News

 Dienstag, 08. März 2005 

Kyritz: Nicht mal Durchschnittskost
Hummernbrum verschwindet am Dienstag
1:3 - Oststeinbeker SV verpaßt Vorentscheidung
TV Fischbek kommt mit blauen Auge davon
Ostbek Cowboys: Unnötiges 1:3 gegen Hildesheim
Ostbek Pirates trotzen Warnemünde Satz ab
TV-Tipp: VfB Friedrichshafen - Noliko Maaseik (BEL)
CVJM-Verbandsliga: Erfolgreicher Abschluss
ETV: Enttäuschung am letzten Verbandsliga-Spieltag
Dehne gewinnt mit Macerata den CEV-Pokal
Taiwan und Indonesien überstehen Vor-Quali zur WM
SV Bayer hat Angst und verliert
Raben penibel vorbereitet

März 2005

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Februar 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - Maerkische Allgemeine

 Dienstag, 08. März 2005

  www.maerkischeallgemeine.de 

Kyritz: Nicht mal Durchschnittskost

Kyritz verliert sang- und klanglos 0:3 gegen Bocholt

KYRITZ Nicht wieder zuerkennen war die Fortuna am Sonnabend. Nichts war zu sehen vom Kampfgeist und Einsatzwille, der das Team noch gegen Essen ausgezeichnet hat. Eigentlich ging der VC Fortuna sang- und klanglos gegen TuB Bocholt unter.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 08. März 2005

  

Hummernbrum verschwindet am Dienstag

VfB Friedrichshafen steht mit einem Bein im Final Four

FRIEDRICHSHAFEN - Zum letzten Spiel in der Play-off-Runde der Indesit European Champions League empfängt der VfB Friedrichshafen am Dienstag, 8. März um 20.15 Uhr Noliko Maaseik in der Arena Friedrichshafen. Der VfB will zum dritten Mal nach 1999 und 2000 in die Runde der letzten Vier einziehen. Das Hinspiel ging mit 3:2 an die Häfler.

„Wir brauchen nur gewinnen“, sagt Stelian Moculescu. Der VfB-Trainer weiß jedoch, dass das nicht ganz einfach sein wird. Ein Team, das mehrmals hintereinander verloren hätte, sei siegeshungrig und nicht zu unterschätzen. Zwar läuft in der belgischen Liga alles nach Plan, aber im Pokalwettbewerb ist Noliko Maaseik vor zwei Wochen im Halbfinale an Knack Roeselare gescheitert und hat die Chance auf das vierte Double in Folge vertan. In der Champions League kam Noliko schon so weit wie lange nicht mehr, hat aber auch hier eine 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel gegen den VfB zu verdauen. Dem VfB Friedrichshafen gelingt derzeit fast alles. In der Bundesliga steht das Team von Stelian Moculescu auf Platz eins, Mitte Februar hat es den Pokalsieg 2005 klargemacht und jetzt lockt der Einzug ins Final Four in Thessaloniki.

„Die Mannschaft, die am Dienstag gewinnt, wird weiterkommen“, ist sich Moculescu sicher. Fährt der VfB einen Heimsieg ein, dann ist die Sache klar - die Reise nach Thessaloniki kann gebucht werden. Bei einem 3:0 oder 3:1 aus belgischer Sicht, dürfen Anders Kristiansson und sein Team die Koffer packen. Gewinnt Maaseik mit 3:2, beginnen die Rechenspiele. Dann stünde es 5:5 nach Sätzen und die Satzpunkte müssten zu Rate gezogen werden. Wäre auch hier die Differenz gleich, müssten die Quotienten ermittelt werden. Am besten lässt sich das am Beispiel der Vorrunden-Begegnungen der beiden Teams veranschaulichen, die jeweils mit 3:1 Für die Heimmannschaft endeten.

Nach Sätzen stand es 4:4, nach Satzpunkten 196:196. Das erste Spiel hatte der VfB mit 113:104 Punkten gewonnen (Quotient: 1,087), das zweite Spiel ging mit 92:83 (1,108) an Maaseik. In den Play-offs käme das Team mit dem höheren Quotienten weiter. Herrscht auch hier Gleichheit, käme es zu einem Entscheidungsspiel. Stelian Moculescu sieht beide Teams auf Augenhöhe und weiß: „Das Publikum wird zum Zünglein an der Waage“. Hier liegt der Vorteil klar auf Seiten des VfB, denn mit 4200 Zuschauern ist die Arena Friedrichshafen seit zwei Wochen ausverkauft. Eine einstündige Zusammenfassung des Spiels zeigt das SWR Fernsehen ab 23.45 Uhr.

Hummernbrum verschwindet

Ab 19.45 Uhr hat sich der Zauberer und Illusionist „Topas“ angekündigt. In einer zehnminütigen Show wird er VfB-Manager Bernd Hummernbrum vor den Augen der Zuschauer verschwinden lassen. „Topas“ gibt damit einen Vorgeschmack auf seine „Magic Night“, die am Freitag, 8. April in der ARENA Friedrichshafen stattfinden wird. Die Zuschauer werden deshalb gebeten, sich rechtzeitig einzufinden.

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Dienstag, 08. März 2005

  www.abendblatt.de 

1:3 - Oststeinbeker SV verpaßt Vorentscheidung

Stormarner müssen nach Pleite gegen Hildesheim um Rang zwei zittern.

Oststeinbek - Sie stellten große Gelassenheit zur Schau. Ein "Schuß vor den Bug zur rechten Zeit" sei das gewesen, sagte Außenangreifer Björn Domroese. "Und wenn wir diese Warnung ernstnehmen, dann bin ich felsenfest davon überzeugt, daß wir auf dem zweiten Tabellenrang bleiben." Auch Manager Rüdiger Barth ließ sich von der zweiten Heimniederlage des Oststeinbeker SV in der Zweiten Volleyball-Bundesliga nicht beirren, obwohl der Vorsprung auf den ersten Verfolger TuB Bocholt nach Minuspunkten auf zwei Zähler schrumpfte. "Aber die haben ja zwei Spiele weniger absolviert als wir. Die müssen sie auch erst einmal gewinnen", erklärte er nach dem 1:3 (25:20, 17:25, 24:26, 23:25) gegen den MTV Hildesheim.

Die gute Gelegenheit, mit einem Sieg bereits die Vorentscheidung im Kampf um Rang zwei zu schaffen, vergab der OSV leichtfertig und wird damit bis zum 1. April, dem Tag, an dem der Antrag auf die Erstliga-Lizenz spätestens eingereicht werden muß, wohl kaum endgültige Klarheit haben, ob die Mannschaft sich für das Aufstiegsspiel gegen den Zweiten der Südstaffel am 23. April qualifiziert. Erst in zwei Wochen empfangen die Stormarner Fortuna Kyritz, haben dann bis zum Auswärtsauftritt gegen das Schlußlicht VC Olympia Berlin II am 9. April Pause. Letzter Gegner sind am 16. April wieder in Oststeinbek die Netzhoppers Königs Wusterhausen.

Gegen Kyritz wird Trainer Bernd Schlesinger wieder an der Seitenlinie stehen. Diesmal fehlte er wegen eines Trainingslagers mit den Beachvolleyball-Paaren Okka Rau/Stephi Pohl und Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug auf Fuerteventura.

Schlesingers Lebensgefährtin und Vertretung Sabine Fänger mußte mitansehen, wie das Team nach gewonnenem ersten den zweiten Satz abgab, den dritten Durchgang nach einer 11:5- und den vierten nach einer 22:20-Führung noch verlor. "Der Wille und die Konzentration haben mit der Zeit nachgelassen, viele Aktionen waren zu durchsichtig", sagte sie. Vor 400 Zuschauern in der Sporthalle am Barsbütteler Weg nutzten die Gäste gleich ihren ersten Matchball. "Das ist eine gute Mannschaft", sagte Fänger anerkennend über den Gegner, bei dem der Beachvolleyball-Nationalspieler David Klemperer früh wegen Verdachts auf einen Bänderriß ausschied, so daß auf beiden Seiten kaum personelle Alternativen zur Verfügung standen.

Auch Domroese zollte Hildesheim Respekt, machte aber zugleich deutlich, daß Oststeinbek die Niederlage selbst verschuldet hatte. "Die haben sich gut auf unser Spiel eingestellt. Wir waren einfach nicht mehr variabel genug, es fehlte manchmal die letzte Konsequenz. Wir haben unbewußt zurückgeschaltet", so der 23jährige. Ob Schlesinger das Team wachgerüttelt hätte? Domroese: "Eventuell hätte er noch eine Idee gehabt, weil er uns besser kennt. Fest steht aber, daß wir das Spiel auch so hätten gewinnen können, wenn nicht sogar müssen."

Sören Bachmann

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Dienstag, 08. März 2005

  www.abendblatt.de 

TV Fischbek kommt mit blauen Auge davon

Ein knapper 3:2-Sieg gegen den Bundesliga-Vorletzten Berlin-BVC läßt die TVF-Frauen weiter aufs Erreichen der Play-off-Runde hoffen.

Fischbek - Mehrere Augenblicke lang blieb Volker Czimek, Volleyball-Coach der Bundesliga-Frauen des TV Fischbek, nach dem Spiel seines Teams gegen den Tabellenvorletzten Berlin-BVC 68 auf der Trainerbank sitzen. Erst nach einer gewissen Erholungszeit fühlte er sich in der Lage, die Glückwünsche für den hauchdünnen 3:2 (25:21, 19:25, 23:25, 25:19, 15:13)-Erfolg seines Teams entgegenzunehmen.

Während der Partie hatte es bei dem sonst eher zurückhaltenden Czimek überhaupt nicht nach Ruhe ausgesehen. "Lauf doch", rief er lautstark, als Johanna Barg bei einem erreichbar scheinenden Ball wie versteinert stehen blieb. Danach hieß es 16:22 im dritten Satz, der kurz darauf auch prompt verloren ging.

"Wenn ich so eine Mannschaftsleistung sehe, will ich keine Frage mehr nach dem sechsten Platz hören. In dieser Form spielen wir gegen den Abstieg", sagte der sichtlich echauffierte Übungsleiter, der im Vorfeld sehr vor dem Gegner gewarnt hatte.

In der Vorwoche waren die Berlinerinnen Fischbeks Rivalen um Play-off-Runden-Platz sechs, Schweriner SC, auch nur 2:3 unterlegen. Da Schwerin diesmal das Zürich Team VCO Berlin 3:0 schlug, beträgt der Fischbeker Rückstand gegenüber Schwerin fünf Spiele vor "Normalrunden-Schluß" zwei Punkte und sieben Sätze.

Doch die TVF-Frauen durften froh sein, daß sie gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Berlinerinnen überhaupt gewannen. Schon während des zweiten Satzes beschlichen den früheren Harburger Bezirksamtsleiter Bernhard Hellriegel böse Ahnungen: "Irgendwie muß ich immer an das Emlichheim-Spiel denken", sagte er, erinnerte so an die 2:3-Heimpleite vor zwei Wochen gegen das Bundesliga-Schlußlicht.

Ganz andere Gefühle hatte zunächst Rolf Hallberg. Der Manager in der Bundesliga-Anfangszeit der Fischbekerinnen (1990 bis 1992) sah im Gegensatz zur Emlichheim-Partie einen unverkrampften Fischbeker Auftritt, freute sich vor allem über die Leistung von "Oldie" Marina Cukseeva: "Phänomenal, was sie mit ihren 41 Jahren noch zeigt."

An Einsatzbereitschaft ließen es die Gastgeberinnen ohnehin nicht mangeln, doch taktische Vorgaben wurden nicht umgesetzt. So hatte Czimek sein Team ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Berlinerinnen immer wieder Lücken im Hinterfeld offenbaren. Daraus aber habe sein Team zuwenig Kapital geschlagen.

Die mit dem Rücken zur Wand stehenden Berliner Frauen wurden für ihr großes Kämpferherz letztlich nicht belohnt, obwohl sie im Tiebreak des fünften und letzten Satzes einen 3:9- beziehungsweise 6:12-Rückstand noch bis auf 12:13 schmelzen ließen.
Die lautstarke Unterstützung der mit Trommeln "bewaffneten" Fans um Kai Laube und Mario Kreft (sind beide schon seit 15 Jahren dabei) unter den 450 Zuschauern sowie die Anfeuerung der Cheerleader vom TuS Harburg sorgten schließlich dafür, daß Fischbek seinen Heimvorteil nutzte.

"Vorteil Fischbek" heißt es auch, was das Umfeld betrifft. Während sich Berlins Coach Michael Merten über "Unehrlichkeit" in seinem Verein beklagte, vermeldete TVF-Manager Horst Lüders mit der Hamburger Stadt-Entwässerung (HSE) einen neuen bis 2006 verpflichteten Co-Sponsor.

Matthias Lorenz

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 08. März 2005

  

Ostbek Cowboys: Unnötiges 1:3 gegen Hildesheim

Rückschlag im Aufstiegskampf oder Dämpfer zur rechten Zeit? Nach der überflüssigen 1:3-Heimniederlage (25:19, 17:25, 24:26, 25:23) der Ostbek Cowboys in der 2. Liga Nord war die Enttäuschung bei Spielern, Verantwortlichen und dem Großteil der 400 Fans zunächst einmal groß. Dann überwog der Trotz: Noch immer hat es der Oststeinbeker SV selbst in der Hand, die Vizemeisterschaft - und damit die Teilnahme am Aufstiegsspiel zur 1. Bundesliga - zu erringen. Giesen und Königs Wusterhausen mussten an diesem Spieltag ebenfalls Federn lassen, nur noch Bocholt (24:14 Punkte) scheint dem OSV (jetzt 30:12) gefährlich werden zu können. 

Lange Zeit sah es auch nicht nach einer Pleite der Ostbek Cowboys aus. Gut eingestellt von Sabine Fänger, die ihren Lebensgefährten Bernd Schlesinger (Beach-Trainingslager) auf der Band vertrat, begannen die Hausherren konzentriert und mit den mittlerweile bekannten Stärken: aufmerksam in der Abwehr, sicher im Spielaufbau, clever im Angriff. Der MTV Hildesheim dagegen startete fahrig, verlor dann auch noch David Klemperer durch Verletzung (Bänderriss). So gewann der OSV den ersten Satz deutlich, Mirko Suhren und Björn Domroese verdienten sich in dieser Phase Bestnoten. Danach aber ließ die Mannschaft nach - ohne dass dies hinterher recht zu erklären gewesen wäre.

"Das war ganz typisch für dieses Team", sagte Trainerin Sabine Fänger, "solange die Jungs konzentriert sind, sind sie kaum aufzuhalten, aber nach einer gewissen Zeit lassen sie nach. Heute war das früher der Fall als sonst, und deswegen fehlte am Ende die Kraft, das Spiel noch umzubiegen." Zumal in Christian Proske ein Hauptangreifer verletzt fehlte, der Suhren hätte entlasten können.

Die Hildesheimer, mit einem Mini-Kader angereist, hatten nach dem ersten Durchgang auf 4-2 umgestellt, spielten also mit zwei Zuspielern, und konzentrierten sich in der Folge vor allem darauf, den urgewaltigen Henning Machtens zu suchen. Mit Erfolg: Immer wieder überwand der Hauptangreifer der ambitionierten Gäste den Cowboys-Block, dazu stand der eigene Mittelblock sicher gegen die Schnellangriffe der Gastgeber. Dennoch war es ein recht biederes, einfach auszurechnendes Spiel, sicher nicht das stärkste Gesicht dieser Hildesheimer, die in der Rückrunde zu den besten Mannschaften der Liga zu zählen sind.

So hätte eine durchschnittliche Leistung an diesem Tage genügt, die Ostbek Cowboys aber brachten sowohl im dritten (24:23, eigener Punktball) als auch im vierten Satz (16:11) ihre Überlegenheit nichts ins Ziel. Am Ende feierten die Gäste ausgelassen, auch wenn sie für den zweiten Rang bei jetzt 22:16 Punkten wohl nicht mehr in Frage kommen.

"Wir haben einfach Mist gespielt", sagte ein frustrierter Kapitän Jan Buhrmester bündig, "mir hat die Leidenschaft gefehlt, der Willen von allen, das Ding rumzureißen. Aber besser wir haben jetzt ein Leistungsloch als in ein paar Wochen."

Zwei Minuspunkte und sechs Pluspunkte Vorsprung hat der OSV nun auf den härtesten Verfolger TuB Bocholt, der noch fünf Spiele auszutragen hat, der OSV noch drei. Zwei Siege müssten den Cowboys bei ihrem gutem Satzverhältnis genügen, um sich für die Aufstiegsspiele am 23. April zu qualifizieren - schon bis zum 1. April allerdings muss beim Verband der Lizenzantrag für die 1. Liga eingegangen sein. Eine Wasserstandsmeldung in Sachen Sponsorengelder wollen die Verantwortlichen des OSV nicht abgeben. "Wir tun alles, um am 1. April den Antrag einreichen zu können", sagt Abteilungsleiter Jan Schneider, "es laufen Gespräche".

Ob da die Niederlage gegen Hildesheim nicht ungelegen komme? Schneider sieht das undramatisch. "Die Liga ist sehr ausgeglichen und wir wissen ja, dass wir keine Überflieger sind. Damit muss man immer rechnen." Und dann verweist er auf den MTV Hildesheim - der war im Vorjahr schon Vizemeister und stellte sich kurz vor dem Aufstiegsturnier in Oststeinbek vor. Die Cowboys spielten damals völlig unbelastet auf, beim MTV hatte bereits das große Nachdenken begonnen. "Wir sind jetzt früher dran, die Jungs haben alle Zeit, für die kommenden Spiele den Kopf freizubekommen", sagt Schneider. Erst mal ist nun Pause, bevor in zwei Wochen der Nordnachbar Fortuna Kyritz samt 100 Fans in Hamburgs Wilden Osten reist.

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 08. März 2005

  

Ostbek Pirates trotzen Warnemünde Satz ab

Wenn es ein Abschied war von der Regionalliga Nord, dann war es ein würdiger Abschied: Beim 1:3 (14:25, 25:22, 19:25, 21:25) gegen Tabellenführer Warnemünde zeigten die ersatzgeschwächten Ostbek Pirates eine starke kämpferische Leistung. Viel spricht dafür, dass das Team nächsten Samstag in Güstrow den achten Platz sichern wird - und dann muss man sehr wahrscheinlich darauf hoffen, dass eben jenes Warnemünder Team in die 2. Liga aufsteigt.

"Wir sind jetzt in der Regionalliga angekommen", sagte Spielertrainer Kay Lühr nach dem ausgeglichenen Match, nicht ohne zu lächeln. Denn natürlich ist es zu spät für diese Entwicklung, hat die Zweitliga-Reserve zu viele Spiele leichtfertig abgegeben. "Das wird uns nicht noch einmal passieren", sagte Lühr, "die Frage ist nur, ob wir die Chance in dieser Liga noch einmal bekommen."

Gegen Warnemünde jedenfalls war nur im ersten Satz ein Klassenunterschied zu erkennen, begünstigt allerdings durch eine katastrophale Aufschlagleistung der Gastgeber. Als die Pirates ihre Scheu abgelegt hatten, wogte das Match hin und her. Stark auf Seiten des OSV vor allem Malte Ramin, der in der Mitte nicht zu halten war und den abwesenden Kapitän Martin Kauffeldt glänzend vertrat. Dass es am Ende nur zu einem Satzgewinn reichte, lag an der Aufschlagstärke der Gäste und dem eigenen fehlerbehafteten Spiel. "Wir haben leider nicht so konzentriert aufgeschlagen wie gegen Norderstedt", sagte Lühr, "sonst wäre die Sensation drin gewesen."

So kommt der OSV auf nunmehr 10:24 Punkte. Da zeitgleich der TSV Russee Kiel auch in Neustadt-Glewe glatt verlor, kann man am Samstag in Güstrow, beim abgestiegenen Tabellenletzten, alles klar machen im Rennen um den vielleicht rettenden achten Platz. Aber ob der reichen wird? "Ich hoffe, dass sich Warnemünde noch steigern kann", sagte Lühr, "die haben gegen uns ohne Mitte gespielt, das dürfte gegen bessere Teams schief gehen." Aber vor dem Daumendrücken muss der OSV noch die letzte Hürde nehmen: Ein Sieg in Güstrow ist Pflicht.

 

 

Deutschland - SWF-News

 Dienstag, 08. März 2005

  

TV-Tipp: VfB Friedrichshafen - Noliko Maaseik (BEL)

Im Viertelfinale der Volleyball-Championsleague empfängt der deutsche Volleyball-Pokalsieger VfB Friedrichshafen im Rückspiel das belgische Team Noliko Maaseik. Die Belgier waren schon in der Gruppenphase Gegner des VfB Friedrichshafen und unterlagen den „Häflern“ zu Hause mit 1:3. Sollte Friedrichshafen nach dem 3:2-Auswärtssieg bei Maaseik nun auch im Rückspiel erfolgreich sein, winkt das Final-Four im griechischen Thessaloniki Ende März.

Eine Zusammenfassung vom Abend:

Sport Extra, 8. März 2005 von 23.45 – 0.45 Uhr 
im SÜDWEST Fernsehen

 

 

Hamburg - CVJM zu Hamburg-News

 Dienstag, 08. März 2005

  

CVJM-Verbandsliga: Erfolgreicher Abschluss

Mit zwei letztendlich klaren Siegen gegen den Oststeinbeker SV (3:1) und den TSV Schwarzenbek (3:0) konnte der CVJM nicht nur die Zone der Abstiegsplätze deutlich verlassen, durch die zwei zeitgleichen Niederlagen der VG WiWa 2 gelang sogar noch der 4. Platz in der Abschlusstabelle!

Der Spieltag war geprägt von vielen krankheitsbedingten Ausfällen – die Grippewelle machte sich bemerkbar – bei allen drei Mannschaften. Beim CVJM traf es mit Svenja „Svenni“ Ehlers die erfahrendste und mit wichtigste Spielerin! Entsprechend unsicher war der Beginn gegen den OSV. Beim Rückstand von 11:17 merkte das Team, das auch die Oststeinbekerinnen ihre Probleme hatten und wurde sicherer. Der wichtige erste Satz wurde mit 25:21 gewonnen!

Und die Mannschaft spielte sicher und gut weiter, holte sich mit 25:17 auch den zweiten Satz. Dann ein typischer dritter Durchgang: den Anfang mit 8:18 verschlafen, dann gut heran gearbeitet bis auf 16:19 und letztlich doch mit 21:25 verloren. Doch die Konzentration kam glücklicherweise zurück und der CVJM konnte einen frühen Drei-Punkte-Vorsprung bis zum 25:22 halten und somit einen wichtigen Sieg einfahren, der dem Team zum endgültigen Klassenerhalt noch fehlte!

Im zweiten Spiel gegen den TSV Schwarzenbek, die selber noch dringend einen Sieg an diesem Spieltag brauchten, konnte der CVJM nun locker aufspielen und musste nur im ersten Satz zittern. Nach hart umkämpften Ballwechseln und der Abwehr eines Satzballes konnten die CVJM-Damen den Durchgang mit 26:24 für sich entscheiden. In den nächsten beiden Sätzen konnte sich der CVJM sichert mit 25:17 und 25:18 durchsetzen. Während der Sieg den 4. Platz für den CVJM bedeutete, besiegelte das abschließende 1:3 des TSV gegen den Oststeinbeker SV leider auch den Abstieg für die junge Schwarzenbeker Mannschaft.

Saisonbilanz: Das CVJM-Verbandsligateam konnte eine Saison erfolgreich beenden, die wieder unter schwierigen Bedingungen begonnen hatte. Acht Jugendspielerinnen (3 x A-, 4 x B-, 1 x C-Jugend), davon sieben neue aus unteren Spielklassen, mussten integriert werden. Dazu kamen sehr wechselhafte Trainingsbedingungen, da mit Alex und Vero zwei wichtige Spielerinnen mit einem Doppelspielrecht in der 2. Bundesliga nicht nur mittrainierten, sondern auch bei vielen Spielen zum Einsatz kamen.

Dazu noch die zusätzlichen Belastungen durch die Spiele in der A-Jugend (leider „nur“ 3.Platz bei der Hamburger Meisterschaft), der B-Jugend (Hamburger Meister!) und der Hamburger Auswahl, wo im Februar beim B2-Pokal leider die Qualifikation zum A-Pokal verpasst wurde.

Trotz allem war die sportliche und mannschaftliche Entwicklung wieder sehr gut, was ausdrücklich auch als Lob für das Engagement der erwachsenen Spielerinnen (Svenja Ehlers, Carina Borkowski, Ulla Matthiessen, Kathrin Becker, Kristin Maaß) verstanden werden soll und was sich auch im Verlauf und den Ergebnissen der Gesamtsaison widerspiegelte. Nach wechselhaften Leistungen am Anfang der Saison mit teilweise sehr guten Spielen gegen die Topteams (Rissen, ETV) gab es leider auch schwächere Spiele und Ergebnisse, wodurch der Blick in der Tabelle immer mehr nach unten gerichtet werden musste. Zum Saisonende gab es dann fast durchgehend gute bis sehr gute Leistungen und mit 10:4 Punkten aus den letzten sieben Spielen auch entsprechende Ergebnisse!

Somit kann der Trainer zum Abschluß ein positives Fazit ziehen und richtet ein „Großes Danke-Schön“ an alle Beteiligten: Spielerinnen, Eltern, Freunde, angestellte Mitarbeiter, freie Mitarbeiter, Lehrer und an alle anderen! Auf eine neue spannende und hoffentlich wieder erfolgreiche Saison 2005/2006!

Bernd Hartmann

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Dienstag, 08. März 2005

  

ETV: Enttäuschung am letzten Verbandsliga-Spieltag

Der letzte Saison-Spieltag war im Hinblick auf die Tabellensituation besonders interessant: Durch nur einen Sieg aus den beiden letzten Spielen konnten sich die ETV-Damen den 2. Tabellenplatz der Verbandsliga-Saison 04/05 aus eigener Kraft sichern und mussten nicht auf einen Ausrutscher des Verfolgers OSV hoffen. Für die beiden Gegner hingegen ging es an diesem Spieltag um Alles oder Nichts, schließlich hatten sowohl der bis dato Letztplatzierte SV Wilhelmsburg als auch der 6. HTBU noch große Sorgen um den Klassenerhalt.

Unserer guten Ausgangsposition wohl bewusst machten wir uns gut gelaunt und zuversichtlich auf den Weg nach Wilhelmsburg, wenn auch das Fehlen von gleich sechs Spielerinnen etwas betrübte. Unterstützt wurden wir daher von der Jugendspielerin Johanna Mau.

Das erste Spiel des Tages ging mit 3:0 überraschend deutlich an den SV Wilhelmsburg, und uns wurde deutlich, dass dieses Team sich im Kampf um den Klassenverbleib noch nicht aufgegeben hatte und versuchte, das Unmögliche wahr zu machen. Somit waren die Voraussetzungen nach diesem Spiel besonders interessant, denn mit Siegen über den ETV war es beiden Teams möglich, sich noch auf einen Relegationsplatz zu spielen.

Das Spiel ETV gegen Wilhelmsburg begann daher von beiden Seiten sehr engagiert, doch die Konzentration auf Seiten des ETV-Teams ließ schnell nach. Trotzdem gelang es den ETV-lerinnen, den ersten Satz für sich zu entscheiden. Der zweite Satz begann jedoch sofort mit einem klaren Rückstand und im Verlauf gelang es uns nicht, diesen wieder einzuholen. Somit ging der 2. Satz verdient an Wilhelmsburg.

Im dritten Satz wechselte Trainer Ulli Kahl dann Johanna Mau auf Außen ein. Diese erwies sich als Glücksgriff, denn wir drehten das Spiel und gewannen den dritten und vierten Satz trotz starker Gegenwehr der imponierend kämpfenden Wilhelmsburgerinnen. „Jojo“ war es auch vergönnt, den Matchball zu verwandeln.

Somit war unser Ziel, der 2. Tabellenplatz, zwar erreicht, aber mit unserer gegen den SV Wilhelmsburg gezeigten Leistung konnten wir nicht zufrieden sein. Im letzten Spiel der Saison wollten wir noch einmal engagiert zu Werke gehen und eine gute Spielzeit würdig enden lassen. Den Gegner aus Barmbek-Uhlenhorst konnten wir bis dahin dreimal inkl. Pokalspiel klar mit 3:0 besiegen, aber es kam alles anders…

Entgegen allen guten Vorsätzen begannen wir das Spiel von Anfang an nervös, unkonzentriert und mit vielen leichten Fehlern, so dass es trotz aller Anfeuerungsversuche nie gelang, ins Spiel zu finden. Konsequenterweise verloren wir den ersten Satz. Ähnlich schlecht starteten wir in den 2. Satz und auch der viel versprechende Diagonalwechsel zum Ende des Satzes (May-Britt Förster für Katja Peplow und Neele Callsen für Alexandra Müller)  konnte den Rückstand nicht mehr wettmachen. So ging auch der zweite Satz an das Team aus Barmbek-Uhlenhorst.

Wer jetzt ein Aufwachen und Aufbäumen der ETV-lerinnen erwartete, wurde leider enttäuscht. Der dritte Satz begann von der Aufstellung wie der 2. endete, doch es wurde erst zum Ende des Satzes hin engagiert gekämpft – zu spät, um noch eine Wende einläuten zu können. Nach dem Matchball feierten die Barmbekerinnen ihren Sieg und den damit verbundenen Relegationsplatz ausgiebig, während der ETV nach dieser gezeigten, schlechtesten Saison-Leistung nur mit hängenden Köpfen von dannen schlich.

Zusammenfassend kann man diesen Spieltag als zumindest sportlich komplett misslungen beschreiben. Wir konnten zu kaum einem Zeitpunkt unsere Möglichkeiten ausspielen und besonders das letzte Spiel, welches so kampflos hergeschenkt wurde, hinterlässt einen faden Nachgeschmack. Dennoch ist das Saisonfazit für die Verbandsliga-Damen des ETV aufgrund der errungenen Vizemeisterschaft und vieler überzeugender Spiele positiv und dies soll Anfang April noch einmal bestätigt werden: Am Samstag, 2. April geht es um 15h in der Gustav-Falke-Str. um den Hamburger Pokalsieg! Der Gegner im Pokalfinale wird erneut HTBU heißen, die ETV-Mädels brennen auf die Revanche und freuen sich auf viele Zuschauer.

 

 

International - DVV-News

 Dienstag, 08. März 2005

  

Dehne gewinnt mit Macerata den CEV-Pokal

Perugia gewinnt bei den Frauen

Frank Dehne hat seinen ersten internationalen Vereins-Titel gewonnen: Der Zuspieler gewann mit Italiens Top-Klub Macerata den CEV-Pokal durch ein äußerst knappes 3:2 gegen Gastgeber Mallorca. Auch ein 0:2-Satzrückstand brachte die Italiener nicht aus der Fassung - hängende Köpfe dagegen bei den Spaniern und den Zuschauern. Im Halbfinale hatte Macerata zuvor Lille/FRA souverän mit 3:0 ausgeschaltet, Mallorca musste bereits dort über fünf Sätze gehen, ehe der Sieg über Padua feststand.

Dehne hatte zwar nur kurze Spielanteile, weil Brasiliens Doppel-Olympiasieger Mauricio zuspielte, dennoch freute er sich über den Titel: "Mallorca scheint ein gutes Pflaster für mich zu sein, schließlich haben wir hier 1999 die Universiade gewonnen. Mallorca spielt in der eigenen Halle sehr stark, wir kamen damit nicht zurecht, insbesondere in der Annahme. Es war ein sehr emotionales Spiel, welches wir am Ende auch etwas glücklich gewannen."

Dagegen hat Hanka Pachale mit ihrem Verein Jesi den Titel verpasst: Jesi unterlag im Halbfinale dem späteren Sieger Perugia mit 0:3, sicherte sich aber immerhin den 3. Platz durch ein 3:1 über Senica/SVK. Perugia gab auch im Finale keinen Satz ab uns siegte souverän gegen Balakovo/RUS.

Am nächsten Wochenende stehen die nächsten Entscheidungen im Europapokal auf dem Programm: Dann finden die Finalturniere im Top Teams Cup der Männer und Frauen statt. Die Männer spielen in Piräus (GRE), die Frauen in Turin (ITA). In der italienischen Olympiastadt ist dann auch der TSV Bayer 04 Leverkusen am Start.

 

 

International - DVV-News

 Dienstag, 08. März 2005

  

Taiwan und Indonesien überstehen Vor-Quali zur WM

Die Männer-Nationalmannschaften aus Taiwan und Indonesien haben sich bei der WM-Vor-Qualifikation in Cebu auf den Philippinen duchgesetzt und sich für die entscheidende WM-Qualifikationsrunde qualifiziert. Taiwan gewann dabei das alles entscheidende Spiel gegen Indonesien vor über 5.000 Zuschauern knapp mit 3:1 und wurde somit Gruppensieger.

Taiwan spielt nun in der entscheidenden WM-Qualifikationsrunde gegen Korea, Kasachstan und einen weiteren Qualifikanten um das WM-Ticket, Indonesien tritt gegen China, Indien und einen weiteren Qualifikanten an. Die Sieger dieser Turniere nehmen an der WM-Endrunde 2006 in Japan teil, die Zweitplatzierten spielen in einem Play-off Turnier mit drei Teams um zwei weitere WM-Tickets.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Dienstag, 08. März 2005

  www.wz-newsline.de 

SV Bayer hat Angst und verliert

0:3 für den VC Olympia Berlin hieß es gestern nach 75 Minuten in der Rutenbeck. Dem SV Bayer bleibt die Erkenntnis, dass Verlieren auch eine Kopfsache sein kann.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Dienstag, 08. März 2005

  www.westline.de 

Raben penibel vorbereitet

Münster - Auch am 17. Spieltag der Volleyball-Bundesliga hat es im Tabellenbild keine Verschiebungen gegeben. Das 3:2 des Dresdner SC im Gipfel gegen den USC Münster hat allerdings wieder ein bisschen mehr für Spannung in der Spitzengruppe gesorgt.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel