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 Donnerstag, 24. Februar 2005 

Aachen will Hinspielsieg wiederholen
VCO-Frauen: Zeit für den nächsten Sieg?
VCO-Männer: Zurück zum harten Alltag
Videos vom Bundespokal 2005 weiblich online
World Junior Games laden nach Hamburg ein
NVV: Freiwilliges Soziales Jahr
Asics: Dieter Bauer Manager des Jahres
Lockerer unter Brinkmann
Nikolic verlängert beim VVL
ETV glücklos, Kiel glücklich, Schiris unglücklich

Februar 2005

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Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Donnerstag, 24. Februar 2005

   

Aachen will Hinspielsieg wiederholen

WiWa Hamburg - Alemannia Aachen

Nach dem immens wichtigen 3:1-Heimsieg vom vergangenen Sonntag gegen Detmold reisen die Alemanninnen am Sonntag, 27. Februar mit breiter Brust zum ersten von fünf Auswärtsspielen in Folge. Gastgeber am Sonntag um 15 Uhr ist WiWa Hamburg. Nur zu gerne erinnern sich die Aachenerinnen an das Hinspiel im Oktober, das in der ARENA Kreis Düren nach einem 0:2-Satzrückstand und nach Abwehr eines Matchballes im 5. Satz noch knapp mit 3:2 gewonnen wurde.

Leider stehen am Sonntag Tania van den Berghen und die am Sprunggelenk verletzte Esther Stahl nicht zur Verfügung. Dafür verstärkt Außenangreiferin Jule Krumbeck nach einem zweiwöchigen Beach-Trainingslager auf Djerba wieder den Kader. Mal sehen, wie ihr die Umstellung vom Sand auf den harten Hallenboden gelingt. Für sie war das Hinspiel gegen WiWa Hamburg übrigens der erste Einsatz im Alemannia-Trikot, vielleicht ein gutes Omen.

Bei den Hanseatinnen hat sich seit dem Hinspiel einiges geändert: nachdem Trainer Jan Maier Anfang November im Streit mit der Mannschaft den damaligen Tabellenletzten verlassen hatte, übernahm Maiers Vorgänger Carsten Schmidt das Amt des sportlichen Leiters. Seitdem zeigt die Tendenz der Hansestädterinnen eindeutig nach oben. „Ich habe das gesamte System umgebaut, jetzt sind wir stabiler geworden", sagt Schmidt. So wurde Zuspielerin Andrea Dellnitz zur Libera umfunktioniert, den Spielaufbau gestaltet nun die Slowakin Jana Takocova. Mit neuem Trainer haben die Hamburgerinnen nur noch drei Spiele verloren: am 06. November 0:3 gegen Obernkirchen, am 22. Januar 0:3 in Münster und am letzten Samstag 0:3 (20:25, 15:25, 18:25) gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Köpenick. Aufhorchen ließ zudem der 3:0-Sieg (25:15, 25:19, 26:24) am 13. Februar gegen den Tabellenzweiten Warendorf.

Zu Recht rangieren die Hamburgerinnen inzwischen mit 16:12 Punkten auf dem 5. Platz, Aachen lauert mit einem Spiel weniger und 14:12 Punkten auf dem 6. Rang. Bei einem Aachener Sieg würden diese an den Hamburgerinnen vorbeiziehen; bei optimalem Verlauf des Spieltages könnte Aachen sogar wieder auf den 4. Platz vorrücken, dafür müsste allerdings Obernkirchen in Detmold verlieren.

Bevor es am Sonntagmorgen um 6 Uhr mit dem Alemannia-Bus Richtung Hamburg geht, steht am Donnerstag Abend noch ein Trainingsspiel gegen den belgischen Ehrendivisionär Kelmis auf dem Plan. Dort will Trainer Luc Humblet weiter an der Feinabstimmung seiner Mannschaft arbeiten. Schließlich möchte er seinem ersten Sieg mit Aachen weitere folgen lassen, am besten schon am Sonntag.

Bina Rollersbroich

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Donnerstag, 24. Februar 2005

   

VCO-Frauen: Zeit für den nächsten Sieg?

Kommenden Samstag (26.02.2005, 17.00 Uhr, Anton-Saefkow-Halle, Berlin-Lichtenberg) kommt es zum Aufeinandertreffen des VFB Suhl und dem VC Olympia Berlin. Das Hinspiel gewannen die Thüringerinnen souverän in eigener Wolfsgrube mit 3:0.

Bei der ersten Partie setzten sich die Berlinerinnen selbst zu sehr unter Druck und konnten dem sehr starken Aufschlagspiel nicht standhalten. Diese Woche werden die Youngstars von Bundestrainer Hee Wan Lee unterstützt. Es wird vor allem in der Technikausbildung gearbeitet.

Juniorinnen Bundestrainer Jens Tietböhl sagt: "Das Spiel von vergangener Woche in Leverkusen ist abgehakt. Alle sind hoch motiviert gegen den thüringischen Spitzenclub ein offenes Spiel zu gestalten."

Am Doppelspieltag hoffen die Zürich Teams auf ein lautstarkes Publikum, dass sie zu einem Sieg peitschen soll!

M.A., S.K.

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Donnerstag, 24. Februar 2005

   

VCO-Männer: Zurück zum harten Alltag

An diesem Freitag kehrt für die Jungs vom VC Olympia Berlin wieder der harte Liga-Alltag ein. Nachdem die beiden letzten spielfreien Wochenenden für Dinge wie Heimfahrten genutzt wurden, müssen die Schützlinge von Michael Warm gleich eine Doppelschicht schieben.

Am Freitag (25.02.05 / 19.00 Uhr / Anton-Saefkow-Halle) findet gegen MAOAM Mendig die Hinrunde ihren Abschluss, ehe es am Samstag (26.02.05 / 19.30 Uhr / Anton-Saefkow-Halle) zum Rückrundenstart gegen die SG Eltmann geht.

Die Konstellation mit zwei Spielen an zwei Tagen ist für den VCO nicht neu. Gleich zu Saisonbeginn legte man gegen den Deutschen Meister SCC Berlin am Freitagabend ein fulminantes Spiel hin und gewann sogar den ersten Satz. Am Tag darauf war der Akku allerdings leer und man musste eine deutliche Niederlage gegen evivo Düren einstecken. Es geht also nach Möglichkeit auch darum, ein „Déjà Vu“ zu verhindern und die positive Tendenz der letzten 5 Spiele gleich doppelt fortzusetzen. Dass das kein leichtes Unterfangen wird, ist allen Spielern bewusst.

Schließlich ist MAOAM Mendig durch die VCO Siege mehr als vorgewarnt und möchte seine Chance auf die Playoffs wahren. Gleichzeitig möchte sich das Team aus der Eifel nach der deutlichen 0:3 Schlappe gegen den direkten Konkurrenten SV Bayer Wuppertal rehabilitieren. Sowohl Frank Bachmann, als auch Goran Iliev stehen nach überstandener Grippe wieder zur Verfügung, so dass Mendig wohl in Bestbesetzung auflaufen wird.

Die Spielgemeinschaft aus Eltmann wiederum ist auf direkte Revanche aus. Vor heimischem Publikum mussten sie gegen die Jungs aus Berlin eine bittere 0:3 Niederlage einstecken. Möchten die Franken noch in die Playoffs,  sollten sie nach Möglichkeit mit 2 Punkten aus der Bundeshauptstadt heimkehren.

Bleibt nur zu hoffen, dass sie bei dieser Mission nicht unsanft vom VCO gestoppt werden. Die Berliner Jungs, die sich langfristig ein gutes Abschneiden bei der Junioren-WM im August als Ziel gesetzt haben, möchten ihre Serie fortsetzen. „Ungeschlagen die Ligarunde beenden“, ist das selbstbewusste

Motto, dass von Michael Warm ausgegeben wurde. Ob diese Kampfansage auch noch nach diesem Wochenende bestand haben wird, ist sicherlich davon abhängig wie schnell die Jungs nach der zweiwöchigen Pause zurück zu ihrem Spiel finden.

Die Generalprobe wird es am Mittwoch in einem Trainingsspiel gegen die VolleyDogs geben. Die Sportsoldaten Jaromir Zachrich, Michael Neumeister und Anton Borger mussten mit der Bundeswehr in dieser Woche sogar schon gegen den Moerser SC ran. Alle drei werden aber rechtzeitig  wieder zurück erwartet. Beim VCO gibt es seit letzter Woche noch eine personelle Veränderung. Christian Hagendorf, Libero und zuletzt Außenangreifer, zieht sein Engagement aufgrund beruflicher Verpflichtungen zurück – viel Glück!

Sicherlich werden wir ihn trotzdem bei den Heimspielen der 1. Bundesliga begrüßen dürfen. Einen beruflichen Fortschritt hat auch Falko Steinke geschafft. Er  beendet in diesen Tagen seine Ausbildung und wird sich nun intensiver auf den Sport konzentrieren können – eine Tatsache, die ihm und dem Team sehr zugute kommen wird. Vielleicht zahlt es sich ja schon an diesem Wochenende aus!

mp

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 24. Februar 2005

   

Videos vom Bundespokal 2005 weiblich online

Dr. Berthold Fröher vom Institut für Angewandte Trainingswissenschaft in Leipzig hat sich die Mühe gemacht und diverse Szenen und Sequenzen vom Bundespokal 2005 (weibliche B-Jugend) zusammengeschnitten und zur Verfügung gestellt.

Dank unserer Agentur Tricept Informationssysteme AG und Webmaster Markus Bechert können Interessierte sich diverse Situationen (K1, K2, Dankeball, Block, Abwehr usw.) herunter laden. Viel Spaß damit!

Das Videomaterial vom Bundespokal 2005 (weibliche B-Jugend)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 24. Februar 2005

   

World Junior Games laden nach Hamburg ein

Nachwuchssportler aus aller Welt zu Pfingsten 2005 in der Hansestadt

Vom 13.bis 16.Mai 2005 freut sich Hamburg auf bis zu 10.000 Kinder und Jugendliche aus aller Welt. Bei den World Junior Games gehen Nachwuchsathleten in 16 Sportarten an den Start und feiern ein Fest der besonderen Art.

Für Sportler ist es von jeher das größte Ziel,einmal bei Olympischen Spielen zu starten. Die World Junior Games greifen diese Faszination auf. Auch hier stehen Sport, Begegnung und Begeisterung im Vordergrund. Den Jugendlichen wird an diesem Wochenende die vielleicht einmalige Möglichkeit geboten, die Idee und den Geist der "echten" Olympischen Spiele nachzuempfinden. So sorgen Eröffnungs-und Abschlussfeier, das Veranstaltungszentrum im Hamburger Stadtpark und ein vielfätliges Rahmenprogramm für Begegnungen mit jungen Sportlern verschiedener Nationen - auch über die eigene Disziplin hinaus. Die Sportstätten selbst liegen meist zentral im Bereich von Alster und Stadtpark.

Das Beach-Volleyballturnier im Hamburger Stadtpark ist für Mädchen und Jungen der Jahrgänge 1990/91 sowie 1992/93 ausgeschrieben. Die Teilnehmer müssen keinem Verein angehören. Das Turnier wird in Kooperation mit dem Hamburger Volleyball-Verband durchgeführt und ist international offen. In allen Wettbewerben wird im Zweier-Team auf zwei Gewinnsätze bis 15 gespielt. Die Gruppenspiele finden am Samstag statt. Am Sonntag folgen die Play-Offs und Finals. Ein genauer Turniermodus wird nach Eingang der Meldungen festgelegt. Es gibt ein Teilnehmerlimit von 16 Teams pro Altersklasse. Meldeschluss ist der 31.März 2005. Die Meldegebühr von 40 Euro (30 Euro ohne Übernachtung und Frühstück) beinhaltet, neben der Teilnahme am Beach-Volleyballturnier, Übernachtungen inklusive Frühstück, das offizielle T-Shirt und die Teilnehmermedaille, Akkreditierungskarte mit Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr, den Besuch der Eröffnungs- und Schlussfeier sowie den Zutritt zu allen anderen Sportarten der World Junior Games. Die Unterbringung erfolgt in Hamburger Schulen, die als Sportlerzentren zur Verfügung stehen.

Nationalspielerin Christina Benecke unterstützt Beach-Volleyballnachwuchs als Sportpatin!

Viele prominente Paten aus Sport, Kultur und Politik stehen den World Junior Games zur Seite und sind mit dabei, wenn die Teilnehmer zu Pfingsten 2005 drei ereignisreiche Tage in Hamburg erleben. Eine freut sich ganz besonders auf die jungen Beach-Volleyballer: Christina Benecke war 2004 Teilnehmerin der Olympischen Spielen in Athen und ist nun gespannt darauf, die olympische Idee an die Nachwuchssportler weiterzugeben.

Mehr Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter www.world-junior-games.de Für Fragen steht Ihnen das Team der World Junior Games jederzeit unter den u.a.Kontaktdaten gern zur Verfügung: c/o Sportcast, Ulmenstraße 37, 22299 Hamburg, Tel: 040 /4688 010-0, Fax: 040 /4677 3121, E-Mail: kontakt@world-junior-games.de

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 24. Februar 2005

   

NVV: Freiwilliges Soziales Jahr

Chance für volleyballbegeisterte Wehrdienstverweigerer

Statt Zivildienst ein Freiwilliges Soziales Jahr beim NVV! Alle Wehrdienstverweigerer wissen, dass sie statt des Wehrdienstes einen zivilen Ersatzdienst zu leisten haben. Weniger bekannt ist, dass sie stattdessen auch ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei verschiedenen sozialen Einrichtungen absolvieren können. Inhaltlich entspricht dies weitestgehend dem "normalen" Zivildienst.

Seit kurzer Zeit besteht die Möglichkeit, bei ausgesuchten Sportverbänden das FSJ abzuleisten. Der NVV hat die entsprechende Zulassung beantragt und erhalten. Volleyballbegeisterten Wehrdienstverweigerern bietet sich damit eine neue Chance: Statt Zivildienst im Altersheim oder im Unfallwagen ein Freiwilliges Soziales Jahr beim NVV!

Seit dem 1. September 2004 leistet Thomas Fleddermann seinen Zivildienst als FSJ-ler beim NVV ab. Wer möchte sein Nachfolger werden? Aufgrund der guten Erfahrungen beabsichtigt der NVV, baldmöglichst zwei diesbezügliche Stellen zu schaffen. Die Einstellungen sollen im Frühsommer (Mai/Juni) sowie im Spätsommer (August/September) erfolgen. Interessenten wenden sich bitte schnellstmöglich an die NVV-Geschäftsstelle. Alle Bewerbungsunterlagen sind als Download auf der NVV-Homepage (www.nvv-online.de) unter der Rubrik „Dies und das“ hinterlegt. Für darüber hinaus gehende Informationen steht die Lehrreferentin Christine Kröger (Tel: 0511/98193-11, lehrreferat@nvv-online.de) zur Verfügung.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Donnerstag, 24. Februar 2005

  www.volleyball.de 

Asics: Dieter Bauer Manager des Jahres

Bei der Umfrage des Fachmagazins für den Handel „markt intern“ wählte der deutsche Sport-Fachhandel Dieter Bauer, Geschäftsführer der Asics Deutschland GmbH, zum Manager der Jahres 2004. Im Vordergrund der „markt intern“-Umfrage zum Manager des Jahres 2004 stand die Frage, welcher Chef eines Sport-Unternehmens im Jahr 2004 am meisten für seine Marke und den Sportfachhandel getan hat. Die Wahl fiel auf Dieter Bauer.

Das Vertrauen des Fachhandels trägt im Wesentlichen dazu bei, dass Asics seine Marktführung im Running und Walking in Deutschland weiter ausbauen konnte und im Jahr 2004 mit über 70 Millionen Euro Umsatz erneut ein Rekordjahr zu verzeichnen hatte.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Donnerstag, 24. Februar 2005

  www.westline.de 

Lockerer unter Brinkmann

emlichheim - Mit der neuen Trainerin kehrten Lockerheit und gute Stimmung zurück in den Kader des kommenden USC-Gegners " und mit Danuta Brinkmann kam auch der Erfolg ins Emsland.

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Donnerstag, 24. Februar 2005

  www.lvz-online.de 

Nikolic verlängert beim VVL

Aber im Team brodelt es

Das Präsidium behält seinen Wunschtrainer, Zoran Nikolic arbeitet beim Volleyball-Bundesligisten VV Leipzig bis 2006 weiter. Aber die Harmonie täuscht.  

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Donnerstag, 24. Februar 2005

   

ETV glücklos, Kiel glücklich, Schiedsgericht unglücklich

2:3 Niederlage gegen Holtenau

Das Spiel gegen Holtenau war sowohl für die ETV-Armada als auch für Holtenau richtungsweisend. Der Sieger der Partie könnte sich im dicht gedrängten Mittelfeld festsetzen und bräuchte sich über eventuelle Abstiegsszenarien keine Sorgen mehr machen, da noch nicht absehbar ist, ob es bei drei Absteigern bleibt oder ob sogar mehr Teams aus der Regionalliga absteigen müssen, da aus der 2. Bundesliga Nord im schlechtesten Fall zwei Absteiger runterkommen könnten.

Dementsprechend agierten beide Teams im ersten Satz anfänglich sehr nervös und Holtenau erwischte den besseren Start, führte schnell mit 3:0, ehe die Armada zu ihrem Spiel fand und auf 5:3 vorbeizog. Der Satz verlief ohne größere spektakuläre Aktionen und ging mit 25:20 nach Eimsbüttel. Im zweiten Satz ein ähnliches Bild. Keine Mannschaft konnte sich sonderlich absetzen, eher verwunderte der ein oder andere Schiedsrichterpfiff beide Mannschaften. Beim Stande vom 24:23 hatte Eimsbüttel dann den ersten Satzball, den Holtenau aber mutig abwehrte. Allerdings konnte der zweite Satzball zum 26:24 von der Armada genutzt werden, so dass eine 2:0-Satzführung eingefahren werden konnte.

Aber mit Beginn des dritten Satzes ein anderes Bild, die Kielerinnen agierten selbstbewusst und punkteten nach belieben, während die ETV-Spielerinnen trotz der Satzführung verunsichert wirkten. Dennoch war der Satz einigermaßen ausgeglichen, erst beim Stande von 19:18 für Kiel konnte sich Holtenau entscheidend absetzen und machte, bedingt durch viele Eigenfehler der ETVerinnen, sechs Punkte in Folge und konnten den Satz mit 25:18 für sich entscheiden.

Ein ähnliches Bild zeigte sich im vierten Satz. Die ETV-Frauen wirkten noch immer verunsichert, Holtenau konnte sich aber zunächst nicht absetzen. Bis zum Spielstand von 20:20 war noch alles offen, bevor der ETV es dem Gegner leicht machte und wieder diverse Eigenfehler produzierte, so dass Holtenau den vierten Satz mit 25:20 gewinnen konnte.

Die Entscheidung musste also im fünften Satz fallen. Leider spielte das Schiedsgericht, das schon das gesamte Spiel über auf beiden Seiten eigenwillige Entscheidungen getroffen hatte, eine entscheidende Rolle in diesem 5. Satz mit umstrittenen Entscheidungen, die nur noch zu Lasten des ETV ergingen. So etwa beim Stand von 1:1, der Holtenauer Mittelblock wirft in schönster Handballmanier den Ball übers Netz, ein Pfiff unterblieb. Dafür wurde die nächste saubere Berührung auf Seiten des ETV, ein Pritscher durch Libero Katrin Wiese, unverständlicherweise abgepfiffen. Holtenau bekommt den Punkt zum 2:1 und kann auf 5:1 davonziehen. Der ETV lässt sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und kämpft sich wieder auf 10:13 heran.

Doch dann erfolgte die nächste fragwürdige Schiedsrichterentscheidung. Ein Beachzuspiel, das selbst am Strand abgepfiffen werden würde, wie auch die Kieler nach dem Spiel einräumten, durch die Holtenauer Diagonalspielerin wurde wieder nicht von dem Schiedsgericht zum Entsetzen der Zuschauer abgepfiffen, aus diesem Ball entstand dann das 10:14 anstatt eines Spielstands von 11:13. Die ETVerinnen waren nun völlig entmutigt und gaben den fünften Satz mit 10:15 und damit das Spiel ab.

Sicherlich waren die Schiedsrichterleistungen nicht allein ursächlich für die Niederlage, in den Sätzen drei und vier hätte die Armada den Sack schon zu machen können und müssen, dennoch ist ein einseitig pfeifendes Schiedsgericht im 5. Satz entmutigend. Durch diese Niederlage rutschte das ETV-Team auf den siebten Tabellenplatz herab und hat sich durch die verkorkste Rückrunde noch einmal selbst in Bedrängnis gebracht.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel