News

 Dienstag, 01. März 2005 

Alemannia unterliegt knapp in Hamburg
TV Fischbek verbessert, aber 1:3 in Vilsbiburg
Hamburger Zweitliga-Ergebnisse
Oststeinbek: Noch zwei Siege fehlen
Proske: Herausfinden, wo die Grenzen sind
Deutsche Beachvolleyball-Hochschulmeisterschaften
Olympische Spiele - zwei Drittel für neue Bewerbung
BBVC: Wieder den ersten Heimsieg verpasst
OSV: So langsam kann die Planung beginnen
DVV-Pokalfinale: Hervorragende TV-Zeiten
USC: Neue Bildergalerie ist online
Nathi und Esti zu Gast in Greven
Schöps will unter die Top 3
Marvin Polte übernimmt Amt des Spielervertreters
Parchimerinnen holen den Landesmeistertitel

Februar 2005

Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28            
 

Januar 2005

Mo Di Mi Do Fr Sa So
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31
 

Zum Medien-Überblick

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Dienstag, 01. März 2005

   

Alemannia unterliegt knapp in Hamburg

Lange Busreise, Satzanfänge verpennt, fragwürdiger Schiri!

WiWa Hamburg – Alemannia Aachen 3:1 (25:23, 26:24, 24:26, 25:22): Über eines herrschte nach dem Spiel Einigkeit: die Schiedsrichterleistung des Hinspiels, welche die Hamburger Verantwortlichen damals kritisierten, wurde jetzt beim Rückspiel – für beide Teams – mehr als getoppt. Vor allem der erste Schiedsrichter traf etliche fragwürdige Entscheidungen – wie gesagt, auf beiden Seiten – und dies darf auf Aachener Seite sicherlich nicht als Entschuldigung gelten, aber phasenweise brachte er die Teams doch mehr als aus dem Rhythmus. So darf man sich schon fragen, wie das Match ausgeht, wenn im zweiten Satz die technischen Fehler Hamburgs, die nicht geahndet wurden, in Punkte für Aachen entschieden worden wären.

Doch: hätte, wäre, könnte... absolut gesehen hat Alemannia die Partie in den jeweiligen Satzanfängen verloren. Zu häufig mussten die Aachenerinnen den Vorsprüngen der Hamburgerinnen hinter her hecheln. Und leider endete dies nur im dritten Satz positiv, denn diesen konnte Aachen gewinnen. In allen drei anderen Durchgängen war das Resultat, fast heranzukommen und dann doch die kämpferisch gute Einstellung nicht belohnt zu sehen, sogar frustrierend und demotivierend. Lag es an der langen Busfahrt, dass man vielleicht vom Kopf her nicht so frisch agierte wie der Gastgeber? Ratlosigkeit ist das Wort, welches die Alemannia-Atmosphäre unmittelbar nach Match-Ende am treffendsten beschreibt. Jedoch hatten die WiWa-Spielerinnen neben einer dominierenden Mittelblockerin ebenfalls den aggressiveren und variantenreicheren Aussenangriff, während bei Alemannia zu oft das Heil in der Schlaghärte gesucht wurde. Oft genug endeten die Angriffe jedoch in Hamburgs gut postiertem Block und auch die Abwehr auf WiWa-Seite war einen Tick besser postiert.

Alemannia Aachens momentaner sechster Tabellenplatz ist komplett in Ordnung und spiegelt auch das Leistungsvermögen des Teams wider und mit 4 Punkten ist man momentan nach unten gesichert. Bedenkt man, dass bei den ausstehenden sechs Spielen die Alemannia noch in vier Partien gegen Teams antritt, die hinter Aachen stehen, dürfte die Tabellensituation als unkritisch eingestuft werden. Allerdings sollte sich überlegt werden, wie man die Anfangsphase der Sätze besser angehen kann. Denn sollte man dies in den Griff bekommen, sind die Gewinnchancen definitiv deutlich besser. Am besten, man beginnt schon am kommenden Samstag bei der Auswärtspartie in Berlin-Spandau damit.

André Schnitker

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 01. März 2005

  www.abendblatt.de 

TV Fischbek verbessert, aber 1:3 in Vilsbiburg

Vilsbiburg - Die erhoffte Trotzreaktion blieb aus: Nach der 2:3-Blamage der Volleyballerinnen des TV Fischbek (7., 14:18 Punkte) gegen den Bundesligaletzten Emlichheim hatten Manager Horst Lüders und Trainer Volker Czimek dem Team ins Gewissen geredet. Beim Tabellendritten Vilsbiburg gab es dann zwar eine Leistungssteigerung, mit dem 1:3 (18:25, 19:25, 25:22, 20:25) aber eine weitere Niederlage.

Am Ende des ersten Satzes hatte Czimek die schwache Stammzuspielerin Jelena Keldibekowa de Westreicher gegen Nicole Fetting getauscht. "Jelena war einfach nicht gut drauf", so Czimek. Doch auch nach dem Wechsel im Spielaufbau waren die Hamburgerinnen nicht in der Lage, im zweiten Satz einen 18:13-Vorsprung über die Runden zu schlagen. Die mangelnde Konstanz ist angesichts der fehlenden personellen Alternativen im Angriff fast zwangsläufig. Diagonalangreiferin Kerstin Ahlke hatte nach ihrer Knöchelverletzung noch nicht die nötige Bundesliga-Form. Sie kam nur zu einem Kurzeinsatz.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 01. März 2005

  www.abendblatt.de 

Hamburger Zweitliga-Ergebnisse

Die Zweitligamänner des Oststeinbeker SV (2., 30:10 Punkte) verloren bei Spitzenreiter Essen 1:3 (18:25, 22:25, 25:17, 14:25), bei Verfolger Bocholt gelang tags darauf ein 3:0 (25:23, 25:18, 25.18). Damit ist dem OSV die Teilnahme am Aufstiegs-Heimspiel zur Ersten Bundesliga (23. April) kaum zu nehmen.

Die Frauen des CVJM (11., 2:24 Punkte) verloren bei Münster II in 49 Minuten 0:3 (17:25, 15:25, 18:25). WiWa (5., 18:12) besiegte vor 90 Zuschauern Aachen 3:1 (25:23, 26:24, 24:26, 25:22).

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Dienstag, 01. März 2005

  www.abendblatt.de 

Oststeinbek: Noch zwei Siege fehlen

OSV gewinnt 3:0 - Aufstiegsspiel fast sicher

Oststeinbek - Die Fans der Zweitbundesliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV dürfen sich auf die Saisonverlängerung freuen. Zwar unterlagen die "Ostbek Cowboys" am Sonnabend bei Spitzenreiter Humann Essen mit 1:3 (18:25, 22:25, 25:17, 14:25), doch im so wichtigen Spiel für den Tabellenzweiten beim Verfolger TuB Bocholt gelang gestern ein glattes 3:0 (25:23, 25:18, 25:18). Mit großer Wahrscheinlichkeit steigt damit am 23. April in der Halle am Barsbütteler Weg das Aufstiegsspiel zur Ersten Bundesliga.

Während seine Spieler noch unter der Dusche feierten, wehrte Schlesinger aus seiner Sicht verfrühte Glükwünsche ab: "Wir haben noch vier Spiele, da kann durchaus noch etwas passieren." Allerdings haben die Oststeinbeker auch ein Vier-Punkte-Polster - und zudem ein hervorragendes Satzverhältnis. Und: Drei Spiele trägt das Team noch in der heimischen Halle aus. Dort hat Schlesingers Mannschaft nur das Aufeinandertreffen mit Tabellenführer Humann Essen verloren. Zwei Siege fehlen noch.

Tags zuvor hatten die Oststeinbeker beim Spitzenreiter im vierten Satz das Spielen de facto einfach eingestellt. "Sie haben sich aber nicht für das Spiel in Bocholt geschont", so Schlesinger. Mehr als zwei Sätze hatten die Stormarner auf gutem Niveau beim designierten Meister mitgehalten. Dann machte sich der Kraftverlust bemerkbar. "Wir hatten uns darauf geeinigt, beide Spiele mit voller Energie anzugehen", so Außenangreifer Björn Domroese. Doch, ob unbewußt oder nicht, schaltete das Team auf Sparflamme.

Die Oststeinbeker waren nur mit neun Spielern nach Westdeutschland gereist. Neben den langzeitverletzten Markus Brill und Oliver Utermöhl blieb auch Diagonalangreifer Christian Proske zu Hause. Der hatte sich im Training bei einer Abwehraktion eine Kapselverletzung im Zeh zugezogen. Der anschwellende Fuß machte einen Einsatz unmöglich. "Das kommt davon, wenn man nicht mit der nötigen Konzentration in die Abwehr geht", sagte Schlesinger.

Gegenüber der Partie am Vortag änderte der Coach das Team in Bocholt nur auf einer Position: Für Patrick Stellmann rückte Fridolin Lippens auf die Außenangreifer-Position. "Patrick ist ein Schwarz-Weiß-Spieler, Fridolin mehr auf Sicherheit bedacht", begründete Schlesinger die Umstellung. Weil jedoch alle Anteil am wichtigsten Sieg in der Vereinsgeschichte haben sollten, wurde im dritten Satz sogar Ersatzzuspieler Marek Sabrowski eingewechselt - allerdings als Annahmespieler.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 01. März 2005

  www.abendblatt.de 

Proske: Herausfinden, wo die Grenzen sind

Christian Proske aus Elmshorn entwickelt sich beim Zweitbundesligaklub Oststeinbeker SV zu einem Topspieler. Der OSV kann noch in Liga eins aufsteigen.

Elmshorn - Gemeinsam kämpfen und siegen? Einer für alle, alle für einen? Und hinterher zusammen singen, lachen und feiern? Kameradschaft? Freundschaft? Zusammenhalt? Im Grunde glaubt doch niemand mehr, daß es so etwas im Sport noch gibt. Egal, an welcher Sportart das Herz hängt, überall habe das Geld die Sitten verdorben, die Gemeinschaft zerstört.

Dies aber ist die Geschichte eines jungen, talentierten und ehrgeizigen Volleyballspielers aus Elmshorn. Und die beginnt so: Christian Proske ist 23 Jahre alt und lebt noch bei den Eltern. Morgens, gegen sechs Uhr, verläßt er das Haus und fährt mit dem Auto die 80 Kilometer bis Heide. An der Fachhochschule studiert der junge Sportler BWL. Am späten Nachmittag, wenn Christian die Lehrbücher zuklappen kann, saust er viermal in der Woche zurück und an Elmshorn vorbei ans entgegengesetzte Ende von Hamburg. Denn Christian Proske trainiert und spielt für den Oststeinbeker SV, dessen Volleyballer sich auch "Ostbek Cowboys" nennen. Der Dorfverein behauptet sich in der 2. Bundesliga auf einem Spitzenplatz.

"Unser Training beginnt um halb acht und dauert bis halb elf", erklärt der Student, der sich zu einem der besten Volleyballspieler in Hamburg entwickelt hat. "Gegen Mitternacht bin ich dann zu Hause." Schon morgens um sechs Uhr unterwegs, ohne richtiges Mittagessen und fast sechs Stunden im Auto: "Rund 3000 Kilometer fahre ich pro Monat zur Schule und zum Training", sagt Christian Proske. Und der kleine Verein kann keinen Cent dazubezahlen. Denn die Volleyballer aus Oststeinbek, obwohl mit Abstand die beste Mannschaft im norddeutschen Raum, waren bisher vergeblich auf der Suche nach einem Sponsor.

Warum der Junge aus Elmshorn das alles auf sich nimmt? "Weil wir eine tolle Clique sind und zusammenhalten und beweisen wollen, daß man auch mit Freundschaft im Spitzensport noch etwas auf die Beine stellen kann", sagt Christian Proske. "Ich bin zwar erst im Sommer von der VG Elmshorn nach Oststeinbek gewechselt. Aber zwei Drittel der Truppe kenne ich bereits seit sechs Jahren. So lange haben wir in den Hamburger Auswahl-Teams zusammengespielt."

Talent und Leidenschaft für Volleyball ist bei den Proskes Familientradition. Mutter Dagmar hat für den HSV einst auch schon in der Bundesliga gespielt. Vater Rüdiger hat sowohl Christian wie auch den anderthalb Jahre jüngeren Bruder Matthias in Elmshorn trainiert. Ein paarmal haben die Brüder auch gemeinsam für ihren Stammverein VG Elmshorn in der Regionalliga gekämpft.

"Natürlich will ich mich weiterentwickeln", sagt Christian, der Diagonal-Angreifer aus der Zweiten Bundesliga. "Natürlich will ich herausfinden, wo meine Grenzen sind." In Oststeinbek hat er sie wohl noch nicht erreicht. "Obwohl Christian eine phantastische Entwicklung durchgemacht hat", wie Rüdiger Barth, Manager der starken Zweitliga-Mannschaft betont. "Für einen Angreifer ist er mit 1,90 Metern nicht eben groß. Aber er hat eine solch enorme Sprungkraft, daß er sich auch gegen die stärksten Blocks in der Liga durchsetzen kann. Christian spielt dynamisch, agil und gewandt, unsere Zuschauer lieben ihn geradezu."

Bis zu 600 Besucher sorgen bei den Heimspielen in Oststeinbek für Stimmung und das Gefühl von Zusammenhalt. Zu den Auswärtsspielen sind die Volleyball-Freunde dann im meistens im Bus unterwegs. Am vergangenen Wochenende allerdings, in den Spielen beim Tabellenführer Humann Essen (1:3) und auch in Bocholt (3:0), war dafür Christian Proske nicht mit von der Partie. Im Training hatte sich der Elmshorner kürzlich eine Kapselverletzung im Zeh zugezogen, muß zunächst pausieren.

Proske wird's verschmerzen können, zumal die Oststeinbeker weiter Chancen auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga haben. Das Team ist weiter Zweiter, ein Relegationsspiel gegen den Zweiten der Südstaffel am 23. April ist greifbar nah.

Peter Hansaul

 

 

Deutschland - BVV-News

 Dienstag, 01. März 2005

   

Termin Deutsche Beachvolleyball-Hochschulmeisterschaften

Die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Beachvolleyball finden am Mitwoch und Donnerstag den 15.-16.Juni 2005 in der zentralen Hochschulsportanlage (ZHS) der TU München (Connollystr.32, 80805 München) statt.

Da sich voraussichtlich mehr als 64 Teams (32 Damen- und 32 Herrenteams starten im Hauptfeld) anmelden werden, wird am Dienstag, den 14.Juni, eine Qualifikation gespielt. Jede Hochschule erhält zunächst je Wettbewerb einen Startplatz (München als Ausrichter zwei). Die amtierenden Deutschen Hochschulmeister sind bei den Damen Geeske Banck/Martina Stein und bei den Herren Niclas Hildebrand/Niklas Rademacher.

Weitere Informationen sind auf den Seiten des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes www.adh.de zu finden.

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 01. März 2005

  www.abendblatt.de 

Olympische Spiele - zwei Drittel für neue Bewerbung

Zwei Drittel der Hamburger sind für eine erneute Bewerbung der Hansestadt um die Austragung olympischer Sommerspiele. 65 Prozent der Befragten sagen, Hamburg soll für 2016 oder später einen erneuten Anlauf unternehmen. 31 Prozent lehnen dies ab.

Dabei haben die Jüngeren etwas mehr "olympisches Feuer" als die Älteren: 70 Prozent der Altersgruppe von 18 bis 34 Jahren ist für eine Bewerbung; bei den Älteren (über 65 Jahren) sind es lediglich 58 Prozent.

Als durchaus erfolgreich hat sich das Senatskonzept der "Wachsenden Stadt" erwiesen. 82 Prozent der Hamburger kennen den Begriff, lediglich 18 Prozent haben noch nie etwas davon gehört. Vor allem aber wird das Konzept von einer deutlichen Mehrheit unterstützt. 70 Prozent der Befragten unterstützen das Konzept, lediglich zwölf Prozent sprechen sich gegen die "Wachsende Stadt" aus. 13 Prozent antworteten, daß sie das Konzept zu wenig kennen, um es beurteilen zu können.

Am deutlichsten ist die Zustimmung im Lager der CDU-Wähler (85 Prozent). Aber auch 69 Prozent der SPD-Anhänger stehen hinter dem Konzept. Bei den GAL-Wählern sind es zwar nur 40 Prozent, die das Konzept unterstützen, aber dies ist dennoch eine Mehrheit in der Partei, da auch nur 33 Prozent die "Wachsende Stadt" ausdrücklich ablehnen.

(kum)

 

 

Deutschland - Berlin-Brandenburger VC-News

 Dienstag, 01. März 2005

   

BBVC: Wieder den ersten Heimsieg verpasst

Man kann es nachvollziehen, dass Michael Merten hinterher von einer "bitteren Niederlage" sprach. Seine Mannschaft, der Berlin-Brandenburger VC 68, hatte am Sonntag im Berliner Sportforum alles getan, um in der Volleyball-Bundesliga der Frauen endlich den ersten Heimsieg zu landen. Am Ende wurde es nach 107 umkämpften Minuten jedoch ein 2:3 (21:25, 22:25, 25:18, 25:21, 9:15) gegen den favorisierten Schweriner SC. Es war das dritte 2:3 in den eigenen vier Wänden und das vierte insgesamt für die Randberlinerinnen. Da kann man schon verstehen, dass dies nicht nur Trainer Merten aufs Gemüt schlug...

"Zumal Schwerin heute zu packen war", wie er feststellte. Dass dies nicht glückte, "lag daran, dass die Mannschaft in den beiden ersten Sätzen die taktische Marschroute nicht richtig umgesetzt hat". Da zeigte der Tabellenvorletzte gegen den Sechsten einfach zuviel Respekt, entwickelte zu wenig Druck mit den Aufgaben, ließ sich von den Schnellangriffen der Norddeutschen zu häufig düpieren. Nach einem 2:0 für die Gäste aber setzte die BBVC-Formation die Vorgaben besser um, gab zudem in der Abwehr keinen Ball verloren und schaffte den 2:2-Satzausgleich. Auch dank der Aktionen der ukrainischen Angreiferin Julia Bujewa, der erfolgreichsten Punktesammlerin der Partie, die Schwerin einfach nicht in den Griff bekam.

"Da stimmten auch Einstellung und Konzentration nicht", wie Schwerins Co-Trainer Frank Dethloff kritisch anmerkte. Er durfte oder musste als Bankchef agieren, weil der temperamentvolle Norweger Tore Aleksandersen nach zwei Gelben Karten diesmal für ein Spiel das Geschehen aus dem Zuschauerblock beobachten durfte. "Es war das zweite Mal in meiner Trainer-Laufbahn und soll nicht mhr vorkommen", erklärte Aleksandersen durchaus reumütig. Der Zittersieg seiner Schützlinge, die im Tiebreak nach einem 5:7 plötzlich hundert Prozent wach wurden, war zugleich ein Geschenk zu seinem 37. Wiegenfest. "Wichtig" seien die Punkte, um in der Meisterschafts-Finalrunde der besten Sechs dabei zu sein, meinte er.

Sein Kollege Merten sah sich weniger vom Ergebnis als von der Art und Weise des kompakten Auftretens seiner Mannschaft in der Hoffnung bestätigt, "dass wir - wenn keine Ausfälle passieren - sportlich in der Lage sind, den Verbleib in der Bundesliga zu sichern". Weil Gegner wie Emlichheim, Braunschweig oder Wiesbaden nicht das Potenzial wie Schwerin hätten.

epo.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 01. März 2005

   

OSV: So langsam kann die Planung beginnen

Ostbek Cowboys verlieren 3:1 in Essen und siegen am nächsten Tag 3:0 in Bocholt

Es galt im Vorwege als ein Wochenende, welches eine Vorentscheidung im Kampf um den Relegationsplatz bringen könnte. Und diese Annahme sollte sich am Sonntag zu Beginn der Rückfahrt für die Volleyballer des Oststeinbeker SV auch bestätigen. Denn nachdem man am Samstag dem Tabellenführer Human Essen in einem guten Spiel noch mit 3:1 unterlegen war, hielt man am Sonntag mit einem überzeugenden 3:0 den TuB Bocholt auf Distanz. Und als dann noch die Botschaft von der Niederlage des TSV Giesen die Runde machte, konnte man den Doppelspieltag endgültig als vollen Erfolg verbuchen.

Als sich die Cowboys am Samstag auf den Weg in den Westen der Republik machten, traten lediglich neun Spieler die Reise an, da sich die Verletzung von Christian Proske doch schlimmer darstellte, als zunächst angenommen. Doch leer war es Bus keineswegs. Denn sage und schreibe 11 Fans begleiteten die Cowboys nicht nur, sondern kümmerten sich auch um viele Kleinigkeiten. Bereits auf der Hinfahrt wurde für das leibliche Wohl gesorgt. Schließlich sollten die Spieler auf keinen Fall kraftlos auf dem Feld stehen.

Und dies war bei weitem auch nicht der Grund für die Niederlage beim Ligaprimus. Coach Schlesinger hatte die gleiche Mannschaft, wie in der Vorwoche aufgeboten. Und die spielte nach einem etwas schwachen Start zweieinhalb Sätze sehr gut mit. Nach verlorenem erstem Satz, führte man im zweiten durchweg mit zwei, drei Punkten. Bis zum 21:19 für die Cowboys sah es so aus, als sollte ihnen der Satzausgleich gelingen. Doch sehr gute Aufschläge des Esseners Frank Fischer und ein Netzroller ließen die Cowboys ins Hintertreffen geraten.

Doch das Team bewies Moral. Anstatt sich für den nächsten Tag zu schonen, agierte man mutig weiter und wurde mit dem Satzgewinn belohnt. Doch leider verschlief man den Beginn des vierten Durchgangs ein wenig, so dass man ständig einem Rückstand hinterher laufen musste. Bis zum 10:12 schien noch alles möglich. Doch binnen weniger Minuten hatte Essen seinen Vorsprung ausgebaut und brachte den Sieg ungefährdet nach Hause. Trainer Bernd Schlesinger meinte nach dem Siel: „ Wir haben eigentlich gut gespielt. Nur konnten wir das Niveau, gerade im Bereich Block-Feldabwehr, nicht über das ganze Spiel halten. Das ist einfach der Schritt, den Essen uns noch voraus ist.“

Direkt nach dem Spiel fuhr man nach Bocholt. Und es zeigte sich, wie reibungslos inzwischen viele Dinge im Umfeld der Cowboys funktionieren. Bereits auf der Fahrt bedienten sich Mannschaft und Fans am, vom Fanclub organisierten, Buffet. Und auch ums Hotel musste sich der Trainer nicht kümmern. Schlesinger: „ Das hat super geklappt. Andy, vom Fanclub, hat da heute dreimal angerufen und alles organisiert. Ich musste mich um nichts kümmern. Das ist schon sehr angenehm.“

Fast schon logisch, dass sich niemand sofort ins Bett traute. Während einzelne Spieler die physiotherapeutische Behandlung von Mannschaftsbetreuerin Sandra Reichel in Anspruch nahmen, saß der Rest zusammen mit den Fans noch in geselliger Runde beisammen und genehmigte sich noch einen Nachtdrink. Selbstredend verschwanden alle rechtzeitig ins Bett, um für den nächsten Tag fit zu sein.

Am nächsten Morgen unternahm die Mannschaft nach dem Frühstück noch einen kurzen Spaziergang in die Bocholter Innenstadt, bevor es noch eine kurze Mittagspause gab. Die Mannschaftssitzung, die noch im Hotel stattfand, nutzte der Trainer, um seine Mannen auf das Spiel einzustimmen, aber auch, um die Niederlage gegen Essen kurz aufzuarbeiten. Er forderte, dass seine Spieler von Anfang an die nötige Spannung aufbauen sollten, da in dieser Partie viel im Kopf entschieden werden würde.

Dies gelang den Cowboys zwar, doch merkte man ihnen auch an, dass sie bereits ein Spiel in den Knochen hatten. Etwas schwerfällig und träge agierte die Mannschaft, die lediglich auf einer Position verändert wurde. Fridolin Lippens rutschte für Patrick Stellmann ins Team. Doch rechtzeitig zum Satzende nahmen die Gäste Fahrt auf. Mit 25:23 wurde Durchgang Nummer eins knapp gewonnen. Für Schlesinger der Knackpunkt: „ Wenn wir den ersten Satz verlieren, wird das hier ganz schwer für uns. Aber so war es letztlich doch ein souveräner Erfolg.“

Denn in den Sätzen zwei und drei spielten die Oststeinbeker sehr gut und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. So war es denn auch wenig verwunderlich, dass die Sätze jeweils mit 25:18 an die Cowboys gingen. Vor allem über die Mitte wurde immer wieder erfolgreich gepunktet, wo Jan Buhrmester im Angriff wohl sein bestes Saisonspiel machte. Doch auch in den anderen Elementen waren nur wenig Fehler auszumachen. Und dann sorgte der Trainer noch für eine Überraschung. Nicht gerade dafür bekannt, Spieler aus emotionalen Gründen einzuwechseln, brachte er Marek Sabrowski in der Annahme. Sicherlich auch ein kleines Dankeschön dafür, dass sich Sabrowski seit Wochen vorbildlich verhält und trotz geringer Einssatzzeiten immer für positive Stimmung sorgt. Außenangreifer Björn Domroese sprach einer Person einen besonderen Anteil am Erfolg zu: „ Sandra hat bis tief in Nacht gearbeitet, um uns für heute wieder fit zu machen. Deswegen gilt ihr heute ein besonderes Dankeschön!“

So war es eine rundum gelungene Auswärtsfahrt, der natürlich auch die abschließende Rückfahrt in nichts nachstand. Denn erneut gab es kulinarische Leckereien für alle und für andere Dinge, die eine gute Fahrt ausmachen, war auch gesorgt worden.

Nun haben es die Cowboys mehr denn je selbst in der Hand. Alle Verfolger haben vier Punkte Rückstand und spielen auch noch gegeneinander, so dass sie sich gegenseitig Punkte wegnehmen werden. Die Oststeinbeker ihrerseits haben noch vier Spiele zu absolvieren, davon drei in der heimischen Walter-Ruckert-Halle, in der man in dieser Saison lediglich Essen unterlegen war. Die Vorzeichen sind also hervorragend.

Doch in den nächsten beiden Wochen müssen die Cowboys auf ihren Coach verzichten. Schlesinger weilt im Trainingslager auf Fuerteventura, zusammen mit seinen Beach-Teams. Doch gibt es bekannten Ersatz. Sabine Fänger, die ihren Mann schon in der Saisonvorbereitung vertrat, wird in den beiden Wochen das Training leiten und gegen Hildesheim auch auf der Bank Platz nehmen. Und dann wollen die Cowboys den nächsten Schritt Richtung Relegation unternehmen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 01. März 2005

   

DVV-Pokalfinale: Hervorragende TV-Zeiten

Die DVV-Pokalendrunde 2005 in Bonn hat nicht nur sportlich und organisatorisch vollauf überzeugt: Die jetzt ermittelten TV-Zahlen verdeutlichen, dass kumulierte 8,4 Millionen Zuschauer den ersten nationalen Volleyball-Höhepunkt des Jahres an den Bildschirmen verfolgt haben. Dabei wurden die von Schmidt Media produzierten Bilder in den sieben Sendern ARD, ZDF, DSF, RBB, WDR, SWR und ntv ausgestrahlt. Somit konnten die Zuschauer die phantastische Stimmung in der Bonner Hardtberghalle bundesweit im eigenen Wohnzimmer erleben.

Der Deutsche Volleyball-Verband zeigt sich hoch zufrieden: “Diese Zahlen sind für uns sensationell“, so Verbandspräsident Werner von Moltke. „Unsere Strategie, Volleyball als Erlebnissportart zu präsentieren und medial zu vermarkten, ist voll aufgegangen.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 01. März 2005

   

USC: Neue Bildergalerie ist online

Auf der USC-Website (www.usc-muenster.de) ist unter dem Menüpunkt \"News\" nun eine Bildergalerie online. Alle Fotos wurden dem USC Münster freundlicherweise von Paul D. Anderson zur Verfügung gestellt.

Bereits enthalten sind Fotos von den Heimspielen gegen de VC Olympia Berlin (4. Februar) und den USC Braunschweig (20. Februar) sowie vom Pokalfinale in Bonn (13. Februar).

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 01. März 2005

   

Nathi und Esti zu Gast in Greven

Knapp zwei Stunden dauerte die Übungseinheit, die Ester Volicerova und Nathalie Dambendzet am Freitagabend beim TVE Greven als Gasttrainer übernahmen. Und die war für die beiden Bundesligaspielerinnen eine echte Herausforderung. Schließlich umfasste die Trainingsgruppe von Nathalie Dambendzet stattliche 22 Jugendliche, die von Ester Volicerova sogar 28 Kinder.

"Es war nicht ganz einfach, hat uns aber trotzdem viel Spaß gemacht", fand letztere und sagte weiter: "Wir brauchen viele Kinder, die Volleyball spielen. Schließlich wollen wir ja auch mal irgendwann in Sportlerrente gehen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 01. März 2005

  www.volleyball-bundesliga.de 

Schöps will unter die Top 3

3:1-Sieg gegen Hamburg

Mit dem TV Fischbek Hamburg haben die Roten Raben einen weiteren Konkurrenten um die begehrten Meisterrunden-Plätze zum zweiten Mal in dieser Saison bezwingen können. Vor 1190 Zuschauern gewannen die Vilsbiburgerinnen ihr Heimduell gegen die Hanseatinnen mit 3:1 (25:18, 25:19, 22:25, 25:20). Trotz des etwas „holprigen“ Spielverlaufs waren Michael Schöps und seine Spielerinnen am Ende hoch zufrieden. Der Chef-Trainer formulierte nach dem Spiel sogar das neue Saisonziel der Roten Raben: Ein Platz unter den Top 3 soll es sein.

„Es war eine starke Mannschaftsleistung, auch wenn es nicht die beste der Saison war“, urteilte Spielführerin Katja Wühler im Rahmen der Pressekonferenz über ein Duell mit dem TVF Hamburg, das auf beiden Seiten von Höhen und Tiefen geprägt war. „Mal war eine Mannschaft richtig gut, dann wieder die andere“, analysierte Mike Schöps, der vor allem im zweiten Satz ein kämpferisch sehr starkes Raben-Team sah. Da nämlich lagen die Gastgeberinnen fast aussichtslos mit 13:18 im Rückstand, ehe Schöps einen entscheidenden Doppelwechsel vornahm und seiner Mannschaft damit neuen Schwung verlieh. Mit der Einwechslung von Sandra Sedlar und Hana Kovarova starteten die Roten Raben eine furiose Aufholjagd. Den Gästen gelang dabei nur noch ein Punkt, die Raben gewannen die Satz mit 25:19. 

Ähnlich souverän waren die Vilsbiburgerinnen in die Partie gestartet: Begünstigt durch viele Eigenfehler der Hamburgerinnen zogen die Roten Raben über 7:1 und 16:9 davon, um den ersten Durchgang mit 25:18 für sich zu entscheiden. Verlass war dabei auf das Vilsbiburger Angriffsduo Katja Wühler/Regina Burchardt, das vom Hamburger Block nur selten zu stoppen war. Außer im dritten Satz: Da schalteten die Roten Raben nach einer komfortablen 8:1-Führung ein paar Gänge zuviel zurück. Angeführt von einer abgeklärten und routinierten Marina Cukseeva ging der TVF mit 10:9 in Führung und gewann 25:22. Ihre Souveränität fanden die Roten Raben erst im vierten Satz wieder. Zwar ließen sie die Hanseatinnen trotz 19:13-Führung noch auf 19:18 herankommen, doch mit einem Endspurt schlossen die Raben nach insgesamt 87 Spielminuten mit 25:20 zum 3:1-Spielgewinn ab.

Mit diesem Sieg und mit den Erfolgen zuvor gegen Suhl und Schwerin haben die Roten Raben gleich drei Konkurrenten im Meisterrunden-Rennen zwei Mal in dieser Saison das Nachsehen gegeben. Ein Platz unter den besten sechs Mannschaften der 1. Bundesliga ist den Vilsbiburgerinnen wohl kaum mehr zu nehmen. Nun gilt es in den verbleibenden Rückrunden-Spielen, das Punktekonto weiter aufzustocken, um damit das von Mike Schöps formulierte Saisonziel zu erreichen: „Wir wollen um eine Medaille kämpfen.“ Bereits am kommenden Samstag können die Roten Raben vor heimischem Publikum nachlegen. Zu Gast in der Vilsbiburger Vilstalhalle wird der SCU Emlichheim sein. Der ist zwar am Tabellenende zu finden, machte allerdings zuletzt mit einem Sieg gegen Hamburg und einer knappen 2:3-Niederlage gegen Spitzenreiter USC Münster auf sich aufmerksam.

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Dienstag, 01. März 2005

  www.beach-volleyball.de 

Marvin Polte übernimmt Amt des Spielervertreters

Marvin Polte ist neuer Spielervertreter beim Deutschen Volleyball Verband. Der 28-Jährige Polte übernimmt das Amt vom kürzlich zurückgetretenen Jonas Reckermann und arbeitet damit zusammen mit der weiblichen Vertreterin Rieke Brink-Abeler. „Nach dem Rücktritt von Jonas Reckermann, klaffte einfach ein Loch, das schnellstmöglich gefüllt werden musste“, sagte Marvin Polte. „Als ich für die Wahl vorgeschlagen wurde, habe ich mich da natürlich nicht bitten lassen. Die Vorschläge wurde von den Spielern eingereicht und dann unter allen eingereichten Kandidaten eine Voting durchgeführt. Aber natürlich hat mich Rieke Brink-Abeler vorher gefragt, ob ich überhaupt bereit wäre das Amt zu übernehmen.“

Seine zukünftigen Ziele als DVV-Spielervertreter fasst Polte knapp zusammen: „Ich möchte die Mehrheit der deutschen Spieler nach außen hin vertreten und natürlich möglichst gute Bedingungen für den Spitzensport Beach-Volleyball schaffen und erhalten.“
Der Deutsche Meister von 2002 kommt gerade von einer Trainingswoche im Aldiana Beach-Volleyball-Camp auf Djerba zurück. Jetzt blickt Marvin voller Zuversicht in die neue Saison. Auch die - in der Vergangenheit nicht immer komplikationsfreie - Zusammenarbeit mit dem Verband sieht er nicht als eklatantes Problem: „Die Zusammenarbeit mit dem DVV war mit Sicherheit in der Vergangenheit auch oft durchwachsen. Natürlich können unterschiedliche Parteien nicht immer die gleichen Interessen haben und wie frustrierend die Kooperation manchmal sein kann, sieht man auch am Rücktrittsbeispiel von Jonas Reckermann. Wenn wir es schaffen, ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen allen Vertretern (und ich meine nicht nur Spieler und DVV) zu schaffen, ist mit Sicherheit allen geholfen.“

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Dienstag, 01. März 2005

  www.svz.de 

Parchimer Volleyballerinnen holen den Landesmeistertitel

C-Jugend-Mädchen des 1. VCP meistern Hürde auf dem Weg zum Saisonziel

Parchim/Schwerin - In Schwerin fand am vergangenen Sonnabend das Finale der Landesmeisterschaft für die Volleyballerinnen der C-Jugend statt. Die Mannschaft des 1. VC Parchim, bestehend aus der kompletten Landesauswahl, ging dort als Favorit ins Rennen.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel