News

 Dienstag, 15. Februar 2005 

Ostbek Pirates verlieren Kampfspiel in Kiel
WiWa Hamburg: Souverän gegen Tabellenzweiten
Zweite Liga: Zwei Siege, eine Niederlage
Oststeinbeker werden bei Auswärtssieg beschimpft
VCNAL: Männerteam schafft Klassenerhalt
OSV: Ein hartes Stück Arbeit
Glinde in Kiel ohne das Glück des Tüchtigen
Comeback bei Eimsbüttel
Bürgermeisterin empfängt die Pokalsieger
Pokalfinale in Bonn war das erhoffte Highlight!
Spendenaktion vom Nationalteam Brink/Schneider
Köpenicker SC: Toller Einstand in Detmold
Krug/Urbatzka verloren Halbfinale
Zeit zum Spielen Zeit zum Feiern

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Zum Medien-Überblick

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 15. Februar 2005

   

Ostbek Pirates verlieren Kampfspiel in Kiel

Mit dem personell letzten Aufgebot reiste die OSV-Reserve zum Kellerduell der Regionalliga Nord - und kassierte eine unterm Strich höchst vermeidbare 1:3-Niederlage (25:27, 22:25, 25:18, 23:25) gegen Russee Kiel. Damit sind spannende Endspielwochen für die Pirates garantiert.

Nach dem Ausfall von gleich drei Annahmespezialisten - Studt, von Porthan und Lühr fehlten allesamt - kam Jörn "Schnippel" Schneider zu seinem Saisondebüt über außen, als Libero fungierte wieder der Youngster Jan Petri. Trotzdem entwickelte sich vom ersten Satz an ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Ostbeker sich immer wieder Vorteile verschaffen konnten, wenn die Mitte eingesetzt werden konnte. Bei den Kielern überragte Jan-Peter Wuhrl, den der OSV-Block nicht in den Griff bekam.

Gleich im ersten Durchgang deutete sich an, dass das Match auf des Messers Schneide stand. Zwei Satzbälle erarbeiteten sich die Gäste, ehe doch die Kieler die Oberhand behielten. Nach dem verlorenen zweiten und gewonnenen dritten Satz schien der Aufsteiger auch im vierten auf einen Erfolg zuzusteuern: Mit 9:4 und 12:8 ging der OSv in Führung, dann jedoch unterlief dem Spielaufbau gleich eine ganze Fehlerserie.

Bitter für die Ostbeker, dass man sich zwar wieder herankämpfte, dann jedoch ohnmächtig der geballten Macht der Unparteiischen gegenüber sah, die sich in der Eckernförder Atmosphäre sichtbar wohl fühlten. Mit 23:25 verlor der OSV den vierten Satz und auch das Spiel, die Kieler durften über den kämpferisch überzeugend herausgearbeiteten Sieg jubeln.

Beide Teams stehen mit nunmehr 8:22 Punkten Kopf an Kopf im Abstiegskampf, der OSV ist auf den neuten Platz abgerutscht. Die Pirates haben den vermeintlichen Vorteil, noch beim Letzten Güstrow anzutreten. "Wir rechnen aber noch damit, dass Kiel mindestens eine Überraschung gelingt", sagt OSV-Kapitän Martin Kauffeldt. Das heißt für den Neuling: Ein weiterer Sieg muss zusätzlich noch her, zu schlecht ist das Satzverhältnis. "Gegen Norderstedt müssen wir am Samstag alles riskieren", sagt Kauffeldt, der im Schnellangriff nach Belieben dominierte. "Die Hauptsache ist, dass wir bis dahin die Annahme stabilisieren. Dann haben wir alle Chancen."

 

Deutschland - VG WiWa-News

 Dienstag, 15. Februar 2005

   

WiWa Hamburg: Souverän gegen Tabellenzweiten

Die Tatsache, dass Trainer Carsten Schmidt im Zuge seiner A-Lizenz-Ausbildung in Bonn weilte und zudem Libera Andrea Dellnitz wenige Stunden vor dem Spiel krankheitsbedingt absagte, bedeuteten zunächst nicht unbedingt optimale Bedingungen für die WiWa Hamburg vor dem mit Spannung erwarteten Spiel gegen den Tabellenzweiten, die Warendorfer SU.

Doch die WiWa-Spielerinnen konnte gestern nichts stoppen. Die Spannung und Freude auf dieses vermeintliche Top-Spiel waren riesig, genauso wie der Wille, den Sieg des Hinspiels zu wiederholen.

Und das von Co-Trainer Shorty Fricke gecoachte WiWa-Team wiederholte nicht nur den Sieg des Hinspiels, sondern spielte Warendorf souverän mit 3:0 an die Wand.

Und das, obwohl der erste Satz zunächst nicht schlecht für Warendorf begann, sie sogar mit 12:6 in Führung gingen. Doch dann mussten sie sich dem Druck der WiWa-Spielerinnen beugen und machten nur noch drei Punkte in diesem Satz. Zwei Aufschlagserien von Silke Niemeyer und Anita Drese in unmittelbarer Folge brachten WiWa Hamburg zunächst auf 13:13 heran, schließlich mit 20:13 in Front. Warendorf zeigte in dieser Phase erhebliche Probleme in der Annahme, zudem stand den Angreiferinnen mit Sandra Landvoigt und Jana Takacova ein hervorragender Block gegenüber. Die WiWa-Spielerinnen ließen sich die Führung nicht mehr nehmen und entschieden den ersten Satz mit 25:15 für sich.

Im zweiten und dritten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild. WiWa agierte souverän und sicher, schlug druckvoll auf, und die Außenangreiferinnen Anita Drese und Katharina Kozuch konnten sich immer wieder in Szene setzen. Der Wille, gewinnen zu wollen, war bei den WiWa-Spielerinnen spürbar. Die Warendorferinnen hingegen wirkten konsterniert. Mit 25:19 entschied WiWa Hamburg den 2. Satz für sich. 

Im dritten Satz schien beim Spielstand von 23:18 das Spiel besiegelt zu sein, doch plötzlich wendete sich das Blatt. Bei WiWa wich die Souveränität der Angst vor dem Gewinnen, und die WiWa-Spielerinnen brachten Warendorf durch hektische und kopflose Aktionen wieder ins Spiel. Warendorf kämpfte jetzt mit Herz um jeden Punkt, und die WiWa-Spielerinnen wurden zusehends nervöser. Beim Spielstand von 24:23 hatte Warendorf sogar einen Satzball, der jedoch pariert werden konnte. Ein Ass von Andrea Gerbig, die erst wenige Punkte vorher für Katharina Kozuch ins Spiel kam, brachte die 25:24-Führung, ehe ein schöner Block von Nina Nezam den entscheidenden und erlösenden Punkt einbrachte und den ersten 3:0-Sieg der WiWa besiegelte.

Bereits tags zuvor hatten die WiWa-Verbandsliga-Männer mit einem 3:0-Sieg gegen den TuS Berne und einem weiteren Satzgewinn beim 2:3 gegen die HTBU ihre Meisterschaft in der Verbandsliga besiegelt und stehen als Aufsteiger in die Regionalliga fest.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 15. Februar 2005

  www.abendblatt.de 

Zweite Liga: Zwei Siege, eine Niederlage

Die um die früheren Erstligaangreiferinnen Andrea Marunde und Simone Kollmann verstärkten CVJM-Frauen (11., 2:22 Punkte) verloren in der 2. Liga gegen Warendorf vor 80 Zuschauern 0:3 (21:25, 22:25, 13:25). Am Tag darauf besiegte WiWa (4.; 16:10) den Tabellenzweiten vor 120 Zuschauern dank guter Aufschläge mit 3:0 (25:15, 25:19, 26:24).

Die Zweitliga-Männer des Oststeinbeker SV bauten mit einem 3:1-(25:23, 25:20, 21:25, 26:24)-Erfolg beim VC Bad Dürrenberg/Spergau ihren zweiten Tabellenplatz (26:8 Punkte) aus.

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Dienstag, 15. Februar 2005

  www.abendblatt.de 

Oststeinbeker werden bei Auswärtssieg beschimpft

Oststeinbek - Es gibt Auswärtsfahrten, die vergißt man nicht so schnell. Das gilt auch für Trainer Bernd Schlesinger und seine Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV. Weniger der sportlichen Umstände des 3:1-Erfolges (25:23, 25:17, 21:25, 26:24) der "Ostbek Cowboys" in Dürrenberg/Spergau wegen. "Man hat uns nach dem Spiel zum Beispiel als ,Wessi-Schweine' beschimpft. Umfeld und Zuschauer sind hier sehr unangenehm", sagte Schlesinger.

Auch wie die Gastgeber über das Hallenmikrofon während des Spiels Stimmung gegen die Stormarner und gegen Entscheidungen der Schiedsrichter machten, überschritt das zu akzeptierende Maß. Selbst die zwölf mitgereisten OSV-Fans wurden bepöbelt - für Volleyball untypische Begleiterscheinungen. Daß es in der großen, neu gebauten Halle zudem für alle Gastmannschaften unangenehm zu spielen ist, wußten die Oststeinbeker aber schon vorher. Den Spielern fehlen die notwendigen Orientierungspunkte.

"Das war hier alles sehr emotional", so Schlesinger. Das gegnerische Team nahm der Coach aus seiner Kritik heraus. Die Spieler und ihr Trainer hätten sich fair verhalten. Immerhin behielten die Oststeinbeker auf dem Feld kühlen Kopf.

Dabei hatte Schlesinger sein Team erneut umgestellt. So rückte der "Aushilfs-Mittelblocker" Björn Domroese wieder auf seine angestammte Position als Außenangreifer, da der wiedergenesene Martin Hofmann voll einsetzbar war. "Man hat Björn aber die Umstellung angemerkt", so der Trainer. Das so wichtige Timing beim Absprung zum Schmetterschlag ist auf beiden Positionen sehr unterschiedlich.

"Das waren zwei sehr wichtige Punkte für uns", sagte Manager Rüdiger Barth. Da der TuB Bocholt, Mitkonkurrent um den zweiten Platz, beim Spitzenreiter Humann Essen verlor, verbesserten die Oststeinbeker so die Chance auf den Erstliga-Aufstieg.

Erfreulich auch die Nachricht, daß der OSV eine Vermarktungsagentur gefunden hat. "Die neue Agentur" (dna) hat zwar ihren Sitz in Köln, Geschäftsführer ist aber mit Florian Tange (32) ein ehemaliger OSV-Volleyballer. "Wir sehen viel Potential in der Marke Ostbek Cowboys", sagte Tange, der in enger Abstimmung mit Klub-Abteilungsleiter Jan Schneider und PR-Chef Barth in den kommenden Monaten versuchen wird, Geldgeber für das Erstliga-Projekt der Oststeinbeker zu finden. Die Zusammenarbeit soll auch fortgeführt werden, falls der Aufstieg scheitern sollte. "Wir bräuchten ja auch für die Zweite Bundesliga weitere Sponsoren", so Schneider.

masch

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 15. Februar 2005

  www.abendblatt.de 

VCNAL: Männerteam schafft Klassenerhalt

Norderstedt - Die Ergebnisse der Konkurrenten fragten die Regionalliga-Volleyballer des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn schon nicht mehr ab. Nach dem 3:1 (28:26, 26:24, 23:25, 25:16)-Auswärtserfolg bei den Volley Tigers Ludwigslust "war uns klar, daß wir den Klassenerhalt geschafft haben", so Trainer Andreas Meinken. Dabei hätten die Norderstedter am Tabellenbild feststellen können, daß es nach der Niederlage der zweiten Mannschaft des Oststeinbeker SV auch theoretisch keine Zweifel mehr am Drittliga-Verbleib der Norderstedter gibt.

Allerdings gab Meinken zu, daß beim Sieg über die Ludwigsluster auch ein wenig Glück nötig war. "Das ist immer so, wenn die Sätze so knapp ausgehen", meinte der Norderstedter Coach. Erst im abschließenden vierten Durchgang hatte die VCNAL-Crew den Zweitliga-Absteiger aus Mecklenburg voll im Griff.

Während die Männer die restlichen drei Spieltage nun als entspannendes Schaulaufen erleben dürfen, will dies den schon länger gesicherten Regionalliga-Frauen der Spielgemeinschaft nicht so richtig gelingen. Beim als Absteiger feststehenden Eckernförder MTV baggerten sie sich zu einem mühsamen 3:2 (23:25, 25:19, 24:26, 25:22, 25:12)-Erfolg.

"Das war ein Aufeinandertreffen zweier Mannschaften, wie sie unterschiedlich nicht sein können", lautete das Fazit von Trainer Peter Schulz. Während die Norderstedterinnen von ihrer Spielanlage her ein offensivstarkes Team sind, verlegten sich die Eckernförderinnen auf die Defensive. Beim Schmettern sind sie hingegen so harmlos, daß Peter Schulz seinen Spielerinnen einimpfte, bei einigen gegnerischen Angriffen lieber nicht mehr zu blocken.

Doch ein ums andere Mal fehlte den Frauen des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn auch in der Abwehr die nötige Konzentration. Immer wieder fiel der Ball unnötig in der Spielfeldhälfte der Norderstedterinnen zu Boden. Zudem agierten die Eckernförderinnen mit schwer ausrechenbaren Aufgaben. "Sie haben in dieser Hinsicht ,alles oder nichts' gespielt", so Schulz. Die Folge: Mehr als einmal blieb die Aufgabe an der Netzkante hängen, tropfte dann aber noch auf die Norderstedter Seite.

"Trotzdem müssen wir einen solchen Gegner klarer beherrschen", kritisierte Peter Schulz. Doch das wußten seine Spielerinnen auch schon vor den 100 Spielminuten, die zuweilen wie ein verschärftes Straftraining anmuteten.

masch

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 15. Februar 2005

   

OSV: Ein hartes Stück Arbeit

Ostbek Cowboys gewinnen in Bad Dürrenberg mit 3:1

Es waren wohl eher die äußeren Umstände, die den 3:1- Erfolg der Oststeinbeker beim Aufsteiger aus Bad Dürrenberg/ Spergau so wertvoll machten. So wurden die Schiedsrichterentscheidungen via Hallenmikrofon bewertet und die Zuschauer beschimpften sowohl den Schiri („Hoyzer,Hoyzer-Rufe“), als auch die mitgereisten Fans der Cowboys. Und Diagonalangreifer Mirko Suhren wurde von einem Gegenspieler unter dem Netz mit einem Schimpfwort belegt, welches lieber nicht wiederholt werden sollte.

Dies alles sorgte für eine spannungsgeladene Atmosphäre, von der sich die Schiedsrichter nicht anstecken ließen und souverän das Spiel leiteten. Und auch die Cowboys behielten stets kühlen Kopf und bewiesen, dass sie sich zu einem Spitzenteam der 2. Liga gemausert haben.

Zum sportlichen Teil des Nachmittags. Coach Bernd Schlesinger, der unter der Woche verschiedene Optionen bezüglich der Aufstellung ins Spiel gebracht hatte, entschied sich dann doch für die vermeintlich sicherste. Martin Hofmann feierte nach 4-wöchiger Verletzungspause seinen ersten Einsatz in diesem Jahr. Dafür rückte Björn Domroese wieder in den Außenangriff.

Die Cowboys begannen hoch konzentriert und erarbeiteten sich früh eine Führung, die allerdings rasch wieder von den Gastgebern egalisiert wurde. Hernach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die geringere Fehlerquote den 1. Satz zu Gunsten der Gäste entschied. Im zweiten Satz setzten sich die Stormarner ebenfalls früh ab und verteidigten ihren Vorsprung konsequent. Mit 25:20 gewann man Durchgang Nummer Zwei.

Die Hausherren spielten am Anfang des folgenden Durchgangs mit deutlich erhöhtem Risiko, während die Oststeinbeker sich eine kurze Auszeit gönnten. Und die daraus resultierende 5-Punkte Führung sollten sie nie wieder egalisieren. Zwar kämpften sie sich wieder etwas heran, doch wenn sie die Chance hatten, den Anschluss zu schaffen, misslang ihnen das. Mitte des Satzes wechselte Trainer Bernd Schlesinger Christian Proske für Fridolin Lippens ein, doch änderte sich am Spiel der Gäste wenig. Nun begann die Partie auch deutlich hitziger zu werden. Bei strittigen Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns fühlten sich die Hausherren grundsätzlich benachteiligt, was immer wieder zu Diskussionen mit dem 1. Schiedsrichter führte. Doch die Cowboys wussten dies nicht auszunutzen und verloren den Satz mit 21:25.

Zu Beginn des vierten Satzes vertraute Schlesinger wieder seiner Startformation. Und die spielte so, als hätte es den vorherigen Satz nicht gegeben. Schnell führte man mit 10:6 und vieles deutete darauf hin, dass man die Partie sicher nach Hause schaukeln würde. Doch dies war ein Trugschluss. Bad Dürrenberg probierte noch einmal alles und bog einen 10:6 Rückstand in eine 14:11 Führung um. Schlesinger reagierte abermals und brachte Proske nun für Domroese. Rasch wurde der Ausgleich hergestellt und es gelang keiner Mannschaft mehr sich abzusetzen. Beim Stand von 24:23 hatte Bad Dürrenberg Satzball. Doch den wehrten die Cowboys überzeugend ab. Und kurze Zeit später besiegelte ein Annahmefehler des Dürrenberger Liberos den nächsten Auswärtssieg der Cowboys.

Wie bewusst den Cowboys war, dass dieser Sieg nicht nur sehr wichtig, sondern auch hart erarbeitet war, zeigte sich direkt nach Spielschluss. Gleich zweimal formierte sich die Mannschaft zum Kreis und feierte ausgelassen. Vor dem Spiel hatte das Management sogar noch eine Siegprämie ausgelobt. Doch es dauerte einige Minuten, bis ein Spieler seine Mannschaftskollegen daran erinnerte. Auch das spricht für den Charakter der Mannschaft, dass solche Motivationshilfen scheinbar nicht nötig erscheinen, die Mannschaft sich darüber aber sehr freut!

Schlusswort von Trainer Schlesinger: „ Wir haben taktisch gut gespielt und uns viele Breakchancen erarbeitet. Nur mit der Chancenauswertung bin ich nicht ganz zufrieden. Dadurch haben wir uns unnötig in Bedrängnis gebracht. Aber es ist schon bemerkenswert, wie wir die Fehlzeiten einiger Spieler kompensieren. Die Mannschaft ist einfach sehr universal, wie man heute an Christian Proske gesehen hat, der auf Außen ran musste.“

Am kommenden Samstag empfangen die Cowboys Bottrop und wollen den nächsten Schritt Richtung Aufstieg machen. Die Wochen der Wahrheit haben gut begonnen.

 

Norddeutschland - TSV Glinde-News

 Dienstag, 15. Februar 2005

   

Glinde in Kiel ohne das Glück des Tüchtigen

So eng, wie es für die Volleyballdamen des TSV Glinde um Trainer Claus-Rainer Groß zur Zeit um den Klassenerhalt in der Regionalliga bestellt ist, so eng gehen auch ihre Sätze und Spiele aus. Vor zwei Wochen noch besiegten die Glinderinnen die Damen aus Stralsund glücklich aber nicht unverdient mit 3:2 in eigener Halle. Danach unterlagen sie den Eimsbüttlerinnen zwar 0:3 zu Hause, nicht jedoch ohne die Chance zum Satzgewinn im 2.Satz, und nun Dramatik pur am vergangenen Wochenende in Kiel bei den Damen von FT Adler …

Da wurde geschmettert, abgewehrt und gejubelt – mit der Folge, dass die Gastgeberinnen aus Kiel im ersten Satz fast überrollt wurden und nach nur 15 Minuten den ersten Satz mit 18:25 den Glinderinnen überließen.

Der 2.Satz war dann wie das ganze Spiel völlig ausgeglichen – schließlich sind auch die Kielerinnen mit ihrem Mittelfeldplatz noch nicht aus der Gefahrenzone „Abstieg“ raus. Bis zum 14:14 ging es munter hin und her, bevor Kiel mit 17:14 in Führung ging. Glinde erkämpfte sich jedoch wieder den Ausgleich zum 17:17, um anschließend jedoch wieder eine kleine Punkteserie zu verlieren. ClaRa, wie Glindes Trainer auch genannt wird, versuchte in dieser Phase mit einigen Spielerwechseln, den Gegner aus dem Rhythmus zu bringen, doch seine Mädels schafften es nicht mehr, den Satz umzubiegen. Nach 22 Minuten holten sich die Kielerinnen den Satz mit 25:19.

Nun waren die Karten wieder neu gemischt und Glinde war der deutlichere Siegeswille in dieser Phase des 3.Satzes anzumerken. Dank einer guten Ballverteilung konnten vor allem die Mittelblockerinnen Ilka Voss und Maja Günther auch im Angriff ihre Durchschlagskraft beweisen. So ging der Satz verdient nach weiteren 22 Minuten mit 25:19 an die Gäste.

Der 4.Satz stellte dann den eigentlichen Höhepunkt des Spiels dar. Wie bereits in einigen Spielen zuvor hielten die Glinderinnen das Spiel bis zur Satzmitte ausgeglichen, bevor eine Fehlerserie die Gegnerinnen davon ziehen ließ. Hier nun zeigte sich aber der große Kampfgeist der abstiegsgefährdeten Damen aus dem Kreis Stormarn: Satzrückstände von 12:17, 13:18 und 18:23 wurden Punkt für Punkt minimiert und bei 24:23 hieß es dann sogar Matchball für Glinde! Dieser wurde von den Kielerinnen jedoch mutig abgewehrt und anschließend mit 27:25 in einen 2:2 Satzausgleich umgewandelt.

So sollte, wie bereits vor 2 Wochen gegen Stralsund, der Tie-Break die Entscheidung bringen. Nur hieß es hier diesmal leider nicht Punkt – Satz – Sieg GLINDE. Trotz zwischenzeitlicher Führung von 10:7 punkteten am Ende doch die Kielerinnen und beendeten den Tie-Break mit denkbar knappem Punktestand von 15:13 und damit das Spiel mit 3:2 für sich.

Noch immer trennen damit die Glinderinnen 4 Punkte vom „rettenden Ufer“, sprich dem 7.Tabellenplatz, doch angesichts des harten Restprogramms benötigen sie jetzt jede mögliche Unterstützung!!! Bereits am Samstag heißt es diesmal in der Halle am Oher Weg um 16.30Uhr: Aufschlag zum nächsten Endspiel um den Klassenerhalt – Gegner ist der Tabellenzweite aus Elmshorn.

I.P.

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Dienstag, 15. Februar 2005

   

Comeback bei Eimsbüttel

Durch diverse verletzte und berufliche verhinderte Spieler des ETV, kam es zu einem in dieser Form nicht beabsichtigten Comeback von Dirk Schlüter. Der Mittelblocker hatte vor dieser Saison, seinen Rücktritt aus der Regionalliga Mannschaft erklärt und nur noch gelegentlich mittrainiert. Nun wurde er jedoch reaktiviert und wird wohl auch am nächsten Wochenende im Spiel gegen Kiel Russee mit von der Partie sein.

Gegen Neustadt-Glewe fand Dirk Schlüter sich auch gleich in der Startaufstellung wieder, wobei man ihm die fehlende Spielpraxis ein wenig anmerkte. Eimsbüttel begann insgesamt schwach, wirkte kraftlos und unkonzentriert, wohin gegen die Mecklenburger sofort versuchten den ETV unter Druck zu setzten. „Eigentlich hätten wir die Mannschaft sein sollen die den Gegner unter Druck setzt. Letztendlich haben wir aber drei Sätze lang nur auf die Aktionen von Neustadt-Glewe reagiert anstatt sie unter Druck zu setzen.“ resümierte der Libero des Eimsbütteler TV Markus Höchstetter. Daraus resultierend entwickelte sich ein sehr knappes Spiel auf eher schlechtem Niveau.

Im ersten Durchgang blieben beide Teams bis zum 17:17 auf Augenhöhe. Eimsbüttel produzierte dann drei Fehler nacheinander, die sie nicht mehr aufholen konnten. Der Trainer des ETV nahm beim Stand von 18: 21 und 20:23 seine beiden Auszeiten, doch auch in diesen konnte er seine Spieler nicht wieder auf Kurs bringen. Der Satz ging mit 25:22 an die Mannen aus Neustadt-Glewe.

Die Sätze zwei und drei schienen nahezu ein Abbild des ersten Durchganges zu sein. Beide Mannschaften agierten zwar nun auf einem höheren Niveau, machten jedoch immer noch zu viele Eigenfehler. Am Ende waren es nun jedoch die Eimsbütteler die das glücklichere Ende für sich hatten und somit gingen die Sätze mit 26:24 und 25:23 an Eimsbüttel.

Der vierte Durchgang erfüllte dann das, was sich die anwesenden Zuschauer wohl eigentlich von dem Spiel versprochen hatten. Eimsbüttel steigerte sich deutlich und spielte in allen Bereichen konsequenter. Eimsbüttel schien wie verwandelt. Die Annahme kam besser zum Zuspieler der seinerseits nun das Spiel flexibler und mit Kombinationen gestaltet. Auch im Block und in der Feldabwehr wurde erfolgreicher agiert, was sich letztendlich in den vielen gewonnenen Punktbällen bemerkbar machte. Der ETV spielte bis zum Satzende ein nahezu perfektes Sideout und besiegelte die Niederlage der Gäste mit 25:14.

Mit diesem Sieg behauptet Eimsbüttel den zweiten Tabellenplatz, da im Spitzenspiel zwischen Warnemünde und Adler Kiel der Tabellenführer die Nase vorn behielt. Warnemünde hat weiterhin zwei Punkte Vorsprung vor dem ETV und dieser hat ebenfalls  zwei Punkte Abstand auf Adler Kiel.

Gegen Kiel Russee gilt es nun den Schwung aus dem letzten Satz gegen Neustadt-Glewe mitzunehmen, da Kiel schon den ein oder anderen vermeintlichen Favoriten schlagen konnte. Auch Eimsbüttel wurde von ihnen im Hinspiel an den Rand einer Niederlage gebracht, letztendlich setzte Eimsbüttel sich aber durch. Trotz des dezimierten Kaders der Eimsbütteler sollte es für einen Sieg reichen und Dirk Schlüter hat nun ja auch wieder Spielpraxis.

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 15. Februar 2005

   

Bürgermeisterin empfängt die Pokalsieger

Nach dem Pokalerfolg werden die Volleyballerinnen des USC Münster am Dienstag (15. Februar) um 18 Uhr von Bürgermeisterin Karin Reismann im Münsteraner Rathaus empfangen. Dabei wird sich das Team um Spielführerin Andrea Berg ins Goldene Buch der Stadt eintragen.

Im Anschluss nimmt der frisch gebackene Pokalsieger 2005 an der Ehrung zu den „Sportler des Jahres“ teil. Neben der Erstligamannschaft waren hier in der Kategorie „Mannschaft des Jahres“ auch die Deutschen Meister im Beach-Volleyball Hella Jurich und Rieke Brink-Abeler sowie Hella Jurich in der Kategorie „Sportlerin des Jahres“ nominiert.

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 15. Februar 2005

   

Pokalfinale in Bonn war das erhoffte Highlight!

Das Pokalfinale 2005 in der Bonner Hardtberghalle war das von allen erhoffte Highlight und sah die Pokal-Titelverteidiger vom USC Münster und VfB Friedrichshafen die strahlenden Sieger: Eine restlos ausverkaufte Halle, großes Medieninteresse sowie hervorragender Sport bildeten den Rahmen für die erste Titelvergabe des Jahres.Dementsprechend begeistert waren alle Beteiligten, unabhängig davon, ob sie dem Sieger- oder Verliererlager angehörten. 

Stelian Moculescu erteilte dabei das höchste Lob: "Es war von der Organisation das beste Finale, was ich erlebt habe, und ich bin mittlerweile 30 Jahre dabei. Ich möchte den Organisatoren ein großes Kompliment machen – es geht doch in Deutschland.“ Und Münsters Trainer Axel Büring beschrieb seine Gefühle folgendermaßen: „Ich bin überwältigt von der Kulisse und der Medienpräsenz. Ich habe weiche Knie gehabt, als ich in die Halle kam." Und auch DVV-Präsident Werner von Moltke war angetan:„Es war ein gelungenes Experiment, die Finalspiele an einem Ort und einem Tag durchzuführen. Die Spiele waren toll, die Stimmung natürlich auch."

Das größte Lob ging dabei an die Zuschauer, die ein Heidenspektakel veranstalteten, aber stets fair blieben. Hier taten sich natürlich die Fans des USC Münster hervor, die mit über 1.000 Personen die Halle in grün-weiß tauchten.
Einziger negativer Effekt der ganzen Euphorie: Der Live-Ticker auf der DVV-Homepage ging aufgrund der hohen Zugriffszahlen (120.000) zeitweise in die Knie. Sorry an alle Internetsurfer, für die Zukunft soll das nicht mehr passieren.

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 15. Februar 2005

   

Spendenaktion vom Nationalteam Brink/Schneider

Das DVV-Beach-Nationalteam Julius Brink/Kjell Schneider veranstaltet eine Spendenaktion für ein SOS Kinderdorf in Rio de Janeiro. Hier die Infos dazu:

Wir haben uns entschlossen eine Spendenaktion auf unserer Homepage zu starten. Zur Versteigerung sind drei Brink/Schneider Pakete ausgeschrieben, jeweils mit dem gleichen Inhalt.

Jedes Paket besteht aus folgendem Inhalt:

1 VB Base-Cap
1 VB T-Shirt
Jeweils eine original VB Spielhosen der letzten Saison mit unseren Namen "Julius" und "Kjell"
1 VB Jogginghose
1 VB Handtuch
1 Paar VB Socken
1 Squeezy-Trinkflasche
2 original FIVB World Series Spielshirts
1 gebrauchten Trainingsball

Auf unserer Homepage www.brink-schneider.de unter der Rubrik "Aktion" könnt ihr euer Gebot abgeben, die drei Gewinner erhalten nach Ende der Aktion am 25. Februar ihr Paket per Post zugeschickt. Die Versteigerung läuft bis Samstag, den 26.02.2005, 15 Uhr. Der Erlös soll an ein SOS Kinderdorf in Rio de Janeiro gehen. So genug erzählt, wir warten auf eure Gebote!

Schon jetzt vielen Dank fürs Mitmachen,
Julius & Kjell

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 15. Februar 2005

  www.volleyballer.de 

Köpenicker SC: Toller Einstand in Detmold

Wenn die souveränen Tabellenführerinnen des KSC zum Vorletzten ins Ostwestfälische nach Detmold fahren, erwartet man eigentlich keine Überraschungen. Nicht so am letzten Wochenende.

Vor der Abfahrt meldeten sich Kapitän Katrin Holtwick und die etatmäßige Zuspielerin Insa Brychzy krank. Gleich 2 Schlüsselpositionen ersetzen zu müssen, stellte selbst Trainer Michael Lehmann vor Probleme. Mit im Team diesmal also Sandra Sydlik (14), frisch nominierte Jugendnationalspielerin und sonst in der C- und B-Jugend, sowie in der Regionalligamannschaft des KSC aktiv. Die Detmolderinnen hatten sich zwar viel vorgenommen, aber was die Zuschauer und die mitgereisten Fans dann erlebten, überraschte selbst die erfolgsverwöhnten Köpenicker. 

Sanny Sydlik spielte, als hätte sie in ihrem Leben nie etwas anderes gemacht als 2.Bundesliga zu spielen und gemeinsam mit ihrer Nationalmannschaftskollegin Saskia Hippe (14) im Angriff und dem ganzen souverän spielenden Team besiegelten sie mit 19:25, 14:25, 17:25 nach 62 Minuten den 15. Sieg in Folge. Zur Meisterschaft in der 2.Liga und dem damit verbundenen Aufstieg in die 1.Bundesliga trennen sie jetzt noch 2 Siege aus den letzten 5 Spielen.

Das Team in Detmold: Janin Friedrich(18), Nadja Kubieziel (17), Sandra Piasecki (18), Maria Kleefisch (20), Anja Günther (21), Sabrina Kroll (18), Simone Küstner (23), Irene Hannibal (16), Saskia Hippe (14), Sandra Sydlick (14);

Der Regionalligamannschaft des KSC gelang am Sonntag in eigener Halle gegen den stark aufspielenden VC Staßfurt ein hart umkämpftes 3:2. Damit übernimmt der Nachwuchs der Köpenickerinnen vorerst sensationell die Tabellenführung in der Regionalliga.
Nächstes Heimspiel in der 2. Bundesliga am 05.03.05 um 20:00 Uhr in der Birkenstraße/Flatowoberschule

KS

 

Deutschland - Lübecker Nachrichten

 Dienstag, 15. Februar 2005

  www.ln-online.de 

Krug/Urbatzka verloren Halbfinale

Kieler Sieg bei Indoor-Beachvolleyball-LM

Fraglich, wie oft Sara Goller noch bei einer Landesmeisterschaft an den Start gehen wird. Ab sofort genießt die 21-jährige Kieler Beachvolleyballerin mit ihrer Partnerin Laura Ludwig den Status Erwachsenen-Nationalteam, wird vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV) im Hinblick auf World-Tour-Teilnahmen gefördert. Am Sonnabend sicherte sie sich mit Interims-Partnerin Ana Schanze (Kiel) ohne Satzverlust den Indoor-Landesmeistertitel in Bordesholm. Bei den Männern triumphierten Stanislav Bakumovskyi und Sebastian Dollinger (Berlin/Kiel).

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 15. Februar 2005

  www.westline.de 

Zeit zum Spielen Zeit zum Feiern

Münster. Dann haben wir natürlich ein bisschen Gas gegeben. Achtung: Axel Büring, Trainer des frisch gebackenen Deutschen Pokalsiegers USC Münster, spricht nicht vom Sonntagnachmittag, als seine Mannschaft exakt von 14 bis 15.20 Uhr in Höchstgeschwindigkeit in der Bonner Hardtberghalle mit einem 3:0-Erfolg gegen Bayer Leverkusen den elften Pokalsieg der Vereinsgeschichte sicherte.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel