News

 Dienstag, 22. Februar 2005 

Hamburger B-Jugendtitel an CVJM und ETV
Nivea für Pohl/Rau
Sieben USC-Teams bei Westdeutschen dabei
Erneute Auswärtsschlappe für die VCO-Mädels
“JtfO“ im Deutschen Bundestag
SV Bayer mit einem Bein in den Play-offs
Haching zu schwach für den SCC
Beach Nations Cup - Der Rückblick
Vilsbiburg kommt erst spät in Tritt

Februar 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

Hamburg - CVJM zu Hamburg-News

 Dienstag, 22. Februar 2005

   

Hamburger B-Jugendtitel an CVJM und ETV

Bei den Hamburger B-Jugendmeisterschaften am vergangenen Wochenende in der Sporthalle Wandsbek siegten bei den Mädchen Gastgeber CVJM und bei den Jungen der Eimsbüttler TV. Gegner im Finale war jeweils der VC NAL.

Zum zweiten Mal wurden Hamburger Jugendmeisterschaften von Freitag bis Samstag ausgerichtet, damit am Samstag Abend gefeiert werden konnte. Und in der Villa des CVJM an der Alster fanden sich auch gut 100 Jugendliche ein, um die Meisterschaft zwischen Disco und Buffet zu beenden.

Zuvor kämpften ab Freitag 16.30 h acht Teams bei den Mädchen und sieben bei den Jungen um den Titel. Die Vorrunden bei den Mädchen überstanden der CVJM souverän und ohne einen Gegner auch nur in die Nähe von 20 Punkten in einem Satz kommen zu lassen, während Titelverteidiger VC NAL gegen die 2. Vertretung des CVJM arge Schwierigkeiten hatte. Mit 25:20, 16:25 und 25:21 konnten sich die Norderstedterinnen einigermaßen glücklich gegen das von Britta Mitzlaff trainierte Team durchsetzen und ebenfalls den Gruppensieg erringen.

In den Halbfinals bezwang der VC NAL den VfL Geesthacht wieder sicher mit 25:16 und 25:18, während sich CVJM 1 gegen CVJM 2 mit 25:17 und 25:14 durchsetzte. Der zweiten Mannschaft des CVJM gelang es anschließend durch ein 2:1 gegen den VfL Geesthacht, sich den 3. Platz zu sichern. Im Finale dominierte der Gastgeber und, auch wenn der VC NAL bis zuletzt alles versuchte, setzte sich das Team um Mannschaftskapitänin Belinda Behncke-Biney letztlich sicher mit 25:20 und 25:22 durch.

„Wir freuen uns sehr, dass die Spielerinnen zeigen konnten, was sie können und dass sie dem Druck insbesondere im Halbfinale gegen unsere Zweite so standgehalten haben. Immerhin sind von unseren sieben Spielerinnen fünf das erste Mal Hamburger Meister geworden. Und das völlig verdient.“ resümierte Co-Trainer Bernd Hartmann.

Bei den Jungen dominierte nur ein Team: der Eimsbütteler TV um den frisch gebackenen Jugendnationalspieler Rasmus Mumme. Einzig im ersten Satz des Gruppenspiels gegen VC NAL war es knapp und erst mit 31:29 gelang der Sieg. Im Finale liess man den Norderstedtern keine Chance mehr und siegte mit 25:21 und 25:17. Im Spiel um Platz 3 setzte sich der VfL Geesthacht mit 25:19 und 25:17 gegen die VG Elmshorn durch.

Als dann zur Siegerehrung auch die Erstligaspielerinnen des TV Fischbek Marina Cukseeva, Elena Keldibekova de Westreicher, Julia Kaufhold und Margarethe Kozuch Beifall klatschten und den Teams ihre Preise überreichten, herrschte allgemeine Zufriedenheit. Und man machte sich auf zur Players Night.

Endergebnis

B-Jugend weiblich B-Jugend männlich
1. CVJM 1 1. Eimsbüttler TV
2. 1. VC NAL 1 2. 1. VC NAL
3. CVJM 2 3. VfL Geesthacht
4. VfL Geesthacht 4. VG Elmshorn
5. 1. VC NAL 3 5. Barsbütteler SV
6. TSV Schwarzenbek 6. Oststeinbeker SV
7. VG Elmshorn 7. VG HNF
8. 1. VC NAL 2    

 Wahl zu den besten SpielerInnen

Bester Spieler Rasmus Mumme (Eimsbüttler TV)
Bester Zuspieler Karsten Lutz (VC NAL)
Beste Spielerin Belinda Behncke-Biney (CVJM)
Beste Zuspielerin Juliane Lüning (VC NAL)

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 22. Februar 2005

  www.abendblatt.de 

Nivea für Pohl/Rau

Braunschweig - Der erste Saisonsieg (21:13, 21:16 gegen Hakedal/Torlen 'Norwegen; Nr. 29 der Welt') gelang den Olympiafünften Stephie Pohl/Okka Rau (HSV) im Einlagespiel beim "1. Beach Nations Cup" in Braunschweig. Nach dem Ausstieg von Venice Beach sucht Manager Rüdiger Franzen für die Weltranglisten-13. neue Ausrüster, Nivea will dagegen den Vertrag bis Ende 2006 verlängern. 

Im Männer-Länderkampf gegen die Schweiz siegten die Deutschen vor 3000 Besuchern 4:1.

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Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 22. Februar 2005

   

Sieben USC-Teams bei Westdeutschen dabei

Klasse Ergebnis: Beim USC Münster schafften sieben von acht Jugendteams die Qualifikation für die Westdeutschen Meisterschaften. Damit unterstrich der Klub einmal mehr, dass er nicht nur im Frauen- sondern auch im Jugendbereich top ist.

Auch in dieser Saison zählen die Jugendteams des USC Münster wieder zu den Besten im Westdeutschen Volleyball-Verband (WVV). Von acht gestarteten Mannschaften schafften gleich sieben den Sprung zu den Westdeutschen Meisterschaften. Bei den Mädchen qualifizierten sich die A-, B-, C- und D-Jugend, bei den Jungen sind sowohl die C- und D- als auch die E-Jugend bei der höchsten Meisterschaft im Bereich des WVV dabei.

Nachdem die A- und C-Jugendlichen ihre Tickets bereits gelöst hatten, zogen am vergangenen Wochenende auch die B- und D-Jugendlichen nach. Die Mädchen der B-Jugend gewannen mit jeweils 2:0 gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen, die Stolberger TG und den VV Humann Essen. Sie sind damit bei der Westdeutschen Meisterschaft am 23. und 24. April in Bochum als einer der Gruppenersten gesetzt. „Die Mannschaft hat sehr gut gespielt und alle Begegnungen souverän für sich entschieden“, sagte Trainerin Carola Bröter. „Das war für mich überraschend. Schließlich konnten wir vorher nicht zusammen trainieren und mit Alisa Kasselmann hat uns noch eine wichtige Spielerin gefehlt.“ 

Auch die Mädchen der D-Jugend wurden ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. Sie bezwangen den TV Jahn Königshardt, den ATV Haltern und den VC Schwerte 02 mit 2:0. Damit ist die Mannschaft bei der Westdeutschen Meisterschaft am 23. und 24. April in Büren ebenfalls als Gruppenerster gesetzt. Auch die Jungen der D-Jugend hielten sich am vergangenen Wochenende schadlos. Dank der drei ungefährdeten Siege über RW Röttgen (2:0), den SV Bayer Wuppertal (2:0) und den SCU Lüdinghausen (2:0) lösten sie problemlos ihre Fahrkarten für die Titelkämpfe am 23. und 24. April in Bonn. „Das war ein Spieltag nach Maß“ freute sich Trainer Linus Tepe.

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Dienstag, 22. Februar 2005

   

Erneute Auswärtsschlappe für die VCO-Mädels

Die Partie zwischen den Damen des VC Olympia Berlin und des TSV Bayer Leverkusen war nur ein kurzes Aufeinandertreffen, zugunsten der an diesem Spieltag dominierenden Leverkusenerinnen.

In nur knapp einer Stunde führten die erfahrenen Leverkusenerinnen, um Spielführerin Kathi Radzuweit, die Berlinerinnen hinters Licht. Aufgrund von druckvollen Aufschlägen und einer sicheren Feldabwehr kam der VC Olympia nicht zum Zuge. Zuspielerin Julia Schlecht setzte ihre Mittelangreifer sehr gut in Szene.

So siegten am Ende die Leverkusenerinnen souverän mit 3:0. Trainer Jens Tietböhl: "Ich bin nicht sauer, aber sehr enttäuscht, das meine Mädels ihre gute Trainingsleistung noch nicht im Spiel umsetzen konnten. Es muss uns endlich mal gelingen, auch gegen die Top-Teams der Liga zu punkten."

M.A. S.K.

 

 

Deutschland - "Jugend trainiert für Olympia"-News

 Dienstag, 22. Februar 2005

   

“JtfO“ im Deutschen Bundestag

Am Mittwoch, den 23. Februar 2005 wird  JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA erstmals im Sportausschuss des Deutschen Bundestages vorgestellt.

Klaus Paul (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schulsportstiftung), Dietmar Hiersemann (Vorsitzender der Kommission JTFO) und Karl Wein-mann (Vorsitzender der Kommission Finanzen/Projekte) präsentieren den Mitgliedern des Sportausschusses gemeinsam mit dem JTFO-Paten Lars Figura den weltgrößten Schulsportwettbewerb. Auslöser für die Einladung waren Gespräche zwischen den o.g. Vorstandsmitgliedern und dem SPD-Parteivorsitzenden Franz Müntefering sowie dem Mitglied des Bundestags-sportausschusses Dagmar Freitag während eines Besuches der Leichtathletik-Wettkämpfe des Herbstfinales 2004 im Berliner Mommsenstadion.

„Ich freue mich sehr, dass uns die Gelegenheit geboten wird, über die Bedeutung von JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA für den deutschen Nachwuchsleistungssport im Sportausschuss zu  sprechen. Mit insgesamt 910.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern pro Schuljahr und tausenden von Wettkämpfen auf den verschiedenen Ebenen hat sich der Wettbewerb zu einer bundesweiten Sportgroßveranstaltung mit einer     enormen gesellschaftspolitischen Bedeutung entwickelt.“, so Klaus Paul.

Neben dem Vorstand, der über die Entstehung und den 35-jährigen Werdegang sowie den aktuellen Stand des Wettbewerbs referieren wird,  kommt auch ein ehemaliger JTFO-Teilnehmer und international erfolgreicher Spitzensportler zu Wort: Vize-Europameister Lars Figura, der sich als JTFO-Pate der Leichtathletik-Wettkämpfe und Mitglied im Kuratorium der Deutschen Schulsportstiftung engagiert, wird von seinen Erfahrungen  als  JTFO-Teilnehmer berichten, die ihn dazu motiviert haben, in einen Sportverein einzutreten und den Weg zum Leistungssport einzuschlagen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 22. Februar 2005

  www.volleyball-bundesliga.de 

SV Bayer mit einem Bein in den Play-offs

Zwar brauchten die Bundesliga-Volleyballer des SV Bayer Wuppertal e.V. fünf Sätze um die Gäste aus Eltmann zu bezwingen, doch am Ende bedeutete das 3:2 (25:16; 21:25; 25:18; 20:25; 15:10) auch die geglückte Revanche für die 0:3-Hinspielniederlage.

„Es war unser erstes Fünf-Satz-Match, das wir dieses Saison gewonnen haben. Außerdem haben wir nun sechs Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Play-off-Platz“, zog Trainer Mark Lebedew ein durchaus zufriedenes Fazit. Und dabei hätte der SV Bayer seinem Coach einen wesentlich ruhigeren Nachmittag bereiten können. Doch nach überzeugendem ersten Satz leisteten sich die Hausherren einen Durchhänger in Durchgang zwei.

Die mahnenden Worte ihres Trainers nahmen sich die Spieler für Satz drei wieder zu Herzen. Prompt bestimmten die Wuppertaler wieder das Geschehen. „Wir hatten eine gute Annahme, aber teilweise fehlte uns ein wenig die Durchschlagskraft im Angriff“, so Lebedew.

Als Erklärung für die erneute Auszeit in Durchgang vier – der SV Bayer überließ den Gästen nach einer 12:10-Führung mehr oder weniger das Feld – dient dies nur teilweise. „Ich hätte mir ein bisschen erwartet, aber die Art und Weise, wie wir dann im Tiebreak agiert haben, hat mich dann wieder überzeugt“, sagt der Australier. Mit dem Publikum im Rücken bewiesen die Wuppertaler hier mannschaftliche Geschlossenheit und großen Kampfgeist, der auch belohnt wurde. Zudem markierten die Bergischen die Big Points und verwandelten ihren ersten Matchball zum verdienten Erfolg.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Dienstag, 22. Februar 2005

  www.volleyball.de 

Haching zu schwach für den SCC

Für die Zukunft hat man sich beim TSV Unterhaching einiges vorgenommen. Der gerade unterschriebene Vertrag mit dem neuen Trikotsponsor ADIG Investment zeigt, dass man auf dem richtigen Weg ist. Für ganz oben reicht es im Augenblick jedoch noch nicht. Am Ende hieß es gegen den SCC Berlin 0:3 (20:25, 19:25, 30:32).

Immerhin konnte Haching den dritten Satz offen gesalten, weil Trainer Paduretu Björn Matthes herausgenommen, Mittelblocker Norbert Kunstek auf die Außenposition und den 17 Jahre jungen Gerrit Zeitler in der Mitte gebracht hatte. Es dauerte lange, bis sich die Gegner aus der Hauptstadt auf diese unvorhergesehene Situation einstellen konnten. Mirko Culic, musste nach dem Spiel eingestehen, dass er mit diesem Schachzug seines Gegenübers nicht gerechnet hatte. „Die Umstellung hat uns wirklich in erhebliche Schwierigkeiten gebracht. Kompliment an Herrn Paduretu.“

Doch die Verwirrung der Gäste währte nicht ewig, dank ihrer vorzüglich besetzte Ersatzbank konnten sich die Berliner knapp durchsetzen. Hernach gab Unterhachings Libero Matthias Kolley die Devise für die kommende Woche vor: „Wir müssen da weiter machen, wo wir heute aufgehört haben.“

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Dienstag, 22. Februar 2005

  www.beach-volleyball.de 

Beach Nations Cup - Der Rückblick

Stefan Kobel: „Immer nur Training bis Mai, das stinkt mir manchmal."

Deutschland hat sich mit einem 4:1 den ersten Beach Nations Cup gesichert. In der Braunschweiger Mehrzweck Arena feierten die Gastgeber vor rund 3000 Zuschauern einen verdienten Sieg. „Wir haben jahrelang ein bisschen auf die Veranstaltung gewartet. Jetzt hat es geklappt,“ erkärte ein glücklicher Markus Dieckmann am Ende des Tages. „Einen großen Dank an die Verantwortlichen. Der Standard kann sich wirklich sehen lassen."

Sprichwörtlich in letzter Sekunde hatte die in Braunschweig heimische Agentur Event Consulting International das aus dem Davis Cup bekannte Konzept eines Länderkampfes auf die Beine gestellt. Lediglich zwei Monate blieben den Mitarbeitern die Groß-Veranstaltung vorzubereiten und zu bewerben. Zu wenig wie sich zeigte, um wirklich alle Plätze voll zu bekommen. Etwa die Hälfte der Sitze blieb unbenutzt. Nicht verwunderlich, dass richtig Stimmung in der weiträumigen, nur halbvollen Arena nur schwer aufkommen wollte - denn auch der Abstand der Zuschauerplätze zum Centre Court war im Vergleich zu Freiluft-Turnieren sehr groß. Nicht zuletzt schien einigen Fans der Eintrittspreis von knapp 20,- Euro überteuert.

In sportlicher Hinsicht allerdings war die Veranstaltung durchaus erstklassig. Für Deutschland standen in Braunschweig die Olympia Fünften und aktuellen Deutschen Meister Christoph Dieckmann und Andi Scheuerpflug sowie Bruder Markus Dieckmann mit Partner Jonas Reckermann auf dem Platz. Auf Seiten der Schweiz kämpfte das neuformierte Team Sascha Heyer/Paul Laciga und die Bronzemedaillen-Gewinner von Athen, Patrick Heuscher/ Stefan Kobel ehrgeizig um Punkte. Vergeblich wie sich zeigte. Die Deutschen behielten letztendlich die Oberhand und durften gegen 21.00 Uhr endlich den großen silbernen Pokal in die Luft stemmen. Frank Lichte, Inhaber der veranstaltenden Agentur Event Consulting International: „Wir haben hier sehr sehr guten Sport gesehen. Natürlich wünschen wir uns die Halle voll besetzt, aber das wird schon in der kommenden Zeit.“

Auch auf Seiten des Deutschen Volleyball Verbandes zog man ein positives Fazit. Pressesprecher Thilo von Hagen: „Wir wollten unseren Nationalteams die Möglichkeit geben, sich auch schon zu dieser Jahreszeit auf hochklassiger Ebene messen und vorbereiten können. Direkt danach sind alle vier Teams ja auch gemeinsam ins Trainingslager geflogen. Das war der Hauptaspekt aus DVV-Sicht.“ Zufriedenheit über die Veranstaltung auch bei den Profis selbst: „Endlich konnten wir mal wieder ein Turnier spielen“, freute sich der Schweizer Stefan Kobel. „Immer nur Training bis Mai, das stinkt mir manchmal. Hier das Turnier ist dann Wettkampf mit Trainingscharakter.“ Und Mannschaftskollege Sascha Heyer ergänzte: „Das ganze war perfekt organisiert. Eine super Halle. Die Schweiz hätte allerdings ein bisschen besser spielen können.“

In der Tat waren insbesondere Beim Duo Heyer/Laciga noch Abstimmungsprobleme zu beobachten. Beide spielen aber auch erst seit dieser Saison zusammen.

Besondere Freude bereitete allen Beteiligten die Partie Vier gegen Vier. Das Doppel, bei dem das gesamte deutsche Team gegen die Profis der Schweiz antrat war ein echtes Novum in der Geschichte des Beach-Volleyball Sports. „Klar haben wir uns über die Abwechslung gefreut“, konstatierte Markus Dieckmann, der sich als Steller der deutschen Mannschaft auszeichnete. „Und natürlich ist das Ganze auch ein Highlight für die Zuschauer.“ In der Tat waren die Fans auf den Rängen über die Doppelblocks und zahlreichen Abwehraktionen der Akteure hellauf begeistert. Wann sah man bisher die Brüder Dieckmann, Jonas Reckermann und Andi Scheuerpflug in nur einer Feldhälfte agieren? Zudem bot es ein amüsantes Bild in der Auszeit gleich vier Profis auf einer Bank sitzen zu sehen. „Die Fantastischen Vier“, scherzte ein Zuschauer.

Der Schweizer Stefan Kobel fand das Doppel zwar „ungewohnt, aber ich hätte nichts dagegen, es öfter zu spielen." Sein Mannschaftskollege Patrick Heuscher konnte sich bei dem Thema ein Lächeln allerdings nicht verkneifen. Angesprochen auf die Niederlage sagte er: „Wir haben dafür ungefähr zehn Minuten trainiert. Aber bei der Revanche nehmen wir uns schon eine ganze Stunde.“

Trotz aller Freude über die in weiten Teilen gelungene Veranstaltung äußerte Frank Lichte auch Kritik: „Der Verband hat sich in dieser Angelegenheit alles andere als rühmlich hervorgetan.“ Ins Detail gehen wollte Lichte dabei aber nicht. Dennoch wurde deutlich, dass sich der Chef von Event Consulting für seine Veranstaltung deutlich mehr Beistand erhofft hatte. „Das mindeste, was ich von einem Deutschen Volleyball Verband erwarte ist, dass er ein Konzept unterstützt, dass versucht die Sportart Beach-Volleyball ganzjährig zu etablieren. Und das ist nicht geschehen.“ Thilo vom Hagen, Pressesprecher des DVV, wollte die Situation allerdings nicht überbewerten. „Natürlich ist es so, dass der DVV bei internationalen Veranstaltungen in Deutschland der Ansprechpartner ist und deswegen ist der DVV da auch immer involviert. Die veranstaltende Agentur war hier Global Sports Marketing und es war hier sicherlich nicht ganz einfach, weil wir immer erst mit unserem Rechteinhaber Sportfive sprechen müssen, weil der das Recht an internationalen Veranstaltungen in Deutschland hat." Konfliktpotential bei der zukünftigen Kooperation mit GSM sieht man beim Verband nicht: „Wir haben letztes Jahr mit GSM eine hervorragende Beach-Europameisterschaft gespielt. Von daher ist der Draht da immer noch sehr gut, keine Frage.“

Auf Seiten der Veranstalter wird nun schon für die Zukunft geplant. Mit der Zustimmung der Spieler im Rücken denkt man in der Schweiz schon an eine Ausweitung des Länderkampfes. Christoph Dieckmann bringt die Zukunfts-Gedanken auf den Punkt: „Vielleicht können wir schon im nächsten Jahr eine kleine Serie aus dem Beach Nations Cup machen mit drei bis vier Turnieren.“ Konkret sind solche Pläne bei Global Sports Marketing aber noch nicht. Realistisch erscheint dagegen eine Revanche: „Wir wollen eine Rückkampf, sozusagen eine Revanche zwischen der Schweiz und Deutschland,“ sagt Heinz Schurtenberger. „Austragungsort ist wahrscheinlich Basel oder Zürich.“ Noch Ende diesen Jahres sollen sich die beiden Länder wieder am Netz gegenüber stehen.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 22. Februar 2005

  www.westline.de 

Vilsbiburg kommt erst spät in Tritt

-wis- Münster. In der Volleyball-Bundesliga der Damen haben die Spitzenteams am 15. Spieltag ihre Aufgaben samt und sonders gelöst. Im Schatten von Tabellenführer USC Münster (3:0 gegen Braunschweig) feierten auch Dresden, Vilsbiburg, Suhl und Leverkusen Erfolge. Für die einzige Überraschung sorgte Schlusslicht Emlichheim, das sich in Hamburg 3:2 behauptete.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel