News

 Montag, 21. Februar 2005 

Glinde: Abo auf 8. Platz eingelöst
VfB Friedrichshafen gewinnt mit 3:0
YoungStars holen zwei Punkte am Wochenende
Deutschland gewinnt ersten Beach Nations Cup
Köpenicker SC: Ein Satz bis zur Meisterschaft
Fischbek gefährdet Play-off-Runde
VCNAL-Teams mit Licht und Schatten
Oststeinbeker machen es unnötig spannend
Aachen gewinnt verdient gegen Detmold
Münster trotzt der Grippewelle
Tollhaus in Kyritz
Nach der Pleite gegen den Letzten wird's eng
DSC lässt nichts anbrennen
SSC: Kampf und gutes Spiel nicht belohnt
Jetzt hat´s den VVH erwischt
Suhl: Neues Saisonziel: Rang drei
Sonneberg: Offenbarungseid anstatt Befreiungsschlag
VCW: Nach schnellem 9:25 noch Paroli geboten

Februar 2005

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Norddeutschland - TSV Glinde-News

 Montag, 21. Februar 2005

   

Glinde: Abo auf 8. Platz eingelöst

Nun also ist es soweit: auch rechnerisch ist den Glinder Volleyball-Damen zwei Spieltage vor Saisonschluss der Regionalliga Nord der 8.Tabellenplatz leider sicher. Durch eine 1:3 Heimniederlage am Wochenende gegen die Damen von der VG Elmshorn wurde auch die letzte Chance, mindestens einen Platz in der Tabelle gut zu machen, verpasst. Mit 6 Zählern Abstand zum Tabellensiebten müssen die Glinderinnen nun die Auf- und Abstiegsregelungen für die Regionalliga Nord abwarten und hoffen. Da die Entscheidung u. U. nicht vor Ende April fällt, muss Trainer Claus-Rainer Groß mit seinen Damen die Planungen sowohl für die Hamburger Verbandsliga als auch die Regionalliga angehen.

Dabei boten die Glinderinnen gegen den Tabellenzweiten aus Elmshorn eine engagierte Leistung, die zunächst nach 20 Minuten zum Gewinn des 1.Satzes mit 25:21 führte. Auch das krankheitsbedingte Fehlen von Mittelblockerin Ilka Voss machte sich nur wenig bemerkbar, da die Glinderinnen mit Ulli Gottschalg von den 2.Damen eine würdige Vertretung auf der zentralen Mittelblockerposition fanden. Den Zuschauern wurde von beiden Mannschaften ein spannendes und umkämpftes Match geboten, in dem die bessere Mannschaft aus Elmshorn am Ende die Nase vorn hatte. Nach 81 Minuten hieß es 1:3 (25:21, 18:25, 18:25, 20:25) aus Sicht der Gastgeberinnen. Anschließend trafen sich Teile beider Mannschaften im Glinder Sportlerheim, um auf das Wohl von Geburtstagskind Maja Günther anzustoßen.

I.P.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 21. Februar 2005

   

VfB Friedrichshafen gewinnt mit 3:0

FRIEDRICHSHAFEN - Aller guten Dinge sind drei. Das dachten sich wohl die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen als sie am Samstag gegen Evivo Düren antraten. Nach den Siegen in der Vorrunde und im DVV-Pokal siegten die Häfler gegen den rheinischen Club auch in der Top-Ligarunde.

„Ihr seid wie politische Botschafter, die Friedrichshafen im europäischen Ausland bis nach Athen vertreten“, lobte Friedrichshafens Oberbürgermeister Josef Büchelmeier die VfB-Spieler, als er vor dem Anpfiff den DVV-Pokal noch einmal vor heimischem Publikum überreichte. Dann waren die Pokalmeriten und die europäischen Erfolge erstmal vergessen und vor 800 Zuschauern ging es um Bundesligapunkte.

Stelian Moculescu gönnte Zuspieler Robert Koch und Mittelblocker Bogdan Jalowietzki eine Pause und gab stattdessen Simon Tischer und Georg Wiebel den Vortritt. Evivo Düren hielt anfangs ganz gut mit - bis sich Diagonalangreifer Heriberto Quero drei Angriffsfehler leistete und sich der VfB auf 16:13 absetzte. Nach dem Ass von Jochen Schöps zum 17:13 lief bei den Gästen nichts mehr zusammen, der Häfler Block war unüberwindbar und der atz mit 25:16 schnell beendet.

Der zweite Durchgang verlief ähnlich klar, aber nicht ohne spektakuläre Ballwechsel. Wie der zum 19:12. Zweimal parierte Jochen Schöps den Ball erfolgreich in der Abwehr, immer wieder kam Düren zum Angriff. Nachdem das Leder bereits mehrmals hin und her ging, drosch Zuspieler Simon Tischer ihn mit Links der Evivo-Abwehr vor die Füße. Auch im Aufschlag zeigte Tischer seine Qualitäten und bereitete der gegnerischen Annahme mit seiner Serie (von 21:15 bis 24:15) mächtig Probleme. Weniger Glück hatte Dürens Malte Holschen mit seinem Service: Aus und damit wieder 25:16 für den VfB.

1:3 leuchtete es von der Anzeigentafel, kurz nachdem der dritte Durchgang angepfiffen war. Sollte sich nach den Anstrengungen der vergangenen Tage jetzt doch die Müdigkeit bemerkbar machen. Wohl kaum. Mit knallharten Aufschlägen und überragenden Leistungen im Block hielten Simon Tischer, Joao Jose, Georg Wiebel, Jochen Schöps, Marcus Popp, Elvis Contreras und Alexis Valido die Gäste erfolgreich in Schach. Das Freud und Leid nah beieinander liegen, musste Evivo beim 9:8 erleben: Heriberto Quero steigt auf, um Elvis Contreras im Einerblock den Zahn zu ziehen - und landet unglücklich auf dem Fuß des dominikanischen Angreifers. Schwer verletzt war für den Diagonalangreifer die Partie abrupt beendet. Damit war auch der Faden im Dürener Spiel gerissen. Über 16:13 und 20:13, kam der VfB schnell zum sicheren 25:19. Symptomatisch für das Dürener Spiel an diesem Abend, dass eine verunglückte Annahme den letzten Punkt für den unangefochtenen Tabellenführer brachte.

„Ich hätte nicht erwartet, dass meine Mannschaft heute so deutlich gewinnt“, drückte ein entspannter Stelian Moculescu nach dem Spiel seine Zufriedenheit aus.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 21. Februar 2005

   

YoungStars holen zwei Punkte am Wochenende

FRIEDRICHSHAFEN - Die Volley YoungStars aus Friedrichshafen haben ihren Doppelspieltag mit einem Sieg und einer Niederlage abgeschlossen. Dem 3:0 (28:26, 25:22, 25:22) gegen den GSVE Delitzsch am Samstag, folgte am Sonntag ein 0:3 (18:25, 18:25, 17:25) gegen den Tabellenzweiten VC Markranstädt.

Dass die Aufstiegsaspiranten aus Markranstädt eine Nummer zu groß für die Häfler Zweitvertretung sein würden, war zu erwarten. Umso positiver die Vorstellung, die die YoungStars gegen den Favoriten abgaben. Zwar hatte das Team von Söhnke Hinz in keinem der drei Sätze eine wirkliche Chance, hielt aber jeweils bis zur Satzmitte gut mit. Letztlich gab die Routine der Sachsen-Sechs den Ausschlag. Symptomatisch: Der 40-jährige Oldie Sven Heimpold machte nicht nur den Matchball, sondern pflückte wiederholt die Angriffsbälle der YoungStars im Mittelblock. VfB-Trainer Söhnke Hinz: „Wir haben etwa gleich stark wie gestern gespielt, aber der Gegner hat uns diesmal zu mehr Fehlern gezwungen.“

Gestern, sprich einen Tag zuvor, hatten die YoungStars gegen die Mannschaft aus der Partnerstadt Delitzsch ihren siebten Saisonsieg eingefahren. In einem anfänglich von Nervosität geprägten Spiel liefen die Häfler lange einem Rückstand hinterher. Statt sich bei 19:23 aufzugeben, brachte eine Aufschlagserie von Mittelblocker Thomas Güßgen sein Team auf 23:23 heran. Bei 24:25 wehrte der VfB einen Satzball ab, bevor ein Delitzscher Fehler zum 28:26-Erfolg führte. Im zweiten Durchgang gelang es dem VfB, sich dank druckvoller und risikoreicher Aufschläge rasch abzusetzen. Erst nach der zweiten technischen Auszeit kam mit dem Zuspieler-Wechsel neuer Schwung ins Gästeteam. Der VfB-Vorsprung schrumpfte, reichte aber aus, um auch diesen Satz mit 25:22 zu holen.

Im dritten Spielabschnitt tat sich das Team von Söhnke Hinz sichtlich schwerer. Unnötige Eigenfehler brachten Kapitän Wiskirchen und seine Mitspieler schnell mit 0:5 in Rückstand. Durch starke Blockleistungen kämpften sie sich wieder heran und mit einer Aufschlagserie von Alex Wiskirchen, dem besten Häfler Spieler, gelang es gegen Satzende einen 20:21-Rückstand in eine 23:21-Führung zu verwandeln. Ein erfolgreicher Doppelblock von Thomas Güßgen und Marco Hofmann besiegelte das 25:22 und damit den 3:0-Erfolg. Söhnke Hinz: „Es war wichtig, dass wir heute unser erstes Spiel mit Zuspieler Sören Schneider gewonnen haben.“ Nach der plötzlichen Abreise von Keith Schunzel, der aus familiären Gründen in die USA zurückmusste, lastet die ganze Verantwortung im Zuspiel auf Sören Schneider, der in der vergangenen Saison noch in der Verbandsliga die Bälle verteilt hatte.

Bilanz des Wochenendes: Die Volley YoungStars sind auf einem guten Weg und die Mannschaftsumstellung mit Thomas Güßgen im Block und Alex Wiskirchen als annehmender Angreifer hat sich bewährt: „Der Block ist besser geworden und die Annahme hat sehr stabil gespielt“, lobte der Trainer.

 

 

Deutschland - Global Sports-News

 Montag, 21. Februar 2005

   

Deutschland gewinnt ersten Beach Nations Cup

Ein Stück Beach Volleyball-Historie

Beim Volkswagen Bank Beach Challenge in der Braunschweiger Volkswagen Halle feierten die Gastgeber einen 4:1-Sieg gegen die Schweiz

Braunschweig/Zürich, 19. Februar 2005: Doppelblock gegen den Angreifer, ein Zuspieler am Netz, vier Athleten in den Spielpausen auf der Bank neben dem Court – beim Beach Nations Cup® in der Braunschweiger Volkswagen Halle bekamen die 3.000 Zuschauer Beach Volleyball mal von einer ganz neuen Seite geboten. Und durften auch noch teilhaben an einem Stück Beach Volleyball-Historie.

Deutschand hat mit den Teams Markus  Dieckmann und Jonas Reckermann sowie Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug den erstmals ausgetragenen Beach Nations Cup® mit 4:1 gewonnen und darf sich als erste Nation eingravieren lassen in den silbernen Wanderpokal. „Das war ein genialer Tag”, freute sich Markus Dieckmann. Der Europameister von 2002 und 2004 war froh, dass mit dem Beach Nations Cup® endlich die lange Winter- und Wettkampfpause beendet ist: „Wir wussten nach den vielen Trainingslagern alle nicht, wo wir stehen und was wir drauf haben.” Dass es gleich so gut läuft, hatte er nicht erwartet. „Das bringt viel Motivation für den Sommer. Die Zuschauer haben vier Weltklasse-Teams gesehen, die sich nichts geschenkt haben”, sagte Andreas Scheuerpflug, Deutscher Meister von 2003 und 2004.

Das galt auch für das Spiel Vier gegen Vier. Das Doppel, bei dem die vier deutschen gegen die vier Schweizer antraten, bildete das Herzstück des Beach Nations Cup®. „Ungewohnt“, fand es Patrick Heuscher, mit Partner Stefan Kobel Olympia-Bronzegewinner 2004. „Aber ich hätte nichts dagegen, es öfter zu spielen.” Heuscher glaubt an die Zukunft des Beach Nations Cups®: „Jeder hier hat gesehen, dass wir Spieler und die Zuschauer viel Spaß hatten. So was darf keine Eintagsfliege bleiben.”

Die Macher des Beach Nations Cups® zogen gleichfalls eine positive Bilanz. Frank Lichte, Inhaber der Agentur Event Consulting International, die den Cup veranstaltete, sagte: „Wir haben in relativ kurzer Zeit das Konzept von Global Sports Marketing umgesetzt und freuen uns, dass die Idee so gut angekommen ist und die Zusammenarbeit mit GSM so perfekt gelaufen ist.” Frank Lichte wünscht sich, dass der Beach Nations Cup® zu einer europaweiten Serie ausgebaut wird.

„Die kann von mir aus schon Ende des Jahres realisiert werden.” Heinz Schurtenberger, Chairman von Global Sports Marketing, freute sich über die vollen Ränge und die tolle Atmosphäre: „Die Spieler waren nicht zu verbissen, sondern sind professionell und als würdige Repräsentanten ihres Landes aufgetreten.” Und kündigte bereits ein Re-Match an: „Das wollen die Schweizer bestimmt nicht auf sich sitzen lassen. Voraussichtlich im Dezember werden sie in Basel oder Zürich die Chance zur Revanche bekommen. Dann werden sicher auch ein paar Kuhglocken mehr geläutet, um sie zu unterstützen.”

Die Ergebnisse:

Dieckmann/Scheuerpflug GER – Heuscher/Kobel SUI 2:1 (21:17, 15:21, 15:13)
Dieckmann/Reckermann GER – Heyer/Laciga SUI 2:0 (21:17, 21:16)
Doppel: Deutschland – Schweiz 2:0 (21:16, 23:21)
Dieckmann/Scheuerpflug GER – Heyer/Laciga SUI 2:0 (32:30, 21:13)
Dieckmann/Reckermann GER – Heuscher/Kobel SUI 1:2 (19:21, 23:21, 16:18)

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 21. Februar 2005

  www.volleyball-bundesliga.de 

Köpenicker SC: Ein Satz bis zur Meisterschaft

Gegen die zweitbeste Mannschaft der 2. Liga Nord der letzten 8 Spieltage, die WIWA aus Hamburg, ließen die "Jungen Wilden" aus Köpenick am heutigen Samstag Abend nichts anbrennen.

Mit 25:20, 25:15 und 25:18 gewannen sie soeben souverän ihr Auswärtsspiel im hohen Norden in 65 Minuten mit 3:0. Somit fehlt ihnen jetzt noch 1 Satzgewinn aus den letzten 4 Spielen, um die Meisterschaft feiern zu können. Trainer Michael Lehmann, per "Eilkurier" von den Berliner B-Jugend-Meisterschaften nach Hamburg befördert, hat jedoch auch im Namen der Mannschaft versprochen, auch die letzten 4 Saisonspiele mit ungebremsten Elan gewinnen zu wollen.

In Berlin werden nun erst einmal die Berliner Meisterschaften gespielt, bevor es am Samstag, den 05.03. um 20:00 in der "Flatow-Arena" gegen die SGN Essen um den 17.Sieg in Folge geht.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 21. Februar 2005

  www.abendblatt.de 

Fischbek gefährdet Play-off-Runde

Überraschende 2:3-Heimpleite gegen Schlußlicht Emlichheim

Fischbek - Da haben die Volleyball-Frauen des TV Fischbek offenkundig die laut dröhnende Alarmsirene nicht gehört. Ausgerechnet gegen den Bundesliga-Tabellenletzten SCU Emlichheim verloren die Fischbekerinnen ihr Heimspiel vor 500 Zuschauern mit 2:3 (25:15, 17:25, 25:23, 18:25, 13:15). "Ich hatte es befürchtet", sagte Trainer Volker "Jimmy" Czimek. Doch alle mahnenden Worte fanden offenkundig kein Gehör. Selbst nach dem verlorenen zweiten Satz schienen die Fischbeker Frauen das herannahende sportliche Desaster zu verdrängen.

"Auf mich wirkte es so, als hätten die Spielerinnen andere Sachen im Kopf", schimpfte Manager Horst Lüders. Den Eindruck konnte man bekommen, angesichts der unkonzentrierten Arbeit in der Annahme, angesichts der reihenweise vergebenen Punktball-Chancen bei eigenem Angriff. "Von der Leistung her war das genauso schlimm wie unser 0:3 beim Schweriner SC in der Vorrunde", gibt Czimek ohne Umschweife zu.

Doch er bittet auch um Verständnis, stellt sich schützend vor seine Spielerinnen. "Der Druck ist die gesamte Saison sehr hoch", sagte er. Bislang habe das Team dem durchaus standgehalten. Daß es irgendwann einmal zum Einbruch kommen mußte, zeichnete sich ab. "Ich hätte gerne in diesem Spiel wechseln können", so der Fischbeker Trainer. Doch auf der Bank saß neben Ersatzzuspielerin Nicole Fetting nur die gelernte Diagonalangreiferin Kerstin Ahlke. Die ist zum einen nach ihrer Knöchelverletzung auch noch nicht wieder völlig fit. Zum anderen eben auch keine Baggerspezialistin. Und die hätten die Fischbekerinnen unbedingt gebraucht.

"Es lag aber nicht nur an unseren jungen Spielerinnen wie Margarethe Kozuch oder Johanna Barg", sagte Czimek. Auch die Routiniers wie Christina Benecke oder Marina Cukseeva waren nicht in der Lage, der Partie eine Wende zu geben. "Das ist ein erheblicher Rückschlag im Kampf um den Einzug in die Meisterschaftsrunde der besten sechs Teams", weiß nicht nur der Coach.

masch

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 21. Februar 2005

  www.abendblatt.de 

VCNAL-Teams mit Licht und Schatten

Die Regionalliga-Frauenmannschaft bezwingt Grün Weiss Eimsbüttel mit 3:0, die Männer unterliegen beim Oststeinbeker SV mit 2:3.

Norderstedt - Die Regionalliga-Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn wurden im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Grün Weiss Eimsbüttel ihrer Favoritenrolle souverän gerecht. Trainer Peter Schulz konnte sich die Vorstellung seiner Schützlinge beim glatten 3:0 (25:17, 25:16, 25:16)-Erfolg entspannt anschauen. "Die Leistung war völlig in Ordnung", stellte er zufrieden fest.

Dabei hatte sich Mittelblockerin Katrin Rehfeldt vor der Partie noch erkrankt abgemeldet. Auch Annalena Broscheit fehlte; sie mußte bei den Hamburger B-Jugend-Meisterschaften antreten. So blockte Julia Lemmer auf ungewohnter Position in der Mitte, Janina Bettencourt durfte auf der Außenposition durchspielen.

Bemerkenswert: "Die Eimsbüttelerinnen haben mit unglaublich viel Spaß in der Abwehr gespielt", so Peter Schulz. Und das trotz ihrer trostlosen Saisonbilanz.

Es gibt Spiele, die hakt man am besten so schnell wie möglich ab - oder man ärgert sich lange Zeit. Andreas Meinken, der Spielertrainer der Regionalliga-Volleyballmänner des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn, entschied sich nach der 2:3-Pleite (20:25, 25:18, 25:18, 21:25, 12:15) bei der zweiten Vertretung des Oststeinbeker SV ohne lange zu fackeln für das schnelle Vergessen. "Bei uns ist einfach die Luft raus", sagte er.

Das stimmt aber nicht so ganz: Die Partie beim abstiegsbedrohten Gegner wurde auf hohem emotionalen Niveau geführt, vor allem von den Oststeinbekern. Daß Meinken keine Lust hatte, zu den doch manchmal arg überdrehten Sprüchen der Oststeinbeker etwas zu sagen, ehrt den Norderstedter.

"Wir hatten nicht den Eindruck, daß die Norderstedter uns dieses Spiel einfach geschenkt haben", stellte OSV-Spielmacher Rüdiger Barth fest. Er gehört zu der Sorte Spieler, die im Alltag nett und freundlich sind, auf dem Hallenboden oder am Spielfeldrand aber zuweilen etwas die Kontrolle verlieren.

"Deswegen haben wir die Partie aber nicht verloren", so Andreas Meinken. Sein Team war im zentralen Spielbereich der Aufschlagannahme schlicht und einfach nicht konstant genug. "Die lange Saison fordert halt einfach ihren Tribut", so der 44jährige.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 21. Februar 2005

  www.abendblatt.de 

Oststeinbeker machen es unnötig spannend

Der Zweitbundesliga-Zweite siegt gegen Bottrop "nur" 3:2.

Oststeinbek - Da haben die Zweitbundesliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV ihre Anhänger ja mal wieder gehörig auf die Folter gespannt. Gegen das abstiegsbedrohte Team von CarGo Bottrop siegte der Tabellenzweite nur knapp mit 3:2 (25:13, 22:25, 25:11, 22:25, 15:8) - sehr zum Ärger von Trainer Bernd Schlesinger.

"Eigentlich hätten wir das Spiel mit 3:0 gewinnen müssen", sagte der Coach. Aber Schlesinger hatte schon geahnt (und innerlich vergeben), daß es sich seine Mannschaft nach dem ganz glatt gewonnenen ersten Satz im zweiten selbst schwer machen würden. Doch als sich derselbe Schlendrian im vierten Satz andeutete, riß dem Trainer der Geduldsfaden. Beim Spielstand von 1:3 nahm er eine Auszeit und stauchte Zuspieler Sebastian Neufeld so laut zusammen, daß es auch auf dem hintersten Platz der mit 350 Zuschauern gefüllten Tribüne in der Halle am Barsbütteler Weg zu hören war. Es hätte auch jeden anderen treffen können, doch ausgerechnet Neufeld war ein abwehrfähiger Ball einfach vor die Füße gefallen. "Ich habe geahnt, was kommt", so Schlesinger. Nur: Ändern konnte er es nicht.

"Wir wissen auch nicht, woran es liegt", sagt Außenangreifer Björn Domroese. Es klingt ehrlich und etwas hilflos. Natürlich hätten sie diesen Gegner mit 3:0 schlagen müssen, räumte der Annahmespieler ein. Vor allem, weil in der Endabrechnung im Kampf um Platz zwei womöglich das bessere Satzverhältnis den Ausschlag geben könnte.

Noch immer schwebt das Verfahren um den Punktabzug aus dem Spiel bei Fortuna Kyritz über den "Ostbek Cowboys". Da hatte Schlesinger trotz einer Sperre nach zwei Gelben Karten gecoacht. Allerdings war die Sperre entgegen der üblichen Gepflogenheiten nicht vom zuständigen Ligabüro in Frankfurt veröffentlich worden. Trotzdem wurden dem OSV die Punkte abgezogen.

Während sich die Verantwortlichen des Klubs diplomatisch zurückhalten, macht Domroese aus seinem Ärger keinen Hehl: "Das sollte mal in der Zweiten Fußball-Bundesliga passieren, daß im Aufstiegskampf einer der Beteiligten wochenlang ohne Entscheidung in so einer wichtigen Frage bleibt. Der Skandal wäre riesengroß."

Klarer dürften die Stormarner nach dem kommenden Wochenende sehen: Denn am Sonnabend müssen sie zu Spitzenreiter Humann Essen, tags darauf zu Verfolger TuB Bocholt. "Ein Sieg ist Pflicht, am besten in Bocholt", so Domroese.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 21. Februar 2005

   

Aachen gewinnt verdient gegen Detmold

Alemannia Aachen – Detmolder TV 3:1 (25:21, 25:14, 26:28, 25:19)

Na also, Alemannia, geht doch! In einem für beide Teams wichtigen  Spiel waren die Alemannia-Spielerinnen diejenigen, welche das Tempo und den Druck bestimmten. Trainer Luc Humblet war hinterher stolz auf die Leistung und das sehr gute Match seines Teams, und auch das Publikum war mit der kurzweiligen Partie sehr zufrieden.

Im ersten Durchgang gelang es Aachen früh, einen Drei-Punkte-Vorsprung zu erspielen, der nicht mehr abgegeben wurde. Dann im zweiten Satz war die Überlegenheit Aachens, aber auch die Unsicherheit der Gäste aus Detmold eklatant, so dass dieser Durchgang auch am klarsten ausfiel.

Vielleicht etwas zu klar, denn den Beginn des dritten Durchgangs verschliefen die Aachenerinnen mit 2:8! Mit Hilfe des tollen und lautstarken Publikums gelang es dann zwar sensationell, aus einem 16:22 noch einen 24:24-Ausgleich zu schaffen, doch einen eigenen Satzball konnte Aachen sich leider nicht mehr holen. Detmold konnte in Person ihrer Kapitänin Alke Nagel den vierten Satzball ins Aachener Feld befördern.

Doch wer nun glaubte, Aachen wäre dadurch verunsichert und Detmold würde aus diesem Satzgewinn mit Selbstbewusstsein weiterspielen, sah sich getäuscht. Alemannia bestimmte wieder die Partie und es war schnell klar, dass sich an diesem Tag Aachen die Punkte nicht mehr nehmen lässt.

Esther Stahls Ausfall auf der Diagonalposition wurde durch die tolle Leistung Tania Van den Berghens egalisiert und auch das Fehlen Jule Krumbecks konnte durch die wieder begeisternd spielende Yvonne Altenhof mehr als kompensiert werden. Eine aggressive Ilka Semmler auf der anderen Aussenangriffsposition, drei sehr gut agierende Mittelblockerinnen und eine fast fehlerfrei aufgelegte Libera Bina Rollersbroich ließen Zuspielerin Audrey Hervel glänzend aufspielen. Anders als zuletzt hatte man diesmal vor allem den Eindruck, eine tolle Mannschaftsleistung beobachten zu können.

Darauf lässt sich in den nächsten Wochen sehr gut aufbauen, wenn es fünf Mal (!) nacheinander auswärts anzutreten gilt. Erst am 10. April gibt es wieder ein Heimspiel und dies ist dann auch schon das letzte dieser Spielzeit. Mit den jetzt 14:12 Punkten belegt man einen sehr sicheren 6. Tabellenplatz und kann etwas beruhigter nach vorne schauen.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 21. Februar 2005

   

Münster trotzt der Grippewelle

Glatt mit 3:0 (22, 23, 21) besiegt der USC Münster in der Halle Berg Fidel den USC Braunschweig und führt damit auch nach dem 15. Spieltag die Tabelle der Volleyball-Bundesliga an

Eigentlich war alles ganz anders geplant. Mit dem DVV-Pokal in den Händen wollte Hella Jurich beim USC Münster abtreten und sich fortan ganz auf ihre Beach-Volleyball-Karriere konzentrieren. Die aktuelle Grippewelle aber machte der 24-Jährigen einen Strich durch die Rechnung. Weil sie mitbekam, wie in ihrer Mannschaft eine Spielerin nach der nächsten krankheitsbedingt passen musste, ließ sie sich noch einmal zu einem Comeback überreden. Schließlich mussten mit Alice Blom und Ester Volicerova auch am Sonntag noch zwei Spielerinnen mit Fieber das Bett hüten. Kapitän Andrea Berg war zwar in der Halle, an einen Einsatz war aber auch bei ihr nicht zu denken.

Folgerichtig zog Trainer Axel Büring Plan B aus der Tasche und setzte dabei auf Hella Jurich – allerdings dieses Mal nicht auf ihrer gewohnten Zuspielposition, sondern im Angriff – und die 19-jährige Jil Döhnert und die 16-jährige Alisa Kasselmann. Der Plan ging auf: Münster siegte mit 3:0 (22, 23, 21) und rangiert damit weiterhin an der Spitze der Volleyball-Bundesliga der Frauen. „Wir wollten heute gewinnen“, sagte Nathalie Dambendzet, die als „Spielerin des Tages“ ausgezeichnet wurde, und gab auch gleich das Erfolgsgeheimnis preis: „Wir haben uns einfach ein bisschen mehr konzentriert und dann hat es geklappt.“

Allerdings machte es der Drittletzte Braunschweig den Münsteranerinnen vor 2.150 Zuschauern nicht so einfach wie erwartet. In allen drei Durchgängen hielt das Team aus Niedersachsen das Spielgeschehen lange offen, ohne aber letztendlich die entscheidenden Punkte für sich verbuchen zu können. „In den wichtige Phasen haben wir ein paar Fehler mehr gemacht“, resümierte Braunschweigs Trainer Markus Weber. Und Kapitän Maja Pachale sagte: „Wir haben in der Abwehr einfach ein paar Bälle weniger geholt.“

Vor allem angesichts der prekären Personalsituation zeigte sich Büring äußerst zufrieden mit dem Resultat. „Für mich kam das 3:0 überraschend. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass wir uns heute so deutlich durchsetzen.“ Ein Sonderlob erhielten die Youngster Jil Döhnert und Alisa Kasselmann sowie Kathi Holzgreve, die zu einem Kurzeinsatz kam. „Wie sich die jungen Spielerinnen heute verkauft haben“, so Büring, „das nötigt mir Respekt ab“.

 

 

Deutschland - Maerkische Allgemeine

 Montag, 21. Februar 2005

  www.maerkischeallgemeine.de 

Tollhaus in Kyritz

Fortunen bezwingen den ungeschlagenen Spitzenreiter 3:2

KYRITZ So eine Stimmung hatten die Kyritzer Fans lange vermisst. Am Sonnabend gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter VV Humann Essen brodelte die Kyritzer Halle einmal wieder, wurde im Tie-Break und vor allem nach dem 3:2-Erfolg zu einem reinen Tollhaus. 

 

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost

 Montag, 21. Februar 2005

  www.mopo.de 

Nach der Pleite gegen den Letzten wird's eng

TV Fischbek 0:3

Die Volleyballerinnen des TV Fischbek Hamburg haben in der Volleyball-Bundesliga eine peinliche Niederlage kassiert und im Kampf um die Teilnahme an der Meisterrunde der besten sechs Teams einen herben Dämpfer erhalten.

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 21. Februar 2005

  www.dnn-online.de 

DSC lässt nichts anbrennen

3:0-Sieg über Wiesbaden

Dresden. DSC-Coach Arnd Ludwig hatte seinen Damen ein schweres Spiel prophezeiht, doch am Ende wurde es leichter als gedacht. Seine Schützlinge setzten sich vor 1533 Zuschauern daheim gegen den VC Wiesbaden deutlich mit 3:0 (25:9, 25:23, 25:20) durch.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 21. Februar 2005

  www.svz.de 

SSC: Kampf und gutes Spiel nicht belohnt

Schweriner Volleyballerinnen verlieren gegen die Roten Raben Vilsbiburg im Tiebreak

Schwerin - "Es tut mir so leid für die Mädels, die Fans und die Sponsoren", war SSC-Trainer Tore Aleksandersen nach der bitteren 2:3 (20, 25, -20, -23, -10)-Niederlage am Sonnabend gegen die Roten Raben Vilsbiburg enttäuscht.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 21. Februar 2005

  www.nrz.de 

Jetzt hat´s den VVH erwischt

SGN-Damen hatten in Parchim mit 2:3 das Nachsehen.

Die Unbezwingbaren können doch verlieren. Am 17. Spieltag der Zweiten Volleyball-Bundesliga unterlag Spitzenreiter VV Humann bei VC Fortuna Kyritz mit 2:3 (25:19, 23:25, 25:23, 17:25, 14:16).

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 21. Februar 2005

  www.freies-wort.de 

Suhl: Neues Saisonziel: Rang drei

VfB 91 Suhl besiegt Berlin-BVC problemlos mit 3:0 (25:12, 25:20, 25:16)

SUHL – Ohne Mühe und großen Aufwand löste der VfB Suhl seine Pflichtaufgabe gegen den Berlin-BVC souverän mit 3:0.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 21. Februar 2005

  www.freies-wort.de 

Sonneberg: Offenbarungseid anstatt Befreiungsschlag

SONNEBERG – Es war als Befreiungschlag vor eigenem Publikum gedacht, statt dessen offenbarte diese zweite Heimniederlage (-20, 19, 22, -16, -13) in Folge den derzeitigen Zustand des Sonneberger Zweitliga-Volleyballs auf exemplarische Weise.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Montag, 21. Februar 2005

  www.wiesbadener-kurier.de 

VCW: Nach schnellem 9:25 noch Paroli geboten

0:3 beim Titelkandidaten in Dresden

(ps) So richtig hatte die Partie noch gar nicht begonnen - da war der erste Satz schon verloren. 9:25, knapp eine Viertelstunde war erst gespielt.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel