News

 Mittwoch, 02. März 2005 

VfB reist zur Neuauflage des Vorrunden-Duells
DVV-Termine Lehrwesen 2005
Lebedew bemängelt fehlende Konsequenz
Erneuter Dämpfer für die Hachinger
Dachau ist abgestiegen
OSV: Letztes Aufgebot zum Verbandsliga-Abschluß
Mendig: Wechselbad der Gefühle
Nordcup auf Jacobi-Sand

März 2005

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 02. März 2005

   

VfB reist zur Neuauflage des Vorrunden-Duells

MAASEIK/ FRIEDRICHSHAFEN - „Man begegnet sich im Leben immer zwei Mal“, besagt ein Sprichwort. Für den VfB Friedrichshafen und Noliko Maaseik trifft es zu. Nach den Vorrunden-Partien in der Indesit European Champions League stehen sich die beiden Kontrahenten jetzt in den Play-off-6 gegenüber. Am Mittwoch, 2. März steht das Hinspiel in Belgien an.

Als Kapitän Bogdan Jalowietzki und seine Mannschaftskollegen am Montagabend in der ARENA Friedrichshafen das Abschlusstraining absolvierten, waren alle Mann an Bord. Fast alle. Libero Alexis Valido hatte zwar das Aufwärmprogramm mitgemacht, schaute sich aber das Pritschen und Baggern von außen an. Ein Bluterguss im rechten Unterarm zwingt ihn seit letztem Freitag, vorsichtshalber auf den Kontakt mit dem Ball zu verzichten. Das war auch der Grund, warum der Spanier beim Bundesligaspiel in Moers auf der Bank saß. Aber Champions League ist nicht Bundesliga. „Komme, was wolle, ich spiele auf jeden Fall“, verkündet er vor der Fahrt nach Maaseik. Im Expodroom in Bree, wo Noliko seine Heimspiele austrägt, will er seinem Team den nötigen Rückhalt in der Annahme und Feldabwehr geben.

Nach überstandener Krankheit (Peter Nagy) oder Verletzung (Alexander Shafranovich) sind alle Häfler Akteure einsatzbereit. Lediglich Max Günthör bleibt zuhause, um im Graf-Zeppelin-Gymnasium die Schulbank zu drücken. Spätestens als sich am Dienstagmorgen der Mannschaftsbus in Richtung Belgien in Bewegung setzte, war jedem klar, wie wichtig diese Reise sein wird. Mit einem guten Ergebnis können Jochen Schöps & Co. die Tür zum Final Four ein gutes Stück weit aufstoßen. Stelian Moculescu: „Die Anspannung ist sicherlich größer als wenn wir nach Buxtehude fahren würden.“

Stattdessen geht es zum ungeschlagenen Tabellenführer der belgischen Liga, der in der bisherigen Spielzeit lediglich fünf Sätze an die Gegner abgegeben hat. Im „Beker“, dem belgischen Pokal lief es hingegen nicht so gut. Nach der 0:3-Niederlage im Halbfinal-Hinspiel gegen Knack Roeselare gab Maaseik auch das Rückspiel mit 1:3 ab. Als das Pokal-Aus nach dem ersten Satz besiegelt war, schonte Trainer Anders Kristiansson seine Stammspieler. Stelian Moculescu, eigens für die Partie nach Belgien gereist, nahm es gelassen: „Auf diese Weise konnte ich mir eine Meinung über die Spieler bilden, die sonst auf der Bank sitzen.“

Die besseren Chancen hat seiner Meinung nach „die Mannschaft, die auswärts besser spielt“. In der Vorrunde war Noliko Maaseik das erfolgreichere Team. Diesmal hat der VfB die Chance, sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 8. März zu schaffen. Das Spiel beginnt um 20.30 Uhr, und wenn der Server standhält, können die Spielstände auf der CEV-Internetseite (www.cev.lu) unter „Livescore“ im Internet verfolgt werden. Eine Live-Übertragung ins Arena-Foyer wie beim Athen-Spiel ist nicht möglich, weil das belgische Fernsehen das Spiel nicht live sendet.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 02. März 2005

   

DVV-Termine Lehrwesen 2005

Trainer-A-Fortbildung

Für 2005 sind in der Trainer-A-Fortbildung folgende Lehrgänge festgelegt und bestätigt:

- 18.-19. Juni 2005 Hamburg/Wentorf
- 25.-26. Juni 2005 Bergisch-Gladbach
- 27.-28. August 2005 Heidelberg
- 03.-04.September 2005 Kienbaum

Zusätzlich für Jugend- und Landestrainer
18.-19. Juni 2005 Großraum München

Die Teilnahmegebühr beträgt € 125,-- und € 150,-- bei Anreise am Freitag. Anmeldungen an den Deutschen Volleyball-Verband, Ulrich Kummetat, Otto-Fleck-Schneise 8, 60528 Frank-furt, Tel.: 069/69500118, Fax: 069/69500124, Mail: kummetat@volleyball-verband.de

Die Anmeldungen werden erst mit Zahlung der Teilnehmergebühr auf das Konto des Deutschen Volleyball-Verbandes bei der Dresdener Bank Frankfurt, BLZ 500 800 00, Kto.Nr.: 510 188 800 wirksam. Die Fortbildung wird unter das Thema: „Praktische Psychologie im Umgang mit Spielern„ gestellt. Eine genaue Charakteristik wird mit der jeweiligen Einladung verschickt; Referent Dr. Dietmar Bischoff. Essen

Trainer-A-Ausbildung

34. Trainer-A-Lehrgang
Vom 08.-17. Juli 2005 findet in Köln der 34. Trainer-A-Lehrgang statt. Die Anmeldung erfolgt über die jeweiligen Landeslehrwarte, Anmeldeschluss ist der 21. März 2005.
33. Trainer-A-Lehrgang, Teil 2
Vom 10.-13.Februar 2005 in Verbindung mit dem Pokalfinale statt
33. Trainer-A-Lehrgang, Teil 3
Mündliche Prüfung voraussichtlich wieder Ende April/Anfang Mai 2005

Hochschulsymposium

Das 31. Hochschulsymposium findet vom 23. - 26. Juni 2005 parallel zur Beach-Weltmeisterschaft in Berlin statt.
Die Kosten in Höhe von 180,-- € sind unverbindlich und könnten sich durch den Besuch der spiele der WM erhöhen. Die Teilnahme wird als Fortbildungsmaßnahme im Sinne der Trai-ner-A-Fortbildung anerkannt. Die Teilnahme erfolgt auf Einladung bzw. kann wie unter Trai-ner-A-Fortbildung beschrieben vorgenommen werden.

Achtung: Hierbei handelt es sich um eine korrigierte Fassung. Die Änderungen liegen bei der Tainer-A-Fortbildung und den höheren Kosten beim Hochschulsymposium, wegen der Verbindung mit der Volleyball-Beach-WM in Berlin.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 02. März 2005

   www.volleyball-bundesliga.de 

Lebedew bemängelt fehlende Konsequenz

Für den SV Bayer Wuppertal e.V. und seine Bundesliga-Volleyballer war es ein Wochenende nach Maß. Zuerst verliert der härteste Konkurrent um die Play-off-Plätze MAOAM Mendig überraschend bei den insolventen Volley Dogs Berlin und anschließend geben sich die Wuppertaler im Heimspiel gegen den ASV Dachau keine größeren Blöße. 3:0 (25:20; 25:16; 25:23) hieß es in der Bayer-Sporthalle nach gut einer Stunde.

Die Volleyballer hatten mal wieder kleine Gäste zum Einlaufen bei ihrer Vorstellung. Mit dem Tae Kwon Do-Nachwuchs ihres Vereins zeigten sich die langen Kerls ihren Fans. Und die Profis nahmen die kleinen Kämpfer auch gleich mit in ihre Mitte, als sie vor Spielbeginn den obligatorischen Kreis bildeten. Danach überließen die Tae Kwon Doin zunächst den Volleyballern das Feld.
Und die legten auch gleich gut los. Zehn Punkte betrug in Durchgang eins phasenweise der Vorsprung des SV Bayer, doch am Ende zeigte man sich generös mit seinen Satzbällen, so dass schließlich nur noch ein 25:20 zu Buche stand. Etwas deutlicher gestalteten die Wuppertaler Satz zwei, der mit 25:16 an die Hausherren ging.

Nach dem 2:0-Satzvorsprung gehörte den Nachwuchs-Tae Kwon Doin des SV Bayer das Spielfeld. Während einer zehnminütigen Pause zeigten die sechs- bis zwölfjährigen Kämpfer eine tolle Formenvorführung und ernteten den verdienten Applaus. Dieser Auftritt war im Übrigen der Gegenbesuch, denn unter der Woche hatten sich die Volleyballer bei einem Tae Kwon Do-Probetraining den letzten Schliff für das Match gegen Dachau geholt.

Nach der Pause machten die Wuppertaler zunächst da weiter, wo sie aufgehört hatten und erspielten sich klare Vorteile. Doch ließ man die Gäste immer wieder herankommen, so dass es zum Schluss noch einmal richtig eng wurde. Aber es reichte. Dennoch war es ein Grund für den SV Bayer-Trainer, nicht komplett zufrieden sein. „Wenn wir nur darauf schauen, die Play-offs zu erreichen, kann uns das Ergebnis zufrieden stellen. Aber wenn wir in den Play-offs eine Chance aufs Weiterkommen haben wollen, war unsere Leistung davon weit entfernt“, bilanzierte Mark Lebedew. Den 37-jährigen Australier störte im Spiel gegen Dachau, dass es seinem Team nicht gelang, einen schwachen Gegner auch entsprechend klar zu dominieren. „Mit unseren guten Aufschlägen und unserem Block haben wir das Geschehen zwar kontrolliert, aber viel zu viele Möglichkeiten ausgelassen, wesentlich höher zu gewinnen. Wir haben unser Spiel nicht konsequent durchgezogen“, so Lebedew. Mängel sah der Australier vor allem im Zuspiel nach abgewehrten Bällen. „Das war bislang eine Stärke, aber heute fehlte da die Präzision. Wir konnten die zugespielten oft gar nicht mehr richtig angreifen“, bemängelte Lebedew.

Am Montag steht für die Bundesliga-Volleyballer ein besonderer Termin auf dem Programm. In einer 11. Klasse des Gymnasium Vohwinkel wird das Team gemeinsam mit seinem Trainer eine Schulsportstunde zum Thema Volleyball gestalten.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Mittwoch, 02. März 2005

   www.volleyball.de 

Erneuter Dämpfer für die Hachinger

Gegen den Drittplatzierten Düren fehlt es vor allem an Nervenstärke

Eines war den Spielern und Verantwortlichen beim TSV Unterhaching vor der Partie gegen den Tabellen-Dritten evivo Düren klar. Um sich am Ende der Top-Ligarunde den vierten Platz und damit das Heimrecht im Viertelfinale der Play-Offs um die Meisterschaft sichern zu können, musste ein Sieg her. Und der Zeitpunkt dafür war günstig. Düren trat ohne die Verletzten Schlüsselspieler Ilja Wiederschein (Zuspiel) und Heriberto Quero (Diagonal) an.

Doch die Gäste hatten auch einen entscheidenden Vorteil auf ihrer Seite. Wenn bei ihnen ein Topspieler ausfällt, springt einfach der nächste ein. Hachings Kapitän Michi Mayer schilderte die Lage wie folgt. „Klar waren die heute nicht vollzählig, aber wenn solche Leute, die bei Düren auf der Bank sitzen, bei uns auf dem Feld stehen würden, hätten wir ein paar Probleme weniger.“

Andreas Bergmann

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Mittwoch, 02. März 2005

   www.volleyball.de 

Dachau ist abgestiegen

Kurios: Leipzig spielte mit sieben Deutschen

Die Zürich Bundesliga geht langsam in ihre heiße Phase. Vier Spieltage vor dem Ende der beiden Ligarunden und dem Beginn der Play-offs beginnen sich die Platzierungen der einzelnen Teams abzuzeichnen. Wer von den beiden führenden Teams als Spitzenreiter ins letzte Saisondrittel geht, wird sich wohl am 19. März am Bodensee entscheiden, wenn der VfB Friedrichshafen (3:0 in Moers) seinen punktgleichen Verfolger SCC Berlin (3:0 in Leipzig) erwartet. 

Den dritten Platz dürfte sich evivo Düren nach dem 3:1 in Unterhaching bei drei Heimspielen in den letzten vier Partien vorzeitig gesichert haben. Doch dahinter ist noch nichts entschieden: Die punktgleichen Teams aus Leipzig und Unterhaching sowie der Moerser SC machen die Ränge vier bis sechs unter sich aus.

Christian Schyma

 

 

Hamburg - Oststeinbeker SV-News

 Mittwoch, 02. März 2005

   

OSV: Letztes Aufgebot zum Verbandsliga-Abschluß

Der letzte Spieltag, sah auch das letzte Aufgebot des OSV. Auf der Krankenliste standen erstmals mehr Spielerinnen als auf dem Feld, aber zum Anfeuern waren die Verletzten fast komplett dabei.

Nachdem sich Mannschaftsführerin Inga Bökeler in der Woche zuvor einen Bänderriss geholt hatte, musste am vergangenen Samstag dann auch noch Franzi Erhardt den Spieltag mit Gesundheitsproblemen vorzeitig beenden.

So war gegen die gut aufgelegten Gastgeberinnen vom CVJM, die unbedingt einen Sieg brauchten, um relegationsfrei zu bleiben, dann auch die Luft raus. Nur phasenweise gelang es den Oststeinbekerinnen ihr gewohntes Spiel aufzuziehen und so war die deutliche Niederlage 0:3 dann auch verdient.

Im zweiten Spiel wartete zum Saisonabschluss das junge engagierte Team von Schwarzenbek.

Auch für dieses Team ging es um den Klassenerhalt, aber hier setzte sich die größere Routine der OSV-Damen durch. Mit 3:1 behielt die Restformation des OSV die Oberhand.

Saisonfazit: Ziel verfehlt und jede Menge Pech gehabt in der zurückliegenden Saison. Mit dem dritten Tabellenplatz ist das Team zwar einen Platz besser positioniert als im Vorjahr, aber das tröstet angesichts der Verletztenliste in dieser Saison nur wenig.

Als einziges Team war der OSV in der Lage den Ligaprimus Rissen (nochmals Gratulation zum Aufstieg) in dieser Saison gleich zweimal zu bezwingen, leistete sich aber auch mindestens 2 unnötige Niederlagen, die letztendlich den möglichen Relegationsplatz gekostet haben. Das Verletzungspech, dass fast die komplette Stammformation betraf, limitierte allerdings zweifelsohne den Erfolg erheblich.

Die kommenden vier Wochen werden nun genutzt, um Verletzungen und Blessuren gründlich auszukurieren. Gespräche werden die zurückliegende Saison aufarbeiten und Perspektiven für die nächste Saison deutlich machen. Denn über eine Sache besteht jetzt schon Einigkeit. Nach Ostern starten die OSV Damen das Unternehmen Aufstieg in die Regionalliga erneut. Mit dem Hallenneubau und dem darin geplanten Fitnessstudio werden die Trainingsbedingungen beim OSV weiter optimiert. Zusätzlich soll der Kader vergrößert werden und so wird man nun gezielt auf die Suche nach Verstärkungen für das Unternehmen Aufstieg gehen.

Spielerinnen mit Interesse an einem leistungsorientierten Training in einem Verein mit stimmigem Umfeld sind daher ab 31.03. beim Training der ersten Damenmannschaft jederzeit willkommen. Mehr Infos zu Anreise und Trainingszeiten unter www.osv-volleyball.de.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 02. März 2005

   www.volleyballer.de 

Mendig: Wechselbad der Gefühle

Doppelspieltag in Berlin

Zuerst Freude und dann Enttäuschung- so kann man die Gefühlslage der Bundesligamannschaft von MAOAM Mendig am vergangenen Wochenende in Berlin treffend beschreiben. Freude, dass man den starken VC Olympia Berlin mit 3:0 Sätzen förmlich pulverisieren konnte, Enttäuschung über die Niederlage am darauffolgenden Tag gegen die Volley Dogs.
Im Freitagspiel gelang es den Mendigern eindrucksvoll, den Juniorennationalspielern um Trainer Michael Warm ihr Spiel aufzuzwingen, so dass Berlin kein Mittel fand, Heitmann und Kollegen den Schneid abzukaufen. MAOAM Mendig überzeugte über die gesamte Spieldauer mit einer konstanten Annahmeleistung, die es ermöglichte, ein variables Angriffsspiel aufzuziehen. Auch die Eigenfehlerquote und die Zahl der Aufschlagfehler kann als sehr gering bezeichnet werden- ein weiteres Plus für Mendig. Alles in allem boten alle Akteure eine konstante Leistung, die den bisher auf einer Wolke des Erfolgs schwebenden Olympia-Spielern (Siege gegen Wuppertal, Eltmann, Dachau und die Volley Dogs) das Leben schwer machte. So verwandelte Mendig dann auch nach 66 Spielminuten den Matchball und die Partie war entschieden. Hervorzuheben ist noch die Leistung von Christoph Schwenk, der als Einwechslungs-„Joker“ ein überaus gutes Spiel machte.

Nach der siebenstündigen Anreise hatten sich die Mendiger Spieler dann auch die Nachtruhe im Hotel verdient, bevor am Samstag mit den Volley Dogs die nächste Aufgabe auf Kapitän Jamie MacKay und seine Mitstreiter wartete.

Zu Beginn der Partie lief alles in einem ähnlichen Rahmen wie am Tag zuvor. Mendig erkämpfte sich nach einem 19:23 Punkterückstand im ersten Durchgang beim Stande von 24:24 einen Satzball, der dann auch prompt zum 26:24 aus Sicht der Vulkanstädter verwandelt wurde. Satz Nummer zwei begann, wie Satz eins aufgehört hatte- Mendig machte das Spiel. Mit einer sehr konzentrierten Leistung und wenig Eigenfehlern ging auch dieser Satz mit 25:20 Punkten an MAOAM. Was dann allerdings folgte war schlichtweg schade, da Mendig das Spiel aus der Hand gab. Im dritten Durchgang schlich sich ein Bruch ins Mendiger Spiel ein, der im 22:25 Satzverlust endete. Fortan waren die Spieler verunsichert und es gelang ihnen nicht, diese Nervosität vor der eigenen Courage im weiteren Spielverlauf abzulegen. Wie schon beim Auswärtsspiel in Dachau gaben sie den vierten Satz ab und auch der Tie-Break ging mit 15:11 Punkten an die wie aufgeputscht spielenden Volley Dogs und ihren Kapitän Sven Dörendahl.

Somit steht MAOAM Mendig nun im Play-Off-Rennen mit zwei Punkten Vorsprung vor der SG uniVersa Eltmann auf dem achten Rang und kann am Wochenende in der Partie gegen den ASV Dachau einen weiteren Schritt in Richtung Play-Off-Teilnahme unternehmen.

Gegen die Mannschaft aus Münchens Westen hat man seit dem Hinspiel der Ligarunde sowieso noch eine Rechnung offen, die am Samstag ab 20.00 Uhr in der Kreissporthalle beglichen werden soll. Dachaus Team um die Routiniers Stefan Pomerenke, ehemals Berlin, und Johannes Liegsalz, lange Zeit in Unterhaching aktiv, möchte nach der 0:3 Satzniederlage in Wuppertal am vergangenen Wochenende seinerseits den Anschluss an die Volley Dogs halten, um schnellstmöglich die rote Laterne an die Berliner abzutreten. Zu unterschätzen ist der derzeitige Tabellenletzte nicht. In einem ausgeglichenen Starterfeld kann es auch einem vermeintlichen Underdog gelingen, an einem guten Tag einen stärker eingestuften Gegner zu schlagen.

Michael Voss

 

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten

 Mittwoch, 02. März 2005

   www.westline.de 

Nordcup auf Jacobi-Sand

Vom 15. bis zum 17. Juli findet auf der Beachvolleyball-Anlage Jacobi erstmals der Qualifikations-Wettbewerb der Jugend B für die Deutsche Beachvolleyball-Meisterschaft statt.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel