News

 Mittwoch, 02. Februar 2005 

VfB-Fans rufen zum Pokalfinale auf
Pokalfinale: Interview mit den vier Trainern
Andrea Berg & Co. setzen auf ihre Fans
MAOAM Mendig auf dem Weg zur Heimserie
Sportsteuer: Klubs setzen sich durch
Brasilien zurück in Montreux
Kritische Phase für TuS Jork

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 02. Februar 2005

   

VfB-Fans rufen zum Pokalfinale auf

FRIEDRICHSHAFEN - Das DVV-Pokal-Finale, das am Sonntag, 13. Februar in Bonn ausgetragen wird, verspricht zu einem großen Ereignis zu werden. Allein aus Münster haben sich 700 Fans angekündigt. Der VfB Friedrichshafen hofft, wenigstens zwei Busse zur Unterstützung ins Rheinland schicken zu können.

Während es in Münster und auch in Leverkusen die Fans kaum abwarten können, ihre Damenmannschaften im Pokalfinale zu unterstützen, sind die Anmeldungen beim VfB bisher recht verhalten eingegangen. Gerade mal 30 hart gesottene Fans wollen ihr Team in Bonn unterstützen. In diesem Jahr werden das Männer- und das Frauenfinale erstmals am selben Ort ausgetragen. Zum Auftakt stehen sich um 14 Uhr die Frauen des USC Münster und Bayer Leverkusen gegenüber. Ab 16 Uhr beginnt für den VfB Friedrichshafen gegen den SCC Berlin der Kampf um die Titelverteidigung.

„Ist der Polkalsieg so unwichtig, wie es das Interesse der Fangemeinde zeigt?“ fragen sich die Fans der „Außerhäflerischen“? „Mitnichten, denn diesen Titel wären die großen Partys bei der Champions League erst gar nicht zustande gekommen.“ Nur ein einziger Sieg - eben der im DVV-Endspiel gegen den SCC Berlin - trennt die Häfler davon, in der nächsten Saison wieder internationales Flair an den Bodensee zu holen. Vor allem auswärts oder auf neutralem Boden wie in Bonn brauchen Bobbi Jalowietzki und seine Mitspieler jede Unterstützung von den Fans. Man erinnere sich nur an das Pokalfinale im vergangenen Jahr, als sich der VfB erst im Tiebreak gegen die Berliner durchzusetzen vermochte. In dieser Saison sind die Berliner noch besser drauf und stehen wie die Häfler in den Play-offs der Champions League.

Der VfB organisiert zwei Busse. Einer fährt bereits am Samstag, der andere am Spieltag selbst. Die Fahrt mit Übernachtung kostet etwa 45 Euro plus etwa 45 Euro für die Übernachtung pro Person im Doppelzimmer. Am Sonntag belaufen sich die Fahrtkosten auf etwa 42 Euro pro Person. Vor Ort wird jeweils noch der Eintrittspreis fällig. Die Rückfahrt beider Busse erfolgt nach der Siegerehrung, die Ankunft in Friedrichshafen wird in den frühen Morgenstunden sein.

Anmeldungen nimmt die Volleyball-Geschäftsstelle noch bis zum 9. Februar unter Telefon: 07541/38580-0, Fax: 07541/38580-11 oder E-Mail: info@vfb-volleyball.de entgegen.

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 02. Februar 2005

   

Pokalfinale: Interview mit den vier Trainern

Knapp zwei Wochen vor dem DVV-Pokalfinale am 13. Februar in der Bonner Hardtberghalle äußerten sich die vier Trainer der vier Finalisten, Gudula Krause (TSV Bayer 04 Leverkusen), Axel Büring (USC Münster), Stelian Moculescu (VfB Friedrichshafen) und Mirko Culic (SCC Berlin) zur ersten Entscheidung im Jahr 2005.

Frauen-Finale TSV Bayer 04 Leverkusen – USC Münster um 14.00 Uhr

1) In der Bundesliga eilt Münster von Sieg zu Sieg, Leverkusen erlitt zuletzt drei Niederlagen in Folge. Was bedeutet das für das Finale?
Krause: „Wir haben große Verletzungssorgen gehabt, der Kopf der Mannschaft, Judith Flemig, fällt wegen einer Knieverletzung aus. Wir befürchten, dass sie auch beim Pokalfinale fehlt, aber wir hoffen bis zuletzt. Die letzten Partien in der Liga waren wir auch einfach schlecht.“
Büring: „Gar nichts. Leverkusen bereitet sich jetzt auf das Pokalfinale vor. Sie haben das einzig richtige getan, einen Gang runter zu fahren nach den großen Belastungen im Europapokal.“

2) In der Bundesliga gewann Leverkusen gegen Münster und fügte dem USC die bislang einzige Niederlage bei. Spielt das im Finale eine Rolle?
Krause: „Glaube ich nicht, weil im Pokalfinale die Tagesform entscheidet, und wer die Nervosität besser in den Griff bekommt. Damals haben wir unsere Top-Leistung gebracht. Für meine ehemaligen Münsteraner Spielerinnen, Conny Dumler und Judith Flemig, und für mich ist es immer etwas Besonderes gegen den USC zu spielen.“
Büring: „Nein, das kann ich hinterher sagen. Wir haben schon unser Soll erreicht, indem wir das Pokalfinale erreicht haben, nachdem wir sehr harte Gegner wie Dresden und Hamburg ausgeschaltet haben. Jetzt wollen wir natürlich auch den Titel holen, darauf arbeitet man als Leistungssportler hin.“

3) Sowohl Münster als auch Leverkusen werden mit zahlreichen Fans nach Bonn kommen. Kann der Pokal auch auf der Tribüne entschieden werden?
Krause: „Ich denke, die Münsteraner Fans sind schon seit Jahren erstklassig in Deutschland. Wir werden alles geben, dass auch viele Leverkusener nach Bonn kommen. Die positive Stimmung der Münsteraner Fans hilft uns aber allen.“
Büring: „Das glaube ich nicht. Ich finde es toll, wie die Münsteraner Fans meine Mannschaft unterstützen. Der Dank gilt auch an den Verein und die Sponsoren, die das erst ermöglichen. Die Unterstützung ist gleichzeitig ein Kompliment an meine Mannschaft und die Sportart Volleyball – so etwas hat es meines Wissens noch nicht gegeben.“

4) Leverkusen steht im Finalturnier des Top Teams Cup und hat in dieser Saison viel internationale Erfahrung gesammelt. Ist dies ein Plus an internationaler Erfahrung oder ein Minus an Physis und Reisestrapazen?
Krause: „Anfang Januar haben wir gesagt, es hat uns viel geholfen, die Spiele haben uns auf eine Welle des Erfolges getragen. Jetzt merkt man, dass wir dafür bezahlen müssen. Wir haben viele Kranke und Verletzte. Aber trotz allem ist es für uns sehr positiv verlaufen, wir haben viel dazu gelernt.“
Büring: „Beides. Sie haben sich Selbstvertrauen geholt und sehr gutes Niveau gezeigt, ich habe einige Spiele gesehen. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch eine Belastung, wie man es jetzt sieht. Die Trainingssteuerung zielt eindeutig auf den Pokal hin, das hätte ich auch so gemacht.“

5) Wie finden Sie es, dass die Pokalsieger 2005 erstmals an einem Tag und einem Ort ermittelt werden?
Krause: „Das finde ich klasse, genial. Das hätte ich mir früher gewünscht, weil ich auch mal die Männer sehen möchte.“
Büring: „Das Halbfinale wird dadurch aufgewertet, da bei dem alten Modus am Montag nach dem Finale kein Mensch mehr vom Halbfinale gesprochen hat. Ob es sich auszahlt, Männer- und Frauen-Finale gemeinsam auszuspielen, wird Bonn und die Zukunft zeigen.“

6) Wie beurteilen Sie die Entscheidung für den neutralen Ort Bonn?
Krause: „Das ist die einzige Lösung.“
Büring: „Ich kann die Entscheidung nicht nachvollziehen, dann müsste man Viertel- und Halbfinale auch an einem neutralen Ort spielen. Wenn man vorher gesagt hätte, wir spielen an einem neutralen Ort, dann hätte sich Münster die Mühe der Bewerbung ersparen können.“

7) Wer gewinnt das Männer-Finale zwischen Friedrichshafen und Berlin?
Krause: „Ich weiß es nicht, ich wünsche mir hochklassigen Männer-Volleyball.“
Büring: „Da kann ich besser Fußball-Bundesliga tippen, als da eine Beurteilung abzugeben, da kann ich mir keine Beurteilung erlauben.“

8) Gewinnt Leverkusen zum ersten Mal einen Titel oder Münster zum 11. Mal den DVV-Pokal?
Krause: „Mal gucken, wer sich den Cup schnappt nach dem Motto: Schni, schna, schnappi.“
Büring: „Keine Ahnung, Ziel ist es, ein gutes Spiel zu liefern.“

Männer-Finale VfB Friedrichshafen – SCC um 16.00 Uhr

1) In der Bundesliga gewann Friedrichshafen das bislang einzige Duell gegen Berlin mit 3:2. Spielt das am 13. Februar noch eine Rolle?
Moculescu: „Ich denke überhaupt nicht, es ist so lange her, damals haben Leute bei denen und bei uns gefehlt, es ist ein ganz anderes Spiel.“
Culic: „Ich glaube nicht, weil beide Teams damals schlechter waren, als sie es heute sind. Es war ein Abtasten, mehr nicht.“

2) Vor und nach dem Pokalfinale finden am 9. und 16. Februar die Spiele in der Ko-Runde der Champions League statt. Erfreulicherweise mit Beteilung von Friedrichshafen und Berlin. Wie beurteilen Sie es, dass das Pokalfinale genau zwischen diesen beiden wichtigen Partien liegt?
Moculescu: „Es ist einfach so. Wir wollten es verändern, aber es ist in Ordnung so.“
Culic: „Ich kann es nicht ändern, deswegen nehme ich die Sache wie sie ist. Den Rhythmus spielen wir seit drei Monaten.“

3) Wie finden Sie es, dass die Pokalsieger 2005 erstmals an einem Tag und einem Ort ermittelt werden?
Moculescu: „Es ist mal was Neues, es hat seinen Reiz.“
Culic: „Das finde ich eine gute Idee, das ist etwas Neues, wir brauchen neue Ideen für Volleyball.“

4) Wie beurteilen Sie die Entscheidung für den neutralen Ort Bonn?
Moculescu: „Überhaupt kein Problem, wenn sie die Halle voll kriegen. Bonn war ja mal Hochburg, ich habe öfter dort gespielt.“
Culic: „Das ist fair und eine gute Gelegenheit, Volleyball an andere Orte zu bringen.“

5) Wer gewinnt das Frauen-Finale?
Moculescu: „Ich habe keine Ahnung.“
Culic: „Das weiß ich nicht, ich habe die Frauen-Bundesliga nicht so verfolgt.“

6) Kann der VfB Friedrichshafen zum 5. Mal in Folge den Pokal gewinnen oder ist der SCC Berlin nach dem Jahr 2000 wieder dran?
Moculescu: „Natürlich können wir gewinnen, ob es dann reicht, wird man sehen.“
Culic: „Es ist alles möglich, die Chancen sind 50:50. Entscheidend ist, welche Mannschaft besser mit dem Druck umgehen kann. Einzelne Spieler können auf beiden Seiten für die Entscheidung sorgen.“

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 02. Februar 2005

   

Andrea Berg & Co. setzen auf ihre Fans

Schon jetzt ist Andrea Berg, Kapitän beim USC Münster, total begeistert von der Resonanz, die die Fanaktion für das Pokalfinale am 13. Februar in Bonn hervorgerufen hat. „Das ist der Hammer“, sagt sie, betont aber auch: „Je mehr Fans mitkommen, desto besser wird es.“

Als Andrea Berg am vergangen Freitag zum ersten Mal erfuhr, wie viele Fans sich bereits angemeldet hatten, um die Volleyballerinnen des USC Münster beim Pokalfinale am 13. Februar gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen in Bonn zu unterstützen, kippte sie fast vom Stuhl. Fast 700 lautete die Zahl, die Angelika Ludwig, Leiterin der USC-Geschäftsstelle, der Spielführerin nannte. „Das ist echt nicht zu glauben“, sagte Andrea Berg. „Das haut mich um.“ Mittlerweile sind sogar über 800 Anmeldungen eingegangen. Mehr als 630 Fans haben sich für die Busfahrt registriert, bei der der Transfer nach Bonn dank der Unterstützung des LVM, der Sparda-Bank, des SuperBiomarkts, Schäpers Kiepenkerl Reisen, buch.de, des Vereins und des Erstligateams, das Geld aus der Mannschaftskasse beisteuert, kostenlos ist und nur das Ticket (12 Euro) bezahlt werden muss.

„Das ist der Hammer“, staunt Andrea Berg. „Wir hatten gehofft, dass 500 Fans mitfahren und jetzt können es sogar 1000 werden.“ Die 24-Jährige freut sich schon jetzt, eineinhalb Wochen vorher, auf das Pokalhighlight. Zugleich aber weiß sie, dass es nicht einfach werden wird, den DVV-Pokal zum elften Mal mit nach Münster zu nehmen. „Die Leverkusenerinnen wollen mindestens genauso gewinnen. Sie werden es uns mit Sicherheit nicht leicht machen“, ahnt sie und sagt: „Wir können daher jede Unterstützung gebrauchen. Je mehr Fans mitkommen, desto besser.“

Wie Andrea Berg hofft auch Zuspielerin Tanja Hart, dass die vielen USC-Anhänger in der Bonner Hardtberghalle Heimspielatmosphäre aufkommen lassen. „Unsere Fans sind auf dem Feld der siebte Mann“, sagt sie und muss schmunzeln. „Naja, Mann ist bei uns ja nicht ganz richtig.“ Aber egal, denn die Hauptsache ist, dass „so viele Fans wie möglich mit nach Bonn fahren und uns unterstützen. Die Anmeldezahlen sind ja jetzt schon der Wahnsinn, aber es könnten noch ein paar mehr werden.“

Auch Trainer Axel Büring ist begeistert von der Pokaleuphorie, die mittlerweile in Münster und Umgebung um sich greift. „Eine klasse Aktion des Vereins und der Sponsoren“, findet er und ergänzt. „Es ist ein Dankeschön an unsere treuen Fans. Dass sie einzigartig sind, haben sie schon oft und jetzt einmal mehr bewiesen.“

Trotz des riesigen Interesses werden die Tickets für das Pokalhighlight auf keinen Fall knapp. „Wir nehmen alle mit, die wollen“, sagt Jürgen Schulz, sportlicher Leiter beim USC. „Es muss garantiert niemand zu Hause bleiben.“ Verbindliche Anmeldungen für die Fahrt zum Pokalfinale sind bis zum 4. Februar bei Ilona und Hans Siebels (Telefon: 02541-7922) möglich. Einzeltickets, die übrigens auch für das anschließende Finale der Männer zwischen dem SCC Berlin und dem VfB Friedrichshafen gelten, sind bei der Geschäftsstelle des USC (Telefon: 0251-702 1985) erhältlich. Die letzte Chance, die Eintrittskarten in Münster zu erwerben beziehungsweise sich für die Fanfahrt anzumelden, besteht am Freitag (4. Februar) beim Heimspiel gegen den VC Olympia Berlin.

Chat mit Alice Blom

Wenn Alice Blom aufschlägt, geht so manches Mal ein lautes Raunen durch die Zuschauer. Denn die quirlige Niederländerin ist sprunggewaltig und kann zugleich fest und schnell auf den Ball schlagen. Am Mittwoch (2. Februar) steht sie den Fans ab 20 Uhr im Chat auf der USC-Website (www.usc-muenster.de) Rede und Antwort. Eine gute Möglichkeit, um beispielsweise zu fragen, wie sich die Mannschaft auf das Pokalfinale vorbereitet oder sie die USC-Fanaktion für das Highlight in Bonn findet. Einfach in die Rubrik "interaktiv" klicken und los geht es.

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 02. Februar 2005

  www.volleyballer.de 

MAOAM Mendig auf dem Weg zur Heimserie

Am vergangenen Samstag konnte MAOAM Mendig den zweiten Sieg in der Ligarunde der Volleyball Bundesliga einfahren. Gegen die SG uniVersa Eltmann gelang es der Mannschaft von Trainer Christian Metzger, das Publikum in der Mendiger Kreissporthalle in einer kurzweiligen Bundesligapartie zu begeistern.

Im ersten Durchgang begannen die Mendiger auf Grund des grippebedingten Ausfalls von Diagonalangreifer Eddy Tetsuekoue mit dem Trio Schwenk/Kurowski/Wolfenden im Angriff. Von Beginn an zeigten alle drei ihre Klasse, wobei besonders Christoph Schwenk und Leszek Kurowski in dieser Partie zu überzeugen wussten. Nach nur 22 Minuten konnte MAOAM Mendig den Satz mit 25:18 Zählern für sich entscheiden und es wurden zum ersten Mal die Seiten gewechselt. Auch im zweiten Satz ließen die Mannen aus der Vulkanstadt nichts anbrennen: Mit noch deutlicheren 25:13 Punkten ging auch dieser Satz an Mendig- besonders bemerkenswert: Leszek Kurowski verwandelte den Satzball mit dem vom Publikum vehement geforderten Ass. Was dann kam, sieht man in der Bundesliga äußerst selten:

Ein eng umkämpfter dritter Satz ging in eine sehr lange Verlängerung. Nachdem die SG Eltmann drei Matchbälle seitens Mendig abwehren konnte, hatten die Franken beim Stand von 28:29 ihrerseits den ersten Satzball, den der überragend agierende Leszek Kurowski aber seinerseits im nächsten Ballwechsel parieren konnte- Ausgleich. Erst im siebten Anlauf gelang es der SG Eltmann beim Stande von 35:36 trotz frenetisch anfeuerndem Publikum, den dritten Satz für sich zu entscheiden. Siebenunddreißig lange Minuten hat einer der spannendsten Sätze in der Mendiger Volleyballgeschichte gedauert und jede dieser Minuten war reine Werbung für die Sportart Volleyball.

Nachdem Eltmann den Anschluss zum 1:2 nach Sätzen geschafft hatte, ging es in den vierten Durchgang. In diesem gelang es Eltmann zu Beginn, sich einen drei-Punkte-Vorsprung zum zeitweiligen 6:9 aus Mendiger Sicht herauszuarbeiten. Doch dann schlug wieder die Stunde des Leszek Kurowski: Erst gelang ihm und seinen Mannschaftskollegen der Ausgleich zum 13:13, dann läutete er abermals mit einem Ass die Mendiger Führung zum 17:16 ein. Im folgenden zog das MAOAM-Team dann auf 21:18 Punkte davon und beim vierten Matchball war der zweite Heimsieg in Folge perfekt: Mit 25:23 Zählern ging der Satz an Mendig und die Begegnung war vorüber. Doch noch einmal zum Mann des Tages: Leszek Kurowski.

Der Pole im MAOAM-Dress hatte einen super Tag erwischt. Nicht nur die Angriffsquote sprach für sich, sondern auch die Abwehr- und Serviceleistung des Ex-Wuppertalers ließ am vergangenen Samstag keine Wünsche offen. Zu Recht ließ er sich mit seiner Mannschaft von den gut 730 Fans in der Mendiger Kreissporthalle für seine sehr gute Leistung feiern.

Am kommenden Samstag steht für MAOAM Mendig trotz närrischem Treiben der nächste Gegner bereit: In einer weiteren Auflage eines „Lokal“-Derby der Bundesliga gastiert der SV Bayer Wuppertal in der Mendiger Kreissporthalle. Die Mannschaft von Trainer Mark Lebedew gilt neben Mendig als heißester Kandidat für die beiden noch zu vergebenden Play-Off-Ränge. Mit Spielern wie Angreifer Lars Dinglinger und Mittelblocker Luke Campbell möchte die neu formierte Wuppertaler Mannschaft hier in Mendig ein Zeichen setzen und sich erstmals einen Punktevorsprung gegenüber der Heimmannschaft herausarbeiten. Derzeit herrscht zwischen den beiden Kontrahenten Punktegleichheit, weshalb die kommende Partie in der Endabrechnung bereits das Zünglein an der Waage bezüglich des siebten Tabellenplatzes sein kann.

In welche Richtung der Zeiger der Waage ausgeschlagen hat, erfahren sie nach der närrischen Woche in der nächsten Ausgabe.
Michael Voss

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 02. Februar 2005

  www.abendblatt.de 

Sportsteuer: Klubs setzen sich durch

HSB Präsidium übernimmt Position der Basis. Zustimmung für neue Verhandlungslinie.

Hamburg - Als Klaus-Jürgen Dankert kurz vor Beginn der Mitgliederversammlung des Hamburger Sportbundes (HSB) im Eingangsbereich der Sporthalle des Hamburger Fußballverbandes ein letztes Mal frische Luft schnappte, konnte der HSB-Präsident am Ende eines langen, beschwerlichen Weges durchatmen. Kurz zuvor hatten sich das HSB-Präsidium, die Vertreter der bezirklichen Arbeitsgemeinschaften und der Großvereine auf ein Papier geeinigt. Die Verbandsführung war dabei dem Willen der Basis bis auf das letzte Komma entgegengekommen.

Kern des Konsenses: Der HSB lehnt eine finanzielle Betriebskostenbeteiligung, eine "Zwangssteuer", für die Nutzung öffentlicher Sportanlagen ab. Freiwillige Einsparungen sollen dagegen gefördert werden. Hintergrund: Der Senat verlangt von 2006 an Sparleistungen des Sports von jährlich 2,5 Millionen Euro, womöglich plus Mehrwertsteuer.

Auch wenn Dankert für seine Verhandlungsführung mit der Behörde für Bildung und Sport (BBS), die am 20. Dezember in einem umstrittenen Eckpunktepapier endete, heftige Kritik erntete, folgten die fast 500 Vertreter der Vereine und Verbände einstimmig bei zwei Enthaltungen der gemeinsamen Linie. Gerd Augner, Vorsitzender des Rissener SV, hatte sie unter großem Beifall formuliert: "Nein zu einer verfehlten Sportpolitik!"

Das ist die neue HSB-Position:

Die Mitgliederversammlung bringt ihre Empörung zum Ausdruck, daß die politisch Verantwortlichen in Hamburg die dem Sport vor der Wahl ausdrücklich gegebenen Versprechungen nicht mehr gelten lassen wollen.

Die Versammlung stellt fest, daß der Verhandlungsstand zwischen HSB und BBS ("Eckpunktepapier") deutlich hinter den Mindesterwartungen der Mitglieder des HSB zurückbleibt und wegen der zu erwartenden finanziellen Belastungen für viele Vereine existenzbedrohend ist.

Die Versammlung lehnt die zwangsweise Einführung einer Betriebskostenbeteiligung für die Nutzung von Sportstätten ab. Die freiwillige Übernahme von städtischen Aufgaben im Bereich des Sports in die Verantwortung der Vereine wird unterstützt.
Die Versammlung fordert den Senat auf, von dem für den Schwimmsport in seinen Auswirkungen katastrophalen Plan, drei regionale Schwimmbäder zu schließen sowie die staatlichen Zuschüsse um zehn Prozent zu kürzen, Abstand zu nehmen.

"Das ist Sieg für den Hamburger Breitensport, eine Niederlage für die Sportsenatorin und eine Quittung für den Bürgermeister, der sein Wahlversprechen gebrochen hat", sagte Jürgen Schmidt (SPD), Vorsitzender des Sportausschusses der Bürgerschaft. Verena Lappe (GAL) hofft, "daß der Senat das eindeutige Votum zur Kenntnis nimmt". Volker Okun (CDU) wertete die Abstimmung "als schallende Ohrfeige für die Verhandlungsführung des HSB" und drängt darauf, "daß sich Sport und Politik zusammensetzen, um einen gemeinsamen Weg zu finden".

Rainer Grünberg

 

International - Montreux Volley Masters-News

 Mittwoch, 02. Februar 2005

   

Brasilien zurück in Montreux

Montreux Volley Masters 2005

MONTREUX, Schweiz, 1. Februar 2005 – Brasiliens Nationalteam kehrt zurück ans Montreux Volley Masters, dem besten internationalen Frauenvolleyball-Turnier der Welt. Doch der Athen-Halbfinalist aus Südamerika ist nur eines von acht Topten-Teams am Montreux Volley Masters 2005, das vom 7. – 12. Juni am malerischen Genfersee zu Gast sein wird. Neben Brasilien sorgen Olympiasieger China, Weltmeister Italien, Europameister Polen, Olympia-Bronzemedaillengewinner Kuba, Norceca-Champion USA und die beiden Olympia-Teilnehmer Deutschland und Japan für ein hochkarätiges Teilnehmerfeld.

Mit acht Topten-Nationen ist es dem Organisationskomitee erneut gelungen, für die 21. Ausgabe des Montreux Volley Masters die Crème de la Crème des Frauenvolleyballs in die Schweiz zu locken. Acht der zehn besten Teams der Welt werden in Montreux im Juni für Stimmung und Spektakel besorgt sein. Die Auswahl der Teams fiel den Turnierverantwortlichen in diesem Jahr erneut sichtlich schwer, da wiederum deutlich mehr Anfragen als verfügbare Plätze vorlagen. Nach eingehenden Verhandlungen entschied sich das Organisationskomitee in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Volleyball-Verband FIVB, Swiss Volley, dem Kanton Waadt und der Stadt Montreux für China, USA, Brasilien, Italien, Kuba, Japan, Polen und Deutschland. Alle Teams freuen sich riesig, für ein grossartiges Turnier nach Montreux zu reisen.

Wie jedes Jahr fällt eine Sieger-Prognose schwer. Titelverteidiger Italien, das den letztjährigen Final gegen die USA spektakulär gewonnen hat, ist ebenso Titelkandidat wie die Medaillengewinner von Athen 2004, China und Kuba. Entscheidend hierfür wird auch die Frage sein, welches Team das Turnier in Montreux dazu nutzen wird, einige junge Talente ins Team zu integrieren. Viel Zeit dafür bleibt jedoch nicht, denn das Jahr 2005 ist mit den Weltmeisterschaft-Qualifikationsturnieren, den Kontinental-Meisterschaften und dem FIVB World Grand Prix ein überaus wichtiges Jahr für die nationalen Auswahlmannschaften.

Mit der Rückkehr des brasilianischen Sambas und acht der zehn besten Teams der Welt wird die Nachfrage nach Tickets wiederum gross sein. Der Vorverkauf für das Montreux Volley Masters 2005 startet am 1. März 2005 auf der komplett neu strukturierten Homepage des Montreux Volley Masters (www.volleymasters.ch).

Das 21. Montreux Volley Masters startet seine Vorrundenspiele am Dienstag, 7. Juni 2005. Nach vier Pool-Tagen qualifizieren sich die beiden Gruppenersten von Pool A und Pool B für die Halbfinals. Höhepunkt ist der Finaltag vom Sonntag, 12. Juni 2005.

Montreux Volley Masters 2005, 7. – 12. Juni 2005:

Pool A: China, USA, Italien, Polen
Pool B: Brasilien, Kuba, Japan, Deutschland

Spielplan  (alle Zeiten MEZ):

Dienstag, 7. Juni 2005:
16.30 ITA - POL
18.30 BRA - JPN
21.00 CHN - USA
Mittwoch, 8. Juni 2005:
16.30 JPN - GER
18.30 CHN - POL
21.00 BRA - CUB
Donnerstag, 9. Juni 2005:
16.30 POL - USA
18.30 CUB - GER
21.00 CHN - ITA
Freitag, 10. Juni 2005:
16.30 BRA - GER
18.30 ITA - USA
21.00 CUB - JPN
Samstag, 11. Juni 2005:
14.00 3. Pool A 4. Pool B
16.00 3. Pool B 4. Pool A
18.30 1. Pool A 2.Pool B
21.00 1. Pool B 2. Pool A
Sonntag,  12. Juni 2005:
11.00 Spiel um Platz 5
13.30 Spiel um Platz 3
16.00 FINAL

 

Norddeutschland - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 02. Februar 2005

  www.abendblatt.de 

Kritische Phase für TuS Jork

Jork - Nun wird es noch einmal eng in der Regionalliga für die Volleyball-Frauen des TuS Jork. Gegen den Tabellenvorletzten TV Eiche Horn Bremen kam das Team aus dem Alten Land mit 0:3 (22:25, 20:25, 28:30) unter die Räder. Zwei wichtige Zähler im Abstiegskampf, die angesichts des schweren Restprogramms dringend nötig gewesen wären. "Wir müssen jetzt aufpassen, Oythe und Oldenburg hinter uns zu lassen", so Jork Trainer Torsten Bluhm.

Der überraschend starke Auftritt von Eiche Horn ist leicht erklärt: Der Bremer Coach Gert Stürmer kann seit kurzem über vier frühere Zweitligaspielerinnen verfügen. "Die Niederlage geht sportlich in Ordnung", so Torsten Bluhm. Dabei war auch Jork mit einer schlagkräftigen Mannschaft angereist. Routinier Sabine Schulz-Cordes übernahm den Libera-Posten, die erfahrene Manja Langschwager schmetterte auf der Außenposition. Fünf Teams kämpfen um drei Nichtabstiegsplätze, nächstes Gegner ist Mitkonkurrent VfL Osnabrück.

masch

 

 © 1999-2004 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel