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 Donnerstag, 13. Januar 2005 

Pokalendrunde: Münster erhält Absage
Deutsche Stars in italienischer Liga: Halbzeitbilanz
Bayers Volleryball-Frauen im Europacup-Halbfinale
Kein Heimvorteil für den USC

Januar 2005

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Deutschland - USC Münster-News

 Donnerstag, 13. Januar 2005

  

Pokalendrunde: Münster erhält Absage

Die beiden Endspiele im DVV-Pokal werden nicht in Münster stattfinden. Die Bewerbung des USC wurde ebenso wie die des VfB Friedrichshafen von der Deutschen Volleyball Liga (DVL) negativ beschieden. Den Zuschlag erhielt der neutrale Ausrichter Bonn

Die Volleyballerinnen des USC Münster müssen auch weiterhin auf ein Heimspiel im DVV-Pokal warten. Schließlich durften sie in diesem Wettbewerb in den vergangenen drei Jahren gerade ein einziges Mal vor heimischer Kulisse ans Netz. Auch zum Pokalfinale in dieser Saison müssen Andrea Berg & Co. wieder auswärts antreten. Der Vorstand der Deutschen Volleyball Liga (DVL) entschied sich in Absprache mit dem Bundesspielwart Werner Schaus einstimmig gegen die Bewerbung Münsters und stattdessen für den neutralen Ausrichter Bonn. Neben dem USC hat damit auch der VfB Friedrichshafen das Nachsehen, der sich ebenfalls für die Austragung des Frauen- und des Männer-Endspiels im DVV-Pokal beworben hatte.

 „Das ist außerordentlich bedauerlich“, reagierte USC-Vorstandssprecher Hans-Ulrich Frank auf den Negativbescheid. „Damit ist Münster wie schon im vergangenen Jahr mit seiner Bewerbung übergangen worden.“ Auch da hatte sich der Klub aus der Domstadt für die Ausrichtung der Pokalendrunde beworben, war aber letztendlich am Mitbewerber Schweriner SC gescheitert. In sportlicher Hinsicht allerdings wirkte sich das nicht negativ aus, denn Münster feierte den insgesamt zehnten Pokaltriumph in seiner Vereinsgeschichte.

Am 13. Februar (14 Uhr) hat die Mannschaft von Trainer Axel Büring in der Bonner Hardtberg-Halle nun die Chance, den elften Pokalgewinn perfekt zu machen und damit zum alleinigen Rekord-Pokalsieger aufzusteigen. Allerdings wird Finalgegner TSV Bayer 04 Leverkusen etwas dagegen haben, wie die Mannschaft von Trainerin Gudula Krause schon beim 3:1-Bundesligaerfolg im November unter Beweis stellte.

Im Anschluss an das Frauen-Finale wird – in diesem Jahr zum ersten Mal – zudem der Pokalsieger der Männer ermittelt(16 Uhr). Dabei ist Spannung garantiert. Schließlich stehen sich mit Meister SCC Berlin und Vizemeister sowie Pokalsieger VfB Friedrichshafen die beiden stärksten deutschen Teams gegenüber.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 13. Januar 2005

  

Deutsche Stars in italienischer Liga: Halbzeitbilanz

Barbara Schlieper, Freundin von DVV-As Christian Pampel und Webmasterin der Seite www.christian-pampel.de, hat sich die Mühe gemacht, die Leistungen aller deutschen Spieler in der ersten italienischen Liga nach Abschluss des Jahres 2004 zu bewerten. Dazu zog sie Statistik-Material, aber auch subjektive Eindrücke zu Rate.

Diskusion auch im Forum des DVV unter www.volleyball-talk.de im Thread "Deutsche (Beach-)VolleyballerInnen im Ausland"

Die italienische A1:
Die italienische Königsklasse ist eine der stärksten, wenn nicht sogar die stärkste Volleyball-Liga der Welt.
Bis auf wenige Ausnahmen spielen in Italien die besten Spieler. Die Liga ist unglaublich ausgeglichen! So liegen zwischen dem Tabellenvierten und dem -achten gerade mal 3 Punkte also nur ein Sieg (in Italien gibt es für einen 3:0- oder 3:1-Sieg 3 Punkte und für einen 3:2-Sieg 2 Punkte (1 Punkt für den Verlierer))! Auch im hinteren Teil der Tabelle ist alles ganz eng. Auch hier beträgt der Unterschied zwischen dem Mittelfeld (Platz 10) und einem Abstiegsplatz nur 2 Punke!

Unsere Jungs in Italien:
Insgesamt war das Auftreten der Deutschen in Land des Volleyballs sehr positiv. Hinter Brasilien und Serbien-Montenegro (und natürlich Italien) ist Deutschland die am stärksten vertretene Nation in der A1 (maschile). Mitte der Hinrunde hatte die größte italienische Sportzeitung, die „Gazzetta dello Sport“, den Deutschen einen ganzseitigen Artikel gewidmet. "Alle machen ihre Sache gut" war da zu lesen und tatsächlich standen zu diesem Zeitpunkt fünf der sieben Deutschen in der Stammformation ihrer Clubs.

Hier kurz die Hinrunden der einzelnen Spieler

Eugen Bakumovski
Postion: Außen-/Annahme
Club: Prisma Taranto
Tabellenpostion: 13
Punkte:21
Angriffsquote:30,9%
Annahme perfekt: 34,7%
Position in der Punktbestenstatistik: 97
Eugen hat mit und für Taranto eine schwere Saison vor sich. Taranto hat es als "Aufsteiger" (Lizenz von Parma gekauft) schwer in der starken und sehr ausgeglichenen Liga. Nach der Hinrunde stehen sie auf dem vorletzten Platz. Eugen selbst ist sehr gut in die Saison gestartet. Die ersten Spiele stand er für den verletzten Cantagalli in der Stammformation und konnte zum Beispiel zum sensationellen Sieg gegen Meister Treviso die entscheidenden Punkte im Tie-Break beisteuern. Seit Cantagalli wieder fit ist, hat er es allerdings schwer. Zwar kommt er immer wieder zu Einsätzen, doch an so großen Namen ist es (gerade in Italien) schwer vorbei zu kommen.

Björn Andrae
Position: Außen-/Annahme
Club: Bre Banca Cuneo
Tabellenpostion: 9
Punkte:110
Angriffsquote:47,4
Annahme perfekt: 43,2%
Position in der Punktbestenliste: 52
Björn hat mit Cuneo zunähst einen furiosen Start hingelegt. Beim 3:0 Sieg gegen Taranto konnte er mit Traumwerten glänzen (83% im Angriff!!) dann rutschen er (zunächst nach Rückenproblemen) und auch sein Team in eine seltsames Formtief und fanden sich plötzlich sehr weit hinten in der Tabelle wieder. Mittlerweile haben sie sich gefangen und am Ende nur knapp die Pokalteilnahme verpasst. Und (ausgerechnet) im Spiel gegen Vibo Valentia (Pampis Club) lief er wieder zu Topform auf! Der Trend läst hoffen für die Rückrunde!

Christian Pampel
Positon: Diagonal
Club: Tonno Callipo Vibo Valentia
Tabellenposition: 8
Punkte: 174
Angriffsquote: 46,1%
Position in der Punktbestenliste: 18
Für Pampi und Aufsteiger Vibo lief das Debut in der A1 sehr gut. Vibo legte nach einem schweren Start (3 Niederlagen gegen Macherata, Trento und Piacenza) so richtig los, fand sich zeitweise auf dem sechsten Tabellenplatz wieder, steht zum Ende der Hinrunde auf Platz acht und hat sich somit überraschend für den italienischen Pokal qualifiziert. Auch für Christian selbst lief es insgesamt sehr gut. Er konnte sich mit einigen tollen Spielen in die Schlagzeilen der örtlichen und regionalen Presse spielen, musste aber auch erfahren wie hart das Volleyballerleben in Italien sein kann. "Hier wird unglaublich viel von einem erwartet. Gerade als Diagonalspieler!", sagt Christian. Und tatsächlich wird er immer wieder an den ganz großen Namen wie Miljkovic, Sartoretti, Anderson, Fei und Schuil gemessen. "Wenn ich mal nur 90% meiner Leistung bringen kann, dann gibt es gleich Mecker! Das reicht denen nicht. Von mir wird erwartet, die wichtigen Punkt zu machen und mit den ganz Großen mitzuhalten, egal ob die schon jahrelang in der A1 spielen und viel mehr verdienen als ich!", meint er weiter.

Stefan Hübner
Postion: Mittelblocker
Club: Itas Diatec Trentino
Tabellenposition: 7
Punkte: 45
Angriffsquote: 50,9%
Blocks: 16
Positon in der Punktbestenstatistik:79
Stefan hat in seiner vierten Saison in der A1 zunächst ein unglaubliches Comeback gefeiert. Er machte ein paar tolle Spiele und wurde ins All-Star-Team gewählt. Dann machte allerdings nach der langen Verletzungspause die Achillessehne nicht so richtig mit. Ein paar Tage Pause, dann wochenlang nur Training ohne Sprünge waren die Folge. Mittlerweile rechnet sein Verein aber jedes Wochenende damit, ihn wieder einsetzen zu können. Neben "Hübi" hatten auch einige seine Mannschaftskollegen mit Verletzungen zu kämpfen und so hat Trento eine schwere Hinrunde hinter sich. Am Ende haben sie es aber doch noch auf den siebten Platz und so zur Pokalteilnahme geschafft und befinden sich eindeutig im Aufwind!

Norbert Walter
Postiton: Mittelblocker
Club: Itas Diatec Trentino
Tabellenposition: 7
In Trento ist die Situation aus deutscher Sicher besonders unglücklich! Hart aber wahr: Was für Stefan schlecht ist, ist für Norbert gut, denn bisher hieß es meist entweder Hübner oder Walter. Als Stefan noch fit war, war Norbert trotz toller Leistung im Training meist 13. Mann. Nach Stefans Verletzung bekam auch "Norbi" seine Chance. Trotz aller Wechselgerüchte bleiben aber jetzt auf jeden Fall beide in Trento.

Frank Dehne
Position: Zuspieler
Club: Lube Banca Macerata
Tabellenposition: 3
Auch Frank konnte sich im Herbst über die Nominierung für das All-Star-Team freuen. Als sich der Brasilianer Mauricio an der Hand verletzt hatte rückte Frank für ihn in die Stammsechs und machte seine Sache super. Auch in den anderen Spielen bekam er immer wieder Einsätze. Bis auf das letzte Spiel lief auch für sein Team alles nach Plan. Viele Spiele lang führten sie die Tabelle an und zählen auch weiterhin zu den heißesten Kandidaten für den Titel.

Vincent Lange
Position: Libero und Außen/Annahme
Club: Copra Piacenza
Tabellenposition: 1
Vincent ist mit seinem Club Wintermeister geworden. Leider hatte er beim Spitzenclub noch keinerlei Einsätze. Zwar ist er jedes Spiel im 12er-Team doch auf eine Einwechslung muss er weiter warten. Damit sieht es aber eher schlecht aus, denn vor ihm auf der Libero-Position ist mit dem Brasilianer Sergio der wahrscheinlich beste Libero der Liga aufgestellt.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Donnerstag, 13. Januar 2005

  http://de.sports.yahoo.com 

Bayers Volleryball-Frauen im Europacup-Halbfinale

Leverkusen - Die Volleyballerinnen des TSV Bayer Leverkusen haben im europäischen Top-Teams-Cup das Halbfinale erreicht.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Donnerstag, 13. Januar 2005

  www.westline.de 

Kein Heimvorteil für den USC

Münster. Der Traum vom Heimvorteil erfüllt sich für die Volleyballerinnen des USC Münster nicht. Stattdessen müssen sie das Finale im DVV-Pokal gegen Bayer Leverkusen am 13. Februar um 14 Uhr in Bonn bestreiten. Das legte gestern die Deutsche Volleyball-Liga fest.

 

 © 1999-2004 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel