

Ben Weinberger

 

 

Deutschland - Lübecker Nachrichten

 Montag, 10. Januar 2005

 www.ln-online.de 

Adler krallten sich die Pokale

Es war nicht immer leicht, am Sonnabend die Hallen, in denen die Vorrunde des Volleyball-Landespokals ausgespielt wurde, zu erreichen. Die Allgäuer Straße wurde von einem umgestürzten Baum versperrt. Freie Flugbahn für Bälle und Spieler bot dagegen das Schulzentrum Elmschenhagen. Den Weg zum Pokalsieg ließ sich die FT Adler Kiel ohnehin nicht versperren, ...

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 10. Januar 2005

 www.lvz-online.de 

Markranstädt voll gefordert

Als Michael Mücke am Sonnabend die Delitzscher Artur-Becker-Halle betrat, war dem Markranstädter Volleyball-Trainer sofort klar: "Heute wird uns kein Punkt geschenkt."

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 10. Januar 2005

 www.dnn-online.de 

Trotz Scout Kaiser: Ludwigs Damen verpassen Finale

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben den Einzug ins Pokal-Finale verpasst. In einem spannenden und zum Teil hochklassigen Halbfinale zogen sie vor über 2200 Zuschauern an der Bodenbacher Straße gegen den USC Münster hauchdünn mit 2:3 (26:24, 32:34, 18:25, 25:10, 7:15) den Kürzeren.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 10. Januar 2005

 www.westline.de 

USC auf dem Weg zum elften Triumph

Dresden/Münster. Als nach 120 Minuten die Fäuste zur Hallendecke flogen und Trainer Axel Büring in allerbester Rumpelstilzchenmanier an der Seitenlinie hüpfte, hatte es der USC Münster geschafft. Mit 3:2 (24:26, 34:32, 25:18, 10:25, 15:7) siegte das Team beim Dresdner SC und steht damit wiederum im Pokalfinale des DVV.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 10. Januar 2005

 www.nrz.de 

Humänner bleiben auf der Siegerstraße

Mit dem 3:0-Sieg beim Aufsteiger in Braunschweig beendete die Neupert-Truppe die Hinrunde ungeschlagen. Lob für Plöntzke.

Es bleibt dabei: Volleyball-Zweitligist VV Humann hat das Verlieren "verlernt". Die Mannschaft von Trainer Ingo Neupert beendete am gestrigen Sonntag die Hinrunde mit einem 3:0-Sieg beim starken Aufsteiger Braunschweig.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 10. Januar 2005

 www.nrz.de 

Annahme war die Achillesferse des Moerser SC

"Adler" mussten im Halbfinale beim SCC Berlin mit 0:3 die Segel streichen.

Die Sensation blieb aus, der Traum vom Erreichen des Finales im DVV-Pokal ist für Volleyball-Bundesligist Moerser ausgeträumt. Aber: Schon das Erreichen der Vorschlussrunde war für den Aufsteiger aller Ehren wert, und so hatte nach der 0:3 (21:25, 21:25, 19:25)-Niederlage beim Champions-League-Teilnehmer SCC Berlin vor 1800 Zuschauern in der Sporthalle an der Sömmeringstraße niemand in Reihen der "Adler" einschließlich des eigens angereisten Präsidenten Günter Krivec und zahlreicher Fans Grund dazu, allzu traurig zu sein.

 

 © 1999-2004 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel