News

 Mittwoch, 09. Februar 2005 

Kollmann und Marunde für den CVJM
Oststeinbeker nach 3:1 wieder Tabellenzweiter
VGE-Teams gelingt die Revanche
Tourkalender der Zürich Masters 2005 steht fest !
VfB: Nach der Pflicht folgt jetzt die Kür
VfB und SCC fiebern Champions League entgegen
DVV-Pokal: Live-Ticker aus Bonn
European League: Termine stehen fest
Tishchenko heiratet in Wiesbaden
SCC Berlin will an seine Heimstärke anknüpfen
SCC und VfB: Fluch der neuen Klasse
Bagger-Party am Strandkai
Parchimerinnen holen Pokal in Suhl
Neupert: Spielen für den Augenblick

Februar 2005

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Mittwoch, 09. Februar 2005

   

Kollmann und Marunde für den CVJM

Die ehemaligen Erstligaspielerinnen wollen den Zweitligaabstieg der Talentschmiede verhindern

Die ehemaligen Erstliga-Stars des TV Fischbek, Simone Kollmann (38) und Andrea Marunde (40) wollen dem abstiegsbedrohten Zweitligateam des CVJM Hamburg helfen. Zumindest in den meisten Heimspielen sollen sie nach den Vorstellungen von CVJM-Trainer Jens Zumbeck (33) den Kader seiner jungen Talente verstärken.

 „Ich finde es toll, dass die beiden sich bereit erklärt haben, uns zu helfen und hoffe, wir werden eine gute Zeit erleben. Betonen möchte ich aber, dass beim Volleyball nie ein oder zwei Spieler eine Partie gewinnen, verantwortlich für Sieg oder Niederlage ist immer die gesamte Mannschaft. Ich hoffe auf eine „Initialzündung“, die das ganze Team nach vorne bringen kann.“

Bereits am kommenden Samstag, dem 12. Februar, empfängt der CVJM den Tabellenzweiten Warendorfer SU und die Lizenzen für Andrea Marunde und Simone Kollmann werden rechtzeitig vor Ort sein, um die beiden einsetzen zu können. „Unser Spiel gegen die WSU wird aber nicht der Maßstab sein, die WSU ist natürlich eindeutiger Favorit. Wir wollen uns unter den neuen Bedingungen einspielen und finden. Wir hoffen auch, dass die Möglichkeit, Andrea und Simone wieder spielen zu sehen, einige zusätzliche Volleyballfans zu unseren Spielen bringt. Jede Stimme zählt!“ appelliert Zumbeck auch an die Hamburger Volleyballfans.

Der Kontakt zu den beiden amtierenden Deutschen Seniorenmeisterinnen wurde durch den Hamburger Verbandstrainer Knut Rettig hergestellt. "Im Sinne der Hamburger Jugendarbeit muss der CVJM in der Zweiten Bundesliga bleiben" hofft der ehemalige Fischbeker Coach, dass die Hilfeleistung nicht zu spät kommt. Vier Punkte beträgt der Rückstand des CVJM auf die punktgleichen VC Parchim und Detmolder TV, gegen beide muss noch gespielt werden. „Es wird schwer, aber es ist machbar!“ erklärt Zumbeck.

Ein paar Fragen an Andrea Marunde und Simone Kollmann

Toll, dass ihr dem CVJM beim Kampf gegen den Abstieg in der 2. Bundesliga helfen wollt. Was ist eure Motivation?
Marunde: Die Motivation ist eindeutig zu versuchen, den Zweitliga-Platz für Hamburg zu halten. (Ich befürchte: ein schwieriges Unterfangen). Denn mit dem Sport Volleyball ist es in dieser Stadt eh bitter bestellt und für den Nachwuchs sollte es schon eine Möglichkeit geben, Spielpraxis auf höherem Niveau zu sammeln.
Kollmann: Zum einen, einer jungen, sehr talentierten Mannschaft beim Klassenerhalt (hoffentlich) behilflich sein zu können. Zum anderen dient es als wunderbare Vorbereitung auf die Seniorinnen Meisterschaften, wo wir mit unserem Team sowohl den Norddeutschen als auch den Deutschen Meister Titel verteidigen wollten.

Seid ihr bei allen Spielen dabei?
Kollmann: Wir können nur bei den Heimspielen mitmachen. Und leider gibt es auch da noch die eine oder andere Überschneidung mit den Seniorenmeisterschaften. Wir wollen ja gerne auch unseren Deutschen Meister-Titel verteidigen.

Wie geht es euch nach den ersten Trainingseinheiten beim CVJM?
Marunde: Ehrlich gesagt hatte ich nach dem ersten Mal Muskelkater. Das zweite Mal musste ich leider absagen, da hat es mich mit ner Mandelentzündung niedergelegt (oder war es die Furcht vor weiterem Muskelkater?). Ich hoffe aber, dass ich zum ersten Einsatz am 12. Februar wieder fit bin.
Kollmann: Nach der ersten Woche konnte ich mich kaum noch bewegen, weil in der Woche gleich 3 mal Volleyball angesagt war (Mixed, CVJM, Hamburger Meisterschaft Seniorinnen). Sozusagen von Null auf 100. Wenn sich meine alten Knochen erst mal wieder an das viele Hüpfen gewöhnt haben, wirds bestimmt wieder leichter so eine Trainingseinheit wegzustecken.

Viele Volleyballfreunde freuen sich sicher, euch noch einmal spielen sehen zu können. Was macht ihr ansonsten so, wie hat sich euer Leben entwickelt?
Marunde: Gibt es überhaupt noch jemanden, der uns (mich) noch kennt? Schließlich habe ich vor sechs Jahren offiziell mit dem Leistungssport aufgehört. Ein paar davon denken bestimmt auch, na, jetzt holen sie die alte Schabracke noch aus dem Keller.
Was mein Leben angeht: Es ging erstaunlich gut auch ohne viel Volleyball. Meinen größten Erfolg hatte ich nämlich danach - meine Tochter Louisa. Sie und mein Job beim Hamburger Sportbund (Öffentlichkeitsarbeit) geben mir nicht das Gefühl, an Langeweile zu leiden.
Kollmann: Der Job nimmt leider immer mehr Zeit in Anspruch. Aber das letzte Jahr war ich regelmäßig 3 mal die Woche nach der Arbeit im Fitneßstudio zum Laufen und Gewichte stemmen.

Und wie hast du dich fit gehalten, Andrea?
Marunde: Fit gehalten ist vielleicht nicht das richtige Wort, aber ich habe einmal in der Woche eine Mixed-Gruppe (da freuen wir uns danach immer am meisten aufs Wirtshaus), ich spiel die Punktrunde in einer Betriebssportgruppe mit (für die ich jetzt während des Einsatzes in der 2. Liga leider nicht spielen darf) und dann ist da ja auch noch unsere Oldie-Truppe. Alles "Mädels" aus vergangenen Jahren, mit denen ich mich dreimal im Jahr (Hamburger Meisterschaft, Norddeutsche und Deutsche Meisterschaft) treffe und großen Spaß habe.

Euer Wunsch beim CVJM?
Kollmann: Nicht negativ auffallen und den Klassenerhalt schaffen. Und natürlich verletzungsfrei bleiben.
Marunde: Ich wünsche mir, dass wir es schaffen, den Platz zu halten und für mich persönlich hoffe ich, dass ich die Zeit lebend überstehe.

CVJM zu Hamburg - Warendorfer SU
Samstag, 12. Februar 2005, 16 Uhr, Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße)
Eintritt 3 Euro / ermäßigt 2 Euro

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Mittwoch, 09. Februar 2005

  www.abendblatt.de 

Oststeinbeker nach 3:1 wieder Tabellenzweiter

Oststeinbek - Nun haben die Volleyballer des Oststeinbeker SV ein Problem: Wie bekommen sie einen Kasten Bier nach Bottrop? "Den haben wir den Bottropern versprochen, wenn sie den Tabellenzweiten TuB Bocholt schlagen", sagte OSV-Angreifer Björn Domroese. Die Bottroper gewannen mit 3:1 und leisteten den Oststeinbekern im Kampf um einen Aufstiegsplatz zur Ersten Bundesliga Schützenhilfe. Weil die "Ostbek Cowboys" ihrerseits im Heimspiel den USC Braunschweig mit 3:1 (23:25, 25:16, 25:22, 25:16) besiegten, sind sie nun wieder Tabellenzweiter.

Dabei waren die Voraussetzungen für den Erfolg wahrlich nicht optimal. Schon seit Wochen plagen Trainer Bernd Schlesinger große Personalsorgen. "Wie wir unter diesen Bedingungen gespielt haben, ist wirklich verwunderlich. Das war es unsere beste Leistung in dieser Saison", so der Coach.

Dabei stimmte im ersten Satz die Chemie zwischen Ersatz-Zuspieler Marek Sabrowski und den Angreifern nicht. "Das war aber nicht seine Schuld, sondern unsere", beteuerte Domroese. Nur: Warum die Mannschaft ab dem zweiten Durchgang und der Rückkehr von Sebastian Neufeld als Paßverteiler plötzlich das Kämpfen in der Abwehr lernte, vermochte auch Aushilfs-Mittelblocker Domroese nicht zu erklären: "Wir kämpfen sonst eigentlich nur gegen Spitzenklubs auf diesem Niveau."

Zudem war vor allem auf Patrick Stellmann im Außenangriff und Mirko Suhren auf der Diagonalangreiferposition im Angriff Verlaß. Suhren durfte die Halle mit einem Lob des Trainers ("Er war heute unser bester Mann") verlassen.

Auf der Bank saß mit Stefan Schubot übrigens ein Kandidat für den Co-Trainer-Posten: "Ich weiß aber noch nicht, ob ich es mache", sagte Schubot, der seine Trainerkarriere in Oststeinbek begonnen hatte und derzeit beim CVJM als Jugendkoordinator beschäftigt ist. "Der CVJM will, daß ich zusätzlich noch eine Damen-Mannschaft übernehme, dann wäre ein Engagement beim OSV nicht mehr möglich", sagte er.

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Mittwoch, 09. Februar 2005

  www.abendblatt.de 

VGE-Teams gelingt die Revanche

VG Elmshorn: Die Regionalliga-Mannschaften machten mit Auswärtssiegen beim VC Norderstedt/Alstertal/Langenhorn die Heimniederlagen der Hinrunde vergessen.

Elmshorn - In den Nachbarschaftsduellen der VG Elmshorn und des VC Norderstedt/Alstertal/Langenhorn in der Volleyball-Regionalliga Nord geht es stets ums Prestige, und demzufolge hatten die VGE-Teams die 1:3-Niederlagen Ende Oktober in der heimischen KGSE-Halle besonders gewurmt. Um so größer war die Freude im Elmshorner Lager, als jetzt sowohl die Frauen als auch die Männer in der Norderstedter Moorbekhalle die Oberhand behielten und damit die Verhältnisse wieder "geraderückten".

Die Elmshornerinnen hatten bei ihrem 3:1 (20:25, 25:18, 25:12, 25:23) binnen 79 Minuten allerdings arge Startschwierigkeiten. Wie wichtig VGE-Coach Burkhard Skibitzki die Partie nahm, läßt sich schon daraus ersehen, daß er diesmal seinen "gestandenen" Spielerinnen den Vorzug gab und von den Youngstern lediglich die 19jährige Maike Ellerbrock einsetzte.

Vielleicht lag es daran, daß der VCNAL mit der früheren Bundesliga-Spielerin Katrin Rehfeldt eine erfahrene Kraft reaktiviert hatte. Die 39jährige bereitete zwischenzeitlich mit einer Aufschlagserie den Gästen einiges Kopfzerbrechen, konnte die Niederlage ihres Teams aber nicht verhindern, weil die VGE-Routiniers mit ihren Angaben die passende Antwort parat hatten. Anja Svensson konnte sich im vierten Satz sogar den Luxus erlauben, beim Stand von 24:22 einen Matchball zu verschlagen.

Bedeutend weniger Mühe als erwartet hatten die VGE-Männer, die für ihr 3:0 (25:20, 25:20, 25:23) etwas über eine Stunde benötigten. Ihren Anteil am Erfolg hatten dabei Libero Matthias Proske (VGE II) bei seinem Saisondebüt und Rückkehrer Heiko Sievers, den zuvor zweieinhalb Monate lang eine Sprunggelenksverletzung außer Gefecht gesetzt hatte.

VGE-Spielertrainer Ekkehard Goller, früher selbst für den VCNAL-Vorläufer VG Alstertal/Harksheide aktiv, lobte allerdings nicht nur diese beiden. "Arne Koch und Karsten Schreienr haben einen stabilen Mittelblock gebildet", befand der 39jährige.

Nur im dritten Satz, als das Heimteam zwischenzeitlich 17:15 führte, mußten die Elmshorner kurzfristig um den Erfolg bangen, fanden aber noch rechtzeitig zurück ins Spiel. "Sonst wäre es vielleicht noch einmal eng geworden", mutmaßte Goller, der in der kritischen Phase den "nötigen Druck" im Elmshorner Spiel vermißte.

Ein bißchen Wehmut herrschte nach Ende der beiden parallel ausgetragenen Partien auf beiden Seiten des Netzes, wird es künftig doch keine Derbys VGE gegen VCNAL mehr geben: Die Spielgemeinschaft von Norderstedter und Hamburger Klubs wird aufgelöst, die Regionalliga-Mannschaften sollen aber unter anderem Namen weitermachen.

Am Sonnabend empfangen die VGE-Männer Schlußlicht Grün-Gold Güstrow (15 Uhr, neue KGSE-Halle), anschließend (18 Uhr) treten die Frauen an gleicher Stätte gegen den 1. VC Stralsund an.

Frank Will

 

Deutschland - Content-News

 Mittwoch, 09. Februar 2005

   

Tourkalender der Zürich Masters 2005 steht fest !

Ranghöchste Beach-Volleyball Serie erstmals in Dresden !

Hamburg, 08. Februar 2005. Nach einjähriger Unterbrechung ist das Auftaktturnier der rang-höchsten deutschen Beach-Volleyball Serie wieder in Hamburg. Der Kaispeicher A am Strandkai in der  Hafencity bildet vom 27. bis zum 29. Mai 2005 die imposante Kulisse für das Zürich Masters Hamburg.

Weiter geht die Serie des Deutschen Volleyball-Verbandes in der größten Stadt des Ruhrgebiets: Auf dem Essener Kennedyplatz sind die Beach-Volleyballer seit 1997 zu Gast. Am zweiten Juli- Wochenende kommen die Zürich Masters erstmalig nach Dresden. Für die Premiere im „Elbflorenz“ wird der historische Altmarkt in ein großes Beach-Areal verwandelt.

Nach drei Stadtturnieren geht es für die besten deutschen Beach-Duos Ende Juli an die Strände der Nord- und Ostsee. Zuerst an die Westküste Schleswig-Holsteins nach St. Peter-Ording und  anschließend an die Ostküste auf die Insel Fehmarn. Den krönenden Abschluss der Saison 2005 bilden vom 02. bis zum 04. September 2005 die Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand.

Die Tourdaten:
1. Zürich Masters Hamburg / Strandkai / 27. – 29. Mai 2005
2. Zürich Masters Essen / Kennedyplatz / 10. – 12. Juni 2005
3. Zürich Masters Dresden / Altmarkt / 08. – 10. Juli 2005
4. Zürich Masters St. Peter-Ording / Übergang Ording / 22. – 24. Juli 2005
5. Zürich Masters Burg / Fehmarn / Südstrand / 19. – 21. August 2005
Deutsche Zürich Beach-Volleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand / Seebrücke / 02. – 04. September 2005

Jedes Turnier der Zürich Masters ist mit 28.000 € Preisgeld dotiert und die Deutschen Zürich Beach-Volleyball Meisterschaften mit 66.000 € Preisgeld.

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 09. Februar 2005

   

VfB: Nach der Pflicht folgt jetzt die Kür

Friedrichshafen vor weiterem CL-Event

FRIEDRICHSHAFEN - In der Bundesliga seit Beginn der Saison an Platz 1 der Tabelle, hat es der VfB Friedrichshafen in der Indesit European Champions unter die besten zwölf Teams in Europa gebracht. Darf's ein bisschen mehr sein? Dazu sagt in Friedrichshafen wohl niemand Nein. Am Mittwoch, 9. Februar, 20.15 Uhr, kann gegen Panathinaikos Athen der Grundstein fürs Weiterkommen gelegt werden.

Unabhängig vom Spielausgang dürfen sich zwei Häfler Spieler schon vorher freuen: Kapitän Bogdan Jalowietzki und Joao Jose werden für ihre guten Leistungen in der Vorrunde ausgezeichnet. Während Bobbi als bester Aufschläger mit seinem Service zu beeindrucken wusste, hat sich sein Mittelblocker-Kollege Joao Jose als bester Angreifer in der Statistik verewigt. Eine Ehre zwar, aber ausruhen dürfen sich die Häfler darauf nicht.

Panathinaikos Athen, derzeit Dritter der griechischen Liga, hatte den ersten Platz in Pool B vor Wien, Jastrzebski, Sofia und Novi Sad belegt. „Ich sehe eine Chance sie eher zu schlagen als Thessaloniki“, sagt Kapitän Bobbi Jalowietzki, der die bisherigen Spiele der Griechen bereits via Satellitenfernsehen beobachtet hat. Jalowietzki, weiß aber auch, dass es schwer werden wird: „Wir müssen entsprechend gut spielen und dürfen nur wenig Sätze verlieren.“ Auch Stelian Moculescu warnt: „Wir dürfen uns keinen Illusionen hingeben, dass es ein leichtes Spiel wird.“

Jalowietzki steht nach seiner Grippe noch etwas wacklig auf den Beinen. Sollte er nicht spielen können, wird wohl Georg Wiebel neben Joao Jose den Mittelblock übernehmen. Ungewiss ist auch, wer beim VfB im Annahmeriegel stehen wird: Alexander Shafranovich, der in Berlin nicht seine stärkste Vorstellung gegeben hat? Oder Marcus Popp, der einen Spieltag ausgesetzt hat und somit ausgeruht in die Partie gehen könnte? Oder Elvis Contreras, der mit seiner Sprungkraft und Schnelligkeit immer für einige Punkte gut ist, oder Alexander Shadchin, dessen Erfahrung dem VfB helfen kann? Sicher ist, dass Jochen Schöps die Diagonalposition einnehmen wird. Nach zweimonatiger Verletzungspause ist er wieder zu 85 Prozent fit, wie Moculescu schätzt und soll den griechischen Block das Fürchten lehren.

Während in Friedrichshafen Robert Koch als Zuspieler fest im Sattel sitzt, haben die Athener in der Weihnachtspause ihren Ballverteiler gewechselt. Petr Zapletal, in Friedrichshafen kein Unbekannter, ging nach Taranto in die „A Uno“. Zwei Wochen später präsentierte Panathinaikos auch einen neuen Trainer. Ob die neuen Besen besser kehren? Zumindest der polnische Zuspieler Lukasz Zygadlo, Spontan-Import aus Sosnowiec, muss nicht gefürchtet werden, denn er ist für die Champions League noch gesperrt. Für ihn wird der zweite Mann, Iannis Livathinos auf dem Feld Regie führen.

Von dem personellen Wirrwarr in Athen lassen sich die Häfler nicht beeindrucken. Co-Trainer Ulf Quell: „Das ist kein Grund, Panathinaikos nicht Ernst zu nehmen. Athen ist immer noch gefährlich genug für uns.“ Besonderes Augenmerk muss auf die beiden tschechischen Nationalspieler Peter Platenik und Jakub Novotny gelegt werden. Novotny liegt sowohl in der Topscorer- als auch in der Aufschlag-Wertung an dritter Stelle. Und auch mit dem Griechen Ilias Lappas, auf Platz drei in der Angriffsstatistik wird nicht zu spaßen sein.

Wer bei dem Spiel live dabei sein will, muss sich sputen, denn die ARENA ist so gut wie ausverkauft. Einige Stehplatzkarten sind ab 18.30 Uhr an der Abendkasse zu haben und mit etwas Glück gehen ab 19.45 Uhr nicht abgeholte, reservierte Karten in den freien Verkauf. Im SWR-Fernsehen kann man ab Mitternacht eine einstündige Zusammenfassung anschauen.

Närrisch betrachtet, ist am Aschermittwoch alles vorbei. Egal, wie das Spiel für den VfB Friedrichshafen endet, es geht auf jeden Fall weiter. Nämlich mit dem Rückspiel am Mittwoch, 16. Februar um 18 Uhr Ortszeit (17 Uhr bei uns). Und wenn alles klappt, wird auch dieses Spiel live in der ARENA zu sehen sein: per Satellitenfernsehen auf der Großleinwand im Foyer.

So funktionieren die Play-offs:

Am Osterwochenende, Samstag, 26. und Sonntag, 27. März wird das Final-Four-Turnier der diesjährigen Champions League-Saison ausgetragen. Iraklis Thessaloniki ist als Ausrichter automatisch für die Runde der letzten vier qualifiziert. Die anderen drei Teilnehmer werden in zwei Play-off-Runden (jeweils mit Hin- und Rückspiel) ermittelt.

Sollte der VfB weiterkommen, so würde er am 2. März (+/- 1 Tag) zum Sieger der Partie JASTRZEBSKI Wegiel S.S.A. (POL) gegen Noliko MAASEIK (BEL) reisen. Am 9. März (+/- 1 Tag) stünde das Rückspiel in Friedrichshafen an.

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 09. Februar 2005

   

VfB und SCC fiebern Champions League entgegen

Bogdan Jalowietzki und Joao Jose von der CEV ausgezeichnet!

Die Spannung steigt bei den zwei deutschen Mannschaften, die sich für die Ko-Runde der INDESIT European Champions League der Männer qualifiziert haben: Am morgigen Mittwoch, 9. Februar, greifen sowohl der VfB Friedrichshafen (20.15 Uhr gegen Athen) als auch der SCC Berlin (19.00 Uhr gegen Paris) wieder an und streben mit einem Sieg in ihren Heimspielen eine gute Ausgangsposition für die Rückspiele eine Woche später an.

Beiden Teams werden durchaus Chancen ausgerechnet, ihre Heimspiele siegreich zu gestalten und womöglich noch eine Runde weiter zu kommen. Athen ist aktueller Tabellendritter der griechischen Liga, Paris rangiert an Position 5 in Frankreich. Mit Ralph Bergmann (bei Maaseik/BEL) sowie Angelina Grün (bei Bergamo/ITA) und Olessya Kulakova (bei Novara/ITA) stehen drei weitere DVV-Asse in der Ko-Runde.

Vor dem Spiel in Friedrichshafen werden zwei Häfler Akteure für ihre überragenden Leistungen in der Vorrunde ausgezeichnet: Bogdan Jalowietzki ist zum besten Aufschläge, Joao Jose zum besten Angreifer der Vorrunde gewählt worden. Mit 25 Assen hat der Häfler Kapitän Bobbi Jalowietzki beim CEV-Award „Best Server“ den Vogel abgeschossen. Gleich hinter ihm folgt Clayton Stanley von Iraklis Thessaloniki mit 24 Assen, allerdings benötigte der Amerikaner dafür vier Sätze mehr als Jalowietzki.

Mit einer Angriffsquote von 71,43 Prozent, hat es der Häfler Mittelblocker Joao Jose zum erfolgreichsten Angreifer der Vorrunde gebracht.

Bilder von der Champions League

Sowohl vom Heimspiel des VfB Friedrichshafen gegen Athen als auch von der Begegnung des SCC Berlin gegen Paris wird es bewegte Bilder geben. Das SWR Fernsehen zeigt die Begegnung des VfB Friedrichshafen in einer 60-minütigen Zusammenfassung in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ab 0.00 Uhr, das RBB Fernsehen berichtet am Mittwoch Abend ab 23.35 Uhr ebenfalls 60 Minuten lang.

Männer Play-off (12 Teams) - Mittwoch, 9. Februar 2005
18.00: JASTRZEBSKI Wegiel S.S.A. (POL) - Noliko MAASEIK (BEL)
19.00: Dinamo MOSCOW (RUS) - Lokomotiv BELGOROD (RUS)
19.00: SCC BERLIN (GER) - PARIS Volley (FRA)
20.15: Aon hotVolleys VIENNA (AUT) - Sisley TREVISO (ITA)
20.15: VfB FRIEDRICHSHAFEN (GER) - Panathinaikos ATHENS (GRE)

Frauen Play-off (6 Teams) - Mittwoch, 9. Februar 2005
19.30: Hotel Cantur LAS PALMAS (ESP) - Sant'Orsola Asystel NOVARA (ITA)
20.30: Foppapedretti BERGAMO (ITA) - Besiktas ISTANBUL (TUR)
20.30: RC CANNES (FRA) - Azerrail BAKU (AZE)

Die besten Spieler der Vorrunde:
Bester Punktesammler: Ivan Contreras (Knack ROESELARE, BEL)
Bester Angreifer: Jose Joao (VfB FRIEDRICHSHAFEN, GER)
Bester Blocker: Gustavo Endres (Sisley TREVISO, ITA)
Bester Aufschläger: Bogdan Jalowietzki (VfB FRIEDRICHSHAFEN, GER)
Bester Annahmespieler: Hubert Henno (TOURS VB, FRA)
Bester Zuspieler: Lloy Ball (Iraklis THESSALONIKI, GRE)
Bester Libero: Jussi Heino (Aon hotVolleys VIENNA, AUT)

Die besten Spielerinnen der Vorrunde:
Beste Punktesammlerin: Natalya Mammadova (Azerrail BAKU, AZE)
Beste Angreiferin: Natalya Mammadova (Azerrail BAKU, AZE)
Beste Blockerin: Agata Mroz (Stal BIELSKO BIALA, POL)
Beste Aufschlägerin: Vesna Tomasevic (Hotel Cantur LAS PALMAS, ESP)
Beste Annahmespielerin: Paula Cardullo (Sant'Orsola Asystel NOVARA, ITA)
Beste Zuspielerin: Karine Salinas (RC CANNES, FRA)
Bester Libero: Paula Croce (Foppapedretti BERGAMO, ITA)

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 09. Februar 2005

   

DVV-Pokal: Live-Ticker aus Bonn

Wer am Sonntag, 13. Februar, in der Bonner Hardtberghalle den ersten nationalen Höhepunkt der Saison nicht live vor Ort erleben kann, muss dennoch kaum einen Punkt verpassen: Auf der DVV-Homepage werden unter www.volleyball-verband.de/liveticker an diesem Tag beide DVV-Pokalendspiele per Live-Ticker verfolgt.

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 09. Februar 2005

   

European League: Termine stehen fest

Nach einigem Hin und her wegen Termin-Überschneidungen mit der Beach-WM in Berlin (21.-26. Juni) bzw. der WM-Qualifikation der Frauen in Dresden (17.-19. Juni) hat der Europäische Volleyball-Verband CEV nun den Spielplan für die European League 2005 bekannt gegeben. Die DVV-Männer absolvieren ihre drei Heimspielwochenenden vom 3.-5. Juni (gegen Finnland), vom 10.-12. Juni (gegen Estland) und vom 1.-3. Juli (gegen Russland). Voraussichtlich finden alle Partien in der ARENA Friedrichshafen statt.

Die European League 2005 wird mit den acht Teams aus Russland, Deutschland, Finnland, Estland (alle Gruppe 1), Tschechische Republik, Spanien, Slowakei und Türkei (alle Gruppe 2) ausgetragen. Die beiden Erstplatzierten der Vorrundengruppen bestreiten das Finalturnier vom 22.-24. Juli in Kazan/RUS.

Die European League findet nach 2004 zum zweiten Mal statt, Titelverteidiger ist die Tschechische Republik, die DVV-Auswahl hatte bei der Premiere Platz 4 belegt.

Der gesamte Vorrunden-Spielplan der European League sieht folgendermaßen aus:

Gruppe 1 (RUS, GER, FIN, EST)
03.-05. Juni 2005: GER - FIN und EST - RUS
10.-12. Juni 2005: FIN - RUS und GER - EST
17.-19. Juni 2005: FIN - EST und RUS - GER
24.-26. Juni 2005: RUS - FIN und EST - GER
01.-03. Juli 2005: EST - FIN und GER - RUS
08.-10. Juli 2005: FIN - GER und RUS - EST

Gruppe 2 (CZE, ESP, SVK, TUR)
03.-05. Juni 2005: SVK - ESP und CZE - TUR
10.-12. Juni 2005: SVK - CZE und ESP - TUR (14./15. Juni)
17.-19. Juni 2005: ESP - CZE und TUR - SVK
24.-26. Juni 2005: CZE - ESP und SVK - TUR
01.-03. Juli 2005: TUR - ESP und CZE - SVK
08.-10. Juli 2005: ESP - SVK und TUR – CZE

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 09. Februar 2005

  www.volleyball-bundesliga.de 

Tishchenko heiratet in Wiesbaden

Eine so prominente Braut hat das Schloß der Nassauischen Herzöge zum letzten Mal vor 160 Jahren erlebt. Damals heiratete der Hausherr Herzog Adolf von Nassau die russische Großfürstin Elisabeth - eine Nichte des Zaren - und ganz Wiesbaden war auf den Beinen, um dem Paar zu huldigen.

Diesmal wird sich mindestens die Volleyballgemeinde der Stadt genauso freuen. Denn der seit Dezember 2004 beim Bundesligaaufsteiger VC Wiesbaden spielende 30jährige Volleyballstar Elizaveta Tishchenko (480 Länderspiele, 13x Russischer Meister, 2x Championsleague-Siegerin, 4x Europameisterin, 4x World-Cup Siegerin und 2 olympische Silbermedaillen) heiratet nicht in Ihrem Wohnort Frankfurt, sondern im prächtigen Schloß am Ufer des Rheins. Eine Referenz an die hessische Landeshauptstadt und deren sportliches Aushängeschild, den VC Wiesbaden.

Das Brautpaar - der in Frankfurt lebende Personalberater Jürgen Bracht und die russische Nationalspielerin - hatte sich natürlich beim Volleyball kennengelernt. Und der kesse Bundesliganeuling VC Wiesbaden hatte keine Sekunde gezögert, ihr eine neue sportliche Heimat zu bieten.

Selbstverständlich wird am Samstag dem 12. Februar 2005 um 12 Uhr das gesamte Team mit Trainer Luis Ferradas und Manager Achim Exner Spalier stehen, wenn das Brautpaar nach dem amtlichen Segen das Schloß verlässt.

Ort: Wiesbaden Biebrich, Schloß, Rheingaustr. Eingang auf der Schloßparkseite.

Weitere Infos zum VCW unter www.vc-wiesbaden.de, zur Stadt Wiesbaden und die Feierlichkeiten 150 Jahre russische Kirche und den 150ten Geburtstag Alexej von Jawlensky www.wiesbaden.de

 

Deutschland - Neue Deutschland

 Mittwoch, 09. Februar 2005

  www.nd-online.de 

SCC Berlin will an seine Heimstärke anknüpfen

Heute in Champions League gegen Paris Volley 

Der deutsche Volleyball-Männermeister SCC Berlin, der in der Vergangenheit nie die Vorrunde der Champions League überstand, hat es in dieser Saison geschafft, in die Play-off-Runde der besten 12 europäischen Teams vorzustoßen.

 

Deutschland - Berliner Zeitung

 Mittwoch, 09. Februar 2005

  www.berlinonline.de 

SCC und VfB: Fluch der neuen Klasse

Wie zwei Volleyballklubs der Bundesliga entwachsen sind

BERLIN, 8. Februar. Am Mittwochabend wird Thorsten Endres wieder in der Sömmeringhalle sitzen, und wenn er Glück hat, darf er dann einmal mehr ein bisschen staunen. Der Manager der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) wird sich die Champions-League-Partie des SC Charlottenburg gegen Paris Volley anschauen, die um 19 Uhr beginnt.

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost

 Mittwoch, 09. Februar 2005

  www.mopo.de 

Bagger-Party am Strandkai

Zürich Masters Serie wieder in Hamburg

Während es draußen in Hamburg derzeit kräftig fröstelt, wird hinter den Kulissen bereits fleißig an den ersten Freiluft-Events des Jahres gebastelt. Erstes großes Highlight: Das Auftaktturnier der Zürich Masters Beachvolley-Serie vom 27. bis 29. Mai.

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Mittwoch, 09. Februar 2005

  www.svz.de 

Parchimerinnen holen Pokal in Suhl

1. VCP beherrscht internationale Konkurrenz

Parchim/Suhl - Die D- Jugend-Volleyballerinnen des 1. VC Parchim gewannen am vergangenen Wochenende den "Waffenschmiedpokal" in Suhl und beherrschten dabei die internationale Konkurrenz des neun Mannschaften umfassenden Teilnehmerfeldes.

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Mittwoch, 09. Februar 2005

  www.nrz.de 

Neupert: Spielen für den Augenblick

Volleyball-Zweitligist VV Humann ist derzeit das Maß aller Dinge. Trainer Ingo Neupert nimmt es gelassen.

Wer soll diese Mannschaft eigentlich noch aufhalten? Mit blütenweißer Weste sonnt sich Volleyball-Zweitligist VV Humann nach 15 Spieltagen an der Tabellenspitze - mit bereits acht Punkte Vorsprung auf die nächsten Verfolger. "Eine Situation, die wir natürlich so nicht erwarten konnten", ist auch Trainer Ingo Neupert nicht minder überrascht. Mit ihm unterhielt sich die NRZ im Vorfeld der wohl vorentscheidenden Partie gegen den TuB Bocholt am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der Wolfskuhle.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel