News

 Freitag, 11. Februar 2005 

CVJM: Generalprobe missglückt
Mama Sabine hat alles im Griff
YoungStars auf dem Weg zum Lokalderby
Der Beach Nations Cup® als Gradmesser
Ist das Märchen Champions League  nun beendet?
Münster hat elften Pokalsieg im Visier
"die neue agentur" vermarktet Ostbek Cowboys
Leverkusen bestreitet Finalrunde in Turin
Maggi mit Auto
Beach-Masters in der HafenCity
Köpenicker SC on Tour
VfB will's wieder bimmeln lassen
Ostbek Cowboys vor schwerem Gang
SCC: Fünf in Folge
VC Olympia Dresden heiß auf Revanche
USC-Reserve spielt in Essen
Viel hängt von Flemig ab
MTV: Im "Wohnzimmer" zählt nur Wiedergutmachung
In Friedberg wartet das Fahrstuhl-Team

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Deutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Freitag, 11. Februar 2005

   

CVJM: Generalprobe missglückt

Zwei Tage vor ihrem Heimspiel gegen die Warendorfer SU unterlag Zweitligist CVJM in einem Trainingsspiel den hochmotivierten Regionalligafrauen des Eimsbüttler TV mit 0:4. Co-Trainer Bernd Hartmann, der am Samstag den beim A-Trainer-Lehrgang weilenden Coach Jens Zumbeck vertreten wird, nahm es gelassen zur Kenntnis: „Ein Trainingsspiel ist nicht in erster Linie zum Gewinnen da. Wir haben verschiedene Varianten mit Andrea Marunde und Simone Kollmann ausprobiert, die uns bei den kommenden Heimspielen unterstützen. Und auch mit den beiden wäre ein Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Warendorf eine große Überraschung.“

Sein Wunsch für das Heimspiel am Samstag (16 Uhr, Sporthalle Wandsbek): „Wir werden kämpfen und versuchen, Warendorf alles abzuverlangen. Und ich wünsche mir viele Volleyballfans, die unseren jungen Spielerinnen lautstark den Mut machen, den sie brauchen, um nach vorne zu kommen.“

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Freitag, 11. Februar 2005

   www.abendblatt.de 

Mama Sabine hat alles im Griff

TV Fischbek: Die dreifache Mutter und Erstliga-Volleyballerin bekommt mit durchdachtem Zeitplan Sport und Familie unter einen Hut.

Fischbek - Ihren Volleyballsport will Sabine Verwilt-Jungclaus (37), die seit mehr als 15 Jahren in Diensten des Bundesligisten TV Fischbek baggert, eigentlich nicht mit nach Hause nehmen. "Das gelingt mir meist auch gut", sagt sie. Die Aussage ist ein wenig kurios. Denn zumindest während der Saison bestimmt ihr Sport den gesamten Tagesablauf der fünf Köpfe zählenden Familie mit Ehemann Sven Jungclaus, den Zwillingen Luca und Lennart (8) sowie Leander (4), die in Neu Wulmstorf ein Haus mit 111 Quadratmeter Wohnfläche ihr eigen nennen. Für die Harburger Rundschau beschrieb die gebürtige Belgierin einen typischen Tag.

6.30 Uhr: Aufstehen. Ehemann Sven, Projektleiter eines Gebäudeausrüsters, ist da schon eine halbe Stunde aus dem Haus. "Ich habe 20 Minuten für mich, danach wecke ich die Kinder."
6.50 Uhr: Leander wird angezogen, die beiden größeren machen das allein. Nun gilt es das Trio mit Frühstück zu versorgen.
7.45 Uhr: Die Zwillinge gehen in die zweite Klasse der Grundschule Am Moor. Leander wird in den nahegelegenen Kindergarten "Fuchsbau" gebracht.
8.15 Uhr: Aufräumen! "Teilweise bereite ich schon das Mittagessen vor."
9 Uhr: Abfahrt zum Vormittagstraining. Auf dem Weg wird Mittelblockerin Julia Kaufhold noch mitgenommen.
9.30 bis 11.30 Uhr: Training unter der Leitung von Coach Volker "Jimmy" Czimek. Nach dem Training geht es ungeduscht zum Auto, Leander muß um 12 Uhr abgeholt werden.
12.10 Uhr: Mit Leander zu Hause. "Jetzt springe ich schnell unter die Dusche." Danach wird das Mittagessen vorbereitet, außerdem bleibt ein wenig Zeit, um mit dem Jüngsten zu spielen.
13 Uhr: Lennart und Luca kommen aus der Schule. Begeistert sind sie, wenn es ihr Lieblingsgericht Nudeln mit roter Soße gibt. Mama Sabine achtet aber auch darauf, daß knackiger Salat und frisches Gemüse gegessen wird.
13.30 Uhr: Mittagstisch abräumen und Geschirr in die Spülmaschine. Danach machen die Zwillinge ihre Hausaufgaben, die gelernte Pädagogin hilft, wenn nötig. Außerdem beschäftigt sie sich mit Leander.
14.30 Uhr: Ab jetzt beginnt das Kinder-Termin-Management. Leander geht zum Schwimmen, Luca und Lennart spielen beim HC Elstorf Hockey oder Verabredungen sind mit Freunden getroffen worden. Ist das Haus leer, bleibt ein wenig Zeit, um Einkäufe oder Wäsche zu erledigen. "Danach wird das Abendbrot vorbereitet."
17.45 Uhr: Die Kinder kommen nach Hause, es gibt Abendbrot.
18.30 Uhr: Meist kommt Ehemann Sven nun nach Hause, manchmal auch etwas später. Er bringt die Kinder zu Bett. Manchmal helfen aber auch die Nachbarn, "zu denen wir einen ausgezeichneten Kontakt haben". Spätestens um 19 Uhr ist Abfahrt zum Abendtraining.
22 Uhr: Ende des Trainings, Heimfahrt.
22.30 Uhr: Duschen, Abschalten, wichtige oder nette Gespräche mit Ehemann Sven führen, vielleicht einen Moment Fernsehen gucken oder eine CD hören. 

"Zum Lesen komme ich während der Saison kaum", sagt die 55fache belgische Nationalspielerin, die Krimis von Ingrid Noll mag oder auch die Harry-Potter-Romane. Auf die Frage, ob sie sich auch nächste Saison diesen Streß antut, meint Sabine Verwilt-Jungclaus: "Darüber haben wir noch nicht gesprochen." Doch wenn sich Klub und Spielerin einig sind, dürfte auch die Familie weiter mitspielen.

Manfred Schäffer

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Freitag, 11. Februar 2005

   

YoungStars auf dem Weg zum Lokalderby

FRIEDRICHSHAFEN/ BAD SAULGAU - Die Volley YoungStars aus Friedrichshafen treten am Samstag zum Oberschwaben-Derby beim TSV Bad Saulgau an. Nach dem 3:1-Hinspielerfolg möchte sich das Team von Trainer Söhnke Hinz auch auswärts keine Blöße geben. Sören Schneider gibt sein Debüt als Zuspieler.

Die Zeiten als Saulgau gegen Friedrichshafen ein Erstliga-Derby waren, sind längst Geschichte. Und die Zweitliga-Begegnungen zwischen den beiden oberschwäbischen Clubs wird es nicht mehr lange geben. Während sich die YoungStars mit 12:12 Punkten auf einem guten sechsten Platz befinden, liegen die Saulgauer mit 4:24 Punkten hoffnungslos abgeschlagen auf dem zwölften und letzten Platz. Gerade mal gegen die Mitkämpfer im Abstiegsstrudel, die Nachwuchsteams vom Internat Frankfurt und vom SV Lohhof konnte der TSV punkten. Vor Wochenfrist kassierte Bad Saulgau eine 0:3-Packung beim VC Markranstädt. Das Ergebnis von 18:25, 6:25 und 9:25 spricht eine deutliche Sprache. Davon will sich VfB-Trainer Söhnke Hinz nicht beeindrucken lassen. „Wenn es ein Spiel gibt, wo sich Saulgau noch mal richtig reinhängt, dann gegen Friedrichshafen.“

Die ohnehin dünne Personaldecke bei den YoungStars ist in dieser Woche auf neun Spieler geschrumpft. Der amerikanische Zuspieler Keith Schunzel musste aus familiären Gründen nach Hause fliegen. Ob er noch einmal zurückkommt, ist ungewiss. Deshalb wird der Sören Schneider sein Debüt als Zuspieler geben. Bisher hat der 17-jährige Schüler, der vor der Saison aus Bretten an den Bodensee gewechselt war, nur bei Pokalspielen zu Kurzeinsätzen „Jetzt kann er zeigen, was er bisher gelernt hat“, sagt Söhnke Hinz. „Sicher wird es auch für die Mannschaft eine Umstellung sein. Die anderen Spieler müssen ein bisschen mehr Verantwortung übernehmen.“ Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung der Häfler liegt ein Sieg gegen den TSV Bad Saulgau im Bereich des Möglichen. Anpfiff in der Kronried-Sporthalle ist am Samstag um 20 Uhr.

 

Deutschland - Global Sports-News

 Freitag, 11. Februar 2005

   

Der Beach Nations Cup® als Gradmesser

Bei der Volkswagen Bank Beach Challenge in der Braunschweiger Volkswagenhalle spielt Deutschland gegen die Schweiz

Braunschweig/Zürich, 10. Februar 2005: Andreas Scheuerpflug (37) hat als Beach Volleyball-Profi schon alles erlebt: Zwei Mal war er bei Olympischen Spielen (in Sydney und Athen), drei Mal bei Weltmeisterschaften - aber einen Beach Nations Cup®, wie er am 19. Februar in der Braunschweiger Volkswagen Halle ausgetragen wird, stellt auch für einen alten Hasen ein Novum dar. Deutschland gegen die Schweiz heißt das Premieren-Duell. Deutschland spielt mit den Europameistern Markus Dieckmann und Jonas Reckermann sowie den Deutschen Meistern Andreas Scheuerpflug und Christoph Dieckmann. Die Schweiz wird präsentiert durch die Athener Bronzegewinner Patrick Heuscher/Stefan Kobel  sowie das neugegründete Team Sascha/Heyer und Paul Laciga. Im Interview spricht Andreas Scheuerpflug, der nach der Saison 2005 seine aktive Laufbahn beenden wird, über den Reiz des Beach Nations Cups®.

Herr Scheuerpflug, mit dem Beach Nations Cup® bekommen Sie in Ihrer letzten Saison noch mal was Neues geboten.
Da freue ich mich auch schon drauf. Die Idee geistert ja schon länger in den Köpfen der Macher herum, auch wir Spieler haben das vor ein paar Jahren schon mal angeregt. Schön, dass das Projekt jetzt in die Tat umgesetzt wird.

Was ist denn das Reizvolle an der Idee aus Sicht der Spieler?
Beach Volleyball braucht mal ein neues Format. Die Idee "Nation gegen Nation" hat ihren absoluten Reiz. Wir starten zwar immer für unser Land, wenn wir international unterwegs sind, aber für den Zuschauer oder die Medien stehen meistens die Namen der Teams im Vordergrund und nicht, dass wir eigentlich als Nationalteams aufgestellt sind. Durch den Beach Nations Cup
® wird der Gedanke, da spielt jetzt ein Land gegen ein anderes Land, hervorgehoben. Ich denke, dass sich dann auch die Zuschauer besser mit uns identifizieren können.

Muss denn der Beach Nations Cup® idealerweise in einer Halle gespielt werden?
Es ist natürlich schwierig, bei den guten internationalen Turnierserien, die wir auch für Beach Volleyball brauchen, überhaupt noch einen freien Platz im Terminkalender zu finden. Ich finde es gut, dass der Beach Nations Cup
® auf die Zeit ausweicht, in der Beach Volleyball eigentlich nicht präsent ist, weder bei den Medien, noch bei den Zuschauern. Es wurde ja in der Vergangenheit immer wieder nach Alternativen gesucht, jetzt haben wir eine und müssen im Sommer nicht wieder bei Null anfangen, um uns in Erinnerung zu bringen.

Aber die internationalen Top-Teams zieht es in den Wintermonaten immer öfter in wärmere Länder wie Brasilien, Neuseeland oder Australien, um sich auf die Sommersaison vorzubereiten.

Das stellt aber kein Problem dar. Im Gegenteil: Solche Wettkämpfe können wir immer in die Planung mit einbeziehen. Sie sind auch ein willkommener Gradmesser und ein Vergleich auf hohem Niveau, bei dem wir unser Leistungsvermögen überprüfen können. Sich mit den besten Teams der Welt, und die Schweizer zählen wie wir zu den Top Ten in der Weltrangliste, das kommt nie ungelegen.

Der Modus sieht auch ein Doppel vor, sprich: die vier Deutschen spielen gegen vier Schweizer. Das verspricht für die Zuschauer einen besonderen Leckerbissen.

Das wird sicher interessant, weil es doch sehr ungewohnt ist. Bei uns müsste eigentlich auch die Rollenverteilung klar sein: Markus Dieckmann spielt zu, ich übernehme den Part des Libero und Jonas Reckermann und Christoph Dieckmann müssen blocken und draufhauen, was die Arme so hergeben.

Programmablauf

13:30 Einlass
14:30 Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug - Patrick Heuscher/Stefan Kobel
15:30 Markus Dieckmann/Jonas Reckermann - Sascha Heyer/Paul Laciga
16:30 Pause
17:00 Doppel (Vier gegen Vier): Deutschland - Schweiz
18:00 Exhibition Match: Stephanie Pohl/Okka Rau (GER) - Ingrid Hakedal/Nila Ann Torlen (NOR)
19:00 Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug - Sascha Heyer/Paul Laciga
20:00 Markus Dieckmann/Jonas Reckermann - Patrick Heuscher/Stefan Kobel
  Im Anschluss: Siegerehrung 
21:00 Beginn Players' Party im Eingangsfoyer

Tickets (erhältlich unter der Hotline 01805 / 331111 oder unter www.ticket-online.de
Normal 19,70 Euro (inklusive Zugang zur Party)
Ermäßigt (Schüler, Studenten, Behinderte) 16,40 Euro (inklusive Zugang zur Party)

VIP-Tickets:
VIP-Ticket Einzel: 95,00 Euro
VIP-Loge (sechs Logenplätze): 475,00 Euro
Der VIP-Status beinhaltet:

·       Feste Sitzplatzkarten im Logenbereich direkt am Spielfeldrand
·       Zugang zum VIP-Bereich mit exklusivem VIP-Catering
·       Zugang zur Players' Party in der Volkswagenhalle (öffentliche Veranstaltung)

VIP-Tickets können direkt über den Veranstalter Event Consulting International unter der Rufnummer +49-531-237795-0 oder unter tickets@eci-world.com bezogen werden.

 

Deutschland - Podeswa-News

 Freitag, 11. Februar 2005

   

Ist das Märchen Champions League  nun beendet?

Meister SC Charlottenburg unterliegt Paris Volley 1:3

Berlin. "Nein", sagte Sten Schmidt entschieden, "körperlich waren die Jungens fit. Daran hat es nicht gelegen." Man darf den Worten des Co-Trainers vom SC Charlottenburg glauben. Denn er ist beim Deutschen Meister verantwortlich für den Fitnesszustand. Und man erinnert sich: Hat der SCC nicht schon 5-Satz-Matches in der laufenden Champions League bravourös durchgestanden. Und gewonnen!

So war das Resultat im Achtelfinale der zwölf besten europäischen Vereine am Mittwochabend in der mit 2400 Zuschauern (Rekord) ausverkauften Sömmeringhalle ernüchternd: Der Gastgeber unterlag im Hinspiel (nun k-o.-Modus) Frankreichs Pokalsieger und derzeitigem Tabellenfünften Paris Volley nach 100 Minuten 1:3 (25:22, 21:25, 22:25, 22:25). Das märchenhaft anmutende Auftreten und Abschneiden in der Eliteliga des Kontinents scheint schon vor dem Rückspiel am 15. Februar beendet.

Die Dramaturgie des Spiel kurz gefasst: Der SCC beginnt "weltmeisterlich" - anderthalb Sätze. "Das Beste, was diese Mannschaft zu leisten im Stande ist", laut Manager Kaweh Niroomand. Und erlebt den ersten Einbruch im zweiten Satz, weil der nach einer 17:12-Führung noch an die Gästeformation (drei aktuelle französische Nationalspieler, zwei aus Tunesien, zwei Kanadier und der tschechische Weltklassemann Jiri Novak) geht. Und kassiert den zweiten Einbruch im vierten Durchgang, in dem ein 16:12 nicht nach Hause gebracht wird.

"Charlottenburg hat mit dem Service zu stark abgebaut und einfach nicht konstant genug sein Level gehalten", fasste hinterher Philippe Blain sein Urteil  zusammen. Der französische Nationaltrainer hatte die Partie fürs heimatliche Fernsehen kommentiert.
Der kollektive Leistungsabbau lässt sich vor allem an zwei SCC-Leistungsträgern festmachen. Robert Kromm, mit 22 punktbester Berliner vor Marco Liefke (15) und Aleksandar Spirovski (12), schaffte im ersten Abschnitt elf Punkte - genau so viel wie in den folgenden drei Sätzen. Den Beginn des vierten erlebte er auf der Bank. Der Gegner hatte ihn mit seinem Aufschlagsbeschuss und immer besserem Block verunsichert. Ein Indiz übrigens, dass für ihn ein Wechsel nach Italien noch zu früh käme. Und der Serbe Spirovski, ansonsten als Mittelblocker ein Erfolgsgarant und Antreiber, bot bei elf Aufgaben und sechs Fehlern eine für seine Verhältnisse undiskutable Quote. Und er trug maßgeblich dazu bei, dass der SCC seine anfängliche Dominanz gerade bei der Spieleröffnung entscheidet einbüßte: 20 Fehler gegenüber nur 10 bei Paris. Dass solche Momente negativ auf die Mitspieler ausstrahlen, ist kaum verwunderlich, zumal auch Marco Liefke sich anstecken ließ. "Wir haben dann das Risiko zurückgenommen und so den spiel- und abwehrstarken Franzosen das Feld überlassen", gestand SCC-Trainer Mirko Culic. Er mutmaßte, dass seine "junge Mannschaft wohl mit dem Erwartungsdruck nicht fertig geworden ist".

Hier dürfte der Schlüssel für die Art und Weise der "unnötigen" (Niroomand) Niederlage zu finden sein. 3:2 hatte der SCC vor der Jahreswende Paris in Belgien bezwingen können. "Der Gegner ist schlagbar", lautete der Tenor vor dem Mittwoch, wo doch der SCC bisher die Favoritenrolle immer den Gästen zugeschoben hatte. Doch als Paris - der Champions League Gewinner vor vier Jahren ist in Konfrontationen auf diesem Niveau aus seiner Liga weit routinierter als der SCC in der Bundesliga - ungerührt aller SCC-Poweraktionen sein solides, fehlerarmes und wenig spektakuläres Spiel durchzog, verlor Charlottenburg, so wie noch nie in dieser Saison erlebt, den Faden.

"Abhaken, sich neu sammeln und den Kopf wieder frei bekommen für das Pokalfinale. Und für eine bessere Vorstellung in Paris", gab Culic die Devise für die nächsten Tage aus. Recht hat er mit der Auffassung, "dass wir mit vier Siegen in der Champions League erfolgreicher waren, als vorher jemals gedacht".

Ernst Podeswa.

 

Deutschland - USC Münster-News

 Freitag, 11. Februar 2005

   

Münster hat elften Pokalsieg im Visier

Am Sonntag (13. Februar) wird in Bonn der erste Titel der Saison 2004/5 vergeben. Dabei trifft der USC Münster auf den TSV Bayer 04 Leverkusen an und hat die Chance, zum alleinigen Rekord-Pokalsieger aufzusteigen.

Sonntag könnte ein großer Tag für den USC Münster werden. Denn dann treten die Volleyballerinnen aus der Domstadt im Finale um den DVV-Pokal gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen an. Gewinnen sie die Partie in der Bonner Hardtberghalle, verteidigen sie nicht nur den Titel aus dem Vorjahr, sondern steigen zugleich zum alleinigen Rekord-Pokalsieger auf. Elf Mal – so oft hat noch keine Mannschaft den deutschen Pokalwettbewerb gewonnen. Das aber wird ein hartes Stück Arbeit, wenngleich die aktuelle Tabellensituation in der Bundesliga leicht etwas anderes vermuten ließe. Dort liegt Münster mit nur einer Niederlage und gerade einmal sieben verlorenen Sätzen auf Platz eins, während Leverkusen mit sechs Niederlagen auf dem fünften Platz rangiert. Allerdings war es das Bayer-Team, das dem USC im November die beiden Minuspunkte zufügte.

„Am Sonntag werden sich zwei Mannschaften auf gleicher Augenhöhe gegenüberstehen“, sagt Münsters Trainer Axel Büring. „Beide Teams werden voller Selbstbewusstsein ins Spiel gehen. Ich glaube nicht, dass jemand favorisiert ist.“ Leverkusens Trainerin Gudula Krause, die selbst viele Jahre für den USC schmetterte, stimmt dem zu und sagt: „Die Tagesform wird entscheiden.“ Allerdings hat die 36-Jährige noch einige personelle Sorgen. Tatjana Zautys plagen Knieprobleme, Lisa Thomsen und Kerstin Wensing konnten in dieser Woche nicht durchgängig trainieren. Zudem ist der Einsatz von Kapitän Judith Flemig aufgrund von Knieschmerzen nach wie vor fraglich. „Flemi ist der Chef auf dem Feld und der Kopf der Mannschaft“, sagt Gudula Krause. Und weiter: „Sie will spielen. Ob das möglich ist, kann ich jedoch nicht entscheiden.“

Solche Sorgen hat Büring nicht. Er kann am Sonntag auf die komplette Mannschaft zurückgreifen. Zudem wird die Truppe um Kapitän Andrea Berg eine beispiellose Unterstützung erhalten. Über 1000 Fans haben sich aus Münster angekündigt und werden ihrem Team den Rücken stärken – das sind mehr als doppelt so viele wie die der drei anderen Finalisten zusammen. „Das ist eine riesen Aktion“, findet Büring. „Es zeigt, wie groß in Münster das Interesse an Volleyball ist.“ Gudula Krause wird angesichts dieser Kulisse nicht mulmig. „Ich finde das sehr schön“, sagt sie. „Die Stimmung wird super sein. Das sind doch beste Voraussetzungen für uns, unseren ersten Titel zu holen.“

Nationale Titel, auf die man in Leverkusen bisher vergeblich wartet, haben sowohl der VfB Friedrichshafen als auch der SCC Berlin bereits in mehrfacher Ausfertigung vorzuweisen. Die beiden Teams – Friedrichshafen tritt als amtierender Pokalsieger, Berlin als amtierender Meister an - sind im deutschen Männer-Volleyball derzeit das Maß aller Dinge und stehen sich im Anschluss an das Frauenfinale gegenüber. Erst danach findet die Siegerehrung statt. Und, wer weiß: Vielleicht wird der Pokal dann zum elften Mal an den USC überreicht.

Bitte beachten Sie außerdem:

Um am Sonntag eine reibungslose Abfahrt der Fanbusse gewährleisten zu können, bittet der USC Münster, sich bereits um 9 Uhr an der Halle Berg Fidel einzufinden. Zudem soll die Anreise möglichst mit öffentlichen Verkehrmitteln erfolgen beziehungsweise die Parkmöglichkeiten am Preußenstadion genutzt werden, da die Parkplätze an der Halle den Bussen zur Verfügung gestellt werden. Die Eintrittskarten für das Pokalfinale werden erst an den Bussen ausgegeben. „Wenn dann noch alle grün-weiß gekleidet kommen würden“, so Angelika Ludwig, Leiterin der USC-Geschäftsstelle, „wäre das ein Traum.“ USC-Fanschals werden zudem in den Bussen zum Kauf angeboten.

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 11. Februar 2005

   

"die neue agentur" vermarktet Ostbek Cowboys

Aufbruchstimmung in Hamburgs Wildem Osten: Die Zweitliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV haben "die neue agentur" (dna) mit der Sponsorensuche beauftragt, eine Werbeagentur mit Sitz in Köln. Florian Tange, der Geschäftsführer  von dna, stammt aus Oststeinbek, spielte bis Mitte der neunziger Jahre beim OSV und ist seit Jahren begeisterter Anhänger der Ostbek Cowboys.

"Wir sind sehr froh, dass Florian und seine Agentur uns von nun an tatkräftig unterstützen", sagt OSV-Abteilungsleiter Jan Schneider. "Die Jungs von dna haben viele gute Ideen und werden in den nächsten Wochen und Monaten ordentlich Zeit und Kraft investieren."  Er kenne Tange "seit 25 Jahren, er ist ein Jugendfreund, da ist von beiden Seiten viel Vertrauen im Spiel".

Tange selbst, 32 Jahre alt, bezeichnet sich als "OSVer von ganzem Herzen". Zwar sitze seine Agentur in Köln, er komme aber regelmäßig nach Hamburg.  " Wir sehen viel Potential in der Marke Ostbek Cowboys " , sagt Tange,  " die Stimmung in der Halle, der Rückhalt im Ort, der Charakter der Mannschaft, die Qualität des Trainers, das alles ist etwas Besonderes, und so wollen wir den OSV auch vermarkten. Wir würden es nicht in Angriff nehmen, wenn wir  es nicht für möglich hielten, etwas zu bewegen. " 

Jost Wenzel und Raoul Pagel, zwei weitere langjährige Oststeinbeker Volleyballer, werden ihn vor Ort bei der Sponsoren-Ansprache unterstützen. Die Arbeit läuft in enger Absprache mit den OSV-Verantwortlichen Jan Schneider und Rüdiger Barth.

Die Ostbek Cowbyos belegen derzeit den zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Nord der Männer, ein Aufstieg erscheint sportlich im Bereich des Möglichen. Bis Ende März will der Klub einen Etat beisammen haben, der als Mindestbudget für die 1. Bundesliga reichen würde.

" Wir sind guter Dinge, dass wir gemeinsam noch mehr Unternehmen finden, die uns als Partner auf unserem Weg nach oben unterstützen " , sagt Jan Schneider. Auch wenn es in einem ersten Schritt bis Ende März erst einmal darum geht, ob der OSV das Abenteuer 1. Bundesliga wirklich in Angriff nehmen könnte,  " soll es mit dna in jedem Fall eine langfristige Zusammenarbeit werden", sagt Schneider.  " Wir bräuchten ja auch für die 2. Liga weitere Sponsoren. Daher ist die Unterstützung der Agentur ein wichtiger, für uns notwendiger Schritt, um das Fundament von Bundesliga-Volleyball in Oststeinbek zu stärken."

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 11. Februar 2005

   

Leverkusen bestreitet Finalrunde in Turin

Einen Vorgeschmack auf die Olympischen Winterspiele 2006 bekommen die Volleyballerinnnen des TSV Bayer 04 Leverkusen: In der Olympiastadt Turin findet nämlich am 12./13. März das Finalturnier des europäischen Top Teams Cup 2005 statt.
Leverkusen trifft in seinem Halbfinale auf den belgischen Spitzenklub Eburon Tongeren, das andere Halbfinale bestreiten Pallavolo Chieri/ITA und Eczacibasi Istanbul/TUR.

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 11. Februar 2005

   www.abendblatt.de 

Maggi mit Auto

Die Abhängigkeit ist jetzt vorbei. Bislang mußte Margarethe Kozuch, Volleyball-Talent des Bundesligaklubs TV Fischbek, immer vom Papa oder von Mitspielerin Christina Benecke von Rahlstedt zum Training mitgenommen werden.

Vergangene Woche machte die 18jährige im ersten Anlauf ihren Führerschein und bekam von Sponsor Werner Rubbert einen geleasten Opel Corsa zur Verfügung.

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 11. Februar 2005

   www.abendblatt.de 

Beach-Masters in der HafenCity

Erstmals am Kaispeicher A in der HafenCity statt auf dem Rathausmarkt wird Hamburg nach einem Jahr Pause vom 27. bis 29. Mai wieder Austragungsort der höchsten deutschen Beachvolleyball-Serie, des "Zürich Masters". "Die Verlegung hat allein terminliche Gründe", sagte Freddy Ness, Event-Direktor des Hamburger Vermarkters und Ausrichters Sportfive. Weil parallel kein World-Tour-Turnier stattfindet, werden beim Auftaktturnier auch Nationalteams wie Stephie Pohl/Okka Rau und Sara Goller/Laura Ludwig erwartet. Ness: "Neben dem sportlichen planen wir einen weiteren Event . . ."

 

Deutschland - Volleyball Online

 Freitag, 11. Februar 2005

   www.volleyball-online.de 

Köpenicker SC on Tour

(ks) Die Volleyballerinnen der 1.Damenmannschaft des Köpenicker SC gehen an den nächsten 2 Wochenenden wieder auf Reisen. Gegner sind am kommenden Samstag, 12.02. um 18:00 der TV Detmold und am 19.2. in Hamburg die WIWA-Damen. Gemeinsam mit einem kleinen aber feinen Fan-Troß fahren die bisher ungeschlagenen Tabellenführerinnen der 2.Bundesliga Nord am Samstag früh in Richtung Ost-Westfalen-Lippe um in der Heimat ihrer 18-jährigen Aussenangreiferin Sandra Piasecki um zu versuchen, auch das 15. Spiel in Folge zu gewinnen. In Köpenick geht man jedoch davon aus, dass die Detmolderinen nicht antreten werden, um Punkte zu verschenken. So fügten sie dem KSC im Hinspiel den ersten von bisher lediglich 6 Satzverlusten zu und spielten in Köpenick nicht gerade als Absteiger auf. Im letzten Spiel gegen den Tabellenzweiten Warendorf spielten sie stark, und bekamen trotz 3:1 Niederlage gute Kritiken. Die Köpenickerinnen sind also gewarnt, und werden nicht den Fehler machen, den Gegner zu unterschätzen.

Mit Blick auf die Zukunft ist das Umfeld der Köpenicker Volleyballabteilung seit einigen Wochen damit beschäftigt, sich neu zu organisieren. Unabhängig von der Frage, in welcher Liga die Erste Mannschaft in der nächsten Saison spielt, war es notwendig, die Arbeit in der mittlerweile 300 Mitglieder umfassenden Volleyballabteilung, darunter über 200 Kinder und Jugendliche, auf ein breiteres Fundament zu stellen, damit sich vor allen Dingen das Trainerteam Michael Lehmann/Ralf Hartig in Zukunft auf die rein sportliche Arbeit konzentrieren können . Auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Dienstag wurde der Vorstand auf 7 Mitglieder aufgestockt. 

Gestützt wird er von den vielen "guten Geistern" aus der Elternschaft und dem Fanclub und den treuen Köpenicker Sponsoren. Der alte und neue Vorsitzende Hans Fischer erklärte, oberste Priorität beim KSC werde auch weiterhin die Jugendarbeit und Förderung der Köpenicker Kinder und Jugendlichen haben. Es habe sich in den letzten Jahren gezeigt, dass über die Kooperation mit den Grundschulen sowie mit der in Köpenick ansässigen sportbetonten Flatow-Oberschule für die Volleyballerinnen beste Bedingungen vorhanden sind, und man die auch weiterentwickeln will. Die Frage eines Aufstieges in die 1.Bundesliga wird der KSC entscheiden, wenn die erforderlichen Punkte auf dem Konto sind. Die wichtigste Frage wird natürlich wie im Volleyball üblich die der Finanzen sein. Die grundsätzliche Lust dazu ist, wie sich das für Sportler gehört, allerdings da.

Klaus Sieckmann

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Freitag, 11. Februar 2005

   

VfB will's wieder bimmeln lassen

BONN/ FRIEDRICHSHAFEN - Die ehemalige Bundeshauptstadt wird am Sonntag zur Hauptstadt des Volleyballs. Erstmals in der Geschichte des DVV-Pokals werden die Finalspiele der Männer und Frauen am selben Ort ausgetragen. Der VfB Friedrichshafen trifft auf den SCC Berlin.

Am Donnerstag ging ein Anruf von der Berliner „BZ“ beim VfB Friedrichshafen ein. Ein Journalist war auf der Suche nach den wichtigsten Maßen der zweitwichtigsten Trophäe im deutschen Volleyball. Warum in Friedrichshafen? Ganz einfach: Hier steht die „Kuhglocke“ seit 2001. Der Bronzekelch, in dessen Fuß sich ein Schlegel befindet - daher der Name - ist genau 47,5 Zentimeter groß und wiegt 12,3 Kilogramm. Am Samstag wird Bernd Hummernbrum das gute Stück ins Rheinland chauffieren. Und wenn es nach dem VfB-Manager geht, dann wandert der bronzene Siegespreis direkt wieder zurück - an seinen angestammten Platz in der Friedrichshafener Geschäftsstelle.

Doch zuvor muss mit dem SCC Berlin der ärgste Widersacher aus dem Feld geschlagen werden. VfB-Trainer Stelian Moculescu hält das Männer-Endspiel für eine „offene Geschichte“: „Ich denke, es wird ähnlich spannend wie im vergangenen Jahr.“ Und beeilt sich hinzuzufügen: „Ich hoffe, mit dem gleichen Ausgang.“ Damals standen sich auch der VfB Friedrichshafen und der SCC Berlin gegenüber - und erst nach fünf Sätzen konnten die Häfler den Sieg bejubeln. Die Bundesliga-Niederlage vom vergangenen Wochenende hat er abgehakt: „Ich bin mir sicher, dass wir besser spielen als in Berlin.“ Sicher sein kann er auch, dass sein Kapitän nach überstandener Grippe wieder mit von der Partie und schon ganz heiß aufs Finale ist. „Wir holen den Pokal“, verkündet Bogdan Jalowietzki siegesgewiss. Für den 37-Jährigen wäre es der neunte Pokalerfolg seiner Karriere, sechs davon holte er im blau-weißen Dress.

Schaut man auf die mentale Verfassung, so reisen die Häfler beflügelt vom Champions League Sieg gegen Panathinaikos Athen in die ehemalige Volleyball-Hochburg Bonn, während die Berliner eine 1:3-Heim-Niederlage gegen Paris Volley zu verkraften haben. Hilft das bei der Pokalverteidung? „Wenn wir unser gutes Gefühl mit nach Bonn nehmen können, spielt das auf jeden Fall eine Rolle“, glaubt Jochen Schöps, dessen Tagesform sicherlich mitentscheidend über Sieg und Niederlage ist. Am Mittwoch trug er sich als effektivster Spieler mit 20 Punkten in die Scorerliste ein.

Betrachtet man den momentanen Krankenstand, so sieht es für den VfB gut aus, denn die grippegeschwächten Bobbi Jalowietzki, Alexis Valido, Joao Jose, Simon Tischer und Elvis Contreras sind wieder wohlauf oder auf einem guten Wege der Besserung. Fehlen wird allerdings der „7. Mann“, das berüchtigte Häfler Publikum. Nur schätzungsweise 50 Anhänger werden ihrem Verein die Treue erweisen. Zum Vergleich: Für das Frauenfinale haben sich vom Favorit Münster 1000 Fans zur Unterstützung angemeldet.
Nach dem Frauenfinale USC Münster - Bayer Leverkusen um 14 Uhr, wird es um 16 Uhr für die Männer ernst. Für den VfB geht es um die Titelverteidigung und den siebten Pokalsieg nach 1998, 1999, 2001, 2002, 2003 und 2004. Außerdem wollen Bobbi Jalowietzki und Co. die Kuhglocke bimmeln lassen - und sie wieder mit an den Bodensee nehmen.

Das DSF berichtet in seiner Sendung „Volleyball total“ am Mittwoch, 16. Februar ab 17 Uhr eine halbe Stunde lang vom diesjährigen Pokalfinale.

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 11. Februar 2005

   

Ostbek Cowboys vor schwerem Gang in Bad Dürrenberg

Fast bis nach Leipzig geht die Reise der Ostbek Cowboys an diesem Sonntag, genauer: in die Jahrhunderthalle von Spergau, wo der VC Bad Dürrenberg um 15 Uhr der Gastgeber ist. Im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga bricht für das OSV-Team um Trainer Bernd Schlesinger mit diesem schweren Gastspiel eine entscheidende Phase an.

Rund 700 Zuschauer machen die Heimspiele des Neulings zu einem besonderen Spektakel. Starke Teams mussten in in Spergau bereits Federn lassen, darunter der MTV Hildesheim, und auch der Erste Humann Essen rettete sich nur mit 3:2 über die Ziellinie. Das Team ist großgewachsen und schlägt mit viel Risiko auf - Schwerstarbeit also für Hendrik Hofmann, den starken Libero des OSV. "Das wird ein interessantes Match", sagt Cowboys-Trainer Schlesinger schmunzelnd. "Unsere Jungs wissen, dass wir nur mit einer leidenschaftlichen Abwehrleistung zum Erfolg kommen können."

Gleich ohne drei Recken wird allerdings das Cowboys-Roadeo starten: Der Youngster Oliver Utermöhl hat sich beim Bundespokal eine Knöchel-Teilfraktur zugezogen und fällt für längere Zeit aus. Routinier Markus Brill hat sich schmerzhaft am Daumen verletzt, und Außenangreifer Patrick Stellmann weilt im Urlaub.

"Der Stamm ist aber beisammen", sagt Schlesinger. Für ihn stellt sich nun die Frage, ob für Stellmann wieder Björn Domroese aus der Mitte in die Annahme rutscht, damit Martin Hofmann wieder auf dem Feld steht, oder Mirko Suhren nach außen rückt und Christian Proske als Diagonalangreifer auflaufen wird. "Das sind zum Glück alles erprobte Alternativen, die sehr vielversprechend sind", sagt Schlesinger. "Sowieso ist ja eine unserer Stärken, dass weniger die Besetzung entscheidend ist, als vielmehr die Einstellung. Und die hat bisher fast immer gestimmt."

Mit dem 3:1-Sieg gegen Braunschweig konnte der OSV bei nunmehr (derzeit offiziellen) 24:8 Punkten den zweiten Tabellenplatz zurückerobern. Die Gastgeber hingegen hängen mit 12:18 Punkten im Abstiegskampf fest. Im Grunde muss ein Sieg her, um sich Luft zu verschaffen, denn die Konkurrenz punktete zuletzt ebenfalls fleißig. Das Hinspiel endete hauchdünn 3:2 für die Ostbek Cowboys.

 

Deutschland - Berliner Zeitung

 Freitag, 11. Februar 2005

  www.berlinonline.de 

SCC: Fünf in Folge

Die SCC-Volleyballer grübeln über ihren Leistungseinbruch

BERLIN, 10. Februar. Die Zeugin war sich sicher bei ihrer Aussage, sie zweifelte nicht. Es ging schließlich um ihren Sohn. "Meine Mama hat gesagt, ich hab' als Baby mal Nasenbluten gehabt - aber in den letzten zwanzig Jahren nicht mehr", berichtete Sebastian Prüsener. Am Mittwochabend war diese Zeit vorüber.

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Freitag, 11. Februar 2005

  www.dnn-online.de 

VC Olympia Dresden heiß auf Revanche

Dresden. Am Wochenende müssen die Schützlinge von Klaus Kaiser gleich zwei Mal in Stuttgart ans Netz. Der Tabellenzehnte will dabei gegen die unmittelbaren Nachbarn Allianz Stuttgart (11.) am Sonnabend und den MTV Stuttgart (12.) am Sonntag wichtige Punkte einfahren.

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Freitag, 11. Februar 2005

  www.westline.de 

USC-Reserve spielt in Essen

-hef- Münster. Die Reserve des USC Münster hat es mit einem personellen Engpass zu tun. Das Auswärtsspiel am Samstag (Beginn 18 Uhr) bei SGN Essen wird für Trainer Tom Holthaus zu einer Gratwanderung.

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Freitag, 11. Februar 2005

  www.westline.de 

Viel hängt von Flemig ab

leverkusen - Es ist wahrlich nicht gut gelaufen im Januar für den Pokalfinalisten Bayer Leverkusen. Drei Spiele, drei Niederlagen im Januar ließen Trainerkollegen von Gudula Krause schon mutmaßen, bei Münsters Endspielgegner habe man seit Wochen nur noch das Endspiel im Kopf.

 

Deutschland - Schaumburger Zeitung

 Freitag, 11. Februar 2005

  www.dewezet.de 

MTV: Im "Wohnzimmer" zählt nur Wiedergutmachung

Obernkirchen gegen Alemannia Aachen

(seb). Der MTV Obernkirchen ist wieder froh in seinem "Wohnzimmer" antreten zu können. In Heimspielen zeigt der Zweitligist starke Leistungen, auf fremden Terrain ist die Mannschaft von Trainer Laurenz Weiner nur "die Hälfte wert".

 

Deutschland - Freies Wort

 Freitag, 11. Februar 2005

  www.freies-wort.de 

In Friedberg wartet das Fahrstuhl-Team

SONNEBERGAuch die Volleyballer des 1. Sonneberger VC 04 führt die Reise an diesem Wochenende zu einem Auswärtsspiel, und zwar zum TSV Friedberg, gegen den sie am Sonntag um 14.30 Uhr antreten.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel