News

 Mittwoch, 12. Januar 2005 

Spitzenspiel zu Beginn: Alemannia empfängt WSU
Berlin hofft jetzt auf Schützenhilfe
Goller: "Voll auf Beach-Volleyball ausgerichtet"
Gemeinde ehrt sieben Barsbütteler Bürger
WSU: Haben durch gute Leistung überzeugt
Frank optimistisch: Eigentlich sind wir an der Reihe
USC-Angreiferin führt Team zur EM
Ist Hamburg eine Sportstadt?

Januar 2005

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Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Mittwoch, 12. Januar 2005

  

Spitzenspiel zum Jahresbeginn: Alemannia empfängt WSU

Mit einem richtigen „Kracher“ starten die Zweitliga-Volleyballerinnen von Alemannia Aachen nach einer vierwöchigen Wettkampfpause in das neue Jahr. Am Sonntag, 16.01.2005, 15 Uhr, empfangen sie in der Bergischen Gasse die Warendorfer SU zum letzten Hinrundenspiel. Und wer hätte vor Saisonbeginn gedacht, dass dann der aktuelle Tabellendritte Aachen auf den –zweiten trifft!? Die Warendorferinnen (14:4 Punkte) verloren bisher lediglich mit 2:3 gegen das damalige Schlusslicht WiWa Hamburg – die inzwischen aber auf den vierten Platz hochgeklettert sind - und mit 0:3 gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Köpenicker SC. Allerdings leisteten die Warendorferinnen gegen Köpenick heftige Gegenwehr, was die Satzergebnisse (22:25, 23:25, 23:25) und eine Spieldauer von 75 Minuten belegen.

Warendorf ist den Aachenerinnen bestens bekannt aus mehreren gemeinsamen Regionalliga- und Zweitbundesliga-Jahren. In der letzten Saison verloren die Alemanninnen in ihrer ersten Zweitligasaison zwar noch das Hinspiel zu Hause gegen Warendorf, gewannen dafür aber im WVV-Pokal und im Rückspiel. Auch in dieser Saison schlugen die Aachenerinnen Warendorf bereits bei einem Vorbereitungsturnier.

Am Sonntag kommt es zudem zu einem Wiedersehen mit einer „alten Bekannten“: Britta Hennes. Sie spielte jahrelang für Aachen, bevor sie aus beruflichen Gründen der Kaiserstadt den Rücken kehrte und seit dieser Saison für Warendorf ans Netz geht.

Natürlich möchten die Alemanninnen ihrem neuen Trainer Luc Humblet einen gelungenen Einstand bescheren. Dafür hat man nach der Weihnachtspause am 3. Januar wieder mit dem Training begonnen. Am 5. Januar versammelte der Belgier seine neue Mannschaft das erste Mal um sich, und am 9. Januar stand ein Trainingslager in Aachen mit einer Trainingseinheit und einem Trainingsspiel gegen den Regionalligisten VV Oberaußem auf dem Programm, das mit 2:2 endete. Trainingsschwerpunkt in der ersten Woche war vor allem der Block.

Warendorf hat am 5. Januar wieder mit dem Training begonnen: zwei Einheiten im Kraftraum standen an, ehe es am 9. Januar wieder mit dem Balltraining weiterging.

Bei einem Sieg im letzten Hinrundenspiel könnte Aachen eventuell sogar an Warendorf vorbeiziehen und auf Platz zwei der Tabelle klettern, was gleichbedeutend wäre mit der Vize-Herbstmeisterschaft. Unglaublich. Allerdings hat auch Warendorf sich zum Ziel gesetzt, den zweiten Platz in den nächsten Wochen und Monaten zu verteidigen. Mal sehen, welche der beiden Mannschaften ihr Ziel erreichen kann.

Am Sonntag geht es aber nicht nur um zwei Punkte und damit Platz zwei in der Halbzeittabelle. Es wird auch für die Flutopfer in Südostasien geschmettert: der Erlös der Begegnung (inklusive einer Tombola) wird von den Aachenerinnen gespendet. Wichtig für den Erfolg der Aktion ist es da natürlich, dass viele Zuschauer den Weg in die Halle finden.

Bina Rollersbroich

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 12. Januar 2005

  

Berlin hofft jetzt auf Schützenhilfe

In Tours 0:3 verloren

Das letzte Spiel der Vorrundengruppe in der INDESIT European Champions League hat der Deutsche Meister SCC Berlin erwartungsgemäß verloren: Beim französischen Spitzenclub Tours VB blieb der SCC chancenlos, am Ende hieß es 0:3 (16-25, 17-25, 16-25). Damit beendeten die Berliner die Vorrunde mit einer 4:4-Bilanz und 14:19-Sätzen - noch nie zuvor war der Hauptstadt-Verein so erfolgreich in der Königsklasse.

Ob der Einzug in die Ko-Runde der besten 12 Teams gelingt, dazu ist Platz 3 erforderlich, hängt nun vom spanischen Meister Almeria ab: Gewinnen die Spanier ihre beiden ausstehenden Spiele gegen Innsbruck und in Treviso zögen sie noch am Deutschen Meister vorbei.

Am heutigen 12. Januar empfangen die Frauen des TSV Bayer 04 Leverkusen im Viertelfinal-Rückspiel des Top Teams Cup die Mannschaft aus Odessa/Ukraine. Gelingt nach dem 3:2-Hinspielerfolg (114-109-Ballpunkte) ein weiterer Sieg stände mit dem Einzug in das Final Four der größte internationale Erfolg des Bayer-Teams fest. Auch eine ganz knappe 2:3 Niederlage könnte reichen.

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Mittwoch, 12. Januar 2005

  www.beach-volleyball.de 

Goller: "Voll auf Beach-Volleyball ausgerichtet"

Das Nachwuchsteam Sara Goller und Laura Ludwig erlebte 2004 ein Jahr mit allen Höhen und Tiefen. Nach dem Triumph beim Masters in Fehmarn, der Bronzemedaille bei der U23 EM in Tschechien und einigen weiteren guten Platzierungen, folgte im August 2004 der Schock: Die 18-jährige Laura erlitt im Training überraschend einen Schlaganfall. Die größten Sorgen scheinen für alle Beteiligten aber mittlerweile vorbei zu sein. Laura erholt sich nach Angaben von ihrer Partnerin Sara Goller "viel besser, als anfänglich gedacht."

Seit November spielt Laura Ludwig wieder bei ihrem Verein Bayer Leverkusen in der Halle. „Zusätzlich steckt sie gerade mitten in den Abiturvorbereitungen und macht nebenbei auch noch ihren Führerschein,“ ergänzt die 21-jährige Sara. „Laura steht unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle.“ Eine Erlaubnis zum Sport liegt demnach vor.

Sara Goller hält sich, trotz zeitweiliger Probleme mit den Bandscheiben, über die Wintermonate täglich mit einer Trainingsgruppe in der Bordesholmer Beachhalle (bei Kiel) fit. „Das mit den Bandscheiben ist schon wieder in Ordnung. Ich bekomme bis Ende Januar noch Spritzen, die die Produktion der Gelenkschmiere anregen sollen. Aktuell habe ich aber keine Probleme und kann uneingeschränkt trainieren.“

Das von Olaf Kortmann trainierte Duo Goller/Ludwig steht seit 2004 gemeinsam auf dem Platz. Nach dem Rücktritt von Andrea Ahmann und der schweren Verletzung von Jana Vollmer sind Goller/Ludwig vom Deutschen Volleyball Verband nun sogar in den Kreis der Nationalteams aufgenommen worden. Insgesamt fünf deutsche Damen-Teams dürfen sich mit dieser Bezeichnung schmücken. „Die Damen-Teams sind erweitert worden,“ erklärt Thilo von Hagen, Pressesprecher des DVV. „Wir setzen auf fünf Teams, gerade auch auf das junge Team für die Zukunft Goller/Ludwig.“

Klar, dass sich die Mädels über solches Vertrauen auf Verbandsebene freuen. „Ich denke, dass der Verband neben älteren Senioren-Teams auch perspektivisch jüngere Spielerinnen fördern möchte,“ sagt Sara Goller. „Laura und ich haben die letzte Saison einen sehr guten Einstieg gehabt und gezeigt, dass wir da mithalten können. Außerdem haben wir klare Ansagen gemacht was unsere Ziele betrifft, welche Veränderungen wir dafür planen und unser Umfeld professionell gestaltet und auf Beach-Volleyball ausgerichtet.“ Auch die Trainingsplanung für diesen Winter ist klar abgesteckt. Laura beacht in Bordesholm und absolviert in Kiel ihr Krafttrainingsprogramm. Für März ist ein Trainingslager im Ausland in Planung – allerdings ohne ihre Partnerin, die im Frühjahr die Prioritäten auf das Abitur legen will.

In die Saison 2005 wollen die beiden Youngster jedenfalls nicht vollkommen überhastet starten. „Wir werden uns, vor allem nach Lauras Schlaganfall, Schritt für Schritt unsere Ziele setzen. Nächste Saison ist es für uns wichtig den Einstieg in die World Tour zu meistern, d.h. nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch. Die Saison wird mit vielen Reisen sehr anstrengend werden und wir müssen lernen mit diesem Stress umzugehen und trotzdem noch den Kopf für den Sport frei zu kriegen.“

 

 

Hamburg - Ahrensburger Zeitung

 Mittwoch, 12. Januar 2005

  www.abendblatt.de 

Gemeinde ehrt sieben Barsbütteler Bürger

Barsbüttel - Die Gemeinde Barsbüttel hat sieben Bürger geehrt, die als Sportler oder engagierte Ehrenamtler besondere Leistungen vollbracht haben. Dazu gehörte auch Peter Mohrmann (61), der Vorsitzende des Clubs für Europäische Partnerschaft. Bürgervorsteher Alexander Perske (24, CDU) und Hermann Hanser (54, SPD), der zweite stellvertretende Bürgermeister, zeichneten den 61jährigen dafür aus, daß er die Kontakte zu den Partnerstädten gepflegt hat.

Verschwistert ist Barsbüttel mit Guipavas (Frankreich), Keila (Estland) und Graal-Müritz (Mecklenburg-Vorpommern). Die englische Stadt Callington ist gerade hinzugekommen. Die Gemeinde würdigte besonders Mohrmanns Einsatz für die internationalen Jugendcamps. Anerkennung wurde auch Franz Brause (43) zuteil, der seit 25 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr im Barsbütteler Ortsteil Stellau ist. Dagmar Kleinemeyer (48) erhielt Urkunde und Blumenstrauß für ihre Erfolge als Leichtathletin des Barsbütteler Sportvereins (BSV). Im April errang die 48jährige beim Hamburg-Marathon in ihrer Altersklasse den zweiten Platz. Außerdem nahm sie erfolgreich an den Europäischen Senioren-Meisterschaften teil. 

Ebenfalls ausgezeichnet wurde Judo-Kämpferin Sarah Willars (13). Sie gewann die Norderstedter Stadtmeisterschaften, und bei den Hamburger Einzelmeisterschaften kam sie trotz einer Rückenverletzung auf den dritten Platz. Stolz ist Barsbüttel auf die Beach-Volleyball-Spieler Oliver Utermöhl und Tobias Koock, die sich bei den deutschen Jugendmeisterschaften den zweiten Platz erkämpften.

Die Turnerinnen Andrea Johann (45) und Birgit Münch (49) erhielten ihre vom Deutschen Sportbund ausgestellten Auszeichnungen. Johann ist Expertin für den Bereich "Sport pro Gesundheit", Münch hat sich für den Schwerpunkt "Kinderturnclub" qualifiziert.

cob

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 12. Januar 2005

  www.westline.de 

WSU: Haben durch gute Leistung überzeugt

-alf- Warendorf. Zwei Wochen lang durften sich die Zweitliga-Volleyballerinnen der WSU auf ihren bislang geernteten Lorbeeren ausruhen, am Sonntag mussten sie wieder ran.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 12. Januar 2005

  www.westline.de 

Frank optimistisch: Eigentlich sind wir an der Reihe

-wis- Münster. Der USC Münster hat seine Hausaufgaben erledigt. Gestern Morgen kurz nach 8 Uhr brachte der Damenvolleyball-Bundesligist den letzten Teil seiner Bewerbungsunterlagen für die Ausrichtung der Pokal-Finals am zweiten Februar-Wochenende auf den Weg.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 12. Januar 2005

  www.westline.de 

USC-Angreiferin führt Team zur EM

Münster - Gut 30 Stunden dauerte die Reise der deutschen Volleyball-Jugendnationalmannschaft (Jahrgänge 1988/89) zum EM-Qualifikationsturnier im ukrainischen Cherkasy. Fast genauso lange benötigte die Truppe für den Weg zurück nach Deutschland.

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 12. Januar 2005

  www.abendblatt.de 

Ist Hamburg eine Sportstadt?

Umfrage: Was Veranstalter, Politiker, Manager und Trainer zur Entwicklung sagen.

Hamburg - Sportstadt Hamburg ist seit der gescheiterten Olympiabewerbung am 12. April 2003 das Schlagwort, das die Stadt und ihre Bürger bewegen soll. Mehr Großveranstaltungen, mehr Spitzensport - das sind die Stellschrauben, mit der Hamburg neues Profil gewinnen und eine erneute Olympiakandidatur vorbereiten will. Das Abendblatt hat sich bei Veranstaltern, Politikern, Managern und Trainern umgehört: Ist Hamburg schon eine Sportstadt? Das Fazit: Die Zahl erstklassiger Events hat zugenommen wie die (unverbindlichen) Bekenntnisse aus Wirtschaft und Politik zum Sport, in den Behörden wird aus Desinteresse zu oft noch gegen den Spitzensport gearbeitet, der gesellschaftliche Stellenwert des Sports ist seit 2003 nur marginal gestiegen. Und: Mit der Erhebung von Betriebskosten für die Nutzung öffentlicher Sportanlagen und der Streichung des Schulschwimmens droht der CDU-Senat die Basis des Hamburger Sports zu zerstören.

Die Umfrage:

Boris Capla (Geschäftsführer Freezers): "Sich Sportstadt zu nennen ist nicht schwer, es zu sein dagegen sehr. Als Profiklub sind wir ein gern gesehener Partner. Doch nun muß die Stadt die neuen Trends konsequent fördern. Um dem Eishockey-Boom gerecht zu werden, bedarf es Investitionen in neue Eisflächen. Nur so kann das Interesse erhalten und ausgebaut werden. Zur Sportförderung sollte sich die Stadt mehr mit Leuten austauschen, die im operativen Bereich tätig sind. Das würde aufwendige Marketingausgaben sparen."

Dr. Hans-Jürgen Schulke (Sportamtsleiter): "Weltweit nirgends gibt es so viele Großvereine (6 von 12 in Deutschland, die Red.) und so viele erstklassige Großveranstaltungen. Die wurden von über fünf Millionen Zuschauer verfolgt, viel mehr als Museen, Theater oder Konzerte besuchten. Mit 30 Millionen Euro sind deutlich mehr Mittel für den Sport im Haushalt des Senats ausgewiesen als 2001. Durch die Bewerbung für Olympia 2012 wurden Strukturen für die Zukunft geschaffen über die Stiftung Leistungssport bis zu den zehn neuen Landestrainerstellen. Auch die Politik nimmt den Sport stärker wahr, was sich im Sportausschuß und der neuen Marketing GmbH dokumentiert."

Werner von Hacht (Stevens Cyclocross Teams, Radveranstalter): "Viele Bezirksämter ziehen nicht mit. Zu oft werden uns bei der Organisation Steine in den Weg gelegt. Genehmigungen brauchen oft monatelangen Vorlauf und werden mit Unmengen von Auflagen verknüpft. Die Stadtväter wollen Spitzensport, aber sie tun zu wenig dafür."

Rainer Blankenfeld (Leichtathletik-Veranstalter): "Ich sehe kein Konzept. Das Know-how aus der Olympiabewerbung wird nicht genutzt. Das Wissen versandet."

Sebastian Franke (Ruder-Veranstalter): "Es fehlt das Dach, die zentrale Initiative. Zu viele Stellen wurschteln nebeneinander her. Es bewegt sich zwar etwas, aber reicht das Tempo?"

Wolfram Götz (Marathon-Manager): "Wenn wir Veranstalter alle aufhören, bleibt nicht viel übrig von der Sportstadt Hamburg. Doch nur über leistungssportliche Highlights ist ein Prestigegewinn möglich. Die vorhandenen Mittel müssen gezielter eingesetzt werden; zum Beispiel in professionelle Strukturen bei Training und Ausbildung."

Dirk Lange (Schwimmtrainer der SGS): "Hamburg ist eine Sportstadt für Veranstaltungen und Breitensportler, nicht für Spitzensportler. Da fehlt es den Organisationen an Kompetenz."

Ingrid Unkelbach (Olympiastützpunktleiterin): "Für den Spitzensport sind viele Dinge auf einen guten Weg gebracht worden. Betrübt bin ich über Entwicklungen im Breitensport und vor allem im Schulschwimmen."

Ingo Heidebrecht (2. Vorsitzender Hamburger Hockey-Verband): "Die Olympiabewerbung hat gezeigt, daß ein Schulterschluß zwischen Sport und Wirtschaft möglich ist. Nach dem Scheitern sind Erosionserscheinungen unübersehbar. Das zeigt sich am Weggang einiger Spitzenathleten. Dabei giert diese Stadt nach Spitzensport und neuen Großveranstaltungen."

Christian Hinzpeter (Agentur Upsolut): "Nirgends gibt es derart viele wiederkehrende hochrangige Sportereignisse. Um Olympia noch mal einwerben zu können, muß die Stadt Lobbyarbeit lernen, um sich einen nachhaltigen Ruf zu erarbeiten, muß man ständig seine Visitenkarte abgeben - weltweit! Dazu gehört, zu den großen Events die Entscheidungsträger im internationalen Sport einzuladen, sie aber auch zu besuchen. Auch die Wirtschaft muß am Ball bleiben. Sie fordert stimmige Konzepte für weitere Top-Events. Obwohl es die gibt, bleiben neue Engagements rar, bestehende wurden gekündigt."

Frank Mackerodt (Agentur Act): "Der Sport ist ein Thema für die Politik geworden, das war hilfreich. Im Gegensatz zu Berlin fehlt es aber an Welt- und Europameisterschaften."

Werner Dobritz (SPD-Sportpolitiker): "Der Schub für den Sport kommt vor allem aus den beiden Arenen. Viele Projekte wie der Masterplan Volkspark sind dagegen eine Luftblase; konsequenter wäre es, die Jahnkampfbahn stadtpark-verträglich zu einem Leichtathletik-Stadion auszubauen. Der Senat weiß in vielen Bereichen nicht, was er will, welcher Bedarf wo besteht."

Dr. Verena Lappe (GAL-Sportpolitikerin): "Der Senat verspielt im Sport die überparteiliche Zusammenarbeit, die bis weit nach der Olympiabewerbung 2003 bestand und funktionierte - zum großen Schaden der Stadt und der eigenen Ziele.
Betriebskostenerhebung, Bäderschließungen und das Streichen des Schulschwimmens stellen die sportliche Grundversorgung in Frage - mit gefährlichen sozialen und gesundheitlichen Folgen. Bereits 34 Prozent der unter 14jährigen können nicht schwimmen, dabei gehört Baden zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen. Kindern in dieser Stadt fehlen zudem immer mehr Bewegungsmöglichkeiten und -Stätten. Sportstadt Hamburg: Das ist mehr Schein als Sein."

wag/rg

 

 © 1999-2004 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel